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News Lippe-Hockey-Hamm/Hammer
Eisbären
2011 |
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21.04.2012 |
Sven Gösch ist neuer Trainer der Hammer Eisbären
Ein neuer Trainer, zwei ambitionierte Talente und ein
weitgereister Kanadier – die Planungen für die kommende
Saison in der Eishockey-Oberliga nehmen bei den Hammer
Eisbären langsam konkrete Formen. Zu „50 Prozent“, so
Team-Manager Thorsten Licht, sei der Kader bereits
komplett.
An der Bande wird in der nächsten Spielzeit Sven Gösch
die Verantwortung tragen. Der 39-jährige
B-Lizenz-Inhaber ist der Nachfolger von Carsten Plate.
In Timmendorfer Strand geboren verbrachte er seine ganze
aktive Laufbahn beim dort ansässigen ETC. Als größten
Erfolg bezeichnet er dabei die Teilnahme an der
Aufstiegsrunde zur 2. Liga. 2004 beendet Gösch seine
Karriere und wurde Trainer beim Oberligisten Adendorfer
EC. Nach einem Jahr kehrte er zu seinem Stammverein
zurück, arbeitete dort im Nachwuchsbereich und Vorstand.
In der vergangen Saison heuerte Gösch in Leipzig an,
wurde jedoch im Januar entlassen. „Sportlich kann ich
das nicht nachvollziehen“, sah Gösch sein Team mehr als
im Soll.
Jetzt zählen allerdings die Eisbären. Und deren
Verantwortliche haben sich ziemlich schnell auf Gösch
festgelegt, weil er die gleiche Philosophie vertrete,
wie Licht betont. Junge Spieler und „dass auf den Euro
geguckt wird“, so Gösch. Dennoch will der neue Coach
„mit ein bisschen Glück um die Plätze eins bis vier“
mitspielen.
Derzeit versucht er die Mannschaft trotz der eisfreien
Zeit kennen zu lernen. Eins der Platzierungsspiele gegen
Unna hatte er sich bereits angeguckt, nun lässt er die
Eisbären-Saison im DVD-Player Revue passieren. Ein Bild
gemacht hat er sich schon von Casey Bartzen, der bei den
Hammern künftig die zweite Ausländer-Kontigentstelle
neben Jiri Svejda besetzt. Der Kanadier ersetzt den
tschechischen Verteidiger Patrik Flasar. „Wir haben
jemanden gesucht, der auch Tore macht. Das war
vergangene Saison unser Manko“, so Licht. Der Stürmer
verfügt über viel Erfahrung. Er spielte zuletzt in der
höchsten rumänischen Liga, war zudem schon in Italien,
Frankreich, Ungarn, den Niederlanden und 2006 bei den
Revier Löwen Oberhausen aktiv.
Weniger Erfahrung, dafür aber eine imposante Figur hat
Robin Radermacher. Der Verteidiger ist 2,00 Meter groß
und 115 Kilo schwer. Er wird am Freitag 20 Jahre alt und
passt damit ins Beuteschema der Eisbären, die vorwiegend
auf junge Akteure setzen wollen. Zuletzt spielte
Radermacher zwei Jahre in Frankfurt und erhielt in der
vergangenen Saison zunehmend mehr Spielzeit. Ebenfalls
19 Jahre alt ist Stefan Streser, der aus Dortmund nach
Hamm kommt. Er verpasste allerdings die zweite
Saisonhälfte, weil er sich im Training beim DEL-Klub
Iserlohn Roosters eine Schulterverletzung zuzog, die
aber auskuriert ist. „Er hat hohe Ziele und will Profi
werden“, freut sich Licht auf das Talent, das im
Nachwuchs von Köln und Iserlohn das Eishockey-Spielen
erlernte. Fest steht nun auch, dass Karan Moallim und
Sebastian Licau nicht mehr für Hamm auflaufen werden.
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18.04.2012 |
Ausklang einer gelungenen Saison
Am Freitag, 20. April 2012, findet der Saisonausklang
der Hammer Eisbären statt. Ab 19 Uhr feiern wir eine
gelungene Saison der Hammer Eisbären in der Pistenbar
der Maxi-Eisporthalle. Zu Gast sein wird auch der neue
Trainer, den wir dann offiziell vorstellen wollen.
Außerdem wird die aktuelle Entwicklung von Neuzugängen
und Verein bekannt gegeben. Es ist also für alles
gesorgt – für Musik sorgt das Simply made DJ Team. Wir
freuen uns auf euch!
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10.04.2012 |
Potthoff und Gleibler bleiben
Mit Matthias Potthoff und Marvin Gleibler haben die
Hammer Eisbären zwei weitere wichtige Spieler für die
kommende Saison an sich binden können. "Wir sind sehr
froh, dass die beiden auch in der nächsten Spielzeit
unser Team berreichern. Zwei absolute Leistungs- und
Sympathieträger, " so Werner Nimmert.
Damit bleibt der ehemalige DEL-Spieler, Matthias
Potthoff, im Hammer Osten und kann seine unheimliche
Torgefährlichkeit für die Eisbären weiter unter Beweis
stellen. Schließlich gehört der Stürmer zu den besten
Scorern der Oberliga.
Auch Marvin Gleibler bleibt nach kurzzeitigen
Verhandlungen. Der Verteidiger, der in den Play-Offs
überdurchschnittliche Leistungen gezeigt und in der
zurückliegenden Saison eine tolle Entwicklung gemacht
hat, wird das Team verstärken. "Davon ab, ist er
menschlich ein ganz wichtiger Spieler für die
Mannschaft", schwärmt Nimmert.
"In den nächsten Tagen werden wir weitere Personalien
bekannt geben" verspricht Werner Nimmert, der mit den
bisherigen Gesprächen zufrieden ist.
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30.03.2012 |
Eisbären und Trainer Plate trennen sich
Die Hammer Eisbären und Trainer Carsten Plate gehen in
Zukunft getrennte Wege. Darauf einigen sich beide Seiten
nach intensiven Gesprächen einvernehmlich.
„Wir sind nicht auf einen Nenner gekommen“, erklärt
Teammanager Thorsten Licht. Da Plate nur für ein
„kleines Honorar“ (Licht) arbeitete, hatte sich der
Ex-Profi erhofft, noch einen Job zu erhalten. Diesen
konnte ihm derVorstand nicht vermitteln. „Carsten
Hauptaugenmerk liegt eben darauf, das können wir
nachvollziehen“, sagt Licht.
Sportlich habe Plate dagegen alle Vorgaben erfüllt, auch
wenn sich die Verantwortlichen ein besseres Abschneiden
in der Endrunde gewünscht hatten.
„Aber unterm Strich passte alles“, beteuert der
Teammanager. Plate selbst findet es „ sportlich schade,
dass ich den Weg nicht weitergehen kann, aber aus
privater und beruflicher Sicht wurde mir damit auch eine
Entscheidung abgenommen“, so der 39-Jährige.
Die Nachfolgeregelung soll in kürte geklärt werden – und
der soll aus der Mannschaft „eine Einheit formen, so
dass wir unser Vorhaben, die Großen in der Liga zu
ärgern, ein Stückchen näher kommen“, beschreibt Licht
das Anforderungsprofil.
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15.03.2012 |
Eisbären wollen Serie gegen Unna gewinnen
„Wir wollen beide Spiele und somit auch die Serie
gewinnen“, stellt Carsten Plate unmissverständlich klar.
Der Trainer des Eishockey-Oberligisten Hammer Eisbären
hat für die kommenden zwei Aufeinandertreffen gegen den
Königsborner JEC – am Freitag ab 20 Uhr in Unna sowie am
Sonntag ab 18.30 Uhr in der Eissporthalle am Maxipark –
beim Serienstand von 1:1 ein klares Ziel vor Augen.
Aber auch mit Respekt vor dem Gegner. Denn der Ex-Profi
glaubt nicht, dass die Bulldogs es seinem Team noch
einmal so einfach machen werden. Plate hatte seine
Mannen in beiden Partien, also auch bei der
3:5-Heimniederlage, als bessere, drückendere und agilere
Mannschaft auf dem Eis gesehen. „Auch im zweiten
Drittel, was wir 1:3 verloren haben, habe ich Unna nicht
besser gesehen. Aber da hat der Gegner eben eiskalt von
unseren Fehlen profitiert“, meint der Coach. „Aber
Königsborn hatte den Sieg nicht verdient.“
Trotzdem erwartet er, dass der KJEC „noch einmal eine
Schippe drauflegen wird“, glaubt der 39-Jährige. „Das
sah mir zu locker aus, eher untypisch.“ Doch auch das
macht ihm nicht angst und bange, denn „wir haben noch
genug Benzin im Tank, um ein bisschen Gas zu geben“.
Personell hat sich die Situation bei den Eisbären kaum
verändert. Nils Sondermann, Jiri Svejda und Pierre klein
stehen verletzungsbedingt weiterhin nicht zur Verfügung.
Goalie Benjamin Voigt wollte am Donnerstag erstmals
wieder auf das Eis, doch sein Einsatz am Wochenende ist
mehr als fraglich. Daher wird wohl weiterhin Patrick
Hoffmann das Tor der Eisbären hüten. Zudem ist Robin
Locke am Freitag wegen seiner dritten
Zehn-Minuten-Strafe am vergangenen Sonntag gesperrt.
„Für ihn wird wohl Constantin Wichern aufrücken“,
erklärt Plate.
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15.03.2012 |
Voigt und Svejda verlängern bei den Eisbären
Die Saison geht für die Hammer Eisbären gerade in ihren
Endspurt, doch die Planungen für die kommende laufen
bereits auf Hochtouren. Mit Goalie Benjamin Voigt sowie
Jiri Svejda haben nun zwei Leistungsträger ihre Zusage
für die kommende Spielzeit gegeben und ihre Verträge
verlängert.
„Seitdem ich hier bin, hat sich einiges bewegt, und
diesen Weg gehe ich gerne weiter. Es macht Spaß, meinen
Teil dazu beitragen zu können“, begründet Voigt sein
Bleiben. Dabei hatte der 29-Jährige auch Angebote von
höherklassigen Klubs vorliegen. „Es war schwere Arbeit“,
erläutert
Teammanager Thorsten Licht. Dennoch hat sich der Keeper,
der für die Hammer nahezu in jeder Partie ein sicherer
Rückhalt ist, für die Eisbären entschieden – mit dem
Ziel, die Entwicklung weiter zu gehen, sowohl sportlich
als auch im Umfeld“, sagt Voigt, der damit in sein
drittes Jahr am Hammer Maxipark geht.
Ein Jahr länger schnürt nun Jiri Svejda seine
Schlittschuhe für den Hammer Oberligisten. „Das Jahr ist
für ihn nicht gut gelaufen, aber das weiß er auch“, sagt
Licht. Doch ein Hindernis für eine Weiterbeschäftigung
sahen die Verantwortlichen darin nicht. Denn der
27-Jährige „ist ein guter Teamplayer, zeigt immer 110
Prozent Einsatz“, beteuert der Teammanager und glaubt,
dass Svejda wieder zu seiner Normalform zurückfinden
wird.
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08.03.2012 |
Eisbären spielen Finale gegen Unna
Es geht um den Startplatz im DEB-Pokal. In erster Linie.
Doch es geht um mehr. Es geht um viel Prestige, wenn die
Hammer Eisbären im Play-off-Finale auf den Königsborner
JEC trifft. Die Serie „best of five“ startet am Freitag
um 20 Uhr in Unna, am Sonntag erfolgt das nächste Duell
in der Eissporthalle am Hammer Maxipark – erstes Bully
ist dann um 18.30 Uhr.
Die beiden Siege der Hammer gegen die Frankfurter Löwen
(5:4 und 4:3) dürfte dem Team von Trainer Carsten Plate
noch einmal den nötigen Antrieb gegeben haben – zudem
die Motivation im Derby ohnehin höher ist. Daher
erwartet der Coach ein intensive Duelle. Hinzu kommt,
dass die Eisbären noch zwei Rechnungen zu begleichen
haben. Denn in der Endrunde in der Oberliga-West ging
Hamm zweimal nicht als Sieger vom Eis und verlor 7:8 und
1:2. „Der Stachel sitzt immer noch tief“, bestätigt der
Ex.Profi. „Aber gegen die Löwen haben wir Zusammenhalt
bewiesen“, geht Plate mit Optimismus in die Begegnungen
gegen die Bulldogs.
