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Spielbericht
Oberliga West 16. 10. 2011 |
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Ratingen ist neuer Spitzenreiter der Oberliga West!
Die Ratinger Ice Aliens haben am Sonntagabend mit einem
9:0-Sieg gegen die Königsborn Bulldogs die
Tabellenführung in der Oberliga-West übernommen. Vor
allem die erste Sturmreihe zeigte unglaublich gutes
Eishockey und begeisterte die Zuschauer.
Der Kanadier Lance Monych, Mannschaftkapitän Christian
Kohmann und Neuzugang Robby Hein zauberten am Sonntag
gegen Unna nach Belieben. Bereits in der 3. Spielminute
hatten die Ratinger zum ersten Mal Grund zum Jubeln, als
Kohmann den ersten Treffer des Abends erzielte. Kohmann
selbst traf zweimal, Lance Monych trug sich dreimal in
die Torschützenliste ein und Robby Hein markierte im
zweiten Drittel einen Doppelschlag. Schützenfest am
Sandbach! Außerdem traf Artur Tegkaev zweimal für die
Ice Aliens, unter anderem mit dem letzten Treffer des
Abends in der 52. Minute.
Königsborn bekam zu keinem Zeitpunkt des Spiels einen
Fuß aufs Eis. Bereits nach zehn Sekunden agierten die
Gäste in Unterzahl, konnten aber auch beim Spiel 5 gegen
5 oder in Überzahl niemals gefährlich werden. Die
wenigen Torchancen, die sich das Team innerhalb des
gesamten Spiels erarbeitete, konnte Marc Dillmann im
Kasten der Ratinger parieren und damit seinen zweiten
Shut-Out in dieser Saison feiern.
Bleibt also nur noch die Blick auf die Statistik: Sieben
der neun Ratinger Treffer erzielte die erste Sturmreihe,
die sich an diesem Abend selbst übertraf und das
Publikum auf den Rängen mit wunderschönen Spielzügen,
atemberaubenden Pässen und sehenswerten Treffern
begeisterte. Das schönste Tor des Abends erzielte Lance
Monych in der 40. Minute, als er nach einem Doppelpass
mit Robby Hein vor das Tor der Gäste zog und eiskalt
verwandelte.
Ebenfalls positiv aufgefallen ist die Strafzeitenquote.
Nachdem Aliens-Trainer Larry Suarez am letzten
Wochenende noch über Undiszipliniertheiten klagte, hielt
sich das Team an die Vorgaben und kassierte gegen die
Bulldogs lediglich 8 Strafminuten.
Die Bulldogs, die am Freitag noch gegen Frankfurt für
eine Überraschung sorgen konnten, waren in jeglicher
Hinsicht gegen Ratingen überfordert und konnten sich bei
ihrem Torhüter Sebastian May bedanken, dass das Spiel
nicht noch deutlicher ausgefallen ist.
Ratinger Ice Aliens – Königsborn Bulldogs 9:0 (4:0, 4:0,
1:0)
Tore: 1:0 (3.) Kohmann, 2:0 (13.) Monych, 3:0 (18.)
Kohmann +1, 4:0 (20.) Monych, 5:0 (22.) Tegkaev, 6:0
(36.) Hein, 7:0 (37.) Hein, 8:0 (40.) Monych, 9:0 (52.)
Tegkaev
Strafminuten: Ratingen 8, Königsborn 14
Zuschauer: 336
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Spielbericht folgt............................ |
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Huskies gewinnen dramatisches Topspiel
Nach dem hart erkämpften 3:0-Sieg bei den Preußen
Krefeld am vergangenen Freitag standen die Vorzeichen
für die heutige Partie auf „Spitzenspiel“. Zum ersten
Top-Duell vor heimischem Publikum empfingen die Huskies
heute den Tabellenführer, den EHC Dortmund. Die "Elche"
hatten im bisherigen Saisonverlauf lediglich eine
Niederlage einstecken müssen und kamen mit
dementsprechend breiter Brust nach Kassel gereist.
Zusätzlich mussten die Huskies auf die Dienste von
Stürmer Artjom Kostyrev verzichten. Der Deutschrusse
hatte sich beim Sieg in Krefeld im Gesicht verletzt und
konnte seinen Kollegen somit nicht helfen.
Die Dortmunder starteten stark in die Partie. Begünstigt
durch eine Strafe von Alex Heinrich fanden die Westfalen
schnell in ihren Rhythmus und konnten den ersten Minuten
ihren Stempel aufdrücken. So dauerte es auch nicht
lange, bis die zahlreich mitgereisten Dortmunder Fans
das erste Mal jubeln durften. Dieter Orendorz erkämpfte
sich hinter dem Huskies-Tor die Scheibe, brachte den
Puck schnell vors Tor, wo Manuel Neumann dann
ungehindert seinen eigenen Rebound über die Fanghand von
Fous zum 0:1 setzen konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt in
der 5. Spielminute hatten die Huskies noch nicht ein
einziges Mal auf den Kasten von Benjamin Finkenrath
geschossen. Erst als Manuel Klinge in der 7. Minute vom
Bully weg frei zum Schuss kam, konnte sich auch der
Dortmunder Keeper auszeichnen. Diese Szene und ein
anschließendes Powerplay brachten die Huskies besser in
die Partie, auch wenn sich die schnellen Dortmunder
Stürmer immer wieder Chancen erarbeiteten. So auch in
der 10. Spielminute,als Elch Sebastian Eickmann eine
unachtsame Sekunde von Martin Fous ausnutzte, den
Torhüter mit einem Fernschuss überraschte und auf 2:0
erhöhte. Obwohl die Huskies gerade im Powerplay immer
wieder eigene Chancen erspielten, konnte vor Drittelende
kein Anschlusstreffer mehr erzielt werden und da Sven
Valenti 49 Sekunden vor der Pausensirene noch eine
Strafe erhielt, mussten die Huskies das zweite Drittel
in Unterzahl beginnen.
Gleichwohl die Dortmunder stark aus der Kabine kamen und
in der 24. Spielminute den Außenpfosten trafen,
brauchten die Huskies diesmal nicht sieben Minuten bis
zu ihren ersten Torschuss. Spätestens als Dennis
Schlicht in der 26. Minute für 2 Minuten auf die
Strafbank musste, fanden die Huskies zu ihrem Spiel.
