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EHC Neuwied Bären News Die Bären Neuwied 2011 Regionalliga NRW
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01.04.2012 Neuwieder Bären gewinnen zum Saisonausklang in Darmstadt

Oberliga-Aufstiegsrunde * Deichstädter festigen dritten Tabellenplatz * Florian Lüsch (2), Stephan Petry, Alexander Bill und Marc Blumenhofen treffen bei den Dukes

Mit einem Auswärtssieg bei den Darmstadt Dukes haben die Bären des EHC Neuwied die Saison 2011/12 beendet. Die Deichstädter siegten mit 5:2 (1:0, 2:1, 2:1) und festigten damit den dritten Tabellenplatz in der Oberliga-Aufstiegsrunde hinter Pokalsieger Krefeld und dem Zweiten aus Essen. Es war der neunte Sieg bei nur fünf Niederlagen für den Regionalligisten, der damit vorzeitig den Aufstieg in die Oberliga schaffte.

EHC-Trainer Bernd Arnold musste in Darmstadt verletzungsbedingt auf Kai Kühlem, Stefan Kaltenborn, Ernst Reschetnikow und Christian Czaika verzichten - dennoch waren die Neuwieder von Beginn an das bessere Team. Die verdiente Führung nach dem ersten Drittel besorgte Florian Lüsch in Minute 14. Im zweiten Spielabschnitt konnten die Dukes zwar zunächst durch Adrian Parejo (27.) ausgleichen, doch die EHC-Stürmer Stephan Petry (29.) und Lüsch (31.) stellten die Weichen postwendend wieder auf Sieg. Die mehr als 100 Neuwieder Fans machten die Partie in Darmstadt zu einem echten Heimspiel.

Hatten sich die Gemüter auf dem Eis zudem im zweiten Abschnitt ein wenig erhitzt, beide Teams hatten am letzten Spieltag spürbar nichts zu verschenken, so beruhigte sich das Spielgeschehen deutlich im letzten Drittel. Parejo verkürzte in Unterzahl auf 2:3 (41.), Alexander Bill besorgte nach 53 Minuten mit seinem 4:2 die Vorentscheidung. Den letzten Treffer der Saison erzielte Marc Blumenhofen, der zum 5:2-Endstand traf (60.). Die Bären beendeten die Oberliga-Aufstiegsrunde mit fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen und sicherten sich damit verdient den dritten Platz mit drei Punkten Vorsprung auf Herford und sechs Punkten Vorsprung auf Regionalligameister Herne.

"Dafür, dass aus der sportlichen Situation eigentlich die Luft raus war, haben wir noch einmal eine sehr gute Leistun gezeigt", sagte Arnold. "Wir hatten uns vorgenommen, dass wir uns noch einmal gut verkaufen. Das haben wir in der Summe prima gemacht. Jetzt haben sich alle Beteiligten mal zwei Wochen Urlaub vom Eishockey verdient, um richtig durchzuschnaufen. Danach geht es an die intensive Vorbereitung der neuen Saison."

Zum Ausklang der äußerst erfolgreichen Spielzeit wollen Spieler, Trainer und Vereinsverantwortliche noch einmal gemeinsam mit den Fans feiern. Die Saison-Abschlussparty steigt am Samstag, 21. April, 18 Uhr, im Parkwald in Segendorf.
 
Spielbericht
Teams 2011/12.
Herner EV 2007  
EHC Die Bären Neuwied  
Grefrather EG Phoenix  
ERV Dinslakener Kobras  
ESC Darmstadt Dukes  
EC Bergisch Land Raptors  
Aachener EV Die Grizzlies  
GSC Moers  
Young Lions FRA Ib  
28.03.2012 Neuwieder Bären sind heiß auf den Pokalsieg

Rheinland-Pfalz-Pokal * Final-Rückspiel am Freitagabend um 21 Uhr in der Neuwieder Bärenhöhle gegen Zweibrücken

Oberliga-Aufstiegsrunde * Letztes Saisonspiel nach dem vorzeitigen Aufstieg steigt am Sonntag in Darmstadt

„Den Aufstieg haben wir in der Tasche. Jetzt wollen wir quasi das Double perfekt machen“, sagt Bernd Arnold, Trainer des EHC Neuwied, vor dem letzten Wochenende der Eishockeysaison 2011/2012. Die wurde bereits am vergangenen Sonntag mit dem Heimsieg gegen die Moskitos aus Essen und dem vorzeitigen Aufstieg in die Oberliga gekrönt. Aber warum nicht zwei Krönungen feiern, wenn sich die Chance bietet. Am Freitagabend empfangen die Bären im Neuwieder Ice House die Zweibrücken Hornets zum Final-Rückspiel um den Rheinland-Pfalz-Pokal, Spielbeginn ist um 21 Uhr. Am Sonntag wollen die Deichstädter eine starke Saison mit einem Sieg im letzten Saisonspiel der Oberliga-Aufstiegsrunde krönen.

Mit einem 4:4 im Gepäck kehrte eine damals ersatzgeschwächte Bärenmannschaft vom Hinspiel um den Rheinland-Pfalz-Pokal aus Zweibrücken zurück. Neun Stammspieler standen Arnold damals nicht zur Verfügung, am Freitagabend wird das anders sein. „Niemand wird geschont“, unterstreicht der Neuwieder Trainer. Und da auch niemand vorzeitigen Urlaub gebucht hat, werden die Neuwieder in Bestbesetzung in das finale Saisonwochenende gehen. „Wir haben unter der Woche schön trainiert und hatten dabei noch eine Menge Spaß. Am Freitag und am Sonntag aber werden wir noch einmal volles Programm Gas geben.“

Abzuwarten gilt jedoch noch, ob auch alle Spieler einsatzfähig sind. „Der eine oder andere Spieler hat verletzungsbedingt im Training gefehlt. Da werden wir abwarten müssen, wie es am Spieltag aussieht.“ Viel mehr aber wünscht sich Arnold einen weiteren genialen Abend in der Bärenhöhle vor heimischen Fans. „Am Freitagabend beginnt doch gegenüber der Eishalle hier in Neuwied die Kirmes. Wäre doch klasse, wenn die Menschen alle zum Spiel zu uns rüberkommen und wir gemeinsam einen möglichen Pokalsieg feiern.“

Doch nicht nur der Pokalsieg ist das Ziel – auch der jetzt mögliche dritte Platz in der Oberliga-Aufstiegsrunde wird angepeilt. „Wir wollen am Sonntag in Darmstadt gewinnen und die Runde auf dem dritten Tabellenplatz beenden“, sagt Arnold. Das Team wird dabei von zahlreichen Neuwieder Fans begleitet, die unter anderem mit einem Fanbus anreisen werden.
 
 
26.03.2012 Super Bären machen vorzeitig Oberliga-Aufstieg perfekt

Oberliga-Aufstiegsrunde * Dramatischer Heimsieg gegen Spitzenreiter Moskitos Essen * Alexander Bill (2), Stephan Petry und Stefan Kaltenborn machen die Tore * EHC feiert ausgelassen den Aufstieg

Was für eine Dramatik im letzten Heimspiel der Oberliga-Aufstiegsrunde: Der EHC Neuwied brauchte gegen den Spitzenreiter Moskitos Essen einen Punkt, um den Aufstieg in die Oberliga perfekt zu machen. Das Hinspiel hatte man jedoch in Essen mit 2:9 verloren. Und: Essen brauchte unbedingt einen Sieg, um Erster zu bleiben und damit den Oberliga-West-Pokal – so die offizielle Bezeichnung dieser Aufstiegsrunde – zu gewinnen. Doch vor rund 900 frenetischen Zuschauern im Neuwieder Ice House ließen sich die Bären auch von einem zweimaligen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und feierten am Ende einen hochverdienten 4:3 (3:2, 0:0, 1:1)-Erfolg. Danach brachen in der Bärenhöhle alle Dämme – Fans, Mannschaft und Trainer feierten gemeinsam den sportlichen Aufstieg in die Oberliga.

Die erste kalte Dusche für die Gastgeber gab es bereits nach 18 Sekunden: Alexander Brinkmann hämmerte die Scheibe mit dem ersten Torschuss der Partie zur Essener Führung in die Maschen. „Das war natürlich ein echter Nackenschlag“, sagte EHC-Trainer Bernd Arnold. „Wie die Mannschaft darauf aber reagiert hat, das war schon sehr beeindruckend.“ Denn anstatt nun bereits früh die Köpfe hängen zu lassen, kämpfte sich der EHC zurück in die Partie. Alexander Bill traf bereits in Minute vier auf Vorlage von Andreas Czaika und Ernst Reschetnikow zum 1:1. Doch Essen blieb effektiv in der Chancenverwertung: Als alle mit einem Icing-Pfiff der Unparteiischen rechneten, ließen diese die Partie weiterlaufen – Andre Grein legte so Alexander Brinkmann dessen zweiten Treffer des Abends auf (6.).

Doch die Geschichte dieses atemberaubenden ersten Drittels war damit noch lange nicht geschrieben. Nur eine Minute später, Essens Sebastian Hasselberg saß in der Kühlbox, gelang Stefan Kaltenborn auf sehenswerte Vorarbeit von Philipp Büermann und Andreas Halfmann erneut der Ausgleich (7.). Und in Minute 13 brachte der Mann mit der 13 auf dem Rücken, EHC-Kapitän Stephan Petry, die Bären erstmals in Führung. Beim Stand von 3:2 für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt – auch, weil EHC-Keeper Tim Kühlem mit teilweise unglaublichen Paraden einen dritten Treffer von Essen verhinderte. Arnold: „Was Tim heute gehalten hat war der Wahnsinn.“

Die Führung für Neuwied zu diesem Zeitpunkt war keinesfalls unverdient – die Bären hatten sich vom zweimaligen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen und – wie auch im zweiten Spielabschnitt – mehr Schüsse auf das Tor der Gäste abgegeben. Allerdings versäumten es die Gastgeber bei gleich zwei Großchancen im zweiten Drittel durch Christian Czaika (33.) und Jens Hergt (39.) den vierten Treffer nachzulegen. So blieb es bis ins letzte Drittel spannend und dramatisch – die Bären schnupperten am vorzeitigen Aufstieg.

Erst Recht, als erneut Alexander Bill mit seinem zweiten Treffer – die Vorarbeit kam von Florian Lüsch und Jörg Noack – in der 50. Minute auf 4:2 erhöhte. Ein Treffer, der am Ende den Unterschied ausmachen sollte. Denn Essen nahm kurz vor Schluss den Keeper vom Eis, kam durch Brinkmanns dritten Treffer (58.) noch einmal heran, konnte aber aus einem Gewühl vor Kühlems Tor Sekunden vor dem Ende kein weiteres Kapital schlagen. Der EHC gewann damit alle Heimspiele der Oberliga-Aufstiegsrunde und legte mit dieser Serie vor den heimischen Fans den Grundstock für den Aufstieg. Mit der Schlusssirene gab es denn auch kein Halten mehr: die Spieler gönnten sich noch auf dem Eis eine Sieger-Zigarre, Bernd Arnold kassierte eine kalte Dusche in Form eines Eimer Wassers von Kapitän Stephan Petry und die Fans stürmten das Eis und feierten mit dem Team den Aufstieg.

„Wir hatten uns selbst unter Druck gesetzt und wollten heute den einen noch fehlenden Punkt holen“, sagte Arnold. „Es freut mich riesig für die Mannschaft, für die Fans und für die Region, dass wir das geschafft haben. Die Stimmung beim Eishockey in Neuwied ist immer genial, Heimspiele sind ein Erlebnis – das sagen auch die Spieler immer wieder. Ich bin sehr glücklich, dass wir den Aufstieg erreicht haben. Wir werden versuchen, auch in der nächsten Saison unsere Fans wieder zufrieden zu stellen.“ Essens Trainer Jan Vondracek sagte nach dem Spiel: „Das war ein offener Schlagabtausch. Wir wollten unbedingt Platz eins verteidigen, was uns leider nicht gelungen ist. Wir hatten schon deutlich schlechtere Spiele in dieser Saison, die wir gewonnen haben. Wir haben alles versucht, aber der Wille war bei Neuwied am Ende größer. Glückwunsch an die Bären zum Sieg und zum Aufstieg.“

 
Spielbericht
24.03.2012 EHC Neuwied kann Sonntag Oberliga-Aufstieg perfekt machen

Oberliga-Aufstiegsrunde * 15:4-Kantersieg der Bären in Netphen * Mit einem Punkt im Heimspiel am Sonntag gegen Essen steigen die Deichstädter auf * Herne patzt in Grefrath

Der EHC Neuwied ist nur noch einen Punkt vom Aufstieg in die Oberliga entfernt. Am drittletzten Spieltag der Oberliga-Aufstiegsrunde fuhren die Deichstädter einen ungefährdeten 15:4 (5:0, 2:1, 8:3)-Sieg beim EHC Netphen im Siegerland ein. Da parallel der Herner EV sein letztes Saisonspiel in Grefrath verlor, ist Neuwied nur noch einen Punkt vom Traum Oberligaaufstieg entfernt. Diesen einen Zähler könnte man schon im Heimspiel am Sonntag (19 Uhr) im Neuwieder Ice House gegen die Moskitos aus Essen einfahren. "Wir haben in Netphen die Pflichtaufgabe erfüllt und ein paar Törchen geschossen", sagte EHC-Trainer Bernd Arnold. "Das war ein gutes Training, wir haben uns warm gemacht für das Spiel am Sonntag vor heimischer Kulisse gegen Essen. Wir alle freuen uns riesig auf dieses Spiel, da wir vor unseren Fans den Aufstieg perfekt machen können."

Der EHC brauchte rund sieben Minuten, um in Netphen Spiel zu kommen. Bis dahin hatten die Siegerländer die beste Chance der Partie durch den Ex-Neuwieder Patrick Morys, der aber an Keeper Alexander Neurath scheiterte. Bärentrainer Bernd Arnold hatte Neurath zwischen die Pfosten gestellt und Tim Kühlem geschont.

In Überzahl eröffnete der Pole Slawomir Kiedewicz den Torreigen für die Gäste, traf nach acht Minuten zum 1:0. Nur wenige Sekunden später, auf der Stadionuhr lief Spielminute neun, legte Marc Blumenhofen den zweiten Treffer nach. Die rund 150 Zuschauer, davon die Hälfte aus Neuwied, sahen fortan das erwartete einseitige Spiel. Christian Czaika in Überzahl (16.), Florian Lüsch (18.) und Jörg Noack (19.) schraubten das Ergebnis noch im erste Drittel auf 5:0 in die Höhe.

Die Deichstädter, erneut in Bestbesetzung angetreten, ließen im zweiten Abschnitt einige Torchancen der dezimierten Siegerländer zu - die Gastgeber traten mit lediglich zehn Feldspielern und zwei Torhütern an. Schon in Minute 23 und 25 hatte Netphen gute Torchancen, scheiterte aber jeweils an Alexander Neurath. In der 33. Minute jedoch war auch er beim Kontor von Michael Kousek machtlos - der Stürmer der Gastgeber traf zum 1:6. Den Spielverlauf stellte er mit diesem Treffer aber nicht auf den Kopf - weil zuvor Slawomir Kiedewicz auf 6:0 erhöht hatte (26.) und Willi Hamman eine Minute nach dem Anschlusstreffer Tor Nummer sieben für den EHC nachlegte (34.).

Im letzten Drittel wurde es dann ein munteres Scheibenschießen auf beiden Seiten. Die drei Treffer für die Gastgeber markierten erneut Kousek (43., 59.) und Rene Kutzner (49.). Auf der Gegenseite machte Neuwied das Ergebnis am Ende deutlich zweistellig: Marc Blumenhofen (41.), Alexander Bill (42.), Jens Hergt (48.), Andrew Stevenson (48.), Florian Lüsch (49.), Stephan Petry (50.), Slawomir Kiedewicz (51.) und Florian Lüsch (58.) schraubten das Ergebnis noch auf 15:4 in die Höhe.

„Es ist verständlich, wenn man nicht gefordert wird, dass man es defensiv etwas lockerer angehen lässt“, sagte ein zufriedener Bernd Arnold. „Am Sonntag gegen Essen werden wir defensiv wieder besser stehen.“ In diesem Spiel gegen die Moskitos dürfte die Bärenhöhle erneut zum Hexenkessel werden – gut möglich, dass die Fans den EHC am Sonntag in die Oberliga brüllen.

Nächste Aufgabe des EHC Neuwied - am Sonntag, 19 Uhr, im Neuwieder Ice House gegen den Tabellenführer Moskitos Essen.
 
Spielbericht
21.03.2012 Vorbericht Netphen vs Neuwied und Neuwied vs Essen
In Netphen nicht stolpern, gegen Essen überraschen

Oberliga-Aufstiegsrunde * Saison geht für den EHC Neuwied in die entscheidende Phase * Letztes Heimspiel am Sonntag gegen Ligaprimus Essen * Kult-Stadionsprecher Fredi Winter feiert einmaliges Comeback gegen die Stechmücken

Die Oberliga-Aufstiegsrunde geht für den EHC Neuwied in die entscheidende Phase. Noch genau drei Spiele stehen für die Bären auf dem Spielplan, darunter nur noch ein Heimspiel – doch das hat es in sich: die Deichstädter empfangen am Sonntag um 19 Uhr im Neuwieder Ice House die Moskitos aus Essen. Der Tabellenführer dieser Pokalrunde und die Tatsache, dass dies das letzte Heimspiel der Aufstiegsrunde ist, dürften noch einmal für ein volles Ice House sorgen. „Um lange Wartezeiten zu vermeiden empfehlen wir unseren Fans, den Vorverkauf zu nutzen“, sagt der EHC-Vorsitzende Wolfgang Schneider. Tickets gibt es bei der Süwag in Neuwied, bei der Tourist-Info sowie in der American Sportsbar in Neuwied. Zuvor ist der EHC jedoch bereits am Freitag (20 Uhr) in Netphen gefordert – und muss dort seiner Favoritenrolle gerecht werden.

„Wir haben es selbst in der Hand, den sportlichen Aufstieg in die Oberliga zu schaffen“, sagt EHC-Trainer Bernd Arnold. „Wir alle, egal ob Fans, Spieler oder Trainer werden alles dafür tun, dieses Ziel auch zu erreichen.“ Ohne den Rechenschieber zu sehr zu beanspruchen ist eines jedoch klar: Spielt die Konkurrenz wie zu erwarten, dann benötigen die Deichstädter aus den drei noch ausstehenden Spielen sieben Punkte, um den Sprung unter die ersten Vier zu schaffen. Der erste Dreier muss am Freitagabend im Siegerland eingefahren werden, wenn die Bären auf den EHC Netphen treffen. Die Gastgeber stehen abgeschlagen am Tabellenende der Aufstiegsrunde, haben derzeit nur einen Punkt auf dem Konto. Das Hinspiel gewannen die Deichstädter in eigener Halle mit 15:5. Dennoch ist man gewarnt – auf die leichte Schulter darf man schließlich keinen Gegner in dieser Aufstiegsrunde nehmen. „In Netphen müssen wir unsere Pflichtaufgabe erfüllen und mit einer vernünftigen Leistung die drei Punkte einfahren“, sagt der EHC-Trainer.

Vor heimischer Kulisse können sich die Bärenfans noch auf zwei echte Leckerbissen freuen – dem letzten Heimspiel in der Aufstiegsrunde am Sonntag gegen Essen (19 Uhr) und dem Rückspiel im Finale um den Rheinland-Pfalz-Pokal am Freitag, 30. März, 21 Uhr. Die Gastgeber brauchen im Heimspiel gegen Essen mindestens einen Zähler, um im Aufstiegsrennen zu bleiben. Auf der Gegenseite brauchen die Moskitos unbedingt einen Sieg, um den Gewinn des Oberliga-West-Pokals – so die offizielle Bezeichnung dieser Aufstiegsrunde – perfekt zu machen. Bernd Arnold: „Ich habe der Mannschaft im Training gesagt, dass wir weder rechnen wollen noch auf andere schauen müssen. Wir holen in den drei Spielen noch neun Punkte und dann ist gut. Ohne Wenn und Aber. Alles ist möglich, also gehen wir es an!“

Doch die Partie am Sonntag gegen die Stechmücken ist nicht nur aus sportlichen Gründen quasi eine Pflichtveranstaltung für die Bärenfans. Denn Kult-Stadionsprecher Fredi Winter wird am Sonntag ein einmaliges Comeback als Stadionsprecher feiern. „Wir hatten diese Idee schon zu Saisonbeginn. Umso schöner, dass es jetzt am Sonntag klappt“, sagt Winter. Geplant war eine Doppelmoderation mit dem aktuellen Stadionsprecher Tim Rönz, doch dieser ist in seiner Verbandsfunktion am Sonntagabend in Bitburg im Einsatz. Fredi Winter war einst zu Meisterzeiten Stadionsprecher in Neuwied – seine Stimme ist für viele Bärenfans eng verbunden mit den erfolgreichsten Zeiten, die das Neuwieder Eishockey bisher erlebt hat. Sein Comeback wird zusätzlich für Gänsehautmomente sorgen an diesem sicherlich außergewöhnlichen Abend.
 
