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Spielbericht
Oberliga West 09. 10. 2011 |
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Kantersieg zum Heimspielauftakt
Der EVD lieferte den heimischen Fans eine starke
Leistung zum ersten Ligaspiel in der Scania Arena.
Gleich 13 Mal klingelte es im Krefelder Tor, wobei Björn
Linda seinen Kasten sauber hielt. Ein gelungener Start
in die neue Spielzeit.
Etwas verspätet begann das erste Heimspiel, das zum
Torfestival für die Füchse werden sollte. In der siebten
Spielminute eröffnete Matt MacKay mit dem ersten seiner
vier Treffer des Abends den Torreigen. Clarke Breitkreuz
und er selbst erhöhten vor der Pause noch auf 3:0. Das
zweite Drittel begann wie das erste aufgehört hatte.
Nach etwas mehr als zwei Minuten brachte erneut MacKay
den Puck im gegnerischen Tor unter. Damit war das Spiel
im Grunde entschieden und schon jetzt zeichnete sich ab,
dass der Sieg nur eine Frage der Tordifferenz werden
würde. Die ohnehin spärliche Gegenwehr der Krefelder
ließ von Tor zu Tor nach und so boten sich immer öfter
Räume für sehenswerte Kombinationen und Spielzüge. Nach
dem zweiten Abschnitt zeigte die Anzeigetafel 7:0. Im
letzten Drittel wurde es dann wie von den Fans gefordert
zweistellig.
Mit 13:0 ging der Sieg auch in der Höhe verdient an die
Hausherren, die das Spiel zu jeder Zeit im Griff hatten
und sogar nur ein Mal auf der Strafbank Platz nehmen
mussten. Ein guter erster Eindruck vor heimischer
Kulisse, der Lust auf Mehr macht.
Tore:
6:23 MacKay (Breitkreuz, Werth)
13:00 Breitkreuz (MacKay, Werth)
15:59 MacKay (Werth, Breitkreuz)
21:06 MacKay (Breitkreuz, Werth)
28:58 Gogulla (Hrstka, De. Fischbuch)
31:05 Werth (Gogulla, Breitkreuz)
36:39 Schöbel (Hrstka, Hanke)
44:38 Schmidt (Schöbel, Hanke)
46:18 Ziolkowski (Palka, Hanke)
49:23 Palka (MacKay, Hrstka)
51:03 Hanke (Gogulla, Schöbel)
56:00 MacKay (Opree, Schmidt)
57:03 Hanke (De. Fischbuch, Schö)
Strafen:
Duisburg: 2
Krefeld: 10 + 10
Zuschauer:
1003
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Preussen zahlen Lehrgeld in Duisburg
Nach einem tollen Spiel am Freitagabend in Frankfurt
kamen die Preussen am Sonntag dann in Duisburg heftig
unter die Räder. Vor über tausend Zuschauern lief beim
jungen Krefelder Team nichts zusammen und die Jungs aus
der Seidenstadt kassierten mit dem 13:0 Endstand die
höchste Niederlage in der bisher noch jungen Saison. Mit
sieben Minuten Verspätung pfiff Hauptschiedsrichter
Franz die Partie in der Duisburger Scania Arena an. Die
Füchse aus Duisburg machten von Anfang an klar, wer
"Herr im Haus" ist und drängten die Preussen gleich von
Beginn an weit in die eigene Verteidigungszone zurück.
Bereits in der vierten Spielminute ließ der Kanadier
Matt Mackay, Sohn des legendären Marc Mackay, den
Füchseanhang erstmals jubeln. In der Folgezeite spielte
Duisburg schnell und präzise. Die Jungs um Preussencoach
Elmar Schmitz mussten fast im 10 Sekundentakt weitere
Angriffe der Heimmannschaft abwehren. Genau dreizehn
Minuten waren abgelaufen, als die Füchse durch Clarke
Breitkreuz das zweite Mal zuschlugen. Keine drei Minuten
später erhöhte erneut Matt Mackay auf 3:0. Coach Elmar
Schmitz wechselte die Goalies, für Daniel Petry kam nun
Ken Passmann auf das Eis und versuchte seine Jungs mit
einer Auszeit taktisch umzustellen. Die Füchse hatten
weiter gute Chancen doch es blieb beim 3:0 Pausenstand.
Die zweiten zwanzig Minuten begannen und Duisburg machte
da weiter, wo sie aufgehört hatten. Nur wenige Minuten
später bescherte Matt Mackay den Füchsen das 4:0. Die
Preussen befreiten sich nur selten aus der
Verteidigungszone und Duisburg brachte den Puck weiter
brandgefährlich vor das Gehäuse der Gäste. Die Füchse
schossen nun im Fünfminutentakt die Tore. Patrick
Gogulla, Christian Werth und Mats Schöbel schraubten das
Ergebniss bis zur zweiten Drittelpause auf 7:0 hoch. Mit
diesem deutlichen Rückstand für die Preussen ging es in
die zweite Pause.
Wer vom Krefelder Anhang nun dachte, dass Duisburg
seinen Torhunger gestillt hatte, der irrte sich
gewaltig. Das muntere "Preisschießen" ging nun erst
richtig los. Den Jungs aus der Seidenstadt fehlte nach
dem schweren Spiel vom Freitag in Frankfurt die Kraft
dagegen zu halten. Mit Markus Schmitt, Christoph
Ziolkowski, Dennis Palka, Matt Mackay jeweils 1x und
Benjamin Hanke 2x erhöhten die Füchse ihre Führung bis
zur Schlusssirene auf 13:0.
Fazit: Nach einem starken und aufopferungsvollen Kampf
in Frankfurt ging man in Duisburg mit Mann und Maus
baden. Jetzt heißt es Mund abwischen und nach vorne
schauen. Mit den Kassel Huskies empfangen die Preussen
am Freitag 14.10.2011 um 19:30 Uhr einen weiteren
starken Gegner bevor es dann am Sonntag 16.10.2011 zum
vermeintlich leichteren Spiel nach Netphen geht.
