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26.01.2012 |
Halbzeit
in der Oberliga West Endrunde!
Zur Halbzeit der Endrunde in der Oberliga West stehen am
Wochenende zweimal hessische Gegner für den EHC Dortmund
auf dem Spielplan. Zuerst empfangen die Westfalen Elche
am Freitag ab 20 Uhr in einer enorm wichtigen Partie die
Löwen aus Frankfurt im Eissportzentrum Westfalenhallen,
am Sonntag geht dann die Fahrt nach Bad Nauheim. Dort
warten ab 19 Uhr die Roten Teufel.
Betrachtet man die aktuelle Tabellenkonstellation und
die letzten Ergebnisse, so erkennt man die besondere
Bedeutung des Freitagsspiels an der Strobelallee.
Während der EHC aus den bisherigen sechs
Endrundenbegegnungen 15 Punkte holte und erst am letzten
Sonntag in Duisburg die erste Niederlage hinnehmen
musste, konnten die Frankfurter erst drei Siege
einfahren. Vor allem das letzte Wochenende mit der
überraschenden Auswärtsschlappe in Unna und der darauf
folgenden Heimniederlage gegen Bad Nauheim hat die Löwen
in Zugzwang gebracht. Schließlich geht es an den
verbleibenden vier Wochenenden darum, einen Platz unter
den besten Vier zu erreichen, der dann zur Teilnahme an
der Oberliga Endrunde mit den jeweils beiden besten
Vereinen aus den Oberligen Nord und Ost berechtigt. Um
diese vier Westplätze kämpfen aber mit Bad Nauheim,
Duisburg, Kassel, Frankfurt und Dortmund mindestens fünf
Teams. Von daher kann man am Freitag beim
Aufeinandertreffen der Elche mit den Löwen schon von
einer gewissen Vorentscheidung sprechen. Mit einem Sieg
gegen Frankfurt könnte der EHC den Vorsprung noch weiter
ausbauen, die Löwen werden auf der anderen Seite alles
daran setzen, den Sechs-Punkte-Vorsprung zu reduzieren.
Von daher kann man sicherlich von einer umkämpften
Partie ausgehen und die Westfalen Elche werden jede
Unterstützung brauchen um in der momentan angespannten
Personalsituation zu bestehen und die Serie von 13
Heimsiegen in Folge weiter auszubauen. Zuletzt trafen
beide Teams am 2. Weihnachtstag aufeinander und der EHC
konnte vor allem wegen eines lupenreinen Hattricks von
Branislav Pohanka innerhalb der ersten zehn Minuten am
Ende verdient mit 5:2 gewinnen und anschließend die
Oberliga West Meisterschaft feiern.
Mit welcher Mannschaft EHC Sportchef Frank Gentges in
dieses wichtige Spiel gehen kann wird sich wohl erst am
Spieltag entscheiden. Mit Stefan Streser und Vitali
Stähle fallen zwei Stürmer auf jeden Fall aus. Frank
Petrozza konnte zwar zum Wochenbeginn wieder ins
Training einsteigen, hier steht aber noch eine weitere
Untersuchung an. „Es wäre schon enorm wichtig, wenn er
zumindest am Freitag auflaufen könnte. Dazu muss er aber
vom Arzt grünes Licht bekommen“, so Frank Gentges. „Auch
der Einsatz von Thomas Richter ist wegen einer
Leistenverletzung gefährdet. Das sind natürlich keine
günstigen Voraussetzungen vor so einem wichtigen Spiel,
denn die Alternativen sind begrenzt.“ Trotzdem kann man
sicher davon ausgehen, dass die Westfalen Elche
kämpferisch und taktisch alles in die Waagschale werfen
und die maximale Konzentration aufbringen werden.
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18.01.2012 |
EHC
geht mit Verletzungssorgen in die nächsten Runden!
Das Wochenende hat es in sich für den EHC Dortmund, denn
mit dem Heimspiel am Freitag gegen Kassel (20 Uhr,
Eissportzentrum Westfalenhallen) und der Auswärtspartie
am Sonntag in Duisburg (18:30 Uhr, Scania-Arena) warten
zwei große Herausforderungen auf die Westfalen Elche.