 
18.03.2012 Neuwied feiert wichtigen Heimsieg gegen Grefrath

Oberliga-Aufstiegsrunde * Philipp Büermann macht Erfolg gegen die GEG in der Overtime perfekt * Gäste erkämpfen sich mit viel Herz und Einsatz verdient einen Punkt * EHC vergibt zahlreiche Torchancen

Im vierten Duell mit der Grefrather EG feierte der EHC Neuwied am Sonntagabend in heimischer Eishalle den dritten Erfolg. Die Bären setzen sich im Spiel der Oberliga-Aufstiegsrunde mit 4:3 nach Verlängerung (2:1, 1:1, 0:1) durch, feierten am Ende einen verdienten und wichtigen Heimsieg. Das entscheidende Tor in Overtime gelang Philipp Büermann. Es war zugleich das dritte Spiel zwischen beiden Teams, welches erst in der Verlängerung oder im Penaltyschießen entschieden wurde. „Wir wollten natürlich drei Punkte holen“, sagte EHC-Trainer Bernd Arnold. „Nun sind es zwei geworden – und für mich ist das Glas halbvoll und nicht halbleer.“

Die Gastgeber konnten erneut mit 22 Akteuren in die Partie gehen – auch angeschlagene Spieler der Bären stellten sich in den Dienst der Mannschaft. So zum Beispiel Florian Lüsch, der nach seinem Nasenbeinbruch beim Spiel in Krefeld noch am Donnerstag operiert wurde, am Sonntagabend aber schon wieder auf dem Eis stand und durchspielte. Grefrath, mit 13 Feldspielern und personell angeschlagen angetreten, hatte denn auch über 60 Minuten deutlich weniger Spielanteile und Torchancen. Und so lief zunächst auch alles nach Plan für den EHC, der durch Slawomir Kiedewicz (13.) und Stephan Petry (15.) mit 2:0 in Führung ging. Weitere Chancen, zum Beispiel durch Andrew Stevenson, blieben jedoch ungenutzt. Dazu machte Grefrath mit dem zweiten Schuss auf das Tor der Bären prompt den Anschlusstreffer: Kristian Isenberg fälschte einen Schuss von Verteidiger Andrew Michael Davis unhaltbar für EHC-Keeper Kühlem zum 1:2 ab (16.). „Wir haben im ersten Drittel zwei Mal auf das Neuwieder Tor geschossen und ein Tor gemacht – das war natürlich glücklich“, sagte Grefraths Trainer Karel Lang.

Doch noch hatte es der EHC selbst in der Hand, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Und spätestens mit Petrys zweitem Treffer nach 32 Minuten – der Kapitän traf nach einer schönen Einzelaktion – wähnten sich der EHC uns seine Fans auf der Siegerstraße. Doch Grefrath setzte weiter mit Erfolg Nadelstiche. So zum Beispiel beim 2:3 durch einen Rückhandschlenzer von Joey-Max Menzel in Minute 35. Wieder war das Chancenplus klar auf Seiten der Bären, wieder aber ließen die Gastgeber diese Chancen ungenutzt liegen. So zum Beispiel durch Ernst Reschetnikow (36.) und Willi Hamann (39.). Die Bären hatten zum einen Schusspech, scheiterten aber auch ein ums andere Mal am starken Grefrather Keeper Marco Ohmann.

An diesem Muster änderte sich vor erneut lautstarken 652 Fans im Ice House auch im letzten Spielabschnitt nichts mehr. Marc Blumenhofen verpasste Treffer Nummer vier (45.), gleiches galt für Stephan Petry in aussichtsreicher Position (47.). Stattdessen kassierten die Gastgeber in doppelter Unterzahl den Ausgleich durch Andrew Michael Davis. Bei diesem Spielstand bleib es bis zur Schlusssirene – erneut musste also die Verlängerung um Duell dieser beiden Teams die Entscheidung bringen. Hier erlöste Philipp Büermann die Neuwieder mit seinem Treffer in der letzten Spielminute (45.).

„Ich bin natürlich glücklich über den Punkt, auch wenn ich weiß, dass Neuwied heute drei gebraucht hätte. Wir mussten heute auf einige Spieler verzichten, die verbliebenen Jungs aber haben allesamt viel Herz und Einsatz gezeigt. Man hat im letzten Drittel gespürt, dass bei Neuwied der Druck zunahm. Natürlich ist das auch in den Köpfen drin, wenn du 22 Spieler aufstellst und auf der Gegenseite stehen nur 15 auf dem Spielberichtsbogen. Wenn du so ein Spiel dann nicht schon früh entscheidest, dann bekommst du hinten raus natürlich Druck und tust dich schwer. Das ist Neuwied heute passiert.“

EHC-Trainer Bernd Arnold unterstrich zunächst: „Das sind immer schöne Spiele gegen Grefrath. Karel ist ein super Trainer, der auf hartes, aber faires Eishockey setzt. Grefrath hat heute das Optimum rausgeholt.“ Mit Blick auf den Kampf um den vierten Tabellenplatz und die sportliche Qualifikation zur Oberliga sagte Arnold: „Wir haben noch drei Spiele und brauchen noch sieben Punkte. Das Schöne daran ist, wir haben es doch selbst in der Hand. Jetzt müssen Fans und Mannschaft noch mehr zusammenrücken und sich gegenseitig zum Erfolg pushen. Wir haben bis hierhin eine tolle Saison gespielt, die wollen wir jetzt gemeinsam krönen. Wir freuen uns auf diesen Saisonendspurt.“
 
Spielbericht
17.03.2012 Neuwieder Rumpfkader erkämpft ein 4:4 in Zweibrücken

Rheinland-Pfalz-Pokal * Bären treten ohne neun Stammspieler in Final-Hinspiel an * Gute Ausgangslage für das Rückspiel am 30. März in Neuwied * Sonntag wichtiges Heimspiel gegen Grefrath

Die Ausgangslage war schwierig, aber der EHC Neuwied hat die Aufgabe im Finalhinspiel um den Rheinland-Pfalz-Pokal mit Bravour gemeistert. Die Bären erkämpften sich mit einem Rumpfkader ein 4:4 beim EHC Zweibrücken, konnten dabei vier Mal einen Rückstand ausgleichen. Damit haben die Deichstädter alle Möglichkeiten, im Rückspiel in heimischer Halle am Freitag, 30. März, den Pokal nach Neuwied zu holen. „Entscheidend ist, dass wir alle noch leben und nicht mit allen Spielern im Krankenhaus sind“, sagte EHC-Trainer Bernd Arnold unmittelbar nach Spielende. „Hier müsstest du mal mit einem guten Psychologen hingehen.“ Arnold spielte damit auf die durchaus fragwürdige und äußerst ruppige Spielweise der Gastgeber an.

Im Vergleich zu den jüngsten Spielen in der Oberliga-Aufstiegsrunde mussten die Bären in Zweibrücken gleich ohne neun Stammkräfte antreten. Keeper Tim Kühlem, Verteidiger Kai Kühlem sowie die Stürmer Stefan Kaltenborn, Stephan Petry, Philipp Büermann, Slawomir Kiedewicz, Christian Czaika, Florian Lüsch und Willi Hamann fehlten verletzungsbedingt oder wurden in diesem Spiel geschont. Dafür halfen die Junghaie Lucas Becker, Niklas Solder und Jörg Noack sowie die EHC-Juniorenspieler Dominik Kley und Robin Widder im insgesamt 16 Spieler umfassenden Kader.

Die Gastgeber gingen vor 450 Zuschauern in der Ice Arena Zweibrücken in Führung, gleich zweimal alleine im ersten Drittel. Die Tore von Miroslav Hantak (10.) und Martin Dessloch (15.) glichen Andrew Stevenson (15.) und Marc Blumenhofen (17.) aus. Die Hornets hatten mehr Spielanteile, die Bären die besseren Torchancen – das Unentschieden ging in Ordnung. Das Angriffsspiel der Neuwieder war aufgrund der ungewohnten Reihenzusammenstellung zumeist Stückwerk.

Im zweiten Drittel wurde die Partie ruppiger, dazu hatte der EHC auch noch Verletzungspech. Nach dem 3:2 für Zweibrücken erneut durch Hantak (23.) musste Torwart Alexander Rodens nach 32 Minuten verletzt mit einer Trage vom Eis gebracht werden. Der EHC-Keeper hatte sich ohne direkte Gegnereinwirkung am Knie verletzt, musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Wenig später musste auch Andreas Halfmann vom Eis, nachdem er von einem Puck getroffen wurde – der Verteidiger konnte aber weiter spielen.

Die Spielunterbrechungen aufgrund der Verletzungen nahmen der Partie spürbar den Fluss. Die Gastgeber gingen dennoch nicht unverdient mit dieser knappen Führung in die zweite Pause.

Die Rumpftruppe der Bären schlug sich auch im letzten Drittel achtbar. Ernst Reschetnikow, der im zweiten Abschnitt noch eine große Chance nicht hatte nutzen können, glich zum dritten Mal an diesem Abend die Partie aus (46.). Doch die Hornets blieben weiter am Drücker, Pascal Beetz besorgte per Penalty das 4:3 (47.). Die Antwort des EHC? Der Ausgleich – was sonst: Jens Hergt traf nach 51 Minuten zum 4:4. Dabei blieb es bis zum Schlusspfiff. Und da es im Pokal noch ein Rückspiel gibt, gab es anschließend auch weder eine Verlängerung noch ein entscheidendes Penaltyschießen. Dem EHC war das nicht unrecht.

Für die Bärenfans heißt es jetzt am Sonntag das Neuwieder Ice House erneut in einen Hexenkessel zu verwandeln, wenn in der Oberliga-Aufstiegsrunde die Grefrather EG zu Gast ist. Das wichtige Heimspiel beginnt um 19 Uhr.
 
Spielbericht
10.03.2012 Neuwieder Bären verlieren bei starken Krefeldern

Oberliga-Aufstiegsrunde * Preußen schlagen die Deichstädter in eigener Halle mit 4:1

Die zweite Überraschung innerhalb von fünf Tagen ist ausgeblieben: Der EHC Neuwied hat am Freitagabend sein Gastspiel in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Oberliga West beim Tabellenzweiten EHC Krefeld mit 1:4 (0:1, 1:1, 0:2) verloren. Über weite Strecken der Partie bestimmten die Gastgeber mit hohem Tempo das Spielgeschehen und fuhren einen verdienten Heimsieg ein. Die Deichstädter hatten im Lauf des Spiels aufgrund von Verletzungen auf Stürmer Florian Lüsch und Kapitän Stephan Petry verzichten müssen. Beide hatten am vergangenen Sonntag drei der vier Tore zum Sieg gegen den gleichen Gegner in Neuwied erzielt, als Neuwied aus einem 1:3 kurz vor Schluss einen 4:3-Sieg machte.

Gut die Hälfte der rund 200 Zuschauer in der Krefelder Rheinlandhalle feuerten die Bären an. Viele Fans wollten sich das "Rückspiel" nach dem Krimi in der Vorwoche in der Bärenhöhle nicht entgehen lassen. Doch von Beginn an mussten auch die Bären-Fans anerkennen, dass Krefeld an diesem Tag schlichtweg besser war. "Krefeld hat von Beginn an sehr druckvoll gespielt", sagte Neuwieds Trainer Bernd Arnold. "Die haben uns sehr früh gestört, wir kamen so gar nicht dazu, unser Offensivspiel aufzuziehen."

Die Führung nach dem ersten Drittel, Robert Schubert hatte Krefeld in Führung geschossen (15.), war ohne Frage verdient. Die Bären hatten zudem Pech, dass nach dem Ausfall von Verteidiger Kai Kühlem, der gar nicht erst mitgereist war, im Verlauf der Begegnung auch noch Florian Lüsch nach einem unglücklichen Zusammenprall mit seinem Gegenspieler nach dem ersten Drittel nicht mehr spielen konnte. Nach dem zweiten Spielabschnitt blieb zudem Stephan Petry auf der Bank. Er hatte sich trotz Erkrankung in den Dienst der Mannschaft gestellt, dann aber kraftlos passen müssen.

Dass Neuwied vor dem letzten Drittel dennoch in Schlagdistanz lag, hatten die Gäste Christian Czaika zu verdanken, der in Überzahl den 1:2-Anschlusstreffer markierte (36.). Zuvor hatten die Preußen aus Krefeld durch Jan Lankes in der 29. Minute auf 2:0 erhöht.

"Wir haben im Vergleich zu unseren sonstigen Spielen sehr wenig auf das Tor des Gegners geschossen", sagte Arnold. "Sicherlich bedingt dadurch, dass uns Krefeld schon so früh im Spielaufbau gestört hat. Wir haben zudem aber auch wieder zu viele Strafen kassiert, die zu Gegentoren geführt haben."

Dennis Swinnen, schon in Neuwied Torschütze, sorgte mit seinem 3:1 für die Vorentscheidung der Partie (42.). Zwar nahm der Trainer der Gäste wenige Minuten vor dem Ende noch einmal eine Auszeit, und viele Fans fühlten sich an die Schlussminuten vom vergangenen Sonntag erinnert - doch ein zweites Eishockeymärchen blieb diesmal aus. Artem Klein beendete mit seinem 4:1 (56.) alle Hoffnungen auf einen Auswärtspunkt. Dennoch feierten die Gästefans ihre Mannschaft nach Spielende lautstark.
 
Spielbericht
07.03.2012 EHC Neuwied will auch in Krefeld voll auf Sieg spielen

Oberliga-Aufstiegsrunde * Neuwieder Bären sind am Freitagabend beim Tabellenzweiten gefordert * Einziges Spiel des Wochenendes für die Deichstädter * Gelingt erneut ein Erfolg gegen starke Preußen?

Die Eindrücke sind noch frisch, die Gänsehaut noch nicht ganz verflogen – da geht es für den EHC Neuwied schon wieder „on the road“. Fünf Tage nach dem außergewöhnlichen Heimsieg gegen den EHC Krefeld treffen die Deichstädter erneut auf den gleichen Gegner, diesmal in der Rheinlandhalle in Krefeld. Ein Fanbus wird die Neuwieder Kufencracks zu diesem schweren Auswärtsspiel begleiten, Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Rückblende: Als die starken Krefelder am Sonntagabend in Neuwied nach 55 Minuten mit 3:1 in Führung gingen, da glaubten nur noch die größten Optimisten an eine Wende im Spiel. Die größten Optimisten – und die 22 Jungs im Neuwieder Trikot plus Trainer Bernd Arnold. Innerhalb von drei Minuten drehten die Bären durch Tore von Willi Hamamm, Florian Lüsch und Stephan Petry die Partie und sorgten für eine Sternstunde im Neuwieder Ice House. Die Fans verwandelten die Bärenhöhle in ein Tollhaus und peitschten ihre Mannschaft in einer atemberaubenden Schlussphase zum Sieg. Und in all der Hektik behielt Bernd Arnold stoisch die Ruhe und entschied sich zwei Minuten vor Spielende für eine ungewöhnliche Maßnahme: Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Kölner DNL-Spieler Florian Lüsch und Jörg Noack in anderen Sturmreihen, Niclas Solder hingegen noch gar nicht auf dem Eis gestanden. Jetzt brachte Arnold die drei Youngster in einem Angriffsblock und wurde prompt mit dem Ausgleichstreffer durch Lüsch belohnt (58.).

„Ich sehe das nicht als eine mutige Entscheidung an“, sagt der EHC-Trainer. „Die können doch alle Eishockey spielen. Mutig war es höchstens den arrivierten Spielern gegenüber, die vielleicht hätten sagen können: Coach, wie kannst du das machen und nicht uns bringen? Stattdessen gab es kein Murren, im Gegenteil. Die schicken die jungen Kerle dann mit Anfeuerungen auf das Eis wie „Gebt Gas“ und „Haut rein“. Das ist doch wunderbar. Ich will auch gar nicht mehr hören, das sind die DNL-Spieler aus Köln. Das sind unsere Jungs, die gehören zu unserem Team. Alle akzeptieren und unterstützen sich gegenseitig. Das ist eine pure Freude. Und nur so kannst du ein solches Spiel auch noch drehen und gewinnen. Endlich ist unser Kampf bis zum Schluss auch mal mit einem Sieg belohnt worden.“

Nun also sieht man sich erneut wieder, diesmal in Krefeld. Die unglaubliche Atmosphäre aus der Bärenhöhle können die Neuwieder nicht mit in die Rheinlandhalle nehmen – auch wenn zahlreiche EHC-Fans in Krefeld erwartet werden. Preußen-Trainer Elmar Schmitz hatte nach dem Spiel am Sonntag gesagt, dass sich seine Mannschaft von der Kulisse hatte beeindrucken lassen. Wie also diesmal einen so starken Gegner wie den Tabellenzweiten knacken? Arnold ändert die Strategie und Herangehensweise. „Vor dem Spiel in Herne haben wir gesagt, dass wir dort nichts zu verlieren haben. Das war ein Eigentor. Diesmal werde ich es anders anpacken. Wir werden in Krefeld volles Programm auf Sieg spielen. Wir wollen 100 Prozent Leistung abrufen und versuchen, uns in der Tabelle weiter nach vorne zu schieben, beziehungsweise uns punktetechnisch nach hinten weiter abzusichern. Jeder Punkt, den wir jetzt holen, kann am Ende entscheidend sein. Wir haben jetzt nur noch schwere Spiele gegen Teams, die einen der ersten vier Plätze haben wollen.“

Das Final-Hinspiel um den Rheinland-Pfalz-Pokal wurde verschoben. Die Bären treten nicht am Sonntag, 11. März, sondern am Freitag, 16. März, 20 Uhr, bei den Zweibrücken Hornets an. Das Rückspiel findet wie bereits vermeldet am Freitag, 30. März, 21 Uhr, im Neuwieder Ice House statt.
 
 
05.03.2012 Wahnsinn: Bären drehen Spiel gegen Krefeld in den Schlussminuten

Oberliga-Aufstiegsrunde * Neuwied macht in drei Minuten aus 1:3-Rückstand einen 4:3-Sieg * Kapitän Stephan Petry trifft 17 Sekunden vor dem Ende zum Sieg * Fans verwandeln Bärenhöhle in ein Tollhaus

Das Neuwieder Ice House hat schon viele große Eishockeyspiele erlebt - die Partie der Oberliga-Aufstiegsrunde am Sonntagabend wird als eine weitere Neuwieder Sternstunde in die Geschichtsbücher eingehen. Im besten Spiel der jüngsten Vergangenheit drehte der EHC Neuwied gegen den starken Tabellenzweite EHC Krefeld einen 1:3-Rückstand innerhalb der letzten 180 Sekunden noch in einen 4:3-Sieg. "Diese unfassbaren Fans, diese unglaubliche Kulisse hat bei uns Kräfte freigesetzt", sagte EHC-Trainer Bernd Arnold. "Ich bin einfach nur stolz auf diese Fans und auf diese Mannschaft."

