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News Herner EV
2011 |
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10.05.2012 |
Es wird die Regionalliga…
Ruhig war es in den letzten Tagen und Wochen um den
Herner EV geworden. Nun, fünf Wochen nach der verpassten
Qualifikation zur Oberliga-West, sieht es zunehmend nach
einem Verbleib in der Regionalliga aus. Am 2. Mai lief
die Anmeldefrist für die Oberligisten ab. Alle
sportlich-qualifizierten Teams haben sich laut des
Landesverbandes NRW fristgerecht gemeldet. „Ich gehe zu
99 Prozent davon aus, dass wir auch in der kommenden
Spielzeit in der Regionalliga antreten werden",
kommentierte der erste Vorsitzende des Herner EV, Frank
Schäfer, die Entwicklung. Ganz unglücklich ist er mit
dem Verbleib in der vierten deutschen Spielklasse jedoch
nicht. „Aus sportlicher Sicht und für die Fans wollten
wir aufsteigen. Doch wir müssen den Eishockeysport in
Herne nachhaltig aufbauen, damit er langfristig bestehen
kann. Unser soziales Engagement am Gysenberg profitiert
von einem weiteren Aufbaujahr, das am Ende hoffentlich
mit dem Aufstieg belohnt werden wird", so Schäfer. Um
den Aufstieg für den HEV greifbar zu machen, bedarf es
jedoch einer „charakterstarken Mannschaft", erklärt
Schäfer. An dieser wird zurzeit intensiv gearbeitet.
Neben der sportlichen Leitung um Trainer Carsten Plate
und Frank Petrozza sind auch Geschäftsführer Hans-Jürgen
Schubert und Frank Schäfer in den Spielergesprächen
involviert. Verzichten wird der HEV nächstes Jahr auf
Marc Höveler, Philipp Louven und Sascha Panek. Alle drei
Spieler haben den HEV in unbekannte Richtung verlassen.
Neben dem sportlichen Aspekt geht es am Gysenberg weiter
voran. Die Renovierungsmaßnahmen an und in der
Gysenberghalle laufen auf Hochtouren. „Auch wenn wir
versuchen, vieles alleine zu stemmen, fehlen uns
tatkräftige Hände", erklärt Schäfer. „Es wäre schön,
wenn uns Freunde und Anhänger des Eissports in Herne
helfen würden. Es geht schließlich nicht nur um den HEV
sondern um den Erhalt einer Eishalle für Herne und die
Region".
Die
derzeitigen Planungen sehen eine Regionalliga mit zehn
Mannschaften vor. Hierzu gehören neben dem Herner EV die
Grefrather Eissport Gemeinschaft, der ESC Darmstadt, der
EHC Netphen 08, der ERV Dinslakener Kobras, der EC
Bergisch Land, die Young Lions Frankfurt 1b, die EJ
Kassel Ib, sowie der Kölner EC "Die Haie" und der
Neusser EV. Laut Aussage von Markus Schweer soll der
Spielmodus beibehalten werden. Das hieße neun Heimspiele
in der Hauptrunde der Regionalliga. Die ersten vier
Mannschaften spielen mit den letzten vier der Oberliga
eine Oberliga-Pokal-Runde (Sieben Heimspiele) um den
Auf- bzw. Abstieg zur Oberliga-West. Der genaue Modus
und die Teilnehmer der einzelnen Ligen werden auf der
Ligentagung Anfang Juli festgelegt.
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13.04.2012 |
Carsten
Plate und Frank Petrozza wollen Vollgas am Gysenberg
Sie sind das neue sportliche Gespann beim Herner EV:
Trainer Carsten Plate und der neue sportliche Leiter
Frank Petrozza. Beide kennen sich noch gut aus
gemeinsamen Zeiten beim EV Duisburg. Nun geht es für die
neue sportliche Leitung darum, den HEV gemeinsam nach
vorne zu bringen. „Das Konzept, welches in Herne
verfolgt wird ist absolut stimmig. Wir liegen hier alle
auf einer Wellenlänge“, so Plate bei seiner Vorstellung.
Der ehemalige Trainer der Hammer Eisbären möchte
zusammen mit Frank Petrozza eine Mannschaft auf das Eis
bringen, die „druckvoll, körperbetont und diszipliniert“
spielt. Die Hauptsache für den neuen Mann an der Bande
ist, dass „die Zuschauer eine Mannschaft erleben, die
alles für den Sieg gibt, auch wenn es mal nicht so
kommen sollte.“ Plate, der zudem über eine Trainer
A-Lizenz verfügt, will aus jedem Spiel eine
„Vollgasveranstaltung“ machen, „die es sich lohnt zu
besuchen“.
Trotz der Ungewissheit über die Ligenzugehörigkeit des
HEV, kennt Carsten Plate schon einen seiner neuen
Spieler: Frank Petrozza. Der 41-jährige Deutsche mit
kanadischen Wurzeln hat schon viel Erfahrung im
deutschen Eishockey sammeln können. Neben einigen
Stationen in der Oberliga, spielte Petrozza auch in der
1. Liga für den EV Duisburg und in der zweiten Liga für
Heilbronn. In der Saison 2004-2005 verschlug es Petrozza
schon einmal nach Herne - damals noch zu Zeiten der
Herner EG. Zuletzt schnürte Petrozza noch für den EHC
Dortmund seine Schuhe und schied im Halbfinale um den
Aufstieg in die 2. Bundesliga aus.
Nun will er für den Herner EV eine schlagkräftige
Mannschaft auf die Beine stellen. „Ich habe mir in der
letzten Zeit viele Namen notiert, die ich mit dem
Trainer jetzt mal durchdiskutieren werde“, so der neue „SpoLi“.
Und genau darauf freut sich Plate: „Es ist schön, wenn
man jemanden mit fachlicher Kompetenz im Team hat, mit
dem man sich austauschen und auch diskutieren kann.“
Über eine mögliche Kompetenz-Überschneidung an der Bande
lachen beide. „Ich bin Profi genug um zu unterscheiden
ob ich als Spieler agiere oder als sportlicher Leiter.
Wenn ich Spieler bin, höre ich natürlich nur auf den
Coach und gebe im Spiel 100%“, so Petrozza. Auch Plate
sieht die Situation gelassen: „Ich denke es ist gut
einen erfahrenen Mann wie Frank in seinen Reihen zu
haben. Gerade für die jungen Spieler wird er einer der
Leitspieler sein.“
Und auch Hans-Jürgen Schubert ist über die Verpflichtung
der neuen sportlichen Leitung erfreut: „Mit Carsten
Plate und Frank Petrozza haben wir zwei richtig gute
Männer am und auf dem Eis, die nach Herne passen und die
hier in den nächsten Jahren etwas Gutes aufbauen
werden.“
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05.04.2012 |
Rückblick, Einblick und Ausblick - Vorstand und GmbH
ziehen positives Resümee
Es ist stiller geworden in der Gysenberghalle in Herne.
Der Spielbetrieb für alle Mannschaften ist beendet. Egal
ob Bambini oder erste Mannschaft – Die Sommerpause ist
da. Grund genug sich mit den Verantwortlichen über eine
schöne und spannende Saison zu unterhalten, die am Ende
einen faden Beigeschmack erhielt. Aber wo beginnt man am
besten, wenn nicht mit dem Anfang.
Rückblick Sommer 2011
Im Sommer 2011 gab es keine guten Vorzeichen für den
Herner Eissport. Eine Halle im Insolvenzverfahren und
überhaupt keine Planungssicherheit, machten es für die
neue „Mannschaft“ rund um Hans-Jürgen Schubert und Frank
Schäfer nicht nur schwer, sondern fast schon unmöglich.
In letzter Sekunde konnte die Eishalle angemietet werden
und Paintball mit Hilfe von Politik und Fans abgewendet
werden. „Wir hatten nicht nur unheimlichen Zeitmangel,
wir mussten auch feststellen, dass ein Großteil der
Spieler schon vertraglich an andere Vereine gebunden
waren“, erklärt Schubert, Geschäftsführer der
Gysenberghallen GmbH. Das alles dennoch positiv lief,
verdankt man dem Gespann mit Trainer Krystian Sikorski
und sportlichem Leiter Ralf Cassebaum. „Zudem war die
Verpflichtung von Antti-Jussi Miettinen natürlich ein
super Glücksgriff“, fügt Frank Schäfer, erster
Vorsitzender des Herner EV hinzu. Von Wochenende zu
Wochenende gewann der HEV seine Spiele und wurde so
binnen von Wochen zum Favoriten in der Regionalliga.
„Unser gesetztes Ziel war ganz klar Platz 4. Dass es
dann der Titel wurde, freute uns natürlich riesig“, so
Schäfer. Und so wandelte sich der HEV vom Underdog zum
Favoriten im Oberliga-West-Pokal. Auch hier wurde
schnell die Devise ausgegeben, dass der vierte Platz und
die damit verbundene Qualifikation zur Oberliga, das
Ziel für alle Beteiligten sei. Doch was dann folgte, war
für Vorstand und GmbH mehr als nur ein Schlag ins
Gesicht. Nach den ersten eingefahrenen Niederlagen, die
nun mal zum Sport dazu gehören, machte sich die Stimmung
breit, die Verantwortlichen hätten ein Aufstiegsverbot
erteilt. „Wenn ich lesen muss, wir würden der Mannschaft
verbieten aufzusteigen, dann ist das absoluter
Blödsinn“, berichtet ein aufgebrachter Frank Schäfer. Zu
Recht, denn das gemeinsame soziale Projekt am Gysenberg,
lebt von der ehrenamtlichen Arbeit aller. „Wenn wir
wirklich gewollt hätten, den Aufstieg um jeden Preis zu
verspielen, wären wir nicht fünfter geworden sondern
eher siebter oder achter. Denn glaubt man der
Gerüchteküche, reicht Grefrath ja sogar der sechste
Platz zum Aufstieg“, so Schäfer weiter. Was den
Verantwortlichen jedoch vorgeworfen wird, ist die
suboptimale Außendarstellung in den letzten zwei
Spieltagen. „Der sportliche Erfolg hat oftmals einiges
überdeckt, was dann nachher erst zum Vorschein kam“,
versucht Schäfer die Situation zu beschreiben. „Wir sind
natürlich auch darüber enttäuscht, dass einige im
entscheidenden Abschnitt der Saison, ihre persönlichen
Interessen über die der anderen gestellt haben“, meldet
sich Schubert zu Wort. Einen Kritikpunkt der Fans, das
Einstellen des Internetforums, sehen beide etwas
entspannter. „Aufgrund der damit verbundenen Aufgabe
alle Beiträge auf Blödsinn oder sogar Rechtswidrigkeiten
zu kontrollieren, haben wir uns entschlossen kein
offizielles Fanforum mehr anzubieten“, erklärt Schäfer.
Gerade vor packenden Begegnungen, wie z.B. gegen den EHC
Neuwied, wurde dort oftmals über den fairen Sportsgeist
hinweg geschrieben. Dass diese Aktion einhergeht mit dem
„geplanten Nicht-Aufstieg“, können Schäfer und Schubert
nicht nachvollziehen: „Wir investieren hier alle viel
Zeit in den Verein und in die Halle. Ein Aufstieg hätte
uns jetzt die Planungssicherheit geben, die uns nun
fehlt“, erklärt Schubert. „Das macht die Situation nicht
leichter sondern eher schwieriger“.
Ausblick auf die kommende Saison
Hinzu kommt, dass Planungssicherheit im Eishockeysport
immer nur von Kurzweil geprägt ist. „Wir wissen zur Zeit
nicht in welcher sportlichen Klasse wir nächste Saison
antreten werden, das ist der aktuelle Stand“, erklärt
Schubert. „Aber seit Anfang des Jahres planen wir
zweigleisig“, fügt er hinzu. Eine feste Säule des HEV
soll Frank Petrozza werden, der in den kommenden Tagen
offiziell vorgestellt wird. Der neue sportliche Leiter
wird sowohl in der Regionalliga als auch in der
Oberliga, die sportlichen Geschicke des Herner EV
leiten. „Auch wenn wir in der vergangenen Spielzeit das
eine oder andere noch lernen mussten, sind wir dennoch
zufrieden“, meint Frank Schäfer. Der Vereinsvorsitzende
bezieht sich dabei nicht nur auf die wachsende Zahl der
Mitglieder: „Der Herner EV ist auf einem sehr guten Weg
und das auf Grund des tollen Vorstandsteams, dass sich
so zusammengefunden hat“. Gemeint sind damit Robert
Prillwitz (2. Vorsitzender), Andrea Weisbrod
(Schatzmeisterin), Nicole Adler (Stellvertretende
Schatzmeisterin) und Birgit Gardemann (Schriftführerin).
Der Herner EV ist einer der wenigen Vereine in NRW, der
eine U8-Bambinimannschaft gemeldet hat, dank der guten
Koordination durch Dieter Biernat (Beisitzer im
Vorstand) und das Einbinden von Spielern der 1.
Mannschaft (Ballnus, Miettinen, Kuntu-Blankson) in den
Trainingsbetrieb der ganz Kleinen. Doch nicht nur
vereinsintern läuft es gut. Auch die Zusammenarbeit mit
der Gysenberghallen GmbH ist gut verzahnt. „Wir werden
oftmals schon in der Öffentlichkeit vermischt. Da heißt
es dann „Vorstand“ wenn die GmbH gemeint ist und
umgekehrt. Aber das ist ja auch unser Ziel: Es soll
immer weiter zusammen wachsen“, so Schubert. Darüber
freut sich auch der Verein: „Wir stehen in diesem Jahr
vor der Situation, dass unsere Spielstätte gesichert ist
und wir so, eine Planungssicherheit genießen, die wir in
den letzten Jahren nicht hatten“, erklärt Frank Schäfer.
Einblick Gysenberghalle
Der 1. April ist für den Herner Eissport ein
geschichtswürdiger Tag. Und dies ist kein Aprilscherz!
Die Eishalle ist in den Besitz der Gysenberghallen GmbH
übergegangen mit allen Rechten aber auch Pflichten. Doch
somit beginnt für GmbH und Verein erst die richtige
Arbeit. „Wir müssen versuchen, gerade im Bereich
Energieeffizienz, die Halle weiterzuentwickeln“, gibt
Schäfer die Marschrichtung vor. Er selber hofft wieder
auf eine rege Mitarbeit seiner Mitglieder: „Es wäre
natürlich toll, wenn viele Mitglieder sich bereit
erklären uns beim Renovieren unserer Spielstätte zu
unterstützen“, so Schäfer weiter. Denn nicht umsonst
heißt die Devise: „Vereinseigenen Halle - Für Herne und
die Region“. „Dieses soziale Projekt was hier am
Gysenberg wächst und wächst, kann nur überleben wenn
Ehrenamtliche sich finden lassen, die mithelfen. Dazu
sind alle herzlich eingeladen“, beschreibt Schäfer die
Situation. Dafür gibt es dann aber auch die schon
angesprochene Planungssicherheit: „Bevor es am 1.
September wieder zur offiziellen Saisoneröffnung kommen
wird, sind wir dabei uns für die Sommerpause
Veranstaltungen zu überlegen, die hier in der Halle
stattfinden können. So möchten wir zum Beispiel
Inline-Hockey-Vereine bitten sich bei uns zu melden oder
einfach auch so Gruppen die eine Runde spielen möchten“,
erklärt Schubert.
Es ist also noch viel zu tun am Herner Gysenberg. Die
Vorzeichen stehen aber gut, dass auch die kommende
Spielzeit für alle Mannschaften erfolgreich gestaltet
werden kann. So gehören Frank Schäfer und Hans-Jürgen
Schubert auch die abschließenden Worte „Und wir müssen
uns an dieser Stelle natürlich bei unseren Sponsoren,
Mitgliedern und Fans bedanken, die uns so durch die
Saison geholfen und getragen haben. Aber auch der
Politik und der Verwaltung gilt ein großes Dankeschön.
Wir wissen um unsere Verpflichtung der Jugend gegenüber
und wir werden weiterhin alles dafür geben, dass der
Eissport in Herner weiter gefestigt wird“.
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24.03.2012 |
Das
große Warten hat begonnen – HEV verpasst direkte
Qualifikation
„Die Spieler haben alles gegeben und das umgesetzt, was
wir in dieser Woche besprochen haben. Ich muss diesen
Jungs meinen Respekt zollen“, resümierte
Interims-Trainer Guido Drongowski die Leistung seiner
Mannschaft nach der Niederlage in Grefrath. Im letzten
Saisonspiel blieb die erhoffte Sensation leider aus. Der
Rumpfkader ohne die Leistungsträger Philipp Louven, Marc
Höveler, Sascha Panek und Antti-Jussi Miettinen,
lieferte den zahlreichen mitgereisten Herner Fans eine
absolut engagierte Leistung. „Die Mannschaft hat
gekämpft und sich richtig ins Zeug gelegt“, empfand der
erste Vorsitzende des HEV, Frank Schäfer, die Leistung
seiner Mannschaft.
In einem Spiel, das am Ende keinen Verlierer verdient
hatte, siegte am Schluss die Mannschaft, die
eingespielter war. Grefrath gelang schon in der 4.
Spielminute der Führungstreffer. Ein Tor, das auf Herner
Seite nicht eingeplant war. Doch statt die Köpfe hängen
zu lassen, blieben „die jungen wilden“ Spieler des HEV
am Ball bzw. an der Scheibe. Immer wieder kam die
Mannschaft von Guido Drongowski vor das gegnerische Tor,
ohne aber zwingend zu wirken. Dies sollte sich im
zweiten Spielabschnitt jedoch ändern. Viele Schüsse,
viele Tormöglichkeiten und sogar ein Lattentreffer
brachte dem HEV-Team jedoch nichts Zählbares ein. Und
wenn man vorne seine Chancen nicht nutz, kommt es wie es
kommen muss: Der zweite Treffer des Abends für die
Grefrather EG. Aber auch diesen Gegentreffer steckte die
Mannschaft des HEV problemlos weg. Die Herner
Anhängerschaft war beeindruckt und blieb lautstark
dabei, ihre Mannschaft nach vorne zu treiben.
Das letzte Drittel sollte dann nochmal an Spannung nicht
zu überbieten sein. Wieder war es der HEV, der in
Powerplay-Situationen immer wieder gefährlich vor das
Grefrather Tor kam, aber die Hartgummischeibe nicht im
Netz unterbringen konnte. Im Gegenzug besorgte eine
unglückliche Abwehraktion den Grefrathern in Unterzahl
das 3:0. Ein Treffer der zum ersten Mal etwas Wirkung
zeigte beim HEV. Doch als viele Fans gerade dachten, das
Spiel wäre entschieden, schlenzte Abwehrspieler Felix
Kolewe den Puck unhaltbar ins gegnerische Tor. Der HEV
war wieder da. Doch leider sollte es der einzige Treffer
des Abends für die Gysenberger bleiben. Da half auch die
Herausnahme von Torhüter Stefan Kornewald zwei Minuten
vor Ende der Partie nichts mehr.
Nun geht der HEV als Fünfplatzierter aus der Spielzeit
2011/12 heraus. Ein Platz der Grund zum Spekulieren
lässt. Zwar qualifizieren sich nur die ersten vier
Mannschaften des Oberliga-West-Pokals direkt für die
Oberliga, jedoch stehen drei Mannschaften der Oberliga
auf dem Sprung in die 2. Bundesliga. Diese soll zudem
noch aufgestockt werden, so dass die Oberliga auf
weitere Mannschaften angewiesen wäre. Zudem droht den
Ratingern der Rückzug aus der Oberliga aus finanziellen
Gründen. Die endgültige Gewissheit über den
Ligenverbleib des Herner EV wird es wohl erst am Ende
der Oberliga-West-Endrunde geben. „Wir müssen schauen
wie sich die Dinge entwickeln in der nächsten Zeit. Das
große Warten hat also begonnen“, so Frank Schäfer.
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23.03.2012 |
Letzte Ausfahrt Grefrath
Es ist das Spiel des Jahres für den Herner EV. Am
Freitag trifft das Team von Interims-Trainer Guido
Drongowski in Grefrath auf die „Phoenix“. Der
Siebtplatzierte des Oberliga-West-Pokals spielt bislang
eine mäßige Qualifikationsrunde. 12 Punkte aus 12
Spielen sprechen jetzt nicht unbedingt für die
„Phoenix“. Doch der Regionalliga-Meister vom Gysenberg
hat in seinem letzten Saisonspiel personellen Notstand.
Die Leistungsträger Philipp Louven, Marc Höveler und
Sascha Panek befinden sich im frühzeitigen Urlaub, Kai
Arkuszewski und Stürmer-Star Antti-Jussi Miettinen
fehlen auf Grund von Strafen. So bleibt Drongowski nur
ein minimaler Kader. Der jedoch soll dem HEV hoffentlich
den Aufstieg sichern: „Wir werden definitiv nicht nach
Grefrath fahren um dort zu verlieren“, hatte Drongowski
in dieser Woche gesagt. Mut macht ihm die Tatsache, dass
ihm ein Großteil der Mannschaft persönlich aus dem
Junioren Bereich bekannt ist. „Bis auf einige Ausnahmen
kenne ich die meisten Spieler. Wir werden Alles geben um
das Saisonziel dennoch zu erreichen“, so Drongowski. Und
auch Geschäftsführer Hans-Jürgen Schubert sieht die
Situation ernst aber nicht hoffnungslos: „Wir werden
versuchen, mit allen Mitteln unser Saisonziel zu
erreichen auch wenn wir nicht als Favorit nach Grefrath
fahren, wie noch in der Hauptrunde“. Damals siegte der
HEV im Penaltyschießen mit 4:3. Alle Treffer für die
Gysenberger markierte Miettinen. Der wird seine
Mannschaft in Grefrath persönlich mit anfeuern, auch
wenn er selber nicht ins Spielgeschehen eingreifen kann.
