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Spielbericht
Oberliga West 21. 10. 2011 |
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Huskies schlagen den Favoritenschreck
Nach der Energieleistung am vergangenen Sonntag gegen
den EHC Dortmund mussten die Huskies am heutigen Freitag
gegen den Favoritenschreck Hammer Eisbären ran. Mit
ihren Siegen gegen Ratingen, Bad Nauheim, Frankfurt und
Essen bewiesen die als Underdogs in die Saison
gestarteten Eisbären ihre taktischen Qualitäten und
stehen nach sechs Spieltagen mit dem aktuell 4.
Tabellenplatz mehr als im Soll. Bei den Huskies meldete
sich Stürmer Artjom Kostyrev aus seiner
verletzungsbedingten Pause zurück. Der 29-Jährige musste
nach einer im Spiel gegen Krefeld erlittenen
Gesichtsverletzung im Duell gegen Dortmund pausieren und
durfte heute in einer Reihe mit Patrick Berendt und
Florian Böhm stürmen.
Die Huskies eröffneten das Spiel mit einem Paukenschlag.
Gerade einmal 58 Sekunden waren gespielt, als Marc
Roedger den im Slot völlig freistehenden Jiri Mikesz
fand. Aus Nahdistanz hatte der gebürtige Tscheche
keinerlei Probleme, Benjamin Voigt im Tor der Eisbären
zu überwinden. Auch in der Folgezeit gaben die Huskies
die Schlagzahl vor. Die Kasseler Angriffsreihen
schafften es immer wieder die durch den Ausfall von
Top-Verteidiger Nils Sondermann geschwächte Hammer
Defensive zu durchdringen und zu besten Chancen vor
Benni Voigt zu kommen. So war es dann an der Formation
um Kapitän Manuel Klinge für das nächste Tor zu sorgen.
Der Chef im Rudel war hinter das Hammer Tor gefahren und
hatte den besser postierten Petr Sikora gefunden. Dessen
Schussversuche konnte der gut aufgelegte Voigt zwar
halten, doch als Michi Christ sich der Sache annahm, war
das Glück des Eisbären-Schlussmanns aufgebraucht und es
stand 2:0. Die Huskies ließen auch nach dem zweiten
Treffer nicht nach und hielten den Druck aufrecht. Immer
wieder scheiterten Die Huskies-Stürmer an ihren Nerven
oder am omnipräsenten Voigt. Es dauerte bis zur 12.
Minute, bis auch die Eisbären ihre erste größere Chance
hatten. Nikolas Bitter stand nach einem Schlagschuss
plötzlich völlig frei vor Fous, doch der heranspringende
Michi Christ blockierte die Einschussmöglichkeit in
letzter Sekunde.
Den Schlusspunkt des ersten Drittels setzten dann jedoch
wieder die Huskies. Alex Heinrich tankte sich an der
Seite seiner neuen Reihenkollegen Marc Roedger und Jiri
Mikesz auf dem rechten Flügel durch, spielte den Puck
scharf in die Mitte, wo der Tscheche für sein zweites
Tor am heutigen Abend nur noch den Schläger hinhalten
musste.
Und auch im zweiten Drittel drückten die Huskies weiter.
Vor allem in den ersten zweieinhalb Minuten spielten
sich die Hausherren die Scheibe nach Belieben zu. Umso
verwunderlicher, dass der nächste Kasseler Treffer im
Eins auf Eins fallen sollte. Manuel Klinge hatte mit
einem messerscharfen Pass aus dem eigenen Drittel den
durch einen Hammer Wechselfehler frei stehenden Michi
Christ an der gegnerischen blauen Linie angespielt und
dieser ließ Voigt mit einen sehenswerten Lupfer in den
Giebel keine Chance. Quasi im Gegenzug fanden dann
allerdings auch die Eisbären den Weg auf die
Anzeigetafel. Bei einer der wenigen Kontergelegenheiten
der Westfalen zog Christian Gose auf dem linken Flügel
los und sein trockener Schlagschuss fand abgefälscht
durch einen Huskies-Schläger den Weg ins Netz. Doch mehr
als dieser Anschlusstreffer sollte den Eisbären nicht
gelingen - im Gegenteil: Abermals Michi Christ und der
wie aufgedreht spielende Alex Heinrich sorgten für einen
beruhigenden 6:1 Pausenstand. Torhüter Martin Fous
konnte einem bis zu diesem Zeitpunkt fast ein bisschen
Leid tun. Immer wieder musste sich der Kasseler Zerberus
mit Dehnübungen warm halten.
Zu Beginn des Schlussabschnitts ließen es die Huskies
dann etwas ruhiger angehen, ohne jedoch die Kontrolle
über das Spiel zu verlieren. Selbst in Überzahl kamen
die Westfalen nicht zu klaren Chancen - im Gegenteil:
Nach einem schweren Patzer von Benjamin Voigt konnte
auch Rückkehrer "Archie" Kostyrev sein erstes Saisontor
erzielen.
Vier Minuten später sorgte Sebastian Licau dann aber
auch endlich bei den nimmermüden Eisbären-Fans für
Jubel. Aus dem Gewühl heraus hatte Licau von Höhe des
rechten Bullykreises abgezogen und die Lücke in Martin
Fous Schonern gefunden. Auch wenn das bereits zu diesem
Zeitpunkt nicht mehr als Ergebniskosmetik bedeutete,
feuerten die rund 150 mitgereisten Hammer Fans ihre
Mannschaft weiterhin toll an. Bis Spielende sollten die
Huskies durch Patrick Berendt, Petr Sikora und abermals
Jiri Mikesz noch die 10 Tore-Marke knacken, an der
Stimmungslage der Fans beider Lager sollte das jedoch
nichts mehr ändern. So kreiste noch die eine oder andere
Welle durch die Eishalle und der Heuboden skandierte
nachdem der - rein sportlich betrachtet - sechste Sieg
im sechsten Spiel eingetütet war: "Kassel ist 'ne
Hockeystadt!"
