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Eishockey

Ergebnisse
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28.02.2010 |
Finale
Kanada ist
Olympiasieger

Kanada holt Gold im Nerventhriller Das kanadische Glück ist perfekt: Die Eishockey-Helden aus der Heimat haben in einem nervenaufreibenden Traumfinale die heiß ersehnte Goldmedaille gewonnen. Die Lokalmatadoren waren beim 3:2-Triumph nach Verlängerung die bessere Mannschaft, mussten in einem hart umkämpften Spiel aber lange zittern.
Kanadas Eishockey-Stars haben ihr Versprechen gehalten und 33 Millionen Landsleuten mit dem wichtigsten Gold der Winterspiele den größten Olympia-Wunsch erfüllt. Mit dem 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0)-Sieg nach Verlängerung im Traumfinale gegen die USA gab das Team um Superstar Sidney Crosby den Startschuss für die rauschende Abschlussparty im ganzen Land. Der 24-malige Eishockey-Weltmeister Kanada bescherte den Gastgebern nicht nur das 14. Gold in Vancouver, sondern krönte sich auch zum Rekord-Olympiasieger. Den Siegtreffer erzielte "Chef" Sidney Crosby höchstpersönlich nach 7:40 Minuten der Verlängerung mit einem Schuss durch die Schoner von US-Torwart Ryan Miller.
Bitteres Ende für die USA
24,4 Sekunden vor Ende des dritten Drittels hatten zuvor die USA den Ausgleich erzielt. Mit dem achten Olympia-Triumph zog das Eishockey-Mutterland mit Rekordweltmeister Russland gleich. Die USA verpassten 30 Jahre nach dem "Miracle on Ice" in Lake Placid ihr drittes Gold nach 1960 und 1980. Bronze hatte bereits am Samstag Finnland durch ein 5:3 im kleinen Finale gegen die Slowakei gewonnen.
Jonathan Toews (13.) und Corey Perry (28.) verwandelten den Canada Hockey Place mit ihren Toren in ein Tollhaus. Lokalmatador Ryan Kesler von den Vancouver Canucks (33.) und Zach Parise von den New Jersey Devils (60.) glichen aus. Dennoch konnte die USA den ersten olympischen Heimsieg seit 1980, als eine Mannschaft aus unbekannten US-Collegespielern die übermächtige Sowjetunion entzaubert hatte, nicht verhindern. Kanada übernahm mit dem Sieg beim größten Eishockey-Spektakel aller Zeiten wieder die Führung in der Weltrangliste.
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23.02.2010 |
Viertelfinal-Play-Offs
Deutschland verliert
2:8 gegen Kanada

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft
ist aus dem olympischen Turnier
ausgeschieden. Das Team von Uwe Krupp
unterlag im Viertelfinal-Play-off wie
erwartet dem Goldkandidaten Kanada mit 2:8
(0:1; 1:3; 1:4) und verabschiedet sich
sieglos von der Eisfläche in Vancouver. Nach
einer guten Anfangsphase konnte die
DEB-Auswahl nicht mehr mit den Gastgebern
mithalten, die die Deutschen mit einer
saftigen Niederlage nach Hause schickten.
Bis zum WM-Eröffnungsspiel am 7. Mai gegen
die USA muss sich die Nationalmannschaft
noch deutlich steigern, damit die Heim-WM
nicht mit einer ähnlichen Klatsche beginnt.
Schweiz
nervenstark und
weiter
Ralph
Krueger hat bei
seinem letzten
Turnier als
Eishockey-Nationaltrainer
der Schweiz nach
einem
Penalty-Krimi
das
Viertelfinale
erreicht.
Der ehemalige
deutsche
Nationalspieler
setzte sich mit
den Eidgenossen
im Playoff bei
den Olympischen
Spielen in
Vancouver mit
3:2 (1:1, 1:1,
0:0, 0:0, 1:0)
gegen
Weißrussland
durch.
Tschechien mit viel Mühe gegen Lettland

Der Favorit wankte, aber er viel nicht. Mit viel
Mühe hat die Eishockey-Nationalmannschaft
Tschechiens das Viertelfinale im Olympia-Turnier
erreicht. Die Tschechen bezwangen Lettland mit 3:2
nach Verlängerung.
Slowakei zittert sich
ins Viertelfinale
Die
Slowakei hat den Sprung ins Viertelfinale geschafft.
Der Favorit hatte mit Norwegen aber viel Mühe. Jetzt
wartet der amtierende Olympiasieger Schweden.
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22.02.2010 |
Die USA legten vor, die Kanadierinnen zogen
nach: Die beiden großen Eishockey-Nationen
stehen sich nun am Donnerstag (25.02.2010)
im olympischen Frauen-Finale gegenüber. Die
US-Girls hatten beim 9:1 über die
Schwedinnen ebenso wenig Mühe wie Kanada mit
Finnland. Die Gastgeberinnen siegten mit
5:0.
Schon
im ersten Drittel ließen die Kanadierinnen
keinen Zweifel aufkommen, wer das Eis als
Sieger verlassen würde. Unter dem
stürmischen Beifall der eigenen Fans im
wieder ausverkauften Canada Hockey Place
gelang Cherie Lee Piper bereits nach fünf
Minuten das 1:0. Haley Irwin erhöhte nach 15
Minuten auf 2:0. Die atemberaubende Stimmung
in der Arena hielt an. Die Kanadierinnen
kombinierten leichtfüßig und spielten sich
eine Chance nach der anderen heraus. Immer
wieder stand die finnische Torfrau Noora
Raty im Blickpunkt. Es dauerte bis zur 37.
Minute, ehe Meghan Agosta auf 3:0 erhöhte.
Spätestens beim 4:0 durch das zweite Tor von
Haley Irwin (45.) war die Vorentscheidung
gefallen. Den Schlusspunkt des überlegen
geführten Spiels setzte Caroline Ouellette
mit dem Tor zum 5:0 (59.). Immerhin zeigten
die Finninnen ein starkes Unterzahl-Spiel.
Ihre Penalty-Killing-Quote lag bei 100
Prozent.
US-Frauen
gelingt die Revanche
Zuvor hatte das
Frauen-Team der USA souverän das Finale erreicht. Der Olympia-Dritte von
Turin gewann am Montag im Canada Hockey Place sein Halbfinale gegen
Schweden mit 9:1. In der einseitigen Partie führten die USA bereits nach
26 Minuten mit 4:0. Beste Torschützin war Monique Lamoureux mit drei
Treffern. Meghan Duggan, Angela Ruggiero, Caitlin Cahow, Karen Thatcher,
Kelli Stack und Kerry Weiland steuerten die restlichen Tore bei. Den
Ehrentreffer für Schweden besorgte Pernilla Winberg. Dank des Sieges
revanchierten sich die Amerikanerinnen für die überraschende
Halbfinal-Niederlage vor vier Jahren in Turin. Damals hatten sie gegen
Schweden mit 2:3 nach Penaltyschießen den Kürzeren gezogen. |
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21.02.2010 |
Super-Sunday:
Russland im
Viertelfinale
Stanley-Cup-SiegerJewgeni
Malkin hat
Superstar
Alexander
Ovetschkin die
Show gestohlen
und
Eishockey-Weltmeister
Russland fast im
Alleingang ins
olympische
Viertelfinale in
Vancouver
geführt.
Der Stürmer der
Pittsburgh
Penguins
steuerte zwei
Tore zum 4:2
(1:1, 1:0,
2:1)-Sieg gegen
Tschechien bei
und sicherte dem
Rekordweltmeister
Platz eins in
der
Vorrundengruppe
B. Zum Auftakt
des Super Sunday
in Vancouver mit
der Revanche der
letzten drei
Olympia-Endspiele
erzielte Malkin
in der
Neuauflage des
Nagano-Finales
das 1:0 (16.)
und das 3:1
(42.) für die
Sbornaja.
Den dritten
Treffer
markierte Wiktor
Koslow (26.),
zwölf Sekunden
vor Schluss traf
Pawel Dazjuk ins
leere Tor.

