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Duisburg macht auch vor Top-Teams nicht halt
Am Abend boten die Füchse eine tolle Vorstellung. Nach
leichten Anfangsschwierigkeiten schießt sich das
Heimteam richtig ein und geht mit einem deutlichen 7:3
vom Eis. Die jungen Wilden machen also auch vor dem als
Top-4 Team eingeschätzten Nauheimern nicht halt.
Die ersten Minuten im ersten Durchgang legten die Gäste
ein hohes Tempo auf das Eis, nahmen sich aber dann mit
zahlreichen Strafzeiten selbst den Rhythmus. So gelang
Clarke Breitkreuz in der 15. Minute der Führungstreffer.
Nur eine Minute später musste Thomas Ziolkowski, der
beim ersten Treffer assistierte, mit einer
Spieldauerstrafe vom Eis. In der folgenden doppelten
Überzahl gelang den Nauheimern der Ausgleich zum 1:1
Pausenstand.
Im zweiten Drittel sahen die Fans einen immer besser in
Fahrt kommenden EVD. Und erneut fünf Minuten vor Ende
des Durchgangs gingen die Hausherren durch Mats Schöbel
in Führung. Und dieses Mal ließ man Bad Nauheim nicht
wieder ins Siel kommen. Exakt zwei Minuten nach der
erneuten Führung traf Markus Schmidt zum 3:1. Und das
Team legte schnell nach. Die Fans hatten kaum Zeit den
Schützen zu feiern, da beförderte Manuel Strodel den
Puck erneut über die gegnerische Torlinie. Damit gingen
die Füchse mit einem verdienten 4:1 Vorsprung in die
zweite Pause.
Der letzte Abschnitt begann kurios. Gästekeeper Keller
bereitete sich im falschen Tor auf das Schlussdrittel
vor. Im richtigen Tor angekommen musste er kurz nach
Wiederanpfiff das 5:1 durch Mats Schöbel hinnehmen und
damit entwickelte sich das Spiel zu einer klaren
Angelegenheit für den EVD. In der 45. und 47. Minute
bauten Matt MacKay und Dennis Palka den Abstand sogar
noch auf 7:1 aus. In den letzten fünf Minuten konnte Bad
Nauheim zwar mit zwei Treffern etwas Ergebniskosmetik
betreiben, dennoch trübt der Endstand von 7:3 nicht den
klaren und verdienten Sieg über eine der hoch
gehandelten Mannschaften der Oberliga West.
Tore:
1:0 (14:58) Breitkreuz (T. Ziolkowski, Strodel)
1:1 (16:35) Kujala
2:1 (34:54) Schöbel (De. Fischbuch, Hanke)
3:1 (36:54) Schmidt (De. Fischbuch, Hanke)
4:1 (37:46) Strodel (Breitkreuz, MacKay)
5:1 (40:38) Schöbel (Hanke, De. Fischbuch)
6:1 (44:09) MacKay (Preibisch, Schmidt)
7:1 (46:55) Palka (Ch. Ziolkowski, Da. Fischbuch)
7:2 (54:40) Baldys
7:3 (58:07) Stanley
Zuschauer:
915
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3:7-Niederlage in Duisburg - Gare mit
Gesichtsverletzung
Mit 3:7 (1:1, 0:3, 2:3) unterlagen die Roten Teufel vom
EC Bad Nauheim heute Abend bei den Füchsen aus Duisburg.
Dabei sah es lange Zeit trotz zahlreicher Strafen gegen
die Hessen mehr als gut aus, ein drei-minütiger Blackout
gegen Ende des zweiten Abschnitts mit drei Gegentoren
stellte allerdings vorzeitig die Weichen auf Sieg für
die Wedau-Städter.
Nach dem 0:7 aus der Vorbereitung waren die Hessen
gewarnt: man stand zunächst hinten sicher und ließ die
Füchse kommen. Bitter waren jedoch Strafzeiten des sehr
kleinlich pfeifenden Referees, der den Hausherren einige
Powerplays ermöglichte, zudem kassierte Daniel Ketter
ohne eigenes Zutun eine Zehn-Minuten-Strafe. Nach vorne
ging da für die Kurstädter somit wenig, man überstand
die Unterzahlprüfungen auch ob eines starken Markus
Keller zunächst schadlos. Ein angebliches Halten gegen
Marius Pöpel in der 16.Minute war allerdings eine Strafe
zuviel, denn der Deutsch-Kanadier Clarke Breitkreuz
nutzte diese zum 1:0 für die Gastgeber (16.). Nur kurze
Zeit später hatte Duisburgs Christoph Ziolkowski den
Schläger - wenn auch unbeabsichtigt - in Lanny Gares
Gesicht, der Noch-Kanadier in Reihen der Roten Teufel
musste mit einer blutenden Wunde ins Krankenhaus
eingeliefert werden und konnte das Match nicht bis zum
Ende absolvieren. Der EVD-Stürmer erhielt folgerichtig
eine Spieldauerstrafe, die anschließenden fünf Minuten
Powerplay nutzte ausgerechnet der Ex-Duisburger Janne
Kujala zum verdienten 1:1-Ausgleich, mit dem es in die
erste Pause ging.
Auch ohne ihren Kapitän gestalteten die Gäste das
Spielgeschehen im zweiten Drittel mehr als ausgeglichen.
Beide Seiten nahmen sich nichts, was die Chancen anging,
Nauheim hatte vielleicht sogar mehr Möglichkeiten, in
Front zu gehen. Stattdessen machten Strafzeiten gegen
Ende des Mittelabschnitts den entscheidenden
Unterschied. Zunächst war es aber Duisburgs Schöbel, der
in der 35.Minute die 2:1-Führung für die Wedau-Städter
erzielte. Gleich zwei Strafen gegen die Hessen nutzte
anschließend Schmidt zum 3:1 bei doppelter Überzahl, und
als ein Mann zurück war, markierte MacKay das
vorentscheidende 4:1 für die Ruhrstädter, mit dem es in
die zweite Pause ging.