Die Huskies gewannen - hochverdient - mit 10:2 gegen das
Überraschungsteam der Liga, die vor allem in der
Defensive immer wieder Probleme mit dem hohen Tempo der
Schlittenhunde hatten. Zudem erwies sich Trainer
Bartmans Reihenumstellung in Bezug auf Alex Heinrichs
Einsatz an Jiri Mikeszs Seite als Glücksgriff. So blieb
die Last des Toreschießens erstmals in dieser Saison
nicht ausschließlich an der ersten Reihe der Huskies
hängen.
Für die Huskies geht der Ligenbetrieb am kommenden
Freitag bei den Moskitos aus Essen weiter.
Eröffnungsbully in der Eissporthalle am Westbahnhof ist
19:30 Uhr.
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Hammer Eisbären kassieren 2:10-Dämpfer in Kassel
Abhaken, die Lehren aus der Partie ziehen und nach vorne
schauen. So fällt das Fazit von Carsten Plate aus nach
der 2:10 (0:3, 1:3, 1:4)-Pleite der Hammer Eisbären beim
EC Kassel Huskies, dem Topfavoriten der
Eishockey-Oberliga. „Wir waren zu naiv und völlig
offen“, monierte der Trainer der Hammer, der eine
Niederlage zwar durchaus einkalkuliert hatte, „aber
natürlich nicht auf dieser Art und Weise, aber dadurch
werden uns ja keine Punkte abgezogen“, sagte der
Ex-Profi. „Aber irgendwie war das auch ein Dämpfer zum
richtigen Zeitpunkt. Wir müssen eben noch weiter hart
arbeiten.“
Die starken Gastgeber erwischten einen Start nach Maß,
gingen bereits in der zweiten Minute durch Jiri Mikesz
in Front. Kurz darauf erhöhte der ehemalige DEL-Stürmer
Manuel Klinge auf 0:2 für die Hessen (6.). Danach
spielten die Eisbären gut mit, kamen zu Chancen wie in
der 13. Minute durch Jiri Svejda, doch statt den
Anschluss zu erzielen, markierte Mikesz auf der anderen
Seite das 0:3 (16.). „Immer dann, wenn man dachte, dass
wir uns gefangen haben, haben wir riesige Aussetzer und
kassieren das Gegentor“, ärgerte sich der Coach.
Nur drei Minuten nach Wiederbeginn sorgte Michael Christ
für das 0:4. Doch diesmal fand Hamm die Antwort und
verkürzte in Person von Christian Gose auf 1:4 (24.).
Huskies dennoch die bessere, mehr mehr Druck agierende
Mannschaft auf dem Eis. „Doch nach dem 1:4 dachte man,
dass wir endlich in der Partie angekommen sind. Die
Begegnung plätscherte vor sich hin, bis wir uns wieder
dicke Patzer erlaubten“, beschrieb Plate diese Phase der
Partie, in der Michael Christ (36.) und Alexander
Heinrich (39.) das Ergebnis auf 1:6 nach oben
schraubten.
Auf das zwischenzeitliche1:7 durch Artjom Kostyrev (46.)
antwortete Sebastian Licau zwar mit dem 2:7 (49.), doch
die Gastgeber waren weiterhin cleverer, erhögten durch
Patrick Berendt (51.), Petr Sikora (52.) und erneut
Mikesz (60.) auf 2:10. „Im letzten Drittel haben wir nur
versucht, hau-ruck-mäßig irgendetwas zu bewirken, aber
so funktioniert das nicht“, war Plate mit dem
Schlussabschnitt überhaupt nicht einverstanden und
bezeichnete dies daher als „indiskutabel“.
Am Sonntag im Heimspiel gegen den EHC Netphen (18.30
Uhr/Eissporthalle am Maxipark) gilt es daher, eine
entsprechende Reaktion zu zeigen. „Da müssen wir
beweisen, dass das in Kassel ein Ausrutscher war“,
fordert der Trainer der Eisbären.
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MOSKITOS verlieren mit 1:8 gegen Frankfurt
Die Moskitos hatten bei der 1:8 Niederlage eine
rabenschwarzen Tag erwischt und verloren deutlich mit
1:8. Dem Team wollte fast gar nichts gelingen und so
brachte es Trainer Jan Vondracek nach dem Spiel auf dem
Punkt: „Wir haben unsere Aufgaben auf dem Eis nicht
erfüllt und waren so heute ohne Chance. Allerdings
müssen wir das Spiel ganz schnell abhaken und weiter
arbeiten, denn bereits am Sonntag treffen wir hier auf
Krefeld.“
Die MOSKIOS fanden von Beginn an nicht in die Begegnung.
Die Gäste aus Frankfurt setzten das Essener Team gleich
stark unter Druck und nach zehn Spielminuten hieß es
nach Treffern von Althenn und Schenkel (2) bereits 0:3.
Die eigenen Chancen waren im ersten Abschnitt selten und
brachten das Tor der Frankfurter auch nicht in echte
Gefahr.
Im zweiten Abschnitt sollte sich das Spiel zunächst
etwas bessern. Endlich gab es auch gute
Tormöglichkeiten, doch sie wurden alle ausgelassen. Die
Frankfurter hingegen erwiesen sich vor dem Tor weiterhin
als eiskalt. Schweiger, Barta und Breiter erhöhten
zwischenzeitlich auf 0:6. Moskito Torwart Christoph
Oster konnte weitere Gegentore verhindern und war bei
den Treffern der Gäste meistens ohne Abwehrchance.
Auch im letzten Drittel blieb Frankfurt überlegen, den
Moskitos gelang aber wenigstens zunächst der
Ehrentreffer. Sven Linda traf bei doppelter Überzahl zum
1:6. Dem 1:7 durch Seyller ließ Barg mit einem Solo über
die gesamte Spielfläche in der 54.Minute den 1:8
Endstand folgen. Bereits Sonntag um 18:30 Uhr steht in
der Eissporthalle Essen-West das nächste Heimspiel der
Moskitos auf dem Programm. Der Gegner heißt dann EHC
Krefeld.