Russland vs Tschechien
4 : 2
Im ersten von drei Eishockey-Highlights hat sich
Russland gegen Tschechien mit 4:2 durchgesetzt und
die Tabellen-Führung in der Gruppe B übernommen.
USA schlägt Erzrivale
Kanada

Die Eishockey-Mannschaft
der USA hat das große
Prestigeduell gegen
Erzrivale Kanada mit 5:3
gewonnen und sich damit
direkt für das
Viertelfinale
qualifiziert. Vor 16.400
Fans im Canada Hockey
Place zeigten sich die
US-Boys vor allem vor
dem gegnerischen Tor
einfach abgeklärter.
Kanada muss dagegen in
der Playoff-Runde noch
gegen das deutsche Team
nachsitzen.
Kanada - USA 22.02.2010, 3 : 5
(1:2-1:1-1:2)
Olympiasieger fertigt
Finnland ab

Olympiasieger Schweden
ist im Eishockey-Turnier
von Vancouver
angekommen. Die "Tre
Korners" feierten im
Nachbarduell gegen
Finnland einen
überzeugenden 3:0-Erfolg
und schafften damit den
direkten Einzug ins
Viertelfinale. Auch die
Finnen qualifizierten
sich als bester
Gruppenzweiter für die
Runde der letzten Acht.
Schweden - Finnland 22.02.2010,3:0
(1:0, 2:0, 0:0)
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20.02.2010 |
Niederlage
Deutschland auch für
Weißrussland zu schwach
Das deutsche Eishockeyteam hat beim
Olympia-Turnier in Vancouver seine Grenzen
aufgezeigt bekommen. Auch Weißrussland
erwies sich als zu stark für die
DEB-Auswahl. Deutschland bleibt
Gruppenletzter. In den Playoffs für das
Viertelfinale wartet nun ein richtig starker
Gegner.
Die deutsche Eishockey-Auswahl hat auch ihr
letztes Vorrundenspiel im Olympiaturnier
verloren. Gegen Weißrussland hieß es am Ende
3:5 (1:1,0:1,2:3). Das vor allem mit
Spielern von Dynamo Minsk und anderen
zweitrangigen Mannschaften der offenen
russischen Liga KHL besetzte Team zeigte den
deutschen Cracks die Grenzen auf.
Deutschland ist nun Letzter seiner Vorgruppe
und muss in den Playoffs zum Viertelfinale
gegen einen richtig starken Gegner ran.
Disziplinierter Beginn mit neuem Goalie
Dabei
begann alles verheißungsvoll für die
Schützlinge von Bundestrainer Uwe Krupp. Wie
vom Coach gefordert, spielten die Deutschen
diszipliniert. Im Kasten stand für den bei
der 0:5-Schlappe gegen Finnland
unglücklichen Ingolstädter Keeper Dimitri
Pätzold nun Thomas Greiss von den Worcester
Sharks. Bereits in der sechsten Minute ging
die DEB-Auswahl in Führung. Zakharov musste
nach einem Bandencheck auf die Bank.
Deutschland hatte zwar Glück, dass das
anschließende Revanchefoul ungeahndet blieb,
nutzte dann aber das Überzahlspiel -
Seidenberg traf nach Vorlage von Goc und
Sturm mit Schlagschuss in den Winkel.
Deutschland versuchte nachzulegen, Müller
nutzte in der achten Minute einen schlechten
Wechsel der Weißrussen, scheiterte aber an
Keeper Koval. Etwas überraschend der
Ausgleich in der zehnten Minute. Nach
krassem Fehler von Bakos schnappte sich
Ugarov vom Moskauer Vorortklub MWD die
Scheibe im eigenen Drittel, stürmte vor das
Tor von Greiss und netzte ein. In der Folge
entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch
mit Chancen für beide Seiten.
Optimismus trotz weißrussischer Führung
Nach der Drittelpause kamen zunächst die
Weißrussen besser ins Spiel. Greiss musste
zwei Mal gegen Koltsov und Stasenko retten.
In Minute 24 brachte Müller von den Kölner
Haien erstmals das weißrussische Tor in
Gefahr. Doch trotz einer wilden Stocherei
vor Kovals Kasten fiel kein Tor. In der 29.
Minute dann die Führung für die
weißrussische Mannschaft. Wieder war es
Bakos, der zu langsam war. Aleksei Kalyuzhny
von Dynamo Moskau stürmte ihm auf der
rechten Seite davon, umkurvte die deutsche
Abwehr und schob den Puck ins Netz. Danach
wackelte die DEB-Auswahl gewaltig. Als
Deutschland in doppelter Unterzahl spielen
musste, schien das 1:3 nur eine Frage der
Zeit. Dass kein weiteres Tor mehr fiel,
stimmte zu diesem Zeitpunkt noch
optimistisch.
Drittes Drittel wird zum Drama
Das letzte Drittel entwickelte sich zu einem
wahren Eishockey-Drama. Zu Beginn setzten
die Krupp-Schützlinge Weißrussland unter
Druck. Das Team von Trainer Zakharov kam
kaum aus der eigenen Hälfte heraus, doch
Goalie Koval von Dynamo Minsk musste auch in
Unterzahl nicht hinter sich greifen. Im
Gegenteil, die Weißrussen blieben
gefährlich. Als in der 52. Minute Sergei
Kostitsyn von den Montreal Canadiens zum 3:1
traf, schien die Partie gelaufen. Doch ein
postwendend erfolgter Doppelschlag von
Tripp (52.) und Goc (53.) brachte
Deutschland noch einmal zurück. In der nun
immer hektischer werdenden Begegnung traf
zwei Minuten später Salei zur erneuten
Führung der Weißrussen. Deutschland setzte
nun alles auf eine Karte, Kalyuzhni nutzte
einen Konter und besiegelte die Niederlage.
Männer
Norwegen vs
Schweiz
4:5 nV
Lettland vs
Slowakei
0:6
Frauen,
Platzierungsrunde
Schweiz vs
China 6:0
Russland vs
Slowakei
4:2
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19.02.2010 |
Deutschland gegen Finnland ohne Chance