Zwar geht der EHC als aktueller Tabellenführer ins
Rennen und hat nach zwei Wochenenden in der Endrunde die
Maximalausbeute von 12 Punkten im Rücken, aber gerade
Kassel und Duisburg werden alles daran setzen, den
Abstand zu den Elchen zu verkürzen. Beide Teams mussten
sich schon zweimal einem Mitkonkurrenten beugen und
rangieren aktuell mit sechs Punkten (hinter Bad Nauheim
und Frankfurt) auf den Plätzen vier und fünf.
Das letzte Aufeinandertreffen der Elche mit den Huskies
Ende November vergangenen Jahres ist aus Dortmunder
Sicht noch in guter Erinnerung. Nicht nur wegen des
verdienten 5:1-Sieges der Elche nach hervorragender
Leistung, sondern auch wegen der guten Stimmung auf den
Rängen. Beide Fanlager feierten damals ihr Team. Das
sollte auch dieses Mal wieder so sein, unabhängig vom
Spielausgang. Im Vergleich zur Hauptrunde haben sich die
Kassel Huskies erheblich verstärkt. Nicht nur dass mit
Christoph Koziol ein Spieler von der Strobelallee nach
Nordhessen wechselte, mit Marek Vorel wurde ein
34-jähriger Stürmer aus der slowakischen Extraliga
verpflichtet und die Abwehr mit dem 29-jährigen Daniel
Reiss verstärkt. Damit hat der Hauptrundendritte noch
weiter an Qualität gewonnen und zählt zu den erklärten
Favoriten der Endrunde. Das gilt natürlich auch für die
Duisburger Füchse. Zwar kann der EHC in den beiden
letzten Oberliga Spielzeiten bisher eine gute Bilanz
gegen das Team von der Wedau aufweisen (5 Siege bei nur
2 Niederlagen), aber sieht man mal von dem 9:0-Heimsieg
im letzten Jahr ab, so waren die Duelle meist hart
umkämpft und sehr emotional geprägt. Zweimal fiel die
Entscheidung erst im Penaltyschiessen. Auch am Sonntag
wartet auf die Elche in Duisburg ein intensiver Fight,
zumal die Füchse personell wohl aus dem Vollen schöpfen
und ihre Förderlizenzspieler mit DEL-Erfahrung bei den
Kölner Haien einsetzen können.
Die ohnehin schon schweren Aufgaben des Wochenendes
bekommen noch ein zusätzliches Gewicht, denn das
Verletzungspech hat den EHC Dortmund erneut erwischt.
Bereits am letzten Wochenende fehlte Vitali Stähle,
nachdem er sich zuvor in Ratingen bei einem Sturz gegen
die Bande verletzte. Weitere Untersuchungen haben nun
ergeben, dass er sich dabei eine Knochenabsprengung an
der Hand zugezogen hat. Daher fällt der 29-jährige
Stürmer auch weiterhin und längerfristig aus. Am Sonntag
in Unna musste Frank Petrozza (bester EHC-Torschütze
bisher in der Endrunde) nach dem zweiten Drittel passen.
Bei ihm wurde nun eine Meniskusverletzung diagnostiziert
und das rechte Knie ruhig gestellt. Über die Länge
seines Ausfalls können noch keine verlässlichen Angaben
gemacht werden. „Das ist natürlich eine Katastrophe.
Nach der Langzeitverletzung von Stefan Streser fallen
mittlerweile drei Stürmer aus, so dass inklusive der
beiden Youngster Dennis Schlicht und Jérome Bobon nur
noch neun einsatzfähig sind“ erläutert EHC Sportchef
Frank Gentges. „Damit wird es für uns natürlich ganz
schwer, einen Platz unter den ersten Vier der Endrunde
zu behaupten.“
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15.01.2012
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Der EHC erledigt seine Pflichtaufgabe
Nach dem freitäglichen Highlight gegen Nauheim wartete
am Sonntagabend in Königsborn der Alltag auf den EHC. Am
Ende standen drei weitere Punkte, doch das 8:1 (2:1;
1:0; 3:0) entsprang einem lange Zeit äußerst zähen
Spiel, in dem der EHC erst spät in die Gänge kam.
