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Spielbericht
Oberliga West 23. 10. 2011 |
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Großer Kampf mit einem Punkt belohnt, HEV verliert
nach Verlängerung
Knapp 600 Zuschauer auf einem Samstag Abend, ein
rasantes Eishockeyspiel, wechselnde Führungen und eine
Verlängerung, in der sogar ein Sieg drin gewesen wäre.
Eishockeyherz was willst Du mehr? So sahen es auch die
Herforder Fans, die trotz der 6:7 Niederlage nach
Verlängerung ihre Mannschaft noch zweimal aufs Eis
riefen, um die obligatorische Humba zu machen!
Deutlich stärker als der Gegner vom Freitag
präsentierten sich die Bulldogs des KJEC in Herford,
versuchten die Ice Dragons mit spielerischen Mitteln zu
bezwingen und ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden.
Jedoch hatten sie die Rechnung ohne die Gastgeber
gemacht, die aufopferungsvoll kämpften, keine Scheibe
verloren gaben und immer wieder den starken
Gästetorhüter Sebastian May prüften. Das Spiel ging hin
und her, bezeichnender Weise hatten die Ice Dragons
gerade in Unterzahl die besten Chancen, konnten diese
aber nicht verwerten. Da Jacob Lamers auf der anderen
Seite auch fehlerfrei agierte, ging es mit 0:0 in die
erste Pause.
Im zweiten Drittel dann klingelte es endlich, und der
Jubel der Herforder Anhänger war groß! Danny Reiss hatte
eine Vorlage von Jeff Keller und Josh Piro eiskalt
verwandelt, gespielt waren genau 21 Minuten. Nur 22
Sekunden später, die Gäste schienen den Schock noch
nicht verdaut zu haben, erkämpfte sich Micah Anderson an
der Bande im gegnerischen Drittel die Scheibe, passte in
die Mitte zu Marc Keller, und der ließ Sebastian May
keine Chance und erhöhte auf 2:0. Nun waren die Gäste
gefordert, kamen besser ins Spiel, auch, weil die Ice
Dragons wohl zu viel wollten. Ein Billardtor in der 31.
Minute brachte die Königsborner dann endgültig zurück.
Im Gewühl vor Jacob Lamers kam die Scheibe über Benedikt
Rangen und Igor Alexandrov zu Christoph Ullrich, prallte
an dessen Schlägerspitze und trudelte ins Tor. Jetzt
hatten die Gäste auf einmal Rückenwind und machten
Druck. Unnötige Strafzeiten spielten ihnen dann
zusätzlich in die Karten. So war es dann Routinier Igor
Furda, der nach Zuspiel von Tim Schneider in doppelter
Überzahl Maß nahm und die Scheibe unhaltbar für Jacob
Lamers in den Winkel drosch. Die Ice Dragons hatten
Chancen, direkt zu antworten, konnten aber Sebastian May
vorerst nicht mehr bezwingen. Da auch die Königsborner
Ihre Chancen nicht verwerten konnten, blieb es bis zur
Pause beim 2:2.
Im letzten Drittel erwischten die Gäste den besseren
Start. Die 42. Minute lief, als Michal Bezouska in
Überzahl ins Herforder Drittel fuhr, alle Gegner
aussteigen ließ und dann Jacob Lamers zum 2:3 bezwang.
Nur drei Minuten später jubelten erneut die Gäste. In
doppelter Überzahl, Piro saß für 2+10, Anderson für 2
Minuten auf der Strafbank, nutzen sie den Raum,
Christoph Ulrich und Igor Alexandrov spielten Lars
Gericke frei, und der hatte keine Mühe auf 2:4 zu
erhöhen. Doch wer dachte, die Ice Dragons würden sich
nun aufgeben, sah sich getäuscht. Sie kämpften sich
eindrucksvoll zurück ins Spiel! Micah Anderson tankte
sich in der 47. Minute ins gegnerische Drittel, spielte
zu Fraser Smith und der schob die Scheibe so überlegt zu
Lucas Klein, dass dieser sich die Ecke aussuchen konnte
und auf 3:4 verkürzte. Die Stimmung auf den Rängen
kochte nun über, die Fans peitschten Ihr Team nach
vorne. Und das mit Erfolg! In Überzahl verlor Danny
Reiss erst die Scheibe im eigenen Drittel, erkämpfte sie
sich zurück, spielte zu Kai Domula, der Jeff Keller auf
die Reise schickte. Der wiederum steckte die Scheibe
wieder durch zum mitgelaufenen Danny Reiss. Und Danny
Reiss ließ noch einen Gegner aussteigen, bevor er mit
einem satten Handgelenkschuss das Spiel wieder ausglich!
Jetzt waren die Ice Dragons erstmal wieder am Drücker.
In der 54. Minute dann war Sven Johannhardt auf einmal
durch und wurde durch ein Foul gestoppt, bekam dafür
aber einen Penalty zugesprochen. Er lief selbst an,
verzögerte in ca. 3 Meter Torentfernung und hämmerte die
Scheibe mit einem satten Schlagschuß zur Herforder 5:4
Führung in die Maschen! Doch die Gäste antworteten
prompt! Nur eine Minute später lief Igor Alexandrov mit
der Scheibe hinter das Herforder Tor, spielte zurück
vors Tor und ein wenig Konfusion in der Abwehr sorgte
dafür, dass André Kuchnia aus kürzester Distanz den
Ausgleich erzielen konnte. Und es dauerte nur 23
Sekunden, da führten die Gäste mit 5:6! Igor Furda bekam
die Scheibe über Jakub Krätzer und Michal Bezouska und
hämmerte sie wie schon bei seinem ersten Tor unhaltbar
in den Winkel. Doch weder die Herforder Fans noch das
Team von Bruce Keller liessen die Köpfe hängen! Zu
Recht! 72 Sekunden vor Schluß nutzten die Ice Dragons
eine Überzahl zum Ausgleich. Jeff Keller spielte Danny
Reiss an und der war zum dritten Mal an diesem Abend mit
einem platzierten Schuss erfolgreich. Als die Sirene
dann das Ende der regulären Spielzeit signalisierte, war
klar, die Ice Dragons hatten schonmal einen Punkt
gewonnen! In der Verlängerung hatten die Ice Dragons die
ersten guten Chancen, doch dann kam die Scheibe in der
62. Minute über Lars Gerike und Sebastian Pigache zu
Igor Furda, der erneut mit einem Schlagschuss in den
Winkel, identisch zu seinen beiden ersten Treffern, den
Sieg der Gäste klarmachte.