Deutschland hat beim olympischen Turnier auch sein zweites Vorrundenspiel verloren. Gegen Finnland holte sich die DEB-Auswahl eine auch in dieser Höhe verdiente 0:5-(0:1,0:2,0:2)-Klatsche ab. Die Skandinavier spielten das technisch bessere Hockey und nutzten ihre Überzahlsituationen eiskalt aus. Deutschland bleibt damit auch nach zwei Spielen ohne Torerfolg.
Finnland beginnt konzentriert
Finnland machte von Beginn an Druck. Bereits in der vierten Minute gab es die erste Zeitstrafe gegen Deutschland. Keine Minute später fiel das 1:0. Niskala knallte den Puck unter Goalie Pätzold durch an den Pfosten, der Puck blieb zunächst auf der Linie. Ruuto war im Nachsetzen schneller als der deutsche Keeper. Die DEB-Auswahl blieb auch in der Folge unter Druck. Mit hartem Körpereinsatz versuchten die Cracks von Uwe Krupp in Scheibenbesitz zu kommen, blieben aber zu unkonzentriert im Abschluss. Im Gegenzug musste Dimitri Pätzold ein ums andere mal retten. Gegen Ende des ersten Drittels erzielte Deutschland Gleichwertigkeit. In der 18. Minute kam Rankel nach einem Konter frei vor Bäckström zum Schuss. Auch danach brannte es mehrfach vor dem Kasten des finnischen Keepers. Die größte Chance hatte Klinge. Ein Tor aber fiel nicht.
Überzahl eiskalt genutzt
Das zweite Drittel begann wie das erste. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff hatte Finnland die Riesenchance die Führung auszubauen. Pätzold hatte einen Schlagschuss prallen lassen, Lehtinen konnte von Greilinger nur um den Preis einer Zwei-Minuten-Strafe am Torschuss gehindert werden. Timonen nutzte das anschließende Überzahlspiel zum 2:0. Wieder dauerte es bis zur Hälfte des Drittel, bis die DEB-Auswahl Bäckström erstmals ernsthaft in Schwierigkeiten bringen konnte. Bei einem Schuss von Jochen Hecht in der 31. Minute hatte der Keeper viel Glück. Vier Minuten später rannte Marco Sturm allein auf das finnische Tor zu, scheiterte aber am Goalie der Minnesota Wilds. Weil Hecht im Nachsetzen hakelte, musste er für zwei Minuten vom Eis. Das anschließende Überzahlspiel nutzte erneut Timonen, dessen halbhoher Schlagschuss an Freund und Feind vorbei ins Tor des Ingolstädter Pätzold einschlug.
Deutschland bleibt ohne Torerfolg
Den letzten Abschnitt begann Deutschland konzentrierter und erarbeitete sich mehrere Chancen. Eine davon hatte Klinge in der 44. Minute. Der Stürmer der Kassel Huskies war rechts durchgebrochen, versuchte es direkt, scheiterte aber. Drei Minuten später war jedoch auch das letzte Fünkchen Hoffnung zerstoben. Ruuto traf zum zweiten Mal, da konnte ihn auch ein Bodycheck nicht stoppen. Dann wiederholte sich, was das ganze Spiel prägte: Tripp musste auf die Bank, im Überzahlspiel traf Finnland, diesmal durch Pitkänen (49.) Anzumerken bleibt, dass sich die Krupp-Schützlinge nicht aufgaben. Greilinger erspielte sich in der 51. Minute eine gute Chance. Aber die Finnen spielten die Partie routiniert zu Ende. DEB-Coach Krupp stellte nach dem Spiel auch fest: "Finnland war heute zu stark für uns, das Powerplay war sehr effektiv, sie haben ein exzellentes Spiel gemacht." Nun muss die deutsche Auswahl ihr letztes Vorrundenspiel gegen Weißrussland gewinnen, um einen einigermaßen machbaren Gegner für die Playoffs zum Viertelfinale zu erhalten.

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17.02.2010 |
DEB-Team
zum Auftakt gegen Titelverteidiger
 
Am frühen Donnerstagmorgen startet das deutsche
Eishockey-Team in das Olympische Turnier. Zum
Auftakt muss das Team von Trainer Uwe Krupp gleich
gegen Titelverteidiger Schweden ran.
Mit 15
Olympianeulingen startet die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft am
Donnerstag (01:30 Uhr, MEZ) in das olympische Turnier. Die "Tre Kroners"
treten mit nicht weniger als 19 NHL-Profis an und gehören sicher um
erweiterten Kreis der Favoriten. |
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DEB-Cracks als krasse
Außenseiter
Die deutsche
Eishockey-Nationalmannschaft ist mit der Hoffnung auf ein Olympia-Wunder
nach Vancouver geflogen. Im vorläufigen Kader von Bundestrainer Uwe
Krupp stehen 19 DEL (Deutsche Eishockey Liga)-Profis, in Kanada werden
sieben NHL (National Hockey League)-Spieler zum Team stoßen. Drei Profis
aber muss der Coach wieder nach Hause schicken, noch ehe am Mittwoch
(17.02.10) das Olympia-Turnier beginnt.
Das derzeitige 26-köpfige Olympia-Aufgebot
des DEB:
Tor: Endras
(Augsburger Panther), Pätzold (ERC
Ingolstadt), Greiss (San Jose Sharks)
Abwehr: Bakos,
Ficenec (beide ERC Ingolstadt), Holzer
(Düsseldorfer EG), Schmidt, Butenschön
(beide Adler Mannheim), Reiss (Hannover
Scorpions), Ehrhoff (Vancouver Canucks),
Dennis Seidenberg (Florida Panthers), Sulzer
(Nashville Predators)
Sturm: Barta,
Tripp (beide Hamburg Freezers), Felski,
Mulock, Rankel (alle Eisbären Berlin),
Greilinger (ERC Ingolstadt), Klinge (Kassel
Huskies), Müller, Ullmann (beide Kölner
Haie), Hospelt (Grizzly Wolfsburg), Wolf
(Iserlohn Roosters), Sturm (Boston Bruins),
Hecht (Buffalo Sabres), Goc (Nashville
Predators)
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Olympia – Es kann losgehen
Heute beginnen im kanadischen Vancouver die
Olympischen Winterspiele, 86 Medaillen sind in den nächsten 16 Tagen zu
vergeben.
Vorhang auf für Olympia – und Schirm auf für die
ersten Regenspiele der Geschichte. Während das sportverrückte Kanada dem
Auftakt der Winterspiele am Freitag in Vancouver entgegenfiebert, droht
das Weltsport-Ereignis 2010 neben der Fußball-WM auch wegen der
Regenmenge zum Olympia der Rekorde zu werden.
Mindestens eine Woche lang sind ab Mittwoch zum Teil starke
Niederschläge prognostiziert. Doch das Feuer im 55.000 Zuschauer
fassenden BC Place Stadium ist nicht in Gefahr: Erstmals in der
Olympiageschichte findet die Eröffnung in einer überdachten Arena statt.
Rund zwei Milliarden Menschen weltweit werden zu Hause am Bildschirm
keine Ouvertüre erleben, die im Regen ertrinkt. Doch bei den 16-tägigen
Wettkämpfen könnten etliche der 1,6 Millionen Ticketinhaber den
Fernsehsessel vorziehen. |
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Andere Sportarten |
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28.02.2010 |
letzter Tag bei
Olympia:
Langlauf, 50 km Massenstart (klassisch), Männer

Teichmann läuft zu
Silber - Northug siegt
Axel
Teichmann ist in der Königsdisziplin der
Skilangläufer zu Silber gelaufen. Er musste
sich im Massenstart über 50 Kilometer nach
einer famosen Aufholjagd nur ganz knapp dem
Norweger Petter Northug geschlagen geben.
Tobias Angerer schrammte haarscharf am
Podest vorbei.
Die deutschen Langläufer waren nach dem enttäuschenden sechsten Platz in der Staffel mit viel Wut in das Rennen gegangen. Vor allem Angerer hatte sich am letzten Wettkampftag in Vancouver Chancen auf eine Medaille ausgerechnet. Am Ende sorgte jedoch Axel Teichmann für einen deutschen Erfolg, obwohl er zwischenzeitlich mit 22 Sekunden Rückstand fast aussichtslos zurücklag. "Da hatte ich das Rennen eigentlich schon abgehakt", so Teichmann. Zehn Kilometer vor dem Ziel kämpfte er sich aber im Alleingang an die Spitzengruppe heran, um dann auf der Zielgeraden um den Sieg zu mitzulaufen.
Angerer knapp geschlagen
Auch Tobias Angerer zeigte ein starkes Rennen und musste sich als Vierter nur um eine halbe Sekunde dem Bronzemedaillen-Gewinner Johann Olsson aus Schweden geschlagen geben. "Für mich persönlich überwiegt natürlich die Enttäuschung. Da läufst du 50 Meter durch die Gegend und wirst Vierter. Aber ich freue mich für Axel", sagte er nach dem Rennen. Jens Filbrich hielt lange Zeit in der Spitzengruppe mit und landete am Ende auf dem 16. Platz - für ihn kein zufriedenstellendes Ergebnis: "Das war heute einfach nicht mein Tag. Ich hatte schon ab Kilometer 25 mit Krämpfen zu tun." René Sommerfeldt wurde im letzten großen Rennen vor seinem Karriereende 21.
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27.02.2010 |
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26.02.2010 |
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25.02.2010 |
Ski-Alpin
Riesenslalom Frauen
Rebensburg rast sensationell zu Gold