Das Match war endgültig entschieden, als erneut Schöbel
in der 41.Minute das 5:1 für die Füchse erzielte. Die
Hessen ließen sich nun hängen und zeigten kaum noch
Gegenwehr. Dies nutzten MacKay in der 45. und Palka in
der 47.Minute zum 7:1, nach dem Markus Keller entnervt
das Gehäuse verließ. Sein Backup Patrick Glatzel konnte
zumindest ohne Gegentor bleiben, nachdem Baldys (55.) in
Überzahl und Stanley in der 59.Minute das Ergebnis nur
noch leicht korrigieren konnten. "Das war eine peinliche
Vorstellung", wollte EC-Coach Fred Carroll nach dem
Schlusspfiff keine Entschuldigungen nach dem Ausfall von
Lanny Gare oder den vielen Strafen gelten lassen. Seine
Spieler müssen somit am Sonntag im Heimspiel gegen
Herford (Beginn 19 Uhr) einiges an Wiedergutmachung
betreiben, um diese Scharte von heute Abend auszuwetzen.
Die weiteren Ergebnisse von heute Abend:
Königsborn-Frankfurt 5:2, Krefeld-Kassel 0:3,
Netphen-Essen 4:5, Dortmund-Hamm 3:2 (zur Tabelle).
EV Duisburg - EC Bad Nauheim 7:3 (1:1, 3:0, 3:2)
Tore:
1:0 (16.) Breitkreuz PP 5-4
1:1 (17.) Kujala PP 5-3
2:1 (35.) Schöbel (Fischbuch)
3:1 (37.) Schmidt (Hrstka, Fischbuch) PP 5-3
4:1 (38.) Strodel (MacKay) PP 5-4
5:1 (41.) Schöbel (Fischbuch, Hrstka)
6:1 (45.) MacKay
7:1 (47.) Palka
7:2 (55.) Baldys (Striepeke, May)
7:3 (59.) Stanley (Kujala, Weibler) PP 5-4
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Preussen mit Huskies auf Augenhöhe
Mit einem 0:3 verlieren die Preussen ihr Heimspiel am
Freitagabend gegen den Topfavoriten, den Kassel Huskies.
Das Spiel war lange offen und die Preussen hatten viele
zwingende Torchancen um das Spiel für sich entscheiden
zu können. Am Ende verlieren die Hausherren das Spiel
aufgrund der höheren Kaltschnäuzigkeit der Gäste
verdient, jedoch mit ein bis zwei Toren zu hoch.
Ausführlicher Bericht folgt...
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Huskies siegen auch in Krefeld – Shutout für
Ondraschek
Nach der ernüchternden Nachricht der drohenden
Punktabzüge, war die Mannschaft um Trainer Jamie Bartman
am gestrigen Abend gewillt, auf dem Eis eine
entsprechende Antwort zu liefern. Der Gegner aus
Krefeld, dem ebenfalls Ungemach in Form von Punktabzügen
droht, blieb auch aus diesem Grund nur die
Underdogrolle, zumal die Huskies wieder auf Michael
Christ zurückgreifen konnten.
Bereits nach 24 Sekunden bekamen die Nordhessen die
Möglichkeit in Überzahl in Führung zu gehen. Gefährlich
wurde es allerdings vor dem Kasten von Adam Ondraschek,
als die Scheibe an der eigenen blauen Linie leichtfertig
vertändelt wurde. Artjom Kostyrev konnte den enteilten
Preußen-Stürmer nur per Foul stoppen, was der
Unparteiische zurecht ahndete. Die Überzahlphase war
also früh beendet. Fortan bestimmten die Schlittenhunde
zwar die Partie und erarbeiteten sich die größeren
Spielanteile, die beste Torchance des ersten Drittels
hatte allerdings der Gastgeber: In der 15. Spielminute
stibitzte der mit DEL-Erfahrung ausgestattete Stürmer
Marc Schaub den Puck von Stephané Robitailles Kelle und
stürmte allein auf Huskies-Torhüter Ondraschek zu.
Schaubs Schuss stellte Ondraschek allerdings vor keine
großen Probleme, so dass es letztlich torlos in die
Kabine ging.
Leicht verbessert, allerdings immer noch nicht restlos
überzeugend traten die Huskies im Mittelabschnitt auf.
Nachdem in der 21. Minute erneut Marc Schaub frei vor
Ondraschek vergab, erlösten zwei über Vierzigjährige die
Huskies und ihre ca. 60 mitgereisten Fans: Der noch im
ersten Drittel nicht immer fehlerfreie Robitaille lief
aus der eigenen Defensivzone unnachahmlich bis hinter
das von Ken Passmann gehütete Preußen-Gehäuse, fand Petr
Sikora freistehend im Slot, der eiskalt zur
Huskies-Führung verwandelte. 28:11 Minuten waren zu
diesem Zeitpunkt gespielt.
Ein „Dosenöffner“ sollte dieser Treffer jedoch nicht
sein, denn die Huskies taten sich im Angriff weiterhin
schwer. Einige gefährliche Aktionen konnten Florian Böhm
und Julian Grund verbuchen, jedoch blieben auch diese
ohne Torerfolg. Der jüngere Grund-Bruder stürmte ab dem
2. Drittel für Artjom Kostyrev, der sich zuvor ohne
gegnerische Einwirkung im Gesicht verletzte und im
Krankenhaus genäht werden musste.
Da auch Adam Ondraschek stets die Übersicht behielt,
ging es mit der knappen Huskies-Führung ins letzte
Drittel.
Dass dieses 0:1 kein Ruhekissen sein sollte, zeigte sich
schnell zu Beginn des Schlussabschnitts. Julian Grund
saß in der Kühlbox, als sich die Preußen durch die
Hintermannschaft der Huskies kombinierten. Der
freigespielte Kai Oltmanns brachte es aber fertig, den
Puck aus kurzer Distanz mit der Rückhand am leeren Tor
vorbei zu schießen! In der 47. Spielminute gerieten die
Huskies sogar in doppelte Unterzahl, da innerhalb von
wenigen Sekunden erst Sven Valenti und später Semen
Glusanok auf die Strafbank wandern mussten. Die Chance
für Krefeld zum Ausgleich – jedoch wehrten sich die drei
verbliebenen Schlittenhunde wacker und überstanden auch
diese kritische Phase, die die Trainer beider
Mannschaften nach dem Spiel als „Schlüsselszene“
betiteln sollten. Denn in der Folge übernahmen die
Nordhessen wieder das Kommando und wurden in der 54.