Torfolge:
1:0 Reiss/J.Keller/Piro (21:00); 2:0 M.Keller/Anderson
(21:22); 2:1 Ullrich/Alexandrov/Rangen (30:59);
2:2 Furda/Schneider (36:30) PP2; 2:3 Bezouska (41:26)
PP1; 2:4 Gerike/Alexandrov/Ulrich (44:36) PP2;
3:4 Klein/Smith/Anderson (46:07); 4:4 Reiss/J.Keller/Domula
(47:01) PP1; 5:4 Johannhardt (53:43) Penalty;
5:5 A.Kuchnia/Alexandrov (55:45); 5:6 Furda/Bezouska/Krätzer
(56:08); 6:6 Reiss/J.Keller (58:48) PP1;
6:7 Furda/Pigache/Gerike (61:55)
Strafminuten:
Herford 24 + 2*10 (J.Keller, Piro)
Konigsborn 20 + 10 (May)
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Bulldogs erklimmen nach 5-Punkte Wochenende zeitweise
auf Platz 2
Siege gegen den Favoriten aus Duisburg und dem
Aufsteiger aus Herford
Bereits einen Tag später reiste man zum Auswärtsspiel
nach Herford. Personal geschwächt und müde vom harten
Spiel am Freitag, bei dem man die meiste Zeit mit
lediglich 2 Reihen agierte. So musste man neben den
verletzten Spielern Philip Brozé und Patrick Kuchnia an
diesem Abend auch auf Wolfgang Hrstka verzichten, der
sich kurz vor Ende des Freitag-Spiels an der Schulter
verletzte. Als dann in der 22. Minute zunächst für
Marvin Kühl und kurze Zeit auch für später auch noch Tim
Schneider das Spiel verletzungsbedingt beendet war,
fielen 2 weitere Defensiv-Spieler aus und somit musste
sogar Stürmer Sebastian Pigache nun in die Verteidigung.
Das erste Drittel endete an dem Abend Torlos, doch
bereits in den ersten 90 Sekunden des zweiten
Speilabschnittes konnten die Gastgeber per Doppelschlag
mit 2:0 in Führung gehen. Kurze Zeit später konnte
zunächst Igor Furda verkürzen und anschließend Michal
Bezouska mit einem schönen Alleingang vom eigenen Tor
aus den Ausgleich erzielen. Mit einem 2:2 ging man
schließlich ins letzte Spieldrittel und bot den ca. 550
Zuschauern ein spannendes Spiel, bei dem zunächst die
Bulldogs durch André Kuchnia, der im 2. Drittel eine
10-Minute Diziplinarstrafe für den Königsborner Torwart
Sebastian May absitzen musste, zum 3:2, ehe Lars Gericke
mit einem Gewaltschuss die Führung sogar auf 4:2
ausbauen konnte. Doch noch war das Spiel nicht gelaufen
und der Herforder EV konnte durch ein Dreierpack binnen
weniger Sekunden – darunter auch ein strittiger Penalty
– das Spiel wieder drehen und gingen mit 5:4 in Führung.
Doch auch die Bulldogs konnten das Spiel erneut drehen
und somit stand es wenige Minute vor Schluss nach Toren
von Igor Alexandrov und Igor Furda 6:5 aus Sicht der
Gäste. Dass ein Spiel jedoch 60 Minuten dauert, sah man
am Tag zuvor und somit konnte Herford 70 Sekunden vor
dem Ende ausgleichen und zwang die Bulldogs damit in die
Verlängerung, bei der man zunächst in Unterzahl begann.
In der 3. Minute der Verlängerung konnte Kapitän Igor
Furda mit seinem dritten Treffer an diesem Abend das
goldene Tor erzielen und sicherte seinem Team somit den
Zusatzpunkt.
Mit 5 Siegen und 14 Punkten aus 7 Spielen stehen die
Bulldogs daher besser da als geplant und treffen nun am
kommenden Freitag auf dem Erzrivalen aus Hamm.
Spielbeginn ist um 20 Uhr in der Eissporthalle Unna.
Bereits nach dem Sieg in Herford stimmten die
mitgereisten Fans an, was sie im wohl wichtigsten Spiel
des Jahres erwarten – den Derbysieg gegen die Eisbären.
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Null-Punkte-Wochenende für die Füchse
Am Sonntag Abend stand dann das Jubiläumsspiel gegen den
EHC Dortmund auf dem Plan. Die eigentlich viel
schwierigere Aufgabe. Doch von der ersten Minute an sah
man, dass der EVD auf Wiedergutmachung aus war. Die
Zuschauer sahen eine schnelle Partie, in der aber die
ersten zehn Minuten keine nennenswerten Chancen auf
beiden Seiten heraus gespielt werden konnten. In der 13.
Minute gab es dann die erste Strafe des Spiels gegen
Christian Werth. Die folgende Unterzahl überstand man
unbeschadet und konnte direkt im Anschluss sogar den
ersten gefährlichen Konter fahren, der aber noch nicht
im Tor unter gebracht werden konnte. Im Gegenzug trafen
die Dortmunder sehr glücklich ins Gehäuse von Björn
Linda. Einen harmlosen Pass von Martens lenkte Thomas
Ziolkowski mit der Kufe ins eigene Tor. Der EVD ließ
sich aber nicht hängen und so gelang es Christoph
Ziolkowski 47 Sekunden vor der Pause in Unterzahl den
Schnitzer wieder auszubügeln und glich zum 1:1 aus.
