 |
 |
News Die Bären Neuwied
2011 |
 |
|
 |
|
01.04.2012 |
Neuwieder Bären gewinnen zum Saisonausklang in
Darmstadt
Oberliga-Aufstiegsrunde * Deichstädter festigen dritten
Tabellenplatz * Florian Lüsch (2), Stephan Petry,
Alexander Bill und Marc Blumenhofen treffen bei den
Dukes
Mit einem Auswärtssieg bei den
Darmstadt Dukes haben die Bären des EHC
Neuwied die Saison 2011/12 beendet. Die
Deichstädter siegten mit 5:2 (1:0, 2:1, 2:1)
und festigten damit den dritten Tabellenplatz in der
Oberliga-Aufstiegsrunde hinter
Pokalsieger Krefeld und dem Zweiten aus Essen. Es war
der neunte Sieg bei nur fünf Niederlagen für den
Regionalligisten, der damit vorzeitig den Aufstieg in
die Oberliga schaffte.

EHC-Trainer Bernd Arnold musste in Darmstadt
verletzungsbedingt auf Kai Kühlem, Stefan Kaltenborn,
Ernst Reschetnikow und Christian Czaika verzichten -
dennoch waren die Neuwieder von Beginn an das bessere
Team. Die verdiente Führung nach dem ersten Drittel
besorgte Florian Lüsch in Minute 14. Im zweiten
Spielabschnitt konnten die Dukes zwar zunächst durch
Adrian Parejo (27.) ausgleichen, doch die EHC-Stürmer
Stephan Petry (29.) und Lüsch (31.) stellten die Weichen
postwendend wieder auf Sieg. Die mehr als 100 Neuwieder
Fans machten die Partie in Darmstadt zu einem echten
Heimspiel.
Hatten sich die Gemüter auf dem Eis zudem im zweiten
Abschnitt ein wenig erhitzt, beide Teams hatten am
letzten Spieltag spürbar nichts zu verschenken, so
beruhigte sich das Spielgeschehen deutlich im letzten
Drittel. Parejo verkürzte in Unterzahl auf 2:3 (41.),
Alexander Bill besorgte nach 53 Minuten mit seinem 4:2
die Vorentscheidung. Den letzten Treffer der Saison
erzielte Marc Blumenhofen, der zum 5:2-Endstand traf
(60.). Die Bären beendeten die Oberliga-Aufstiegsrunde
mit fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen und
sicherten sich damit verdient den dritten Platz mit drei
Punkten Vorsprung auf Herford und sechs Punkten
Vorsprung auf Regionalligameister Herne.
"Dafür, dass aus der sportlichen Situation eigentlich
die Luft raus war, haben wir noch einmal eine sehr gute
Leistun gezeigt", sagte Arnold. "Wir hatten uns
vorgenommen, dass wir uns noch einmal gut verkaufen. Das
haben wir in der Summe prima gemacht. Jetzt haben sich
alle Beteiligten mal zwei Wochen Urlaub vom Eishockey
verdient, um richtig durchzuschnaufen. Danach geht es an
die intensive Vorbereitung der neuen Saison."
Zum Ausklang der äußerst erfolgreichen Spielzeit
wollen Spieler, Trainer und Vereinsverantwortliche noch
einmal gemeinsam mit den Fans feiern. Die
Saison-Abschlussparty steigt am Samstag, 21. April, 18
Uhr, im Parkwald in Segendorf.
|
 |
|
|
28.03.2012 |
Neuwieder Bären sind heiß auf den Pokalsieg
Rheinland-Pfalz-Pokal * Final-Rückspiel am Freitagabend
um 21 Uhr in der Neuwieder Bärenhöhle gegen Zweibrücken
Oberliga-Aufstiegsrunde * Letztes Saisonspiel nach dem
vorzeitigen Aufstieg steigt am Sonntag in Darmstadt

„Den Aufstieg haben wir in der Tasche. Jetzt wollen wir
quasi das Double perfekt machen“, sagt Bernd
Arnold, Trainer des
EHC Neuwied, vor dem letzten Wochenende der
Eishockeysaison 2011/2012. Die wurde bereits am
vergangenen Sonntag mit dem Heimsieg gegen die Moskitos
aus Essen und dem vorzeitigen Aufstieg in die Oberliga
gekrönt. Aber warum nicht zwei Krönungen feiern, wenn
sich die Chance bietet. Am Freitagabend empfangen die
Bären im Neuwieder Ice House die
Zweibrücken Hornets zum
Final-Rückspiel um den
Rheinland-Pfalz-Pokal, Spielbeginn
ist um 21 Uhr. Am Sonntag
wollen die Deichstädter eine starke Saison mit einem
Sieg im letzten Saisonspiel der Oberliga-Aufstiegsrunde
krönen.
Mit einem 4:4 im Gepäck kehrte eine damals
ersatzgeschwächte Bärenmannschaft vom Hinspiel um den
Rheinland-Pfalz-Pokal aus Zweibrücken zurück. Neun
Stammspieler standen Arnold damals nicht zur Verfügung,
am Freitagabend wird das anders sein. „Niemand wird
geschont“, unterstreicht der Neuwieder Trainer. Und da
auch niemand vorzeitigen Urlaub gebucht hat, werden die
Neuwieder in Bestbesetzung in das finale
Saisonwochenende gehen. „Wir haben unter der Woche schön
trainiert und hatten dabei noch eine Menge Spaß. Am
Freitag und am Sonntag aber werden wir noch einmal
volles Programm Gas geben.“
Abzuwarten gilt jedoch noch, ob auch alle Spieler
einsatzfähig sind. „Der eine oder andere Spieler hat
verletzungsbedingt im Training gefehlt. Da werden wir
abwarten müssen, wie es am Spieltag aussieht.“ Viel mehr
aber wünscht sich Arnold einen weiteren genialen Abend
in der Bärenhöhle vor heimischen Fans. „Am Freitagabend
beginnt doch gegenüber der Eishalle hier in Neuwied die
Kirmes. Wäre doch klasse, wenn die Menschen alle zum
Spiel zu uns rüberkommen und wir gemeinsam einen
möglichen Pokalsieg feiern.“
Doch nicht nur der Pokalsieg ist das Ziel – auch der
jetzt mögliche dritte Platz in der
Oberliga-Aufstiegsrunde wird angepeilt. „Wir wollen am
Sonntag in Darmstadt gewinnen und die Runde auf dem
dritten Tabellenplatz beenden“, sagt Arnold. Das Team
wird dabei von zahlreichen Neuwieder Fans begleitet, die
unter anderem mit einem Fanbus anreisen werden.
|
|
|
26.03.2012 |
Super Bären machen vorzeitig Oberliga-Aufstieg
perfekt
Oberliga-Aufstiegsrunde * Dramatischer Heimsieg gegen
Spitzenreiter Moskitos Essen * Alexander Bill (2),
Stephan Petry und Stefan Kaltenborn machen die Tore *
EHC feiert ausgelassen den Aufstieg
Was für eine Dramatik im letzten Heimspiel der
Oberliga-Aufstiegsrunde: Der EHC Neuwied
brauchte gegen den Spitzenreiter
Moskitos Essen einen Punkt, um den Aufstieg in
die Oberliga perfekt zu machen. Das Hinspiel hatte man
jedoch in Essen mit 2:9 verloren. Und: Essen brauchte
unbedingt einen Sieg, um Erster zu bleiben und damit den
Oberliga-West-Pokal – so die offizielle Bezeichnung
dieser Aufstiegsrunde – zu gewinnen. Doch vor rund 900
frenetischen Zuschauern im Neuwieder Ice House ließen
sich die Bären auch von einem zweimaligen Rückstand
nicht aus der Ruhe bringen und feierten am Ende einen
hochverdienten 4:3 (3:2, 0:0, 1:1)-Erfolg.
Danach brachen in der Bärenhöhle alle Dämme – Fans,
Mannschaft und Trainer feierten gemeinsam den
sportlichen Aufstieg in die Oberliga.

Die erste kalte Dusche für die Gastgeber gab es bereits
nach 18 Sekunden: Alexander Brinkmann hämmerte die
Scheibe mit dem ersten Torschuss der Partie zur Essener
Führung in die Maschen. „Das war natürlich ein echter
Nackenschlag“, sagte EHC-Trainer Bernd Arnold. „Wie die
Mannschaft darauf aber reagiert hat, das war schon sehr
beeindruckend.“ Denn anstatt nun bereits früh die Köpfe
hängen zu lassen, kämpfte sich der EHC zurück in die
Partie. Alexander Bill traf bereits in Minute vier auf
Vorlage von Andreas Czaika und Ernst Reschetnikow zum
1:1. Doch Essen blieb effektiv in der Chancenverwertung:
Als alle mit einem Icing-Pfiff der Unparteiischen
rechneten, ließen diese die Partie weiterlaufen – Andre
Grein legte so Alexander Brinkmann dessen zweiten
Treffer des Abends auf (6.).
Doch die Geschichte dieses atemberaubenden ersten
Drittels war damit noch lange nicht geschrieben. Nur
eine Minute später, Essens Sebastian Hasselberg saß in
der Kühlbox, gelang Stefan Kaltenborn auf sehenswerte
Vorarbeit von Philipp Büermann und Andreas Halfmann
erneut der Ausgleich (7.). Und in Minute 13 brachte der
Mann mit der 13 auf dem Rücken, EHC-Kapitän Stephan
Petry, die Bären erstmals in Führung. Beim Stand von 3:2
für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt – auch,
weil EHC-Keeper Tim Kühlem mit teilweise unglaublichen
Paraden einen dritten Treffer von Essen verhinderte.
Arnold: „Was Tim heute gehalten hat war der Wahnsinn.“
Die Führung für Neuwied zu diesem Zeitpunkt war
keinesfalls unverdient – die Bären hatten sich vom
zweimaligen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen
und – wie auch im zweiten Spielabschnitt – mehr Schüsse
auf das Tor der Gäste abgegeben. Allerdings versäumten
es die Gastgeber bei gleich zwei Großchancen im zweiten
Drittel durch Christian Czaika (33.) und Jens Hergt
(39.) den vierten Treffer nachzulegen. So blieb es bis
ins letzte Drittel spannend und dramatisch – die Bären
schnupperten am vorzeitigen Aufstieg.
Erst Recht, als erneut Alexander Bill mit seinem zweiten
Treffer – die Vorarbeit kam von Florian Lüsch und Jörg
Noack – in der 50. Minute auf 4:2 erhöhte. Ein Treffer,
der am Ende den Unterschied ausmachen sollte. Denn Essen
nahm kurz vor Schluss den Keeper vom Eis, kam durch
Brinkmanns dritten Treffer (58.) noch einmal heran,
konnte aber aus einem Gewühl vor Kühlems Tor Sekunden
vor dem Ende kein weiteres Kapital schlagen. Der EHC
gewann damit alle Heimspiele der Oberliga-Aufstiegsrunde
und legte mit dieser Serie vor den heimischen Fans den
Grundstock für den Aufstieg. Mit der Schlusssirene gab
es denn auch kein Halten mehr: die Spieler gönnten sich
noch auf dem Eis eine Sieger-Zigarre, Bernd Arnold
kassierte eine kalte Dusche in Form eines Eimer Wassers
von Kapitän Stephan Petry und die Fans stürmten das Eis
und feierten mit dem Team den Aufstieg.
„Wir hatten uns selbst unter Druck gesetzt und wollten
heute den einen noch fehlenden Punkt holen“, sagte
Arnold. „Es freut mich riesig für die Mannschaft, für
die Fans und für die Region, dass wir das geschafft
haben. Die Stimmung beim Eishockey in Neuwied ist immer
genial, Heimspiele sind ein Erlebnis – das sagen auch
die Spieler immer wieder. Ich bin sehr glücklich, dass
wir den Aufstieg erreicht haben. Wir werden versuchen,
auch in der nächsten Saison unsere Fans wieder zufrieden
zu stellen.“ Essens Trainer Jan Vondracek sagte nach dem
Spiel: „Das war ein offener Schlagabtausch. Wir wollten
unbedingt Platz eins verteidigen, was uns leider nicht
gelungen ist. Wir hatten schon deutlich schlechtere
Spiele in dieser Saison, die wir gewonnen haben. Wir
haben alles versucht, aber der Wille war bei Neuwied am
Ende größer. Glückwunsch an die Bären zum Sieg und zum
Aufstieg.“

|
 |
|
24.03.2012 |
EHC Neuwied kann Sonntag Oberliga-Aufstieg
perfekt machen
Oberliga-Aufstiegsrunde * 15:4-Kantersieg der Bären in
Netphen * Mit einem Punkt im Heimspiel am Sonntag gegen
Essen steigen die Deichstädter auf * Herne patzt in
Grefrath
Der EHC Neuwied ist nur noch einen
Punkt vom Aufstieg in die Oberliga entfernt. Am
drittletzten Spieltag der Oberliga-Aufstiegsrunde fuhren
die Deichstädter einen ungefährdeten 15:4 (5:0,
2:1, 8:3)-Sieg beim EHC Netphen im Siegerland
ein. Da parallel der Herner EV sein letztes Saisonspiel
in Grefrath verlor, ist Neuwied nur noch einen Punkt vom
Traum Oberligaaufstieg entfernt. Diesen einen Zähler
könnte man schon im Heimspiel am Sonntag (19
Uhr) im Neuwieder Ice House gegen die
Moskitos aus Essen einfahren. "Wir haben in
Netphen die Pflichtaufgabe erfüllt und ein paar Törchen
geschossen", sagte EHC-Trainer Bernd Arnold. "Das war
ein gutes Training, wir haben uns warm gemacht für das
Spiel am Sonntag vor heimischer Kulisse gegen Essen. Wir
alle freuen uns riesig auf dieses Spiel, da wir vor
unseren Fans den Aufstieg perfekt machen können."

Der EHC brauchte rund sieben Minuten, um in Netphen
Spiel zu kommen. Bis dahin hatten die Siegerländer die
beste Chance der Partie durch den Ex-Neuwieder Patrick
Morys, der aber an Keeper Alexander Neurath scheiterte.
Bärentrainer Bernd Arnold hatte Neurath zwischen die
Pfosten gestellt und Tim Kühlem geschont.
In Überzahl eröffnete der Pole Slawomir Kiedewicz den
Torreigen für die Gäste, traf nach acht Minuten zum 1:0.
Nur wenige Sekunden später, auf der Stadionuhr lief
Spielminute neun, legte Marc Blumenhofen den zweiten
Treffer nach. Die rund 150 Zuschauer, davon die Hälfte
aus Neuwied, sahen fortan das erwartete einseitige
Spiel. Christian Czaika in Überzahl (16.), Florian Lüsch
(18.) und Jörg Noack (19.) schraubten das Ergebnis noch
im erste Drittel auf 5:0 in die Höhe.
Die Deichstädter, erneut in Bestbesetzung angetreten,
ließen im zweiten Abschnitt einige Torchancen der
dezimierten Siegerländer zu - die Gastgeber traten mit
lediglich zehn Feldspielern und zwei Torhütern an. Schon
in Minute 23 und 25 hatte Netphen gute Torchancen,
scheiterte aber jeweils an Alexander Neurath. In der 33.
Minute jedoch war auch er beim Kontor von Michael Kousek
machtlos - der Stürmer der Gastgeber traf zum 1:6. Den
Spielverlauf stellte er mit diesem Treffer aber nicht
auf den Kopf - weil zuvor Slawomir Kiedewicz auf 6:0
erhöht hatte (26.) und Willi Hamman eine Minute nach dem
Anschlusstreffer Tor Nummer sieben für den EHC nachlegte
(34.).
Im letzten Drittel wurde es dann ein munteres
Scheibenschießen auf beiden Seiten. Die drei Treffer für
die Gastgeber markierten erneut Kousek (43., 59.) und
Rene Kutzner (49.). Auf der Gegenseite machte Neuwied
das Ergebnis am Ende deutlich zweistellig: Marc
Blumenhofen (41.), Alexander Bill (42.), Jens Hergt
(48.), Andrew Stevenson (48.), Florian Lüsch (49.),
Stephan Petry (50.), Slawomir Kiedewicz (51.) und
Florian Lüsch (58.) schraubten das Ergebnis noch auf
15:4 in die Höhe.
„Es ist verständlich, wenn man nicht gefordert wird,
dass man es defensiv etwas lockerer angehen lässt“,
sagte ein zufriedener Bernd Arnold. „Am Sonntag gegen
Essen werden wir defensiv wieder besser stehen.“ In
diesem Spiel gegen die Moskitos dürfte die Bärenhöhle
erneut zum Hexenkessel werden – gut möglich, dass die
Fans den EHC am Sonntag in die Oberliga brüllen.
Nächste Aufgabe des EHC Neuwied - am Sonntag, 19
Uhr, im Neuwieder Ice House gegen den Tabellenführer
Moskitos Essen.
|
 |
|
21.03.2012 |
Vorbericht Netphen vs
Neuwied und Neuwied vs Essen
In Netphen nicht stolpern, gegen Essen überraschen
Oberliga-Aufstiegsrunde * Saison geht für den EHC
Neuwied in die entscheidende Phase * Letztes Heimspiel
am Sonntag gegen Ligaprimus Essen * Kult-Stadionsprecher
Fredi Winter feiert einmaliges Comeback gegen die
Stechmücken
Die
Oberliga-Aufstiegsrunde geht für den
EHC Neuwied in
die entscheidende Phase. Noch genau drei Spiele stehen
für die Bären auf dem Spielplan, darunter nur noch ein
Heimspiel –
doch das hat es in sich: die Deichstädter empfangen am
Sonntag um
19 Uhr im
Neuwieder Ice House
die Moskitos
aus Essen. Der
Tabellenführer dieser Pokalrunde und die Tatsache, dass
dies das letzte Heimspiel der Aufstiegsrunde ist,
dürften noch einmal für ein volles Ice House sorgen. „Um
lange Wartezeiten zu vermeiden empfehlen wir unseren
Fans, den Vorverkauf
zu nutzen“,
sagt der EHC-Vorsitzende Wolfgang Schneider. Tickets
gibt es bei der Süwag in Neuwied, bei der Tourist-Info
sowie in der American Sportsbar in Neuwied. Zuvor ist
der EHC jedoch bereits am
Freitag (20 Uhr) in Netphen gefordert – und
muss dort seiner Favoritenrolle gerecht werden.