Michi Christs Lattenkracher und Manuel Klinges Chance im
Powerplay waren der Auftakt für ein tolles zweites
Drittel. Wenig später war der Knoten dann endlich
geplatzt. Alexander Heinrich brachte die Halle mit
seinem Anschlusstor zum Toben. Jiri Mikesz hatte den
Kasseler schön freigespielt und Heinrich verwandelte
unhaltbar für Finkenrath über die Stockhand zum 1:2. Das
Kasseler Publikum pushte die Mannschaft fortan immer
wieder an den Ausgleich heran, doch Hauptschiedsrichter
Seckler unterbrach mit seinen Pfiffen den aufkommenden
Spielfluss auf beiden Seiten. Als dann kurz vor Ende des
Drittels mit Julian Grund, Jiri Mikesz und Petr Sikora
gleich drei Huskies auf der Strafbank Platz nehmen
mussten, hatten die Elche ihrerseits die größten Chancen
auf eine 3:1-Vorentscheidung. Das engagierte Spiel der
Unterzahleinheit der Huskies und Martin Fous waren die
Hauptgründe für Dortmunds Scheitern. Als mit Petr Sikora
dann 35 Sekunden vor Ende des Drittels dann auch der
letzte Husky von der Strafbank durfte, eröffnete sich
den Huskies plötzlich eine unerwartete Konterchance.
Sikora legte fein zurück auf Valenti, der hielt von der
blauen Linie auf das Tor, Finkenrath konnte die Scheibe
nicht festhalten und Alexander Heinrich staubte zum
verdienten 2:2 nach zwei Dritteln ab.
Vom späten Ausgleich wenig beeindruckt kamen die Elche
mit Wut im Bauch zurück auf die Eisfläche. Immer wieder
brachte Christoph Koziol die Huskies-Defensive ins
Wanken. Doch so einseitig wie noch im ersten Drittel
ging es jetzt nicht mehr zu. Auf der Gegenseite prüfte
vor allem die erste Reihe um Kapitän Klinge Benjamin
Finkenrath. In der 46. Minute durchbrachen die Elche die
Gleichheit. Semen Glusanok fälschte auf dem Eis liegend
einen Schuss von Christoph Koziol unglücklich ins eigene
Tor ab und sorgte somit dafür, dass die Huskies erneut
einem Rückstand hinterher laufen mussten. Doch die
Antwort der Huskies ließ nicht lange auf sich warten. In
einem eigentlich nicht besonders gefährlich wirkenden
Powerplay spielte Manuel Klinge einen scharfen Querpass
vor das Dortmunder Tor und Sven Valenti, der von der
blauen Linie aufgerückt war, vollendete mit einem
Schlagschuss über Finkenraths Fanghand. Während die
Partie immer intensiver wurde, die Zweikämpfe härter und
die Emotionen höher kochten, rückten die beiden Torhüter
immer mehr in den Fokus. Als Martin Fous in der 51.
Minute mit einer Parade der Kategorie „Save des Tages“
gegen den heranstürmenden Michael Schmerda rettete, war
spätestens klar, dass der Patzer zum 0:2 nur ein
Ausrutscher des Kasseler Zerberus gewesen war. Auf der
Gegenseite parierte Finkenrath Schuss um Schuss der
Huskies und konnte sich in der 55. Spielminute auf das
Glück des Tüchtigen verlassen, als Alex Heinrich nur den
Pfosten traf.
Der vermeintlichen Todesstoß kam dann 70 Sekunden vor
Schluss: Abermals war Christoph Koziol über die linke
Seite an Semen Glusanok vorbeigezogen, hatte sich die
Scheibe vor dem Tor auf die Rückhand gelegt und überwand
den chancenlosen Fous. Stille in der Halle – war aller
Aufwand und die tolle Emotion umsonst? Coach Jamie
Bartman richtete seine Schützlinge in einer Auszeit
wieder auf und setzte alles auf eine Karte: Die Kasseler
Paradereihe um Kapitän Klinge bekam genauste Anweisungen
vom Chef-Husky und setzte diese gehorsam um. Martin
Sikora gewann – wie so oft – das Anspiel, Manuel Klinge
durchschnitt mit einem klugen Pass die Dortmunder
Deckung und Michi Christ vollendete nur neun Sekunden
nach der Dortmunder Führung zum vielumjubelten
Ausgleich! – die Emotionen fahren Achterbahn; die
Eissporthalle ein Tollhaus. Spätestens jetzt hatte die
Partie alles was ein Spitzenspiel ausmacht und so war es
auch nicht weiter verwunderlich, dass beide Teams die
reguläre Spielzeit im Remis beendeten.
Die Dramatik der letzten Spielminuten setzte sich dann
auch in der Verlängerung fort. Schiedsrichter Seckler
schickte nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn Semen
Glusanok auf die Strafbank, so dass die Dortmunder nun
die ultimative Chance auf die Entscheidung hatten, doch
die Kasseler Defensive stand sicher wie die Bank von
England. Aber auch die Huskies bekamen noch die Chance
auf ein Powerplay im Overtime, jedoch schafften es Sven
Valenti und Petr Sikora nicht, beste Chancen zu
verwerten. So musste die Entscheidung nach 65 gespielten
Minuten im Penaltyschießen gesucht werden. Das letzte
Penaltyschießen vor heimischer Kulisse konnten die
Huskies vor exakt drei Jahren gewinnen. Damals – am
16.10.2008 - schlugen die Huskies (ebenfalls nach einer
furiosen Aufholjagd) die Hamburg Freezers mit 4:3 n.P..
Ein gutes Omen? Die ersten beiden Schützen beider Teams
scheiterten jeweils am Torgestänge, oder am gegnerischen
Torhüter. Erst Michi Christ, der dritte Kasseler
Schütze, konnte Finkenrath überwinden – und als Martin
Fous im Gegenzug Koziols Rückhandversuch abwehrte, war
ein längst verloren geglaubtes Spiel doch noch gewonnen.
Die Huskies feierten ausgelassen mit ihren Fans und
ließen einen Abend ausklingen, den wohl kaum einer der
Anwesenden so schnell vergessen dürfte.