Dafür aber ohne Nils Sondermann. Der Kapitän hatte in
der Vorwoche gegen die Hessen einen Schläger ins Gesicht
bekommen und brach sich den Orbitaboden, also eine
Verbindungsstelle zwischen Joch- und Nasenbein. Für ihn
ist die Saison ebenso beendet wie für Jiri Svejda
(Fingerbruch). Auch Goalie Benjamin Voigt wird nicht zur
Verfügung stehen – er lag wegen eines Abszesses am
Unterkiefer sogar im Krankenhaus. Für ihn wird Patrick
Hoffmann das Hammer Tor hüten. Zudem ist Pierre Klein
weiterhin am Knie verletzt. Doch weil der Gegner noch
mehr Ausfälle zu beklagen hat, „darf das für uns keine
Ausrede sein“, beteuert Plate.
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04.03.2012 |
Restlos bedient
Carsten Plate war auch noch lange nach dem Schlusspfiff
restlos bedient. „Wir waren überhaupt nicht da“,
monierte der Trainer der Hammer Eisbären nach der 2:10
(0:0, 1:7, 1:3)-Pleite bei den Frankfurter Löwen, die in
der Serie damit mit 2:1 in Führung gingen. „Das war
wirklich egoistisch, was da gespielt worden ist.
Undiszipliniert, eine Unverschämtheit. So funktioniert
das nicht. Dafür kann ich mich nur bei den mitgereisten
Fans entschuldigen.“
Die Gäste fanden zunächst keinen Zugriff in die
Begegnung – auch bedingt dadurch, dass die Hammer in den
ersten acht Minuten sechs Strafzeiten kassierten. „Das
sehe ich ja noch ein“, so Plate, „aber wir waren
überhaupt nicht bereit für ein Play-off-Spiel.“
Während die Hammer mit drei Reihen agieren konnten,
standen bei den Hessen vier Juniorenakteure auf dem Eis,
um überhaupt zwölf Feldspieler zusammen zu bekommen.
„Und denen haben wir es dann auch richtig einfach
gemacht“, kommentierte Hamms Trainer.
Dabei begann der zweite Abschnitt nach seinen
Vorstellungen, sein Team preschte druckvoll nach vorne.
In Unterzahl starteten die Gäste in Person von Karan
Moallim und Robin Loecke einen Angriff, den Letzterer
per Nachsetzen zum 1:0 für Hamm verwertete (24.). Danach
fielen die Eisbären in alte Verhaltensmuster zurück,
besonders in punkto Rückwärtsbewegung. Leon Lilik (25.),
Robin Radermacher (26.), Sven Breiter (27.) und Marvin
Bauscher (29.) drehten die Partie binnen weniger Minuten
und brachten die Gäste mit 4:1 in Front. Kurz darauf
traf Moallin den Pfosten, ehe Martin Schweiger (30.),
Jan Barta (36.) und erneut Breiter (37.) das Ergebnis
auf 7:1 für die Löwen schraubten. „Da war überhaupt kein
Biss, kein Wehren, keine Konzentration zu erkennen“,
echauffierte sich der Coach.
Auch wenn beide Teams etwas Kräfte schonten, war das
Pulver bei den Hausherren vor 2597 Zuschauern längst
nicht verschossen. Roland Mayr (49.), Schweiger in
Überzahl (51.) und Breiter (55.) markierten Treffer
Nummer acht, neun und zehn für die Hessen. Matthias
Potthoff verkürzte für Hamm in der 59. Minute noch auf
2:10.
„Auch wenn es bei Mannschaft so ausgesehen hat: Für mich
ist die Saison noch nicht beendet“, beteuerte Plate, der
nun hofft, den Matchball am Sonntag abwehren zu können.
Daher erwartet er, „dass sich die Leute den Arsch
aufreißen und erkennen, was die Stunde geschlagen hat.
Man kann verlieren, aber sicher nicht so. Wenn man
keinen Bock hat, muss man sich nicht vier Stunden in den
Bus setzen und nach Frankfurt fahren“, fand der
39-Jährige deutliche Worte.
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01.03.2012 |
Eisbären wollen Löwen bändigen und ins Finale
einziehen
In nahezu jeder Sportart beteuern Trainer, von Spiel zu
Spiel zu denken. Für Carsten Plate, Coach des
Eishockey-Oberligisten Hammer Eisbären, gilt dies an
diesem Wochenende umso mehr. Zwar heißt der Gegner in
der Play-off-Runde, in der es um einen Startplatz im
DEB-Pokal geht, beide Male Löwen Frankfurt, doch der
Ex-Profi beschäftigt sich zunächst mehr mit der
Auswärtsaufgabe am Freitag ab 19.30 Uhr bei den Hessen,
ehe die Löwen am Sonntag um 18.30 Uhr in der
Eissporthalle am Maxipark gastieren.
„Ich will gar nicht erst über einen möglichen Dienstag
reden“, sagt der Coach. Denn dann müssten beide Teams
noch einmal in Frankfurt auf das Eis, sollte in der
Best-of-five-Runde immer noch kein Sieger feststehen.
„Aber es bringt nichts, sich über eventuelle Szenarien
Gedanken zu machen“, meint der 39-Jährige. „Alles
weitere entwickelt sich aus der Situation heraus.“ Aus
der Situation, die sich der der Partie am Freitag
ergibt. Sollten die Hammer das Eis als Gewinner
verlassen, haben sie vor heimischer Kulisse einen
Matchball.
Dass seine Mannen gegen die Löwen mithalten können,
haben sie am vergangenen Sonntag bewiesen. Zwar hatte
der Coach auch bei der 1:6-Pleite in Frankfurt keine
allzu schlechte Begegnung seiner Mannschaft gesehen,
„aber da waren wir noch nicht so konzentriert und
engagiert wie am Sonntag“, erklärt Plate, worauf es auch
am kommenden Wochenende ankommen werde. Auch wenn
Frankfurt trotz der personellen Ausfälle „immer noch
eine Stufe über uns ist: Wenn wir als Mannschaft
auftreten, ist alles möglich“, bekräftigt Plate, der
immer noch nicht auf Jiri Svejda (Fingerbruch)
zurückgreifen kann. Pierre Klein (Knie) war unter der
Woche angeschlagen, sein Einsatz ist aber nicht
gefährdet. „Wir können mit drei Reihen antreten, die
Löwen mit zwei. Diesen Vorteil sollten wir nutzen“,
beteuert der Coach, denn: "Wir wollen ins Finale."
Taktisch will Plate sein Team nicht allzu defensiv
ausrichten. „Wenn wir uns nur hinten reinstellen,
spielen wir Frankfurt in die Karten“, sagt er. Daher
wolle er Druck ausüben, „aber wir dürfen dabei die
Rückwärtsbewegung nicht vernachlässigen“, warnt der
39-Jährige.
Für den Ex-Profi haben die Play-off-Spiele im Übrigen
einen besonderen Reiz – einen größeren als etwa die
Platzierungspartien in der Vorsaison. „Ich nehme diese
Begegnungen ernst und sehe sie als Chance: Wir gewinnen
beide Partien und sind dann Sechster in der
Endabrechnung und haben im Finale die Perspektive,
Fünfter zu werden“, erklärt der Trainer.
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23.02.2012 |
Reizvolle Aufgabe gegen Frankfurt
Im Nachhinein kann Carsten Plate mit dem achten Rang zum
Abschluss der Endrunde in der Eishockey-Oberliga-West
leben. Ganz gut sogar. „Die nächsten Aufgaben sind
schwierig, aber umso reizvoller“, sagt der Trainer der
Hammer Eisbären mit Blick auf die kommenden Begegnungen
gegen die Löwen Frankfurt – am Freitag um 20 Uhr in
Hessen, am Sonntag ab 18.30 Uhr in der heimischen
Eissporthalle am Maxipark.
Im Modus „Best of five“ geht es nun um einen Startplatz
im DEB-Pokal, „und da wollen wir in die nächsten Runde“,
beteuert der Coach. Dann würden die Eisbären aus den
Sieger des zweiten Halbfinals, Ratingen gegen Unna,
treffen. Mit den Bulldogs und hatte der Ex-Profi schon
an diesem Wochenende geliebäugelt, um sich für die zwei
Derby-Pleiten revanchieren zu können. „Aber wir sind zu
der Erkenntnis gekommen, dass diese Konstellation jetzt
gar nicht so schlecht ist“, so Plate. Weil „wir nun in
der Außenseiterrolle sind, die uns eher liegt“. Weil
nach Plates Ansicht „ein interessantes Hockey-Spiel auf
uns warten dürfte.“ Und weil die Hammer in dieser Saison
gegen die Hessen keine allzu schlechte Leistungen
gezeigt haben: Zwei Siege und zwei Niederlagen lautet
die Bilanz. Vor allem der 7:3-Auswärtserfolg vor rund
drei Wochen dürfte den Eisbären noch in guter Erinnerung
geblieben sein.
Und genau an diese Vorstellung will der 39-Jährige
möglichst anknüpfen – mit ähnlicher Marschroute. „Wir
haben damals relativ passiv angefangen und dann gemerkt,
dass wir hier etwas mitnehmen können“, blickt Plate
zurück. Ähnlich soll es auch diesmal ablaufen. „Aber“,
betont der Trainer, „wir wollen uns nicht nur hinten
rein stellen.“
Bis auf Jiri Svejda (Finger gebrochen) steht der gesamte
Kader zur Verfügung. Die Verletzung des Tschechen
stellte sich übrigens nicht als allzu gravierend heraus,
„vielleicht ist er für das Wochenende danach wieder ein
Thema“, sagt Plate, der hofft, dass zum Freitagsspiel
alle Akteure pünktlich anreisen werden. „Das ist nun mal
das Problem bei einer Halbprofi-Mannschaft. Die Leute
müssen arbeiten, und wir müssen gucken, dass alle
nachkommen können“, erläutert der 39-Jährige.
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16.02.2012 |
Eisbären vor Endspiel in Ratingen
Die 1:2-Derbypleite in Unna vergessen, die Köpfe frei
bekommen und nach vorne schauen: So lautet die
Marschroute für die Hammer Eisbären für die letzten zwei
Spiele in der Endrunde der Eishockey-Oberliga-West – am
Freitag zuhause gegen die Kassen Huskies (20
Uhr/Eissporthalle am Maxipark) sowie am Sonntag um 18.30
Uhr bei den Ratinger Ice Aliens.
Ein ähnlich emotionsloser Auftritt wie am vergangenen
Sonntag bei KJEC soll aber nicht mehr folgen. Wird er
auch nicht, ist sich Trainer Carsten Plate sicher: „Für
mich gilt das auf jeden Fall, weil ich die Saison
vernünftig zu Ende bringen will“, sagt er. „Und ich
glaube, dass die Jungs auch ehrgeizig und stolz genug
sind, sich anders zu präsentieren. Die Leute sollten
sich bewusst sein, dass es auch um neue Verträge geht.“
Doch auch der Reiz, am Ende um einen Startplatz im
DEB-Pokal zu kämpfen, sollte die Eisbären noch einmal
beflügeln.
Dass die Huskies am Freitag Favorit sind, ist für Plate
keine Frage. Mit Manuel Klinge, Petr Sikora und Michael
Christ erwartet der Coach nämlich „die stärkste erste
Reihe der Liga“. Aber dennoch: Wenn seine Mannen ähnlich
engagiert zu Werke gehen wie in der Vorwoche beim 4:6
gegen Bad Nauheim, also „wenn wir uns richtig ins Zeug
legen, dann ist vielleicht etwas möglich“, glaubt der
39-Jährige, der am Freitag auf den gesperrten Tim
Pietzko verzichten muss. Darüber hinaus fehlen Jiri
Svejda (gebrochener Finger) und Malte Bergstermann, der
aus disziplinarischen Gründen diszipliniert wurde.
Wichtiger wäre aber ein Sieg "im absoluten Endspiel" (Plate)
gegen die Ice Aliens – mit mehr als zwei Toren
Differenz. „Denn Punkte gegen Kassen helfen uns nicht,
wenn wir in Ratingen nicht gewinnen“, zählt Plate die
Voraussetzungen auf, um noch auf Rang sieben klettern zu
können. Eine weite wäre, dass Ratingen am Freitag keine
Zähler aus Bad Nauheim entführen. Auch wenn die
Außerirdischen in den vergangenen Wochen mit
finanziellen und personellen Schwierigkeiten zu kämpfen
hatte, erwartet Plate einen schlagfertigen Gegner, „den
wir nicht unterschätzen dürfen“. Um das Minimalziel
Platz sieben nicht zu gefährden.
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09.02.2012 |
Eisären sind heiß Revanche
Dieser Erfolg tat gut. Sehr sogar. Es war eine große
Last, die den Hammer Eisbären nach dem 7:3-Sieg am
vergangenen Samstag abgefallen war. Die Chance auf Platz
sechs ist also noch greifbar – vorausgesetzt sind
weitere Punkte in der Endrunde der
Eishockey-Oberliga-West.