Spielminute belohnt: Der immer wieder sich ins
Offensivspiel einschaltende Sven Valenti schlich sich am
langen Pfosten frei, wurde mustergültig von Petr Sikora
bedient und musste den Puck nur noch am chancenlosen Ken
Passmann vorbei ins Tor schieben. 0:2 und die
Entscheidung zu Gunsten der Huskies, die eine gute
Minute vor Schluss in Person von Kapitän Manuel Klinge
sogar noch auf 0:3 erhöhten.
Es war ein typischer Arbeitssieg, den die Huskies am
gestrigen Abend am Niederrhein landeten. Allen ist
bewusst, dass am morgigen Sonntag eine deutliche
Leistungssteigerung notwendig ist, um in der heimischen
Eissporthalle auch den aktuellen Tabellenführer aus
Dortmund in die Knie zu zwingen. Erstes Bully ist um
18:30 Uhr.
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Bulldogs zähmen die Löwen aus Frankfurt
Königsborner Jugend Eishockeyclub schlägt Ex-DEL-Verein
mit 5:2
Mit hohen Erwartungen kamen die Gäste aus Frankfurt in
die Eissporthalle Unna und rechneten vor dem Spiel mit
einem deutlichen Sieg. Selbst diverse Wettanbieter gaben
den Gastgebern keine Chance im Spiel gegen den klaren
Favoriten, denn nach dem Spiel der Bulldogs vergangene
Woche gegen den EHC Dortmund, bei dem der KJEC eine
Lehrstunde bekam, glaubten die Gäste, die bestückt waren
mit diversen Profi-Spielern, bereits daran, das kleine
Team aus Unna zweistellig vom Eis fegen zu können.
Doch das Team von Trainer Waldemar Banaszak ging an dem
Abend ganz anders zu Werke, als eine Woche zuvor und
konzentrierte sich fast ausschließlich auf die
Defensivarbeit, um das Spiel möglichst lange offen zu
halten. Zwar war das Tor der Bulldogs unter
Dauerbeschuss und die Gäste kamen zu zahlreichen
Chancen, doch im Vergleich zum Spiel gegen Dortmund
konnten die Gäste weites gehend vom Tor ferngehalten
werden und so waren dies meist Schüssen aus der Distanz
anstatt gefährliche Alleingängen. Aber auch die Chancen,
die nahe am Königsborner Tor entstanden, konnten
vereitelt werden. Zudem konnte man eine deutliche
Verbesserung im Torabschluss beobachten und so konnten
die Konterchancen und Überzahlsituationen diesmal
eiskalt genutzt werden.
Bereits in der 3. Spielminute konnte daher in Überzahl
Michal Bezouska den Gästekeeper überwinden und traf nach
Vorarbeit von Lars Gericke und Igor Furda zum 1:0 für
die Bulldogs. Als 4 Minuten später die Hausherren
ebenfalls in Unterzahl gerieten, rechneten die Gäste
bereits mit dem Ausgleich. Doch die Bulldogs standen gut
in der Defensive und konnten die gegnerischen Chancen
vereiteln. Als kurz vor der Pause die Bulldogs erneut
durch ein Powerplay-Tor erfolgreich waren und zum 2:0
trafen, wussten die Mannschaft und die Zuschauer auf den
Rängen bereits, dass an dem Abend mehr drin war, als vor
dem Spiel vermutet. Das Tor erzielte diesmal Kapitän
Igor Furda auf Vorarbeit von Michal Bezouska und Philip
Brozé.
Erst als in der 27. Minute Verteidiger Wolfgang Hrstka
auf die Strafbank musste, konnten die Gäste auf 2:1
verkürzen und nur 5 Minuten später sogar den Ausgleich
erzielen. Doch wer nun beim Stand von 2:2 glaubte, die
Bulldogs würden aufgeben und das Spiel würde nun den
vorher vermuteten Verlauf annehmen, wurde kurz vor der
zweiten Pause eines besseren belehrt, als Igor Furda
durch seinen zweiten Treffer die erneute Führung für die
Gastgeber erzielte.
Die Bulldogs, die erneut auf Sebastian Pigache
verzichten mussten, da die Freigabe aus Essen immer noch
nicht eingetroffen ist, verteidigten im letzten Drittel
bei einem knappen Stand von 3:2 weiterhin mutig das
eigene Gehäuse und konnten sich sogar in Unterzahl
behaupten. Als schließlich in der 56. Spielminute Lukas
Golumbeck nach Vorarbeit durch Michal Bezouska einen
Konter eiskalt zum 4:2 ein netzte, war klar, dass dies
ein besonderer Abend sein wird. Denn selbst als die
Löwen noch ihren Torwart zu Gunsten eines weiteren
Feldspielers herausnahmen wurde es nicht mehr eng für
die Bulldogs und so konnte Philip Broze kurz vor Ende
noch ins verlassene Gäste-Tor treffen und machte mit dem
5:2 alles klar.
Minuten lang wurde das Team von den Zuschauern gefeiert
und so musste man nach dem Gang in die Kabine erneut
auf’s Eis, um mit den Fans den Sieg zu genießen. Das
Team hat nach der dicken Klatsche gegen Dortmund Moral
bewiesen und einen der Favoriten schlagen können,
wodurch die Bulldogs nach dem Spiel mit 3 Siegen aus 4
Spielen auf den vierten Tabellenplatz vorrücken konnten.
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Löwen-Pleite in Königsborn
Die Löwen Frankfurt haben das zweite Auswärtsspiel in
Folge verloren. Beim Köningsborner JEC setzte es eine
2:5-Niederlage.
Die Löwen Frankfurt haben das zweite Niederlage in Folge
kassiert. Nachdem es schon am vergangenen Sonntag nicht
für Punkte reichte, setzte es am Freitagabend in
Königsborn eine weitere 2:5-Niederlage (0:2; 2:1; 0:2).
Schon im ersten Spielabschnitt taten sich die Löwen
schwer und viele der mitgereisten Fans fühlten sich an
die Partie in Hamm erinnert. Die Löwen hatten zwar mehr
Spielanteile, setzten das Tor der Gastgeber aber zu
selten gezielt unter Druck. Die Königsborner hatten
ihrerseits selbst nur wenige Torchanchen, nutzten diese
aber clever aus. So erzielte Michal Bezouska (4.) im
Powerplay das 1:0, kurz vor Drittelende schockierte Igor
Furda mit dem 2:0 (18.) das Löwen-Team und die -Fans auf
der Tribüne.