Torfolge:
1:0 [04:23] Mackay (Breitkreuz, Werth)
2:0 [13:00] Breitkreuz (Mackay, Werth)
3:0 [15:59] Mackay (Werth, Breitkreuz)
4:0 [21:06] Mackay (Breitkreuz, Werth)
5:0 [26:39] Gogulla (Hrstka, Fischbuch)
6:0 [31:05] Werth (Gogulla, Breitkreuz)
7:0 [36:39] Schöbel (Hrstka, Hanke)
8:0 [44:38] Schmidt (Schöbel, Hanke)
9:0 [46:18] Ziolkowski (Palka, Hrstka)
10:0 [49:23] Palka (Mackay, Hrstka)
11:0 [51:03] Werth (Gogulla, Schöbel)
12:0 [56:00] Mackay (Oprée, Schmidt)
13:0 [57:03] Werth (Fischbuch, Schöbel)
Strafzeiten:
Duisburg 2
Krefeld 10 +10 (Appelhans)
Zuschauer:
1003
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Die
MOSKITOS
Essen
verlieren
knapp
mit 2:4
gegen
die
Roten
Teufel
aus Bad
Nauheim.
In einem
spannenden
Spiel
konnten
die
MOSKITOS
endlich
zeigen
was in
ihnen
steckt.
Leider
hat es
trotz
guter
Leistung
nicht zu
einem
Sieg
gerreicht.
Ein
ausführlicher
Spielbericht
folgt.
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4:2-Sieg in Essen - Janne Kujala zweifacher
Torschütze
Mit 4:2 (1:1, 0:2, 1:1) gewannen die Roten Teufel vom EC
Bad Nauheim heute Abend ihr Auswärtsspiel bei den
Moskitos aus Essen und gaben somit die richtige Antwort
auf das für alle enttäuschende 2:4 vom Freitag zuhause
gegen Hamm. Trainer Fred Carroll wechselte wie
angekündigt auf den Ausländerpositionen und ließ Kevin
Lavallee für Kapitän Lanny Gare in der ersten Formation
auflaufen. Das erste Drittel gestalteten die Hessen mehr
als überlegen gegen eine Essener Mannschaft, die ihr
erstes Punktspiel der Saison bestritt. Man drückte
permanent in Richtung Tor von Essens Goalie Lüttges, der
sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen brauchte. Es
bedurfte aber erst einer Überzahl-Situation in der
11.Minute, die Nauheims Janne Kujala zum 1:0 für den EC
abschloss. Der Ausgleich zum 1:1 durch Brinkmann in der
13.Minute war eigentlich der erste gute Angriff der
Hausherren, der sofort belohnt wurde. Die Gäste ließen
sich aber nicht beirren und spielten weiter nach vorne
und waren das bessere Team. Der Pfosten nach einem
Schwab-Schuss (15.) sowie die Latte nach einem feinen
Rückhandschuss von Stanley (17.) verhinderten eine
Pausenführung zugunsten der Gäste. Auch ein
vermeintlicher Treffer von Alexander Baum wurde nicht
gegeben, der Referee sah die Scheibe nicht in vollem
Umfang über der Torlinie.
Die Tore sollten aber im Mittelabschnitt vorentscheidend
fallen: die Hessen waren dominant und kamen zu Chancen
durch Lavallee, Cardona und Stanley, die zwar allesamt
ungenutzt blieben, es schien aber nur eine Frage der
Zeit zu sein, ehe das Führungstor fallen sollte. In der
30.Minute war es dann soweit, als Pierre Wex eine tolles
Zuspiel von Dylan Stanley zum 2:1 für den EC verwerten
konnte. Nun waren die Wetterauer vollends im Spiel und
erhöhten nochmal den Druck auf den Essener Kasten.
Zunächst verhinderte erneut die Latte nach einem Schuss
von Tobias Schwab das dritte Tor, kurz vor der zweiten
Pause war es aber wieder Neuzugang Janne Kujala, der die
gut 80 mitgereisten EC-Fans mit der 3:1-Pausenführung
erfreuen konnte.
Mit Beginn des letzten Abschnitts versäumten es die
Roten Teufel, den Sack frühzeitiger zuzumachen. Chancen
hierzu waren da, es blieb aber den Moskitos durch Mikka
Jäske mit dem 2:3 in der 49.Minute vorbehalten, das
Geschehen noch einmal spannend zu machen. Aus
Gäste-Sicht war dies mehr als unnötig, denn die
Gelegenheiten, das Match vorzeitig zu entscheiden, waren
das ganze Spiel über bereits gegeben. Wer weiß, wie die
Partie gelaufen wäre, hätte Keller einen Penalty gegen
Jäske anschließend nicht gehalten, so aber blieben die
Kurstädter mit dem einen Tor vorne. Unmut zog der
Unparteiische auf sich, als er einen Treffer von Dennis
Cardona nicht gab, nachdem das Gehäuse erst nach dem
Überschreiten des Pucks über die Torlinie verschoben
wurde. Diese Szene gab den Hessen aber nochmal Auftrieb,
die hinten sicher standen und die Angriffe der Moskitos
zunichte machten. Als die Hausherren in der
Schlussminute ihren Goalie zugunsten eines sechsten
Feldspielers vom Eis nahmen, war es schließlich Matthias
Baldys, der mit dem 4:2 die Partie verdientermaßen
entschied und somit den zweiten Sieg im vierten Spiel
klarmachte.
