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ESBG-Berichte Spielberichte Elche

Halbfinale

 

 

Westfalen-Elche EHC Dortmund VS EC-Peiting
Die NEWs Westfalen-Elche.de haben den Einzug ins 1/2 Finale der Oberliga erreicht, dafür erst einmal ein herzliche Dankeschön an alle Verantwortlichen des EHC-Dortmund!

Donnerstag, den 01.04.2010 geht es an der Strobel alle um 18.°° Uhr mit weiter mit Hockey und hoffentlich vielen Besuchern aus Dortmund und ev. auch der näheren Umgebung, der Verein hätte es verdient! In dieser Runde kommt das Team weiter, das als ersts 3 von fünf Spielen gewonnen hat und sich somit den Einzug in das Finale sichern kann...........

Unser Gegner der EC-Peiting siicherte sich mit einer überzeugenden Leistung gegen den EV-Landsberg 2000 als erster nach nur 4 Spielen den Einzug ins 1/2 Finale. Damit hat der EC Peiting in guter Play-Off-Form bewiesen..........

Die Elche spielten bisher so gegen den EC-Peiting:

16.10.2009 EHC Dortmund EC Peiting 0 : 3 0:0-0:2-0:1
27.11.2009 EC Peiting EHC Dortmund 0 : 4 0:2-0:2-0:0
10.01.2010 EHC Dortmund EC Peiting 3 : 4 nP 2:0-1:3-0:0-2:0-0:1
21.02.2010 EC Peiting EHC Dortmund 4 : 2 1:0-1:1-2:1

Die Punkt 4 : 8 aus der Vorrunde stempeln den EC-Peiting als Favoriten ab! In den bisherigen Play-Off-Spielen zeichneten sich die Spieler des EC Peiting aus, insbesonder hier die tschechischen Stürmer Ales Kreuzer und Lubor Dibelka und Ihr Partner im Sturm Michael Fröhlich, die für von den 23 Toren in den 1/4tel Finals alleine 10 erzielen konnten!

Es dürfte ein Spannendes 1/2 Finale gegen die Oberbayern werden, wünschen wir unseren  NEWs Westfalen-Elche.de  viel Glück dabei

 Das Team der Westfalen-Elche.de wird versuchen euch von allen Spielen Live aus den Eishallen zu berichten, es geht um das Finale, dort konnten weitere  Reisen für die Elche nach Bayern zu den Starbulls nach Rosenheim anstehen, oder wieder mal der Klassiker Herne vs Dortmund!

   
Bericht aus Der Westen
EHC Dortmund will in Liga II

Klare Worte. Die findet EHC-Trainer Frank Gentges vor der Videokamera von DerWesten. Denn während sowohl die Hauptrunde als auch aktuell die Play-offs sportlich astrein laufen, hat der Eishockey-Club Dortmund an anderen Fronten zu kämpfen.

Größte Hürde: Nach dem derzeitigen Stand wird am 3. April mit der Abtauparty im Eislaufzeitzentrum die Eiszeit an der heimischen Strobelallee beendet. Somit müssten die Elche die weiteren Play-off-Heimspiele womöglich in Unna-Königsborn austragen. Die Gespräche mit der Westfalenhallen AG als Betreiber des Eisstadions in Dortmund laufen noch, aber auch die Gerüchteküche brodelt. Was der Trainer einerseits kritisiert, andererseits als gegeben hinnehmen würde: "Hätten wir einen Zuschauerschnitt von 3000 oder 4000 Leuten pro Heimspiel, dann würde uns natürlich diese Form der Unterstützung fehlen." Was angesichts von ein paar hundert Anhängern pro Heimspiel aber nicht der Fall ist.

Geringe Anerkennung

Womit auch schon eine weitere Baustelle ....mehr >

Konzentration auf den Sport

Auch wenn sich der Chefcoach über den Eishockey-Standort Dortmund so seine (kritischen) Gedanken macht,....mehr >

Der EHC Dortmund will in die 2. Eishockey-Liga. Doch nur sportlich läuft es bei den "Elchen" rund.

Original auf DerWesten.de >

Artikel vom 22.03.2010

Dortmund: Umzug nach Unna mehr als nur eine Möglichkeit

Der EHC Dortmund ist die Überraschung der Oberliga-Spielzeit 09/10. Als Aufsteiger hat sich die Mannschaft von Trainer Frank Gentges im Verlauf der Saison zu einem Spitzenteam gemausert. Nicht wenige Experten trauen den Westfalen-Elchen zu, dass sie Top-Favorit Herne im Kampf um den Titel bis in die letzte Runde einen spannenden Kampf liefern.

Umso unbefriedigender ist die Hallen-Situation. „Die Trainings- und Spielbedingungen entsprechen nicht dem, was im Profi -Eishockey nötig ist, als Standard erwartet werden kann“, sagt Gentges. Sollte seine Mannschaft das Halbfinale erreichen, wäre nicht einmal sicher, ob im Dortmunder Eissportzentrum noch Eis zur Verfügung steht. Anders die Situation in Unna, wo eine Halle zur Verfügung steht, die ohne Probleme für höher klassigen Spielbetrieb tauglich gemacht werden könnte.
20.03.2010

Peitings Lubor Dibelka holt sich Titel „Spieler des Jahres“Lubor Dibelka mit dem Pokal für den Spieler des Jahres. (Foto: Halmel)

Zum zweiten Mal in Folge gewann Peitings Lubor Dibelka in der Oberliga den Titel als bester Außenstürmer. Und nicht nur das: In diesem Jahr hat ein Experten-Gremium aus Trainern, Benjamin Finkenrath holt sich Titel „Goaly des Jahres“Managern und Fachjournalisten der elf Oberliga-Standorte den 27-jährigen Tschechen zum „Spieler des Jahres“ bestimmt.„Für die Oberliga ist das ein Traumspieler“, sagt Deggendorfs Trainer Norbert Weber. „Wenn Peiting gewinnt, ist er immer mit drei, vier Punkten dabei“, ergänzt Trainer Dave Rich von den Tölzer Löwen.

Bei den Torhütern machte Dortmunds Benjamin Finkenrath das Rennen. Bester Verteidiger wurde Hernes Anton Bader und bei den Mittelstürmern landete mit Jason Mudryk ein Außenseiter ganz vorne.

18.03.2010 Deutscher Meistertitel für Deggendorfer Marius Wiederer

Deutscher Meistertitel für Marius Wiederer Riesenerfolg für das Nachwuchtalent Marius Wiederer: gleich im ersten Jahr bei den Jungadlern Mannheim holte er sich den Meistertitel in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL). Nach einem klaren Auswärtserfolg in Düsseldorf folgte ein an Spannung nicht zu überbietendes Finalspiel in Mannheim. Erst in der Verlängerung wurde das Spiel entschieden und fand mit den Jungadlern einen würdigen Titelträger. Sein Stammverein, der Deggendorfer Schlittschuhclub, ist stolz auf "seinen" Meister und sieht sich in seiner erfolgreichen Nachwuchsarbeit wiedereinmal bestätigt.
 

Zum Saisonabschluss erhielt der Verteidiger Marius Wiederer noch eine Einladung der deutschen U-16 Nationalmannschaft zum Fünf-Nationenturnier in Füssen. Erfreulich ist, das mit Marco Eisenhut, Max Schaludek und Leo Polonius drei weitere "Ex-Deggendorfer" nominiert wurden.

 

 

News aus der Oberliga 2009/10

28.03.2010 Oberliga: Vierter Playoff-Halbfinalist wird in Spiel sieben ermittel

starbulls_gottwaldstephanDer vierte Halbfinalist in den Oberliga-Playoffs wird erst am kommenden Dienstag feststehen. Die Starbulls Rosenheim glichen die Serie gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim mit dem 5:2-Heimerfolg in Spiel sechs auf 3:3 aus. Vor über 2.500 Zuschauern half Stürmer Stephan Gottwald (Foto: STOCK4press) mit dem Führungstreffer und der Vorlage zum 2:0 entscheidend mit, dass die Oberbayern im Rennen blieben.
Nach dem Ausgleich der Gäste aus Nordhessen war in Durchgang drei ausschließlich die Truppe von Franz Steer am Zug. Nach dem 3:2 stand die rassige Partie aber bis zur Schlussminute auf der Kippe. Erst bei Spielzeit 59:00 gelang den Starbulls das erlösende vierte Tor - und als Dreingabe noch ein empty-net obendrauf.
Während das Duell EHC Dortmund gegen EC Peiting bereits steht, muss der Herner EV damit noch auf seinen Halbfinal-Gegner warten

 

27.03.2010 EHC Klostersee: Trainer Alex Stein sucht neue Herausforderung

ehc_stoni1Einen Tag nach dem Ausscheiden im Playoff-Viertelfinale gegen den Oberligameister Herner EV hat Trainer Alex Stein (Foto: STOCK4press) beim EHC Klostersee seinen Rücktritt erklärt. "Stoni will einen Vertrag nicht verlängert, er geht auf eigenen Wunsch von Bord und sucht eine neue Herausforderung", war der offiziellen Pressemitteilung des Oberligisten aus Grafing zu entnehmen.
Der 38-jährige Kanadier, akribischer Arbeiter an der Bande und bei den Übungseinheiten, löste bei den Rot-Weißen im Dezember 2008 John Samanski ab und führte die EHCler anschließend zum souveränen Klassenerhalt. Vor der Saison 2009/10 half Stein, der neben dem Trainerjob auch als General Manager tätig war, trotz finanziell schwieriger Zeiten entscheidend dabei eine schlagkräftige Truppe zusammen zu stellen. Dass die junge Truppe trotz dieser ungünstigen Vorgaben und einem sehr niedrigen Budget dennoch in die Playoffs durchstartete, war großteils auch sein Verdienst. Unter Stein nahmen viele junge Spieler im Klosterseer Kader eine sehr positive Entwicklung.

 

26.03.2010 Herne und Dortmund stehen im Playoff-Halbfinale

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Mit jeweils 4:1-Siegen im Playoff-Viertelfinale folgten der Herner EV und der EHC Dortmund dem EC Peiting in die nächste Runde. Eine klare Angelegenheit war Spiel fünf für die Westfalen-Elche. Beim 7:2-Heimerfolg über die Passau Black Hawks wurde der Grundstein bereits im Startdrittel gelegt. Erneut hart zu kämpfen hatten dagegen die Crusaders beim 4:2 gegen den EHC Klostersee. Auch nach dem 3:0 der Herner, wovon zwei Tore im Powerplay fielen, ließen sich die Grafinger nicht abschütteln. Am Ende nutzte den Oberbayern aber nicht einmal die Herausnahme des Torhüters etwas.
Mit einem 2:1-Sieg in der Overtime verschafften sich die Roten Teufel aus Bad Nauheim den ersten Matchball in der Serie gegen die Starbulls Rosenheim. ECN-Stürmer Tobias Schwab (Foto: STOCK4press) war beim dritten Sieg in der engen Serie mit einem Tor und einer Vorlage spielentscheidender Akteur auf dem Eis.

25.03.2010

Exklusiv-Interview: Hernes Matthias Roos über Aufstiegschance und Ligenreform

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Als Geschäftsführer beim Herner EV ist Matthias Roos eigentlich voll ausgelastet, doch nach der Trennung von Jamie McDonald steht der bald 30-jährige zusammen mit Shannon McNevan auch regelmäßig an der Bande der Crusaders. Seit fast drei Jahren für den HEV tätig, ist Roos einschlägig "eishockeyvorbelastet". Beim EV Ravensburg durchlief er sämtliche Nachwuchsmannschaften, während des Studiums der Rechtswissenschaften im kalifornischen Berkeley, Augsburg und in Münster jagte er im College und für die Augsburger Jungpanther (mit Förderlizenz für die Panther) dem Puck nach.
Daneben gehört Roos als Mitglied im Oberliga-Sportausschuss zu den jungen Hoffnungsträgern, die im Sinne des Ganzen auch bereit sind, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und Entscheidungen zum Wohle des deutschen Eishockeys mit zu tragen. Am Rande des Playoff-Viertelfinales des Herner EV gegen den EHC Klostersee äußerte er sich auch im Hinblick auf die anstehenden Entscheidungen zur geplanten Ligenreform.
 

ESBG.de: Als großer Favorit in die Playoffs gestartet, stimmten für den Herner EV zwar die Ergebnisse. Die Vorstellungen waren aber doch ein wenig holprig.
Matthias Roos: Als holprig würde ich unsere Vorstellungen nicht bezeichnen. Ebenso wenig sehe ich uns als den großen Favoriten an. Peiting, Dortmund oder Rosenheim sind teilweise nicht viel schlechter besetzt und haben uns jeweils zweimal bezwingen können. Zwar sind wir mit einem deutlichen Punktevorsprung Oberligameister geworden, allerdings bringt uns das in den Playoffs reichlich wenig. Jede Serie geht bei Null los. Mit dem EHC Klostersee haben wir es mit einem Gegner zu tun, der sein Saisonziel erreicht hat und ohne Druck aufspielen kann. Wir stehen dagegen gewaltig unter Druck und müssen viele Ausfälle kompensieren.

ESBG.de: Sehen Sie die "Mission Aufstieg" als gefährdet an oder sind die Verletzten auch in den noch anstehenden Serien zu kompensieren?
Matthias Roos: Das liegt daran, gegen wen wir in einem etwaigen Halbfinale oder Finale spielen dürfen. Sollten wir im Halbfinale auf Bad Nauheim und im Finale auf Peiting treffen, stünden unsere Chancen meiner Meinung nach deutlich besser als gegen Rosenheim und Dortmund. Mit nur zwölf Feldspielern hat man allerdings gegen jeden Gegner erhebliche Probleme, weshalb die "Mission Aufstieg" auch zur "Mission: Impossible" werden könnte.

ESBG.de: Stichwort geschrumpfter Kader: Beim Viertelfinal-Gegner EHC Klostersee wurde nach diversen Verletzungen mit Nachrückern aus dem eigenen Nachwuchs aufgefüllt. Wäre das nicht auch ein Mittel, um die Lasten beim dezimierten Team etwas besser zu verteilen?
Matthias Roos: Aufgrund unserer Eishallen-Situation konnte mangels Eiszeiten keine Juniorenmannschaft gemeldet werden. Unsere Jugend-Mannschaft spielt in der untersten NRW-Liga. Daher verfügen wir bei weitem nicht über die Qualität an Nachwuchsspielern wie beispielsweise der EHC Klostersee.

ESBG.de: Besteht für den ein oder anderen derzeit noch fehlenden Leistungsträger die Chance, noch einmal in den Spielbetrieb einzugreifen?
Matthias Roos: Das wird die Zeit zeigen ......

ESBG.de: Sie sind auch Mitglied im Oberliga-Sportausschuss. Was kann das kommende Wochenende bringen?
Matthias Roos: Das kommende Wochenende muss klare Strukturen auf der dritten Ligenebene bringen. Andernfalls sehe ich keine Zukunft für das Eishockey in Deutschland. Es haben viele Gespräche zwischen den entscheidenden Funktionären stattgefunden und ich gehe davon aus, dass man sich diese Woche endgültig geeinigt hat. Daher sollte es in Zukunft drei beziehungsweise vier dritte Ligen (Süd, Ost, Nord/ West beziehungsweise Nord und Ost) geben, aus denen nach einer jeweils eigenen regulären Spielrunde mittels einer Aufstiegs- beziehungsweise Playoff-Runde ein Aufsteiger in die 2. Bundesliga ermittelt wird.

ESBG.de: Die Süd-Oberligisten sind offenbar fest gewillt, ab der kommenden Saison ausschließlich in einer regionalen Spielklasse mit Verzahnung um den Aufstieg in den Playoffs an den Start zu gehen. Wie könnte eine Struktur mit drei oder vier gleich berechtige Ligen aussehen?
Matthias Roos: Man muss sich auf gewisse Rahmenbedingungen, wie beispielsweise die Ausländerregelung, nur deutsche Torhüter und eine U-21 Regelung einigen. Wenn dies der Fall ist, herrscht dahingehend Chancengleichheit. Die drei beziehungsweise vier jeweiligen regionalen Sieger spielen eine Aufstiegsrunde und der Gewinner ist sportlich für die 2. Bundesliga qualifiziert. Eine andere Möglichkeit wäre, einen Aufsteiger aus Süd und Ost sowie einen aus Nord und West in Form einer Playoff-Serie zu ermitteln. So hätte man zwei Aufsteiger. Die Verzahnung sollte eigentlich kein Problem sein.

23.03.2010

 

23.03.10 EHC Klostersee - Herner EV  4:2 (2:0,1:2,1:0)

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Trainer Alex Stein hat sein Versprechen wahr gemacht: Am Freitag geht das Playoff-Viertelfinale für die Rot-Weißen beim Herner EV mit Spiel fünf weiter. Den 4:2-Heimsieg hatte sich die Truppe um Kapitän Raymund Nickel mehr als verdient. Furios wurde begonnen, doch nach dem 2:0 kehrte ein wenig Nervosität ein. Die Gäste hielten sich bis in die Schlussphase im Spiel, doch diesmal war das nötige Quentchen Glück auf Seiten der EHCler.
 
EHC Klostersee: Patrick Ashton (Patric Scharnagl); Dennis Schütt, Raymund Nickel, Darren McMillan, Bernd Rische, Sascha Reis, Sebastian Gumplinger, Christian Hummer; Oliver Wälde, Gert Acker, Philipp Quinlan, Braydon Cox, Jared Mudryk, Valentin Scharpf, Raphael Bernegger, Marvin Kablau, Thomas Hummer, Max Schlosser, Gennaro Hördt.

Herner EV: Björn Linda (Marc Dillmann); Anton-Florian Bader, Brad Burym, Michael Hengen, Dustin Schumacher, Jan-Niklas Pietsch; Joel Keussen, Shawn McNeil, Tom Fiedler, Thomas Schenkel, Jan Taube, Dennis Fischbuch, Christoph Ziolkowski.

Torfolge: 1:0 (8:31) Gennaro Hördt (Gert Acker, Thomas Hummer); 2:0 (12:33) Gert Acker (Philipp Quinlan, Oliver Wälde); 2:1 (24:21) Thomas Schenkel (Dennis Fischbuch, Jan Taube); 3:1 (34:57) Darren McMillan (Jared Mudryk, Braydon Cox – 5:4); 3:2 (35:45) Dennis Fischbuch; 4:2 (57:11) Oliver Wälde.

Strafminuten: EHC Klostersee 14; Herner EV 12.

Hauptschiedsrichter: Adam Niejodeck (EHC München).Zuschauer: 329.

23.03.2010 Peiting erster Playoff-Halbfinalist / EHC Klostersee erzwingt fünftes Spiel

Nicht die besten zwei Mannschaften nach der Oberliga-Hauptrunde, sondern der drittplatzierte EC Peiting marschierte im Schnelltempo durch das Playoff-Viertelfinale. acker3_20091003_s4u(Die Elche) Peiting gewannen zwei Tage nach der zweistelligen Klatsche beim EV Landsberg 2000 glatt mit 3:0 und können am Wochenende ganz entspannt dem Ausgang der weiteren Begegnungen entgegen schauen.
Nichts mit einem "sweep" wurde es dagegen für den Herner EV, der sich mit einer weiter dezimierten Truppe beim EHC Klostersee mit 2:4 geschlagen geben musste. Maßgeblich beteiligt am Sieg der Grafinger war Stürmer Gert Acker (Foto: STOCK4press), der den ersten Treffer auflegte und das 2:0 selbst erzielte. Die Passau Black Hawks bekamen nach dem Auswärtssieg vom Sonntag diesmal ihre Grenzen aufgezeigt. Mit einer überzeugenden Vorstellung setzte sich der EHC Dortmund in der Drei-Flüsse-Stadt mit 8:3 durch. Das Rosenheimer Erfolgserlebnis postwendend
(kontern) konnten auch die Roten Teufel aus Bad Nauheim. Die Starbulls unterlagen zu Hause mit 2:6.

 

21.03.2010 Starbulls durchbrechen Nauheimer Heimrecht / Peiting fertigt Landsberg zweistellig ab

rosenheim_stephensmitchErst am letzten Wochenende der Oberliga-Hauptrunde sicherten sich die Roten Teufel Bad Nauheim mit Platz vier das Heimrecht in der Serie gegen die Starbulls Rosenheim. Dies ist nun durchbrochen, nachdem die Oberbayern durch den 3:2-Overtimeerfolg mit 2:1-Siegen vorne liegen. Den entscheidenden Treffer erzielte Gästestürmer Mitch Stephens (Foto: STOCK4press).
Eine peinliche 0:10-Abfuhr kassierte der EV Landsberg 2000 beim EC Peiting, womit die Elche fast schon durch sind. Mit 3:0-Siegen liegt auch der Herner EV gegen den EHC Klostersee vorne. Allerdings war das Duell mit 5:4 für die Crusaders erneut sehr eng. Zumindest schon mal ein fünftes Spiel gegen den EHC Dortmund erzwangen die Passau Black Hawks durch den 3:2-Erfolg in der Verlängerung.

 

19.03.2010 Oberliga-Playoffs: Herne, Dortmund und Peiting landen zweiten Sieg

landsberg_noerenbergdanielDie "Top Drei" der Oberliga-Hauptrunde haben sich nach dem erfolgreichen Heimauftakt am zweiten Playoff-Spieltag gleich auch auswärts bedient. Der Herner EV stellte beim EHC Klostersee unter Beweis, dass er auch ohne einige verletzte Teamstützen noch über eine sehr starke Mannschaft verfügt. Mit 6:1 ließen die Crusaders in Grafing nichts anbrennen. Sehr viel enger ging es für den EHC Dortmund in Passau zu. Die Westfalen-Elche drehten einen Rückstand in eine 3:1-Führung, doch die Black Hawks schafften in der regulären Spielzeit noch den Ausgleich. In der 6. Minute der Verlängerung war der Gästesieg perfekt.
Nach einem Heimsieg des EV Landsberg 2000 sah es in der 23. Minute aus, als Daniel Nörenberg (Foto: STOCK4press) die Lechstädter mit 2:0 nach vorne geschossen hatte. Danach traf nur noch der EC Peiting, der auch ohne ein Tor von Liga-Topskorer Lubor Dibelka auf 5:2 davon zog.
Näheres über Spielverläufe, Torschützen und Strafzeiten im Menü Oberliga - Live-Ergebnisse.

 

16.03.2010 Oberliga-Playoffs: Vier Favoritensiege - die Heimmannschaften legten vor

dortmund_kevinthauMit vier Favoritensiegen gingen am Dienstagabend die ersten Aufeinandertreffen des Playoffs-Viertelfinales in der Oberliga über die Bühne. Den ersten Treffer überhaupt zum Auftakt der Serien "best of seven" steuerte Stürmer Kevin Thau (Foto: STOCK4press) zum 5:1-Erfolg des EHC Dortmund über die Passau Black Hawks bei. Noch deutlicher war es am Ende in der Serie, die nicht nur wegen der Tabellenkonstellation als die engste angesehen wurde: Die Roten Teufel Bad Nauheim fegten die Starbulls Rosenheim mit 7:1 vom Eis.
Mit vier Toren erst im Schlussdrittel entscheidend durchsetzen konnte sich der EC Peiting beim 5:2 im Derby gegen den EV Landsberg 2000. In Herne war ein Viererpack der Gastgeber im Mittelabschnitt entscheidend, wobei der EHC Klostersee beim 6:4 des Oberliga-Ersten erstaunlich gut dagegen halten konnte.

15.03.2010 Pre-Playoffs, Playoffs, Playdowns: Schon diesen Dienstag startet die "fünfte Jahreszeit"
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Am Sonntagabend gingen in der 2. Bundesliga und Oberliga die Hauptrunden zu Ende. Viel Zeit zur Analyse bleibt den Klubverantwortlichen nicht, bereits am Dienstag geht es in Playoffs und Playdowns um Auf- beziehungsweise gegen den Abstieg.
In der 2. Bundesliga haben die ersten Sechs (SERC Wild Wings, EHC München, EVR Tower Stars, Bietigheim Steelers, Landshut Cannibals, Heilbronner Falken) die Playoffs bereits in der Tasche. Die zwei noch offenen Startplätze werden in der ersten Runde (Pre-Playoffs) an die Sieger der Duelle SC Riessersee - ESV Kaufbeuren und Lausitzer Füchse - Dresdner Eislöwen vergeben.
In den Zweitliga-Playdowns kämpfen die Fischtown Pinguins gegen die Wölfe Freiburg und die Eispiraten Crimmitschau gegen die Hannover Indians um den Klassenerhalt. Die zwei Verlierer dieser Serien stehen sich anschließend in der zweiten Playdown-Runde gegen den Abstieg in die Oberliga gegenüber.
In der Oberliga wird über die Viertelfinals zwischen dem Herner EV - EHC Klostersee, EHC Dortmund - Passau Black Hawks, EC Peiting - EV Landsberg 2000, Rote Teufel Bad Nauheim - Starbulls Rosenheim sowie anschließend Halbfinale und dann Endspiel-Serie der sportliche Aufsteiger in die 2. Bundesliga ermittelt.
Nähere Informationen über die Paarungen und Spieltermine in den Menüs 2. Bundesliga/Oberliga - Playoff 09/10 und Playdown 09/10.

14.03.2010 Tölzer Löwen schließen Saison mit Auswärtssieg / Peiting versäumt Sprung auf Platz zwe

badtoelz_kottmairjosefDie Tölzer Löwen haben die Oberliga-Saison mit einem Auswärtssieg und damit auf Rang neun abgeschlossen. Beim 6:3 in Passau gegen die Black Hawks in die Torschützenliste eintragen konnte sich unter anderem Stürmer Josef Kottmair (Foto: STOCK4press). Das spielfreie Deggendorf Fire konnte den zehnten Platz nicht mehr weiterreichen. Der EV Füssen wurde nach dem 4:6 gegen den EV Landsberg 2000 Zehnter.
Keine Veränderungen gab es auf den Plätzen eins bis acht. Der Herner EV gewann zum Abschluss gegen die Roten Teufel Bad Nauheim mit 3:1. Trotz der 2:5-Niederlage bei den Starbulls Rosenheim wurde der EHC Dortmund Zweiter, weil der EC Peiting dem EHC Klostersee mit 1:2 unterlag.
Näheres über Spielverläufe, Torschützen und Strafzeiten im Menü Oberliga - Live-Ergebnisse.
Für das Playoff-Viertelfinale (Serie "best of seven") kommt es damit zu folgenden Paarungen: Herner EV - EHC Klostersee; EHC Dortmund - Passau Black Hawks; EC Peiting - EV Landsberg 2000; Rote Teufel Bad Nauheim - Starbulls Rosenheim

 

12.03.2010 Derbysieg gegen Rosenheim: EHC Klostersee ist achtes Playoff-Team

klostersee_scharpfvalentinDer Vierkampf um Platz acht ist entschieden: Der EHC Klostersee hat die dicke Überraschung geschafft und ist durch den 5:3-Derbysieg über die Starbulls Rosenheim als achtes Team in die Playoffs eingezogen. Zweifacher Torschütze für die Grafinger, die schon mit 5:1 vorne lagen, war Valentin Scharpf (Foto: STOCK4press).
Die Tölzer Löwen haben sich nach hartem Kampf mit einem 1:3 gegen den Herner EV vom heimischen Publikum verabschiedet. Der letzte Saisonauftritt für Deggendorf Fire endete mit 1:7 beim EHC Dortmund. Die Westfalen-Elche halten damit Kurs auf Platz zwei. Ausrutscher darf sich das Team von Frank Gentges am Sonntag jedoch keinen leisten. Der EC Peiting lauert nach dem 7:3 in Landsberg weiterhin zwei Punkte dahinter. Rang vier und damit Heimrecht in der ersten Playoff-Runde haben die Roten Teufel aus Bad Nauheim nach dem 11:1-Kantersieg über die nur mit einem Minikader angereisten Passau Black Hawks sicher.

 

10.03.2010 Oberliga-Neuansetzung: Tölzer Löwen gewinnen in Landsberg

badtoelz_urbanchristianIm Wiederholungsspiel am Mittwochabend beim EV Landsberg 2000 packten die Tölzer Löwen ihre Chance beim Schopf. Mit 6:4 (0:1,3:2,3:1) siegte die Mannschaft von Dave Rich und ist damit im Kampf um den letzten noch zu vergebenden Playoff-Platz wieder im Rennen.
Innerhalb von zehn Sekunden drehten die Buam um Kapitän Christian Urban (Foto: STOCK4press), der selbst zweifach traf, den Rückstand aus dem ersten Drittel. Anschließend kamen die Lechstädter noch zwei Mal zum Ausgleich, doch am Ende hatte Bad Tölz den längeren Atem. Für die Landsberger ist damit Platz sechs noch einmal in Gefahr geraten.
 

 

07.03.2010 Peiting lässt um Platz zwei nicht locker - Füssen bleibt an den Playoffs dran

peiting_pufalandreasDer Zieleinlauf in der Oberliga bleibt spannend. Der EC Peiting kämpft weiterhin hartnäckig um Platz zwei. Gegen Deggendorf Fire mussten die Sulak-Schützlinge um Verteidiger Andreas Pufal (Foto: STOCK4press), der beim 4:2 zwei Tore erzielte, alles geben. Der EHC Dortmund hielt durch das 5:2 über den EV Landsberg 2000 den Zwei-Punkte-Vorsprung allerdings aufrecht.
Einen 3:4-Ausrutscher gegen die Roten Teufel Bad Nauheim, der das heimrecht in der ersten Playoff-Runde kosten könnte, leisteten sich die Starbulls Rosenheim. Der letzte Platz im Achterfeld ist nach dem 4.3 nach Penaltyschießen des EHC Klostersee über die Tölzer Löwen und dem 10:4-Kantersieg des EV Füssen gegen die Passau Black Hawks weiterhin noch nicht fest vergeben.