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Elche unterliegen den Huskies aus Kassel in einem
Spitzenspiel erst nach
Penalty-Schießen mit 5 : 4 (0:2-2:0-2:2-0:0-1:0)
Beide Trainer waren sich auf der Pressekonferenz nach
Spielende einig und sprachen von einer sehr guten
Begegnung. Es war aber nicht nur das Leistungsniveau,
das begeistern konnte. Auch Spannung und Dramatik nahmen
bis zum endgültigen Abpfiff immer mehr zu und die
Kulisse von über 4000 Zuschauern bot einen würdigen
Rahmen. Dass der EHC Dortmund sich am Ende bei den
Kassel Huskies mit 4:5 nach Penaltyschiessen geschlagen
geben musste, war der einzige Wermutstropfen, zumindest
aus Dortmunder Sicht. Die Westfalen Elche trotzten der
aus ihrer Sicht ungewohnten großen und lautstarken
Kulisse und holten mehr als verdient einen Punkt gegen
einen der Top-Favoriten der Liga, es hätte aber auch
mehr sein können. Dreimal lag der EHC vorne, aber
angetrieben vom stimmgewaltigen Publikum kamen die
Gastgeber immer wieder zurück. „Man hat gesehen, was
solch eine Unterstützung wert sein kann“ meinte Elche
Coach Frank Gentges hinterher. „Ich bin dennoch
zufrieden mit meiner Mannschaft. Man konnte heute wieder
die Relationen sehen, mit denen wir leben müssen. Allein
mit solchen Zuschauereinnahmen könnten wir uns auch
entsprechende Verstärkungen leisten. Trotzdem haben
gerade unsere jungen Spieler sehr gut der Kulisse
getrotzt.“
Der EHC Dortmund begann sofort mit sehr viel Druck und
bereits in der 2. Spielminute hatte Frank Petrozza die
erste gute Möglichkeit für die Elche. Als Philipp Michl
drei Minuten später noch an Martin Fous im Kasseler
Gehäuse scheiterte, war es Manuel Neumann, der im
Nachschuss das 0:1 markieren konnte. Kurz darauf hätte
Vitali Stähle sogar schnell das 0:2 nachlegen können.
Das fiel dann in der 10. Minute durch Sebastian Eickmann,
der von der linken Seite vehement einschoss. Die Elche
hatten die Partie klar in der Hand. Die Huskies kamen
erst in den letzten fünf Minuten des ersten Abschnitts
besser ins Spiel, begünstigt durch zwei
Überzahlsituationen. Hier konnte sich EHC-Keeper
Benjamin Finkenrath mehrfach auszeichnen. Im zweiten
Drittel erhöhten die Gastgeber den Druck und kamen in
der 29. Minute durch Alexander Heinrich zum
1:2-Anschlusstreffer. Die Huskies gewannen nun immer
mehr die Oberhand, dennoch hätten die Elche in der
Endphase dieses Abschnitts die Führung ausbauen können.
Leider konnte eine 5:3-Überzahl aber trotz einer Auszeit
von Frank Gentges nicht entscheidend genutzt werden. So
gab es dann 30 Sekunden vor dem zweiten Pausenpfiff die
Quittung, als erneut Alexander Heinrich zum 2:2
ausgleichen konnte. Die letzten Zwanzigminuten boten
dann einen offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden
Seiten. In der 45. Minute blieb nach guter Aktion von
Ryan Martens der Puck knapp vor der Torlinie liegen,
eine Minute später konnte dann aber Christoph Koziol
nach guter Kombination die erneute Dortmunder Führung
zum 2:3 erzielen. Der Vorsprung hatte nur zwei
Zeigerumdrehungen Bestand, dann konnte Sven Valenti in
Überzahl erneut ausgleichen. Die Partie wurde immer
dramatischer. So scheiterte Philipp Michl in der 49.
Minute an Martin Fous, im Gegenzug musste Benjamin
Finkenrath für die Elche retten, dann hatte wieder
Vitali Stähle eine gute Dortmunder Chance. Als Christoph
Koziol mit tollem Alleingang 70 Sekunden vor dem
vermeintlichen Spielende das 3:4 erzielte, da schienen
drei Punkte für den EHC greifbar, die Hoffnung wurde
aber bereits im Gegenzug (nach einer zwischenzeitlichen
Auszeit der Huskies) mit dem 4:4 durch Michael Christ
wieder zunichte gemacht. Damit hatten beide Teams je
einen Punkt sicher und es wurde eine fünfminütige
Verlängerung notwendig. Hier hatten Branislav Pohanka
und Michael gute Möglichkeiten für die Elche, aber auch
die Huskies hätten das Spiel endgültig entscheiden
können. Den Zusatzpunkt holten sich die Gastgeber im
Penaltyschiessen, als lediglich Michael Christ den Puck
im Tor unterbringen konnte.
„Als Eishockeyfan musste man von der tollen Atmosphäre
und vom Spiel insgesamt begeistert sein. Es bot alles,
was diese Sportart ausmacht, inklusive der Zugabe mit
Verlängerung und Penaltyschiessen. Auf der anderen Seite
schmerzt natürlich das uns fehlende Quäntchen Glück um
mit einem Sieg nach Hause zu fahren“ meinte
EHC-Pressesprecher Klaus Picker abschließend. Am
kommenden Wochenende wartet ein recht unterschiedliches
Programm auf den EHC Dortmund. Zuerst kommt am Freitag
der EHC Krefeld Niederrhein um 20 Uhr an die
Strobelallee, am Sonntag müssen die Westfalen Elche dann
in Duisburg bei einem weiteren Ligafavoriten antreten.
Torfolge:
0:1 (04:29) Manuel Neumann (Philipp Michl, Ryan Martens)
0:2 (09:43) Sebastian Eickmann (Frank Petrozza, Stefan
Streser)
1:2 (28:05) Alexander Heinrich (Jiri Mikesz, Petr Sikora)
2:2 (39:30) Alexander Heinrich (Petr Sikora, Sven
Valenti)
2:3 (45:35) Christoph Koziol (Niclas Clusen, Stefan
Streser)
3:3 (47:40) Sven Valenti (Petr Sikora, Manuel Klinge) +1
3:4 (58:50) Christoph Koziol (Michael Schmerda, Stephan
Kreuzmann)
4:4 (58:59) Michael Christ (Manuel Klinge, Petr Sikora)
5:4 (65:00) Michael Christ (Sieg bringender Penalty)
Strafminuten: Kassel 14 + 10 Alexander Engel - EHCDO 16
Zuschauer: 4169
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer
[2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22],
Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A),
Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl
[7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas
Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka
[25], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan
Streser [89], Dennis Schlicht [91]
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Löwen holen einen Punkt gegen Duisburg
Die Löwen Frankfurt haben sich am Sonntagabend bei der
2:3-Niederlage im Penaltyschießen einen Punkt in einem
spannenden Duell gegen den EV Duisburg erkämpft.