Moskitos Essen – Löwen Frankfurt 1:8 (0:3 | 0:3 | 1:2)
Die Tore: 0:1 (4.) Schenkel (Seyller, Barg – PP1), 0:2
(6.) Althenn (Barg), 0:3 (10.) Schenkel (Schweiger, Barg
– PP1), 0:4 (28.) Schweiger (Barg), 0:5 (36.) Barta, 0:6
(40.) Breiter (Althenn, Barta – PP1), 1:6 (44.) Linda (Jäske,
Grein – PP2), 1:7 (48.) Seyller (Althenn – PP1), 1:8
(54.) Barg (Wendler)
Strafminuten:
Moskitos Essen - 16 + 10 Heise (Unnötige Härte)
Löwen Frankfurt - 18 + 10 Knihs (Unnötige Härte)
Schiedsrichter: - Müller
Zuschauer: 688
Spieler des Abends
Moskitos Essen: Alexander Brinkmann
Löwen Frankfurt: Simon Barg
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Die Löwen spielen in Essen frei auf und siegen
deutlich mit 8:1
Löwen-Stürmer Simon Barg hat einen tollen Abend
erwischt: mit einem Tor und vier Vorlagen ist er an fünf
der acht Löwen-Tore beim Spiel gegen die Essener
Moskitos beteiligt. Thomas Schenkel schlägt gleich zwei
Mal im Powerplay zu. Vor dem Spitzenspiel am Sonntag
stehen die Löwen auf Platz 3.
Die Löwen Frankfurt sind mit einem Sieg in das
Wochenende gestartet und können damit weitere drei
Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Am Freitagabend war
das Team von Michael Bresagk und Clayton Beddoes bei den
Moskitos Essen zu Gast und gewann die Partie deutlich
mit 8:1.
Schon nach fünf Minuten gingen die Hessen in Führung:
Thomas Schenkel nutzte den freien Raum auf der rechten
Seite, der durch eine Überzahlsituation entstanden war,
und beförderte mit einem schönen Schlenzer die Scheibe
in das Tor von Christoph Oster. Nur eine Minute später
erhöhte Alexander Althenn auf Zuspiel von Simon Barg auf
2:0 (6. Min.).
Zur Hälfte des ersten Drittels handelten die Moskitos
schon ihre zweite Strafe des Abends ein. Im daraus
resultierenden Powerplay spielten sich die Gäste weitere
Chancen heraus, von denen schließlich Thomas Schenkel
eine verwertete (11.) und sich zum zweiten Mal an diesem
Abend in die Torschützenliste eintragen konnte.
Die Löwen Frankfurt beherrschten auch im Anschluss
weiter das Spiel, kamen aber erst - auch weil sich die
Hausherren nun besser wehrten - in der neunten Minute
des zweiten Drittels zum nächsten Torerfolg.
Löwen-Kapitän Martin Schweiger erzielte das 4:0 (29.).
Zum vierten Mal wurde der Treffer durch den kanadischen
Stürmer Simon Barg vorbereitet, der zu Beginn der
vergangenen Saison noch in Essen spielte. Kurz vor der
zweiten Pause erhöhten Jan Barta (36.) und Sven Breiter
(40.) mit ihren beiden Toren auf 6:0.
Im Schlussabschnitt markierte der Essener Sven Linda den
Ehrentreffer (45.) für die Stechmücken, die nur vier
Minuten später das 1:7 durch Max Seyller hinnehmen
mussten. Simon Barg krönte seinen Abend nach vier
Assists mit dem achten Löwen-Tor (55.).
Mit dem Sieg im Essener West belegen die Löwen nun Platz
drei in der Oberliga West. Die Ratinger Ice Aliens, die
am Sonntag nach Frankfurt kommen, unterlagen zuhause
gegen die Roten Teufel Bad Nauheim mit 1:3 und rutschen
auf den zweiten Tabellenplatz ab. Für eine weitere
Überraschung sorgten die Königsborner Bulldogs mit einem
Sieg gegen die hochgehandelten Füchse aus Duisburg, die
Sechster sind. Die Tabelle der Oberliga West führt der
EHC Dortmund an, der am Freitagabend mit 11:3 gegen
Krefeld gewann.
Das Löwen-Heimspiel an diesem Sonntag beginnt um 18:30
Uhr in der Eissporthalle Frankfurt. Tickets gibt es ab
10 Euro im Löwen Ticket-Shop oder an der Abendkasse.
ESC Moskitos Essen - Löwen Frankfurt 1:8 (0:3, 0:2, 1:3)
0:1 (04:22) Thomas Schenkel (Simon Barg, Max Seyller)
PP1
0:2 (05:30) Alexander Althenn (Simon Barg)
0:3 (09:24) Thomas Schenkel (Martin Schweiger, Simon
Barg) PP1
0:4 (28:24) Martin Schweiger (Simon Barg)
0:5 (35:07) Jan Barta
0:6 (39:12) Sven Breiter (Alex Althenn, Jan Barta) PP1
1:6 (44:09) Sven Linda (Grein, Jäske)
1:7 (48:18) Max Seyller (Alexander Althenn)
1:8 (54:22) Simon Barg (Christian Wendler)
Strafen: Essen folgt + 10 Min. Disziplinarstrafe (Heise)
- Frankfurt folgt + 10 Min. Disziplinarstrafe
(Bauscher).
Zuschauer: 688.
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Bulldogs erklimmen nach 5-Punkte Wochenende zeitweise
auf Platz 2
Siege gegen den Favoriten aus Duisburg und dem
Aufsteiger aus Herford
Dass die 1. Mannschaft des Königsborner JEC nach dem
siebten Spieltag zumindest für 24 Stunden auf Platz 2
steht, hätte sich vor einigen Wochen noch niemand
vorstellen können. Doch genau auf diesem Platz stand das
Team von Trainer Waldemar Banaszak nach dem Sieg am
Samstag in Herford, eher man am Sonntag den Platz wieder
abgeben musste, mit allerdings einem Spiel weniger. Und
auch mit dem Sieg am Freitag gegen den EV Duisburg haben
nicht viele gerechnet.