 

05..03.2010 Dortmund gewinnt in Herne / Abfuhr für Peiting bei den Black Hawks

fuessen_maaenmichelIm Oberliga-Spitzenspiel reichte die reguläre Spielzeit nicht für eine Entscheidung. In der Verlängerung bezwang der EHC Dortmund auswärts Tabellenführer Herne mit 3:2. Der EC Peiting musste bei den Passau Black Hawks dagegen eine empfindliche 1:5-Schlappe hinnehmen. Während sich die Dortmunder um Rang zwei damit einen Vorteil gegenüber Peiting sichern konnten, ist im Ringen um den vierten Platz nichts passiert.
Die Starbulls Rosenheim unterlagen in Landsberg mit 3:5 und die Roten Teufel aus Bad Nauheim auf eigenem Eis doch überraschend dem EV Füssen mit 3:6. Die Allgäuer um den dreifachen Torschützen Michel Maaßen (Foto: STOCK4press) meldeten sich damit im

19.02.2010 Führungstrio festigt Positionen / Landsberg mit Siebener-Pack im Schlussdrittel

herne_passau1Vor knapp drei Monaten brachten die Passau Black Hawks dem Herner EV (Foto: STOCK4press) die erste Heimniederlage bei. Beim zweiten Auftritt der Niederbayern ließ sich der Oberliga-Erste nicht mehr überraschen. Mit einem 3:0-Sieg feierte Shannon McNevan einen optimalen Einstand an der HEV-Bande. Der EHC Dortmund tat sich gegen den EHC Klostersee zwar lange schwer, setzte sich am Ende aber doch mit 4:1 durch.
Für die Starbulls Rosenheim wird es nach dem 1:3 gegen den EC Peiting schwer, noch einen der ersten drei Plätze zu ergattern. Durch sieben Tore im letzten Drittel gelang dem EV Landsberg 2000 ein 9:2-Kantersieg über Deggendorf Fire. Im Duell der Altmeister setzte sich der EV Füssen bei den Tölzer Löwen mit 2:1 nach Verlängerung durch.

 

07.02.2010 Derby-Siege für Füssen und Rosenheim / Passauer Streu-Serie hält

starbulls_paderhuberandreasGut erholt von der Niederlage beim EHC Klostersee präsentierte sich der EV Füssen im Heim-Derby gegen den EC Peiting. Nach dem 4:2-Sieg besteht für die Leopards weiterhin Hoffnung auf die Playoff-Teilnahme und damit das Erreichen des Saisonziels. Hoch her ging es auch im Bad Tölz. Da unterlagen die gastgebenden Löwen den Starbulls Rosenheim um Andreas Paderhuber (Foto: STOCk4press), erst Torschütze und dann vorzeitig unter die Dusche geschickt, mit 1:3.
Die Passau Black Hawks siegten auch im vierten Spiel unter Neu-Trainer Craig Streu, diesmal 4:3 nach Penaltyschießen gegen den EHC Dortmund. Die Roten Teufel aus Bad Nauheim bleiben durch das 3:1 über Deggendorf Fire an Platz vier dran. Spitzenreiter Herne brachte dem EV Landsberg 2000 mit 6:2 die vierte Niederlage in Folge bei.

 

05.02.2010 Rote Teufel schenken Landsberg halbes Dutzend ein / Passau gewinnt in Rosenheim

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Vor der Spielpause geht es in der Oberliga noch einmal richtig rund. Gleich ein halbes Dutzend Tore bekamen die Zuschauer in Landsberg zu sehen, allerdings komplett von den Gästen aus Bad Nauheim. Kyle Piwowarczyk (Foto: STOCK4press) sammelte beim 6:0 der Roten Teufel beim EVL 2000 weiter Skorerpunkte. Einen Rückschlag im Kampf um Platz zwei erlitten die Starbulls Rosenheim mit dem 1:2 gegen die Passau Black Hawks.
Der EC Peiting musste für das 4:3 über die Tölzer Löwen in die Overtime, so dass der spielfreie EHC Dortmund sich zu den Siegern des Spieltages zählen durfte. Spitzenreiter Herne hat sich für die Niederlage beim EHC Klostersee deutlich rehabilitiert. Bei Deggendorf Fire feierte der Ligaprimus ein 7:1-Schützenfest. Im weite Ferne ist die Playoff

 

 

 

31.01.2010 EHC Klostersee ringt Herne nieder / Passau und Bad Tölz bleiben dran

ehc_kablaumarvinDas Rennen um die noch offenen Playoff-Plätze in der Oberliga bekommt immer mehr Fahrt. Der EHC Klostersee verteidigte den achten Platz durch ein sensationelles 3:2 mit dem quasi letzten Aufgebot gegen den Herner EV. Junioren-Verteidiger Marvin Kablau (Foto: STOCK4press) steuerte als Stürmer zwei Skorerpunkte bei.
Einen weiteren wichtigen Schritt nach vorne taten die Passau Black Hawks mit dem 4:3 in Landsberg. Ein weiteres Tabellen-Nachbarduell entschieden die Tölzer Löwen in Deggendorf mt 7:2 für sich. Mit dem 5:2-Erfolg über die Roten Teufel Bad Nauheim übernahm der EHC Dortmund Platz zwei. Die Starbulls Rosenheim gewannen das Altmeister-Duell gegen den EV Füssen mit 7:2.

 

29.01.2010 Passauer Sieg zum Streu-Einstand / Kampf um Platz acht geht richtig los

fuessen_nadeauericGanz eng zusammen gerückt ist das hintere Tabellendrittel in der Oberliga. Schlusslicht EV Füssen um Kapitän Eric Naudeau, der beim 4:2-Heimsieg gegen Deggendorf Fire an allen Toren beteiligt war, ist nur noch vier Punkte von Platz acht entfernt - womit ein heißes letztes Hauptrunden-Viertel garantiert scheint. Die Tölzer Löwen knöpften dem EHC Dortmund beim 4:5 nach Verlängerung immerhin einen Punkt ab.
Als Siebter etwas Luft verschafft haben sich die Passau Black Hawks. Allerdings war das 5:3 über ersatzgeschwächte Klosterseer zum Einstand von Trainer Craig Streu sehr holprig. Der Herner EV marschiert an der Tabellenspitze unbeeindruckt weiter. Das rassige Topspiel gegen die Starbulls Rosenheim wurde mit 4:3 gewonnen. Rang zwei hält der EC Peiting, diesmal 4:2-Sieger bei den Roten Teufel Bad Nauheim.

 

24.01.2010 Bad Tölz beendet Durststrecke / Füssen schlägt Landsberg zweistellig

badtoelz_sedlmayrjohannesDer Oberliga-Spieltag am Sonntag war nur bedingt etwas für Favoriten. Von einem solchen konnte man im Spitzenspiel in Dortmund nicht sprechen. Da begegneten sich die gastgebenden Elche und die Starbulls Rosenheim im Ringen um einen Spitzenplatz auf Augenhöhe. Am Ende hatten die Gastgeber die Nase mit 3:1 vorne. Im zweiten Topspiel gab es einen Auswärtssieg: Der Herner EV gewann in Bad Nauheim mit 8:4.
Rang zwei bleibt nach dem 5.4-Erfolg beim EHC Klostersee in Händen des EC Peiting. Die Tölzer Löwen beendeten ihre Negativserie mit einem 3:0-Heimerfolg über die Passau Black Hawks. Stürmer Johannes Sedlmayr (Foto: STOCK4press) steuerte beim optimalen Einstand des Slowaken Jozef Cierny (ein Tor, eine Vorlage) einen Treffer bei. Insgesamt rückte die zweite Tabellenhälfte näher zusammen, weil der EV Füssen überraschend und deutlich mit 12:6 in Landsberg gewann.

 

  Landsberg und Rosenheim Derby-Sieger über Peiting und Klostersee

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Der Herner EV hat seine Spitzenposition in der Oberliga weiter ausgebaut. Ohne großen Aufwand hielt der Tabellenführer die mit einem Minikader angereisten Tölzer Löwen 4:1 in Schach. Mit dem EC Peiting musste sich der hartnäckigste Verfolger im Derby dem zuletzt vier Mal sieglosen EV Landsberg 2000 mit 4:5 geschlagen geben.
Mit 4:1 gewannen die Starbulls Rosenheim gegen den zuletzt fünf Mal nacheinander siegreichen EHC Klostersee. Deggendorf Fire musste sich dem EHC Dortmund mit 1:5 geschlagen geben. Ein Tor und eine Vorlage hatte Passaus Verteidiger Thomas Vogl (Foto: STOCK4press) zur 5:2-Führung der Black Hawks beigesteuert. Am Ende aber gab es lange Gesichter: Die Roten Teufel aus Bad Nauheim entführten mit vier Toren in Folge buchstäblich in letzter Sekunde den Dreier

 

17.01.2010 Deggendorf zwingt Peiting ins Penaltyschießen / EHC Klostersee holt fünften Sieg in Folge

ehc_sallermudrykTabellenführer Herne konnte am Sonntagabend, selbst spielfrei, in aller Ruhe das Geschehen bei der Konkurrenz beobachten. Auf den Fersen bleibt dem Spitzenreiter der EHC Dortmund, der dem EV Landsberg 2000 mit 7:4 die nächste Heimniederlage beibrachte. Die Starbulls Rosenheim unterlagen trotz zweier Tore von Rückkehrer Matthias Bergmann in Bad Nauheim mit 4:6. Der EC Peiting musste in Deggendorf nachsitzen, bis der 5:4-Erfolg nach Penaltyschießen fest stand.
Vom Tabellenende bis auf Platz acht nach vorne gearbeitet hat sich der EHC Klostersee. Florian Saller und Jared Mudryk (Foto: STOCK4press) waren auch beim 4:1 in Bad Tölz, dem fünften Sieg in Folge, tragende Stützen bei den Grafingern. Die Passau Black Hawks hielten den EV Füssen mit 3:2 in Schach.

15.01.2010 Dortmund gewinnt Spitzenspiel / Peiting und Rosenheim nach Rückstand zum Heimsieg

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In der Topbegegnung des Oberliga-Spieltags musste sich der Herner EV mit einem Teilerfolg zufrieden geben. Trotz 2:0-Führung unterlag der Spitzenreiter beim EHC Dortmund mit 3:4 nach Verlängerung. Hernes Stürmer Shawn McNeil (Foto: brachte die Gäste zuerst nach vorne und musste dann vorzeitig unter die Dusche.
Die weiteren Verfolger rückten näher auf. Der EC Peiting drehte ein 1:3 gegen die Passau Black Hawks noch in einen 5:3-Erfolg. Auch die Starbulls Rosenheim wurden beim 3:2 nach 0:2 noch für ihren Einsatz belohnt. Der EHC Klostersee zog durch ein 3:0 gegen Deggendorf Fire mit den Niederbayern gleich. Weiterhin am Tabellenende fest sitzt der EV Füssen nach dem 3:5 gegen die Roten Teufel Bad Nauheim.

 

10.01.2010 EHC Klostersee gewinnt in Landsberg / Deggendorf Fire holt Punkt in Rosenheim

badnauheim_richardsonkevinDas Rennen um die Playoff-Plätze in der Oberliga ist wieder völlig offen. Der EHC Klostersee krönte seinen Heimcoup gegen Dortmund mit einem 6:4-Erfolg beim EV Landsberg 2000. Auch Deggendorf Fire lässt nicht locker. Bei den Starbulls Rosenheim gab es für die Niederbayern mit einem 2:3 nach Penaltyschießen zumindest einen Teilerfolg.
Auf eigenem Eis mussten sich die Tölzer Löwen den Roten Teufeln aus Bad Nauheim um Kevin Richardson (Foto: STOCK4press) mit 1:4 beugen. Nach der zweistelligen Nummer in Passau ließ es der Herner EV beim 4:2 über den EV Füssen eher gemütlich angehen. Der EC Peiting entschied das Spitzenreiter-Verfolgerduell in Dortmund trotz zweimaligem Rückstand mit 4:3 nach Penaltyschießen für sich.

09.01.2010 Oberliga: Zweistelliger Favoritensieg und drei Überraschungen

fuessen_lavalleekevinDer Herner EV ist nach zwei verlorenen Gastspielen auch in der Fremde wieder zurück in der Spur. Bei den Passau Black Hawks gab es nach eindrucksvoller Vorstellung ein klares 10:1. Im Topduell der Verfolger erzielte Michael Fröhlich für den EC Peiting das goldene Tor beim Sieg über die Starbulls Rosenheim.
Der EV Füssen um Kevin Lavallee (Foto: STOCK4press) beendete seine Durststrecke durch ein 2:0 im Altmeister-Treffen über die Tölzer Löwen. Die Leopards bleiben dennoch Letzter, denn der EHC Klostersee rang Dortmund mit 4:3 nach Verlängerung nieder. Die tolle Serie des EV Landsberg 2000 ging bei Deggendorf Fire zu Ende. Bogdan Selea verwandelte zwei Sekunden vor Ende einen Penalty zum 4:3 für die Niederbayern.

05.01.2010 Spiele am Dienstag: Landsberg-Serie hält / Riessersee fertigt Kaufbeuren ab

ll_rauthorstenDer SC Riessersee ließ am Dienstagabend im vorgezogenen Zweitliga-Match den ESV Kaufbeuren ohne Chance. Glatt mit 6:0 fertigten die Garmischer im Derby den Tabellennachbarn ab. Damit haben sich die Werdenfelser auf Rang fünf nach vorne geschoben.
In der Oberliga stand eine Nachholpartie auf dem Programm. Da war der EV Landsberg 2000 auch in Rosenheim von den Starbulls nicht zu stoppen. Stürmer Thorsten Rau (Foto: STOCK4press) brachte die Gäste beim 4:2-Erfolg in Führung.

03.01.2010 Penalty-Entscheidung im Spitzenspiel: Landsberg schlägt Herne

landsberg_vaitlmarkusDas Oberliga-Gipfeltreffen hat gehalten, was es im Vorfeld versprach. Der EV Landsberg 2000 und der Herner EV lieferten sich ein wahren Topspiel. Mit 4:3 nach Penaltyschießen das bessere Ende für sich hatten die gastgebenden Lechstädter mit dem zweifachen Torschützen Markus Vaitl (Foto: STOCK4press). Die härtesten Verfolger von Tabellenführer Herne entschieden ihre Aufgaben für sich. Der EC Peiting siegte im Derby über den EV Füssen (4:3 n. P.), die Starbulls Rosenheim gegen die Tölzer Löwen (4:2) und der EHC Dortmund über die Passau Black Hawks (7:1). Die Roten Teufel aus Bad Nauheim meisterten ihre Aufgabe in Deggendorf mit 1:0.

 

28.12.2009 Drei Spiele - drei Heimsiege

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Das Oberliga-Spitzenspiel des 24. Spieltages, Rosenheim gegen Tabellenführer Herne, konnte Gastgeber Rosenheim vor 5.257 Zuschauern mit 4:2 für sich entscheiden. Nach dem ersten Drittel stand es 1:1, das Mitteldrittel blieb torlos. Im Schlussabschnitt aber machten die Starbulls mit drei Toren in Folge alles klar. Herne konnte nur noch auf 4:2 verkürzen und musste ohne Punkte die Heimfahrt antreten.

Die Roten Teufel aus Bad Nauheim mussten sich Peiting mit 4:1 geschlagen geben. Die Elche führten bereits mit vier Toren, bis Bad Nauheim im letzten Drittel der Ehrentreffer gelang. Damit bleibt Peiting auf dem zweiten Tabellenplatz.

Der Drittplatzierte Dortmund siegte zu Hause gegen die Tölzer Löwen mit 4:2. Die 0:2-Führung der Tölzer glich Dortmund im zweiten Drittel aus. Jake Brenk (Foto: stock4press) gelang dann im letzten Drittel ein Doppelpack zum 4:2 Endstand

 

News der WestfalenElche

Spielplakate zum Download

Westfalen Elche Heimspiele

30.03.2010

Das Team 2009/10

Vorbericht des EHC-Dortmund:

Das Play-Off-Halbfinale beginnt!

Nachdem der EHC Dortmund sich am letztem Freitag den noch fehlenden vierten Sieg gegen die Passau Black Hawks sichern konnte, geht es nun für die Westfalen Elche im Play-Off-Halbfinale weiter. Gegner ist der EC Peiting und das erste Spiel findet am (Grün-)Donnerstag ab 19 Uhr an der Strobelallee statt. „Wir gehen als Außenseiter in die Serie gegen die Oberbayern. Schon in der letzten Saison wurde der EC Peiting Erster in der damaligen Südgruppe der Oberliga und scheiterte im Play-Off-Finale nur knapp am ESV Kaufbeuren, danach wurde das Team unter Trainer Alexej Sulak punktuell noch verstärkt“ stellt Elche Coach Frank Gentges fest und erläutert weiter: „Peiting schaffte mit vier klaren Siegen gegen Landsberg den Sprung ins Halbfinale und hatte somit drei Tage mehr Zeit zur Regeneration. Außerdem musste man insgesamt nur knapp 150 Kilometer zu den beiden Auswärtsspielen fahren, während wir für die Fahrten nach Passau weitere 2600 Kilometer im Bus saßen.“ Auch beim Blick in die beiden Mannschaftskader sieht der EHC-Cheftrainer den Unterschied. „Lubor Dibelka war der Topskorer der Oberliga-Hauptrunde, mit Ales Kreuzer und Michael Fröhlich standen zwei weitere Stürmer unter den ersten Zwanzig. Die drei haben ihre Torgefährlichkeit auch in den Play-Offs bewiesen. Hinzu kommen mit Torhüter Stefan Horneber und Verteidiger Milos Vavrusa weitere herausragende Akteure.“ Auch die bisherige Saisonbilanz spricht für den EC Peiting. Die Elche konnten bisher erst eine Partie (in Peiting) gewinnen und zuhause einmal einen Punkt holen, die beiden anderen Begegnungen gingen an die Oberbayern. In der Gesamtbilanz der Oberliga-Hauptrunde hatte der EHC allerdings die Nase vorn und belegte mit zwei Punkten Vorsprung auf Peiting den zweiten Platz in der Abschlusstabelle. Dadurch haben die Elche nun möglicherweise den Heimvorteil auf ihrer Seite und beginnen zuhause. Auch das dritte Spiel am Ostermontag (19 Uhr) ist auf eigenem Eis, ebenso im eventuell entscheidenden fünften Spiel am Sonntag, dem 11. April 2010. Dazwischen liegen die Auswärtsspiele in Bayern am Karsamstag sowie am Freitag, dem 9. April. Entschieden ist die Serie, wenn ein Team drei Siege errungen hat (‚best-of-five‘).

Der EHC Dortmund wird auch die weiteren Play-Off-Spiele an der Strobelallee bestreiten. „Da regulär das Eis bei uns am 3. April abgetaut werden sollte, müssen wir für die Verlängerung der ‚Eiszeit‘ einiges an zusätzlichen Kosten aufbringen. Leider werden sportliche Erfolge in der so genannten Sportstadt Dortmund nicht honoriert. Jeder Tag zusätzliche Eiszeit kostet uns eine stolze Summe. Wir werden dennoch versuchen, den maximalen sportlichen Erfolg in dieser bisher schon tollen Saison anstreben, auch wenn es wirtschaftlich ein Nachteil sein wird“ erläutert GmbH-Geschäftsführer Dr. Günter Kuboth nach den wenig erfreulichen Gesprächen mit dem Hallenbetreiber.

Auch hinsichtlich der Zukunft der Ligenstruktur im deutschen Eishockey hat es am letzten Wochenende wichtige Entscheidungen gegeben. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde am 27. März 2010 in München eine Neuordnung der dritten Liga verabschiedet. Es wird in der Saison 2010/2011 eine Oberliga Süd, eine Oberliga West, eine Oberliga Nord und eine Oberliga Ost geben. Die Oberliga Süd wird unter der Regie des DEB und die Oberligen West, Nord und Ost unter der Regie der Landesverbände geführt. „Innerhalb der nächsten Wochen soll in Zusammenarbeit der federführenden Landeseissportverbände mit dem DEB die Grundlage für möglichst gleichlautende Durchführungsbestimmungen geschaffen werden. Die Oberliga West soll voraussichtlich mit 8 - 12 Teilnehmern gespielt werden. Bis zu einer notwendigen Arbeitstagung, die voraussichtlich Anfang Mai (nach Meldeschluss am 02.05.2010) stattfinden soll, sollen die Durchführungsbestimmungen und die Modusfrage geklärt und bekannt gegeben werden können.“ So hat es der Landesverband NRW auf seiner Homepage offiziell verkündet. Die Neuregelung der Oberliga ist ein Kompromiss der Vernunft, da eine bundesweite Oberliga aus wirtschaftlichen Gründen keine Mehrheit mehr fand.

EC-Peiting

Halbfinale gegen die Elche aus Dortmund

Die Elche aus Dortmund haben sich gegen Passau im vierten Spiel durchgesetzt. Damit steht auch der Gegner des EC Peiting fest.

Zum ersten Spiel kommt es am Donnerstag, 1. April um 19:00 Uhr.

Der EC Peiting empfängt dann Dortmund zum Heimspiel am Samstag, 03. April um 18:00 Uhr!

Am Dienstag geht es dann wieder in Dortmund weiter. Sollte die Serie noch nicht entschieden sein, hat der ECP am Freitag, 09.04.2010 um 20:00 Uhr wieder Heimrecht.

Halbfinale

 

 

Das Team 2009/10 VS EC-Peiting
Die NEWs Westfalen-Elche.de haben den Einzug ins 1/2 Finale der Oberliga erreicht, dafür erst einmal ein herzliche Dankeschön an alle Verantwortlichen des EHC-Dortmund!

Donnerstag, den 01.04.2010 geht es an der Strobel alle um 18.°° Uhr mit weiter mit Hockey und hoffentlich vielen Besuchern aus Dortmund und ev. auch der näheren Umgebung, der Verein hätte es verdient! In dieser Runde kommt das Team weiter, das als ersts 3 von fünf Spielen gewonnen hat und sich somit den Einzug in das Finale sichern kann...........

Unser Gegner der EC-Peiting siicherte sich mit einer überzeugenden Leistung gegen den EV-Landsberg 2000 als erster nach nur 4 Spielen den Einzug ins 1/2 Finale. Damit hat der EC Peiting in guter Play-Off-Form bewiesen..........

Die Elche spielten bisher so gegen den EC-Peiting:

16.10.2009 EHC Dortmund EC Peiting 0 : 3 0:0-0:2-0:1
27.11.2009 EC Peiting EHC Dortmund 0 : 4 0:2-0:2-0:0
10.01.2010 EHC Dortmund EC Peiting 3 : 4 nP 2:0-1:3-0:0-2:0-0:1
21.02.2010 EC Peiting EHC Dortmund 4 : 2 1:0-1:1-2:1

Die Punkt 4 : 8 aus der Vorrunde stempeln den EC-Peiting als Favoriten ab! In den bisherigen Play-Off-Spielen zeichneten sich die Spieler des EC Peiting aus, insbesonder hier die tschechischen Stürmer Ales Kreuzer und Lubor Dibelka und Ihr Partner im Sturm Michael Fröhlich, die für von den 23 Toren in den 1/4tel Finals alleine 10 erzielen konnten!

Es dürfte ein Spannendes 1/2 Finale gegen die Oberbayern werden, wünschen wir unseren  NEWs Westfalen-Elche.de  viel Glück dabei

 Das Team der Westfalen-Elche.de wird versuchen euch von allen Spielen Live aus den Eishallen zu berichten, es geht um das Finale, dort konnten weitere  Reisen für die Elche nach Bayern zu den Starbulls nach Rosenheim anstehen, oder wieder mal der Klassiker Herne vs Dortmund!

27.03.2010

Spielbericht

Hawks fliegen aus dem Playoff-Rennen


Passau kassiert deutliche 2:7-Niederlage in Dortmund

Das war’s dann für die Passau Black Hawks in dieser Saison. Die erste Playoff-Runde in der Eishockey-Oberliga war bereits Endstation für die „Habichte“, die gestern Abend böse abstürzten. Im fünften Duell mit dem EHC Dortmund kassierten die Passauer die vierte Niederlage - das deutliche 2:7 (1:4, 1:2, 0:1) bedeutete das Aus in der Best-of-seven-Serie.
Vergeblich hofften Trainer Craig Streu und seine Truppe auf einen erneuten Husarenstreich, wie er den Hawks am vergangenen Sonntag mit dem 3:2-Auswärtssieg nach Verlängerung gelungen war. Schon nach dem ersten Drittel war zu Gunsten der Hausherren praktisch alles klar. Der überragende EHC-Torjäger Jake Brenk schoss mit drei Treffern fast im Alleingang die für Dortmund beruhigende 4:1-Führung heraus. Das Anschlusstor durch Kevin Steiger kurz nach Wiederanpfiff war nur ein kurzer Hoffnungsschimmer, denn Nemirovsky und Janzen brachten Dortmund 6:2 in Führung. Im Schlussdrittel schaukelten die Gastgeber den Sieg und die Halbfinal-Qualifikation locker nach Hause.
Craig Streu nahm die Niederlage sportlich hin: „Dortmund war einfach heiß auf die Playoff-Entscheidung, klar besser und für uns einfach eine Nummer zu groß. Meine Jungs haben aber gut gekämpft. Für viele von ihnen waren es die ersten Playoffs, immerhin haben sie Erfahrung gesammelt. Ich glaube, dass wir gegen den künftigen Meister verloren haben.“  

EHC Dortmund - Passau Black hawks 7:2 (4:1, 2:1, 1:0)
Tore: 1:0 Brenk (Stähle) 3:28, 2:0 Potthoff (Nemirovsky, Hemmerich) 7:51, 2:1 Michl (Sicinski, Mayer) 11:19, 3:1 Brenk (Stähle, Sakaluk) 14:12, 4:1 Brenk (Überzahl-Tor/Hemmerich, Sakaluk) 17:22, 4:2 Steiger (Feistl) 21:29, 5:2 Nemirovsky (Weilert, Neumann) 29:08, 6:2 Janzen (Wartenberg, Kreuzmann) 34:59, 7:2 Thau (Überzahl-Tor/Weilert) 57:55.
Schiedsrichter: Ramin Yazdi - 574 Zuschauer.

26.03.2010

Spielbericht

EHC Dortmund - Passau Black Hawks 7 : 2 (4:1,2:1,1:0)

Das Halbfinale ist geschafft! Mit einem klaren und überzeugenden 7:2-Erfolg schaffte der EHC Dortmund am Freitagabend an der Strobelallee den notwendigen vierten Sieg in der Viertelfinal-Play-Off-Serie gegen die Passau Black Hawks und schaffte damit den Sprung unter die besten vier Oberliga-Teams im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Gratulation an Frank Gentges und sein Team. Nach dem nie erwarteten zweiten Platz in der Punkterunde setzten die Westfalen Elche als Aufsteiger die nächsten Ausrufezeichen in dieser sportlich tollen Saison 2009/10.,....mehr >

25.03.2010

Vorschau

aus Passau liegt noch kein Bericht vor!

Von Fans für Fans

Freitag 20:°° Uhr: Play-Off-Heimspiel des EHC Dortmund gegen  Passau

Ein Sieg fehlt den Elchen noch gegen Passau!

„Wir haben jetzt drei Matchbälle, einen davon müssen wir verwerten.“ Das waren die Schlussworte von Chefcoach Frank Gentges am Dienstagabend in Passau nach dem klaren 8:3-Auswärtserfolg seines Teams bei den Black Hawks. Die erste Chance dazu hat der EHC Dortmund am Freitagabend ab 20 Uhr auf heimischem Eis an der Strobelallee. Es ist das mittlerweile fünfte Spiel in der Play-Off-Serie im Duell Elche gegen Habichte und die bisherigen Ergebnisse lauten aus Dortmunder Sicht 5:1, 4:3 OT, 2:3 OT, 8:3. Damit führen die Westfalen Elche in der Serie mit 3:1, zum Einzug in das Halbfinale sind vier Siege nötig. Ein Blick zurück verdeutlicht, dass der Sprung unter die besten vier Oberliga-Teams alles andere als ein Spaziergang ist. Der Auftakt ging auf eigenem Eis noch klar an die Elche. Im 2. Spiel fiel in Passau die Entscheidung erst in der Overtime für den EHC und auch das dritte Spiel (wieder in Dortmund) fand den Sieger erst in der Verlängerung. Dieses Mal hatten die Black Hawks das glücklichere Ende für sich. Die vierte Partie war dann letzten Dienstag in Passau ab dem zweiten Drittel eine deutliche Angelegenheit zugunsten der Elche.

Mittlerweile kennen sich beide Teams bestens, denn man traf ja auch schon in der Hauptrunde viermal aufeinander. Deshalb muss man auch nicht viel Worte verlieren über Torhüter Daniel Huber, die Verteidiger Mike Muller, Miroslav Dvorak, Martin Rehthaler oder die Stürmer John Sicinski, Philipp Michl, Alexander Gantschnig oder Alexander Feistl im Trikot der Black Hawks. Sie haben ihre Duftmarken bereits mehrfach gesetzt. Besonders die Spiele zwei und drei in den Play-Offs haben gezeigt, dass Passau sich mit einem vorzeitigen Saisonende noch nicht abgefunden hat. So wird es auch im fünften Spiel am Freitagabend darauf ankommen, den Kampf anzunehmen und vor allem die Tormöglichkeiten zu verwerten. Denn das Chancenverhältnis sprach eigentlich in jeder Begegnung für die Elche, aber gerade am letzten Sonntag bei der Overtime-Niederlage mangelte es an der Verwertung. Wie es besser geht, das zeigte der EHC letzten Dienstag im Passauer IceGate und darauf will das Gentges Team aufbauen. Schließlich winkt der Einzug ins Halbfinale, außerdem will man Revanche nehmen für Heimniederlage. Mit einem Sieg am Freitagabend könnte zudem eine weitere Fahrt nach Bayern vermieden werden. Die würde nämlich unweigerlich für Sonntag auf dem Programm stehen, wenn sich die Elche im fünften Spiel der Serie nicht durchsetzen könnten.