Zieht man ein kleines Zwischenresumee nach den ersten
beiden Wochenenden, so lässt sich tendenziell ablesen,
dass es mitnichten die absolut dominierende Liga der
vermeintlichen Favoriten ist. Zogen die Roten Teufel am
Freitag noch den Kürzeren gegen Hamm, so mussten auch
die Frankfurter Löwen heute Abend bei den Eisbären mit
3:5 Federn lassen, so dass die Westfalen ein
Sechs-Punkte-Wochenende feiern können. Die Elche aus
Dortmund hatten heute lange Zeit beim 5:3-Sieg gegen
Ratingen zu kämpfen, auch Kassel hatte am zweiten
Spieltag Mühe beim 3:2 gegen die Ice Aliens. Es ist und
bleibt also spannend in der Westgruppe, in der es für
den EC Bad Nauheim am nächsten Freitag um 19.30 Uhr in
Duisburg weitergeht. Das nächste Heimspiel bestreiten
die Hessen am kommenden Sonntag um 19 Uhr gegen Herford.
Moskitos Essen - EC Bad Nauheim 2:4 (1:1, 0:2, 1:1)
Tore:
0:1 (11.) Kujala (Stanley, Schwab) 5-4
1:1 (13.) Brinkamann (Grein)
1:2 (30.) Wex (Stanley, Lavallee)
1:3 (39.) Kujala (Schwab, Baum)
2:3 (49.) Jäske (Linda, Lüttges)
2:4 (60.) Baldys (5-6) ENG
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Huskies feiern Kantersieg über Herford
Ohne Michi Christ, aber mit dem wieder genesenen Semen
Glusanok schlugen die Huskies am heutigen Abend die Ice
Dragons aus Herford mit 13:2.
Den Platz des verletzten Michael Christ in der ersten
Sturmreihe nahm Alexander Heinrich ein. Den Torreigen
eröffnete früh aber ein anderer: Über Artjom Kostyrev
und Marc Roedger lief der Puck schnell zu Florian Böhm,
der aus kurzer Distanz mit der Rückhand zur Führung
traf. Sein erstes Oberligator.
Auch nach diesem frühen Treffer wurde schnell klar, dass
die Huskies ihrem Gegner klar überlegen sind - nur eine
gute Minute nach dem 1:0 legte Alexander Heinrich auf
Vorlage von Petr Sikora und Emanuel Grund nach - 2:0,
die Huskies waren auf Kurs. Und die Führung hätte sogar
noch höher ausfallen können, allerdings rettete für den
bemitleidenswerten Lars Morawitz im Herforder Tor zwei
mal das Aluminium - Artjom Kostyrev und Alexander Engel
waren die Pechvögel. Es sollte aber nicht verschwiegen
werden, dass auch die Ice Dragons ab und an gefährlich
vor Martin Fous auftauchten, vor allem durch Konter. Die
beste Möglichkeit zum Anschlusstreffer vergab nach einem
Valenti-Fehler Fraser Smith, dessen unplatzierter Schuss
den Huskies-Keeper vor keine Probleme stellte.In der 10.
Minute stellte Kapitän Manuel Klinge seine ganze Klasse
unter Beweis, als er hinter dem Tor stehend Lars
Morawitz anschoss - der Puck trudelte zum 3:0 ins Tor.
Wenn den Huskies eines vorzuwerfen war, dann die
fehlende Durchschlagskraft in Überzahl. Ab der 11.
Spielminute bekamen sie fast durchgängig die Chance, in
personeller Überlegenheit zu agieren. Mit Ausnahme von
zwei Engel-Distanzschüssen und einem nicht verwandelten
Heinrich-Rebound wurde allerdings keine Torgefahr
entfacht.
Kurioserweise klappte es nach Ablauf der
Powerplaysituationen viel besser. Nach 17:46 konnte
Morawitz einen Klinge-Schuss nur zur Seite abwehren,
Alex Heinrich hatte daraufhin keine Mühe ins leere Tor
zum 4:0 einzuschieben. Den Schlusspunkt setzte nur drei
Sekunden vor Drittelende Manuel Klinge selbst, der
ungestört aus dem Slot zum 5:0 einnetzte.
Das einseitige Spiel des ersten Drittels fand auch nach
der Pause seine Fortsetzung. Jedoch war es nicht die
erste Sturmreihe, sondern die Junioren um Böhm, Berendt
und Co., deren Aktionen sich auf der Anzeigetafel
bemerkbar machten. Nach 22:05 nutzte Patrick Berendt
eine lange Druckphase seiner Reihe und erhöhte auf 6:0.
Nachdem Manuel Klinge nach einem Solo sein dritter
Treffer verwehrt blieb und auch Patrick Schädel in Lars
Morawitz seinen Meister fand, war es in der 26.
Spielminute erneut Patrick Berendt, der zu einem tollen
Solo ansetzte und überlegt mit der Rückhand das 7:0
erzielte. Keine Minute später durfte auch endlich Sven
Valenti jubeln, der zuvor noch an der Latte scheiterte.
Aus abseitsverdächtiger Position wurde er toll von Petr
Sikora in Szene gesetzt und verwandelte zum 8:0. Das war
zuviel für Lars Morawitz, den ersten Torhüter der Ice
Dragons - er wurde von Jacob Lamers erlöst.
Nach dem der NRW-Regionaligist der vergangenen Saison
bereits im ersten Drittel vereinzelte gefährliche Konter
setzen konnte, gelang ihnen das in der Folge erneut -
und diesmal sogar mit Erfolg! In Überzahl vertändelte
Sven Valenti an der blauen Linie den Puck, Jeffrey
Keller nutzte das aus, zog auf und davon und gab Martin
Fous das Nachsehen.
