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30.10.2010 |
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Entsetzen in Königsblau: "Jetzt ist Abstiegskampf"
In Gelsenkirchen schrillen die Alarmglocken: Nach der
Pleite gegen Leverkusen erlangen die Schalker eine
bittere Erkenntnis.
In der Champions League und im DFB-Pokal auf
Erfolgskurs, in der Bundesliga weiter im Tabellenkeller:
Vizemeister Schalke 04 findet im Liga-Alltag einfach
keinen Weg aus der Krise.
Gegen Bayer Leverkusen verloren die Königsblauen 0:1
(0:0) und rutschten nach dem schlechtesten Saisonstart
vor eigenem Publikum in der Bundesliga-Geschichte auf
den 17. Rang ab.
Vor über einem halben Jahr, am 17. April, durften die
Königsblauen im Ligabetrieb zum letzten Mal in der
heimischen Spielstätte feiern
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28.10.2010 |
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Zweiter Muskelfaserriss legt Klose lahm
Der gerade erst von einem Muskelfaserriss im linken
Oberschenkel genesene Angreifer Miroslav Klose vom FC
Bayern München fällt mit der gleichen Verletzung erneut
drei Wochen aus.
Das Verletzungspech beim FC Bayern München setzt sich
fort. Nationalspieler Miroslav Klose fällt erneut drei
Wochen aus.
Der 32-Jährige erlitt nur einen Tag nach seiner Rückkehr
in den Kader des Rekordmeisters erneut einen
Muskelfaserriss im linken Oberschenkel. Das teilte der
Pokalsieger am Donnerstag mit.
Klose hatte das Reservistentraining nach dem Pokalerfolg
gegen Werder Bremen (2:1) am Mittwoch aufgrund erneut
aufgetretener Oberschenkelprobleme abbrechen müssen.
Ähnliche Verletzung gegen Kasachstan
Bereits vor zwei Wochen beim EM-Qualifikationsspiel der
deutschen Nationalmannschaft in Kasachstan (3:0) hatte
sich der Stürmer einen Muskelfaseriss zugezogen, jedoch
nicht an derselben Stelle im Oberschenkel.
Gute Nachrichten gibt es aber unterdessen im Fall des
ebenfalls verletzen Franck Ribery. Nach der Rückkehr von
Bastian Schweinsteiger, Ivica Olic und Daniel van Buyten
macht sich auch der Superstar Hoffnungen auf ein
baldiges Comeback.
"Ich habe große Chancen, gegen Gladbach dabei zu sein,
zumindest auf der Bank", sagte der Franzose der Münchner
"tz". Die Bundesliga-Partie gegen den SC Freiburg am
Freitag und das Champions-League-Gruppenspiel beim CFR
Cluj am kommenden Mittwoch wird der 26-Jährige aber noch
verpassen.
Fortschritte bei Ribery
Kommende Woche in Mönchengladbach, spätestens aber in
zwei Wochen gegen den 1.FC Nürnberg wolle Ribery aber
wieder auf dem Platz stehen: "Das ist mein Ziel und ich
glaube fest daran". Die Mannschaft brauche allerdings
nicht nur ihn, "es wäre wichtig, wenn alle Verletzten
endlich zurückkehren würden und die ganze Mannschaft
wieder fit wäre", sagte Ribery.
Die Position, in der sich die Bayern momentan befinden,
sei nicht gerade gut, allerdings habe man ja "noch
Zeit", sich von Tabellenplatz elf nach vorne zu
arbeiten.
"Die Saison ist noch lang", sagte Ribery. Dennoch sei
ein Sieg gegen Freiburg Pflicht, am besten müsse man
"bis Dezember alle Spiele gewinnen, dann sind wir wieder
dran", so der Franzose.
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Martina Müller
entscheidet Härtetest gegen Australien
Die
deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat das vorletzte
Länderspiel 2010 gegen Asienmeister Australien 2:1 (1:1)
gewonnen. Inka Grings und die Wolfsburgerin Martina
Müller bei ihrem "Heimspiel" trafen für die DFB-Auswahl,
nachdem Samantha Kerr die Gäste aus "Down Under"
zunächst in Führung gebracht hatte.
Den letzten Härtetest bestreitet das Team von
Bundestrainerin Silvia Neid am 25. November (ab 18 Uhr,
live in der ARD) in Leverkusen gegen Nigeria.
"Wenn ich reinkomme, bin ich sofort voll da"
"Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, denn das zählt. Wir
haben uns das Leben aber selbst schwer gemacht, unsere
Chancenauswertung war nicht gut. Australien hat uns
gefordert, das war ein Spiel auf Augenhöhe", sagte
Silvia Neid nach dem Spiel.
Und Siegtorschützin Müller ergänzte: "Die Mannschaft
hilft mir sehr viel. Jede kämpft für die andere und wenn
ich reinkomme, bin ich sofort voll da."
Garefrekes verletzt ausgewechselt
Vor 7229 Zuschauern in der Wolfsburger Volkswagen-Arena
übernahmen die DFB-Frauen von Beginn an das Kommando.
Simone Laudehr gab bereits in der dritten Minute einen
ersten Warnschuss ab. Die beste Chance hatte Inka Grings,
die eine maßgenaue Flanke von Babett Peter an die Latte
köpfte (18.).
In der 23. Minute der erste Schock für die DFB-Frauen:
Kerstin Garefrekes musste verletzungsbedingt
ausgewechselt werden. Nach der nach dem Spiel
durchgeführten Kernspintomographie gab es Entwarnung:
Garefrekes zog sich eine Prellung des Kniegeklenks und
des Innenbandes und nicht den zunächst befürchteten
Bänderriss zu.