In den anderen drei Begegnungen der Viertelfinal-Play-Offs hat sich bisher lediglich der EC Peiting mit vier Siegen in vier Spielen gegen den EV Landsberg klar durchsetzen können. Sie warten nun bis zum Gründonnerstag auf den Halbfinalgegner. Der Herner EV konnte letzten Dienstag beim EHC Klostersee den Sack noch nicht zumachen und braucht wie der EHC ebenfalls noch einen Sieg. Das Duell der Roten Teufel aus Bad Nauheim gegen die Starbulls aus Rosenheim ist noch völlig offen. Beide Teams konnten bisher zweimal gewinnen, hier sind auf jeden Fall noch mindestens zwei Spiele nötig.

23.03.2010

 

Spielbericht

War’s das? Hawks böse erwischt

Passau unterliegt im vierten Playoff-Match starken Dortmundern 3:8

Sie hatten beim Favoriten in Dortmund gewonnen und wollten nach dem Husarenstück vom Sonntag gestern Abend im heimischen IceGate nachlegen - doch stattdessen wurden die Passau Black Hawks böse erwischt: Überdeutlich mit 3:8 (2:1, 1:5, 0:2) verloren die hoffnungsvollen Eishockey-Himmelsstürmer das Aufstiegs-Playoffspiel gegen den EHC Dortmund und müssen nach der dritten Niederlage im Duell gegen die Westdeutschen auf ein Wunder hoffen, um in der Serie „Best of seven“ noch die Wende zu erzwingen. Nach einem hitzig geführten ersten Drittel und einer 2:1-Führung stürzten die Habichte im zweiten Durchgang förmlich ab - ein 3:6-Rückstand war zu viel, um das Steuer noch herumzureißen. So sah es auch Christian Eder: „Wir waren physisch und psychisch nicht mehr da“, fasste ein sichtlich geknickter Hawks-Chef zusammen und machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl: „Alle Tore sind durch individuelle Fehler entstanden, die heute bessere Mannschaft hat verdient gewonnen.“ Nun müssen die Hawks die Möglichkeit ins Auge fassen, dass das bittere 3:8 schon das letzte Saison-Spiel im heimischen IceGate war. Eine Niederlage am Freitag in Dortmund würde jedenfalls das Aus in der ersten Playoff-Runde bedeuten. Von einem „komischen Spiel“ sprach Hawks-Trainer Craig Streu mit Blick auf rekordverdächtige 51 Strafminuten in den ersten zehn Minuten Spielzeit. Das Drittel habe viel Kraft gekostet - „jetzt wird es schwer“, beurteilte er die deutlich geschrumpften Chancen seiner Mannschaft auf ein Weiterkommen. „Wir werden aber kämpfen.“ EHC-Coach Frank Gentges sprach von einem „erneut guten Playoff-Spiel“, in dem sein Team „die Chancen gut verwertet“ habe. Klar, dass sich die Dortmunder die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen wollen. Gentges: „Wir haben jetzt drei Matchbälle, einen davon müssen wir verwerten.“

Tore: 0:1 Jake Brenk (Alexander Janzen) 13:47, 1:1 John Sicinski (Philipp Michl) 18:50, 2:1 Alexander Gantschnig (Andreas Popp) 19:50; 2:2 Jake Brenk (Vitali Stähle, David Hördler) 0:47, 2:3 Alexander Janzen (Überzahl-Tor) (Ryan Martens, David Hördler) 3:58, 2:4 Mikhail Nemirovsky (Jake Brenk, Marc Hemmerich) 4:56, 3:4 Philipp Michl (Überzahl-Tor) (John Sicinski, Alexander Popp) 9:11, 3:5 Jake Brenk (Mikhail Nemirovsky, Roman Weilert) 12:56, 3:6 Alexander Janzen (Ryan Martens, Roman Weilert) 19:29; 3:7 Alexander Janzen (Überzahl-Tor) (David Hördler, Ryan Martens) 13:19, 3:8 Kevin Thau (Überzahl-Tor) (Lorenz Schneider, Stephan Kreuzmann) 19:17. Schiedsrichter: Roland Seckler; 844 Zuschauer.

Spielbericht des EHC-Dortmund

22.03.2010

 

Spielbericht

Black Hawks kämpfen sich ins Playoff-Rennen zurück


Gestern im dritten-Viertelfinalspiel 3:2-Erfolg nach Verlängerung beim EHC Dortmund

Sicherer Rückhalt: Hawks-Torhüter Daniel Huber ließ gestern Abend in Dortmund nur zwei Tore der favorisierten Gastgeber zu. (Foto: Lindemann)


Die Passau Black Hawks sind wieder im Rennen und die Karten im Playoff-Viertelfinale der Eishockey-Oberliga werden neu gemischt. Nach zwei Niederlagen haben sich die Dreiflüssestädter gestern Abend beim EHC Dorfmund mit 3:2 (1:0, 1:1, 0:1) nach Verlängerung durchgesetzt. 2:2 hatte es nach 60 Minuten gestanden, wobei der Gäste vor 500 Zuschauern sogar mit 1:0 und 2:1 in Führung lagen. Bereits am Dienstag um 19.30 Uhr steht das vierte Duell mit den „Elchen“ auf dem Spielen und da haben die Passauer vor eigenem Publikum die Chance, auf 2:2 auszugleichen und weiter im Kampf um die Halbfinal-Teilnahme mitzumischen.
Tore: 0:1 Kevin Steiger (Mike Muller, Alexander Feistl) 6:50; 1:1 Mikhail Nemirovsky (Kevin Thau, Roman Weilert) 22:31; 1:2 John Sicinski (Überzahl-Tor - Philipp Michl) 29:44; 2:2 Roman Weilert (Überzahl-Tor) 46:43; 2:3 Mike Muller (Überzahl-Tor - Philipp Michl, Alexander Feistl) 10:40.

 

 

 

Spielbericht des EHC-Dortmund

20.03.2010

 

Spielbericht

Passau unterliegt zu Hause 3:4 gegen Dortmund nach dramatischen Spiel in der Verlängerung

„Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“ - wohl kaum treffender kann man den Spielverlauf des zweiten Playoffs zwischen den EHF Passau Black Hawks und dem EHC Dortmund beschreiben als mit dem Zitat des einstigen Bayern-Spielers Jürgen „Kobra“ Wegmann. Mit großem Kämpferherz holten die Cracks von Coach Craig Streu gestern Abend im Icegate einen 1:3-Rückstand auf und standen nach einem Dortmunder Glückschuss in der Verlängerung doch mit leeren Händen. Jetzt wird es in der Serie (best of seven) nach dem 1:5 vom Dienstag in Dortmund äußerst schwer, das Team aus dem Ruhrgebiet noch zu bezwingen - am Sonntag haben die Hawks die nächste Chance zum ersten Sieg.
„Der Frust ist unglaublich groß“, sagte Hawks-Vorsitzender Christian Eder nach dem dramatischen Spiel. Genau nach 5:49 Minuten in der Verlängerung beendete Alexander Janzen den Passauer Traum vom ersten Playoff-Sieg, zuvor hatten beide Teams in der Overtime keine Chancen des Gegners zugelassen. „Die Mannschaft hat Vollgas gegeben und um jeden Zentimeter Eis gekämpft“, bilanzierte Eder. Leider ohne Erfolg.
Schon im zweiten Drittel sah es so aus, als wäre das Spiel zugunsten der Dortmunder Elche entschieden: Doch Streus Mann rafften sich nach einem 1:3-Rückstand auf (Miroslav Dvorak hatte Passau 1:0 in Front geschossen, dann schlugen Travis John Sakaluk (2) und Ryan Martens zu) und konnten durch Nikolaus Meier (34:15) und Philipp Michl (40:21) zum 3:3 ausgleichen. Doch alles Anrennen, aller Kampfgeist nutzte nichts, den Hawks fehlte am Ende das entscheidende Quäntchen Glück.
Betrüblich fand EHF-Vorsitzender Eder aber auch die Zuschauerzahl: Nur 626 zahlende Fans wollten das erste Playoff in Passau sehen: „Dafür habe ich keine Erklärung.“ Die Hawks stehen nun am Sonntag in Dortmund im ersten kleinen Endspiel: Da zählt nur noch ein Sieg

Spielbericht des EHC-Dortmund

18.03.2010

Vorschau

Freitag 19:30 Uhr: Erstes Play-Off-Heimspiel in Passau gegen EHC Dortmund

Mit dem Einzug in die Meisterschafts-Play-Offs haben die Passau Black Hawks den größten Erfolg in Ihrer noch jungen Vereinsgeschichte gefeiert. Damit beginnt für die Eishockeycracks jetzt die Saison neu. Am Dienstag in Spiel eins der Serie unterlagen die Habichte in Dortmund mit 1:5 und liegen in der best of seven Serie nun 0:1 zurück. Doch am Freitagabend wollen die Black Hawks ihre Festung erneut gegen die Elche verteidigen und die Serie ausgleichen. Beide Saisonheimspiele gegen Dortmund konnten die Passauer bereits für sich entscheiden und diese Serie soll auch halten. Diesmal sind es nämlich die Westfalen, die eine gut 8-Stündige Busfahrt hinter sich bringen müssen. Damit haben die Black Hawks durchaus gute Chancen als Sieger vom Eis zu gehen. Auch am Dienstag kämpften sich Mike Muller & Co im Mitteldrittel nochmal ins Spiel zurück und präsentierten sich trotz des deutlichen Ergebnisses auf Augenhöhe mit dem Konkurrenten. Auch Vorstandsmitglied Max Haidl ist überzeugt, dass die Mannschaft mit den Fans im Rücken den Ausgleich schaffen wird: „Die Jungs werden am Freitag Alles geben! Und unsere Fans stehen voll hinter Ihnen. Damit wird es auch klappen.“ Am Mittwochabend stellte sich der Unternehmer wieder den Fans zur Aussprache. Dabei wurde auch deutlich, dass es eine weitere Saison wie diese, wo der Verein wirtschaftlich auf wackeligen Beinen steht nicht mehr geben wird. „Die Eishockeyfreunde Passau werden in keiner bundesweiten Oberliga mehr antreten“, so Haidl. Für die Zukunft will der Verein in erster Linie auf die eigene Nachwuchsarbeit setzen. Dazu soll ein hauptamtlicher Jugendtrainer engagiert werden, der nicht mehr in der ersten Mannschaft aktiv ist. Desweiteren wird ein Förderverein gegründet, der explizid nur die Nachwuchsförderung zum Zweck hat. Für die kommende Saison versprach Haidl werde Alles nochmals auf den Prüfstand gestellt und tragfähige Konzepte erarbeitet. Vorher aber gilt es die aktuellen Herausforderungen noch zu bestehen, und das sind jetzt eben die Playoffs. Für die beiden sicheren Play-Off-Begegnungen am heutigen Freitag und kommenden Dienstag sind die Karten bereits jetzt im Vorverkauf zu haben. Eine gute Nachricht für die Fans, der Verein verzichtet auf den vielfach üblichen Play-Off-Zuschlag und hofft auf den 7. Mann der die Mannschaft zur Höchstleistung treibt! Entsprechend den Preisvereinbarungen gelten die Saisonkarten Stehplatz nicht in den Play-Off-Spielen. Saisonkarteninhaber Stehplatz erhalten jedoch gegen Vorlage den ermäßigten Eintrittspreis!

Vorbericht des EHC-Dortmund

16.03.2010

 

Spielbericht

Passau Black Hawks verlieren trotz guter Leistung mit 1:5 in Dortmund

Keine Chance im Ruhrpott: Im ersten Playoff der Oberliga hagelte es gestern Abend für die EHF Passau Black Hawks eine deutliche 1:5-Niederlage beim EHC Dortmund. Dennoch war Trainer Craig Streu von der Leistung seiner Mannen begeistert: „Das war ein super Playoff, der Biss war da, wir haben nie aufgegeben.“ Schon am Freitagabend können die Dreiflüssestädter auf heimischen Eis (19.30 Uhr) die Scharte auswetzen, Streu verspricht Revanche.
Obwohl die Passauer engagiert ins Spiel gehen wollten, merkte man den Cracks doch die lange Anreise ins Ruhrgebiet an. Zwar spielten die Hawks zu Beginn gut mit, die Gastgeber agierten aber immer einen Tick schneller als die Gäste aus Niederbayern. Beide Teams erarbeiteten sich Chancen, die Tore fielen indes nur auf einer Seite. Und auch noch unglücklich: Einen von der Bande zurückspringenden Puck versenkte Kevin Thau nach 9:12 Minuten zum 1:0 für Dortmund, vorbei am verdutzten Daniel Huber. Und nur 74 Sekunden später landete der Puck wieder im Netz der Hawks: Jake Brenk netzte ein, und mit diesem sicheren 2:0-Vorsprung für die Gastgeber ging’s in die erste Drittelpause.
Im Mittelabschnitt drängten die Gäste auf den Anschlusstreffer - und ihre Mühen wurden nach 30:34 Minuten belohnt: John Sicinski schloss nach Vorlage von Alexander Gantschnig eine Überzahl-Situation mit dem 1:2 ab. Allerdings währte die Freude nicht lange, denn schon knappe drei Minuten später stellte Jake Brenk den alten Abstand wieder her. „Das hat uns fertig gemacht“, machte Coach Streu den Knackpunkt des Spiels aus. Und trotz einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem jüngsten Heimspiel gegen die Tölzer Löwen kamen die Black Hawks zwar weiter zu Chancen, Tore gelangen ihnen an diesem Abend aber nicht mehr. Dagegen erhöhten die Elche im Schlussdrittel durch David Hördler (48:15) und Travis John Sakaluk (58:10) auf 5:1. Das Ergebnis fiel nach Meinung von Streu um ein, zwei Tore zu hoch aus - aber wie gesagt: Schon am Freitag duellieren sich die Teams in der Playoff-Runde (Modus Best-of-7) schon wieder, diesmal im Passauer Icegate. Und dafür verspricht Streu Revanche: „Die Jungs haben ein Zeichen gesetzt.“

Spielbericht des EHC-Dortmund

15.03.2010

Westfalen Elche im Play-Off-Fieber!

Zu Beginn der Spielzeit 2009/10 hatte man beim Oberliga-Aufsteiger EHC Dortmund von den Play-Offs geträumt, im weiteren Saisonverlauf nahmen diese Träume immer konkretere und realistischere Formen an. In den letzten Wochen kristallisierte sich dann immer mehr die besondere Leistung der Westfalen Elche heraus und am Sonntagabend stand dann das sensationelle Ergebnis fest: Der EHC geht als Tabellenzweiter in die entscheidenden Spiele um den Aufstieg in die 2. Bundesliga und die beginnen bereits am kommenden Dienstag (16. März – 19 Uhr). Der Modus ist klar umrissen, in der ersten Runde (Viertelfinale) spielt der Erste gegen den Achten, der Zweite gegen den Siebten usw.. Die Elche treffen dabei (als Tabellenzweiter) auf die Passau Black Hawks (7.). Das Halbfinale erreicht das Team, das zuerst vier Siege erreicht (‚best-of-seven‘), die Spieltermine sind Dienstag, 16. März (EHC Heimspiel – 19 Uhr), Freitag, 19. März (EHC Auswärtsspiel in Passau), Sonntag, 21. März (EHC Heimspiel – 19 Uhr), Dienstag, 23. März (EHC Auswärtsspiel in Passau), Freitag, 26. März (EHC Heimspiel – 20 Uhr), Sonntag, 28. März (EHC Auswärtsspiel in Passau) und Dienstag, 30. März (EHC Heimspiel – 19 Uhr). Die letzten drei Spiele finden nur statt, wenn eine Mannschaft noch keine vier Siege erreicht hat! In jeder Begegnung gibt es eine Entscheidung, bei unentschiedenem Ausgang gibt es eine zwanzigminütige Verlängerung, die mit dem ersten (Sieg-)Tor endet. Sollte in der Overtime kein Treffer fallen, dann wird die Entscheidung im Penaltyschiessen erzielt. Im möglichen siebten Spiel wird so lange um 20 Minuten verlängert, bis ein Tor erzielt wird.

Viermal trafen die Westfalen Elche in dieser Saison bereits auf die Passauer Black Hawks. Zuerst gab es Anfang Oktober einen 6:3-Heimerfolg für den EHC, Mitte November musste man sich dann aber in der Dreiflüssestadt mit 0:3 geschlagen geben. Anfang Januar diesen Jahres setzten sich die Elche klar mit 7:1 durch, um dann aber Anfang Februar mit 3:4 nach Penaltyschiessen zu unterliegen. An diesen Ergebnissen erkennt man, dass die Play-Off-Spiele gegen die Habichte kein Spaziergang werden. Zwar hatte sich EHC-Cheftrainer Frank Gentges diesen Gegner ‚gewünscht‘, aber nicht weil er das Passauer Team gering schätzt. Im Gegenteil: „Grundsätzlich ist in den Play-Offs jeder Gegner schwer. Vor allem die Teams, die in der zweiten Tabellenhälfte rangieren, werden die Play-Offs nutzen wollen um zu zeigen was sie können. Hinzu kommt, dass die finanziell angeschlagenen Black Hawks um ihre Existenz kämpfen, das macht sie doppelt gefährlich.“ So kann man am Dienstag ab 19 Uhr an der Strobelallee sicherlich eine hart umkämpfte Partie erwarten. John Sicinsky, Philipp Michl und Alexander Feistl heißen die erfolgreichsten Hawk-Stürmer, aber auch die Verteidiger Thomas Vogl, Mike Muller oder Miroslav Dvorak gehören zu den herausragenden Akteuren des Teams von Craig Streu, wie auch Torhüter Daniel Huber. Von daher ist bei den Westfalen Elchen vollste Konzentration gefordert um für einen erfolgreichen Play-Off-Auftakt zu sorgen.

Die Eintrittspreise für die Play-Offs bleiben unverändert (9 € regulär, 6 € ermäßigt), allerdings weisen die Verantwortlichen des EHC Dortmund darauf hin, dass die Dauerkarten nur für die Hauptrunde Gültigkeit hatten. Deswegen gibt es weitere Vorverkaufstermine in der Elchschänke im Eissportzentrum. Neben den bekannten Zeiten (mittwochs 20 - 22 Uhr, donnerstags 16 - 18 Uhr, samstags 11 - 13 Uhr, 16 - 18 Uhr und 20 bis 22 Uhr, sonntags 11 - 13 Uhr und 16 - 18 Uhr) gibt es nun auch montags von 18.00 – 20.00 Uhr die Möglichkeit, Eintrittskarten zu erwerben.

14.03.2010

Vorschau

Hawks feiern erste Playoffs - doch morgen geht’s gleich zum „Elchtest“

Eishockey-Oberliga: EHF Passau ziehen positive Hauptrunden-Bilanz trotz gestrigem 3:6 gegen Tölz

„Etwas peinlich“ nannte Black Hawks-Trainer Craig Streu den gestrigen Auftritt seiner Mannschaft gegen die Tölzer Löwen beim letzten Spiel in der regulären Saison. Mit 3:6 unterlagen die Passauer im mit 1300 Zuschauern gefüllten Passauer Ice Gate. Die Aktion „Volle Hütte“ mit angestrebten 2000 Zuschauern war also nicht ganz erfolgreich, so dass die Spieler der Black Hawks demnächst in einem Passauer Seniorenheim Dienst schieben werden.
Der Stimmung bei den anwesenden Fans taten die herben Niederlagen der letzten drei Spieltage (4:10 gegen Füssen, 1:11 gegen Nauheim) aber keinen Abbruch - sie freuen sich auf das erste Playoff-Heimspiel zur 2. Bundesliga ihrer Mannschaft überhaupt am kommenden Freitag (19.30 Uhr). Morgen Abend (20 Uhr) bereits treten die Black Hawks zum Auftakt im Playoff-Viertelfinale (Modus Best-of-7) beim Tabellenzweiten, den Dortmunder Elchen, an.
Gegen die Tölzer Löwen bekamen die Fans über weite Strecken Schlafwagen-Eishockey geboten. „Die Spieler waren im Kopf einfach schon bei den Playoffs, keiner wollte sich verletzen oder gesperrt werden, das hat man in den Zweikämpfen gesehen“, entschuldigte Streu die Leistung.
Die ersten Minuten verschliefen die Hawks komplett, gerieten innerhalb von sechs Minuten bereits mit 0:2 ins Hintertreffen. Doch dann wachte die Mannschaft auf und konnte das Spiel durch Tore von Alexander Feistl (15./16.) und John Sicinski (20.) bis zur ersten Drittelpause zu einem 3:2-Vorsprung drehen. Anfang des zweiten Drittels gerieten die Passauer zunehmend unter Druck und mussten zwei Gegentreffer hinnehmen. In der Folge konnten die Hawks das Spiel offener gestalten und erspielten sich viele Tormöglichkeiten, einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Erst Sicinski konnte den Puck sechs Sekunden vor Ende des zweiten Drittels im Netz versenken, doch Schiedsrichter Maximilian Plitz gab den Treffer nicht. „Wenn wir mit einem Unentschieden in die Pause gehen, dann läuft das Spiel auch ganz anders“, sagte Christian Eder, Vorsitzender der Black Hawks im Anschluss. Im letzten Drittel konnten die Hawks den schneller und cleverer spielenden Löwen nichts mehr entgegensetzen, so dass deren 6:3-Sieg durchaus verdient ist.
Insgesamt ist Eder mit dem Saisonverlauf zufrieden und freut sich jetzt auf das „Zuckerl“, die Playoffs. „Dortmund ist klarer Favorit, aber mindestens drei Heimspiele wünsche ich mir schon - und über das Finale würden wir uns auch nicht ärgern“, sagte der Vorsitzende. Beim morgigen Playoff-Auftakt kann Trainer Streu wieder auf die gestern gesperrten Nicolaus Meier und Martin Rehthaler zurückgreifen. Für das Heimspiel am Freitag hofft er auf die Rückkehr des verletzten Vincenz Mayer.

15.03.2010

Starbulls Rosenheim

 

Starbulls liefern Play-off-Vorgeschmack

Rosenheim - Im letzten Vorrundenspiel der Eishockey-Oberliga-Saison zeigten die Starbulls Rosenheim doch noch, was in ihnen steckt: Heraus kam ein 5:2-Erfolg über Dortmund, der nun wieder Lust auf die Play-offs macht.

**Live-Ticker zum Nachlesen auf rosenheim24.de** **Pressekonferenz zum Nachhören bei Radio Charivari**

Dabei mussten die Mannen von Trainer Franz Steer sogar stark ersatzgeschwächt antreten: Neben den verletzten Verteidigern Michael Höck und Christian Schönmoser (seine Verletzung stellte sich als Mittelfußbruch heraus) sowie Kapitän Martin Reichel fehlten auch Stephan Gottwald und Alan Reader gegen den Tabellenzweiten Dortmund.

Während Gottwald aufgrund einer Zerrung vorsichtshalber nicht berücksichtigt wurde, wärmte sich Reader noch mit der Mannschaft auf und wurde zur Familie gerufen, weil bei seiner Frau die Wehen einsetzten. Dafür setzte Steer auf den Nachwuchs, ließ wie in Grafing am Freitag Max Meirandres verteidigen und brachte mit Dominik Daxlberger, Sebastian Alt und Max Renner eine vierte Sturmreihe ausschließlich aus DNL-Spielern. Zudem ließ er Lukas Steinhauer im Tor ran.

Und so kam es im letzten Drittel sogar zu der kuriosen Situation, dass Michael Rohner gleich mit fünf DNL-Spielern auf dem Eis für die Starbulls kämpfte. „Die jungen Spieler haben ihre Sache sehr gut gemacht“, lobte Steer. Bereits nach zwölf Sekunden griff Steinhauer erfolgreich ein, als der Ex-Rosenheimer Stephan Stiebinger frei vor ihm auftauchte. Danach verlief das erste Drittel fast ohne Höhepunkte – abgesehen von der Starbulls-Führung durch Matthias Bergmann.

Das Tor von Max Meirandres zum 3:2 für Rosenheim.„Das Tor von Max Meirandres zum 3:2 für Rosenheim.„Am Anfang haben sich beide Teams nicht besonders wehgetan“, resümierte Gäste-Trainer Frank Gentges. Dies änderte sich im zweiten Abschnitt, der äußerst rasant verlief. Zunächst glich T.J. Sakaluk für Dortmund aus, dann vergab Dylan Stanley eine Riesenchance und im Gegenzug sorgte VitaliJ Stähle nach einem Riesenpatzer in der Starbulls-Abwehr für die Dortmunder Führung. Doch die Starbulls schlugen zurück. Das 2:2 von Marius Möchel im Nachsetzen brach das Eis zu den Rosenheimer Fans, die vorher einen „stummen Protest“ durchzogen.

Und dann war es Youngster Meirandres, der mit seinem ersten Tor bei den Herren die Weichen auf Sieg – Micky Rohner sicherte den Puck als Erinnerung für Meirandres. Die Entscheidung fiel in Unterzahl, als Stanley alleine aufs Tor zulief und das 4:2 markierte. Und mit zwei Mann mehr auf dem Eis stellte Mitch Stephens noch im zweiten Drittel auf 5:2 – eine starke Leistung der Starbulls, die im letzten Abschnitt keine Gefahr mehr aufkommen ließen.

„Die Mannschaft war zuletzt verunsichert, deshalb ist es enorm wichtig, dass wir mit einem Sieg in die Play-offs gehen“, bekannte Trainer Steer. Am Dienstag beginnt die „heiße Phase“ mit dem ersten Viertelfinale in Bad Nauheim, das erste Heimspiel der „Best-of-seven“-Serie ist dann am Donnerstag. Gelingt es den Starbulls wirklich, den Schalter für die Play-offs komplett umzulegen? Der Dienstag wird es zeigen – die Karten sind nun jedenfalls noch einmal völlig neu gemischt...

Statistik: Starbulls Rosenheim – EHC Dortmund 5:2 (1:0, 4:2, 0:0)

Tore: 1:0 (6.) Bergmann/Newhook, Stanley, 1:1 (24.) Sakaluk/Brenk, Neumann, 2:1 (26.) Stähle/Sondermann, Nemirovsky, 2:2 (28.) Möchel/Stanley, 3:2 (32.) Meirandres/Firsanov, Marsall, 4:2 (34.) Stanley/Newhook, 5:2 (40.) Stephens/Paderhuber, Newhook

Strafminuten: Rosenheim 10, Dortmund 16

Zuschauer: 1224

Spielbericht des EHC-Dortmund

13.03.2010

 

Aus Deggendorf liegt noch kein Spielbericht vor, dafür ist folgendes zu lesen:

Saisonabschluss der etwas anderen Art im Deggendorfer Eisstadion

Die Oberliga-Saison 2009/2010 ist vorbei! Letztlich steht auf dem Blatt ein enttäuschender letzter Tabellenplatz, doch sollte man nicht die tollen Spiele vor eigenem Publikum vergessen, bei dem jeden Eishockey-Fan warm ums Herz wurde.

Viel Einsatz, Kampf und Leidenschaft waren die Devise vor der Saison, und über weite Strecken der Spielzeit konnte Deggendorf Fire dieses Versprechen auch einlösen. So bleiben unter anderem die Siege gegen Füssen, Rosenheim, Peiting, Landsberg und Passau in positiver Erinnerung. Bis zum Schluß konnte man um die Playoffs mitkämpfen, was sicherlich als kleiner Erfolg zu werten ist, nachdem die Mannschaft von vielen Experten weit abgeschlagen auf den letzten Platz getippt wurde.

Für Mannschaft und Fans war nun aber erstmal Feiern angesagt, was uns auch die Gelegenheit gibt, das Wochenende von einer etwas anderen Seite zu beleuchten.

Zum Saison-Abschluss fanden ein Gaudi-Eisfußballturnier und ein Allstar-Spiel statt. Das Eisfußball-Turnier gewannen die Ultras D-Town, wobei sie sicherlich davon profitierten dass das Turnier vorzeitig beendet werden musste ;-). Und das obwohl die Waidler Infernos bereits beim Aufwärmen den besten Mann der Ultras mit einem gezielten Check gegen den Bauch aus dem Spiel nahmen. Das Team von Deggendorf Fire rannte in gewohnter Manier auf das gegnerische Tor zu, doch die Chancenverwertung blieb auch an diesem Nachmittag das große Manko. Die Ultras hingegen nutzten ihre Chance eiskalt zum einzigen Treffer im gesamten Turnier und den damit verbundenen Turniersieg. 

