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Spielbericht
Oberliga West 07. 10. 2011
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2:4-Heimniederlage gegen Hamm
Mit 2:4 (1:3, 1:0, 0:1) verloren die Roten Teufel heute
Abend ihr Heimspiel gegen die Hammer Eisbären. Trotz
größerer Spielanteile konnten die Hessen dieses nicht in
Tore ummünzen, während die bis zum Ende kämpfenden Gäste
einen Vorsprung bis über die Schlusssirene brachten.
Die Hausherren wollten das Spiel von der ersten Minute
an dominieren, doch der starke Benjamin Voigt im Kasten
der Hammer entschärfte Schüsse von Weibler (2.) und
Cardona (6.). Das war aber auch schon die ganze
Herrlichkeit der Roten Teufel, die in der Folgezeit den
Faden verloren. Die Eisbären kamen besser in die Partie
und gingen mit der ersten Chance durch Nieberle in
Führung, als der Gäste-Stürmer ganz frei am langen
Pfosten stand und nach einem mustergültigen Querpaass
einnetzen konnte. Die Hessen schienen geschockt, denn
Hamm machte weiter Druck und legte durch Vanek nach
einem Fehler von Baum gar auf 2:0 vor. Es bedurfte erst
einer Überzahl der Hausherren, mittels derer Stanley aus
spitzem Winkel seinen eigenen Rebound zum
1:2-Anschlusstreffer nutzte. Die kampfstarken Westfalen
konterten aber sofort und legten durch Sondermann mit
einem von Cardona abgefälschten Blueliner auf 3:1 zu
ersten Pause vor.
rwartete man nun wütende Angriffe der Roten Teufel im
Mittelabschnitt, so sah man sich getäuscht. Zu viele
Abspielfehler und Einzelaktionen behinderten ein
konstruktives Angriffsspiel, selbst eine Minute 5 gegen
3-Powerplay brachte nichts Verwertbares. Stattdessen
hätte Hamms Bergstermann in der 28.Minute einen Fehler
von Baldys fast ausnutzen können, seinen Alleingang
stoppte Markus Keller im Tor der Gastgeber. Hamm blieb
am Drücker und hatte durch Vanek gar einen Pfostenschuss
zu verzeichnen, was die Spielanteile zwar nicht
widerspiegelte, doch die Eisbären blieben stets
gefährlich, während Hamms Goalie zum Matchwinner
avancierte. Manuel Weibler ließ die Hoffnung bei den
knapp 800 Fans noch einmal aufkeimen, als er in der
35.Minute einen Rebound zum 2:3-Pausenstand nutzen
konnte.
Im letzten Drittel war es ein reines Anrennen der Roten
Teufel, die den Ausgleich erzwingen wollten. Chancen
hierzu waren durchaus vorhanden, doch Voigt erwies sich
als unüberwindbar. Als die Gastgeber in der letzten
Spielminute den Torhüter vom Feld nahmen, markierte
Vanek mit einem Schuss ins leere Netz den
4:2-Siegtreffer für die Gäste. "Ich habe diese Thematik
die ganze Woche angesprochen, dass wir den Gegner nicht
unterschätzen dürfen. Es ärgert mich maßlos, dass wir
hier nicht entsprechend reagiert haben. Wir sind
allerdings im Oktober und haben dementsprechend noch
nicht die volle Leistungsfähigkeit", hat der EC-Coach
einen positiven Ausblick audf die anstehenden
Auswärtsspiele am Sonntag in Essen und nächsten Freitag
in Duisburg.
EC Bad Nauheim - Hammer Eisbären 2:4 (1:3, 1:0, 0:1)
Tore:
0:1 (06:36) Nieberle
0:2 (09:43) Vanek
1:2 (13:38) Stanley PP 5-4
1:3 (18:27) Sondermann
2:3 (34:42) Weibler
2:4 (59:30) Vanek ENG
Zuschauer: 823
Strafminuten: ECN 6 / EBH 16
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Sensationssieg
Damit hatten wohl nur große Optimisten gerechnet. Fünf
Tage nach der 2:5-Niederlage gegen den Duisburger EV
überraschten die Hammer Eisbären am dritten Spieltag der
Eishockey-Oberliga bei den Roten Teufeln Bad Nauheim mit
einem 4:2 (3:1, 0:1, 1:0)-Sieg.