Im zweiten Abschnitt besserte sich das Spiel der Löwen
und die Partie wurde offener. Zudem wechselten die Löwen
die Torhüter, so dass Christian Wendler zu seinem ersten
Einsatz im Löwen-Dress kam.
Der Anschlusstreffer durch Alexander Althenn (27.), der
den verletzten Martin Schweiger in der ersten Reihe
ersetzte, sollte die Aufholjagd einleiten. Und
tatsächlich war es dann erneut Alex Althenn, der den
Ausgleich in der 34. Spielminute besorgte. Doch wenige
Minuten vor der Pause setzte es den nächsten Dämpfer,
als Michal Bezouska die Hausherren wieder in Front
schoss.
Im Schlussabschnitt gelang es den Löwen über weite
Strecken nicht, das Tor der Bulldogs unter Druck zu
setzen. Im Gegensatz dazu nutzen die Gastgeber eine der
wenigen Torchancen (55.), um mit 4:2 uneinholbar davon
zu ziehen. Das 5:2 (58.) fiel, als Löwen-Schlussmann
Christian Wendler zugunsten eines sechsten Feldspielers
vom Eis geholt wurde.
Königsborner Bulldogs - Löwen Frankfurt 5:2 (2:0, 1:2,
2:0)
Tore:
1:0 (2:36) Michal Bezouska
2:0 (18:42) Igor Furda
1:2 (27:35) Alexander Althenn (Ryan Fairbarn, Thomas
Schenkel)
2:2 (33:19) Alexander Althenn (Simon Barg)
3:2 (37:22) Michal Bezouska
4:2 (56:36) Lukas Golumbeck
5:2 (58:28) Philipp Brozé
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EElche
stoppen die Eisbären
HC Dortmund – Hammer Eisbären 3 : 2 (1:1,2:0,0:1)
Wie schon am letzten Wochenende musste sich der EHC
Dortmund auch am Freitagabend den nächsten Heimerfolg
hart erkämpfen. Mit 3:2 konnten die Hammer Eisbären, die
zuvor in Bad Nauheim und zuhause gegen Frankfurt
gewinnen konnten, besiegt werden. Mit einem Doppelschlag
zwischen der 26. und 28. Spielminute konnten die
Westfalen Elche zwar mit 3:1 in Führung gehen, aber die
Gäste nutzten in der 49. Minute eine doppelte Überzahl
zum Anschlusstreffer. In den letzten zehn Minuten
versuchten die Eisbären zum Ausgleich zu kommen, aber
der EHC konnte den knappen Vorsprung halten und damit
die Tabellenführung in der Oberliga West verteidigen.
Der EHC Dortmund begann sehr druckvoll und bereits nach
10 bzw. 17 Sekunden hatte Hamms Keeper Benjamin Voigt
Gelegenheit sich auszuzeichnen. Dies sollte sich im
weiteren Spielverlauf noch sehr häufig wiederholen. „Er
ist sicherlich momentan der beste Keeper in der Liga“
meinte Frank Gentges nach Spielende. Überhaupt hatte der
Elche Cheftrainer schon vor der Saison die Eisbären
wegen der guten Verstärkungen hoch eingeschätzt und er
sollte in den 60 Minuten Recht behalten. Zwar holte sich
der EHC viele Torchancen heraus, aber Hamm blieb mit
schnellen Kontern jederzeit gefährlich. Das zeigte sich
in der 11. Minute, als Hamms Christian Nieberle eine
Lücke am rechten Torpfosten finden konnte um zum 0:1
einschieben zu können. Die Elche reagierten mit weiteren
Grosschancen, aber Benjamin Voigt konnte erst in der 19.
Minute überwunden werden, als Christoph Koziol von der
rechten Seite aus spitzem Winkel das 1:1 erzielte. Im
zweiten Abschnitt folgte die beste Phase des EHC. Zuerst
nutzte Frank Petrozza in der 26. Minute ein tolles
Zuspiel von Philipp Michl zum 2:1. Gut 100 Sekunden
später war es erneut der 40-jährige Außenstürmer, der in
Überzahl auf 3:1 erhöhen konnte. Es war bereits der 9.
Treffer im 5. Spiel für den Topskorer der letzten Jahre.
Entschieden war die Partie damit allerdings noch nicht,
denn der Eisbären Keeper verhinderte eine weitere
Ergebnisverbesserung der Elche. So kam es dann, dass in
der 48. Minute gleich zwei Strafzeiten gegen den EHC
innerhalb von 10 Sekunden Hamm in eine gute doppelte
Überzahlsituation brachten. Die nutzte dann Milan Vanek
in der 49. Minute mit dem 3:2-Anschlusstreffer, als er
einen beherzten Schuss von Patrik Flasar abfälschen
konnte. Damit waren die Eisbären wieder im Spiel.
Stephan Kreuzmann und Stefan Streser hätten zwar
vorzeitig alles klar machen können, aber in der
hektischen Schlussphase fielen keine weiteren Treffer.
Beide Trainer sprachen in der anschließenden von einer
guten und spannenden Partie, in der die Hammer Eisbären
beweisen konnten, dass sie sich in ihrer momentanen
Rolle als Überraschungsmannschaft durchaus wohl fühlen.
Am Sonntag steht die erste Fahrt einer
EHC-Seniorenmannschaft nach Kassel auf dem Programm. Das
Spiel bei den dortigen Huskies beginnt um 18:30 Uhr und
die Westfalen Elche werden alles geben müssen um auch in
Nordhessen zu bestehen. Leider bedingt durch einige
Spielwertungen gibt die aktuelle Tabelle momentan ein
überraschendes Bild. Der EHC führt mit 12 Punkten,
gefolgt von Ratingen mit 10 Zählern. Danach folgt ein
Trio mit jeweils 9 Punkten, bestehend aus Duisburg (erst
drei Spiele), Frankfurt und Königsborn (trotz der klaren
1:17-Schlappe gegen die Elche). Hamm liegt mit 8 Punkten
auf Platz sechs.