Das Spiel Deggendorf Fire - Deggendorf Allstars gewannen die Allstars mit 4:3 nach Penaltyschießen, nachdem Roman Schnarrer wenige Sekunden vor dem Ende noch für den absolut verdienten Ausgleich gesorgt hatte. Eigentlich handelte es sich um ein Eigentor von Fire-Verteidiger Andreas Maier, doch Eigentore zählen im Eishockey bekanntlich nicht, deshalb wurde das Tor dem Fire-Öffentlichkeitsbeauftragten (und gleichzeitig dem Spieler mit der schlechtesten Kondition auf Seiten der Allstars) zugesprochen. Seinen vergebenen Penalty kommentierte Schnarrer nach dem Spiel folgendermaßen: "Ich bin zwar gelaufen wie ein Irrer, aber das Tor ist einfach nicht näher gekommen. Als ich dann mal beim Tor war, hatte ich einfach keine Kraft mehr." Im Team der Allstars standen viele Deggendorfer Urgesteine wie Jim Setters, Christian Zessack, Bernd Wagner, Robert Jakob, Peter Stern, Robert Weber, Florian Döring, Thomas Kulzer, Johannes Saßmannshausen, Thomas Hartl, Thomas Brandl, Andreas Müller, Helmut Retzer, Frank Hirtreiter, Christian Wolfgramm und André Schmidt. Verstärkt wurde das Team mit den Fire-Spielern Niklas Treutle, Michael Fendt, Bogdan Selea und Herbert Geisberger sowie dem Co-Trainer Marten Pielmeier, dem sportlichen Leiter Michael Winnerl und bereits oben erwähnten Roman Schnarrer. 

Knapp 100 Zuschauer sahen sich dieses Spektakel an, sie durften zum Beispiel auch miterleben dass Sandro Agricola einen soliden Verteidiger abgeben würde, Manuel Schimpfhauser vielleicht der gesuchte Knipser wäre und Stefan Ortolf nach seiner aktiven Karriere wohl eine Laufbahn als Profi-Schiedsrichter anstreben wird.

In diesem Sinne bedanken wir uns bei allen Fans, Zuschauern, Helfern, Spielern, Betreuern, Offiziellen, Ordnern, Unterstützern, Gönnern und Sponsoren für die Unterstützung in der abgelaufenen Saison und würden uns freuen, wenn wir auch zur neuen Saison wieder auf euch zählen dürfen!

Spielbericht des EHC-Dortmund

11.03.2010

Starbulls Rosenheim

 

Vorschau auf das Wochenende:

Unser Gegner am Sonntag: EHC Dortmund

Zum letzten Heimspiel dieser Saison vor der in den nächsten Tagen beginnenden Play-off-Runde ist am kommenden Sonntag der EHC Dortmund in Rosenheim zu Gast. Dortmund belegt derzeit nach 38 Spielen mit zwei Punkten Vorsprung auf den EC Peiting Platz 2 der Tabelle.

Zuletzt gewannen sie mit 5:2 zu Hause gegen den EV Landsberg 2000, das Wochenende zuvor unterlagen sie am Freitag zuerst 2:3 in der Overtime in Bad Nauheim und gewannen dann am Sonntag mit 3:2 – ebenfalls in der Verlängerung - bei den Ruhrpott Crusaders.

Bevor sie am Sonntag ins Rosenheimer Kathrein-Stadion kommen, spielten sie am Freitag noch zu Hause gegen Deggendorf Fire. Doch egal wie beide Spiele für den EHC Dortmund ausgehen, mindestens der dritte Tabellenplatz ist ihnen schon sicher.

Im November gewannen die Starbulls in Dortmund mit 4:2, im Dezember unterlagen sie zu Hause gegen die Westfalenelche mit 1:3, und genauso endete das zweite Heimspiel der Dortmunder gegen Rosenheim im Januar - zugunsten von Dortmund. Dortmund hat bisher die wenigstens Gegentore kassiert und Benjamin Finkenrath (spielte in seiner Jugend im DNL-Team der Starbulls) ist der Top-Torhüter der Liga - vor Hernes Marc Dillmann und dem Rosenheimer Claus Dalpiaz.

Als besten Torschützen hat Trainer Frank Gentges (unter ihm erlebte das Krefelder DNL-Team seine beste Zeit) mit 26 Toren den Kanadier Travis John Sakaluk in seinen Reihen. Somit erzielte er fünf Treffer mehr als sein US-Amerikanischer Teamkollege Jake Brenk.

Weitere Torjäger sind der Kanadier Ryan Martens (18), sowie der deutsche Vitali Stähle (17). Mit Stephan Stiebinger (Jahrgang 1988) haben die Dortmunder einen Stürmer in ihren Reihen, der das Eishockeyspielen in Rosenheim erlernte und sich über die DNL-Mannschaft in die 1.Mannschaft kämpfte.

Dort erarbeitete er sich unter Trainer Markus Berwanger einen Stammplatz und verließ im vergangenen Jahr seine oberbayerische Heimat, um sein sportliches Glück in Nordrhein-Westfalen zu suchen.

 

Saisonabschluss gegen Dortmund und Allstarspiel am Sontag
 

Nur noch minimalste Chancen bestehen für Deggendorf Fire auf das Erreichen des 8. Tabellenplatzes, der noch an der Teilnahme an den Play-Offs berechtigen würde, denn 3 Punkte ist der Rückstand auf den EHC Klostersee, der im Moment diesen Platz einnimmt und das wäre auch die maximal mögliche Punktausbeute im letzten Saisonspiel am kommenden Freitag in Dortmund. Nur wenn man beim Tabellenzweiten alle 3 Punkte mitnehmen könnte, müsste die gesamte Konkurrenz „für“ den DSC spielen, damit man über den besseren direkten Vergleich noch auf die Play-Off-Teilnahme hoffen könnte. Trotzdem wird die Mannschaft von Trainer „Nore“ Weber versuchen, den Strohhalm zu greifen, auch wenn man im Ruhrpott auf den gesperrten Bogdan Selea verzichten muss.

 

Den Sonntag haben die Verantwortlichen von Deggendorf Fire schon jetzt reserviert, um sich von den Fans und Zuschauern zu verabschieden. Nach einer Saison des Umbruchs steht am Sonntag, 14.03.2010 ab 17:30 Uhr der Spass im Mittelpunkt: Zunächst tritt die 1. Mannschaft von Fire gegen Fans im Eisfußball an. Im Anschluss wird dann noch einmal Eishockey gespielt: Mit den „United Alls Stars“ treten einige bekannte ehemalige Deggendorfer Eishockeycracks gegen die Mannschaft der Saison 2009/10 an. Bei den „All Stars“ greifen unter anderen der Nachwuchsbundestrainer Jim Setters, Christian Zessack, Bernd Wagner, Robert Jakob, Peter Stern, Robert Weber, Florian Döring, Thomas Kulzer, Johannes Saßmannshausen, Thomas Hartl, Thomas Brandl, Andreas Müller und André Schmidt zum Schläger. Außerdem kommt es zum Vater-Sohn-Duell zwischen Helmut Retzer, Frank Hirtreiter und Christian Wolfgramm, deren Sprösslinge inzwischen fest zum Kader der 1. Mannschaft gehören. Sportdirektor Michael Winnerl und Co-Trainer Marten Pielmeier werden ebenfalls noch einmal die Schlittschuhe schnüren. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

Vorbericht des EHC-Dortmund

07.03.2010

EVL 2000 geht leer aus

Landsberg verliert nach gutem Spiel mit 5:2 in Dortmund

ehc_evl_2000.jpgFür den EVL 2000 blieb es bei drei Punkten am vergangenen Wochenende. Trotz einer guten Leistung musste man sich den Dortmundern mit 2:5 geschlagen geben. Dabei waren letztendlich die Strafzeiten entscheidend, denn erst im zweiten Drittel konnten die Gastgeber bei einer fünfminütigen Strafe für Landsberg das Spiel drehen.

Alexander Reichelmeir durfte in Dortmund wieder ran: Peter Holmgren hatte mit Magenbeschwerden zu kämpfen und musste passen. Reichelmeir nutzte seine Chance und zeigte eine sehr ansprechende Leistung. Zudem hätten sich die Landsberger kaum einen besseren Start wünschen können, denn bereits in der 6. Minute nutzte man das erste Überzahlspiel zur 1:0-Führung. Martin Hoffmann und Fabian Krull waren die Vorbereiter - Kapitän Benjamin Barz verwandelte. In dem schnellen Spiel gab es weitere gute Chancen und die Landsberger erhielten sogar einen Penalty, doch Michal Kapicka scheiterte.

Bereits nach 13 Minuten vorbei war das Spiel für Derek Switzer: Nach einem unglücklichen Check, bei dem sein Gegner verletzt wurde, erhielt er 5 plus Spieldauer. Damit mussten die Landsberger umstellen, doch man überstand die Unterzahl und steckte auch die Strafe weg.

Im zweiten Drittel allerdings zeigten die Dortmunder, dass auch sie das Überzahlspiel beherrschen. Als Thorsten Rau in der 26. auf die Bank musste, fiel der Ausgleich. Bitter wurde es in der 29. Minute, als es erneut 5 plus Spieldauer - diesmal für Maximilian Waitl - gab: Hier kassierten die Landsberger zwei weitere Treffer und lagen nun 1:3 zurück.

Wieder verkürzt

Doch der EVL 2000 ließ nicht locker: In der 39. gelang durch Michal Kapicka, erneut in Überzahl, das 2:3. Die kalte Dusche folgte jedoch nur Sekunden später, als Dortmund mit dem 4:2 den alten Abstand wieder herstellte.

Auch der letzte Spielabschnitt war hart umkämpft. Während die Landsberger mit viel Einsatz versuchten, wieder den Anschluss zu erzielen, blieben die Dortmunder stets gefährlich und waren mehrmals nahe dran, die Führung weiter auszubauen.

Und das gelang den Gastgebern schließlich gut fünf Minuten vor Ende der Partie: Mit dem 5:2 war das Spiel entschieden und die Landsberger mussten trotz einer guten Leistung mit leeren Händen die Heimfahrt antreten.

Spielbericht des EHC-Dortmund

05.03.2010

 

Teil 4 geht an die Elche, die in der OverTime den Siegtreffer schaffen

Nach der regulären Spielzeit stand es 2 :2 in der Eishalle in Gelsenkirchen, die Westfalen-Elche bitten den HEV in die Verlängerung und entscheiden das Spiel diesmal für sich!

Spielbericht aus Herne:

Knappe Niederlage gegen Dortmund

Samstag, 06. März 2010 um 04:58

hev-ehc3.jpg - 78.73 KbIm Spitzenspiel der Oberliga hatte es nach regulärer Spielzeit zwischen Herne und Dortmund gestern Abend 2-2 Unentschieden gestanden. In der Verlängerung erzielte Elche-Stürmer Jake Brenk in der 63. Minute den Siegtreffer für den EHC. 907 Zuschauer hatten in der Emscher Lippe Halle ein an Spannung kaum zu überbietendes Spiel gesehen, in dem die Dortmunder „Special Teams“ den Unterschied ausmachten.


Die Gäste kamen besser ins Spiel und erspielten sich gleich gute Möglichkeiten. Den Hernern waren die Ausfälle von Mark Kosick, Darren Doherty, Mika Puhakka und Christopher Schadewaldt anzumerken. In der 5. Minute überwand Frank Hördler HEV-Torhüter Björn Linda mit einem platzierten Handgelenkschuss. Der Führungstreffer der Dortmunder fiel während einer Überzahlsituation. Nach einer taktischen Umstellung kam der Tabellenführer mit zunehmender Spieldauer besser ins Spiel. Ein Treffer sollte in den ersten zwanzig Minuten jedoch nicht gelingen. Dortmund hatte insgesamt die klareren Chancen, weshalb die Führung zu diesem Zeitpunkt absolut in Ordnung ging

 

 

 

Spielbericht des EHC-Dortmund

03.03.2010

Vorschau auf das Wochenende:

 

Freitag, 05. 03. 20.°° Uhr in Gelsenkirchen:

vs EHC Dortmund WestfalenElche

 

„Ruhrpott-Derby“ – Teil 4

Am Freitag treffen der EHC Dortmund und der Herner EV im vierten „Ruhrpott-Derby“ dieser Saison aufeinander. Spielbeginn in Gelsenkirchen ist um 20.00 Uhr. Die ersten beiden Vergleiche gingen mit 4-3 und 6-1 an den HEV. Im Januar unterlag der Tabellenführer allerdings mit 3-4 an der Strobelallee. In der vierten Minute der Verlängerung hatte Elche Verteidiger Marc Hemmerich den Siegtreffer erzielt. 
Im Moment liegen die Dortmunder auf Platz 2 vor den punktgleichen Peitingern. In den noch ausstehenden vier Spielen geht es daher um die Sicherung des Heimvorteils in einem möglichen Playoff-Halbfinale. Das schwerere Restprogramm mit Spielen in Herne und Rosenheim haben definitiv die Westfalen. Zwar kann der HEV nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden, allerdings werden die Herner alles daran setzen kein weiteres Derby gegen Dortmund zu verlieren. „Die Niederlage im Januar war bitter genug, insbesondere da wir das Spiel durch drei katastrophale Fehler in der Defensive, die jeweils zu Gegentoren führten, verschenkt haben“, So HEV-Torhüter Björn Linda.
Verzichten muss der Tabellenführer auf den gesperrten Christopher Schadewaldt und den verletzten Mark Kosick. Ob die angeschlagenen Michael Hengen und Darren Doherty spielen werden, sollte sich erst kurz vor Spielbeginn entscheiden. Wenn der HEV sich so präsentiert wie vergangenen Freitag in Peiting, wird es für die Elche sehr schwer werden Punkte zu entführen.

 

Jetzt ist Charakter gefragt

EVL 2000 erwartet heute Rosenheim und ist am Sonntag in Dortmund zu Gast

Landsberg - Am heutigen Freitagabend steht im Landsberger Eisstadion wieder das Prestige-Derby EVL 2000 gegen SB Rosenheim auf dem Programm. Am Sonntag gastieren die Landsberger dann in Dortmund: Zwei wichtige Spiele, um den 6. Tabellenplatz für die Play-offs zu sichern – und vielleicht sogar noch, um sich weiter nach oben arbeiten zu können.

Dabei kann Landsbergs Trainer Marian Hurtik auf den kompletten Kader zurückgreifen. Michal Kapicka war unter der Woche zwar krank und pausierte auf Wunsch von Hurtik, Gleiches galt für Veli-Antti Leinonen, doch heute Abend rechnet Hurtik wieder mit den beiden.

Und er rechnet auch damit, dass sich die Mannschaft seine Ansprache zu Herzen genommen hat. Jetzt ist Charakter gefragt", sagt Hurtik, und das hat er den Spielern auch in der Kabine klar gemacht. „Ich habe etwas rasanter geredet und wir sind erst mit Verspätung aufs Eis", schildert Hurtik die „Gardinenpredigt". Zumindest im Training hat sie bereits Wirkung gezeigt, denn die Mannschaft hat „fantastisch trainiert". Jetzt muss es aber auch im Spiel umgesetzt werden. Der 6. Platz muss gehalten werden, doch noch ist auch der 5. Platz in Reichweite und sogar auf Platz 4 haben die Landsberger noch Chancen – zumindest theoretisch.

In den Blöcken wird es wohl keine Umstellung geben, jedoch will Hurtik auch der 4. und 5. Reihe Chancen geben. So hat beispielsweise Alexander Thiel einen hervorragenden Eindruck hinterlassen, und er soll ebenso wie Drommeter, Kerber und Rohde neben Switzer zum Einsatz kommen. „Es gibt keinen Anlass, die Jungs sitzen zu lassen, denn sie kämpfen bis zum Umfallen", sagt Hurtik und macht deutlich, worauf es ihm ankommt - und was er bei allen sehen will.

Was die Wertung des Spiels gegen Bad Tölz betrifft, wird man sich bis zum 11. März gedulden müssen - inzwischen haben Landsberg und Bad Tölz ihre Stellungnahmen bei der ESBG eingereicht.

Vorbericht des EHC-Dortmund

03.03.2010

Jetzt ist Charakter gefragt

EVL 2000 erwartet heute Rosenheim und ist am Sonntag in Dortmund zu Gast

Landsberg - Am heutigen Freitagabend steht im Landsberger Eisstadion wieder das Prestige-Derby EVL 2000 gegen SB Rosenheim auf dem Programm. Am Sonntag gastieren die Landsberger dann in Dortmund: Zwei wichtige Spiele, um den 6. Tabellenplatz für die Play-offs zu sichern – und vielleicht sogar noch, um sich weiter nach oben arbeiten zu können.

Dabei kann Landsbergs Trainer Marian Hurtik auf den kompletten Kader zurückgreifen. Michal Kapicka war unter der Woche zwar krank und pausierte auf Wunsch von Hurtik, Gleiches galt für Veli-Antti Leinonen, doch heute Abend rechnet Hurtik wieder mit den beiden.

Und er rechnet auch damit, dass sich die Mannschaft seine Ansprache zu Herzen genommen hat. Jetzt ist Charakter gefragt", sagt Hurtik, und das hat er den Spielern auch in der Kabine klar gemacht. „Ich habe etwas rasanter geredet und wir sind erst mit Verspätung aufs Eis", schildert Hurtik die „Gardinenpredigt". Zumindest im Training hat sie bereits Wirkung gezeigt, denn die Mannschaft hat „fantastisch trainiert". Jetzt muss es aber auch im Spiel umgesetzt werden. Der 6. Platz muss gehalten werden, doch noch ist auch der 5. Platz in Reichweite und sogar auf Platz 4 haben die Landsberger noch Chancen – zumindest theoretisch.

In den Blöcken wird es wohl keine Umstellung geben, jedoch will Hurtik auch der 4. und 5. Reihe Chancen geben. So hat beispielsweise Alexander Thiel einen hervorragenden Eindruck hinterlassen, und er soll ebenso wie Drommeter, Kerber und Rohde neben Switzer zum Einsatz kommen. „Es gibt keinen Anlass, die Jungs sitzen zu lassen, denn sie kämpfen bis zum Umfallen", sagt Hurtik und macht deutlich, worauf es ihm ankommt - und was er bei allen sehen will.

Was die Wertung des Spiels gegen Bad Tölz betrifft, wird man sich bis zum 11. März gedulden müssen - inzwischen haben Landsberg und Bad Tölz ihre Stellungnahmen bei der ESBG eingereicht

28.02.2010

Spielbericht aus Bad Nauheim:

3:2-Sieg n.V. gegen Dortmund - Matchwinner Lanny Gare

Was für ein tolles Spiel heute Abend in Bad Nauheim: mit 3:2 n.V. besiegten die Hessen den EHC Dortmund. Lanny Gare avancierte mit zwei Treffern zum Matchwinner, nachdem er kurz vor Schluss den Ausgleich und in der Overtime das Siegtor markierte. Das Spiel hatte von Beginn an viel Tempo und somit fast schon Playoff-Charakter, zumal einiges an Körperspiel zu begutachten war. Die zuhause gebliebenen Zuschauer verpassten jedenfalls ein imposantes erstes Drittel, das so ganz nach dem Geschmack der leider nur rund 800 Fans war. Natürlich wurden auch einige Strafzeiten verteilt, wobei die Gastgeber gegen Ende des Drittels fast zwei Minuten mit zwei Mann mehr agieren konnten. Ein Treffer sprang dabei aber nicht heraus, denn Finkenrath hielt seinen Kasten trotz guter Einschussmöglichkeiten sauber. Aber auch Markus Keller bekam einiges zu tun, und auch er war mit sehenswerten Paraden zur Stelle, so dass es torlos in die erste Pause ging.

Wesentlich ruhiger ging es im zweiten Drittel zu, es war aber nicht minder attraktiv, was beide Teams boten. Es ergaben sich Chancen auf beiden Seiten, Schwab erlöste die Fans in der 29.Minute mit dem schön herausgespielten 1:0. Die Freude währte aber gerade mal eine Minute, ehe Hördler mit einem ansatzlosen Handgelenkschuss ausglich. Die Hessen hatten mehr vom Spiel und kamen zu Riesenchancen durch Richardson und Baum, der nur den Pfosten traf. Letztendlich blieb es nach 40 Minuten beim 1:1.

Erneut nur Metall trafen die Gastgeber in der 45.Minute diesmal durch Richardson. Wenn man vorne nicht trifft, rappelt es zumeist hinten, und so war es dann auch in der 47.Minute. Thau's Schuss landete irgendwie wohl abgefälscht im Gehäuse, als Keller einen Moment nicht wusste, wo die Scheibe war. Bad Nauheim versuchte sofort zu kontern und erhöhte noch einmal den Druck. Eade und Weibler hatten nach einem Konter Möglichkeiten zum Ausgleich, doch Finkenrath war auf der Höhe. Die Zeit lief natürlich für die Westfalen, die auf den entscheidenden Fehler der Hessen warteten. In der 59.Minute kassierten die Gäste eine Strafe, was der optimale Zeitpunkt für den EC war, den Goalie vom Eis zu nehmen. Lanny Gare nutzte die Zwei-Mann-Überzahl mit einem Blueliner zum verdienten 2:2. Dieser Spielstand hatte Bestand, so dass es in die Overtime ging. In dieser kassierten die Gäste erneut eine Strafe, was wiederum Lanny Gare zum Siegestreffer nutzte und somit zum Matchwinner avancierte. Trotz des Erfolges rutschen die Hessen ob des Sieges der Rosenheimer zurück auf Platz fünf der Tabellen mit nun einem Punkt Rückstand. Am nächsten Wochenende spielen die Roten Teufel am Freitag zuhause gegen Füssen, Sonntag kommt es zum Showdown in Rosenheim. Ein ausführlicher Bericht des heutigen Spiels folgt.

 
EC Bad Nauheim - EHC Dortmund 3:2 n.V. (0:0, 1:1, 1:1)
Tore:
1:0 (28:06) Schwab (Richardson,. Gare)
1:1 (29:12) Hördler (Wartenberg)
1:2 (46:51) Thau (Hördler)
2:2 (58:44) Gare (Schwab, Piwowarczyk) PP 6-4
3:2 (63:11) Gare (Eade, Piwowarczyk) PP 4-3
Zuschauer: 579
Strafminuten: ECN 20 / EHC 28

Spielbericht des EHC-Dortmund

26.02.2010

 

Spielbericht aus Füssen:

Oberliga EVF kämpft in Dortmund – Prantl bricht sich den Daumen

Von Dieter Grimmer
Füssen Drei Punkte hätten sich die Leoparden eigentlich verdient, doch es wurde nur einer: Am Freitag gewann Dortmund sein Heimspiel gegen den EV Füssen mit 4:3 (0:1, 2:0, 1:2) nach Penaltyschießen. Beide Trainer sprachen nach der Partie von einem glücklichen Sieg für Dortmund.
Dabei fing alles so gut an für die Füssener: Nach nur knapp zwei Minuten führten sie durch ein Überzahltor von Michel Maaßen (Christian Völk, Sebastian Eickmann). Dass es bis zur ersten Pause bei diesem Stande blieb, war den beiden Torleuten zu verdanken. Füssen kämpfte während des ganzen Spiels verbissen und hatte Chancen genug.
In der 9. Minute gab Schiedsrichter einen Treffer nicht. Denn der Referee sah nicht, dass die Scheibe bei dem harten Schuss im Tor war und wieder unter den Körper des gegnerischen Torwarts zurücksprang. Dann kam noch dazu, dass das Pech – das sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison zieht – den Füssenern treu blieb. Leopold Prantl musste wieder einmal nach Verletzung aufgeben und ins Krankenhaus gebracht werden, wo ein Daumenbruch diagnostiziert wurde. Dadurch fehlte ein guter Verteidiger.
Eine Ansprache von Dortmunds Trainer Frank Gentges an seine Profis in der ersten Pause zeigte Wirkung. Nach mehreren Möglichkeiten bedurften sie dann allerdings zweier Gastgeschenke, um das Spiel in der 31. und 33. Minute zu drehen – da sahen Füssens Verteidiger nicht gut aus. Dann kam Füssen jedoch wieder besser ins Spiel, Zählbares sprang aber noch nicht heraus.
Ein Pfostenschuss
Das Schlussdrittel begann dann mit einem Pfostenschuss durch Preston, der wieder einmal seine zahlreichen Chancen nicht nutzen konnte. Dortmund erzielte einen ungültigen Treffer, da vorher abgepfiffen war. Es folgte ein offenes Spiel mit mehr Chancen auf Füssener Seite, doch erst während zweier Strafzeiten der Dortmunder konnten die Füssener in der 51. und 56. Minute durch Michel Maaßen (Eickmann, Jordie Preston) und Andrej Naumann (Eric Nadeau, Ricky Helmbrecht) die überfällige Führung erzielen. Das Glücksgefühl der mitgereisten 20 Füssener Fans dauerte aber nur eine Minute, da gelang Dortmund den Ausgleich. Die erforderliche Verlängerung brachte trotz etlicher Chancen für Füssen nichts ein. Das Penaltyschießen wurde letztendlich bereits durch den unhaltbaren ersten Schuss von Rayn Martin entschieden, da alle weiteren Versuche auf beiden Seiten nichts mehr einbrachten.

Trainerstimmen:

● Georg Holzmann, Füssen: Ich kann Dortmund nur zum glücklichen Sieg nach Penaltyschießen gratulieren. Meine Mannschaft hat hervorragend gespielt und gekämpft. Trotz des Kräfteverschleißes hat sie alles gegeben. Wir haben es versäumt, die Chancen zu verwerten.
● Frank Gentges, Dortmund: Ich kann Georg Holzmann nur zustimmen. Füssen war sehr stark, die Mannschaft gehört eigentlich auf Platz 6 der Tabelle. In der ersten Pause musste ich meinen Profis eine harte Ansprache halten, das ist
bei denen leider manchmal erforderlich. Wir haben durch das Penaltyschießen glücklich gewonnen.

Spielbericht des EHC-Dortmund

24.02.2010

Vorberichte unserer Gegner am Wochenende:

Unser nächstes Auswärtsspiel

EHC Dortmund


Am kommenden Freitag, den 26.02.2010 spielen die Leoparden bei den 635 km
entfernten Dortmunder Elchen. Die derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz
stehende Mannschaft aus dem Ruhrpott spielt eine starke Saison. Trainer Frank
Gentges plant für die nächste Saison in der 2. Bundesliga zu spielen. Füssen
verpasste es zweimal knapp die Dortmunder zu besiegen. Vielleicht gelingt es den
Mannen um Trainer Georg Holzmann ja diesmal als Sieger vom Eis zu gehen.

 

23.02.2010

Dortmund-Spiel auf 18 Uhr vorverlegt - Aktionen im Stadion

Das kommende Heimspiel am nächsten Sonntag, den 28. Februar 2010 gegen Dortmund wurde um eine Stunde vorverlegt und beginnt nun bereits um 18.00 Uhr. "Zum einen möchten wir damit Familien ansprechen, für die 18 Uhr mit Sicherheit eine attraktive Zeit ist. Zum anderen möchten wir aber auch allen Fans die Chance gewähren, das um 21.15 Uhr beginnende Eishockey-Finale bei Olympia live im TV zu verfolgen", so EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein. Catering-Partner DTT wird aus diesem Anlass im Stadion-Restaurant "Roter Teufel" natürlich das Finale auf der Großbildleinwand sowie den großen Bildschirmen übertragen, so dass alle Fans quasi einen "Doppel-Spieltag" erleben können. Erst geht es im Colonel-Knight-Stadion um drei immens wichtige Punkte im Kampf um das Playoff-Heimrecht, anschließend kann man sich gemütlich bei einem Getränk hochklassiges Eishockey aus Vancouver gemeinsam mit den Spielern des EC Bad Nauheim anschauen.

Ohnehin steht das Dortmund-Heimspiel im Fokus der Öffentlichkeit, so dass einige Aktionen rund um die Partie gegen die Elche gestartet wurden. Fitness-Partner "
Go Fitness" aus Butzbach bietet allen Fans und Sponsoren einen Wohlfühltag mit individueller Fitness-Beratung, Nutzung modernster Traininsgeinrichtungen unter Anleitung, Teilnahme an Kursstunden sowie Nutzung der 500 qm² großen Saunalandschaft an. Der Wohlfühltag findet am Standort Butzbach statt, unter der Telefonnummer 06033/74760 kann man sich hierfür anmelden. "Go Fitness" wird am Spieltag mit Flyern und Stadiondurchsagen noch einmal für diese Aktion werben. Der Kartverein Oppenrod wird Sonntag mit zwei Karts auf dem Eis vertreten sein und Gutscheine für kostenloses Rennvergnügen in der Motorsport-Arena Stefan Bellof zu Oppenrod verlosen. In der Stadionzeitung wird es zudem Coupons geben, mittels derer man zum halben Preis in Oppenrod seine Runden drehen und sich einmal wie Michael Schumacher fühlen kann. Es lohnt sich also gleich in mehrfacher Hinsicht, den Roten Teufeln am Sonntag einen Besuch abzustatten.

Vorbericht des EHC-Dortmund

22.02.2010

 

Spielbericht aus Peiting:
 

Peiting gewinnt im Duell der Elche gegen Dortmund

Peiting – Dortmund 4 : 2 (1:0, 1:1, 2:1)

Im Spitzenspiel gegen die Elche aus Dortmund behielt der EC Peiting mit 4:2 verdient die Oberhand. Peiting spielte konzentriert, stand gut in der Abwehr und zeigte die notwendige Nervenstärke, um den seit 14 Spielen kontinuierlich punktenden EHC zu besiegen. Insbesondere Andreas Guggenmos erwischte einen Sahnetag und trug mit zwei Treffern wesentlich zum Erfolg der Heimmannschaft bei. Erfreulich war diesmal, dass insbesondere die dritte Formation mit Pufal, Zeck, Simon, Pfohmann und Guggenmos enormen Druck auf das gegnerische Tor ausübte und einen wesentlichen Beitrag zum Gewinn des Spiels leistete.

Somit fand ein Wochenende mit Spielen gegen die Spitzenmannschaften aus Rosenheim und Dortmund seinen erfolgreichen Abschluss.