Viktoria Rebensburg aus Kreuth kann sich
sensationell die Goldmedaille im Riesenslalom um den
Hals hängen. Die junge Kreutherin überholte mit
einem tollen zweiten Lauf die Konkurrenz. Am Ende
lag sie vor Tina Maze (Slowenien) und der nach dem
ersten Durchgang führenden Elisabeth Görgl
(Österreich). Maze lag im Schlussklassement vier
Hundertstel Sekunden hinter der Rebensburg, Görgl 14
Hundertstel. Die junge Deutsche, die bereits kurz
vor Olympia mit Rang zwei beim Weltcup in Cortina
aufhorchen ließ, erwischte einen optimalen zweiten
Lauf. Ihre deutschen Teamkolleginnen Kathrin Hölzl
und Maria Riesch fuhren dagegen, beim wegen Nebels
um einen Tag verschobenen zweiten Lauf, eine Spur zu
verhalten und konnten nicht mehr ins Medaillenrennen
eingreifen. Weltmeisterin Hölzl (Bischofswiesen)
verbesserte sich um vier Ränge auf Platz sechs,
Kombi-Olympiasiegerin Riesch (Partenkirchen) fiel
von sieben auf zehn zurück.
Rebensburg fassungslos
Mehr Informationen Rebensburg, Viktoria
Hölzl und Rebensburg wollen Medaillen im Riesenslalom
Riesenslalom: Das Stochern im Nebel
Liveticker Ski Alpin Riesenslalom
Danach war die 20-Jährige fassungslos: "Na, ich glaube, das Wort Olympiasiegerin gehört nicht zu mir. Das ist unglaublich, der absolute Wahnsinn. Gold ist ein Traum. Ich konnte nach meinem Lauf garnicht mehr auf die Konkurrenz schauen." Ihre Ausgangsposition, "nur" Rang sechs mit 14 Hundertstel Rückstand auf Görgl, erwies sich im Nachhinein als optimal: "Das war auf alle Fälle eine gute Ausgangsposition für mich, ich war die Jägerin.
Langlauf Staffel Frauen
Deutschland holt Silber - Gold für Norwegen

Die deutschen Skilangläuferinnen haben wie 2006 in Turin im olympischen Staffelrennen die Silbermedaille gewonnen. Katrin Zeller, Evi Sachenbacher-Stehle, Miriam Gössner und Claudia Nystad hatten im Whistler Olympic Park nach 4x5 Kilometern einen Rückstand von 24,6 Sekunden auf Norwegen. Bronze ging an Finnland. Für die Norwegerinnen war es das dritte Staffelgold nach 1968 und 1984. Schlussläuferin Marit Björgen wurde nach ihren Olympiasiegen im Sprint und im Jagdrennen endgültig zur "Gold-Marit" und schaffte als erste der gut 2600 Teilnehmer der Spiele von Vancouver das Gold-Triple.
Behle sehr zufrieden
Für die deutschen Läuferinnen war es nach dem Gold 2002 und Silber 2006 die dritte olympische Staffel-Medaille in Serie. In gleicher Besetzung und nach einem ähnlichen Rennverlauf hatte das deutsche Quartett im Vorjahr überraschend WM-Silber gewonnen. "Es war eine hervorragende Teamleistung", sagte Behle: "Gössner hat die Staffel wieder rangelaufen, und Nystad hat das perfekt zu Ende gebracht. Mit vier Medaillen haben die Skilangläufer ihr Soll bei Olympia erfüllt."Dass Norwegen die Nummer eins sein würde, war uns von vornherein klar."
Bei völlig unberechenbarem Wetter im Callaghan Valley mit Sonne, Regen und Schnee hatte Katrin Zeller einen guten Auftakt hingelegt. Nach einer insgesamt starken Leistung übergab Zeller als Dritte mit 6,6 Sekunden Rückstand auf Schweden. "Das ist perfekt gelaufen. Dabei war ich so nervös", sagte Zeller.
Sachenbacher schwach
Dann folgte ein bescheidener Vortrag von Evi Sachenbacher-Stehle. Sie lief hochmotiviert, aber zu schnell an und brach dann ein Stück ein. Das Führungstrio mit Norwegen, Italien und Polen war nicht zu halten. Sie rutschte mit ihren Ski in den Anstiegen immer wieder weg und brach zum Schluss kräftemäßig völlig ein. "Mein Ski hat in der zweiten Runde brutal abgebaut. Deshalb war ich am Ende total platt", sagte Sachenbacher-Stehle, die auf Rang sechs mit 28 Sekunden Rückstand auf Miriam Gössner übergab. Die hatte vor einem Jahr mit einer überragenden Leistung WM-Silber fast im Alleingang gewonnen und jagte los wie die Feuerwehr. Vorn setzten sich Topfavorit Norwegen und Italien ab, während die 19-jährige Gössner in einer großen Gruppe die Verfolgung organisierte. "Ich habe versucht zu taktieren und die erste Runde nicht volle Kanne zu laufen, damit die Kräfte reichen", sagter Gössner.
Gössner und Nystad machten viel wett
Ihre Taktik ging auf, nach 5 km übergab sie nach einer ganz starken Leistung als Dritte mit 16,7 Sekunden Rückstand auf Spitzenreiter Norwegen an Schlussläuferin Claudia Nystad. "Das hat perfekt geklappt", sagte Gössner. Behle würde die "gelernte" Biathletin nur zu gerne dauerhaft abwerben. "Wir sind schon dabei, ein Loch zu buddeln, um ihre Waffe darin zu vergraben", sagte der Bundestrainer. An der Spitze des Feldes entschied Björgen mit einem Antritt das Rennen um Gold gegen Italien schnell für sich. Die dreiköpfige Verfolgergruppe mit Nystad holte Italien ein, und die schlaue Deutsche hängte 800 Meter vor dem Ziel alle Verfolgerinnen ab.
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24.02.2010 |
Eisschnelllauf
5.000 Meter Frauen
Daniela Anschütz-Thoms wieder mal nur 4.
Topfavoritin Sablikova
siegt - Beckert holt Silber

Topfavoritin Martina Sablikova hat sich die Goldmedaille über 5.000 Meter nicht nehmen lassen. Die Eisschnellläuferin aus Tschechien siegte mit Bahnrekord vor der Erfurterin Stephanie Beckert, die bereits ihre zweite Silber-Medaille holte. Auf Rang drei kam die Kanadierin Clara Hughes ins Ziel. Wieder nur Vierte wurde Daniela Anschütz-Thoms (Erfurt). Auf Bronze fehlten ihr allerdings fast drei Sekunden. Über 3.000 Meter waren es nur drei Hundertstelsekunden gewesen.
Zehn Tage nach ihrem Olympiasilber über 3.000 Meter
lief die 21-jährige Beckert im Richmond Oval 6:51,39
Minuten und holte Silber. Die Thüringerin, die
sofort nach der Entscheidung ihre Eltern in Erfurt
anrief, war überglücklich. "Ich kann es noch gar
nicht fassen", sagte sie und trauerte der
Goldmedaille nicht hinterher: "Es war zwar am Ende
ganz knapp, aber ich bin überglücklich mit meiner
Silbermedaille, und Martina ist einfach wieder
unglaublich gut gelaufen." Beckert lag 0,47 Sekunden
hinter der Tschechin Martina Sablikova, die damit
das Gold-Double auf den beiden Langstrecken perfekt
machte. Das hatte zuletzt 2002 Claudia Pechstein
geschafft. Bronze ging in 6:55,73 Minuten an die
Kanadierin Hughes. Katrin Mattscherodt aus Berlin
wurde wegen einer Übertretung der Begrenzungslinie
disqualifiziert. Sie kommentierte: "Shit happens."
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Martina Sablikova |
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Stephanie Beckert |
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Clara Hughes |
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Die weiutern
Damen erreichten mit Daniela Anschütz-Thoms platz 4 Katrin Mattscherodt
wurde Disqualifiziert!
Langlauf -
Staffel Männer
Deutsche
Langläufer gehen leer aus

