|
 |
Spielberichte
Deutschland-Cup 2011 |
|
|
|
|
|
 |
Slowakei
gewinnt Deutschland-Cup-Auftakt
Das Eishockey-Team der Slowakei hat das Auftaktspiel des
Deutschland Cups mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) gegen die USA
gewonnen. Stürmer Michel Miklik schoss vor etwa 1500
Zuschauern in der Münchner Olympiahalle beide Tore (10.
Minute/49.) für den Weltmeister von 2002.
Die USA, die mit insgesamt neun Profis aus der Deutschen
Eishockey-Liga (DEL) beim Vier-Nationen-Turnier
angetreten sind, enttäuschten nach gutem Beginn über
weite Strecken. Die Slowakei hat den Deutschland Cup
ebenso wie die USA bislang zweimal gewonnen und ist an
diesem Samstag (14.30 Uhr/Sport 1) zweiter Gegner der
deutschen Mannschaft.
|
Deutschland Cup: Slowakei startet mit Sieg
Sechs Monate nach dem Debakel bei der Heim-WM ist der
ehemalige Eishockey-Weltmeister Slowakei mit einem Sieg
in den Deutschland Cup gestartet. Zum Auftakt des
Turniers in München setzte sich der WM-Zehnte von
Bratislava gegen die USA mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) durch.
Für das Team des neuen Trainers Vladimir Vujtek, der
nach der WM den Kanadier Glen Hanlon abgelöst hatte,
erzielte Michel Miklik (10. und 49.) beide Tore.
Die Slowaken, die 1997 und 2006 den Deutschland Cup
gewonnen hatten, treffen am Samstag (14.30 Uhr/Sport1)
auf die deutsche Nationalmannschaft. Sie bestimmten über
weite Strecken das Spiel gegen die US-Auswahl, die sich
ausschließlich aus Europa-Legionären zusammensetzt und
neun Profis aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL)
aufbietet. Die Prominenz steht an der US-Bande: Die
ehemaligen NHL-Stars Chris Chelios und Bill Guerin
unterstützen Cheftrainer Don Waddell. Die USA, 2003 und
2004 Turniersieger, sind am Sonntag (17.15 Uhr/Sport1)
letzter deutscher Gegner.
|
 |
|
|
 |
Überzeugender
Kölliker-Einstand: 4:2 gegen Schweiz
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ist
erfolgreich in die Bundestrainer-Ära von Jakob Kölliker
gestartet. Den deutschen Cracks gelang ein verdientes
4:2 (0:1, 2:0, 2:1) gegen Köllikers Heimatland Schweiz
in ihrem ersten Spiel beim 22. Deutschland Cup.
Wolf scheitert mit einem Penalty
"Die Fehlerquote war viel zu hoch. Wir haben zu naiv
agiert", sagte Kölliker nach seiner ersten Niederlage
als Bundestrainer, "wir haben zwar viel Aufwand
betrieben, was die Anzahl der Schüsse anging. Aber wir
haben kein Mittel gefunden, die Slowaken richtig aus der
Defensive zu locken."
Die Tore vor 4500 Zuschauern in der Münchner
Olympiahalle schossen der Berliner Andre Rankel (31.
Minute), Philipp Gogulla (39.) von den Kölner Haien und
Nikolai Goc (41.) von den Adler Mannheim. Zudem
entschieden die Schiedsrichter in der Schlussminute nach
einem Foul an Gogulla auf ein technisches Tor. Für die
Eidgenossen trafen Kevin Romy (6.) und Julien Sprunger
(46.).
Bereits am Samstag trifft die Auswahl des Deutschen
Eishockey-Bundes (DEB) auf die Slowakei (14.30 Uhr/Sport
1), die im Auftaktspiel die USA mit 2:0 geschlagen
hatte. Gewinnt Deutschland auch das zweite Spiel unter
Kölliker, wäre der Titel-Hattrick nach den Turniersiegen
2009 und 2010 zum greifen nahe und «Köbis» Einstand
rundum gelungen. Zum Abschluss am Sonntag spielt
Deutschland gegen die USA (17.15 Uhr/Sport 1).