War Peiting in den ersten zehn Minuten aufgrund von teilweise umstrittenen Strafzeiten häufig in Unterzahl, übernahm die Sulak – Truppe danach das Kommando und kreierte eine Vielzahl an guten Möglichkeiten. Lediglich Hördler auf Dortmunder Seite verfehlte in der siebten Minute knapp das Tor. Simon (11.) hatte die erste Chance für Peiting, verfehlte mit der Rückhand aber das Gästetor. Keine 60 Sekunden später scheiterte Pfohmann mit einer Direktabnahme an Gästetorhüter Voigt. Kurz darauf parierte der EHC-Goalie einen Schuss von Kreuzer (12.). Zwei Minuten später konnte Simon die Scheibe nicht im Tor der Dortmunder unterbringen. In der 16. Minute war es Janzen der bei einem der wenigen Entlastungsangriffe der Elche das Peitinger Tor nur um Zentimeter verfehlte. Wenige Sekunden danach hatte Pfohmann die bis dahin beste Chance der Hausherren, schoss aber nach einer Hereingabe von Guggenmos über den bereits am Boden liegenden Voigt und über das Tor. Kreuzer (18.) und Simon (20.) waren die Nächsten, die hochkarätige Chancen der Heimmannschaft ausließen. Doch als alle schon mit einem Unentschieden zur Pause gerechnet hatten, war es Schweiger (20.) der in Überzahl nach Vorarbeit von Dibelka und Fröhlich seine Mannen doch noch mit 1:0 in Führung schoss.

Im zweiten Drittel dann ein umgekehrtes Bild. Jetzt wanderten reihenweise Dortmunder Spieler auf die Strafbank, Peiting erspielte sich erneut eine Vielzahl an Chancen scheiterte aber entweder am Gästetorhüter oder durch Schweiger (32.) und Eichberger (35.) am Pfosten. Als der EHC in der 36. Minute gerade wieder komplett auf dem Eis stand, war es Guggenmos der einen Schuss von Borberg ins Tor abfälschte und zum hochverdienten 2:0 traf. Kurz vor Ende des Drittels lief Peiting in Unterzahl -zu offensiv ausgerichtet- mit drei Spielern einen Konter, Pfohmann schlug in aussichtreicher Position über die Scheibe, im Gegenzug ließ Stähle mit einem platzierten Schuss Hornheber im Peitinger Kasten keine Chance und traf zum 2:1.

Im letzten Abschnitt erwischte Peiting einen Bombenstart. Zunächst zog Vavrusa (43.) von der blauen Linie ab und traf ins Kreuzeck zum 3:1. Eine Minute später nutzte Guggenmos einen Abwehrfehler, lief allein auf Voigt zu und hämmerte die Scheibe an der gleichen Stelle wie zuvor Vavrusa unhaltbar zum 4:1 in die Maschen. Damit war das Spiel gelaufen. Dortmund gab zwar nie auf, kam in der 57. Minute durch Martens zum erneuten Anschlusstreffer, ließ aber dann die Gelegenheit zur Ergebniskosmetik bei einer zweiminütigen fünf gegen drei Überzahl aus und kam zu keinem weiteren Treffer.

Die Pressekonferenz nach dem Spiel war dann das bisher lustigste Ereignis dieser Art in der laufenden Saison. Insbesondere Gästetrainer Frank Gentges ließ mit rhetorischen Spitzfindigkeiten Fragen der Presse ins Absurde laufen (Beispiel: Reporter: Warum haben sie heute mit Voigt im Tor gespielt? Antwort: Weil er Torhüter ist.) und trug damit zu großem Gelächter unter den Besuchern bei.

Zuschauer: 842

Tore: 1:0 (20.) Schweiger (Dibelka, Fröhlich), 2:0 (36.)Guggenmos (Borberg, Eichberger), 2:1 (40.) Stähle (Nemirovsky), 3:1 (43.) Vavrusa (Dibelka, Kreuzer), 4:1 (44.) Guggenmos (Simon, Pufal)

Strafzeiten: Dortmund 20 + 10 für Janzen, Peiting 16 + 10 für Pufal + 10 für Borberg

Spielbericht des EHC-Dortmund

17.02.2010

 

Vorbericht EC Peiting - Dortmund

Nachdem letzte Woche Spielpause in der Oberliga war beginnt nun der letzte Teil der regulären Spielzeit. Einschließlich dieses Heimspieles sind es für den EC Peiting noch sechs Punktspiele bis zum Beginn der Playoffs.

Damit beginnt auch die entscheidende Phase um Platz zwei oder drei in der Tabelle. Vor diesem Spielwochenende nimmt der EHC Dortmund Platz zwei in der Tabelle ein, punktgleich mit dem ECP. Daher birgt die sonntägliche Begegnung mit den Elchen aus Dortmund auch eine besondere Brisanz.

Die Mannschaft von Trainer Frank Gentges, der viele seiner Spieler aus der holländischen ersten Liga, in der er letzte Saison tätig war, mitgebracht hat, kommt seit dem Jahreswechsel immer besser in Fahrt. So waren die Elche im Januar das erfolgreichste Team der Liga. Eine besondere Rolle spielen dabei die Stürmer T.J. Sakaluk und Jake Brenk, die das Spiel der Dortmunder prägen und ein Spiel alleine entscheiden können.

Die Dortmunder stellen bisher mit Abstand das fairste Team in der Oberliga und mit Benjamin Finkenrath den laut Statistik derzeit besten Torhüter der Liga mit einem Gegentorschnitt von 2.52 Toren. Für die entscheidende Phase der Saison hat der Verein sicherheitshalber vorgesorgt und zusätzlich noch Benjamin Voigt von den Hannover Indians  als Torhüter verpflichtet.

Wenn die Dortmunder Mannschaft so was wie eine kleine Schwäche hat, dann könnte man das Über- und Unterzahlspiel nennen, in dem die Dortmunder  „Specialteams“ nur im Mittelfeld zu finden sind.

Der EHC Dortmund hat am Freitag sein Heimspiel gegen den EHC Klostersee, wogegen der EC Peiting ein schweres Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim zu spielen hat. Hoffen wir das die Spielpause zur Regeneration ausreichend war, damit die nötigen Kräfte für das schwere Heimspiel gegen Dortmund vorhanden sind.

Die bisherigen drei Begegnungen der beiden Teams endeten mit jeweiligen Siegen der Auswärtsmannschaften. So konnten die Peitinger die beiden Spiele in Dortmund mit 0:3 und 3:4 (SO) gewinnen währenddessen die Dortmunder in Peiting den ECP mit 4:0 eine klare Niederlage beibrachten.  

Tor:

Die beiden Torhüterpositionen sind mit Benjamin Finkenrath und den gebürtigen Schongauer Benjamin Voigt Top besetzt. Voigt wurde vor wenigen Wochen nachträglich aus der zweiten Liga von den Hannover Indians verpflichtet und ist auch in Peiting kein Unbekannter.

Verteidigung:

Die Verteidigung präsentierte sich beim ersten Spiel in Peiting als sehr stabil und spielstark. Mit den Spielern Wartenberg und Weilert befinden sich zwei Spieler in den Reihen die letzte Saison bei Dresden in der zweiten Liga Ihren Mann standen.

Sturm:

Neben dem DEL erfahrenen Spieler Vitali Stähle sind es vor allem die beiden Ausländer Sakaluk und Brenk die  bisher für Gefahr und Tore sorgten. So haben diese beiden Spieler bereits in  23 Tore bzw. 19 Tore erzielt.

20.02.2010

Spielbericht des EHC Klostersee

Außer Spesen nichts gewesen. Lange Zeit hielten die Rot-Weißen um Kapitän Raymund Nickel die Auswärtspartie in Dortmund offen. Nach dem nicht unverdienten Ausgleichstreffer in der 44. Minute geriet die Truppe von Alex Stein zu schnell wieder in Rückstand. Erst in der Schlussphase konnten die Elche noch zwei Tore nachlegen und eine mögliche Überraschung beim Tabellenzweiten war vom Tisch.
 
EHC Dortmund: Benjamin Voigt (Benjamin Finkenrath); Stephan Kreuzmann, Marc Hemmerich, Roman Weilert, Jörg Wartenberg, Nils Sondermann, Manuel Neumann, Tim Gregoire, Lorenz Schneider; Ryan Martens, Travis-John Sakaluk, David Hördler, Jake Brenk, Vitali Stähle, Mikhail Nemirovsky, Alexander Janzen, Kevin Thau, Stephan Stiebinger, Matthias Potthoff, Damian Martin.

EHC Klostersee: Patrick Ashton (Timon Ewert); Darren McMillan, Sebastian Gumplinger, Raymund Nickel, Dennis Schütt, Sascha Reis, Dominik Unverzagt, Max Schlosser; Valentin Scharpf, Jared Mudryk, Braydon Cox, Marvin Kablau, Florian Saller, Philipp Quinlan, Christian Hummer, Oliver Wälde, Raphael Bernegger.

Torfolge: 1:0 (8:36) Vitali Stähle (Stephan Kreuzmann, Jake Brenk – 5:4); 1:1 (43:41) Braydon Cox (Jared Mudryk, Marvin Kablau – 5:4); 2:1 (44:11) David Hördler (Ryan Martens, Alexander Janzen); 3:1 (54:45) Matthias Potthoff (Stephan Kreuzmann, Travis-John Sakaluk); 4:1 (59:41) Marc Hemmerich (Vitali Stähle, Travis-John Sakaluk – ENG).

Strafminuten: EHC Dortmund 8; EHC Klostersee 7 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Braydon Cox).

Hauptschiedsrichter: Stephan Kadow (EC Eppelheim).Zuschauer: 562.

Spielbericht des EHC-Dortmund

17.02.2010

 

EHC Klostersee beginnt mit dem Play-Offs am Wochenende in Dortmund und in Grafing gegen den EVL!

Noch 8 Spiele stehen auf dem Programm für die Mannschaft von Coach Alex Stein und jedes Spiel ist bereits jetzt ein echtes Play-Off-Spiel für Nickel & Co. Jeder Gegner aus den verbleibenden Spielen kann geschlagen werden und gerade deshalb und damit auch der Einzug in die lang ersehnten Play-Offs tatsächlich gelingt, beginnen die Play-Offs eigentlich schon am kommenden Wochenende.

Dann tritt der EHC zum Auswärtsspiel in Dortmund beim 2. der Oberliga an, ehe am Sonntag der 6. Oberliga, der EV Landsberg seine Visitenkarte im Eisstadion in Grafing abgibt.

Gegen den EV Landsberg beginnt der EHC seine letzten 4 Heimspiele und brennt darauf, die Lechstädter endlich bezwingen zu können. Angeführt von Top-Scorer Jared Mudryk und dem wieder genesenen Braydon Cox wollen die Grafinger ihr ersten eigenes Play-Off-Spiel vor heimischer Kulisse gewinnen.

Die Mannschaft und Coach Stein bitten alle Fans um lautstarke Unterstützung. Also alle Freunde und Verwandte einpacken und ins Stadion gehen! Das Spiel beginnt um 17:30 Uhr.

17.02.2010

 

Vorbericht EC Peiting - Dortmund

Nachdem letzte Woche Spielpause in der Oberliga war beginnt nun der letzte Teil der regulären Spielzeit. Einschließlich dieses Heimspieles sind es für den EC Peiting noch sechs Punktspiele bis zum Beginn der Playoffs.

Damit beginnt auch die entscheidende Phase um Platz zwei oder drei in der Tabelle. Vor diesem Spielwochenende nimmt der EHC Dortmund Platz zwei in der Tabelle ein, punktgleich mit dem ECP. Daher birgt die sonntägliche Begegnung mit den Elchen aus Dortmund auch eine besondere Brisanz.

Die Mannschaft von Trainer Frank Gentges, der viele seiner Spieler aus der holländischen ersten Liga, in der er letzte Saison tätig war, mitgebracht hat, kommt seit dem Jahreswechsel immer besser in Fahrt. So waren die Elche im Januar das erfolgreichste Team der Liga. Eine besondere Rolle spielen dabei die Stürmer T.J. Sakaluk und Jake Brenk, die das Spiel der Dortmunder prägen und ein Spiel alleine entscheiden können.

Die Dortmunder stellen bisher mit Abstand das fairste Team in der Oberliga und mit Benjamin Finkenrath den laut Statistik derzeit besten Torhüter der Liga mit einem Gegentorschnitt von 2.52 Toren. Für die entscheidende Phase der Saison hat der Verein sicherheitshalber vorgesorgt und zusätzlich noch Benjamin Voigt von den Hannover Indians  als Torhüter verpflichtet.

Wenn die Dortmunder Mannschaft so was wie eine kleine Schwäche hat, dann könnte man das Über- und Unterzahlspiel nennen, in dem die Dortmunder  „Specialteams“ nur im Mittelfeld zu finden sind.

Der EHC Dortmund hat am Freitag sein Heimspiel gegen den EHC Klostersee, wogegen der EC Peiting ein schweres Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim zu spielen hat. Hoffen wir das die Spielpause zur Regeneration ausreichend war, damit die nötigen Kräfte für das schwere Heimspiel gegen Dortmund vorhanden sind.

Die bisherigen drei Begegnungen der beiden Teams endeten mit jeweiligen Siegen der Auswärtsmannschaften. So konnten die Peitinger die beiden Spiele in Dortmund mit 0:3 und 3:4 (SO) gewinnen währenddessen die Dortmunder in Peiting den ECP mit 4:0 eine klare Niederlage beibrachten.  

Tor:

Die beiden Torhüterpositionen sind mit Benjamin Finkenrath und den gebürtigen Schongauer Benjamin Voigt Top besetzt. Voigt wurde vor wenigen Wochen nachträglich aus der zweiten Liga von den Hannover Indians verpflichtet und ist auch in Peiting kein Unbekannter.

Verteidigung:

Die Verteidigung präsentierte sich beim ersten Spiel in Peiting als sehr stabil und spielstark. Mit den Spielern Wartenberg und Weilert befinden sich zwei Spieler in den Reihen die letzte Saison bei Dresden in der zweiten Liga Ihren Mann standen.

Sturm:

Neben dem DEL erfahrenen Spieler Vitali Stähle sind es vor allem die beiden Ausländer Sakaluk und Brenk die  bisher für Gefahr und Tore sorgten. So haben diese beiden Spieler bereits in  23 Tore bzw. 19 Tore erzielt.

 

20.02.2010

Außer Spesen nichts gewesen. Lange Zeit hielten die Rot-Weißen um Kapitän Raymund Nickel die Auswärtspartie in Dortmund offen. Nach dem nicht unverdienten Ausgleichstreffer in der 44. Minute geriet die Truppe von Alex Stein zu schnell wieder in Rückstand. Erst in der Schlussphase konnten die Elche noch zwei Tore nachlegen und eine mögliche Überraschung beim Tabellenzweiten war vom Tisch.
 
EHC Dortmund: Benjamin Voigt (Benjamin Finkenrath); Stephan Kreuzmann, Marc Hemmerich, Roman Weilert, Jörg Wartenberg, Nils Sondermann, Manuel Neumann, Tim Gregoire, Lorenz Schneider; Ryan Martens, Travis-John Sakaluk, David Hördler, Jake Brenk, Vitali Stähle, Mikhail Nemirovsky, Alexander Janzen, Kevin Thau, Stephan Stiebinger, Matthias Potthoff, Damian Martin.

EHC Klostersee: Patrick Ashton (Timon Ewert); Darren McMillan, Sebastian Gumplinger, Raymund Nickel, Dennis Schütt, Sascha Reis, Dominik Unverzagt, Max Schlosser; Valentin Scharpf, Jared Mudryk, Braydon Cox, Marvin Kablau, Florian Saller, Philipp Quinlan, Christian Hummer, Oliver Wälde, Raphael Bernegger.

Torfolge: 1:0 (8:36) Vitali Stähle (Stephan Kreuzmann, Jake Brenk – 5:4); 1:1 (43:41) Braydon Cox (Jared Mudryk, Marvin Kablau – 5:4); 2:1 (44:11) David Hördler (Ryan Martens, Alexander Janzen); 3:1 (54:45) Matthias Potthoff (Stephan Kreuzmann, Travis-John Sakaluk); 4:1 (59:41) Marc Hemmerich (Vitali Stähle, Travis-John Sakaluk – ENG).

Strafminuten: EHC Dortmund 8; EHC Klostersee 7 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Braydon Cox).

Hauptschiedsrichter: Stephan Kadow (EC Eppelheim).Zuschauer: 562.

Spielbericht des EHC-Dortmund

17.02.2010

 

EHC Klostersee beginnt mit dem Play-Offs am Wochenende in Dortmund und in Grafing gegen den EVL!

Noch 8 Spiele stehen auf dem Programm für die Mannschaft von Coach Alex Stein und jedes Spiel ist bereits jetzt ein echtes Play-Off-Spiel für Nickel & Co. Jeder Gegner aus den verbleibenden Spielen kann geschlagen werden und gerade deshalb und damit auch der Einzug in die lang ersehnten Play-Offs tatsächlich gelingt, beginnen die Play-Offs eigentlich schon am kommenden Wochenende.

Dann tritt der EHC zum Auswärtsspiel in Dortmund beim 2. der Oberliga an, ehe am Sonntag der 6. Oberliga, der EV Landsberg seine Visitenkarte im Eisstadion in Grafing abgibt.

Gegen den EV Landsberg beginnt der EHC seine letzten 4 Heimspiele und brennt darauf, die Lechstädter endlich bezwingen zu können. Angeführt von Top-Scorer Jared Mudryk und dem wieder genesenen Braydon Cox wollen die Grafinger ihr ersten eigenes Play-Off-Spiel vor heimischer Kulisse gewinnen.

Die Mannschaft und Coach Stein bitten alle Fans um lautstarke Unterstützung. Also alle Freunde und Verwandte einpacken und ins Stadion gehen! Das Spiel beginnt um 17:30 Uhr.

08.02.2010

 

Dortmund lässt auch im zweiten Spiel Punkte in Passau: 4:3 n.P. bringt vierten Sieg in Folge

 

Die Passau Black Hawks knüpften nahtlos an ihre kämpferische Vorstellung vom Freitagabend an. Auch gegen die Elche aus Dortmund spielte die Mannschaft von Craig Streu aggressiv nach vorne. Auch wenn der EHC dann die erste hochkarätige Chance verzeichnen konnte. T.J. Sakkaluk brachte den Puck aber nicht unter Kontrolle und so war sein Schuß leichte Beute für Daniel Huber. Erst ab der 10. Minute wurde der Druck der Black Hawks für die Dortmunder Hintermannschaft zu stark, da prüfte Andi Popp mit einem Rückhandschuß Bemjamin Voigt, der erstmalig das Dortmunder Tor hütete. Bei einem satten Schlagschuß von Max Kaltenhauser wenig später wirkte der Neuzugang der Elche aber etwas unsicher. Wenig später wurde dann aber die Drangphase der Black Hawks belohnt. Den dritten Nachschuß versenkte Alex Popp zur Passauer 1:0 Führung. Nur knapp 60 Sekunden später prüfte wieder Kaltenhauser den Dortmunder Torhüter, doch diesmal reagierte Voigt mit einem tollen Reflex. Jetzt begann die Verteidigung der Elche zu schwimmen und konnte sich nur mit Fouls behelfen. Aber selbst 30 Sekunden in doppelter Überzahl brachte den Hawks nicht den ersehnten Erfolg. So blieb es nach den ersten 20 Minuten beim 1:0. Im zweiten Drittel begannen die Habichte wieder stark und erspielten sich zuerst gute Chancen. Dann aber ließen sie die Elche immer stärker aufkommen. Das zweite Powerplay für die Elche nutzte David Hördler zum Ausgleich. Daniel Huber war bereits geschlagen und so musste er den Puck nur noch über den liegenden Goalie lupfen. Doch Passau kämpfte umgehend zurück. Erst prüfte Miro Dvorak Voigt mit einem satten Schuß, dann musste Dortmunds Kreuzmann kurz vor Ende des Abschnitts auf die Strafbank. Diesmal klappte das Powerplay der Schwarz-Roten. Über Mayer und Dvorak kam der Puck wieder zu Alex Popp, der den Puck ins rechte obere Eck schlenzte. Erneut gingen die EHF damit mit einer Führung in die Kabine. Das letze Drittel war pure Werbung für Eishockey. Erst glich Dortmund durch Nils Sondermann aus und dann spielten beide Mannschaften mit offenem Visier. Um jeden Zentimeter Eis wurde gekämpft, das neutrale Drittel schnellstmöglich überbrückt und der Abschluss gesucht. Den fand dann auch Alexander Gantschnig, der sich unwiderstehlich über die rechte Seite durchsetzte, den Dortmunder Verteidiger aussteigen ließ und den Puck mit der Rückhand ins Tor schlenzte. Damit Passau wieder in Führung. Die begeisterten Fans waren schon fast sicher, dass das reichen müsste. Doch fünf Minuten vor dem Ende passierte ihnen ein Wechselfehler und in der folgenden Überzahl stellte der Dortmunder Topscorer T.J. Sakkaluk den Ausgleich wieder her. Bis zum Ende der regulären Spielzeit kämpften beide Teams um den Sieg. Doch die Entscheidung wollte nicht fallen. Auch in der Overtime setzten die Mannschaften alles auf Sieg und drängten aufs Tor. Doch die beiden Torhüter hielten ihre Gehäuse sauber. Damit musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Die ersten beiden Schüsse hielten Huber und Voigt. Dann trat für Passau Routinier Sicinski an und versenkte den Puck im Tor. Dann das Duell Huber gegen Brenk. Und Passaus Goalie wurde zum umjubelten Matchwinner. Craig Streu zeigte sich überglücklich: „Die Mannschaft hat heute wieder toll gekämpft. Beide Mannschaften haben super Eishockey gezeigt. Die Jungs wollten den Sieg. Woher sie nach Freitag die Kraft genommen haben weiß ich auch nicht.“

Statistik:

EHF Passau Black Hawks e.V.- EHC Dotmund 4:3 (1:0, 1:1, 1:2, 0:0, 1:0)

Tore: 1:0 Alexander Popp (Vincenz Mayer, Nikolaus Meier) 12:41, 1:1 David Hördler (Überzahl-Tor) (Ryan Martens, Jörg Wartenberg) 35:32, 2:1 Alexander Popp (Überzahl-Tor) (Miroslav Dvorak, Alexander Feistl) 38:49, 2:2 Nils Sondermann (Damian Martin) 43:32, 3:2 Alexander Gantschnig (Miroslav Dvorak) 49:34, 3:3 Travis John Sakaluk (Überzahl-Tor) (ohne Assist) 55:31, 4:3 John Sicinski

Spielbericht des EHC-Dortmund

04.02.2010

Hawks im Kampf um Play-Off am Sonntag auf Elchejagd

Das letzte Viertel der regulären Saison in der Eishockeyoberliga hat begonnen. Damit befinden sich die Clubs in der entscheidenden Phase was die Ausgangslage für die Playoffs um den Aufstieg in die zweite Bundesliga betrifft. Dort wollen auch die Passau Black Hawks in ihrer dritten Oberligasaison erstmals hin. Mit Tabellenplatz sieben ist die Ausgangslage zwar gut, aber eben nicht optimal. Wäre nämlich am heutigen Tag die reguläre Saison bereits beendet, so würden die Dreiflüssestädter auf den derzeitigen Tabellenzweiten treffen. Und das ist momentan der EHC Dortmund. Die Black Hawks würden aber lieber auf einen bayerischen Konkurrenten treffen, da sowohl die Reisedauer länger wäre, als auch die Fanunterstützung auf fremden Eis geringer ausfallen würde. Daher hat die morgige Begegnung mit den Elchen besondere Brisanz. Zum einen trifft die Mannschaft von Craig Streu auf einen potentiellen Playoffgegner, zum Anderen könnten die Black Hawks sich mit einem Sieg wieder näher an Platz sechs heranzuarbeiten. Dabei kommen die Elche aber mit dem Rückenwind von sechs Siegen in Folge nach Passau. Die Mannschaft von Trainer Frank Gentges, der viele seiner Spieler aus der holländischen ersten Liga, in der er zuletzt tätig war, mitgebracht hat, kommt seit dem Jahreswechsel immer besser in Fahrt. So waren die Elche im Januar das erfolgreichste Team der Liga. Eine besondere Rolle spielen dabei die Stürmer T.J. Sakaluk und Jake Brenk, die jederzeit ein Spiel alleine entscheiden können. Schwächen haben die Elche allerdings im Powerplay, wo sie nur im Mittelfeld der Statistik rangieren. Dabei spielen sie weitaus öfter in numerischer Überzahl als in Unterzahl. Die Elche sind das fairste Team der Liga und ziehen kaum Strafen auf sich. Mit Benjamin Finkenrath stellt Dortmund auch den derzeit besten Goalie der Liga. Dennoch hat der Verein zusätzlich noch Benjamin Voigt verpflichtet, da Finkenrath unter ein paar Blessuren leidet und ähnlich wie Daniel Huber auf Passauer Seite nur mit Schmerzmitteln spielfähig ist. Vom Tisch ist auch endlich der Transfer von Stürmer Mikhail Nemirovsky. Der Deutsche, der in der Ukraine geboren wurde, spielte bisher in der ersten chinesischen Liga und soll dem Angriff noch mehr Durchschlagskraft verleihen. Trotzdem können die Black Hawks zuversichtlich ins Spiel gehen. Immerhin haben sie die Westfalen bei ihrem ersten Auftritt im IceGate auch mit einem klaren 3:0 Sieg wieder in den hohen Norden zurückgeschickt. Doch für die Elche ist es an diesem Wochenende das einzige Spiel, wohingegen den Habichten wahrscheinlich der Ausflug nach Rosenheim noch in den Knochen stecken wird. Positiv wirkt sich aber immernoch der Effekt des neuen Trainers aus. Die Habichte haben während der Woche speziell am Über- und Unterzahlspiel gearbeitet. Die wenigen Chancen, die sie gegen die Elche bekommen werden, wollen sie nutzen und Dortmunds Siegesserie durchbrechen. Dazu bedarf es aber wieder der lautstarken Unterstützung der Fans und einer konzentrierten Leistung der Black Hawks.

   

31.01.2010

2:5-Niederlage in Dortmund

Mit 2:5 (0:2, 2:3, 0:0) verloren die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim heute Abend das Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger EHC Dortmund und gehen somit ohne Punkte aus dem Wochenende. Die Treffer für die Hessen markierten Piwowarczyk und Weibler mit dessen erstem Treffer für sein neues Team. Die Wetterauer mussten kurzfristig
auf den erkrankten Lanny Gare verzichten, zudem waren Mario Willkom und Dennis Cardona aus beruflichen Gründen nicht mit nach Westfalen gefahren. Somit war EC-Coach Fred Carroll gezwungen, seine Reihen umzustellen, so dass Geburtstagskind Jan Barta (wurde 25 Jahre alt) mit Mathias Baldys und Sven Breiter begann, während Tobias Schwab mit Kevin Richardson und Kyle Piwowarczyk stürmte. Im dritten Block ließ der Kanadier Eric Haiduk, Alexander Althenn und Manuel Weibler agieren. Bei den Gastgebern fehlte lediglich Ronny Schneider, Torhüter-Neuzugang Benjamin Voigt musste auf der Bank Platz nehmen. Die Partie begann von beiden Seiten verhalten. Es war ein vorsichtiges Abtasten, einzig Strafen gegen die Gäste (drei an der Zahl im ersten Abschnitt) brachten Torszenen für Dortmund, bei denen sich Markus Keller im Tor der Hessen auszeichnen konnte. Es waren aber nicht die Unterzahlsituationen, die Gegentore im ersten Drittel bringen sollten. Vielmehr waren es Unachtsamkeiten in der Hintermannschaft bei numerischen Gleichstand auf dem Feld, die sowohl beim 1:0 durch Neumann (9.) wie auch beim 2:0 durch Sakaluk (19.) entscheidend waren. Besonders bitter war der zweite Gegentreffer, da Haiduk zuvor eine Riesenchance auf den Ausgleich hatte, man aber im direkten Gegenzug dann diesen Treffer kassierte.

Besser wollten es die Gäste im Mittelabschnitt machen. Und es ließ sich auch gut an: als Dortmunds Sakaluk in der 27.Minute in der Kühlbox saß, traf Piwowarczyk zum Hoffnung machenden 2:1-Anschlusstreffer. Die Freude währte aber nur 39 Sekunden, denn nach einem 3 auf 2-Konter markierte Martens das 3:1 für die Elche. Dem aber noch nicht genug: nach einem langen Pass von Kreuzmann in den Rücken der EC-Abwehr traf Brenk in der 30.Minute zum 4:1. Der Kanadier war es auch, der in der 33.Minute das 5:1 nach einer erneuten Unachtsamkeit der EC-Abwehr markierte. In der 34.Minute sorgte Manuel Weibler mit seinem ersten Tor für die Roten Teufel zumindest noch einmal für ein wenig Spannung in einer bis dahin doch recht einseitigen Partie.

Im letzten Drittel verwalteten die Hausherren das Ergebnis im Stile einer Spitzenmannschaft. Bad Nauheim war zwar bemüht, doch es gab kein rechtes Durchkommen. Einzig ein Pfostenschuss von Schwab war zu verzeichnen, was am Ende zu wenig war. Zudem lief den Hessen die Zeit davon, so dass es unter dem Strich beim 5:2-Sieg der Dortmunder blieb. Damit haben es die Roten Teufel nach der heutigen 3:4-Niederlage Landsbergs gegen Passau versäumt, sogenannte "big points" im Kampf um Platz vier einzufahren. Zudem hat Rosenheim deutlich mit 7:2 gegen Füssen gewonnen und zieht auf vier Punkte davon. Jetzt muss am nächsten Freitag in Landsberg ein Sieg her, will man nicht auch noch den fünften Platz verspielen und sich weiter Chancen auf den vierten Rang bewahren. Die anderen Resultate: Klostersee-Herne 3:2 und Deggendorf-Bad Tölz 2:7.
Zur aktuellen Tabelle.