Die Löwen Frankfurt haben am Sonntagabend bei der
2:3-Niederlage im Penaltyschießen einen Punkt in dem
spannenden Duell gegen den EV Duisburg erkämpft.
Nach der unerwarteten Niederlage am Freitagabend in
Köningsborn stand Wiedergutmachung vor den eigenen Fans
für die Mannschaft auf dem Programm.
Nach dem Henni Nachtsheim den neuen Löwen Song vor dem
Einlauf präsentierte, legten die Löwen vor 3181
Zuschauern offensiv los und setzen die Hausherren von
Beginn an unter Druck.
Doch der Puck wollte zunächst nicht den Weg ins Schwarze
finden, auch zwei frühe Überzahlsituationen konnten die
Löwen nicht in ein Tor umwandeln. So waren es die Gäste
aus Duisburg, die den ersten Treffer des Abends
erzielten. Bei der Direktabnahme von Mats Schöbel (15.)
war Löwen Torhüter Christian Wendler chancenlos.
Nach der Pause war es dann aber auch für die Löwen
soweit: Daniel Sevo (21.) sorgte kurz nach Wiederbeginn
mit einem platzierten Schuss für den umjubelten
Ausgleich.
In der Folge verflachte das Spiel ein wenig und beide
Teams neutralisierten sich gegenseitig. Bis auf einen
Angriff der Duisburger, als Benjamin Hanke im Nachsetzen
den Puck zum 1:2 aus Sicht der Löwen ins Tor bugsierte.
Im Schlussabschnitt zeigten die Löwen nochmal ihre
Krallen und kämpften um den Ausgleich. Belohnt wurden
die Mühen schließlich durch den schönen Schuss von Ryan
Fairbarn zum 2:2-Ausgleich in der 50. Spielminute im
Powerplay der Löwen.
In der Schlussphase entwickelte sich eine spannende
Partie, bei der beide Teams mehrere Gelegenheiten
verpassten, das Siegtor zu erzielen. Auch die
Verlängerung blieb torlos, also musste das
Penaltyschießen über den Sieger der Partie entscheiden.
Während die Löwen einmal durch Simon Barg trafen,
verwandelten zwei Duisburger ihre Penaltys, so dass der
Extrapunkt den Gästen blieb. Dennoch wurden die Löwen
mit Applaus für die kämpferische Leistung von den Löwen
Fans verabschiedet.
Löwen Frankfurt - EV Duisburg 2:3 n. P. (0:1, 1:1, 1:0,
0:0, 0:1)
Tore:
0:1 (14:48) Mats Schöbel (Dennis Fischbuch, Michael
Hrstka)
1:1 (20:48) Daniel Sevo (Sven Breiter, Kevin Thau)
1:2 (28:15) Benjamin Hanke (Dennis Fischbuch, Michael
Hrstka)
2:2 (49:48) Ryan Fairbarn (Alexander Althenn, Max
Seyller) PP1
2:3 (65:00) Norman Hauner PS
Strafminuten: Frankfurt 14 plus 10 Kasten - Duisburg 16
plus je 10 (Breitkreuz, Schmidt).
Zuschauer: 3181.
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Penalty-Sieg in Frankfurt vor Rekordkulisse
Vor über 3000 Zuschauern hatten unsere Füchse am Ende
die Nase knapp vorn und sind mit einem 3:2 nach
Penaltyschießen auch nach diesem Wochenende noch
ungeschlagen in der Oberliga. Dabei trafen sie auf den
erwartet starken Gastgeber, der im ersten Drittel klar
mehr vom Spiel hatte und unsere Füchse schwer in die
Defensive drängte. Der erste Treffer der Partie gelang
dann aber trotzdem unseren Füchsen, als Michael Hrstka
und Daniel Fischbuch die Vorarbeit zum Treffer von Mats
Schöbel lieferten und damit auch den Pausenstand zum 0:1
aus Frankfurter Sicht herstellten. Großen Anteil an
diesem Stand hatte auch wieder einmal Björn Linda, der
einige Chancen der Löwen entschärfte. Mit Wut und
aggressivem Spiel kamen die Frankfurter aus der Kabine
und steigerten noch einmal das Tempo und den Druck, was
zwangsläufig den Ausgleichstreffer nach Beginn des
zweiten Drittels zur Folge hatte. Nun war die Partie für
beide Teams auf Augenhöhe, denn unsere Füchse legten
mindestens einen Zahn zu und kamen über den
disziplinierten Spielaufbau und starken Kampf immer
besser ins Spiel. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich
warten und so hieß es zur Spielmitte 2:1 aus unserer
Sicht. Nachdem erneut der Kapitän persönlich, Michael
Hrstka, mit Daniel Fischbuch vorgearbeitet hatten, war
es diesmal Benjamin Hanke, der die Duisburger Führung
erzielte. In dieser Phase verloren unsere Füchse
Alexander Preibisch, der nach einem sehr harten
Frankfurter Check verletzt das Eis verlassen musste. Mit
der Führung zur zweiten Drittelpause kamen unsere Jungs
gut ins letzte Drittel und ein offener Schlagabtausch
mit dem starken Gastgeber war ein guter Beitrag im
Oberligahockey an diesem Abend vor toller Kulisse. Mit
dem Publikum im Rücken erkämpften die Löwen das 2:2, was
dazu führte, dass unsere Jungs noch einmal kräftig
nachlegen mussten. Das taten sie, allen voran Björn
Linde, der immer mehr zum Fels in der Brandung
avancierte. Mit dem Kampfgeist fanden unsere Füchse den
Weg zum Tor und erzielten 90 Sekunden vor dem Ende den
3:2 Führungstreffer - der aber aberkannt wurde, weil der
Schiedsrichter kurz bevor der Puck die Linie überquerte
das Spiel bereits unterbrochen hatte...Da die
Verlängerung bei hohem Tempo und Chancen aber auf beiden
Seiten torlos blieb, ging es ins Penalty-Schießen.
Benjamin Hanke brachte die Füchse in Führung und Björn
Linda vereitelte die erste Frankfurter Gelegenheit. Den
zweiten Penalty vergab Clarke Breitkreuz, so dass Simon
Barg ausgleichen konnte. Den Führungstreffer von Norman
Hauner bestätigte Björn Linda mit einer weiteren Parade
und sicherte damit den 3:2 Sieg nach Penalty-schießen
und 2 Punkte für unsere Füchse.