Platz sechs
in der Staffel - Gold für Schweden
Leider wurde
durch die Klassiker der Falsche Ski gewähtlt und somit haben die
deutschen Skilangläufer haben die ersehnte olympische Staffelmedaille
klar verpasst. Jens Filbrich, Axel Teichmann, René Sommerfeldt und
Tobias Angerer landeten nach 4 x 10 Kilometern auf dem sechsten Platz.
Gold holte sich Schweden vor Norwegen
BOB
Zweier, Frauen
Blech für Kiriasis - Martini stürzt

Die deutschen Bob-Frauen haben in der Eisrinne in Whistler nicht die richtige Spur gefunden. Nach vier Läufen landete die favorisierte Sandra Kiriasis und Christin Senkel nur auf dem vierten Platz und hat damit nach Gold in Turin 2006 und Silber in Salt Lake City 2002 erstmals keine Medaille. "Ich bin sauer, dass ich hier nicht einen einzigen Lauf getroffen habe", ärgerte sich Kiriasis.
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23.02.2010 |
Biathlon
Staffel, Frauen

Von Gold haben
sie geträumt, Bronze ist es geworden: Die deutschen Frauen mussten im
Staffelrennen Russland und Frankreich den Vortritt lassen.
Wilhelm startet wie die Feuerwehr
Ohne die Doppel-Olympiasiegerin Magdalena
Neuner, die angeblich freiwillig von der
Loipe auf die Zuschauertribüne wechselte,
lag Deutschland bis zur Hälfte des Rennens
sogar auf Goldkurs. Startläuferin Kati
Wilhelm, in den Einzelrennen meist eine
Enttäuschung, zeigte eine verblüffende
Sicherheit mit dem Gewehr, brauchte nur
einen Nachlader und übergab mit einem
hauchdünnen Rückstand als Zweite hinter
Frankreich an Simone Hauswald. Die
Bronze-Medaillengewinnerin des
Massenstart-Rennens schoss schnell, setzte
sich sogar an die Spitze – doch auf den
letzten Metern ging ihr die Puste aus -
Frankreichs Silvie Becaert rauschte noch
vorbei.
Auf der Schlussrunde überholt
Zeitgleich mit Russland schickte Hauswald
Martina Beck ins Rennen. Die gab bei ihrem
Debüt auf den Loipen in Whistler alles,
zitterte aber am Schießstand – und musste
zwei Mal nachladen. Russland – mit der
bärenstarken Medvedseva - lief an der Spitze
auf und davon. Beck jagte als Zweite mit
deutlichem Abstand hinterher – und übergab
mit 44 Sekunden Rückstand an
Schlussläuferinnen Andrea Henkel. Im Ziel
fieberte Hauswald mit ihrer erfahrenen
Teamkollegin mit und hoffte insgeheim:
„Vielleicht geht noch etwas nach vorn. Es
wird aber schwer“, mutmaßte sie. Sie sollte
recht behalten und musste sogar mit ansehen,
wie Silber flöten ging. Während die Russin
Olga Saitseva an der Spitze ein famoses
Rennen lief, wackelte Henkel beim zweiten
Stehend-Schießen. Sie ballerte zwei Mal
vorbei, musste nachladen und spürte am
Schießstand schon den Atem der Französin
Sandrine Bailly. Auf der Schlussrunde ging
Bailly dann tasächlich vorbei – und holte
Silber. Die Deutschen feierten Bronze – und
eine tolle Olympia-Bilanz: Zweimal Gold,
einmal Silber und zweimal Bronze. Das kann
sich doch wirklich sehen lassen.
SKI-Alpin
Riesenslalom der Männer
Der Schweizer Carlo Janka führt nach dem ersten
Durchgang, Felix Neureuther liegt nach einer klasse
Fahrt auf dem 13. Rang. Bode Miller ist schon raus

Felix Neureuther überrascht und fährt ausgerechnet
bei Olympia erstmals bei einem Riesenslalom unter
die besten Zehn, mit dem 8. Platz. Ein Schweizer
triumphiert.
Die nächste Pleite
für die große Ski-Nation Österreich, wieder
nur die Plätze 4 bis 6 und 9
Goldmedaille für die Schweiz!
Carlo Janka aus der Schweiz hat bei den
Olympischen Spielen den Riesenslalom
gewonnen. Der Weltmeister siegte in Whistler
mit 0,39 Sekunden Vorsprung vor dem Norweger
Kjetil Jansrud. Dessen Landsmann Aksel Lund
Svindal holte nach Gold im Super-G diesmal
Bronze.
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Carlo Janka |
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Kjetil Jansrud |
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Aksel Lund Svindal |
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Nordische
Kombination Teamwettbewerb
Nach dem
Springen liegt das DSV-Team auf Platz sechs. 9 Sekunden beträgt der
Rückstand auf Rang drei. Was ist in der Loipe (23 Uhr) noch drin?
Die Deutschen
Kombiniere erreichen holen sich Bronze!
Österreich holt Gold