Länderspiel Deutschland gegen Australien in Wolfsburg In
der 26. Minute versuchte es Birgit Prinz mit einem
Flachschuss aus zwölf Metern, scheiterte jedoch an
Torhüterin Melissa Barbieri (26.). Nur zwei Minuten
später gingen die Gäste überraschend in Führung.
Samantha Kerr hatte nach einem öffnenden Pass freie
Bahn, und die 17-Jährige überwand Ursula Holl im
deutschen Tor mit einem sehenswerten Heber (28.).
Grings gleicht aus
In der 36. Minute gaben die DFB-Frauen die Antwort. Nach
einer Flanke von Fatmire Bajramaj war Grings mit einem
Schuss aus der Drehung erfolgreich. Fünf Minuten später
vergab die Torjägerin die nächste Großchance und
scheiterte nach einem Alleingang an Barbieri (41.).
In der Halbzeitpause blieb Sonja Fuss verletzungsbedingt
in der Kabine. Auch bei ihr gab es schließlich
Entwarnung: Die Abwehrspielerin zog sich eine
Innenbandzerrung am Knöchel und eine Prellung des
Fußgelenks zu.
In der zweiten Halbzeit setzte das DFB-Team die
Australierinnen weiter unter Druck, blieb im Abschluss
jedoch zunächst glücklos. Die beste Möglichkeit vergab
die eingewechselte Lokalmatadorin Martina Müller vom VfL
Wolfsburg, die aus kurzer Distanz neben das Tor schoss
(60.). Die kampfstarken Gäste kamen nur zu
gelegentlichen Kontern, blieben im Abschluss zumeist
harmlos.

Müller trifft beim doppelten Heimspiel
In der 71. Minute war es dann Müller bei ihrem doppelten
Heimspiel vorbehalten, den Siegtreffer zu markieren:
Nachdem ihr erster Versuch pariert worden war, reagierte
die Wolfsburgerin schnell und traf im Nachschuss aus
kurzer Distanz zum 2:1.
Müller hatte in der 82. Minute sogar einen weiteren
Treffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch erneut an der
starken Barbieri. In den Schlussminuten vergaben Laudehr
und Celia Okoyino da Mbabi weitere gute Möglichkeiten.
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Vettels Motor:
Fehler gefunden
Er hat Sebastian Vettel beim Grand Prix von Südkorea die
WM-Führung und eine gute Ausgangsposition im Titelkampf
gekostet, nun ist der Fehler am Motor des Red Bull
offenbar gefunden.
Nicht der zunächst befürchtete Schaden am Ventiltrieb
war schuld am Motorplatzer des Renault-Aggregats in
Yeongam, vielmehr ist laut "Autobild Motorsport" ein
Pleuel in Zylinder Nummer vier kollabiert.
Für Beruhigung wird diese Nachricht beim
Formel-1-Rennstall aus Österreich jedoch kaum sorgen.
Denn die Telemetrie zeigte in den Runden vor Vettels Aus
keine ungewöhnlichen Ausschläge an.
Auch die gewöhnliche Laufleistung eines Renault-Motors
von 2100 Kilometern hatte das schon bei den Rennen in
Deutschland und Belgien genutzte Exemplar noch nicht
erreicht. Stattdessen war schon nach 1600 Kilometern
Schluss.
Da Vettel alle acht in dieser Saison zur Verfügung
stehenden Motoren bereits eingesetzt hat, muss er auch
in Brasilien und Abu Dhabi auf ein gebrauchtes Aggregat
zurückgreifen.
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27.10.2010 |
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Pfahl rettet deutschen Punktgewinn
Der Gummersbacher bewahrt Deutschland in den
Schlusssekunden vor einer Blamage gegen Österreich.
Die deutschen Handballer haben in letzter Sekunde ein
Blamage abgewendet und sich zum Auftakt der
EM-Qualifikation zu einem Punktgewinn gezittert.
Adrian Pfahl rettete dem ersatzgeschwächten
Ex-Weltmeister mit seinem Tor vier Sekunden vor Schluss
das 26:26 (8:14) gegen Österreich.
Das deutsche Team zeigte aber rund drei Monate vor der
WM in Schweden (13. bis 30. Januar 2011) eine der
schwächsten Vorstellungen seit Jahren.
Vor 5100 Zuschauern in Göppingen waren Pfahl
(7/1/Gummersbach) und Michael Haaß (5/Göppingen) die
besten deutschen Werfer.
Ausfälle wiegen schwer
Die Gastgeber legten einen Fehlstart hin und lagen nach
sechs Minuten bereits 0:4 zurück.
Der Favorit konnte gegen den EM-Neunten von 2009 die
Ausfälle der Rückraumspieler Pascal Hens
(Muskelfaserriss), Michael Kraus
(Achillessehnen-Beschwerden/beide Hamburg) und Lars
Kaufmann (Schulterverletzung/Göppingen) nicht
kompensieren.
Erst in der siebten Spielminute gelang Linksaußen
Dominik Klein (Kiel) der erste deutsche Treffer.
Nicht zuletzt dem Berliner Torhüter Silvio Heinevetter
war es zu verdanken, dass der Rückstand nicht noch
größer wurde.
Glandorf enttäuscht
Im Angriff lief bei der nervösen deutschen Mannschaft
zunächst nichts zusammen. Bezeichnend, dass im ersten
Abschnitt nur einer von sechs Siebenmetern verwandelt
werden konnte.
Zudem zeigte Kapitän Holger Glandorf (Lemgo) eine
erschreckend schwache Leistung im Rückraum und wurde
seinem Anspruch als Leistungsträger nicht gerecht.
Nachdem die Brand-Sieben bis auf 7:8 (22.) herangekommen
war, nutzte Österreich die Offensivschwächen aus und
erspielte sich bis zur Pause eine Sechs-Tore-Führung.