Im Heimspiel am Freitag gegen den EC Bad Nauheim (20
Uhr/Eissporthalle am Maxipark) dürfte die Ausgangslage
klar sein: Der Gast aus Hessen ist klarer Favorit, „aber
ohne Chancen sind wir nicht“, beteuert Hamms Trainer
Carsten Plate. Mehr ausrechnen dürfen sich die Eisbären
wohl am Sonntag (18.30 Uhr) beim Königsborner JEC.
Nur zu gern würden sich die Eisbären für die bittere
1:10-Hinspielniederlage bei den Roten Teufeln
revanchieren, als die Hammer vor allem im ersten Drittel
„völlig indiskutabel“ aufgetreten waren, wie es der
Coach damals formuliert hatte. Daher sollen frühe
Gegentreffer möglichst vermieden werden – was nicht
heißt, dass Plate sein Team extrem tief stehen lassen
will. „Wir dürfen uns nicht verstecken“, beteuert der
39-Jährige, der sich auch in der Offensive einige
entscheidende Akzente seiner Mannen erhofft.
Nicht dabei mithelfen können werden Patrik Flasar
(privat) und Malte Bergstermann, der am Freitag gesperrt
ist. Dafür stehen Robin Locke, Tim Pietzko und Pierre
Klein wieder zur Verfügung.
Für das Derby am Sonntag benötige dagegen kaum ein
Akteur in den Reihen der Eisbären eine extra Portion
Motivation. Einerseits, weil es eben die Partie gegen
die Bulldogs ist. Andererseits aber wegen des Auftritts
von Waldemar Banaszak auf der Pressekonferenz nach dem
Hinspiel. Dort hatte der KJEC-Trainer Christian Gose
beschuldigt, absichtlich in Unnas Keeper May gerast zu
sein und dessen Verletzung in Kauf genommen zu haben.
Nach einem Disput mit Plate verließ er daraufhin
kommentarlos den Raum. „Das hat keinen Stil, so etwas
macht man einfach nicht“, sagt Hamms Coach, der mit
seiner Truppe sowohl auf die Niederlage (7:8) als auch
auf den Auftritt Banaszaks die passende Antwort auf dem
Eis liefern möchte.
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01.02.2012 |
Hammer Eisbären zweimal Außenseiter
Gleich zweimal sind die Hammer Eisbären am kommenden
Wochenende „krasser Außenseiter“, wie es Trainer Carsten
Plate formuliert. Zunächst am Freitag im Heimspiel der
Oberliga-Endrunde gegen den EHC Dortmund (20
Uhr/Eissporthalle am Maxipark), dann am Sonntag (18.30
Uhr) bei den Löwen Frankfurt.
„Bei dem Programm kann es passieren, dass wir auch nach
diesen zwei Partien ohne Punkte dastehen“, sagt der
Coach. „Aber wichtig ist, dass wir insgesamt wieder als
Mannschaft besser werden. Dafür muss man nicht unbedingt
Punkte als Gradmesser nehmen.“ Doch sie wären wichtig,
im in der Tabelle zumindest um einen Platz zu
verbessern. „Im Moment fehlt uns einfach das Quäntchen
Glück“, sagt der Ex-Profi mit Blick auf das Heimspiel
gegen den EV Duisburg am vergangenen Sonntag. Da hatten
die Eisbären eine ordentliche Partie gezeigt, „haben
manchmal aber zu naiv verteidigt und vorne den
Möbelwagen nicht getroffen. Und fehlt ein
Erfolgserlebnis.“ Dass die Personaldecke derzeit dünn
ist, mache die ganze Angelegenheit nicht einfacher.
Definitiv ausfallen werden Tim Pietzko (Grippe und
Bindehautentzündung) sowie Stürmer Pierre Klein
(Ellenbogen- und Handverletzung). Christian Gose ist
erkältet und trainierte nur eingeschränkt, und auch
Marvin Gleibler ist angeschlagen. Doch bei den beiden
Letztgenannten hat Plate die Hoffnung, dass sie
auflaufen können.
Dafür gibt es auch etwas Positives aus dem Kader zur
vermelden: Karl Jasik wird nach seinem Kreuzbandriss,
den er sich im Oktober vergangenen Jahres zugezogen
hatte, erstmals wieder auf dem Spielberichtsbogen
auftauchen und auf der Bank Platz nehmen. „Er will es
wieder versuchen und die Verletzung noch in dieser
Saison aus dem Kopf bekommen“, erklärt der Coach und
betont: „Wir werden da aber sicher nichts übertreiben.“
Gegen die EHC absolvierten die Eisbären in der
Einfachrunde zwei ordentliche Begegnungen, zum Auftakt
der Hinrunde allerdings einer eher durchwachsene. Daher
hofft der Eisbären-Trainer, „dass wir das jetzt wieder
hinkriegen“. Das würde erneut davon abhängen, „wie wir
hinten stehen und wie wir unsere Chancen nutzen“, so der
39-Jährige. Darüber hinaus wünscht sich der Coach, dass
seine Mannen Goalie Benjamin Voigt etwas Arbeit abnehmen
„und sich nicht immer darauf verlassen, dass er uns vor
Gegentreffern bewahrt. Irgendwann muss die Mannschaft
ihm etwas zurückgeben“, erklärt der Coach.
Ein interessantes Spiel erwartet Plate indes am Sonntag
in Frankfurt.
Gegen die Löwen sagen die Hammer vor heimischen Publikum
bisher ganz gut aus, „dafür waren es aber katastrophale
Auswärtspartien, wo das Ding schnell gelaufen ist“,
räumt der Trainer ein. Das soll diesmal anders sein,
denn der 39-Jährige zählt die Hessen zu den
„anfälligsten der Top-Mannschaften“. Die Löwen rangieren
mit neun Punkten derzeit sechs Zähler hinter Rang vier,
der letzte Fahrschein für die Play-offs. „Sie müssen
eigentlich jedes Spiel gewinnen, sonst können sie sich
das schon fast abschminken“, weiß Plate um den Druck bei
den Frankfurtern. Daher könne man, bei nicht allzu
vielen personellen Ausfällen, mit einer guten Leistung
„sicherlich etwas schaffen“, ist der Eisbären-Trainer
zuversichtlich.
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30.01.2012 |
Positive Entwicklung
Die Leistung war in Ordnung. Dennoch unterlagen die
Hammer Eisbären dem EV Duisburg am Ende mit 1:4. – Foto:
Guboff
Die Entwicklung bei den Hammer Eisbären im Vergleich zu
den Vorwochen ist positiv – auch wenn sich das noch
nicht sichtbar in den Resultaten widerspiegelt. Denn das
Team von Trainer Carsten Plate unterlag dem EV Duisburg
in der Endrunde der Eishockey-Oberliga-West mit 1:4
(0:0, 0:3, 1:1), lieferte vor 876 Zuschauern in der
Eissporthalle am Maxipark aber eine ordentliche
Vorstellung ab und präsentierte sich den Füchsen lange
auf Augenhöhe – mindestens.
„Ich bin mit der Leistung der Jungs zufrieden“, sagte
der Coach. „Wenn wir in der vergangenen Woche so
aufgetreten wären, hätten wir zumindest gegen Unna nicht
verloren.“ Tatsächlich wirkten die Eisbären defensiv
stabiler, kompakter und ließen nur wenige Duisburger
Torschüsse zu. „Beide Mannschaften haben sehr verhalten
angefangen“, analysierte Plate später.
Nachdem Gästestürmer Dennis Fischbuch zweimal Hamms
Goalie Benjamin Voigt geprüft hatte (2. und 3.), hatte
auf der anderen Seite Matthias Potthoff die erste größte
Möglichkeit für die Hammer. Nach einem Doppelpass mit
Jiri Svejda bezwang er EV-Keeper Björn Linda jedoch
nicht (6.). Im weiteren Verlauf rettete Voigt gegen Mats
Schöbel (12.), und Hamms Christian Gose schoss danach
über das Gehäuse der Füchse (16.).
Ein Doppelschlag nach der Pause sorgte für den schnellen
0:2-Rückstand des Plate-Teams: Dennis Palka (22.) und
Schöbel in Überzahl (24.) trafen für den EV. Ein
Zwischenresultat, das gar nicht so wirklich zum
Spielverlauf passte. Die Partie war zwar über weite
Strecken weiterhin ausgeglichen, doch waren es die
Gastgeber, die die besseren Chancen hatten. Etwa durch
Pierre Klein in der 28. Minute oder vier komplette
Umdrehungen des Sekundenzeigers später, als er einen
Gose-Pass nicht verwerten konnte. In der selben Minute
versuchte es Gose selbst, doch Linda fing die Scheibe.
In der 39. Minute scheiterte Klein dann noch mit einem
Alleingang, ehe Norman Hauner 36 Sekunden vor dem
Pausenpfiff das 0:3 markierte (40.). „Von den Chancen
her war das unser Drittel“, meinte Plate. „Aber wenn du
in einem Loch steckst wie wir derzeit, dann passiert so
etwas.“
Gemeinsam durch dick und dünn: Die Fans stehen trotz der
kleinen Negativserie hinter den Hammer Eisbären.

Dass die Moral der Eisbären intakt ist, bewiesen sie
im Schlussabschnitt. Denn die Hausherren, bei denen der
wegen einer Erkältung geschwächte Tim Pietzko in der
Kabine geblieben war, drängten förmlich auf den ersten
Treffer des Abends, und weil die offensivere Ausrichtung
den Gästen gleichzeitig Räume bot, entwickelte sich eine
temporeiche und durchaus sehenswerte Begegnung. In der
49. Minute kamen die Hammer dann zum erhofften
Torerfolg: Patrik Flasar lenkte die Scheibe nach Zuspiel
von Matthias Potthoff zum 1:3 über die Linie.
Doch weil alle weitere Bemühen nicht den Anschluss
brachten, reagierte Plate und ersetzte Benjamin Voigt 82
Sekunden vor Schluss durch einen sechsten Feldspieler –
bei Bully im gegnerischen Drittel. „Es ist ohnehin
schwierig, in anderthalb Minuten zwei Tore zu scheißen,
aber in dieser Phase mussten wir das auf diese Weite
probieren“, erklärte der Trainer. Doch nur 12 Sekunden
später lag der Puck im Tor der Hammer. Daniel Huhn
erzielte das Empty-net-Goal zum 1:4 (60.). „Da gehört
auch ein bisschen Glück dazu – und das hatten wir da
nicht“, so Plate.
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25.01.2012 |
Eisbären wollen gute Spiele abliefern
Das Minimalziel für das kommende Wochenende ist erst
einmal kein sonderlich hohes. „Ich möchte einfach zwei
gute Spiele sehen“, sagt Carsten Plate, Trainer der
Hammer Eisbären, vor den kommenden Aufgaben in der
Endrunde der Eishockey-Oberliga West – am Freitag (19.30
Uhr) bei den Huskies in Kassel und am Sonntag ab 18.30
Uhr in der Eissporthalle am Maxipark gegen den EV
Duisburg. „Und dass wir es schaffen, 120 Minuten
konzentriert zu arbeiten und nicht wieder solche groben
Aussetzer haben wie zuletzt. Wenn wir das erreichen,
können wir enge Begegnungen abliefern.“ Doch genau das
ist den Eisbären in den vergangenen Partien nicht
gelungen. Daher sitzt der Frust beim Coach tief –
„besonders darüber, wie wir das Derby verloren haben“,
spricht Plate das knappe 7:8 gegen Königsborn an. In der
Nachbetrachtung stellte er nämlich fest, dass sein Team
– mit Ausnahme des zweiten Abschnitts – in der
Schussstatistik deutlich vorne lag. „Aber durch
Nachlässigkeiten und Konzentrationsschwächen geben wir
dem Gegner viele Chancen“, sieht der Trainer den Grund
der Niederlage bei seinen Mannen.
Und nicht etwa bei den Schiedsrichtern. Dies hatte
KJEC-Coach Waldemar Banaszak Hamms Coach auf der
anschließenden Pressekonferenz unterstellt.
Zudem ging er öffentlich einen Akteur aus den Reihen der
Eisbären an. Er hatte ihm vorgeworfen, absichtlich mit
Unnas Keeper Sebastian May, der sich in der Aktion
verletzte, zusammengeprallt zu sein. Am Ende hatte
Banaszak die PK kommentarlos verlassen (Video dazu unter
http://www.wa.de/media/videos/?bcpid=66631072001&bclid=66352816001&bctid=1408510111001).