EHC Dortmund - EC Bad Nauheim 5:2 (2:0, 3:2, 0:0)
Tore:
1:0 (08:46) Neumann (Martens, Hördler)
2:0 (18:34) Sakaluk (Nemirovksy)
2:1 (26:54) Piwowarczyk (Eade, Baum) PP 5-4
3:1 (27:33) Martens (Hördler, Janzen)
4:1 (29:36) Brenk (Kreuzmann)
5:1 (32:53) Brenk (Kreuzmann, Sakaluk)
5:2 (33:59) Weibler
Strafminuten: EHC 6 / ECN 8
Zuschauer: 503


Nach dem Schlusspfiff konnten die Elche drei Punkte bejubeln
(Foto: Chuc)

Spielbericht des EHC-Dortmund

29.01.2010

Spielentscheidende Pfiffe

Bad Tölz - Nach einer emotionalen Oberliga-Partie zwischen den Tölzer Löwen und dem EHC Dortmund kritisierten beide Trainer die Schiedsrichter-Entscheidungen

Schwer gezeichnet: Der Tölzer Stürmer Florian Strobl wurde vom Schläger eines Dortmunder Spielers im Gesicht getroffen und stark blutete. Die fällige Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen den Sünder blieb jedoch aus – was schon auf dem Eis zu heftigen Diskussionen zwischen (v. li.) Betreuer Ralf Veicht, Strobl und dem Linienrichter führte. foto: uva-press

Schwer gezeichnet: Der Tölzer Stürmer Florian Strobl wurde vom Schläger eines Dortmunder Spielers im Gesicht getroffen und stark blutete. Die fällige Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen den Sünder blieb jedoch aus – was schon auf dem Eis zu heftigen Diskussionen zwischen (v. li.) Betreuer Ralf Veicht, Strobl und dem Linienrichter führte. foto: uva-press

Viele umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen prägten die Partie zwischen den Tölzer Löwen und dem EHC Dortmund. Diese waren das Haupt-Gespächsthema bei der anschließenden Pressekonferenz. "Ein Schiri sollte eigentlich kein Spiel entscheiden", monierte Löwen-Trainer Dave Rich. Mit dieser Bemerkung spielte der Coach auf die Penalty-Entscheidung kurz vor dem Ende der Verlängerung an. Jake Brenk ließ sich die unverhoffte Chance nicht entgehen und erzielte den 5:4-Siegtreffer.

Wahrscheinlich hatte außer Pfeifenmann Adam Niejodek (EHC München) kein Mensch in der mit 1052 Zuschauer gefüllten Arena einen Grund für diese Strafe gesehen. "Höchstens hätte er Sepp Kottmair zwei Minuten für das leichte Haken geben können", fügte der Tölzer Trainer an. Auch der erste Penalty, den Jozef Cierny ebenso souverän verwandelte, sei keiner gewesen, fügte sein Dortmunder Pendant Frank Gentges an. Als sich da Unmut bei den Tölzer Fans regte, erklärte er: "Unser Torwart hat zwei Minuten vor Spielende den Schläger geworfen. Dies wird laut Regelbuch mit einem ,technischen Tor‘ geahndet, aber nicht mit Penalty." Einen Penalty hätte es nur für das anschließende, klar absichtliche Verschieben des Tores geben können.

Ein weiterer klarer Regelverstoß, so Rich, seien die zwei Minuten gegen den Dortmunder Matthias Pothoff gewesen: "Bei hohem Stock mit Verletzungsfolge, egal ob Absicht oder nicht, kommen nur fünf Minuten plus Spieldauer in Frage – sonst nichts." Bedauernd fügte er an: "Leider haben wir nie einen Heimschiedsrichter."

Einig waren sich beide Trainer, dass es ein von beiden Mannschaften hochklassig geführtes Oberligaspiel war. "Zum Ende hin sehr aufregend und emotional." Wobei Gentges seine Mannen rügte: "Eine 4:1-Führung darf man nicht aus der Hand geben, ganz klar." Ganz anders der Löwencoach, der von einer super Leistung sprach, "dass wir noch einen Punkt geholt haben." Dabei bedauerte er einmal mehr das "fehlende Glück beim Torschuss. Selbst 100-prozentige Chancen haben wir nicht genutzt."

Spielbericht des EHC-Dortmund

28.01.2010

 

Kampf um die Play-Off-Plätze - Kurstadt gegen Großstadt


Kommenden Freitag, den 29.01.2010, 19.30 Uhr, setzen die Buam ihre Aufholjagd fort. Nach dem tollen Eishockey-Abend gegen Passau und dem gelungenen Debüt von Jozef Cierny gastiert mit dem EHC Dortmund ein absolutes Spitzenteam in Bad Tölz. Bei einem Sieg der Tölzer könnte sogar der achte Platz zurückerobert werden. Bitte unterstützen Sie die Mannschaft mit Ihrem Erscheinen.
 

25.01.2010

 

Starbulls haben eine "Torallergie"

Rosenheim - Nach der 1:3-Niederlage haben die Starbulls Rosenheim den Anschluss an die Top drei in der Eishockey-Oberliga verloren. Den zweiten Platz hatte Starbulls-Trainer Franz Steer zum Jahreswechsel noch fest ins Visier genommen – jetzt sieht es so aus, als sollte es für die Rosenheimer Eishockeyspieler nur noch um Rang vier in der Tabelle der Oberliga gehen.

Nach der Niederlage in Dortmund sind der Tabellenzweite Peiting und die Westfalen selbst nun deutlich davongezogen. Wieder einmal das große Manko der Starbulls beim Gastspiel in Dortmund war die Chancenverwertung, die als katastrophal zu bezeichnen war.

„Das war der Wahnsinn“, entfuhr es Steer kurz nach der Partie. „Ab dem zweiten Drittel waren wir die dominierende Mannschaft, aber wenn man solche hundertprozentigen Chancen nicht reinmacht...“ Hatten die Gäste im ersten Durchgang zumeist in der Defensive zu tun, was bis auf den verursachten Penalty (Torwart Claus Dalpiaz parierte) und den Gegentreffer von Jake Brenk gut klappte, so ging es nach der ersten Pause stetig nach vorne.

Aber selbst die besten Chancen wurden nicht genutzt: Mitch Stephens hatte den Torhüter schon umspielt, lupfte die Scheibe aber dann drüber; Dylan Stanley verfehlte das Tor in aussichtsreicher Position; Martin Reichel traf aus der Drehung nur den Pfosten; und Marius Möchel schoss freistehend den Dortmunder Goalie an. Dann leistete man sich einen Abwehrpatzer und kassierte das 0:2 durch Matthias Potthoff, doch nach dem Anschlusstor von Stephan Gottwald keimte wieder Hoffnung auf. Letztlich blieb es aber bei der Niederlage, die durch ein Empty-net-Goal von Vitalij Stähle festzementiert wurde.

Für die Starbulls ist jetzt zu hoffen, dass der neue Angreifer Konstantin Firsanov (er kommt am Montag nach Rosenheim) noch nicht von der Torallergie befallen ist...

Statistik: EHC Dortmund – Starbulls Rosenheim 3:1 (1:0, 0:0, 2:1). Tore: 1:0 (16.) Brenk/Hemmerich, Kreuzmann, 2:0 (45.) Potthoff/Martin, 2:1 (49.) Gottwald/Höck, Stephens, 3:1 (60.) Stähle/Sakaluk, Wartenberg; Strafminuten: Dortmund 4, Rosenheim 6; Zuschauer: 485.

Spielbericht des EHC-Dortmund

23.01.2010

 

Aus Deggendorf Liegt kein Spielbericht vor

Spielbericht des EHC-Dortmund

21.01.2010

Fire hat am Wochenende nur die Begegnung gegen Dortmund auf dem Plan

 

Im Moment heißt im es Fire-Lager einmal wieder die Wunden des vergangenen Wochenendes zu lecken: Während Andi Pielmeier die beiden letzten Spiele mit einer Grippe pausieren musste und bis dato noch immer nicht auskuriert ist, zog sich Verteidiger Andreas Geisberger einen Nasenbruch gegen Klostersee zu und muss während der Woche operiert werden.  Er wird deshalb zumindest am kommenden Wochenende nicht zur Verfügung stehen. „Bogdan wurde mit 10 oder 12 Stichen an der Stirn genäht, kann aber wahrscheinlich am Wochenende wieder spielen“, so Trainer „Nore“ Weber zur Verletzung des gerade wieder in Schwung gekommenen Angreifers. Bedenklich auch die Tatsache, dass Fire-Spieler immer wieder auch bei kleineren Verletzungen mit großen Strafen bedacht werden, es für die Fouls, die zu den Verletzungen von Geisberger und Selea führten aber noch nicht einmal 2 Minuten ausgesprochen wurden.
 
Gegen den EHC Dortmund wird es aber auch deshalb schwierig, da sich der Gegner noch einmal unter anderem mit Torjäger Mikhail Nemirovsky und Verteidiger Marc Hemmerich verstärkt hat und auch die Kontingentspieler, die beim 1:0-Auswärtserfolg des DSC im Ruhrpott noch verletzt ausgefallen waren, sind wieder alle an Bord. „Wahrscheinlich haben die auch noch ein Hühnchen mit uns zu rupfen“, glaubt Weber nicht daran, dass man vom Gegner unterschätzt werden könnte.  Die Heimniederlage gegen Deggendorf im Dezember war auch das bislang letzte Mal, dass das Team von Trainer Frank Gentges ohne Punkte das Eis verlassen musste. Zuletzt konnte man sogar Klassenprimus Herne im Ruhrpott-Derby in der Overtime bezwingen.

Um seine Chance auf einen Vertrag bis Saisonende wird in diesem Spiel Matt Armstrong kämpfen. Weber: „Ich habe mit Matt gesprochen. Er weiß genau, worum es für ihn am Freitag geht. Jetzt sollte dann der Jet-Lag vorbei sein und das Eishockey anfangen.“

Spielbeginn am 22.01.2010 ist um 20:00 Uhr in der Deggendorfer Eissporthalle.

18.01.2010

Zu viele individuelle Fehler

EVL 2000 verliert zu Hause geben Dortmund mit 4:7

Landsberg (mm) - Einen Blumenstrauß erhielt der EVL 2000-Vorsitzende Hans-Jürgen Böttcher von der Mannschaft zum Geburtstag - Punkte wären ihm lieber gewesen. Nach einem guten Start und einer dreimaligen Führung unterlagen die Landsberger den Dortmunder Elchen jedoch mit 4:7 und das nicht einmal unverdient. Zu viele individuelle Fehler leisteten sich die Landsberger und diese wurden von den Gästen gnadenlos ausgenutzt. Wolle er aufzählen, wer die Fehler gemacht habe, so Landsbergs Trainer Marian Hurtík, müsse er „nur den Spielberichtsbogen vorlesen, von oben nach unten“.

Ab Dienstag wolle man wieder von vorne anfangen, denn nach wie vor ist Hurtíks Ziel der vierte Platz. Zuvor jedoch wird für die Spieler ein Gespräch mit dem Vorstand auf dem Plan stehen, kündigte Hans-Jürgen Böttcher an. Und: „Die Vertrags-Gespräche werden erst einmal ausgesetzt.“

Dabei fing es für die Landsberger gut an, denn in den ersten Minuten dominierten sie klar die Partie und gingen bereits in der 2. durch Markus Vaitl in Führung. Erst Mitte des ersten Drittels wurden die Gäste stärker und kamen aus stark abseitsverdächtiger Position in Überzahl zum Ausgleich (12.). Dies war die erste Fehlentscheidung des ausgesprochen schwachen Schiedsrichter-Gespanns, das mit seinen Aktionen zumindest keine Mannschaft stark benachteiligte.

Das Gegentor brachte Landsberg aus dem Konzept und es war gut, als das erste Drittel zu Ende war. Im zweiten Abschnitt machten wieder die Landsberger das Spiel, gingen mit 2:1 in Führung (Barz/26.) und kassierten nur fünf Minuten später den Ausgleich. Doch man ließ nicht locker, und Sebastian Wolsch sorgte für das 3:2 (36.), das die Dortmunder wieder egalisierten.

Im letzten Abschnitt häuften sich die Fehler auf Landsberger Seite und das nutzte Dortmund zu zwei schnellen Toren: Innerhalb von zwei Minuten stellten die Gäste auf 3:5. Hoffnung kam noch mal auf, als erneut Benjamin Barz in der 47. zum 4:5 traf, doch vergebens.

Beim EVL 2000 lief nun gar nichts mehr zusammen: Ein Missverständnis zwischen Keeper und Abwehr sorgte für das 4:6 (48.) und einen Scheibenverlust nutzte Dortmund zum 4:7. Da half es auch nichts, dass der Landsberger Trainer ab sofort bei jeder Überzahl den Keeper vom Eis nahm für einen sechsten Spieler: Es wollte kein Treffer mehr gelingen.

17.01.2010

Spielbericht des EHC-Dortmund

14.01.2010

Bittere 3-4 Niederlage in Dortmund

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Gestern Abend unterlag der Herner EV vor 1.317 Zuschauern mit 3-4 in Dortmund. Elche-Verteidiger Marc Hemmerich gelang der Siegtreffer in der vierten Minute der Verlängerung. Damit beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Peiting noch acht Punkte. In einem spannenden Ruhrpott-Derby durchlebten die Zuschauer ein Wechselbad der Gefühle.
Zunächst dominierten die Herner das erste Drittel und erspielten sich sehr gute Möglichkeiten. In dieser Phase ließ das Team von Coach Jamie McDonald erkennen, welch großes Leistungspotential wirklich in der Mannschaft liegt. In der 13. Minute nutzte Shawn McNeil ein perfektes Zuspiel von Petr Mares zur verdienten HEV-Führung. Dortmund hatte Glück, dass es bei diesem einen Gegentreffer bleiben sollte. Die Elche hätten kurz vor Drittelende während einer Überzahlsituation sogar fast noch den zu diesem Zeitpunkt mehr als schmeichelhaften Ausgleich erzielt. HEV-Torhüter Björn Linda rettete die Führung mit einem ausgezeichneten Reflex.

Zu Beginn des Mitteldrittels hielten die Gastgeber besser dagegen und schienen das Spiel langsam unter Kontrolle zu bekommen. Die Herner nutzten allerdings eine Überzahlsituation zum 2-0 durch Darren Doherty in der 25. Minute. Ein Treffer der Wirkung zeigte. Das Team von Coach Frank Gentges war angeschlagen. In der 28. Minute unterlief der Herner Defensivabteilung ein kapitaler Fehler im Spielaufbau. Die Elche fingen den Puck im HEV-Drittel ab und verkürzten durch Vitali Stähle auf 1-2. Dieses Tor sollte den Wendepunkt des Spiels bedeuten. Nun sah sich der HEV gefährlichen Angriffen der Gastgeber ausgesetzt. In der 38. Minute gelang Frank Hördler nach schönem Zuspiel von Mikhail Nemirovsky in Überzahl der Ausgleichstreffer.  
Im Schlussdrittel entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel auf hohem Niveau mit guten Möglichkeiten für beide Teams. Nachdem der HEV gegen Drittelmitte eine doppelte Unterzahlsituation überstanden hatte, sollte wenig später bei eigener Überzahl das Tor zum 3-2 gelingen. Mika Puhakka hatte nach Vorarbeit von Brad Burym und Michael Hengen in der 53. Minute getroffen. Aufgrund eines weiteren Kapitalfehlers der Herner Defensive erhielten die Gastgeber in der 56. Minute erneut eine Möglichkeit ins Spiel zurückzukommen. Travis John Sakaluk ließ HEV-Torhüter Björn Linda keine Chance und traf zum 3-3. Das Spiel war wieder offen. Trotz bester Chancen fielen in der regulären Spielzeit keine weiteren Tore mehr.
Die 64. Minute brachte die Entscheidung. Zunächst erhielt Shawn McNeil eine zwei Minutenstrafe wegen Hakens. Als er seinen Unmut hierüber zum Ausdruck brachte, wurde er erst mit einer Disziplinarstrafe und danach sogar mit einer Spieldauerstrafe belohnt. Die folgene Überzahlsituation nutzte Dortmund zum Siegtreffer.
Ein enttäuschter Jamie McDonald resümierte das Spiel wie folgt: „Unterm Strich hat uns nicht der EHC Dortmund geschlagen, sondern wir haben uns selbst geschlagen. Das erste Drittel war exzellent. Auswärts 1-0 zu führen ist eine sehr gute Ausgangsposition. Da wir im Mitteldrittel auf 2-0 erhöhten, hatten wir alles unter Kontrolle. Durch noch nicht einmal vom Gegner erzwungene Fehler, haben wir diese Kontrolle aber unnötigerweise aus der Hand gegeben. Das letzte Drittel war, was den Puckbesitz betrifft, ausgeglichen. Als wir den dritten Treffer erzielten, war das Spiel eigentlich gelaufen. Unglücklicherweise hat Dortmund von einem  weiteren unnötigen Kapitalfehler profitiert und die Verlängerung erzwungen. Eine Strafzeit brachte die Entscheidung. Als Team müssen wir lernen 60 Minuten lang zu spielen.“

Statistik:
Tore: 0-1 (12:01) McNeil (Mares, Doherty) 5-5; 0-2 (24:21) Doherty (Mares, Hengen) 5-4; 1-2 (27:33) Stähle (Hemmerich, Martens) 5-5; 2-2 (37:53) Hördler (Nemirovsky, Brenk) 5-4; 2-3 (52:24) Puhakka (Burym, Hengen) 5-4; 3-3 (55:35) Sakaluk (Stähle, Kreuzmann) 5-5; 4-3 Hemmerich (Kreuzmann, Sakaluk) 4-3.
Zuschauer: 1.317
Strafen: Dortmund 24 // Herne 42

 

Spielbericht des EHC-Dortmund

  Vorschau auf das Wochendende:

15.01.2010

Das Ziel sind mindestens drei Punkte

EVL 2000 hat mit Rosenheim und Dortmund ein schweres Wochenende vor sich

Landsberg (mm) Das vergangene Wochenende hat der EVL 2000 ab­gehakt. Immerhin stehen mit dem heutigen Auswärtsspiel in Rosen­heim (19.30 Uhr) und dem Heim­spiel am Sonntag gegen Dortmund (18 Uhr) zwei ganz schwere Partien auf dem Plan. „Unser Ziel sind min­destens drei Punkte", gibt EVL 2000-Trainer Marian Hurtik die Marschroute an.

Zwei Tage hatten die Landsber­ger Spieler freibekommen, da sie einfach müde waren und deshalb die beiden Niederlagen kassierten. Ge­rüchte, wonach die Spieler kein oder nur einen Teil ihres Geldes erhalten hätten, seien völlig haltlos, unter­streicht Kapitän Benjamin Barz. „Wir haben immer unser ganzes Gehalt bekommen, aber wir waren einfach müde und konnten uns deshalb nicht mehr richtig konzentrie­ren. Für die Mannschaft ist es im Hinblick auf die Play-offs auch ein guter Lernprozess, einmal ein Tal zu durchreiten", so Barz.

Nicht der Favorit

Und ab heute soll es wieder bergauf gehen. Allerdings wird es in Rosen­heim ganz schwer werden, denn die Gastgeber haben sicher noch die Niederlage vor Augen, die sie im Nachholspiel kassiert hatten. „Ro­senheim hat ganz andere Ziele als wir und geht auch als Favorit ins Rennen", sagt Hurtik — was natür­lich nicht heißt, dass nicht doch der Außenseiter gewinnen kann.
Und so wäre es Hurtik am liebs­ten, man könnte bereits heute Abend punkten, um gegen Dort­mund zu Hause ganz befreit aufspielen zu können. Die Gäste am Sonn­tag sollten seiner Mannschaft auch eher liegen als Rosenheim, das ein „ganz unangenehmer Gegner ist"

Verunsicherung nach den beiden Niederlagen hat Hurtik in der Mannschaft keine feststellen kön­nen. „Wir waren eben nur ein biss­chen müde", so der Trainer. Nach der Pause habe die Mannschaft sehr gut trainiert, nur Veli-Antti Lein­gen verzichtete wegen einer leichten Grippe auf das Eistraining und ar­beitete dafür auf dem Fahrrad.

Deshalb ist Hurtik ist auch zuver­sichtlich, dass man das selbst ge­steckte Ziel erreichen kann. „Wir machen normal weiter und sollten die Punkte auch holen können", meint er, auch „wenn auf der ande­ren Seite natürlich ein Gegner steht".

14.01.2010

 

 

„Ruhrpott-Derby“ - Teil 3

ruhrpottderby.jpg - 14.90 Kb

Am Freitag steht der dritte Vergleich in dieser Saison zwischen dem EHC Dortmund und dem Herner EV an. Spielbeginn an der Strobelallee ist um 20.00 Uhr. Beide bisherigen Duelle konnten die Herner für sich entscheiden. Ende Oktober gab es einen knappen 4-3 Erfolg in Dortmund und Mitte Dezember ein deutliches 6-1 in Gelsenkirchen. 
So einfach wie beim letzten Mal, als man auf stark dezimierte Westfalen Elche traf, wird es diesmal sicherlich nicht werden. Bei den Gastgebern sind mittlerweile wieder alle Kontingentspieler an Bord. Interessant ist die Tatsache, dass die Dortmunder zwar den dritten Tabellenplatz belegen, allerdings konnten bislang nur 6 von 13 Heimspielen gewonnen werden. In der Tat stehen die Elche soweit oben, weil man Auswärts nur in Passau und Herne ohne Punkte blieb. Mit nur 293 Strafminuten trifft der HEV außerdem auf das disziplinierteste Team der Oberliga. Torgefährlichster Spieler im Team von Frank Gentges ist der Kanadier Travis John Sakaluk mit 18 Toren.
HEV-Coach Jamie McDonald wird weiterhin auf den verletzten Mark Kosick verzichten müssen. Sonst dürfte er aber vermutlich aus dem vollen Schöpfen können. „Spiele gegen Dortmund sind etwas besonderes. Das war in den letzten Jahren mit der DEG auch schon so. Aufgrund der vielen Herner Fans, die uns in Dortmund unterstützen werden, ist es mit dem HEV allerdings ein echtes Derby – das Derby dieser Saison. Unser Trainer hätte uns diese Woche kaum besser darauf vorbereiten können“, so HEV-Stürmer Dennis Fischbuch.

Derby-Fakten

EHC Dortmund  --  Herner EV

Dritter  Tabellenplatz  Erster
  46  Punkte     60
  19 (8.) Heimpunkte    32 (1.)
  27 (2.) Auswärtspunkte    28 (1.)
  15 (3.) Siege     20 (1.)
   6 (8.) Heimsiege    11 (1.)
   9 (2.) Auswärtssiege     9 (1.)
  10 (3.) Niederlagen     6 (1.)
   7 (8.) Heimniederlagen     2 (1.)
   3 (1.) Auswärtsniederlagen    4 (2.)
  89 (6.) Tore    125 (1.)
  69 (1.) Gegentore    76 (2.)
 293 (1.) Strafminuten    393 (5.)

17.99 % (7.) Überzahlquote  30.28 % (1.)
     25 (7.) Überzahltore       33 (1.)
      3 (4.) Überzahlgegentore       0 (1.)
79.82 % (7.) Unterzahlquote  82.00 % (3.)
     22 (1.) Unterzahlgegentore      27 (7.)
      4 (5.) Unterzahltore        6 (2.)

Sakaluk (18)          Torjäger       Doherty (20)
Stähle (20)          Vorlagen       McNeil (31)
Sakaluk (32)          Punkte        McNeil (45)
Stähle (4)          Game winning goals   Kosick (4)
Martens (29)          Strafminuten       Bader (52)
Finkenrath (2.54/ Spiel) Torhüter       Linda (2.71/ Spiel)

 

12.01.2010

Spieler müssen wieder Kräfte sammeln

Trainer Hurtik verordnet eine Pause

Landsberg - mm - Erst am morgigen Mittwoch findet das nächste Trai­ning beim EVL 2000 statt. Nach der zweiten Niederlage am Wochenen­de gegen Klostersee war für Trainer Marian Hurtik klar: „Die Spieler sind müde. Jeder hat alles gegeben, aber nach dem schweren Programm in den letzten Wochen haben wir einfach keine Kraft mehr gehabt." Also verordnete er eine Pause. Durch die nachlassende Kraft schwand auch die Konzentration und so sind die vielen Fehler zu er­klären, die den Spielern unterliefen. „Das hat keiner mit Absicht ge­macht und da muss man die Spieler nicht erst darauf hinweisen. "

Bestes Beispiel ist Kapitän Benja­min Barz: Normalerweise ein uner­müdlicher „Motor", wie Hurtik ihn nennt, war am Ende einfach müde. Deshalb auch die Pause, damit die Spieler bis Freitag auch wieder „im Kopf frei sind", so der Trainer.
Nach dem 4:3 für Landsberg war Hurtik eigentlich davon ausgegangen, dass man diese Partie gewinnen würde, doch kamen „die beiden blöden Tore", und anschlie­ßend habe man einfach nicht mehr die Kraft gehabt, das Spiel noch ein­mal zu drehen.

Dabei trauert Hurtik unter ande­rem den vergebenen Chancen im Powerplay nach. „Eigentlich muss in den zwei Minuten ein Tor fallen. " Doch das Unterzahlspiel der Mann­schaften werde immer effektiver –auch das der Landsberger, denn die­se mussten auch eine 3-5-Unterzahl überstehen, was auch gelang.

Umstellen will Hurtik nicht. Ver­mutlich wird Kapicka noch einige Wochen ausfallen und so wird Ale­xander Thiel weiter an der Seite von Bacek und Daniel Nörenberg spie­len. Dominic Kerber bleibt im drit­ten Block neben Switzer und Rohde. „Switzer und Kerber harmonieren sehr gut", so Hurtik. Außerdem hat Derek Switzer den Nachwuchsspie­ler als „Lehrling" angenommen und Markus Rohde passt sehr gut zu dem Duo. „Der dritte Block hat als einziger auch ein Tor erzielt und keines kassiert“, sieht Hurtik keinen Grund für eien Umstellung.

Aus Peiting liegt kein Spielbericht vor, dort ist der des EHC zu lesen!

Spielbericht des EHC-Dortmund

08.01.2010

EHC Klostersee - EHC Dortmund 4:3 n.V. (1:2, 1:0, 1:1, 1:0)

puck.gif

 
Großartiger Kampfgeist und eine tolle Moral bescherten den Rot-Weißen gegen die Profitruppe vom EHC Dortmund zwei wichtige Punkte. Nach zwei "geschenkten" Gegentoren in der Anfangsphase, schien sich der Favorit klar durchzusetzen. Doch die Truppe um Kapitän Raymund Nickel biss sich trotz einiger angeschlagener und kranker Spieler zurück in die Partie und fuhr den verdienten Lohn dafür ein.
 

 
EHC Klostersee: Patric Scharnagl (Timon Ewert); Darren McMillan, Bernd Rische, Raymund Nickel, Dennis Schütt, Sascha Reis, Max Schlosser, Dominik Unverzagt; Braydon Cox, Jared Mudryk, Philipp Quinlan, Gert Acker, Florian Saller, Valentin Scharpf, Oliver Wälde, Raphael Bernegger,  Levin Schumacher, Marvin Kablau, Gennaro Hördt.

EHC Dortmund: Benjamin Finkenrath (Christian Wendler); Stephan Kreuzmann, Marc Hemmerich, Roman Weilert, Nils Sondermann, Jörg Wartenberg, Lorenz Schneider, Manuel Neumann; Vitali Stähle, Travis John Sakaluk, Jake Brenk, Ryan Martens, Damian Martin, Matthias Potthoff, Alexander Janzen, David Hördler, Mikhail Nemirovsky, Stephan Stiebinger, Benjamin Proyer.

Torfolge: 0:1 (1:28) Ryan Martens (Matthias Potthoff); 0:2 (3:41) Alexander Janzen (David Hördler, Mikhail Nemirovsky); 1:2 (18:36) Florian Saller (Braydon Cox, Jared Mudryk – 5:3); 2:2 (24:49) Raphael Bernegger (Gert Acker, Valentin Scharpf); 2:3 (45:37) Travis John Sakaluk (Jake Brenk – 5:4); 3:3 (46:18) Oliver Wälde (Braydon Cox, Jared Mudryk); 4:3 (61:12) Gert Acker (Valentin Scharpf – 4:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 8; EHC Dortmund 6.

Hauptschiedsrichter: Michael Deibler (EC Peiting).

Zuschauer: 424.

04.01.2010 Elchtest Teil 2: Dortmund am Freitag zu Gast in der Scheune

puck.gif

Am Freitag um 20.00 Uhr empfängt der EHC Klostersee erneut die Elche aus Dortmund.

Der 3. der Oberliga konnte beim ersten Auftritt in Grafing mit 3 Punkten nach einem 3:6-Sieg die Punkte mit nach Hause nehmen. Die Westfalen gehören mit 44 Zählern zu den Top-Teams der Liga und verfügen über einen hochkarätig besetzten Kader. Hauptakteure in den Reihen der Elche sind TJ Sakaluk (30 Scorer-Punkte) und der DEL-erprobte Vitali Stähle (30 Scorer-Punkte).