„Wir haben es selbst in der Hand, den sportlichen
Aufstieg in die Oberliga zu schaffen“, sagt
EHC-Trainer Bernd Arnold. „Wir alle, egal ob
Fans, Spieler oder Trainer werden alles dafür tun,
dieses Ziel auch zu erreichen.“ Ohne den Rechenschieber
zu sehr zu beanspruchen ist eines jedoch klar: Spielt
die Konkurrenz wie zu erwarten, dann benötigen die
Deichstädter aus den drei noch ausstehenden Spielen
sieben Punkte, um den Sprung unter die ersten Vier zu
schaffen. Der erste Dreier muss am Freitagabend im
Siegerland eingefahren werden, wenn die Bären auf den
EHC Netphen treffen. Die Gastgeber stehen abgeschlagen
am Tabellenende der Aufstiegsrunde, haben derzeit nur
einen Punkt auf dem Konto. Das Hinspiel gewannen die
Deichstädter in eigener Halle mit 15:5. Dennoch ist man
gewarnt – auf die leichte Schulter darf man schließlich
keinen Gegner in dieser Aufstiegsrunde nehmen. „In
Netphen müssen wir unsere Pflichtaufgabe erfüllen und
mit einer vernünftigen Leistung die drei Punkte
einfahren“, sagt der EHC-Trainer.
Vor heimischer Kulisse können sich die Bärenfans noch
auf zwei echte Leckerbissen freuen – dem letzten
Heimspiel in der Aufstiegsrunde am Sonntag gegen Essen
(19 Uhr) und dem Rückspiel im Finale um den
Rheinland-Pfalz-Pokal am Freitag, 30. März, 21 Uhr. Die
Gastgeber brauchen im Heimspiel gegen Essen mindestens
einen Zähler, um im Aufstiegsrennen zu bleiben. Auf der
Gegenseite brauchen die Moskitos unbedingt einen Sieg,
um den Gewinn des Oberliga-West-Pokals – so die
offizielle Bezeichnung dieser Aufstiegsrunde – perfekt
zu machen. Bernd Arnold: „Ich habe der Mannschaft im
Training gesagt, dass wir weder rechnen wollen noch auf
andere schauen müssen. Wir holen in den drei Spielen
noch neun Punkte und dann ist gut. Ohne Wenn und Aber.
Alles ist möglich, also gehen wir es an!“
Doch die Partie am Sonntag gegen die Stechmücken ist
nicht nur aus sportlichen Gründen quasi eine
Pflichtveranstaltung für die Bärenfans. Denn
Kult-Stadionsprecher
Fredi Winter wird am Sonntag ein einmaliges
Comeback als Stadionsprecher feiern. „Wir hatten diese
Idee schon zu Saisonbeginn. Umso schöner, dass es jetzt
am Sonntag klappt“, sagt Winter. Geplant war eine
Doppelmoderation mit dem aktuellen Stadionsprecher Tim
Rönz, doch dieser ist in seiner Verbandsfunktion am
Sonntagabend in Bitburg im Einsatz. Fredi Winter war
einst zu Meisterzeiten Stadionsprecher in Neuwied –
seine Stimme ist für viele Bärenfans eng verbunden mit
den erfolgreichsten Zeiten, die das Neuwieder Eishockey
bisher erlebt hat. Sein Comeback wird zusätzlich für
Gänsehautmomente sorgen an diesem sicherlich
außergewöhnlichen Abend.
|
|
|
18.03.2012 |
Neuwied feiert wichtigen Heimsieg gegen Grefrath
Oberliga-Aufstiegsrunde * Philipp Büermann macht Erfolg
gegen die GEG in der Overtime perfekt * Gäste erkämpfen
sich mit viel Herz und Einsatz verdient einen Punkt *
EHC vergibt zahlreiche Torchancen
Im vierten Duell mit der
Grefrather EG
feierte der EHC Neuwied
am Sonntagabend in heimischer Eishalle den dritten
Erfolg. Die Bären setzen sich im Spiel der
Oberliga-Aufstiegsrunde
mit 4:3 nach
Verlängerung (2:1, 1:1, 0:1) durch, feierten am
Ende einen verdienten und wichtigen Heimsieg. Das
entscheidende Tor in Overtime gelang Philipp Büermann.
Es war zugleich das dritte Spiel zwischen beiden Teams,
welches erst in der Verlängerung oder im Penaltyschießen
entschieden wurde. „Wir wollten natürlich drei Punkte
holen“, sagte EHC-Trainer Bernd Arnold. „Nun sind es
zwei geworden – und für mich ist das Glas halbvoll und
nicht halbleer.“

Die Gastgeber konnten erneut mit 22 Akteuren in die
Partie gehen – auch angeschlagene Spieler der Bären
stellten sich in den Dienst der Mannschaft. So zum
Beispiel Florian Lüsch, der nach seinem Nasenbeinbruch
beim Spiel in Krefeld noch am Donnerstag operiert wurde,
am Sonntagabend aber schon wieder auf dem Eis stand und
durchspielte. Grefrath, mit 13 Feldspielern und
personell angeschlagen angetreten, hatte denn auch über
60 Minuten deutlich weniger Spielanteile und Torchancen.
Und so lief zunächst auch alles nach Plan für den EHC,
der durch Slawomir Kiedewicz (13.) und Stephan Petry
(15.) mit 2:0 in Führung ging. Weitere Chancen, zum
Beispiel durch Andrew Stevenson, blieben jedoch
ungenutzt. Dazu machte Grefrath mit dem zweiten Schuss
auf das Tor der Bären prompt den Anschlusstreffer:
Kristian Isenberg fälschte einen Schuss von Verteidiger
Andrew Michael Davis unhaltbar für EHC-Keeper Kühlem zum
1:2 ab (16.). „Wir haben im ersten Drittel zwei Mal auf
das Neuwieder Tor geschossen und ein Tor gemacht – das
war natürlich glücklich“, sagte Grefraths Trainer Karel
Lang.
Doch noch hatte es der EHC selbst in der Hand, die
Partie vorzeitig zu entscheiden. Und spätestens mit
Petrys zweitem Treffer nach 32 Minuten – der Kapitän
traf nach einer schönen Einzelaktion – wähnten sich der
EHC uns seine Fans auf der Siegerstraße. Doch Grefrath
setzte weiter mit Erfolg Nadelstiche. So zum Beispiel
beim 2:3 durch einen Rückhandschlenzer von Joey-Max
Menzel in Minute 35. Wieder war das Chancenplus klar auf
Seiten der Bären, wieder aber ließen die Gastgeber diese
Chancen ungenutzt liegen. So zum Beispiel durch Ernst
Reschetnikow (36.) und Willi Hamann (39.). Die Bären
hatten zum einen Schusspech, scheiterten aber auch ein
ums andere Mal am starken Grefrather Keeper Marco Ohmann.
An diesem Muster änderte sich vor erneut lautstarken 652
Fans im Ice House auch im letzten Spielabschnitt nichts
mehr. Marc Blumenhofen verpasste Treffer Nummer vier
(45.), gleiches galt für Stephan Petry in
aussichtsreicher Position (47.). Stattdessen kassierten
die Gastgeber in doppelter Unterzahl den Ausgleich durch
Andrew Michael Davis. Bei diesem Spielstand bleib es bis
zur Schlusssirene – erneut musste also die Verlängerung
um Duell dieser beiden Teams die Entscheidung bringen.
Hier erlöste Philipp Büermann die Neuwieder mit seinem
Treffer in der letzten Spielminute (45.).
„Ich bin natürlich glücklich über den Punkt, auch wenn
ich weiß, dass Neuwied heute drei gebraucht hätte. Wir
mussten heute auf einige Spieler verzichten, die
verbliebenen Jungs aber haben allesamt viel Herz und
Einsatz gezeigt. Man hat im letzten Drittel gespürt,
dass bei Neuwied der Druck zunahm. Natürlich ist das
auch in den Köpfen drin, wenn du 22 Spieler aufstellst
und auf der Gegenseite stehen nur 15 auf dem
Spielberichtsbogen. Wenn du so ein Spiel dann nicht
schon früh entscheidest, dann bekommst du hinten raus
natürlich Druck und tust dich schwer. Das ist Neuwied
heute passiert.“
EHC-Trainer Bernd Arnold unterstrich zunächst: „Das sind
immer schöne Spiele gegen Grefrath. Karel ist ein super
Trainer, der auf hartes, aber faires Eishockey setzt.
Grefrath hat heute das Optimum rausgeholt.“ Mit Blick
auf den Kampf um den vierten Tabellenplatz und die
sportliche Qualifikation zur Oberliga sagte Arnold: „Wir
haben noch drei Spiele und brauchen noch sieben Punkte.
Das Schöne daran ist, wir haben es doch selbst in der
Hand. Jetzt müssen Fans und Mannschaft noch mehr
zusammenrücken und sich gegenseitig zum Erfolg pushen.
Wir haben bis hierhin eine tolle Saison gespielt, die
wollen wir jetzt gemeinsam krönen. Wir freuen uns auf
diesen Saisonendspurt.“
|
 |
|
17.03.2012 |
Neuwieder Rumpfkader erkämpft ein 4:4 in Zweibrücken
Rheinland-Pfalz-Pokal * Bären treten ohne neun
Stammspieler in Final-Hinspiel an * Gute Ausgangslage
für das Rückspiel am 30. März in Neuwied * Sonntag
wichtiges Heimspiel gegen Grefrath
Die Ausgangslage war schwierig, aber der EHC Neuwied hat
die Aufgabe im Finalhinspiel um den
Rheinland-Pfalz-Pokal mit Bravour gemeistert. Die Bären
erkämpften sich mit einem Rumpfkader ein 4:4 beim EHC
Zweibrücken, konnten dabei vier Mal einen Rückstand
ausgleichen. Damit haben die Deichstädter alle
Möglichkeiten, im Rückspiel in heimischer Halle am
Freitag, 30. März, den Pokal nach Neuwied zu holen.
„Entscheidend ist, dass wir alle noch leben und nicht
mit allen Spielern im Krankenhaus sind“, sagte
EHC-Trainer Bernd Arnold unmittelbar nach Spielende.
„Hier müsstest du mal mit einem guten Psychologen
hingehen.“ Arnold spielte damit auf die durchaus
fragwürdige und äußerst ruppige Spielweise der Gastgeber
an.
Im Vergleich zu den jüngsten Spielen in der
Oberliga-Aufstiegsrunde mussten die Bären in Zweibrücken
gleich ohne neun Stammkräfte antreten. Keeper Tim
Kühlem, Verteidiger Kai Kühlem sowie die Stürmer Stefan
Kaltenborn, Stephan Petry, Philipp Büermann, Slawomir
Kiedewicz, Christian Czaika, Florian Lüsch und Willi
Hamann fehlten verletzungsbedingt oder wurden in diesem
Spiel geschont. Dafür halfen die Junghaie Lucas Becker,
Niklas Solder und Jörg Noack sowie die
EHC-Juniorenspieler Dominik Kley und Robin Widder im
insgesamt 16 Spieler umfassenden Kader.
Die Gastgeber gingen vor 450 Zuschauern in der Ice Arena
Zweibrücken in Führung, gleich zweimal alleine im ersten
Drittel. Die Tore von Miroslav Hantak (10.) und Martin
Dessloch (15.) glichen Andrew Stevenson (15.) und Marc
Blumenhofen (17.) aus. Die Hornets hatten mehr
Spielanteile, die Bären die besseren Torchancen – das
Unentschieden ging in Ordnung. Das Angriffsspiel der
Neuwieder war aufgrund der ungewohnten
Reihenzusammenstellung zumeist Stückwerk.
Im zweiten Drittel wurde die Partie ruppiger, dazu hatte
der EHC auch noch Verletzungspech. Nach dem 3:2 für
Zweibrücken erneut durch Hantak (23.) musste Torwart
Alexander Rodens nach 32 Minuten verletzt mit einer
Trage vom Eis gebracht werden. Der EHC-Keeper hatte sich
ohne direkte Gegnereinwirkung am Knie verletzt, musste
mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.
Wenig später musste auch Andreas Halfmann vom Eis,
nachdem er von einem Puck getroffen wurde – der
Verteidiger konnte aber weiter spielen.
Die Spielunterbrechungen aufgrund der Verletzungen
nahmen der Partie spürbar den Fluss. Die Gastgeber
gingen dennoch nicht unverdient mit dieser knappen
Führung in die zweite Pause.
Die Rumpftruppe der Bären schlug sich auch im letzten
Drittel achtbar. Ernst Reschetnikow, der im zweiten
Abschnitt noch eine große Chance nicht hatte nutzen
können, glich zum dritten Mal an diesem Abend die Partie
aus (46.). Doch die Hornets blieben weiter am Drücker,
Pascal Beetz besorgte per Penalty das 4:3 (47.). Die
Antwort des EHC? Der Ausgleich – was sonst: Jens Hergt
traf nach 51 Minuten zum 4:4. Dabei blieb es bis zum
Schlusspfiff. Und da es im Pokal noch ein Rückspiel
gibt, gab es anschließend auch weder eine Verlängerung
noch ein entscheidendes Penaltyschießen. Dem EHC war das
nicht unrecht.
Für die Bärenfans heißt es jetzt am Sonntag das
Neuwieder Ice House erneut in einen Hexenkessel zu
verwandeln, wenn in der Oberliga-Aufstiegsrunde die
Grefrather EG zu Gast ist. Das wichtige Heimspiel
beginnt um 19 Uhr.
|
 |
|
10.03.2012 |
Neuwieder Bären verlieren bei starken Krefeldern
Oberliga-Aufstiegsrunde * Preußen schlagen die
Deichstädter in eigener Halle mit 4:1
Die zweite Überraschung innerhalb von fünf Tagen ist
ausgeblieben: Der EHC Neuwied hat am Freitagabend sein
Gastspiel in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Oberliga
West beim Tabellenzweiten EHC Krefeld mit 1:4 (0:1, 1:1,
0:2) verloren. Über weite Strecken der Partie bestimmten
die Gastgeber mit hohem Tempo das Spielgeschehen und
fuhren einen verdienten Heimsieg ein. Die Deichstädter
hatten im Lauf des Spiels aufgrund von Verletzungen auf
Stürmer Florian Lüsch und Kapitän Stephan Petry
verzichten müssen. Beide hatten am vergangenen Sonntag
drei der vier Tore zum Sieg gegen den gleichen Gegner in
Neuwied erzielt, als Neuwied aus einem 1:3 kurz vor
Schluss einen 4:3-Sieg machte.
Gut die Hälfte der rund 200 Zuschauer in der Krefelder
Rheinlandhalle feuerten die Bären an. Viele Fans wollten
sich das "Rückspiel" nach dem Krimi in der Vorwoche in
der Bärenhöhle nicht entgehen lassen. Doch von Beginn an
mussten auch die Bären-Fans anerkennen, dass Krefeld an
diesem Tag schlichtweg besser war. "Krefeld hat von
Beginn an sehr druckvoll gespielt", sagte Neuwieds
Trainer Bernd Arnold. "Die haben uns sehr früh gestört,
wir kamen so gar nicht dazu, unser Offensivspiel
aufzuziehen."
Die Führung nach dem ersten Drittel, Robert Schubert
hatte Krefeld in Führung geschossen (15.), war ohne
Frage verdient. Die Bären hatten zudem Pech, dass nach
dem Ausfall von Verteidiger Kai Kühlem, der gar nicht
erst mitgereist war, im Verlauf der Begegnung auch noch
Florian Lüsch nach einem unglücklichen Zusammenprall mit
seinem Gegenspieler nach dem ersten Drittel nicht mehr
spielen konnte. Nach dem zweiten Spielabschnitt blieb
zudem Stephan Petry auf der Bank. Er hatte sich trotz
Erkrankung in den Dienst der Mannschaft gestellt, dann
aber kraftlos passen müssen.
Dass Neuwied vor dem letzten Drittel dennoch in
Schlagdistanz lag, hatten die Gäste Christian Czaika zu
verdanken, der in Überzahl den 1:2-Anschlusstreffer
markierte (36.). Zuvor hatten die Preußen aus Krefeld
durch Jan Lankes in der 29. Minute auf 2:0 erhöht.
"Wir haben im Vergleich zu unseren sonstigen Spielen
sehr wenig auf das Tor des Gegners geschossen", sagte
Arnold. "Sicherlich bedingt dadurch, dass uns Krefeld
schon so früh im Spielaufbau gestört hat. Wir haben
zudem aber auch wieder zu viele Strafen kassiert, die zu
Gegentoren geführt haben."
Dennis Swinnen, schon in Neuwied Torschütze, sorgte mit
seinem 3:1 für die Vorentscheidung der Partie (42.).
Zwar nahm der Trainer der Gäste wenige Minuten vor dem
Ende noch einmal eine Auszeit, und viele Fans fühlten
sich an die Schlussminuten vom vergangenen Sonntag
erinnert - doch ein zweites Eishockeymärchen blieb
diesmal aus. Artem Klein beendete mit seinem 4:1 (56.)
alle Hoffnungen auf einen Auswärtspunkt. Dennoch
feierten die Gästefans ihre Mannschaft nach Spielende
lautstark.
|
 |
|
07.03.2012 |
EHC Neuwied will auch in Krefeld voll auf Sieg
spielen
Oberliga-Aufstiegsrunde * Neuwieder Bären sind am
Freitagabend beim Tabellenzweiten gefordert * Einziges
Spiel des Wochenendes für die Deichstädter * Gelingt
erneut ein Erfolg gegen starke Preußen?
Die Eindrücke sind noch frisch, die Gänsehaut noch nicht
ganz verflogen – da geht es für den EHC Neuwied
schon wieder „on the road“. Fünf Tage nach dem
außergewöhnlichen Heimsieg gegen den EHC Krefeld
treffen die Deichstädter erneut auf den gleichen Gegner,
diesmal in der Rheinlandhalle in
Krefeld. Ein Fanbus wird die Neuwieder
Kufencracks zu diesem schweren Auswärtsspiel begleiten,
Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Rückblende: Als die starken Krefelder am Sonntagabend in
Neuwied nach 55 Minuten mit 3:1 in Führung gingen, da
glaubten nur noch die größten Optimisten an eine Wende
im Spiel. Die größten Optimisten – und die 22 Jungs im
Neuwieder Trikot plus Trainer Bernd Arnold. Innerhalb
von drei Minuten drehten die Bären durch Tore von Willi
Hamamm, Florian Lüsch und Stephan Petry die Partie und
sorgten für eine Sternstunde im Neuwieder Ice House. Die
Fans verwandelten die Bärenhöhle in ein Tollhaus und
peitschten ihre Mannschaft in einer atemberaubenden
Schlussphase zum Sieg. Und in all der Hektik behielt
Bernd Arnold stoisch die Ruhe und entschied sich zwei
Minuten vor Spielende für eine ungewöhnliche Maßnahme:
Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Kölner DNL-Spieler
Florian Lüsch und Jörg Noack in anderen Sturmreihen,
Niclas Solder hingegen noch gar nicht auf dem Eis
gestanden. Jetzt brachte Arnold die drei Youngster in
einem Angriffsblock und wurde prompt mit dem
Ausgleichstreffer durch Lüsch belohnt (58.).
„Ich sehe das nicht als eine mutige Entscheidung an“,
sagt der EHC-Trainer. „Die können doch alle Eishockey
spielen. Mutig war es höchstens den arrivierten Spielern
gegenüber, die vielleicht hätten sagen können: Coach,
wie kannst du das machen und nicht uns bringen?
Stattdessen gab es kein Murren, im Gegenteil. Die
schicken die jungen Kerle dann mit Anfeuerungen auf das
Eis wie „Gebt Gas“ und „Haut rein“. Das ist doch
wunderbar. Ich will auch gar nicht mehr hören, das sind
die DNL-Spieler aus Köln. Das sind unsere Jungs, die
gehören zu unserem Team. Alle akzeptieren und
unterstützen sich gegenseitig. Das ist eine pure Freude.
Und nur so kannst du ein solches Spiel auch noch drehen
und gewinnen. Endlich ist unser Kampf bis zum Schluss
auch mal mit einem Sieg belohnt worden.“
Nun also sieht man sich erneut wieder, diesmal in
Krefeld. Die unglaubliche Atmosphäre aus der Bärenhöhle
können die Neuwieder nicht mit in die Rheinlandhalle
nehmen – auch wenn zahlreiche EHC-Fans in Krefeld
erwartet werden. Preußen-Trainer Elmar Schmitz hatte
nach dem Spiel am Sonntag gesagt, dass sich seine
Mannschaft von der Kulisse hatte beeindrucken lassen.
Wie also diesmal einen so starken Gegner wie den
Tabellenzweiten knacken? Arnold ändert die Strategie und
Herangehensweise. „Vor dem Spiel in Herne haben wir
gesagt, dass wir dort nichts zu verlieren haben. Das war
ein Eigentor. Diesmal werde ich es anders anpacken. Wir
werden in Krefeld volles Programm auf Sieg spielen. Wir
wollen 100 Prozent Leistung abrufen und versuchen, uns
in der Tabelle weiter nach vorne zu schieben,
beziehungsweise uns punktetechnisch nach hinten weiter
abzusichern. Jeder Punkt, den wir jetzt holen, kann am
Ende entscheidend sein. Wir haben jetzt nur noch schwere
Spiele gegen Teams, die einen der ersten vier Plätze
haben wollen.“
Das Final-Hinspiel um den Rheinland-Pfalz-Pokal
wurde verschoben. Die Bären treten nicht am Sonntag, 11.
März, sondern am Freitag, 16. März, 20 Uhr, bei den
Zweibrücken Hornets an. Das Rückspiel findet wie bereits
vermeldet am Freitag, 30. März, 21 Uhr, im Neuwieder Ice
House statt.
|
|
|
05.03.2012 |
Wahnsinn: Bären drehen Spiel gegen Krefeld in
den Schlussminuten
Oberliga-Aufstiegsrunde * Neuwied macht in drei Minuten
aus 1:3-Rückstand einen 4:3-Sieg * Kapitän Stephan Petry
trifft 17 Sekunden vor dem Ende zum Sieg * Fans
verwandeln Bärenhöhle in ein Tollhaus
Das Neuwieder Ice House hat schon viele große
Eishockeyspiele erlebt - die Partie der
Oberliga-Aufstiegsrunde am Sonntagabend wird als eine
weitere Neuwieder Sternstunde in die Geschichtsbücher
eingehen. Im besten Spiel der jüngsten Vergangenheit
drehte der EHC Neuwied gegen den
starken Tabellenzweite EHC Krefeld
einen 1:3-Rückstand innerhalb der letzten 180 Sekunden
noch in einen 4:3-Sieg. "Diese
unfassbaren Fans, diese unglaubliche Kulisse hat bei uns
Kräfte freigesetzt", sagte EHC-Trainer Bernd
Arnold. "Ich bin einfach nur stolz auf diese
Fans und auf diese Mannschaft."