Dominik Ballnus, der neue Kapitän des HEV ist für das
Spiel auch positiv gestimmt: „Ich denke mal, wenn wir
alles in Grefrath auf das Eis bringen was wir können,
ist vielleicht sogar eine Sensation drin.“ Dem Wunsch
schließen sich sicherlich alle HEV-Fans mit an. Bully in
Grefrath ist um 20 Uhr.
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21.03.2012 |
Guido Drongowski HEV-Coach gegen Grefrath
Fünf Tage vor dem entscheidenden Spiel um den Aufstieg
in die Oberliga-West muss der Herner EV eine personelle
Veränderung verbuchen. Trainer Krystian Sikorski wurde
am Montag über seine Freistellung durch den Vorstand
informiert. Ralf Cassebaum, bis Dato sportlicher Leiter
des HEV, trat gleichzeitig von seinem Amt zurück. „Wir
danken Beiden für die herausragende Arbeit, welche sie
in dieser Saison hier verrichtet haben“, erklärte
Geschäftsführer Hans-Jürgen Schubert.
Nun übernimmt ein alter Bekannter die sportliche Leitung
der ersten Mannschaft. Gudio Drongowski, der bisherige
Jugend- und Junioren Trainer, soll die Mannschaft auf
das wichtige Spiel in Grefrath vorbereiten. „Viele der
Spieler der ersten Mannschaft trainieren im
Juniorenbereich schon unter meiner Leitung. Aus diesem
Grund ist der Kader für mich jetzt kein unbekannter“,
erklärt Drongowski. Der 50-jährige ist ein Herner
Urgestein, denn seit 1978 bestritt Drongwoski schon
unzählige Spiele für den Herner EV. „Ich freue mich auf
die Aufgabe und mache dies natürlich gerne“, so der neue
Trainer. Auf die Frage, ob er an den Aufstieg glaube
antwortete Drongwoski gelassen: „Wir fahren nicht nach
Grefrath um zu verlieren!“.
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19.03.2012 |
Enttäuschung Hoch 11 !
Ein Sieg fehlte dem Herner EV im letzten Heimspiel der
Saison noch für die Qualifikation zur Oberliga-West.
1257 Zuschauer kamen in die Gysenberghalle, um der
Mannschaft eine großartige Spielzeit zu honorieren. Und
mussten enttäuscht wieder nach Hause gehen.
Den Gegner des Abends, die Preussen aus Krefeld, hatten
viele zwar auf der Rechnung, doch nach den klaren Siegen
gegen Neuwied, Essen und Darmstadt sollte der Sieg nur
Routine werden. Und so kam es wie es kommen musste: Der
HEV konnte nur im Anfangsdrittel streckenweise
dagegenhalten. Die jungen DNL-Spieler der Krefelder
konnten immer wieder ihr temporeiches Angriffsspiel
aufziehen und ließen so oft den einen oder anderen
HEV-Spieler alt aussehen.
„Die Enttäuschung bei allen Beteiligten ist groß.
Natürlich müssen wir die Stärke des Gegners anerkennen,
keine Frage. Allerdings haben wir uns den
grundsätzlichen Verlauf dieses Spieles sicherlich anders
vorgestellt“, erklärte Geschäftsführer Hans-Jürgen
Schubert im Anschluss an die Partie. 4 zu 11 hieß es
nach 60 Minuten. Und das ist nur ein Wermutstropfen für
den Herner EV. Stürmer Antti-Jussi Miettinen bekam nach
einem Check eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Das
reichte ihm anscheinend, um jede Hemmung zu verlieren,
denn nur mit Hilfe von seinen Mitspielern konnte der
Finne fluchend vom Eis gebracht werden. Ergebnis der
Aktion, Miettinen erhielt vom Unparteiischen eine
zusätzliche Matchstrafe “eingeschenkt“. Auch Abwehrrecke
Kai Arkuszewski wollte dem in nichts nachstehen. Er
kassierte nach einem Check von hinten eine
10-Minuten-Strafe, die er durch Reklamieren noch
veredelte mit einer zusätzlichen
Spieldauerdisziplinarstrafe. „Heute müssen wir uns an
die eigene Nase fassen. Den Schiedsrichter trifft hier
keine Schuld“, analysierte der sportliche Leiter Ralf
Cassebaum auf der anschließenden Pressekonferenz.
Doch die negativen Nachrichten nehmen kein Ende für den
HEV. Für das letzte Saisonspiel in Grefrath, in der man
noch immer den Aufstieg festmachen kann, drohen weitere
personelle Ausfälle. Die Leistungsträger Philipp Louven,
Marc Höveler und Sascha Panek begeben sich in dieser
Woche auf Urlaubsreise nach Amerika. Diese Planungen
hatten schon zu Anfang der Saison bestanden, als noch
niemand erkennen konnte, wie wichtig das letzte Spiel
sein würde. „Mit dem Ausfall aller fünf Spieler haben
wir uns keinen Gefallen getan, denn es ist und war unser
aller Ziel, den sportlichen Aufstieg in die Oberliga
West zu erreichen“, so Schubert.
Doch gerade im letzten Heimspiel der Saison 2011/12
blieb auch für Hans-Jürgen Schubert die Zeit, die
Spielzeit noch einmal Revue passieren zu lassen.
„Grundsätzlich wollen wir daran erinnern, wo wir noch
vor einem knappen Jahr gestanden haben. Was danach kam,
war für alle Beteiligten zumindest im Vorfeld so nicht
zu erwarten. Somit könnten wir eigentlich ein durchaus
positives Fazit ziehen und dennoch fällt auch uns dieses
in diesem Moment schwer.“ Aber da Herner ja bekanntlich
niemals aufgeben, wirft auch Schubert nicht die Flinte
ins Korn: „Wir wollen versuchen, uns mit allen uns zur
Verfügung stehenden Mitteln auf das letzte Spiel in
Grefrath vorzubereiten. Auch wenn wir ganz bestimmt
nicht als Favorit dahin fahren werden.“
Bully in Grefrath ist am kommenden Freitag um 20 Uhr.
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12.03.2012 |
Matchball Herne
Kapitän Philipp Louven war in Hochform. Vier Treffer
gingen auf das Konto des Mannschaftskapitäns beim
wichtigen 9:3 Auswärtserfolgs des Herner Eissportvereins
in Darmstadt. Nun kann der HEV mit einem Sieg am
kommenden Sonntag (18:30 Uhr) den Aufstieg in die
Oberliga perfekt machen. Dies auch noch vor heimischem
Publikum in der Gysenberghalle.
Schon nach 20 Minuten führte der HEV durch Treffer von
Nicklas Proyer und Philipp Louven. Der Kapitän hatte
sich jedoch mehr vorgenommen für den Abend.
Selbstverständlich also, dass er auch den vierten
Treffer für den HEV durch Antti-Jussi Miettinen zu
Beginn des zweiten Spielabschnitts vorbereitete. Der
Finne in den Reihen des Herner EV traf zwar an diesem
Abend nur einmal ins Netz der Gastgeber, konzentrierte
sich jedoch auf Torvorlagen. Das machte er aber dann
äußerst effektiv: Fünf der neun Tore bereitete Miettinen
vor. Somit wurde das Mitteldrittel für die “Dukes“ ein
wahres Desaster, denn weitere Treffer für den HEV durch
Marc Höveler, Tommy Kuntu-Blankson und ein Doppelschlag
von Louven ließen die Toranzeige für den HEV in die Höhe
schießen. Nach 40 Minuten hieß es 8:1 für die Gäste vom
Gysenberg.
Im letzten Drittel wurde es auf beiden Seiten ruhiger.
Zwar traf der Gastgeber noch zwei Mal ins Herner Tor
aber Marc Höveler setze mit dem 9:3 den letzten
Höhepunkt an diesem Abend. Neben Louven zeigte auch
HEV-Torhüter Stefan Kornewald wieder eine sehr gute
Leistung. Mit seinen Paraden sorgte er für den auch in
dieser Höhe verdienten Sieg.
Nun geht es für die Mannschaft am Gysenberg am Sonntag
um den Aufstieg in die Oberliga. Im letzten Heimspiel
der Saison kommen die Preussen aus Krefeld zu Gast. Im
Hinspiel unterlag der HEV in einem schwachen Spiel mit
2:6. Das soll sich nicht wiederholen, wenn man den
Show-Down nicht nach Grefrath verlagern möchte, dem
letzten Spiel der Saison. „Jetzt haben wir es selber in
der Hand, vor hoffentlich vielen Fans unsere Saison zu
krönen“, so der sportliche Leiter des HEV Ralf Cassebaum.
Der Vorverkauf beginnt ab Montag in den bekannten
Vorverkaufsstellen zu entnehmen auf der Internetseite
des HEV.
Statistik: 0:1 (04:21 Min) Louven (Miettinen/Panek)
(PP+1); 0:2 (09:19 Min.) N. Proyer (Panek/Miettinen);
0:3 (09:36 Min.) Louven (Rinke/Cohut); 1:3 (11:15 Min.);
1:4 (25:07 Min.) Miettinen (Louven/Höveler); 1:5 (28:15
Min.) Höveler (Miettinen/Deppner); 1:6 (28:39 Min.)
Kuntu-Blankson (Ballnus/Adamovics); 1:7 (29:58 Min.)
Louven (Adamovics/Miettinen); 1:8 (30:44 Min.) Louven (Miettinen/Panek);
2:8 (42:27 Min.); 3:8 (47:44 Min.); 3:9 (49:06 Min.)
Höveler (Louven/Deppner)
Strafen: Darmstadt: 8 Min. Herner EV: 8 Min.
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09.03.2012 |
Derbysiege
sind schön
Es war der Abend des Herner Eissportvereins. Beim
ungeliebten Revier-Nachbarn in Essen konnte man den
haushohen Favoriten klar und deutlich mit 4:0 schlagen.
Ein Ergebnis, das viele Eishockey-Kenner so nicht auf
der Rechnung hatten.
„Ich bin auch von einem knapperen Ergebnis ausgegangen.
Vielleicht mit einem Tor unterschied“, erklärte Stefan
Kornewald nach dem Spiel. Der Torhüter zwischen den
Herner Pfosten zeigte am Freitagabend vor 2609
Zuschauern eine ebenso disziplinierte Leistung wie seine
restliche Mannschaft. Durch tolle Paraden hielt er seine
Mannen im Spiel und vorne wirbelte vor allem einer: Marc
Höveler. Der Stürmer vom Dienst markierte gegen die
Ruhrstädter drei Treffer und war damit maßgebend am Sieg
beteiligt. Schon nach acht Minuten sorgte er beim
Essener Publikum für den ersten Klos im Hals. Auf
Vorlage von Antti-Jussi Miettinen brachte Höveler seine
Truppe mit dem 0:1 auf Erfolgskurs. Der ESC Essen wirkte
geschockt und etwas ratlos.
Dennoch lieferten sich beide Mannschaften einen
erbitterten Schlagabtausch, doch die besseren Chancen
boten sich den Hernern. So dauerte es bis zur 30.
Spielminute bis Marc Höverler den Essener Anhängern den
zweiten Stich versetzte. Sascha Panek reichte die
Scheibe weiter auf Dominik Ballnus und der wiederum auf
Marc Höveler. Ergebnis dieser Kette, das 2:0. Da konnte
auch die eingeladene Blaskapelle die Essener
Anhängerschaft nicht mehr begeistern. Fünf Minuten vor
Drittelende war es dann wieder der besagte Marc Höveler,
der eine Powerplay-Situation für seine Mannschaft nutzen
konnte. 3:0 nach 40 Minuten, da mussten viele Herner
erst mal ihre Augen reiben.
Der letzte Spielabschnitt wurde für den ESC dann ganz
bitter. Essens Kapitän André Grein und sein
Mannschaftskollege Gordon Kopp durften früher duschen
gehen. Grein musste wegen eines Fouls mit
Verletzungsfolge runter und Kopp hatte einige
Differenzen mit dem Unparteiischen, der sich an diesem
Abend der Leistung des HEV anpasste und eine gute Partie
pfiff. Gespielt wurde dann auch noch und so konnte Tommy
Kuntu-Blankson fünf Minuten vor Ende der Partie, seine
persönliche Erfolgsgeschichte schreiben. Das 4:0 und der
damit sichere Auswärtssieg beim Rivalen waren unter Dach
und Fach. Ein Ergebnis, von dem auch der sportliche
Leiter des HEV nicht ausgegangen war: „Wir müssen aus
den letzten vier Spielen drei gewinnen. Essen hatten wir
dabei nicht auf der Rechnung, aber dann freut man sich
umso mehr wenn man hier gewinnt“, erklärte Ralf
Cassebaum auf der anschließenden Pressekonferenz.
Für den HEV geht die Reise in Richtung Oberliga-Aufstieg
weiter. Am Sonntag muss die Mannschaft vom Gysenberg
nach Darmstadt. Gegen die dortigen „Dukes“ gab es im
Hinspiel eine 3:5 Niederlage. Das soll sich nun ändern.
Würde der HEV gewinnen könnte man beim letzten Heimspiel
gegen Krefeld den Aufstieg in die nächste Spielklasse
dingfest machen. Ein Ziel dass Spieler, Verein und Fans
gleichermaßen anspornt. Bully in Darmstadt ist um 18:30
Uhr.
Tore: 0:1 (08:07 Min.) Höveler (Miettinen); 0:2 (29:33
Min.) Höveler (Ballnus/Panek); 0:3 (34:41 Min.) Höveler
(Miettinen/Louven)(PP+1); 0:4 (54:31 Min.)Kuntu-Blankson
(N.Proyer/Adamovics)
Strafen: ESC Essen: 29+60 Min. Herner EV: 18 Min.
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08.03.2012 |
Über das Kult-Derby nach Darmstadt
Es wird kein Abend wie jeder andere. Für viele
Eishockey-Fans ist es das Spiel der Spiele im Revier.
Essen gegen Herne oder auch die „Mücken“ gegen den HEV.
Im Kult-Derby geht es am Freitagabend (20 Uhr) in Essen
für beide Mannschaften nicht nur ums Image sondern auch
um wichtige Punkte. Die „Moskitos“ aus Essen führen mit
26 Punkten aus zehn Spielen, deutlich den
Oberliga-West-Pokal an. Das erklärte Ziel, der
Klassenverbleib in der Oberliga, ist bereits geschafft.
Jedoch will man in Essen an alte Zeiten anknüpfen und
den ESC wieder stadtbekannt machen. Das geht nicht nur
mit vielen Fan-Aktionen in der ganzen Stadt, wie jetzt
am Freitag, sondern erst Recht mit Meistertiteln. Auch
wenn es sich hierbei nur um den Oberliga-West-Pokal
handelt.
Herne hingegen benötigt alle Zähler für den Aufstieg in
die Oberliga-West. Mit 15 Punkten rangiert der HEV auf
Rang 5 der Tabelle, einen Platz hinter den
Aufstiegsrängen. „Wir müssen auf jeden Fall versuchen
aus den verbleibenden vier Spielen das Maximale heraus
zu holen, wenn wir in der kommenden Saison in der
Oberliga spielen wollen“, erklärte Hernes sportlicher
Leiter Ralf Cassebaum während der Woche. Doch das wird
für den HEV mehr als schwer werden. Nicht nur wird man
als krasser Außenseiter in Essen auf das Eis kommen, man
muss auch noch auf Kreativspieler Jan-Anton Baron und
Abwehrrecke Felix Kolewe verzichten. Beide sind verletzt
und müssen sich das Spiel von der Tribüne aus ansehen.
Aber abgeschrieben hat man sich in Herne noch lange
nicht: „Wir wissen um unsere Außenseiterrolle, aber es
ist ein Derby und kein normales Spiel. Da ist immer
alles möglich“, gibt sich ein optimistischer Ralf
Cassebaum.
Trotz der intensiven Rivalität, arbeiten beide Vereine
Hand in Hand zusammen um Chaoten keine Plattform zu
bieten. „Störenfriede haben bei uns keine Chance. Wir
sind gut vorbereitet. Vor der Halle und im Umfeld wird
die Polizei die Veranstaltung absichern. Beim Einlass
werden wir dann durch die Ordner sehr streng
kontrollieren“, so Torsten Schumacher von den Moskitos
und Hernes Vorsitzender Frank Schäfer im Vorfeld des
Derbys. Torsten Schumacher weiter, „es könnte dadurch am
Einlass etwas länger dauern als gewöhnlich, da wir jedes
Risiko minimieren möchten. Den Fans raten wir deshalb,
sehr frühzeitig zur Halle zu kommen.“ Auch aus Herne
werden Ordner vor Ort sein und den Herner Fans als
Ansprechpartner dienen.
Am Sonntag geht es dann für die Jungs vom Gysenberg in
Richtung Darmstadt. Gegen die „Dukes“ gab es in der
heimischen Gysenberghalle im Hinspiel eine schmerzhafte
3:5 Niederlage. Die soll nun wieder wettgemacht werden.
Schon in der Hauptrunde konnte der HEV in Darmstadt
siegreich vom Eis gehen. Damals hieß es nach 60 Minuten
6:1 für die Herner. Gegen eine Wiederholung des
Ergebnisses haben die Verantwortlichen in Herne nichts
einzuwenden. Bully in Darmstadt ist um 19 Uhr.
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03.03.2012 |
Herner EV siegt klar in Netphen
Es war ein unterhaltsames Spiel, was den 159 Zuschauern
am Freitagabend in Netphen geboten wurde. Dabei hatte
der Herner EV am Ende klar die Nase vorn und konnte drei
wichtige Punkte auf dem Weg zur Qualifikation zur
Oberliga-West mit ins Ruhrgebiet nehmen. Der
vermeintliche Underdog aus Netphen präsentierte sich
trotz minimaler Besetzung sehr aggressiv und machte es
den Gysenbergern schwerer als vermutet.
Doch schon im ersten Drittel wurde schnell deutlich,
dass der Favorit aus Herne seine Hausaufgaben gemacht
hatte und durch die Tore von Antti-Jussi-Miettinen,
Philipp Louven und Marc Höveler führte der HEV nach 20
Minuten mit 3:0. Es sollte für den Herner EV der Abend
der Doppelpacks werden. Denn sowohl Louven, Höveler,
Miettinen und Benjamin Proyer durften sich jeweils zwei
Mal in die Torschützenliste eintragen.
Proyer setze vor allem im zweiten Drittel die Akzente.
Nach dem von ihm erzielten 4:0, schaltete der HEV
sichtlich ein paar Gänge zurück. Dadurch schlichen sich
einige Unaufmerksamkeiten ein und es gelang den
Gastgebern sogar, kurzfristig auf zwei Tore zu
verkürzen. Doch es war wieder Benjamin Proyer, der den
Schlusspunkt des Drittels mit dem fünften Treffer für
den HEV setzte.
Im letzten Spielabschnitt ging es nochmal richtig zur
Sache. Netphen spekulierte auf die Sensation und der HEV
gab nur noch stellenweise Vollgas. Doch wenn die
Mannschaft dann mal zeigte was in ihr steckt, endete es
an diesem Abend in der Regel mit einem weiteren Treffer
für den HEV. Daran konnte auch Netphens Tim Bruch nichts
ändern, der nach einer Meinungsverschiedenheit mit der
Unparteiischen mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe
auf der Bank Platz nehmen durfte. Erwähnenswert bleibt
noch der Treffer von Sascha Panek. Ihm gelang zwar kein
Doppelpack jedoch ein sehenswerter Treffer zum
zwischenzeitlichen 7:3.
Für den Herner EV stehen unter dem Strich drei weitere
Zähler im Kampf um den Aufstieg auf der Haben-Seite.
Konzentrieren müssen sich die Jungs vom Gysenberg nun
auf das kommende Wochenende. Dann stehen zwei wichtige
Auswärtspartien auf dem Spielplan. Zunächst geht es am
Freitag (9. März / 20 Uhr) zum Rivalen nach Essen. Im
Kult-Derby werden die Moskitos jedoch die haushohen
Favoriten sein. Als Tabellenführer und Oberligist in der
eigenen Halle spricht nicht viel für die Gäste aus
Herne. Jedoch handelt es sich um ein Derby und in diesen
geschehen auch öfters mal gerne Überraschungen. Keine
Überraschungen wünscht sich Trainer Krystian Sikorski
dann am Sonntag. In Darmstadt warten die „Dukes“ auf den
Regionalliga-Meister. Im Hinspiel verlor der HEV mit
3:5, nach dem man auf einige wichtige Akteure verzichten
musste. Soll es mit dem sportlichen Aufstieg klappen,
müssen drei Punkte aus Darmstadt mitgenommen werden.
Bully ist um 19 Uhr.
Statistik: 0:1 (05:49 Min.) Miettinen (Höveler/Louven);
0:2 (15:41 Min.) Louven (Miettinen/ Panek); 0:3 (18:26
Min.) Höveler (Panek/Miettinen)(PP+1); 0:4 (22:25 Min.)