In dieser Phase wurde das Spiel auch auf Seiten der
Huskies immer zerfahrener, was auch daran lag, dass
Jamie Bartman viel experimentierte. So durfte sich
beispielsweise Patrick Schädel in Reihe 1 neben Petr
Sikora und Alex Heinrich beweisen. Zwei Minuten vor
Drittelende klingelte es dann nochmal im Herforder
Kasten, und wieder hieß der Torschütze Patrick Berendt -
sein dritter Treffer in diesem Drittel! Den letzten
Schuss des zweiten Abschnitts hatte aber der Gast aus
Herford: Resultierend aus Nachlässigkeiten in der
neutralen Zone liefen die Ice Dragons einen drei auf
eins Konter, den Topscorer Josh Piro zum 9:2 verwertete.
Auch im Schlussdrittel setzten ich die bekannten
Kräfteverhältnisse fort, auch wenn das Spielniveau
insgesamt weiter sank. Nachdem im ersten Abschnitt
bereits Florian Böhm sein erstes Saisontor erzielen
konnte, wurde in der 42. Minute Marc Roedger dieselbe
Ehre zuteil. Der Sohn des ehemaligen ECK-Kapitäns Peter
"Roads" Roedger traf zum 10:2, nachdem sein Sturmpartner
Artjom Kostyrev kurz zuvor noch am Pfosten scheiterte.
Nach knapp 48 Minuten gelang auch endlich der
heißersehnte Überzahltreffer: Alex Engel deutete einen
Schlagschuss an, spielte allerdings einen scharfen Pass
auf den am langen Pfosten lauernden Jiri Mikesz, der nur
noch die Kelle hinhalten musste. 11:2, und die Huskies
hatten noch nicht genug, denn Semen Glusanok in der 51.
Spielminute und erneut Alexander Heinrich fünf Minuten
vor Schluss trafen noch zum 13:2-Endstand.
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Dragons kassieren erwartet deutliche Niederlage in
Kassel
Über 3.000 Fans, darunter knapp 100 Herforder, sahen die
deutliche Niederlage der Ice Dragons in Kassel. Bis auf
den erkrankten Leon Nasebandt und Ronny Schubert konnte
Coach Bruce Keller auf alle Spieler im Team
zurückgreifen, selbst der angeschlagene Sven Johannhardt
stellte sich bereitwillig in den Dienst der Mannschaft.
Doch die Übermacht das Kassel Huskies war einfach zu
groß.
Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr. Huskies
Coach Jamie Bartman liess zu Beginn nur seine beiden
Paradereihen auflaufen, um mächtig Druck zu erzeugen,
was auch gelang. Angriff auf Angriff rollte auf der
Herforder Tor zu. Doch Lars Morawitz machte mit tollen
Reflexen eine Huskies Chance nach der anderen zu Nichte.
Dennoch gingen die Huskies bis zu 9. Minute durch Tore
von Florian Böhm, Alexander Heinrich und Nationalspieler
Manuel Klinge mit 3:0 in Führung. Und neben den
Gegentoren bekam der HEV weitere Nackenschläge. Erst
verletzte sich Sven Johannhardt am Fuß und musste das
Spiel beenden, dann musste Micah Anderson nach einem
Check gegen den Kopf für 2+10 Minuten auf die Strafbank,
zu guter Letzt erwischte Danny Reiss einen Gegenspieler
im Zweikampf unglücklich, so dass dieser sich verletzte.
Die Strafe für den Herforder Spieler nach Reglement war
klar: 5+Spieldauer. 6 Minuten am Stück waren die Ice
Dragons nun in Unterzahl, davon 1 Minute mit zwei Mann
weniger. Doch sie hielten dagegen und was aufs Tor kam,
fischte Morawitz weg. Bemerkenswert: Die Huskies-Fans
bekundeten dem HEV Keeper für seine Leistung Ihren
Respekt, feuerten Lars Morawitz nach einigen
Monstersaves an! Als die Unterzahl abgelaufen war,
versuchten die Ice Dragons ihrerseits einen Angriff
aufzubauen, liefen dabei in einen Konter und es stand
4:0. Erneut war Alexander Heinrich erfolgreich. Als sich
alle mit diesem 4:0 bereits abgefunden hatte, ließ
Klinge nochmal seine Klasse aufblitzen und erhöhte mit
einem satten Schuss aus kurzer Distanz auf den 5:0
Pausenstand.
Auch im zweiten Drittel hielten die Gastgeber den Druck
hoch. Bis zur 27. Minute erhöhten sie durch 2 Tore von
Patrick Berendt und einen Treffer von Sven Valenti auf
8:0, ein Spielstand, der ohne die tollen Paraden von
Morawitz noch höher hätte sein können. Dann nahm Bruce
Keller eine Auszeit und erlöste Lars Morawitz, Jacob
Lamers nahm nun seinen Platz ein. Genau 3 Sekunden
dauerte es, da mußte auch er sich geschlagen geben,
jedoch wurde dem Treffer die Anerkennung verweigert. Der
nächste Jubel gehörte den Ice Dragons. In eigener
Unterzahl fing Jeff Keller einen Paß der Huskies ab,
startete durch und schob die Scheibe bei Martin Fous
durch die Schoner. Der HEV gab sich nicht auf, kämpfte,
aber dennoch fiel der nächste Treffer für die Gastgeber,
Patrick Berendt erhöhte mit seinem dritten Treffer auf
9:1. Das letzte Wort hatten in diesem Drittel jedoch die
Ice Dragons! 16 Sekunden vor der Sirene setzte sich
Fraser Smith nach öffnendem Paß von Jeff Keller auf
links durch, spielte in die Mitte wo der mitgelaufene
Josh Piro trocken zum 9:2 Pausenstand verwandelte.
Im letzten Drittel forderten die Kasseler Fans das 10.