Woran es dem ersten Drittel fehlte, wurde den Zuschauern
dann im zweiten Abschnitt reichlich geboten. Torchancen
im Minutentakt. Und so ging es gleich zu Beginn Schlag
auf Schlag. In der 25. Minuten markierte Stefan Streser
die erneute Dortmunder Führung, die aber von Dennis
Fischbuch nur 40 Sekunden später ausgeglichen wurde.
Doch wieder nur eine knappe Minute später lagen die
Gäste mit 3:2 in Führung. In der Folge waren die Füchse
zwar gefährlicher, der EHC legte aber eine unglaubliche
Effektivität an den Tag. Wenn sie vor dem Duisburger
Gehäuse auftauchten, gab es für den Duisburger Goalie
oft nichts zu halten. Und so erhöhten die Gäste fünf
Minuten vor der Pause auf 4:2. Eine kleine
Vorentscheidung und wie sich heraus stellen sollte auch
bereits der Endstand.
Im letzten Drittel zeigten beide Mannschaften zwar ein
weiterhin intensives Spiel, konnten aber nichts
zählbares heraus spielen. Mats Schöbel musste kurzzeitig
blutend vom Eis, konnte aber nach einer Behandlung in
der Kabine weiter spielen. Doch auch er konnte die
Niederlage nicht mehr verhindern. „Das war eine
Lehrstunde in Cleverness“, sagte EVD-Trainer Franz
Fritzmeier auf der abschließenden Pressekonferenz,
machte seinem Team aber trotzdem keinen Vorwurf. „Die
Mannschaft hat besser gearbeitet als in Unna, aber der
Dortmunder Sieg geht völlig in Ordnung.“
Nach dem Spiel fand dann die angekündigte Versteigerung
der von den Spielern getragenen „Retrotrikots“, die dem
Design des DSC-Gründungsjahres 1971 nachempfunden sind,
statt, die auf reges Interesse stieß. Ein schöner
Abschluss des Jubiläumsspiels, das nur aus Punktesicht
hätte besser laufen können.
EV Duisburg – EHC Dortmund 2:4 (1:1, 1:3, 0:0)
Tore: Christoph Ziolkowski, Dennis Fischbuch
Strafen: Duisburg 10, Dortmund 8
Zuschauer: 1352
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Elche nehmen die Füchse nicht auf die Hörner,
gewinnen in einem Spiel mit Teams auf Augenhöhe 2 : 4
Mit einem 4:2-Auswärtserfolg beim EV Duisburg kehrte der
EHC Dortmund am Sonntagabend von der Wedau zurück und
konnte nach dem klaren Freitagsheimsieg erneut ein
Sechs-Punkte-Wochenende verbuchen. Elche nehmen
die Füchse nicht auf die Hörner, gewinnen in einem Spiel
mit Teams auf Augenhöhe 2 : 4
EV Duisburg - EHC Dortmund 2 : 4 (1:1,1:3,0:0)
Mit einem 4:2-Auswärtserfolg beim EV Duisburg kehrte der
EHC Dortmund am Sonntagabend von der Wedau zurück und
konnte nach dem klaren Freitagsheimsieg erneut ein
Sechs-Punkte-Wochenende verbuchen. Damit konnten die
Westfalen Elche die Tabellenführung in der Oberliga West
verteidigen und den Vorsprung auf drei Punkte ausbauen.
In der Spielanalyse des Duells Füchse gegen Elche waren
sich beide Trainer hinterher einig. Es war eine gute
Partie, von beiden Seiten engagiert und fair geführt.
Den Unterschied machte der Faktor Routine aus. „Das, was
wir in Kassel falsch gemacht haben, konnten wir
größtenteils abstellen“ meinte EHC-Cheftrainer Frank
Gentges und sein Duisburger Kollege Franz Fritzmeier
wollte seinem Team keinen Vorwurf machen: „Meine junge
Mannschaft hat eine Lehrstunde an Cleverness bekommen.“
Beide Mannschaften begannen sehr konzentriert mit dem
gegenseitigen Respekt voreinander. Klare Torchancen
blieben lange Zeit Mangelware. Erst in der 14.
Spielminute hatten Ryan Martens und Frank Petrozza in
kurzer Folge zwei gute Möglichkeiten. Das 0:1 drei
Minuten später fiel kurios. In Bedrängnis bekam ein
Duisburger Akteur vor dem eigenen Tor den Puck an die
Schlittschuhe, von dort trudelte die schwarze
Hartgummischeibe am linken Pfosten über die Torlinie.
Ryan Martens, der als letzter Dortmunder den Puck
berührte, bekam den Treffer zugeschrieben. Den Ausgleich
zum 1:1 kurz vor der ersten Pausensirene mussten die
Elche in Unterzahl schlucken, das Break der Füchse war
allerdings sehenswert und Christoph Ziolkowski
vollendete vehement. Tor reich wurde es dann zwischen
der 26. und 27. Minute. Zuerst konnte Stefan Streser mit
schonem Schuss aus Mittelstürmerposition das 1:2
markieren, dann nutzte Dennis Fischbuch 38 Sekunden
später die erste Duisburger Überzahlsituation zum 2:2.
Es dauerte weitere 46 Sekunden, bevor Ryan Martens am
rechten Pfosten stehend einen genialen Pass von Manuel
Neumann zum 2:3 ohne Mühe einlochen konnte. Für die
Vorentscheidung sorgte Stefan Streser in der 36. Minute.