B. Proyer (N. Proyer/Kuntu-Blanksson); 1:4 (24:29 Min.)
2:4 (32:21 Min.); 2:5 (36:59 Min.) B. Proyer (Kuntu-Blanksson);
2:6 (40:26 Min.) Höveler (Miettinen/Louven); 3:6 (51:21
Min.); 3:7 (43:55 Min.) Panek (Kolewe, B.Proyer); 3:8
(45:48 Min.) Miettinen (Höveler, Panek); 4:8 (51:21
Min.); 5:8 (52:58 Min.); 5:9 (59:47 Min.) Louven (Miettinen)
Strafzeiten:
EHC Netphen: 22 + 10 (T. Bruch) +
Spieldauerdisziplinarstrafe (T. Bruch) Herner EV: 20
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01.03.2012 |
Gysenberger wollen im Siegerland siegen
Der Herner EV ist wieder da. Nach der Auswärtsniederlage
am vergangenen Freitag in Herford kehrte mit Kapitän
Philipp Louven am Sonntag der Kampfgeist wieder zurück
in die Mannschaft. Die „Bären“ aus Neuwied bekamen dies
auch prompt beim vorletzten Heimspiel der Saison
schmerzhaft zu spüren. Mit 8:2 fegte der HEV den EHC
Neuwied aus der Gysenberghalle und ließ keinen Zweifel
darüber, dass der Titel des Regionalliga-Meisters zu
Recht nach Herne gehört.
An diesem Wochenende geht es für das Team von Trainer
Krystian Sikorski zum Oberligisten nach Netphen. Die
Mannschaft aus dem Siegerland kennt sich bisher mit dem
Gefühl des Siegens nicht gut aus. Einen ganzen Punkt
konnte man sich bisher erkämpfen und dies nur durch die
Verlängerung bei der Heimniederlage gegen Grefrath. Das
ist jedoch kein Grund für die Herner Netphen auf die
leichte Schulter zu nehmen. „Wir haben nur noch
Endspiele, wenn wir unser Saisonziel, den Aufstieg in
die Oberliga-West, erreichen wollen. Dann muss man auch
erst mal in Netphen gewinnen“, ermahnt Ralf Cassebaum
seine Mannschaft. Der sportliche Leiter des HEV hat noch
zu gut in Erinnerung, wie wechselhaft die Leistungen
seines Teams in den letzten Partien waren. „Wir sind
wieder im Rennen und müssen schauen das Maximale aus den
letzten Spielen heraus zu holen“, so Cassebaum weiter.
Für den HEV ist das Spiel am Freitagabend (20 Uhr) der
Auftakt für drei Auswärtsspiele in Folge. Am 9. März
geht es für die Gysenberger zum Kult-Derby an den
West-Bahnhof nach Essen. Die Moskitos Essen sind
Tabellenführer und wollen bis zum Aufeinandertreffen mit
dem HEV ihren Verbleib in der Oberliga gesichert haben.
Am darauf folgenden Sonntag (11.) geht es für den HEV
dann nach Darmstadt. Die dortigen „Dukes“ konnten im
Hinspiel mit 5:3 siegreich das Eis verlassen. Das hat
der HEV noch gut in Erinnerung und möchte den
„Ausrutscher“ wieder wettmachen. Bully in Darmstadt ist
um 19 Uhr.
Vorverkauf Derby gegen Essen
Für das Kult-Derby zwischen dem ESC Essen und dem Herner
EV wird es am Samstag, dem 3. März nochmals zu einem
Vorverkauf zu dem Spiel kommen. Weitere Informationen
werden auf der Internetpräsenz des Herner EV
bekanntgegeben.
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27.02.2012 |
Herner EV schlägt schlappe Bären
Es war ein Abend, der für viele Herner Anhänger wie
Balsam auf der Seele war. Nach der 2:7 Pleite in Herford
zeigte die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski, was
sie wirklich kann und was in ihr steckt. Der
Regionalliga-Meister bewies vor 697 Zuschauern, dass
Neuwied zu Recht nur Vizemeister ist.
Angeführt von Kapitän Philipp Louven, der nach seiner
Sperre in Neuwied wieder zurück im Kader ist, zeigte der
HEV von der ersten Sekunde an, wer der Herr in der
Gysenberghalle ist. Neuwied hingegen versuchte jedoch
ohne spielerische Mittel sondern eher durch Körperkraft
dagegen zu halten. Dafür hatte das gute
Schiedsrichtergespann an diesem Abend aber eher weniger
Verständnis. Und so nutzte der HEV die Vielzahl an
Neuwieder Undiszipliniertheiten, um sich schon im ersten
Drittel eine beruhigende 4:0 Führung zu erarbeiten.
Sascha Panek, Marc Höveler, Philipp Louven und Rene
Deppner führten die „Bären“ so zu sagen an der Leine
vor. Besonders Philipp Louven merkte man seine Freude
an, wieder in der Mannschaft zu sein. Er sollte auch
weiterhin seinen Spielspaß nicht verlieren, denn mit
weiteren drei Treffern sorgte der Kapitän, fast im
Alleingang für die Neuwieder Niederlage. Sein Kontrahent
aus Neuwied Stephan Petry, mit dem sich Louven im
Hinspiel eine Meinungsverschiedenheit leistete wofür
beide Spieler für vier Begegnungen gesperrt wurden,
durfte sich das Spektakel nur von der Bank aus ansehen.
Da der EHC ein Spiel weniger absolviert hat als der HEV
darf Petry erst im nächsten Spiel für die Bären wieder
auf das Eis gehen.
Und während sich Louven eins ums andere Mal auf der
Torschützenliste eintragen durfte war es auch
Finnen-Star Antti-Jussi Miettinen der einen überragenden
Abend erwischt hatte. Ein Treffer selbst erzielt und
weitere fünf bereitete er vor. Eine beeindruckende
Statistik. Ebenso stark war Abwehrspieler Sascha Panek,
der an vier Toren beteiligt war. Für die „Bären“ Fans
war es jedoch ein ernüchternder Abend. Hatte man noch
vorher nur über die Höhe des Sieges spekuliert, musste
man die Heimreise mit einer denkwürdigen Niederlage
antreten: „Ab und zu ist es besser man verliert klar, so
wie heute, als wenn man bei einem 2:2 kurz vor Schluss
das 2:3 bekommt“, erklärte Gäste-Trainer Bernd Arnold
auf der anschließenden Pressekonferenz. Sein Gegenüber
Ralf Cassebaum, sportlicher Leiter des HEV, war dem
Ergebnis entsprechend bester Laune: „Wir haben heute gut
gespielt und verdient gewonnen“.
Nun geht es für den HEV weiterhin um den Aufstieg in die
Oberliga-West. Nächster Gegner wird der EHC Netphen
sein, den man am kommenden Freitag besucht. Der
Oberligist und Tabellenletzte darf nicht unterschätzt
werden: „Wir sind in der Situation, dass jedes Spiel für
uns ein Endspiel ist. Das gilt auch für Netphen“,
erklärt Cassebaum.
Verzichten muss der Herner EV auf Tim Senzek. Der
22-jährige Stürmer erklärte der sportlichen Leitung, er
hätte nicht die Motivation mehr für den HEV auf das Eis
zu gehen. Der Herner EV dankt Tim Senzek für seinen
Einsatz und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg.
Statistik: 1:0 (03:17 Min.) Panek (Höveler/Louven)(PP+1);
2:0 (05:34 Min.) Höveler (Miettinen/Louven); 3:0 (16:55
Min.) Louven (Panek/Miettinen) (PP+1); 4:0 (18:09 Min.)
Deppner (Kastner/Baron); 4:1 (21:33 Min.); 5:1 (24:34
Min.) Louven (Miettinen/Höveler) (UZ-1); 6:1 (31:48
Min.) Miettinen (Panek/Louven); 7:1 (39:46 Min.) Louven
(Miettinen/Kornewald) (PP1); 8:1 (44:04 Min.) Louven (Miettinen/Panek);
8:2 (58:02)
Strafen: Herner EV 10 Min EHC Neuwied 17+50 Min.
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25.02.2012 |
Herford
schlug eine “glückliche Stunde”
Es gibt Abende da läuft nicht viel zusammen. Einen genau
solchen haben die Kufencracks vom Herner EV am späten
Freitagabend in Ost-Westfalen erlebt. In Herford
kassierte der Regionalliga-Meister eine unglückliche 2:7
Schlappe. „Wir haben heute schlecht gespielt“,
analysierte Ralf Cassebaum, sportlicher Leiter des HEV,
auf der anschließenden Pressekonferenz das Spiel. Dabei
verlief die Partie gegen den Oberligisten gar nicht so
einseitig, wie das Ergebnis es vielleicht wiederspiegelt.
Die Gysenberger kamen immer mal wieder gefährlich vor
das Herforder Tor nur rein ins Tor, wollte die Scheibe
leider nicht. Dies klappte auf der anderen Seite jedoch
fast nach Belieben. „Herfod hatte heute echt ein
Schläger-Glück. Während bei uns die eine oder andere
Scheibe immer mal wieder versprang, kam bei Herford fast
jeder Pass an, wenn auch zum Teil auf Umwegen“, haderte
Abwehrspieler Jan Kastner nach dem Spiel. Die
Anschlusstreffer für Herne erzielten Marvin Cohut in der
20. Spielminute und Antti-Jussi Miettinen in der 31.
Minute. Herford jedoch hatte an diesem Abend wohl eine
eigene „Happy-Hour“ ins Leben gerufen. Denn nach der
Deviese „2 für 1“ schlugen die „Dragons“ immer gleich
doppelt zu. So fielen jeweils zwei Treffer in der 9.,
37. Und 60 Spielminute. Von denen erholte sich der HEV
leider nicht mehr.
Die Chancen für das Erreichen des Saisonzieles, der
sportliche Aufstieg in die Oberliga-West, haben damit
einen Dämpfer erhalten. Jedoch kann der HEV schon wieder
sofort in die Erfolgsspur zurückkehren, nämlich mit
einem Sieg am Sonntag vor heimischem Publikum. Dann ist
der EHC Neuwied zu Gast am Gysenberg (Bully 18:30 Uhr).
Der viertplatzierte des Oberliga-West-Pokals konnte das
Hinspiel mit 5:3 für sich entscheiden. Nun will der
Herner EV zeigen, dass es am Gysenberg in dieser
Spielzeit keine Punkte mehr zu holen gibt. Denn im
vorletzten Heimspiel geht es für die Mannschaft um
Trainer Krystian Sikorski darum, sich die Möglichkeiten
für den Aufstieg noch offenzuhalten.
Statistik:
1:0 (08:11 Min.); 2:0 (09:28 Min.), 2:1 (19:27 Min.)
Cohut (Miettinen/Kolewe) (+1); 3:1 (29:08) (+2); 3:2
(30:59 Min.) Miettinen (Adamovics/Panek); 4:2 (36:14
Min.); 5:2 (36:05 Min.); 6:2 (59:16 Min.); 7:2 (59:49
Min.)
Strafminuten: Herford 14 Herne 12 + 10 (N.Proyer)
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18.02.2012 |
Herner
EV hat das Siegen nicht verlernt
Nach einer kleinen Durststrecke geht es wieder bergauf
für den Herner Eissportverein. Vor 747 Zuschauern
zeigten die Spieler von Trainer Krystian Sikorski am
Freitagabend, dass die Mannschaft in die Spur gefunden
hat und schickte Grefrath mit 6:4 nach Hause. Durch den
Sieg hat sich der HEV auf Platz fünf vorgearbeitet und
steht jetzt nur noch einen Platz hinter den Rängen zur
Oberliga-Qualifikation dem erklärten Saisonziel der
Verantwortlichen.
Um weiter im Rennen um den Aufstieg zu bleiben, waren
diese drei Punkte immens wichtig. Das wussten auch die
Spieler und konnten mit einer geschlossenen
Mannschaftsleistung überzeugen. Ein Doppelpack von Tommy
Kuntu-Blankson im ersten Spielabschnitt, sowie ein
weiterer Treffer nur neun Sekunden später durch
Antti-Jussi Miettinen ebneten schon frühzeitig den Weg
für einen erfolgreichen Abend.
Damit ging die Taktik der „Phoenix“ nicht auf. Mit
seiner defensiven Spielweise versuchte der Gast aus
Grefrath den HEV zu einem offensiveren Spiel zu locken,
um die sich dadurch ergebenden Freiräume mit einem
Konter zu nutzen. Doch die Laufbereitschaft der Herner
Mannschaft machte dieser Idee einen Strich durch die
Rechnung. Jedoch luden die Herner durch kleine
Unaufmerksamkeiten die Gäste immer mal wieder ein, einen
Anschlusstreffer zu landen. Aber der HEV wollte sich und
seinen Anhängern beweisen, dass der Regionalliga-Meister
auch nach drei Niederlagen in Folge, ein
ernstzunehmender Gegner ist. Mike Stachel, Sascha Panek
und wieder Mal Antti-Jussi Miettinen sorgten dafür, dass
der Vorsprung bis zum Schluss aufrecht gehalten werden
konnte.
Mit dem Sieg im Rücken geht es für die Truppe vom
Gysenberg jetzt am kommenden Freitag (24.) zum
Oberligisten nach Herford. Der Herforder EV rangiert auf
Platz sieben in der Liga und konnte im Hinspiel am
Gysenberg schon mit 9:3 geschlagen werden. Dies soll
sich jedoch aus Herforder Sicht im spätesten Abendspiel
der Saison (Bully 21 Uhr) nicht wiederholen. Das nächste
Heimspiel folgt dann am Sonntag (26.). Mit dem EHC
Neuwied wird dann eine Mannschaft am Gysenberg
gastieren, die in dieser Saison für Aufregung gesorgt
hat. Lieferten sich der HEV und der EHC in der Vorrunde
packende Partien um die Meisterschaft, folgte im
Oberliga-West-Pokal eine sehr denkwürdige
Auseinandersetzung. 240 Strafminuten wurden vom
Schiedsrichtergespann vergeben und zudem eine
längerfristige Strafe gegen HEV-Spieler Philipp Louven.
Genau dieser wird pikanterweise beim Spiel gegen den EHC
wieder in die Mannschaft rücken und hat noch ein ganz
persönliches Hühnchen mit Neuwieds zu rupfen. Bully am
Gysenberg ist um 18:30 Uhr
Statistik: 1:0 (01:06 Min.) Kuntu-Blankson (Adamovics/Miettinen);
1:1 (04:19 Min.), 2:1 (18:50 Min.) Kuntu-Blankson (N.
Proyer/B.Proyer); 3:1 (18:59 Min.) Miettinen (Höveler/Panek),
4:1 (27:49 Min.) Stachel (N. Proyer/B.Proyer); 4:2
(36:57 Min.); 5:2 (38:27 Min.) Miettinen (Kolewe); 6:2
(43:41 Min.); 6:3 (51:18 Min.); 6:4 (52:24 Min.)
Strafen: Herner EV 6 Min. Grefrather EG 6 Min.
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15.02.2012 |
Grefrath? Da war doch was...
Mit den Grefrather „Phoenix“ kommt eine Mannschaft am
Freitag (20 Uhr) an den Gysenberg, die dem Herner EV
noch besonders gut in Erinnerung sein dürfte. Es war der
4. Dezember 2011 und es war genau dieser Gegner, der
sportlich mit 8:3 niedergerungen werden konnte. Doch die
Freude über die wichtigen drei Punkte im Kampf um die
Regionalliga-Meisterschaft standen nur für 48 Stunden
auf dem Konto der Herner. Dann wurden die Zähler vom
Landesverband am grünen Tisch wieder aberkannt. Grund
dafür war der unberechtigte Einsatz von Abwehrspieler
Edgars Adamovics, dessen Passantrag zu spät beim Verband
eingegangen war.
Nun stehen sich die beiden Mannschaften erneut gegenüber
und diesmal sind die Voraussetzungen ganz andere. Die
Grefrather EG liegt jetzt mit zwei Punkten mehr als der
HEV auf Platz fünf. Jedoch können die Gysenberger mit
einem Sieg an der EG wieder vorbeiziehen. Aber so leicht
wie im Dezember wird das Aufeinandertreffen jedoch
nicht. Die Niederlagenserie der letzten Spiele (Neuwied,
Darmstadt und Krefeld) hat die Mannschaft von Trainer
Krystian Sikorski auf den vorletzten Platz geführt. Für
einen Regionalliga-Meister zu wenig. Nun soll es gegen
Grefrath wieder zurück in die Spur gehen. „Wir haben den
vierten Platz und damit die Qualifikation zur Oberliga
als Saisonziel ausgegeben. Deshalb ist ein Sieg gegen
Grefrath sehr wichtig“, erklärt der erste Vorsitzende
des HEV Frank Schäfer.
Weiterhin verzichten muss Sikorski auf Philipp Louven
und Dominik Ballnus. Louven pausiert noch immer auf
Grund seiner in Neuwied eingefangenen Strafe und erhielt
bei genauer Prüfung des Falls ein zusätzliches Spiel
Sperre. Damit ist er ironischerweise erst im Heimspiel
gegen Neuwied wieder einsetzbar. Ballnus laboriert noch
an einer Augenverletzung.
Für das Heimspiel sind bis Freitag 13 Uhr Steh- und
Sitzplatz-Vollzahler Karten an den bekannten
Vorverkaufsstellen zu erhalten.
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04.02.2012 |
HEV verliert in Krefeld verdient mit 2:6
Es war kalt in Krefeld. Sogar sehr kalt, wenn man den
Minus 11 Grad an dem Thermometer der Apotheke trauen
konnte, die sich unweit der Rheinlandhalle befindet.
Doch an der Temperatur sollte es am Freitagabend nicht
gelegen haben, dass sich die Spieler von Trainer
Krystian Sikorski nur teilweise wie ein
Regionalliga-Meister zeigten. Krefeld hingegen nutze
seine Chancen getreu dem Motto: Wenn der Gegner uns
einlädt, dann sagen wir auch Danke!
Spielerisch zeigte der Herner EV seine bisher schwächste
Leistung in dieser Saison. Vor 271 Zuschauern wirkten
die Gysenberger wie eingefroren. Doch trotz vieler
Abspielfehler und nicht genutzter Möglichkeiten, war es
dennoch Marc Höveler, der in der 8. Spielminute seine
Mannen in Führung bringen konnte. Bis dahin, war die
Welt der vielen mitgereisten HEV-Fans auch noch in
Ordnung. Doch der Doppelschlag der Krefelder, kurz vor
Drittelende drehte das Spiel vollständig. Und es sollte
noch schlimmer kommen. Ein ums andere Mal wurde die
HEV-Defensive ausgespielt und der vierte Treffer gelang
den Krefeldern sogar noch in Unterzahl. Auch der
Anschlusstreffer durch Marvin Cohut in der 47.
Spielminute zum zwischenzeitlichen 2:5 brachte keine
Veränderung der Spielweise. So setzte der Oberligist mit
dem sechsten Treffer des Abends auch den Schlusspunkt in
einer Partie, die vielen Hernern nicht geschmeckt haben
dürfte.
Das einzig Positive für die Mannschaft des HEV ist die
Tatsache, dass sie nun bis zum 17. Februar Zeit hat, an
der gesamten Einstellung und Leistung zu arbeiten. Dann
trifft der HEV in seinem nächsten Spiel Zuhause auf die
“Phoenix“ aus Grefrath. Nach nun drei Niederlagen in
Folge, muss sich für die Gysenberger wieder etwas ändern
und man sollte vor eigenem Publikum wieder zurück in die
Erfolgspur finden.
Statistik: 0:1 (07:55 Min.) Höveler (Baron); 1:1 (15:57
Min.); 2:1 (19:15 Min.); 3:1 (23:32 Min.); 4:1 (26:32
Min.); 5:1 (35:46 Min.); 5:2 (46:41 Min.) Cohut (Senzek);
6:2 (55:03 Min.)
Strafzeiten: Krefeld 6 Min. Herner EV 10 Min.
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02.02.2012 |
HEV zu Gast bei den Preußen Krefeld
Es wird ein wichtiges und richtungsweisendes Spiel
werden. Die Partie am kommenden Freitag (19:30 Uhr) in
der alten und ehrwürdigen Rheinlandhalle, will der
Herner EV nutzen um sich wieder zurück zu melden, im
Kampf um den Aufstieg zur Oberliga-West. Ein leichtes
Unterfangen wird es jedoch auf keinen Fall werden. Das
Team aus Krefeld hat aus vier Spielen bereits neun
Zähler gesammelt und rangiert, mit drei Punkten
Vorsprung auf den Herner EV, auf Platz 3. Da der
fünfplatzierte EHC Neuwied, den Hernern dicht auf den
Fersen sitzt, müssen dringend wieder Punkte her. Der
Oberligist aus Krefeld benötigt diese jedoch für den
Klassenerhalt selber. Und was ist schöner, als gegen die
direkte Konkurrenz zu Punkten.
Da kommt es gerade genau richtig, dass HEV-Trainer
Sikorski wieder auf Edgars Adamovics und Marc Höveler
zurückgreifen kann. Beide saßen ihre Strafen aus Neuwied
bei der Heimniederlage gegen Darmstadt ab und fehlten
spürbar. Höveler soll mit seiner Torgefahr den Sturm
wieder unterstützen, Adamovics mit seiner Übersicht die
Abwehr festigen. Für Dominik Ballnus ist eine Rückkehr
auf das Eis noch zu früh. Er laboriert noch an einer
Augenverletzung.