Von der ersten Sekunde an boten beide Teams ein
hochklassiges Eishockeyspiel: Rassig, mit gesunder
Härte, aber nie unfair - nur ganze vier Strafminuten
gegen Neuwied und acht (plus eine Zehnminutenstrafe)
gegen Krefeld unterstreichen dies eindrucksvoll. Hier
standen zwei Teams auf dem Eis, die die pure Lust am
Eishockey versprühten. Die Gäste erwischten den besseren
Start, hatten zwei, drei hochkarätige Gelegenheiten,
scheiterten aber im Abschluss an EHC-Keeper Tim Kühlem.
Den ersten Treffer aber machte Neuwied: Florian Lüsch
setzte sich auf Vorarbeit von Stephan Petry stark durch
und schob die Scheibe im Nachsetzen an Krefelds Torwart
Ken Passmann vorbei zum 1:0 in die Maschen (12.). In
einer ausgeglichenen Partie gingen die Gastgeber mit
einer Führung in die erste Pause.
Im zweiten Drittel wurde das Chancenplus der Gäste auch
mit Toren belohnt. Marc Schaub glich in Überzahl aus
(25.), Dennis Swinnen brachte die Preußen nach 33
Minuten in Führung. Krefeld spielte die Angriffe nun
konsequenter zu Ende, wurde nicht zu Unrecht mit der
Führung belohnt. Wenngleich auch Neuwied exzellente
Torchancen hatte, aber Andrew Stevenson (22.), Stephan
Petry (26.), Florian Lüsch (37.) und Jörg Noack (40.)
vergaben oder scheiterten am starken Ken Passmann im
Gästetor.
Im letzten Spielabschnitt lief dem EHC spürbar die Zeit
davon. Philipp Büermann traf nur den Innenpfosten (45.),
Willi Hamann scheiterte ebenfalls in aussichtsreicher
Position (46.). Krefeld setzte im Gegenzug immer wieder
Nadelstiche - und schien die Partie nach 55 Minuten
entschieden zu haben: Maximilian Schielke traf mit einem
schönen Schlagschuss zum 3:1 für die Gäste. "Das 3:1 war
für uns eigentlich der Knock-out", sagte EHC-Trainer
Arnold. "Da kommst du eigentlich nicht noch einmal
zurück. Doch du hast in einer solchen Situation dann
auch nichts mehr zu verlieren und spielst befreiter
auf." Und wie, plötzlich hatte Neuwied auch im Abschluss
das Glück des Tüchtigen. Willi Hamman traf in der 57.
Minute zunächst zum 2:3. "Dieser Anschlusstreffer hat
bei uns und bei den Fans zusätzliche Energien
freigesetzt", sagte der Trainer.
Die offiziell 724 Zuschauer glaubten plötzlich wieder an
die Siegchance der Bären - und durften nur 28 Sekunden
nach dem 2:3 erneut jubeln: Florian Lüsch glich mit
seinem zweiten Treffer des Abends zum 3:3 aus (58.).
"Das Gefühl kann man nicht beschreiben", sagte Lüsch.
"Ich wusste überhaupt nicht, wohin ich nach dem Tor
laufen sollte. Die Fans, der Jubel, das war einfach
alles unglaublich. Es war oberhammergeil." Doch es war
noch nicht zu Ende. "Normalerweise musst du in der
Situation sagen, kommt Leute, wir nehmen den Punkt mit
und sind zufrieden. Aber die Bären gehen immer bis zum
Ende. Wir hatten zuletzt in Grefrath und Herford immer
Pech in der Schlussphase, warum also sollten wir diesmal
kein Glück haben?"
Der Glücksbote des Abends war Kapitän Stephan Petry, der
17 Sekunden vor dem Ende aus halblinker Position die
Scheibe in den Winkel drosch. Der Jubelsturm auf dem Eis
und auf der Tribüne machte aus dem Ice House ein wahres
Tollhaus. "Glückwunsch an Neuwied zu einem verdienten
Sieg", sagte Krefelds Trainer Elmar Schmitz. "Wir haben
defensiv eine schwache Leistung gezeigt, was sicherlich
auch der Stimmung in der Halle und den Neuwieder Fans
geschuldet war. Eine solche Atmosphäre sind meine
Spieler nicht gewohnt. Die Neuwieder haben ihre
Mannschaft unheimlich nach vorne gepeitscht, das hat am
Ende den Ausschlag gegeben."
|
 |
|
03.03.2012 |
Bären belohnen sich in Herford nur mit einem Punkt
Oberliga-Aufstiegsrunde * Niederlage nach Verlängerung
in Ostwestfalen * Blumenhofen und Noack treffen für den
EHC
Mit einem Punkt im Gepäck kehrte der EHC Neuwied am
frühen Samstagmorgen aus dem ostwestfälischen Herford
zurück. Beim Tabellenzehnten der Oberliga West, dem auf
dem Papier zweitstärksten Team in der
Oberliga-Aufstiegsrunde, verspielten die Deichstädter in
der Schlussphase einen möglichen Sieg in der regulären
Spielzeit. In der Verlängerung sicherten sich die
Gastgeber den Zusatzpunkt (3:2), das Team von
EHC-Trainer Bernd Arnold bleibt damit auswärts ohne
Sieg. Da jedoch alle bisherigen Heimspiele gewonnen
wurden, sind die Bären weiter im Rennen um den vierten
Tabellenplatz, der zum sportlichen Aufstieg in die
Oberliga berechtigt. Dazu wäre am Sonntag im mit
Spannung erwarteten Heimspiel gegen den starken
Tabellenzweiten EHC Krefeld ein Sieg äußerst wertvoll.
Das Spiel im Neuwieder Ice House beginnt um 19 Uhr.
"Wir hätten den Sieg verdient gehabt, haben 60 Minuten
sehr gut gespielt. Die Mannschaft hat defensiv sehr gut
gestanden und wir hatten auch mehr Torschüsse als
Herford", sagte EHC-Trainer Arnold. "Es scheint unser
Schicksal zu sein, dass wir auswärts wieder kurz vor
Schluss eine Führung aus der Hand geben. Das ist schade
für die Mannschaft, die sehr gut gespielt hat." Auch
Herfords Trainer Bruce Keller zollte dem Gegner Respekt:
"Neuwied hat heute das System gespielt, dass wir
eigentlich spielen wollten. Und sie haben es heute über
weite Phasen sehr gut gemacht, haben als Team sehr
diszipliniert gestanden. Wir waren oft zu weit weg,
haben das nicht so gut umgesetzt. Am Ende haben wir die
Punkte glücklich geholt."
Neuwied musste in Herford auf den gesperrten Alexander
Bill und den beruflich verhinderten Stefan Kaltenborn
verzichten, dafür stand Kapitän Stephan Petry wieder im
Kader. Zudem konnte Arnold wieder auf drei Kölner
DNL-Spieler zurückgreifen. Verteidiger Kai Kühlem
stellte sich trotz Verletzung in den Dienst der
Mannschaft, musste aber aufgrund starker Schmerzen im
letzten Drittel passen. "Bei unserer Kadertiefe ist es
nicht schlimm, wenn mal ein Spieler ausfällt. Das sehe
ich auch nicht als Entschuldigung dafür an, dass wir am
Ende unglücklich verloren haben. Wir hatten heute wieder
Spieler aus Köln im Team, die, wie alle anderen auch,
hoch motiviert zu Werke gegangen sind. Dazu haben wir
Zwei-Wege-Spieler im Team wie Jens Hergt, der dann für
Kai Kühlem in der Verteidigung gespielt hat. Es macht
einfach Spaß, mit diesen Jungs und diesen Möglichkeiten
arbeiten zu können", sagte Arnold.
Zum Spiel: Marc Blumenhofen hatte Neuwied in der 9.
Minute verdient in Führung geschossen. Aus kurzer
Distanz überwand er mit einem sehenswerten Treffer
HEV-Keeper Florian Holst. Erst im zweiten Drittel konnte
auch Herford mehr Druck ausüben und durch Sven
Johnnhardt ausgleichen (27.). Doch Neuwied blieb
spielbestimmend, ging nach einem schönen Angriff erneut
in Führung: Jörg Noack traf auf Vorarbeit von Slawomir
Kiedewicz und Kai Kühlem zum 2:1 für den EHC (32.). Bei
diesem Spielstand blieb es bis zur 58. Minute, dann
musste Tim Kühlem doch noch einmal den Puck aus dem
eigenen Tor fischen. Gegen Josh Piro hatte der
EHC-Keeper noch klasse pariert, gegen den Abstauber von
Jeff Keller aber war er machtlos. Die Entscheidung
musste in der Verlängerung fallen - und sie fiel
zugunsten der Gastgeber. Als Andreas Czaika auf der
Strafbank saß, traf Herfords Kapitän Michael Reim mit
einem Schlagschuss zum 3:2 (64.).
|
 |
|
28.02.2012 |
Interview mit dem EHC-Vorsitzenden Wolfgang Schneider
"Wir werden weiter für eine gemeinsame Lösung kämpfen"
EHC Neuwied * Vorsitzender Wolfgang Schneider spricht im
Interview über die Hallensituation * „Mir ist die
Meinung des Hallenbetreibers sehr wichtig“ * „Gespräche
mit allen Parteien führen“
„Ice-House-Betreiber schlägt Alarm“ – so berichtete die
Rhein-Zeitung in der Vorwoche über die aktuelle
Situation der Neuwieder Eishalle, Heimspielstätte des
EHC Neuwied. Die Bären kämpfen aktuell um den
sportlichen Aufstieg in die Oberliga, führen hinter den
Kulissen aber rege Gespräche über die Zukunft des
Eissports in der Deichstadt. Hallenbetreiber Arno
Kuhlendahl unterstrich im genannten Artikel, dass die
aktuelle und die kommende Eissaison gesichert seien.
Darüber hinaus sei die Situation jedoch unklar. „Wir
stehen im regen und konstruktiven Meinungsaustausch mit
Arno Kuhlendahl“, sagt der EHC-Vorsitzende Wolfgang
Schneider und unterstreicht: „Wir werden weiter für eine
gemeinsame Lösung kämpfen.“
Herr Schneider, hat Sie der Zeitungsbericht über die
aktuelle Situation des Neuwieder Ice Houses überrascht?
Nein, denn wir wurden im Vorfeld von Herrn Kuhlendahl
über das Erscheinen des Berichts informiert.
Stimmt es, dass der EHC Neuwied weniger Eiszeiten in
Anspruch nimmt? Oder besteht Seitens der Bären nicht gar
der Wunsch nach mehr Eiszeiten?
Wir haben im Vergleich zur Vorsaison lediglich die Zeit
am Samstagmorgen vor den Nachwuchsspielen abgegeben. Zu
dieser Zeit hatten wir Trainingszeiten für die Anfänger,
die noch nicht so weit waren um in der eigentlichen
Mannschaft eingesetzt zu werden. Durch den erfreulich
hohen Zulauf bei den Kleinschülern und Knaben stoßen wir
aktuell an Grenzen. Sollten alle Kinder in dieser
Altersklasse auch in der neuen Saison weiter Eishockey
spielen, müssen wir hier die Trainingszeiten ausweiten.
Kann der Verein mögliche zusätzliche Eiszeiten
finanziell schultern?
Nicht aus eigener Kraft. Möglicherweise müssen wir in
der kommenden Saison ältere Nachwuchsmannschaften
mangels Spieler aus dem Spielbetrieb zurückziehen, so
dass wir hier „intern“ umschichten. Zusätzliche
Eisanmietung über das aktuelle Budget hinaus wird nicht
ohne zusätzliche Unterstützung wie zum Beispiel durch
Sponsoring, die Förderung Stadt oder auch Erhöhung der
Mitgliedsbeiträge möglich sein.
Hallenbetreiber Arno Kuhlendahl sagt, dass er aus
wirtschaftlicher Sicht bei einem zusätzlichen
Spieltermin für den EHC Neuwied freitags weniger
einnehmen würde, als wenn er zur gleichen Zeit Eislauf
anbieten würde. Teilen Sie diese Meinung?
Wichtig ist nach wie vor der sportliche Erfolg der
ersten Mannschaft. Dies wird deutlich, wenn man sich die
Zuschauerzahlen der vergangenen Saison und jetzt
anschaut. Spielen wir vor wenigen Zuschauern, haben wir
wenige Argumente für einen Freitagsspieltermin oder gar
einen früheren Spieltermin sonntags. Ich denke, wenn
unsere Planungen so weiterlaufen und unser Konzept
funktioniert, können wir hoffentlich viele Fans auch in
der kommenden Saison für uns begeistern. Dann bin ich
schon der Meinung, dass durch unsere Eismieten und den
erhöhten Bistroumsatz das Ganze auch für den
Hallenbetreiber lukrativ ist. Man muss ja einfach nur
mal rechnen, wie viele Eisläufer freitags kommen
müssten, um mehr Einnahmen zu bringen als durch unsere
bezahlte Eismiete für ein Spiel. Erfahrungsgemäß nehmen
Eltern auch freitags gerne ihre Kinder mit, da diese
samstags dann ausschlafen können. Somit betreiben wir ja
auch Werbung nicht nur fürs Eishockey, sondern auch für
den Eissport allgemein, was dann wiederrum auch
Synergieeffekte für die Eishalle hat. Dies funktioniert
aber nur, wenn der Spielbeginn freitags spätestens um 20
Uhr wäre.
Wer ist aus Ihrer Sicht gefordert, jetzt aktiv zu
werden? Der Verein? Der Hallenbetreiber? Oder die
Politik?
Gefordert sind hier alle. Ich denke, dass wir hier nicht
mit dem Kopf durch die Wand rennen können. Wir haben
bereits erste Gespräche mit der Politik geführt. Unser
Ziel ist es, alle Parteien von unserem Vorhaben und
unserem Konzept zu überzeugen. Es nutzt recht wenig,
wenn wir die einen für uns gewinnen und die anderen eine
Mehrheit verhindern im Falle einer politischen
Entscheidung. Das war ja auch ein großes Manko vor
Jahren, als es um den Erwerb der Halle durch die Stadt
ging. Auch stehen wir in regem Austausch mit Herrn
Kuhlendahl als Betreiber der Halle. Ich denke, wir
konnten ihm diese Saison zeigen, dass unser Konzept
funktioniert. Wir haben viele Ideen und Anregungen für
die kommenden Spielzeiten. Bisher finden wir bei ihm
immer ein offenes Wort und freuen uns über einen regen
und konstruktiven Meinungsaustausch. Diese dürfen dann
auch schon mal kontrovers diskutiert werden. Mir ist
seine Meinung auch sehr wichtig, immerhin hat er schon
einige Vereine kommen und gehen sehen. Seine Erfahrungen
lassen wir gerne in unsere Überlegungen einfließen.
Insgesamt müssen wir natürlich versuchen, für uns ein
Optimum an Trainings- und Spielmöglichkeiten
herauszuholen. Hier stoßen wir ja nicht nur auf
unterschiedliche Interessen seitens des Betreibers,
sondern auch teilweise der anderen Vereine. Ich bin
recht positiv gestimmt, dass wir eine Lösung finden, den
Eishockeystandort in Neuwied langfristig zu etablieren.
Dafür werden wir weiter kämpfen.
|
|
|
27.02.2012 |
Neuwieder Bären kassieren klare Niederlage in
Herne
Oberliga-Aufstiegsrunde * Neuwied verliert mit 2:8 beim
HEV * Jens Hergt und Willi Hamann treffen für die
Deichstädter
Klare Niederlage für den EHC Neuwied in
der Oberliga-Aufstiegsrunde: Die Bären
verloren am Sonntagabend das Auswärtsspiel beim
Herner EV mit 2:8 (0:4, 1:3, 1:1).
Das Team aus dem Ruhrgebiet nahm damit erfolgreich
Revanche für die Niederlage in Neuwied im Hinspiel. „Wir
müssen uns jetzt den Mund abwischen, unter der Woche gut
trainieren und dann schon am Freitag in Herford es
wieder besser machen“, sagte EHC-Trainer Bernd
Arnold, der dem Gegner fair zum Sieg
gratulierte. „Herne hat das phasenweise wunderbar
gespielt und die Partie auch hoch verdient gewonnen.“
Matchwinner der Partie war Hernes Kapitän Philipp Louven,
der vier Tore erzielte und an drei weiteren Treffern der
Gastgeber beteiligt war.

Bereits nach 16 Sekunden musste Neuwied einen ersten
herben Dämpfer hinnehmen, als Stürmer Alexander Bill
vorzeitig zum Duschen musste. Bill hatte seinen
Gegenspieler mit dem Schläger getroffen und kassierte
wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge eine
Spieldauerdisziplinarstrafe. Keine schmutzige, maximal
eine unglückliche Situation. Die folgende Überzahl
nutzen die Gastgeber durch Sascha Panek zum
Führungstreffer (4.). Und just in dem Moment, als die
Bären wieder komplett waren, erhöhte Marc Höveler auf
2:0 (6.). „Jetzt hätten man sagen können, ok, 0:2, noch
ist nichts verloren“, sagte Arnold. „Doch dann bekommen
wir wieder eine Strafe und Herne legt das nächste Tor
nach. Wir haben das Spiel in dieser Phase auf der
Strafbank verloren.“ Hernes Kapitän Philipp Louven, der
nach seiner Matchstrafe im Hinspiel gegen Neuwied
erstmals wieder auf dem Eis stand, legte Tor Nummer drei
nach (17.), kurz vor der Pause erhöhte zudem Rene
Deppner auf 4:0 (19.).
„Unsere Jungs sind klasse und wollen ja eigentlich
immer, aber ich glaube, dass das 0:4 vor der Pause ihnen
an diesem Abend endgültig den Schwung genommen hat“,
analysierte der Trainer. Zwar konnte Jens Hergt bereits
kurz nach der ersten Pause den 1:4-Anschlusstreffer
markieren (22.), doch die Partie blieb weiter einseitig.
„Da haben wir phasenweise auch einfach nicht gut
gestanden“, sagte der EHC-Trainer. Philipp Louven (25.,
40.) und Antti-Jussi Miettinnen erhöhten bis zur zweiten
Drittelpause auf 7:1.
„Wir haben in der Kabine dann besprochen, das letzte
Drittel bereits als Vorbereitung auf das Spiel in
Herford zu nutzen. Konzentriert in der Abwehr stehen,
vorne vielleicht noch ein Tor machen – das ist uns
gelungen“, sagte Arnold, dessen Team dem HEV im letzten
Drittel ein 1:1 abknöpfte. Louven hatte auf 8:1 erhöht
(45.), Willi Hamann auf 2:8 verkürzt (59.). Zudem
kassierte Neuwied im letzten Spielabschnitt keine Strafe
mehr, nachdem man zuvor nicht den besten Stand bei den
Unparteiischen hatte. Insgesamt 67 Strafminuten sprachen
die in nur zwei Dritteln gegen den EHC aus, davon drei
10-Minuten-Strafen und eine Spieldauerstrafe – Herne
kassierte im gesamten Spiel insgesamt nur fünf
2-Minuten-Strafen. Ein Statistikwert, der den verdienten
Sieg der Gastgeber jedoch nicht schmälern darf.
„Ob du nun 2:3 oder 2:8 verlierst ist am Ende auch kein
Unterschied. Herne brauchte diesen Sieg unbedingt, wir
mussten ihn nicht zwingend einfahren. Auch, wenn es
natürlich schön gewesen wäre, hier wieder drei Zähler
mitzunehmen“, sagte Arnold. „Wir werden ab sofort auf
ein paar Kölner DNL-Spieler zurückgreifen können und
dann mit noch mehr Schwung in die restlichen Spiele
gehen. Mit noch mehr Power und Elan, um unser Saisonziel
zu erreichen – die sportliche Qualifikation zur
Oberliga.“
Statistik:
Herner EV vs EHC Neuwied 8:2 (4:0, 3:1, 1:1).
Tore: 1:0 Panek (4.), 2:0 Höveler (6.),
3:0 Louven (17.), 4:0 Deppner (19.), 4:1 Hergt (22.),
5:1 Louven (25.), 6:1 Miettinnen (32.), 7:1, 8:1 Louven
(40., 45.), 8:2 Hamann (59.).
Zuschauer: 697.
Strafen: Herne: 10 / Neuwied: 67.
Ausblick: Am Freitag, 21 Uhr, spielt
der EHC auswärts in Herford. Am Sonntag, 19 Uhr,
empfangen die Neuwieder im heimischen Ice House Krefeld.
|
 |
|
22.02.2012 |
Mit viel Spaß im Gepäck zum Auswärtsspiel nach
Herne
Oberliga-Aufstiegsrunde * Neuwied reist am Sonntag zum
HEV * Spielbeginn ist um 18.30 Uhr * Stephan Petry noch
gesperrt
„Wir fahren mit viel Spaß am Eishockey nach Herne und
wollen einen der Klubs ärgern, die nach meiner
Einschätzung in die Oberliga aufsteigen werden“, sagt
Bernd Arnold, Trainer des
EHC Neuwied,
vor dem Spiel in der
Oberliga-Aufstiegsrunde beim
Herner EV am
Sonntag um
18.30 Uhr.
Dass die Bären derart entspannt ins Ruhrgebiet reisen
können, haben sie den bisherigen Ergebnissen zu
verdanken. Vier Siege in sechs Spielen zeigen deutlich:
Neuwied ist auf Kurs. Und mit den drei Punkten aus dem
Sieg gegen Herne im Hinspiel ist auch das Punktekonto im
direkten Vergleich bereits satt gefüllt. Eine Niederlage
beim Mitfavoriten auf den Gewinn dieser Pokalrunde wäre
also durchaus zu verschmerzen, auch wenn man nichts
verschenken wird.