Das Kölliker-Debüt begann zunächst denkbar schlecht.
Bereits in der 6. Minute musste Dimitri Pätzold
(Hannover), der den Vorzug vor Danny aus den Birken
(Köln) und Jochen Reimer (München) erhalten hatte,
erstmals hinter sich greifen - in eigener Überzahl. Romy
lief nach einem missratenen Angriff des DEB-Teams
alleine auf das deutsche Tor zu und ließ Pätzold keine
Chance. Nur drei Schüsse auf das Schweizer Tor: Das
erste Drittel ohne Kölliker war zum Vergessen.
Mit deutlich mehr Schwung kam das DEB-Team aus der
Kabine und schnürte den Erzrivalen minutenlang in deren
Verteidigungsdrittel ein. Mit Erfolg. Rankel und Gogulla
drehten die Partie. Mit dem ersten Schuss aufs Schweizer
Tor im Schlussdrittel gelang Goc gleich die
Vorentscheidung. Begünstigt wurden alle drei deutschen
Toren freilich von Torhüter Leonardo Genoni vom
Schweizer Meister HC Davos, der keinen guten Tag
erwischt hatte.
In ihrem Übermut wurden die DEB-Cracks in der Defensive
etwas leichtsinnig, was kurz darauf zu Sprungers
Anschlusstor führte. Gegen das verjüngte Schweizer Team
von Trainer Sean Simpson ließ Deutschland aber am Ende
nichts mehr Anbrennen.
Im Gegensatz zu Simpson verzichtete der frühere
Schweizer Co-Trainer Kölliker bei seinem Debüt an der
DEB-Bande weitestgehend auf Experimente. Ohne die
Nordamerika-Profis, den beim Flugzeugabsturz in Russland
im September getöteten Robert Dietrich und den
zurückgetretenen Routinier Daniel Kreutzer stehen in
München vor 14 Profis zum Kader, die auch bei der WM in
der Slowakei noch unter Uwe Krupp für Deutschland
gespielt hatten. Gegen seine Heimat ließ Kölliker auch
die beiden einzigen Neulinge im Kader, Verteidiger
Benedikt Schopper (Wolfsburg) und Torhüter aus den
Birken noch auf ihr Debüt warten.
Auch der bisherige Kapitän Michael Wolf (Iserlohn)
durfte das «C» auf der Brust behalten. Im Vorfeld hatte
Kölliker angekündigt, ohne festen Kapitän bis zur
kommenden WM im Mai arbeiten zu wollen.
|
Schweiz misslingt Auftakt am Deutschland Cup
Der Schweiz ist der Auftakt am Deutschland Cup
misslungen. Die Eidgenossen verloren in der Olympiahalle
von München gegen die erstmals von Köbi Kölliker
gecoachten Deutschen 2:4.
Köbi Kölliker hätte sich keinen besseren Einstand als
Deutschland-Coach wünschen können. Der langjährige
Assistenztrainer der Schweizer Nationalmannschaft gewann
sein 1. Spiel als Bundestrainer ausgerechnet gegen die
Schweiz mit 4:2.
Schweiz trifft in Unterzahl
Dabei begann das Spiel für die Kölliker-Truppe nicht
optimal. In der 6. Minute entwischte Kevin Romy in
Unterzahl und traf zwischen den Schonern von
Deutschland-Hüter Pätzold zur Führung. Die Schweiz hatte
im 1. Drittel leichte Vorteile und mit Leonardo Genoni
einen sicheren Rückhalt.