Von der ersten Sekunde an boten beide Teams ein hochklassiges Eishockeyspiel: Rassig, mit gesunder Härte, aber nie unfair - nur ganze vier Strafminuten gegen Neuwied und acht (plus eine Zehnminutenstrafe) gegen Krefeld unterstreichen dies eindrucksvoll. Hier standen zwei Teams auf dem Eis, die die pure Lust am Eishockey versprühten. Die Gäste erwischten den besseren Start, hatten zwei, drei hochkarätige Gelegenheiten, scheiterten aber im Abschluss an EHC-Keeper Tim Kühlem. Den ersten Treffer aber machte Neuwied: Florian Lüsch setzte sich auf Vorarbeit von Stephan Petry stark durch und schob die Scheibe im Nachsetzen an Krefelds Torwart Ken Passmann vorbei zum 1:0 in die Maschen (12.). In einer ausgeglichenen Partie gingen die Gastgeber mit einer Führung in die erste Pause.

Im zweiten Drittel wurde das Chancenplus der Gäste auch mit Toren belohnt. Marc Schaub glich in Überzahl aus (25.), Dennis Swinnen brachte die Preußen nach 33 Minuten in Führung. Krefeld spielte die Angriffe nun konsequenter zu Ende, wurde nicht zu Unrecht mit der Führung belohnt. Wenngleich auch Neuwied exzellente Torchancen hatte, aber Andrew Stevenson (22.), Stephan Petry (26.), Florian Lüsch (37.) und Jörg Noack (40.) vergaben oder scheiterten am starken Ken Passmann im Gästetor.

Im letzten Spielabschnitt lief dem EHC spürbar die Zeit davon. Philipp Büermann traf nur den Innenpfosten (45.), Willi Hamann scheiterte ebenfalls in aussichtsreicher Position (46.). Krefeld setzte im Gegenzug immer wieder Nadelstiche - und schien die Partie nach 55 Minuten entschieden zu haben: Maximilian Schielke traf mit einem schönen Schlagschuss zum 3:1 für die Gäste. "Das 3:1 war für uns eigentlich der Knock-out", sagte EHC-Trainer Arnold. "Da kommst du eigentlich nicht noch einmal zurück. Doch du hast in einer solchen Situation dann auch nichts mehr zu verlieren und spielst befreiter auf." Und wie, plötzlich hatte Neuwied auch im Abschluss das Glück des Tüchtigen. Willi Hamman traf in der 57. Minute zunächst zum 2:3. "Dieser Anschlusstreffer hat bei uns und bei den Fans zusätzliche Energien freigesetzt", sagte der Trainer.

Die offiziell 724 Zuschauer glaubten plötzlich wieder an die Siegchance der Bären - und durften nur 28 Sekunden nach dem 2:3 erneut jubeln: Florian Lüsch glich mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 3:3 aus (58.). "Das Gefühl kann man nicht beschreiben", sagte Lüsch. "Ich wusste überhaupt nicht, wohin ich nach dem Tor laufen sollte. Die Fans, der Jubel, das war einfach alles unglaublich. Es war oberhammergeil." Doch es war noch nicht zu Ende. "Normalerweise musst du in der Situation sagen, kommt Leute, wir nehmen den Punkt mit und sind zufrieden. Aber die Bären gehen immer bis zum Ende. Wir hatten zuletzt in Grefrath und Herford immer Pech in der Schlussphase, warum also sollten wir diesmal kein Glück haben?"

Der Glücksbote des Abends war Kapitän Stephan Petry, der 17 Sekunden vor dem Ende aus halblinker Position die Scheibe in den Winkel drosch. Der Jubelsturm auf dem Eis und auf der Tribüne machte aus dem Ice House ein wahres Tollhaus. "Glückwunsch an Neuwied zu einem verdienten Sieg", sagte Krefelds Trainer Elmar Schmitz. "Wir haben defensiv eine schwache Leistung gezeigt, was sicherlich auch der Stimmung in der Halle und den Neuwieder Fans geschuldet war. Eine solche Atmosphäre sind meine Spieler nicht gewohnt. Die Neuwieder haben ihre Mannschaft unheimlich nach vorne gepeitscht, das hat am Ende den Ausschlag gegeben."
 
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03.03.2012 Bären belohnen sich in Herford nur mit einem Punkt

Oberliga-Aufstiegsrunde * Niederlage nach Verlängerung in Ostwestfalen * Blumenhofen und Noack treffen für den EHC

Mit einem Punkt im Gepäck kehrte der EHC Neuwied am frühen Samstagmorgen aus dem ostwestfälischen Herford zurück. Beim Tabellenzehnten der Oberliga West, dem auf dem Papier zweitstärksten Team in der Oberliga-Aufstiegsrunde, verspielten die Deichstädter in der Schlussphase einen möglichen Sieg in der regulären Spielzeit. In der Verlängerung sicherten sich die Gastgeber den Zusatzpunkt (3:2), das Team von EHC-Trainer Bernd Arnold bleibt damit auswärts ohne Sieg. Da jedoch alle bisherigen Heimspiele gewonnen wurden, sind die Bären weiter im Rennen um den vierten Tabellenplatz, der zum sportlichen Aufstieg in die Oberliga berechtigt. Dazu wäre am Sonntag im mit Spannung erwarteten Heimspiel gegen den starken Tabellenzweiten EHC Krefeld ein Sieg äußerst wertvoll. Das Spiel im Neuwieder Ice House beginnt um 19 Uhr.

"Wir hätten den Sieg verdient gehabt, haben 60 Minuten sehr gut gespielt. Die Mannschaft hat defensiv sehr gut gestanden und wir hatten auch mehr Torschüsse als Herford", sagte EHC-Trainer Arnold. "Es scheint unser Schicksal zu sein, dass wir auswärts wieder kurz vor Schluss eine Führung aus der Hand geben. Das ist schade für die Mannschaft, die sehr gut gespielt hat." Auch Herfords Trainer Bruce Keller zollte dem Gegner Respekt: "Neuwied hat heute das System gespielt, dass wir eigentlich spielen wollten. Und sie haben es heute über weite Phasen sehr gut gemacht, haben als Team sehr diszipliniert gestanden. Wir waren oft zu weit weg, haben das nicht so gut umgesetzt. Am Ende haben wir die Punkte glücklich geholt."

Neuwied musste in Herford auf den gesperrten Alexander Bill und den beruflich verhinderten Stefan Kaltenborn verzichten, dafür stand Kapitän Stephan Petry wieder im Kader. Zudem konnte Arnold wieder auf drei Kölner DNL-Spieler zurückgreifen. Verteidiger Kai Kühlem stellte sich trotz Verletzung in den Dienst der Mannschaft, musste aber aufgrund starker Schmerzen im letzten Drittel passen. "Bei unserer Kadertiefe ist es nicht schlimm, wenn mal ein Spieler ausfällt. Das sehe ich auch nicht als Entschuldigung dafür an, dass wir am Ende unglücklich verloren haben. Wir hatten heute wieder Spieler aus Köln im Team, die, wie alle anderen auch, hoch motiviert zu Werke gegangen sind. Dazu haben wir Zwei-Wege-Spieler im Team wie Jens Hergt, der dann für Kai Kühlem in der Verteidigung gespielt hat. Es macht einfach Spaß, mit diesen Jungs und diesen Möglichkeiten arbeiten zu können", sagte Arnold.

Zum Spiel: Marc Blumenhofen hatte Neuwied in der 9. Minute verdient in Führung geschossen. Aus kurzer Distanz überwand er mit einem sehenswerten Treffer HEV-Keeper Florian Holst. Erst im zweiten Drittel konnte auch Herford mehr Druck ausüben und durch Sven Johnnhardt ausgleichen (27.). Doch Neuwied blieb spielbestimmend, ging nach einem schönen Angriff erneut in Führung: Jörg Noack traf auf Vorarbeit von Slawomir Kiedewicz und Kai Kühlem zum 2:1 für den EHC (32.). Bei diesem Spielstand blieb es bis zur 58. Minute, dann musste Tim Kühlem doch noch einmal den Puck aus dem eigenen Tor fischen. Gegen Josh Piro hatte der EHC-Keeper noch klasse pariert, gegen den Abstauber von Jeff Keller aber war er machtlos. Die Entscheidung musste in der Verlängerung fallen - und sie fiel zugunsten der Gastgeber. Als Andreas Czaika auf der Strafbank saß, traf Herfords Kapitän Michael Reim mit einem Schlagschuss zum 3:2 (64.).
 
Spielbericht
28.02.2012 Interview mit dem EHC-Vorsitzenden Wolfgang Schneider

"Wir werden weiter für eine gemeinsame Lösung kämpfen"

EHC Neuwied * Vorsitzender Wolfgang Schneider spricht im Interview über die Hallensituation * „Mir ist die Meinung des Hallenbetreibers sehr wichtig“ * „Gespräche mit allen Parteien führen“

„Ice-House-Betreiber schlägt Alarm“ – so berichtete die Rhein-Zeitung in der Vorwoche über die aktuelle Situation der Neuwieder Eishalle, Heimspielstätte des EHC Neuwied. Die Bären kämpfen aktuell um den sportlichen Aufstieg in die Oberliga, führen hinter den Kulissen aber rege Gespräche über die Zukunft des Eissports in der Deichstadt. Hallenbetreiber Arno Kuhlendahl unterstrich im genannten Artikel, dass die aktuelle und die kommende Eissaison gesichert seien. Darüber hinaus sei die Situation jedoch unklar. „Wir stehen im regen und konstruktiven Meinungsaustausch mit Arno Kuhlendahl“, sagt der EHC-Vorsitzende Wolfgang Schneider und unterstreicht: „Wir werden weiter für eine gemeinsame Lösung kämpfen.“

Herr Schneider, hat Sie der Zeitungsbericht über die aktuelle Situation des Neuwieder Ice Houses überrascht?
Nein, denn wir wurden im Vorfeld von Herrn Kuhlendahl über das Erscheinen des Berichts informiert.

Stimmt es, dass der EHC Neuwied weniger Eiszeiten in Anspruch nimmt? Oder besteht Seitens der Bären nicht gar der Wunsch nach mehr Eiszeiten?
Wir haben im Vergleich zur Vorsaison lediglich die Zeit am Samstagmorgen vor den Nachwuchsspielen abgegeben. Zu dieser Zeit hatten wir Trainingszeiten für die Anfänger, die noch nicht so weit waren um in der eigentlichen Mannschaft eingesetzt zu werden. Durch den erfreulich hohen Zulauf bei den Kleinschülern und Knaben stoßen wir aktuell an Grenzen. Sollten alle Kinder in dieser Altersklasse auch in der neuen Saison weiter Eishockey spielen, müssen wir hier die Trainingszeiten ausweiten.

Kann der Verein mögliche zusätzliche Eiszeiten finanziell schultern?
Nicht aus eigener Kraft. Möglicherweise müssen wir in der kommenden Saison ältere Nachwuchsmannschaften mangels Spieler aus dem Spielbetrieb zurückziehen, so dass wir hier „intern“ umschichten. Zusätzliche Eisanmietung über das aktuelle Budget hinaus wird nicht ohne zusätzliche Unterstützung wie zum Beispiel durch Sponsoring, die Förderung Stadt oder auch Erhöhung der Mitgliedsbeiträge möglich sein.

Hallenbetreiber Arno Kuhlendahl sagt, dass er aus wirtschaftlicher Sicht bei einem zusätzlichen Spieltermin für den EHC Neuwied freitags weniger einnehmen würde, als wenn er zur gleichen Zeit Eislauf anbieten würde. Teilen Sie diese Meinung?
Wichtig ist nach wie vor der sportliche Erfolg der ersten Mannschaft. Dies wird deutlich, wenn man sich die Zuschauerzahlen der vergangenen Saison und jetzt anschaut. Spielen wir vor wenigen Zuschauern, haben wir wenige Argumente für einen Freitagsspieltermin oder gar einen früheren Spieltermin sonntags. Ich denke, wenn unsere Planungen so weiterlaufen und unser Konzept funktioniert, können wir hoffentlich viele Fans auch in der kommenden Saison für uns begeistern. Dann bin ich schon der Meinung, dass durch unsere Eismieten und den erhöhten Bistroumsatz das Ganze auch für den Hallenbetreiber lukrativ ist. Man muss ja einfach nur mal rechnen, wie viele Eisläufer freitags kommen müssten, um mehr Einnahmen zu bringen als durch unsere bezahlte Eismiete für ein Spiel. Erfahrungsgemäß nehmen Eltern auch freitags gerne ihre Kinder mit, da diese samstags dann ausschlafen können. Somit betreiben wir ja auch Werbung nicht nur fürs Eishockey, sondern auch für den Eissport allgemein, was dann wiederrum auch Synergieeffekte für die Eishalle hat. Dies funktioniert aber nur, wenn der Spielbeginn freitags spätestens um 20 Uhr wäre.

Wer ist aus Ihrer Sicht gefordert, jetzt aktiv zu werden? Der Verein? Der Hallenbetreiber? Oder die Politik?
Gefordert sind hier alle. Ich denke, dass wir hier nicht mit dem Kopf durch die Wand rennen können. Wir haben bereits erste Gespräche mit der Politik geführt. Unser Ziel ist es, alle Parteien von unserem Vorhaben und unserem Konzept zu überzeugen. Es nutzt recht wenig, wenn wir die einen für uns gewinnen und die anderen eine Mehrheit verhindern im Falle einer politischen Entscheidung. Das war ja auch ein großes Manko vor Jahren, als es um den Erwerb der Halle durch die Stadt ging. Auch stehen wir in regem Austausch mit Herrn Kuhlendahl als Betreiber der Halle. Ich denke, wir konnten ihm diese Saison zeigen, dass unser Konzept funktioniert. Wir haben viele Ideen und Anregungen für die kommenden Spielzeiten. Bisher finden wir bei ihm immer ein offenes Wort und freuen uns über einen regen und konstruktiven Meinungsaustausch. Diese dürfen dann auch schon mal kontrovers diskutiert werden. Mir ist seine Meinung auch sehr wichtig, immerhin hat er schon einige Vereine kommen und gehen sehen. Seine Erfahrungen lassen wir gerne in unsere Überlegungen einfließen. Insgesamt müssen wir natürlich versuchen, für uns ein Optimum an Trainings- und Spielmöglichkeiten herauszuholen. Hier stoßen wir ja nicht nur auf unterschiedliche Interessen seitens des Betreibers, sondern auch teilweise der anderen Vereine. Ich bin recht positiv gestimmt, dass wir eine Lösung finden, den Eishockeystandort in Neuwied langfristig zu etablieren. Dafür werden wir weiter kämpfen.

 
 
27.02.2012 Neuwieder Bären kassieren klare Niederlage in Herne

Oberliga-Aufstiegsrunde * Neuwied verliert mit 2:8 beim HEV * Jens Hergt und Willi Hamann treffen für die Deichstädter

Klare Niederlage für den EHC Neuwied in der Oberliga-Aufstiegsrunde: Die Bären verloren am Sonntagabend das Auswärtsspiel beim Herner EV mit 2:8 (0:4, 1:3, 1:1). Das Team aus dem Ruhrgebiet nahm damit erfolgreich Revanche für die Niederlage in Neuwied im Hinspiel. „Wir müssen uns jetzt den Mund abwischen, unter der Woche gut trainieren und dann schon am Freitag in Herford es wieder besser machen“, sagte EHC-Trainer Bernd Arnold, der dem Gegner fair zum Sieg gratulierte. „Herne hat das phasenweise wunderbar gespielt und die Partie auch hoch verdient gewonnen.“ Matchwinner der Partie war Hernes Kapitän Philipp Louven, der vier Tore erzielte und an drei weiteren Treffern der Gastgeber beteiligt war.

Bereits nach 16 Sekunden musste Neuwied einen ersten herben Dämpfer hinnehmen, als Stürmer Alexander Bill vorzeitig zum Duschen musste. Bill hatte seinen Gegenspieler mit dem Schläger getroffen und kassierte wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Keine schmutzige, maximal eine unglückliche Situation. Die folgende Überzahl nutzen die Gastgeber durch Sascha Panek zum Führungstreffer (4.). Und just in dem Moment, als die Bären wieder komplett waren, erhöhte Marc Höveler auf 2:0 (6.). „Jetzt hätten man sagen können, ok, 0:2, noch ist nichts verloren“, sagte Arnold. „Doch dann bekommen wir wieder eine Strafe und Herne legt das nächste Tor nach. Wir haben das Spiel in dieser Phase auf der Strafbank verloren.“ Hernes Kapitän Philipp Louven, der nach seiner Matchstrafe im Hinspiel gegen Neuwied erstmals wieder auf dem Eis stand, legte Tor Nummer drei nach (17.), kurz vor der Pause erhöhte zudem Rene Deppner auf 4:0 (19.).

„Unsere Jungs sind klasse und wollen ja eigentlich immer, aber ich glaube, dass das 0:4 vor der Pause ihnen an diesem Abend endgültig den Schwung genommen hat“, analysierte der Trainer. Zwar konnte Jens Hergt bereits kurz nach der ersten Pause den 1:4-Anschlusstreffer markieren (22.), doch die Partie blieb weiter einseitig. „Da haben wir phasenweise auch einfach nicht gut gestanden“, sagte der EHC-Trainer. Philipp Louven (25., 40.) und Antti-Jussi Miettinnen erhöhten bis zur zweiten Drittelpause auf 7:1.

„Wir haben in der Kabine dann besprochen, das letzte Drittel bereits als Vorbereitung auf das Spiel in Herford zu nutzen. Konzentriert in der Abwehr stehen, vorne vielleicht noch ein Tor machen – das ist uns gelungen“, sagte Arnold, dessen Team dem HEV im letzten Drittel ein 1:1 abknöpfte. Louven hatte auf 8:1 erhöht (45.), Willi Hamann auf 2:8 verkürzt (59.). Zudem kassierte Neuwied im letzten Spielabschnitt keine Strafe mehr, nachdem man zuvor nicht den besten Stand bei den Unparteiischen hatte. Insgesamt 67 Strafminuten sprachen die in nur zwei Dritteln gegen den EHC aus, davon drei 10-Minuten-Strafen und eine Spieldauerstrafe – Herne kassierte im gesamten Spiel insgesamt nur fünf 2-Minuten-Strafen. Ein Statistikwert, der den verdienten Sieg der Gastgeber jedoch nicht schmälern darf.

„Ob du nun 2:3 oder 2:8 verlierst ist am Ende auch kein Unterschied. Herne brauchte diesen Sieg unbedingt, wir mussten ihn nicht zwingend einfahren. Auch, wenn es natürlich schön gewesen wäre, hier wieder drei Zähler mitzunehmen“, sagte Arnold. „Wir werden ab sofort auf ein paar Kölner DNL-Spieler zurückgreifen können und dann mit noch mehr Schwung in die restlichen Spiele gehen. Mit noch mehr Power und Elan, um unser Saisonziel zu erreichen – die sportliche Qualifikation zur Oberliga.“

Statistik:
Herner EV vs EHC Neuwied 8:2 (4:0, 3:1, 1:1).
Tore: 1:0 Panek (4.), 2:0 Höveler (6.), 3:0 Louven (17.), 4:0 Deppner (19.), 4:1 Hergt (22.), 5:1 Louven (25.), 6:1 Miettinnen (32.), 7:1, 8:1 Louven (40., 45.), 8:2 Hamann (59.).
Zuschauer: 697.
Strafen: Herne: 10 / Neuwied: 67.
Ausblick: Am Freitag, 21 Uhr, spielt der EHC auswärts in Herford. Am Sonntag, 19 Uhr, empfangen die Neuwieder im heimischen Ice House Krefeld.
 
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22.02.2012 Mit viel Spaß im Gepäck zum Auswärtsspiel nach Herne

Oberliga-Aufstiegsrunde * Neuwied reist am Sonntag zum HEV * Spielbeginn ist um 18.30 Uhr * Stephan Petry noch gesperrt

„Wir fahren mit viel Spaß am Eishockey nach Herne und wollen einen der Klubs ärgern, die nach meiner Einschätzung in die Oberliga aufsteigen werden“, sagt Bernd Arnold, Trainer des EHC Neuwied, vor dem Spiel in der Oberliga-Aufstiegsrunde beim Herner EV am Sonntag um 18.30 Uhr. Dass die Bären derart entspannt ins Ruhrgebiet reisen können, haben sie den bisherigen Ergebnissen zu verdanken. Vier Siege in sechs Spielen zeigen deutlich: Neuwied ist auf Kurs. Und mit den drei Punkten aus dem Sieg gegen Herne im Hinspiel ist auch das Punktekonto im direkten Vergleich bereits satt gefüllt. Eine Niederlage beim Mitfavoriten auf den Gewinn dieser Pokalrunde wäre also durchaus zu verschmerzen, auch wenn man nichts verschenken wird.