„Das war eine Respektlosigkeit sondergleichen“, ist
Plate noch immer echauffiert. Einen Spieler öffentlich
derart anzugreifen sei ein „absolutes No-go. Danach habe
ich explizit gesagt, nachdem ich ihn zu den verdienten
drei Punkten gratuliert habe, dass wir schlecht gespielt
haben und es nicht an den Schiedsrichtern oder sonst wem
lag“, sagt der 39-Jährige und fügt einen dritten Punkt
an: „Der Kommentar „Wir sind mit elf Spielern angereist,
und ich bin sechs Punkte eine Nase lang vor dir“ ist
einfach nur stillos. Und dass der Verein sich bei aller
Freude über den Sieg nicht für dieses Auftreten
entschuldigt, sagt auch einiges aus.“ An das Auftreten
seines Teams will Plate arbeiten. Denn nicht nur die
herben Patzer in der Defensive sorgten für die lange
Negativserie. Mit zwölf erzielten Treffern stellen die
Eisbären derzeit den schlechtesten Angriff der Liga.
„Mit Ausnahme des Unna-Spiels haben wir im Schnitt nur
einmal pro Partie betroffen. Das ist zu wenig“, weiß
Plate. „Das ist oft zu kompliziert, zu umständlich, zu
ungefährlich.“ Selbst die Rückumstellung der ersten
Angriffsreihe – Milan Vanek, Jiri Svejda und Matthias
Potthoff agieren wieder in einem Block – hat noch nicht
die erhofften Früchte getragen. „Aber gegen die Bulldogs
waren sie noch am produktivsten“, will der Trainer nicht
erneut etwas verändern.
„Denn sonst findest du gar nicht erst den Rhythmus.“ Den
Rhythmus, um wieder in die Erfolgsspur zu finden. Dafür
seien sowohl Kassel als auch Duisburg „ganz schwierige
Aufgaben“. Besonders bei den Huskies erwartet der
Ex-Profi einen harten Brocken. Denn ähnlich wie die
Eisbären stehen auch die Hessen etwas unter Druck – mit
dem Unterschied, dass bei den Gastgebern von Freitag
„nur“ Platz vier und damit die Qualifikation für die
Play-offs in Gefahr ist. „Die brauchen jeden Punkt, da
dürfen wir nicht hoffen, dass sie nachlässig werden“,
fordert Plate daher höchste Konzentration.
Gegen die Füchse von der Wedau haben die Hammer bisher
indes ordentliche Partien abgeliefert. Und die Tatsache,
dass der EV am Sonntag wahrscheinlich nicht mit den
Förderlizenzspielern an den Maxipark reisen wird,
„sollte das Ganze ein wenig ausgeglichener gestalten“,
hofft der Coach, der personell auf dem Vollen schöpfen
kann. Wichtig sei die Stabilität – und zwar von Beginn
an. Um zumindest das Minimalziel des Trainers zu
erreichen.
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19.01.2012 |
Eisbären wollen den Negativtrend stoppen
Vier Spiele, null Punkte und der siebte Tabellenplatz:
Der Start in die Endrunde der Eishockey-Oberliga West
verlief für die Hammer Eisbären alles andere als
zufriedenstellend. Daher ist es für das Team von Trainer
Carsten Plate nun Zeit, die ersten Zähler zu sammeln. Am
Freitag sind die Hammer beim EC Bad Nauheim (19.30 Uhr)
zwar Außenseiter, doch umso sind die Eisbären am Sonntag
im Derby gegen den Königsborner JEC gefordert (18.30
Uhr/Eissporthalle am Maxipark).
Um die Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse zu erhöhen,
hat der Coach seine Angriffsreihen umgestellt. Jiri
Svejda stürmt somit künftig wieder neben Matthias
Potthoff und Milan Vanek. Letzterer ist nach seinem
Innenbandriss wieder schmerzfrei und steht dem Trainer
wieder zur Verfügung. „Dadurch erhoffe ich mir noch
einmal neue Impulse“, erklärt der Ex-Profi.
Großen Respekt hat Plate vor den Roten Teufeln –
insbesondere vor deren Offensive. Daher gelte es einmal
mehr, defensiv kompakt zu stehen und „die Scheibe aus
dem eigenen Drittel herauszubringen“, sagt der Trainer.
Zudem sei es wichtig, die Partie möglichst lange offen
zu halten und im Idealfall selbst in Führung zu gehen
und diese – anders als gegen Ratingen (2:4) – zu
behaupten.
Sollten die Eisbären die Rückfahrt aus Hessen ohne
Punkte antreten, sollen spätestens am Sonntag gegen die
Bulldogs die ersten Zähler her. „Da erwartet jeder den
Sieg – wir auch“, beteuert Plate und hofft auf rege
Unterstützung seitens des Publikums. Dabei fordert der
39-Jährige von seinen Mannen von der ersten Sekunde an
höchste Konzentration, Bereitschaft und Motivation.
„Wenn wir in Rückstand geraten sollten, wird das
Publikum unruhig“, erklärt der Trainer. Und genau das
will er vermeiden – genauso wie nach diesem Wochenende
weiterhin ohne Punkte dazustehen.
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12.012012 |
Gegen Ratingen fordert Eisbären-Trainer Plate
Zählbares
Null Punkte nach drei Partien: Der Start in die Endrunde
der Eishockey-Oberliga ist für die Hammer Eisbären
sicherlich nicht ganz nach Maß verlaufen – auch wenn der
jeweilige Konkurrent stets der Favorit war. Daher ist es
für das Team von Trainer Carsten Plate nahezu schon
Pflicht, am Sonntag im Heimspiel gegen die Ratinger Ice
Aliens (18.30 Uhr/Eissporthalle am Maxipark) zu punkten.
Erst am Mittwoch unterlagen die Eisbären mit 0:3 beim EV
Duisburg – nach Treffern von Ohmann (20.), Breitkreuz
(43.) und Huhn (58.). Doch gänzlich unzufrieden war der
Coach nicht mit dem Auftritt seiner Mannen an der Wedau:
„Ich denke, dass wir ganz ordentlich gespielt haben, die
kämpferische Leistung war absolut vorhanden, und die
Jungs haben sich nie hängen lassen“, sagt der Ex-Profi.
„Aber in den entscheidenden Moment sind wir nicht in der
Lage, die Scheibe einfach herauszuschießen.“ Was der
Trainer wiederum auf einen müden Moment zurückführt,
„denn wenn man über eine Minute auf dem Eis ist und
rotiert und rotiert, ist das kein Wunder. Aber wenn wir
mal den Druck herausnehmen würden, würde das Ganze
wieder einfacher aussehen.“
Dass nach einer kleine Negativserie das Selbstvertrauen
nicht das beste ist, weiß auch der Trainer: „Daher muss
man gucken, dass man sich das im Training holt – dass
man sich wieder etwas zutraut.“
Im Idealfall am Sonntag gegen die „Außerirdischen“,
einem Gegner auf Augenhöhe. Die Rollen sind daher nicht
so klar verteilt wie in den vergangenen Partien. Der
Nachteil daran: „Wir stehen unter Druck“, beteuert Plate.
„Jetzt muss etwas Zählbares herauskommen. Aber das gilt
für Ratingen genauso wie für uns.“ Das Positive daran
sei hingegen, dass man spielerisch nicht so unter Druck
gesetzt werde wie eben zuletzt gegen Frankfurt oder
Duisburg. „Vielleicht haben wir etwas mehr Freiräume,
sodass wir in der Offensive besser zur Entfaltung
kommen“, hofft der 39-Jährige.
Personell ist die Situation unverändert. Der Einsatz von
Marvin Gleibler, der in dieser Woche nach seiner
Mittelentzündung wieder ins Training eingestiegen ist,
dürfte ebenso zu früh kommen wie für Milan Vanek
(Innenbandriss). Bei Gleibler besteht jedoch die
Möglichkeit, dass er im Kader steht und auf der Bank
Platz nimmt. Zwar haben auch die Ratinger einige
Ausfälle zu beklagen, „doch auch dadurch ist das Spiel
noch nicht gewonnen“, warnt der A-Lizenz-Inhaber: „Wir
müssen uns nichts vormachen, die Begegnungen gegen die
Ice Aliens waren immer knapp, und es wird auch diesmal
ein hartes Stück Arbeit. Wenn wir das nicht realisieren,
kann es ein böses Erwachen geben.“
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09.012012 |
Hammer Eisbären schon am Mittwoch in Duisburg
gefordert
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Schon am Mittwoch
reisen die Hammer Eisbären zur vorverlegten Partie in
der Endrunde der Eishockey-Oberliga-West beim EV
Duisburg, die um 19.30 Uhr in der Scania-Arena beginnt.
„Wir sind klarer Außenseiter“, sagt Hamms Trainer
Carsten Plate, der erwartet, dass die Füchse auf ihre
DEL-Förderlizenz-Akteure zurückgreifen kann. „Das wird
uns sicher nicht helfen“, ist sich der Ex-Profi der
Schwere der Aufgabe bewusst – und blickt auch nicht ohne
Staunen auf den überraschenden 8:5-Sieg der Duisburger
gegen Kassel am vergangenen Sonntag zurück: „Gegen die
Huskies musst du erst einmal acht Tore schießen.“
Genau das war das Manko der Eisbären beim 1:3 gegen
Frankfurt: Die mangelnde Chancenverwertung. Dennoch
hofft Plate, dass sein Team die Kurve bekommt. Zwar
haben die Hammer in der Hauptrunde beide Begegnungen
gegen das Team von der Wedau verloren (2:5 und 1:4),
aber dennoch: „Ich hoffe, dass wir endlich in der Runde
ankommen und uns die ersten Punkte sichern. Das ist auch
enorm wichtig für das Selbstvertrauen.“
An der Marschroute, die Defensive kompakt zu halten,
wird sich ebenso wenig ändern wie an der personellen
Situation. Milan Vanek (Innenbandriss) und Marvin
Gleibler (Grippe) fallen aus. Letzterer startet zwar
wieder mit Training, für einen Einsatz wird es jedoch
wohl nicht reichen. Mit dabei sein wird auch Tim Pietzko,
der gegen Frankfurt von Plate eine „Denkpause“ erhalten
hatte – „aus disziplinarischen, aber auch aus
spielerischen Gründen“, erläutert der Coach. „Daher
hoffe ich, dass er die entsprechende Reaktion auf dem
Eis zeigt.“
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24.11.2011 |
Eisbären am Sonntag in Essen gefordert.
Von Zahlen lässt sich Carsten Plate nicht blenden. Auch
wenn die Essener Moskitos zuletzt gegen Bad Nauheim
(0:8), Duisburg (0:5) oder Ratingen (2:9) hohe Pleiten
kassierte, warnt der Trainer der Hammer Eisbären, vor
dem direkten Duell gegen bei den Stechmücken am Sonntag
(18.30 Uhr/Eissporthalle Essen) vor falschen Schlüssen.
„Letztendlich ist Essen eine Mannschaft, die alles gibt,
solange noch alles möglich ist“, weiß der Ex-Profi. „Das
ist auch die letzte Chance für sie, noch Richtung Platz
acht zu schielen.“ Daher gilt es für seine Mannen
abermals, „schnell zu zeigen, dass wir die Punkte
mitnehmen wollen“, beteuert der Coach. Auch wenn seine
Truppe als leichter Favorit in die Partie gehe, „würde
die Mannschaft gut daran tun, das nicht auf die leichte
Schulter zu nehmen“, beteuert der 39-Jährige. Denn ein
weiteres Wochenende ohne Zähler soll strikt vermieden
werden.
„Vor allem in Frankfurt hat sich wieder ein altes
Problem offenbart“, meint der Trainer mit Blick auf die
Arbeit im eigenen Drittel. Die Probleme wurden klar
angesprochen, doch bisher fehle es noch an der Konstanz,
so dass auf gute Spiele auch mal nicht sonderlich
souveräne folgten. „Wir sind noch weit davon entfernt,
dass es richtig gut läuft“, sieht der 39-Jährige noch
viel Luft nach oben.
Das gilt auch für das Offensivspiel, das zuletzt „nicht
so prickelnd“ (Plate) war. Dass die drei Tore beim 3:9
in Frankfurt durch Verteidiger erzielt wurden, sei ein
klares Indiz dafür. Daher stellt der Ex-Profi die ersten
beiden Sturmreihen um und erhofft sich dadurch „mehr
Schwung, den ich zuletzt vermisst habe“. Im ersten Block
wird Christian Gose mit Milan Vanek und Matthias
Potthoff stürmen, die zweite Reihe bilden Jiri Svejda,
Christian Nieberle und Malte Bergstermann. Gar nicht
mitwirken in Essen können hingegen Marc Polter und Tim
Pietzko, die vor Wochenfrist in Frankfurt eine
Spieldauer-Strafe kassiert hatten.