Die deutschen
Kombinierer
haben sich die
Bronzemedaille
im olympischen
Teamwettkampf
geholt. Johannes
Rydzek, Tino
Edelmann, Eric
Frenzel und
Schlussläufer
Jörn Kircheisen
mussten sich am
Ende nur den
Mannschaften aus
Österreich und
der USA beugen.
Nach dem
Springen von der
Großschanze lag
die Auswahl noch
46 Sekunden
hinter den
Medaillenrängen.
Doch im Verlauf
des Rennens
hatte die
deutsche Auswahl
Pech, als
Edelmann den
Anschluss an die
Österreicher und
Amerikaner
hergestellt
hatte, stürzte
und die Lücke
nicht mehr
schließen
konnte.
BOB, Zweier
Frauen Halbzeit
Martini und Kiriasis in Lauerstellung
Bob-Pilotin Cathleen Martini hat ihre
Chancen auf eine Medaille in der Eisrinne
von Whistler gewahrt. Nach zwei von vier
Läufen liegt die Oberbärenburgerin gemeinsam
mit Anschieberin Romy Logsch auf dem dritten
Platz, allerdings bereits 0,40 Sekunden
hinter der Führenden Kaillie Humpries aus
Kanada. Dabei leistete sich die in der
laufenden Saison fünffache Weltcupsiegerin
auf der Hochgeschwindigkeitsbahn - wie fast
alle anderen Bob-Pilotinnen - kleinere
Fehler.
"Der erste Lauf war im oberen Teil gut, der
zweite Durchgang im unteren. Das muss ich
jetzt einmal in einem Lauf zusammenbringen",
sagte die 27-jährige Pilotin, während
Bremserin Logsch betonte: "Wir wollen locker
bleiben und unser Ding machen."
Überraschend stark präsentierte sich die
US-Amerikanerin Erin Pac, die im zweiten
Lauf fast drei Zehntel Sekunden auf die
Deutsche herausfuhr und zwischenzeitliche
Zweite ist. "Die Teams, die vorne liegen,
starten und fahren besser", fasste
BSD-Sportdirektor Thomas Schwab die ersten
beiden Läufe zusammen.
Kiriasis hat noch Bronze-Chancen
Die
große Martini-Rivalin Sandra Kiriasis
verpatzte den ersten Lauf, als bereits der
Start schief ging, kam im zweiten Durchgang
besser durch die Eisrinne und liegt derzeit
auf dem fünften Platz. Und die
Winterbergerin, die 2006 noch Gold in Turin
geholt hatte, war mit sich und ihrem
Schlitten nicht zufrieden. Minutenlang
diskutierte sie mit ihrem Trainer. "Bis zur
elften Kurve bin ich immer schön stabil.
Dann stelle ich mich aber an wie der erste
Mensch. Das hat schon im Training nicht
funktioniert. Aber mit dieser Riesengrütze
ist es immer noch so schnell, und Bronze ist
noch drin", sagte Kiriasis, die nur 0,04
Sekunden vom Podestplatz trennen.
Überraschend nur Sechste ist die
US-Amerikanerin Shauna Rohbock, die nach
einem verpatzten ersten Lauf bereits eine
halbe Sekunde verloren hatte. Claudia
Schramm und Janine Tischer aus Oberhof
liegen bei Halbzeit der Olympiakonkurrenz
auf dem achten Platz.
|
Zwischenstand nach 2. Lauf |
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Platz |
Name |
Land |
Minuten |
|
1. |
Kanada 1: Kaillie Humphries,
Heather Moyse |
|
1:46,20
|
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2. |
USA 2: Erin Pac, Elana Meyers
|
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1:46,33
(+0,13) |
|
3. |
Deutschland 2: Cathleen Martini,
Romy Logsch |
|
1:46,60
(+0,40) |
|
4. |
Kanada 2: Helen Upperton,
Shelley-Ann Brown |
|
1:46,62
(+0,42) |
|
5. |
Deutschland 1: Sandra Kiriasis,
Christin Senkel |
|
1:46,64
(+0,44) |
|
6. |
USA 1: Shauna Rohbock, Michelle
Rzepka |
|
1:47,09
(+0,89) |
|
6. |
USA 3: Bree Schaaf, Emily Azevedo
|
|
1:47,09
(+0,89) |
|
8. |
Deutschland 3: Claudia Schramm,
Janine Tischer |
|
1:47,22
(+1,02) |
|
9. |
Niederlande 1: Esme Kamphuis,
Tine Veenstra |
|
1:47,40
(+1,20) |
|
10. |
Großbritannien 1: Nicola
Minichiello, Gillian Cooke |
|
1:47,58
(+1,38) |
|
11. |
Großbritannien 2: Paula Walker,
Kelly Thomas |
|
1:47,77
(+1,57) |
|
12. |
Russland 1: Olga Fedorova, Yulia
Timofeeva |
|
1:48,02
(+1,82) |
|
13. |
Schweiz 2: Fabienne Meyer,
Hannelore Schenk |
|
1:48,31
(+2,11) |
|
14. |
Italien 1: Jessica Gillarduzzi,
Laura Curione |
|
1:48,52
(+2,32) |
|
15. |
Belgien 1: Eva Willemarck, Elfje
Willemsen |
|
1:48,67
(+2,47) |
|
16. |
Rumänien 1: Carmen Radenovic,
Alina Savin |
|
1:48,87
(+2,67) |
|
17. |
Schweiz 1: Sabina Hafner,
Caroline Spahni |
|
1:48,88
(+2,68) |
|
18. |
Japan 1: Manami Hino, Konomi
Asazu |
|
1:49,42
(+3,22) |
|
19. |
Australien 1: Astrid
Loch-Wilkinson, Cecilia McIntosh |
|
1:49,51
(+3,31) |
|
20. |
Irland 1: Aoife Hoey, Claire
Bergin |
|
1:49,53
(+3,33) |
|
21. |
Russland 2: Anastasia Skulkina,
Elena Doronina |
|
1:49,61
(+3,41) |
|
|
22.02.2010 |
Langlauf
Damen Teamsprint
Langlauf
Männer Teamsprint
Deutsche Männer
sprinten zu Silber

Die Silbersprinter aus
Deutschland
Das ist doch einfach
unglaublich: Wenige
Minuten nach dem
Teamsprint-Gold für di
Damen sind auch die
deutschen Männer auf das
Podest gelaufen. Axel
Teichmann und Tim
Tscharnke sprinteten
hinter Norwegen (Öystein
Pettersen und Petter
Northug) auf den
Silberrang. Bronze ging
an die russischen Läufer
Nikolai Morilow/Alexej
Petuchow.
Dabei war für Routinier Teichmann und Newcomer
Tscharnke sogar Gold drin. Erst auf der Ziellinie
lief Supersprinter Petter Northug aus Norwegen an
Teichmann vorbei. Der Bad Lobensteiner verteidigte
aber im Sprint gegen den Russen Alexej Petuchow
grandios den zweiten Rang.
Zuvor hatten Teichmann
und der erst 20-jährige
Tscharnke ein grandioses
Rennen abgeliefert.
Beide behaupteten sich
stets in der
Spitzengruppe - und
Tscharnke wuchsen auf
seiner letzten Runde
förmlich Flügel. Er
schickte Teichmann mit
gut 15 Meter Vorsprung
als Ersten auf die
Schlussrunde. Teichmann
war höchstmotiviert,
stolperte dabei gleich
über einen Stock - fing
sich aber und gab
Vollgas. Der
Ausdauerathlet, der
nicht unbedingt zu den
Sprintern zählt und vor
wenigen Tagen noch wegen
einer Erkältung
pausieren musste, holte
alles aus sich heraus
und wurde schließlich
nur von Northug
gestellt. Bundestrainer
Jochen Behle strahlte
mit der Sonne um die
Wette: "Northug ist
nicht irgendwer. Wir
sind mehr als zufrieden.
Es ist grandios. Ein
toller Tag."
Teichmann endlich am Ziel
Für Teichmann ging mit
Silber auch ein Traum in
Erfüllung. Bisher waren
Olympische Spiele stets
von Pleiten, Pech und
Pannen geprägt. Im Ziel
musste er erstmals nach
Luft schnappen - und
alles realisieren.
Youngster Tscharnke fand
dagegen schnell nach
Worten: "Bei Olympia auf
dem Podium zu stehen ist
einfach sensationell.
Und das gemeinsam mit
Axel. Ich freue mich so
sehr für ihn. Er hat es
verdient, denn er hatte
ja immer Pech", freute
sich der Youngster, der
so großartig für Furore
gesorgt hatte.
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 |
|
 |
 |
Öystein Pettersen |
|
Petter
Northug |
|
 |
 |
Tim
Tscharnke |
|
Axel
Teichmann |
|
|
 |
Nikolay Morilov |
|
Alexey
Petukhov |
|
Ski-Springen
DSV-Adler jubeln über Silber

Die deutschen
Skispringer haben ihre
vierte Teammedaille in
der olympischen
Geschichte gewonnen.
Martin Schmitt
(Furtwangen), Michael
Neumayer
(Berchtesgaden), Michael
Uhrmann (Rastbüchl) und
Andreas Wank (Oberhof)
belegten in der
Mannschaftskonkurrenz
auf der Großschanze im
Whistler Olympic Park
den zweiten Platz.
Gold ging an den
haushoven Favoriten
Österreich, der damit
seinen Triumph von Turin
2006 wiederholte. Bronze
ging an Norwegen.
Deutschland hatte im
Teamspringen 1994 in
Lillehammer und 2002 in
Salt Lake City jeweils
Gold sowie 1998 in
Nagano Silber hinter
Gastgeber Japan
gewonnen. Für die
deutsche
Olympiamannschaft war es
die insgesamt 19.
Medaille der Spiele von
Vancouver. Die Bilanz
lautet: 6 Gold, 8 Silber
und 5 Bronze.
Doppel-Olympiasieger
Simon Ammann war im
Teamspringen nicht am
Start, da die Schweizer
mangels einer
konkurrenzfähigen
Mannschaft auf ihre
Teilnahme verzichtet
haben.