Nach dem Wechsel kämpften sich die Hausherren dank einer
disziplinierteren Leistung heran (17:19/45.),
scheiterten aber in den entscheidenden Momenten oft an
ihren Nerven.
Eine Nationalmannschafts-Rückkehr von Christian Zeitz
vom THW Kiel ist aber trotz der schwachen Vorstellung
offenbar kein Thema.
Der Linkshänder hatte 2008 nach einem Zerwürfnis mit
Brand seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft
erklärt, weil er sich über mangelnde Rückendeckung des
Bundestrainers in der Öffentlichkeit beklagt hatte.
"Christian hat gesagt, er will nicht mehr. Es ist nicht
meine Aufgabe, ihn umzustimmen", meinte Brand, zeigte
sich aber gesprächsbereit: "Ein erster Schritt wäre ein
Anruf von ihm."
Gislason stützt seinen Spieler
Der DHB-Coach hatte in der Vergangenheit oftmals den
Eigensinn von Zeitz kritisiert
Geht es nach Kiels Trainer Alfred Gislason, dann gehört
der 30-jährige Zeitz allerdings in die
Nationalmannschaft. "Er ist mit Abstand der beste
Linkshänder in der Bundesliga mit deutschem Pass", sagte
der Isländer.
In neun Ligaspielen in dieser Saison hatte Zeitz 55
Treffer erzielt.
Brand hatte bereits vor dem EM-Qualiauftakt die zu knapp
bemessene Testphase der Nationalmannschaft vor der WM in
Schweden (13. bis 30. Januar) kritisiert.
"Es ist keine seriöse Vorbereitung möglich. Gerade im
Dezember finden noch sehr viele Ligaspiele statt. Das
ist natürlich nicht der Idealfall", sagte der
Bundestrainer.
Sonntag
gegen Lettland
Bereits am Sonntag könnte der Weltmeister von 2007 mit
einem Sieg im Auswärtsspiel in Lettland (13.00 Uhr)
einen Schritt in Richtung EM in Serbien 2012 machen.
Dritter Gruppengegner ist der stark einzuschätzende
Olympiazweite Island. Nur die ersten beiden Mannschaften
der Staffel lösen nach sechs Spielen das EM-Ticket.
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Fans
haben die Wahl: Abstimmung über WM-Poster 2011
Fans aus aller Welt werden das offizielle Poster der
FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011 auswählen. Fünf von
einer fachkundigen Jury ausgesuchte Motive stehen zur
Wahl.
Auf der offiziellen Internetseite der FIFA kann von
Donnerstag (ab 19.15 Uhr) bis zum 2. November (um 20.11
Uhr) abgestimmt werden. Die Aktion des WM-OK in
Kooperation mit dem ZDF wird im Rahmen des
Frauen-Länderspiels zwischen Deutschland und Australien
in Wolfsburg gestartet.
„Wir sind von der Resonanz und den tollen Vorschlägen
absolut angetan. Alle fünf Entwürfe bringen die Dynamik
und Kreativität des Frauenfußballs ganz deutlich zum
Ausdruck“, sagt OK-Präsidentin Steffi Jones.
Mehr als 300 Motive eingereicht
Mehr als 300 Motive nahmen an der Ausschreibung des OK
und des Berufsverbandes der deutschen
Kommunikationsdesigner (BDG) zur Gestaltung des
offiziellen Posters der FIFA Frauen-WM 2011 teil.
Die Vorauswahl der fünf Finalisten traf eine Jury, die
aus Steffi Jones, DFB-Trainerin Silvia Neid,
Nationalteammanagerin Doris Fitschen sowie dem
BDG-Präsidenten Henning Krause, der Professorin Mariko
Takagi, der Designerin Verena Gerlach und dem Professor
Florian Pfeffer bestand.
Das offizielle Poster der FIFA Frauen-WM 2011 wird am
29. November 2010 im Rahmen der Endrundenauslosung in
Frankfurt am Main präsentiert.
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26.10.2010 |
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Fünf Deutsche im Rennen um "Goldenen Ball"
Müller & Co. sind für WeltfußballerWahl nominiert

Die tollen Auftritte der DFBElf bei der WM in Südafrika
könnten gleich fünf deutschen Nationalspielern und ihrem
Bundestrainer nachträglich Ehre einbringen. Vier
BayernSpieler und Mesut Özil sind für die Wahl zum
Weltfußballer 2010 nominiert.
Miroslav Klose, Philipp Lahm, Thomas Müller und Bastian
Schweinsteiger sowie Real Madrids Regisseur stehen auf
der 23 Spieler umfassenden Kandidatenliste für die Wahl,
die der Weltverband FIFA am Dienstag bekanntgab.
Auch Löw, Prinz und Bajramaj nominiert
Bei der feierlichen Gala am 10. Januar in Zürich, bei
der der Nachfolger von Weltfußballer Lionel Messi mit
dem "Ballon d'Or" ausgezeichnet wird, wird erstmals auch
der FIFATrainer des Jahres gekürt. Neben dem WMDritten
Joachim Löw kann sich auch Louis van Gaal, der den FC
Bayern München zum Double und ins ChampionsLeagueFinale
geführt hatte, Hoffnungen auf die Auszeichnung machen.
Bei den Frauen stehen unter anderen die dreimalige
Weltfußballerin Birgit Prinz und die Potsdamerin Fatmire
Bajramaj zur Wahl. Als Favoritin gilt aber die
brasilianische Titelverteidigerin Marta. Chancen auf die
Kür zum FIFATrainer des Jahres im Frauenfußball haben
Bernd Schröder von ChampionsLeagueSieger Turbine Potsdam
und Maren Meinert. Die ehemalige Nationalspielerin
führte die deutsche U 20Nationalmannschaft in diesem
Jahr zum Titel bei der HeimWM.