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17.112011 |
Hammer Eisbären vor hessischem Wochenende
Würde man nach einem passenden Motto für die kommenden
beiden Begegnungen der Hammer Eisbären suchen, wäre „Das
Hessen-Wochenende“ wohl ziemlich treffend. Denn das Team
von Trainer Carsten Plate trifft am Freitag zunächst im
Heimspiel in der Eissporthalle am Maxipark um 20 Uhr auf
die Rote Teufel Bad Nauheim, ehe am Sonntag die
Auswärtspartie bei den Löwen Frankfurt (18.30
Uhr/Eissporthalle) auf dem Programm steht. Bisher gingen
die Eisbären noch nach keinen Wochenende punktlos aus –
„das soll auch so bleiben“, beteuert Plate.
Nicht nur das Hessische haben die kommenden beiden
Kontrahenten des derzeitigen Tabellen-Zweiten der
Eishockey-Oberliga gemeinsam. Sowohl Bad Nauheim als
auch Frankfurt haben nach einem etwas holprigen Start
wieder in die Spur gefunden, beide verfügen über hohe
Qualität im Kader, beide unterlagen den Eisbären im
Hinspiel, beide sind für Plate „Top-Vier-Teams der
Liga“. „Daher werden das sicherlich keine einfachen
Aufgaben“, weiß der Coach, der gegen die Roten Teufel
auf den gesperrten Niko Bitter verzichten muss, während
Marvin Gleibler, Sebastian Licau und Pierre Schulz nach
ihren Verletzungen wieder einsatzfähig sind.
Anfang Oktober hatten die Hammer 4:2 bei den Roten
Teufeln gewonnen, und daher glaubt Plate, „dass sie
besonders motiviert sein werden, um die Heimniederlage
wettzumachen“. Der Ex-Profi will dies mit seinem Team
möglichst verhindern, auch wenn die Nauheimer über „eine
der stärksten Mannschaften der Liga“ (Plate) verfügen.
„Aber“, sagt der Trainer, „wir wissen, was wir tun
müssen, um sie idealerweise von unserem Tor
fernzuhalten.“
Im Tableau stehen die Eisbären zwar drei Ränge vor den
Nauheimern, doch die Hessen haben drei Partien weniger
absolviert. „Das Bild ist daher zwar ein bisschen
verfälscht“, sagt der 39-Jährige, „aber trotzdem wollen
wir alles daran setzen, um diese Position zu
verteidigen. Wir werden dafür kämpfen. Es ist ja nicht
so, dass wir nur mit ein bisschen Glück dort stehen.“
Dabei warnt der Coach eindringlich davor, gegen die von
Fred Carroll trainierten „Teufel“ ins offene Messer zu
laufen. „Wir müssen defensiv gut stehen, um dann unsere
schnell vorangetragenen Angriffe ausführen zu können“,
so die Marschroute des Ex-Profi.
Gleiches gilt im Prinzip auch für die Partie am Sonntag
in Frankfurt. Vor heimischer Kulisse schlugen die
Eisbären die Löwen mit 5:3 – „diesen Erfolg möchten wir
möglichst bestätigen“, beteuert Plate, der sich
besonders auf die Atmosphäre in der Frankfurter
Eissporthalle freut: „Das wird vor solch einer Kulisse
wieder eine schwere Aufgaben, aber auch eine, auf die
wir uns freuen. Das macht richtig Spaß, vor bis zu 4000
Zuschauern aufzulaufen. Dafür muss man die Jungs nicht
extra motivieren.“
Dass die Löwen nicht unschlagbar sind, haben die Hammer
bereits bewiesen – auch wenn dem Coach der Hammer nicht
entgangen ist, dass das Team von Trainer Michael Bresagk
vor zwei Wochen den EHC Dortmund mit 4:1 bezwungen
hatte. „Auch hier müssen wir hinten gut stehen“, wird
Plate nicht müde zu betonen, wie wichtig die Defensive
ist. „Je mehr Tore man zulässt, desto schwieriger wird
die Partie. Wir müssen es schaffen, dass der Gegner hart
für ein Tor arbeiten muss.“
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06.11.2011 |
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06.11.2011 |
Hammer Eisbären am Dienstag in Duisburg mit Neuzugang
Pohl zum Einsatz kommen.
Der 7:6-Erfolg gegen Ratingen dürfte den Hammer Eisbären
den nötigen Schub und das nötige Selbstvertrauen für die
vorverlegte Auswärtsaufgabe am Dienstag beim EV Duisburg
(19.30 Uhr/Scania-Arena) gegeben haben. Und „riesengroße
Motivation freigesetzt haben“, hofft Trainer Carsten
Plate auf seinen mindestens genauso engagierten Auftritt
seiner Mannen an der Wedau.
Doch er ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst. Zumal
der EV mit der „Förderlizenz-Armada“ (Plate) antreten
wird. „Dennoch fahren wir nach Duisburg, um dort die
Punkte mitzunehmen“, betont der Coach, der beim dritten
Spiel innerhalb von fünf Tagen auf eine fitte Mannschaft
hofft. Denn gegen Ratingen kamen vermehrt die ersten
zwei Reihen zum Einsatz. „Aber eigentlich mache ich mir
um die Verfassung der Jungs wenig Sorgen“, erwartet der
Trainer auch gegen Duisburg einen „enormen Willen“
seiner Mannen – auch um die zu hoch ausgefallene
2:5-Heimniederlage in der Hinserie wett zu machen.
Dabei wird Plate nahezu das identische Personal zur
Verfügung stehen wie am Wochenende. Es fehlen weiterhin
Karl Jasik (Kreuzbandriss), Pierre Schulz
(Muskelfaserriss) und Sebastian Licau (Zerrung im
Schultereckgelenk). Dafür kann der Coach auf einen neuen
Verteidiger zurückgreifen: Der 20-jährige Maximilian
Pohl wechselt von Ligakonkurrent EC Bad Nauheim zu den
Eisbären und wird aller Voraussicht in Duisburg bereits
spielberechtigt sein. In der vergangenen Saison stand
Pohl im Kader des Nord-Oberligisten Hannover Braves.
Zudem schnupperte der Förderlizenz-Spieler bereits
Zweitligaluft bei den Hannover Indians.
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04.11.2011 |
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02.11.2011 |
Eisbären-Coach Plate fordert gegen Herford und
Ratingen bessere Chancenverwertung
Viele Torschüsse, wenig Treffer. So in etwa lässt sich
das vergangene Fünf-Punkte-Wochenende der Hammer
Eisbären kurz zusammenfassen. „Wir lassen im Moment zu
viele Chancen liegen“, sagt der Trainer des
Tabellen-Dritten in der Eishockey-Oberliga West – und er
hofft, dass seine Mannen dieses Manko in den Begegnungen
am Freitag beim Herforder EV (21 Uhr) sowie am Sonntag
gegen die Ratinger Ice Aliens (18.30 Uhr/Eissporthalle
am Maxipark) möglichst in den Griff bekommen.
Beim Tabellen-Neunten hat der Coach einen Sieg
eingeplant. Eigentlich. Doch der Ex-Profi verweist
besonders auf die Heimspiele der Herforder. „Dort
spielen sie vor einer großen Zuschauerzahl deutlich
besser als auswärts“, warnt Plate und nennt das knappe
4:5 gegen Frankfurt als Exempel. Anders war es gegen
Ratingen: die „Außerirdischen“ gewannen in der Eishalle
„Im Kleinen Feld“ klar mit 6:2. „Die Ratinger haben das
richtig gemacht: Sie sind früh in Führung gegangen und
haben das dann gut zuende gespielt“, setzt Plate mit
seiner Mannschaft auf eine ähnliche Marschroute: „Wir
müssen schnell zeigen, dass wir die Punkte wollen.“
Dies hatte der Coach auch jüngst gegen Netphen und
Krefeld vorgegeben. Sein Team gewann diese Partien zwar,
aber „wir spielen in den entscheidenden Momenten zu
verspielt, zu verschnörkelt“, hofft Plate auf eine
frühere Entscheidung – und damit auf eine bessere
Chancenverwertung.
Mit dem Heimspiel am Sonntag gegen die Ratinger Ice
Aliens beginnt die zweite Runde in dieser Saison. Beim
ersten Aufeinandertreffen hatten die Eisbären am
Sandbach knapp mit 3:2 gewonnen, doch waren die damals
kurz vor dem Meisterschaftsauftakt verpflichteten Lance
Monych und Robby Hein noch nicht gänzlich integriert,
gehören mittlerweile zu den Top-Scorern der Liga. „Jetzt
treffen wir aber auf eine eingespielte Mannschaft“,
warnt Plate, der die Ratinger schon zuvor auf Augenhöhe
eingeschätzt hatte, und hat großen Respekt vor der
Offensivabteilung der Ice Aliens. Hein und Monych kommen
gemeinsam mit Christian Kohmann auf insgesamt 68
Scorerpunkte. „Da müssen wir extrem vorsichtig sein“,
beteuert Plate.
Dennoch erwartet der 39-Jährige ein „enges Spiel“. „Ich
bin froh, dass die Mannschaft wieder von vornherein
weiß: Das wird eine knallharte Aufgabe“, sagt der
Ex-Profi. „Aber wir haben eine gute Hinrunde gespielt
und stehen nicht zu unrecht auf Platz drei. Daher muss
es unser Anspruch sein, diese Zähler zu holen.“ Um den
guten dritten Rang zu verteidigen. Und um Ratingen
weiter hinter sich zu lassen.
Die personelle Situation ist indes nahezu unverändert.
Karl Jasik (Kreuzbandriss) Pierre Schulz
(Muskelfaserriss) und Marvin Gleibler (Hand) fallen
definitiv aus. Letztgenannter ist zwar wieder ein
Training, doch sein Einsatz ist ebenso unwahrscheinlich
wie der von Sebastian Licau. Der Verteidiger hatte sich
am vergangenen Sonntag in der Partie gegen den Krefelder
EV (6:0) eine Zerrung im Schultereckgelenk zugezogen.
Der ärztliche Rat lautet Schonung, „war wir auch
einhalten werden“, will Plate kein unnötiges Risiko
gehen. Constantin Wichern könnte nach seiner
Schulterverletzung dagegen zum Einsatz kommen.
Hier noch ein Hinweis bezüglich der Auswärtspartie
beim EV Duisburg mit Bitte um Veröffentlichung:
Die Auswärtspartie der Hammer Eisbären beim EV Duisburg
wurde auf Dienstag, 8. November, vorverlegt. Beginn der
ursprünglich für den 4.
Dezember angesetzte Begegnung bei den Füchsen ist um
19.30 Uhr in der Scania-Arena.
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31.10.2011 |
Bodo
Mischer tauft das Maskottchen der Hammer Eisbären.
Er trug zu seiner aktiven Zeit die Nummer 23 auf seinem
Trikot:: Bodo Mischer, Spieler der 90-Jahre-Eisbären“,
schlug das Maskottchen mit dem Schläger nicht zum
Ritter, sondern gab als Taufpate den Namen Bodo.
„Es gab viele gute Spieler damals“, hatte der 44-Jährige
zum Publikum in der Eissporthalle gesagt, das ihn
übrigens mit Sprechchören begrüßte, „daher ist es für
mich eine besondere Ehre, dass es mein Name geworden
ist.“ |
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30.10:2011 |
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28.10.2011 |
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vs |
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3 : 4 OT |
1:2-0:0-2:1-0:1 |
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27.10.2011 |
Bodo Mischer kehrt zurück
Vor dem Heimspiel der Hammer Eisbären am Sonntag gegen
den Krefelder EV um 18.30 Uhr in der Eissporthalle am
Maxipark erwartet der Eishockey-Oberligist noch einen
besonderen Gast. Bodo Mischer, seinerseits Akteur der
90er-Jahre-EIsbären, wird zu Gast sein und Taufpate des
Maskottchens sein – inklusive Trikot mit der Nummer 23.
„Wir freuen uns sehr, in als Ehrengast begrüßen zu
können“, sagt Werner Nimmert, Geschäftsführer Finanzen
bei den Hammern. Zudem ist der 44-Jährige, der damals
auch noch gemeinsam mit dem heutigen Trainer Carsten
Plate auf dem Eis gestanden hatte, der erste in der
neuen „Hall of Fame“ sein. „Wir werden uns um weitere
ehemalige Akteure bemühen“, erklärt Philipp Alberte von
Eisbären-Marketing und ergänzt, dass Mischer bei der
ersten Kontaktaufnahme zwar überrascht war, „aber auch
sehr begeistert“.