Coach Frank Gentges hatte oft über das Problem
gesprochen, innerhalb von 48 Stunden von einem Topgegner
wie Nauheim auf einen Außenseiter wie die Bulldogs
Königsborn umzuschalten. Im ersten Drittel lieferten
seine Elche ein schönes Beispiel: pomadig, etwas
unkonzentriert ging der EHC ins Match, die Bulldogs
freuten sich und spielten ungestört den freistehenden
Sebastian Pigache neben dem Tor an. Der brauchte nur
noch zurückzulegen, so dass Michal Bezouska keine Mühe
hatte, Benjamin Finkenrath zu überwinden. Erst nach
knapp zehn Minuten machte sich wohl die Erkenntnis
breit, dass es in der Kabine eine lautstarke Ansprache
geben könnte. Jedenfalls legten die Elche ihr Phlegma ab
und begannen endlich, die Gastgeber unter Druck zu
setzen. Noch blieb der Kasten von JEC-Goalie Sebastian
May sauber, er zeigte einige starke Paraden, doch gegen
EHC-Neuzugang Christian Kretschmann war er machtlos, der
Ausgleich war jetzt auch verdient. In Überzahl konnte
Ryan Martens die Elche noch im Auftaktdrittel in Front
bringen.
Nach Wiederbeginn änderte sich nichts Wesentliches, der
EHC blieb etwas fahrig, Beleg dafür sind allein zwei
Strafzeiten wegen Wechselfehlern. Die Bulldogs machten
das Beste aus ihrem kleinen Kader, setzten über Igor
Alexandrov sowie die quirligen Tschechen Jakup Krätzer
und Michal Bezouska immer wieder Nadelstiche. Das 1:3
durch Christian Kretschmann aber war trotz aller Mühe
nicht zu verhindern, der Favorit setzte sich
vorentscheidend ab.
Das Schlussdrittel sah schwindende Kräfte bei den
Bulldogs, während die Elche das Spiel jetzt seriös zu
Ende spielten. Nils Liesegang, Thomas Richter, Philipp
Michl und ein Doppelschlag von Branislav Pohanka
schraubten das Resultat auf 1:8, Pohanka gelang gar ein
Treffer in Unterzahl.
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12.01.2012 |
Spitzenspiel:
Oberliga-Meister empfängt den Vizemeister!
Elfmal haben sich bisher der EHC Dortmund und der EC Bad
Nauheim seit dem Oberliga-Aufstieg der Westfalen Elche
gegenüber gestanden und immer waren diese Duelle von
großer Spannung geprägt. Sie boten stets alles, was man
von einem hochklassigen Spiel erwarten konnte und
meistens gab es ein knappes Ergebnis. Viermal war nach
60 Minuten noch keine Entscheidung gefallen und es ging
in die Overtime oder sogar ins Penaltyschiessen. Auch
das 12. Aufeinandertreffen am Freitag ab 20 Uhr im
Dortmunder Eissportzentrum an der Strobelallee bietet
diese besondere Attraktion, nicht nur wegen der
Tradition der letzten Zeit. Schließlich treffen die
Elche als erneuter Meister der Oberliga West auf den
Vizemeister, denn die Roten Teufel belegten zum
Jahresende mit nur zwei Punkten Rückstand auf den EHC
Platz zwei in der Abschlusstabelle. Dass nicht mehr für
die Hessen heraussprang lag am etwas holprigen
Saisonstart der Roten Teufel, als man gegen Hamm und
Duisburg unterlag. Auch gegen den EHC unterlag der EC
Bad Nauheim auf eigenem Eis, konnte sich aber 48 Stunden
später an der Strobelallee mit einem Auswärtssieg
revanchieren. Nach diesen Anfangsschwächen kam das Team
von Trainer Fred Caroll aber richtig in Fahrt und
bewiesen ihre Favoritenstellung mit einer imposanten
Serie von 18 Siegen in Folge. Wie stark das Team der
Roten Teufel besetzt ist, zeigt auch die Tatsache, dass
man die wenigsten Gegentore in der Hauptrunde hinnehmen
musste und die meisten Treffer erzielen konnte. Mit
Kevin Lavallee (letzte Saison im EHC-Trikot)
verzeichnete man auch den erfolgreichsten Torjäger und
in der Skorerliste waren außerdem noch Landon Gare,
Janne Kujala und Tobias Schwab unter den besten zehn
vertreten. Dass Dylan Stanley nicht auch in dieser Liste
zu finden war, lag an dessen längerer Verletzungspause.