„Herne hat sich durch die Niederlage gegen Darmstadt selbst unter Zugzwang gebracht“, sagt Arnold. „Die müssen jetzt Gas geben, der Druck ist auf ihrer Seite.“ Das turbulente Hinspiel mit insgesamt 240 Strafminuten ist beim Bärencoach längst kein Thema mehr. „Was soll der Stress? Wir haben drei gute Eishockeyspiele auf Augenhöhe mit Herne erlebt, zwei Mal davon haben wir gewonnen. Und jetzt treffen wir uns zum vierten Mal.“ Die Niederlage in Grefrath und den Punktverlust gegen Herford bezeichnet der EHC-Coach im Nachhinein als „ärgerlich. Aber für mich ist das Glas halbvoll und nicht halbleer. Wir haben schon eine ganze Menge erreicht und die Mannschaft spielt mit viel Spaß und Engagement. Wenn wir jetzt auch in Herne punkten, dann wären die Karten für uns schon extrem gut gemischt.“ Aktuell belegt Neuwied den vierten Tabellenplatz, der die Qualifikation zur Oberliga bedeuten würde. Zudem hat der EHC noch immer zwei Spieler weniger ausgetragen als der Rest der Liga – man kann also auch noch weitere Punkte nachlegen.

Dass die Bären bei Ihrer Rückkehr nach Herne sicherlich mit vielen Pfiffen empfangen werden, stört den Trainer nicht. „Unsere Spieler haben mittlerweile meine Mentalität angenommen. Die ärgert das nicht. Im Gegenteil, die spielen eher noch besser, wenn sie von vorneherein kräftig ausgepfiffen werden. Je mehr Pfiffe, desto besser spielen die Jungs.“

Personell wird der Bärencoach, sollten keine neuen Blessuren oder Erkrankungen hinzukommen, mit dem gleichen Kader planen können, der am vergangenen Sonntag einen souveränen Sieg gegen den ESC Darmstadt eingefahren hat. Zum letzten Mal wird Arnold in Herne damit auf Kapitän Stephan Petry verzichten müssen, der das vierte und letzte Spiel seiner Matchstrafe absitzen muss. Den Ausfall des Stürmers hatte die Mannschaft bisher blendend kompensiert – und so unterstreicht auch Arnold noch einmal: „Stephan ist für uns ein sehr wichtiger Spieler. Aber wenn er fehlt, springen eben die anderen Jungs ein. Das Team macht das schon.“
 
 
19.02.2012 EHC Neuwied feiert ersten Saisonsieg gegen ESC Darmstadt

Oberliga-Aufstiegsrunde * Bären festigen den vierten Tabellenplatz * Halfmann, Hamann und Bill treffen beim 3:1-Sieg * Rund 700 Fans feiern nach dem Spiel ausgiebig den Heimerfolg

Vierter Sieg im sechsten Spiel der Oberliga-Aufstiegsrunde für den EHC Neuwied: Die Bären schlugen vor 691 Zuschauern im heimischen Ice House den Tabellendritten Darmstadt Dukes mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1). Damit festigten die Deichstädter, die nach Spielende ausgiebig mit den Fans auf dem Eis feierten, den vierten Tabellenplatz. "Der Sieg war hochverdient", sagte EHC-Trainer Bernd Arnold. "Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten." Auch Darmstadts-Trainer Roger Nicholas sprach von einem "verdienten Sieg für Neuwied. Die Bären waren gefährlich im Angriff und haben sehr gut in der Abwehr gestanden. Wir waren offensiv zu harmlos."

Neuwied spielt gegen Darmstadt und ist drückend überlegen - das gab es schon zwei Mal im bisherigen Saisonverlauf. Dass die Partie aber auch mit einem Erfolg der Bären endete war eine echte Premiere. Zum ersten Mal in dieser Spielzeit verstanden es die Deichstädter, das deutliche Übergewicht an Spielanteilen auch in die notwendigen Tore umzuwandeln. Wenngleich Neuwied nach 14 Minuten gefühlt bereits mit 2:0 in Führung lag, auf der Anzeigentafel aber immer noch ein 0:0 stand - beide Treffer wurden nicht gegeben. Ärgerlich, da trifft man schon mal gegen Darmstadts Keeper Ilja Doroschenko, und dann zählen die Tore nicht.

Beim ersten Treffer nach einem Schlagschuss von Verteidiger Andreas Wichterich von der blauen Linie hatte EHC-Stürmer Marc Blumenhofen den Gästekeeper wohl behindert und musste für zwei Minuten auf die Strafbank. Beim zweiten vermeintlichen Treffer enteilte Alexander Bill in Unterzahl der Dukes-Abwehr und zirkelte die Scheibe an Doroschenko vorbei in den Torwinkel. Die Unparteiischen hatten zuvor aber eine Strafe gegen Darmstadt angezeigt und ein Gästespieler die Scheibe an den Schlittschuh bekommen - der Pfiff ging im Trubel unter, der Treffer zählte ebenfalls nicht.

Dass Neuwied dennoch nach dem ersten Drittel in Führung lag, hatten die Deichstädter Andreas Halfmann zu verdanken: In Überzahl zog der Verteidiger auf Vorarbeit von Jens Hergt von der blauen Linie ab - die Scheibe ging ins Tor, sprang aber wieder heraus. Erst als sich Keeper Doroschenko die Scheibe unglücklich selbst ins Tor schob zeigten auch die Unparteiischen den Treffer an - 18 Sekunden vor der ersten Pausensirene.

Die Gastgeber blieben auch im zweiten Drittel spielerisch überlegen, Darmstadt erarbeitete sich keine zwingende Chance. Allerdings überstanden die Dukes auch eine zweiminütige doppelte Unterzahl unbeschadet. Erst nach 37 Minuten durften die rund 700 Fans im Neuwieder Ice House, die für eine prächtige Stimmung sorgten, über den zweiten EHC-Treffer jubeln: Willi Hamann traf auf Vorarbeit von Andreas Wichterich und Christian Czaika zum 2:0.

Erst im letzten Spielabschnitt kam auch Darmstadt vereinzelt zu Torchancen und nach 48 Minuten in Überzahl auch zum Anschlusstreffer: Stefan Kaltenborn saß in der Kühlbox, als Marc Lingenfelser auf 1:2 verkürzte. Doch bis zum Spielende kamen die Dukes nur noch einmal durch den Ex-Neuwieder Robin Lehmann gefährlich vor das Tor von Bärenkeeper Tim Kühlem. Auf der Gegenseite erhöhte Alexander Bill 13 Sekunden vor dem Spielende mit einem Schlagschuss aus dem eigenen Drittel ins Gästetor auf 3:1 - Darmstadt hatte Doroschenko für einen sechsten Feldspieler vom Eis genommen.

Statistik:
EHC Neuwied vs ESC Darmstadt 3:1 (1:0, 1:0, 1:1).
Tore: 1:0 Halfmann (20., ÜZ), 2:0 Hamann (37.), 2:1 Lingenfelser (48., ÜZ), 3:1 Bill (60., empty net).
Zuschauer: 691.
Ausblick: Am kommenden Wochenende müssen die Bären nur einmal auswärts ran, treten am Sonntag um 18.30 Uhr beim Herner EV an.
 
Spielbericht
15.02.2012 EHC Neuwied will den ersten Saisonsieg gegen Darmstadt

Oberliga-Aufstiegsrunde * Bären empfangen am Sonntag um 19 Uhr im heimischen Ice House den Tabellendritten * Grippewelle unter der Woche lässt noch personelle Fragen offen

43 Tore hat der EHC Neuwied insgesamt in den drei jüngsten Pflichtspielen im Pokal und am vergangenen Sonntag in der Oberliga-Aufstiegsrunde gegen Netphen geschossen – doch am kommenden Sonntag wird den Bären das Tore schießen sicherlich nicht so leicht fallen, wenn um 19 Uhr der ESC Darmstadt im Neuwieder Ice House gastiert. Die Dukes sind derzeit Tabellendritter in der Oberliga-Aufstiegsrunde und die einzige Mannschaft, die die Bären in der laufenden Saison zwei Mal besiegen konnte.

„Eine Rechnung offen? Nein, so sehe ich das nicht“, sagt EHC-Trainer Bernd Arnold. „Das klingt immer ein Stück negativ. Ich finde sowohl die Mannschaft wie auch Darmstadts Trainer Roger Nicholas hochgradig sympathisch. Für uns geht es vielmehr darum, dass wir gewinnen müssen, wenn wir in dieser Aufstiegsrunde etwas erreichen wollen. Die beiden Niederlagen aus der Hauptrunde sind dabei nicht entscheidend, jetzt zählt es wirklich. Wir werden hart daran arbeiten, diesmal einen Sieg hinzubekommen.“

Mit 3:4 nach Penaltyschießen hatte Neuwied das Spiel in Darmstadt verloren, das Heimspiel ging mit 3:1 noch deutlicher an die Dukes. Besonders Gästekeeper Ilja Doroschenko hatte den Bären damals die Nerven geraubt. „Wir müssen eine Mannschaft schlagen, zu der auch ein Torhüter gehört“, sagt der EHC-Trainer. „Darmstadt hat eine starke Verteidigung und einen effektiven Sturm, dazu einen sehr guten Torhüter. Wenn wir aber konzentriert spielen, dann kann er auch nicht tausend Hände haben. Auch Netphens Sirringhaus ist kein schlechter Keeper, trotzdem haben wir 15 Tore geschossen. Wir müssen das Abwehrbollwerk knacken, dann schlagen wir auch den Keeper von Darmstadt.“

Personell hofft Arnold, dass sich die zahlreichen Grippe erkrankten Spieler bis Sonntag wieder erholen werden. „Am Dienstagabend hätten wir keine Mannschaft zusammenbekommen. Aber wir haben nur ein Spiel am Sonntag und können dafür unsere Kräfte bündeln.“ Das Training am Donnerstag wird wegen Weiberfastnacht ausfallen, dafür wird das Team am Samstag eine zusätzliche Einheit einlegen. Mit einem Sieg könnte sich der Vierte aus Neuwied bis auf zwei Punkte an den Dritten aus Darmstadt annähern – die Bären haben zudem auch erst drei Spiele weniger als der ESC absolviert.

Fehlen wird den Neuwieder Bären auch gegen Darmstadt Kapitän Stephan Petry, dessen Sperre nach seiner Matchstrafe vom Spielgericht noch angehoben wurde. Hatte der Kontrollausschuss auf 3 Spiele Sperre plus 1 Spiel auf Bewährung entschieden, so hob das Spielgericht die Strafe ohne weitere Anhörung auf 4 plus 2 an. Damit kehrt Petry nicht wie erhofft in der Folgewoche beim Auswärtsspiel in Herne zurück ins Team, sondern erst eine Partie später. Gleichzeitig wurde auch die Strafe von Hernes Kapitän Philipp Louven aus dem gleichen Spiel von 3 plus 1 auf 4 plus 2 angehoben. Da Herne jedoch vorher ein Spiel mehr austrägt, wird Louven für das Spiel in Herne auf das Eis zurückkehren. „Ich bin sehr froh, wenn Stephan wieder dabei ist“, sagt Arnold. „Ich mache mir aber auch keine Sorgen ohne ihn. Das Team macht das schon.“
 
 
13.02.2012 Neuwieder Bären feiern Schützenfest gegen Netphen

Oberliga-Aufstiegsrunde * EHC schießt sich mit 15:5-Erfolg auf den vierten Tabellenplatz * Bernd Arnold setzt vier Sturmreihen ein * Gastgeber erzielen sechs Tore in vier Minuten

Eigentlich ist ja gerade Karneval im Rheinland – der EHC Neuwied feierte dennoch ein Schützenfest am Sonntagabend in der heimischen Bärenhöhle: Die Deichstädter schlugen den Oberligavertreter EHC Netphen mit 15:5 (3:0, 7:1, 5:4) und kletterten damit in der Oberliga-Aufstiegsrunde auf den vierten Tabellenplatz – obwohl man noch ein Spiel weniger ausgetragen hat als der Rest der Liga. „Wir haben heute das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte EHC-Trainer Bernd Arnold. Seine Mannschaft hatte nach dem 3:4 nach Verlängerung in Grefrath die passende Antwort auf dem Eis gegeben.

Die Gastgeber mussten zwar erneut auf den noch gesperrten Kapitän Stephan Petry verzichten, konnten aber dennoch mit vier Sturmreihen auflaufen. Mit Florian Lüsch, Niclas Solder und Jörg Noack liefen erneut drei Akteure des DNL-Teams der Kölner Haie im EHC-Trikot auf – gemeinsam bildeten sie die vierte Sturmreihe. Die Tore machten jedoch zunächst die arrivierten Neuwieder Spieler: Philipp Büermann brachte den EHC bereits nach drei Minuten in Führung, Andrew Stevenson (10.) und Alexander Bill (14.) erhöhte noch im ersten Spielabschnitt auf 3:0. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt war ein Klassenunterschied zwischen beiden Teams erkennbar.

Netphen, mit nur zwölf Feldspielern auf dem Spielberichtsbogen angetreten, dezimierte sich in der Folge selbst. Zwar konnte Michal Kousek nach 24 Minuten in Überzahl zunächst auf 1:3 verkürzen, dann aber leistete sich Netphens Kim Weil einen Stockstich gegen einen Neuwieder Spieler. Weil wurde mit einer Matchstrafe vorzeitig zum Duschen geschickt, die fünfminütige Überzahl nutzen die Deichstädter zu gleich vier Treffern: Willi Hamann (33.), Stefan Kaltenborn (33.), DNL-Spieler Jörg Noack (35.) und Christian Czaika (35.) erhöhten auf 7:1. „Wir haben heute erstmals mit vier Sturmreihen agiert, wollten mit hohem Tempo und viel Druck agieren. Das ist uns prima gelungen“, freute sich Arnold. „Wir haben uns auch den Luxus geleistet, gar nicht mit den Überzahlblöcken zu spielen, sondern einfach die Sturmreihen durch zu wechseln. Wenn dann auch unser Kölner Block noch Tore schießt, dann ist das genau das, was wir uns erhofft haben.“
Doch der Torhunger der Bären, die in dieser Phase sechs Treffer in vier Minuten erzielten, war noch lange nicht gestillt. Philipp Büermann (36. und 40.) und Christian Czaika machten das Ergebnis noch im zweiten Drittel zweistellig. Zu viel für Netphens Stürmer Rene Sting, der – als beide Teams schon für die Drittelpause vom Eis gefahren waren – gleich mehrfach wild gestikulierend auf die Unparteiischen zufuhr und dafür eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte.

Dass die Gäste trotzdem noch zu weiteren Treffern kamen, hatten sie vor allem zahlreichen Überzahlsituationen im dritten Drittel zu verdanken. Vier der insgesamt fünf Gästetore fielen in numerischer Überzahl – zwei Mal traf alleine der Ex-Neuwieder Patrick Morys (46. und 51.) ins Netz, dazu traf auch Andre Bruch im Doppelpack (53. und 60.). Da aber auch die Bären noch fünf Mal einnetzten, ging auch dieser letzte Spielabschnitt an die Neuwieder. Slawomir Kiedewicz (44.), Ernst Reschetnikow (54. und 57.), Willi Hamann in Unterzahl (55.) und Junghai Niclas Solder (58.) sorgten für den 15:5-Endstand.

„Es heute mal mit vier Sturmreihen zu versuchen war ein Test, der sehr gut gelungen ist“, freute sich Arnold. „Unsere Stammkräfte haben sofort akzeptiert, dass sie dadurch weniger Eiszeit haben. Wenn dann ein Spieler wie Kai Kühlem nach dem Wechsel zu mir kommt und sagt, dass es einfach nur Spaß macht, mit den Jungs auf dem Eis zu stehen, dann ist das doch ein tolles Lob.“ Die Lorbeeren gab DNL-Spieler Florian Lüsch gerne zurück: „Wir sind hier wirklich super aufgenommen worden von den Spielern, vom Trainer und auch von den Fans. Natürlich ist es toll, in Köln zu spielen. Es macht uns aber auch riesig Spaß, hier zu spielen.“ Was man in Netphen wohl so nicht unterschreiben würde, EHC-Trainer Reinhard Bruch erschien trotz entsprechender Absprache nicht zur Pressekonferenz nach dem Spiel im Neuwieder VIP-Raum.

Statistik
EHC Neuwied – EHC Netphen 15:5 (3:0, 7:1, 5:4)
Tore: 1:0 Büermann (3.), 2:0 Stevenson (10.), 3:0 Bill (14.), 3:1 Kousek (24.), 4:1 Hamann (33.), 5:1 Kaltenborn (33.), 6:1 Noack (35.), 7:1 C. Czaika (35.), 8:1 Büermann (36.), 9:1 C. Czaika (37.), 10:1 Büermann (40.), 11:1 Kiedewicz (44.), 11:2 Morys (46.), 11:3 Morys (51.), 11:4 Bruch (53.), 12:4 Reschetnikow (54.), 13:4 Hamann (55.), 14:4 Reschetnikow (57.), 15:4 Solder (58.), 15:5 Bruch (60.).
Zuschauer: 597.
Strafen: Neuwied 22 – Netphen 41 plus Matchstrafe für Kim Weil (Stockstich) plus Spieldauerstrafe für Rene Sting (Reklamieren).
Nächste Aufgabe für den EHC Neuwied: Sonntag, 19. Februar, 19 Uhr, in Neuwied gegen Darmstadt.
 
Spielbericht
11.02.2012 EHC Neuwied verliert in Grefrath nach Verlängerung

Oberliga-Aufstiegsrunde * 3:1-Führung reicht nicht zum Sieg * Arnold: Einen Punkt gewonnen, nicht zwei verloren

Niederlage nach Verlängerung für den EHC Neuwied: Die Bären haben das Auswärtsspiel in der Oberliga-Aufstiegsrunde bei der Grefrather EG mit 3:4 nach Verlängerung verloren. Die Deichstädter verspielten im letzten Drittel eine 3:1-Führung, dennoch war EHC-Trainer Bernd Arnold nicht unzufrieden. "Wir haben nicht zwei Punkte verloren, sondern einen gewonnen. Wenn wir am Sonntag gegen Netphen einen Dreier nachlegen, sind wir weiterhin voll im Soll." Arnold hatte auf die gesperrten Stürmer Stephan Petry und Slawomir Kiedewicz sowie Verteidiger Kai Kühlem verzichten müssen.

Für die gesperrten Spieler hatte der EHC die Kölner DNL-Spieler Florian Lüsch, Jörg Noack und Niklas Solder ins Team geholt - alle drei hinterließen einen starken Eindruck. "Sie sind schon jetzt längst ins Team integriert", sagte Arnold. "Und man merkt, dass sie sich bei uns wohl fühlen. Das zeigt, wie intakt unsere Mannschaft ist, die Jungs aus Köln wurden prima aufgenommen."

Für die Tore sorgten an diesem Abend jedoch die bisherigen Stammkräfte der Bären, EHC-Stürmer Jens Hergt machte nach acht Minuten den Anfang. Sein 1:0 hatte auch nach 20 Minuten noch Bestand. Sturmkollege Willi Hamann erhöhte nach 25 Minuten auf 2:0. Bis dahin hatte Neuwied das Spielgeschehen klar dominiert, es jedoch versäumt, das Ergebnis bereits zu diesem Zeitpunkt deutlicher zu gestalten. Auf der Gegenseite kam nun auch Grefrath vor 171 Zuschauern, davon rund 40 aus Neuwied, besser ins Spiel. Dennis Lüdke belohnte seine Mannschaft für den Aufwand mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 (35.) - Andreas Wichterich saß zu diesem Zeitpunkt auf der Strafbank.