Erneut konnte sich der 18-jährige Youngster in der Mitte
durchsetzen und in seinem wohl besten Spiel im Trikot
der Elche das 2:4 erzielen. Im Schlussabschnitt erhöhten
die Füchse noch einmal den Druck, aber die Elche standen
sicher in der Defensive. Branislav Pohanka hätte in der
49. Minute den Sack endgültig zu machen können, sein
Schuss landete aber aus aussichtsreicher Position nur am
Pfosten. So musste der EHC in der Schlussphase noch
einmal Schwerstarbeit leisten. Duisburg nahm zuerst eine
Auszeit, ersetzte dann den Keeper durch einen sechsten
Feldspieler. Am Ergebnis änderte sich nichts mehr, Ryan
Martens traf 15 Sekunden vor dem Abpfiff bei einem Break
nur das Aussennetz.
Am kommenden Wochenende zuerst am Freitag ab 20 Uhr beim
EHC Netphen antreten, am kommenden Sonntag gastieren
dann zur gewohnten Anstosszeit um 19 Uhr die Essener
Moskitos im Eissportzentrum Westfalenhallen.
Torfolge:
0:1 (16:33) Ryan Martens (Frank Petrozza, Dieter
Orendorz)
1:1 (19:13) Christoph Ziolkowski (Alexander Preibisch,
Michael Hrstka) -1
1:2 (25:05) Stefan Streser (Thomas Richter, Florian
Kirschbauer)
2:2 (25:43) Dennis Fischbuch (Mats Schöbel, Benjamin
Hanke) +1
2:3 (26:29) Ryan Martens (Manuel Neumann, Frank
Petrozza)
2:4 (35:15) Stefan Streser (Vitali Stähle, Thomas
Richter)
Strafminuten: EVD 10 - EHCDO 8
Zuschauer: 1322
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer
[2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22],
Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A),
Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl
[7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas
Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka
[25], Jérome Bobon [61], Christoph Koziol [66], Frank
Petrozza [88], Stefan Streser [89], Dennis Schlicht [91]
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MOSKITOS feiern mit dem 7:2 über Krefeld den ersten
Heimsieg
Die MOSKITOS feiern gegen Krefeld den ersten Heimsieg.
Der EHC Krefeld-Niederrhein wurde deutlich mit 7:2 nach
Hause geschickt. Damit betrieb das Team von Trainer Jan
Vondracek bei den Fans Wiedergutmachung für die schwache
Vorstellung im letzten Heimspiel.
Die MOSKIOS erspielten sich vor 485 Zuschauern gleich
Vorteile, nur konnte es das Team zunächst noch nicht in
Tore umsetzen. Die ersten Chancen blieben ungenutzt und
schon schlug Krefeld zu. Bei Überzahl der Moskitos
schnappte sich in der 7.Minute Kai Oltmanns den Puck und
konnte im dritten Nachsetzen die Niederrheiner mit 0:1
in Führung bringen. Wenig beeindruckt schlugen die
Moskitos sofort zurück. Miikka Jäske glich bereits in
der 9.Minute aus. Die Moskitos bestimmten weiter das
Geschehen, konnten zunächst aber noch keine weiteren
Tore erzielen.
Das zweite Drittel begann dann gleich mit der Führung
für die Moskitos. Erneut war es Miikka Jäske, der das
2:0 für die Moskitos erzielte. Das Essener Team war zum
Freitag kaum wieder zu erkennen und zeigte sich in allen
Belangen verbessert. Im Tor ersetzte Christoph Oster
erneut den verletzten Christian Lüttges und er
verhinderte gleich nach der Führung bei zwei guten
Krefelder Chancen den möglichen Ausgleich. Die Moskitos
erhöhten den Druck auf das Tor der Gäste und konnten
innerhalb 72 Sekunden gleich drei Treffer erzielen.
Zunächst versenkte Fabian Sondern den Puck im Tor, dann
traf Alexander Brinkmann und Danny Fischbach sorgte mit
dem 5:1 für klare Verhältnisse. Die Krefelder fanden
kaum ein Mittel, die Moskitos in Gefahr zu bringen. Nur
in Überzahl gelang ihnen noch einmal ein Treffer durch
Pierre Klein in der 38.Minute zum 5:2.
Im letzten Drittel blieben die Moskitos überlegen.
Miikka Jäske erzielte mit seinem dritten Tor in
Unterzahl das 6:2. Bei der anschließenden Rangelei an
der Krefelder Bank bekam Kai Schmitz völlig überzogen
eine Spieldauerstrafe aufgebrummt. In der folgenden 3
gegen 5 Unterzahl hielt Christoph Oster sein Tor sauber
und André Grein erzielte mit einem Spieler weniger auf
dem Eis nach feinem Pass von Miikka Jäske mit dem 7:2
den Endstand. Bei einer weiteren Rangelei erhielt Gordon
Kopp zu allem Überfluss nach Spielende auch noch eine
Spieldauerstrafe.
Trainer Jan Vondracek zeigte sich nach dem Spiel
zufrieden: „Unsere Mannschaft hat heute eine gute
Reaktion auf das Spiel vom Freitag gezeigt. Wir waren
deutlich besser in der Defensive und in der neutralen
Zone. Vorne haben wir auch unsere Chancen konsequenter
genutzt. Dazu haben wir endlich in verschiedenen
Situationen auch einmal das nötige Glück gehabt. Das
haben wir schon lange einmal benötigt. Ich bin
zufrieden, wie wir heute aufgetreten sind und freue mich
natürlich auch über den ersten Heimsieg.“
Moskitos Essen – EHC Krefeld Niederrhein 7:2 (1:1 | 4:1
| 2:0)
Die Tore: 0:1 (7.) Oltmanns (Lankes – UZ1), 1:1 (9.)
Jäske (Grein, Brinkmann), 2:1 (21.) Jäske (Grein,
Linda), 3:1 (26.) Sondern (Krzyzyk, Kopp), 4:1 (27.)