Mit einem versöhnlichen Abschluss in Silber verabschieden sich die deutschen Skispringer von Olympia in Vancouver.Im abschließenden Mannschafts-Wettbewerb holten Michael Neumayer (Berchtesgaden), Andreas Wank (Oberhof), Martin Schmitt (Furtwangen) als Schwächster des Quartetts und ein nervenstarker Michael Uhrmann (Rastbüchl) Platz zwei
|
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21.02.2010 |
Bob
Zweierbob Männer

Viertes
Bob-Gold: Lange
der Beste aller
Zeiten
Durch den Sieg
im Zweierbob
schreibt Andre
Lange
Geschichte.
Florschütz macht
den ersten
deutschen
Doppelsieg seit
1984 perfekt.
Biathlon
Massenstart, Frauen
Zweites Gold für
Neuner

Biathletin
Magdalena Neuner
aus Wallgau hat
fünf Tage nach
ihrem Triumph im
10-km-Jagdrennen
auch das
12,5-km-Massenstartrennen
gewonnen und
damit ihre
zweite
Goldmedaille bei
den
Winterspielen
von Vancouver
gewonnen.
Die sechsmalige
Weltmeisterin
siegte in der
Loipe im
Whistler Olympic
Park trotz
zweier Fehler am
Schießstand mit
5,5 Sekunden
Vorsprung vor
der Russin Olga
Saizewa.
Bronze sicherte
sich mit 7,3
Sekunden
Rückstand Simone
Hauswald aus
Gosheim.

Neunte
wurde Andrea
Henkel aus
Großbreitenbach.
Magdalena Neuner
gewann die
insgesamt fünfte
deutsche
Goldmedaille für
die deutsche
Olympiamannschaft
in Vancouver und
die 16.
insgesamt.
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 |
Magdalena Neuner |
|
 |
 |
Olga Zaitseva |
|
|
 |
Simone Hauswald |
|
Die
weiteren
Damen erreichten folgende Plätze: Andrea Henkel 9.
Kati Willhelm bei den letzten Spielen abgeschlagen auf Platz 25
Biathlon
Massenstart, Männer
Greis wird Zehnter Gold für Ustjugow
Jewgeni Ustjugow hat das Biathlon-Massenstartrennen
gewonnen und der russischen Mannschaft die erste
Medaille gesichert. Der 24-Jährige hatte auf der
Schlussrunde die meisten Reserven und verweis den
Franzosen Martin Fourcade und den Slowake Pavol
Hurajt auf die Plätze.
Die deutschen Läufer hatten wie bei den vergangen Wettkämpfen in Whistler nichts mit der Medaillenvergabe zu tun.
Der Nesselwanger Michael Greis schoss sich im
letzten stehenden Anschlag aus dem Bereich der
Medaillenränge. Nach zwei Strafrunden erreichte er
lediglich ein Rang unter den besten zehn.
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 |
Jewgeni Ustjugow |
|
 |
 |
Martin
Fourcade |
|
|
 |
Pavol
Hurajt |
|
Die
Herren erreichten folgende Plätze: 10. Michael
Greis, 15. andreas Birnbacher, 17. Arndt Pfeiffer
und Christoph Stephan 23.
Ole Einer Björndalen
erreichte als 27. von 30 Teilnehmern das Ziel
SKI-Alpin,
Super-Kombination; Männer
Bode Miller hat endlich Gold
US-Skistar Bode Miller hat seine herausragende Karriere mit dem noch fehlenden Olympiasieg gekrönt. Der 32-Jährige gewann am Sonntag in Whistler die olympische Premiere der Super- Kombination.

Miller lag nach der
Abfahrt und einem
Slalom-Durchgang 33/100
Sekunden vor dem Kroaten
Ivica Kostelic. Bronze
ging an Silvan
Zurbriggen aus der
Schweiz. Nachdem Miller
vor vier Jahren in Turin
leer ausgegangen war,
holte er sich nun schon
seine dritte Olympia-
Medaille dieser Spiele.
Der nach der Abfahrt
führende Norweger, Aksel
Lund Svindal, schied
aus. Stephan Keppler aus
Ebingen verpasste eine
Platzierung unter den
besten 15
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Bode
Miller |
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Ivica
Kostelic |
|
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Silvan
Zurbriggen |
|
Der einzige
Starter Stephan Keppler wurde 20.
SKI-Cross,
Männer
Schmid wird erster Olympia Skicross-Champ

Schade. Die Olympia-Premiere von Skicross geht ohne
deutsche Beteiligung in die entscheidende Phase. Martin
Fiala und Simon Stickl ereilte im Achtelfinale das Aus.
Erster Olympiasieger in der spektakulären neuen
Fun-Sportart wurde der Schweizer Michael Schmid.
|
|
20.02.2010 |
Langlauf,
30KM
Doppelverfolgung, Männer
Die
Herren mit weiteren guten Platzierungen, die Lokomotive von Angerer,
Jens Filbrich wurde 6., Rene Sommerfeld 21. und Tom Reichelt 31.
SKISPRINGEN,
Großschanze
Simon Ammann erneut
Doppel-Olympiasieger

Die
Herren erreichten mit Michael Neumayer Platz 6, Martin Schmitt hat sich die Rote Laterne in diesem Durchgang geschnappt und wurde 30. Michael Uhrmann geht als 25. ins Olympische Dorf!
Bob,
2er, Nänner
Starke deutsche
Bobpiloten:

Lange führt zur Halbzeit vor Florschütz
Starker Auftakt: André Lange liegt im Zweierbob zur
Halbzeit in Führung. Dahinter lauert mit Andre
Florschütz ein weiterer Deutscher. Pech hatte
Lokalmatador Lyndon Rush, der im zweiten Lauf
stürzte.
|
Bob, Zweier, Männer,
Zwischenstand nach 2. Lauf |
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Platz |
Name |
Land |
Minuten |
|
1.
|
|
Deutschland 1:
André Lange,
Kevin Kuske
|
1:43,31 |
|
2.
|
|
Deutschland 2:
Thomas Florschütz,
Richard Adjei
|
1:43,42 (+0,11 ) |
|
3.
|
|
Russland 1:
Alexsandr Zubkov,
Alexey Voevoda |
1:43,81 (+0,50 ) |
|
4.
|
|
USA 1:
Steven Holcomb,
Curtis Tomasevicz |
1:43,93 (+0,62 ) |
|
5.
|
|
Schweiz 1:
Ivo Rüegg, Cedric Grand
|
1:43,94 (+0,63 ) |
|
6.
|
|
Kanada 2:
Pierre Lueders, Jesse Lumsden
|
1:44,06 (+0,75 ) |
|
7.
|
|
Russland 2:
Dmitry Abramovitch, Sergey
Prudnikov |
1:44,43 (+1,12 ) |
|
8.
|
|
Lettland 1:
Edgars Maskalans, Daumants
Dreiskens |
1:44,48 (+1,17 ) |
|
9.
|
|
Rumänien 1:
Nicolae Istrate, Florin Craciun
|
1:44,60 (+1,29 ) |
|
10 |
 |
Deutschland 3:
Karl Angerer,
Gregor Bermbach |
1:44,66 (+1,35 |
SKI-Alpin,
Super G, Damen
Erstes Gold für
Österreich

Die österreichische Alpinmannschaft kann
aufatmen: Andrea Fischbacher hat für die Skination
das erste Gold bei diesen Spielen geholt. Für eine
kleine Überraschung sorgte die Slowenin Tina Maze,
die auf dem Silber-Rang landete. Lindsey Vonn wurde
Dritte. Maria Riesch landete auf dem achten Rang.
| |
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 |
 |
Andrea Fischbacher |
|
 |
 |
Tina Maze |
|
|
 |
Lindsay Vonn |
|
Die
Damen erreichten: 8. Maria Riesch, 15. Gina Stechert und 28. Viktoria
Rebensburg
|
|
19.02.2010 |
Skeleton,
Damen
SKISPRINGEN,
Großschanze
DSV-Adler locker qualifiziert

Andreas Wank
hat bei der Qualifikation zum Springen von der Großschanze für das beste
Ergebnis aus deutscher Sicht gesorgt. Der Oberhofer segelte auf 137,5
Meter und qualifizierte sich damit ebenso wie Michael Neumayer (136
Meter) und Martin Schmitt (128). Michael Uhrmann, der bei 134,5 Metern
landete, ist wegen seiner guten Platzierung im Gesamtweltcup automatisch
qualifiziert.