Torfolge:
0:1 (10:39) Christian Nieberle (Christian Gose, Tim
Pietzko)
1:1 (19:00) Christoph Koziol
2:1 (25:27) Frank Petrozza (Philipp Michl, Ryan Martens)
3:1 (27:10) Frank Petrozza (Manuel Neumann, Philipp
Michl) +1
3:2 (48:03) Milan Vanek (Patrik Flasar, Nils Sondermann)
+2
Strafminuten: EHCDO 12 + 10 Thomas Richter - Hamm 14
Zuschauer: 633
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer
[2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22],
Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A),
Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl
[7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas
Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka
[25], Jérome Bobon [61], Christoph Koziol [66], Frank
Petrozza [88], Stefan Streser [89], Dennis Schlicht [91]
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Die Hammer Eisbären kassierten beim EHC Dortmund eine
knappe 2:3-Niederlage.
Als Patrik Flasar in der 49. Minute noch einmal den
Anschlusstreffer für die Hammer Eisbären erzielt hatte,
keimte im Auswärtsspiel beim EHC Dortmund noch einmal
ein kleines Fünkchen Hoffnung auf. In der Tat waren die
Gäste bemüht um das Remis, versuchten es in den
Schlusssekunden noch einmal mit der Herausnahme des
Keepers zugunsten eines sechsten Feldspielers, doch ein
weiteres Tor blieb aus, so dass das Team von Trainer
Carsten Plate mit dem 2:3 (1:1, 0:2, 1:0) bei den Elchen
die zweite Niederlage der Saison kassierte. „Natürlich
ist man nach so einem Spiel enttäuscht, dass es nicht
für einen Punkt gereicht hat“, sagte der Coach, der
seine Mannen in punkto Einsatz und Kampf keinen Vorwurf
machte. „Dortmund ist eben die stärkste Mannschaft der
Liga, die wir bisher gesehen haben. Wenn man hier nur
2:3 verliert, kann man nicht gänzlich unzufrieden sein.
Das Ergebnis geht daher in Ordnung.“
Es waren die Dortmunder, die loslegten wie die Feuer.
Schon nach gut 30 Sekunden musste Hamms Goalie Benjamin
Voigt zum ersten Mal gegen Franz Petrozza retten – und
es sollte gewiss sich seine einzige Heldentat in der
Partie bleiben. Die Begegnung gestaltete sich darauf
aber ausgeglichener, die Eisbären leisteten größere
Gegenwehr und kamen ihrerseits zu Chancen. Nach einem
Alleingang von Jiri Svejda hatte EHC-Keeper Benjamin
Finkenrath noch wenig Problem (5.), auch eine
sehenswerte Möglichkeit von Milan Vanek, der gut von
Matthias Potthoff in Szene gesetzt worden war, wehrte er
ab (8.).
In der elften Minute war es Christian Nieberle, der die
Gäste mit 1:0 in Führung brachte. Danach hielt Voigt
diesen Vorsprung einige Male fest – wie in Minute zwölf,
als er prompt gegen Vitali Stähle, der von einem
Abpraller profitiert hatte, zur Stelle war. Auf Seiten
der Hammer versuchte es erneut Svejda, doch der Tscheche
bezwang Finkenrath im Gehäuse der Elche nicht.
Stattdessen drang der EHC weiter auf den Ausgleich – und
erzielte in letztendlich auch. Christoph Koziol luchste
Sebastian Licau hinter dem Tor der Eisbären die Scheibe
ab, positionierte sich am rechten Pfosten und schob den
Puck zum 1:1 über die Linie (19.). „Ein doofes Tor“,
lautete die erste Reaktion von Plate.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts lieferten sich die
Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch – bis zur 26.
Minute, als Frank Petrozza die Hausherren erstmals in
Front brachte. Nur 104 Sekunden später war es erneut der
Dortmunder Akteur mit der Rückennummer 88, der in
Überzahl von einem präzisen Pass von Manuel Neumann
profitierte und zum 1:3 einschob (28.).
Bei den Hammern lief in dieser Phase nicht viel
zusammen, agierte bis zur 33. Minute in Unterzahl. „Nach
dem 1:2 haben wir uns eine kleine Auszeit genommen“,
räumte auch Plate ein. Danach stabilisierten sich die
Gäste einigermaßen, kamen zu einer Kontermöglichkeit
durch Potthoff, die durch Jiri Svejda eingeleitet wurde,
doch alles in allem waren es die Dortmunder, die mehr
Druck ausübten und dadurch vor 633 Zuschauern optisch
überlegen waren.
Ähnlich begann auch der Schlussdurchgang, und das
Spielgeschehen hatte überwiegend im Drittel der Eisbären
stattgefunden. Doch das Plate-Team zeigte sich engagiert
und kämpferisch, wollte sich nicht so einfach geschlagen
geben. Und dieser Einsatz wurde belohnt, denn in der 49.
Minute verkürzte Patrik Flarar in doppelter Überzahl mit
einem Schuss von der blauen Linie auf 3:2. Doch der EHC
blieb gefährlich und schaltete nach Puckeroberung in
numerischer Unterlegenheit blitzschnell um, doch Voigt
war gegen Stephan Kreutzmann zur Stelle (50.). Auf der
anderen Seite verpasste Martin Köchling den Ausgleich –
der Verteidiger traf nur den Pfosten (53.). „Das muss
man der Mannschaft zugute halten, dass sie sich nicht
hat hängen lassen, noch einmal alles versucht hat und 60
Minuten alles gegeben hat“, lobte der Coach die Moral
seines Teams.
In Dortmund stand übrigens auch Pierre Schulz das erste
Mal für die Hammer auf dem Eis. Der 29-jährige Stürmer
wechselte vom Königsborner JEC an den Hammer Maxipark.
Der Transfer war am Donnerstag über die Bühne gegangen.