Dies änderte sich im 2. Umgang. Deutschland spielte nun
deutlich aggressiver und kam durch Andre Rankle nach 31
Minuten zum Ausgleich. Genoni machte dabei keine gute
Figur, die Sicht war dem HCD-Hüter jedoch leicht
verdeckt. Deutschland war auch in der Folge
spielbestimmend und ging 7 Minuten später durch Philip
Gogulla in Führung.
Goc trifft nach 12 Sekunden
Wer im 3. Abschnitt eine Reaktion des Simpson-Teams
erwartete, wurde zunächst enttäuscht. Nur 12 Sekunden
nach Wiederbeginn traf Nikolai Goc mit einem satten
Schuss ins hohe Eck zur Vorentscheidung.
Erst nach dem Zweitore-Rückstand ging ein Ruck durch das
Schweizer Team. Mehr als zu Sprungers Anschlusstreffer
nach 46 Minuten reichte es aber nicht mehr. 21 Sekunden
vor Schluss wurde Deutschland sogar ein «technisches
Tor» zugesprochen, weil Gogulla vor dem leeren Schweizer
Gehäuse in Scheibenbesitz von Damien Brunner zu Fall
gebracht wurde.
Schopper muss ins Krankenhaus
Pech hatte Debütant Benedikt Schopper. Der Verteidiger
des EHC Wolfsburg musste schon in der vierten Minute mit
einer Augenverletzung vom Eis ins Krankenhaus, nachdem
er vom Puck im Gesicht getroffen worden war. Im Tor
bekam der Münchner Jochen Reimer eine Bewährungschance,
die er allerdings nicht nutzte.
|
 |
|
|
 |
Dämpfer
für Kölliker-Team: 3:6 gegen Slowakei
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat in der
noch jungen Ära von Bundestrainer Jakob Kölliker einen
ersten Dämpfer erhalten.
Nach dem bitteren 3:6 (1:2, 0:1, 2:3) gegen die Slowakei
beim Deutschland Cup hat das Team bereits vor dem
abschließenden Spiel am Sonntag gegen die USA (17.15
Uhr) keine Chance mehr auf den dritten Turniersieg in
Serie.
Nur gut 16 Stunden nach dem überzeugenden
Bundestrainer-Debüt von Kölliker beim 4:2 gegen dessen
Heimatland Schweiz, trafen diesmal Kapitän Michael Wolf
(20.), Nikolai Goc (44.) und Christopher Fischer (53.)
für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB).
Bei den Slowaken schossen vor 5000 Zuschauern in der
Münchner Olympiahalle Tomas Starosta (9. Minute),
Radoslav Tybor (14.), Marcel Hossa (39./59.), Milan
Bartovic (45.) und Michel Miklik (46.) die Tore. Nach
dem 2:0 im Auftaktspiel gegen die USA hat der
Weltmeister von 2002 beste Chancen auf den dritten
Gewinn des Deutschland Cups nach 1996 und 2006.
«Ich bin froh und stolz», hatte Kölliker noch
Freitagnacht nach dem Sieg in seinem Premierenspiel als
Bundestrainer gegen sein Heimatland gesagt. Das Spiel
gegen die Slowakei am Samstagnachmittag begann dann
ähnlich wie gegen die Eidgenossen. Wieder kassierte das
DEB-Team im ersten Drittel ein schnelles Gegentor.
Torhüter Jochen Reimer (EHC München) hatte gegen den
abgefälschten Schuss von Russland-Legionär Starosta
keine Chance. Anders als am Freitag war aber auch
Deutschland direkt gefährlich und hatte bei besten
Chancen von Wolf (8.) und Patrick Hager (10.) Pech.
Die Slowaken, die sich nach dem enttäuschenden zehnten
Platz bei der Heim-WM im Mai gerade im Umbruch befinden,
präsentierten sich wesentlich effektiver und schlossen
mitten in einer ersten Drangperiode der Deutschen einen
Konter mustergültig zum 2:0 ab. Erst Kapitän Wolf gelang
in doppelter Überzahl kurz vor Ende des ersten Drittels
der Anschluss.