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Die Hammer Eisbären feierten vor heimischer Kulisse
einen 4:1-Erfolg gegen die Moskitos aus Essen.
Nach der knappen 2:3-Niederlage in Dortmund durften die
Hammer Eisbären wieder jubeln. Das Team von Trainer
Carsten Plate gewann die Heimpartie vor 624 Zuschauern
in der Eissporthalle am Maxipark gegen den ESC Moskitos
Essen mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) und steht damit jetzt mit
elf Zählern auf Platz vier im Tableau der
Eishockey-Oberliga West. Auch wenn der Coach einräumte,
dass dies „nicht unser bestes Spiel“ war.
Denn es war in gewisser Weise eine neue Situation für
die Eisbären. „Nachdem bisher auf die Top-Favoriten der
Liga trafen, waren wir diesmal selbst gezwungen, das
Spiel zu machen“, erklärte Plate. Was zunächst jedoch
kein Problem sein sollten, denn die Gastgeber setzten
die „Stechmücken“ von Beginn an mächtig unter Druck und
kamen bereits nach 44 Sekunden zur ersten Möglichkeit
durch Christian Gose. Essen tauchte erstmals in Minute
sechs in Person von Benjamin Musga gefährlich vor dem
Gehäuse von Eisbären-Goalie Benjamin Voigt auf, der den
Konter des Gegners vereitelte. Nur wenige Sekunden
später verwertete Matthias Potthoff einen Abpraller von
Jiri Svejda zum 1:0.
Danach kamen die Gäste immer besser in die Begegnung,
und Hamm schien etwas Tempo herausgenommen zu haben. „In
den ersten zwei Dritteln waren wir zu verkrampft“, sagte
Plate, dessen Team sich sogar in doppelter Überzahl den
einen oder anderen technischen Fehler erlaubte. Chancen
waren dennoch vorhanden, wie in der 15. Minute, als Gose
in numerischer Unterlegenheit zum Gegenstoß ansetzte,
den ESC-Keeper Christian Lüttges jedoch parierte (15.).
In der 17. Minute profitierte Essen durch eine
Fehlerkette der Gastgeber. Zunächst war es den Hammern
nicht gelungen, den Puck aus dem eigenen Drittel zu
befördern, und nachdem Voigt die Scheibe nicht unter
Kontrolle bekommen hatte, netzte André Grein zum 1:1 ein
(17.). „Das kann mal passieren. Dafür hält uns Benny oft
genug im Spiel“, wollte Plate den kleinen Patzer nicht
überbewerten.
So war Voigt zum Beispiel in der 23. Minute gegen Marcel
Koch wieder zur Stelle. Kurz darauf war die Begegnung
für Nils Sondermann beendet, der wegen Hohen Stocks und
Folgeverletzung des Gegenspielers eine Spieldauerstrafe
kassierte und somit am Freitag in Kassel gesperrt sein
wird. „Danach haben wir aber noch einmal Feuer und
Motivation freisetzen können“, war der Trainer mit der
Einstellung seiner Mannen zufrieden. Nachdem Gose nach
toller Scheibeneroberung von Lukas Heise gestoppt worden
war (26.), folgten weitere Glanztaten Voigts gegen Kai
Schhmitz (28.) oder Miikka Jöske (35.). Danach erhöhten
die Gastgeber den Druck jedoch wieder, und Malte
Bergstermann markierte 50 Sekunden vor der zweiten Pause
das 2:1 (40.).
Im Schlussdrittel war es dann Matthias Potthoff, der für
klare Verhältnisse sorgte. Zunächst drosch der Stürmer
nach einem eingeleiteten Konter durch Patrik Flasar in
die Maschen (42.), ehe er ein schönes Zuspiel von Svejda
zum 4:1 verwertete (47.). „Nach dem 4:1 waren wir aber
zu offen“, war Plate nicht einverstanden, dass „wir
Essen noch einmal die Räume gelassen haben“. Die Hammer
agierten darauf lange in Überzahl, weil der ESC
zunehmend aggressiv und unfair agierte. „Das hatte nicht
mehr viel mit Eishockey zu tun“, ärgerte sich der
Eisbären-Coach. „Daher bin ich froh, dass sich keiner
verletzt hat.“
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MOSKITOS müssen sich in Hamm mit 4:1 geschlagen geben
In Hamm hielt das Team von Trainer Jan Vondracek über
weite Strecken mit, sogar Punkte waren lange Zeit im
Bereich des Möglichen. Von einem Gegentreffer der
Gastgeber zu Beginn des letzten Drittels erholten sich
die Moskitos nicht mehr.
Die Hausherren starteten mit viel Engagement in das
Spiel und die Moskitos gerieten direkt unter Druck. Doch
Christian Lüttges bewies einmal wieder, warum er einer
der besten Torleute in der Liga ist und konnte die
ersten Chancen der Eisbären sicher abwehren. In
Unterzahl war es dann aber in der 6:Minute soweit.
Matthias Potthoff gelang das 1:0 für Hamm. Die Moskitos
kamen dann besser in das Spiel und hatten erste gute
Chancen. In der 17.Minute durfte der mitgereiste
Moskitoanhang dann auch den Ausgleich bejubeln. Andre
Grein konnte Hamms Torwart Benjamin Voigt zum 1:1
überwinden.
Das zweite Drittel war dann, mit Ausnahme der
mehrminütigen Überzahl der Moskitos, eine recht
ausgeglichene Angelegenheit. Chancen auf beiden Seiten
wurden sichere Beute der zwei Torleute. Das 2:1 für Hamm
durch Malte Bergstermann in der 40.Minute war nach dem
Spielverlauf sicher noch keine Entscheidung, aber der
3:1 Treffer durch Matthias Potthoff gleich zu Beginn des
letzten Drittels brachte die Moskitos dann auf die
Verliererstraße. Als man in Überzahl in der 47.Minute
alles Versuchte, lief man in einen Unterzahlkonter und
es war erneut Potthoff, der mit dem 4:1 für die
Entscheidung sorgte.