Für den HEV folgt nach dem Freitagsspiel ein Gefühl von
Urlaub. Der Sonntag ist spielfrei und auch das gesamte
Wochenende 9.-12. Februar wird ohne Spiel für die erste
Mannschaft des HEV ablaufen. Umso wichtiger, dass sich
die Jungs vom Gysenberg in Krefeld richtig ins Zeug
legen und am besten vor zahlreichen Herner Fans.
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28.01.2012 |
HEV verliert mit Rumpfteam gegen Darmstadt mit 3:5
Die Mannschaft des HEV wirkte noch immer leicht
angeschlagen vom harten Spiel in Neuwied als sie am
Freitagabend auf das Eis kam. Durch die Ausfälle der
Stammkräfte Philipp Louven, Marc Höveler, Edgars
Adamovics und Dominik Ballnus musste HEV-Trainer
Krystian Sikorski seine eingespielten Reihen umstellen
und das machte sich deutlich bemerkbar. Dem Spiel der
Herner fehlte die Ordnung und so war es nicht ganz
unverdient, dass die Darmstädter die Punkte mit nach
Hause nehmen konnten.
Schon nach 4 Minuten musste HEV-Torhüter Stefan
Kornewald das erste Mal hinter sich greifen. Doch der
HEV-Goalie hielt seine Mannschaft immer wieder mit
glänzenden Paraden im Spiel und bekam im Anschluss der
Partie sogar Sonderlob von Gäste-Trainer Roger Nicholas.
Vom Gegentreffer motiviert, kämpfte sich der HEV vor 666
Zuschauern jedoch wieder zurück ins Spiel. Ein mühsam
herausgespieltes Ausgleichstor durch Antti-Jussi
Miettinen in der 8. Spielminute so wie ein Gewaltschuss
von Kai Arkuszewski drei Minuten später drehten das
Spiel vorerst für die Gysenberger. Mit einem 2:1 für die
Gastgeber ging es zum ersten Verschnaufen in die
Kabinen.
Doch es sollten die „Dukes“ aus Darmstadt sein, die die
Pause besser nutzten. Keine drei Minuten waren gespielt
und es klingelte erneut im Tor von Stefan Kornewald zum
2:2. Nach dem Ausgleichstreffer verflachte das Spiel.
Darmstadt spielte clever und ließ nicht viele Aktionen
im eigenen Drittel zu. Roger Nicholas sah dies auf der
anschließenden Pressekonferenz ähnlich: „Wir haben eine
Abwehr, die jeden Torhüter Weltklasse aussehen lässt.
Und dann haben wir auch noch einen Weltklasse Torhüter“.
So verpuffte Angriff um Angriff der Herner. Erst im
letzten Spielabschnitt sollte der HEV für sein ständiges
Anrennen belohnt werden. Ein abgefälschter Schuss von
Sascha Panke in der 48. Minute brachte die Hausherren
erneut in Führung. Doch dass der Wurm im Spiel der
Herner war, bewiesen vor allem die nachfolgenden
Sekunden. Nach Wiederanpfiff der Begegnung verlor Herne
sofort die Scheibe und Darmstadt glich nach nur 12
Sekunden wieder aus. Die fünf mitgereisten
Darmstadt-Fans waren außer Rand und Band. Der Rest des
Spiels ist schnell erzählt. Ein schön vorgetragender
Angriff der „Dukes“ bescherte diesen in der 59. Minute
den Führungstreffer und wenige Sekunden vor Schluss
durfte dann Darmstadt-Kapitän Thomas Engler die Scheibe
unbedrängt im Herner Tor unterbringen, weil Torhüter
Stefan Kornwewald zugunsten eines sechsten Feldspielers
auf der Bank platzgenommen hatte.
Was unter dem Strich bleibt, ist eine nicht eingeplante
Heimniederlage, die auf Grund der Ausfälle nicht so
schmerzt wie sie es sonst getan hätte. Für die
Mannschaft um Krystian Sikorski geht es nun darum, sich
auf das nächste Wochenende zu konzentrieren. Beim
Oberligisten in Krefeld kann der Trainer dann wieder auf
Marc Höveler und Edgars Adamovics zurückgreifen. Philipp
Louven muss seine Strafe noch länger absitzen und
Dominik Ballnus wird erst am Montag am Auge operiert.
Dementsprechend wird er wohl frühestens beim nächsten
Heimspiel am 17. Februar gegen Grefrath wieder dabei
sein können.
Eine traurige Nachricht wurde direkt zu Anfang des
Abends bekannt. Die Ehefrau von Geschäftsführer Rolf
Meinhardt war in der Woche verstorben und Verein und
Zuschauer gedachten ihr mit einer Schweigeminute.
Tore: 0:1 (03:31 Min.); 1:1 (07:59 Min.) Miettinen (N.Proyer/Cohut);
2:1 (10:26 Min.) Arkuszewski (Kuntu-Blankson/N.Proyer)(+1);
2:2 (22:32 Min.); 3:2 (47:34 Min.) Panek (Arkuszewski)(+1);
3:3 (47:46 Min.); 3:4 (58:11 Min.) (+1); 3:5 (59:01
Min.) (EN)
Strafzeiten: Herner EV: 4 Min. ESC Darmstadt : 10 Min.
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26.01.2012 |
Herner EV empfängt die „Dukes“ aus Darmstadt
Wäre alles wie immer, ginge der Herner EV am Freitag (20
Uhr) als klarer Favorit in die Begegnung gegen den ESC
Darmstadt. Doch der Vierte des Oberliga-West-Pokals muss
nach der denkwürdigen Auswärtspartie in Neuwied auf
wichtige Stammkräfte verzichten: Phlipp Louven, Marc
Höveler und Edgars Adamovics sitzen ihre Strafen ab.
Dominik Ballnus laboriert noch an einer Augenverletzung.
Doch vor dem Aufeinandertreffen mit den drittplatzierten
„Dukes“ gibt es auch gute Nachrichten: Niklas Proyer,
der mit einer Kopfverletzung in Neuwied das Spiel
vorzeitig beenden musste, ist wieder fit. Auch Mike
Stachel konnte während der Woche wieder am
Trainingsbetrieb teilnehmen.
Wichtige Nachrichten besonders für Trainer Krystian
Sikorski. Diesem macht wohl in erster Linie
Gäste-Torhüter Ilja Doroschenko Kopfzerbrechen. Der Mann
zwischen den Darmstädter Pfosten ist schon oftmals zum
Rückhalt seiner Mannschaft geworden und konnte den einen
oder anderen Punkt festhalten. Schon in der
Regionalliga-Saison sind beide Vereine am Gysenberg
aufeinander getroffen. Damals drehte der Herner EV, nach
einem 0:3 Rückstand das Spiel noch zu einem 5:3 Sieg. Es
wird also ein heißer Kampf am Gysenberg, der danach erst
mal Ruhe hat. Denn das nächste Heimspiel der ersten
Mannschaft des HEV ist dann erst wieder am 17. Februar
gegen die Grefrather EG.
Damit viele Anhänger den Weg in die Gysenberghalle
finden und die Mannschaft lautstark unterstützen, hat
der Herner EV wieder einen Vorverkauf gestartet. Bis
Freitag 13 Uhr sind die Vollzahler-Karten in den
bekannten VVK-Stellen zu erwerben.
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24.01.2012 |
Vorverkauf
gegen Darmstadt hat begonnen
Sie sind wieder zu haben: Die Karten im Vorverkauf. Für
das nächste Heimspiel gegen die „Dukes“ aus Darmstadt
gibt es in den VVK-Stellen wieder Karten für Vollzahler
(Stehplatz und Sitzplatz)!
Gegen Darmstadt wird es am Freitag (20 Uhr) zu einem
heißen Kampf kommen. Nicht nur fehlen bei uns u.a. Marc
Höveler, Edgars Adamovics und Philipp Louven. Bei den
„Dukes“ im Tor steht auch noch der Schrecken aller
Stürmer: Ilja Doroschenko. Also seid dabei und bietet
unseren Jungs wieder eine tolle Kulisse. Werdet zum 7.
Mann auf dem Eis und macht die Gysenberghalle zur
Festung.
Karten gibt es ab sofort und bis Freitag um 13 Uhr bei:
Fussboden Schubert (Dorstener Str. 238; zwischen 10-13
und 15-18 Uhr)
A&S Textildruck (Cranger Str. 38; zwischen 10-13 und
15-18 Uhr)
Battram Hockeyausrüstung (Mont-Cenis Str. 296; zwischen
10-13 und 15-19 Uhr)
Gysenberghalle – Pistenbar (Am Revierpark 22; Di., Do.,
Fr. zwischen 16-18 Uhr)
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23.01.2012 |
Schiedsrichter entscheiden über Auswärtsniederlage in
Neuwied
Wer eine Reise macht, hat bekanntlich etwas zu erzählen.
Genauso der Herner EV, der am Sonntag zum Auswärtsspiel
nach Neuwied gereist war. Doch was der HEV zu berichten
hat, ist alles andere als eine nette Reisegeschichte.
Ein absolut überfordertes Schiedsrichtergespann
versperrte dem HEV den Weg zu den ersten
Auswärtspunkten. „Eine solch schlechte
Schiedsrichterleistung habe ich den letzten zehn Jahren
nicht mehr gesehen“, kommentierte HEV-Mannschaftsführer
Patrick Walter das Geschehen auf dem Eis.
Dabei fing der Abend für die mitgereisten HEV-Anhänger
ganz gut an. Sascha Panek brachte seine Mannschaft in
Führung doch zwei Unaufmerksamkeiten der Herner führten
dazu, dass der EHC das Spiel drehen konnte. Soweit das
Spielerische. Doch die Begegnung gewann zusehends an
Schärfe und Härte. Besonders Stephan Petry, der
Neuwieder Kapitän, sorgte eins um andere Mal für
unschöne Szenen, die die Unparteiischen jedoch nie sahen
oder sehen wollten.
Selbst in der Drittelpause waren die erhitzten Gemüter
über die inkonsequenten Schiedsrichter nicht zu
beruhigen und so kamen alle Mitwirkenden mit einer
gehörigen Portion Frust wieder auf das Eis. Der zweite
Spielabschnitt hatte dann nur noch am Rande etwas mit
Eishockey zu tun. Es war wieder Petry, der HEV-Kapitän
Philipp Louven mit dem Schläger vor das Visier schlug
und im Anschluss an einem Schubser von Louven
theatralisch zu Boden ging. Das Ende der Geschichte: Da
kein Schiedsrichter den Vorfall beobachtet hatte wurden
die Neuwieder Spieler befragt und es wurde gegen den
Herner Kapitän eine Matchstrafe ausgesprochen. Damit
fehlt Louven den Hernern für mindestens drei Spiele.
Petry kam zunächst noch ohne Strafe davon. Das sollte
sich jedoch nach dem zwischenzeitlichen 4:1 für Neuwied
ändern. Nach einer Schlägerei auf dem Eis sorgte Petry
mit einem bösen Nachschlagen gegen Marc Höveler für den
traurigen Höhepunkt seines Spiels. Die Schiedsrichter
sahen es und schickten auch Petry mit einer Matchstrafe
duschen. Zudem ließen sich Marc Höveler und Edgars
Adamovics von der allgemeinen Prügelei anstecken, so
dass auch für sie frühzeitiges Umziehen angesagt war und
fehlen jetzt am kommenden Freitag beim Heimspiel gegen
Darmstadt. Dominik Ballnus verkürzte kurz vor
Drittelende dennoch auf 2:4 für den HEV.
Im letzten Spielabschnitt sollte es noch schlimmer
kommen für den HEV. Dominik Ballnus bekam den Puck unter
das Auge und musste in eine Klinik eingeliefert werden.
Nicklas Proyer erlitt einen Schlag gegen den Kopf und
verließ benommen das Eis. Die verbliebenen Spieler
versuchten alles und kämpften bis zum Schluss. Sascha
Panek brachte seine Jungs bis auf ein Tor ran, doch am
Ende fehlte die Luft. Neuwied gelang noch das 5:3 und
wusste aber auch, dass nach 2 Stunden und 49 Minuten
Spielzeit nicht nur ihre spielerische Leistung für das
Ergebnis zuständig war.
„Es ist schon schade, dass ein Spiel zwischen zwei
ausgeglichenen Mannschaften auf Grund von einer
peinlichen und indiskutablen Schiedsrichterleistung so
ausufert“, so Walter nach dem Spiel.
Für den HEV geht es am Freitag weiter. Zu Gast am
Gysenberg werden die „Dukes“ aus Darmstadt sein. Bully
ist um 20 Uhr.
Tore:
0:1(2:16 Min.) Panek (Kuntu-Blankson/N. Proyer); 1:1
(10:03 Min.); 2:1 (18:42 Min.); 3:1 (27:39 Min.); 4:1
(31:05 Min.); 4:2 (38:23 Min.) Ballnus (Kolewe/Miettinen);
4:3 (40:53 Min.) Panek (Miettinen/B. Proyer), 5:3 (50:13
Min.)
Strafen: EHC Neuwied 63+60 Min Herner EV 67+50 Min.
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21.01.2012 |
Herner EV siegt souverän gegen Herford
Es war ein gelungener Abend für den HEV jedoch ein
ungemütlicher Abend für die Anhänger des Herforder EV.
Schon in der ersten Drittelpause war den mitgereisten
Fans die Erkenntnis gekommen, dass ein Auswärtssieg beim
Regionalliga-Meister in Herne nicht mehr geschafft
werden kann. Zu hoch war der Unterschied zwischen den
beiden Teams auf dem Eis. Zwei Treffer von Antti-Jussi
Miettinen und einer von Tommy Kuntu-Blankson zeigten
schon im ersten Drittel an, wer das Sagen in der
Gysenberghalle hat. Die Herner kombinierten vor den
Augen der 741 Zuschauer nach Belieben und zielsicher
gespielte Pässe ließen ein ums andere Mal Gäste-Torhüter
Florian Holst ins Schwitzen geraten. Auf seine
Vordermänner konnte sich der beste Herforder jedenfalls
über weite Strecken des Spiels nicht verlassen.
Und auch das zweite Drittel zeigte dem Oberligisten
schnell die Grenzen auf. Zwar funkte kurz ein wenig
Hoffnung auf, als Herford auf 1:6 verkürzte, doch Niklas
Proyer, Dominik Ballnus und Edgars Adamovics hatten
ihren HEV schon in unerreichbare Ferne geschossen. Auch
der letzte Spielabschnitt wurde nicht mehr wirklich
spannend. Zwar gelangen den Gästen noch zwei Treffer,
jedoch blieb der Herner EV seiner Drittelquote treu und
netzte selber wieder drei Mal ein. Diesmal durften sich
Marc Höveler, Tim Senzek und Kai Arkuszewski in die
Liste der Torschützen einschreiben.
Unter dem Strich steht ein nie gefährdeter und auch in
der Höhe verdienter Sieg des HEV, der nun den zweiten
Tabellenplatz im Kampf um die Aufstiegsplätze belegt.
Gegen drei von vier Oberligisten gab es bislang zwei
Siege und nur eine Niederlage. Morgen reist das Team vom
Gysenberg nach Neuwied. Gegen den Vize-Meister der
Regionalliga gab es bislang immer enge Ergebnisse. Nach
der Heimniederlage im November gelang dem HEV in Neuwied
die Wiedergutmachung und damit auch die Vorentscheidung
um den Meistertitel. Daran können sich die Neuwieder
Spieler auch noch erinnern und werden ihr Bestes geben,
dem Meister gehörig in die Suppe zu spucken. Bully in
Neuwied ist um 19 Uhr.
Stimmen zum Spiel:
Ralf Cassebaum (HEV): „Wir haben heute eine sehr gute
Leistung gezeigt. Alle Reihen haben Treffer landen
können was uns positiv stimmt auf das Spiel in Neuwied.
Im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen wird der EHC
jedoch auf alle Spieler zurückgreifen können. Das macht
die Sache nicht leichter, aber wir werden alles geben,
um Punkte mitzubringen“.
Bruce Keller (Herforder EV): „Wir haben in der ersten
halben Stunde keine Leidenschaft gezeigt. Eishockey ist
der tollste Sport wenn man ihn mit Leidenschaft spielt
und der hässlichste, wenn diese fehlt. Ich habe den
Jungs gesagt, sie sollen das Wochenende nutzen, um ihr
Herz und ihre Leidenschaft zu suchen. Wenn sie diese
finden, denke ich, dass wir wieder da sind.“
Statistik: 1:0 (04:09 Min.) Miettinen (Arkuszewski/Louven)
(+1); 2:0 (08:19 Min.) Miettinen (Panek/Louven) (-1);
3:0 (12:43 Min.) Kuntu-Blankson (Baron/Arkuszewski); 4:0
(22:11 Min.) N.Proyer (Baron/Kuntu-Blankson); 5:0 (30:38
Min.) Ballnus (Senzek/B.Proyer); 6:0 (32:37 Min.)
Adamovics (Baron/N.Proyer), 6:1 (35:32 Min.); 7:1 (50:46
Min) Höveler (Miettinen/Panek) (-1), 7:2 (53:00
Min.)(+1), 7:3 (54:01 Min.); 8:3 (54:50 Min.) Senzek;
9:3 (57:05 Min.) Arkuszewski (Baron/N.Proyer)(+1)
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19.01.2012 |
Mit Herford kommt der nächste Oberligist zum HEV
Das Abschneiden des Herner EV gegen die Oberligisten ist
bislang mehr als positiv. Nach einem klaren Auftaktsieg
gegen Netphen folgte am vergangen Freitag eine nur sehr
knappe Niederlage gegen den haushohen Favoriten aus
Essen. Nach einer kämpferischen Leistung verlor der HEV
das Derby vor einer Rekordkulisse mit nur 2:3. Eine
Leistung die aufbaut und die am morgigen Freitag den
nächsten „Dreier“ unter Dach und Fach bringen soll. Denn
mit dem Herforder EV kommt der dritte von vier
Oberligisten an den Gysenberg. Der HEV aus Ostwestfalen
belegte in der Oberliga-Meisterschaft nur den 10.
Tabellenplatz. Zuvor war man ohne sportliche
Qualifikation in die Oberliga nachgerückt.
Mit einem Sieg aus vier Begegnungen steht Herford in der
Qualifikationsrunde zur Oberliga noch vor Herne. Das
soll sich jedoch schleunigst ändern. Um dies zu schaffen
hoffen die Verantwortlichen des Herner EV auf
Unterstützung von den Rängen. Gegen Essen trieben 2320
Zuschauer die „Gysenberger-Jungs“ zu Höchstleistungen
nach vorne. Auch jetzt sollen die Fans wieder der siebte
Mann auf dem Eis sein. Aus diesem Grund hat der Herner
EV seine Vorverkaufsstellen wieder seit Dienstag
geöffnet.
Am Sonntag geht es für den HEV zu den „Bären“ nach
Neuwied. Der EHC konnte sein erstes Spiel gegen Herford
erst im Penaltyschießen für sich entscheiden. Im letzten
Aufeinandertreffen der beiden Regionalligisten ging es
besonders heiß her. Nach einer 5:1 Führung der Herner
holte Neuwied noch mächtig auf. Am Ende hieß es dann
aber dennoch 5:4 für den HEV, der damit seinen
Meistertitel fast sicher hatte. Dieses enge Ergebnis
haben die Neuwieder natürlich noch auf der Rechnung. Da
es jetzt um wichtige Zähler für die
Oberliga-Qualifikation geht soll die Heimniederlage in
der Regionalliga-Saison vergessen gemacht werden.
Wieder ein paar LICHTBLICKE mehr. HEV Hobby sammelte
750 Euro Spendengelder ein.
Die Hobbymannschaft des Herner EV, „Die Gysenberger“
veranstaltete am vergangenen Sonntag ein Benefizturnier
zu Gunsten der Initiative Lichtblicke e. V. Der Verein,
der von der Diakonie, der Caritas und den NRW
Lokalradios getragen wird, kümmert sich schon seit
Jahren um Menschen, die ohne eigenes Verschulden in Not
geraten sind und finanzielle Unterstützung für einen
Neustart benötigen.
Unter dem Motto „Menschen helfen Menschen“ luden „Die
Gysenberger“ die Bergkamen “Grizzlys” und die Krefeld
“Yetis” zu einem Blitzturnier in die Gysenberghalle ein.
Vor gut 80 Zuschauern begegneten sich die teilnehmenden
Mannschaften auf freundschaftlicher Basis und
unterhielten die Fans mit interessanten Spielen.
Parallel zum Turnier wurde auch eine Torwand aufgebaut,
wo sich die spendenfreudigen Fans im Torschuss betätigen
konnten. Für die besten Schützen standen lukrative
Preise parat. Aber auch das von der ersten Mannschaft
übernommene Puckwurfspiel wusste zu begeistern. Und die
besten Puckwerfer wurden ebenfalls belohnt. Die Preise
stellten der Herner EV 2007 und Thomas Thiel von Battram
Sport zur Verfügung. Für den Fall der Fälle, der
glücklicher Weise nicht eintraf, stellte die Johanniter
Unfallhilfe kostenlos ein Rettungsfahrzeug und zwei
Sanitäter.