Beim Topfavoriten auf den Aufstieg legten die Hammer
einen Blitzstart hin. Schon in der sechsten Minute
sorgte Christian Nieberle für die 1:0-Führung der
Eisbären. Nur vier Minuten später war schon Milan Vanek
zur Stelle, um auf 2:0 zu erhöhen. „Gerade am Anfang
waren wir immer einen Schritt schneller und nach den
beiden frühen Toren waren wir gut im Spiel“, war
Eisbären-Trainer Carsten Plate vor allem mit dem Start
in die Begegnung zufrieden. Zwar mussten die Gäste nach
14 Minuten das „dumme Gegentor“ (Plate) zum 2:1
hinnehmen, doch kurz vor der ersten Drittelpause stellte
Eisbären-Verteidiger Nils Sondermann mit seinem Treffer
zum 3:1 den Zwei-Tore-Abstand wieder her (18.). Einziger
großer Makel des ersten Spielabschnittes war aus Hammer
Sicht die Verletzung von Karl Jasik, der mit einem
Bänderriss im Knie ausschied.
Die kampfstarken Hammer boten Bad Nauheim auch im
zweiten Drittel die Stirn. Zwar erzielten die Hausherren
das 2:3 (36.), doch gerieten nur die letzten drei
Minuten des mittleren Durchgangs zu einer Abwehrschlacht
für die Eisbären, wenngleich die Hammer in den zweiten
20 Minuten nach Meinung des Coaches „zu viele
Strafzeiten“ kassierten. Dennoch hätten frühzeitig Jiri
Svejda und Malte Bergstermann das vierte Hammer Tor
markieren können. Doch beide scheiterten mit ihren
Alleingängen am Bad Nauheimer Torwart. Bei einem Schuss
von Vanek war außerdem der Pfosten im Weg.
Doch ehe der Sensationssieg perfekt war, mussten die
Gäste noch nahezu das komplette Schlussdrittel zittern.
Die Roten Teufel nahmen in den letzten Sekunden den
Goalie heraus und schickte einen sechsten Feldspieler
aufs Eis. Dies nutzte erneut Milan Vanek und traf zum
4:2-Endstand ins verwaiste Gehäuse des Kontrahenten
(59.). „Das ist wirklich ein Traumstart“, zeigte sich
Plate glücklich über den zweiten Auswärtssieg im zweiten
Spiel.
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Löwen
schlagen Krefeld mit 5:0
Das zweite Heimspiel in der Oberliga-Saison haben die
Löwen Frankfurt gewonnen. Mit dem zweiten Sieg in Folge
bleiben die Frankfurter auf Platz zwei.
Mit drei Punkten sind die Löwen Frankfurt in das zweite
Oberliga-Wochenende gestartet. Am Freitagabend gewannen
die Löwen gegen den EHC Krefeld letztlich deutlich mit
5:0 (1:0, 2:0, 2:0).
Doch nach dem ersten Drittel erschien ein solches
Ergebnis unrealistisch. Denn die Hausherren spielten
sich zwar viele Chancen heraus, waren aber im Abschluss
zu fahrlässig. Erst nach einer Viertelstunde gelang dann
Jan Barta der erste Treffer des Abends.
Auch im Mitteldrittel taten sich die Löwen gegen die
talentierten Rheinländer schwer. Wieder hatte das Team
von Trainer Clayton Beddeos eine Vielzahl von
Möglichkeiten, das Ergebnis zu erhöhen. Elf Minuten nach
der Pause erhöhte Simon Barg schließlich das
langersehnte 2:0.
In Unterzahl erzielte dann Max Seyller das sehenswerte
3:0. Direkt vom Bully stürmte der Angreifer auf das
Krefelder Tor und schoss den Puck in die Maschen. Der
vierte Treffer des Abends gelang Raphael Wagner, der die
Scheibe mit einem Schlagschuss direkt ins Eck feuerte.
Fünf Minuten vor dem Ende der Partie spielte Kapitän
Martin Schweiger seinem Sturmpartner Simon Barg direkt
in den Lauf. Der Kanadier ließ sich nicht bitten und
markierte den 5:0-Endstand.
Kurze Zeit später war dann auch klar, dass Goalie Dennis
Schulz seinen zweiten Shut-Out in dieser Saison feiern
konnte.
Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, den 16. Oktober
2011, gegen den EV Duisburg.