„Herne hat sich durch die Niederlage gegen Darmstadt
selbst unter Zugzwang gebracht“, sagt Arnold. „Die
müssen jetzt Gas geben, der Druck ist auf ihrer Seite.“
Das turbulente Hinspiel mit insgesamt 240 Strafminuten
ist beim Bärencoach längst kein Thema mehr. „Was soll
der Stress? Wir haben drei gute Eishockeyspiele auf
Augenhöhe mit Herne erlebt, zwei Mal davon haben wir
gewonnen. Und jetzt treffen wir uns zum vierten Mal.“
Die Niederlage in Grefrath und den Punktverlust gegen
Herford bezeichnet der EHC-Coach im Nachhinein als
„ärgerlich. Aber für mich ist das Glas halbvoll und
nicht halbleer. Wir haben schon eine ganze Menge
erreicht und die Mannschaft spielt mit viel Spaß und
Engagement. Wenn wir jetzt auch in Herne punkten, dann
wären die Karten für uns schon extrem gut gemischt.“
Aktuell belegt Neuwied den vierten Tabellenplatz, der
die Qualifikation zur Oberliga bedeuten würde. Zudem hat
der EHC noch immer zwei Spieler weniger ausgetragen als
der Rest der Liga – man kann also auch noch weitere
Punkte nachlegen.
Dass die Bären bei Ihrer Rückkehr nach Herne sicherlich
mit vielen Pfiffen empfangen werden, stört den Trainer
nicht. „Unsere Spieler haben mittlerweile meine
Mentalität angenommen. Die ärgert das nicht. Im
Gegenteil, die spielen eher noch besser, wenn sie von
vorneherein kräftig ausgepfiffen werden. Je mehr Pfiffe,
desto besser spielen die Jungs.“
Personell wird der Bärencoach, sollten keine neuen
Blessuren oder Erkrankungen hinzukommen, mit dem
gleichen Kader planen können, der am vergangenen Sonntag
einen souveränen Sieg gegen den ESC Darmstadt
eingefahren hat. Zum letzten Mal wird Arnold in Herne
damit auf Kapitän Stephan Petry verzichten müssen, der
das vierte und letzte Spiel seiner Matchstrafe absitzen
muss. Den Ausfall des Stürmers hatte die Mannschaft
bisher blendend kompensiert – und so unterstreicht auch
Arnold noch einmal: „Stephan ist für uns ein sehr
wichtiger Spieler. Aber wenn er fehlt, springen eben die
anderen Jungs ein. Das Team macht das schon.“
|
|
|
19.02.2012 |
EHC Neuwied feiert ersten Saisonsieg gegen ESC
Darmstadt
Oberliga-Aufstiegsrunde * Bären festigen den vierten
Tabellenplatz * Halfmann, Hamann und Bill treffen beim
3:1-Sieg * Rund 700 Fans feiern nach dem Spiel ausgiebig
den Heimerfolg
Vierter Sieg im sechsten Spiel der
Oberliga-Aufstiegsrunde für den EHC
Neuwied: Die Bären schlugen vor 691 Zuschauern
im heimischen Ice House den Tabellendritten
Darmstadt Dukes mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1).
Damit festigten die Deichstädter, die nach Spielende
ausgiebig mit den Fans auf dem Eis feierten, den vierten
Tabellenplatz. "Der Sieg war hochverdient", sagte
EHC-Trainer Bernd Arnold. "Wir haben
das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten." Auch
Darmstadts-Trainer Roger Nicholas sprach von einem
"verdienten Sieg für Neuwied. Die Bären waren gefährlich
im Angriff und haben sehr gut in der Abwehr gestanden.
Wir waren offensiv zu harmlos."

Neuwied spielt gegen Darmstadt und ist drückend
überlegen - das gab es schon zwei Mal im bisherigen
Saisonverlauf. Dass die Partie aber auch mit einem
Erfolg der Bären endete war eine echte Premiere. Zum
ersten Mal in dieser Spielzeit verstanden es die
Deichstädter, das deutliche Übergewicht an Spielanteilen
auch in die notwendigen Tore umzuwandeln. Wenngleich
Neuwied nach 14 Minuten gefühlt bereits mit 2:0 in
Führung lag, auf der Anzeigentafel aber immer noch ein
0:0 stand - beide Treffer wurden nicht gegeben.
Ärgerlich, da trifft man schon mal gegen Darmstadts
Keeper Ilja Doroschenko, und dann zählen die Tore nicht.
Beim ersten Treffer nach einem Schlagschuss von
Verteidiger Andreas Wichterich von der blauen Linie
hatte EHC-Stürmer Marc Blumenhofen den Gästekeeper wohl
behindert und musste für zwei Minuten auf die Strafbank.
Beim zweiten vermeintlichen Treffer enteilte Alexander
Bill in Unterzahl der Dukes-Abwehr und zirkelte die
Scheibe an Doroschenko vorbei in den Torwinkel. Die
Unparteiischen hatten zuvor aber eine Strafe gegen
Darmstadt angezeigt und ein Gästespieler die Scheibe an
den Schlittschuh bekommen - der Pfiff ging im Trubel
unter, der Treffer zählte ebenfalls nicht.
Dass Neuwied dennoch nach dem ersten Drittel in Führung
lag, hatten die Deichstädter Andreas Halfmann zu
verdanken: In Überzahl zog der Verteidiger auf Vorarbeit
von Jens Hergt von der blauen Linie ab - die Scheibe
ging ins Tor, sprang aber wieder heraus. Erst als sich
Keeper Doroschenko die Scheibe unglücklich selbst ins
Tor schob zeigten auch die Unparteiischen den Treffer an
- 18 Sekunden vor der ersten Pausensirene.
Die Gastgeber blieben auch im zweiten Drittel
spielerisch überlegen, Darmstadt erarbeitete sich keine
zwingende Chance. Allerdings überstanden die Dukes auch
eine zweiminütige doppelte Unterzahl unbeschadet. Erst
nach 37 Minuten durften die rund 700 Fans im Neuwieder
Ice House, die für eine prächtige Stimmung sorgten, über
den zweiten EHC-Treffer jubeln: Willi Hamann traf auf
Vorarbeit von Andreas Wichterich und Christian Czaika
zum 2:0.
Erst im letzten Spielabschnitt kam auch Darmstadt
vereinzelt zu Torchancen und nach 48 Minuten in Überzahl
auch zum Anschlusstreffer: Stefan Kaltenborn saß in der
Kühlbox, als Marc Lingenfelser auf 1:2 verkürzte. Doch
bis zum Spielende kamen die Dukes nur noch einmal durch
den Ex-Neuwieder Robin Lehmann gefährlich vor das Tor
von Bärenkeeper Tim Kühlem. Auf der Gegenseite erhöhte
Alexander Bill 13 Sekunden vor dem Spielende mit einem
Schlagschuss aus dem eigenen Drittel ins Gästetor auf
3:1 - Darmstadt hatte Doroschenko für einen sechsten
Feldspieler vom Eis genommen.
Statistik:
EHC Neuwied vs ESC Darmstadt 3:1 (1:0, 1:0, 1:1).
Tore: 1:0 Halfmann (20., ÜZ), 2:0
Hamann (37.), 2:1 Lingenfelser (48., ÜZ), 3:1 Bill (60.,
empty net).
Zuschauer: 691.
Ausblick: Am kommenden Wochenende
müssen die Bären nur einmal auswärts ran, treten am
Sonntag um 18.30 Uhr beim Herner EV an.
|
 |
|
15.02.2012 |
EHC Neuwied will den ersten Saisonsieg gegen
Darmstadt
Oberliga-Aufstiegsrunde * Bären empfangen am Sonntag um
19 Uhr im heimischen Ice House den Tabellendritten *
Grippewelle unter der Woche lässt noch personelle Fragen
offen
43 Tore hat der EHC Neuwied insgesamt
in den drei jüngsten Pflichtspielen im Pokal und am
vergangenen Sonntag in der
Oberliga-Aufstiegsrunde gegen Netphen
geschossen – doch am kommenden Sonntag
wird den Bären das Tore schießen sicherlich nicht so
leicht fallen, wenn um 19 Uhr der
ESC Darmstadt im Neuwieder Ice House
gastiert. Die Dukes sind derzeit Tabellendritter in der
Oberliga-Aufstiegsrunde und die einzige Mannschaft, die
die Bären in der laufenden Saison zwei Mal besiegen
konnte.

„Eine Rechnung offen? Nein, so sehe ich das nicht“, sagt
EHC-Trainer Bernd Arnold. „Das klingt
immer ein Stück negativ. Ich finde sowohl die Mannschaft
wie auch Darmstadts Trainer Roger Nicholas hochgradig
sympathisch. Für uns geht es vielmehr darum, dass wir
gewinnen müssen, wenn wir in dieser Aufstiegsrunde etwas
erreichen wollen. Die beiden Niederlagen aus der
Hauptrunde sind dabei nicht entscheidend, jetzt zählt es
wirklich. Wir werden hart daran arbeiten, diesmal einen
Sieg hinzubekommen.“
Mit 3:4 nach Penaltyschießen hatte Neuwied das Spiel in
Darmstadt verloren, das Heimspiel ging mit 3:1 noch
deutlicher an die Dukes. Besonders Gästekeeper Ilja
Doroschenko hatte den Bären damals die Nerven geraubt.
„Wir müssen eine Mannschaft schlagen, zu der auch ein
Torhüter gehört“, sagt der EHC-Trainer. „Darmstadt hat
eine starke Verteidigung und einen effektiven Sturm,
dazu einen sehr guten Torhüter. Wenn wir aber
konzentriert spielen, dann kann er auch nicht tausend
Hände haben. Auch Netphens Sirringhaus ist kein
schlechter Keeper, trotzdem haben wir 15 Tore
geschossen. Wir müssen das Abwehrbollwerk knacken, dann
schlagen wir auch den Keeper von Darmstadt.“
Personell hofft Arnold, dass sich die zahlreichen Grippe
erkrankten Spieler bis Sonntag wieder erholen werden.
„Am Dienstagabend hätten wir keine Mannschaft
zusammenbekommen. Aber wir haben nur ein Spiel am
Sonntag und können dafür unsere Kräfte bündeln.“ Das
Training am Donnerstag wird wegen Weiberfastnacht
ausfallen, dafür wird das Team am Samstag eine
zusätzliche Einheit einlegen. Mit einem Sieg könnte sich
der Vierte aus Neuwied bis auf zwei Punkte an den
Dritten aus Darmstadt annähern – die Bären haben zudem
auch erst drei Spiele weniger als der ESC absolviert.
Fehlen wird den Neuwieder Bären auch gegen Darmstadt
Kapitän Stephan Petry, dessen Sperre nach seiner
Matchstrafe vom Spielgericht noch angehoben wurde. Hatte
der Kontrollausschuss auf 3 Spiele Sperre plus 1 Spiel
auf Bewährung entschieden, so hob das Spielgericht die
Strafe ohne weitere Anhörung auf 4 plus 2 an. Damit
kehrt Petry nicht wie erhofft in der Folgewoche beim
Auswärtsspiel in Herne zurück ins Team, sondern erst
eine Partie später. Gleichzeitig wurde auch die Strafe
von Hernes Kapitän Philipp Louven aus dem gleichen Spiel
von 3 plus 1 auf 4 plus 2 angehoben. Da Herne jedoch
vorher ein Spiel mehr austrägt, wird Louven für das
Spiel in Herne auf das Eis zurückkehren. „Ich bin sehr
froh, wenn Stephan wieder dabei ist“, sagt Arnold. „Ich
mache mir aber auch keine Sorgen ohne ihn. Das Team
macht das schon.“
|
|
|
13.02.2012 |
Neuwieder Bären feiern
Schützenfest gegen Netphen
Oberliga-Aufstiegsrunde * EHC schießt sich mit
15:5-Erfolg auf den vierten Tabellenplatz * Bernd Arnold
setzt vier Sturmreihen ein * Gastgeber erzielen sechs
Tore in vier Minuten
Eigentlich ist ja gerade Karneval im Rheinland – der
EHC Neuwied feierte dennoch ein
Schützenfest am Sonntagabend in der heimischen
Bärenhöhle: Die Deichstädter schlugen den
Oberligavertreter EHC Netphen mit
15:5 (3:0, 7:1, 5:4) und kletterten
damit in der Oberliga-Aufstiegsrunde
auf den vierten Tabellenplatz – obwohl man noch ein
Spiel weniger ausgetragen hat als der Rest der Liga.
„Wir haben heute das umgesetzt, was wir uns vorgenommen
hatten“, sagte EHC-Trainer Bernd Arnold. Seine
Mannschaft hatte nach dem 3:4 nach Verlängerung in
Grefrath die passende Antwort auf dem Eis gegeben.

Die Gastgeber mussten zwar erneut auf den noch
gesperrten Kapitän Stephan Petry verzichten, konnten
aber dennoch mit vier Sturmreihen auflaufen. Mit Florian
Lüsch, Niclas Solder und Jörg Noack liefen erneut drei
Akteure des DNL-Teams der Kölner Haie im EHC-Trikot auf
– gemeinsam bildeten sie die vierte Sturmreihe. Die Tore
machten jedoch zunächst die arrivierten Neuwieder
Spieler: Philipp Büermann brachte den EHC bereits nach
drei Minuten in Führung, Andrew Stevenson (10.) und
Alexander Bill (14.) erhöhte noch im ersten
Spielabschnitt auf 3:0. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt
war ein Klassenunterschied zwischen beiden Teams
erkennbar.
Netphen, mit nur zwölf Feldspielern auf dem
Spielberichtsbogen angetreten, dezimierte sich in der
Folge selbst. Zwar konnte Michal Kousek nach 24 Minuten
in Überzahl zunächst auf 1:3 verkürzen, dann aber
leistete sich Netphens Kim Weil einen Stockstich gegen
einen Neuwieder Spieler. Weil wurde mit einer
Matchstrafe vorzeitig zum Duschen geschickt, die
fünfminütige Überzahl nutzen die Deichstädter zu gleich
vier Treffern: Willi Hamann (33.), Stefan Kaltenborn
(33.), DNL-Spieler Jörg Noack (35.) und Christian Czaika
(35.) erhöhten auf 7:1. „Wir haben heute erstmals mit
vier Sturmreihen agiert, wollten mit hohem Tempo und
viel Druck agieren. Das ist uns prima gelungen“, freute
sich Arnold. „Wir haben uns auch den Luxus geleistet,
gar nicht mit den Überzahlblöcken zu spielen, sondern
einfach die Sturmreihen durch zu wechseln. Wenn dann
auch unser Kölner Block noch Tore schießt, dann ist das
genau das, was wir uns erhofft haben.“
Doch der Torhunger der Bären, die in dieser Phase sechs
Treffer in vier Minuten erzielten, war noch lange nicht
gestillt. Philipp Büermann (36. und 40.) und Christian
Czaika machten das Ergebnis noch im zweiten Drittel
zweistellig. Zu viel für Netphens Stürmer Rene Sting,
der – als beide Teams schon für die Drittelpause vom Eis
gefahren waren – gleich mehrfach wild gestikulierend auf
die Unparteiischen zufuhr und dafür eine
Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte.
Dass die Gäste trotzdem noch zu weiteren Treffern kamen,
hatten sie vor allem zahlreichen Überzahlsituationen im
dritten Drittel zu verdanken. Vier der insgesamt fünf
Gästetore fielen in numerischer Überzahl – zwei Mal traf
alleine der Ex-Neuwieder Patrick Morys (46. und 51.) ins
Netz, dazu traf auch Andre Bruch im Doppelpack (53. und
60.). Da aber auch die Bären noch fünf Mal einnetzten,
ging auch dieser letzte Spielabschnitt an die Neuwieder.
Slawomir Kiedewicz (44.), Ernst Reschetnikow (54. und
57.), Willi Hamann in Unterzahl (55.) und Junghai Niclas
Solder (58.) sorgten für den 15:5-Endstand.
„Es heute mal mit vier Sturmreihen zu versuchen war ein
Test, der sehr gut gelungen ist“, freute sich Arnold.
„Unsere Stammkräfte haben sofort akzeptiert, dass sie
dadurch weniger Eiszeit haben. Wenn dann ein Spieler wie
Kai Kühlem nach dem Wechsel zu mir kommt und sagt, dass
es einfach nur Spaß macht, mit den Jungs auf dem Eis zu
stehen, dann ist das doch ein tolles Lob.“ Die Lorbeeren
gab DNL-Spieler Florian Lüsch gerne zurück: „Wir sind
hier wirklich super aufgenommen worden von den Spielern,
vom Trainer und auch von den Fans. Natürlich ist es
toll, in Köln zu spielen. Es macht uns aber auch riesig
Spaß, hier zu spielen.“ Was man in Netphen wohl so nicht
unterschreiben würde, EHC-Trainer Reinhard Bruch
erschien trotz entsprechender Absprache nicht zur
Pressekonferenz nach dem Spiel im Neuwieder VIP-Raum.
Statistik
EHC Neuwied – EHC Netphen 15:5 (3:0, 7:1, 5:4)
Tore: 1:0 Büermann (3.), 2:0 Stevenson
(10.), 3:0 Bill (14.), 3:1 Kousek (24.), 4:1 Hamann
(33.), 5:1 Kaltenborn (33.), 6:1 Noack (35.), 7:1 C.
Czaika (35.), 8:1 Büermann (36.), 9:1 C. Czaika (37.),
10:1 Büermann (40.), 11:1 Kiedewicz (44.), 11:2 Morys
(46.), 11:3 Morys (51.), 11:4 Bruch (53.), 12:4
Reschetnikow (54.), 13:4 Hamann (55.), 14:4 Reschetnikow
(57.), 15:4 Solder (58.), 15:5 Bruch (60.).
Zuschauer: 597.
Strafen: Neuwied 22 – Netphen 41 plus
Matchstrafe für Kim Weil (Stockstich) plus
Spieldauerstrafe für Rene Sting (Reklamieren).
Nächste Aufgabe für den EHC Neuwied:
Sonntag, 19. Februar, 19 Uhr, in Neuwied gegen
Darmstadt.
|
 |
|
11.02.2012 |
EHC Neuwied verliert in Grefrath nach Verlängerung
Oberliga-Aufstiegsrunde * 3:1-Führung reicht nicht zum
Sieg * Arnold: Einen Punkt gewonnen, nicht zwei verloren
Niederlage nach Verlängerung für den EHC Neuwied: Die
Bären haben das Auswärtsspiel in der
Oberliga-Aufstiegsrunde bei der Grefrather EG mit 3:4
nach Verlängerung verloren. Die Deichstädter verspielten
im letzten Drittel eine 3:1-Führung, dennoch war
EHC-Trainer Bernd Arnold nicht unzufrieden. "Wir haben
nicht zwei Punkte verloren, sondern einen gewonnen. Wenn
wir am Sonntag gegen Netphen einen Dreier nachlegen,
sind wir weiterhin voll im Soll." Arnold hatte auf die
gesperrten Stürmer Stephan Petry und Slawomir Kiedewicz
sowie Verteidiger Kai Kühlem verzichten müssen.
Für die gesperrten Spieler hatte der EHC die Kölner
DNL-Spieler Florian Lüsch, Jörg Noack und Niklas Solder
ins Team geholt - alle drei hinterließen einen starken
Eindruck. "Sie sind schon jetzt längst ins Team
integriert", sagte Arnold. "Und man merkt, dass sie sich
bei uns wohl fühlen. Das zeigt, wie intakt unsere
Mannschaft ist, die Jungs aus Köln wurden prima
aufgenommen."
Für die Tore sorgten an diesem Abend jedoch die
bisherigen Stammkräfte der Bären, EHC-Stürmer Jens Hergt
machte nach acht Minuten den Anfang. Sein 1:0 hatte auch
nach 20 Minuten noch Bestand. Sturmkollege Willi Hamann
erhöhte nach 25 Minuten auf 2:0. Bis dahin hatte Neuwied
das Spielgeschehen klar dominiert, es jedoch versäumt,
das Ergebnis bereits zu diesem Zeitpunkt deutlicher zu
gestalten. Auf der Gegenseite kam nun auch Grefrath vor
171 Zuschauern, davon rund 40 aus Neuwied, besser ins
Spiel. Dennis Lüdke belohnte seine Mannschaft für den
Aufwand mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 (35.) - Andreas
Wichterich saß zu diesem Zeitpunkt auf der Strafbank.
Als EHC-Verteidiger Andres Stevenson im dritten Drittel
mit einem Schuss von der blauen Linie jedoch auf 3:1
erhöhte (46.), da rechneten die Neuwieder Fans bereits
mit einem Auswärtssieg in Grefrath. Doch die Bären
brachten sich mit unnötigen Strafzeiten aus dem
Rhythmus: Gerrit Ackers traf in doppelter Überzahl zum
2:3 (53.), Roby Haazen traf in einfacher Überzahl zum
3:3 (58.). "Wir haben zu viele unnötige Strafen kassiert
und das Spiel auf der Strafbank verloren", sagte Arnold.
"Beim Spiel 5 gegen 5 waren wir die klar bessere
Mannschaft. Die drei Gegentore dürfen so einfach nicht
fallen."
In der Verlängerung sicherte Jan Stockenschneider den
Gastgebern aus Grefrath mit seinem Treffer elf Sekunden
vor dem Ende den Zusatzpunkt - es war der erste Sieg der
GEG in der laufenden Saison gegen Neuwied. Arnold: "Wir
haben schon in ein paar Stunden die Gelegenheit, vor
unseren heimischen Fans in Neuwied gegen Netphen es
besser zu machen." Das Spiel gegen den Oberligisten aus
dem Siegerland im Neuwieder Ice House beginnt um 19 Uhr.
|
 |
|
08.02.2012 |
Neuwieder Bären spielen in Grefrath und gegen
Netphen
Oberliga-Aufstiegsrunde * Deichstädter müssen Freitag
auswärts bei der GEG ran * Heimspiel am Sonntag gegen
Netphen * Drei DNL-Spieler der Kölner Haie stehen am
Wochenende im Kader
Doppelpack für den EHC Neuwied in der
Oberliga-Aufstiegsrunde: Die Bären
spielen am Freitagabend um 20
Uhr bei der Grefrather EG und
empfangen am Sonntag um 19 Uhr
im heimischen Neuwieder Ice House den
EHC Netphen. „Unsere Hauptaufgabe in
dieser Woche ist es, diese beiden von der
Herausforderung her grauenhaften Spiele im Pokal aus den
Köpfen zu bekommen“, sagt EHC-Trainer Bernd
Arnold. Neuwied hatte in den beiden
Halbfinalspielen gegen den Hessenligisten TSV Mainz
Schott mit 15:1 und 13:3 gewonnen, muss jetzt den
Schalter wieder umlegen auf Oberliga-Aufstiegsrunde.
„Wir müssen besonders im psychologischen Bereich gut
vorbereitet an die Aufgaben herangehen“, fordert der
Trainer. „Die Spiele im Pokal waren sicherlich nicht
schlecht, weil man so Spielpraxis gesammelt hat.
Allerdings verfällt man schnell in den Glauben, dass es
nun so einfach weitergeht. Das ist nicht gewollt von den
Spielern, aber es könnte in den Hinterköpfen stecken.
Wenn wir den Schalter nicht umlegen, dann werden wir
sehr schnell auf den Boden der Tatsachen geholt.“
Die bisherigen Ergebnisse gegen Grefrath haben gezeigt,
dass beide Teams absolut auf Augenhöhe liegen, auch wenn
die Deichstädter beide Partien gewinnen konnten. In
Grefrath setzte man sich mit 3:2 durch, in Neuwied mit
4:3 nach Penaltyschießen. Doch das war in der
Regionalliga-Hauptrunde, jetzt kämpfen beide Teams um
einen der vier vorderen Tabellenplätze, die zum Aufstieg
in die Oberliga berechtigen. Grefrath liegt derzeit mit
sechs Punkten einen Zähler vor Neuwied in der Tabelle
auf Platz fünf, allerdings hat das Team auch schon fünf
Spiele absolviert. Die Bären hingegen waren erst drei
Mal in der Aufstiegsrunde aktiv (zwei Siege gegen
Herford und Herne, eine Niederlage gegen Essen).
Verzichten muss Bernd Arnold aufgrund der Strafen aus
dem Spiel gegen Herne auf Kapitän Stephan Petry
(Matchstrafe, drei Spiele Sperre), Stürmer Slawomir
Kiedewicz und Verteidiger Kai Kühlem (beide
Spieldauerstrafe). Kompensiert werden diese Ausfälle von
drei DNL-Spielern der Kölner Haie. „Wir werden in
Grefrath mit den Kölner Nachwuchsspielern Florian Lüsch,
Jörg Noack und Niklas Solder spielen“, sagt Arnold.
Lüsch und Solder hatten bereits im Pokal in Mainz im
EHC-Team gestanden, für Noack wird es eine Premiere
sein. „Wir werden alle drei Spieler auch am Sonntag in
Neuwied gegen Netphen einsetzen“, sagt der EHC-Trainer.
„Ich möchte, dass sie mal die Neuwieder Atmosphäre
erleben und sehen, welch tolle Fans und Stimmung sie
hier erwartet.“ Der Faktor Bärenfans bleibt für Arnold
ohnehin ein immens wichtiger: „Wollen wir unsere
sportlichen Ziele erreichen, dann brauchen wir unsere
Fans. Wir stecken jetzt mitten in der Aufstiegsrunde,
wann, wenn nicht jetzt, wollen wir aus dem Ice House
eine uneinnehmbare Festung machen? Wir haben noch fünf
Heimspiele in dieser Saison, da muss jedes Mal die Halle
brennen.“
Das gilt aktuell schon für den kommenden Sonntag, wenn
Neuwied den EHC Netphen erwartet. Zwei Spieler waren vor
der Saison aus der Deichstadt zum Oberligisten
gewechselt: Marc Blumenhofen kehrte schon nach kurzem
Gastspiel ins Bärentrikot zurück, Daniel Walther spielt
mittlerweile beim Hessenligisten Diez-Limburg. Dafür
wechselten im Januar mit Daniel Niestroj und Patrick
Morys zwei Neuwieder nach Netphen. Der Oberligist hat
bisher alle seine sieben Spiele in der Aufstiegsrunde
verloren, erst einen Punkt auf dem Konto. In der
Vorbereitung gewannen die Bären ein Testspiel gegen
Netphen mit 3:2. Arnold: „Wenn unser Anspruch ist,
sportlich in die Oberliga aufzusteigen, dann müssen wir
Netphen schlagen. Wenn wir am Ende der Saison
feststellen, dass wir in solchen Spiele Punkte liegen
gelassen haben, die uns zum Aufstieg fehlen, dann waren
wir halt einfach noch nicht so weit.“
|
|
|
23.01.2012 |
Neuwieder Bären feiern Überraschungssieg gegen
Herne
Aufgeheizte Stimmung und 240 Strafminuten im Ice House * Dreifacher
Torschütze Philipp Büermann sorgt sportlich für die
Entscheidung
Dem EHC Neuwied ist die erste große
Überraschung in der Oberliga-Aufstiegsrunde
gelungen. Gegen die klar favorisierten Gäste des
Herner EV feierten die Deichstädter einen
verdienten 5:3-Erfolg (2:1, 2:1, 1:1).
Insgesamt 240 Strafminuten lassen erahnen, dass die
Partie hart umkämpft war - auf beiden Seiten standen am
Ende neben zahlreichen kleinen Strafen und drei
Zehn-Minuten-Strafen jeweils eine Matchstrafe und zwei
Spieldauerdisziplinarstrafen auf dem Spielberichtsbogen.
"Ich würde niemals über den Schiedsrichter urteilen",
sagte EHC-Trainer Bernd Arnold. "Wir
haben beide zu gleichen Teilen darunter gelitten oder
davon profitiert. Ich bin vielmehr stolz auf die
Leistung meiner Mannschaft, die sich diesen Sieg
verdient hat." Die Analyse der Gäste nahm
HEV-Trainer Krystian Sikorski mit in den
Mannschaftsbus - Hernes Trainer erschien nicht zur
Pressekonferenz.