Auch der Endrundenstart verlief für die Roten Teufel
erfolgreich und nach zwei Siegen gegen Duisburg und
Königsborn konnte mit der Maximalausbeute von sechs
Punkten noch ohne Gegentreffer sofort die
Tabellenführung geholt werden und nebenbei die Serie auf
20 Siege in Folge ausgebaut werden.
Auch der EHC Dortmund kann mittlerweile auf eine Serie
von 13 Drei-Punkte-Erfolgen zurückblicken und konnte
ebenfalls mit sechs Punkten in die Endrunde starten.
Dennoch ist der EC Bad Nauheim für Elche Coach Frank
Gentges in der Favoritenrolle: „Die Roten Teufel
verfügen über drei fast gleich starke Reihen und haben
zudem viele hochkarätige Spieler in ihren Reihen. Sie
werden am Ende dieser Runde sicherlich ganz oben stehen
und auch in den Aufstiegs-Play-Offs eine sehr gute Rolle
spielen. Es wird sehr schwer für uns werden, gegen
dieses Top-Team zu bestehen.“ Dass diese ohnehin schon
anspruchsvolle Aufgabe zum Wochenbeginn noch einen
zusätzlichen Dämpfer bekam, passt dem EHC-Sportchef gar
nicht ins Konzept. Vitali Stähle zog sich nämlich in der
Endphase des Auswärtssieges in Ratingen nach einem Check
in Bandennähe eine Verletzung zu, so dass er nur leicht
trainieren konnte. Sein Einsatz am Wochenende ist mehr
als fraglich, so dass die Angriffsformationen erneut
umgebaut werden müssen. Trotzdem werden die Westfalen
Elche natürlich mit voller Konzentration in das
Spitzenspiel am Freitag gehen und das wird auch am
Sonntag nicht anders sein, denn da gastiert der EHC
Dortmund ab 18:30 Uhr in Unna beim Königsborner JEC.
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10.01.2012 |
Erläuterungen
zu einigen Irritationen und Spekulationen!
Auch in Zeiten großer sportlicher Erfolge bleiben
manchmal gewisse Spekulationen und Irritationen nicht
aus. Das musste auch der EHC Dortmund zuletzt erfahren.
Deshalb sollen hiermit noch einmal einige Klarstellungen
erfolgen. Der Wechsel von Christoph Koziol nach Kassel
ergab sich auf dessen Wunsch hin, die Westfalen Elche
reagierten darauf mit der Verpflichtung des talentierten
Christian Kretschmann. Natürlich hätte der Elche
Sportchef gerne weitere Verstärkungen geholt, aber
erstens gab es keine passenden Kandidaten, die eine
notwendige Freigabe von ihren bisherigen Vereinen
erhalten hätten und zweitens setzt der EHC auch
weiterhin auf wirtschaftlich seriöses Arbeiten innerhalb
eines klar abgesteckten finanziellen Rahmens. Dieser
Blick auf das finanziell Machbare wird niemals aus den
Augen verloren, ebenso nicht die Notwendigkeit weiterer
struktureller Entwicklungen. Dies haben noch einmal
gemeinsam Dr. Günter Kuboth, Geschäftsführer der EHC
Dortmund Spielbetriebs GmbH und Frank Gentges,
Sportmanager und Cheftrainer der Westfalen Elche
einvernehmlich betont. Beide wollen auch weiterhin die
erfolgreiche Arbeit der letzten drei Jahre fortsetzen.
Dass dies nicht leichter wird durch die veränderte
Situation in der Oberliga West mit den dazugekommenen
hessischen Großvereinen liegt auf der Hand. Der EHC
konzentriert sich dabei weiterhin auf die eigenen
Möglichkeiten, ungeachtet gegebener unterschiedlicher
Etatansätze der aktuellen Liga. Vergleiche mit anderen
Vereinen sind da wenig hilfreich.