Die Rot-Weissen wollen diesmal den Elchtest für sich entscheiden und an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Hoffnung macht die in Füssen stark aufspielende Sturmreihe mit Gert Acker, Florian Saller und Valentin Scharpf.

Alle Fans werden gebeten die Mannschaft lautstark zu unterstützen, sodass der Anschluss an die Play-Off-Plätze in greifbarer Nähe bleibt!

  Vorschau des EHC Dortmund auf das kommende Wochenende
Die Elche gewinnen an der Strobelallee nach dem letzen Spiel des Jahres 2009 auch im ersten Spiel des neuen Jahres noch überzeugender gegen die Black Hawks aus Passau mit 7 : 1 (3:0-3:0-1:1)
03.01.2010

Spielberichte des EHC findet ihr auf der HP go

30.12.2009

Vorschau des EHC Dortmund auf das kommende Wochenende

Am kommendem Sonntag den 3. Januar empfangen die Elche die Black Hawks aus Passau.

Starkes Spiel wird mit Punkt gegen Rosenheim belohnt - Gomow zurück

Knapp 1500 Zuschauer wollten im Passauer IceGate die letzte Oberligapartie des Jahres mitverfolgen und bekamen hochklassiges Eishockey geboten. Nach einer grandiosen Aufholjagd im Schlussdrittel erkämpften sich die Black Hawks gegen die Starbulls Rosenheim beim 4:5 nach Verlängerung diesmal zumindest einen Punkt. Und die Passauer haben für ihre Fans zum Jahreswechsel eine weitere gute Nachricht: Dank Unterstützung durch den Fanbeirat und private Sponsoren konnte die Verpflichtung von Vladimir Gomov perfekt gemacht werden.
Hochmotiviert kam die Mannschaft von Trainer Klaus Feistl aus der Kabine und nutzte durch Daniel Bucheli gleich die erste Überzahlsituation zur frühen 1:0-Führung. Doch wie bereits am Montag zuvor beim Triumph gegen Spitzenreiter Herne, boten die Starbulls temporeiches Eishockey vom Feinsten. Lange konnten die Black Hawks durch hohe Laufbereitschaft und gutes Zweikampfverhalten dagegen halten. Doch die Chancen für Rosenheim häuften sich. Erst traf Rückkehrer Dylan Stanley das leere Tor nicht und dann musste sich Passau fast 90 Sekunden gegen eine doppelte Unterzahl wehren. Beides überstanden die Black Hawks noch unbeschadet. Kurz vor Ende des ersten Drittels kamen die Starbulls dann durch einen Rückhandschuss von Mitch Stephens doch noch zum Ausgleichstreffer.
Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs war Passau wieder am Drücker, aber Claus Dalpiaz im Tor der Rosenheimer parierte glänzend. Dann musste Alexander Feistl für ein Revanchefoul auf die Strafbank. Die Starbulls spielten im folgenden Powerplay ihre ganze individuelle Klasse aus und gingen durch Gottwald in Führung. Auf Passauer Seite brachte eine Überzahl allerdings nichts ein. Doch die Black Hawks drängten auf den Ausgleich. Doch wie aus dem Nichts tauchte Ron Newhook vor Daniel Huber auf und versenkte den Puck zum 3:1 für Rosenheim. Jetzt drückten wieder die Starbulls, fanden aber in Daniel Huber immer wieder ihren Meister. So blieb es zunächst bei der Rosenheimer Zwei-Tore-Führung.
Im letzten Akt bäumten sich die Black Hawks noch einmal auf. Bereits in der 2. Spielminute zog Max Kaltenhauser von links auf Dalpiaz zu und schlenzte den Puck ins lange Eck. Passau war wieder dran. Der Jubel der Fans war noch nicht abgeklungen, als Alexander Popp im Getümmel als einziger den Überblick behielt und für den Ausgleich sorgte. Als dann im nächsten Passauer Powerplay Thomas Vogl sogar den Führungstreffer erzielte, glich das IceGate einem Tollhaus. Doch jetzt nutzten die Black Hawks die Unsicherheiten in der Rosenheimer Hintermannschaft nicht konsequent aus. Zweimal war Dalpiaz bereits geschlagen aber die Hawks-Stürmer brachten die Scheibe nicht im Tor unter. Es folgte eine folgenschwere Fehlentscheidung, der sonst guten Schiedsrichter. Sie erkannten auf einen Passauer Wechselfehler, und in Überzahl kam Rosenheim doch noch zum Ausgleich. Dabei blieb es auch nach 60 Minuten.
Damit hatten die Hawks wenigstens einen Zähler sicher. Den Zusatzpunkt sicherte sich Rosenheim nach 127 Sekunden der Verlängerung durch Paderhuber. Wieder war es das versprochene heiße Match gegen den Favoriten, und


Feistl: „Bin glücklich
über diesen Punkt“


wieder waren die Starbulls der glückliche Gewinner. Trotzdem war Trainer Klaus Feistl mit der Mannschaftsleistung zufrieden: „Wir waren verdient mit 4:3 vorne, aber das Ding wollte dann nicht rein. Ich bin glücklich über den einen Punkt. Wir haben tolles und faires Eishockey gesehen.“
Neben der Bande gab es noch eine wichtige Nachricht für die Black Hawks. Publikumsliebling Vladimir Gomov kehrt nun doch zurück ins schwarz-rote Trikot. Möglich machte dies der Passauer Fanbeirat, der den Stürmer über Privatsponsoren finanzieren wird. Gomov ist bekannt als konsequenter Arbeiter, der immer 100 Prozent Einsatz auf das Eis bringt. Er soll nun eine der Sturmreihen verstärken. Am Sonntag (19 Uhr) versuchen die Passauer beim Tabellendritten EHC Dortmund, es Deggendorf Fire gleich zu tun, das bei den Elchen mit 1:0 die Oberhand behielt.
Passau Black Hawks - Starbulls Rosenheim 4:5 (1:1, 0:2, 3:1, 0:1)/Tore: 1:0 Daniel Bucheli (Überzahl-Tor) (Miroslav Dvorak, Maximilian Kaltenhauser) 3:23, 1:1 Mitch Stephens (Christian Schönmoser, Andreas Paderhuber) 15:07, 1:2 Stephan Gottwald (Überzahl-Tor) (Mitch Stephens, Alan Reader) 27:19, 1:3 Ron Newhook (Nicolas Ackermann) 36:48, 2:3 Maximilian Kaltenhauser (Alexander Feistl, Daniel Bucheli) 41:34, 3:3 Alexander Popp (John Sicinski, Philipp Michl) 42:25, 4:3 Thomas Vogl (Überzahl-Tor) (Alexander Popp, Philipp Michl) 49:12, 4:4 Ron Newhook (Überzahl-Tor) (Christian Schönmoser, Dylan Stanley) 54:30, 4:5 Andreas Paderhuber (Marius Möchel, Mitch Stephens) 62:07. - Strafen: Passau 12, Rosenheim 10. - 1454 Zuschauer. - HSR: Gerhard Maier, Linienschiedsrichter: Maik Ansorg und Thomas Haas. - MSt

   
22.10.2009
 
Gentges und Finkenrath über Dortmunder Missstände

Von Benjamin Blum und Sascha Fligge am 22. Oktober 2009 17:19 Uhr

DORTMUND Ein Traumstart mit vier Siegen aus fünf Spielen – höchste Zeit, EHC-Trainer Frank Gentges und Schlussmann Benjamin Finkenrath zum Redaktionsgespräch einzuladen. Die beiden sprachen in aller Offenheit über organisatorische Missstände in Dortmund und das nahende Duell mit dem Ruhrpottrivalen Herne.

Redet im Interview Klartext: EHC-Trainer Frank Gentges. Bild:NR MenneDortmund bezeichnet sich selbst gern als „Sportstadt“. Was hält die Eishockey-Fraktion von diesem „Titel“?
Frank Gentges: Die Stadt-Verantwortlichen sind die einzige Enttäuschung, die ich hier bisher erlebt habe. Der Vorstand unseres Klubs gibt sich die größte Mühe, aber wir sind auf die Entscheidungsträger bei der Stadt angewiesen. Ich weiß ja nicht, ob die im Dornröschenschlaf liegen oder einfach nicht wollen – aber es tut sich nichts auf dem Gebiet Eishockey.

Wir denken da vor allem an das Thema Eiszeiten

Gentges: Das ist es, worauf es ankommt. Wir spielen ja nicht gut, weil der VIP-Raum klasse ist oder die Brötchen schön belegt worden sind. Wir definieren uns über kontinuierliche Arbeit. Dafür braucht man eine Kabine, ausreichende Eiszeiten und Möglichkeiten zum Training abseits des Eises. Diese Dinge sind alle nicht da.

Viele Ihrer Spieler leben vom Eishockey. Wenn wir Sie richtig verstehen, taugen die Voraussetzungen aber nicht zum Profitum. Korrekt?
Gentges: Definitiv. Ich habe damals unter der Voraussetzung in Dortmund zugesagt, dass ich die gleichen sportlichen Rahmenbedingungen habe wie die anderen Mannschaften der Liga. Aber wir sitzen mit 25 Leuten in einer Kabine, die nur für 18 gedacht ist. Und weil wir außerhalb des Eises nicht vernünftig trainieren können, versuchen wir es im Parkhaus.

Im Parkhaus?
Gentges: Wo sonst? Im Stadion finden sie keine zwei Meter am Stück, die eben sind. Wenn wir auf den Rängen trainieren, steht die fahrbare Pommesbude im Weg, alles ist voller Moos und glitschig. Oder nehmen sie unsere Kabine: Kein Fenster, das Wasser tropft von der Decke, wenn das Eis gemacht wird. Da hängen Plastikbecher drunter, damit nicht permanent alles nass wird.

Was sagen Sie als Spieler zu den Missständen?
Benjamin Finkenrath: Viele sind andere Umstände gewohnt. Unsere Ex-Dresdner haben in einer nagelneuen Arena gespielt. Und selbst als ich in Neuwied unter Vertrag stand, wo die Halle katastrophal war, waren die Kabinen in Ordnung. Mal ganz abgesehen davon, dass es in anderen Städten die Hobby-Teams sind, die so spät trainieren müssen, dass sie um 23.30 Uhr aus der Halle kommen.
Gentges: Es kommt sogar vor, dass man uns eine Trainingszeit am Samstag um 7 Uhr morgens anbietet – dabei kommen wir um diese Uhrzeit gerade erst von einer der mehr als 20 Touren nach Süddeutschland zurück. Stellen sie sich das mal vor: Wir gehen nach dem Training zum Duschen – und da stehen plötzlich achtjährige Mädchen neben uns unter der Dusche. Dann kommt eine Mutter rein und schreit: „Da sind ja erwachsene Männer!“ Ja, was machen die Kinder denn dort? Wir müssen doch nach dem Training duschen! Ich reibe mich hier an so vielen Fronten auf, ich kriege noch einen Herzinfarkt.

Dass Ihr Team im Moment so weit oben steht, ist also ein kleines Wunder?
Gentges: Ein Wunder ist das nicht. Ich habe die Mannschaft mit dem kleinen Etat zusammengestellt – und es ist kein Fehleinkauf dabei. Ich beschwere mich ja nicht, dass ich weniger Geld als andere habe – sondern nur, weil ich zu wenig trainieren kann. Ich habe noch nie eine Stadt gesehen, in der es mehr öffentliche Laufzeiten im Eisstadion gab als in Dortmund.

Herr Finkenrath, sie sind 23, wollen langfristig in die Top-Ligen. Da können Ihnen drei Trainingseinheiten pro Woche doch nicht reichen, oder?
Finkenrath: Als Torwart ist das Training wichtig, aber die Spiele sind noch wichtiger, um sich zu entwickeln. Im Training hole ich mir die Sicherheit und Fitness, aber der Fokus liegt auf der Liga.

Und wie stehen seine Chancen, gegen Herne zu spielen?

Gentges: Wir haben Benjamin als Keeper Nummer 1 verpflichtet, aber es liegt an ihm. Da können Parameter eine Rolle spielen, die man vorher nicht berechnen kann – so wie seine Verletzung. In solchen Situationen hoffe ich dann, dass der zweite Torwart seine Chance nutzt.

Er hat sie ja genutzt.
Gentges: Für die Erwartungen, die ich an den Torwart hatte, war es okay. Aber unser Keeper war bisher noch in keinem Spiel besser als der Torwart auf der Gegenseite – und das ist mein Maßstab.

Vergleicht man die Revier-Rivalen Dortmund und Herne, sind vor allem die finanziellen Unterschiede groß.
Gentges: Die haben vier Top-Reihen. Da gibt es Spieler, die im letzten Jahr 100 Punkte in der Liga erzielt haben oder in der DEL waren wie Burym oder Bader. Herne ist der FC Bayern der Eishockey-Oberliga. Aber das Spiel ist noch nicht gespielt.

Eines Ihrer Steckenpferde, Herr Gentges, ist die Jugendarbeit. Was halten Sie denn vom deutschen Nachwuchs?
Gentges: Die Jugendlichen sind heute weicher als Knetgummi. Von 100 deutschen Spielern hat einer Charakter.

Woran fehlt es den Talenten?
Gentges: Viele Spieler haben ein zu kleines Herz. Leistungssport kommt von Leistung – aber wir leben hier ja längst nicht mehr in einer Leistungsgesellschaft, sondern in einer Erlebniswelt. In der Schule werden die Guten wie Aussätzige behandelt. Und wenn Deutschland gegen Finnland Fußball spielt, steht auf der ersten BILD-Seite am nächsten Tag ein Text darüber, wie das x-te Kind von Heidi Klum heißt. Ja wen interessiert das?

Finden Sie sich mit 23 in dieser Beschreibung wieder?
Finkenrath: Was der Trainer angesprochen hat, sehe ich bei mir nicht. In den letzten Jahren habe ich mir immer wieder den Nummer-1-Status erkämpft. Und weil ich in noch höheren Ligen spielen und mehr verdienen möchte, werde ich mehr leisten. 

 

22.10.2009

Eishockey-Oberliga

EHC reist zum EV Landsberg

DORTMUND Vor einem Oberliga-Wochenende muss ein Trainer seine Mannschaft so gut wie immer auf zwei Partien vorbereiten. Wird das zweite Spiel dann noch als das wichtigere empfunden, hat der Coach alle Hände voll zu tun, die Konzentration auf den ersten Gegner zu lenken.

„Wir dürfen den EV Landsberg nicht unterschätzen. Das Team ist sehr offensivstark und hat schon zwei Tore mehr als wir erzielt“, warnt EHC-Trainer Frank Gentges vor dem Spiel (Freitag, 20 Uhr) in Bayern. Besonders gut aufpassen sollten die EHC-Verteidiger auf Derek Switzer. Der 39-jährige führt mit 8 Punkten die teaminterne Scorerliste des EV an.

Ein Schwachpunkt ist dagegen die Defensive: Landsberg hat bereits 28 Treffer kassiert – und stellt damit die schlechteste Abwehr der Liga. Solche Schwächen gibt es beim nächsten Gegner dagegen nicht: „Herne hat den mit Abstand am besten besetzten Kader aller Oberligisten“, sagt Gentges vor dem Revierderby am Sonntag an der Strobelallee (19 Uhr).

Keine personellen Probleme

Personell kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen. Offen ist die Frage, ob Benjamin Finkenrath erstmals in einem Punktspiel für den EHC eingesetzt wird. Der Keeper sei als Nummer1 verpflichtet worden, so Gentges, konnte aber erst in der letzten Woche voll trainieren. K bb

21.10.2009 Vorschau des EHC Dortmund auf das kommende Wochenende
   
05.10.2009

Fans on Tour   

04. 10. 2009 EV Füssen vs Westfalen Elche

  vs 6 : 5 OT

Im 1. Drittel hatten wir schon die Befürchtung abgeschlachtet zu werden!

Spiel auf ein Tor, das der Elche!

Die Leoparden haben eine Geschwindigkeit aufs Eis gelegt, das war schon erschreckend, aber auch gleichzeitig schön anzuschauen, nach 5 ½ Std. Rückfahrt ist man ja schon etwas objektiver, als direkt nach dem Spiel. Die Leopards hätten hier die Schwäche der Elche nutzen müssen und noch das eine oder andere Tor nachlegen müssen, was durchaus machbar war.

Fazit 1. Drittel:

die Elche waren zwar auf dem Eis, aber irgendwie noch nicht da!

Dann im 2. Drittel kurz nach dem Bully gleich wieder einen Puck eingeschenkt bekommen, dann fingen unsere Elche endlich an Hockey zu spielen, wie in Eindhoven gegen Herne (das Freitag Spiel habe ich ja leider verpasst – soll aber richtig gut von den Elchteam gewesen sein) sodass 2 Min. nach später mit einem Doppelschlag innerhalb kürzester Zeit  auf 5 : 3 verkürzen konnte!

Da kam dann so langsam der Gedanke auf, hoppla hier könnte noch etwas gehen.

Das bestätigte sich auch, man hatte mehr Spielanteile, war mehr im Drittel der Leopards als im eigenen erspielte sich die eine oder andere Chance. Dieses wurde letztendlich mit einem Weiteren Treffer zum  5 : 4 belohnt.

Fazit 2. Drittel:

aufgewachte Elche zeigen wir können auch Hockey Spielen.

Hier habe ich beide Teams zu Beginn bis Mitte des Drittels auf Augenhöhe gesehen, die Leopards wollten konnten aber nach dem Ausgleich zum  5 : 5 nicht mehr, zumal Christian Wendler sich im laufe des Spiels immer besser präsentierte. Die letzten 5 – 10 Minuten mussten die Gastgeber wohl Ihrem hohem Anfangstempo Tribut zollen, sie waren stehend KO, dieses wiederum konnten die Elche, trotz guter Chancen  nicht für sich nutzen……

Fazit 3. Drittel:

Da wäre mit etwas mehr Trefferglück ein Pünktchen mehr drin gewesen

Overtime:

 Ein sehenswertes Tor durch Jake Brenk, der Andre Irrgang im Tor der Leopars (einer der besten der Truppe) gekonnt ausspielte.

Fazit:

Beide Teams hatten die Möglichkeit 3 Punkte ein zu fahren

Füssen hat es im 1. Drittel versäumt, die Elche im 3. Drittel

Letztendlich war die bessere Kondition der Elche im Overtime ausschlaggebend für den Sieg!

Sieg, 2 Punkte, klasse Wetter, nette Leute in Füssen………

………alles in allem ein gelungener Kurztrip am Sonntag

 

EV Landsberg 2000 vs

 

24.10.2009 Switzer und Barz entschuldigen sich bei den Fans

Landsberg verliert gegen Dortmund mit 1:8

Bild: EV Landsberg 2000Landsberg (mm) - Was gut begann, endete in einem Debakel. Mit 1:8 unterlagen die Landsberger den Gästen aus Dortmund und zeigten dabei eine Leistung, für die sich Kapitän Benjamin Barz und Derek Switzer im Anschluss bei der Pressekonferenz entschuldigten. „Wir versuchen unsere Fehler abzustellen. Im Training gelingt es und beim Spiel wieder nicht und und wir verlieren. Für die Leistung möchte ich mich entschuldigen und hoffe, die Fans unterstützen uns weiter, denn ich glaube daran, dass die Mannschaft das Potenzial hat, in dieser Liga mitspielen zu können“, sagt Barz.

Nicht nur die Niederlage hat die Landsberger schwer getroffen, auch die Verletzung von Boris Zahumenski. Nach einem unglücklichen Check prallte er mit dem Kopf voraus in die Bande und wurde mit der Trage vom Eis gebracht, um im Krankenhaus untersucht zu werden.

Nach einem guten ersten Drittel, in dem die Landsberger einen 0:1-Rückstand durch ein herrliches Tor von Michal Kapicka ausgleichen konnten, brachen im zweiten Abschnitt alle Dämme. In Überzahl kassierte man das 2:1 und praktisch identisch fiel das 3:1 und nur 24 Sekunden später auch noch das 4:1. Drei Mal sorgten die Dortmunder für eine 2-1-Situation, die sie erfolgreich abschlossen. „Immer wieder die gleiche Sch...“, schrie Landsbergs Trainer Norbert Zabel stinksauer seine Spieler auf der Bank an. Im letzten Abschnitt kam es dann aber noch schlimmer. Zwar bemühten sich die Landsberger, hatten jetzt aber auch noch Pech im Abschluss. Dortmund hingegen gelang praktisch alles und so fielen in regelmäßigen Abständen die Treffer zum 8:1-Erfolg der Gäste. „Der Sieg ist etwas zu hoch ausgefallen“, räumte im Anschluss auch Dortmunds Trainer Frank Gentges ein, das half Landsberg aber nicht weiter.

An Torhüter Peter Holmgren hat es diesmal jedenfalls nicht gelegen - er wurde von seinen Vorderleuten zum Teil sträflich im Stich gelassen.

23.10.2009

Spielberichte des EHC findet ihr auf der HP go

News aus der Oberliga 23.10.2009 Herne verteidigt spielfrei Tabellenführung / Tölzer Befreiungsschlag im Kellerderby

deggendorf_gebaraadam Bild: ESBG

Beachtliche Vorstellungen, die zumeist nicht belohnt wurden, hatten sowohl die Tölzer Löwen als auch der EHC Klostersee aus den letzten Wochen vorzuweisen. Im direkten Aufeinandertreffen im Kellerderby konnten nur die Buam überzeugen, was sich im 8:1-Kantersieg über die Grafinger deutlich niederschlug. Am anderen Ende der Tabelle steht weiterhin Herne ganz vorne, weil die Starbulls Rosenheim in Bad Nauheim über ein 3:4 nach Verlängerung nicht hinaus kamen.
Eine peinliche 1:8-Schlappe bezog der EV Landsberg 2000 gegen Dortmund, das damit den dritten Platz festigte. Die Passau Black Hawks kamen nach drei Niederlagen in Folge zu einem 4:1-Heimerfolg über den EV Füssen. Weiterhin heimstark trat Deggendorf Fire auf. Beim 3:1 gegen den EC Peiting war wie schon gegen Füssen der Kanadier Adam Gebara (Foto: stock4u.de) einer der maßgeblichen Stützen.

 

23.10.2009

Die Eishockey-Elche des EHC Dortmund sind für das Oberliga-Spitzenspiel am Sonntag gegen Herne bestens gerüstet.

Die blauen Elche schossen acht Tore in Landsberg. RN- Foto: Lurvea

EV Landsberg - EHC Dortmund 1:8 (1:1, 0:3, 0:4) – Die Voraussetzungen vor dem Derby am Sonntag könnten unterschiedlicher nicht sein: Während die Herner spielfrei hatten, reisten die Elche am Freitag Abend  ins 620 Kilometer weit entfernte Landsberg. Das Team nutzte die Tour jedoch, um sich für das Duell einzuschießen. Mit 8:1 lieferten die Dortmunder eine starke Leistung ab.

Entscheidung im zweiten Drittel

Die Entscheidung fiel bereits im zweiten Drittel: Beim 1:1 schaffte Vitali Stähle das Kunststück, den EHC in Unterzahl in Führung zu schießen (32). Ein Doppelschlag in der 38. Minute durch Ryan Martens und T.J. Sakaluk brachte den EHC dann mit 4:1 in Führung. Im letzten Abschnitt behielten die Dortmunder das hohe Spieltempo bei und legten noch vier Tore nach. Einziger Wermutstropfen: Ryan Martens checkte Zahumensky folgenschwer in die Bande, kassierte eine Spieldauer-Strafe und ist gegen Herne gesperrt.

23.10.2009

EHC triumphiert mit 8:1 in Landsberg

Dortmund, 23.10.2009, Andreas Kuhlmann
Siebtes Spiel der Bayerntournee des EHC Dortmund, und erneut blieben die Elche auswärts ungeschlagen, denn beim EV Landsberg gelang ein ungefährdetes 8:1 (1:1; 3:0; 4:0).
Von Beginn an entwickelte sich ein faires, wenn auch nicht immer hochklassiges Match. Der EHC hatte das Spiel in den ersten zehn Minuten gut im Griff. Das Plus an Spielanteilen führte folgerichtig zum 0:1 durch T.J. Sakaluk (8.). Doch wie schon oft ruhte sich das Team ein wenig zu kommod auf der Führung aus. So konnten die Gastgeber das Spiel ausgeglichen gestalten und kamen zum Ausgleich durch Michal Kapicka (15.). Mit diesem Resultat ging es ins zweite Drittel.

Das Spiel verlief weiterhin mit gleichen Spielanteilen für beide, so recht konnte sich keiner der Kontrahenten in Szene setzen. Doch dann setzte sich in einer einzigen Szene die Klasse von Vitali Stähle durch: er traf in Unterzahl nach einem feinen Zuspiel von T.J. Sakaluk (32.).

Dieser Treffer setzte offenbar Kräfte frei, denn die Elche legten nach, Ryan Martens und erneut Sakaluk trafen per Doppelschlag (38.). Das Spiel war jetzt natürlich vorentschieden. Endgültig den Sack zu machte Jake Brenk in der 44. Minute. Danach eine kritische Situation für die Elche: Ryan Martens beging etwas unglücklich ein Foul an der Bande, sein Gegenspieler Boris Zahumensky konnte bis Spielende seine Beine noch nicht wieder richtig bewegen. Die Folge für Martens: Spieldauerdisziplinarstrafe und Sperre gegen Herne. Seine Kollegen indes ließen sich gegen die etwas desorganisiert wirkenden Gastgeber nicht beirren, Alexander Janzen (51.) Damian Martin (56.) und Benjamin Proyer stellten den Endstand her.

22.10.2009

"Elchtest im Hungerbachdome"

Am Freitag empfängt der EVL 2000 den EHC Westfalen Elche Dortmund

 

Bild EV Landsberg 2000Ein spannendes Wochenende steht den Kufencracks des EVL 2000 bevor. Mit dem Heimspiel am Freitag um 20:00 Uhr gegen Dortmund und dem Auswärtsspiel in Rosenheim am Sonntag hat man keine leichten Gegner vor sich. Zu einem echten "Elchtest" wird die Begegnung gegen die Dortmunder auf heimischem Eis. Die Westfalen Elche sind Liganeulinge, denen in der vergangenen Saison der Aufstieg in die dritthöchste Klasse gelang.

Allerdings kommen nur zwei Akteure der damaligen Aufstiegsmannschaft in den Genuss Oberliga spielen zu dürfen. Zwei Dutzend Neuverpflichtungen wurden von Coach Frank Gentges ins Team geholt. Die meisten sind ehemalige Weggefährten des Trainers. Das Konzept geht bislang auf - Platz drei belegt der EHC Dormund derzeit nach Siegen gegen Füssen, Passau, Bad Tölz und Klostersee. Der Kanadier T.J. Sakaluk und der Amerikaner Jake Brenk trugen jeweils mit 8 Punkten massgeblich dazu bei.

Nachdem es bislang nur dem EC Peiting gelungen war, die Punkte in Bayern zu halten, liegt es nun am Landsberger Team, ebenfalls drei Zähler zu erzielen. Im Lager des EVL 2000 sieht man dem Spiel hoffnungsvoll entgegen, machte man sich in der Vergangenheit doch immer lediglich durch ein schwaches Drittel selbst das Leben schwer. Deshalb wurden unter der Woche mit einzelnen Spielern Gespräche geführt.

Leider hat nun auch die Erkältungswelle im Team ihre Spuren hinterlassen. Auf welche Spieler Trainer Norbert Zabel krankheitsbedingt verzichten muss, steht bislang noch nicht fest. Jedenfalls trainiert Markus Rohde inzwischen nach seiner Knieverletzung wieder mit der Mannschaft. Sein Einsatz ist aber ebenfalls noch nicht gewiss.

Ein Sieg gegen Dortmund könnte den entscheidenden Schwung gegen Rosenheim bescheren. Und den benötigt das Landsberger Team in der Auswärtsbegegnung. Die Starbulls sind bis dato ungeschlagen und liegen auf Tabellenplatz zwei hinter Herne.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und der Konzentration über alle drei Spielabschnitte, dürfte es dem EV Landsberg 2000 aber gelingen, auch an diesem Wochenende wieder Punkte einzufahren.

 

20.10.2009
Von Freude keine Spur

Auftreten der Mannschaft in Deggendorf hat Konsequenzen

EV-Landsberg 2000Landsberg (mm) Nichts ist beim EV Landsberg 2000 mehr von der Freu­de über den Sieg gegen Klostersee vorhanden. Im Gegenteil: Sowohl Trainer Norbert Zabel als auch Vor­stand Hans-Jürgen Böttcher haben nach der Niederlage gegen Deggen­dorf für diese Woche ernste Gesprä­che mit einigen Spielern angekün­digt. „Am Freitag will ich sehen, dass die Spieler ein Kreuz haben. Wenn das nicht der Fall ist, gibt es Konsequenzen", sagt Böttcher unmissverständlich. Und dies kündigt auch Zabel an, wobei auf dem Eis in Ruhe weitergearbeitet werden soll.

Im Grunde genommen sei der eingeschlagene Weg durchaus rich­tig – das wurde ihm auch in Deggen­dorf vom gegnerischen Trainer be­stätigt. „Aber es kann nicht sein, dass wir nach einem Gegentor so konfus werden." Hier seien die er­fahrenen Spieler gefragt, doch von einigen ist Zabel „sehr enttäuscht", was er den Betroffenen auch in ei­nem schärferen Ton klar machen wird. Allerdings gibt es da noch ein weiteres unerwartetes Problem: das der Torhüter. Hatte Zabel zunächst die Qual der Wahl, so zeigten am vergangenen Wochenende beide eine sehr schwankende Leistung. „In der Vorbereitung waren Holm­gren und Reichelmeir so stark, aber jetzt wirken sie verunsichert. Ich weiß nur nicht warum", so der Trai­ner.