Löwen Frankfurt - EHC Krefeld 5:0 (1:0, 2:0, 2:0)
1:0 (15.) Jan Barta
2:0 (31.) Simon Barg
3:0 Max Seyller
4:0 Raphael Wagner
5:0 (55.) Simon Barg (Martin Schweiger, Michael
Schwarzer)
Zuschauer: 2.463
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Preussen kämpften bis zur letzten Sekunde
Vor fast 2.500 Zuschauern verloren die Preussen gegen
einen der Topfavoriten der Oberliga-West mit 5:0. Bis
zur 15. Spielminute hielten die Krefelder Jungs das
Spiel offen und kamen auch nach dem Führungstreffer der
Hausherren zu guten Chancen. Die Frankfurter Löwen
hatten sichtlich Schwierigkeiten mit dem
aufopferungsvoll kämpfenden Preussenteam, gewannen das
Spiel aufgrund ihrer individuellen Stärke aber verdient.
Pünktlich um 19:30 Uhr begann die Partie und
erwartungsgemäß legten die Frankfurter Löwen auch gleich
los wie die Feuerwehr. Doch die Preussen arbeiteten hart
dagegen und hielten dem ersten großen Frankfurter
Sturmlauf stand. Bis zur vierzehnten Spielminute sollte
es beim Stand von 0:0 bleiben. Dann aber, direkt vom
Bully weg, bediente Sven Breiter seinen Kollegen Jan
Barta, der Preussengoalie Ken Passmann keine Chance ließ
und die Lions mit 1:0 in Führung schoss. Mit dieser doch
eher weniger beruhigenden Führung für die Löwen ging es
in die erste Drittelpause.
Auch im zweiten Drittel hielten die Preussen weiterhin
sehr gut mit und kamen zu sehr guten
Einschussmöglichkeiten. Die beste davon hatte Preusse
Pierre Klein, der aber dennoch durch das Torgehäuse am
Ausgleich gehindert wurde. 30 Minuten waren nun bereits
abgelaufen und als Krefelder Fan konnte man durchaus
zufrieden sein, es stand immer noch 1:0 für die Lions.
Aber nur fünf Sekunden später musste der Preussengoalie
den Puck dann doch aus den Maschen pflücken. Der
Kanadier Simon Barg ließ sich nicht zweimal bitten und
erhöhte auf 2:0. Keine anderthalb Minuten später
schlugen die Löwen erneut zu, dies aber in eigener
Unterzahl. Maximilian Seyller fing einen Pass eines
Preussenspielers ab und versenkte zum 3:0 Pausenstand.
Auch im letzten Drittel gingen die Krefelder Jungs das
Tempo mit und erspielten sich weiter einige gute
Torchancen. Das letzte Quäntchen Glück im Abschluss
fehlte. Frankfurt kam noch zu zwei weiteren Treffern
durch Raphael Wagner und erneut Simon Barg. Mit dem 5:0
Endstand traten die Preussen ihre die Heimreise an. Am
Sonntag (09.10.2011) 18:30 Uhr warten die Füchse aus
Duisburg bereits mit einem weiteren Meisterschaftsspiel
auf die Preussen.
Torfolge:
1:0 [14:22] Barta (Breiter)
2:0 [30:05] Barg (Schweiger, Fairbarn)
3:0 [31:32] Seyller
4:0 [48:57] Wagner (Breiter, Barta)
5:0 [54:36] Barg (Schweiger, Schenkel)
Strafzeiten:
Frankfurt: 18
Krefeld: 14
Zuschauer:
2.462
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Bulldogs lernen zwei Seiten der Oberliga kennen
Lehrstunden gegen Titelverteidiger Dortmund
Ein Wochenende für den Königsborner Jugend
Eishockeyclub, wie es unterschiedlicher nicht sein kann.
Während man zunächst im Heimspiel gegen die
Übermannschaft aus Dortmund Lehrgeld bezahlen musste und
mit einem 17:1 eine historische Niederlage kassierte,
konnte man zwei Tage später ähnlich wie der EHC Dortmund
diesmal den Gegner dominieren und siege lediglich auf
Grund des schwachen Torabschlusses "nur" mit 4:1 beim
Aufsteiger aus Netphen.