Auch im Umfeld der Westfalen Elche gab es zuletzt einige
Missstimmungen. Die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen
im Zusammenspiel von Polizei und Ordnungsdienst ergaben
sich zwangsläufig und führten leider zu gewissen
Einschränkungen. Da aber nicht alle größeren Fangruppen
so friedlich auftraten wie beim Heimspiel gegen Kassel,
wurden diese polizeilichen Auflagen notwendig. Hier
müssen sich gewisse Abläufe noch einspielen. Auch das
Weihnachtstrikot der Elche und die damit verbundene
Vorgehensweise des Verkaufs dieses Trikotsatzes traf
nicht auf einhellige Zustimmung der Fangemeinde. Die
daraus resultierenden vereinzelten Gegenreaktionen mit
so genannten ‚Protesttrikots‘ erscheinen den
Verantwortlichen des EHC aber auch nicht der richtige
Weg und führten ihrerseits zu einem Unmut. Hier müssen
in Zukunft mehr gemeinsame Prozesse in Gang gesetzt
werden um auch weiterhin die positiven sportlichen
Entwicklungen fortzusetzen und entsprechend zu
begleiten. Auch hinsichtlich der Infrastruktur des
Stadions sind weitere Entwicklungen notwendig, die
EHC-Verantwortlichen werden dies stets im Blick haben.
Allerdings kann dies nur schrittweise geschehen
innerhalb der vorhandenen finanziellen und
organisatorischen Möglichkeiten sowie den entsprechenden
zum Teil nicht veränderbaren Rahmenbedingungen.
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08.01.2012
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Eishockey: EHC schlägt Ratingen mit 6:2
Mit zwei Siegen startete der Oberliga-West Meister EHC
Dortmund in die Endrunde. Dem 6:1 gegen Hamm vom Freitag
ließen die Elche am Sonntag einen ebenfalls nie
gefährdeten 6:2 (1:1, 1:0 4:1) -Auswärtserfolg in
Ratingen folgen.
Nach Startschwierigkeiten im ersten Drittel sahen die
475 Zuschauer in Ratingen einen deutlich überlegenen
Meister. Wie schon in der Hauptrunde fanden die
Dortmunder anfangs allerdings nicht ins Spiel und
gerieten sogar durch Jan-Philipp Priebsch in der neunten
Minute in Rückstand. Dabei nutzen die Gastgeber ihre
einzige Überzahl. Noch vor der Pause konnte Nils
Liesegang auf Zuspiel von Manuel Neumann – ebenfalls in
Überzahl – ausgleichen.
Richtige Wortwahl
Trainer Frank Gentges muss einmal mehr die richtige
Wortwahl in der Drittelpause gefunden haben. Mit Beginn
des Mitteldrittels dominierte nur noch der EHC.
Allerdings ließen die zählbaren Erfolge zunächst auf
sich warten. Vitali Stähle leitete dann den Sieg nach
einem traumhaften Zuspiel von Center Nils Liesegang in
der 38. Minute ein. Zuvor verzweifelten die Dortmunder
Stürmer mehrfach am Ratinger Keeper Dennis Kohl, der
über sich hinauswuchs.
Vorentscheidung
Das 3:1 in der 51. Minute durch Sebastian Eickmann
brachte dann die Vorentscheidung. Fünf Minuten später
war das Spiel entscheiden. Ryan Martens sorgte für das
4:1, und als Frank Petrozza in der gleichen Minute auf
5:1 erhöhte, gab es keinen Zweifel mehr am Dortmunder
Erfolg. Den letzten EHC- Treffer schoss Philipp Michl
gut zwei Minuten vor dem Ende. Das zweite Ratinger Tor
durch Philip Hendle fiel erst 25 Sekunden vor dem Ende
und hatte nur noch statistischen Wert.
Tore: 1:0 (8:16) Priebsch+1, 1:1 (11:37) Liesegang
(Neumann)+1, 1:2 (37:48) Stähle, 1:3 (50:19) Eickmann,
1:4 (55:18) Martens (Kreutzmann, Liesegang), 1:5 (55:44)
Petrozza, 1:6 (57:56) Michl, 2:6 (59:35) Hensel
Strafen: Ratingen 8. - EHC 2.
Zuschauer: 475.
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03.01.2012 |
Neues
Jahr – Neue Runde – Neuer Spieler!