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26.10.2011 |
Eisbären erst zum Derby nach Unna, dann gegen Krefeld
Auf dem Papier ist es mehr als nur ein Derby. Es ist ein
Topspiel, wenn die Hammer Eisbären, derzeit
Tabellendritter in der Eishockey-Oberliga, am Freitag um
20 Uhr beim Viertplatzierten, dem Königsborner JEC, zu
Gast sind. Doch mit Siegen in Unna wie auch am Sonntag
im Heimspiel am Sonntag gegen den EHC Krefeld (18.30
Uhr/Eissporthalle am Maxipark) haben die Hammer „die
Möglichkeit, uns mit einem Sechs-Punkte-Wochenende einen
kleinen Vorsprung zu erarbeiten und die Top Vier nicht
aus den Augen zu verlieren“, gibt Coach Carsten Plate
eine klare Marschroute vor.
In dieser Woche stand im Rahmen der Trainingseinheiten
auch eine Videoanalyse auf dem Programm. Vor allem die
Vorstellung beim 2:10 in Kassel stand dabei auf der
Tagesordnung. „Da haben wir, zwei, drei Gegentore
angesprochen, bei denen wir einfach schlecht gestanden
und nicht die richtige Sachen gemacht haben“, erklärt
der Ex-Profi. Gegen Netphen war das Ergebnis mit 9:1
zwar deutlich, doch hatten die Eisbären vor allem im
ersten Drittel noch etwas Sand im Getriebe und „wollten
zu viel mit dem Kopf durch die Wand“, sagt Plate.
Und genau dies dürfe nicht mehr passieren – besonders
nicht beim Derby in Unna. Der KJEC rangiert derzeit mit
14 Zählern – punktgleich mit Hamm – auf Rang vier, hat
neben deutlichen Packungen (1:17 gegen Dortmund) gegen
Top-Favoriten der Liga überrascht – wie beim 5:2-Erfolg
gegen Frankfurt. „Das zeigt, dass die Bulldogs sich noch
einmal richtig reinbeißen können, wenn die Partie eng
ist“, warnt Plate. Zwar ist die aktuelle
Tabellensituation für ihn nur eine Momentaufnahme, doch
in gewisser Weise kommt ihm eben diese entgegen: „Mir
ist es lieber, dass die Königsborner dort stehen, wo sie
jetzt stehen. Dann ist sich nämlich jeder bewusst, wie
schwierig es wird“, erwartet der Ex-Profi eine „haarige
und enge Kiste“. „Es ist wichtig, nicht in Rückstand zu
geraten, denn dann wird der Gegner noch unangenehmer.
Wir sollen aber das Tempo diktieren. Wenn uns das
gelingt“, sagt der Coach, „haben wir schon viel
erreicht.“
Natürlich weiß er auch um die Bedeutung dieses
Prestigeduells. „Die Partie ist nicht nur für uns
wichtig, sondern auch für die Fans – vor allem deshalb,
weil sie es für uns oft zu einem Heimspiel machen“,
rechnet der Coach mit zahlreichen Eisbären-Anhängern in
der Eissporthalle am Ligusterweg. Der KJEC tituliert
diese Begegnung gar als „Saisonhighlight“ – so weit
würde Plate jedoch nicht gehen. „Es ist eines von 22
Spielen in der Vorrunde“, beteuert der 39-Jährige. „Es
ist zwar eine besonders Duell, aber wenn es das Spiel
des Jahres wäre, dann hätten wir in der Saisonplanung
etwas falsch gemacht.“
Die Krefelder dagegen sind am Sonntag „ein Gegner, den
wir schlagen müssen“, betont Plate – nicht ohne warnend
den Zeigefinger zu heben: „Wir haben in der Vorbereitung
gesehen, dass es eine unangenehme Mannschaft wird. Die
müssen wir schon ernst nehmen.“ Dafür fordert der
Trainer von seinen Mannen, die Scheibe laufen zu lassen.
„Wenn ein Mitspieler vor mir ist, der frei ist, gebe ich
den Puck ab. Denn wenn ich alleine etwas mache, mit dem
Kopf durch die Wand, nehme ich den Schwung aus der
Aktion“, erzählt Plate aus dem Eishockey-Einmaleins.
Daher gilt das gleiche wie gegen Netphen: „Wir wollen
früh zeigen, dass wir alles in die Partie investieren
wollen, um früh in Führung zu gehen“, sagt der Coach,
der einen „Dreier“ gegen den EHC fest einplant.
Die personelle Situation ist dabei nahezu unverändert.
Neben dem langzeitverletzten Karl Jasik (Kreuzbandriss)
fällt auch Marvin Gleibler aus. Dem Verteidiger wurden
nach seiner Handverletzung zwar bereits die Fäden
gezogen, kann aber voraussichtlich erst Anfang nächster
Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
Constantin Wichern stand nach seiner Schulterverletzung
gegen Netphen erstmals wieder auf dem Eis, hat aber
gemerkt, dass er noch nicht bei 100 Prozent ist. „Wir
wollen da nichts überstürzen“, rechnet Plate eher nicht
mit dem Einsatz des 21-Jährigen. Auch Pierre Schulz (Adduktorenzerrung)
ist noch fraglich.
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23:10:2011 |
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21.10.2011 |
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20.10.2011 |
Unterschiedliche Aufgaben für die Hammer Eisbären
Es ist eine Rolle, mit der die Hammer Eisbären an den
bisherigen Spieltagen in der Eishockey-Oberliga-West
nahezu in jeder Partie bekleidet hatte. Als
„chancenreichen Außenseiter“ bezeichnet Trainer Carsten
Plate sein Team, wenn es am Freitag (19.30 Uhr) die
Auswärtsaufgabe beim EC Kassel Huskies angeht. Anders
sieht die Favoritenrolle am Sonntag aus, wenn die Hammer
vor heimischer Kulisse als Favorit in die Begegnung
gegen den EHC Netphen geht (18.30 Uhr/Eissporthalle am
Maxipark).
Auf dem Papier empfängt „nur“ der Achtplatzierte den
Vierten. Doch der Schein trügt, denn dem Team von
Trainer Jamie Bartman wurden sechs Zähler abgezogen, da
laut Verband einige Spieler die Athletenerklärungen
(Anti-Doping-Erklärung) nicht unterzeichnet
beziehungsweise nicht rechtzeitig eingereicht hatten.
Auch wenn die Hammer bisher auch gegen die Topfavoriten
der Liga eine ordentliche Leistung abgeliefert hatte:
Carsten Plate weiß um die Qualitäten der Hessen, zumal
die Huskies beim 5:4 nach Penaltyschießen gegen
Vorjahresmeister EHC Dortmund ein weiteres
Ausrufezeichen setzten. „Die haben schon eine
Mannschaft, die richtig Potenzial hat“, sagt der Coach –
besonders mit Blick auf den ehemaligen DEL-Stürmer
Manuel Klinge. Daher seien die Kasseler auch „nicht
unbedingt unser Maßstab“ - zumal der Ex-Profi neben den
verletzten Karl Jasik, Marvin Gleibler und Constantin
Wichern am Freitag auch auf den gesperrten Nils
Sondermann verzichten muss.
Am Sonntag steht der Kapitän wieder zur Verfügung, und
soll dazu beitragen, dass die Hammer von Beginn an klar
machen, wie die Rollen gegen den EHC verteilt sind. „Da
wird von uns erwartet, dass wir das Spiel machen“,
betont Plate, der dies auch von seinen Mannen verlangt,
„schnell für klare Verhältnisse zu sorgen und von Beginn
an zeigen, dass wir die bessere Mannschaft und Netphen
keine Chancen hat. Dass müssen wir klar aufs Eis
bringen.“ Doch im selben Atemzug warnt der 39-Jährige,
dass auch die Aufgabe gegen den punktlosen
Tabellenvorletzten kein Selbstläufer wird: „Wir dürfen
das nicht auf die leichte Schulter nehmen.“ Denn dies
könne schnell nach hinten losgehen.
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16.11.2011 |
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14.11.2011 |
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13.10.2011 |
Hiobsbotschaft für die Hammer Eisbären
Karl Jasik zog sich einen Kreuzbandriss zu. Damit ist
die Saison in der Eishockey-Oberliga für den Stürmer
praktisch beendet. „Das ist sehr bitter“, sagt Coach
Carsten Plate.
Der 26-Jährige hatte bereits am vergangenen Freitag beim
4:2-Überraschungssieg in Bad Nauheim wegen einer
Knieverletzung das Eis nach zehn Minuten verlassen
müssen. Vor Wochenfrist hatte er es gegen Frankfurt
(5:3) zwar noch einmal versucht, um später aber
festzustellen, dass es nicht mehr ging. Die Diagnose
schockte Spieler, Trainer und Mannschaft zugleich.
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09.10.2011 |
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07.10.2011 |
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02.10.2011 |
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30.09.2011 |
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vs |
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3 : 4 n.P. |
2:1 - 0:1- 0:0 - 1:1 - 0:1 |
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Rolle des Außenseiters
Eines steht für Carsten Plate fest. „Wir sind in beiden
Spielen der Außenseiter“, sagt der Trainer des
Eishockey-Oberligisten Hammer Eisbären, dessen Team auf
zwei Favoriten der Liga trifft. Am Freitag geht die
Reise in den Kurort Bad Nauheim zu den Roten Teufeln, wo
die Partie um 19.30 Uhr beginnt. Am Sonntag gastieren
die Löwen Frankfurt ab 18.30 Uhr in der Eissporthalle am
Maxipark.
Dennoch: nach den ersten zwei Zählern vom vergangenen
Wochenende wollen die Hammer wieder „die Favoriten
ärgern“, so Plate. Bad Nauheim war es gelungen, nach
einer 2:5-Auftaktniederlage gegen den EHC Dortmund zwei
Tage später mit einem 4:3-Sieg das Eis zu verlassen –
ein klares Ausrufezeichen. Chancenlos sieht der Trainer
der Eisbären seine Truppe nicht, doch um eine Chance zu
haben, muss das Defensivverhalten stimmen, das der
Ex-Profi nach der Partie gegen Duisburg (2:5) als „naiv“
deklariert hatte. Daher hofft er auf eine ähnlich starke
Leistung wie gegen die Füchse – die Verteidigung mit
eingeschlossen.
Gegen die Löwen aus Frankfurt hofft Plate dagegen auf
eine gute Kulisse in heimischer Halle und auf die
Unterstützung der eigenen Anhänger. Die Hessen sind mit
einer Niederlage (2:3 gegen Kassel) und einem Sieg (10:1
in Netphen) in die neue Runde gestartet. Dass die
Frankfurter über eine Truppe verfügen, wissen die Hammer
spätestens seit der Aufstiegsrunde am Ende der
vergangenen Serie. Daher gilt es wieder, 100 Prozent
abzurufen. Immerhin steht dann Christian Gose wieder zur
Verfügung, der aber in Bad Nauheim noch gesperrt ist.
Gänzlich verzichten muss Plate indes weiterhin auf den
verletzten Constantin Wichern.
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06.06.2011 |
Wiederkehr, Vertragsverlängerung und Neuzugang: Gose,
Köchling und Hoffmann verstärken die Eisbären
Eine Wiederkehr, eine Neuverpflichtung und eine
Vertragsverlängerung bei den Hammer Eisbären – der
Eishockey-Oberligist verstärkt sich auf allen Positionen
und hat mit Stürmer Christian Gose, Goalie Patrick
Hoffmann und Verteidiger Martin Köchling drei weitere
Stellen im Kader besetzt.
Christian Gose ist in Hamm kein Unbekannter. Der
20-Jährige war während der Saison 2009/10 aus Dortmund
an den Maxipark gewechselt. „Da war sein Selbstvertrauen
nicht sehr groß, weil er in Dortmund wenig Eiszeit
hatte“, erinnert sich der damalige Kapitän und jetzige
Trainer Carsten Plate und fügt im selben Atemzug an:
„Seine Ansätze waren da aber schon sichtbar.“ So
sammelte Gose im vergagenen Jahr Spielpraxis beim
Süd-Oberligisten EHF Passau Blackhawks und kommt jetzt
mit einer gehörigen Portion Motivation und Ehrgeiz zu
den Eisbären. Sein Ziel: „Auf jeden Fall unter die Top
Vier“, sagt der 20-Jährige, der vom Konzept des
Vorstands überzeugt ist: „Der Verein will weiter nach
oben, und da will ich mitziehen.“
Der Coach ist indes von den Qualitäten des Angreifers
überzeugt. „Er ist ein dynamischer Spieler, der sehr
körperbetont und mit einem guten Zug zum Tor agiert“,
meint Plate. „Das hat er in der Vorsaison in Passau
bewiesen, wo er eine gute Rolle gespielt hat.“ In Zahlen
ausgedrückt: 21 Scorerpunkte in 42 Partien. Zudem ist
Gose in der Offensive sowohl in der Mitte als auch Außen
einsetzbar – er bevorzugt jedoch die Center-Position.