Brinkmann (Jäske, Schmitz), 5:1 (27.) Fischbach (Musga,
Hasselberg), 5:2 (38.) Klein (Schneider – PP1), 6:2
(54.) Jäske (Grein – UZ1), 7:2 (60.) Grein (Jäske, Heise
– UZ1)
Strafminuten:
Moskitos Essen - 22 + 10 Sondern (Check von hinten) + 20
Schmitz (Übertriebene Härte) + 20 Kopp (Check gegen den
Kopf oder Nacken)
EHC Krefeld - 14 + 10 Schaub (Unnötige Härte)
Schiedsrichter: - Franz
Zuschauer: 485
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Preussen gehen auch in Essen leer aus
Leider konnten die Preussen an die gute Partie gegen die
Kassel Huskies aus der Vorwoche nicht anknüpfen und
verloren nach der Niederlage am Freitag in Dortmund auch
das zweite Spiel am Wochenende. Zuerst kamen die
Preussen gut ins Spiel und führten hochverdient mit 0:1
am Essener Westbahnhof. Im Verlaufe der Partie schlichen
sich jedoch immer mehr Fehler ein, die von den Essener
Moskitos eiskalt genutzt wurden. Mit 7:2 aus Essener
Sicht mussten die Krefelder die Heimreise antreten.
18:30 Uhr zeigte die Stadionuhr in der Eissporthalle am
Westbahnhof in Essen an, als es dann endlich losging.
Die Preussen kamen gut ins Spiel und stürmten auch
direkt auf den Essener Goalie zu. Die Moskitos waren in
der Anfangsphase etwas zurückhaltender, stellten sich
aber zunehmend mehr auf das Spiel der Preussen ein. In
der siebten Spielminute netzte Kai Oltmanns nach schönem
Zuspiel von Jan Lankes in eigener Unterzahl zum 1:0 ein.
Die Führung sollte aber nicht lange halten, denn Essen
nutzte nun kleine Fehler der Preussen aus. Die neunte
Spielminute brachte dann den Ausgleich für die Moskitos.
Miika Jäske war erfolgreich. Das Tor schien die Preussen
völlig aus dem Takt gebracht zu haben. Essen fuhr nun
einen Angriff nach dem anderen. Kurz vor Schluss hatten
die Preussen dann noch Glück, als Preussenverteidiger
Lorenzo Maas auf der Linie rettete. Es blieb vorerst
beim 1:1 und die erste Drittelpause stand an.
Im zweiten Drittel ging dann für die Preussen erstmal
nicht viel. Es schlichen sich immer mehr und mehr Fehler
bei den Preussen ein. Die Moskitos schlugen dann
kaltschnäuzig Profit daraus und schraubten das Ergebnis
binnen sechs Minuten auf 5:1 hoch. Preussencoach Elmar
Schmitz nahm eine Auszeit und versuchte seine
Schützlinge nochmals wachzurütteln. Nach einem schönen
Zuspiel von Lorenz Schneider, tankte sich der
wieselflinke Pierre Klein bis zum Essener Goalie durch
und ließ ihm keine Abwehrchance. So stand es nach 38
Spielminuten 5:2. Mit diesem Zwischenstand ging es das
letzte Mal in die Kabina.
Die letzten zwanzig Minuten begannen und Krefeld schmiss
nochmals alles in eine Waagschale. Beste
Einschussmöglichkeiten ließen die Jungs aus der
Seidenstadt dabei aber liegen. Richtig hitzig wurde die
Partie dann nochmal zum Schluss. Essens Miika Jäske
markierte seinen dritten Treffer zum 6:2 als Moskito mit
der NR. 91 Kai Michael Schmitz eine Handfeste Prügelei
an der Preussenbank anzettelte. Der Essener Verteidiger
schlug wild mit dem Schläger auf die Preussenspieler ein
und hätte für diese Aktion eine Matchstrafe verdient
gehabt. Doch die Unparteeischen zeigten sich gnädig und
vergaben lediglich eine 5 + Spieldauerdisziplinarstrafe,
somit durfte Kai Schmitz etwas früher als seine
Kameraden die Dusche aufsuchen. Damit aber nicht genug,
genau eine Sekunde vor Ende der Partie streckte Essens
Gordon Kopp, Preussverteidiger Dennis Appelhans fern ab
vom Geschehen mit einem Check gegen den Kopf und
Nackenbereich nieder, auch er wurde mit einer 5 +
Spieldauerstrafe bestraft und musste vorzeititg das Eis
verlassen. Zwei Minuten vor Spielende kamen die Moskitos
durch Andre Grein noch zum siebten Tor. Mit dieser
bitteren und absolut unnötigen Niederlage machten sich
die Preussen auf den Heimweg.
Fazit: In dem Spiel gegen einen keineswegs überragenden
Gegner, leisteten sich die Preussen zu viele
individuelle Fehler, die am Ende diese bittere
Niederlage ausmachten. Für die kommende Trainingswoche
gilt es, das Spiel aufzuarbeiten und die hohe
Fehlerquote zu beseitigen.
Torfolge:
0:1 [06:21] Oltmanns (Lankes)
1:1 [08:40] Jäske (Grein, Brinkmann)
2:1 [20:50] Jäske (Grein, Linda)
3:1 [25:43] Sondern (Krzyzyk, Kopp)
4:1 [26:02] Brinkmann (Jäske, Schmitz)
5:1 [26:54] Fischbach (Musga, Hasselberg)
5:2 [37:17] Klein (Schneider)
6:2 [54:39] Jäske (Grein)
7:2 [59:16] Grein (Jäske, Heise)
Strafminuten:
Essen: 22 + 10 (Sondern) + 5 + Spieldauer (Schmitz) + 5
+ Spieldauer (Kopp)
Krefeld: 14 + 10 (Schaub)
Zuschauer:
485
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6-Punkte-Wochenende: Löwen gewinnen Schlagabtauschs
gegen Ratingen
Erst der Auswärtssieg in Essen, dann zuhause gegen
Ratingen mit 5:3 nachgelegt: Dank der sechs Punkte am
Wochenende fahren die Löwen als Tabellenzweiter zum
Derby am Freitag nach Bad Nauheim.