Im Mitteldrittel wurde es bitter. Trotz zahlreicher
bester Möglichkeiten scheiterten die deutschen Angreifer
immer wieder entweder am überragenden Hudacek oder am
eigenen Unvermögen. Selbst einen Penalty konnte Wolf
nicht im Tor unterbringen (25.). Wieder schlugen die
Slowaken eiskalt zu. Kurz vor der zweiten Pausensirene
sorgte Ex-NHL-Profi Hossa für die Vorentscheidung. Im
Abschlussdrittel ging es noch einmal turbulent her: Dem
Anschluss des Mannheimers Goc folgte schnell die
Ernüchterung in Form von zwei Treffern, bei denen Reimer
im Tor nicht besonders gut aussah.
Kölliker hatte am Samstag Abwehrspieler Benedikt
Schopper zum Nationalmannschaftsdebüt verholfen. Dies
dauerte allerdings noch nicht einmal vier Minuten. Dann
musste der Wolfsburger bereits wieder verletzt vom Eis.
Im Tor erhielt Reimer diesmal den Vorzug vor Dimitri
Pätzold (Hannover), der gegen die Schweiz gespielt hatte
und Danny aus den Birken (Köln), der damit am Sonntag
seine Länderspielpremiere feiern dürfte.
An der offensiveren Spielausrichtung im Vergleich zu
Vorgänger Uwe Krupp hielt Kölliker fest. Dies führte
allerdings dazu, dass Deutschland in ungewöhnlich viele
Kontersituationen geriet.
|
Slowakei
gewinnt vorzeitig den Deutschland-Cup
Die Eishockey-Nationalmannschaft der Slowakei hat zum
dritten Mal nach 1997 und 2006 den Deutschland Cup
gewonnen. Die Slowaken erlebten ihren eigenen Sieg von
der Tribüne aus.
Am Samstagabend besiegte die Schweiz die USA mit 3:2
nach Penaltyschießen (2:1, 0:1, 0:0, 0:0). Dadurch
könnte nur noch das deutsche Team am dritten und letzten
Spieltag am Sonntag mit der Slowakei mit nun sechs
Zählern nach Punkten gleichziehen. Allerdings entschied
der Weltmeister von 2002 am Samstagnachmittag den
direkten Vergleich mit Deutschland mit 6:3 für sich.
“Das war eine grandiose Leistung. Die Slowakei hat eine
Weltklassemannschaft“, lobte Deutschlands Bundestrainer
Jakob Kölliker.
Bereits das Auftaktspiel hatte die Slowakei am Freitag
mit 2:0 gegen die USA gewonnen und führt damit die
Tabelle nach dem zweiten Spieltag vor Deutschland (3),
der Schweiz (2) und den USA (1) an.
Am Samstagabend trafen Schweiz-Legionär Marty Sertich
(2. Minute) und Brian Salcido (36.) vor 3000 Zuschauern
in der Münchner Olympiahalle für die USA. Damien Brunner
(3.), Dino Wieser (5.) schossen die Tore für die
Schweiz. Den entscheidenden Penalty verwandelte
schließlich erneut Brunner.
|
 |
|
|
 |
Die
Schweizer im Penaltyglück
3:2-Sieg der Eishockey-Auswahl gegen die USA am
Deutschland-Cup
Die Schweiz hat im zweiten Spiel des Deutschland-Cups
den ersten Sieg erreicht. Das Team Sean Simpsons
besiegte die USA 3:2 nach Penaltyschiessen. In der
regulären Spielzeit hatten Brunner in der 3. und Wieser
in der 5. Minute die Tore erzielt. Im Penaltyschiessen
traf als einziger Spieler abermals der Zuger Brunner.