In Patrick Hoffmann sieht Plate „einen hervorragenden
zweiten Mann im Tor“ hinter Stammtorhüter Benjamin
Voigt. „Das ändert die Situation vom Vorjahr, als wir
Tim Siekmann nach Iserlohn abstellen mussten“, meint der
Coach und blickt auf die Saison 2008/09 zurück: „Da hat
er in Unna in der Regionalliga gespielt, wo er mir schon
gut gefallen hat.“ In den vergangenen zwei Jahren war
der gebürtige Berliner bei den Rostock Piranhas, die in
dieser Zeit aus der Regional- in die Oberliga Nord
aufgestiegen waren, beheimatet, „wo er ein bisschen
Verletzungspech hatte, aber trotzdem auf seine Eiszeit
kam“, weiß der Trainer. Die Nummer eins im Tor bleibt
jedoch Voigt. Was dem 21-Jährigen auch von Vorteil sein
kann. „Patrick ist ein junger Mann, der von Benni lernen
will und im Training die Chance bekommt, sich für
Einsätze zu empfehlen, die er sicherlich bekommen wird,
um Benni auch mal zu entlasten“, sagt Plate.
Martin Köchling geht bereits in seine achte Saison am
Maxipark, „und damit ist er einer der wenig übrig
gebliebenen Hammer“, merkt Plate an. Nachdem die
Oberliga in der vergangenen Saison für den 27-Jährigen
zunächst noch Neuland war, „hat er sich immer mehr
gesteigert und ist deutlich stabiler geworden“, meint
der Trainer. „Martin ist einer, der zuhört und Tipps
annimmt. Das konnte man am Ende auch sehen. Wenn er sich
so weiterentwickelt, wird es für ihn auch kein Problem
sein, einen Platz in der Mannschaft zu bekommen.“ Und
lächelnd ergänzt Plate: „Dann ist er in der relativ
jungen Verteidigung fast schon ein Routinier.
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01.06.2011 |
Svejda und Vanek bleiben
Es ist die Nachricht, die Verantwortliche wie Fans
gleichsam freut. Die beiden Torjäger Jiri Svejda und
Milan Vanek verlängerten ihre Kontrakte bei den Hammer
Eisbären um eine weitere Spielzeit. „Die beiden haben in
den vergangenen beiden Spielzeiten gezeigt, wie wertvoll
sie sind“, freut sich Trainer Carsten Plate über den
Verbleib der beiden Angreifer, die spielerisch „gut
zusammenpassen“.
Der 26-Jährige Svejda, der nun in sein drittes Jahr bei
Lippe Hockey Hamm geht, sammelte in der Vorsaison in 35
Hauptrunden-Partien 52 Scorerpunkte. In der Endrunde
ließ der Tscheche noch einmal 19 Zähler in acht
Begegnungen folgen – bei neun erzielten Treffern. In der
vergangenen Spielzeit „war Jiri der konstanteste Akteur
bei uns“, meint Plate. „Er ist schnell, zieht zum Tor,
ist stark in Eins-gegen-Eins-Situationen und kreiert mit
seiner Art unheimlich viele Chancen. Allerdings war er
dabei oft auf sich alleine gestellt.“ Geht es nach dem
Coach, wird sich dies mit der Verpflichtung von Matthias
Potthoff ändern, der mit Svejda eine gemeinsame
Dortmunder Vergangenheit hat. „Das könnte gut
funktionieren“, hat Plate eine Vorstellung möglicher
Zusammenstellungen der Reihen. Festgelegt hat er sich
aber noch nicht. „Vielleicht ergeben sich in den
Trainingseinheiten auch andere Varianten“, merkt der
Trainer an, für den Svejda auch eine Vorbildfunktion
innerhalb der Mannschaft hat: „Jiri gibt immer 100
Prozent – im Training wie im Spiel.“
Neben Svejda gehörte auch sein Sturmpartner Vanek zur
förmlichen Torgarantie für die Hammer. Nach der
Hauptrunde standen 45 Scorerpunkte auf dem Konto des
34-Jährigen, der ebenfalls in seine dritte Saison an den
Maxipark geht. In der Endrunde folgten 18 weitere Zähler
in acht Partien. „Milan weiß, wo das Tor steht“, fasst
der Coach zusammen. In Überzahl-Situationen ist Vanek
ein „Typ, der auch mal ganz nach vorne geht“, erklärt
Plate, der dem Stürmer auch „den nötigen Biss“
bescheinigt. „Dabei hat er eine gute
Hand-Auge-Kombination. Das haben in dem Ausmaß nicht
viele.“
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31.05.2011 |
Lasst die Bären los!
Die Käfige werden wieder geöffnet. Eishockey-Oberligist
Lippe Hockey Hamm geht in der kommenden Saison unter den
Beinamen „Hammer Eisbären“ auf Punktejagd. Gleichzeitig
wird der Vorstand der 1. Mannschaft, die seit einem Jahr
vom Hauptverein ausgegliedert ist und als „Hammer
Eishockey Spielbetriebs GmbH“ fungiert, personell
breiter aufgestellt. „Wir wollen mit altem Namen Neues
erreichen“, beteuert Werner Nimmert, Geschäftsführer für
den Bereich Finanzen und großer Befürworter der
Umbenennung, die auch vom Eishockey-Verband abgesegnet
worden ist und erst einmal nur das Oberliga-Team
betrifft.
Dabei stellt Nimmert klar, dass die Young Stars „gesund
dastehen. Wir sind nicht marode“, betont er. Vielmehr
gehe es darum, dem Eishockey in Hamm wieder eine
Identität zu geben. „Wir sind alle mit Herzblut dabei“,
erklärt der Gesellschafter. „Und wenn man in unserer
Stadt über Eishockey spricht, denken alle sofort an die
Eisbären. Dieser Vergleich ist immer noch vorhanden.“
Young Stars hingegen assoziierten nicht wenige mit dem
Status einer Reserve-Mannschaft. „Das führte oft zu dem
Tenor: Nein, ich gucke mir nur die „Erste“ an. Diese
Verwechslungsgefahr wollen wir natürlich vermeiden“,
sagt Nimmert und ergänzt: „Bisher hat kaum jemand
wahrgenommen, dass in Hamm in der dritthöchsten Liga
Eishockey gespielt wird.“
Trotz des alten Namens soll niemand „zu sehr in
Nostalgie schwelgen“, so der Geschäftsführer. Dennoch
kam kaum eine andere Bezeichnung als „Eisbären“ in
Frage. Zum einen sprach sich ein Großteil der Fans dafür
aus. Andererseits „hat der Name, Tradition und war
seinerzeit einer der größten Zuschauermagnete in Hamm“,
sagt Nimmert. Doch der Blick soll nur nach vorne
gerichtet werden – mit neu formulierten Zielen.
„Eishockey soll wieder zu einem Event für alle
Zielgruppen werden“, beteuert der Gesellschafter. „Dabei
wollen wir mittelfristig ein dauerhafter Kandidat für
die Play-offs werden und unseren Fans kontinuierlich
guten Eishockey-Sport präsentieren. Und das Ganze soll
auf soliden Füßen stehen.“
Ein Schritt dorthin ist mit der Neuaufstellung des
Vorstands bereits gemacht. „Wir müssen die Aufgaben, die
anfallen, auf mehrere Schultern verteilen. Das darf
keine One-Man-Show mehr sein“, erklärt Nimmert. „Jeder
soll sein Ressort erhalten.“ Dabei fungiert in Zukunft
eine Doppel-Geschäftsführung. Während Nimmert für die
Finanzen zuständig ist, verantworten Andreas Biskup und
Tiberius Boda den sportlichen Bereich.
Für Carsten Plate bringt die Umbenennung eine ganz
besondere Note mit sich. Der heutige Trainer gehörte
dreieinhalb Jahre lang zum damaligen Eisbären-Kader.
„Daher schließt sich hier der Kreis“, meint der
Ex-Profi, für den dies auch „etwas Nostalgie“ mit sich
bringe. „Man muss ganz einfach sagen: Eishockey in Hamm
waren die Eisbären. Und wenn man sich mit Leuten
unterhält, sind sie es im Grunde immer noch“, ergänzt
der Coach. „Daher glaube ich schon, dass das eine gute
Sache für den Verein ist.“ Höheren Druck und Erwartungen
verspürt er indes nicht. „Der ist sowieso da, weil die
Leute eine Weiterentwicklung sehen wollen“, sagt der
38-Jährige. „Aber diesen Anspruch habe ich sowieso.“
Daher ist der neue, alte Name für Plate in vielerlei
Hinsicht „keine Hypothek, sondern eine Chance.“ Eine
Chance auf eine neue Eishockey-Ära in Hamm.
Es wird in Zukunft auch eine neuen Internetpräsenzf für
die Hammer Eisbären geben.
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25.05.2011 |
Zwei weitere Planstellen besetzt: Potthoff und
Sondermann verstärken LHH
Zwei weitere Planstellen im Kader sind besetzt. Stürmer
Matthias Potthoff und Verteidiger Nils Sondermann
wechseln zur kommenden Saison zum Eishockey-Oberligisten
Lippe Hockey Hamm. „Für unser Niveau sind das schon
Kracher“, freut sich Trainer Carsten Plate über die
beiden Neuzugänge „mit hoher Qualität“, die auch
charakterlich „sehr gut“ ins Gesamtgefüge passen:
„Darauf achten wir auch, damit die Stimmung in der
Mannschaft gut ist.“
Matthias
Potthoff
Der 23-jährige Potthoff kommt vom Königsborner JEC an
den Maxipark und ist ein „absoluter Wunschspieler“
Plates. „Er ist ein Typ, der uns in der vergangenen
Saison gefehlt hat“, erklärt der LHH-Coach. Denn
Potthoff ist ein klassischer Center-Stürmer, den die
Hammer seit Mirko Reinke nicht mehr in ihren Reihen
hatten. „Die Fußstapfen, die Mirko hinterlassen hat,
sind vielleicht etwas groß, aber dennoch lassen sich die
beiden ganz gut vergleichen“, meint Plate, der dem
23-Jährigen ein „gutes Spielverständnis“ attestiert.
Zudem ist er ein Angreifer, der auch gut nach hinten
arbeiten. „Mir ist wichtiger, dass er das kann“,
beteuert der Trainer. „Alles andere ist Zugabe.
Schließlich soll die erste Reihe nach Möglichkeit nicht
drei Tore schießen und 45 kassieren, sondern drei Mal
treffen und hinten wenig bis gar nichts zulassen.“
In der vergangenen Spielzeit sammelte Potthoff in Unna
36 Scorerpunkte und traf dabei elf Mal. Nach seiner Zeit
in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) für den Kölner EC,
die Plate als „ein Qualitätsmerkmal“ bezeichnet, stand
er drei Jahre lang im DEL-Aufgebot der Iserlohner
Roosters und nahm 2007 an der U20-Weltmeisterschaft
teil, ehe er 2008 zum EHC Dortmund wechselte. „Matthias
ist einer, der einen sehr guten Eishockey-Lebenslauf
hat“, sagt der Coach.
Nils
Sondermann
Auch von den Qualitäten Sondermanns ist Plate überzeugt.
Er hat, wie Potthoff, trotz seines niedrigen Alters von
erst 23 Jahren höherklassige Erfahrung vorzuweisen. Der
Verteidiger, der den EHC Dortmund nach drei Jahren
Richtung Hamm verlässt, schnupperte ebenfalls drei Jahre
DEL-Luft in Iserlohn und stand parallel in der Oberliga
für Oberhausen, Berlin und nach der Zeit bei den
Roosters für Hannover auf dem Eis. „Nils ist definitiv
ein Spieler, der seine Stärken in der Defensive hat“,
sagt Plate. „Aber er ist auch mit einem sehr guten
Schuss ausgestattet und kann sicherlich auch für den
einen oder anderen Treffer von der blauen Linie sorgen“,
hofft er.
Bei LHH soll seine Rolle daher etwas offensiver
ausgerichtet sein als in Dortmund, wo er in der
Vorsaison acht Tore markiert hatte. „Er wird unserer
Verteidigung sicherlich Stabilität geben“, ist sich
Hamms Trainer sicher.