Tor, und Marc Roedger erfüllte Ihnen diesen Wunsch in
der 42. Minute. Anschließend merkte man den Ice Dragons
an, dass die Kräfte langsam schwanden, sie konnten sich
aber jetzt auf Jacob Lamers verlassen, der ähnlich wie
vorher Lars Morawitz, einige 100%ige entschärfte. Bei
den Toren von Jiri Mikesz, Semen Glusanok und Alexander
Heinrich war er jedoch auch machtlos, so dass die
Gastgeber das Ergebnis bis zum Ende noch auf 13:2
hochschrauben konnten. Die Ice Dragons konnten trotzdem
erhobenen Hauptes das Eis verlassen, wurden Sie doch für
ihren Kampfgeist bis zur letzten Minute von den
gegnerischen Fans noch mit Applaus verabschiedet!
Für die Ice Dragons die erwartete Niederlage, gegen die
Routine und Klasse der Topreihen der Huskies hatten sie
ausser Kampfgeist nicht viel entgegenzusetzen. Dennoch,
auf die Leistung und den Kampfgeist kann man aufbauen!
Torfolge:
1:0 Böhm/Kostyrev/Roedger (1:57); 2:0 Heinrich/Sikora/M.Klinge
(3:06); 3:0 M.Klinge/Heinrich/Sikora (9:15);
4:0 Heinrich/M.Klinge/Sikora (17:46); 5:0 M.Klinge/Sikora/Heinrich
(19:57);
6:0 Berendt/J.Grund/Böhm (22:05); 7:0 Berendt/Böhm
(25:42); 8:0 Valenti/Sikora/M.Klinge (26:25);
8:1 J.Keller (31:24) UZ1; 9:1 Berendt/Böhm/Valenti
(38:17); 9:2 Piro/Smith/J.Keller (39:44);
10:2 Roedger/Mikesz/Kostyrev (41:19); 11:2 Mikesz/Engel/Kostyrev
(47:53) PP1;
12:2 Glusanok/M.Klinge/Heinrich (50:18); 13:2 Heinrich/M.Klinge/Sikora
(54:57) PP1
Strafminuten:
Kassel 4
Herford 13 + 10 (Anderson) + Spieldauer (Reiss)
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Wahnsinn – Sieg gegen Löwen
Die Hammer Eisbären mischen weiter die Liag auf. Nach
dem 4:2 in Bad Nauheim folgte heute ein 5:3-Sieg gegen
die Löwen aus Frankfurt (1:1, 1:1, 3:1).
Einfach sensationel was die Eisbären zur Zeit auf das
Eis bringen. Bereits acht Punkte aus den letzten vier
Spielen. Auch heute wieder beherztes Eishockey mit viel
Einsatz und Leidenschaft. Den Anfang machen jedoch die
Löwen und gehen früh mit 1:0 in Führung. Das Team von
Carsten Plate bleibt dran und gleicht aus. Im zweite
Drittel dann sogar die Führung der Eisbären. Dem Druck
der Löwen folgt der Ausgleich.
Im letzten Spielabschnitt geht es munter weiter. Die
Eisbären mit dem Team aus Frankfurt auf einer Höhe und
mit der erneuten Führung. Die Löwen beißen sich wieder
in der Hammer Hälfte fest – Ausgleich. Doch es bleibt
dabei: den Eisbären gelingt heute einiges. Carsten Plate
hat sein Team perfekt eingestellt. Der Lohn dafür das
4:3 und fünf Sekunden vor Schluss die Entscheidung mit
dem 5:3.
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Löwen kassieren Niederlage in Hamm
Die Löwen Frankfurt haben auswärts bei den Hammer
Eisbären verloren. In den Schlussminuten fiel die
Entscheidung.
Vor einer ansehnlichen Kulisse von rund 1.000 Zuschauern
starten die Gastgeber aus Hamm zunächst passiver in die
Partie und überließen den Löwen die meisten
Spielanteile.
Folgerichtig schoss Dominique Hensel (12. Min.) die
Löwen Führung heraus. Im Anschluss kamen die Eisbären
auch besser ins Spiel und wurden aktiver - im Powerplay
gelang Milan Vanek (16.) schließlich der Ausgleich.
Im zweiten Abschnitt hatten die Löwen zwar wieder etwas
mehr Spielanteile, spielten aber über weite Strecken zu
kompliziert, um das Gehäuse vom starken Hammer Torhüter
Benjamin Voigt dauerhaft gefährden zu können.
Auf der Gegenseite konnte sich erneut Dennis Schulz
mehrmals auszeichnen, aber beim 2:1 für Hamm durch
Patrick Flasar (30.) war auch der junge Löwen-Goalie
machtlos.
Was den Löwen bei gleicher Spieleranzahl zunächst nicht
gelang, besorgte dann Kevin Thau (44.), der in Unterzahl
zum 2:2 Ausgleich traf. So ging es in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt agierten beide Teams offensiver,
wieder waren es die Eisbären, die in Führung gingen
durch den Treffer von Nicolas Bitter (44.). Aber Jan
Barta (50.) hatte die passende Antwort parat und netzte
zum erneuten Auslgeich ein.
Kurz vor dem Ende des spannenden Schlussabschniits
landete ein Puck direkt von der Bande genau auf dem
Schläger von Matthias Potthoff (56.), der direkt vor dem
Löwen Tor postiert keine Mühe hatte, einzunetzen. 3:4
aus Löwen Sicht!
In den Schlusssekunden setzten die Löwen alles auf eine
Karte und holten Dennis Schulz vom Eis. Doch der Puck
landete vier Sekunden vor dem Ende zum fünften Mal im
Löwen Tor. Damit war die Niederlage besieglt.
Am kommenden Freitag, den 14. Oktober 2011, treten die
Löwen in Königsborn (19:30 Uhr) an. Zwei Tage später
folgt das Heimspiel gegen den EV Duisburg in der
Eissporthalle Frankfurt (18:30 Uhr).