Auch wenn der soziale Gedanke klar im Vordergrund stand,
wollen wir den sportlichen Teil der Aktiven nicht ganz
vernachlässigen:
Ergebnisse
Spiel 1
HEV „Die Gysenberger“ vs. Krefeld Yetis
4:2
Spiel 2
Krefeld Yetis vs. Bergkamen Grizzlys
1:4
Spiel 3
Bergkamen Grizzlys vs. HEV „Die Gysenberger“ 1:0
Tabelle
P.
Mannschaft SP S
U N Tore P
1.
Bergkamen Grizzlys 2 2
0 0 5:1 4
2. HEV
„Die Gysenberger“ 2 1 0
1 4:3 2
3. Krefeld
Yetis 2 0
0 2 3:8 0
Unter der souveränen Leitung von Schiedsrichter Thomas
Riehle boten alle Teilnehmer den Eishockeyfans über
weite Strecken interessante Spiele. Die engagierte
Spielweise unterhielt die Fans. Die mitunter fein heraus
gespielten Torchancen und die Spannung sorgte für
kurzweilige Momente hier am Gysenberg. Aus Sicht des
Herner EV präsentierte sich das Team „Die Gysenberger“
als gute Gastgeber.
Das Eröffnungsspiel gewannen die Herner um
Organisationsleiter Dirk Kudlek nach einer überzeugenden
Leistung mit 4:2 gegen die Krefeld Yetis, die bereits im
November 2010 Gegner des damaligen Benefizspiels waren.
Im zweiten Spiel des Turniers siegten die Hobby Grizzlys
aus Bergkamen mit 4:1 gegen die Rheinländer. Die
abschließende Begegnung zwischen Bergkamen und Herne war
somit ein kleines Endspiel um den Turniersieg. Hier
setzten sich die Gizzlys knapp mit 1:0 gegen „Die
Gysenberger“ durch. Der westfälische Nachbar
präsentierte sich insgesamt eingespielter und gewann
auch verdient die Gesamtwertung.
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17.01.2012 |
Der Vorverkauf für das Heimspiel gegen Herford läuft!
Nun sind sie raus, sind an die Vorverkaufsstellen
verteilt und warten darauf von begeisterten HEV-Fans
gekauft zu werden. Die Rede ist von den Eintrittskarten
für das nächste Heimspiel des Herner EV am kommenden
Freitag (20.01.12 um 20 Uhr) gegen den Herforder EV.
Wir wollen die Begeisterung aus dem letzten Heimspiel
gegen Essen mitnehmen und bieten Euch auch diese Woche
wieder Vollzahler Stehplatz und Sitzplatztickets im VVK
an! Nutzt diesen Service denn wir erwarten wieder eine
tolle Kulisse und dürfen Gästefans bei uns begrüßen.
Aus Herford kommt ein Verein an den Gysenberg, der seit
8 Jahren nicht mehr seine Visitenkarte in Herne
abgegeben hat. Mit der gleichen und tollen Unterstützung
von den Rängen wie zuletzt will der Herner EV diesmal
als Sieger vom Eis gehen. Nochmal eine so „volle Hütte“
wie gegen Essen würde unserer Mannschaft dabei mehr als
eine Hilfe sein!
Karten gibt es ab sofort und bis Freitag um 13 Uhr bei:
Fussboden Schubert (Dorstener Str. 238; zwischen 10-13
und 15-18 Uhr)
A&S Textildruck (Cranger Str. 38; zwischen 10-13 und
15-18 Uhr)
Battram Hockeyausrüstung (Mont-Cenis Str. 296; zwischen
10-13 und 15-19 Uhr)
Gysenberghalle – Pistenbar (Am Revierpark 22; Di., Do.,
Fr. zwischen 16-18 Uhr)
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14.01.2012 |
Herner
EV verliert Derby gegen ESC Essen nur knapp mit 2:3
Routiniers gegen junge Garde, das war der Unterschied
zwischen den beiden Teams am Freitagabend in der
Eishockey-Aufstiegsrunde. Die Essener Moskitos waren als
Favoriten angereist, doch von einem richtigen
Ligenunterschied war nichts zu erkennen: Der Oberligist
aus Essen musste alle Register ziehen, um sich die
Punkte in der “Günther-Thill-Arena” zu sichern. Es war
eine nette Geste des Vereins, die Gysenberghalle für
einen Abend umzubenennen, denn der Ehrenpräsidenten und
die “gute Seele” des HEV, Günther Thill, feierte in
dieser Woche seinen 70. Geburtstag. 2320 Zuschauern
brachten ihm ein Ständchen und sahen anschließend eine
spannende Partie.
Von der ersten Sekunde an lieferten sich beide
Mannschaften auf dem Eis ein Spiel auf Augenhöhe. Der
Tabellenneunte der Oberliga-West aus Essen, schien dabei
nur über härteren Körpereinsatz in das Spiel finden zu
wollen. Das sahen die Unparteiischen ähnlich und ließen
des öfteren den einen oder anderen Spieler aus der
Ruhrstadt auf der Strafbank zur Ruhe kommen. Es dauerte
bis zur 17. Spielminute bis der HEV daraus Profit ziehen
konnte. Marc Höveler nutzte eine doppelte Überzahl
seiner Mannschaft für den verdienten Führungstreffer.
Von langer Dauer sollte diese jedoch nicht sein, denn
fast mit der Drittelsirene gelang dem ESC noch der
Ausgleich. Mit diesem Zwischenstand ging es für beide
Mannschaften zum ersten Mal in die Kabinen.
Der zweite Spielabschnitt sollte der entscheidende
werden. Nach nur 47 gespielten Minuten war es wieder
Marc Höveler der, mit einem Schlagschuss von der blauen
Linie, Gäste Torhüter Christian Lüttges keine Chance
ließ und die Halle zum Beben brachte. Doch wie immer im
Sport, sind es die kleinen Fehler die dann die wichtigen
Spiele entscheiden. Mit einem Doppelschlag binnen von 62
Sekunden gelang den Moskitos nicht nur der Ausgleich,
sondern auch der Führungstreffer zum 3:2. Und obwohl
sich in den verbleibenden 30 Minuten noch viele Chancen
auf beiden Seiten boten, blieb es bei dem Ergebnis.
Nach diesem guten Spiel kann sich die Mannschaft von
Trainer Krystian Sikorski jetzt weiter nach vorne
orientieren. Am kommenden Wochenende warten zwei schwere
Gegner auf den HEV. Bevor es am Sonntag zum ersten
Auswärtsspiel in der Aufstiegsrunde nach Neuwied geht,
kommt am Freitag (20 Uhr) der Herforder EV an den
Gysenberg. Die Herforder spielten - wie die
vorrangegangen Gegner des HEV Netphen und Essen - auch
in der Oberliga und möchten in der kommenden Saison
natürlich wieder dort spielen. „Es wird nicht leicht
werden, gegen Herford zu bestehen und wir werden wieder
alles geben müssen, um Punkte zu holen. Dabei hoffen wir
natürlich wieder auf eine Kulisse die uns wieder nach
vorne treibt und so unterstützt wie heute“, wünscht sich
Ralf Cassebaum sportlicher Leiter des Herner EV. Auch zu
diesem Spiel wird der HEV ab Dienstagnachmittag einen
Vorverkauf starten. Karten gibt es an den bekannten
VVK-Stellen zu entnehmen über die Homepage des Vereins.
Stimmen zum Spiel:
Ralf Cassebaum (HEV):
„Wenn uns einer im Sommer gesagt hätte, wir spielen in
der Aufstiegsrunde zur Oberliga vor 2320 Zuschauern und
verlieren dabei knapp gegen einen haushohen Favoriten
aus Essen mit 2:3, dann hätten wir das alle
unterschrieben.“
Jan Vondracek (ESC Essen)
„Für uns war das heutige Spiel ein sehr wichtiges. Wir
wussten nicht wo wir stehen vom spielerischen. Drei
Wochen lang hatten wir kein Spiel und dann direkt das
Derby gegen Herne. Aber wir haben gewonnen und müssen
jetzt schauen dass wir weitere Punkte sammeln. Am Ende
wollen wir auf jeden Fall unter die ersten vier
Mannschaften kommen“
Tore:
1:0 (17:00 Min.) Höveler (Miettinen); 1:1 (19:47 Min.);
2:1 (20:47 Min.) Höveler (Louven/Panek); 2:2 (26:02
Min.); 2:3 (27:04 Min.)
Strafen: Herner EV: 4 Min ESC Essen: 10+10 Min
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12.012012 |
Derbyklassiker am Gysenberg
Der Countdown läuft für das Eishockey-Derby Herner EV
gegen die Moskitos aus Essen. Das mit viel Spannung
erwartete Spiel soll für beide Teams ein
Ausrufungszeichen werden und zeigen wo man steht. Zwar
gehen die Moskitos aus Essen als Favoriten in das
Westderby doch sportlich gesehen lief die Saison bei dem
Oberligisten nicht wirklich rund und endete für die
Essener nur auf dem enttäuschenden neunten
Tabellenplatz. Der HEV dagegen lieferte mit dem Gewinn
der Regionalliga eine wahrlich meisterliche Vorrunde ab,
bekommt es jetzt jedoch mit wesentlich härteren Gegnern
zu tun.
Sechs Siege aus 22 Begegnungen lassen die Essener nur
mit Widerwillen auf die Vorrundentabelle blicken. Auch
das Torverhältnis war alles andere als gut. Für jeden
selbsterzielten Treffer klingelte es im Netz der
Ruhrstädter gleich zweimal. Die Essener wissen über den
Ernst ihrer Situation Bescheid, denn sie müssen punkten
um auch in der kommenden Spielzeit in der Oberliga zu
spielen. Da kommt das erste Spiel am Gysenberg gerade
recht, um den tiefen Frust der Vorrunde auszuleben.
Aber Derbys haben ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze.
Und Ligenunterschiede sind gerade bei solchen
Aufeinandertreffen nicht ausschlaggebend. Der
Regionalliga-Meister aus Herne zeigt sich jedenfalls
kämpferisch: „Wir wollen gegen Essen alles geben. Mit
den Fans im Rücken ist alles möglich“, erklärt der
sportliche Leiter des Herner EV, Ralf Cassebaum. Für die
Fans wird es auch zu einem Wiedersehen mit vielen alten
Bekannten kommen. Im türkisen Dress der Moskitos laufen
Sebastian Haßelberg, Christian Lüttges und Andre Grein
auf, die ja schon eine Herner Vergangenheit aufweisen
können. Es wird also ein Kopf-an-Kopf Rennen werden, wer
die Punkte für sich entscheiden kann. „Die Tagesform
wird entscheidend sein“, so Cassebaum.
Damit die Brisanz des Spiels nur auf dem Eis ihr Ventil
findet, haben sich beide Vereine darauf verständigt,
sich gegenseitig zu unterstützen. Essener Ordnungskräfte
werden ihre Fans betreuen und Ansprechpartner vor Ort
sein. Zudem zählen in Essen ausgesprochene Hallenverbote
auch in Herne.
Es ist also alles angerichtet für ein heißes Derby.
Bully am Gysenberg ist um 20 Uhr. Es ist davon
auszugehen, dass das Parkplatzkontingent am Abend
schnell ausgeschöpft sein wird. Es wird deswegen gebeten
frühzeitig oder besser noch, mit öffentlichen
Verkehrsmitteln anzureisen.
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11.01.2012 |
Hobbymannschaft
spielt für den guten Zweck der Lichtblicke-
Aktion schon zum zweiten Mal
Wenn die 1. Mannschaft des Herner EV am Sonntag
spielfrei hat, ist das Eis frei für einen guten Zweck.
Die Hobbymannschaft des Herner EV richtet auch in diesem
Jahr wieder ein Benefizturnier zu Gunsten der Aktion
„Lichtblicke“ aus. Am kommenden Sonntag (15.) kommt es
ab 18:00 Uhr zu den Duellen mit den „Yetis“ aus Krefeld
und den „Grizzlys“ aus Bergkamen. „Als
familienfreundlicher Verein unterstützt der Herner EV
nun schon seit längerer Zeit die Aktion Lichtblicke, da
wir Menschen und Einrichtungen für bedürftige Menschen
gerne helfen. Für unseren Verein ist es eine
Herzenssache“, so Pressesprecher Jesper Dahl-Jörgensen.
Die Aktion Lichtblicke ist eine Gemeinschaft der NRW
Lokalradios sowie der Diakonie und den Caritasverbänden.
„Im vergangenen Jahr kamen bei einem Benefizspiel der
Herner Hobbymannschaft 555 € zusammen aber wir hoffen
das wir dieses Jahr unsere Spendensumme um einiges
erhöhen können.“ so Dirk Kudlik, Koordinator der
Hobbymannschaft.
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08.012012 |
Derby
soll ein Familienfest werden
Wenn ein Derby ansteht, ist die Spannung immer besonders
groß. So auch im Eishockey, wenn sich am Freitag die
beiden Eishockey-Teams vom Herner EV und den Essenern
Moskitos gegenüberstehen. Das hoch brisante Spiel um
wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg und natürlich
ums Prestige, soll möglichen Störenfrieden keine
Plattform bieten. „Wir möchten ein friedliches Derby.
Wir sind ein Familienverein und genau das wollen wir
auch beweisen“, sagt Frank Schäfer, erster Vorsitzender
des HEV. In Absprache mit dem ESC Essen werden Essener
Ordner am Freitag ihre Fans betreuen. Im Rückspiel wird
es so sein, dass Herner Ordner die HEV-Fans begleiten.
„Um den Chaoten zu zeigen, dass Auswärtsspiele keine
Freikarte für Krawalle sind, haben wir abgesprochen,
dass die ausgesprochenen Hallenverbote nicht nur für die
eigene Halle sondern auch in Essen bzw. Herne zählen“,
erklärt Dirk Rein, Leiter des Ordnungsdienstes in der
Gysenberghalle. Unterstützt wird das Ordnerteam von der
Polizei. „In erster Linie soll es eine abschreckende
Wirkung auf Chaoten und Krawallbegeisterte haben. Diese
sollen schon die Lust verlieren bevor sie überhaupt auf
die Idee kommen“, fügt Rein hinzu. „Ich denke es wird
keine Probleme geben und wir werden ein sportliches Fest
erleben“, wünscht sich ESC Vorsitzender Torsten
Schumacher.
Trotz aller sportlicher- und Derbyrivalität, betonten
beide Seiten bei einem gemeinsamen Treffen letzte Woche,
dass die zwei Vereine durch ein respektvolles und
freundschaftliches Verhältnis miteinander verbunden
sind. In beiden Lagern freut man sich auf die Begegnung
am Freitag um 20 Uhr in der Gysenberghalle.
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07.012012 |
HEV startet meisterlich in die Aufstiegsrunde – Derby
am Freitag gegen Essen
Der Regionalliga-Meister zeigte am Freitagabend, dass
sich die Oberligisten warm anziehen müssen um am
Gysenberg zu bestehen. Mit 846 Zuschauern im Rücken
schickte der HEV den EHC Netphen mit einer
9:4-Niederlage im Rucksack wieder nach Hause.
Der Abend fing aus Herner Sicht besonders gut an.
Ligenleiter Markus Schweer übergab zusammen mit Frank
Schäfer, erster Vorsitzender des Herner EV, den
Meisterpokal an Mannschaftskapitän Philipp Louven. Nach
diesem schönen Auftakt wirkte die Mannschaft ein
bisschen gedankenversunken an die vorangegangenen Monate
und plötzlich, nach gut 10 Minuten und zwei unnötigen
Strafzeiten führte der Gast aus Netphen mit 2:0.
Oberligisten sind halt doch ein anderes Kaliber. Das
sahen die Spieler auch schnell ein und erwachten aus
ihrem Winterschlaf. Jetzt musste gekämpft werden und
genau das tat der HEV auch. Zunächst verkürzte Benjamin
Proyer in der 13. Spielminute zum 1:2. Tim Senzek glich
nur drei Minuten später mit einem sehenswerten Treffer
zum 2:2 aus. Niklas Proyer brachte den HEV sogar
kurzfristig in Führung, doch Netphen gelang zwei Minuten
vor Drittelende der Ausgleich. Sechs Tore im ersten
Umgang ließen die Herzen der vielen Eishockeyfans höher
schlagen.
Der zweite Spielabschnitt wurde für den Gast aus Netphen
sehr bitter. Der Herner EV hatte seine Spielfreude
wiedergefunden und die Mannschaft um Stürmerstar
Antti-Jussi Miettinen sorgte dafür, dass die Netphener
Abwehr diese Nacht nicht schlafen konnte. Der Finne war
an vier der fünf Toren, die binnen von 12 Minuten Schlag
auf Schlag fielen, beteiligt. Zwei markierte er selber,
zwei bereitete er vor. Mark Höveler sagte Danke und
Benjamin Proyer zeigte, dass es auch ohne finnische
Hilfe ging. Trotz eines kurzfristigen Anschlusstreffers
des EHC waren die Kräfteverhältnisse nach dem
Mitteldrittel wieder zu Recht gerückt. 8:4 hieß es auf
der Anzeigentafel für den HEV.
Die letzten 20 Minuten versuchte der EHC Netphen nur
noch Schadensbegrenzung zu betreiben war ihm auch
teilweise gelang. Zwar erzielte Edgars Adamowics noch
den neunten Treffer für den HEV aber das zehnte Tor
sollte nicht mehr fallen. Damit sind die ersten drei
Zähler im Kampf um die Aufstiegsplätze unter Dach und
Fach.
Am kommenden Freitag kommt es dann zum Duell der Duelle
– der Klassiker an sich. Herne gegen Essen. HEV gegen
Moskitos. Ein absolutes Spitzenspiel das vieles
verspricht und vieles davon halten wird. Die heiß
begehrten Karten sind diesmal schon ab Samstag während
der öffentlichen Laufzeiten (Öffnungszeiten) an der
Pistenbar erhältlich. Wer es nicht zur Gysenberghalle
schafft, kann auch bei den HEV-Partnern Fussboden
Schubert (Dorstener Straße 238), A&S Textildruck (Cranger
Str. 38) und Battram Hockeyausrüstung (Mont-Cenis-Strasse
296) ab Samstag täglich bis zum Spieltag um 13 Uhr sich
seine Karte kaufen. Ermäßigte Karten gibt es nur an der
Abendkasse.
Stimmen zum Spiel:
Reinhard Bruch (EHC Netphen): „Wir haben heute verdient
verloren. Besonders für das zweite Drittel habe ich
keine Erklärung. Aber ich habe zurzeit sehr viele
verletzte Spieler und ich denke, dass es im Rückspiel
anders ausgehen wird, wenn alle Spieler einsatzbereit
sind.“
Ralf Cassebaum: „Die Mannschaft hat eine sehr gute
Leistung geziegt heute. Besonders im Mitteldrittel.
Jetzt konzentrieren wir uns auf Essen. Es wird ein
hartes Spiel und ich denke die Tagesform wird
entscheiden. Aber ich hoffe, dass wir mit unseren Fans
im Rücken, den Heimvorteil nutzen können.“
Statistik: 0:1 (03:54 Min.)(+1); 0:2 (10:24 Min.)(+1);
1:2 (12:24 Min.) B. Proyer; 2:2 (14:53 Min.) Senzek (Kuntu-Blankson/Ballnus);
3:2 (16:15 Min.) N. Proyer (Adamovics/Arkuszewski)(+1);
3:3 (18:07 Min.); 4:3 (23:56 Min.) Miettinen (Adamovics);
5:3 (25:18 Min.) Höveler (Miettinen/Cohut); 5:4 (29:25
Min.); 6:4 (30:27 Min.) Höveler (Miettinen/Louven); 7:4
(31:05 Min.) B. Proyer (N. Proyer/Adamovics); 8:4 (31:32
Min.) Miettinen (-1); 9:4 (50:49 Min.) Adamovics (N.
Proyer/B. Proyer)
Strafen: Herner EV: 16+10 Minuten EHC Netphen: 12
Minuten
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25.11.2011 |
Mit Vollgas zum Saisonziel
Wenn der Herner EV am Sonntag (18:30 Uhr) im Darmstädter
Eispark auf die dort heimischen „Duskes“ trifft könnte
er schon den ersten Matchball nutzen, um die Teilnahme
an der Endrunde zu sichern. Mit einem regulären Sieg und
drei Punkten würde der Vorsprung auf die fünftplazierten
Hessen auf 15 Zähler anwachsen. Bei fünf ausbleibenden
Spielen wäre es für die „Dukes“ dann nicht mehr möglich,
die Mannschaft vom Gysenberg zu überholen.
Nach dem 5:3 Heimsieg über Darmstadt viel das Resümee
von Ralf Cassebaum, sportlicher Leiter des HEV, eher
durchwachsen aus. Besonders die schlechte
Chancenverwertung gegen die sehr defensiv spielenden
Darmstädter hatte Cassebaum kritisiert. Doch im
Rückspiel erwartet die Mannschaft von Trainer Krystian
Sikorski ein anderes Team der „Dukes“. Gerade gegen die
Spitzenteams der Liga war die Truppe von Trainer Roger
Nicholas immer in der Lage, auch eine ebenbürtige
Leistung abzurufen. „Die offensive Spielweise der
Darmstädter in ihren Heimspielen kommt unserer
Spielweise mehr entgegen“, erklärt Cassebaum. Das nicht
jeder mit der Offensive mithalten kann, wurde spätestens
nach dem Sieg der „Dukes“ gegen den Favoriten aus
Neuwied klar. Die Heimniederlage gegen Dinslaken zeigte
aber auch viele Lücken auf, die es für den HEV am
Sonntag zu nutzen gilt.