Beim Heimspiel am Freitag gegen das Profi-Team aus
Duisburg ging der KJEC als Außenseiter in die Partie und
schon im ersten Drittel bewiesen die Gäste ihre Klasse
und gingen gegen die Gastgeber 2:0 in der Eissporthalle
Unna in Führung. Wenig geschockt kamen die Bulldogs nach
der ersten Drittelpause wieder auf’s Eis zurück und
zeigten, dass man sich an diesem Abend nicht so leicht
geschlagen geben wird. So konnte André Kuchnia zunächst
einen Alleingang eiskalt verwandeln, anschließend traf
Michal Bezouska zum 2:2-Ausgleich. Mit diesem Spielstand
ging es auch ins letzte Spiel-Drittel und die Bulldogs
konnten durch Neuzugang Sebastian Pigache sogar mit 3:2
in Führung gehen. Pigache, der erst am Freitagmorgen die
Spielberechtigung erhielt und dadurch gegen seinen
Ex-Verein spielen konnte, traf somit in seinem ersten
Spiel für die Bulldogs. Doch noch war das Spiel nicht
gelaufen und die Gäste konnten sieben Minuten vor dem
Ende den Ausgleich erzielen. Als sich schon alle auf
eine Verlängerung eingestellt haben, gelang den Bulldogs
in der letzten Spielminute noch ein Konter, bei dem 50
Sekunden vor dem Abpfiff Jakub Krätzer den Puck mit
einem Schlagschuss in den Winkel befördern konnte und so
den 4:3-Siegtreffer erzielte. Dadurch konnte der
Königsborner JEC nach den Löwen Frankfurt bereits eine
Woche später erneut einen Favoriten schlagen und brachte
dem bis dato ungeschlagenen EV Duisburg seine erste
Niederlage bei.
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Null-Punkte-Wochenende für die Füchse
Am vergangenen Wochenende war für den EVD nichts
zählbares zu holen. Weder in Unna noch in eigener Halle
gegen den EHC Dortmund konnte man Punkte einfahren. Ein
kleiner Rückschlag nach der guten Serie in den ersten
Spielen, aber lange kein Grund den Kopf in den Sand zu
stecken. Jetzt geht der Blick auf nächste Woche, wo es
wie immer sechs weitere Zähler zu sammeln gibt.
Vor der Reise nach Königsborn am Freitag war man
gewarnt, dass man sicher nichts geschenkt bekommen
würde. Nach dem ersten Drittel, sah es dennoch so aus,
als wenn es zu einer klaren Angelegenheit werden würde.
Die Füchse gingen mit zwei Toren in Führung. Doch nach
der Pause kämpften sich die Hausherren heran und
schafften es tatsächlich das Spiel zu drehen. Zwar
gelang Daniel Fischbuch noch einmal der Ausgleich zum
3:3, Punkte gab es aber trotzdem keine. Kurz vor Ende
erzielten die Königsborner den erneuten Führungstreffer
und hielten den Sieg bis zur Schusssirene fest.
Königsborner JEC – EV Duisburg 4:3 (0:2, 2:0, 2:1)
Tore: Daniel Fischbuch (2), Christoph Ziolkowski
Strafen: Königsborn 6, Duisburg 4 + 10 (Hrstka)
Zuschauer: 200 |
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Elche siegen im Schongang gegen die Preussen aus
Krefeld
In einer ausgesprochen fairen Begegnung konnte sich der
EHC Dortmund am Freitagabend ohne Mühe gegen den EHC
Krefeld Niederrhein mit 11:3 durchsetzen. Im ersten
Abschnitt ließen es die Westfalen Elche noch langsam
angehen und gingen nur mit einer 1:0-Führung in die
erste Pause, im zweiten Drittel konnte das Ergebnis dann
aber auf 6:0 hoch geschraubt werden. Die letzten
Zwanzigminuten boten dann Tore am Fließband. Auch die
Gäste vom Niederrhein beteiligten sich daran, so dass am
Ende insgesamt 14 Treffer zu verzeichnen waren.
Das erste Drittel bot wenig Höhepunkte, lediglich in der
6. Spielminute gab es erst einen Alleingang von Ryan
Martens, dann eine Chance von Frank Petrozza und
anschließend das 1:0 durch Stefan Streser zu sehen.
Vitali Stähle (trotz krankheitsbedingtem Fehlen beim
Training in der Woche ebenso dabei wie der
leistenverletzte Niklas Clusen) und Philipp Michl hatten
ebenso noch eine Tormöglichkeit wie Frank Petrozza kurz
vor der Pausensirene. Die Gäste spielten zwar mit gutem
Einsatz, Gefahr drohte EHC-Keeper Benjamin Finkenrath
aber selten. An diesem Bild änderte sich auch nach
Wiederbeginn wenig und nun sollten auch die Treffer der
Elche fallen. Nach nur 21 Sekunden erhöhte Branislav
Pohanka auf 2:0 und nun erhöhte der EHC den Druck. Dies
wurde auch in Treffer umgemünzt. Frank Petrozza nutzte
in der 29. Minute ein gutes Zuspiel von Philipp Michl
und spielte gekonnt den Krefelder Keeper Ken Passmann
aus (3:0). Zwei Minuten später konnte sich Philipp Michl
auf der linken Seite durchsetzen, dann nach innen ziehen
und selber vollenden (4:0). Dann war es Ryan Martens,
ebenfalls von der linken Seite kommend, der in der 34.
Minute mit einem platzierten Schuss ins lange Eck Erfolg
hatte (5:0). Nur gut eine Minute später verwertete
Michael Schmerda eine gute Vorarbeit von Christoph
Koziol. „Meine Mannschaft hat in dieser Phase zu oft die
gleichen Fehler gemacht und musste Lehrgeld bezahlen“
meinte Krefelds Trainer Elmar Schmitz hinterher. Sein
Team nutzte dann im letzten Abschnitt zwei
Überzahlsituationen bei einem zwischenzeitlichen 7:1
durch Philipp Michl und kam in der 48. Minute sogar zum
dritten Treffer. In dieser Phase konnten die Treffer im
Minutentakt verzeichnet werden. So markierte Branislav
Pohanka mit tollem Schuss in der 50. Minute das 8:3,
Manuel Neumann (punktbester Verteidiger der Oberliga
West), erneut Branislav Pohanka sowie Vitali Stähle
erhöhten bis zum Abpfiff das Endergebnis auf 11:3.