Müller mit guten Chancen
Im Mittelpunkt der Gala in Zürich wird aber wieder die
Kür des Weltfußballers stehen. Das größte Kontingent
stellt Weltmeister Spanien mit sieben nominierten Profis
vor der DFBAuswahl mit fünf. Neben WMTorschützenkönig
Müller, der in Südafrika auch zum besten Jungprofi
gewählt worden war, stehen auch Titelverteidiger Messi
Argentinien, dessen Vorgänger Cristiano Ronaldo Portugal
und der als bester WMSpieler ausgezeichnete Uruguayer
Diego Forlán zur Wahl.
Bei dem Festabend in der Schweiz wird der beste
Fußballer der Welt erstmals gemeinsam von der FIFA und
der Zeitschrift "France Football" mit dem "Goldenen
Ball" ausgezeichnet. Bislang ehrte die FIFA seit 1991
jedes Jahr den "Weltfußballer". Die französische
Fachpublikation vergab seit 1956 den "Ballon d'Or" für
Europas Fußballer des Jahres. "Ab Januar 2011 wird es
nur noch eine einzige großartige Auszeichnung für den
besten Fußballer der Welt geben", hatte FIFAChef Joseph
Blatter den Zusammenschluss begründet.
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24.10.2010 |
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Desaster für Vettel Alonso der große Gewinner
Im RegenChaos von Südkorea fällt erst WMLeader Webber
aus, kurz vor Schluss auch Teamkollege Vettel. Alonso
ist der Nutznießer.
Aus und vorbei? Ein Motorschaden hat Pechvogel Sebastian
Vettel beim Sturm auf den WMThron fast aus allen
Träumen gerissen, Glückspilz Fernando Alonso ist dagegen
auf dem besten Weg zum dritten WMTitel.
Der FerrariPilot aus Spanien gewann das nach starken
Regenfällen erst verschobene und dann unterbrochene
ChaosRennen von Südkorea, das Vettel bis zu seinem
Defekt souverän angeführt hatte.
Zehn Runden vor dem Ende stiegen Flammen aus dem Heck
des RedBullRenault, Vettel ergriff direkt nach dem
Aussteigen selbst einen Feuerlöscher und erstickte sie!
"Im Moment ist man natürlich enttäuscht, aber ich habe
mir diesmal nichts vorzuwerfen. Da kann man nichts
machen", sagte Vettel und fügte in Anspielung auf seine
Serie von Pleiten, Pech und Pannen fast schon mit
Galgenhumor hinzu: "Irgendwie ist das die Story des
Jahres."
Trost von Horner
RedBullTeamchef Christian Horner versuchte, den
PechPiloten zu trösten: "Sebastian und das Team haben
alles richtig gemacht. Ein Motorplatzer ist immer ganz
großes Pech, der Rennsport kann grausam sein."
Alonso führt nach seinem fünften Saisonsieg nun mit 231
Punkten vor Vettels bereits früh ausgeschiedenem
Teamkollegen Mark Webber 220 und dem in Yeongam
zweitplatzierten Lewis Hamilton im McLaren 210.
Vettel 206 ist nur noch Vierter, Titelverteidiger Jenson Button 189 wurde Zwölfter und ist damit
praktisch aus dem Titelrennen ausgeschieden.
Alonso hat es in der Hand
Alonso genügen in den letzten beiden Rennen in Brasilien
und Abu Dhabi ein erster und ein dritter Platz, um sich
unabhängig vom Abschneiden der Rivalen den Titel zu
sichern.
Deutschland wartet schon seit Michael Schumachers Sieg
in Schanghai am 1. Oktober 2010 und damit 1484 Tagen auf
einen WMSpitzenreiter.
Webber schießt Rosberg ab
Webber schied nach einem Fahrfehler bei schwierigen
Bedingungen und einem Crash mit Nico Rosberg bereits
zwei Runden nach dem endgültigen Start nach 17
SafetyCarRunden aus, ließ sich mit dem Roller zurück
ins Paddock fahren und stapfte frustriert in die Box.
"Das war ganz klar mein Fehler", sagte der 34Jährige
mit gesenktem Kopf.
Schumi nutzt das Chaos
Rekordweltmeister Schumacher nutzte im Mercedes das
Chaos in Südkorea mit 63 SafetyCarMinuten wie schon in
Barcelona und Istanbul zu Rang vier und stellte sein
bestes Ergebnis seit dem Comeback ein.
Nick Heidfeld wurde Neunter und hat nach drei Rennen im
SauberFerrari sechs Punkte auf dem Konto.
Nico Hülkenberg holte als Zehnter im Williams einen
Punkt. Adrian Sutil im ForceIndiaMercedes und der bis
dahin gut gefahrene Timo Glock im Virgin schieden wie
Vettel und Rosberg aus.
Verspäteter Rennstart
Nach den teilweise heftigen Regenfällen in der Nacht und
am Morgen begann das Rennen mit zehn Minuten Verspätung,
wurde dann nach drei Runden hinter dem Safety Car für 50
Minuten unterbrochen. Der zweimalige Weltmeister
Fernando Alonso sprach von "den schlimmsten Bedingungen,
die ich je erlebt habe."
Für Timo Glock war es ein "Blindflug", und er forderte
eine Absage des Rennens. Das wurde aber erneut
gestartet, 14 Runden lang führte das Saftey Car das Feld
nochmal an. RegenSpezialist Hamilton witterte seine
letzte WMChance und forderte ungeduldig den endgültigen
Start, Webber dagegen den sofortigen Abbruch.