Trainer Jan Vondracek war nach dem Spiel sichtlich
unzufrieden: „Zwei Drittel war unsere Leistung echt in
Ordnung, da war mehr drin, dann kassieren wir zwei
unglückliche und unnötige Tore. Vom Treffer gleich zu
Beginn des letzten Drittels haben wir uns nicht mehr
erholt. Allerdings standen wir uns durch zahlreiche
Undiszipliniertheiten oft wieder selber im Weg. Wir
müssen daran arbeiten, deutlich lauffreudiger und
disziplinierter zu werden.“
Hammer Eisbären - Moskitos Essen 4:1 (1:1 | 1:0 | 2:0)
Die Tore: 1:0 (6.) Potthoff (Vanek, Svejda – PP1), 1:1
(17.) Grein (Jäske), 2:1 (40.) Bergstermann (Nieberle,
Loecke – PP1), 3:1 (42.) Potthoff (Flasar, Vanek), 4:1
(47.) Potthoff (Flasar, Svejda – UZ2)
Strafminuten:
Hamm - 19 + 20 Sondermann (hoher Stock mit Verletzung)
Moskitos Essen - 28 + 10 Linda (Check gegen den Kopf
oder Nacken)
Schiedsrichter: - Krawinkel
Zuschauer: - 624
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22:2-Heimsieg gegen Herford bringt höchsten Ligasieg
Mit 22:2 (6:0, 9:0, 7:2) gewannen die Roten Teufel heute
Abend ihr Heimspiel gegen den Herforder EV und gaben
damit genau die richtige Antwort auf den bisher doch
eher enttäuschenden Saisonverlauf mit dem höchsten
Ligaerfolg aller Vereine bislang.
Die Gastgeber brannten von der ersten Minute an das
Feuerwerk ab, was sich die Fans erhofft hatten. Bereits
nach wenigen Sekunden traf Tobias Schwab den Pfosten,
nach exakt 65 Sekunden landete das Hartgummi nach einem
Schuss von Kevin Lavallee zum 1:0 im Netz. Bad Nauheim
setzte nach und traf durch Alexander Baum in der
3.Minute mit einem Blueliner zum 2:0. Von Herford war
rein gar nichts zu sehen, stattdessen erhöhten die
Hausherren, bei denen Pohl und May fehlten, die beide am
Mittag bei den Junioren im Einsatz waren, erneut durch
Lavallee im Powerplay auf 3:0. Nach dem 4:0 durch
Cardona in der 7.Minute verließ Dragons-Torhüter
Morawitz entnervt das Gehäuse und machte für seinen
Backup Lamers Platz. Doch auch dieser musste nur kurze
Zeit später hinter sich greifen, als Maaßen mit einem
Schuss aus der Halbdistanz erfolgreich war. In der
12.Minute traf Matthias Baldys nur die Latte, im
Gegenzug hatte Patrick Glatzel, der für Markus Keller
absprachegemäß das Tor hütete, seine erste
Bewährungsprobe gegen Herfords Johannhardt. Genau 64
Sekunden vor der ersten Pause erhöhte Tobias Schwab gar
auf 6:0 für die Roten Teufel, die konsequent den Gegner
unter Druck setzten und sichtlich Spaß am Spiel hatten.
Auch im Mitteldrittel blieben die Hausherren das
dominante Team, das weiter Torhunger hatte. Baldys,
Lavallee und Stanley brachten die Roten Teufel schnell
auf 9:0 in Front, und noch immer war das muntere
Scheibenschießen längst nicht beendet. Herford musste
die geballte Spielfreude der Hessen verkraften, die
durch erneut Baldys, zwei Mal Stanley, Maaßen, Wex und
Weibler gar auf 15:0 nach 40 Spielminuten erhöhten.
Dabei hatte man durch zwei Lattentreffer und einem nicht
gegeben Tor von Weibler sogar noch Chancen zu mehr, aber
auch so war der Spielstand bezeichnend. Herford kam nur
einmal vor den Kasten von Glatzel, der gegen Smith in
der 35.Minute keine Mühe hatte. Gefühlt wuren somit 40:2
Torschüsse in entsprechend Zählbares umgemünzt, wobei
die Roten Teufel den sich bietenden Platz ob des
Tempovorteils entscheidend nutzten, während die Ice
Dragosn überhaupt keine Chance hatten.
Im letzten Drittel machten die Hessen da weiter, wo sie
im zweiten aufgehört hatten: man dominierte das Match
und legte nach Treffern von Baldys, Wex und Kujala auf
18:0 vor. Aber auch die Gäste meldeten sich zu Wort, als
Reiss ein Solo in der 46.Minute zum ersten Herforder
Treffer abschloss. Ein Shorthander von Schwab zum 19:1
sowie der zweite HEV-Treffer von Keller belebten das
Spielgeschehen, Stanley, Baum und Lavallee machten dem
Match und einem mehr als verdienten 22:2-Erfolg
schließlich ein Ende. "Wir wollten das Bad Nauheimer
Spiel ein wenig durcheinander bringen, doch meine
Spieler haben das wohl falsch verstanden", sagte
HEV-Coach Bruce Keller nach dem Spiel. "Auch in den
anderen Spielen hätten wir mit ein bißchen mehr Glück
Punkte holen können. Heute hatten wir phasenweise dieses
Glück, als die Scheibe nach Billardspiel plötzlich vor
dem Schläger lag", analysierte Fred Carroll das
Spielgeschehen. Am Freitag geht es nun nach Ratingen,
das heute Abend 9:0 gegen Königsborn gewann.
EC Bad Nauheim - Herforder EV 22:2 (6:0, 9:0, 7:2)
Tore:
1:0 (01:05) Lavallee (Pöpel, Franz)
2:0 (02:21) Baum (Baldys, Cardona)
3:0 (05:40) Lavallee (Schwab) PP 5-4
4:0 (06:46) Cardona (Wex)
5:0 (09:19) Maaßen (Weibler, Kujala)
6:0 (18:56) Schwab (Stanley)
7:0 (23:03) Baldys (Schwab)
8:0 (24:01) Lavallee (Stanley)
9:0 (25:13) Stanley (Schwab, Lavallee)
10:0 (26:20) Baldys (Maaßen, Kujala)
11:0 (28:57) Weibler (Franz)
12:0 (35:33) Stanley (Lavallee, Schwab)
13:0 (35:55) Stanley (Schwab)
14:0 (36:24) Wex (Cardona, Baldys)
15:0 (37:20) Maaßen (Weibler, Baldys)
16:0 (42:21) Baldys (Baum, Maaßen) PP 5-4
17:0 (43:02) Wex (Pöpel, Striepeke)
18:0 (44:22) Kujala (Weibler, Maaßen)
18:1 (45:03) Reiss
19:1 (48:49) Schwab (Kujala) SH 4-5
19:2 (51:29) Keller (Smith)
20:2 (55:57) Stanley (Schwab) PP 5-3
21:2 (56:20) Baum (Baldys) PP 5-4
22:2 (57:32) Lavallee
Strafminuten: ECN 10 / HEV 18 + 10 (Smith)
Zuschauer: 854
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Ice Dragons erhalten Lehrstunde in Bad Nauheim
Vollprofis gegen Amateure, 2 Eistrainingseinheiten am
Tag gegen 2 Trainingseinheiten pro Woche. So einfach
lässt sich die äußerst deutliche 22:2 Niederlage in Bad
Nauheim erklären.