Perfektes Wochenende für die Löwen Frankfurt: Nach dem
8:1-Auswärtsieg in Essen am Freitag haben die Löwen auch
das Heimspiel gegen die Ratinger Ice Aliens gewonnen und
so die volle Punkteausbeute eingefahren.
3193 Fans in der Eissporthalle Frankfurt sahen einen
irren Schlagabtausch gegen die Gäste aus Ratingen,
geprägt durch viele Unterbrechungen und Strafzeiten.
Löwe Jan Barta überwand Gästetorwart Marc Dillmann
bereits in der vierten Spielminute zum ersten Mal mit
einem platzierten Handgelenksschuss. Auch in der Folge
blieben die Löwen zunächst am Drücker. Und erneut war es
Jan Barta, der zum 2:0 (8.) aus Löwen Sicht traf.
Danach nutzten die Gäste ihrerseits eine
Überzahlsituation und verkürzten durch Robby Hein (13.)
den Rückstand. Im Anschluss erhielt Ratingen aber selbst
eine Strafe und als bereits ein Mann vom Feld war, setze
es weitere Strafen für die Gäste.
Als die Löwen Ihre doppelte Überzahl aufziehen wollten,
verlor Gästegoalie Marc Dillmann offenbar kurz die
Nerven und ließ sich zu einem Stockschlag gegen Löwe
Sven Breiter hinreißen.
In der Folge entwickelte sich eine kurze Keilerei und
der Schlussmann der Ice Aliens wurde vom
Schiedsrichtergespann vorzeitig zum Duschen geschickt.
Tore fielen in dieser Phase keine mehr, aber die Partie
blieb ab diesem Zeitpunkt ruppig, hektisch - und vor
allem spannend.
Denn im zweiten Abschnitt war erstmal Ratingen am
Drücker und erzielte den Ausgleich durch Lance Monych
(25.) genau in dem Moment, als Max Seyller zurück von
der Strafbank auf das Eis fuhr.
Nun waren die Löwen wieder am Zug. In der 34.
Spielminute schnappte sich Ryan Fairbarn den Puck, nach
dem sich die Löwen im Drittel der Ice Aliens festgesetzt
hatten, umkurvte seelenruhig mehrere Spieler und schob
zum 3:2 für die Löwen ein.
Danach folgte erstmal eine Schrecksekunde, als Alex
Althenn das Eis blutend verlassen musste, da er sich bei
einem Zweikampf unglücklich im Gesicht verletzt hatte
und zum Nähen ins Krankenhaus gebracht wurde. Das
nächste Löwen Tor schoss dann Raphael Wagner in Überzahl
(38.), so dass die Löwen mit der Führung in die Pause
gingen.
Im Schlussdrittel arbeiteten die Löwen konzentriert
daran, den Vorsprung nach Hause zu bringen. In der 41.
Spielminute musste Marco Müller nach einem Bandencheck
ebenfalls das Eis verlassen und wurde mit einer
Spieldauerdisziplinarstrafe belegt.
Auch Marvin Bauscher musste zuvor das Eis schon verletzt
verlassen. Im anschließenden fünfminütigen Powerplay
erzielte Andrej Kiselev (45.) zwar den Anschlusstreffer,
aber der starke Jan Barta machte mit seinem dritten
Treffer des Abends in der 56. Spielminute alles klar.
Damit fahren die Löwen Frankfurt als Tabellenzweiter am
kommenden Freitag zum Derby nach Bad Nauheim. Einziger
Wehrmutstropfen sind die vielen Ausfälle auf Seiten der
Löwen vor dem Zusammentreffen mit den Roten Teufeln.
Löwen Frankfurt - Ratinger Ice Aliens 5:3 (2:1, 2:1,
1:1)
Tore:
1:0 (3:25) Jan Barta (Sven Breiter, Raphael Wagner)
2:0 (7:03) Jan Barta (Sven Breiter, Marco Müller)
2:1 (12:09) Robby Hein (Christian Kohmann, Lance Monych)
PP1
2:2 (24:45) Lance Monych (Artuer Tegkaev, Christian
Kohmann)
3:2 (34:00) Ryan Fairbarn (Thomas Schenkel, Simon Barg)
4:2 (38:00) Raphael Wagner (Simon Barg, Kevin Thau) PP1
4:3 (44:29) Andrej Kiselev (Artuer Tegkaev, Christian
Kohmann) PP1
5:3 (55:41) Jan Barta (Kevin Thau, Christopher Kasten)
Strafminuten: Frankfurt 25 plus Spieldauerdisziplinar
Müller - Ratingen 23 plus Spieldauerdisziplinar
Dillmann.
Zuschauer: 3193.
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Aliens verlieren umkämpfte Partie in Frankfurt
Es wäre mehr drin gewesen, doch am Ende erwiesen sich
die Frankfurter Löwen als zu stark für die
Außerirdischen. Nach einem umkämpften und teilweise
chaotischen Spiel verlieren die Ratinger Ice Aliens mit
3:5 in Hessen und fallen damit auf Platz 5 der Oberliga
West.
Die Ice Aliens agierten im ersten Drittel eher verhalten
und konzentrierten sich darauf, die engagiert
aufspielenden Löwen unter Kontrolle zu halten. Die
Gastgeber hatten deutlich mehr Spielanteile und
dominierten die Partie vor eigenem Publikum. Vor allem
im Spiel 5 gegen 5 waren die Frankfurter abgeklärter und
torgefährlicher. So war es auch verdient, als Jan Barta
die Löwen zunächst in der 4. Minute in Führung brachte
und nur drei Minuten später zum 2:0 nachlegte. Ein
Weckruf für die Ice Aliens, die sich in den Folgeminuten
zurück ins Spiel kämpften und in Überzahl den
Anschlusstreffer durch Robby Hein in der 13. Minute
erzielten.