Schulz sollte eigentlich den Abgang von Tim Linke (zum
EHC Netphen) kompensieren, „aber da Karl Jasik uns jetzt
auch noch länger fehlen wird, sind wir wieder auf dem
gleichen Stand“, sagte Plate, was sein Gegenüber Frank
Gentges bestätige: „Hamm hat eine hungrige Mannschaft
und heute fair gespielt. Wir haben ein gutes Spiel
gesehen, das wir zwar auch eher hätten entscheiden
können, aber ich denke, dass das Ergebnis in Ordnung
geht.“
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EHC Netphen stand knapp vor dem ersten Saisonsieg
Hauchdünne 4:5-Niederlage gegen Moskitos Essen –
Johannes Harnesk verstärkt EHC Netphen
Am Freitagabend stand der EHC Netphen knapp vor dem
ersten Saisonsieg. Nach einer geschlossenen
Mannschaftsleistung musste man sich den Moskitos Essen
mit 4:5 geschlagen geben. Das Team von Reinhard Bruch
zeigte eine couragierte Vorstellung und hatte die vielen
erfahrenen Oberligaspielern bestückten Moskitos einer
Niederlage nahe. „Heute hat man gesehen, dass wir eine
Mannschaft sind“ so der EHC-Coach nach der Partie. Dabei
waren die Spieler des EHC von Beginn an im Spiel und
nahmen das Heft in die Hand. „Wir haben die Essener oft
in deren Drittel eingeschnürt, die sich dann nur mit
Fouls zu helfen wussten“ so Reinhard Bruch weiter.
Leider wurden diese Fouls vom Schiedsrichtergespann
nicht konsequent geahndet. Der sich dadurch aufgestaute
Frust endete in der letzten Spielminute des
Auftaktdrittels mit einer „5+Spieldauer“ für EHC-Kapitän
Daniel Walther. Bis dahin stand es nach der Führung von
René Sting und dem Gegentor von André Grein 1:1. Die
Vorlage zur Führung gaben Martin Oertel und der
EHC-Neuzugang Johannes Harnesk, der unter der Woche
verpflichtet wurde und die Lücke von Oleg Tokarev füllen
soll. Harnesk spielte in der vergangenen Saison für
Wedemark in der Oberliga Nord. Dort erzilete er 49
Scorerpunkte (14 Tore und 35 Vorlagen).
Durch die Strafe gegen Daniel Walther agierten die
Netphener fünf Minuten in Unterzahl, ließen jedoch außer
einem Pfostenschuss nichts zu. In der 30. Spielminute,
als sie wieder in Unterzahl agieren mussten, leitete
EHC-Goalie Hendrik Sirringhaus den Puck schnell zu André
Bruch, der den gestarteten Patric Schnieder mustergültig
bediente. Der ließ sich nicht zweimal bitten und
erzielte in Unterzahl die erneute Führung zum 2:1 für
den EHC Netphen. Ein weiterer schneller Gegenangriff
brachte in der 34. Spielminute das 3:1 durch Tim Linke.
Der EHC Netphen spielte schnelle Pässe und brachte viele
Schüsse aufs gegnerische Gehäuse. Dazu konnte man sich
in den Überzahlspielen der Gäste auf sein gutes
Unterzahlspiel und einen sicheren Hendrik Sirringhaus
verlassen.
Im Schlußabschnitt fälschte Patric Schnieder einen
Schuss von Falk Elzner zum 4:1 ab, und der Glaube an den
ersten Saisonsieg wurde immer stärker. Gegen Ende
schwanden beim EHC aber langsam die Kräfte, fielen doch
neben Daniel Walther im zweiten Drittel auch Matti Stein
(Leiste) und Benjamin Zech, der nach einer eher
harmlosen Prügelei wie sein Gegenspieler die nächste
„5+Spieldauer“ bekam. Die Essener spielten ihre ganze
Erfahrung aus und glichen das Spiel binnen einer Minute
auf 4:4 aus. Der EHC Netphen agierte nach dem 4:1 etwas
zu übermütig und lies die Defensive zu sehr aus den
Augen. Ein schneller Angriff in der 57. Spielminute der
Essener drehte dann das Spiel komplett, als Alexander
Brinkmann zum 5:4 einnetzen konnte. Der EHC Netphen
versuchte nochmal alles, das Spiel zu drehen, jedoch
ohne zählbaren Erfolg. Trotz der 4:5-Niederlage wurden
die EHC-Cracks dank ihrer engagierten Leistung von ihren
Fans gefeiert. „Heute hätte die Mannschaft mindestens
einen Punkt verdient gehabt“ so ein Reinhard Bruch, der
aufgrund der Leistung positiv in das kommende Heimspiel
am Sonntag gegen Krefeld blickt.
Torfolge: 1:0 Sting (6. – Vorlage Oertel, Harnesk); 1:1
Grein (11. – Brinkmann, Jäske); 2:1 Schnieder (30. –
André Bruch, Sirringhaus PK); 3:1 Linke (34. – Tim
Bruch); 4:1 Schnieder (42. – Elzner, Harnesk PP); 4:2
Fischbach (50. – Kruminsch, Heise); 4:3 Jäske (51. –
Brinkmann); 4:4 Grein (51. – Jäske, Linda); 4:5
Brinkmann (57. – Jäske, Linda)
Strafzeiten:
EHC: 24 + Spieldauerdisziplinarstrafe Walther + Zech
Moskitos Essen: 17 + Spieldauerdisziplinarstrafe
Hasselberg
Schiedsrichter: Melia – Hinterdobler, Mörtl
Zuschauer: 305
Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Nils Isselhorst) – Elzner, Kutzner,
Schäfer, Harnesk, Zech, Henrik Isselhorst, Weil – Kousek,
Schnieder, André Bruch, Tim Bruch, Oertel, Stein,
Walther, Sting, Linke, Hall, Breker
Moskitos Essen
Lüttges (Oster) – Linda, Spelleken, Sondern, Piotrowski,
Heise, Scharfenort, Schmitz – Grein, Vogel, Kruminsch,
Schröder, Krzyzyk, Musga, Fischbach, Koch, Hasselberg,
Schnei-der, Jäske, Brinkmann
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Erster Saisonsieg mit 5:4 in Netphen
Mit 5:4 in Netphen konnten die MOSKITOS den ersten Sieg
der neuen Saison perfekt machen. Dabei bewies das Team
eine tolle Moral und kämpfte sich im letzten Drittel
nach einem 1:4 Rückstand wieder zurück in das Spiel und
drehte das Spiel am Ende noch in einen 5:4 Sieg.