Schwerstarbeit fürs Safety Car
Vor der 18. Runde ging das Safety Car von der Strecke.
Nach der ersten "richtigen" Runde belegten Vettel,
Webber und Alonso weiterhin die ersten drei Plätze,
Rosberg hatte Hamilton auf Rang fünf verdrängt.
Eine weitere Runde später war das Rennen für Webber und
Rosberg beendet: Der Australier drehte sich nach einem
Fahrfehler, der MercedesPilot konnte nicht mehr
ausweichen. Schon wieder musste das Safety Car für zehn
Minuten auf die Strecke.
Frust bei Rosberg
Rosberg war sichtlich frustriert, er schien auf dem
besten Weg zu einer Überraschung.
"Das ist schade, das Podium war auf jeden Fall drin",
sagte der 25Jährige: "Webber hat sich plötzlich
gedreht, ich konnte nicht vorhersehen, wohin es für ihn
geht. Ich habe die falsche Ecke ausgesucht, da hat es
halt gekracht."
Vettel mit souveräner Führungsarbeit
Derweil nutzte Vettel als Führender den Vorteil der
besten Sicht und baute seine Führung kontinuierlich aus.
Er schien auf dem besten Weg zum Titel, bei einem Sieg
hätten ein erster und vierter Platz in den letzten
beiden Rennen gereicht.
Doch dann lösten sich alle Hoffnungen buchstäblich in
Rauch auf.
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Nebel verhindert deutschen TraumStart
Dichter Nebel im Ötztal hat beim WeltcupAuftakt der
SkiRennläufer das beste deutsche TeamErgebnis in
Sölden seit 17 Jahren verhindert. Wegen geringer
Bodensicht musste am Sonntag der FinalDurchgang im
Riesenslalom abgesagt werden bitter für Felix Neureuther Partenkirchen und Fritz Dopfer Garmisch. Neureuther hatte als 18. des ersten Laufs ebenso eine
ansprechende Leistung gezeigt wie sein Teamkollege, der
guter 28. war.
"Die Absage war in Ordnung, für uns aber schade. Zwei
unserer Läufer in den Top 30 in Sölden: ich weiß nicht,
wann das zuletzt so war", sagte Alpindirektor Wolfgang
Maier. Im Jahre 1993, beim ersten Rennen auf dem
Rettenbachgletscher, hatten mit Tobias Barnerssoi 15.,
Peter Roth 22. und Markus Wasmeier 25. drei
DSVStarter gepunktet. Als letzter Athlet des Deutschen
Skiverbandes DSV hatte 1998 Markus Eberle als Sechster
den Sprung unter die Top 30 geschafft.
Neureuther stapelt tief
Neureuther und Dopfer waren nahe dran bis das Wetter
verrückt spielte. Mit couragierten Vorstellungen hatte
das Duo den schon im ersten Lauf schwierigen Bedingungen
getrotzt. "Man muss sich auf diesem Hang etwas trauen.
Und wenn man Eier hat, dann funktioniert das auch",
sagte Neureuther. Der 26Jährige war mit der Startnummer
29 ins Rennen gegangen, Dopfer mit der 51 alles andere
als gute Voraussetzungen auf der immer unruhiger
werdenden Piste. In Führung vor dem Abbruch lag
überraschend der Franzose Cyprien Richard Nummer 8,
der noch nie ein Rennen im Weltcup gewonnen hat. Stefan Luitz Bolsterlang schied aus.
Neureuther hatte schon vor dem Rennen geahnt, dass etwas
drin sein könnte. "Ich habe im Training gemerkt, dass
was geht. Aber man muss ja nicht immer im Vorfeld sagen,
dass man fährt wie ein Gott. Ich wollte lieber tiefer
stapeln. Aber es läuft im Riesenslalom wirklich gut",
sagte der SlalomSpezialist. Mit Rang acht bei Olympia
hatte Neureuther sein Potenzial im "Riesen" angedeutet,
und dieser kleine Erfolg brachte ihm für den Weltcup
eine wenigstens halbwegs ordentliche Startnummer ein.
Dennoch hatte er im ersten Durchgang mit erschwerten
Bedingungen zu kämpfen. "Es war richtig ruppig", sagte
er. Dass Neureuther dennoch nur 0,28 Sekunden hinter
Olympiasieger Carlo Janka Nummer 6 lag, unterstreicht
seine Leistung die allerdings am Ende nichts mehr wert
war.
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23.10.2010 |
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Doppelsieg für DSVDamen
Besser
geht es kaum: Die deutschen Skirennfahrerinnen haben
einen optimalen Start in den WeltcupWinter erwischt.
Beim ersten Doppelerfolg seit elf Jahren holte sich
Viktoria Rebensburg im Riesenslalom von Sölden vor
Kathrin Hölzl ihren ersten WeltcupSieg.
Maria Riesch machte mit dem fünften Platz das starke
Gesamtresultat perfekt. Rebensburg lag 0,42 Sekunden vor
Hölzl, Manuela Mölgg aus Italien hatte auf Rang drei
0,86 Sekunden Rückstand. Die 19jährige Lena Dürr kam
nach Laufbestzeit im zweiten Durchgang auf Rang 14.
Zuletzt hatten Hilde Gerg und Martina Ertl 1999 in
Maribor die ersten beiden Plätze für die deutschen Damen
belegt.
«Ich bin happy, so gut war ich noch nie in Sölden. Es
ist ein schöner Tag», freute sich Hölzl, die nach dem
ersten Lauf noch in Führung gelegen hatte. Auch Riesch
war zufrieden, obwohl sie im zweiten Durchgang vom
geteilten zweiten auf den fünften Rang zurückfiel. «Es
ist ein Traumergebnis», sagte sie, «den perfekten Tag
gibt es leider nicht. Im zweiten Lauf bin ich nicht
stark genug gewesen.»