Schuster bangt um Martin Schmitt
Bundestrainer Werner Schuster sorgte sich um
Routinier Schmitt, der mit der Schanze große
Probleme hatte. "Er hat nicht die richtige
Position gefunden, nicht die richtige
Spannung gehabt. Wenn Martin auch noch gut
gesprungen wäre, wäre es eine rundum
gelungene Qualifikation", sagte der
Österreicher. Auch Schmitt selbst war nach
seinem Sprung nicht zufrieden. "Ich
versuche, die Lücke zur Spitze zu schließen.
Da kann so ein Schuss in den Ofen schon mal
passieren", sagte der Furtwangener, der im
Training noch einen Satz von 145 Metern
gestanden hatte.
|
|
18.02.2010 |
SKI-Alpin,
Super-Kombi,
Damen
Riesch gegen Vonn 2. Akt
Gold für Maria Riesch,
Lindsey Vonn gestürzt
 |
Zitat: |
 |
|
„Gold, das
ist der Hammer!
Ich
wusste, dass ich gut drauf bin.“
Maria
Riesch |
Das goldene Comeback der
Maria Riesch
Einen Tag nach dem für sie
enttäuschenden achten Platz
im Abfahrtslauf behielt
Maria Riesch bei der
Super-Kombination die
Nerven. Sie fuhr zum ersten
deutschen Olympiasieg bei
den Alpinen seit dem
Slalom-Triumph von Hilde
Gerg 1998 in Nagano.
Dauer-Rivalin Lindsey Vonn
schied aus, Julia Mancuso
wieder 2.
Anja Paerson 3. nach ihrem Sturz gestern in der
Abfahrt!
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Maria Riesch |
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Julia Mancuso |
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Anja Paerson |
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Gina Stechert
ist leider im Slalom nach guter Leistung ausgeschieden!
Biathlon
15-Kilometer-Rennen, Frauen
Deutsche
Skijägerinnen gehen leer aus
Neuners Traum vom zweiten Gold geplatzt - Norwegerin
Tora Berger holt Gold

Der Traum vom zweiten Olympiasieg hat sich für
Magdalena Neuner nicht erfüllt, und auch die anderen
deutschen Skijägerinnen laufen den Medaillen noch
hinterher. Beste Deutsche wurde Kati Wilhelm auf
Platz vier. Gold holte die Norwegerin Tora Berger.
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Tora Berger |
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Elena Khrustaleva |
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 |
Dorya Domracheva |
|
Die
Platzierungen Kati Wilhelm 4., Andrea Henkel 6., Magdalena Neuner 10 und
Maria Beck, bei Ihrem erstem Einsatz 29.
Biathlon
20-Kilometer-Rennen, Männer
|
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17.02.2010 |
Rodeln,
Doppelsitzer, Männer
Patric Leitner Alexander Resch
Der "Bayern-Express" holt Bronze

Patric Leitner und Alexander Resch haben zum
Abschluss der Rodelwettbewerbe Bronze im
Doppelsitzer gewonnen. Der Olympiasieg
gehörte allerdings den Österreichern Andreas
und Wolfgang Linger.
Beim letzten Rennen ihrer Karriere machten
es Patric Leitner und Alexander Resch im
Whistler Sliding Center noch einmal
spannend. Im zweiten Durchgang gelang ihnen
mit einem Traumlauf noch der Sprung von
Platz fünf aufs Podest. "Das ist
sensationell. Ich bin überglücklich. Jetzt
fahre ich nie wieder einen Meter", sagte
Leitner. Nach zwei Läufen hatten die
Bronzemedaillengewinner einen Rückstand von
0,335 Sekunden auf die Olympiasieger aus
Österreich. Silber ging an die Letten Andris
und Jusis Sics. Die ehemaligen Weltmeister
Andre Florschütz und Torsten Wustlich
mussten sich mit Platz fünf begnügen.
| |
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Andreas Linger,
|
|
Wolfgang Linger
|
|
 |
 |
Andris Sics, |
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Juris Sics |
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 |
Patric
Leitner, |
|
Alexander Resch
|
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SKI-Alpin,
Damen
Erstes Duell am "Franz's Downhill"

Riesch
gegen Vonn
Die
Pistenbedingungen sind zwar nicht optimal, doch Skistar Maria Riesch
will gleich beim ersten Rennen das Duell gegen ihre Dauerrivalin Lindsey
Vonn gewinnen. Der Kampf um die alpine Vorherrschaft beginnt heute mit
der Abfahrt am "Franz's Downhill".
Vorteil
Vonn - Riesch abgeschlagen
Lindsey Vonn gewinnt im Abfahrtsrennen die
Zeitentabelle klar an. Maria Riesch (8.) kam nicht mal in
die Nähe des Podiums. Bei dem extremen Rennen
blieben mehrere Fahrerinnen auf der Strecke.
Doppelsieg für die USA
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Lindsey Vonn |
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Julia Mancuso |
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Elisabeth Görgl |
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und die
landeten mit Maria Riesch auf Platz 8 sowie Gina Stechert, die 10.
wurde
"Franz's Downhill" wird zur Angst-Abfahrt
Ins kalte Wasser wurden die Rennläuferinnen
bei ihrem Abfahrtsrennen geworfen. Durch
schlechtes Wetter und ein in zwei Teile
zerhacktes Training auf einer desaströsen
Piste konnten sie sich kaum auf das
Rennen vorbereiten.
Die Verhältnisse am Wettbewerbstag waren
besser als beim Training auf der
"Rumpelpiste". Die Rennläuferinnen bekamen
trotzdem eine wellige Piste unter die
Kanten, bei weitem nicht so glatt gebügelt
wie bei Top-Veranstaltungen üblich.
"Es ist eine unruhige Piste, das kostet
Kraft und man braucht Mut", analysierte
Markus Wasmeier. "Franz’s Downhill" könnte
als eine der schwersten Frauen-Abfahrten in
die Olympia-Geschichte eingehen. Sie ist
länger als Weltcuppisten und bietet zudem
keine Passagen zur Erholung.
Das bekam die
erste Läuferin
Klara Krizova
direkt zu
spüren, als sie
von der Piste
flog. Viele
Läuferinnen
brachen im Ziel
fix und fertig
zusammen. Auch
Chemmy Alcott,
die Britin mit
Startnummer
zwei, stürzte –
wenn auch erst
im Zielraum.
Ebenfalls ganz
unten, nämlich
im Zielsprung,
verlor die
Schweizerin
Dominique Gisin
die Kontrolle,
schlug auf der
Piste auf und
wurde im
Rutschen noch
von einer
Bodenwelle in
die Luft
geschleudert.
Nach kurzer
Versorgung am
Pistenrand
konnte sie
selbst von der
Piste gehen.
Auch Daniela
Marighetti aus
Italien machte
einen Abflug und
rutschte auf dem
Hosenboden
Richtung Ziel.
Anja Pärson
stand in einer
aussichtsreichen
Fahrt sicherer
auf dem Ski als
die meisten
ihrer
Konkurrentinnen,
aber sie vergab
ihre Chancen
durch einen
spektakulären
Sturz. Wie
vielen anderen
wurden ihr die
Meter vor dem
Zielsprung zum
Verhängnis.
Schwerer Sturz von
Miklos
Die Rumänin
Edith Miklos mit
der Startnummer
35 stürzte im
mittleren
Bereich schwer.
Sie fiel
kopfüber auf die
Piste und
rutsche mit
hohem Tempo in
die Fangzäune.
Nach mehr als
zehn Minuten
Behandlung am
Pistenrand wurde
sie von einem
Helikopter
abtransportiert.
Über Ihren
Zustand ist noch
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