Das Spiel verlief für die Moskitos zunächst längst nicht
nach Wunsch. Man erspielte sich zwar gleich von Beginn
an ein leichtes Übergewicht in den Spielanteilen und
Torchancen, doch schon früh fehlte das nötige
Schussglück. Die erste Chance der Gastgeber in der
6.Minute landete dazu noch sehr unglücklich im Essener
Tor. Die Moskitos hielten das Heft trotzdem in der Hand,
ließen aber weiterhin gute Chancen ungenutzt. In der
11.Minute fiel dann doch endlich der Ausgleich. Andre
Grein schob den Puck in das Tor, bevor dieses durch
hineinrutschende Spieler verschoben wurde.
Im zweiten Drittel hatten die Moskitos zunächst noch
nach einer Spieldauerstrafe gegen Netphens Walter für
fast fünf Minuten in Überzahl, zeigten sich überlegen,
brachten aber den Puck einfach nicht in dem Tor der
Gastgeber unter. Die Hausherren nutzen ihre
Möglichkeiten konsequenter. In Unterzahl versenkte
Schnieder in der 30.Minute zum 2:1 und Linke erhöhte in
der 34.Minute frei vor dem Tor stehend auf 3:1. Nach
einer kleinen Auseinandersetzung gab es zuvor völlig
überzogen vom Schiedsrichter für Sebastian Hasselberg
und Benjamin Zech eine Spieldauerstrafe.
Mit einer Unterzahl für die Moskitos begann das letzte
Drittel und Netphen erhöhte durch Schnieder auf 4:1. Das
Essener Team steckte nicht auf und kämpfte sich zurück
in das Spiel. Der 4:2 Anschlusstreffer durch Danny
Fischbach in der 50.Minute beflügelte die Moskitos. Und
läutetet ganz starke sieben Minuten ein. Die Chancen
wurden nun wieder zwingend und man nutzte den Moment im
Spiel konsequent aus. Miikka Jäske und Andre Grein
ließen die rund 100 Essener Fans innerhalb von nur neun
(9) Sekunden den 4:4 Ausgleich bejubeln. Und die
Moskitos setzten sofort nach. Alexander Brinkmann sorgte
mit seinem Treffer in der 57.Minute für den 4:5
Führungstreffer der Moskitos, die zuvor noch zwei
Unterzahlspiele schadlos überstehen mussten.
„Wir wussten, dass es heute hier sehr schwer werden
würde. Der Gegner hat mit wenigen Chancen vier Treffer
erzielt, wir haben viele Chancen vergeben. Unsere Moral
hat aber gestimmt und ich freue mich natürlich über die
drei Punkte“, war Trainer Jan Vondracek nach dem Spiel
froh, die volle Punktzahl in Netphen eingefahren zu
haben.
Auch Manager Michael Rumrich war am Ende froh: „Unser
Team hat leider sehr wenig Schussglück gehabt aber am
Ende sehr viel Willen gezeigt und so einen ganz
wichtigen Sieg eingefahren.“
EHC Netphen - Moskitos Essen 4:5 (1:1 | 2:0 | 1:4)
Die Tore: 1:0 (6.) Sting (Oertel, Zech), 1:1 (11.) Grein
(Brinkmann, Jäske), 2:1 (30.) Schnieder (Bruch,
Sirringhaus – UZ1), 3:1 (34.) Linke (Bruch), 4:1 (42.)
Schnieder (Elzner, Harnesk – PP1), 4:2 (50.) Fischbach (Kruminsch,
Heise), 4:3 (50;47) Jäske (Brinkmann), 4:4 (50:56) Grein
(Jäske, Linda), 4:5 (57.) Brinkmann (Jäske, Linda)
Strafminuten:
EHC Netphen - 24 + 20 Walter (Kniecheck) + 20 Zech
(übertriebene Härte)
Moskitos Essen - 17 + 20 Hasselberg (übertrieben Härte)
Zuschauer: - 305
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Ice Dragons verlieren erstes Heimspiel gegen Ratingen
Mitternachtshockey in der Eishalle „Im kleinen Felde“,
das sahen die gut 850 Zuschauer am Freitag Abend in
Herford. Wegen eines Defektes der Eismaschine wurde das
Spiel erst gegen 22.20 Uhr angefpiffen, doch die Fans
harrten aus und feuerten Ihre Mannschaft bis zum Schluss
an, auch als klar war, das sie dieses Spiel nicht würden
gewinnen können.
Schon vor dem Spiel war die Favoritenstellung klar an
die Gäste aus Ratingen vergeben, und die wollten dies
auch untermauern. Immer wieder kamen sie gefährlich vor
das Tor von Jacob Lamers, der einen Glanztag erwischt
hatte und hielt, was zu halten war. Die erste echte
Torchance der aufopferungsvoll verteidigenden Herforder
hatte Josh Piro erst in der 7. Spielminute, als er nach
toller Vorarbeit von Fraser Smith knapp verzog. Die
Gäste machten es in der 9. Minute besser. In Überzahl
erzielte Philip Hendle das 0:1. Geschockt durch den
Rückstand verloren die Ice Dragons kurz die vorher
funktionierende defensive Ordnung, was von den Ice
Aliens sofort bestraft wurde. Innerhalb von nur 2
Minuten schraubten Robby Hein und Christian Kohmann den
Zwischenstand auf 0:3, ehe sich die Ice Dragons wieder
fingen. Erst in der 15. Minute konnten dann die Ice
Dragons jubeln. In Überzahl schickte André Schäfer mit
einem schönen Paß Jeff Keller auf die Reise, der in die
Mitte passte wo Josh Piro eiskalt zum 1:3 Anschluss
verwandelte. Dies war dann auch der Pausenstand.
Im 2. Drittel begannen die Ice Dragons entschlossen, nur
knapp 60 Sekunden waren gespielt, da jubelten die
Herforder Fans. Josh Piro hatte vermeintlich auf 2:3
verkürzt, doch nach kurzer Diskussion gaben die
Schiedsrichter das Tor nicht. Und diesen Rückschlag
verdauten die Ice Dragons nicht besonders gut. Wieder
waren sie unkonzentriert, was erneut eiskalt von den
Aliens ausgenutzt wurde. Christian Kohmann in der 22.
Minute und Sören Hauptig in der 23. Minuten erhöhten auf
1:5, bevor sich die Ice Dragons wieder fingen.