Als EHC-Verteidiger Andres Stevenson im dritten Drittel mit einem Schuss von der blauen Linie jedoch auf 3:1 erhöhte (46.), da rechneten die Neuwieder Fans bereits mit einem Auswärtssieg in Grefrath. Doch die Bären brachten sich mit unnötigen Strafzeiten aus dem Rhythmus: Gerrit Ackers traf in doppelter Überzahl zum 2:3 (53.), Roby Haazen traf in einfacher Überzahl zum 3:3 (58.). "Wir haben zu viele unnötige Strafen kassiert und das Spiel auf der Strafbank verloren", sagte Arnold. "Beim Spiel 5 gegen 5 waren wir die klar bessere Mannschaft. Die drei Gegentore dürfen so einfach nicht fallen."

In der Verlängerung sicherte Jan Stockenschneider den Gastgebern aus Grefrath mit seinem Treffer elf Sekunden vor dem Ende den Zusatzpunkt - es war der erste Sieg der GEG in der laufenden Saison gegen Neuwied. Arnold: "Wir haben schon in ein paar Stunden die Gelegenheit, vor unseren heimischen Fans in Neuwied gegen Netphen es besser zu machen." Das Spiel gegen den Oberligisten aus dem Siegerland im Neuwieder Ice House beginnt um 19 Uhr.
 
Spielbericht
08.02.2012 Neuwieder Bären spielen in Grefrath und gegen Netphen

Oberliga-Aufstiegsrunde * Deichstädter müssen Freitag auswärts bei der GEG ran * Heimspiel am Sonntag gegen Netphen * Drei DNL-Spieler der Kölner Haie stehen am Wochenende im Kader

Doppelpack für den EHC Neuwied in der Oberliga-Aufstiegsrunde: Die Bären spielen am Freitagabend um 20 Uhr bei der Grefrather EG und empfangen am Sonntag um 19 Uhr im heimischen Neuwieder Ice House den EHC Netphen. „Unsere Hauptaufgabe in dieser Woche ist es, diese beiden von der Herausforderung her grauenhaften Spiele im Pokal aus den Köpfen zu bekommen“, sagt EHC-Trainer Bernd Arnold. Neuwied hatte in den beiden Halbfinalspielen gegen den Hessenligisten TSV Mainz Schott mit 15:1 und 13:3 gewonnen, muss jetzt den Schalter wieder umlegen auf Oberliga-Aufstiegsrunde.

„Wir müssen besonders im psychologischen Bereich gut vorbereitet an die Aufgaben herangehen“, fordert der Trainer. „Die Spiele im Pokal waren sicherlich nicht schlecht, weil man so Spielpraxis gesammelt hat. Allerdings verfällt man schnell in den Glauben, dass es nun so einfach weitergeht. Das ist nicht gewollt von den Spielern, aber es könnte in den Hinterköpfen stecken. Wenn wir den Schalter nicht umlegen, dann werden wir sehr schnell auf den Boden der Tatsachen geholt.“

Die bisherigen Ergebnisse gegen Grefrath haben gezeigt, dass beide Teams absolut auf Augenhöhe liegen, auch wenn die Deichstädter beide Partien gewinnen konnten. In Grefrath setzte man sich mit 3:2 durch, in Neuwied mit 4:3 nach Penaltyschießen. Doch das war in der Regionalliga-Hauptrunde, jetzt kämpfen beide Teams um einen der vier vorderen Tabellenplätze, die zum Aufstieg in die Oberliga berechtigen. Grefrath liegt derzeit mit sechs Punkten einen Zähler vor Neuwied in der Tabelle auf Platz fünf, allerdings hat das Team auch schon fünf Spiele absolviert. Die Bären hingegen waren erst drei Mal in der Aufstiegsrunde aktiv (zwei Siege gegen Herford und Herne, eine Niederlage gegen Essen).

Verzichten muss Bernd Arnold aufgrund der Strafen aus dem Spiel gegen Herne auf Kapitän Stephan Petry (Matchstrafe, drei Spiele Sperre), Stürmer Slawomir Kiedewicz und Verteidiger Kai Kühlem (beide Spieldauerstrafe). Kompensiert werden diese Ausfälle von drei DNL-Spielern der Kölner Haie. „Wir werden in Grefrath mit den Kölner Nachwuchsspielern Florian Lüsch, Jörg Noack und Niklas Solder spielen“, sagt Arnold. Lüsch und Solder hatten bereits im Pokal in Mainz im EHC-Team gestanden, für Noack wird es eine Premiere sein. „Wir werden alle drei Spieler auch am Sonntag in Neuwied gegen Netphen einsetzen“, sagt der EHC-Trainer. „Ich möchte, dass sie mal die Neuwieder Atmosphäre erleben und sehen, welch tolle Fans und Stimmung sie hier erwartet.“ Der Faktor Bärenfans bleibt für Arnold ohnehin ein immens wichtiger: „Wollen wir unsere sportlichen Ziele erreichen, dann brauchen wir unsere Fans. Wir stecken jetzt mitten in der Aufstiegsrunde, wann, wenn nicht jetzt, wollen wir aus dem Ice House eine uneinnehmbare Festung machen? Wir haben noch fünf Heimspiele in dieser Saison, da muss jedes Mal die Halle brennen.“

Das gilt aktuell schon für den kommenden Sonntag, wenn Neuwied den EHC Netphen erwartet. Zwei Spieler waren vor der Saison aus der Deichstadt zum Oberligisten gewechselt: Marc Blumenhofen kehrte schon nach kurzem Gastspiel ins Bärentrikot zurück, Daniel Walther spielt mittlerweile beim Hessenligisten Diez-Limburg. Dafür wechselten im Januar mit Daniel Niestroj und Patrick Morys zwei Neuwieder nach Netphen. Der Oberligist hat bisher alle seine sieben Spiele in der Aufstiegsrunde verloren, erst einen Punkt auf dem Konto. In der Vorbereitung gewannen die Bären ein Testspiel gegen Netphen mit 3:2. Arnold: „Wenn unser Anspruch ist, sportlich in die Oberliga aufzusteigen, dann müssen wir Netphen schlagen. Wenn wir am Ende der Saison feststellen, dass wir in solchen Spiele Punkte liegen gelassen haben, die uns zum Aufstieg fehlen, dann waren wir halt einfach noch nicht so weit.“
 
 
23.01.2012 Neuwieder Bären feiern Überraschungssieg gegen Herne

 Aufgeheizte Stimmung und 240 Strafminuten im Ice House * Dreifacher Torschütze Philipp Büermann sorgt sportlich für die Entscheidung

Dem EHC Neuwied ist die erste große Überraschung in der Oberliga-Aufstiegsrunde gelungen. Gegen die klar favorisierten Gäste des Herner EV feierten die Deichstädter einen verdienten 5:3-Erfolg (2:1, 2:1, 1:1). Insgesamt 240 Strafminuten lassen erahnen, dass die Partie hart umkämpft war - auf beiden Seiten standen am Ende neben zahlreichen kleinen Strafen und drei Zehn-Minuten-Strafen jeweils eine Matchstrafe und zwei Spieldauerdisziplinarstrafen auf dem Spielberichtsbogen. "Ich würde niemals über den Schiedsrichter urteilen", sagte EHC-Trainer Bernd Arnold. "Wir haben beide zu gleichen Teilen darunter gelitten oder davon profitiert. Ich bin vielmehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft, die sich diesen Sieg verdient hat." Die Analyse der Gäste nahm HEV-Trainer Krystian Sikorski mit in den Mannschaftsbus - Hernes Trainer erschien nicht zur Pressekonferenz.

Neuwied begann die Partie mit einem leichten spielerischen Übergewicht, geriet aber bereits nach drei Minuten in Rückstand: Sascha Panek überwand EHC-Keeper Tim Kühlem mit seinem Schuss von der blauen Linie zum 1:0 für Herne. Auf der Gegenseite vergaben Christian Czaika (9.) und Slawomir Kiedewicz (10.) die bis dahin besten Chancen der Bären, die wenig später dennoch zum verdienten Ausgleich kamen: Jens Hergt traf in Überzahl auf Vorarbeit von Stephan Petry und Willi Hamann zum 1:1 (11.). Und kurz vor der ersten Pausensirene brachte Philipp Büermann den EHC gar in Führung: Marc Blumenhofen hatte abgezogen, HEV-Keeper Eike Paulmann aber ließ die Scheibe fallen und ermöglichte Büermann so den Abstauber zum 2:1 (19.).

Die Geschichte des ersten Drittels aber waren weniger die Tore, sondern vielmehr die aufgeheizte Stimmung auf dem Eis, die sich schon zu diesem Zeitpunkt anstaunte. In zwei Situationen hatten die Unparteiischen im ersten Abschnitt das Spiel laufen lassen, obwohl man durchaus eine kleine Strafe gegen Neuwied hätte geben können. Doch anstatt im Stile einer Spitzenmannschaft sich weiter auf die eigene spielerische Stärke zu besinnen ließen sich die Gäste völlig aus dem Konzept bringen. Dabei war das Strafenverhältnis zu diesem Zeitpunkt durchaus ausgeglichen mit fünf kleinen Strafen plus einer Zehn-Minuten-Strafe für Neuwied und sieben kleinen Strafen für Herne - davon zwei mit der Schlusssirene des ersten Abschnitts.

Bei den 727 Zuschauern im Neuwieder Ice House festigte sich im Laufe der Partie jedoch der Eindruck, dass die Gäste den EHC schlichtweg unterschätzt hatten. Nächster Beweis der Herner Hilflosigkeit: Die erste Matchstrafe der Partie gegen HEV-Kapitän Philip Louven. Der war bei einem Zweikampf hinter dem eigenen Tor von Stephan Petrys Schläger getroffen worden, die Unparteiischen aber ließen weiterspielen. Louvens Reaktion: Zunächst versuchte er, anstatt einen Aufbaupass zu spielen, den wenige Meter neben ihm laufenden Petry mit der Scheibe zu treffen. Als dies misslang und Petry wechseln wollte, fuhr Louven ihm hinterher und revanchierte sich mit einem Check gegen den Kopf (26.). Die Bären gaben die Antwort auf dem Eis: Ausgerechnet Petry machte nur zwei Minuten später in Überzahl das 3:1 (28.). Dass wenig später Slawomir Kiedewicz mit der ersten Spieldauerstrafe der Partie vorzeitig zum Duschen musste war ärgerlich aus Neuwieder Sicht, aber auch schnell abgehakt. Der EHC-Stürmer hatte Hernes Antti-Jussi Miettinnen bei einem Konter am Torabschluss gehindert - eine Zwei-Minuten-Strafe, vielleicht ein Penalty hätten es in dieser Situation sicherlich auch getan.

Doch anstatt sich nun ebenfalls lange mit der Strafe zu beschäftigen, konzentrierten sich die Gastgeber weiter auf ihr Spiel und legten den vierten Treffer nach. Philipp Büermann nutzte eine erneute Unsicherheit bei HEV-Keeper Paulmann zum 4:1 (32.). "Das war schon arrogant von Herne mit dem zweiten Torhüter zu spielen", sagte EHC-Trainer Arnold. "Nicht, dass Paulmann ein schlechter Keeper ist. Aber Stefan Kornewald ist für mich ein herausragender Torhüter, der vielleicht das ein oder andere Tor verhindert hätte. Aber Arroganz wird bestraft - und uns kann es am Ende ja egal sein."

Auswirkungen auf den Spielberichtsbogen aber hatte nicht nur das vierte Tor von Büermann, sondern vor allem die noch beim Torjubel ausbrechende Massenschlägerei vor Hernes Kasten. Stephan Petry und Hernes Edgars Adamovics hatten sich bereits kurz vor dem Treffer beharkt, nun streckte der Gästeverteidiger den EHC-Kapitän mit einem Faustschlag nieder. Neuwieds Verteidiger Kai Kühlem ging dazwischen, während Petry aufstand und sich einen Faustkampf mit Marc Höveler lieferte. Das Ergebnis: Spieldauerdisziplinarstrafen gegen Hernes Höveler und Adamovics sowie Neuwieds Kai Kühlem. Weil Petry noch einmal nach Höveler schlug, als der Linesman die beiden bereits getrennt hatte, kassierte der EHC-Stürmer eine Matchstrafe.

Bei den nun deutlich ausgedünnten Sturmreihen setzten in der Folge zwei Akteure besondere Akzente: Hernes Miettinnen sorgte immer wieder mit viel Tempo für Gefahr, bereitete die beiden Herner Anschlusstreffer zum 2:4 durch Dominik Ballnus (39.) und zum 3:4 durch Sascha Panek (41.) vor. Auf der Gegenseite aber sorgte der dreifache Torschütze Philipp Büermann mit seinem starken Solo zum 5:3 (51.) für die Entscheidung. Auch, weil Herne aus zahlreichen Überzahlsituationen (sieben Zwei-Minuten Strafen für Neuwied gegenüber vier für Herne im letzten Drittel) selbst in doppelter numerischer Überlegenheit (1:48 Minuten lang) kein Kapital schlagen konnte. "Ich denke, Herne kann nicht sagen, dass man hier heute verpfiffen wurde", sagte Arnold. Unglücklich hingegen war der Ausfall von Hernes Dominik Ballnus, der von einer Scheibe getroffen wurde und in ein Koblenzer Krankenhaus gebracht werden musste. Die Bären wünschen Ballnus auf diesem Wege eine schnelle Genesung.

"Wir haben die Niederlage in Essen nicht lange analysiert. Ich habe den Jungs gesagt: Mund abputzen, vergesst den Quatsch von Freitag, macht es heute einfach besser", sagte EHC-Trainer Arnold nach dem Spiel. "Die Mannschaft hat das super umgesetzt, toll gekämpft und Hernes starke Stürmer nicht zur Entfaltung kommen lassen. Ich bin stolz darauf, dieses Team trainieren zu dürfen."
Spielbericht
20.01.2012 Bären verlieren bei den Moskitos mit 2:9

EHC Neuwied hat beim Favoriten klar das Nachsehen * Büermann und Petry treffen für die Deichstädter

Klare Niederlage für den EHC Neuwied in Essen: Die Bären haben das erste Auswärtsspiel in der Oberliga-Aufstiegsrunde bei den favorisierten Moskitos mit 2:9 (0:1, 1:5, 1:3) verloren. "Essen hat verdient gewonnen, auch wenn der Sieg in der Summe sicherlich ein bisschen zu hoch ausgefallen ist", sagte EHC-Trainer Bernd Arnold nach der ersten deutlichen Niederlage seiner Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf. Hatten die Bären bisher ein Spiel verloren, dann stets mit nur einem Tor Unterschied - diesmal waren es gleich sieben.

Der EHC erwischte einen guten Start, hatte die ersten Chancen der Partie, scheiterte aber schon in den ersten Versuchen an ESC-Keeper Christian Lüttges. Auf der Gegenseite agierte der Oberligist schnörkellos und clever - das brachte den Gastgebern nach acht Minuten die Führung durch Damian Schneider. Gleich im Anschluss konnten sich die Deichstäder bei ihrem Schlussmann Tim Kühlem bedanken, der die Schüsse von Dominik Scharfenorth (13.) und Alexander Brinkmann (14.) aus kurzer Distanz entschärfte. Gegen Ende des ersten Drittels überstanden die Gäste zudem eine doppelte Unterzahl ohne weiteren Gegentreffer.

Im zweiten Spielabschnitt jedoch wurde ein Klassenunterschied deutlich. Neuwied kam oftmals einen Schritt zu spät, hatte Probleme mit dem hohen Tempo der Stechmücken. "Wobei ich nicht sagen würde, dass es am Tempo gelegen hat", sagte Arnold. "Uns hat einfach die Cleverness gefehlt in den Eins-gegen-Eins-Situationen. Da haben wir uns taktisch nicht geschickt angestellt. Das müssen wir in Zukunft anders anpacken." Ergebnis dieser fehlenden Cleverness war ein 1:5 im zweiten Drittel: Essen ging durch Treffer von Benjamin Musga (24.) Miikka Jäske (27., Penalty und 33.), Sebastian Hasselberg (34.) und Sebastian Schröder (37.) mit 6:0 in Führung. Lediglich Philipp Büermann konnte in Unterzahl auf Vorlage von Andrew Stevenson (38.) auf 1:6 verkürzen.

Die Entscheidung war damit bereits nach 40 Minuten gefallen, dennoch feierten die rund 70 Bärenfans auf der Tribüne lautstark ihre Mannschaft. "Ein Riesendank an die Fans, die uns wirklich toll unterstützt haben. Schade, dass sie so eine Klatsche ansehen mussten", sagte Arnold. Auf dem Eis blieben die Spielanteile weiter klar verteilt, die Deichstädter aber warfen sich nach wie vor in jeden Schuss und kamen auch noch zu einem weiteren Treffer durch Stephan Petry (46.). Auf der Gegenseite musste EHC-Keeper Alexander Neurath, der nach dem 0:5 führ Kühlem zwischen die Pfosten fuhr, noch drei Mal hinter sich greifen: Gordon Kopp (44.), Alexander Brinkmann (56.) und Damian Schneider (60.) besorgten den 9:2-Endstand.

"Wir müssen aus dem Spiel unsere Lehren ziehen", sagte Arnold. Wir müssen aber auch nicht in Essen gewinnen, um unser Ziel zu verwirklichen, unter die ersten Vier zu kommen. Und das Schöne am Eishockey ist, dass wir es schon in zwei Tagen daheim gegen Herne wieder besser machen können - wenngleich wir auch in dem Spiel wieder der Außenseiter sind. Heute habe ich in vielen Szenen die Wachsamkeit vermisst, die möchte ich am Sonntag wiedersehen bei meiner Mannschaft."
 