Das Jahr 2011 ist ebenso Vergangenheit wie die
Hauptrunde der Oberliga West. So beginnt der EHC
Dortmund nach der erfolgreichen Titelverteidigung der
West-Meisterschaft das Jahr 2012 mit dem Heimspiel gegen
Hamm (Freitag, 20 Uhr Eissportzentrum Westfalenhallen)
und auswärts in Ratingen (Sonntag, 18 Uhr) wieder bei
null. Der Modus will es so, die Punkte der Hauptrunde
werden nicht übernommen, wohl aber die registrierten
Strafen. Der Eishockeysport ist halt bekannt für gewisse
Eigentümlichkeiten. Nun also spielen die besten acht
Vereine der Oberliga West ab dem ersten Januarwochenende
eine (neue) Endrunde, die bis zum 19. Februar 2012
dauert und in der es darum geht, einen Platz unter den
besten Vier zu erkämpfen. Die treten danach mit den
jeweils zwei Besten aus den Oberligen Nord und Ost in
zwei Gruppen an um die vier Teilnehmer für die Play-Offs
gegen den Süden um den Aufstieg zu 2. Bundesliga zu
ermitteln. Die Platzierten 5 bis 8 der Oberliga West
Endrunde spielen ab dem 24.02.2012 im Modus "Best of
five" einen Startplatz für den DEB-Pokal 2012/2013 aus.
Wenn die Westfalen Elche ab dem 6. Januar 2012 in die
Endrunde starten, dann ist die Rollenverteilung klar:
Die großen Favoriten kommen aus Hessen! Vor allem die
Kassel Huskies haben sich bereits erheblich verstärkt,
ebenso die Frankfurter Löwen und die Roten Teufel aus
Bad Nauheim beabsichtigen dies bis zum Ende der
Wechselfrist am 15. Januar noch zu tun. Natürlich möchte
der EHC Dortmund ebenso wie die Duisburger Füchse diesen
Gegnern Paroli bieten, leicht wird dies allerdings nicht
werden. Zumal am ersten Endrundenwochenende mit den
Ratinger Ice Aliens und den Hammer Eisbären zwei Gegner
auf dem Spielplan stehen, die nicht zu unterschätzen
sind. Zwar konnten sich die Westfalen Elche gegen beide
Teams im ersten Saisonteil je zweimal siegreich
durchsetzen, dies musste aber jeweils hart erkämpft
werden. Das wird am Wochenende sicherlich nicht anders
sein, denn sowohl Hamm als auch Ratingen gehen mit
frischer Motivation in die neue Runde und fühlen sich in
der Verfolgerrolle wohl.
Nach einer kurzen Sylvester- und Neujahrspause ist Elche
Cheftrainer Frank Gentges mit seiner Mannschaft wieder
auf dem Eis. Einen Neuzugang gibt es auch an der
Strobelallee zu begrüßen. Es ist der 18-jährige
Christian Kretschmann, der bis zum Jahresende sowohl in
der DNL-Mannschaft des Krefelder EV als auch im
Oberliga-Team des EHC Krefeld spielte und außerdem
fünfmal im DEL-Kader der Krefelder Pinguine stand.
„Christian ist ein talentierter DNL-Spieler mit
Perspektive. Seine Leistungen stagnierten in dieser
Saison etwas im Vergleich zur Vorsaison. Deshalb muss er
sich nun mit einer starken zweiten Saisonhälfte für
höhere Aufgaben empfehlen. Er kann sowohl Außen- als
auch Mittelstürmer spielen“ beschreibt Frank Gentges den
neuen Spieler mit der Nummer 5 im EHC Trikot. In der
vergangenen Saison spielte Christian Kretschmann (neben
seinen Krefelder DNL-Einsätzen) beim Neusser EV in der
Oberliga und konnte dabei zwei Tore gegen die Elche
erzielen, darunter ein frech verwandelter Penalty. Wenn
alle Passunterlagen bearbeitet sind, dann wird er am
Freitagabend zuhause sein Debüt im EHC-Trikot geben.
Auch für Verteidiger Benedikt Kastner wird es dann
endlich die Meisterschaftspremiere für die Elche geben
können. Knapp vier Monate nach seiner schweren
Schulterverletzung aus einem Vorbereitungsspiel kann der
gerade 26 Jahre alt gewordene gebürtige Garmischer
wieder mitwirken. Dagegen steht hinter dem Einsatz von
Dieter Orendorz ein großes Fragezeichen, da er im Kader
der Iserlohn Roosters steht. |
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29.12.2011 |
Westfalen
Elche ziehen erfreuliche Jahresbilanz!
Der erneute Gewinn der Oberliga West Meisterschaft am 2.