Hammer Eisbären - Löwen Frankfurt 5:3 (1:1, 1:1, 3:1)
0:1 (12.) Dominique Hensel (Thomas Schenkel, Ryan
Fairbarn)
1:1 (16.) Milan Vanek
2:1 (25.) Patrick Flasar
2:2 (30.) Kevin Thau (Sven Breiter, Ryan Fairbarn)
3:2 (44.) Nicolas Bitter
3:3 (50.) Jan Barta (Sven Breiter, Kevin Thau)
4:3 (56.) Matthias Potthoff
5:3 (60.) Nils Sondermann
Strafminuten: Hamm 14 - Frankfurt 18 plus 10 Disziplinar
(Kasten).
Zuschauer: 1.000.
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Elche
behaupten sich gegen die Aliens
EHC Dortmund – Ratinger Ice Aliens 5 : 3 (1:1,1:1,3:1)
Bis zur Schlussminute musste der EHC Dortmund am
Sonntagabend auf eigenem Eis an der Strobelallee hart
kämpfen um die Ratinger Ice Aliens mit 5:3 zu bezwingen.
Zweimal gingen die Westfalen Elche in Führung, zweimal
glichen die Aliens aus. Ein Doppelschlag brachte den EHC
dann in der 47. und 48. Spielminute auf 4:2 nach vorne,
aber die Gäste schlugen noch einmal zurück und
verkürzten auf 4:3. In einem ohnehin spannenden Spiel
brachte die Schlussphase noch mehr Dramatik, die sich
erst 56 Sekunden vor dem Abpfiff von
DEL-Hauptschiedsrichter Steffen Klau löste. Da konnte
nämlich Philipp Michl den erlösenden fünften Dortmunder
Treffer erzielen. Damit war das Sechs-Punkte-Wochenende
des EHC und damit die Tabellenführung nach dem zweiten
Meisterschaftswochenende perfekt.
Von Beginn an zeigten beide Teams hohen kämpferischen
Einsatz, ohne allerdings spielerisch zu glänzen. Die
erste Chance der Partie hatte Branislav Pohanka nach gut
zwei Minuten, nach weiteren drei Minuten konnte man
bereits erkennen, dass es nicht wenig Strafzeiten geben
würde. Zuerst profitierten die Elche davon und kamen in
der 10. Spielminute durch Manuel Neumann bei doppelter
Überzahl zum 1:0. Der Verteidiger konnte aus zentraler
Position abziehen und sein bereits drittes Saisontor
erzielen. In der 17. Minute nutzte dann Ratingen eine
5:3-Überzahl zum 1:1-Ausgleich durch Artur Tegkaev aus.
Ein richtiger Spielfluss fehlte aber noch, bei insgesamt
bereits 14 Strafminuten im ersten Abschnitt nicht
verwunderlich. Daran sollte sich auch im zweiten Drittel
wenig ändern. Die Elche gewannen zwar immer mehr die
Oberhand, aber die Chancenverwertung blieb wenig
optimal. Auch eine weitere 5 gegen 3 Situation konnte
nicht genutzt werden. Dennoch ging der EHC in der 28.
Minute durch Frank Petrozza wieder mit 2:1 in Führung,
aber die Aliens konnten in Überzahl in der 37. Minute
durch Lance Monych erneut egalisieren. Mittlerweile
wurde die Partie noch engagierter geführt und die Gäste
blieben trotz der Chancenvorteile der Elche weiterhin
gefährlich. Im Schlussdrittel war es in der 47. Minute
dann Ryan Martens (am Freitag in Unna bereits mit 5
Toren sehr auffällig), der von der linken Seite überlegt
zum 3:2 einschießen konnte. Eine knappe Minute später
konnte dann erneut der 26-jährige kanadische
Außenstürmer auf 4:2 erhöhen. Die Ratinger Aliens gaben
sich aber immer noch nicht geschlagen und kamen in der
52. Minute durch Andrej Kieselev zum dritten
Überzahltreffer. Kurz darauf musste EHC-Goalie Benjamin
Finkenrath den knappen Vorsprung retten. Christoph
Koziol hätte in der 57. Minute alles klar machen können,
aber er vergab frei stehend. So mussten die Elche weiter
um den ersten Heimsieg zittern, bis Aliens Verteidiger
Jan-Philipp Priebsch gut zwei Minuten vor Spielende sich
eine dumme Strafzeit einhandelte. Damit war der Weg frei
für den EHC-Sieg, den Philipp Michl nach weitem Pass von
Ryan Martens aus dem eigenen Drittel auf Frank Petrozza
und dessen gutem Zuspiel in der Schlussminute mit dem
5:3 endgültig sicherte.
Am kommenden Wochenende wartet ein schweres Programm auf
die Westfalen Elche. Zuerst kommt am Freitag um 20 Uhr
mit den Hammer Eisbären das momentane Überraschungsteam
der Oberliga West ins Eissportzentrum Westfalenhallen.
Das Team von Neu-Trainer Carsten Plate ließ am
Wochenende mit zwei Siegen in Bad Nauheim und zuhause
gegen Frankfurt aufhorchen. Am kommenden Sonntag geht
dann die erste Fahrt einer EHC-Seniorenmannschaft nach
Kassel. Das Spiel bei den dortigen Huskies, mit
ebenfalls 9 Punkten hinter den Elchen aktuell auf Platz
2 der Oberliga Tabelle, beginnt um 18:30 Uhr.