Neuwied begann die Partie mit einem leichten
spielerischen Übergewicht, geriet aber bereits nach drei
Minuten in Rückstand: Sascha Panek überwand EHC-Keeper
Tim Kühlem mit seinem Schuss von der blauen Linie zum
1:0 für Herne. Auf der Gegenseite vergaben Christian
Czaika (9.) und Slawomir Kiedewicz (10.) die bis dahin
besten Chancen der Bären, die wenig später dennoch zum
verdienten Ausgleich kamen: Jens Hergt traf in Überzahl
auf Vorarbeit von Stephan Petry und Willi Hamann zum 1:1
(11.). Und kurz vor der ersten Pausensirene brachte
Philipp Büermann den EHC gar in Führung: Marc
Blumenhofen hatte abgezogen, HEV-Keeper Eike Paulmann
aber ließ die Scheibe fallen und ermöglichte Büermann so
den Abstauber zum 2:1 (19.).
Die Geschichte des ersten Drittels aber waren weniger
die Tore, sondern vielmehr die aufgeheizte Stimmung auf
dem Eis, die sich schon zu diesem Zeitpunkt anstaunte.
In zwei Situationen hatten die Unparteiischen im ersten
Abschnitt das Spiel laufen lassen, obwohl man durchaus
eine kleine Strafe gegen Neuwied hätte geben können.
Doch anstatt im Stile einer Spitzenmannschaft sich
weiter auf die eigene spielerische Stärke zu besinnen
ließen sich die Gäste völlig aus dem Konzept bringen.
Dabei war das Strafenverhältnis zu diesem Zeitpunkt
durchaus ausgeglichen mit fünf kleinen Strafen plus
einer Zehn-Minuten-Strafe für Neuwied und sieben kleinen
Strafen für Herne - davon zwei mit der Schlusssirene des
ersten Abschnitts.
Bei den 727 Zuschauern im Neuwieder Ice House festigte
sich im Laufe der Partie jedoch der Eindruck, dass die
Gäste den EHC schlichtweg unterschätzt hatten. Nächster
Beweis der Herner Hilflosigkeit: Die erste Matchstrafe
der Partie gegen HEV-Kapitän Philip Louven. Der war bei
einem Zweikampf hinter dem eigenen Tor von Stephan
Petrys Schläger getroffen worden, die Unparteiischen
aber ließen weiterspielen. Louvens Reaktion: Zunächst
versuchte er, anstatt einen Aufbaupass zu spielen, den
wenige Meter neben ihm laufenden Petry mit der Scheibe
zu treffen. Als dies misslang und Petry wechseln wollte,
fuhr Louven ihm hinterher und revanchierte sich mit
einem Check gegen den Kopf (26.). Die Bären gaben die
Antwort auf dem Eis: Ausgerechnet Petry machte nur zwei
Minuten später in Überzahl das 3:1 (28.). Dass wenig
später Slawomir Kiedewicz mit der ersten
Spieldauerstrafe der Partie vorzeitig zum Duschen musste
war ärgerlich aus Neuwieder Sicht, aber auch schnell
abgehakt. Der EHC-Stürmer hatte Hernes Antti-Jussi
Miettinnen bei einem Konter am Torabschluss gehindert -
eine Zwei-Minuten-Strafe, vielleicht ein Penalty hätten
es in dieser Situation sicherlich auch getan.
Doch anstatt sich nun ebenfalls lange mit der Strafe zu
beschäftigen, konzentrierten sich die Gastgeber weiter
auf ihr Spiel und legten den vierten Treffer nach.
Philipp Büermann nutzte eine erneute Unsicherheit bei
HEV-Keeper Paulmann zum 4:1 (32.). "Das war schon
arrogant von Herne mit dem zweiten Torhüter zu spielen",
sagte EHC-Trainer Arnold. "Nicht, dass Paulmann ein
schlechter Keeper ist. Aber Stefan Kornewald ist für
mich ein herausragender Torhüter, der vielleicht das ein
oder andere Tor verhindert hätte. Aber Arroganz wird
bestraft - und uns kann es am Ende ja egal sein."
Auswirkungen auf den Spielberichtsbogen aber hatte nicht
nur das vierte Tor von Büermann, sondern vor allem die
noch beim Torjubel ausbrechende Massenschlägerei vor
Hernes Kasten. Stephan Petry und Hernes Edgars Adamovics
hatten sich bereits kurz vor dem Treffer beharkt, nun
streckte der Gästeverteidiger den EHC-Kapitän mit einem
Faustschlag nieder. Neuwieds Verteidiger Kai Kühlem ging
dazwischen, während Petry aufstand und sich einen
Faustkampf mit Marc Höveler lieferte. Das Ergebnis:
Spieldauerdisziplinarstrafen gegen Hernes Höveler und
Adamovics sowie Neuwieds Kai Kühlem. Weil Petry noch
einmal nach Höveler schlug, als der Linesman die beiden
bereits getrennt hatte, kassierte der EHC-Stürmer eine
Matchstrafe.
Bei den nun deutlich ausgedünnten Sturmreihen setzten in
der Folge zwei Akteure besondere Akzente: Hernes
Miettinnen sorgte immer wieder mit viel Tempo für
Gefahr, bereitete die beiden Herner Anschlusstreffer zum
2:4 durch Dominik Ballnus (39.) und zum 3:4 durch Sascha
Panek (41.) vor. Auf der Gegenseite aber sorgte der
dreifache Torschütze Philipp Büermann mit seinem starken
Solo zum 5:3 (51.) für die Entscheidung. Auch, weil
Herne aus zahlreichen Überzahlsituationen (sieben
Zwei-Minuten Strafen für Neuwied gegenüber vier für
Herne im letzten Drittel) selbst in doppelter
numerischer Überlegenheit (1:48 Minuten lang) kein
Kapital schlagen konnte. "Ich denke, Herne kann nicht
sagen, dass man hier heute verpfiffen wurde", sagte
Arnold. Unglücklich hingegen war der Ausfall von Hernes
Dominik Ballnus, der von einer Scheibe getroffen wurde
und in ein Koblenzer Krankenhaus gebracht werden musste.
Die Bären wünschen Ballnus auf diesem Wege eine schnelle
Genesung.
"Wir haben die Niederlage in Essen nicht lange
analysiert. Ich habe den Jungs gesagt: Mund abputzen,
vergesst den Quatsch von Freitag, macht es heute einfach
besser", sagte EHC-Trainer Arnold nach dem Spiel. "Die
Mannschaft hat das super umgesetzt, toll gekämpft und
Hernes starke Stürmer nicht zur Entfaltung kommen
lassen. Ich bin stolz darauf, dieses Team trainieren zu
dürfen." |
 |
|
20.01.2012 |
Bären verlieren bei den Moskitos mit 2:9
EHC Neuwied hat beim Favoriten klar das Nachsehen *
Büermann und Petry treffen für die Deichstädter
Klare Niederlage für den
EHC Neuwied in
Essen: Die Bären haben das erste Auswärtsspiel in der
Oberliga-Aufstiegsrunde
bei den favorisierten
Moskitos mit
2:9 (0:1, 1:5, 1:3) verloren. "Essen hat
verdient gewonnen, auch wenn der Sieg in der Summe
sicherlich ein bisschen zu hoch ausgefallen ist", sagte
EHC-Trainer Bernd
Arnold nach der ersten deutlichen Niederlage
seiner Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf. Hatten
die Bären bisher ein Spiel verloren, dann stets mit nur
einem Tor Unterschied - diesmal waren es gleich sieben.