Weihnachtstag setzte die Serie der sportlichen Erfolge
des EHC Dortmund beeindruckend fort. Die Westfalen Elche
konnten sich dabei unter der Leitung von Sportchef Frank
Gentges, wie schon in den beiden vorangegangenen
Spielzeiten, gegen die zum Teil besser gestellte
Konkurrenz durchsetzen. In 22 Spielen holte der EHC 58
Punkte, nur acht Zähler wurden auf dem Weg zur
Titelverteidigung abgegeben (88% Erfolgsquote). Zuletzt
gab es dabei eine Siegesserie von 11 Spielen in Folge.
Auch in der Strafzeitenbilanz belegen die Westfalen
Elche den Spitzenplatz (im positiven Sinne), kein
anderes Team verbrachte weniger Zeit auf der Strafbank.
Bei den Zuschauerzahlen gab es einen weiteren positiven
Trend zu vermerken, hier konnte der Schnitt im Vergleich
zur Hauptrunde der letzten Saison um 200 auf 866
gesteigert werden.
Betrachtet man rückblickend das Jahr 2011
saisonübergreifend, so ist auch diese Bilanz
ausgesprochen positiv. In insgesamt 47
Meisterschaftsspielen gab es 38 Siege bei einem
Gesamttorverhältnis von 278:97. Die drei besten
Torschützen der Westfalen Elche im zu Ende gehenden Jahr
haben mit Ryan Martens, Frank Petrozza und Kevin
Lavallee (spielte letzte Saison im EHC-Trikot)
kanadische Wurzeln. Die meisten Skorerpunkte sammelte im
Jahr 2011 allerdings Verteidiger Manuel Neumann (54),
gefolgt von Ryan Martens (52), Frank Petrozza (47), Nils
Liesegang (44), Andrew Schembri (43 – jetzt Deggendorf),
Kevin Lavallee (43 – jetzt Bad Nauheim), Kapitän Stephan
Kreuzmann (40) sowie David Hördler (40 – jetzt Selb).
Auch in dieser Jahresbilanz fällt die positive
Entwicklung der Zuschauerzahlen im Vergleich zum Vorjahr
auf. Hier konnte der Durchschnitt sogar von 548 auf 928
gesteigert werden. Diese Steigerung ist ein
bemerkenswerter Trend, vor allem wenn man ihn mit
rückläufigen Zahlen an anderen Standorten vergleicht.
Allerdings verdeutlichen die Gesamtzahlen auch
weiterhin, dass der EHC Dortmund im Vergleich zur
hessischen Konkurrenz in der Oberliga West finanziell
deutlich schlechter gestellt ist und Elche Sportchef
Frank Gentges mit wesentlich geringeren finanziellen
Mitteln sportlich Paroli bieten muss.
Diese unterschiedlichen Voraussetzungen sind aber auch
Ansporn für die am 6. Januar 2012 beginnende Endrunde
der besten acht Vereine in der Oberliga West. In diesem
zweiten Saisonabschnitt geht es für den EHC Dortmund
zusammen mit Bad Nauheim, Kassel, Duisburg, Frankfurt,
Hamm, Ratingen und Königsborn darum, bis zum 19. Februar
2012 in jeweils 14 Spielen einen Platz unter den besten
Vier zu erreichen, die dann mit den jeweils beiden
besten Mannschaften aus den Oberligen Nord und Ost die
vier Play-Off-Teilnehmer für die Aufstiegsduelle mit dem
Süden bestreiten. Dieses „Aufstiegsnadelöhr“ zur 2.
Bundesliga (nur einer von insgesamt 39 Oberligisten kann
den Sprung in die nächst höhere Spielklasse schaffen)
ist ohnehin eine besondere Hürde, die Konzentration bei
den Westfalen Elchen liegt allerdings erst einmal auf
dem ersten Schritt im Westen. Der wird schwer genug
sein, denn mit Bad Nauheim, Kassel, Duisburg und
Frankfurt hat sich der EHC mit Mannschaften zu messen,
die sich zum Teil für diese Endrunde verstärkt haben
oder noch verstärken werden. Schon das erste Wochenende
mit dem Heimspiel gegen Hamm (6.1. – 20 Uhr) und der
Auswärtspartie in Ratingen (8.1. – 18:30 Uhr) hat es in
sich, denn auch diese Teams sind keinesfalls im Kampf um
die begehrten vier Plätze zu unterschätzen!
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