Spielbericht
18.01.2012 Neuwied trifft auf die Favoriten aus Essen und Herne

Oberliga-Aufstiegsrunde * Bären sind am Freitag in Essen und am Sonntag (19 Uhr) in Neuwied gegen Herne nur Außenseiter

Dieser Doppelpack hat es in sich! Die Neuwieder Bären gehen als Außenseiter in die beiden anstehenden Spiele der Oberliga-Aufstiegsrunde: Am Freitag, 20 Uhr, gastieren die Deichstädter bei den Moskitos aus Essen. Zwei Tage später, am Sonntag, empfängt die Mannschaft von EHC-Trainer Bernd Arnold um 19 Uhr im heimischen Ice House den Regionalligameister Herner EV. „Wir sind in beiden Spielen definitiv der Außenseiter, aber wir sind sicherlich nicht komplett chancenlos. Wir wollen die Favoriten wie bei unserem ersten Spiel in Herne ärgern. Wenn dabei auch Punkte herausspringen, ist das umso schöner.“

Vor dem Blick auf die anstehenden Spiele zunächst einmal der kurze Blick zurück auf den 4:3-Sieg nach Penaltyschießen gegen den Herforder EV am vergangenen Sonntag. Denn der Gegner aus der Oberliga hat Protest gegen die Wertung des Spiels eingelegt. Hintergrund: In der Oberliga folgt bei Unentschieden erst eine Verlängerung, dann das Penaltyschießen. In der Regionalliga wurde bisher ohne Overtime gespielt. Die Unparteiischen in Neuwied verzichteten daher auf die Verlängerung und baten beide Teams gleich zum Penaltyschießen. Das wiederum bemängelt nun Herford – und sorgt damit für Belustigung bei EHC-Trainer Arnold. „Das ist doch lächerlich, dafür habe ich kein Verständnis. Wenn man verliert, dann sollte man das mit Anstand tun. Und wenn überhaupt, dann wurden doch wir benachteiligt. Durch die Spieldauerstrafe gegen Herford hätten wir drei der fünf Minuten der Verlängerung in Überzahl gespielt. Da hätten wir doch viel größere Chancen auf einen Sieg gehabt als im Penaltyschießen, in dem die Chancen wieder 50 zu 50 standen. Was also soll der Protest jetzt bringen? Das Herford in drei Wochen noch mal zu uns kommt und wir nur die Overtime spielen?“

Erfreulich war für den Bärentrainer hingegen die Art und Weise, wie sich seine Mannschaft präsentiert hatte. „Wir haben uns doch super verkauft und nur sehr unglücklich noch das 3:3 kassiert. Ich denke, der Sieg nach Penaltyschießen war die gerechte Belohnung.“ Zu der auch der wiedergenesene Kapitän Stephan Petry und Neuzugang Philipp Büermann mit jeweils einem Treffer beigetragen hatten. „Stephan hat uns schon gefehlt, das hat man gesehen. Er war gleich wieder präsent und hat ein wichtiges Tor geschossen, auch wenn er sich bei manchen Strafen und Aktionen vielleicht ein wenig zügeln sollte. Auf der anderen Seite setzt er damit Reizpunkte – von diesem Schlag haben wir nicht viele Spieler im Team. Er hat in jedem Fall einen super Job gemacht – wie auch Philipp Büermann, der weit über Regionalliganiveau spielen kann. Ich habe mich unter der Woche im Training mit ihm unterhalten. Ich spüre, wie froh er ist, dass er wieder dabei ist. Die Lust ist einfach wieder da, er wird noch sehr wertvoll für unsere Mannschaft werden.“

Durch die Rückkehr von Petry und die Verstärkung von Büermann kann Arnold am kommenden Wochenende personell aus dem Vollen schöpfen, da auch der gesperrte Willi Hamann ins Team zurückkehrt. „Wir haben zehn starke Stürmer, das ist für die Regionalliga sicherlich nicht selbstverständlich. Ich mache mir noch Gedanken, wer in den Spielen am Wochenende vielleicht etwas weniger Eiszeit bekommt. Vielleicht wechseln wir im Spiel durch, vielleicht machen wir es von Spiel zu Spiel unterschiedlich. Ich muss mir das noch überlegen und die Eindrücke aus dem Training berücksichtigen.“

Mit Blick auf die kommenden Gegner sagt Arnold: „Essen ist unter den eigenen Erwartungen geblieben und nominell die stärkste Mannschaft in dieser Runde. Das Team ist sehr gut besetzt. Das gilt auch für Herne, die wir schon aus der Regionalliga kennen. Eine starke Mannschaft mit sehr starken Ausländern, die Aufgaben werden schwer, aber nicht unlösbar.“ Ein Fanbus wird das Team am Freitag nach Essen begleiten und auch für das Heimspiel setzt der EHC-Trainer auf die Bärenfans. „Ich war allerdings von der Zuschauerresonanz gegen Herford enttäuscht. Was sollen wir denn noch machen, um mehr Zuschauer in die Halle zu locken? Wenngleich man sagen muss, dass unsere treuen Fans, die da waren, mal wieder eine Bombenstimmung gemacht haben. Das hat uns gewaltig geholfen, dafür können wir uns alle nur bedanken. Aber die Mannschaft hat einfach mehr Zuschauer verdient.“
 
 
16.012012 Bären schlagen zum Auftakt Herford nach Penaltyschießen

Oberliga-Aufstiegsrunde * Blumenhofen trifft entscheidenden Penalty * EHC-Keeper Tim Kühlem hält Team lange im Spiel * Rückkehrer Stephan Petry und Neuzugang Philipp Büermann treffen

Auftakt nach Maß für den EHC Neuwied in der Oberliga-Aufstiegsrunde: Die Deichstädter feierten im heimischen Ice House einen 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen gegen den Herforder EV. "Wir wollten gegen eine kompakte Oberliga-Mannschaft bestehen und nicht die Hucke voll kriegen - das ist uns gelungen", sagte EHC-Trainer Bernd Arnold. "Wir haben uns bis zum Ende Chancen erarbeitet und können sehr zufrieden sein." Gleich mehrfach hatte in einem ausgeglichenen Match die Führung gewechselt, am Ende sorgte ein verwandelter Penalty von EHC-Stürmer Marc Blumenhofen für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber.

Neuwied erwischte den deutlich besseren Start in die Partie und setzte die von der Papierform zweitstärkste Mannschaft der Oberliga-Aufstiegsrunde gleich unter Druck. Bereits nach 24 Sekunden hätte Neuzugang Philipp Büermann den EHC in Führung schießen können, die Scheibe jedoch ging knapp am Tor vorbei. Besser machte es Stefan Kaltenborn, der im Zusammenspiel mit Slawomir Kiedewicz sehenswert die Abwehr der Ice Dragons düpierte und zum 1:0 einschoss (3.). Weitere Chancen der Bären durch Christian Czaika (9.) und Kiedewicz (10.) blieben jedoch ungenutzt, was wiederum Herford zurück ins Spiel brachte. Der Oberligist kam nach elf Minuten zu den ersten nennenswerten Offensivaktionen und in Minute 13 zum Ausgleichstreffer: Gästestürmer Sven Johannhardt schob den Puck am starken EHC-Keeper Tim Kühlem vorbei zum Ausgleich in die Maschen (13.).

War die Begegnung zu diesem Zeitpunkt weitgehend ausgeglichen, so sahen die 614 Zuschauer im Neuwieder Ice House im zweiten Drittel ein klares Chancenplus der Gäste. Herford profitierte in dieser Phase von der Tatsache, dass Neuwied sieben kleine Strafen kassierte und gleich zwei Mal in doppelter Unterzahl agieren musste. Nicht jede Strafe war unberechtigt, aber einige hinterließen zumindest ratlose Neuwieder Gesichter. Das starke Unterzahlspiel der Bären und EHC-Keeper Tim Kühlem raubten den Ice Dragons jedoch fast die Nerven - lediglich ein Überzahltor durch Jeffrey Keller (27.) war die magere Ausbeute der Gäste. "Das hat natürlich Kraft gekostet", sagte EHC-Trainer Arnold. "Ich bin stolz auf die Jungs, wie sie diese Phase überstanden haben. Einige Spieler haben sechs, sieben Minuten in Unterzahl gespielt und mir gesagt ,Hey Coach, ich kann nicht mehr', aber sie haben trotzdem weitergekämpft und zusammengehalten."

So war auch im letzten Drittel noch alles möglich für den EHC - und die Bären nutzten diese Ausgangssituation: Zunächst sorgte Neuzugang Philipp Büermann auf Vorarbeit von Ernst Reschetnikow für den 2:2-Ausgleich (46.), dann traf der wiedergenesene EHC-Kapitän Stephan Petry nach toller Einzelleistung zur erneuten Führung (54.). Dass es nicht für einen Sieg nach 60 Minuten reichte, lag am späten Ausgleichstreffer durch Darren McKague (57.). Zudem konnte Neuwied in den beiden Schlussminuten Großchancen von Kai Kühlem und Stefan Kaltenborn (58.) in Überzahl nicht nutzen - bei Herford hatte Micah Anderson nach einem Check gegen den Kopf von Stephan Petry eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassiert.

Für die Entscheidung zugunsten der Neuwieder sorgte Marc Blumenhofen, der den sechsten Penalty verwandelte - zuvor hatten lediglich Stephan Petry (Neuwied) und Sven Johannhardt (Herford) getroffen. Als Bärenkeeper Tim Kühlem nach Blumenhofens Treffer den Penalty von Jeffrey Keller parierte, war der Auftaktsieg in der Oberliga-Aufstiegsrunde perfekt. "Beide Teams haben über 60 Minuten gekämpft", sagte Arnold. "Das war ein tolles Spiel für die Zuschauer. Schön, dass auch die Kleinigkeiten gestimmt haben, wie zum Beispiel das Tor von Stephan Petry nach seiner Verletzungspause oder der Treffer von Philipp Büermann in seinem ersten Spiel für uns." Gästetrainer Bruce Keller musste eingestehen, dass "das Spiel schneller war, als ich erwartet hatte. Wenn wir unsere Chancen genutzt hätten, dann hätten wir das Spiel gewinnen müssen. Glückwunsch an Neuwied, die Bären haben sich den Sieg hart erkämpft. Wir müssen dagegen wohl noch ein bisschen mehr kämpfen, um erfolgreich zu sein in dieser Oberliga-Aufstiegsrunde."
 
Spielbericht
11.01.2012 Schwerer Auftakt für den EHC gegen Oberligist Herford

Oberliga West Pokal * EHC Neuwied startet mit Heimspiel gegen Herford in die Aufstiegsrunde * Spielbeginn am Sonntag ist 19 Uhr

Die Schonzeit ist vorbei, die Vorbereitung abgeschlossen: Mit einem Heimspiel startet der EHC Neuwied am Sonntag in den Oberliga West Pokal. Nachdem die Bären die Regionalliga als Vizemeister abgeschlossen hatten, geht es nun in einer Liga gegen die vier letztplatzierten Teams aus der Oberliga West sowie die ersten vier Teams aus der Regionalliga NRW. Zum lang ersehnten Auftakt in die Aufstiegsrunde, an deren Ende sich die vier Erstplatzierten sportlich für die Oberliga West qualifiziert haben, gibt der Herforder EV seine Visitenkarte in der Bärenhöhle ab. Spielbeginn im Neuwieder Ice House ist am Sonntag um 19 Uhr.

„Herford ist ein Oberligist, der Grefrath gleich zum Auftakt der Runde am vergangenen Wochenende ziemlich deutlich in die Schranken verwiesen hat“, sagt EHC-Trainer Bernd Arnold. Der HEV hatte vor heimischen Fans mit 5:1 gegen den Tabellendritten der Regionalliga gewonnen – ein deutliches Statement. Zum Vergleich: Neuwied hatte die Partie in Grefrath knapp mit 3:2 gewonnen, sich vor heimischem Publikum erst im Penaltyschießen durchsetzen können. „Herford will auch in Zukunft in der Oberliga spielen und das werden die uns auch recht schnell deutlich machen wollen. Unsere Aufgabe wird es sein, sehr schnell zu verstehen, wie wir uns gegen einen solchen Gegner wehren können.“ Fakt ist: Das Tempo in der Regionalliga ist mit dem in der Oberliga kaum zu vergleichen - auch Teams, die im Tabellenkeller gestanden haben, spielen auf hohem Niveau.

Dennoch war die bisherige Saison in der Oberliga für Herford eher ernüchternd. Fünf Siege standen am Ende nach 22 Spielen auf dem Guthabenkonto der Gäste, zwei davon am grünen Tisch. Die Niederlagen in Krefeld und bei den Löwen Frankfurt (0:14) wurden jeweils mit 5:0 für Herford gewertet. Dazu feierte das Team von Trainer Bruce Keller zwei Siege gegen das Schlusslicht aus Netphen und einen Sieg gegen den Vorletzten aus Krefeld. Topscorer der Gäste ist der Amerikaner Josh Piro mit 5 Toren und 23 Assist.

Mit Blick auf den EHC-Kader freut sich Bärentrainer Bernd Arnold auf die Rückkehr des Kapitäns – Stürmer Stephan Petry hat seine Verletzung auskuriert und wird am Sonntag erstmals wieder auf dem Eis stehen. „Stephan ist schon ziemlich weit, auch wenn ihm in der einen oder anderen Situation noch ein paar wenige Prozent fehlen. Aber ich mache mir keine Sorgen, er wird dem Team auf Anhieb helfen können.“ Verzichten muss er dabei jedoch auf seinen gewohnten Sturmpartner Willi Hamann, der für die Partie gegen Herford noch gesperrt ist.

Wer den Platz an der Seite von Petry einnehmen wird, ließ der Trainer noch offen. Durch die Verpflichtung von Philipp Büermann unter der Woche ist Arnold jedoch um eine Option reicher im Sturm. „Wir dürfen zu Beginn nicht zu viel von Philipp erwarten, schließlich hatte er zuletzt einige Monate pausiert. Verlernt hat er allerdings nichts. Was man in 16 Jahren gelernt hat, verliert man nicht einfach so in drei Monaten“, sagt der EHC-Trainer.
 
 
10.01.2012 Bären verpflichten Büermann und kooperieren mit den Haien

Oberliga West Pokal * EHC Neuwied verstärkt sich mit Mittelstürmer Philipp Büermann * Fünf DNL-Spieler der Kölner Haie erhalten Doppellizenz * Morys und Niestroj wechseln nach Netphen

Eine Woche vor dem ersten Spiel des EHC Neuwied im Oberliga West Pokal hat sich das Personalkarussell bei den Bären noch einmal kräftig gedreht. Die Deichstädter haben mit Mittelstürmer Philipp Büermann einen Spieler mit Oberligaerfahrung verpflichtet. Zudem werden fünf Spieler des aktuellen DNL-Kaders der Kölner Haie mit einer Doppellizenz ausgestattet und damit für die Bären spielberechtigt. Verteidiger Patrik Morys und Stürmer Daniel Niestroj zieht es derweil zum Oberligisten EHC Netphen, Gegner der Neuwieder im Oberliga West Pokal.

„Ich habe Philipp selbst drei Jahre in Köln trainiert und kenne ihn sehr gut“, sagt EHC-Trainer Bernd Arnold über seinen Neuzugang Philipp Büermann. „Er ist mit der Kölner DNL-Mannschaft Deutscher Meister geworden und hat zahlreiche Jugend-Nationalmannschaften durchlaufen. Er ist ein technisch sehr starker Spieler, der über Jahre eine hervorragende Ausbildung genossen hat.“ Der 22-Jährige hatte nach seiner Zeit bei den Kölner Haien beim EHC Dortmund und den Ratinger Ice Aliens erste Erfahrungen im Seniorenbereich gesammelt und war zuletzt in der Saison 2010/11 für den Oberligisten Neusser EV aktiv (36 Spiele, 13 Tore, 11 Vorlagen). In dieser Saison hatte er sich zunächst eine Auszeit genommen, bis er sich nun für den EHC Neuwied entschied.

„Ich verfolge natürlich das, was meine ehemaligen Spieler so machen“, sagt Arnold. „Bei Philipp konnte ich jedoch nicht feststellen, wohin er gewechselt war. Also habe ich ihn kontaktiert. Er hat mir dann gesagt, dass er im Sommer einfach mal eine Auszeit brauchte. Ich kann das gut verstehen. Wenn du 16 Jahre lang jeden Tag trainierst und am Wochenende nie Daheim bist, dann ist irgendwann der Akku leer. Aber Philipp ist wie wir alle infiziert mit dem Virus Eishockey, und so hat er jetzt wieder Lust bekommen, auf das Eis zurückzukehren.“ Dass er dies für die Bären tut, freut nicht nur seinen alten und neuen Trainer. „Philipp ist sportlich und menschlich ein großer Gewinn für die Mannschaft“, sagt EHC-Vorsitzender Wolfgang Schneider.

Ein großer Gewinn für den gesamten Verein ist zudem die neue Kooperation mit dem DNL-Team der Kölner Haie. Gleich ein ganzer Block des aktuellen Kaders wird mit einer Doppellizenz für den EHC Neuwied ausgestattet und damit für die Bären spielberechtigt: Lucas Becker, Jannik Moser (beide Verteidiger), Niklas Solder, Jörg Noack, Florian Lüsch (alle Stürmer). „Jahrelang haben Neuwieder Trainer und Vorstände versucht, diese Kooperation mit den Haien auf die Beine zu stellen. Dank Bernd Arnold und seinen hervorragenden Kontakten nach Köln ist dies erstmals gelungen und für uns als Verein eine außergewöhnlich erfreuliche Nachricht“, sagt der EHC-Vorsitzende Wolfgang Schneider. „Mindestens genauso erfreulich ist die Tatsache, dass wir uns mit Bernd Arnold bereits darauf geeinigt haben, über die Saison hinaus zusammenzuarbeiten. Bernd ist ein absoluter Glücksgriff für die Bären – gemeinsam mit ihm werden wir jetzt hinter den Kulissen auch die Planungen für die neue Saison angehen. Wir planen zweigleisig, um sowohl für die Oberliga als auch für die Regionalliga gerüstet zu sein.“

Mit Blick auf die Doppellizenzen der DNL-Spieler aus Köln sagt Bernd Arnold: „Es ist vorerst nicht geplant, dass die Spieler schon jetzt bei uns im Team auflaufen. Wir sichern uns damit vor allem für den Fall ab, dass wir mal eine Vielzahl an kranken oder verletzten Spielern haben. Die DNL-Spiele der Haie gehen dabei natürlich vor.“ Ausschließen sollte man es aber nicht, dass der ein oder andere Akteur nicht vielleicht doch mal für den EHC aufläuft. Gut möglich auch, dass alle Akteure nach Ende der DNL-Saison zum Kader der Deichstädter stoßen. Nicht mehr zum Neuwieder Team gehören hingegen Verteidiger Patrik Morys und Daniel Niestroj – Ligakonkurrent Netphen hat für beide Spieler die Freigabe erbeten.
 
 
18.112011 Blumenhofen und Kiedewicz ebnen den Weg zum Sieg

Ungefährdeter Sieg in Frankfurt * Kapitän Stephan Petry fällt einige Wochen aus

Der erste Schritt auf dem Weg zur Tabellenspitze ist gemacht: Der EHC „Die Bären" Neuwied hat das Auswärtsspiel bei der 1b der Young Lions Frankfurt am Freitagabend mit 7:4 gewonnen (3:1, 2:0, 2:3). Die Deichstädter agierten spielerisch überlegen, ließen kaum Torchancen der Gastgeber zu und feierten am Ende einen ungefährdeten Dreier in der Mainmetropole.

EHC-Trainer Bernd Arnold hatte unter der Woche zunächst einmal eine Hiobsbotschaft zu verdauen: Stürmer Stephan Petry hatte sich das Wadenbein gebrochen, wird nun einige Wochen ausfallen. „Ich hoffe, dass ich zum Beginn der Oberliga-Aufstiegsrunde wieder fit und an Bord bin", sagte der Kapitän. Vorausgesetzt natürlich, der EHC erreicht diese Runde und schließt die Saison in der Regionalliga NRW auf einem der ersten vier Plätze ab. Doch wer mag nach den zuletzt konstant starken Leistungen der Deichstädter daran zweifeln.

Neben Petry musste Arnold auch auf Igor Engelmann und Dominik Kley verzichten. Dennis Stroeks trug in Vertretung von Petry das „C" auf der Brust, Marc Blumenhofen rückte für den verletzten Kapitän in die erste Sturmreihe neben Wili Hamann und Christian Czaika. Eine Formation, die sich schnell finden sollte - bereits nach fünf Spielminuten besorgte Blumenhofen auf Vorarbeit von Christian Czaika die Führung. Eine Unachtsamkeit in der Defensive des EHC nutzte Adrian Ostendorff jedoch zum Ausgleich, der Lions-Stürmer überwand in der 8. Spielminute Neuwieds Keeper Tim Kühlem.

Doch die Gäste rückten noch vor der ersten Drittelpause auf der Außen-Eisfläche am Frankfurter Eisstadion die Verhältnisse wieder zurecht. Verteidiger Andrew Stevenson in Überzahl (11.) und erneut Blumenhofen (18.) sorgten für eine 3:1-Führung nach 20 Spielminuten. Und das Arnold-Team kam mit einer Menge Schwung wieder aus der Kabine, ließ in der Defensive kaum noch Chancen zu und stellte per Doppelschlag die Weichen endgültig auf Sieg: Slawomir Kiedewicz schoss die Bären mit seinen beiden Treffern in der 23. Spielminute mit 5:1 in Führung. Die beste Chance der Hessen prallte in der 37. Minuten an den Pfosten - zu diesem Zeitpunkt saß Andreas Halfmann auf der Strafbank.

Ansonsten blieb die Partie nach der 23. Minute eher unspektakulär, was sich aber in den letzten drei Spielminuten schlagartig änderte. Fünf Treffer sollten zwischen der 57. und der 60. Minute noch fallen, drei davon für die 1b der Young Lions. Michael Keßler verkürzte auf 2:5 (57.) und 3:7 (60.), dazwischen hatten Kai Kühlem (58.) und erneut Kiedewicz (59.) die Tore sechs und sieben erzielt. Mit der Schlusssirene - auf der Stadionuhr war die Zeit bereits abgelaufen - traf Frankfurt noch zum 4:7.

„Wir haben mit wenig Aufwand die drei Punkte eingefahren“, sagte ein zufriedener Bernd Arnold. „Das war ein Pflichtsieg, die Pflicht ist erfüllt. Ansonsten war es eher ungewohnt, draußen und fast ohne Fans und Stimmung zu spielen. Wenngleich unsere Fans uns natürlich toll unterstützt haben. Wir haben im zweiten Drittel phasenweise wunderschönes Eishockey gespielt, freuen uns jetzt aber darauf, am Sonntag vor dem heimischen Fans zu spielen und uns mit einem möglichen Sieg an die Tabellenspitze der Regionalliga zu schießen.“
 
Spielbericht
15.11.2011 EHC Neuwied peilt den Sprung an die Tabellenspitze an

Es hat für den weiteren Saisonverlauf keine direkte Bedeutung, aber es wäre eine längst fällige Belohnung für die Mannschaft des Eishockey-Regionalligisten EHC „Die Bären“ Neuwied: Gelingen am Wochenende zwei Siege, dann winkt zum zweiten Mal in dieser Spielzeit die Tabellenführung.