Das Eishockey-Nationalteam besiegt in München die USA
nach Penaltyschiessen 3:2, kann den Deutschland-Cup aber
nicht mehr gewinnen. Den Turniersieg sicherte sich die
Slowakei, die nach den USA (2:0) auch Gastgeber
Deutschland (6:3) bezwang. Die Slowaken können sich am
Sonntagnachmittag gegen die Schweiz eine Niederlage
erlauben und bleiben dennoch an der Spitze.
Mit Ruhm und Ehre bekleckerten sich die Schweizer gegen
die USA nicht. Die Amerikaner treten in München mit
einer B-Auswahl an. Marty Sertich, der 29-jährige
Söldner des EHC Olten, erwies sich als stärkster Akteur
im USA-Team. Dennoch standen die Amerikaner im
Schlussabschnitt und während der fünfminütigen
Verlängerung dem Sieg klar näher als die Schweizer.
Keeper Berra mit solider Leistung
Im Penaltyschiessen setzten sich die Schweizer 1:0
durch. Damien Brunner verwertete als einziger seinen
Versuch. Der Bieler Goalie Reto Berra liess sich im
Shoot-out nicht bezwingen, zeigte schon vor dem
Penaltyschiessen 35 Paraden und wurde als stärkster
Schweizer ausgezeichnet. Mit Reto Berra im Tor hat die
Schweiz noch nie ein Länderspiel verloren.
In der regulären Spielzeit hatten die Schweizer in den
ersten fünf Minuten ihre besten Momente. Zwar geriet das
Team von Coach Sean Simpson schon nach 73 Sekunden durch
ein Tor des Olten-Söldners Marty Sertich in Rückstand,
aber Damien Brunner 61 Sekunden später und Dino Wieser
nach fünf Minuten korrigierten den Fehlstart.
Weitere Tore gelangen aber nicht mehr: Damien Brunner
(7.), Fabian Schnyder (28.) und Reto Suri (31.) vergaben
die besten Möglichkeiten zum 3:1. Brian Salcido gelang
nach 36 Minuten der Ausgleich für die Amerikaner.
USA - Schweiz 2:3 (1:2, 1:0, 0:0, 0:0) n. P.
Olympiahalle, München. - 3500 Zuschauer. -
Schiedsrichter: Bauer / Brill (Deutschland), Hauber /
Iwert (Deutschland). - Tore: 2. (1:13) Sertich (Somma)
1:0. 3. (2:14) Damien Brunner (Romy) 1:1. 5. Dino Wieser
(Trachsler/Ausschlüsse Wagner; Damien Brunner) 1:2. 36.
Salcido (Somma, Lasch) 2:2. - Penaltyschiessen: Schremp
- (daneben/Pfosten), Damien Brunner 0:1; Sertich -
(gehalten), Sprunger - (gehalten); Lasch - (gehalten). -
Strafen: 11-mal 2 Minuten gegen die USA, 12-mal 2
Minuten gegen die Schweiz.
USA: Holt; Wozniewski, Dehner; Hutchinson, Freddy Meyer;
Klubertanz, Wagner; Salcido; Elkins, Werner, Ross;
Lasch, Somma, Sertich; Collins, Schremp, Little;
Tallackson, Clarke, Yan Stastny.
Schweiz: Berra; Chiesa, von Gunten; Loeffel, Blum; Tim
Ramholt, Grossmann; Gobbi, Wellinger; Rubin, Trachsler,
Dino Wieser; Damien Brunner, Romy, Fabian Schnyder;
Benny Plüss, Bykow, Sprunger; Suri, Walker, Pascal
Berger.