Der EHC erwischte einen guten Start, hatte die ersten
Chancen der Partie, scheiterte aber schon in den ersten
Versuchen an ESC-Keeper Christian Lüttges. Auf der
Gegenseite agierte der Oberligist schnörkellos und
clever - das brachte den Gastgebern nach acht Minuten
die Führung durch Damian Schneider. Gleich im Anschluss
konnten sich die Deichstäder bei ihrem Schlussmann Tim
Kühlem bedanken, der die Schüsse von Dominik
Scharfenorth (13.) und Alexander Brinkmann (14.) aus
kurzer Distanz entschärfte. Gegen Ende des ersten
Drittels überstanden die Gäste zudem eine doppelte
Unterzahl ohne weiteren Gegentreffer.
Im zweiten Spielabschnitt jedoch wurde ein
Klassenunterschied deutlich. Neuwied kam oftmals einen
Schritt zu spät, hatte Probleme mit dem hohen Tempo der
Stechmücken. "Wobei ich nicht sagen würde, dass es am
Tempo gelegen hat", sagte Arnold. "Uns hat einfach die
Cleverness gefehlt in den Eins-gegen-Eins-Situationen.
Da haben wir uns taktisch nicht geschickt angestellt.
Das müssen wir in Zukunft anders anpacken." Ergebnis
dieser fehlenden Cleverness war ein 1:5 im zweiten
Drittel: Essen ging durch Treffer von Benjamin Musga
(24.) Miikka Jäske (27., Penalty und 33.), Sebastian
Hasselberg (34.) und Sebastian Schröder (37.) mit 6:0 in
Führung. Lediglich Philipp Büermann konnte in Unterzahl
auf Vorlage von Andrew Stevenson (38.) auf 1:6
verkürzen.
Die Entscheidung war damit bereits nach 40 Minuten
gefallen, dennoch feierten die rund 70 Bärenfans auf der
Tribüne lautstark ihre Mannschaft. "Ein Riesendank an
die Fans, die uns wirklich toll unterstützt haben.
Schade, dass sie so eine Klatsche ansehen mussten",
sagte Arnold. Auf dem Eis blieben die Spielanteile
weiter klar verteilt, die Deichstädter aber warfen sich
nach wie vor in jeden Schuss und kamen auch noch zu
einem weiteren Treffer durch Stephan Petry (46.). Auf
der Gegenseite musste EHC-Keeper Alexander Neurath, der
nach dem 0:5 führ Kühlem zwischen die Pfosten fuhr, noch
drei Mal hinter sich greifen: Gordon Kopp (44.),
Alexander Brinkmann (56.) und Damian Schneider (60.)
besorgten den 9:2-Endstand.
"Wir müssen aus dem Spiel unsere Lehren ziehen", sagte
Arnold. Wir müssen aber auch nicht in Essen gewinnen, um
unser Ziel zu verwirklichen, unter die ersten Vier zu
kommen. Und das Schöne am Eishockey ist, dass wir es
schon in zwei Tagen daheim gegen Herne wieder besser
machen können - wenngleich wir auch in dem Spiel wieder
der Außenseiter sind. Heute habe ich in vielen Szenen
die Wachsamkeit vermisst, die möchte ich am Sonntag
wiedersehen bei meiner Mannschaft."
|
 |
|
18.01.2012 |
Neuwied trifft auf die Favoriten aus Essen und Herne
Oberliga-Aufstiegsrunde * Bären sind am Freitag in Essen
und am Sonntag (19 Uhr) in Neuwied gegen Herne nur
Außenseiter
Dieser Doppelpack hat es in sich! Die Neuwieder Bären
gehen als Außenseiter in die beiden anstehenden Spiele
der Oberliga-Aufstiegsrunde: Am Freitag, 20 Uhr,
gastieren die Deichstädter bei den Moskitos aus Essen.
Zwei Tage später, am Sonntag, empfängt die Mannschaft
von EHC-Trainer Bernd Arnold um 19 Uhr im heimischen Ice
House den Regionalligameister Herner EV. „Wir sind in
beiden Spielen definitiv der Außenseiter, aber wir sind
sicherlich nicht komplett chancenlos. Wir wollen die
Favoriten wie bei unserem ersten Spiel in Herne ärgern.
Wenn dabei auch Punkte herausspringen, ist das umso
schöner.“
Vor dem Blick auf die anstehenden Spiele zunächst einmal
der kurze Blick zurück auf den 4:3-Sieg nach
Penaltyschießen gegen den Herforder EV am vergangenen
Sonntag. Denn der Gegner aus der Oberliga hat Protest
gegen die Wertung des Spiels eingelegt. Hintergrund: In
der Oberliga folgt bei Unentschieden erst eine
Verlängerung, dann das Penaltyschießen. In der
Regionalliga wurde bisher ohne Overtime gespielt. Die
Unparteiischen in Neuwied verzichteten daher auf die
Verlängerung und baten beide Teams gleich zum
Penaltyschießen. Das wiederum bemängelt nun Herford –
und sorgt damit für Belustigung bei EHC-Trainer Arnold.
„Das ist doch lächerlich, dafür habe ich kein
Verständnis. Wenn man verliert, dann sollte man das mit
Anstand tun. Und wenn überhaupt, dann wurden doch wir
benachteiligt. Durch die Spieldauerstrafe gegen Herford
hätten wir drei der fünf Minuten der Verlängerung in
Überzahl gespielt. Da hätten wir doch viel größere
Chancen auf einen Sieg gehabt als im Penaltyschießen, in
dem die Chancen wieder 50 zu 50 standen. Was also soll
der Protest jetzt bringen? Das Herford in drei Wochen
noch mal zu uns kommt und wir nur die Overtime spielen?“
Erfreulich war für den Bärentrainer hingegen die Art und
Weise, wie sich seine Mannschaft präsentiert hatte. „Wir
haben uns doch super verkauft und nur sehr unglücklich
noch das 3:3 kassiert. Ich denke, der Sieg nach
Penaltyschießen war die gerechte Belohnung.“ Zu der auch
der wiedergenesene Kapitän Stephan Petry und Neuzugang
Philipp Büermann mit jeweils einem Treffer beigetragen
hatten. „Stephan hat uns schon gefehlt, das hat man
gesehen. Er war gleich wieder präsent und hat ein
wichtiges Tor geschossen, auch wenn er sich bei manchen
Strafen und Aktionen vielleicht ein wenig zügeln sollte.
Auf der anderen Seite setzt er damit Reizpunkte – von
diesem Schlag haben wir nicht viele Spieler im Team. Er
hat in jedem Fall einen super Job gemacht – wie auch
Philipp Büermann, der weit über Regionalliganiveau
spielen kann. Ich habe mich unter der Woche im Training
mit ihm unterhalten. Ich spüre, wie froh er ist, dass er
wieder dabei ist. Die Lust ist einfach wieder da, er
wird noch sehr wertvoll für unsere Mannschaft werden.“
Durch die Rückkehr von Petry und die Verstärkung von
Büermann kann Arnold am kommenden Wochenende personell
aus dem Vollen schöpfen, da auch der gesperrte Willi
Hamann ins Team zurückkehrt. „Wir haben zehn starke
Stürmer, das ist für die Regionalliga sicherlich nicht
selbstverständlich. Ich mache mir noch Gedanken, wer in
den Spielen am Wochenende vielleicht etwas weniger
Eiszeit bekommt. Vielleicht wechseln wir im Spiel durch,
vielleicht machen wir es von Spiel zu Spiel
unterschiedlich. Ich muss mir das noch überlegen und die
Eindrücke aus dem Training berücksichtigen.“
Mit Blick auf die kommenden Gegner sagt Arnold: „Essen
ist unter den eigenen Erwartungen geblieben und nominell
die stärkste Mannschaft in dieser Runde. Das Team ist
sehr gut besetzt. Das gilt auch für Herne, die wir schon
aus der Regionalliga kennen. Eine starke Mannschaft mit
sehr starken Ausländern, die Aufgaben werden schwer,
aber nicht unlösbar.“ Ein Fanbus wird das Team am
Freitag nach Essen begleiten und auch für das Heimspiel
setzt der EHC-Trainer auf die Bärenfans. „Ich war
allerdings von der Zuschauerresonanz gegen Herford
enttäuscht. Was sollen wir denn noch machen, um mehr
Zuschauer in die Halle zu locken? Wenngleich man sagen
muss, dass unsere treuen Fans, die da waren, mal wieder
eine Bombenstimmung gemacht haben. Das hat uns gewaltig
geholfen, dafür können wir uns alle nur bedanken. Aber
die Mannschaft hat einfach mehr Zuschauer verdient.“
|
|
|
16.012012 |
Bären schlagen zum Auftakt Herford nach
Penaltyschießen
Oberliga-Aufstiegsrunde * Blumenhofen trifft
entscheidenden Penalty * EHC-Keeper Tim Kühlem hält Team
lange im Spiel * Rückkehrer Stephan Petry und Neuzugang
Philipp Büermann treffen
Auftakt nach Maß für den EHC Neuwied in der
Oberliga-Aufstiegsrunde: Die Deichstädter feierten im
heimischen Ice House einen 4:3-Erfolg nach
Penaltyschießen gegen den Herforder EV. "Wir wollten
gegen eine kompakte Oberliga-Mannschaft bestehen und
nicht die Hucke voll kriegen - das ist uns gelungen",
sagte EHC-Trainer Bernd Arnold. "Wir haben uns bis zum
Ende Chancen erarbeitet und können sehr zufrieden sein."
Gleich mehrfach hatte in einem ausgeglichenen Match die
Führung gewechselt, am Ende sorgte ein verwandelter
Penalty von EHC-Stürmer Marc Blumenhofen für die
Entscheidung zugunsten der Gastgeber.
Neuwied erwischte den deutlich besseren Start in die
Partie und setzte die von der Papierform zweitstärkste
Mannschaft der Oberliga-Aufstiegsrunde gleich unter
Druck. Bereits nach 24 Sekunden hätte Neuzugang Philipp
Büermann den EHC in Führung schießen können, die Scheibe
jedoch ging knapp am Tor vorbei. Besser machte es Stefan
Kaltenborn, der im Zusammenspiel mit Slawomir Kiedewicz
sehenswert die Abwehr der Ice Dragons düpierte und zum
1:0 einschoss (3.). Weitere Chancen der Bären durch
Christian Czaika (9.) und Kiedewicz (10.) blieben jedoch
ungenutzt, was wiederum Herford zurück ins Spiel
brachte. Der Oberligist kam nach elf Minuten zu den
ersten nennenswerten Offensivaktionen und in Minute 13
zum Ausgleichstreffer: Gästestürmer Sven Johannhardt
schob den Puck am starken EHC-Keeper Tim Kühlem vorbei
zum Ausgleich in die Maschen (13.).
War die Begegnung zu diesem Zeitpunkt weitgehend
ausgeglichen, so sahen die 614 Zuschauer im Neuwieder
Ice House im zweiten Drittel ein klares Chancenplus der
Gäste. Herford profitierte in dieser Phase von der
Tatsache, dass Neuwied sieben kleine Strafen kassierte
und gleich zwei Mal in doppelter Unterzahl agieren
musste. Nicht jede Strafe war unberechtigt, aber einige
hinterließen zumindest ratlose Neuwieder Gesichter. Das
starke Unterzahlspiel der Bären und EHC-Keeper Tim
Kühlem raubten den Ice Dragons jedoch fast die Nerven -
lediglich ein Überzahltor durch Jeffrey Keller (27.) war
die magere Ausbeute der Gäste. "Das hat natürlich Kraft
gekostet", sagte EHC-Trainer Arnold. "Ich bin stolz auf
die Jungs, wie sie diese Phase überstanden haben. Einige
Spieler haben sechs, sieben Minuten in Unterzahl
gespielt und mir gesagt ,Hey Coach, ich kann nicht
mehr', aber sie haben trotzdem weitergekämpft und
zusammengehalten."
So war auch im letzten Drittel noch alles möglich für
den EHC - und die Bären nutzten diese Ausgangssituation:
Zunächst sorgte Neuzugang Philipp Büermann auf Vorarbeit
von Ernst Reschetnikow für den 2:2-Ausgleich (46.), dann
traf der wiedergenesene EHC-Kapitän Stephan Petry nach
toller Einzelleistung zur erneuten Führung (54.). Dass
es nicht für einen Sieg nach 60 Minuten reichte, lag am
späten Ausgleichstreffer durch Darren McKague (57.).
Zudem konnte Neuwied in den beiden Schlussminuten
Großchancen von Kai Kühlem und Stefan Kaltenborn (58.)
in Überzahl nicht nutzen - bei Herford hatte Micah
Anderson nach einem Check gegen den Kopf von Stephan
Petry eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassiert.
Für die Entscheidung zugunsten der Neuwieder sorgte Marc
Blumenhofen, der den sechsten Penalty verwandelte -
zuvor hatten lediglich Stephan Petry (Neuwied) und Sven
Johannhardt (Herford) getroffen. Als Bärenkeeper Tim
Kühlem nach Blumenhofens Treffer den Penalty von Jeffrey
Keller parierte, war der Auftaktsieg in der
Oberliga-Aufstiegsrunde perfekt. "Beide Teams haben über
60 Minuten gekämpft", sagte Arnold. "Das war ein tolles
Spiel für die Zuschauer. Schön, dass auch die
Kleinigkeiten gestimmt haben, wie zum Beispiel das Tor
von Stephan Petry nach seiner Verletzungspause oder der
Treffer von Philipp Büermann in seinem ersten Spiel für
uns." Gästetrainer Bruce Keller musste eingestehen, dass
"das Spiel schneller war, als ich erwartet hatte. Wenn
wir unsere Chancen genutzt hätten, dann hätten wir das
Spiel gewinnen müssen. Glückwunsch an Neuwied, die Bären
haben sich den Sieg hart erkämpft. Wir müssen dagegen
wohl noch ein bisschen mehr kämpfen, um erfolgreich zu
sein in dieser Oberliga-Aufstiegsrunde."
|
 |
|
11.01.2012 |
Schwerer Auftakt für den EHC gegen Oberligist
Herford
Oberliga West Pokal * EHC Neuwied startet mit
Heimspiel gegen Herford in die Aufstiegsrunde *
Spielbeginn am Sonntag ist 19 Uhr
Die Schonzeit ist vorbei, die Vorbereitung
abgeschlossen: Mit einem Heimspiel startet der
EHC Neuwied am Sonntag in den Oberliga
West Pokal. Nachdem die Bären die Regionalliga
als Vizemeister abgeschlossen hatten, geht es nun in
einer Liga gegen die vier letztplatzierten Teams aus der
Oberliga West sowie die ersten vier Teams aus der
Regionalliga NRW. Zum lang ersehnten Auftakt in die
Aufstiegsrunde, an deren Ende sich die vier
Erstplatzierten sportlich für die Oberliga West
qualifiziert haben, gibt der Herforder EV
seine Visitenkarte in der Bärenhöhle ab. Spielbeginn im
Neuwieder Ice House ist am Sonntag um
19 Uhr.