Aufopferungsvoll kämpfend versuchten sie, ins Spiel
zurück zu finden, doch der nächste Rückschlag kam
schnell. Josh Piro musste in der 27. Spielminute mit
einer Spieldauerdisziplinarstrafe für Stockschlag mit
Verletzungsfolge vom Eis, eine Strafe, die in der
anschließenden Pressekonferenz beide Trainer als
überzogen betrachteten. Das Spiel wurde nun zerfahrener
und ruppiger, auf beiden Seiten gab es immer wieder
kleinere Scharmützel, was wenig Spielfluss zuließ und zu
vielen Strafen auf beiden Seiten führte. Zum Teil auch
aus diesem Grund änderte sich bis zur Pause nichts mehr
am Ergebnis, jedoch hatte auch der bravourös
aufspielenden Jacob Lamers im Herforder Tor seinen
Anteil daran.
Auch das letzte Drittel dominierten die Gäste,
scheiterten jedoch ein ums andere Mal an Jacob Lamers
und den Herforder Spielern, die jede freiliegende
Scheibe aus dem Drittel arbeiteten. Besser machte es
Marc Keller auf Herforder Seite, der eine brillante
Vorarbeit von Fraser Smith in der 45. Spielminute in
Überzahl zum 2:5 verwandelte. Als in der 53. Minute der
Ratinger Jan Werner wegen eines Checks gegen den Kopf
mit einer Matchstrafe vom Eis mußte, auch hier waren
sich beide Trainer einig, dass diese Strafe viel zu hart
war, hofften die Herforder Fans, dass in der 5 minütigen
Überzahl eventuell noch etwas für den HEV drin sein
könnte. Doch der Ratinger Torjäger Lance Monych machte
den Anhängern der Ice Dragons einen Strich durch die
Rechnung, als er in Unterzahl in der 56. Minute den 2:6
Endstand herstellte.
Torfolge:
0:1 Hendle/Hauptig/Kiselev (8:26) PP1; 0:2 Hein/Monych/Ackers
(9:10); 0:3 Kohmann/Schumacher (10:43);
1:3 Piro/J.Keller/Schäfer (14:20); 1:4 Kohmann/Gries
(21:44); 1:5 Hauptig/Kohman (22:50);
2:5 M.Keller/Smith (44:27) PP1; 2:6 Monych (55:28) UZ1
Strafen:
Herford 25 + Spieldauer (Piro)
Ratingen 24 + 10 (Aminikia) + Matchstrafe (Werner)
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Mitternachtsspiel in Herford: Aliens siegen mit 6:2
Erst um 22:20 Uhr konnte das Spiel am Freitagabend
zwischen dem Herforder EV und den Ratinger Ice Aliens
beginnen. Eine Vollsperrung auf der A2 und eine defekte
Eismaschine hatten für die Verzögerung gesorgt. Am Ende
siegten die Ratinger souverän mit 6:2.
Trotz der langen Wartezeit harrten insgesamt mehr als
800 Zuschauer in der Eishalle „Im kleinen Felde“ aus.
Sie wurden mit einem torreichen Spiel belohnt, das trotz
des eindeutigen Ergebnisses einiges zu bieten hatte. Die
Ice Aliens spielten von Beginn an stark auf und setzten
die Herforder konsequent unter Druck. Torchancen für die
Gastgeber gab es nur wenige, stattdessen hatte der
Herforder Goalie Jacob Lamers alle Hände voll zu tun, um
einen frühzeitigen Rückstand zu vermeiden. Erst in der
9. Spielminute konnte Philip Hendle in Überzahl die
schwarze Scheibe zur 1:0-Führung der Ice Aliens über die
Linie bringen. Innerhalb von nur zwei Minuten trafen
außerdem Christian Kohmann und Robby Hein zum
zwischenzeitlichen 0:3 aus Sicht der Gastgeber, die
schnell ihre Ordnung wiederfanden und mit allen Kräften
versuchten, zurück ins Spiel zu kommen. In der 15.
Minute nutzten sie ihrerseits eine Überzahlsituation und
verkürzten auf 1:3 bevor es in die erste Pause ging.
Die Anfangsphase des zweiten Drittels verlief äußerst
turbulent. Zunächst wurde ein Treffer der Ice Dragons
vom Schiedsrichter nicht gegeben, dann nutzten die Gäste
aus Ratingen die Unkonzentriertheiten in der Herforder
Abwehr eiskalt aus. Christian Kohmann (22.) und Sören
Hauptig (23.) trafen zum 1:5 und sorgten damit für die
Vorentscheidung in diesem Nachtspiel. Statt im Anschluss
jedoch den Vorsprung auszubauen oder souverän zu
verwalten, ließen sich die Ice Aliens immer wieder in
kleinere Auseinandersetzungen verwickeln, die in
zahlreichen Strafzeiten resultierten. Das Spiel verlief
zusehends zerfahrener, so dass im Mittelabschnitt kein
weiterer Treffer mehr erzielt wurde.
Im letzten Drittel bäumten sich die Herforder noch
einmal gegen die drohende Niederlage auf, erarbeiteten
sich zahlreiche Torchancen und wurden in der 45. Minute
durch einen Überzahltreffer zum 2:5 von Fraser Smith
belohnt. In der Folgezeit konnten die guten Chancen der
Gastgeber entweder von der gut aufgestellten Ratinger
Defensive entschärft oder in letzter Instanz von
Aliens-Goalie Marc Dillmann pariert werden. Erst in der
53. Minute schien es so, als könnte der komfortable
Vorsprung doch noch einmal ins Wanken geraten. Jan
Werner kassierte für einen Check gegen den Kopf eine
Matchstrafe, womit die Ice Aliens noch einmal fünf
Minuten in Unterzahl agieren mussten. Die Außerirdischen
ließen jedoch auch kurz nach Mitternacht nichts mehr
anbrennen und sorgten mit dem Treffer von Lance Monych
in Unterzahl für den 2:6-Endstand.
Ice Dragons Herford - Ratinger Ice Aliens 2:6 (1:3, 0:2,
1:1)
Tore: 0:1 (9.) Hendle, 0:2 (10.) Hein, 0:3 (11.) Kohmann,
1:3 (15.) Piro, 1:4 (22.) Kohmann, 1:5 (23.) Hauptig,
2:5 (45.) Smith, 2:6 (56.) Monych
Strafminuten: Herford 25 + 20 Piro, Ratingen 24 + 10
Aminikia + 25 Werner
Zuschauer: 826
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