„Die Jungs hätten sich das verdient“, sagt Trainer Bernd Arnold. „Wir haben den aktuellen Ligaprimus aus Herne geschlagen und bis auf einen Schönheitsfehler in Darmstadt eine perfekte Saison gespielt. Da darf man dann ruhig auch Tabellenführer sein.“

Neuwied ist sowohl bei den Young Lions Frankfurt 1b (Freitag, 20 Uhr) als auch im heimischen Ice House am Sonntag um 19 Uhr gegen den Aachener EV der klare Favorit – beide Teams haben bisher erst einen Sieg eingefahren. Dass man überhaupt mit zwei Punkten hinter Spitzenreiter Herne liegt, ist der Tatsache geschuldet, dass das Team aus dem Ruhrpott eine Woche vor dem EHC in den Ligaspielbetrieb gestartet war und bisher stets ein Spiel mehr absolviert hatte. Am kommenden Wochenende kann Herne aber „nur“ in Aachen punkten, während Neuwied nach Spielen aufschließen wird. Für den Trainer ist es indes kaum von Bedeutung, ob sein Team nun Erster oder Zweiter ist.

„Wir wollen unter die ersten Vier. Da stehen wir derzeit, und da werden wir auch bleiben, wenn wir die Aufgaben weiterhin so souverän lösen. Die Mannschaft spielt seit dem ersten Spieltag auf sehr gutem Niveau.“ Acht Siege aus neun Spielen lautet die bisherige Bilanz, darunter zwei klare Erfolge gegen die Gegner vom Wochenende: in Aachen gewann der EHC mit 13:6, gegen Frankfurt mit 14:2. „Wir erwarten für die beiden Spiele sechs Punkte, alles andere wäre eine herbe Enttäuschung“, sagt Arnold. „Nimmt man die Ergebnisse aus den Hinspielen zum Maßstab, dann sind das am Freitag und Sonntag Pflichtaufgaben für uns.“ Dass es dabei an diesem Wochenende durchaus wieder etwas robuster zugehen dürfte als beim lockeren 5:1-Sieg am vergangenen Sonntag gegen Moers kommt Arnold nicht einmal ungelegen. „Wir wollen Eishockey spielen. Da gehört Körperkontakt einfach dazu. Es ist völlig egal, welche Spielstärke der Gegner hat: Wenn er körperlich robust zur Sache geht, dann werden wir dagegen halten. Vielleicht ist es manchmal sogar ganz gut, wenn die Jungs schon nach 30 Sekunden einen harten Check kassieren. Dann ist man gleich hellwach und auch konzentriert im Spiel.“ Personell ist erneut ein Wechsel zwischen den Pfosten angedacht: „Ich denke, nun sollte auch der andere Alex seine Chance bekommen“, sagt Arnold – und meint damit Alexander Rodens. „In welchem der beiden Spiele steht jedoch noch nicht fest, das mache ich auch von den Trainingseindrücken abhängig.“ Zudem rechnet der Coach mit der Rückkehr der zuletzt angeschlagenen Stürmer Christian Czaika und Stefan Kaltenborn sowie von Verteidiger Igor Engelmann.

Fanbus nach Solingen
Der EHC Neuwied bietet für das Auswärtsspiel bei den Raptors des EC Bergisch-Land am Freitag, 2. Dezember, Spielbeginn ist um 20 Uhr, einen Fanbus an. Der Preis pro Person beträgt 10 Euro. Anmeldungen sind am Sonntag beim Heimspiel des EHC Neuwied gegen Aachen oder per E-Mail an michaelalaux@gmx.de möglich.
 
 
14.11.2011 Geburtstagskind Petry schießt Bären zum Heimsieg

Achter Sieg im neunten Spiel für den Eishockey-Regionalligisten EHC Neuwied: Die Bären schlugen vor 590 Fans im heimischen Ice House den Tabellenvorletzten GSC Moers mit 5:1 (2:0, 3:0, 0:1). EHC-Trainer Bernd Arnold musste auf die erkrankten Christian Czaika, Stefan Kaltenborn und Igor Engelmann verzichten. Größere Personalsorgen brachte jedoch sein Gegeüber mit: GSC-Trainer Marco Piwonski standen in der Deichstadt zwei Keeper, neun Feldspieler und eine Feldspielerin zur Verfügung.

Kaum eine Szene beschreibt die Partie so passend wie jene Situation aus der 29. Minute: Sarah Weyand hatte sich auf der linken Seite durchgespielt und einen Schuss auf das Tor von EHC-Keeper Alexander Neurath abgegeben - angefeuert wurde die Nationalspielerin dabei von den gegnerischen Bärenfans. Zu überlegen agierten die Neuwieder, als dass man nicht auch mal eine der wenigen Torchancen der Gäste hätte bejubeln dürfen.

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Mannen um Kapitän Stephan Petry, der am Spieltag seinen 28. Geburtstag feierte, bereits komfortabel in Front. Dem Führungstreffer von Slawomir Kiedewicz in der 10. Spielminute (Vorarbeit Andreas Czaika und Ernst Reschetnikow) ließ der Kapitän nur sieben Minuten später den zweiten Treffer folgen (10.), vorbereitet von Andrew Stevenson und Willi Hamann. Der EHC war spielerisch und läuferisch klar überlegen, beide Teams agierten zudem aufgrund der deutlichen Überlegenheit der Gastgeber wenig körperbetont.

Besonders Verteidiger Andrew Stevenson, der bei den Spielen in der Vorwoche in Herne und Darmstadt noch gefehlt hatte, merkte man den Spaß am Spiel an: Immer wieder tanzte sich der Amerikaner mit hohem Tempo durch die gegnerischen Reihen, auch wenn er sich nicht mit einem Tor belohnen sollte. Die Treffer machten hingegen die anderen: Petry (30., 40.) und Alexander Bill (39.) sorgten für eine beruhigende 5:0-Führung nach dem zweiten Drittel.

Bärenkeeper Alexander Neurath, der an diesem Abend für Tim Kühlem zwischen den Pfosten stand, verlebte auch im letzten Spielabschnitt einen ruhigen Abend - zumindest bis zur 57. Spielminute, dann nutzte Dennis Bißmann eine der wenigen Torchancen zum Anschlusstreffer für Moers. Einziges Manko im Spiel des EHC: Die Gastgeber machten zu wenig aus ihren Chancen, brachten trotz zahlreicher Chance die Scheibe nicht mehr am starken GSC-Keeper Robin Heinrich vorbei. Dennoch, zwei Statistikwerte beschreiben den Spielverlauf recht eindrucksvoll: Neuwied ging mit einem Schussverhältnis von 79:19 vom Eis, die einzige Strafe des Spiels kassierte der Neuwieder Alexander Bill Mitte des zweiten Drittels.

"Wir haben uns im Vergleich zum 0:13 am Freitag gegen Herne deutlich gesteigert", freute sich Gästetrainer Marco Piwonski. "Wir haben heute mit einem kleinen Kader gut gekämpft und das Defensivsystem gegen solche starken Mannschaften wie Neuwied zu 100 Prozent umgesetzt." Und auch EHC-Trainer Bernd Arnold war zufrieden: "Wir sind ständig gegen ein Bollwerk und gegen einen starken Torhüter angelaufen. Für mich macht es aber auch keinen Unterschied, ob wir 12:1 oder 5:1 gewinnen. Wir haben die drei Punkte eingefahren und nur das zählt. Jetzt konzentrieren wir uns auf die kommenden Aufgaben."

Abseits der Eisfläche werden weiter die Strukturen optimiert. Dazu hat der EHC Neuwied sein Presseteam verstärkt. Der Journalist Tom Neumann wird in Zukunft als Pressesprecher fungieren und gemeinsam mit Reimund Schuster und Patrick Kotas die Pressearbeit der Bären optimieren. "Wir möchten auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit den nächsten Schritt machen", sagt EHC-Vorsitzender Wolfgang Schneider. "Wir freuen uns darauf, gemeinsam die kommenden Aufgaben anzugehen." Neumann war bereits zu Zweit- und Oberligazweiten beim EHC Neuwied und dem Nachfolgeverein SC Mittelrhein-Neuwied als Pressesprecher aktiv. Reimund Schuster wird als Fotograf und Ideengeber das Presseteam unterstützen, dem auch der bisherige Pressesprecher Patrick Kotas weiterhin angehört.

 
Spielbericht
11.11.2011 Vorschau auf das Wochenende

An diesem Wochenende gibt es nur drei Begegnungen unter Beteiligung von Neuwieder Mannschaften. Am Freitag gibt es keine Spiele, lso geht es am Samstagvormittag um 10 Uhr mit dem Heimspiel der 2. Mannschaft gegen die EG Diez-Limburg. Man kennt sich noch aus dem Vorjahr , als beide Team in der Hessenliga aufeinander trafen Die EGDL geht in diesem Jahr neben der Regionalliga Hessen auch in der Regionalliga Rheinland-Pfalz an den Start. Mit Marco Herbel spielt auch ein ehemaliger EHC Akteur in den Reihen von Diez-Limburg.

Ebenfalls am Samstag beginnt der Ligenspielbetrieb für unsere Schülermannschaft, die in Kooperation mit der EGDL in der Rheinland-Pfalz-Liga an den Start geht. Gegner ist die Mannschaft des EHC Zweibrücken.

Den Abschluss des Wochenendes bildet das Heimspiel unserer ersten Mannschaft gegen den GSC Moers. Das Hinspiel konnten die Bären mit 12:1 gewinnen. Nach der überzeugenden Leistung in Herne und auch mit dem begeisternden Publikum im Rücken gehen die Jungs von Coach Bernd Arnold sicherlich als Favorit ins Spiel, doch man ist nach dem schwierigen Spiel vor Wochenfrist in Darmstadt gewarnt und wird den Gegner sicherlich nicht unterschätzen. In die Mannschaft zurückkehren wird Verteidiger Andrew Stevenson, der von seiner kurzen Reise in die Heimat zurückgekehrt ist und sicherlich brennt, wieder auf das Eis zu gehen. Spielbeginn im Icehouse Neuwied ist wie gewohnt um 19 Uhr
 
 
07.11.2011 Bären verlieren mit 4:3 n.P. in Darmstadt

Die Bären haben das Meisterschaftsspiel in Darmstadt mit 4:3 n.P. (1:0,1:2,1:1,1:0) verloren.

Der Spielbericht folgt!

 
Spielbericht
06.11.2011
Spiele des Tages ESC Darmstadt Dukes vs EHC Die Bären Neuwied 4 : 3 n.P. 1:0-1:2-1:1  
 
06.11.2011 Bären jubeln über 4:2-Sieg im Topspiel in Herne

Die Bären des EHC Neuwied haben am Freitagabend das Spitzenspiel in der Eishockey-Regionalliga West beim Herner EV mit 4:2 (1:2, 3:0, 0:0) gewonnen. 1100 Zuschauer sahen ein echtes Topspiel der bis dahin einzigen noch ungeschlagenen Teams der Liga.
Das erste Drittel verlief ausgeglichen. Den besseren Start erwischten die Deichstädter, das bessere Ende nach den ersten 20 Minuten hatten die Gastgeber. EHC-Kapitän Stephan Petry schoss sein Team in der sechsten Minute mit 1:0 in Führung. Zuvor stand der Bären-Torhüter Tim Kühlem jedoch bereits zwei Mal im Blickpunkt. Pech hatte Herne dabei mit einem Pfostentreffer von Marc Höveler.
Fast hätte die Gäste ihren knappen Vorsprung in die erste Drittelpause gerettet, doch Höveler (18.) und Jan-Anton Baron (19.) drehten die Partie mit ihren beiden Treffern binnen weniger Sekunden in eine 2:1-Führung für den HEV. Den Schlusspunkt unter kurzweilige erste 20 Minuten setzte Neuwieds Petry, der jedoch in einer Eins-gegen-Eins-Situation an Hernes Goalie Stefan Kornewald scheiterte.
Im Stil einer Spitzenmannschaft agierte Neuwied im zweiten Spielabschnitt. Eiskalt nutzten die Bären da ihre Tormöglichkeiten und befreiten sich gleich mehrfach aus brenzligen Situationen. Denn wiederholt mussten sich die Gäste - teilweise nach unverständlichen Entscheidungen der Unparteiischen - in Unterzahl den Herner Angriffen stellen. Doch nach 30 Minuten glich Stefan Kaltenborn zunächst zum 2:2 aus. In Unterzahl mit vier gegen fünf Feldspieler erzielte Alexander Bill die erneute EHC-Führung, die Willi Hamann gar auf 4:2 ausbaute (39.). Vor Bills Treffer hatten die Bären sich erfolgreich sogar mit nur drei Akteuren gegen fünf Herner behaupten können. Spätestens von da an hatten die rund 150 mitgereisten Neuwieder Fans, die ihr Team lautstark anfeuerten, ihre helle Freude.
Im Schlussdrittel schaukelten die Gäste vom Mittelrhein ihren Vorsprung relativ gelassen über die Runden. Herne hatte keine Ideen mehr, dem Spiel eine Wende zu geben. der EHC Neuwied stand in der Defensive souverän. Im gesamten Spiel ließen die Gäste nur 30 Schüsse auf das von ihrem Schlussmann Tim Kühlem gut gehütete Tor zu.
"Wir haben super gekämpft und uns den Sieg gegen eine echte Spitzenmannschaft dadurch verdient", sagte ein zufriedener Bären-Trainer Bernd Arnold unmittelbar nach dem Spielende in der Gysenberghalle in Herne. Derweil feierten die EHC-Spieler mit ihren Anhängern den Erfolg ausgelassen.
 
Spielbericht
04.11.2011
Spiele des Tages Herner EV 2007 vs EHC Die Bären Neuwied 4 : 2 2:1-0:3-0:0  
 
  Bären reisen zum Topspiel nach Herne

Das wird ein interessantes Wochenende für den Eishockey-Regionalligisten EHC Neuwied und seine Fans. Gleich zwei Mal müssen die Deichstädter auswärts gegen Mannschaften antreten, die in direkter Konkurrenz mit dem Team von EHC-Trainer Bernd Arnold im Kampf um einen der vier ersten Plätze stehen. Am Freitagabend geht es zum ebenfalls noch verlustpunktfreien Tabellenführer Herner EV (erstes Bully: 20 Uhr). Am Sonntag gastieren die Bären beim ESC Darmstadt (ab 18.30 Uhr).
"Unser Ziel ist es, die Aufstiegsrunde zur Oberliga zu erreichen. Nicht nur Herne, sondern auch Darmstadt will und kann unter die ersten Vier kommen", spricht Arnold gleich von zwei Spitzenspielen. Doch die Begegnung beim Oberligisten in Herne ragt trotzdem deutlich heraus. "Wir haben uns in der Tabelle oben etabliert und viele Zuschauer zurückgewonnen, die Spaß an unserem Eishockey gefunden haben", ist der Neuwieder Trainer mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden. Viele Bären-Fans werden ihr Team auch ins nördliche Ruhrgebiet begleiten. Arnold: "Es fahren zwei Fanbusse nach Herne. Unsere Anhänger werden uns sicher wie gewohnt lautstark unterstützen."
HEV-Trainer Krystian Sikorski hat Respekt vor den Gästen. Auf der Internetseite seines Vereins wird er zitiert: "Die Neuwieder Mannschaft ist stark, wir werden überaus konzentriert agieren müssen." Seit dem 27. Februar 2011 haben die Gastgeber, die sich aus wirtschaftlichen Erwägungen nach der Saison 2010/ 2011 aus der Oberliga zurückgezogen haben, kein Heimspiel mehr verloren.
Parallelen zwischen den Teams gibt es einige: Sie haben die besten Abwehrreihen (jeweils erst zwölf Gegentore), verfügen über die torhungrigsten Angreifer und haben beide noch kein Spiel verloren. Rechtzeitig vor dem Topspiel hat Herne personell nachgelegt und den Letten Edgars Adamovics unter Vertrag genommen. Der 25-Jährige erzielte in der vergangenen Saison für den polnischen Klub KS Torun in 35 Begegnungen 25 Tore und bereitete zudem 36 Treffer vor. Was ein wenig verwundert, soll es sich doch um einen Verteidiger handeln. HEV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Schubert sagt: "Er wird unsere junge Abwehr weiter verstärken."
Apropos Abwehr: Beim EHC Neuwied fehlt dieses Wochenende ein wichtiger Verteidiger. Der Amerikaner Andrew Stevenson ist in die Heimat gereist, wo sein Bruder heiratet. Doch Arnold ist nicht bange: "Wir haben sechs sehr gute Verteidiger. Das können wir kompensieren."
 
 
30.10:2011
Spiele des Tages EHC Die Bären Neuwied vs ERV Dinslakener Kobras 10 : 1 0:0-7:1-3:0  
 
28.10.2011
Spiele des Tages Grefrather EG Phoenix vs EHC Die Bären Neuwied 2 : 3 2:2-0:1-0:0  
 
31.10.2011 Bären gewinnen in Grefrath mit 2:3 – 10:1-Sieg gegen Dinslaken im heimischen Ice-House

Am Freitagabend ging es für die Bären des EHC Neuwied zum Auswärtsspiel nach Grefrath. Dieses Spiel konnten die Bären mit 2:3 (2:2,0:1,0:0) gewinnen und so die ersten drei Punkte des Wochenendes sichern.

Am Sonntagabend kamen die Kobras aus Dinslaken zum Gastspiel nach Neuwied. Die 757 Zuschauer sahen im ersten Drittel zwei gleichwertige Mannschaften mit den besseren Torchancen für den EHC Neuwied. Ein Tor sollte jedoch nicht fallen. Das zweite Drittel begann vom Bully weg mit viel Druck und Zug zum Tor der Gäste. So war es Stephan Petry der in der 21. Spielminute zur 1:0 Führung für die Bären ein netzen konnte. Nur drei Minuten war es Gästespieler Udo Schafranski der sich und seiner Mannschaft einen Bärendienst erweisen sollte.
Gegen den Gästespieler wurde eine 5-Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe ausgesprochen. Diese Überzahl sollte den Bären sehr gut in die Karten spielen denn jetzt fielen die Tore wie am Fließband. In der 26. Spielminute traf Willi Hamann zur 2:0 Führung. Nur elf Sekunden später konnte Stefan Kaltenborn das 3:0 erzielen. Kaum war der Treffer abgefeiert durfte Christian Czaika den Puck in das Tor der Gäste zum 4:0 einschieben. Immer noch in Überzahl konnte Alexander Bill in der 28. Spielminute für den EHC auf 5:0 erhöhen. Kaum waren die Gäste wieder komplett, klingelte es wieder im Gehäuse der Kobras. Diesmal traf Ernst Reschetnikow zum 6:0. Ebenfalls in der 30. Spielminute war es Stephan Petry der das letzte Tor zum 7:0 im zweiten Drittel erzielen sollte. Das letzte Tor in Drittel zwei sollte den Gästen gehören. Dirk Schmitz traf in der 31. Spielminute zum 7:1 für die Kobras. Im dritten und letzten Spielabschnitt sollten genau drei Tore fallen. In der 51. Spielminute war es wieder Kapitän Stephan Petry der das 8:1 markieren sollte. Die Bären hatten noch immer nicht genug und spielten nach vorne. So war es in der 55. Spielminute Marc Blumenhofen der den neunten Treffer für den EHC besorgen sollte. Das letzte Tor war Jens Hergt vorbehalten. Zwei Minuten vor Ende des Spiels setzte Hergt den 10:1 Schlusspunkt.

Am kommenden Wochenende müssen die Bären zweimal reisen. Zunächst geht es am Freitag zum Spiel nach Herne. Spielbeginn in Herne ist um 20:00 Uhr. Nur zwei Tage später geht es zum Gastspiel nach Darmstadt. Beginn ist hier um 18:30 Uhr.