VorjahresGesamtweltcupsiegerin Lindsey Vonn aus den USA
musste sich mit dem 18. Platz zufriedengeben. Carolin
Fernsebner als 36. und Susanne Riesch auf Rang 39
verpassten das Finale der besten 30 Läuferinnen.
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Ein
Versuchsobjekt "Großversuchsanlage zur Nutzung von Solarenergie"
bescherte der Gemeinde Wiehl eine Eishalle
die Geschichtd dazu: Wie das Eis nach Wiehl kam |
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„Das Wiehl Standort dieses Projekts wurde, verdankt die
Stadt zu einem nicht unerheblichen Teil ihrem
Stadtdirektor“, schrieb die Oberbergische Volkszeitung
ihrer Ausgabe vom 18.08.1976. „Als der damalige
Stadtdirektor Dr. Dieter Fuchs das nahe Ende der
Beheizungsanlage im Wiehler Freibad auf sich zukommen
sah, wie üblich keinen Pfennig Geld für eine
Neuinvestition hatte und ratsuchend umherirrte, traf er
im Bundesforschungsministerium auf den
Regierungsdirektor Dr. Helmut Klein, der für die
Entstehung des Projekts von entscheidender Bedeutung
wurde. Bei dieser Begegnung zündete der Funke und das
exotisch anmutende Vorhaben nahm allmählich Gestalt an.
Wiehls Stadtdirektor Dr. Fuchs war mit einem Schlag
seine FreibadFinanzsorgen los“, heißt es in dem Bericht
weiter.
Dieses seinerzeit vor dem Hintergrund der Ölkrise im
Winter 1973/74 als Großversuchsanlage zur Nutzung von
Solarenergie gestartete Projekt, löste nicht nur das
Problem der Wassererwärmung in Wiehl, sondern auch das
Gegenteil – nämlich das Wasser so zu kühlen, das es
friert.
Am 08.Januar 1975 erteilte der Bund grünes Licht für das
Forschungsprojekt Freibad Wiehl, das seinerzeit das
erste durch Sonnenenergie beheizte Freibad Europas
werden sollte. Die Gesamtkosten des Projekts beliefen
sich auf neun Millionen DMark, die bis auf 500.000
DMark Landeszuschuss, vom Bund getragen wurde. Die
Stadt Wiehl stellte für dieses Projekt den alten
Sportplatz neben dem existierenden Freibad zur
Verfügung. Insgesamt wurden für die Beheizung des
Freibades von 3000 Quadratmetern Sonnenkollektoren
benötigt, die auf dem Hallendach installiert wurden.
Die für die günstige Perioden benötigte Zentralheizung
in der Form einer Wärmepumpe diente gleichzeitig als
Kälteanlage für die Eisfläche. Nach der Grundsteinlegung
am 04.Mai 1975 wurde die Eishalle nach gut einjähriger
Bauzeit eröffnet.
Das Abenteuer Eissport konnte beginnen und lockte in der
ersten Saison 550 Mitglieder in die neue
Eissportabteilung des TuS Wiehl.
Die ersten 30 Jahre
Mit der Inbetriebnahme der seinerseits in
technologischer Hinsicht in Europa einmaligen Wiehler
Eissporthalle gründete sich 1976 die Abteilung Eissport
als achte Abteilung im traditionsreichen TuS 1891 Wiehl
e.V. mit dem Ziel die sehr kostenintensiven Sportarten
Eishockey und Eiskunstlauf in Wiehl anbieten zu können.
Voraussetzung war die Lösung technischer,
organisatorischer, vor allem aber wirtschaftlicher
Probleme.
Um eine organisatorische Entwicklung des Sportbetriebes
zu gewährleisten, hat der Vorstand unter der Leitung des
Gründungsvorsitzenden, Manfred Hähn, zunächst für die
EissportSaison 1976/77 nur die Aufnahme der
bekanntesten Sportarten Eiskunstlauf und Eishockey
beschlossen.
Beide Sportarten enthalten eine äußerst gegensätzliche
Zweisamkeit. Betreibt man sie als Leistungssport, so ist
sie hart; Jugend und Leistungswille sind unabdingbare
Voraussetzungen für den Erfolg, und nicht selten wird
hier das physische Leistungsvermögen der Sportler sehr
stark gefordert. Betreibt man sie als Hobbysport, so
sind sie in jeder Gangart möglich, und sie bieten, ohne
an Spannung und an Reiz zu verlieren, weitgehend
unabhängig vom Alter gesunde Lebensfreude.
Die letzteren Tatsachen sind sicher auch die
Hauptursachen für das breite Interesse, das der Wissport
in Wiehl gefunden hat. Bereits in der ersten Saison
wurden nahezu 550 neue Mitglieder für den Bereich
Eissport in den TuS Wiehl aufgenommen, ein Ergebnis, das
für den ganzen TuS Wiehl erfreulichen Erfolg ausweist.
Eishockey wurde bereits mit drei Mannschaften trainiert,
einer Bambini, Schüler und einer Seniorenmannschaft.
Hier wurde erhebliche Entwicklungsarbeit von Grund auf
geleistet. Gelehrt wurden die eissportlichen Leistungen
von den erfahrenen Trainern, den Eheleuten Karin und
Robert Doherty, die ihr Wissen und Können – Frau Doherty
auf dem Gebiet des Eiskunstlaufens, Herr Doherty in
Eishockey – einsetzten.
Der eissportliche Höhepunkt der Saison 1976/77
zweifellos das vom Deutsche Eishockey Bund veranstaltete
und vom TuS Wiehl ausgerichtete Eishockeyländerspiel
zwischen einer OlympiaauswahlMannschaft der
Bundesrepublik Deutschland und der Nationalmannschaft
des Königreiches Norwegen um Februar 1977.