Ohne die Spieler Ulrich, Schneider und Pigache, sowie
Torwart Sebastian May starteten die Bulldogs zunächst
überraschend stark gegen den EHC Dortmund. Doch leider
kam bereits nach 5 Minuten der erste Schock und so
kassierte man trotz Überzahl ein Kontertor gegen die
Gäste. Die Westfalen-Elche legten schnell mit zwei
weiteren Toren nach und schickten die Bulldogs
schließlich mit einem Stand von 5:0 in die Kabine. Auch
ein Torwartwechsel konnte schlimmeres für die Bulldogs
nicht verhindern und so verlor man deutlich mit 17:1,
nach dem das erste Heimspiel eine Woche zuvor noch
gewonnen werden konnte. Den Ehrentreffer für die
Hausherren erzielte Igor Alexandrov im zweiten Drittel.
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Elche
fegen die Bulldogs vom Eis
Königsborner JEC – EHC Dortmund 1 : 17 (0:5,1:7,0:5)
Von der ersten bis zur letzten Spielminute sahen die
Zuschauer am Freitagabend eine einseitige Partie, die
der EHC Dortmund am Ende sehr deutlich mit 17:1 beim
Königsborner JEC für sich entschied. Die Westfalen Elche
waren den Gastgebern in allen Belangen überlegen und
profitierten natürlich auch vom katastrophalen
Defensivverhalten der Bulldogs. Die beiden Königsborner
Torhüter (zuerst Philipp Potthoff und dann ab der 26.
Minute Andreas Banzer) verdienten Mitleid, denn oftmals
standen sie den schnellen Angriffen des EHC allein
gegenüber. Nach 8 Spielminuten lagen die Elche bereits
mit drei Toren vorne, ließen auch bis zum Schlusspfiff
nicht nach und gingen weiterhin auf Trefferjagd. Am
erfolgreichsten dabei war Ryan Martens, der fünfmal
traf. Sein Sturmpartner in der 1. Reihe, Frank Petrozza,
war dreimal erfolgreich. Den Ehrentreffer der
Königsborner markierte Igor Alexandrov in der 28.
Minute. KJEC-Trainer Waldemar Banaszak nahm bereits in
der 8. Minute eine Auszeit, allerdings ohne Wirkung.
Gefährliche Angriffe der Gastgeber waren an einer Hand
abzuzählen, mehr ließ der EHC nicht zu.
Zwar gehörte der erste Angriff der Partie den
Gastgebern, dann aber nahmen die Elche das Zepter fest
in die Hand. Nach gut einer Minute scheiterte Michael
Schmerda noch am Königsborner Keeper, der gut eine
Minute später auch noch einen harten Schuss von Ryan
Martens parieren konnte. Kurz darauf war es aber so
weit, Kapitän Stephan Kreuzmann erzielte in Unterzahl
das 0:1. Die war der Auftakt zum munteren Tore schießen.
Ryan Martens, Christoph Koziol, erneut Ryan Martens und
Thomas Richter erhöhten noch vor der ersten Pause auf
0:5. Im zweiten Abschnitt wurde die Übermacht noch
deutlicher. Frank Petrozza, Ryan Martens (der an diesem
Abend überhaupt nicht zu halten war), Michael Schmerda,
Branislav Pohanka, erneut Frank Petrozza und Ryan
Martens mit tollem Alleingang sowie Christoph Koziol
schraubten bei dem KJEC-Ehrentreffer das
Zwischenergebnis bis zur zweiten Pause auf 1:12 hoch. In
den letzten Zwanzigminuten wechselte EHC Cheftrainer
Frank Gentges Jan Kremer für den wenig beschäftigten
Benjamin Finkenrath ins Tor, aber auch die Nummer 2 der
Elche hatte wenig Gelegenheit sich auszuzeichnen. Thomas
Richter, Philipp Michl (ersetzte den verletzten Nils
Liesegang in der ersten Angriffsformation), Vitali
Stähle, Ryan Martens und Frank Petrozza hießen die
Torschützen im letzten Abschnitt und die Gastgeber waren
sicherlich froh über den Abpfiff von Hauptschiedsrichter
Gordon Schukies.
Am Sonntag empfängt der EHC Dortmund um 19 Uhr die
Ratinger Ice Aliens an der Strobelallee und das Team der
Elche erwartet dann sicherlich nicht noch einmal ein
ähnlicher Spaziergang.