Mit von der Partie könnte auf Seiten der Darmstädter
Neuzugang Robin Lehman sein. Lehmann ist ein
Zwei-Wege-Spieler, sprich er kann für die Defensive und
Offensive auf das Eis gehen. Der ehemalige Kapitän der
Neuwieder ist 36 Jahre jung und soll dem Aufbauspiel der
„Dukes“ die richtige Ruhe und Übersicht bringen.
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19.112011 |
Herne
gewinnt auch in Aachen 2-stellig
Mit 15:2 gewann der Herner EV am Freitagabend bei den
Grizzlies aus Aachener.
Begleitet von einem Fanbus und mehreren Autos voller
Schlachtenbummler reiste der HEV zu seinem einzigen
Spiel an diesem Wochenende in die Printenstadt an den
Tivoli nach Aachen.
Nichts anderes als einen klaren und deutlichen Sieg
ihrer Gysenberger erwarteten die Herner Anhänger zu
sehen. Enttäuscht wurden sie sicher nicht, wobei der HEV
bei effektiverer Nutzung seiner Torchancen und
Druckvollerem Powerplay in Überzahl das Ergebnis
deutlich höher hätte gestalten können. So wurde das 1.
Drittel „nur“ mit 3:0 durch Tore von Miettinen,
Adamovics und Höveler gewonnen.
Im 2. Abschnitt fand das Team von Krystian Sikorski dann
besser in seinen Spielrythmus. Auch wenn es der AEV war,
der den ersten Treffer im Mitteldrittel durch den in
Herne nicht unbekannten Alexander Vertgewall bejubeln
durfte, sah man nun, dass die grün-weiß-roten nach vorne
drängten und den erfolgreichen Abschluss im Aachener Tor
suchten. Durch Treffer von Panek, Miettinen, Höveler,
Ballnus und erneut Höveler setzte der HEV bei einem
weiteren Gegentreffer der Gastgeber das Ergebnis auf
zwischenzeitlich 8:2 hoch.
Die Aachener Bären leisteten im letzten Drittel keine
Gegenwehr mehr, so dass Eike Paulmann im Herner Tor im
letzten Abschnitt den Abend ruhig ausklingen lassen
konnte.
Seine Vorderleute hingegen drehten in den letzten 20
Minuten nochmal auf und arbeiteten erfolgreich nach
vorne. Benjamin Proyer eröffnete den Torreigen bevor
Anti-Jussi Miettinen mit seinem dritten Treffer den
Spielstand in den 2-stelligen Bereich schoss. Auch der
Herner Junge Mike Stachel wollte da nicht hinten
anstehen und trug sich in die Torschützenliste ein.
Adamovics mit seinem 2. Treffer und Marc Höveler sogar
mit seinem 4. Waren die weiteren Torschützen bevor Kai
Arkuszewski und erneut zum Abschluss unser Jungstar Mike
Stachel den Endstand von 15:2 besiegelten.
Auch wenn gegen Ende etwas Härte ins Spiel kam
(Strafzeiten insgesamt: Aachen 14 Min. – Herne 12 Min.),
ließen sich nach dem Spiel beide Mannschaften von den
insgesamt offiziell 165 Zuschauern feiern.
Für die Herner gilt es sich in der kommenden Woche
intensiv auf das nächste Spiel vorzubereiten. Am
kommenden Sonntag geht es zum Auswärtsspiel nach
Darmstadt. Der HEV sollte gewarnt sein und wissen was
für ein Gegner ihn dort erwartet, denn die Hessen haben
beim Hinspiel am Gysenberg schon 0:3 geführt bevor die
Partie noch mit 5:3 gewonnen werden konnte.
Jan-Anton Baron wünschen wir auf diesem Weg eine
schnelle Genesung, der HEV-Stürmer war in Aachen nicht
mit dabei, weil beim Abschlusstraining seine
Fußverletzung wieder aufgebrochen ist.
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17.112011 |
Auf „Bärenjagd“ nach Aachen
Am Freitagabend geht es für die Mannschaft von Trainer
Krystian Sikorski an den Tivoli. Beim Tabellenvorletzten
in Aachen wird es wohl zu keiner großen Überraschung
kommen. Zu unterschiedlich sind die bisherigen
Saisonverläufe. Schon im Hinspiel am Gysenberg unterlag
die Mannschaft von Trainer Andreas Bentenrieder in einer
mehr als einseitigen Partie dem HEV mit 0:15. Eine
Wiederholung eines so deftigen Ergebnisses möchten die „Grizzlies“
vermeiden und werden sich dementsprechend für eine eher
defensivere Taktik entscheiden. Für die Gysenberger gilt
es also die Chancen zu nutzen, um den mitgereisten Fans
sichere drei Punkte zu schenken. Es werden die Einzigen
an diesem Wochenende sein, da der Sonntag für den HEV
wieder spielfrei ist. Erst am kommenden Sonntag geht für
den HEV im Liga-Alltag weiter. Dann geht die Reise nach
Darmstadt zum Tabellen 5. der Regionalliga.
Hinweis: Für die HEV-Fans, die am Freitag nicht vor Ort
sein können, hier ein kleiner Tipp. Die Begegnung wird
vom Aachener Net-Radio übertragen. Ab 20:30 Uhr können
sich alle Herner Eishockey-Anhänger unter www.dajura.com
über das Geschehen am Tivoli informieren.
An alle Presse- und Medienvertreter:
Es wäre sehr freundlich, wenn Sie unsere wöchentliche
Eislauf-Disco in Ihren Wochenend-Ausblick mit aufnehmen
würden. Die Disco findet an jedem Samstag in der Zeit
von 19 – 23 Uhr statt und ist für Jung und Alt ein
sportliches Vergnügen.
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12.11.2011 |
Jecken-Zeit am Gysenberg – Moers geht mit 0:13 unter
Die Närrische Zeit hat wieder begonnen. Während ab 11:11
Uhr die Menschen im und ums Rheinland ausgiebig
feierten, waren die Gäste aus Moers um 20:11Uhr schon
restlos bedient und mit 0:3 ins Hintertreffen geraten.
Tim Senzek und Jan-Anton Baron hatten die beruhigende
Führung besorgt. Bis zum Drittelende sollte es für den
GSC noch schlimmer kommen. Zwei weitere Treffer von Tim
Senzek und ein Treffer des Finnen Antti-Jussi Miettinen
brachten den HEV mit 6:0 in Front.
Für die knapp 500 Fans in der Gysenberghalle ging die
Fete auf den Rängen damit erst richtig los. Die Anhänger
auf den Tribünen erweiterten ständig ihr Liedrepertoire
und auf dem Eis spielte sich die Mannschaft von Trainer
Krystian Sikorski in einen richtigen Rausch. Nach 60
gespielten Minuten war das Ergebnis dann mehr als
deutlich: 13:0 hieß es für den Herner EV. Als sich die
Spieler aus Grafstadt eher bedrückt in die Umkleiden
verabschiedeten feierten die HEV-Fans das vorerst letzte
Heimspiel am Gysenberg. Denn in den nächsten Wochen
stehen zwei Auswärtsspiele auf dem Programm. Am
kommenden Freitag (18.) geht es für die Gysenberger in
die Stadt der Printen, nach Aachen. Am Sonntag dem 27.
November gastiert der Herner EV in Darmstadt. Im
Hinspiel in der eigenen Halle gelang dem HEV damals ein
5:3 Sieg. Die „Dukes“ sind aber selber sehr heimstark
und so wird das Aufeinandertreffen eine spannende Partie
mit sich bringen. Erst am 4. Dezember dürfen sich die
Spieler des HEV wieder vor eigenem Publikum
präsentieren. Gegen die EG aus Grefrath wird es dann zu
einem intensiven Spiel kommen. „Grefrath zählt für mich
zu den stärksten Gegnern in der Liga“, erklärt Ralf
Cassebaum, sportlicher Leiter des HEV. Besonders die
ausgesprochen gute Nachwuchsarbeit beschert dem Team von
der niederländischen Grenze eine eingespielte
Mannschaft. Die meisten Spieler haben schon zusammen die
Nachwuchsabteilungen durchlaufen und unterstützt von
einigen positionellen Verstärkungen gelang Grefrath
bislang in sieben Begegnungen fünf Siege. Nur gegen
Neuwied (2:3) und Darmstadt (3:4) gab es sehr knappe
Niederlagen. Bully am Gysenberg ist um 20 Uhr.
Tore:
1:0 (1:14 Min.) Senzek (B. Proyer);
2:0 (6:10 Min.) Baron (Panek/Miettinen);
3:0 (8:45 Min.) Baron (Panek/Miettinen),
4:0 (15:41 Min.) Senzek (N. Proyer/B. Proyer);
5:0 (18:01 Min.) Miettinen (Höveler/Baron);
6:0 (18:20 Min.) Senzek (B. Proyer);
7:0 (34:26 Min.) Adamovics (Panek/Miettinen);
8:0 (43:57 Min.) Miettinen (Höveler/Panek);
9:0 (50:38 Min.) Senzek (N. Proyer/Arkuszewski);
10:0 (51:03 Min.) N. Proyer ( Miettinen/Adamovics);
11:0 (54:00 Min.) Höveler (Miettinen/Panek);
12:0 (58:42 Min.) N. Proyer (Senzek/Arkuszewski);
13:0 (59:19 Min.) Ballnus (Kastner/Kornewald)
Strafen:
Herner EV (4 Min)
GSC Moers (6 Min
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10.11.2011 |
Der GSC Moers zu Gast am Gysenberg
Für die Spieler von Trainer Krystian Sikorski steht an
diesem Wochenende nur eine Begegnung auf dem Spielplan.
Mit dem GSC Moers kommt am Freitag (20 Uhr)eine
Mannschaft an den Gysenberg, die noch sehr ausgeruht
ist. Erst vier Spiele hat die Truppe vom Niederrhein
bestritten und dabei drei Punkte erkämpft. Besonders das
Hinspiel dürfte den „Black Panthers“ noch gut in
Erinnerung sein. Mit 0:10 fertigte der HEV den
stellenweise überforderten GSC in seinem ersten
Liga-Spiel ab. Dass die Grafschafter jetzt auf
Wiedergutmachung aus sind, ist leicht nachzuvollziehen.
Der erste Verein von NHL-Profi und Nationalspieler
Christian Erhoff hat auch seinen ersten Achtungserfolg
zu verbuchen: Mit seinen drei Nationalspielerinnen
Britta Schröder, Sarah Weyand und Esther Thyssen, konnte
man gegen den Aachener EV die ersten Punkte einfahren.
Ein Wiedersehen wird es mit dem Ex-Herner Maurice Kamp
geben. Der Moerser Torhüter spielte in der Saison
2003/04 bei der Herner EG und hatte davor (2001/02)
sogar sieben Einsätze in der DEL für die Krefelder
„Pinguine“. Auch der Trainer ist kein Unbekannter. Marco
Piwonski spielte eine lange Zeit in Duisburg und
wechselte später dann nach Solingen. Mit ihm stiegen
auch die Zuschauerzahlen der Moerser mit 117 Zuschauern
endlich in den dreistelligen Bereich.
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09.11.2011 |
Dennis Uhlig verlässt den HEV – Spiel am Sandbach
abgesagt
Torhüter Dennis Uhlig hat den Herner EV verlassen. Mit
seiner gestrigen Bitte, um die vorzeitige Auflösung
seines Vertrages, traf er die Verantwortlichen „aus
heiterem Himmel“, wie Vereinsvorsitzender Frank Schäfer
es beschrieb. Mit dem Abgang von Uhlig steht der Herner
EV nämlich nun vor einem Torwart-Dilemma: Sowohl Eike
Paulmann als auch Stefan Kornewald sind aus beruflichen
Gründen am Samstag nicht einsatzfähig. So blieb den
Verantwortlichen nur noch der Griff zum Hörer, um den
Ratinger „Ice Aliens“ eine Absage zu erteilen. Damit ist
die Partie am heimischen Gysenberg, die für den 30.12.
ankündigt war, wahrscheinlich auch hinfällig. „Wir sind
enttäuscht über die Vorkommnisse, wünschen aber Dennis
alles Gute für seinen weiteren Lebensweg“, so Schäfer.
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08.11.2011 |
HEV reist an den Sandbach
Am kommenden Samstag (12.11) fährt die Mannschaft von
Trainer Krystian Sikorski für ein Freundschaftsspiel zu
den „Außerirdischen“ nach Ratingen. Die „Ice Aliens“
stehen zurzeit auf dem 6. Tabellenplatz in der Oberliga
West und haben sich dazu bereit erklärt, zwei Spiele
gegen den Tabellenführer der Regionalliga zu bestreiten.
„Wir waren auf der Suche nach einem Gegner für die
Weihnachtszeit. Dabei kam es zu dem Kontakt mit Ratingen
und der Idee jetzt ein Spiel und was für uns noch
wichtiger ist, ein Spiel Ende Dezember zu absolvieren“,
erklärt Geschäftsführer Hans-Jürgen Schubert. Das
Rückspiel folgt am 30.12. am heimischen Gysenberg. Bully
am Samstag ist um 20:30 Uhr.
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07.11.2011 |
Wieder in der Spur – Herner EV gewinnt mit 6:4 in
Dinslaken
Nach dem kräftezehrenden Spiel am Freitag gegen Neuwied,
reiste die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski am
Sonntagabend nach Dinslaken. Die Voraussetzungen für das
Spiel waren alles andere als gut: Dinslaken-Coach und
ehemaliger Herner Dimitry Tsvetkov hatte nach dem
schlechten Abschneiden seiner Mannschaft am Gysenberg
(0:6) schon angedroht eine vermeintlich stärkere und
motiviertere Mannschaft auf das Eis zu bringen.
Und es sollte wirklich zu einem spannenden und vor allem
abwechslungsreichen Spiel kommen. Für den ersten Treffer
der Partie sorgte Niklas Proyer in der 13. Spielminute,
der eine der unzähligen Herner Chancen nutzen konnte.
Die Führung sollte jedoch nur drei Minuten anhalten,
nämlich bis zum Treffer von Jan Nevinda. Mit einem 1:1
Unentschieden ging es für beide Mannschaften in die
erste Pause. Zu wenig für Herne vor allem auf Grund der
vielen erarbeiteten Tormöglichkeiten.
Dass sich ungenutzte Möglichkeiten auch rächen können,
bewies Alexander Fuchs mit dem 2:1 Führungstreffer für
die Kobras. Doch die Antwort des HEV sollte postwendend
kommen: Marc Höveler brachte mit seinem Tor nur 81
Sekunden später den HEV wieder zurück in Spiel. Dennoch
kamen die Kobras im zweiten Spielabschnitt immer wieder
gefährlich vor das Tor von HEV-Torhüter Eike Paulmann.
In der 36. Spielminute konnte auch er jedoch nichts mehr
machen, als Benedikt Hülsgen mit seinem Treffer
Dinslaken wieder in Führung brachte. Doch wie schon beim
ersten Führungstreffer sollte auch dieser nicht von
langer Dauer sein: Sascha Panke sorgte in der 39. Minute
für den Ausgleich und Marc Höveler erzielte 5 Sekunden
vor Drittelende sogar den 4:3 Führungstreffer.
Der letzte Spielabschnitt begann wie der zweite, mit
einem schnellen Tor der Gastgeber. Domenick Spazier
glich für die Kobras in der 42. Spielminute aus. Doch
auch dieses Tor hielt nur ganze 16 Sekunden bevor Sascha
Panek den alten Abstand wiederherstellte. Danach
verließen den Dinslakenern jedoch immer mehr die Kräfte
und die konzentrierte Spielweise des HEV war dann für
eine einseitige Begegnung Ausschlag gebend. Marc Höveler
machte mit seinem dritten Treffer des Abends für den
verdienten 6:4 Endstand alles klar. „Wir haben heute
wieder zu viele Chancen liegen lassen und uns das Leben
selber schwer gemacht“, kritisierte Krystian Sikorski
nach dem Spiel. „Aber ein Kompliment an die Mannschaft.
Nach dem anstrengenden Spiel vom Freitag hat sich die
Mannschaft wieder gut zurückgekämpft“, so Sikorski
weiter. Freude auf der einen und Trauer auf der anderen
Seite: „Nach dem Spielverlauf hätten wir uns einen Punkt
verdient gehabt. Doch so leichtfertige Fehler haben uns
dann diesen geraubt“, analysierte Dinslaken Coach
Dimitry Tsvetkov.
Tore: (1:1 / 2:3 / 1:2)
0:1 (12:02 Min.) N. Proyer (Panek/Ballnus); 1:1 (15:56
Min.); 2:1 (32:23 Min.); 2:2 (33:42 Min.) Höveler
(Baron/Miettinen); 3:2 (35:14 Min.); 3:3 (38:43 Min.)
Panek (Baron/Miettinen); 3:4 (39:55 Min.) Höveler
(Baron/Miettinen); 4:4 (41:17 Min.); 4:5 panek (Baron/Miettinen);
4:6 (48:31 Min.) Höveler (Paulmann/Panek) (+1)
Strafen: ERV Dinslaken (18 Min) Herner EV (8 Min.)
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06.11.2011 |
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05.11.2011 |
Herner EV zahlt Lehrgeld – EHC Neuwied siegt im
Topspiel mit 2:4
„Wir sind nicht hierhergekommen um zu gewinnen“, sagte
EHC Trainer Bernd Arnold auf der Pressekonferenz nach
dem Spiel, „sondern um den Favoriten in Herne zu
ärgern“. Dies ist den „Bären“ aus Neuwied auch besser
gelungen als es sich die 1132 Fans in der Gysenberghalle
vorgestellt haben. Schon in der 6. Spielminute konnten
die Gäste, durch Wilhelm Haman in Führung gehen. Der HEV
versuchte sich in die Partie zurück zu kämpfen, musste
aber schnell merken, dass Neuwied nicht zu vergleichen
war mit den Mannschaften wie Aachen oder Frankfurt.
Kleinste Fehler wurden postwendend bestraft und die gut
gestaffelte Neuwieder Abwehr sorgte für einen eher
ereignisarmen Abend für ihren Torhüter Tim Kühlem. Nur
zwei Minuten lang sah es so aus, als ob der HEV ein
Mittel gefunden hatte: Marc Höveler (Miettinen/Panek)
und Jan-Anton Baron (Miettinen/Panek) sorgten in der 18.
Bzw. 19. Minute für die 2:1 Drittelführung.
Der zweite Spielabschnitt sollte die Partie dann für die
Gäste entscheiden. Zunächst gelang Stefan Kaltenborn in
der 30. Spielminute der Ausgleich für den EHC. Ein
Doppelschlag von Alexander Bill und Wilhelm Haman kurz
vor Drittelende bescherte den Neuwiedern eine ruhige
zwei-Tore-Führung. Der letzte Spielabschnitt sollte am
Ergebnis dann nichts mehr ändern. „Wir haben heute Abend
ein Spiel auf sehr hohem Niveau gesehen. Zuletzt fehlte
uns aber die Luft noch einmal anzugreifen“, erklärte
Ralf Cassebaum, sportlicher Leiter des HEV, nach dem
Spiel. Und auch HEV-Stürmer Antti-Jussi Miettinen
meinte: „Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht. Das
Gute ist, dass wir Sonntag schon das nächste Spiel haben
in dem wir Wiedergutmachung betreiben können“.
Darauf hoffen auch die Herner Fans, die am Sonntag nach
Dinslaken reisen. Die Gastgeber möchten ihrerseits das
0:6 vom Hinspiel wieder wettmachen. Bully in der
Eissporthalle Dinslaken ist um 19 Uhr.
Tore: 0:1 (05:23 Min.); 1:1 (17:37 Min.) Höveler (Miettinen/Panek);
2:1 (18:42 Min.) Baron (Miettinen/Panek); 2:2 (29:24
Min.); 2:3 (36:39 Min.); 2:4 (38:32 min.)
Strafen: Herner EV (10+10 Min.) EHC Neuwied (16 Min.)
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04.11.2011 |
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03.11.2011 |
Edgars Adamovics ist der „Neue“ in der Defensive
Schüchtern schaut Adamovics in die Kamera. Zu viel
Trubel um seine Person mag er nicht. Er will ja nur
spielen und vor allem dabei auch gewinnen. Der
25-jährige Lette ist in Riga geboren. Mit sechs Jahren
packte ihn das Eishockeyfieber und weil er sein Können
schon schnell unter Beweis stellen konnte, wurde er auch
in die lettischen Auswahlmannschaften der U18 und U20
berufen. In der Saison 2009-2010 zog es Adamovics dann
hinaus in die Welt oder genauer gesagt, nach Frankreich.
Für die Mannschaft aus Mont-Blanc gelangen dem Letten in
25 Spielen 4 Tore und 8 Vorlagen. Dass er das aber
besser kann zeigte Adamovics in der darauffolgenden
Saison in Polen. Für das Team KS Torun traf er in 35
Begegnungen 25 Mal ins gegnerische Netz und bereitete 36
Tore vor. Damit standen am Ende der Saison 60 Punkte auf
seinem Konto. Und wieso jetzt in Herne? „Ein Teil meiner
Familie wohnt in Essen. Und da ich von Herne gehört
habe, dass es eine Eishockey-Stadt ist mit fantastischen
Fans wollte ich unbedingt hier spielen“, erklärt
Adamovics.