Bemerkungen: Schweiz ohne Genoni (Ersatztorhüter), Simon
Lüthi, Steinmann, Simon Moser (alle verletzt),
Bodenmann, Pestoni, Monnet und Manzato (alle
überzählig). Romy und Blum verletzt ausgeschieden. -
Schüsse: USA 37 (6-12-16-3); Schweiz 38 (8-16-13-1). -
Powerplay-Ausbeute: USA 0/7; Schweiz 0/6.
|

USA
unterliegen der Schweiz nach Penalty
Die USA haben beim Deutschland Cup auch im zweiten Spiel
eine Niederlage gegen die Schweiz nach Penaltyschießen
einstecken müssen. Das Team von Sean Simpson bezwang die
USA mit 3:2 n.P. Während alle Amerikaer an Berra
scheiterten, traf Brunner als einziger Schütze im
Shootout. In der regulären Spielzeit musste sich Berra,
der im Tor Genoni ablöste, bereits nach 72 Sekunden
geschlagen geben. Die Schweiz reagierte aber
postwendend. Brunner und Dino Wieser drehten das Skore
bis zur 5. Minute, ehe Salcido nach 36' das 2:2 gelang.
|
 |
|
|
 |
Deutschland-Cup-Sieger
Slowakei bezwingt Schweiz
Deutschland-Cup-Sieger Slowakei hat auch sein drittes
und letztes Spiel beim Vier-Nationen-Eishockey-Turnier
in München gewonnen. Der Weltmeister von 2002 besiegte
nach hartem Kampf die Schweiz mit 2:1 (0:1, 0:0, 2:0)
vor rund 2000 Zuschauern.
Die späten Tore erzielten Ex-NHL-Profi Marcel Hossa (44.
Minute) und Libor Hudacek (50.). Das junge schweizer
Team war durch Inti Pestoni (12. Minute) in Führung
gegangen. Lange Zeit hatte der für den verletzten Daniel
Manzato in der 15. Minute eingewechselte Reto Berra vom
EHC Biel überragend gehalten.
Die Slowakei hatte sich den Titel bereits am Vortag
frühzeitig zum dritten Mal gesichert. Auch 1997 und 2006
hatte der Weltranglistenzehnte den Deutschland Cup
gewonnen. Zuvor hatte der Turniersieger bereits die USA
(2:0) und Deutschland mit 6:3 bezwungen.
|
Schweiz
unterliegt Slowakei
Schweizer unterliegen zum Abschluss der Slowakei mit 2 :
1
Das Eishockey-Nationalteam beendet den Deutschland-Cup
in München mit einer weiteren Niederlage. Die Schweizer
verlieren gegen die Slowakei nach einer 1:0-Führung bis
zur 44. Minute mit 1:2.
Das Schweizer Goal erzielte in seinem allerersten
Länderspiel der 20-jährige Tessiner Inti Pestoni, der
erstmals diese Woche zum Einsatz kam. Pestoni schlenzte
nach zwölf Minuten den Puck unhaltbar für Torhüter Peter
Hamerlik ins Netz.
Die Schweizer Führung behielt bis in den letzten
Abschnitt hinein Bestand. Marcel Hossa und Libor Hudacek
bewerkstelligten mit zwei Toren innerhalb von sechs
Minuten die Wende. Die Schweizer verpassten es in der
ersten Spielhälfte, die Führung auszubauen. Andrej Bykow,
Damien Brunner und Julien Sprunger besassen
Möglichkeiten zum 2:0. Im Finish boten sich Damien
Brunner, Julien Sprunger und nochmals Pestoni Chancen
zum Ausgleich. Andererseits erspielten sich auch die
Slowaken in der zweiten Spielhälfte, die sie
dominierten, zahlreiche Torchancen.
Das Schweizer Team beendet den Deutschland-Cup im besten
Fall auf dem dritten Platz. Sollte die USA noch gegen
Deutschland gewinnen, bliebe dem Team von Sean Simpson
sogar nur der letzte Platz.
Die nächsten Länderspiele stehen für die Schweiz im
Dezember im Programm. Nach einem Auswärtsspiel in
Ljubljana gegen Slowenien folgt der Austria-Cup in
Klagenfurt mit der Slowakei, Weissrussland und
Österreich.