Beide Teams wollten an diesem Abend unbedingt den Sieg.
Das drückte sich auch in der Spielweise aus, denn sowohl
Frankfurt als auch Ratingen gingen körperbetont und
aggressiv zu Werke. Nicht ohne Folgen: Der
Schiedsrichter war gezwungen, die Partie mehrfach zu
unterbrechen, nachdem Spieler auf beiden Seiten nach
hart geführten Bandenchecks benommen am Boden liegen
blieben. Negativer Höhepunkt war eine Spieldauerstrafe
gegen Aliens-Torhüter Marc Dillmann, der nach mehreren
direkten Attacken im Torraum mit dem Schläger zustieß
und seinen Gegenspieler hierbei verletzte. Für ihn ging
Dennis Kohl zwischen die Pfosten und wurde von den
Frankfurtern ebenfalls nicht verschont. Bei einer Parade
hatte Kohl unglaublich viel Glück, als die Kufe des
Gegenspielers eine Schnittwunde an der Kehle hinterließ.
Aber auch auf Seiten der Löwen gab es Verletzte zu
vermelden. Alex Althenn musste nach einem Bandencheck
mit einer durchtrennten Lippe ins Krankenhaus gebracht
werden.
Zurück zum Sportlichen: Die Ice Aliens blieben trotz
zahlreicher Unterbrechungen und teils chaotischer
Zustände auch im zweiten Drittel am Drücker und
erzielten in der 25. Minute durch Lance Monych den
Ausgleich. Trotz mehrfacher guter Möglichkeiten wollte
die Führung allerdings nicht gelingen. Die Löwen
schafften es dagegen, das Kräfteverhältnis auf dem Eis
wieder zu kippen. Zunächst war es Ryan Fairbarn (35.)
und dann Raphael Wagner (39.), die die Gastgeber erneut
mit zwei Toren in Führung brachten und den
4:2-Pausenstand besorgten.
Die Ice Aliens zeigten bei dieser Partie einmal mehr,
dass sie auch gegen die starken Gegner bis zur letzten
Minute konditionell und läuferisch mithalten können und
versuchten alles, um den Rückstand doch noch einmal
aufzuholen. Die rund 80 mitgereisten Fans aus Ratingen
schöpften Hoffnung, als Andrej Kiselev mit einem
strammen Schuss von der blauen Linie zum 4:3 traf. Die
Löwen ließen sich jedoch die Butter nicht mehr vom Brot
nehmen und erzielten kurz vor Schluss den 5:3-Endstand
durch Jan Barta.
Löwen Frankfurt - Ratinger Ice Aliens 5:3 (2:1, 2:1,
1:1)
Tore: 1:0 (4.) Barta, 2:0 (8.) Barta, 2:1 (13.) Hein,
2:2 (25.) Monych, 3:2 (34.) Fairbarn, 4:2 (38.) Wagner,
4:3 (45.) Kiselev, 5:3 (56.) Barta
Strafminuten: Frankfurt 25 + 20 Müller, Ratingen 21 + 20
Dillmann
Zuschauer: 3.193
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9:1-Sieg gegen Netphen
Unsere Eisbären feierten heute ihren höchsten
Saisonsieg.
Pflicht erfüllt. Die Hammer Eisbären gewannen die
Heimpartie gegen den EHC Netphen deutlich und verdient
mit 9:1 (1:0, 4:1, 4:0). Es wäre sogar eine höhere
Ausbeute möglich gewesen, „aber wir waren nicht gallig
genug“, meinte Trainer Carsten Plate. Sonst gehe der
Sieg aber „absolut in Ordnung“, so der Coach, der ohne
Pierre Schulz (Adduktoren-Zerrung) auskommen musste.
Dagegen gab Constantin Wichern nach seiner
Schulterverletzung sein Comeback auf dem Eis.Die
Eisbären starteten vor 472 Zuschauern in der
Eissporthalle fulminant in die Begegnung, gaben schon in
der ersten Minute die ersten Warnschüsse durch Christian
Gose und Milan Vanek ab, und nach 78 Sekunden folgte die
1:0-Führung: Martin Köchling tunnelte EHC-Keeper Alfred
Sirringhaus. Nur wenig später hatte der Schlussmann der
Sauerländer mehr Glück, als er einen Schuss von Gose an
den linken Pfosten lenkte (3.).
Doch wer Tore für die Gastgeber im Minutentakt
erwartete, wurde enttäuscht. Denn die Eisbären agierten
oft zu gehemmt, zu kompliziert, zu verkrampft, zu
inkonsequent, kassierten darüber hinaus unnötige
Zeitstrafen, „die unseren Spielfluss gehemmt haben“,
ärgerte sich Plate. So kam auch Netphen zu der einen
oder anderen Möglichkeit – wie in der fünften Minute
durch den Ex-Hammer Tim Linke, doch dessen Schuss war
für Patrick Hoffmann, der für Benjamin Voigt das Tor
hütete und seine Sache sehr ordentlich machte, leichte
Beute.Die Hammer waren zwar weiterhin die bessere
Mannschaft, münzten dies aber nicht in weitere Treffer
um. Malte Bergstermann vergab nach Doppelpass mit Gose
(9.), Jiri Svejda nach Zweikampfgewinn im gegnerischen
Drittel (10.) sowie Christian Nieberle und Nils
Sondermann, die beide Sirringhaus nicht bezwangen (13.).
Die größte Möglichkeit zum Ausgleich bot sich den
Gästen, als Patrick Schnieder, ebenfalls früher im
Hammer Trikot, einen Konter nicht verwandelte (19.).