Torfolge:
0:1 (03:55) Stephan Kreuzmann (Manuel Neumann, Philipp
Michl) -1
0:2 (06:49) Ryan Martens (Frank Petrozza, Philipp Michl)
0:3 (07:41) Christoph Koziol (Branislav Pohanka, Niklas
Clusen)
0:4 (19:18) Ryan Martens (Frank Petrozza, Philipp Michl)
0:5 (19:46) Thomas Richter (Vitali Stähle, Stephan
Kreuzmann)
0:6 (20:19) Frank Petrozza (Ryan Martens, Philipp Michl)
0:7 (23:57) Ryan Martens (Manuel Neumann, Frank
Petrozza)
1:7 (27:11) Igor Alexandrov (Jakub Krätzer, Marvin Küen
hl)
1:8 (29:06) Michael Schmerda
1:9 (31:24) Branislav Pohanka (Michael Schmerda,
Christoph Koziol)
1:10 (32:30) Frank Petrozza (Ryan Martens, Philipp Michl)
1:11 (34:52) Ryan Martens (Dennis Schlicht, Manuel
Neumann) +1
1:12 (35:23) Christoph Koziol (Branislav Pohanka)
1:13 (42:17) Thomas Richter (Vitali Stähle, Philipp
Michl)
1:14 (46:18) Philipp Michl (Manuel Neumann, Dieter
Orendorz)
1:15 (48:24) Vitali Stähle (Manuel Neumann, Florian
Kirschbauer)
1:16 (52:22) Ryan Martens (Sebastian Eickmann, Niklas
Clusen)
1:17 (58:31) Frank Petrozza (Dennis Schlicht, Thomas
Richter)
Strafminuten: KJEC 10 - EHCDO 6
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (ab 41. Minute) – Florian Kirschbauer [2],
Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel
Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas
Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan
Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18],
Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon
[61], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan
Streser [89]
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… und das Ding ging über die Linie – 12:0-Sieg gegen
Netphen
Am Freitagabend haben die Ratinger Ice Aliens einen
12:0-Kantersieg gegen den EHC Netphen und damit den
ersten Dreier in der neuen Saison gefeiert.
Erfolgreichster Scorer war der Kanadier Lance Monych mit
vier Treffern und zwei Vorlagen.
Unter dem Motto „Jetzt erst recht – das Ding muss über
die Linie!“ hatten die Ratinger Ice Aliens nach der
mageren Punktausbeute am ersten Wochenende eine
Sonderaktion für die Spiele gegen Netphen und Unna ins
Leben gerufen. Und das Ding ging über die Linie! Bereits
in der 7. Spielminute eröffnete Philip Hendle den
Torreigen für die Außerirdischen mit dem ersten Treffer
an diesem Abend. Nur eine Minute später traf Artur
Tegkaev mit dem wohl schönsten Tor des Tages. Er kam
kurz vor dem gegnerischen Gehäuse zu Fall und konnte in
der Abwärtsbewegung den Puck über die Linie schlenzen.
Den Treffer zum 3:0-Pausenstand besorgte Lance Monych.
Die Ice Aliens bestimmten von der ersten Minute an das
Spiel, ließen sich jedoch immer wieder unnötig von den
Gästen provozieren und kassierten gleich zu Beginn
zahlreiche Strafen. Das Strafzeitenverhältnis von
insgesamt 30 Minuten, davon zwei zehnminütige
Disziplinarstrafen gegen Robby Hein und Lance Monych, zu
4 Minuten gegen Netphen im ersten Drittel sprechen für
sich. Kein Wunder, dass Aliens-Trainer Larry Suarez
schon nach 12. Minuten eine Auszeit nahm, um die Gemüter
zu beruhigen.
So behielten die Außerirdischen während des gesamten
Spiels die Überhand und konnten den Gegner auch in
Unterzahl nach Belieben kontrollieren. Die wenigen
Möglichkeiten, die sich das Netphener Team erspielte,
konnten von Aliens-Goalie Marc Dillmann entschärft
werden. „Er hatte keine leichte Aufgabe“, sagte Larry
Suarez nach dem Spiel. „Er musste 60 Minuten
konzentriert bleiben, obwohl er vergleichsweise wenig zu
tun hatte.“ Im zweiten Drittel ließen die Aliens den
Gegner viel laufen und trafen durch Christian Kohmann in
Überzahl (30. Minute) und Lance Monych (39. Minute) zum
5:0 zur zweiten Pause.
Im letzten Drittel brachen dann bei Netphen alle Dämme.