Slowakei - Schweiz 2:1 (0:1, 0:0, 2:0)
Olympiahalle, München. -- 3000 Zuschauer. -- SR Bauer/Jablukov
(De), Hurtik/Iwert (De). -- Tore: 12. Pestoni (Chiesa)
0:1. 44. Marcel Hossa (Mikus) 1:1. 50. Hudacek (Miklik,
Hovorka) 2:1. -- Strafen: je 3mal 2 Minuten.
Schweiz: Manzato (15. Berra); Loeffel, Tim Ramholt;
Wellinger, Chiesa; Grossmann, von Gunten; Fabian
Schnyder, Damien Brunner; Pascal Berger, Walker, Suri;
Pestoni, Monnet, Bodenmann; Sprunger, Bykow, Benny Plüss;
Rubin, Trachsler, Dino Wieser.
Bemerkungen: Timeout Schweiz (58:34). -- Schüsse:
Slowakei 37 (6-11-20); Schweiz 40 (17-11-12). --
Powerplay-Ausbeute: Slowakei 0/3; Schweiz 0/3. --
Paraden: Manzato 5; Berra 30.
|
 |
|
|
 |
DEB-Team
bei Kölliker-Debüt Zweiter
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat zum
Abschluss des Deutschland-Cups mit 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)
gegen die USA gewonnen. Beim Debüt des neuen
Bundestrainers Jakob Kölliker hat die deutsche
Eishockey-Nationalmannschaft den Titel-Hattrick beim
Deutschland Cup verpasst, sicherte sich jedoch den
zweiten Platz des Vier-Nationen-Turniers.
Neuer Titelträger ist die Slowakei, die nach dem Sieg
der USA gegen die Schweiz bereits am Samstagabend als
Turniersieger feststand. Die Slowaken hielten sich am
Sonntagmittag auch in ihrer letzten Partie schadlos und
triumphierten mit 2:1 (0:1, 0:0, 2:0) über die
Eidgenossen.
Die DEB-Auswahl wollte sich ebenfalls unbedingt mit
einem Sieg vom Münchner Publikum verabschieden, das
zahlreich in die Olympiahalle geströmt war. In der
Anfangsphase lief die Scheibe auch gut durch die
deutschen Reihen. Daniel Pietta und Simon Danner
vergaben gute Gelegenheiten in Unterzahl (10.), als sie
kurz hintereinander an US-Goalie Curry scheiterten.
In der 16. Minute hätte der Ingolstädter Angreifer
Thomas Greilinger die Führung besorgen müssen, doch
seinen Schuss konnte der Torwart, der bei den Hamburg
Freezers unter Vertrag steht, ebenfalls entschärfen.
Trotz der deutlichen Überlegenheit der deutschen
Mannschaft kam das 1:0 etwas überraschend: In einer
Phase, in der die US-Amerikaner etwas stärker wurden,
ließ Kai Hospelt auf Vorlage von Andre Rankel Curry mit
einem Schuss durch die Schoner keine Chance.
Der zweite Abschnitt verlief ausgeglichener: Deutschland
dominierte zunächst das Geschehen auf dem Eis, während
die bunt zusammengestellte US-Auswahl mit neun
DEL-Akteuren selten gefährlich vor das Tor von Debütant
Danny aus den Birken kam. Und als die Aktionen der
US-Amerikaner zielstrebiger wurden, war der deutsche
Torhüter zur Stelle: Gegen Tallackson (32.) und Schremp
(33.) parierte aus den Birken glänzend.
Kurz darauf musste das DEB-Team in 5:3-Unterzahl
brenzlige Sekunden überstehen, doch auch daraus konnte
das US-Team kein Kapital schlagen. Das Spiel der
Kölliker-Schützlinge wurde nun zunehmend fahriger und
unkonzentrierter. Und die Deutschen leisteten sich
weiterhin zu viele Strafzeiten: Als zum sechsten Mal ein
DEB-Akteur auf der Strafbank saß, nutzte Lasch das
Powerplay zum Ausgleich (43.).