„Herford ist ein Oberligist, der Grefrath gleich zum
Auftakt der Runde am vergangenen Wochenende ziemlich
deutlich in die Schranken verwiesen hat“, sagt
EHC-Trainer Bernd Arnold. Der HEV hatte vor
heimischen Fans mit 5:1 gegen den Tabellendritten der
Regionalliga gewonnen – ein deutliches Statement. Zum
Vergleich: Neuwied hatte die Partie in Grefrath knapp
mit 3:2 gewonnen, sich vor heimischem Publikum erst im
Penaltyschießen durchsetzen können. „Herford will auch
in Zukunft in der Oberliga spielen und das werden die
uns auch recht schnell deutlich machen wollen. Unsere
Aufgabe wird es sein, sehr schnell zu verstehen, wie wir
uns gegen einen solchen Gegner wehren können.“ Fakt ist:
Das Tempo in der Regionalliga ist mit dem in der
Oberliga kaum zu vergleichen - auch Teams, die im
Tabellenkeller gestanden haben, spielen auf hohem
Niveau.
Dennoch war die bisherige Saison in der Oberliga für
Herford eher ernüchternd. Fünf Siege standen am Ende
nach 22 Spielen auf dem Guthabenkonto der Gäste, zwei
davon am grünen Tisch. Die Niederlagen in Krefeld und
bei den Löwen Frankfurt (0:14) wurden jeweils mit 5:0
für Herford gewertet. Dazu feierte das Team von Trainer
Bruce Keller zwei Siege gegen das Schlusslicht aus
Netphen und einen Sieg gegen den Vorletzten aus Krefeld.
Topscorer der Gäste ist der Amerikaner Josh Piro mit 5
Toren und 23 Assist.
Mit Blick auf den EHC-Kader freut sich Bärentrainer
Bernd Arnold auf die Rückkehr des Kapitäns – Stürmer
Stephan Petry hat seine Verletzung auskuriert und wird
am Sonntag erstmals wieder auf dem Eis stehen. „Stephan
ist schon ziemlich weit, auch wenn ihm in der einen oder
anderen Situation noch ein paar wenige Prozent fehlen.
Aber ich mache mir keine Sorgen, er wird dem Team auf
Anhieb helfen können.“ Verzichten muss er dabei jedoch
auf seinen gewohnten Sturmpartner Willi Hamann, der für
die Partie gegen Herford noch gesperrt ist.
Wer den Platz an der Seite von Petry einnehmen wird,
ließ der Trainer noch offen. Durch die Verpflichtung von
Philipp Büermann unter der Woche ist Arnold jedoch um
eine Option reicher im Sturm. „Wir dürfen zu Beginn
nicht zu viel von Philipp erwarten, schließlich hatte er
zuletzt einige Monate pausiert. Verlernt hat er
allerdings nichts. Was man in 16 Jahren gelernt hat,
verliert man nicht einfach so in drei Monaten“, sagt der
EHC-Trainer.
|
|
|
10.01.2012 |
Bären verpflichten Büermann und kooperieren mit den
Haien
Oberliga West Pokal * EHC Neuwied verstärkt sich mit
Mittelstürmer Philipp Büermann * Fünf DNL-Spieler der
Kölner Haie erhalten Doppellizenz * Morys und Niestroj
wechseln nach Netphen
Eine Woche vor dem ersten Spiel des EHC Neuwied im
Oberliga West Pokal hat sich das Personalkarussell bei
den Bären noch einmal kräftig gedreht. Die Deichstädter
haben mit Mittelstürmer Philipp Büermann einen Spieler
mit Oberligaerfahrung verpflichtet. Zudem werden fünf
Spieler des aktuellen DNL-Kaders der Kölner Haie mit
einer Doppellizenz ausgestattet und damit für die Bären
spielberechtigt. Verteidiger Patrik Morys und Stürmer
Daniel Niestroj zieht es derweil zum Oberligisten EHC
Netphen, Gegner der Neuwieder im Oberliga West Pokal.
„Ich habe Philipp selbst drei Jahre in Köln trainiert
und kenne ihn sehr gut“, sagt EHC-Trainer Bernd Arnold
über seinen Neuzugang Philipp Büermann. „Er ist mit der
Kölner DNL-Mannschaft Deutscher Meister geworden und hat
zahlreiche Jugend-Nationalmannschaften durchlaufen. Er
ist ein technisch sehr starker Spieler, der über Jahre
eine hervorragende Ausbildung genossen hat.“ Der
22-Jährige hatte nach seiner Zeit bei den Kölner Haien
beim EHC Dortmund und den Ratinger Ice Aliens erste
Erfahrungen im Seniorenbereich gesammelt und war zuletzt
in der Saison 2010/11 für den Oberligisten Neusser EV
aktiv (36 Spiele, 13 Tore, 11 Vorlagen). In dieser
Saison hatte er sich zunächst eine Auszeit genommen, bis
er sich nun für den EHC Neuwied entschied.
„Ich verfolge natürlich das, was meine ehemaligen
Spieler so machen“, sagt Arnold. „Bei Philipp konnte ich
jedoch nicht feststellen, wohin er gewechselt war. Also
habe ich ihn kontaktiert. Er hat mir dann gesagt, dass
er im Sommer einfach mal eine Auszeit brauchte. Ich kann
das gut verstehen. Wenn du 16 Jahre lang jeden Tag
trainierst und am Wochenende nie Daheim bist, dann ist
irgendwann der Akku leer. Aber Philipp ist wie wir alle
infiziert mit dem Virus Eishockey, und so hat er jetzt
wieder Lust bekommen, auf das Eis zurückzukehren.“ Dass
er dies für die Bären tut, freut nicht nur seinen alten
und neuen Trainer. „Philipp ist sportlich und menschlich
ein großer Gewinn für die Mannschaft“, sagt
EHC-Vorsitzender Wolfgang Schneider.
Ein großer Gewinn für den gesamten Verein ist zudem die
neue Kooperation mit dem DNL-Team der Kölner Haie.
Gleich ein ganzer Block des aktuellen Kaders wird mit
einer Doppellizenz für den EHC Neuwied ausgestattet und
damit für die Bären spielberechtigt: Lucas Becker,
Jannik Moser (beide Verteidiger), Niklas Solder, Jörg
Noack, Florian Lüsch (alle Stürmer). „Jahrelang haben
Neuwieder Trainer und Vorstände versucht, diese
Kooperation mit den Haien auf die Beine zu stellen. Dank
Bernd Arnold und seinen hervorragenden Kontakten nach
Köln ist dies erstmals gelungen und für uns als Verein
eine außergewöhnlich erfreuliche Nachricht“, sagt der
EHC-Vorsitzende Wolfgang Schneider. „Mindestens genauso
erfreulich ist die Tatsache, dass wir uns mit Bernd
Arnold bereits darauf geeinigt haben, über die Saison
hinaus zusammenzuarbeiten. Bernd ist ein absoluter
Glücksgriff für die Bären – gemeinsam mit ihm werden wir
jetzt hinter den Kulissen auch die Planungen für die
neue Saison angehen. Wir planen zweigleisig, um sowohl
für die Oberliga als auch für die Regionalliga gerüstet
zu sein.“
Mit Blick auf die Doppellizenzen der DNL-Spieler aus
Köln sagt Bernd Arnold: „Es ist vorerst nicht geplant,
dass die Spieler schon jetzt bei uns im Team auflaufen.
Wir sichern uns damit vor allem für den Fall ab, dass
wir mal eine Vielzahl an kranken oder verletzten
Spielern haben. Die DNL-Spiele der Haie gehen dabei
natürlich vor.“ Ausschließen sollte man es aber nicht,
dass der ein oder andere Akteur nicht vielleicht doch
mal für den EHC aufläuft. Gut möglich auch, dass alle
Akteure nach Ende der DNL-Saison zum Kader der
Deichstädter stoßen. Nicht mehr zum Neuwieder Team
gehören hingegen Verteidiger Patrik Morys und Daniel
Niestroj – Ligakonkurrent Netphen hat für beide Spieler
die Freigabe erbeten.
|
|
|
18.112011 |
Blumenhofen und Kiedewicz ebnen den Weg zum Sieg
Ungefährdeter Sieg in Frankfurt * Kapitän Stephan Petry
fällt einige Wochen aus
Der erste Schritt auf dem Weg zur Tabellenspitze ist
gemacht: Der EHC „Die Bären" Neuwied hat das
Auswärtsspiel bei der 1b der Young Lions Frankfurt am
Freitagabend mit 7:4 gewonnen (3:1, 2:0, 2:3). Die
Deichstädter agierten spielerisch überlegen, ließen kaum
Torchancen der Gastgeber zu und feierten am Ende einen
ungefährdeten Dreier in der Mainmetropole.
EHC-Trainer Bernd Arnold hatte unter der Woche zunächst
einmal eine Hiobsbotschaft zu verdauen: Stürmer Stephan
Petry hatte sich das Wadenbein gebrochen, wird nun
einige Wochen ausfallen. „Ich hoffe, dass ich zum Beginn
der Oberliga-Aufstiegsrunde wieder fit und an Bord bin",
sagte der Kapitän. Vorausgesetzt natürlich, der EHC
erreicht diese Runde und schließt die Saison in der
Regionalliga NRW auf einem der ersten vier Plätze ab.
Doch wer mag nach den zuletzt konstant starken
Leistungen der Deichstädter daran zweifeln.
Neben Petry musste Arnold auch auf Igor Engelmann und
Dominik Kley verzichten. Dennis Stroeks trug in
Vertretung von Petry das „C" auf der Brust, Marc
Blumenhofen rückte für den verletzten Kapitän in die
erste Sturmreihe neben Wili Hamann und Christian Czaika.
Eine Formation, die sich schnell finden sollte - bereits
nach fünf Spielminuten besorgte Blumenhofen auf
Vorarbeit von Christian Czaika die Führung. Eine
Unachtsamkeit in der Defensive des EHC nutzte Adrian
Ostendorff jedoch zum Ausgleich, der Lions-Stürmer
überwand in der 8. Spielminute Neuwieds Keeper Tim
Kühlem.
Doch die Gäste rückten noch vor der ersten Drittelpause
auf der Außen-Eisfläche am Frankfurter Eisstadion die
Verhältnisse wieder zurecht. Verteidiger Andrew
Stevenson in Überzahl (11.) und erneut Blumenhofen (18.)
sorgten für eine 3:1-Führung nach 20 Spielminuten. Und
das Arnold-Team kam mit einer Menge Schwung wieder aus
der Kabine, ließ in der Defensive kaum noch Chancen zu
und stellte per Doppelschlag die Weichen endgültig auf
Sieg: Slawomir Kiedewicz schoss die Bären mit seinen
beiden Treffern in der 23. Spielminute mit 5:1 in
Führung. Die beste Chance der Hessen prallte in der 37.
Minuten an den Pfosten - zu diesem Zeitpunkt saß Andreas
Halfmann auf der Strafbank.
Ansonsten blieb die Partie nach der 23. Minute eher
unspektakulär, was sich aber in den letzten drei
Spielminuten schlagartig änderte. Fünf Treffer sollten
zwischen der 57. und der 60. Minute noch fallen, drei
davon für die 1b der Young Lions. Michael Keßler
verkürzte auf 2:5 (57.) und 3:7 (60.), dazwischen hatten
Kai Kühlem (58.) und erneut Kiedewicz (59.) die Tore
sechs und sieben erzielt. Mit der Schlusssirene - auf
der Stadionuhr war die Zeit bereits abgelaufen - traf
Frankfurt noch zum 4:7.
„Wir haben mit wenig Aufwand die drei Punkte
eingefahren“, sagte ein zufriedener Bernd Arnold. „Das
war ein Pflichtsieg, die Pflicht ist erfüllt. Ansonsten
war es eher ungewohnt, draußen und fast ohne Fans und
Stimmung zu spielen. Wenngleich unsere Fans uns
natürlich toll unterstützt haben. Wir haben im zweiten
Drittel phasenweise wunderschönes Eishockey gespielt,
freuen uns jetzt aber darauf, am Sonntag vor dem
heimischen Fans zu spielen und uns mit einem möglichen
Sieg an die Tabellenspitze der Regionalliga zu
schießen.“
|
 |
|
15.11.2011 |
EHC Neuwied peilt den Sprung an die Tabellenspitze an
Es hat für den weiteren Saisonverlauf keine direkte
Bedeutung, aber es wäre eine längst fällige Belohnung
für die Mannschaft des Eishockey-Regionalligisten EHC
„Die Bären“ Neuwied: Gelingen am Wochenende zwei Siege,
dann winkt zum zweiten Mal in dieser Spielzeit die
Tabellenführung.
„Die Jungs hätten sich das verdient“, sagt Trainer Bernd
Arnold. „Wir haben den aktuellen Ligaprimus aus Herne
geschlagen und bis auf einen Schönheitsfehler in
Darmstadt eine perfekte Saison gespielt. Da darf man
dann ruhig auch Tabellenführer sein.“
Neuwied ist sowohl bei den Young Lions Frankfurt 1b
(Freitag, 20 Uhr) als auch im heimischen Ice House am
Sonntag um 19 Uhr gegen den Aachener EV der klare
Favorit – beide Teams haben bisher erst einen Sieg
eingefahren. Dass man überhaupt mit zwei Punkten hinter
Spitzenreiter Herne liegt, ist der Tatsache geschuldet,
dass das Team aus dem Ruhrpott eine Woche vor dem EHC in
den Ligaspielbetrieb gestartet war und bisher stets ein
Spiel mehr absolviert hatte. Am kommenden Wochenende
kann Herne aber „nur“ in Aachen punkten, während Neuwied
nach Spielen aufschließen wird. Für den Trainer ist es
indes kaum von Bedeutung, ob sein Team nun Erster oder
Zweiter ist.
„Wir wollen unter die ersten Vier. Da stehen wir
derzeit, und da werden wir auch bleiben, wenn wir die
Aufgaben weiterhin so souverän lösen. Die Mannschaft
spielt seit dem ersten Spieltag auf sehr gutem Niveau.“
Acht Siege aus neun Spielen lautet die bisherige Bilanz,
darunter zwei klare Erfolge gegen die Gegner vom
Wochenende: in Aachen gewann der EHC mit 13:6, gegen
Frankfurt mit 14:2. „Wir erwarten für die beiden Spiele
sechs Punkte, alles andere wäre eine herbe
Enttäuschung“, sagt Arnold. „Nimmt man die Ergebnisse
aus den Hinspielen zum Maßstab, dann sind das am Freitag
und Sonntag Pflichtaufgaben für uns.“ Dass es dabei an
diesem Wochenende durchaus wieder etwas robuster zugehen
dürfte als beim lockeren 5:1-Sieg am vergangenen Sonntag
gegen Moers kommt Arnold nicht einmal ungelegen. „Wir
wollen Eishockey spielen. Da gehört Körperkontakt
einfach dazu. Es ist völlig egal, welche Spielstärke der
Gegner hat: Wenn er körperlich robust zur Sache geht,
dann werden wir dagegen halten. Vielleicht ist es
manchmal sogar ganz gut, wenn die Jungs schon nach 30
Sekunden einen harten Check kassieren. Dann ist man
gleich hellwach und auch konzentriert im Spiel.“
Personell ist erneut ein Wechsel zwischen den Pfosten
angedacht: „Ich denke, nun sollte auch der andere Alex
seine Chance bekommen“, sagt Arnold – und meint damit
Alexander Rodens. „In welchem der beiden Spiele steht
jedoch noch nicht fest, das mache ich auch von den
Trainingseindrücken abhängig.“ Zudem rechnet der Coach
mit der Rückkehr der zuletzt angeschlagenen Stürmer
Christian Czaika und Stefan Kaltenborn sowie von
Verteidiger Igor Engelmann.
Fanbus nach Solingen
Der EHC Neuwied bietet für das Auswärtsspiel bei den
Raptors des EC Bergisch-Land am Freitag, 2. Dezember,
Spielbeginn ist um 20 Uhr, einen Fanbus an. Der Preis
pro Person beträgt 10 Euro. Anmeldungen sind am Sonntag
beim Heimspiel des EHC Neuwied gegen Aachen oder per
E-Mail an michaelalaux@gmx.de möglich.
|
|
|
14.11.2011 |
Geburtstagskind Petry schießt Bären zum Heimsieg
Achter Sieg im neunten Spiel für den
Eishockey-Regionalligisten EHC Neuwied: Die Bären
schlugen vor 590 Fans im heimischen Ice House den
Tabellenvorletzten GSC Moers mit 5:1 (2:0, 3:0, 0:1).
EHC-Trainer Bernd Arnold musste auf die erkrankten
Christian Czaika, Stefan Kaltenborn und Igor Engelmann
verzichten. Größere Personalsorgen brachte jedoch sein
Gegeüber mit: GSC-Trainer Marco Piwonski standen in der
Deichstadt zwei Keeper, neun Feldspieler und eine
Feldspielerin zur Verfügung.
Kaum eine Szene beschreibt die Partie so passend wie
jene Situation aus der 29. Minute: Sarah Weyand hatte
sich auf der linken Seite durchgespielt und einen Schuss
auf das Tor von EHC-Keeper Alexander Neurath abgegeben -
angefeuert wurde die Nationalspielerin dabei von den
gegnerischen Bärenfans. Zu überlegen agierten die
Neuwieder, als dass man nicht auch mal eine der wenigen
Torchancen der Gäste hätte bejubeln dürfen.
Zu diesem Zeitpunkt lagen die Mannen um Kapitän Stephan
Petry, der am Spieltag seinen 28. Geburtstag feierte,
bereits komfortabel in Front. Dem Führungstreffer von
Slawomir Kiedewicz in der 10. Spielminute (Vorarbeit
Andreas Czaika und Ernst Reschetnikow) ließ der Kapitän
nur sieben Minuten später den zweiten Treffer folgen
(10.), vorbereitet von Andrew Stevenson und Willi
Hamann. Der EHC war spielerisch und läuferisch klar
überlegen, beide Teams agierten zudem aufgrund der
deutlichen Überlegenheit der Gastgeber wenig
körperbetont.
Besonders Verteidiger Andrew Stevenson, der bei den
Spielen in der Vorwoche in Herne und Darmstadt noch
gefehlt hatte, merkte man den Spaß am Spiel an: Immer
wieder tanzte sich der Amerikaner mit hohem Tempo durch
die gegnerischen Reihen, auch wenn er sich nicht mit
einem Tor belohnen sollte. Die Treffer machten hingegen
die anderen: Petry (30., 40.) und Alexander Bill (39.)
sorgten für eine beruhigende 5:0-Führung nach dem
zweiten Drittel.
Bärenkeeper Alexander Neurath, der an diesem Abend für
Tim Kühlem zwischen den Pfosten stand, verlebte auch im
letzten Spielabschnitt einen ruhigen Abend - zumindest
bis zur 57. Spielminute, dann nutzte Dennis Bißmann eine
der wenigen Torchancen zum Anschlusstreffer für Moers.
Einziges Manko im Spiel des EHC: Die Gastgeber machten
zu wenig aus ihren Chancen, brachten trotz zahlreicher
Chance die Scheibe nicht mehr am starken GSC-Keeper
Robin Heinrich vorbei. Dennoch, zwei Statistikwerte
beschreiben den Spielverlauf recht eindrucksvoll:
Neuwied ging mit einem Schussverhältnis von 79:19 vom
Eis, die einzige Strafe des Spiels kassierte der
Neuwieder Alexander Bill Mitte des zweiten Drittels.
"Wir haben uns im Vergleich zum 0:13 am Freitag gegen
Herne deutlich gesteigert", freute sich Gästetrainer
Marco Piwonski. "Wir haben heute mit einem kleinen Kader
gut gekämpft und das Defensivsystem gegen solche starken
Mannschaften wie Neuwied zu 100 Prozent umgesetzt." Und
auch EHC-Trainer Bernd Arnold war zufrieden: "Wir sind
ständig gegen ein Bollwerk und gegen einen starken
Torhüter angelaufen. Für mich macht es aber auch keinen
Unterschied, ob wir 12:1 oder 5:1 gewinnen. Wir haben
die drei Punkte eingefahren und nur das zählt. Jetzt
konzentrieren wir uns auf die kommenden Aufgaben."
Abseits der Eisfläche werden weiter die Strukturen
optimiert. Dazu hat der EHC Neuwied sein Presseteam
verstärkt. Der Journalist Tom Neumann wird in Zukunft
als Pressesprecher fungieren und gemeinsam mit Reimund
Schuster und Patrick Kotas die Pressearbeit der Bären
optimieren. "Wir möchten auch im Bereich der
Öffentlichkeitsarbeit den nächsten Schritt machen", sagt
EHC-Vorsitzender Wolfgang Schneider. "Wir freuen uns
darauf, gemeinsam die kommenden Aufgaben anzugehen."
Neumann war bereits zu Zweit- und Oberligazweiten beim
EHC Neuwied und dem Nachfolgeverein SC
Mittelrhein-Neuwied als Pressesprecher aktiv. Reimund
Schuster wird als Fotograf und Ideengeber das Presseteam
unterstützen, dem auch der bisherige Pressesprecher
Patrick Kotas weiterhin angehört.
|
 |
|
11.11.2011 |
Vorschau auf das Wochenende
An diesem Wochenende gibt es nur drei Begegnungen unter
Beteiligung von Neuwieder Mannschaften. Am Freitag gibt
es keine Spiele, lso geht es am Samstagvormittag um 10
Uhr mit dem Heimspiel der 2. Mannschaft gegen die EG
Diez-Limburg. Man kennt sich noch aus dem Vorjahr , als
beide Team in der Hessenliga aufeinander trafen Die EGDL
geht in diesem Jahr neben der Regionalliga Hessen auch
in der Regionalliga Rheinland-Pfalz an den Start. Mit
Marco Herbel spielt auch ein ehemaliger EHC Akteur in
den Reihen von Diez-Limburg.
Ebenfalls am Samstag beginnt der Ligenspielbetrieb für
unsere Schülermannschaft, die in Kooperation mit der
EGDL in der Rheinland-Pfalz-Liga an den Start geht.
Gegner ist die Mannschaft des EHC Zweibrücken.
Den Abschluss des Wochenendes bildet das Heimspiel
unserer ersten Mannschaft gegen den GSC Moers. Das
Hinspiel konnten die Bären mit 12:1 gewinnen. Nach der
überzeugenden Leistung in Herne und auch mit dem
begeisternden Publikum im Rücken gehen die Jungs von
Coach Bernd Arnold sicherlich als Favorit ins Spiel,
doch man ist nach dem schwierigen Spiel vor Wochenfrist
in Darmstadt gewarnt und wird den Gegner sicherlich
nicht unterschätzen. In die Mannschaft zurückkehren wird
Verteidiger Andrew Stevenson, der von seiner kurzen
Reise in die Heimat zurückgekehrt ist und sicherlich
brennt, wieder auf das Eis zu gehen. Spielbeginn im
Icehouse Neuwied ist wie gewohnt um 19 Uhr
|
|
|
07.11.2011 |
Bären verlieren mit 4:3 n.P. in Darmstadt
Die Bären haben das Meisterschaftsspiel in Darmstadt mit
4:3 n.P. (1:0,1:2,1:1,1:0) verloren.
Der Spielbericht folgt!
|
 |
|
06.11.2011 |
 |
 |
vs |
 |
4 : 3 n.P. |
1:0-1:2-1:1 |
|
|
|
|
06.11.2011 |
Bären jubeln über 4:2-Sieg im Topspiel in Herne
Die Bären des EHC Neuwied haben am Freitagabend das
Spitzenspiel in der Eishockey-Regionalliga West beim
Herner EV mit 4:2 (1:2, 3:0, 0:0) gewonnen. 1100
Zuschauer sahen ein echtes Topspiel der bis dahin
einzigen noch ungeschlagenen Teams der Liga.
Das erste Drittel verlief ausgeglichen. Den besseren
Start erwischten die Deichstädter, das bessere Ende nach
den ersten 20 Minuten hatten die Gastgeber. EHC-Kapitän
Stephan Petry schoss sein Team in der sechsten Minute
mit 1:0 in Führung. Zuvor stand der Bären-Torhüter Tim
Kühlem jedoch bereits zwei Mal im Blickpunkt. Pech hatte
Herne dabei mit einem Pfostentreffer von Marc Höveler.
Fast hätte die Gäste ihren knappen Vorsprung in die
erste Drittelpause gerettet, doch Höveler (18.) und
Jan-Anton Baron (19.) drehten die Partie mit ihren
beiden Treffern binnen weniger Sekunden in eine
2:1-Führung für den HEV. Den Schlusspunkt unter
kurzweilige erste 20 Minuten setzte Neuwieds Petry, der
jedoch in einer Eins-gegen-Eins-Situation an Hernes
Goalie Stefan Kornewald scheiterte.
Im Stil einer Spitzenmannschaft agierte Neuwied im
zweiten Spielabschnitt. Eiskalt nutzten die Bären da
ihre Tormöglichkeiten und befreiten sich gleich mehrfach
aus brenzligen Situationen. Denn wiederholt mussten sich
die Gäste - teilweise nach unverständlichen
Entscheidungen der Unparteiischen - in Unterzahl den
Herner Angriffen stellen. Doch nach 30 Minuten glich
Stefan Kaltenborn zunächst zum 2:2 aus. In Unterzahl mit
vier gegen fünf Feldspieler erzielte Alexander Bill die
erneute EHC-Führung, die Willi Hamann gar auf 4:2
ausbaute (39.). Vor Bills Treffer hatten die Bären sich
erfolgreich sogar mit nur drei Akteuren gegen fünf
Herner behaupten können. Spätestens von da an hatten die
rund 150 mitgereisten Neuwieder Fans, die ihr Team
lautstark anfeuerten, ihre helle Freude.
Im Schlussdrittel schaukelten die Gäste vom Mittelrhein
ihren Vorsprung relativ gelassen über die Runden. Herne
hatte keine Ideen mehr, dem Spiel eine Wende zu geben.
der EHC Neuwied stand in der Defensive souverän. Im
gesamten Spiel ließen die Gäste nur 30 Schüsse auf das
von ihrem Schlussmann Tim Kühlem gut gehütete Tor zu.
"Wir haben super gekämpft und uns den Sieg gegen eine
echte Spitzenmannschaft dadurch verdient", sagte ein
zufriedener Bären-Trainer Bernd Arnold unmittelbar nach
dem Spielende in der Gysenberghalle in Herne. Derweil
feierten die EHC-Spieler mit ihren Anhängern den Erfolg
ausgelassen.
|
 |
|
04.11.2011 |
|
|
|
|
Bären reisen zum Topspiel nach Herne
Das wird ein interessantes Wochenende für den