Ohne Philip Brinkmann, Josh Piro, Leon Nasebandt, Lukas
Derksen, Ronny Schubert und Sebastian Köhne waren die
Ice Dragons in Bad Nauheim angetreten, wollten ihre Haut
so teuer wie möglich verkaufen. Sie erwarteten zwar
einen Angriffs-Sturm, der sich jedoch in einen Orkan
auswuchs und 60 Minuten nicht nachließ.
Schon nach knapp 7 Minuten führten die Gastgeber aus
Nauheim durch Tore von Kevin Lavallee, Alexander Baum,
erneut Kevin Lavallee und Dennis Cardona mit 4:0, Michel
Maaßen und Tobias Schwab erhöhten für die mit den Ice
Dragons Katz und Maus spielenden Nauheimer noch bis zur
Pause auf 6:0.
Auch im zweiten Drittel liessen die Hessen nicht nach,
im Gegenteil. Die zwar aufopferungsvoll kämpfenden, aber
hoffnungslos überforderten Ice Dragons, mussten sich
weitere 9 mal geschlagen geben, für die Tore zeigten
sich Dylan Stanley (3), Matthias Baldys (2), Kevin
Lavallee, Manuel Weibler, Pierre Wex und Michel Maaßen
verantwortlich.
Und auch mit diesem 15:0 im Rücken zeigten die Gastgeber
weiterhin keine Gnade, wollten sich für den misslungenen
Saisonstart rehabilitieren und sich den Frust von der
Seele schießen. Matthias Baldys, Pierre Wex und Janne
Kujala erhöhten bis zur 45. Minute auf 18:0, ehe die
Gastgeber das erste Mal ein wenig in der Konzentration
nachliessen, was Danny Reiß zum Ehrentreffer ausnutzte.
Darauf reagierten die Hessen jedoch allergisch, nur
kurze Zeit später erhöhte Tobias Schwab auf 19:1. Der
zweite Herforder Treffer, erzielt von Jeffrey Keller auf
Vorabeit von Fraser Smith in der 52. Minute stachelte
die Gastgeber erneut an, weitere Tore zu schiessen, was
Ihnen dann auch durch Dylan Stanley, Alexander Baum und
Kevin Lavalee auch gelang, die den Endstand auf 22:2
schraubten.
Für den HEV war an diesem Abend klar zu sehen, dass
gegen eine Profimannschaft wie die aus Bad Nauheim kein
Kraut gewachsen ist und das schon alles passen muss, um
gegen die Top-Teams der Liga die Niederlagen in Grenzen
zu halten, zu unterschiedlich sind die Rahmenbedinungen.
„Wir müssen uns mit Teams wie Netphen, Königsborn und
Krefeld vergleichen, alle anderen Mannschaften sind
derzeit ganz klar noch zwei Nummern zu groß für uns.
Aber das war uns allen von vornherein klar“, so
Pressesprecher Lars Husemann.
Tore:
1:0 Lavallee/Pöpel/Franz (01:05), 2:0 Baum/Baldys/Cardona
(02:21);
3:0 Lavallee/Schwab (05:40) PP1; 4:0 Cardona/Wex
(06:46); 5:0 Maaßen/Weibler/Kujala (09:19);
6:0 Schwab/Stanley (18:56); 7:0 Baldys/Schwab (23:03);
8:0 Lavallee/Stanley (24:01);
9:0 Stanley/Schwab/Lavallee (25:13); 10:0 Baldys/Maaßen/Kujala
(26:20);
11:0 Weibler/Franz (28:57); 12:0 Stanley/Lavallee/Schwab
(35:33); 13:0 Stanley/Schwab (35:55);
14:0 Wex/Cardona/Baldys (36:24); 15:0 Maaßen/Weibler/Baldys
(37:20);
16:0 Baldys/Baum/Maaßen (42:21) PP1; 7:0 Wex/Pöpel/Striepeke
(43:02);
18:0 Kujala/Weibler/Maaßen (44:22); 18:1 Reiss (45:03);
19:1 Schwab/Kujala (48:49) UZ1;
19:2 J.Keller /Smith (51:29); 20:2 Stanley/Schwab
(55:57) PP2; 21:2 Baum/Baldys (56:20) PP1;
22:2 Lavallee (57:32)
Strafminuten:
Bad Nauheim 10
Herford 18 + 10 (Smith)
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EHC Netphen wieder nur knapp am Sieg vorbei
Mit Rumpfkader knappe 3:5-Niederlage gegen Krefelder EV
Der EHC Netphen scheint endgültig in der Oberliga
angekommen zu sein. Zwar reichte es auch im Spiel gegen
den Krefelder EV nicht zu dem erhofften „Dreier“. Beim
3:5 (2:1 1:3 0:1) war man wie am Freitag gegen die
Moskitos Essen wieder nah. Jedoch fehlte am Ende die
Kraft, da EHC-Trainer Reinhard Bruch aufgrund der
Ausfälle von Daniel Walther, Benjamin Zech (beide
gesperrt) und Matti Stein (Leiste) nur mit zwei Reihen
plus zusätzlichem Stürmer agieren ließ. Nach einer
zerfahrenen Anfangsphase, in der sich der EHC Netphen
einige Fehler erlaubte und die Seidenstädter zum
Tore-Schießen einlud, gewann man mehr und mehr die
Oberhand im Spiel. Verdientermaßen gingen die heimischen
Eis-Cracks durch die Tore von Martin Oertel und Tim
Bruch mit 2:0 in Führung. Auf den Anschluss 24 Sekunden
vor der Drittelpause hatte Patric Schnieder vier Minuten
nach Wiederanpfiff die passende Antwort und stellte den
alten Abstand wieder her. Die Krefelder brauchten
ihrerseits nur 24 Sekunden um erneut den
Anschlusstreffer zu erzielen. Mehr und mehr konnten sie
das Spiel an sich reißen und kamen in der 35.