Pech hatte Greilinger, der nach einer Nachlässigkeit der
US-Defensive aus kurzer Distanz nur die Latte traf
(47.). Kurz darauf war es wieder der ERC-Stürmer, doch
US-Torwart Holt, der nach der Hälfte der Partie für
Curry ins Tor gewechselt war, rettete.
Diese Chancen waren der Startschuss zu einer druckvollen
Schlussphase der deutschen Mannschaft: Unterstützt vom
Publikum erspielte sich die DEB-Auswahl Chance um
Chance. In Überzahl gelang dann der Siegtreffer: Vom
Schlittschuh eines US-Boys prallte der Puck nach einem
Schuss von Philipp Gogulla ins Tor. Das Empty-Net-Goal
von Kink (59.) war die endgültige Entscheidung.
Deutschland: aus den Birken – Reul Fischer; Kohl,
Hördler; Lavallee, Goc; Schubert, Petermann – Wolf,
Hospelt, Rankel; Flaake, Kink, Danner; Mauer, Greilinger,
Hager; Reimer, Pietta, Gogulla.
Tore: 1:0 Hospelt (19.), 1:1 Lasch (43.), 2:1 Gogulla
(53.), 3:1 Kink (59.).
18:33. Minute Kai Hospelt findet die Lücke zwischen
US-Keeper Curry und dem Pfosten mit einem schönen
Schuss.
42:17 Gutes Chancen im Powerplay der US-Boys. Danny aus
den Birken im deutschen Tor ist die Sicht versperrt bei
dem Schuss von Ryan Lasch.
52:07 Powerplay-Treffer durch Gogulla wobei die Scheibe
wohl Schlittschuh von Klubertanz abgefälscht wurde.
58:56 USA mit sechs Mann und ohne Torhüter, Markus Kink
schiebt auf zuspiele von Benedikt Kohl den Puck ins leer
Tor!
Strafzeiten: Deutschland 12, USA 8.
Zuschauer: 7300.
Schiedsrichter: Aumüller, Massy.
|
Der
neue Bundestrainer erhielt viel Lob für den Auftakt mit
einem 3:1-Sieg über die USA.
Der Schatten seines Vorgängers Uwe Krupp ist lang, die
Zeit knapp - und das neue System hakt noch:
Eishockey-Bundestrainer Jakob Kölliker hat seine
schwierige Mission mit zwei Siegen, aber auch einigen
Problemen begonnen.
Sein populärer Vorgänger Krupp verfolgte Kölliker in der
Olympiahalle regelrecht. In jeder Drittelpause flimmerte
ein Werbefilm über die Großbildschirme, in dem der
Ex-Bundestrainer immer wieder an den historischen
Halbfinaleinzug bei der Heim-WM 2010 erinnerte: „Wir
sind immer eine gute Show.“ Zudem musste der Schweizer
mehr als einmal erklären, was er anders macht als Krupp.
Ein halbes Jahr vor der WM in Finnland und Schweden
blieben jedoch Fragen offen.
„Es ist nicht mein System oder meine Philosophie“,
betonte Kölliker. „Eishockey ist ein einfaches Spiel.
Ich habe bei vielen Weltmeisterschaften gesehen, was
funktioniert und einfach umzusetzen ist.“ Ganz so
einfach ist die Umsetzung aber nicht, denn die Zeit ist
knapp.
Bis zur Weltmeisterschaft sind ein Kurzturnier in
Weißrussland im Februar und die unmittelbare
WM-Vorbereitung im April, bei der aber viele
Leistungsträger wegen der DEL-Play-offs fehlen werden,
die einzigen Gelegenheiten, den Spielern den
Systemwechsel zu vermitteln. „Zwei, drei Wochen
gemeinsames Training“ sollten dafür reichen, meinte
Kölliker, „es ist ja nicht Neuland für die Spieler.“
|
|
|
|
|