Das man mit geschliffenen Granitsteinen auch Sport
betreiben kann, beiwesen eine Anzahl von Sportlern, die
1977 eine CurlingGruppe innerhalb der Eissportabteilung
gründete. Recht schnell kam diese Gruppe zu sportlichen
Ehren, was sich in Teilnahmen an nationalen und
internationalen Wettkämpfen im Inund Ausland
bestätigte. So konnte in Iserlohn ein Turniersieg
errungen werden, während in Düsseldorf ein zweiter Platz
und ein vierter Platz ein hervorragendes Resultat
darstellten. Sehen lassen kann sich auch der vierte
Platz bei den internationalen Deutschen Meisterschaften.
Nach Wolfgang Mehren, Dr. Werner Lamprecht und Horst Dickescheid wird die Curlingabteilung heute von Wilhelm
Happ als erstem Vorsitzenden geführt.
Im März 1977 wurde in Wiehl eine Eiskunstlauf –
Landesmeisterschaft ausgetragen. Ein Jahr später fanden
die Deutschen Jugendmeisterschaften im Eiskunstlauf
erstmals in Wiehl statt, Am 14.August 1978 hat der TuS
Wiehl die Austragung des Eishockeyspieles Sparta Praha
gegen die Nationalmannschaft Polens übernommen. Bereits
in der Saison 1979/80 schafften die Grizzly´s den
2.Platz in der Landesliga. In den Jahren 1979 bis 1983
betätigten sich Jürgen Krell, Günter Toss und Wolfgang
Mehren als Abteilungsleiter der Eissportabteilung. Die
Saison 1984/85 wurde erneut unter dem 1.Vorsitzenden,
Manfred Hähn, eingeleitet. Im September 1984 gewann
Richard Zander unter 18 Konkurrenten aus dem Inund
Ausland die Nebelhom – Trophy. In den Jahren 1985 und
1986 wurde Richard Zander Deutscher Eiskunstlauf –
Vizemeister. 1987 gewann er den Titel.
Die 1. Eishockey – Mannschaft schaffte in der Saison
1986/87 den 1.Platz in der NRWMeisterschaft und den
Aufstieg in die Regionalliga: Eine Tatsache, die ebenso
auf die Verdienste des Nachfolgers Robert Doherty, des
lizenzierten Trainers Jiri Hanzel, dessen Name mit dem
Wiehler Eishockey der achtziger Jahre immer eng
verbunden bleiben wird, aber auch die Lehrtätigkeiten
von Lutz Stockburger und Peter Rickerl zurückzuführen
ist.
Gleich große Erfolge haben die Junioren zu verzeichnen.
Die Junioren EishockeyMannschaft hat in den Jahren
1989/90 und 90/91 an der Zwischenrunde zur Deutschen
Bundesliga teilgenommen. Im Jahre 1989/90 sind die
Junioren NRWMeister geworden. Anfang der 90er Jahre
leiteten das eissportliche Geschehen in Wiehl im Bereich
Eiskunstlauf der ehemalige Deutsche EiskunstlaufMeister
und Dipl. Sportlehrer Dr. Sepp Schönmetzler, assistiert
von Anja Krombach, Silvia Schmidt, Sabine Schönmetzler,
Irmgard Kaether, Margarete Paulus und Gaby Krakau, die
heute mit viel Engagement erfolgreich die
Eiskunstlaufabteilung sportlich leitet.
Das Wiehler Eishockey der 90er Jahre wurde nachhaltig
von Vlastimil Vanous als Cheftrainer geprägt.
Unterstützt wurde der Tscheche bei der Nachwuchsarbeit
in den Anfangsjahren seiner Zeit in Wiehl unter anderem
von Marcus Meurer, Uwe Schmidt, Michael Ringsdorf,
Alexander Tubeileh, Axel Hemcke, Oliver Kreuder. Später
machten sich Britta Schwethelm, Wolfgang und Peter Göbel
um den Wiehler Nachwuchs verdient. Seit 1994 führte Wolf
SchmidtAhrens als Nachfolger von Manfred Hähn die
Geschicke des TuS Wiehl. Auch in dieser Zeit gelang es
dem TuS Wiehl trotz seiner Lücken in manchen Jahrgängen
fast immer alle Nachwuchsmannschaften am Spielbetrieb
teilnehmen zu lassen. Die Senioren spielten gemessen an
den finanziellen Möglichkeiten des Vereins erfolgreich
in der Regionalliga weiter. Während andere Vereine in
der Hoffnung auf sportliche Erfolge ausländischer
Spieler mit teilweise viel Geld lockten, blieb der TuS
Wiehl seiner Linie, auf den eigenen Nachwuchs zu
setzten, treu. Als langjähriger Kapitän des TuS Wiehl
übernahm Christof Stranzenbach Mitte der neunziger Jahre
das schwere Amt des Spielertrainers. Nach Jahren der
Konstanz mit Vlastimil Vanous auf der Trainerbank des
TuS Wiehl, gaben sich zahlreiche Trainer, unter anderem
der Wiehler Thorsten Maier von 2005 bis 2006, in Wiehl
die Klinke in die Hand.