Torfolge:
1:0 (09:04) Manuel Neumann (Philipp Michl, Frank
Petrozza) +2
1:1 (16:35) Artur Tegkaev (Christian Kohmann) +2
2:1 (27:42) Frank Petrozza (Ryan Martens, Dieter
Orendorz)
2:2 (36:23) Lance Monych (Jan-Philipp Priebsch,
Christian Kohmann) +1
3:2 (46:49) Ryan Martens (Vitali Stähle, Manuel Neumann)
4:2 (47:47) Ryan Martens (Vitali Stähle, Manuel Neumann)
4:3 (51:57) Andrej Kieselev (Christian Kohmann, Artur
Tegkaev) +1
5:3 (59:04) Philipp Michl (Frank Petrozza, Ryan Martens)
+1
Strafminuten: EHCDO 20 - RIA 26 + 10 Lance Monych
Zuschauer: 632
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer
[2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22],
Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A),
Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl
[7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas
Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka
[25], Jérome Bobon [61], Christoph Koziol [66], Frank
Petrozza [88], Stefan Streser [89]
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Knappe Niederlage beim Spitzenreiter
Wie bereits eine Woche zuvor in Kassel mussten die
Ratinger Ice Aliens auch am Sonntagabend eine knappe
Niederlage gegen einen der Favoriten in der
Oberliga-West hinnehmen. Erst in den Schlussminuten ging
das Spiel in Dortmund mit 3:5 verloren.
Gleich zu Beginn war deutlich zu spüren, dass die Ice
Aliens an diesem Abend für eine Überraschung sorgen
wollten. Sehr laufstark und engagiert gingen die
Ratinger Spieler zu Werke, mitunter jedoch auch etwas
übermotiviert. In Verbindung mit einem äußerst penibel
pfeifenden Hauptschiedsrichter Steffen Klau resultierte
das in zahlreichen Strafzeiten, durch die sich die
Ratinger oftmals selbst schwächten.
„Es war ja nicht so, dass wir besonders hart gespielt
haben“, sagte Aliens-Trainer Larry Suarez nach dem
Spiel. „Die meisten Strafzeiten haben wir für
Undiszipliniertheiten und Kleinigkeiten kassiert.“ So
gingen die Dortmunder Elche in der 10. Minute durch
Manuel Neumann in doppelter Überzahl in Führung. Die
Außerirdischen ließen sich hiervon jedoch nicht
beeindrucken, kämpften sich zurück ins Spiel und nutzten
kurz vor dem ersten Pausentee ihrerseits eine
Überzahlsituation zum 1:1-Ausgleich durch Artur Tegkaev.
Im zweiten Abschnitt änderte sich am Kräfteverhältnis
auf dem Eis nur wenig. Die Dortmunder hatten optisch
etwas mehr Spielanteile, die Ice Aliens standen jedoch
defensiv gut, mussten einmal mehr längere
Unterzahlsituationen überstehen, und erarbeiteten sich
auch im Sturm immer wieder gute Möglichkeiten. Es war
jedoch der Spitzenreiter, der durch Frank Petrozza in
der 28. Minute erneut in Führung ging. Unterstützt von
rund 30 mitgereisten Ratinger Fans gaben die
Außerirdischen sich jedoch nicht auf und nutzten die
einzige Überzahlsituation des zweiten Abschnitts zum
erneuten Ausgleich. Lance Monych traf in der 37. Minute
zum 2:2-Pausenstand.
So war die Partie im letzten Drittel wieder völlig
offen. Die Ice Aliens kamen ebenso wie die Gastgeber
immer wieder zu guten Chancen, doch die Elche zeigten
sich vor dem gegnerischen Tor etwas abgezockter und
sorgten mit einem Doppelschlag durch Ryan Martens in der
47. Und 48. Spielminute für die Vorentscheidung in
diesem Spiel. Zwar kamen die Ice Aliens in der 52.
Minute durch Verteidiger Andrej Kiselev noch einmal
heran, konnten in den Schlussminuten jedoch nicht mehr
genügend Druck aufbauen, um den abgeklärten Dortmundern
noch einmal gefährlich werden zu können. Stattdessen
sorgten die Elche durch Philipp Michl für den
5:3-Endstand, natürlich in Überzahl.
EHC Dortmund - Ratinger Ice Aliens 5:3 (1:1, 1:1, 3:1)
Tore: 1:0 (10.) Neumann +2, 1:1 (17.) Tegkaev +2, 2:1
(28.) Petrozza, 2:2 (37.) Monych +1, 3:2 (47.) Martens,
4:2 (48.) Martens, 4:3 (52.) Kiselev +1, 5:3 (60.)
Philipp Michl +1
Strafminuten: Dortmund 20, Ratingen 26 (+10 Monych)
Zuschauer: 632
Schiedsrichter: Steffen Klau
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EHC Netphen weiter sieglos
1:4 gegen „Bulldogs“ Königsborn – Tim Linke zurück im
Siegerland
Der EHC Netphen muss in der neuen Saison weiterhin auf
den ersten Punktgewinn warten. Wobei sie im Spiel gegen
die „Bulldogs“ aus Königsborn so nah dran waren wie noch
nie in der laufenden Saison. Der EHC Netphen war von
Beginn an im Spiel und konnte sich einige gute
Tormöglichkeiten herausarbeiten. Bis zur neunten
Spielminute scheiterten Daniel Wal-ther, Tim Linke und
André Bruch nur denkbar knapp am Goalie der Gäste. Kurz
nach der Torchance des Netphener Eigengewächsen stellte
Jakub Krätzer mit dem 1:0 für die „Bulldogs“ das
Spielgeschehen auf den Kopf. Die Königsborner konnten
das Spiel mehr an sich reißen ohne das der EHC komplett
chancenlos gewesen wäre. Oleg Tokarev scheiterte beim
Versuch, den Puck zum 1:1 im fast leeren Gehäuse
unterzubringen. Wie bereits beim 0:1 folgte auch hier
nach einer guten Einschussgelegenheit der Netphener im
Gegenzug das Tor der Gäste. Igor Furda traf zum 0:2.
Im zweiten Drittel konnte sich der EHC bei seinem Goalie
Hendrik Sirringhaus bedanken, der das Spiel mit seinen
Paraden offen hielt. Der Königsborner JEC war klar
spielbestim-mend und hätte das Spiel vorzeitig
entscheiden können. Diesmal was es der EHC Netphen der
nach vielen aussichtsreichen Chancen des Gegners
einnetzen konnte. In Überzahl traf René Sting nach einem
schönen Spielzug über Falk Elzner und Martin Oertel zum
1:2. Der EHC Netphen drehte nochmal auf und konnte das
Heft in die Hand nehmen, leider ohne zählbares Ergebnis.