 
Spielbericht
24.10.2011 Bären gewinnen gegen Moers mit 1:12 (1:5,0:5,0:2)

Am Sonntagabend ging es für die Bären des EHC Neuwied zum Auswärtsspiel nach Moers. Bereits nach 38 Sekunden konnten die Bären die Führung zum 0:1 bejubeln. Christian Czaika traf auf Vorlage von Willi Hamann und Stephan Petry. Der EHC sollte auch weiterhin die spielbestimmende Mannschaft sein. Mit viel Druck und guten Kombinationen konnte Stephan Petry in der achten Spielminute den zweiten Treffer zum 0:2 markieren. Weiterhin ging das Spiel nur in eine Richtung. In der 12. Spielminute konnten die Gastgeber einen Fehler zum 1:2 durch Werner Heinrich nutzen. Nur eine Minute später traf wieder Kapitän Stephan Petry zum 1:3 für den EHC. Weiterhin spielten die Bären nach vorne und so traf Kai Kühlem zum 1:4. Das letzte Tor viel in der 20. Spielminute zum 1:5 durch Ernst Reschetnikow. Das zweite Drittel begann so, wie das erste aufgehört hatte. In der 22. Spielminute war es Willi Hamann der zum 1:6 für die Bären erhöhen konnte. Der EHC spielte weiter sein System und so konnte in der 28. Spielminute der nächste Treffer zum 1:7 erzielt werden. Andreas Wichterich traf für den EHC. In der 30.Spielminute wechselte Bernd Arnold die Torhüter. Für Tim Kühlem kam jetzt Alexander Rodens in Spiel. Jens Hergt war der nächste der nun das 1:8 klar machte.. Nur eine Minute später fiel das 1:9 durch Willi Hamann. Das letzte Tor im Mittelabschnitt gehörte wieder Jens Hergt der das 1:10 perfekt machte. Im letzten Drittel sollten die Bären ihre Kräfte schonen. So fielen nur noch zwei Treffer. In der 43. Spielminute war es wieder Willi Hamann und in der 56. Spielminute traf Andrew Stevanson der den 1:12 Endstand besorgte.

Am kommenden Wochenende müssen die Bären zweimal ran. Zunächst geht’s am Freitag zum Auswärtsspiel nach Grefrath. Spielbeginn ist um 20:30 Uhr. Am kommenden Sonntag kommt es dann zum nächsten Heimspiel im Ice-House. Hier treffen die Bären auf die Dinslakener Kobras. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr.
 
Spielbericht
23.10.2011 GSC Moers – EHC Neuwied 1:12 (1:5,0:5,0:2)

Tore Neuwied: C. Czaika, Petry (2), K. Kühlem, Reschetnikow, Hamann (3), Wichterich, Hergt (2), Stevenson

Der Spielbericht kommt heute Nacht, wenn unser rasender Reporter wieder Internetzugang hat!
 
 
 
Spiele des Tages GSC Moers Black Tigers vs EHC Die Bären Neuwied 1 : 12 1:5-0:5-0:2  
 
17.10.2011 Bären lassen gegen Aachen und Frankfurt nichts anbrennen

Bären gewinnen in Aachen mit 13:6 – Young Lios Frankfurt kassieren 14:2 Niederlage im Ice-House

Zunächst ging es für die Bären des EHC Neuwied am Freitagabend zum Auswärtsspiel nach Aachen. Geprägt wurde das Spiel durch viele Strafzeiten beider Teams. Mit 13:6 konnten die Bären die ersten drei Punkte des Wochenendes sichern.

Am Sonntagabend kam es im Ice-House Neuwied zum Heimspiel der Bären gegen die Young Lions aus Frankfurt. Vor 568 Zuschauern machte der EHC Druck und konnte sich schnell im Drittel der Gäste festsetzen. Einige gute Schüsse bekam jetzt Gästegoalie Manuel Murgas auf sein Tor, doch der erste Treffer für die Bären wollte noch nicht fallen. So waren es die Young Lions, die eine fünf zu drei Überzahl für sich nutzen konnten und mit 0:1 durch Max Levin Frank in der 12. Spielminute in Führung gingen. Doch die Bären zeigten sich von diesem Gegentreffer unbeeindruckt und machten weiter Druck auf das Tor der Frankfurter. So war es dann Willi Hamann der in der 14. Spielminute eine fünf zu vier Überzahl zum 1:1 Ausgleich nutzen konnte. Jetzt sollten die Bären in Torlaune kommen und in 17. Spielminute durch Rückkehrer Marc Blumenhofen mit 2:1 in Führung gehen. Einen Treffer sollten die Bärenfans im ersten Spielabschnitt noch bejubeln dürfen. Kapitän Stephan Petry konnte in der 18. Spielminute auf 3:1 erhöhen. Mit diesem Ergebnis ging es zum ersten Pausentee. Der Mittelabschnitt begann für den EHC Neuwied mit Unterzahl, die man aber schadlos überstehen konnte. Jetzt sollten sich die Bären wieder auf das Tore schießen konzentrieren. Willi Hamann traf in der 24. Spielminute zum 4:1 für den EHC. Weiterhin gute Chancen erspielten sich die Jungs von Trainer Bernd Arnold, doch der Puck wollte wieder nicht über die Linie. Erst in der 31. Spielminute war es wieder Willi Hamann, der das 5:1 erzielte. In der 33. Spielminute vergaben die Frankfurter einen Penalty. Jetzt durften wieder die Bären dort weiter machen, wo sie aufgehört hatten. Stephan Petry traf in der 36. Spielminute zum 6:1 für die Bären. Weiterhin zeigten die Bären ihre Klasse und kombinierten durch das Drittel der Gäste. Jetzt war es Dennis Stroeks, der das 7:1 für den EHC perfekt machte. Das letzte Tor im zweiten Drittel war jedoch den Gästen vorbehalten, Max Levin Frank traf erneut für die Young Lions zum 7:2. Im letzten Drittel setzten die Bären ihr Spiel weiter fort. Christian Czaika sollte in der 42. Spielminute die Tormaschinerie für den EHC nochmals in Gang bringen und zum 8:2 treffen. Nur zwei Minuten später war es Stefan Kaltenborn, der auf 9:2 erhöhen konnten. In der 47. Spielminuten sprachen die Schiedsrichter eine 5 Minuten + Spieldauerstrafe gegen Andreas Czaika wegen Stockschlags aus. Andreas Czaika wird somit automatisch für das kommende Meisterschaftsspiel gesperrt. Jetzt sollten die Tore im Minutentakt fallen. Stephan Petry war es, der sich in der 51. Spielminute mit dem 10:2 wieder in die Torschützenliste eintragen konnte. Nur eine Minute später traf Stefan Kaltenborn zum 11:2 für den EHC Neuwied. Jetzt wechselten die Frankfurter ihren Tormann. Für Manuel Murgas kam jetzt Marco Schwarzer ins Spiel. Doch der Torreigen ging immer weiter. Jens Hergt war es, der den nächsten Treffer in der 53. Spielminute zum 12:2 markieren konnte. Nur einige Sekunden später klingelte es wieder im Gehäuse der Gäste. Willi Hamann traf wieder für die Bären zum 13:2. Das 14:2, und somit der letzte Treffer des Abends viel in der 57. Spielminute. Torschütze war wieder Willi Hamann.

 
Spielbericht
16.10.2011
Spiele des Tages EHC Die Bären Neuwied vs Young Lions FRA Ib 14 : 2 3:1 - 4:1 - 7:0  
 
13.10.2011 Blumenhofen ist wieder ein Bär!

Mit Marc Blumenhofen (31) wechselt ein letztjähriger Leistungsträger zurück zum EHC Neuwied. In den letzten drei Spielzeiten schnürte Marc für die Neuwieder seine Schlittschuhe, davor ging er für den EC Bergisch Land, EHC Troisdorf, ESV Bergisch Gladbach, Neusser EV, EHC Solingen (alle Regionalliga) und den SC Mittelrhein-Neuwied in der Oberliga auf Torejagd. In diesem Sommer wechselte er zum Oberligaaufsteiger EHC Netphen 08, wo er aber am letzten Wochenende um Vertragsauflösung gebeten hat. „Bernd Arnold und ich waren uns einig, dass wir uns spätestens zur angestrebten Oberliga-Aufstiegsrunde im Sturm verstärken wollen. Als mich Marc am Montag anrief ging dann alles recht schnell. Da konnte ich nicht nein sagen, denn Marc ist nicht nur sportlich immer jemand auf den 100% Verlass war, sondern er ist auch menschlich ein super Typ, der hervorragend in die Mannschaft passt. Jetzt hoffen wir, dass die Passangelegenheiten schnellstens geklärt werden können und Marc bereits am Wochenende für uns auflaufen kann“, so Wolfgang Schneider, 1. Vorsitzender des EHC Neuwied. Marc wird in Neuwied wieder die Rückennummer 19 tragen.

Liveübertragung aus Aachen

Für alle Fans und Freunde des EHC, die am morgigen Freitag nicht mit nach Aachen reisen können, gibt es eine erfreuliche Nachricht.
Das Meisterschaftsspiel zwischen den Grizzlies aus Aachen und unseren Bären wird vom Internetradiosender DaJuRa Live übertragen.
Die Übertragung beginnt am 14.10.2011 ab 20:30 Uhr und ist unter www.dajura.com erreichbar.
 
 
11.10.2011 Die Süwag Gruppe bleibt Hauptsponsor der Bären

Die Süwag Gruppe wird auch in der laufenden Saison Hauptsponsor des EHC Neuwied bleiben. Beide Parteien möchten die gute Zusammenarbeit fortsetzen und so gemeinsam eine positive Zukunft für den Gesamtverein der Bären gestalten. So wird das Firmenlogo der Süwag Gruppe auch weiterhin das Trikot der 1.Mannschaft des EHC Neuwied zieren. Im ersten Meisterschaftsspiel der Bären in der Regionalliga NRW gegen die Raptors des EC Bergisch-Land übergab Wolfgang Schneider, 1. Vorsitzender des EHC Neuwied, ein Trikot der neuen Saison an Frau Moog, Marketingreferentin der Süwag Gruppe. „Wir bedanken uns bei der Süwag, dass Sie uns weiterhin unterstützt. Wir sind stolz darauf einen Partner aus der Region zu haben, der es uns dabei unterstützt diesen großartigen Sport durch alle Jahrgangsstrukturen in Neuwied aufrecht erhalten zu können“, so Wolfgang Schneider, 1. Vorsitzender des EHC Neuwied. Auch die Süwag hat ihr Engagement, welches im letzten Jahr begonnen wurde nicht als Eintagsfliege gesehen. „Die Süwag freut sich, den EHC Neuwied auch in der neuen Saison wieder als Hauptsponsor unterstützen zu können. Die Verbundenheit mit der Region ist uns nachhaltig wichtig, denn hier sind wir zu Hause“, so Sven Grußbach, Leiter Marketingkommunikation der Süwag Energie AG.
 
 
09.10.2011 Bären Siegen gegen die Raptors des EC Begisch-Land

Die Bären des EHC Neuwied haben das erste Meisterschaftsspiel in der Regionalliga NRW gegen den EC Bergisch-Land mit 8:4 (3:1,3:2,2:1) gewonnen.

Die 666 Zuschauer sahen im Neuwieder Ice-House von der ersten Sekunde zwei Mannschaften die gewinnen wollten. Den besseren Start erwischten jedoch die Gäste bekommen. Einige gute Schüsse bekam jetzt Bärengoalie Tim Kühlem auf sein Tor, die er aber halten konnte. In der 6. Spielminute war es dann Andreas Wichterich der das 1:0 für die Bären erzielen konnte. Im direkten Gegenzug nach dem Bully konnte die Gäste durch Tim Neuber ausgleichen. Im weiteren Spielverlauf sollten die Bären besser zu ihrem Spiel finden und in der 14.Spielminute durch Patrik Morys mit 2:1 in Führung gehen. Nur eine Minute später traf Neuzugang Kai Kühlem zum 3:1. Mit diesem Stand sollte es in die erste Drittelpause gehen. Der zweite Spielabschnitt begann für den EHC mit Unterzahl, die man aber schadlos überstehen konnte. In der 25. Spielminute war es Stephan Petry der für die Bären zum 4:1 treffen konnte. Die Gäste wollten jetzt aber auch nochmal ein Tor schiessen. In der 31. Spielminute traf Andre Könitzer zum 4:2 für den EC Bergisch-Land. Nur eine Minute später durften wieder die Fans der Bären im Ice-House jubeln. Alexander Bill traf für den EHC zum 5:2. Nur einige Sekunden später traf Kapitän Stephan Petry für die Bären und erhöhte auf 6:2. In der 36. Spielminute traf Ex-Bär Derek Picklyk zum 6:3 für die Gäste. So endete auch das Mitteldrittel. Mit Beginn des Schlussabschnitts sollten die Raptors in der 41. Spielminute zum 6:4 treffen. Dies sollte aber dann der letzte Treffer der Gäste für diesen Abend gewesen sein. Jetzt übernahmen wieder die Bären das Kommando. In der 53. Spielminute traf Kai Kühlem zum 7:4 für den EHC. Nur zwei Minuten später traf Stefan Kaltenborn zum 8:4 Schlusspunkt für den EHC Neuwied.

Am kommenden Wochenende muss das Team von Trainer Bernd Arnold am Freitag, 14.10.2011 zum Aachener EV reisen. Verzichten muss Arnold weiterhin auf Slawomir Kiedewicz, der noch gesperrt sein wird. Erstes Bully in Aachen ist um 20:30 Uhr. Am Sonntag, den 16.10.2011 kommt es zum nächsten Heimspiel der Bären in der Regionalliga NRW. Im Ice-House wird man die Mannschaft der Young Lions Frankfurt 1b empfangen.Beginn ist um 19 Uhr.

 
 
06.10.2011 Die Spiele am Wochenende

Neben der 1.Mannschaft des EHC Neuwied starten die Knaben und Junioren an diesem Wochenende in den Spielbetrieb. Die Knaben starten am Samstag mit ihrem ersten Spiel in der Bezirksliga NRW. In Form der Spielgemeinschaft mit den Knaben der EGDL kommt es um 11:30 Uhr auf dem Diezer Eis zur Begegnung gegen die Gäste aus Hamm. Die Junioren treten am Samstag zum ersten Spiel in der Landesliga NRW an. In Neuss kommt es um 20:30 Uhr zum ersten Bully. Am Sonntag kommt es zum ersten Saisonspiel für die 1. Mannschaft der Bären in der Regionalliga NRW. Im ersten Spiel wird das Team von Trainer Bernd Arnold auf die Mannschaft des EC Bergisch-Land treffen. Einen alten Bekannten werden die Zuschauer im Kader der Gäste wiederfinden. Derek Picklyk gehört seit dieser Spielzeit dem Kader der Raptors an. Picklyk spielte vor zwei Jahren kurz für den EHC und wechselte noch in der Saison zurück nach Königsborn. Das erste Bully fällt im Neuwieder Ice-House um 19:00 Uhr.

Knaben
Samstag, 08.10.11 – 11:30 Uhr EG Diez-Limburg/EHC Neuwied – Hamm -:- (-:-,-:-,-:-) (Spielort: Diez)

Junioren
Samstag, 08.10.11 – 20:30 Uhr Neusser EV – EHC Neuwied -:- (-:-,-:-,-:-)

1.Mannschaft
Sonntag, 09.10.11 – 19:00 Uhr EHC Neuwied – EC Bergisch-Land -:- (-:-,-:-,-:-)
 
 
02.10.2011 Die Bären des EHC Neuwied haben das letzte Vorbereitungsspiel vor eigenem Publikum mit 5:1 (4:0,0:1,1:0) gewonnen.

Am Sonntagabend kam es zum ersten „richtigen“ Heimspiel für die Bären des EHC Neuwied. Nachdem man die bisherige Vorbereitungsphase auf fremdem Eis in Diez verbracht hatte, konnte Trainer Bernd Arnold seine Mannen zum letzten Vorbereitungsspiel auf das heimische Eis im Ice-House bitten. Zum ersten Mal in der Vorbereitung konnte der Trainer auf den kompletten Kader zugreifen. Andreas Halfmann war nach seiner Operation wieder Einsatzbereit. So zeigten die Bären von der ersten Minute wer Herr auf dem Neuwieder Eis war.
Durch Tempo und schnelle Spielzüge konnte sich der EHC schnell die ersten Chancen erspielen. Willi Hamann war es dann der nach Vorlage von Kai Kühlem und Stephan Petry in der 3. Spielminute zum 1:0 für die Bären traf. Nur zwei Minuten später sollte Neuzugang Stefan Kaltenborn auf Vorlage von Ernst Reschetnikow und Slawomir Kiedewicz in Überzahl auf 2:0 für den EHC erhöhen. Weiterhin gute Chance und Schüsse bekam Gästegoalie Maximilian Pilgram auf sein Tor. Die Bären konnten sich im gegnerischen Drittel festsetzen und in der 12. Spielminute durch Neuzugang Slawomir Kiedewicz wieder in Überzahl mit 3:0 die Führung weiter ausbauen. Den Schlusspunkt im ersten Drittel setzte in der 15. Spielminute Alexander Bill auf Vorlage von Andreas Leufgen und Daniel Niestroj und konnte auf 4:0 für die Bären erhöhen. Im zweiten Spielabschnitt sollten die Bären einen Gang zurück schalten. Zwingende Chancen ergaben sich jetzt selten. In der 30. Spielminute wechselten beide Trainer die Torhüter. Auf Seiten der Gäste kam Theresa Ferling für Maximilian Pilgram ins Spiel und auf Seiten der Bären kam Alexander Neurath für Tim Kühlem ins Tor. Jetzt sollten die Gäste aus Köln das einzige Mal jubeln dürfen. Philipp Slesinski traf für die „Haie“ zum 4:1. Mit diesem Stand sollte der Mittelabschnitt enden. Im letzten Drittel sollte der EHC wieder besser zu seinem Spiel finden und sich wieder Chancen erarbeiten. Nach einem Kopfstoß wurde gegen Slawomir Kiedewicz in der 51. Spielminute eine Matchstrafe ausgesprochen. Einmal durften sich die Fans noch freuen und das 5:1 in der letzten Spielminute für die Bären durch Andreas Czaika bejubeln.

Am kommenden Wochenende wird es dann nach der Vorbereitung ernst für die Bären. In der Regionalliga kommt es zum ersten Punktspiel in der Vorrunde. Im Ice-House empfangen die Bären die Mannschaft des EC Bergisch-Land. Einen alten Bekannten werden die Zuschauer im Kader der Gäste wiederfinden. Derek Picklyk gehört seit dieser Spielzeit dem Kader der Raptors an. Picklyk spielte vor zwei Jahren kurz für den EHC und wechselte noch in der Saison zurück nach Königsborn. Wie hoch die Sperre für Slawomir Kiedewicz nach der Matchstrafe im Spiel gegen den Kölner EC ausfallen wird bleibt abzuwarten. Jedenfalls möchte man am Sonntag, den 09.10.2011 um 19:00 Uhr die ersten drei Punkte vor heimischer Kulisse einfahren.
 
Spielbericht
17.05.2011 Die neue Saison beginnt

Auch wenn es noch einige Monate dauert, bis das Eis im Neuwieder Ice-House wieder bereitet ist, beginnt bereits am kommenden Montag, den 23. Mai 2011 die neue Saison.
Für eine erfolgreiche Saison ist das Sommertraining unumgänglich und nimmt dem Eishockeysport das Klischee, eine reine Wintersportart zu sein. Bevor es wieder aufs Eis geht, stehen noch viele Trainingseinheiten auf dem Sportplatz, oder im Kraftraum auf dem Programm.
Die Jahrgänge 1997 und JÜNGER treffen sich am Dienstag, den 24.05.2011 um 19:30 Uhr, die Jahrgänge 1996 und ÄLTER am Montag, den 23.05.2011, ebenfalls um 19:30 an der Eishalle. Hier werden dann erste Details zum Sommertraining und der kommenden Saison besprochen. Danach geht es jeweils auf den Sportplatz. Also – Sportkleidung und Laufschuhe nicht vergessen.

Dienstag, 24.05.2011 19:30 Uhr Jahrgang 1997 und JÜNGER
Montag 23.05.2011 19:30 Uhr Jahrgang 1996 und ÄLTER
 
 
EHC Neuwied Bären

Pressemelungen

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