EHC Dortmund – Krefeld Niederrhein 11 : 3 (1:0,5:0,5:3)
Torfolge:
1:0 (05:50) Stefan Streser (Florian Kirschbauer, Vitali
Stähle)
2:0 (20:21) Christoph Koziol (Branislav Pohanka, Michael
Schmerda)
3:0 (28:43) Frank Petrozza (Philipp Michl, Dieter
Orendorz)
4:0 (30:32) Philipp Michl (Ryan Martens, Manuel Neumann)
5:0 (33:11) Ryan Martens (Manuel Neumann, Benjamin
Finkenrath)
6:0 (34:27) Michael Schmerda (Christoph Koziol, Stephan
Kreuzmann)
6:1 (40:41) Marc Schaub (Christian Kretschmann, Raphael
Niederehe) +1
7:1 (44:16) Philipp Michl (Frank Petrozza, Ryan Martens)
7:2 (46:46) Christian Kretschmann (Marc Schaub, Jan
Lankes) +1
7:3 (47:43) Pierre Klein (Robin Beckers, Casey Minson)
8:3 (49:25) Branislav Pohanka (Christoph Koziol, Niklas
Clusen)
9:3 (53:17) Manuel Neumann (Dieter Orendorz, Ryan
Martens) +2
10:3 (53:46) Branislav Pohanka (Christoph Koziol) +1
11:3 (58:55) Vitali Stähle (Branislav Pohanka)
Strafminuten: EHCDO 6 - Krefeld 6
Zuschauer: 589
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (ab 52. Minute) – Florian Kirschbauer [2],
Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel
Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas
Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan
Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18],
Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon
[61], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan
Streser [89], Dennis Schlicht [91]
Teams:
EHC Dortmund
Finkenrath Benjamin, Kremer Jan, Clusen Niklas, Eickmann
Sebastian, Kirschbauer Florian, Kreuzmann Stephan,
Neumann Manuel, Orendorz Dieter, Ortwein Mike, Bobon
Jerome, Koziol Christoph, Martens Ryan, Michl Philipp,
Petrozza Frank, Pohanka Branislav, Richter Thomas ,
Schlicht Dennis, Schmerda Michael, Stähle Vitali,
Streser Stefan
EHC Krefeld
Passmann Ken, Petry Daniel, Appelhans Dennis, Maas
Lorenzo, Schielke Maximilian, Schmitz Dario, Schneider
Lorenz, Beckers Robin, Deske Marvin, Drehmann Sascha,
Hirsch Haiko, Huber Felix, Klein Pierre, Kretschmann
Christian, Lankes Jan, Minson Casey, Niederehe Raphael,
Oltmanns Kai, Schaub Marc, Schlesiger Christian
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Gute letztes Drittel reicht nicht gegen den
Topfavoriten
Mit einer klaren Niederlage kehren die Preussen vom
Auswärtsspiel in Dortmund zurück. Zunächst sah es so
aus, als ob für die Gäste aus der Seidenstadt mehr zu
holen sei, denn nach dem ersten Drittel führten die
heimischen Elche nur knapp mit 1:0. Im zweiten Drittel
zogen die Hausherren aufgrund individueller Fehler den
Preussen auf 6:0 davon. Im letzten Drittel konnten die
Krefelder zwar drei Tore erzielen, mussten sich aber
letztendlich mit 11:3 geschlagen geben.
Fast 600 Zuschauer fanden den Weg ins Eisstadion an der
Strobelallee und wollten sich diese Partie nicht
entgehen lassen. Pünktlich um 20:00 Uhr fiel der Puck
zum ersten Bully und die Hausherren marschierten auch
gleich auf das Tor der Preussen zu, blieben aber
spätestens an Preussengoalie Ken Passmann hängen. In der
sechsten Spielminute machten die Dortmunder Elche das
ganze besser und Stefan Streser netzte zum 1:0 ein. Die
Jungs aus der Seidenstadt taten ihr bestes um selber zu
guten Torchancen zu kommen. Tore sollten auf beiden
Seiten keine mehr fallen und so endete das erste Drittel
mit 1:0 für Dortmund.
Im zweiten Drittel drehten die Elche dann richig auf.
Dortmunds Coach Frank Gentges war wohl nicht ganz so
zufrieden mit der Vorstellung seiner Schützlinge in den
ersten zwanzig Minuten. 21 Sekunde waren von abgelaufen
als der Elcheanhang zum zweiten mal jubeln durfte.
Chrisoph Koziol war der Torschütze zum 2:0. Dortmund
ließ nun nichts mehr anbrennen und schraubten das
Ergebnis bis zur zweiten Pausensirene auf 6:0 hoch.
Sichtlich bedient verließen die Preussen das glatte
Parkett.
Die letzten zwanzig Minuten begannen und Dortmund hatte
bereits einen Gang heruntergeschaltet. Die Preussen
wollten aber nicht torlos die Heimreise antreten. 41
Sekunden nach Anpfiff des letzten Drittels waren
gespielt, als die Preussen die Scheibe im Tor der
Dortmunder unterbrachten. Marc Schaub ließ Elche Torwart
Benjamin Finkenrath nach schöner Vorarbeit von Christian
Kretschmann und Raphael Niederehe keine Chance. Die
Preussen kamen noch zu zwei weiteren Treffern durch
Christian Kretschmann und Pierre Klein. Die Elche ließen
sich die "Butter aber nicht mehr vom Brot" nehmen und
zogen das Tempo abermals an und erhöhten das Ergebnis
bis zum Ende der Partie auf 11:3.