Kurz zuvor überwand Robin Loecke den Gästekeeper
nicht.In der Pause hatte Plate zwar die gleichen Worte
gefunden wir schon vor der Partie, „aber etwas lauter“,
versuchte der Coach seinen Mannen erneut zu verstehen
geben, „einfach und direkt zu spielen und die Scheibe
laufen zu lassen“.
Diesmal kam die Botschaft an. Hamm agierte fortan mit
größerer Leichtigkeit und ließ in den Abschnitten zwei
und drei nur acht Torschüsse des EHC zu – einen davon
durch Johannes Harnsek, dessen Alleingang Hoffmann
sicher parierte (23.).Kurz davor war bereits das 2:0
gefallen, das Milan Vanek markierte (22.). In der 26.
Minute erhöhte Malte Bergstermann auf 3:0. In der
folgenden Überzahl-Situation bauten die Eisbären dann so
viel Druck aus, dass sie den vierten Treffer förmlich
erzwungen haben. Zunächst waren Nils Sondermann und
Patrik Flasar erfolglos (32.), ehe es Svejda war, der
die Scheibe zum 4:0 über die Linie schob (33.). Es
folgte ein Gegenstoß der Gäste, mit dem sie auf 4:1
verkürzten: Der Puck knallte erst an die Latte und von
dort unglücklich an Hoffmann, so dass das Spielgerät
über die Linie ging. Doch Vanek besorgte nur 12 Sekunden
später die Antwort – das 5:1 (35.).Auch im
Schlussdurchgang war Hamm klar überlegen. Gose gelang es
jedoch nicht, eine Direktabnahme nach
Bergstermann-Zuspiel zu verwandeln, Vanek scheiterte
nach Zuspiel von Matthias Potthoff ebenso wie
Bergstermann, nachdem er sich stark gegen drei
EHC-Akteure durchgesetzt hatte (beide 49.). Zwei Minute
später war Potthoff auf dem Weg zum nächsten Treffer,
wurde dann aber von Florian Schäfer an der Torchance
gehindert. Den fälligen Penalty verwandelte der
23-Jährige selbst ganz sicher zum 6:1 (51.). Es folgten
weitere Treffer durch Bergstermann in Überzahl (54.),
Christian Nieberle (58.) und Vanek (60.), so dass die
Eisbären am Ende doch für klare Verhältnisse sorgten und
„den Klassenunterschied sichtbar“ (Plate) machten.
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Auch in Hamm nichts zu holen
EHC Netphen unterliegt Hammer Eisbären mit 1:9
Der EHC Netphen musste am Sonntag in Hamm die nächste
Niederlage einstecken. Bei den Hammer Eisbären setzte es
eine 1:9 (0:1 1:4 0:4) Niederlage. Dabei hatte der EHC
das Pech der ersten Schüsse. Sowohl im ersten Drittel
wie auch im zweiten ging der erste Schuss der Gastgeber
direkt ins Netz und die Netphener lagen nach 21
Spielminuten mit 0:2 hinten. Dabei gestaltete der EHC
das Spiel in den ersten 20 Spielminuten trotz des frühen
Rückstandes durchaus ausgeglichen. Mit ihrer defensiven
Spielweise ließen sie die Hammer Eisbären kaum zur
Entfaltung kommen. Bei Puckbesitz schalteten sie
blitzschnell um und kamen so einigen guten Torchancen.
So hatten André Bruch, Falk Elzner und René Sting einige
gute Chancen zum Ausgleich.
Nach dem zweiten Tor der Gastgeber machten diese mehr
Druck und stellten den EHC vor größere Probleme. Die
„Eisbären“ nahmen das Heft mehr und mehr in die Hand und
zogen bis zur zweiten Pause auf 5:1 davon. Die Hoffnung,
die Michal Kousek mit seinem Tor zum 1:4 aufkeimen ließ,
wurde schnell wieder erstickt. Nur 12 Sekunden später
stellten die Hammer den alten Abstand wieder her.
Im Schlussabschnitt ließen die heimischen „Eisbären“
nicht locker und erhöhten bis zum Schlusspfiff auf 9:1.
Gegen Ende des Mittelabschnitts drohte dem EHC Netphen
ein verletzungsbedingter Ausfall. Patrick Schnieder
hatte sich bei einem unglücklichen Zusammenprall am
Daumen verletzt. Somit hätte EHC-Trainer Reinhard Bruch
keine drei komplette Sturmreihen mehr zur Verfügung
gehabt. Der anwesende Sanitäter wollte Schnieder eine
Schiene am verletzten Daumen anlegen, was das Aus für
das Spiel bedeutet hätte. Er biss aber auf die Zähne und
spielte bis zum Ende durch.
Torfolge: 0:1 Köchling (2. – Vorarbeit Vanek, Svejda);
0:2 Vanek (22. – Svejda, Nie-berle); 0:3 Bergstermann
(26. – Gose, Nieberle); 0:4 Svejda (33. – Potthoff,
Vanek PP); 1:4 Kousek (35. – Harnesk, Zech); 1:5 Vanek
(35. – Svejda, Sondermann); 1:6 Potthoff (51. PS); 1:7
Bergstermann (54. – Nieberle, Gose PP); 1:8 Nieberle
(58. – Bergstermann, Gose); Vanek (60. – Potthoff,
Svejda)
Schiedsrichter: Vermölen - Borger, Lotte
Strafzeiten:
EHC: 12
Hammer “Eisbären”: 16 + 10(Polter)
Zuschauer:472
Aufstellung:
EHC
Sirringhaus (Isselhorst) - Elzner, Kutzner, Zech,
Schäfer - Linke, Tim Bruch, André Bruch, Kousek, Sting,
Walther, Breker, Schnieder, Harnesk
Hammer Eisbären
Hoffmann (Vogt) - Flasar, Bitter, Pietzko, Köchling,
Sondermann, Licau - Bergstermann, Potthoff, Feske,
Polter, Gose, Wichern, Nieberle, Svejda, Loecke, Vanek
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