„Wir sind froh, dass es mit Edgars geklappt hat. Er wird
unsere junge Abwehr weiter verstärken“, berichtet
Hans-Jürgen Schubert, Geschäftsführer der
Regionalliga-Mannschaft des HEV. Vermutungen darüber,
dass der neue Verteidiger ein Loch in das Konto des HEV
reist wiederspricht Schubert: „Edgars ist für uns ein
Glückgriff, denn er passt absolut in unseren
finanziellen Rahmen und erfüllt zudem unsere sportlichen
Erwartungen.“
Vorgestellt wurde Adamovics in den Räumlichkeiten der
Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd eG, kurz WHS. Der
Partner des HEV sorgte kurzfristig für eine Unterkunft
des neuen Spielers. „Wir wollen ja, dass es Edgar nicht
nur in Herne gefällt sondern auch in seinen eigenen vier
Wänden“, so Klaus Karger, Mitglied im Vorstand der WHS,
über seinen neuen Untermieter. Deswegen ist es auch von
Bedeutung, dass der Spieler sich in seinem Umfeld wohl
fühlt um seine Leistungen abrufen zu können. „Es ist uns
einfach wichtig den Herner Eissport zu fördern weil
dieser auch wichtig für Herne ist“, erklärt Karger das
Engagement der WHS.
Fotos: Vorstellung bei der WHS in Herne:
Vorstandsmitglied Klaus Karger freut sich über
HEV-Neuzugang Edgars Adamovics. (Kostenloser Abdruck der
Fotos bei Nennung des Fotografen Alexander Schwager oder
des Herner EV)
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02.11.2011 |
Topspiel am Gysenberg – Torfabriken der Liga treffen
aufeinander
Erster gegen Zweiter, 58 gegen 57 Tore oder einfach
Herner EV gegen EHC Neuwied. Am Freitag (4. November 20
Uhr) trifft die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski
auf den gefährlichsten Konkurrenten um Platz eins. Mit
sechs Siegen aus sechs Partien kommen die „Bären“
selbstbewusst an den Gysenberg. Vor allem die
Tordifferenz der Neuwieder ist einmalig: 57 Tore aus
sechs Begegnungen macht einen Durschnitt von 9,5 Toren
pro Spiel. „Die Mannschaft ist stark und wir werden
überaus konzentriert agieren müssen“, erklärt Sikorski.
Doch nicht nur vorne sind beide Mannschaften eine Klasse
für sich. Beide Teams haben mit je 12 Gegentoren auch
die beste Defensive der Liga. „Das Spiel wird total
offen sein. Wir werden aber alles geben und hoffen, dass
die Herner Fans uns lautstark unterstützen werden“, so
Ralf Cassebaum, sportlicher Leiter des HEV. In den Kader
zurückkehren wird Jan-Anton Baron, der wegen einer
Fußverletzung pausieren musste. Der Einsatz von Philipp
Louven ist noch fraglich.
Mit einem weiteren Sieg könnte der HEV seine
erfolgreiche Serie weiter ausbauen, denn seit dem 27.
Februar 2011 hat es keine Niederlage am Gysenberg mehr
gegeben. Klar, dass der EHC diese Situation ändern
möchte, das wissen auch die Neuwieder Fans und wollen
ihren Verein tatkräftig unterstützen. Seit Mitte der
90er Jahre tritt der EHC wieder einmal am Gysenberg an.
Wohl auch aus diesem Grund hat sich zum ersten Mal in
dieser Saison auch eine große Zahl an Gästefans
angekündigt.
Um seinen eigenen Fans lange Wartezeiten an der Kasse zu
vermeiden, bietet der HEV am morgigen Donnerstag (3.) in
der Zeit von 18 bis 20 Uhr einen Sonder-Vorverkauf in
der Geschäftsstelle des HEV im Untergeschoss der
Gysenberghalle an. Ermäßigte Karten gibt es dort jedoch
nicht sondern nur am Spieltag.
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28.10.2011 |
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29.10.2011 |
Young Lions haben mit 2:8 auch im Rückspiel das
Nachsehen – HEV freut sich auf Neuwied
Auch im Rückspiel am Freitagabend konnten die Young
Lions aus Frankfurt am Gysenberg nur bedingt mithalten.
Nach 30 gespielten Minuten stand es zwar „noch“ 2:1 für
den HEV, aber spätestens mit dem 3:1 durch Marc Höveler
in der 34. Spielminute brachen bei den Gästen die Dämme.
„Die weiten Auswärtsfahrten nach NRW sind ein Problem
für uns“, analysierte Gästetrainer Andrej Jaufmann auf
der anschließenden Pressekonferenz das schlechte
Abschneiden seiner Mannschaft. Vor 581 Zuschauern konnte
sich der HEV immer wieder Chancen erarbeiten und blieb
nach jedem Treffer auch weiter torhungrig. Im letzten
Drittel durfte dann Eike Paulmann, der dritte Torhüter
des Herner EV, zwischen die Herner Pfosten. „Eike zeigt
im Training konzentrierte und gute Leistung, daher war
es auch klar, dass er die Chance bekommen wird“,
erklärte der sportliche Leiter des HEV, Ralf Cassebaum.
Klar ist aber auch, dass Frankfurt nicht zu vergleichen
sein wird mit der Mannschaft die kommenden Freitag am
Gysenberg gastieren wird: „Mit Neuwied kommt eine
Mannschaft, die ebenso alle ihre Spiele gewinnen konnte
und dessen Torverhältnis auch respektabel ist. Ich sehe
unsere Chancen zu gewinnen bei 50-50 und hoffe einfach,
dass unsere Fans zahlreich kommen werden und uns nach
vorne treiben“, wünscht sich Cassebaum. Bully am
Gysenberg ist um 20 Uhr.
Tore: 1:0 (11:46 Min.) Panek (Miettinen/Höveler); 1:1
(15:51 Min.); 2:1 (20:36 Min.) Höveler (Miettinen/Panek);
3:1 (34 Min.) Höveler (Kuntu-Blankson/Miettinen); 4:1 (Panek
(Miettinen); 5:1 (36:29 Min.) Kolewe (N. Proyer/Senzek);
6:1 44:55 Min.) Höveler (Kuntu-Blankson/Deppner); 6:2
(45:59 Min.); 7:2 (53:36 Min.) N. Proyer (B. Proyer/Senzek);
8:2 (57:03 Min.) Senzek (Miettinen/Kolewe)
Strafen: Herner EV (6 Min.) Frankfurt (14 Min)
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27.10.2011 |
Ein Wochenende – Drei Punkte
Der HEV bestreitet morgen Abend gegen die Young Lions
aus Frankfurt sein einziges Spiel am Wochenende.
Besonders enttäuscht dürfte Trainer Krystian Sikorski
nicht sein, denn mit Phillip Louven (Schulterverletzung)
und Jan-Anton Baron (Fußverletzung) müssen zwei Spieler
pausieren. Für andere ist der Einsatz auf Grund der
obligatorischen winterlichen Grippewelle fraglich.
Mit dem Spiel gegen die Young Lions kommt es auch zum
ersten Rückspiel der Saison. Vor drei Wochen standen
sich beide Mannschaften schon in der Eissporthalle
Frankfurt gegenüber. Das Spiel damals konnte der HEV
locker mit 9:3 für sich entscheiden. Ein so leichtes
Unterfangen wird es für die „Gysenberger Jungs“ morgen
aber nicht. Die letzten Ergebnisse der Hessen zeigen
eine starke Tendenz nach oben. So verlor man am letzten
Wochenende nur knapp in Aachen mit 4:5 und gegen den
Mitfavoriten um die Aufstiegsplätze aus Dinslaken mit
3:4. Dass die Mannschaft auf dem richtigen Weg ist weiß
auch dessen Trainer Andrej Jaufmann. Der Deutsch-Kasache
ist vor allem durch seine aktive Zeit beim EV Füssen
oder bei den Bietigheim Steelers vielen Eissportfreunden
bekannt. Nach dem verkorksten Start der Frankfurter, die
bislang 0 Punkte auf ihrem Konto haben, möchte er doch
gerne die Verletzungsausfälle des HEV dazu nutzen, um
die ersten Punkte vom Gysenberg entführen. Für die
Mannschaft aus der Börsenstadt wäre das vielleicht das
Zeichen, um die Saison richtig zu beginnen. Bully in der
Gysenberghalle ist um 20 Uhr.
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24.10.2011 |
Sechs-Punkte-Wochenende für den Herner EV
Nach dem klaren Heimsieg am Freitagabend gegen Dinslaken
(6:0) folgte am Sonntag der nächste Auswärtserfolg für
den HEV. Dabei taten sich die Herner besonders im
letzten Drittel schwer und ließen die "Raptors" in
Solingen noch einmal gefährlich nah kommen. "Wenn man
zwischenzeitlich 4:1 führt muss man das Ergebnis
souveräner nach Hause fahren", analysierte Trainer
Krystian Sikorski nach Spielschluss. Dabei brachten vor
allem die Ausfälle von Jan-Anton Baron, Phillip Louven
und Felix Kolewe den Coach ins Grübeln. "Nach den
Ausfällen mussten wir auf verschiedenen Positionen
improvisieren. Das hat die Mannschaft aber gut gemacht",
so Sikorski.
Angefangen hatte alles mit einem Doppelschlag der Herner
in der 15. Spielminute. Benjamin Proyer und Sascha Panek
brachten die Gäste binnen von 38 Sekunden mit 2:0 in
Führung. Kurz vor Ende des ersten Drittels war Marc
Höveler mit dem 3:0 zur Stelle. Tommy Kuntu-Blankson
baute im zweiten Spielabschnitt den Vorsprung auf vier
Tore aus. Aber es sollte nochmal spannend werden. Denn
mit dem Anschlusstreffer der „Raptors“ in der 35.
Spielminute witterten die Solinger wieder ihre Chance.
Mit neuem Mut und viel Einsatz kamen die „Raptors“ im
letzten Drittel auf das Eis. Der erste Treffer im
letzten Spielabschnitt fiel jedoch für Herne. Wieder war
es Marc Höveler der zum 5:1 einnetzte. Herne agierte in
der darauffolgenden Zeit sehr defensiv und leistete sich
die eine oder andere unnötige Strafzeit. Solingen
arbeitete schnell nach vorne und überbrückte zügig das
Mittelfeld. Nach dem 2:5 durch Marvin Wintgen sorgten
Tim Neuber und Derek Picklyk durch ihre Treffer für
Spannung. Doch es sollte aus Solinger Sicht nicht mehr
reichen. Die Herner Fans hatten allen Grund zu feiern
und die Siegesserie des Herner EV hat weiter Bestand.
Am kommenden Wochenende geht es für den HEV nur um 3
Punkte. Am Freitagabend sind die Young Lions 1b am
Gysenberg zu Gast. Damit kommt es zum ersten Rückspiel
der noch jungen Saison. In Frankfurt konnten sich die
Gysenberger "Jungs" mit 9:3 durchsetzen. Das wollen die
Frankfurter beim Tabellenführer bestimmt gerade rücken.
Bully ist um 20 Uhr.
Tore: 0:1 (14:45 Min.) B. Proyer (Arkuszewski/N. Proyer);
0:2 (15:23 Min.) Panek (Miettinen/Louven); 0:3 (19:39
Min.) Höveler (Miettinen/Louven); 0:4 (22:45Min.)
Kuntu-Blankson (Panek/Ballnus); 1:4 (34:11 Min.); 1:5
(45:51 Min.) Höveler (Arkuszewski/Panek); 2:5 (52:42
Min.);3:5 (56:05 Min.);4:5 (57:58 Min.)
Strafen: Bergisch Raptors (18 Min.) Herner EV (8 Min.)
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23.10.2011 |
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22.10.2011 |
Herner EV schlägt Dinslaken klar mit 6:0 – Sonntag
geht es nach Solingen
Mit einem ungefährdeten 6:0 Sieg feierte die Mannschaft
von Trainer Krystian Sikorski gestern Abend vor 768
Zuschauern den fünften Sieg im fünften Spiel. Damit hat
der HEV seine Siegessträhne weiter fortgesetzt und grüßt
mit 15 Punkten und 45:6 Toren vom ersten Tabellenplatz.
Die „Kobras“ aus Dinslaken hatten über die gesamte
Partie Probleme ins Spiel zu kommen. Zwar hatten sie die
eine oder andere Gelegenheit, zu einem Treffer zu kommen
jedoch entstanden diese Chancen eher durch Zufall.
Jan-Anton Baron brachte die Herner in der 16. Minute
verdient in Führung. Genau eine Minute später war es
Finnen-Import Antti-Jussi Miettinen, der für den 2:0
Drittelstand sorgte.
Auch der zweite Spielabschnitt brachte keine Veränderung
im Spiel der Dinslakener. Zwar versuchte man Neuzugang
Jan Nekvinda besser ins Spiel zu bringen, aber die
Herner blieben weiter am Drücker und sorgte mit Benjamin
Proyer und Marc Höveler für eine komfortable 4:0 Führung
nach 40 Minuten.
Gästetrainer Dimitry Tsvetkov konnte seine Mannschaft
auch für das letzte Drittel nicht weiter motivieren.
Somit blieb die erwartete Schlussoffensive der „Kobras“
aus. Marc Höveler vergrößerte den Abstand in der 53.
Spielminute mit seinem Treffer auf fünf Tore. Fast mit
der Schlusssirene netzte dann auch noch Niklas Proyer
zum verdienten 6:0 Endstand ein.
„Heute war einfach nicht mehr drin. Herne hat verdient
gewonnen“, so Dimitry Tsvetkov auf der Pressekonferenz
nach dem Spiel. „Wir wussten, dass wir gegen Dinslaken
konzentriert spielen mussten. Besonders die Abwehr war
heute sehr wachsam und hat ihre Aufgabe sehr gut
gemeistert“, so Ralf Cassebaum, sportlicher Leiter des
HEV.
Am Sonntag geht es für die „Gysenberger Jungs“ nach
Solingen. Die „Bergisch Raptors“ haben zwar nur einen
Sieg aus vier Begegnungen zu verbuchen, sind aber
dennoch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Auch
hier müssen wir uns wieder voll konzentrieren.
Pflichtaufgaben gibt es in dieser Liga nicht“, so
Cassebaum.
Bully ist um 19:30 Uhr.
Herner EV schlägt Dinslaken klar mit 6:0 – Sonntag geht
es nach Solingen
Mit einem ungefährdeten 6:0 Sieg feierte die Mannschaft
von Trainer Krystian Sikorski gestern Abend vor 768
Zuschauern den fünften Sieg im fünften Spiel. Damit hat
der HEV seine Siegessträhne weiter fortgesetzt und grüßt
mit 15 Punkten und 45:6 Toren vom ersten Tabellenplatz.
Die „Kobras“ aus Dinslaken hatten über die gesamte
Partie Probleme ins Spiel zu kommen. Zwar hatten sie die
eine oder andere Gelegenheit, zu einem Treffer zu kommen
jedoch entstanden diese Chancen eher durch Zufall.
Jan-Anton Baron brachte die Herner in der 16. Minute
verdient in Führung. Genau eine Minute später war es
Finnen-Import Antti-Jussi Miettinen, der für den 2:0
Drittelstand sorgte.
Auch der zweite Spielabschnitt brachte keine Veränderung
im Spiel der Dinslakener. Zwar versuchte man Neuzugang
Jan Nekvinda besser ins Spiel zu bringen, aber die
Herner blieben weiter am Drücker und sorgte mit Benjamin
Proyer und Marc Höveler für eine komfortable 4:0 Führung
nach 40 Minuten.
Gästetrainer Dimitry Tsvetkov konnte seine Mannschaft
auch für das letzte Drittel nicht weiter motivieren.
Somit blieb die erwartete Schlussoffensive der „Kobras“
aus. Marc Höveler vergrößerte den Abstand in der 53.
Spielminute mit seinem Treffer auf fünf Tore. Fast mit
der Schlusssirene netzte dann auch noch Niklas Proyer
zum verdienten 6:0 Endstand ein.
„Heute war einfach nicht mehr drin. Herne hat verdient
gewonnen“, so Dimitry Tsvetkov auf der Pressekonferenz
nach dem Spiel. „Wir wussten, dass wir gegen Dinslaken
konzentriert spielen mussten. Besonders die Abwehr war
heute sehr wachsam und hat ihre Aufgabe sehr gut
gemeistert“, so Ralf Cassebaum, sportlicher Leiter des
HEV.
Am Sonntag geht es für die „Gysenberger Jungs“ nach
Solingen. Die „Bergisch Raptors“ haben zwar nur einen
Sieg aus vier Begegnungen zu verbuchen, sind aber
dennoch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Auch
hier müssen wir uns wieder voll konzentrieren.
Pflichtaufgaben gibt es in dieser Liga nicht“, so
Cassebaum.
Bully ist um 19:30 Uhr.
Tore: 1:0 (15:43 Min.) Baron (Höveler/Miettinen); 2:0
(16:43 Min.) Miettinen (Höveler)(-1); 3:0 (22:47 Min.)
B. Proyer (Höveler/N. Proyer); 4:0 (31:39 Min.) Höveler
(Miettinen/Louven); 5:0 (52:53 Min.) Höveler (Miettinen/Louven);
6:0 (59:58 Min.) N. Proyer (Senzek/. Proyer)
Strafen: Herner EV (6 Min.) Dinslaken (12 Min.)
Tore: 1:0 (15:43 Min.) Baron (Höveler/Miettinen); 2:0
(16:43 Min.) Miettinen (Höveler)(-1); 3:0 (22:47 Min.)
B. Proyer (Höveler/N. Proyer); 4:0 (31:39 Min.) Höveler
(Miettinen/Louven); 5:0 (52:53 Min.) Höveler (Miettinen/Louven);
6:0 (59:58 Min.) N. Proyer (Senzek/. Proyer)
Strafen: Herner EV (6 Min.) Dinslaken (12 Min.)
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21.10.2011 |
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17.10.2011 |
Herner EV erledigt in Moers seine Pflichtaufgabe – am
Freitag kommt Dinslaken
Das erste Heimspiel der Saison hatte sich der GSC Moers
wohl anders vorgestellt: Mit 0:10 fegte der HEV die
Spieler der Grafenstadt vom Eis. Schon nach den ersten
20 Minuten war klar, dass es heute nicht zu einer
Überraschung kommen wird. 0:4 hieß es für die
Heimmannschaft nach dem ersten Drittel und nach der
Torschussstatistik konnte der GSC auch mit diesem
Ergebnis mehr als zufrieden sein. In den verbleibenden
zwei Dritteln schalteten die Gysenberger zwar zwei Gänge
zurück, verloren jedoch nicht ihren Torriecher.
Sehenswert vor allem der Alleingang von Finnen-Star
Antti-Jussi Miettinen, der in einer doppelten Unterzahl
für Herne das 9:0 markierte.
Am Freitag kommt der Dinslakener EC an den Gysenberg.
Mit dabei sind unter anderem bekannte EX-Herner: Evgenij
Kozhevnikov, Thomas Bläsche und Thorsten Peters binden
derzeit ihre Schlittschuhe für die Kobras und auch der
Trainer der Dinslakener ist in Herne kein Unbekannter:
Dimitry Tsvetkov spielte von 2001 bis 2003 für die
Oberligisten EV Füssen und EC Ulm/Neu-Ulm, ehe er fünf
Jahre in der viertklassigen Regionalliga beim Herner EV
und dem EHC Dortmund unter Vertrag stand. Mit dem EHC
Dortmund wurde der gebürtige Russe 2007 und 2008 zwei
Mal in Folge Regionalligameister, beide Male verpasste
er mit seiner Mannschaft jedoch in den Playoffs den
Aufstieg in die Oberliga. Im Anschluss wechselte
Tsvetkov zu den Dinslaken Kobras, bei denen er am
Saisonende im Alter von 40 Jahren seine aktive Laufbahn
als Spieler beendete. Danach übernahm er das Amt des
Cheftrainers bei den Kobras. Der in Herne wohnhafte
Coach der Kobras nutze am vergangenen Freitag die
Möglichkeit, sich das Spiel des HEV gegen Darmstadt
anzuschauen. Er und seine Mannschaft werden also wissen,
was am Gysenberg auf sie zukommt. Bully ist um 20 Uhr.
Tore: 0:1 (3:53 Min.) B. Proyer (N.Proyer/Senzek); 0:2
(7:10 Min.)(4-5) Miettinen (Penalty); 0:3 (13:10 Min.)(
4-5); 0:4 (19:06 Min.)(5-4) B.Proyer (N.Proyer); 0:5
(24:35 Min.) N.Proyer (Miettinen/Höveler); 0:6 (36:58
Min.) Höveler (Miettinen); 0:7 (47:24 Min.) Miettinen (Louven/Höveler);
0:8 (51:07 Min.) Louven (Höveler); 0:9 (54:26 Min.)
(3-5) Miettinen; 0:10 (57:00 Min.) Höveler (Louven)
Strafzeiten: Moers 14 – HEV 12 +10 (Balke)
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16.10.2011 |
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vs |
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0 : 10 |
0:4 - 0:2 - 0:4 |
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15.10.2011 |
Herner
EV siegt nach starkem Schlussspurt gegen Darmstadt mit
5:3
40 Minuten lang sahen die Gäste aus Darmstadt wie die
klaren Gewinner aus. Ein Blick auf die Anzeigentafel
zeigte einen sicheren 3:0 Vorsprung der Hessen, die
nicht nur mit Mann und Maus verteidigten, sondern auch
zielstrebige Konter setzten. Doch alles der Reihe nach.