Fazit: In Dortmund war für die Preussen nichts zu holen.
Die Elche wurden ihrer Favoritenrolle in allen Belangen
gerecht.
Torfolge:
1:0 [05:40] Streser (Kirschbauer, Stähle)
2:0 [20:21] Koziol (Pohanka, Schmerda)
3:0 [28:43] Petrozza (Michl, Orendorz)
4:0 [30:32] Michl (Martens, Neumann)
5:0 [33:11] Martens (Neumann, Finkenrath)
6:0 [34:27] Schmerda (Koziol, Kreuzmann)
6:1 [40:41] Schaub (Kretschmann, Niederehe)
7:1 [44:16] Michl (Petrozza, Martens)
7:2 [46:46] Kretschmann (Schaub, Lankes)
7:3 [47:43] Klein (Beckers, Minson)
8:3 [49:25] Pohanka (Koziol, Clusen)
9:3 [53:17] Neumann (Orendorz, Martens)
10:3 [53:46] Pohanka (Koziol)
11:3 [58:55] Stähle (Pohanka)
Strafzeiten:
Dortmund: 6
Krefeld : 6
Zuschauer:
589
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EHC Netphen vom Herforder EV bezwungen
Spiel nach Drei-Tore-Rückstand im letzten Drittel fast
gedreht
Dem EHC Netphen bleibt in der Oberliga West der erste
Erfolg weiter verwehrt. Im Spiel gegen die „Dragons“ vom
Herforder EV musste man sich mit einer 4:8 (1:2 1:3
2:3)-Niederlage abfinden. Dabei war der Gast aus Herford
in den ersten beiden Drittel das leicht bessere Team. Im
Schlussabschnitt stellte EHC-Trainer Reinhard Bruch auf
zwei Reihen um und der EHC kam mit viel Kampf ins Spiel
zurück. Bis dahin lag der EHC aber bereits mit 2:5 im
Hintertreffen. Die heimischen Puckjäger hatten sowohl im
ersten wie auch im zweiten Drittel einige Phasen, wo man
den Gast länger unter Druck setzten konnte. Nach einer
Großchance gleich zu Beginn, wo sich Hendrik Sirringhaus
auszeichnen konnte, hatte Daniel Walther die erste
Chance für den EHC Netphen. Ein Penalty, den Michal
Kousek nicht verwandeln konnte, hätte ebenfalls das 1:0
bringen können, die René Sting in der 12. Spielminute
nach Zuspiel von Martin Oertel besorgte. Die währte
jedoch nur einige Minute, bis der HEV binnen einer
Minute das Spiel drehte und selbst in Führung ging.
Diese konnten sie bis zum zweiten Pausenpfiff auf 5:2
ausbauen, das Tor zum zwischenzeitlichen 2:3 aus Sicht
des EHC Netphen erzielte erneut René Sting mit einem
Unterzahltreffer.
Im Schlussabschnitt sahen die Fans einen anderen EHC
Netphen. Mit zwei Reihen kämpf-ten sie sich ins Spiel
zurück und machten viel Druck Belohnt wurden sie durch
zwei Tore von André Bruch in der 50. Spielminute zum
4:5-Anschlusstreffer. Patrick Schnieder hatte vor und
nach dem 4:5 zwei gute Einschussmöglichkeiten, eine
davon mit einem Penalty, die bereits den Ausgleich bzw.
die erneute Führung für den EHC bedeutet hätten. So
stürmte der EHC Netphen weiter, lief jedoch in zwei
Konter, die die „Dragons“ zum 4:6 und 4:7 nutzen konnten
und damit das Spiel vorzeitig entschieden. Das 4:8 in
der vor-letzten Spielminute war dann die endgültige
Entscheidung.
Torfolge: 1:0 Sting (12. – Vorarbeit Oertel); 1:1 Piro
(15. – J. Keller, Smith); 1:2 Smith (16. – Piro, J.
Keller); 1:3 Smith (22. – Reiss); 2:3 Sting (27. – A.
Bruch PK); 2:4 Reiss (28. – Smith, Piro PP); 2:5 Smith
(34. – Piro, Reiss PP2); 3:5 A. Bruch (46. – Walther,
Linke); 4:5 A.Bruch (51. – Schnieder, Gieseler PP); 4:6
Smith (54. – J. Keller, Reiss PK); 4:7 Klein; 4:8 Piro
(59. – J. Keller, Smith)
Strafzeiten:
EHC: 16 + 10(Sirringhaus)
Herforder EV: 12
Schiedsrichter: Daniels – Mann, Quint
Zuschauer: 209
Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Isselhorst) – Elzner, Kutzner, Schäfer,
Harnesk, Gieseler, Zech – Kousek, Schnieder, André
Bruch, Tim Bruch, Breker, Oertel, Sting, Linke, Walther,
Hall
Herforder EV
Lammers (Morawitz) – Reim, Domula, Kiel, Reiss, Schäfer,
Köhne, Jeffrey Keller, Piro, Nasebandt, Johannhardt,
Smith, Anderson, Marc-Andre Keller, Klein
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Ice Dragons siegen im Siegerland!
Mit 8:4 setzten sich die Ice Dragons beim EHC Netphen
durch. Gut 200 Zuschauer, darunter ca. 70 aus Herford,
sahen ein Spiel, in dem die Ice Dragons von Beginn an
aufs Tempo drückten, jedoch ein ums andere Mal am guten
Netphener Goalie Hendrik Sirringhaus scheiterten. So
wurde es im letzten Drittel nochmal spannend, bis Fraser
Smith mit seinem 4. Tor den HEV endgültig auf die
Siegerstraße brachte.
Aggressiv, schnell im Aufbau und mit dem Willen zu
gewinnen, so starteten die Ice Dragons in die Partie.