In erster Linie allerdings darf es nicht mehr passieren, innerhalb von Minuten mehrere Tore zurückzu­liegen. „Das konnten wir am Freitag aufholen, aber dass es nicht jedes Mal geht, hat man am Sonntag gese­hen. " Abgesehen von der Leistung auf dem Eis gibt es noch andere Dinge anzusprechen, wie Hans-Jürgen Böttcher sagt. „Es kann nicht sein, dass fünf, sechs Spieler nach der Partie grußlos an den Fans vorbei­gehen, die sie angefeuert haben", ärgert er sich. Die Mannschaft und der Verein sind auf die Unterstüt­zung der Zuschauer angewiesen und dessen müssen sich auch die Spieler bewusst sein.

News aus der Oberliga 18.10.2009 Starbulls holen Peiting in die Realität / Dortmund und Herne gewinnen im Süden

klosterseedortmundsakalukDer EHC Dortmund hat sich die zwei Tage davor auf eigenem Eis verlorenen Punkte zurück geholt. Beim EHC Klostersee gewannen die Westfalen mit 6:3, wobei Travis John Sakaluk (Foto: stock4u.de) als dreifacher Torschütze glänzte. Im Duell der Altmeister gelang den Tölzer Löwen das erste Erfolgserlebnis in der Saison. In Füssen, der früheren Wirkungsstätte von ECT-Coach Dave Rich, siegten die Gäste mit 5:3.
Dramatik pur war in Peiting angesagt. In der regulären Spielzeit drehten die Gastgeber gegen Rosenheim zunächst die Partie. In der Verlängerung gelang den Starbulls kurz vor Ende der fünf Minuten die Entscheidung. Die HEV Ruhrpott Crusaders holten sich im Spitzenspiel bei den Passau Black Hawks einen Dreier (3:1). Deggendorf Fire überraschte zu Hause mit einem 7:5 über den EV Landsberg 2000.

 

Klostersee vs

Spielbericht aus Grafing:

18.10.09 - EHC Klostersee - EHC Dortmund 3:6 (1:2,2:1,0:3)

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Durchaus möglich war Zählbares für die Rot-Weißen im Heimspiel gegen den EHC Dortmund. Doch der Truppe um Kapitän Raymund Nickel gelang es nicht, während der Partie in Vorlage zu gehen. Immer wieder gegen die abgezockten Elche einem Rückstand hinterher gehechelt werden. Acht Minuten vor Spielende brannte es in der Gäste-Zone, doch der Puck wollte nicht rein. Dafür fiel im Gegenzug das vorentscheidende 3.5.
 


EHC Klostersee: Patrick Ashton (Timon Ewert); Bernd Rische, Sebastian Gumplinger, Raymund Nickel, Dennis Schütt, Martin Zajac, Dennis Reis, Dominik Unverzagt; Jared Mudryk, Gert Acker, Braydon Cox, Philipp Quinlan, Florian Saller, Oliver Wälde, Valentin Scharpf, Levin Schumacher, Raphael Bernegger.

EHC Dortmund: Christian Wendler (Benjamin Finkenrath); Roman Weilert, Stephan Kreuzmann, Jörg Wartenberg, Nils Sondermann, Lorenz Schneider, Manuel Neumann, Tim Gregoire; Ronny Schneider, Alexander Janzen, Ryan Martens, David Hördler, Jake Brenk, Travis-John Sakaluk, Vitali Stähle, Stephan Stiebinger, Matthias Potthoff, Kevin Thau, Christian Gose, Damian Martin, Benjamin Proyer.

Torfolge: 0:1 (5:05) Travis-John Sakaluk (Vitali Stähle); 0:2 (14:43) Matthias Potthoff (Damian Martin); 1:2 (18:01) Bernd Rische (Gert Acker, Jared Mudryk – 5:4); 2:2 (21:03) Jared Mudryk (Braydon Cox, Sebastian Gumplinger); 2:3 (21:57) Travis-John Sakaluk (Vitali Stähle); 3:3 (34:01) Braydon Cox (Philipp Quinlan, Gert Acker – 4:5); 3:4 (40:59) Travis-John Sakaluk (Jake Brenk, Stephan Kreuzmann); 3:5 (52:45) Vitali Stähle (4:5); 3:6 (55:11) Vitali Stähle.

Strafminuten:
EHC Klostersee 10 plus Disziplinarstrafe (Braydon Cox); EHC Dortmund 10.

Hauptschiedsrichter: Reiner Schneider (EV Füssen).

Zuschauer: 477

 

Spielberichte des EHC findet ihr auf der HP

News aus der Oberliga

Neue Doppel-Spitze: Herne gewinnt locker, Rosenheim dreht 0:3 in Passau

passau_mikemuller Bild ESBGIn der Oberliga zeigen die Favoriten keinerlei Anlaufschwierigkeiten. Am spielfreien EHC Dortmund vorbei setzten sich die HEV Ruhrpott Crusaders durch ein 5:1 gegen Deggendorf Fire an die Tabellenspitze. Punktgleich dahinter reihen sich die Starbulls Rosenheim ein, die sich in Passau von einem 0:3-Rückstand unbeeindruckt noch mit 4:3 durchsetzen konnten. Da staunte selbst der erfahrene Hawks-Kapitän Mike Muller (Foto: stock4u.de), der die Vorlage zur Passauer Führung beigesteuert hatte.
Der EV Füssen konnte seien überraschenden Auswärts-Dreier vom Derby in Peiting nicht vergolden. Dem EHC Klostersee unterlagen die Leopards zu Hause mit 1:2. Drei verrückte Drittel erlebten die Zuschauer in Bad Tölz. Ein 0:3 machten die Löwen in Abschnitt zwei wett, um dann dem EC Peiting doch mit 3:6 zu unterliegen. Erneut in die Overtime mussten die Roten Teufel in Bad Nauheim beim 6:5 nach Verlängerung gegen den EV Landsberg 2000.

 

vs Passau

9.10.2009  6 : 3  (2:1-1:1-3:1)

EHC Dortmund Passau Black Hawks 6 : 3 (2:1-1:1-3:1)

Spielbericht der Black Hawks liegt noch nicht vor..........

dafür:

Hawks wollen Starbulls nach Niederlage in Dortmund (3:6) auf die Hörner nehmen

10.10.2009 Passauer Neue Presse:

Nehmen starke Hawks auch Starbulls auf die Hörner?

Eine flotte Partie lieferten sich gestern Abend der EHC Dortmund und die Passau Black Hawks, in der die Gäste 3:6 unterlagen. (Foto: Lindemann)

Von Markus Steiner
Vor dem vielversprechenden Duell zwischen den Black Hawks und den Starbulls aus Rosenheim haben die Passauer die Tabellenspitze der Eishockey-Oberliga abgeben müssen. Im gestrigen Spitzenspiel unterlagen die Dreiflüssestädter beim Rangzweiten EHC Dortmund mit 3:6 (1:2, 1:1, 1:3). Für die Tore der Gäste sorgten Alexander Popp zum 1:1, John Sicinski zum 2:3 und Alexander Feistl zum 3:5. Da Rosenheim das oberbayerische Duell mit den Tölzer Löwen mit 1:0 gewann, stehen sich morgen zwei punktgleiche Teams gegenüber.
Seit die Passau Black Hawks in der Oberliga Eishockey spielen stellen die Begegnungen gegen die Starbulls Rosenheim eine Besonderheit dar. Am Sonntag (18.30 Uhr/IceGate Kohlbruck) ist es wieder so weit - mit dem Gastspiel der oberbayerischen „Bullen“ steigt das nach Deggendorf wohl emotionalste Derby für die Passauer in der dritten Liga.
Im ersten EHF-Oberligajahr standen sich die beiden Mannschaften letztendlich in der ersten Playdownrunde gegenüber. Zu aller Überraschung ging diese Serie über die kompletten fünf Spiele, ehe sich die Passauer im letzten Spiel in Rosenheim geschlagen geben mussten.
In der Vorsaison kämpften die beiden Teams dann lange um die Playoff-Ränge, wobei nur die Bullen den Einzug unter die letzten vier schafften. Dort war für Trainer Franz Steer und seine Mannschaft im Halbfinale gegen den späteren Aufsteiger ESV Kaufbeuren Schluss. Das lag zum Teil an der Unerfahrenheit der letztjährigen Mannschaft, aber auch an der schwankenden Leistung der Kontingentstürmer.
In dieser Saison soll es aber nach dem Willen der Rosenheimer Verantwortlichen mit dem Aufstieg in die 2. Liga klappen. Dazu kann Trainer Steer auf den in der Breite wohl besten Kader der Liga zurückgreifen. Dazu kommen noch Nachwuchskräfte aus der eigenen DNL-Mannschaft, die über Spielpraxis an die Oberliga und höhere Ligen herangeführt werden sollen. Einzig bei den Ausländern gibt es schon wieder Schwierigkeiten. Matt Smith, der extra für einen schlagkräftigen Sturm frisch aus Kanada verpflichtet wurde, flog am Dienstag überraschend in seine Heimat zurück. Doch prompt zauberten die Starbulls mit Alan Reader noch am selben Abend den nächsten Stürmer aus dem Hut. Der 31jährige Topstürmer mit deutschem Pass hat bislang in erster Linie in der 2. Bundesliga gespielt, unter anderem bei den Straubing Tigers, und war mit 36 Scorerpunkten im letzten Jahr in Riessersee tragende Säule im Angriff. Für Franz Steer ein Wunschspieler, der jetzt durch den Abflug von Smith finanzierbar wurde.
Doch Passaus Trainer Klaus Feistl glaubt an seine Mannschaft. „Die Abwehr steht stabil und dahinter haben wir mit Daniel Huber einen herausragenden Torhüter.“ Wie ansehnlich bereits in dieser frühen Phase der Saison das Angriffsspiel funktioniert, bewies das Niederbayernderby vergangenen Sonntag, als der Ex-Passauer Sandro Agricola im Fire-Tor sechsmal hinter sich greifen musste.
Einzig wegen John Sicinski erlebte Klaus Feistl diese Woche im Training eine Schrecksekunde: Nach einem Abpraller klaffte beim Kanadier eine blutende Wunde. Diese wurde aber im Klinikum Passau schnell genäht und somit spricht vieles dafür, dass er auch an diesem Wochenende für die Black Hawks auf Torjagd gehen wird. Allerdings müssen sich die Passauer Kufencracks dieses Mal auf 60 Minuten heißen Kampf einstellen um die favorisierten Starbulls in die Knie zu zwingen. Beginn für dieses Topspiel der Oberliga ist am Sonntag um 18:30 Uhr.

Spielberichte des EHC findet ihr auf der HP

News aus der Oberliga 09.10.2009

Dortmund neuer Oberliga-Spitzenreiter / Füssen gewinnt in Peiting

deggendorf_maierandreas

Der EHC Dortmund bleibt in der Oberliga weiter in der Erfolgspur. Im Spitzenspiel gegen die Passau Black Hawks setzte sich der Aufsteiger mit 6:3 durch und damit allein an die Tabellenspitze. Auf Position zwei ist mit den HEV Ruhrpott Crusaders bereits der Topfavorit zu finden. Nach der Auftaktniederlage in Rosenheim verlief das zweite Süd-Gastspiel der Herner erfolgreich. In Landsberg setzte man sich nach zwei relativ ausgeglichenen Spieldritteln mit 6:3 durch.
Die Starbulls Rosenheim setzten sich im Derby gegen die Tölzer Löwen mit 1:0 durch. Eher überraschend kam der 7:6-Erfolg des EV Füssen in Peiting. Für die Roten Teufel aus Bad Nauheim gab es nach dem holprigen Auftakt den ersten Dreier. In Deggendorf der für die Niederbayern ein Tor und einen Assist beisteuerte - im Bild Fire-Verteidiger Andreas Maier - hieß es am Ende 3:2 für die Truppe von Fred Carroll.
 

 

 (Foto: stock4u.de)

vs Passau
 08.10.2009 

Premiere beim EHC Dortmund und Spitzenspiel gegen Starbulls aus Rosenheim

Geschrieben von Eder Christian (1. Vorsitzender)

Thursday, 8. October 2009 Eine

Premiere und ein Eishockeyschmankerl erwarten die Passau Black Hawks am kommenden Wochenende. Zum ersten Mal kreuzen die Passau Black Hawks und der EHC Dortmund am Freitag ihre Klingen. Ein echter Favorit ist nicht auszumachen, beide Mannschaften konnten am ersten Wochenende mit zwei Siegen überzeugen. Eine tolle Stimmung auf den Tribünen im sicherlich wieder gut gefüllten Passauer Eisstadion dürfen die Fans am Sonntag erwarten. Die Starbulls Rosenheim, für viele Experten neben dem Herner EV die Topfavoriten der Liga kommen mit Ihrem Top-Neuzugang Alan Reader nach Passau. Mit 100% Einsatz und Kampfstärke ist gegen die Oberbayern auch in diesem Spiel etwas möglich! Beginn ist um 18:30 Uhr, Karten bibt es unter www.tixoo.net oder in der Vorverkaufsstelle Oasis Fitnessclub am Nibelungenplatz!

08.10.2009 Vorschau der

Das Spitzenspiel des 3. Spieltages in der Oberliga!

04.10.2009

Spielbericht aus Füssen ist onlinego

News aus der Oberliga 04.10.2009 Passau nach Derby-Sieg Oberliga-Spitzenreiter / Zwei Penalty-Entscheidungen, einmal Verlängerung

Nach nur zwei Spieltagen in der Oberliga steht keine der elf Mannschaften mehr ohne Punkt da. Der EHC Klostersee mit dem zweifachen Torschützen Gert Acker (Foto: stock4u.de) unterlag bei den Roten Teufeln in Bad Nauheim, den Sieg schon vor Augen, noch mit 4:5 nach Penaltyschießen. Ebenso erging es den Tölzer Löwen auf eigenem Eis gegen den EV Landsberg 2000. Die Lechstädter holten auf und holten sich beim 5:4 nach Penalty auch den Zusatzpunkt.
Erneut die Führung nicht über die Zeit brachte der EV Füssen. Nach der Pleite in Deggendorf blieb beim 5:6 nach Verlängerung gegen den EHC Dortmund zumindest ein Zähler hängen. Die HEV Ruhrpott Crusaders holten sich ihr erstes Erfolgserlebnis mit 4:2 gegen den EC Peiting. Einziges Team mit zwei Siegen aus zwei Spielen und damit Tabellenführer sind die Passau Black Hawks (6:2 im Niederbayern-Derby über Deggendorf Fire).
 

Füssen vs

 04.10.2009  5: 6 OT (4:1,1:3,0:1;0:1)

EV Füssen – EHC Dortmund 5:6 n. V. (4:1, 1:3, 0:1)

Zwei unterschiedliche Drittel gab es zunächst im Oberliga-Spiel zwischen dem EV Füssen und dem EHC Dortmund. Während die Gastgeber am Anfang dominierten, waren es die Dortmunder im Spielabschnitt zwei, die das Kommando übernahmen.

Denn zwischen der 9. und der 13. Minute führten die Füssener durch Treffer von Ricky Helmbrecht, Andrej Naumann, Kapitän Eric Nadeau sowie Yannik Baier mit 4:0. Einziger Schönheitsfehler: Die Gäste kamen durch Travis John Sakaluk zum 1:4.

Im zweiten Drittel überschlugen sich die Ereignisse. Nach 23 Sekunden erhöhte Füssen auf 5:1, aber Dortmund kam binnen 12 Sekunden auf 3:5 heran. EVF-Trainer Holzmann nahm eine Auszeit. Aber seine Jungs hatten den Schwung verloren und kassierten das 4:5.

Dortmund war am Ende das spielbestimmende Team. Folgerichtig fiel der Ausgleich, als Füssen einen Mann weniger auf dem Eis hatte, und in der Verlängerung der Siegtreffer.

Spielberichte des EHC findet ihr auf der HP

vs Tölzer Löwen

 02.10.2009 4 : 2 (0:0-2:1-2:1)

Spielbericht aus Bad Tölz liegt noch nicht vor

Spielberichte des EHC findet ihr auf der HP

01. 10. 2009 Es ist so weit: Die Elche starten in die Oberliga-Saison!
vs
 01. 10. 2009 Vorbericht aus Füssen

Allgäuer Zeitung / Allgäusport - Schwarz-Gelb soll auch in der Oberliga regieren

01.10.2009 - 20:28

Foto: Köhntopp HP der Leopards EV FüssenEishockey In Traditionsfarben und mit neuen Spielern startet der EV Füssen in die Saison – Ziel: „Einzug in die Play-off-Runde“

VON ALEXANDER BERNDT
Füssen Nach einem ziemlich radikalen Umbruch im Kader und der mit dem 4:0-Sieg gegen Landsberg erfolgreich abgeschlossenen Testspielphase präsentiert sich der EV Füssen insgesamt wohl gut gerüstet für den Start in die neue Oberligasaison, bei dem die Schwarz-Gelben am Freitag zuerst auswärts in Deggendorf ranmüssen.
Das Saisonziel Der geschäftsführende Vorstand des EV Füssen, Jürg Tiedge, weiß, dass sich die Fans wohl nicht mit einem geringeren Saisonziel als das Erreichen der Play-offs begnügen. Und so haben Vereinsführung und sportliche Leitung auch heuer wieder die Devise ausgegeben, in die Endrunde einziehen zu wollen. Gleichwohl sieht Trainer Georg Holzmann Peiting, Rosenheim, Herne und Dortmund als Favoriten in der Oberliga an.
Die Mannschaft Der Kader der Leoparden wurde im Sommer stets umgekrempelt. Doch heuer vollzog sich am Kobelhang ein besonders krasser Umbruch. Nach dem Abgang zahlreicher erfahrener Akteure wie Thomas Zellhuber, David Burgess, Doug Orr, Florian Bindl und Michel Maaßen wurden jede Menge Nachwuchsspieler aus den eigenen Reihen in den Kreis der „Ersten“ befördert. Das neue Konzept, auf junge Nachwuchstalente zu setzen, entsprang dabei auch der Tatsache, dass man beim EVF finanziell kleinere Brötchen backen möchte.
Die Vorbereitung Nach dem Trainingsauftakt auf Eis am 15. August ließen die ersten Testspielergebnisse mit zwei Siegen gegen die höherklassigen Teams vom ESV Kaufbeuren (6:4) und SC Riessersee (3:2) früh aufhorchen, auch wenn sich der weitere Verlauf recht durchwachsen gestaltete. Es folgten ein Unentschieden gegen das schweizerische Oberthurgau, drei Siege, aber auch zwei Niederlagen gegen die Ligakonkurrenten Landsberg und Peiting.
Der Trainer Mit dem 48-jährigen, 121-fachen früheren Nationalspieler Georg Holzmann hat der Altmeister eine Art Lichtgestalt des Füssener Eishockeys an den Kobelhang zurückgelotst. Er löst den ebenfalls beliebten Kanadier Dave Rich an der Bande ab, der zwei Jahre lang erfolgreich in Füssen gewirkt hatte. Als gutes Omen wertet man die Tatsache, dass dem EV Füssen mit Holzmann als Trainer vor einigen Jahren der bis dato letzte Aufstieg gelang.
Die ersten Gegner Der Startschuss zur neuen Saison fällt am Freitag um 20 Uhr in Deggendorf. Das erste Heimspiel bestreiten die Leoparden dann zwei Tage später, wenn der EHC Dortmund am Sonntagabend um 18 Uhr im BLZ aufkreuzt.
Die Prognose des AZ-Reporters Obwohl man die Messlatte in Füssen in diesem Jahr nicht so hoch wie in der Vergangenheit gelegt hat, ist dem stark verjüngten Team der Schwarz-Gelben auch heuer durchaus einiges zuzutrauen. Coach Holzmann wünscht sich zurecht, dass die Fans den jungen Spielern vor allem zum Saisonstart den einen oder anderen Fehler nachsehen.

Geduld ist gefragt

Nach unbeständigen Leistungen in der Vorbereitung ist eine Saison-Prognose für das junge Team des EV Füssen kaum möglich. Eines jedoch steht fest: Vor einer ungewissen Zukunft steht der Oberligist sicher nicht. Denn verstärkt auf den eigenen Nachwuchs zu setzen ist angesichts der wirtschaftlichen Situation sowie den ewigen Querelen um den Modus der Oberliga das einzig Vernünftige. Der EV Füssen gibt dem Oberligaeishockey damit sogar ein Stück seiner Glaubwürdigkeit zurück, den es aufgrund der Streitigkeiten um die Modalitäten und dem finanziellen Aus oder dem Rückzug namhafter Mannschaften im Sommer verloren hat. Auch andere Vereine werden auf kurz oder lang gezwungen sein, aufgrund der angespannten finanziellen Lage auf den Nachwuchs zu setzen. Dann aber hat der EV Füssen den entscheidenden Schritt schon längst hinter sich und damit einen hoffnungsvollen Vorsprung. In Spielen gegen die Zweitligisten Kaufbeuren und Riessersee haben die neu formierten Leoparden bereits gezeigt, zu was sie in der Lage sind. Dennoch ist Geduld gefragt: Ein Neuanfang vollzieht sich nicht von heute auf morgen.

Zum Bild: Der 17-jährige Veit Holzmann (Rückennummer 8) gehört zu den hoffnungsvollen Talenten, mit denen der EV Füssen am Freitag in die neue Oberliga-Saison startet. Insgesamt acht „Junge Wilde“ hat Trainer Georg Holzmann in Abstimmung mit dem Chefcoach der Junioren, Werner Schneider, in den erweiterten Planungskader für die erste Mannschaft berufen. Sie sollen sich behutsam weiterentwickelt und dürfen, so Holzmann, am Anfang auch noch den einen oder anderen Fehler machen.  

 

vs Tölzer Löwen
 01. 10. 2009 Vorbericht aus Bad Tölz

Bad Tölz - 01.10.2009

Fehler kosten jetzt Zähler

Jetzt werden die Stiefel geschnürt: Daniel Menge war unter der Woche angeschlagen, ist aber zu Saisonstart in Dortmund dabei.  Foto: Uva-PressDie Tölzer Löwen sind schon heiß auf den Saisonstart, müssen aber in Dortmund und beim ersten Heimspiel gegen Landsberg in der Defensive aufpassen, umnicht unterzugehen.

Die Spieler sind schon heiß drauf: Jetzt geht’s nicht mehr gegen unterklassige Mannschaften, sondern wieder wieder um Punkte: Die Tölzer Löwen treten zum ersten Spiel der Oberliga-Saison beim EHC Dortmund (Freitag, 20 Uhr) an. Allerdings geht es nun auch in negativer Hinsicht um mehr. „Fehler kosten jetzt Zähler“, stellt Trainer Dave Rich klar, dass der Ernst des Oberliga-Daseins begonnen hat.

Die Motivation seiner jungen Mannschaft ist aber gut. „Die Spieler freuen sich darauf, dass es endlich los geht.“ Allerdings kann Rich die Reise ins Ruhrgebiet mit maximal 17 Spielern antreten. Franz Mangold ist noch verletzt, Johannes Sedlmayr war die ganze Woche krank, und fährt auf Anraten seines Arztes besser nicht mit nach Dortmund. Ob er am Sonntag beim ersten Heimspiel der Löwen gegen den EV Landsberg (Beginn: 19 Uhr, hier im Live-Ticker) zum Einsatz kommt, wird sich im Laufe des Wochenendes entscheiden. Wenigstens kann Rich auf Daniel Menge zurückgreifen, der unter der Woche ebenfalls angeschlagen war.

Der Routinier wird auch nötig sein, schließlich zählt der Löwen-Trainer die Dortmunder zu den Favorten der Spielklasse. „Sie haben viele neue Spieler aus der Bundesliga und können hohes Tempo gehen“, gibt Rich zu bedenken. Auch haben die Elche eine gute Vorbereitung hinter sich, bei der sie sogar Favorit Herne besiegten.

 

Hier geht es am Sonntag ab 19 Uhr zum Live-Ticker.

Richs Hoffnung ist vor allem, nicht gleich eine fürchterlich Niederlage zu kassieren. Das wird nicht einfach für die jungen Löwen. „Wir werden nicht viele Chancen bekommen, also müssen wir die wenigen, die wir kriegen, reinmachen“, fordert Rich. Wichtig sei es, so lange wie möglich das 0:0 auf der Anzeigetafel zu halten. Zwar würde der Trainer lieber offensiv spielen lassen, „doch das ist momentan ohne Verstärkung nicht möglich.“ Deshalb müssen sich die Spieler auf ein 30:70-Verhätnis von Offensive und Abwehr einstellen. „Die 30 Prozent Angriff müssen wir in Tore ummünzen“, meint Rich. Zusätzlich erschwert wird die Aufgabe durch den Heimvorteil der Elche, meint der Löwen-Trainer. „In eigener Halle zu spielen, ist für Dortmund ein Riesenvorteil.“

Den hätte Rich am Sonntag gern auf seiner Seite, wenn die Löwen den EV Landsberg zum ersten Heimspiel der Saison empfangen. „Landsberg bringt bestimmt viele Fans mit, da wäre es wichtig, dass unsere Zuschauer auch kommen.“ Der Löwen-Kader wird bis Sonntag nicht unbedingt größer. Hinter Sedlmayrs Einsatz bleibt ein Fragezeichen. Zusätzlich muss Rich wohl auf einige Junioren oder DNL-Spieler verzichten, die bei den Nachwuchs-Mannschaften zum Einsatz kommen. Außerdem hält er auch Landsberg für ein Top-Fünf-Team. „Sie haben viele Profis und gute Ergebnisse in der Vorberietung eingefahren“, sagt Rich. Aber vor allem vor eigenem Publikum will Rich sich nicht verstecken. „Es wäre gut, wenn wir unsere Fans hinter uns haben.“

Die Heimspiele der Tölzer Löwen können im Internet verfolgt werden. Ein Live-Ticker ist auf dem Online-Portal des Münchner Merkur unter www.merkur-online.de eingerichtet.

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28. 09. 2009 Spielbericht aus Essen:

Vorbereitung mit einer Niederlage beendet

Elche vs Moskitos 27.09.20092:5 für Dortmund hieß es im letzten Testspiel der Moskitos. Bereits vor dem Spiel war Coach Juris Kruminsch erneut zur Improvisation gezwungen, da neben Benedikt Kastner, Peter Kalinowski und Fabian Sondern auch noch Sören Hauptig verletzt ausfiel. So rückte Juniorenverteidiger Florian Pompino in den Kader.
Im ersten Spiel verlief das Spiel ohne große Höhepunkte. Dies änderte sich im zweiten Abschnitt. Christian Nieberle schob in der 22. Minute die Scheibe unter Benjamin Finkenrath hindurch zum 0:1 ins Tor. Lange hielt die Freude über die Führung nicht, Jake Brenk markierte in der 24. Minute das 1:1 und Kevin Thau ließ in der 26. Minute das 2.1 für die Hausherren folgen. Wiederum Jake Brenk war in der 32. Minute für das 3:1 verantwortlich. Bei den Moskitos wechselten sich Licht und Schatten im Spiel ab. Phasenweise spielte man gut mit und gleich darauf bekam man minutenlang kaum etwas Produktives zu Stande.
Im letzten Drittel sollte sich dies nicht ändern. Zunächst knallte David Inman dem Dortmunder Goalie Christian Wendler den Puck zum 3:2 in der 49. Minute in die Maschen, dann nahm man unnötige Strafenzeiten, die Dortmund durch Roman Weilert in der 51. Minute mit dem 4:2 bestrafte. Den Schlusspunkt setzte Alexander Janzen mit dem 5:2 in der 54. Minute.
„Das Ergebnis geht so in Ordnung, aber es ist einfach ärgerlich, wenn man in der gesamten Vorbereitung nicht einmal komplett antreten kann“, hofft Trainer Juris Krumisch wenigstens zum Auftakt am kommenden Freitag gegen Dinslaken annähernd komplett antreten zu können.

Spielberichte des EHC findet ihr auf der HP

 
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23. 09. 2009 Vorbericht aus Essen:

Generalprobe für die Saison steht bevor

Bisher gab es für die Moskitos keinen Sieg. Dies soll sich am letzten Wochenende der Vorbereitung ändern. Für die 2:3 Niederlage im letzten Spiel in Hamm will man am Freitag um 20 Uhr in der Eissporthalle Essen-West Revanche nehmen. „Der Auftritt war nichts. Im Heimspiel werden wir anders auftreten“, ist sich Coach Juris Kruminsch sicher. Hamm wird als eines der Teams gehandelt, welches sich als Stolperstein für die Topteams erweisen könnte. Die Moskitos sind also gewarnt, denn nicht nur gegen das Essener Team zeigten die Schützlinge von Andreas Pokorny bisher gute Leistungen.

Am Sonntag treten die Moskitos dann zum letzten Testspiel an. Um 19 Uhr ist man an der Strobelallee bei den Elchen Dortmund zu Gast. Im ersten Spiel mussten sich die Moskitos knapp mit 5:6 geschlagen geben, boten dem Oberligisten aber einen harten Kampf. Die Dortmunder haben bisher in der Vorbereitung noch kein Spiel verloren. Das möchten die Moskitos natürlich am Sonntag gerne ändern.

Kalinowski setzt weiter aus

Auf Peter Kalinowski müssen die Moskitos dieses Wochenende noch verzichten. Bei den, zuletzt pausierenden Frank Petrozza und Christian Kohmann entscheidet sich der Einsatz erst beim letzten Training vor dem Wochenende.

 

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