Im November 2005 endete beim TuS Wiehl Eissport Club
eine Ära, gleichzeitig sorgte die Wahl von Stefan Berz
und Eric Stranzenbach in den Vorstand für ein Novum in
der Vereinsgeschichte. Über elf Jahre leitete Wolf
SchmidtArendts als 1. Vorsitzender, Ellen Göbel als
2.Vorsizende und Wolfgang Wilkens als Kassierer die
Geschicke des Vereins und überließen nun den „jüngeren“
das Feld. In seiner Amtszeit gelang es dem Vorstand
schon früh den Verein zu entschulden und gemeinsam mir
den Mitgliedern die Grundlage für eine gesunde Basis zu
schaffen. Dass sowohl im Eiskunstlauf, als auch im
Eishockey sehr gute Nachwuchsarbeit geleistet wird, kann
der ausgeschiedene Vorstand als persönlichen Erfolg
verbuchen. Auch die dritte und kleinste Abteilung der
TUS Wiehl ESC, das Curling, zog auf der
Mitgliederversammlung eine positive Bilanz. Als 1. und
2. Vorsitzenden wählten die Mitglieder des ESC mit
großer Mehrheit Stefan Berz und Eric Stranzenbach. Damit
stehen dem Verein erstmals zwei noch in der
Hobbymannschaft aktive Eishockeyspieler vor, die sich
nach dem Bau der Eishalle vor 31 Jahren als Kinder dem
Verein angeschlossen und heute Verantwortung übernehmen.
Auch ihre Söhne spielen in Wiehl Eishockey. Als neuen
Kassierer komplettiert Harald Brutscher den neuen
Vorstand. Seine Tochter ist bei den Eiskunstläufern
aktiv.
„Wir haben einen sehr solide geführten Verein mir
ausgeglichenem Haushalt übernommen und möchten auf
diesem tragfähigen Fundament weiter aufbauen. Der TUS
Wiehl ESC verstand und versteht sich als
Interessengemeinschaft. Die Funktion des Vorstandes
besteht darin, für alle Mitglieder möglichst optimale
Bedingungen für die Ausübung ihres Sports zu schaffen“,
beschrieb Stefan Berz seinerzeit das Aufgabengebiet des
Vorstands.
Mitten in den Vorbereitungen auf die für den TuS Wiehl
ESC besondere Eissportsaison 2006/07 und die damit
verbundene schon weit fortgeschrittenen Vorbereitungen
auf die geplante Feier zum 30jährigen Bestehen der
Eishalle, platze die Nachricht der defekten
Dachkonstruktion in der Wiehler Eissporthalle.
Dies war zunächst ein Schock für alle begeisterten
Eissportler ob Eiskunstlauf, Eishockey oder Curling.
Doch statt in der Schockstarre zu verharren, setzten
sich die Verantwortlichen der einzelnen Abteilungen
zusammen und erarbeiteten einen Plan, wie die Phase der
eislosen Zeit überbrückt werden könnte, noch bevor klar
war, wie lange eine mögliche Sanierung dauern würde.
Ausgeklügelte Pläne zur Koordinierung von
Trainingszeiten in den umliegenden Hallen und die
Kooperation einiger benachbarter Vereine, fingen die
entgangenen Trainingszeiten weitgehend auf.
Das die Eissporthalle überhaupt saniert würde, stand für
die Verantwortlichen der Stadt Wiehl zu keinem Zeitpunkt
in Frage. Schnellstmöglich wurde ein Gutachter bestellt,
um den Schaden eingehend und fachgerecht zu prüfen.
Groß war die Erleichterung bei allen beteiligten, als
sich herausstellte, dass der entstandene Schaden zu
beheben ist.
Auch hier verlor die Stadt Wiehl keine Zeit und ließ die
sehr aufwendige Reparatur der 30Jahre jungen Halle
durchführen. 12.000 Schrauben geben der Dachkonstruktion
nun wieder die nötige Stabilität und damit den Aktiven
und allen Besuchern der Halle Sicherheit.
Entsprechend groß was die Freude als bereits Mitte
Dezember 2006 die Halle wieder ihrer Bestimmung
übergeben werden konnte.
Der 30jährige Geburtstag der 1976 als Versuchsobjekt
erbauten Halle sollte ursprünglich vor einem Jahr
gefeiert werden. Die unfreiwollige Verzögerung um ein
Jahr hat dem Verein auch gut getan. Die Menschen und die
Abteilungen sind enger zusammen gerückt und es wurden
neue Kräfte freigesetzt. Die Zusammenarbeit mit der
Stadt Wiehl und der Freizeitsportstätten Wiehl hat eine
neue Qualität gewonnen.
30 Jahre Eishalle Wiehl und damit Eissport in Wiehl sind
ein guter Grund zum Feiern. durch „Plus eins“ sind viele
weiter Gründe hinzugekommen Quelle:30+1 Jahre TuS Wiehl
Eissport Club e.V.
Beitrag der
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22.10.2010
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Wladimir
Putin will EishockeyWM nach Russland holenDonnerstag,
Russland wird sich um die Austragung der EishockeyWM 2016 bewerben.
Als Austragungsorte sind Moskau und St. Petersburg vorgesehen.
Russland
arbietet weiter an seinem Image als "SportNation".
Ministerpräsident Wladimir Putin kündigte am Donnerstag an, die
russische Bewerbung für die Ausrichtung der EishockeyWM 2016 noch
vor Mai kommenden Jahres beim zuständigen Weltverband IHF
einzureichen. "Wir sind kurz davor, unsere Bewerbung fertigzustellen.
Wir denken, die Austragungsorte werden Moskau und St. Petersburg
sein", sagte Putin. Die nötige Infrastruktur sei vorhanden.
Russland ist bereits der Gastgeber für die nächsten Olympischen
Winterspiele, die im Jahr 2014 in Sotschi ausgetragen werden. Vor
einer Woche wurde Sotschi auch als Austragungsort für Rennen der
Formel 1 ab 2014 bis mindestens 2020 bekannt. Zudem bemüht sich
Russland um die Austragung der FußballWM 2018 oder 2022.
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