Spielminute zum Ausgleich, dem sie zwei Zeigerumdrehung
später die erstmalige Führung folgen ließen. Der EHC
Netphen blieb auch nicht chancenlos, René Sting
(Pfosten) und Tim Bruch scheiterten nur knapp.
Im Schlussabschnitt fehlte den Netphener Puckjägern nach
zwei harten Spielen am Wo-chenende, davon eins in
Minimalbesetzung, den Kräfteverschleiß an. Sie
versuchten noch-mal alles, holten alles aus sich heraus,
aber die letzte Kraft fehlte, das Spiel zu drehen. Tim
Linke mit zwei Großchancen (44. und 54.) scheiterte in
aussichtsreichen Position. In der 58. Spielminute fiel
dann die endgültige Vorentscheidung, als die Gäste auf
3:5 erhöhten und damit den Endstand herstellten.
Torfolge: 1:0 Oertel (6. – Vorarbeit Kousek, Elzner);
2:0 Tim Bruch (12. – Breker); 2:1 Kretschmann (20. –
Wagener, Huber); 3:1 Schnieder (25. – Kousek); 3:2 Deske
(25. – Be-ckers, Klein); 3:3 Lankes (35. – Wagener,
Schaub); 3:4 Schaub (37. – Kretschmann, Minson); 3:5
Klein (58.)
Strafzeiten:
EHC: 6 + 10 (Breker)
Krefelder EV: 6
Schiedsrichter: Starke – Heu, Siebel
Zuschauer: 140
Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Isselhorst) – Elzner, Kutzner, Schäfer,
Weil, Isselhorst, Harnesk – Kousek, Schnieder, André
Bruch, Tim Bruch, Breker, Oertel, Sting, Linke
Krefelder EV
Passmann (Petry) – Maas, Appelhans, Bronischewski,
Wagener, Kretschmann, Beckers, Schlesiger, Minson,
Lankes, Oltmanns, Huber, Klein, Drehmann, Hirsch, Deske,
Schaub
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Preussen siegen in Netphen nach 2:0 Rückstand
Nach dem kräftezehrenden Spiel von Freitag gegen die
Kassel Huskies, ging es für die Preussen ins
beschauliche Siegerland, wo mit dem EHC Netphen ein
weiterer Oberligaaufsteiger auf die Preussen wartete.
Knapp 140 Zuschauer fanden den Weg in die eiskalte
Siegerländer Eishalle. Der EHC Netphen startete sehr gut
in die Partie, die Preussen hingegen taten sich etwas
schwer. Netphen stürmte auf das Preussentor zu und kam
zu besten Tormöglichkeiten. Nach fünf gespielten Minuten
gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung. Martin Oertel
war für die Siegerländer erfolgreich. Die Preussen
erspielten sich zwar beste Torchancen, doch wie auch in
den vergangenen Spielen wollte sich der Puck nicht im
gegnerischen Gehäuse unterbringen lassen. So kam es
sechs Minuten später wieder zu einer Chance der
Hausherren, die diese kaltschnäuzig zu nutzen wußten.
Tim Bruch erhöhte das Ergebnis auf 2:0. Krefeld kam nun
etwas besser in die Partie, es dauerte aber bis zur 20.
Spielminute ehe für die Preussen etwas zählbares dabei
heraussprang. Christian Kretschmann tankte sich durch
die gegnerische Verteidigung und ließ dem Siegerländer
Goalie keine Chance. Mit einer 2:1 Pausenführung für die
Hausherren ging es dann in die erste Pause.
Die zweiten zwanzig Minuten begannen und man merkte
direkt, dass die Preussen nun mehr ins Spiel
investierten. Zwar kassierten die Krefelder Jungs in der
25. Spielminute noch das ziwschenzeitliche 3:1 durch den
Netphener Torjäger Schnieder, doch danach spielten nur
noch die Preussen. Nur eine halbe Zeigerumdrehung später
gelang den Gästen aus der Seidenstadt der hochverdiente
Anschlusstreffer zum 3:2 durch Marvin Deske. Den 3:3
Ausgleich markierte dann Kapitän Jan Lankes in der 35.
Spielminute auf Zuspiel von André Wagner und Marc
Schaub. Weitere 111 Sekunden später versenkte Marc
Schaub persönlich die Hartgummischeibe zur erstmaligen
Führung für die Preussen. Christian Kretschmann und
Neuzugang Casey Minson assistiereten ihm dabei. Mit
diesem Ergebnis ging es dann in die zweite Pause.
Das letzte Drittel began sehr zerfahren. Netphen
konzentrierte sich mehr darauf das Spiel der Preussen zu
zerstören. Kaum ein flüssiger Spielaufbau kam zustande,
doch die Krefelder wollten nun für die Vorentscheidung
sorgen. In der 58. Spielminute war es dann
Preussenstürmer Pierre Klein, der mit einem fulminanten
Handgelenksschuss Zum Endergebnis von 3:5 für die
Preussen erhöhte. Mit drei Punkten im Gepäck machte sich
der sichtlich erleichterte Preussentross auf den
Rückweg.
Am kommenden Wochenende stehen zwei weitere schwere
Auswärtsspiele für die Preussen auf dem Programm. Am
Freitagabend gehts für die Krefelder an die Dortmunder
Strobelallee, wo der ehemalige KEV-Trainer Frank Gentges
mit seinen Elchen auf die Preussen wartet. Am Sonntag
müssen die Schützlinge von Coach Elmar Schmitz an den
Essener Westbahnhof und treffen dort auf die
beheimateten Moskitos.
Torfolge:
1:0 [05:24] Oertel (Kousek)
2:0 [11:24] Bruch (Breker)
2:1 [19:36] Kretschmann (Wagner, Huber)
3:1 [24:30] Schnieder (Kousek, Oertel)
3:2 [24:54] Deske (Beckers, Klein)
3:3 [34:35] Lankes (Wagner, Schaub)
3:4 [36:26] Schaub (Kretschmann, Minson)
3:5 [57:50] Klein
Strafzeiten:
Netphen 6 + 10 (Breker)
Krefeld 6
Zuschauer:
140
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