Eishockey-Regionalligisten EHC Neuwied und seine Fans.
Gleich zwei Mal müssen die Deichstädter auswärts gegen
Mannschaften antreten, die in direkter Konkurrenz mit
dem Team von EHC-Trainer Bernd Arnold im Kampf um einen
der vier ersten Plätze stehen. Am Freitagabend geht es
zum ebenfalls noch verlustpunktfreien Tabellenführer
Herner EV (erstes Bully: 20 Uhr). Am Sonntag gastieren
die Bären beim ESC Darmstadt (ab 18.30 Uhr).
"Unser Ziel ist es, die Aufstiegsrunde zur Oberliga zu
erreichen. Nicht nur Herne, sondern auch Darmstadt will
und kann unter die ersten Vier kommen", spricht Arnold
gleich von zwei Spitzenspielen. Doch die Begegnung beim
Oberligisten in Herne ragt trotzdem deutlich heraus.
"Wir haben uns in der Tabelle oben etabliert und viele
Zuschauer zurückgewonnen, die Spaß an unserem Eishockey
gefunden haben", ist der Neuwieder Trainer mit dem
bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden. Viele
Bären-Fans werden ihr Team auch ins nördliche Ruhrgebiet
begleiten. Arnold: "Es fahren zwei Fanbusse nach Herne.
Unsere Anhänger werden uns sicher wie gewohnt lautstark
unterstützen."
HEV-Trainer Krystian Sikorski hat Respekt vor den
Gästen. Auf der Internetseite seines Vereins wird er
zitiert: "Die Neuwieder Mannschaft ist stark, wir werden
überaus konzentriert agieren müssen." Seit dem 27.
Februar 2011 haben die Gastgeber, die sich aus
wirtschaftlichen Erwägungen nach der Saison 2010/ 2011
aus der Oberliga zurückgezogen haben, kein Heimspiel
mehr verloren.
Parallelen zwischen den Teams gibt es einige: Sie haben
die besten Abwehrreihen (jeweils erst zwölf Gegentore),
verfügen über die torhungrigsten Angreifer und haben
beide noch kein Spiel verloren. Rechtzeitig vor dem
Topspiel hat Herne personell nachgelegt und den Letten
Edgars Adamovics unter Vertrag genommen. Der 25-Jährige
erzielte in der vergangenen Saison für den polnischen
Klub KS Torun in 35 Begegnungen 25 Tore und bereitete
zudem 36 Treffer vor. Was ein wenig verwundert, soll es
sich doch um einen Verteidiger handeln.
HEV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Schubert sagt: "Er wird
unsere junge Abwehr weiter verstärken."
Apropos Abwehr: Beim EHC Neuwied fehlt dieses Wochenende
ein wichtiger Verteidiger. Der Amerikaner Andrew
Stevenson ist in die Heimat gereist, wo sein Bruder
heiratet. Doch Arnold ist nicht bange: "Wir haben sechs
sehr gute Verteidiger. Das können wir kompensieren."
|
|
|
30.10:2011 |
|
|
|
28.10.2011 |
|
|
|
31.10.2011 |
Bären gewinnen in Grefrath mit 2:3 – 10:1-Sieg gegen
Dinslaken im heimischen Ice-House
Am Freitagabend ging es für die Bären des EHC Neuwied
zum Auswärtsspiel nach Grefrath. Dieses Spiel konnten
die Bären mit 2:3 (2:2,0:1,0:0) gewinnen und so die
ersten drei Punkte des Wochenendes sichern.
Am Sonntagabend kamen die Kobras aus Dinslaken zum
Gastspiel nach Neuwied. Die 757 Zuschauer sahen im
ersten Drittel zwei gleichwertige Mannschaften mit den
besseren Torchancen für den EHC Neuwied. Ein Tor sollte
jedoch nicht fallen. Das zweite Drittel begann vom Bully
weg mit viel Druck und Zug zum Tor der Gäste. So war es
Stephan Petry der in der 21. Spielminute zur 1:0 Führung
für die Bären ein netzen konnte. Nur drei Minuten war es
Gästespieler Udo Schafranski der sich und seiner
Mannschaft einen Bärendienst erweisen sollte.
Gegen den Gästespieler wurde eine 5-Minuten +
Spieldauerdisziplinarstrafe ausgesprochen. Diese
Überzahl sollte den Bären sehr gut in die Karten spielen
denn jetzt fielen die Tore wie am Fließband. In der 26.
Spielminute traf Willi Hamann zur 2:0 Führung. Nur elf
Sekunden später konnte Stefan Kaltenborn das 3:0
erzielen. Kaum war der Treffer abgefeiert durfte
Christian Czaika den Puck in das Tor der Gäste zum 4:0
einschieben. Immer noch in Überzahl konnte Alexander
Bill in der 28. Spielminute für den EHC auf 5:0 erhöhen.
Kaum waren die Gäste wieder komplett, klingelte es
wieder im Gehäuse der Kobras. Diesmal traf Ernst
Reschetnikow zum 6:0. Ebenfalls in der 30. Spielminute
war es Stephan Petry der das letzte Tor zum 7:0 im
zweiten Drittel erzielen sollte. Das letzte Tor in
Drittel zwei sollte den Gästen gehören. Dirk Schmitz
traf in der 31. Spielminute zum 7:1 für die Kobras. Im
dritten und letzten Spielabschnitt sollten genau drei
Tore fallen. In der 51. Spielminute war es wieder
Kapitän Stephan Petry der das 8:1 markieren sollte. Die
Bären hatten noch immer nicht genug und spielten nach
vorne. So war es in der 55. Spielminute Marc Blumenhofen
der den neunten Treffer für den EHC besorgen sollte. Das
letzte Tor war Jens Hergt vorbehalten. Zwei Minuten vor
Ende des Spiels setzte Hergt den 10:1 Schlusspunkt.
Am kommenden Wochenende müssen die Bären zweimal reisen.
Zunächst geht es am Freitag zum Spiel nach Herne.
Spielbeginn in Herne ist um 20:00 Uhr. Nur zwei Tage
später geht es zum Gastspiel nach Darmstadt. Beginn ist
hier um 18:30 Uhr.
|
 |
|
24.10.2011 |
Bären gewinnen gegen Moers mit 1:12 (1:5,0:5,0:2)
Am Sonntagabend ging es für die Bären des EHC Neuwied
zum Auswärtsspiel nach Moers. Bereits nach 38 Sekunden
konnten die Bären die Führung zum 0:1 bejubeln.
Christian Czaika traf auf Vorlage von Willi Hamann und
Stephan Petry. Der EHC sollte auch weiterhin die
spielbestimmende Mannschaft sein. Mit viel Druck und
guten Kombinationen konnte Stephan Petry in der achten
Spielminute den zweiten Treffer zum 0:2 markieren.
Weiterhin ging das Spiel nur in eine Richtung. In der
12. Spielminute konnten die Gastgeber einen Fehler zum
1:2 durch Werner Heinrich nutzen. Nur eine Minute später
traf wieder Kapitän Stephan Petry zum 1:3 für den EHC.
Weiterhin spielten die Bären nach vorne und so traf Kai
Kühlem zum 1:4. Das letzte Tor viel in der 20.
Spielminute zum 1:5 durch Ernst Reschetnikow. Das zweite
Drittel begann so, wie das erste aufgehört hatte. In der
22. Spielminute war es Willi Hamann der zum 1:6 für die
Bären erhöhen konnte. Der EHC spielte weiter sein System
und so konnte in der 28. Spielminute der nächste Treffer
zum 1:7 erzielt werden. Andreas Wichterich traf für den
EHC. In der 30.Spielminute wechselte Bernd Arnold die
Torhüter. Für Tim Kühlem kam jetzt Alexander Rodens in
Spiel. Jens Hergt war der nächste der nun das 1:8 klar
machte.. Nur eine Minute später fiel das 1:9 durch Willi
Hamann. Das letzte Tor im Mittelabschnitt gehörte wieder
Jens Hergt der das 1:10 perfekt machte. Im letzten
Drittel sollten die Bären ihre Kräfte schonen. So fielen
nur noch zwei Treffer. In der 43. Spielminute war es
wieder Willi Hamann und in der 56. Spielminute traf
Andrew Stevanson der den 1:12 Endstand besorgte.
Am kommenden Wochenende müssen die Bären zweimal ran.
Zunächst geht’s am Freitag zum Auswärtsspiel nach
Grefrath. Spielbeginn ist um 20:30 Uhr. Am kommenden
Sonntag kommt es dann zum nächsten Heimspiel im
Ice-House. Hier treffen die Bären auf die Dinslakener
Kobras. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr.
|
 |
|
23.10.2011 |
GSC Moers – EHC Neuwied 1:12 (1:5,0:5,0:2)
Tore Neuwied: C. Czaika, Petry (2), K. Kühlem,
Reschetnikow, Hamann (3), Wichterich, Hergt (2),
Stevenson
Der Spielbericht kommt heute Nacht, wenn unser rasender
Reporter wieder Internetzugang hat!
|
|
|
|
|
|
|
17.10.2011 |
Bären lassen gegen Aachen und Frankfurt nichts
anbrennen
Bären gewinnen in Aachen mit 13:6 – Young Lios Frankfurt
kassieren 14:2 Niederlage im Ice-House
Zunächst ging es für die Bären des EHC Neuwied am
Freitagabend zum Auswärtsspiel nach Aachen. Geprägt
wurde das Spiel durch viele Strafzeiten beider Teams.
Mit 13:6 konnten die Bären die ersten drei Punkte des
Wochenendes sichern.
Am Sonntagabend kam es im Ice-House Neuwied zum
Heimspiel der Bären gegen die Young Lions aus Frankfurt.
Vor 568 Zuschauern machte der EHC Druck und konnte sich
schnell im Drittel der Gäste festsetzen. Einige gute
Schüsse bekam jetzt Gästegoalie Manuel Murgas auf sein
Tor, doch der erste Treffer für die Bären wollte noch
nicht fallen. So waren es die Young Lions, die eine fünf
zu drei Überzahl für sich nutzen konnten und mit 0:1
durch Max Levin Frank in der 12. Spielminute in Führung
gingen. Doch die Bären zeigten sich von diesem
Gegentreffer unbeeindruckt und machten weiter Druck auf
das Tor der Frankfurter. So war es dann Willi Hamann der
in der 14. Spielminute eine fünf zu vier Überzahl zum
1:1 Ausgleich nutzen konnte. Jetzt sollten die Bären in
Torlaune kommen und in 17. Spielminute durch Rückkehrer
Marc Blumenhofen mit 2:1 in Führung gehen. Einen Treffer
sollten die Bärenfans im ersten Spielabschnitt noch
bejubeln dürfen. Kapitän Stephan Petry konnte in der 18.
Spielminute auf 3:1 erhöhen. Mit diesem Ergebnis ging es
zum ersten Pausentee. Der Mittelabschnitt begann für den
EHC Neuwied mit Unterzahl, die man aber schadlos
überstehen konnte. Jetzt sollten sich die Bären wieder
auf das Tore schießen konzentrieren. Willi Hamann traf
in der 24. Spielminute zum 4:1 für den EHC. Weiterhin
gute Chancen erspielten sich die Jungs von Trainer Bernd
Arnold, doch der Puck wollte wieder nicht über die
Linie. Erst in der 31. Spielminute war es wieder Willi
Hamann, der das 5:1 erzielte. In der 33. Spielminute
vergaben die Frankfurter einen Penalty. Jetzt durften
wieder die Bären dort weiter machen, wo sie aufgehört
hatten. Stephan Petry traf in der 36. Spielminute zum
6:1 für die Bären. Weiterhin zeigten die Bären ihre
Klasse und kombinierten durch das Drittel der Gäste.
Jetzt war es Dennis Stroeks, der das 7:1 für den EHC
perfekt machte. Das letzte Tor im zweiten Drittel war
jedoch den Gästen vorbehalten, Max Levin Frank traf
erneut für die Young Lions zum 7:2. Im letzten Drittel
setzten die Bären ihr Spiel weiter fort. Christian
Czaika sollte in der 42. Spielminute die Tormaschinerie
für den EHC nochmals in Gang bringen und zum 8:2
treffen. Nur zwei Minuten später war es Stefan
Kaltenborn, der auf 9:2 erhöhen konnten. In der 47.
Spielminuten sprachen die Schiedsrichter eine 5 Minuten
+ Spieldauerstrafe gegen Andreas Czaika wegen
Stockschlags aus. Andreas Czaika wird somit automatisch
für das kommende Meisterschaftsspiel gesperrt. Jetzt
sollten die Tore im Minutentakt fallen. Stephan Petry
war es, der sich in der 51. Spielminute mit dem 10:2
wieder in die Torschützenliste eintragen konnte. Nur
eine Minute später traf Stefan Kaltenborn zum 11:2 für
den EHC Neuwied. Jetzt wechselten die Frankfurter ihren
Tormann. Für Manuel Murgas kam jetzt Marco Schwarzer ins
Spiel. Doch der Torreigen ging immer weiter. Jens Hergt
war es, der den nächsten Treffer in der 53. Spielminute
zum 12:2 markieren konnte. Nur einige Sekunden später
klingelte es wieder im Gehäuse der Gäste. Willi Hamann
traf wieder für die Bären zum 13:2. Das 14:2, und somit
der letzte Treffer des Abends viel in der 57.
Spielminute. Torschütze war wieder Willi Hamann.
|
 |
|
16.10.2011 |
 |
 |
vs |
 |
14 : 2 |
3:1 - 4:1 - 7:0 |
|
|
|
|
13.10.2011 |
Blumenhofen ist wieder ein Bär!
Mit Marc Blumenhofen (31) wechselt ein letztjähriger
Leistungsträger zurück zum EHC Neuwied. In den letzten
drei Spielzeiten schnürte Marc für die Neuwieder seine
Schlittschuhe, davor ging er für den EC Bergisch Land,
EHC Troisdorf, ESV Bergisch Gladbach, Neusser EV, EHC
Solingen (alle Regionalliga) und den SC
Mittelrhein-Neuwied in der Oberliga auf Torejagd. In
diesem Sommer wechselte er zum Oberligaaufsteiger EHC
Netphen 08, wo er aber am letzten Wochenende um
Vertragsauflösung gebeten hat. „Bernd Arnold und ich
waren uns einig, dass wir uns spätestens zur
angestrebten Oberliga-Aufstiegsrunde im Sturm verstärken
wollen. Als mich Marc am Montag anrief ging dann alles
recht schnell. Da konnte ich nicht nein sagen, denn Marc
ist nicht nur sportlich immer jemand auf den 100%
Verlass war, sondern er ist auch menschlich ein super
Typ, der hervorragend in die Mannschaft passt. Jetzt
hoffen wir, dass die Passangelegenheiten schnellstens
geklärt werden können und Marc bereits am Wochenende für
uns auflaufen kann“, so Wolfgang Schneider, 1.
Vorsitzender des EHC Neuwied. Marc wird in Neuwied
wieder die Rückennummer 19 tragen.
Liveübertragung aus Aachen
Für alle Fans und Freunde des EHC, die am morgigen
Freitag nicht mit nach Aachen reisen können, gibt es
eine erfreuliche Nachricht.
Das Meisterschaftsspiel zwischen den Grizzlies aus
Aachen und unseren Bären wird vom Internetradiosender
DaJuRa Live übertragen.
Die Übertragung beginnt am 14.10.2011 ab 20:30 Uhr und
ist unter www.dajura.com erreichbar.
|
|
|
11.10.2011 |
Die Süwag Gruppe bleibt Hauptsponsor der Bären
Die Süwag Gruppe wird auch in der laufenden Saison
Hauptsponsor des EHC Neuwied bleiben. Beide Parteien
möchten die gute Zusammenarbeit fortsetzen und so
gemeinsam eine positive Zukunft für den Gesamtverein der
Bären gestalten. So wird das Firmenlogo der Süwag Gruppe
auch weiterhin das Trikot der 1.Mannschaft des EHC
Neuwied zieren. Im ersten Meisterschaftsspiel der Bären
in der Regionalliga NRW gegen die Raptors des EC
Bergisch-Land übergab Wolfgang Schneider, 1.
Vorsitzender des EHC Neuwied, ein Trikot der neuen
Saison an Frau Moog, Marketingreferentin der Süwag
Gruppe. „Wir bedanken uns bei der Süwag, dass Sie uns
weiterhin unterstützt. Wir sind stolz darauf einen
Partner aus der Region zu haben, der es uns dabei
unterstützt diesen großartigen Sport durch alle
Jahrgangsstrukturen in Neuwied aufrecht erhalten zu
können“, so Wolfgang Schneider, 1. Vorsitzender des EHC
Neuwied. Auch die Süwag hat ihr Engagement, welches im
letzten Jahr begonnen wurde nicht als Eintagsfliege
gesehen. „Die Süwag freut sich, den EHC Neuwied auch in
der neuen Saison wieder als Hauptsponsor unterstützen zu
können. Die Verbundenheit mit der Region ist uns
nachhaltig wichtig, denn hier sind wir zu Hause“, so
Sven Grußbach, Leiter Marketingkommunikation der Süwag
Energie AG.
|
|
|
09.10.2011 |
Bären Siegen gegen die Raptors des EC Begisch-Land
Die Bären des EHC Neuwied haben das erste
Meisterschaftsspiel in der Regionalliga NRW gegen den EC
Bergisch-Land mit 8:4 (3:1,3:2,2:1) gewonnen.
Die 666 Zuschauer sahen im Neuwieder Ice-House von der
ersten Sekunde zwei Mannschaften die gewinnen wollten.
Den besseren Start erwischten jedoch die Gäste bekommen.
Einige gute Schüsse bekam jetzt Bärengoalie Tim Kühlem
auf sein Tor, die er aber halten konnte. In der 6.
Spielminute war es dann Andreas Wichterich der das 1:0
für die Bären erzielen konnte. Im direkten Gegenzug nach
dem Bully konnte die Gäste durch Tim Neuber ausgleichen.
Im weiteren Spielverlauf sollten die Bären besser zu
ihrem Spiel finden und in der 14.Spielminute durch
Patrik Morys mit 2:1 in Führung gehen. Nur eine Minute
später traf Neuzugang Kai Kühlem zum 3:1. Mit diesem
Stand sollte es in die erste Drittelpause gehen. Der
zweite Spielabschnitt begann für den EHC mit Unterzahl,
die man aber schadlos überstehen konnte. In der 25.
Spielminute war es Stephan Petry der für die Bären zum
4:1 treffen konnte. Die Gäste wollten jetzt aber auch
nochmal ein Tor schiessen. In der 31. Spielminute traf
Andre Könitzer zum 4:2 für den EC Bergisch-Land. Nur
eine Minute später durften wieder die Fans der Bären im
Ice-House jubeln. Alexander Bill traf für den EHC zum
5:2. Nur einige Sekunden später traf Kapitän Stephan
Petry für die Bären und erhöhte auf 6:2. In der 36.
Spielminute traf Ex-Bär Derek Picklyk zum 6:3 für die
Gäste. So endete auch das Mitteldrittel. Mit Beginn des
Schlussabschnitts sollten die Raptors in der 41.
Spielminute zum 6:4 treffen. Dies sollte aber dann der
letzte Treffer der Gäste für diesen Abend gewesen sein.
Jetzt übernahmen wieder die Bären das Kommando. In der
53. Spielminute traf Kai Kühlem zum 7:4 für den EHC. Nur
zwei Minuten später traf Stefan Kaltenborn zum 8:4
Schlusspunkt für den EHC Neuwied.
Am kommenden Wochenende muss das Team von Trainer Bernd
Arnold am Freitag, 14.10.2011 zum Aachener EV reisen.
Verzichten muss Arnold weiterhin auf Slawomir Kiedewicz,
der noch gesperrt sein wird. Erstes Bully in Aachen ist
um 20:30 Uhr. Am Sonntag, den 16.10.2011 kommt es zum
nächsten Heimspiel der Bären in der Regionalliga NRW. Im
Ice-House wird man die Mannschaft der Young Lions
Frankfurt 1b empfangen.Beginn ist um 19 Uhr.
|
|
|
06.10.2011 |
Die Spiele am Wochenende
Neben der 1.Mannschaft des EHC Neuwied starten die
Knaben und Junioren an diesem Wochenende in den
Spielbetrieb. Die Knaben starten am Samstag mit ihrem
ersten Spiel in der Bezirksliga NRW. In Form der
Spielgemeinschaft mit den Knaben der EGDL kommt es um
11:30 Uhr auf dem Diezer Eis zur Begegnung gegen die
Gäste aus Hamm. Die Junioren treten am Samstag zum
ersten Spiel in der Landesliga NRW an. In Neuss kommt es
um 20:30 Uhr zum ersten Bully. Am Sonntag kommt es zum
ersten Saisonspiel für die 1. Mannschaft der Bären in
der Regionalliga NRW. Im ersten Spiel wird das Team von
Trainer Bernd Arnold auf die Mannschaft des EC
Bergisch-Land treffen. Einen alten Bekannten werden die
Zuschauer im Kader der Gäste wiederfinden. Derek Picklyk
gehört seit dieser Spielzeit dem Kader der Raptors an.
Picklyk spielte vor zwei Jahren kurz für den EHC und
wechselte noch in der Saison zurück nach Königsborn. Das
erste Bully fällt im Neuwieder Ice-House um 19:00 Uhr.
Knaben
Samstag, 08.10.11 – 11:30 Uhr EG Diez-Limburg/EHC
Neuwied – Hamm -:- (-:-,-:-,-:-) (Spielort: Diez)
Junioren
Samstag, 08.10.11 – 20:30 Uhr Neusser EV – EHC Neuwied
-:- (-:-,-:-,-:-)
1.Mannschaft
Sonntag, 09.10.11 – 19:00 Uhr EHC Neuwied – EC
Bergisch-Land -:- (-:-,-:-,-:-)
|
|
|
02.10.2011 |
Die Bären des EHC Neuwied haben das letzte
Vorbereitungsspiel vor eigenem Publikum mit 5:1
(4:0,0:1,1:0) gewonnen.
Am Sonntagabend kam es zum ersten „richtigen“ Heimspiel
für die Bären des EHC Neuwied. Nachdem man die bisherige
Vorbereitungsphase auf fremdem Eis in Diez verbracht
hatte, konnte Trainer Bernd Arnold seine Mannen zum
letzten Vorbereitungsspiel auf das heimische Eis im
Ice-House bitten. Zum ersten Mal in der Vorbereitung
konnte der Trainer auf den kompletten Kader zugreifen.
Andreas Halfmann war nach seiner Operation wieder
Einsatzbereit. So zeigten die Bären von der ersten
Minute wer Herr auf dem Neuwieder Eis war.
Durch Tempo und schnelle Spielzüge konnte sich der EHC
schnell die ersten Chancen erspielen. Willi Hamann war
es dann der nach Vorlage von Kai Kühlem und Stephan
Petry in der 3. Spielminute zum 1:0 für die Bären traf.
Nur zwei Minuten später sollte Neuzugang Stefan
Kaltenborn auf Vorlage von Ernst Reschetnikow und
Slawomir Kiedewicz in Überzahl auf 2:0 für den EHC
erhöhen. Weiterhin gute Chance und Schüsse bekam
Gästegoalie Maximilian Pilgram auf sein Tor. Die Bären
konnten sich im gegnerischen Drittel festsetzen und in
der 12. Spielminute durch Neuzugang Slawomir Kiedewicz
wieder in Überzahl mit 3:0 die Führung weiter ausbauen.
Den Schlusspunkt im ersten Drittel setzte in der 15.
Spielminute Alexander Bill auf Vorlage von Andreas
Leufgen und Daniel Niestroj und konnte auf 4:0 für die
Bären erhöhen. Im zweiten Spielabschnitt sollten die
Bären einen Gang zurück schalten. Zwingende Chancen
ergaben sich jetzt selten. In der 30. Spielminute
wechselten beide Trainer die Torhüter. Auf Seiten der
Gäste kam Theresa Ferling für Maximilian Pilgram ins
Spiel und auf Seiten der Bären kam Alexander Neurath für
Tim Kühlem ins Tor. Jetzt sollten die Gäste aus Köln das
einzige Mal jubeln dürfen. Philipp Slesinski traf für
die „Haie“ zum 4:1. Mit diesem Stand sollte der
Mittelabschnitt enden. Im letzten Drittel sollte der EHC
wieder besser zu seinem Spiel finden und sich wieder
Chancen erarbeiten. Nach einem Kopfstoß wurde gegen
Slawomir Kiedewicz in der 51. Spielminute eine
Matchstrafe ausgesprochen. Einmal durften sich die Fans
noch freuen und das 5:1 in der letzten Spielminute für
die Bären durch Andreas Czaika bejubeln.
Am kommenden Wochenende wird es dann nach der
Vorbereitung ernst für die Bären. In der Regionalliga
kommt es zum ersten Punktspiel in der Vorrunde. Im
Ice-House empfangen die Bären die Mannschaft des EC
Bergisch-Land. Einen alten Bekannten werden die
Zuschauer im Kader der Gäste wiederfinden. Derek Picklyk
gehört seit dieser Spielzeit dem Kader der Raptors an.
Picklyk spielte vor zwei Jahren kurz für den EHC und
wechselte noch in der Saison zurück nach Königsborn. Wie
hoch die Sperre für Slawomir Kiedewicz nach der
Matchstrafe im Spiel gegen den Kölner EC ausfallen wird
bleibt abzuwarten. Jedenfalls möchte man am Sonntag, den
09.10.2011 um 19:00 Uhr die ersten drei Punkte vor
heimischer Kulisse einfahren.
|
 |
|
17.05.2011 |
Die neue Saison beginnt
Auch wenn es noch einige Monate dauert, bis das Eis im
Neuwieder Ice-House wieder bereitet ist, beginnt bereits
am kommenden Montag, den 23. Mai 2011 die neue Saison.
Für eine erfolgreiche Saison ist das Sommertraining
unumgänglich und nimmt dem Eishockeysport das Klischee,
eine reine Wintersportart zu sein. Bevor es wieder aufs
Eis geht, stehen noch viele Trainingseinheiten auf dem
Sportplatz, oder im Kraftraum auf dem Programm.
Die Jahrgänge 1997 und JÜNGER treffen sich am Dienstag,
den 24.05.2011 um 19:30 Uhr, die Jahrgänge 1996 und
ÄLTER am Montag, den 23.05.2011, ebenfalls um 19:30 an
der Eishalle. Hier werden dann erste Details zum
Sommertraining und der kommenden Saison besprochen.
Danach geht es jeweils auf den Sportplatz. Also –
Sportkleidung und Laufschuhe nicht vergessen.
Dienstag, 24.05.2011 19:30 Uhr Jahrgang 1997 und JÜNGER
Montag 23.05.2011 19:30 Uhr Jahrgang 1996 und ÄLTER
|
|
|
 |
Pressemelungen |
 |
|
|
|
|
|