Zwei Minuten waren gespielt, da sorgte die erste
Schiedsrichterentscheidung für Aufregung. Es gab Penalty
für Herne, nachdem die Scheibe von einem Darmstädter
Spieler per Hand vor der sicheren Überquerung der
Torlinie gehindert wurde. Marc Höveler scheiterte jedoch
am bestens aufgelegten Gäste-Torhüter Ilja Doroschenko.
Fast im Gegenzug folgte der Rückstand für den HEV durch
Adrian Parejo. Daniel Novak brachte nur drei Minuten
später die Gäste mit 2:0 weiter in Führung. Herne war
geschockt, aber nicht ratlos. Viele Chancen konnte sich
die Mannschaft von Trainer Krystian Sikorski erarbeiten,
die schlechte Verwertung bleibt aber weiterhin ein
Manko. Der zweite Spielabschnitt zeigte ein identisches
Bild: Der HEV suchte seine Möglichkeiten und scheiterte
entweder an Doroschenko oder aber an der eigenen
Schussgenauigkeit. Dafür sorgte ein Konter von Daniel
Novak für das 3:0 der Darmstädter.
Krystian Sikorski musste reagieren und nutze die zweite
Drtittelpause um auf zwei Reihen umzustellen. Dies
sollte sich als gute Idee erweisen. Nach nur 56 Sekunden
sorgte Finnen-Star Antti-Jussi Miettinen für den 1:3
Anschlusstreffer. Der Auftakt zur Miettinen-Gala. Binnen
von zehn Minuten gelangten dem Finnen zwei weitere Tore
zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Niklas Proyer brachte
dann mit seinem 4:3 Führungstreffer die mit 636
Zuschauern gefüllte Gysenberhalle zum Beben. Für den
sportlichen Abschluss des Abends sorgte dann wiederum
Antti-Jussi Miettinen mit seinem vierten Treffer und dem
5:3 Endstand.
Unschön wurde es dann noch 2 Minuten vor Schluss. Nach
einem Zweikampf mit Jan-Anton Baron, verlor
Darmstadt-Torhüter Doroschenko die Nerven und versuchte
Baron mit dem Schlittschuh zu treten. Für diese Aktion
durfte Doroschenko mit einer Matchstrafe vorzeitig
duschen. Baron erhielt eine Spieldauerdisziplinarstrafe.
Unter dem Strich bleibt aber den Fans ein spannendes
Spiel und Krystian Sikorski die Erkenntnis, dass die
Mannschaft nicht konkurrenzlos ist: „Es war eine neue
Erfahrung für unsere jungen Spieler plötzlich in
Rückstand zu geraten. Das 0:2 und 0:3 machte die
Situation nicht besser. Deswegen ein großes Kompliment
an die Mannschaft. Sie hat heute Moral bewiesen und hat
sich in die Partie zurückgekämpft.“, so Sikorski nach
dem Spiel. Sonntag geht es für den HEV nach Moers.
Die „Black Tigers“ absolvieren ihr erstes Liga-Spiel und
wollen sich von dem großen Favoriten aus Herne nicht
vorführen lassen. Bully ist um 18 Uhr.
Tore: 0:1 (3:04 Min.); 0:2 (6:24 Min.); 0:3 (34:10
Min.); 1:3 (41:06 Min.) Miettinen (Louven/Höveler); 2:3
(47:14 Min.)(+1) Miettinen (Louven/Panek); 3:3 (50:35
Min.) Miettinen (Höveler/Baron); 4:3 (50:47 Min.) Proyer
N. (Kuntu-Blankson/Proyer B.); 5:3 (57:11 Min.)
Miettinen (Baron/Höveler)
Strafzeiten: HEV (15+20 Min.) Darmstadt (37 Min.)
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13.10.2011 |
„Dukes“ wollen vom Gysenberg die Punkte mitnehmen
Nach dem Auswärtssieg am vergangenen Sonntag in
Frankfurt (9:3) kommt mit dem ESC Darmstadt nun der
zweite hessische Verein auf den HEV zu. Mit einem Sieg
und einer Niederlage im Penaltyschießen im Gepäck reist
die Mannschaft von Trainer Roger Nicholas am
Freitagabend (20 Uhr) nach Herne. „Darmstadt hat in den
letzten beiden Spielen bewiesen, dass sie ein ganz
anderes Kaliber sind als Aachen oder Frankfurt“, so
Jürgen Schubert, Geschäftsführer der
Regionalliga-Mannschaft des HEV. Die “ Dukes” zählen zu
den Unbekannten der Liga und sind schwer einzuschätzen.
Verstärkt mit einigen Meisterspielern der Frankfurter
Löwen, zählt Darmstadt zu den besten Mannschaften
Hessens. Auch wenn Herne als Favorit in diese Partie
geht, wird es kein leichtes Unterfangen werden:
Darmstadt entpuppte sich schon in den letzten
Spielzeiten als unangenehmer Favoritenschreck.
Am Sonntag geht es dann für das Team von Krystian
Sikorski und Ralf Cassebaum an den Niederrhein. In Moers
warten die „Black Tigers“ in ihrem ersten Saisonspiel
auf den HEV. Die Mannschaft aus Moers wird alles geben
um ihren Anhängern einen erfolgreichen Saisonauftakt zu
bescheren. Bully in der Eissporthalle Moers ist um 18
Uhr.
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10.10.2011 |
Herner EV gewinnt souverän in Frankfurt mit 9:3
Die gut 120 mitgereisten HEV-Fans hatten am Sonntagabend
sichtlich ihren Spaß. Ein Blick auf die Anzeigentafel
der Frankfurter Eissporthalle ergab schon nach 7 Minuten
einen Grund zum Feiern: Nach Treffern von Tim Senzek,
Antti-Jussi Miettinen und den Proyer Brüdern hieß es 4:0
für den Herner EV. Das Auswärtsspiel wurde
stimmungstechnisch schnell zum Heimspiel und das Team um
Kapitän Phillip Louven gab weiter Gas. So erarbeitete
sich die Mannschaft auch weiterhin Chance um Chance,
scheiterte aber oftmals an der eigenen Verspieltheit.
Selbst der Anschlusstreffer der Frankfurter zum
zwischenzeitlichen 1:5 im zweiten Drittel, brachte
Trainer Krystian Sikorski nicht ins Schwitzen. Dafür
sorgte unter anderem HEV-Torhüter Stefan Kornewald, der
wenn er geprüft wurde, sicher agierte. Den Schlusspunkt
der Partie setzten die Frankfurter. Ein Treffer aber nur
für die Ergebniskosmetik. Am Ende der Begegnung blieb
der völlig überforderten Mannschaft aus der Börsenstadt
ein schmeichelhaftes Ergebnis und den Herner Anhängern
die Erkenntnis, dass auch Spiele auf fremden Eis zu
Heimspielen werden können.
Zum nächsten Spiel auf eigenem Eis empfängt der Herner
EV am Freitagabend die Mannschaft aus Darmstadt. Auch
die „Dukes“ konnten gegen Frankfurt einen klaren Sieg
einfahren und so kommt es am Gysenberg zu einem Duell
auf Augenhöhe. Bully in der Gysenberghalle ist um 20
Uhr. Am kommenden Sonntag geht es zum Auswärtsspiel nach
Moers. Die HEV-Fans haben das Spiel bestimmt schon im
Kalender notiert und werden ihre Mannschaft auch am
Niederrhein wieder lautstark unterstützen.
Tore: 0:1 – 4:01 Min. Senzek (Kuntu-Blankson); 0:2 –
4:19 Min. N. Proyer (Balke/b. Proyer); 0:3 – 5:36 Min.
Miettinen (Höveler/Panek); 0:4 - B. Proyer (N. Proyer/Stachel);
0:5 – 21:02 Min. (5-4) Panek (Louven/Miettinen); 1:5 –
27:59 Min.; 1:6 – 30:05 Min. (5:3) Kastner (Louven/Miettinen);
1:7 – 37:03 Min. Louven (Höveler/Miettinen); 1-8 – 46:49
Min. (4-5) Miettinen; 2:8 – 52:51 Min.; 2:9 – 53:30 Min.
Miettinen (Louven/Höveler); 3-9 – 58:38 Min.
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07.10.2011 |
HEV bestreitet erstes Auswärtsspiel – Young Lions
wollen zu Hause ersten Sieg einfahren
Wenn es Sonntag für die Mannschaft des Herne EV nach
Frankfurt geht, dann ausgeruht und nicht allein. Denn
auf Grund des spielfreien Freitages haben die Spieler
Zeit, sich einen Tag länger zu regenerieren, jedoch die
Fans wollen auf ihr nächstes Eishockey-Wochenende nicht
länger warten. Bisher sind schon zwei Busse angemeldet,
die Herner Anhänger an den Main transportieren. Für die
Stimmung ist also bestens gesorgt und auch auf dem Eis
läuft beim HEV gerade vieles rund. Mit einem souveränen
Auftaktspiel in die Regionalliga folgt jetzt das erste
Auswärtsspiel. „Frankfurt wird ein anderes Kaliber sein
als Aachen“, bestätigt Ralf Cassebaum, sportlicher
Leiter des HEV.
Dies könnte sich vor allem auch auf die Härte der
Mannschaft aus der Börsen-Stadt beziehen. Im ersten
Spiel gegen die Grefrather EG gab es nicht nur eine
bittere 2:6 Heim-Niederlage, es erfolgten durch
unsportliches Verhalten auch eine Matchstrafe gegen
Verteidiger Bergen Pak sowie zwei Disziplinarstrafen
gegen Benjamin Fiedler und Sven Corvinus. Aber auch das
zweite Liga-Spiel gegen Darmstadt konnte trotz
pazifistischer Ansätze nicht gewonnen werden. So steht
die Mannschaft von Trainer Andrej Jaufmann am dritten
Spieltag schon unter Druck. Doch Frank Cassebaum sieht
dem Sonntagabend gelassen entgegen: „Die Mannschaft
trainiert gut und ist sehr motiviert. Wir fahren also
zuversichtlich nach Frankfurt“.
Bully in der Eissporthalle Frankfurt ist um 18 Uhr.
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04.10.2011 |
ERGO-Smart
bewegt unseren Finnen
Einen Stadtflitzer für unseren Flitzer auf dem Eis – das
passt zusammen!
Ulrich Kirchmeyer, Chef der ERGO-Hauptagentur auf der
Wiescherstr. 92 in Herne, überreichte unserem Spieler
Antti-Jussi Miettinen den Schlüssel von einem Auto der
Marke „Smart“.
Antti ist beweglich auf dem Eis, der Smart wendig und
die ERGO Versicherung bietet flexible und individuelle
Versicherungsmodelle für alle Bereiche und jede
Bedürfnisse an.
„Ich gratuliere dem HEV zum gelungenen Saisonauftakt und
freue mich sehr, dass es weiterhin Eishockey in Herne zu
sehen gibt. Wenn ich den Verein auch auf diese Weise
unterstützen kann tue ich das gerne und stelle ein
Fahrzeug von mir für einen Spieler zur Verfügung“,
berichtet Kirchmeyer.
Wir bedanken uns bei unserem Partner der
ERGO-Hauptagentur Ulrich Kirchmeyer und wünschen Antti
gute und sichere Fahrt auf den Straßen in und um Herne!
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03.10.2011 |
Saisonauftakt nach Maß - Herner EV siegt überlegend
gegen Aachen
Es war ein Abend, den sich das Trainergespann um
Krystian Sikorski und Ralf Cassebaum, nicht schöner
hätten vorstellen können. Einzig allein die
Chancenverwertung wäre ein Kritikpunkt gewesen: Denn von
89 Schüssen auf das gegnerische Tor landeten „nur“ 15 im
Kasten von Aachen-Goalie Niklas Mevenkamp.
Schon nach dem ersten Drittel ging es mit einem 5:0 für
den HEV in die Kabinen. Ausschlaggebend für die Torflut
war vor allem die Strafzeit von Aachen-Stürmer und
Ex-Herner Alexander Vertgewall. Dieser erhielt nach
einem Stockschlag mit Verletzungsfolge eine
Spieldauerdisziplinarstrafe und zusätzlich eine
fünf-minütige Unterzahl für seine Mannschaft. Dieses
Geschenk nahmen die Herner dankend an und sorgten in
diesen Minuten für vier Tore.
Auch in Drittel zwei und drei war es der HEV, der am
Drücker war. Der Aachener EV kam kaum noch selten zu
Entlastungsangriffen. Selbst in Überzahlsituationen
konnten sich die „Grizzlys“ im Herner Drittel nicht
festsetzen. So schlug Scheibe um Scheibe im Aachener Tor
ein. Am Ende blieb Gäste-Trainer Andreas Bentenrieder
die Erkenntnis, dass Herne eine Nummer für sich ist:
„Meine Jungs haben sich sehr wacker geschlagen. Herne
ist aber nicht unser Maßstab. Wir müssen uns da eher
nach unten orientieren.“ Zufrieden war hingegen Ralf
Cassebaum: „Wir haben heute gut gespielt. Ab und zu
einen Haken zu viel aber das werden wir auch noch
abstellen. Positiv ist es, dass junge Spieler, wie Mike
Stachel und Rene Deppner erfolgreich in der Mannschaft
fußfassen können“
Für einen negativen Höhepunkt sorgten einige Herner
Anhänger. Die „selbsternannten“ Fans skandierten während
der Partie rassistische und fremdenfeindliche Parolen.
„Wir haben dies zur Kenntnis genommen und werden bei der
Polizei eine Anzeige erstatten. Der Herner EV
distanziert sich von solchen Äußerungen und hofft, dass
dieser Zwischenfall eine Ausnahme bleibt“, erklärt
HEV-Vorsitzender Frank Schäfer.
Tore:
1:0 8:31 Min. Höveler (Miettinen/Louven); 2:0 9:08 Min.
Senzek (Baron/Arkuszewski) (5-4); 3:0 9:53 Min. Panek (Proyer
B./ Proyer N.) (5-4); 4:0 11:13 Min. Miettinen (Louven /
Höveler)(5-4); 5:0 13:43 Min. Louven (Miettinen /
Höveler); 6:0 29:00 Min. Arkuszewski (Baron / Senzek);
7:0 33:18 Min. Ballnus (Proyer N.)(4-5); 8:0 38:02 Min.
Höveler (Miettinen / Louven); 9:0 39:57 Min. Miettinen (Louven
/Kastner)(5-4); 10:0 41:20 Min. Höveler (Miettinen /
Louven); 11:0 43:45 Min. Panek; 12:0 45:55 Min. Senzek (Kuntu-Blankson
/ Baron); 13:0 46:56 Min. Stachel (Proyer N. / Rinke);
14:0 51:06 Min. Miettinen (Louven / Höveler); 15:0 53:38
Min. Höveler (Miettinen / Louven)
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03.06.2011 |
Der Vorstand informiert
Nachdem wir uns in den letzten Wochen intensiv mit der
Machbarkeit unserer Pläne beschäftigt haben, scheinen
nun die Wochen der Wahrheit zu beginnen. Darüber wollen
wir kurz informieren.
Es gibt bislang vier Personen aus dem Kreise des
Vorstandes, sowie der Sponsoren, die bereit sind die
Eishalle in Zukunft zusammen mit dem Verein als
vereinseigene Eishalle zu führen. Diese 4 Personen sind:
J. Schubert, F. Schäfer, R. Meinhardt sowie G. Thill. Es
ist geplant den Verein umfassend einzubinden. Außer dem
gibt es weitere Unternehmer unserer Stadt, die Ihr
Interesse an unserer „Sache“ geäußert sowie Ihre
Unterstützung zugesagt haben.
Das so oft zitierte 6-stellige Defizit beim Betrieb der
Eishalle sehen wir nicht. Wir können mit Fug und Recht
behaupten, das wir beim Zusammentragen der
erforderlichen Zahlen absolut seriös und vorsichtig
gehandelt haben und eher auf der Einnahmenseite etwas
weniger und auf der Ausgabenseite etwas mehr kalkuliert
haben.
Einige Dinge kristallisieren sich allerdings hierbei
klar heraus. Sollte es kurzfristig zu einer sehr hohen
notwendigen Investition auf Grund einer Reparatur kommen
müssen, kann das Ende schneller da sein als erwartet.
Außer dem ist es vor allem für die Zukunft sehr von
Bedeutung, dass man kurz- bis mittelfristig die
vorhandenen Immobilien vermietet. Hierbei handelt es
sich vor allem um das ehemalige Fitness-Center, die
Gastronomie sowie die ehemalige Eisdiele im Anbau.
Des Weiteren werden für uns in der Zukunft
energiesparende Maßnahmen (Energieeffizienz) einen immer
wiederkehrenden großen Stellenwert haben. Zwingend ist,
dass Instandhaltungsrücklagen gebildet werden müssen.
Dazu ein wirkliches, persönlich, ehrenamtliches
Engagement jedes Einzelnen, dann und nur dann hat die
Herner Eissporthalle und einhergehend damit auch der
Eissport in Herne eine Zukunft. Diese wollen wir mit
begleiten und werden uns der Verantwortung stellen.
In diesen Tagen führen wir Gespräche mit den Herner
Stadtwerken, der Stadt Herne, vielen anderen und vor
allem mit dem zuständigen, zukünftigen
Insolvenzverwalter. Die Verhandlungen mit dem
zukünftigen Insolvenzverwalter werden die nun alles
entscheidenden Gespräche werden und wir hoffen ein für
den Herner Eissport positives Ergebnis zu Stande zu
bekommen.
Stand heute am 31.05.2011 um 18.00 Uhr ist, dass das
Insolvenzverfahren noch immer nicht eröffnet ist. Nach
unseren vorliegenden Informationen allerdings ist jeden
Tag damit zu rechnen.
Dem zukünftigen Insolvenzverwalter liegt ein Angebot
unsererseits vor, was die Anmietung des Objekts als
Gesamtes betrifft. Hier sind wir allerdings mit unserem
Anliegen nicht die Einzigen.
Aus dem Umfeld des HEV gibt es offenbar Menschen, die
unser Vorhaben mit Ihren Anliegen ernsthaft gefährden.
Es wurden gegenüber dem Insolvenzverwalter Mietwünsche
geäußert und zum Teil auch konkrete Angebote abgegeben,
die sich auf die anliegenden und oben benannten
Immobilien beziehen. Auf Nachfrage und Erörterung durch
uns, wurden diese Wünsche bis zum derzeitigen Zeitpunkt
nicht zurückgezogen.
So lange diese Dinge nicht abschließend geklärt sind,
ist es nicht sinnvoll Verträge mit Spielern oder
Trainern zu schließen und sich über eine mögliche
Ligenzugehörigkeit Gedanken zu machen. Ohne Eis in der
Herner Eissporthalle kein Eissport!
Zum Schluss weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass
uns jegliche seriöse Unterstützung willkommen ist und
wir ab dem Zeitpunkt wo wir Planungssicherheit haben
auch offensiv um ehrenamtliche Unterstützung für das
gesamte Projekt vereinseigene Eishalle Herne bitten
werden.
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02.05.2011 |
der Vorstand informiert:
Wie auf der Mitgliederversammlung angekündigt, traf der
Vorstand des Herner EV am Donnerstag, dem 28.04.11 mit
dem amtl. bestellten Sachverständigen zusammen, der im
Rahmen des laufenden Insolvenzantrages das erforderliche
Gutachten erstellt. Im Laufe des Gespräches stellte sich
heraus, dass nach Erstellung des Gutachtens ein
Insolvenzverfahren vermutlich gegen Ende Mai 2011
eröffnet und der Gutachter voraussichtlich als
Insolvenzverwalter eingesetzt werden wird. Optionen
bzgl. einer Anmietung bzw. eines Kaufs der Eishalle
können erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens
seriös geprüft werden. Die Eröffnung des
Insolvenzverfahrens muss also abgewartet werden, bevor
hier weitere Schritte durch den Vorstand unternommen
werden können. Da mit einer großen Zahl an potentiellen
Käufern oder Mietern nicht zu rechnen ist, besteht nach
den im Gespräch erhaltenen Informationen durchaus
begründeter Anlass zur Hoffnung, dass die Halle für
einen zu bewältigenden Betrag von einem noch zu
suchenden Investor gekauft oder zunächst gemietet werden
kann.
Gespräche über die mögliche Gründung einer Gesellschaft
sind weiterhin im Gange. Wir bitten aber um jeder Form
der Unterstützung auf der Suche nach einem Investor. Der
Vorstand wird im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten
durch den zukünftigen Insolvenzverwalter auf dem
Laufenden gehalten. Wie von der Mitgliederversammlung
entschieden, wurden zwischenzeitlich neben einer 1.
Mannschaft Mannschaften sämtlicher Altersgruppen zum
Spielbetrieb für die Saison 2011/2012 gemeldet.
Die Sommer - Trainingszeiten werden den Mitgliedern
diese Woche per eMail übersendet und werden in Kürze
online eingestellt.
Wir möchten an dieser Stelle noch einmal allen
Mitgliedern versichern, dass seitens des Vorstandes
keine Mühen gescheut werden, um die Zukunft der Halle
und damit des Vereins sicherzustellen. Über weitere
Schritte wird der Vorstand zeitnah informieren.
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Pressemelungen |
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