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19.05.2011 |
Bitter, Jasik und Pietzko bleiben LH Hamm treu
Der Kader wächst, und die Personalplanungen bei Lippe
Hockey Hamm schreiten immer weiter voran. Der
Eishockey-Oberligist hat die Verträge mit drei Akteuren
verlängert. Die beiden Verteidiger Tim Pietzko und Niko
Bitter sowie Stürmer Karl Jasik werden auch in der
kommenden Saison das LHH-Trikot tragen.
Pietzko steht somit im dritten Jahr im Aufgebot der
Hammer. Der 24-Jährige avancierte in dieser Zeit prompt
zum Publikumsliebling. „Bei ihm weiß jeder, was er
kann“, ist auch Trainer Carsten Plate überzeugt. Auch
wenn es der gebürtige Dortmunder in der vergangenen
Saison aufgrund einer Verletzung, die ihn knapp zwei
Monate außer Gefecht setzte, nicht oft hat aufblitzen
lassen. Pietzko, der im Vorjahr aufgrund des personellen
Engpasses verhäuft im Sturm eingestezt wurde, soll dabei
weitgehend auf seiner Stammposition in der Defensive
agieren. „Da ist er von der Statur her vielen
überlegen“, meint der Coach über den 1,88- Meter-Mann,
„der auch seine Stärken im Körperspiel hat“.
Auch Bitter ist für die Verteidigung vorgesehen, „auch
wenn er als Mittelstürmer einen guten Job gemacht hat“,
sagt Plate. „Für den Notfall ist er dort auch immer eine
Option, aber ich sehe Niko eher in der Abwehr.“ Dort
soll der 25-Jährige, der im vergangenen November aus
Unna an den Maxipark gewechselt war, mit seiner
Erfahrung für mehr Stabilität sorgen. „Durch seine Größe
(1,90 Meter, Anm. d. Red.) hat er eine große
Reichweite“, erklärt der LHH-Trainer. „Außerdem ist Niko
sehr fleißig, und er arbeitet viel, so dass ich mir viel
von ihm verspreche.“
Ebenso wie Bitter ist auch Jasik erst spät ins Team der
Hammer gestoßen. Der 26-Jährige, der Mitte Dezember des
Vorjahres aus Herne gekommen war, reihte sich im
LHH-Dress in 25 Partien elf Mal in die Torschützenliste
ein. Und Plate ist sich sicher, dass es in der kommenden
Spielzeit einige Treffer mehr werden: „Im Vergleich zur
vergangenen Saison hat er noch Potenzial nach oben. Karl
ist ein quirliger, kampfstarker und technisch guter
Stürmer, der vorne für viel Wirbel sorgen und auch gut
in Unterzahl spielen kann.“ Ein entscheidender Faktor
Jasiks: Er ist flexibel einsetzbar. Eigentlich sieht
sich der 26-Jährige auf der Außenposition, doch bisher
agierte er in Hamm als Mittelstürmer. „Das hat er auch
gut gemacht“, meint der Coach, der seinem Offensivmann
attestiert, gut in die Mannschaft zu passen – auch von
der Art und Weise, wie Plate Eishockey spielen lassen
will: „mit hoher Laufbereitschaft und, wenn es sein
muss, aggressivem Forechechecking“.
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16.05.2011 |
Loecke und Licau: Zwei junge Neuzugänge für Hamm
Viele Gespräche sind weit fortgeschritten, zwei kamen
bereits zu einem erfolgreichen Abschluss. Stürmer Robin
Loecke und Verteidiger Sebastian Licau schnüren ihre
Schlittschuhe in der kommenden Saison für Lippe Hockey
Hamm. „Damit haben wir zwei junge und hungrige Talente
verpflichten können“, sagt Thorsten Licht, Sportlicher
Leiter des Eishockey-Oberligisten.
Mit
Robin Loecke stößt ein gebürtiger Hammer in den
LHH-Kader. Der 17-Jährige wechselt vom Iserlohner EC an
den Maxipark. „Robin ist jung und bissig. Er hat in der
vergangenen Saison schon einmal bei uns mittrainiert und
man hat gesehen, dass er die Schule von Iserlohns
Nachwuchstrainer Klaus Schröder durchlaufen hat“,
erläutert Young-Stars-Coach Carsten Plate, der seinem
Neuzugang durchaus zutraut, Druck auf die dritte Reihe
auszuüben. „Er hat das taktische Verständnis und kann
sicherlich positiv überraschen.“
Am Seilersee spielte der 1,64 Meter große Loecke in der
Junioren-Bundesliga, wo er den Puck in 30 Partien 30 Mal
ins gegnerische Gehäuse bugsierte und insgesamt 64
Scorerpunkte auf seinem Konto hatte. Zudem kam er zu
acht Einsätzen im 1b-Team der Roosters, das in der
Regionalliga auf Punktejagd geht. Dort reihte sich der
17-Jährige zweimal in die Torschützenliste ein und
bereitete acht Treffer vor.
Für
den 19-jährigen Licau ist die dritthöchste Klasse indes
kein Neuland, spielte er doch in der vergangenen
Spielzeit für die Moskitos aus Essen. Der gebürtige
Bochumer brachte es in der Hauptrunde auf 42 Einsätze
und erzielte dabei einen Treffer. Weitere Spielpraxis
sammelte der 1,84 Meter große Defensivmann nicht nur
weitere Spielpraxis im Junioren-Bundesliga-Team der
„Stechmücken“, sondern auch insgesamt 22 Scorerpunkte in
21 Begegnungen. „Er ist ein junger, ehrgeiziger Mann,
der sowohl im Sturm als auch in der Verteidigung
einsetzbar ist“, ergänzt der LHH-Trainer.
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29.04.2011 |
Carsten Plate wird LHH-Trainer
Er war zunächst hin- und hergerissen, ob er noch ein
Jahr als Spieler auflaufen sollte. Doch nach den ersten
Gesprächen mit den Verantwortlichen von Lippe Hockey
Hamm war ihm klar, dass er hinter die Bande wechseln
würde. Carsten Plate übernimmt in der kommenden Saison
das Traineramt des Hammer Eishockey-Oberligisten.
„Man geht die einzelnen Sachen im Kopf durch“, erläutert
der 38-Jährige seine Entscheidungsfindung, die sich „ein
bisschen hingezogen“ hat. Schließlich hatte er auch die
Offerte, im Nachwuchsbereich in Iserlohn einzusteigen.
„Aber die Chance, als Coach in der Oberliga anzufangen,
bekommt man so schnell nicht. Die wollte ich nicht
ausschlagen.“ Zudem fühlt er sich mit Hamm verbunden, da
er nicht nur in den vergangenen drei Spielzeiten für LHH
auf dem Eis stand, sondern zuvor bereits dreieinhalb
Jahre zu Bundesliga-Zeiten. Der Sportliche Leiter
Thorsten Licht begrüßt diese Entscheidung, denn Plate
galt als Favorit: „Wir wollen ihm diese Möglichkeit
geben und stehen voll hinter ihm.“
Ins kalte Wasser geworfen fühlt sich der ehemalige
Kapitän nicht. Denn neben seinen Erfahrungen im
Inline-Hockey fungierte Plate im Schlussspurt der
Vorsaison als spielender Co-Trainer von Interimscoach
Mirko Reinke. „Von daher wird es eher einfacher, weil du
von außen auf mehrere Dinge achten kannst“, erklärt er.
Bei der Personalplanung will Plate auf Quantität achten:
„Wir waren im Vorjahr zum Schluss einfach zu wenig
Leute, um vernünftiges Training zu gewährleisten und den
Konkurrenzkampf aufrecht zu erhalten.“ Doch auch
qualitativ soll das künftige Team konkurrenzfähig sein:
„Im Vergleich zu Duisburg oder Dortmund backen wir
natürlich kleinere Brötchen. Aber dennoch können wir
eine Mannschaft zusammenstellen, die ein Wörtchen
mitreden kann.“ Und zwar um die Plätze, die am Ende der
Spielzeit zur Teilnahme an den Play-offs berechtigen.
„Wahrscheinlich werden wir vom Kader dahinter stehen,
aber wenn man vernünftig arbeitet, ist das machbar“,
meint der Ex-Profi.
Aus seinen Ambitionen macht Plate keinen Hehl: „Mit ist
wichtig, dass wir eine Struktur herein bekommen. Wenn
jeder seine Aufgaben erfüllt, wird es für alle
einfacher. Und dann kann man gegen jeden Gegner
bestehen.“ Als ehemaliger Verteidiger liegt ihm viel
daran, „dass die Arbeit in der eigenen Zone besser
funktioniert“. Was konkret heißt, dass jeder Akteur auf
dem Eis Abwehraufgaben übernimmt, um die Fehler, „die
uns so manchen Punkt gekostet haben“, zu reduzieren.
Denn: „Sowohl Offensive als auch Defensive funktioniert
nur im Fünfer-Block“.
Dass der 38-Jährige nun Coach einiger ehemaliger
Mitspieler sein wird, „ist vielleicht ein kleines
Problem, so dass du erst einmal eine gewisse Distanz
schaffen musst“, meint Plate. Daher sei es keineswegs
von Nachteil, dass der Großteil seiner künftigen Mannen
Neuzugänge sein werden. „Mit denen kann man auch gucken,
dass wir ganz anders auftreten und zum Beispiel mehr
Tempo hereinbringen“, hat der A-Lizenz-Inhaber klare
Vorstellungen. Auch ein intensiveres Training – „dreimal
pro Wiche wäre ideal“ – schwebt ihm vor, „aber das hängt
auch vom Maxipark ab“. Eines steht jedoch außer Frage:
Carsten Plate ist schon jetzt voller Tatendrang und
freut sich auf seine neue Aufgabe.
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23.04.2011 |
Goalie Benjamin Voigt verlängert Vertrag bei LHH
Die Planungen für die kommende Saison in der
Eishockey-Oberliga laufen bei Lippe Hockey Hamm schon
lange auf Hochtouren, um nach dem „Schnupperjahr“ eine
konkurrenzfähige Truppe auf das Eis bringen zu können.
Den Grundstein dafür hat LHH mit der
Vertragsverlängerung eines Leistungsträger bereits
gelegt. Denn Goalie Benjamin Voigt wird auch in der
Spielzeit 2011/12 seine Schlittschuhe für die Young
Stars schnüren. Ganz zur Freude der Verantwortlichen der
Vereins. „Benny ist eine absolute Leitfigur im Team“,
freut sich der Sportliche Leiter Thorsten Licht über den
Verbleib des Schlussmannes, der in der Vorsaison ein
„sicherer Rückhalt und einer der besten Torhüter der
Liga“ war.
Zwar lagen dem 29-Jährigen auch Offerten anderer Klubs
vor – sogar von einem DEL-Verein, mit dem er auch „ein
kurzes Gespräch“ führte. „Das kam für mich sportlich
aber nicht in Frage, da ich eigentlich ganz gerne jedes
Spiel auf dem Eis stehen will und nicht nur Backup sein
möchte“, erklärt Voigt. Auch ein „Top-Verein“ aus der
Oberliga fragte nach den Diensten des LHH-Keepers. Doch
dies wäre zeitlich mit seiner Ausbildung zum
Immobilienkaufmann nicht vereinbar gewesen. „Somit stand
Hamm für mich immer an erster Stelle“, betont der
gebürtige Schongauer.
Ausschlaggebend war am Ende auch, „dass die
Verantwortlichen mich dort unbedingt halten wollten. Das
habe ich gespürt“, sagt der Goalie. Zudem ist er „davon
überzeugt, dass man Eishockey in Hamm wieder nach vorne
bringen kann. Man merkt, dass die Leute, die das Ruder
jetzt in der Hand haben, etwas bewegen und
professioneller arbeiten wollen.“
Natürlich hat Voigt auch sportliche Ziele. Und zwar
durchaus ehrgeizige. „Ich will bis zum Ende um die
Play-offs spielen und diese auch erreichen“, erklärt er
und ergänzt: „Mit einer verbesserten Mannschaft ist das
auf jeden Fall machbar. Schließlich konnten wir Dortmund
schon in der vergangenen Saison hin und wieder ärgern.
Diesmal sollen gegen solche Gegner auch Punkte her“,
geht der 29-Jährige in die Offensive.
Dass die Young Stars eine schlagfertige und
wettbewerbsfähige Truppe auf das Eis bringen können –
dafür wird weiterhin akribisch gearbeitet. Das Team
werde ein völlig neues Gesicht mit „vielen jungen
Wilden“ (Licht) und vier kompletten Reihen erhalten.
Gespräche mit weiteren Akteuren sind derzeit weit
fortgeschritten, jenes mit dem neuen Trainer befindet
sich bereits im Endstadium, so dass der Sportliche
Leiter auch in dieser Hinsicht schon bald Vollzug melden
kann.
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Pressemelungen |
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