Sie schnürten die Gastgeber im eigenen Drittel ein. Doch
Sirringhaus hielt sein Team im Spiel. Wie überlegen der
HEV anfangs agierte, konnte man daran erkennen, dass die
Gastgeber in der 6. Spielminute erstmals aufs Herforder
Tor schossen. In der 8. Minute kamen die Netphener,
begünstigt durch einen Herforder Wechselfehler, auf
einmal frei vors Herforder Tor, Michael Reim konnte
diesen Angriff nur noch durch ein Foul stoppen. Den
fälligen Penalty von Michal Kousek entschärfte jedoch
Jacob Lamers. In der 12. Spielminute dann der Schock für
die Ice Dragons. Nach einem Konter über Martin Oertel
stand Rene Sting goldrichtig und brachte die Netphener,
vor dem Hintergrund des bisherigen Spielverlaufes
äußerst glücklich, in Führung. Doch die Ice Dragons
antworteten. Josh Piro erzielte auf Vorlage von Jeffrey
Keller und Fraser Smith den Ausgleich in der 15. Minute,
nur eine Minute später war Fraser Smith zur Stelle und
brachte Herford nach Vorlage von Josh Piro und Jeffrey
Keller mit 1:2 in Führung. Die Ice Dragons blieben das
spielbestimmende Team, jedoch kam bis zu Pause nichts
zählbares mehr heraus.
Auch zu Beginn des 2. Drittels waren die Ice Dragons
überlegen und folgerichtig erhöhte Fraser Smith nach nur
90 Sekunden auf Vorlage von Danny Reiss auf 1:3. Die
Gastgeber antworteten, nach einem tollen Unterzahlkonter
über André Bruch war es erneut Rene Sting der Jacob
Lamers zum 2:3 überwinden konnte. Das Spiel drohte nun
zu kippen, doch Danny Reiss stellte noch in der gleichen
Herforder Überzahl mit einem Schlenzer den alten Abstand
wieder her, die Vorlage hatten Fraser Smith und Josh
Piro gegeben. Und die Ice Dragons legten noch einmal
nach. Fraser Smith erhöhte auf Vorlage von Josh Piro und
Danny Reiss in der 34. Minute auf 2:5, erneut hatten die
Ice Dragons eine Überzahl ausgenutzt. Diese Führung
hatte dann auch bis zur zweiten Pause bestand.
Im letzten Drittel schlichen sich Fehler ins Herforder
Spiel ein, die vorher nicht zu sehen waren. Immer mehr
gewannen die Gastgeber die Oberhand in diesem Spiel. In
der 46. Minute war es dann passiert, André Bruch
verkürzte nach Vorlage von Daniel Walter und Tim Linke
auf 3:5. Nur wenige Sekunden später konnte André Schäfer
einen Konter nur irregulär beenden, erneut konnten die
Gastgeber zum Penalty anlaufen, wieder blieb Jacob
Lamers Sieger. Doch in der 51. Minute war es passiert.
Wieder war es André Bruch, der auf Vorlage von Markus
Giesler und Patrick Schnieder auf 4:5 verkürzte.
Erinnerungen an die Duelle in der letzten Saison, wo die
Ice Dragons mehrfach Führungen gegen Netphen aus der
Hand gaben, wurden wach. Als dann noch Josh Piro für 2
Minuten auf die Strafbank musste, kamen die Ice Dragons
richtig unter Druck. Fraser Smith jedoch hatte die
passende Antwort parat. Nach Befreiung über Danny Reiss
und Jeffrey Keller lief er seinen Gegenspielern in der
54. Minute auf und davon, täuschte einen Pass in die
Mitte an und versenkte in Unterzahl eiskalt in den
Winkel. Eine Minute später, immer noch saß Josh Piro in
der Kühlbox, fing Lucas Klein einen Pass ab, startete
durch und versenkte die Scheibe zum erlösenden 4:7 in
die Maschen. Den Schlusspunkt setzte dann Josh Piro, der
in der 59. Minute in Überzahl eine schöne Vorarbeit von
Jeffrey Keller und Fraser Smith zum 4:8 Endstand nutzen
konnte.
Anschließend konnte sich die Mannschaft noch von den
mitgereisten Fans für den ersten Sieg in der
dritthöchsten Spielklasse feiern lassen, ein Sieg, mit
dem sie sich ein wenig Luft auf die Netphener und damit
auf die rote Laterne verschafft haben.
Torfolge:
1:0 Sting/Oertel (11:43); 1:1 Piro/J.Keller/Smith
(14:14); 1:2 Smith/Piro/J.Keller (15:04);
1:3 Smith/Reiss (21:28); 2:3 Sting/A.Bruch (26:48) UZ1;
2:4 Reiss/Smith/Piro (27:40) PP1;
2:5 Smith/Piro/Reiss (33:45) PP1; 3:5 A.Bruch/Walter/Linke
(45:17);
4:5 A.Bruch/Giesler/Schnieder (50:09) PP1; 4:6 Smith/J.Keller/Reiss
(53:33) UZ1; 4:7 Klein (54:15) UZ1;
4:8 Piro/J.Keller/Smith (58:38) PP1
Strafminuten:
Netphen 16 + 10 (Sirringhaus)
Herford 12
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Knappe Niederlage gegen die Roten Teufel
Die Spannung vor dem Spiel war groß. Die Ice Aliens
empfingen am Freitagabend als Tabellenführer der
Oberliga West die Roten Teufel aus Bad Nauheim und
mussten sich am Ende knapp mit 2:3 geschlagen geben.
Damit stehen die Außerirdischen nun auf Platz 2.
Von Anfang an agierten beide Mannschaften sehr nervös.
Die Ice Aliens konnten sich jedoch innerhalb weniger
Minuten gute Möglichkeiten erarbeiten und dominierten
optisch das Geschehen auf dem Eis. Aus einer guten
Defensive heraus erarbeiteten sie sich immer wieder gute
Chancen vor dem Tor von Gäste-Keeper Markus Keller, der
in den ersten zwanzig Minuten bereits mehrere
Möglichkeiten bekam, sich auszuzeichnen. Da ihm auch
sein Gegenüber Marc Dillmann in nichts nachstand, gingen
die Teams beim Stand von 0:0 in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt konnten sich die Kurstädter dann
deutlich mehr Spielanteile erkämpfen und erhöhten nach
und nach den Druck auf die Ratinger Verteidigung. Schon
zu diesem Zeitpunkt sorgte Schiedsrichter Zsolt Heffler
mehrfach für Kopfschütteln auf den Rängen, als er klare
Fouls auf beiden Seiten ungeahndet ließ und im nächsten
Moment das Spiel für Kleinigkeiten unterbrach, die
andere Schiedsrichter vermutlich laufen gelassen hätten.