Sowohl konditionell als auch läuferisch hatten sie den
Ratingern nichts mehr entgegen zu setzen. Die
Außerirdischen hätten angesichts des Spielstands
durchaus einen Gang zurückschalten können, hielten den
Druck jedoch bis zur Schlussminute aufrecht und
erzielten weitere sieben Treffer. Ein wenig Mitleid mit
Gäste-Torhüter Nils Iselhorst konnte man durchaus haben,
als Tegkaev, Aminikia, Schumacher, Monych und Hendle mit
ihren Treffern das Ergebnis hochschraubten.
Ratinger Ice Aliens - EHC Netphen 12:0 (3:0, 2:0, 7:0)
Tore: 1:0 (7.) Hendle, 2:0 (8.) Tegkaev, 3:0 (10.)
Monych, 4:0 (30.) Kohmann, 5:0 (39.) Monych, 6:0 (41.)
Tegkaev, 7:0 (42.) Aminikia, 8:0 (42.) Schumacher, 9:0
(44.) Monych, 10:0 (50.) Hendle, 11:0 (52.) Tegkaev,
12:0 (56.) Monych
Strafminuten: Ratingen 18 (+ 10 Hein, + 10 Monych),
Netphen 16
Zuschauer: 439
Schiedsrichter: Zsolt Heffler |
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EHC Netphen von Außerirdischen entführt
0:12-Niederlage gegen Ratinger Ice Aliens
Im zweiten Spiel der Oberliga mußte der EHC Netphen
seine zweite Niederlage hinneh-men. Das Spiel bei den
Ratinger Ice Aliens endete mit einer 0:12-Klatschen für
die heimis-chen Puckjäger. Der EHC, der bis auf Matti
Stein in Bestbesetzung antrat, kam im ersten Drittel
kaum ins Spiel. Nach einer eigenen Überzahl waren die
Ratinger gerade wieder komplett, als sie die 1:0-Führung
erzielen konnten. Die Gastgeber blieben spielbestimmend
und konnten ihr spielerisches Übergewicht bis zur
Pausensirene in eine 3:0-Führung ummünzen. Im zweiten
Drittel konnte der EHC mehr dagegen halten und setzte
seinerseits einige Offensivakzente. Die besten
Gelegenheiten zum Torerfolg für den EHC hatte Andre
Bruch. In der 34. Spielminute scheiterte er gleich
zweimal am Ratinger Goalie. Besser machten es wieder die
Aliens, die den Netphener Goalie Nils Isselhorst
ihrerseits zweimal überwinden konnten.
Im Schlussabschnitt konnten die Ratinger schalten und
walten wie sie wollten. Ihre sich bietenden Torchancen
nutzen sie konsequent aus und ließen den Puck gleich
sieben Mal im Netphener Gehäuse zum 0:12-Endstand
zappeln.
Torfolge: 0:1 Hendle (7. - Vorarbeit Gries, Tegkaev);
0:2 Tegkaev (8.); 0:3 Monych (10. - Schumacher, Kohmann);
0:4 Kohmann (30. - Priebsch PP); 0:5 Monych (39. -
Lahmer); 0:6 Tegkaev (41. - Monych, Priebsch); 0:7
Aminikia (42. - Oesterreich, Hendle); 0:8 Schumacher
(42. - Hauptig, Kohmann); 0:9 Monych (44. - Hein,
Tegkaev PP); 0:10 Hendle (50. - Hauptig, Kohmann); 0:11
Tegkaev (52. - Monych, Hein); 0:12 Monych (56. -
Teg-kaev, Hein)
Strafen:
EHC: 16
Ratinger "Ice Aliens": 18 + 10(Hein) + 10(Monych)
Schiedsrichter: Heffler - Kontny, Himbeeck
Zuschauer: 439
Aufstellung
EHC
Nils Isselhorst (Sirringhaus) - Elzner, Wapnewski,
Schäfer, Tokarev, Zech, Weil, Henrik Is-selhorst,
Kutzner - Koussek, Linke, Schnieder, Oertl, Tim Bruch,
Andre Bruch, Breker, Sting, Walther, Blumenhofen, Hall
Ratinger "Ice Aliens"
Dillmann (Kohl) - Gross, Priebsch, Migas, Schumacher,
Lahmer, Ackers, Aichele - Hauptig, Bleyer, Werner,
Kohmann, Gries, Tegkaev, Monych, Oesterreich, Hein,
Schiefner, Aminikia, Hendle
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