Im Schlussabschnitt knüpften die Netphener Kufenflitzer
an die Leistung vor der Pause an. Sie machten weiter
Druck auf das gegnerische Gehäuse um das Spiel noch zu
drehen. Auch nach dem 1:3 in der 45. Spielminute
steckten die Netphener nicht auf. Die Gäste ließen
jedoch nichts anbrennen und machten mit dem 1:4 fünf
Minuten vor Schluss alles klar.
Die Netphener Fans konnten am Sonntag einen Heimkehrer
im Sportpark Siegerland be-grüßen. Tim Linke steht seit
dem Spiel in Ratingen wieder im Kader des EHC Netphen.
Im Sommer wechselte Tim Linke zu den Hammer Eisbären.
Dort fühlte er sich allerdings nicht wohl und schloss
sich vergangene Woche wieder dem EHC an. Tim Linke war
mit seinen 48 Scorerpunkten (20 Tore und 28 Vorlagen)
maßgeblich am Erfolg des EHC Netphen in der vergangenen
Saison beteiligt.
Torfolge: 0:1 Krätzer (9. - Vorarbeit Bezouska, Hrstka);
0:2 Furda (14. - Bezouska, Gerike PK); 1:2 Sting (29. -
Elzner, Oertel PP); 1:3 Bezouska (45. - Furda, Golumbeck);
1:4 Kühl (55. - Schulz, Nejotrowski)
Strafzeiten:
EHC: 10
Königsborner JEC: 10
Schiedsrichter: Vermölen – Heu, Strohmenger
Zuschauer: 205
Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Nils Isselhorst) – Elzner, Kutzner,
Schäfer, Tokarev, Zech, Wapnewski, Henrik Isselhorst –
Kousek, Schnieder, André Bruch, Tim Bruch, Oertel,
Blumenhofen, Walther, Sting, Linke, Hall
Königsborner JEC
May (Potthoff) – Hrstka, Möller, Kühl, Philip Brozé,
Gerike, Rangen, Nejotrowski, Krätzer, Golumbeck, Marcel
Brozé, Bezouska, Patrik Kuchnia, Alexandrov, Schulz,
Furda, Andre Kuchnia
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Bulldogs lernen zwei Seiten der Oberliga kennen
Überlegenheit beim Aufsteiger Netphen.
Beunruhigt durch die deutliche Niederlage startete man
Sonntags in Netphen zunächst vorsichtig, jedoch gab nach
den ersten Chancen der Gastgeber Torwart Sebastian May,
der an diesem Abend sein Pflichtspiel-Debüt für den KJEC
gab, den nötigen Rückhalt und so konnte das Team von
Trainer Waldemar Banaszak nach den Anfangsminuten
beginnen, das Spiel zu dominieren. Nach mehreren klaren
Chancen war es dann Jakub Krätzer, der auf Vorlage
seines Landsmanns Michal Bezouska das 1:0 in der 9.
Spielminute erzielte. Die Bulldogs waren permanent am
Drücker und schossen nahezu pausenlos auf das Tor der
überforderten Gastgeber, die ihrem Torwart Sirringhaus
verdanken konnten, dass das Spiel nicht ebenfalls
zweistellig endete. So dauerte es bis zur 14. Minute bis
erneut eine der zahlreichen Chancen der Bulldogs
verwertet werden konnte und als Kapitän Igor Furda das
2:0 aus Sicht des Königsborner JEC erzielte, was auch
somit der Stand nach dem ersten Drittel war.
Auch im zweiten Drittel ging es fast pausenlos vor dem
Tor des EHC Netphen zu Gange, bis die Gastgeber, die
sonst lediglich hauptsächlich durch Ex-Bulldogs Tim
Linke zu kleineren Chancen kamen, in der 28. Minute
einen schnellen Konter verwerten konnten. Trotz mehrerer
Alleingänge auf das gegnerische Gehäuse und glasklarer
Chancen, kamen die Bulldogs nicht zu ihrem dritten
Treffer und gingen mit einem Stand von 2:1 aus eigener
Sicht ins letzte Drittel.
Bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff markierte Michal
Bezouska endlich den dritten Treffer für den
Königsborner JEC und als Marvin Kühl in der 55. Minute
das letzte Tor an diesem Abend erzielte, war das Spiel
gelaufen und die drei Punkte für die Bulldogs sicher.
Da der Königsborner JEC sportlicher Weise nicht auf die
Wertung des Spiel gegen den ESC Essen - den Moskitos
wurde sämtliche Ausrüstungsgegenstände sabotiert -
bestand und das Spiel auf den 23.12. verlegen ließ,
verpasste man, trotz der deutlichen Niederlage am
Freitag, den Sprung nach ganz oben an die Tabelle und
steht nun mit 6 Punkten auf Platz 7, punktgleich mit dem
viert-platzierten aus Duisburg. Leider agierten die
Moskitos Essen nicht genauso sportlich und verhinderten
bisher den ersten Einsatz der Saison für Sebastian
Pigache, da sie ihm bis heute keine Freigabe erteilten.
Zu Gast sind am Freitagabend um 20 Uhr in der
Eissporthalle Unna die Löwen Frankfurt, die in der Liga
aktuell unerwartet schwach gestartet sind, jedoch mehr
als 7.000 (!) Anhänger bei ihren Spielen haben. Sonntags
geht es für die Bulldogs nach Ratingen. Trainer Banaszak
hofft, dass bis dahin auch Tim Schneider und Christoph
Ulrich zur Verfügung stehen und sei Team somit in voller
Stärke antreten kann.
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