Die Ice Aliens ließen sich hiervon leider zusätzlich
irritieren, was die Roten Teufel zu nutzen wussten. In
der 30. Minute gingen die Gäste durch Lanny Gare in
Führung und erhöhten kurz vor der zweiten Pause
keineswegs unverdient auf 0:2 aus Ratinger Sicht durch
Michel Maaßen.
Die Ice Aliens gaben auch angesichts des Rückstandes
nicht auf und drückten im letzten Drittel auf einen
frühen Anschlusstreffer. Vor allem die erste Sturmreihe
kam immer wieder zu brandgefährlichen Aktionen vor dem
Tor der Gäste, scheiterten jedoch in letzter Instanz
stets an Markus Keller, der an diesem Abend mit
überragenden Paraden glänzte. Erst in der 52. Minute
trafen die Außerirdischen zum 1:2 durch Robby Hein. Der
Jubel hielt jedoch nicht lange an. Durch einen
ärgerlichen Ratinger Wechselfehler trafen die Roten
Teufel nur 72 Sekunden später durch Lanny Gare, der
völlig allein vor dem Kasten der Ice Aliens auftauchte
und die Scheibe eiskalt hinter Dillmann versenkte.
In den verbleibenden Minuten zeigten die Außerirdischen
das, was sie in dieser Saison besonders auszeichnet:
Charakter. Aufopferungsvoll warfen die Ratinger alles
nach vorn und trafen in der 58. Minute durch Lance
Monych zum vielumjubelten 2:3. Eine Chance zum Ausgleich
sollten sie jedoch nicht mehr bekommen. Weniger als zwei
Minuten vor Schluss ahndeten die Unparteiischen zunächst
einen klaren Schlag an den Hinterkopf gegen
Aliens-Stürmer Thorsten Gries nicht, schickten selbigen
aber nach einem vermeintlichen Revanche-Foul mit einer
Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis. Doppelt ärgerlich,
denn zum einen agierten die Ice Aliens damit für die
restliche Dauer in Unterzahl und müssen zum anderen am
Sonntag in Frankfurt auf Gries verzichten.
Ratinger Ice Aliens – RT Bad Nauheim 2:3 (0:0, 0:2, 2:1)
Tore: 0:1 (30.) Gare, 0:2 (39.) Maaßen, 1:2 (52.) Hein,
1:3 (54.) Gare, 2:3 (58.) Monych +1
Strafminuten: Ratingen 9 (+20 Gries), Bad Nauheim 12
Zuschauer: 487
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3:2-Sieg in Ratingen - Gare trifft zum Einstand als
Deutscher doppelt
Mit 3:2 (0:0, 2:0, 1:2) gewannen heute Abend die Roten
Teufel das Auswärtsspiel bei den Ice Aliens Ratingen und
stürzen damit die Rheinländer vom erst kürzlich
erklommenen Spitzenplatz in der Eishockey Oberliga West.
Die Gäste, bei denen Dylan Stanley aufgrund eines
Innenknöchelbruchs fehlte (ca. sechs Wochen Pause),
mussten ihre Formationen aufgrund dieses Ausfalls erneut
umstellen. Nicht zuletzt aufgrund dessen hieß die
Devise, erst einmal hinten gut zu stehen, um den
Hausherren keine Angriffsfläche zu ermöglichen. Doch die
Ice Aliens kamen gegen Mitte des ersten Abschnitts auch
aufgrund von Strafen gegen die Hessen und wollten das
Spiel an sich reißen. Die Kurstädter standen aber gut
und konnten zudem auf einen erneut starken Markus Keller
zurückgreifen, der jedoch wie sein Gegenüber keine
Höchstleistungen erbringen musste.
Nach dem doch eher schwachen torlosen Abschnitt gaben
beide Teams ab dem zweiten Durchgang sichtlich mehr Gas.
Zunächst scheiterte Weibler an Dillmann (22.),
anschließend hatten die Wetterauer zwei Mal im Powerplay
die Gelegenheit zur Führung. In der 30.Minute war es
schließlich Kapitän Lanny Gare, der in seinem ersten
Spiel als Deutscher die verdiente 1:0-Führung für die
Gäste markierte. Und der EC legte nach: vier Minuten vor
der zweiten Pause war es Michel Maaßen, der einen Konter
zum 2:0 abschloss.
Mit einem komfortablen Vorsprung konnte man somit nun
die Gastgeber im letzten Drittel kommen lassen. Hierbei
stand die Bad Nauheimer Abwehr stets sattelfest und ließ
so gut wie keine Chancen der Rheinländer zu. Die Gäste
versuchten auch weiterhin zu kontern, zunächst war es
aber Hein, der in der 53.Minute den Ratinger
Anschlusstreffer erzielte. Der Torjubel war noch nicht
verstummt, da zappelte das Hartgummi erneut durch Gare
mit dessen zweiten Tor an diesem Abend im Netz von Marc
Dillmann zum 3:1 für den EC. Als Alexander Baum in der
57.Minute eine Strafzeit erhielt, wurden es noch einmal
eine richtig spannende Endphase. Ratingen warf alles
nach vorne und markierte durch Monych das 2:3 im
Powerplay. Doch zu mehr sollte es nicht mehr reichen,
die Hessen bringen somit drei verdiente Punkte mit vom
Ratinger Sandbach mit nach Hause, die das Team auf Platz
vier der Tabelle spülen. Am Sonntag sind die Roten
Teufel spielfrei, am nächsten Freitag erwartet der EC
dann das große Hessenderby im Colonel-Knight-Stadion
gegen die Löwen Frankfurt.
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