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Spielbericht
Oberliga West 28. 10. 2011 |
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Im Schongang zum Shutout
Am Freitag Abend hagelte es Tore in der Scania Arena
gegen die Gäste aus Herford. Mit 13:0 gewinnen die
Füchse das etwas ungleiche Duell und fahren nach den
null Punkten am letzten Wochenende wieder drei Zähler
ein. Etienne Renkewitz hält seinen Kasten dabei sauber.
Das Match ähnelte zeitweise einem Spiel auf ein Tor.
Daher hatte Etienne Renkewitz nicht viele Möglichkeiten
sich auszuzeichnen, kam aber so zu seinem ersten Shutout
der Saison. Im ersten Drittel vielen die Tore im
Minutentakt, so dass der Stadionsprecher drei Anläufe
brauchte um das 2:0 anzusagen. Mit den Toren drei und
vier wurde er immer wieder unterbrochen. Nach den
letzten beiden Nullnummern machten es die Füchse diesmal
zweistellig. Und das schon zur zweiten Drittelpause.
Am morgigen Sonntag dürfte es allerdings nicht so ein
Spaziergang werden. Dann geht es in Ratingen gegen die
Ice Aliens, die diese Saison schon starke Spiele gezeigt
haben.
Tore:
1:0 (4:59) Breitkreuz (Fröhlich, MacKay)
2:0 (8:34) Dennis Fischbuch (Breitkreuz, MacKay/5-4)
3:0 (9:23) Dennis Fischbuch (Schöbel, Klingsporn)
4:0 (10:13) Christoph Ziolkowski (Preibisch, Palka)
5:0 (21:03) Preibisch (Palka, Schmidt)
6:0 (24:48) Behlau (Christoph Ziolkowski, Dugain)
7:0 (27:12) Christoph Ziolkowski (Preibisch, Thomas
Ziolkowski)
8:0 (29:01) Gogulla (Christoph Ziolkowski)
9:0 (29:39) Preibisch (Palka, Christoph Ziolkowski)
10:0 (36:07) MacKay (Breitkreuz, Thomas Ziolkowski)
11:0 (42:32) Breitkreuz (Fröhlich, MacKay)
12:0 (51:48) Schöbel (Dennis Fischbuch, Hrstka)
13:0 (58:09) Hrstka (Schmidt, Christoph Ziolkowski/5-4)
Strafen: Duisburg 6, Herford 10
Zuschauer: 623
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Keine Chance für den HEV bei den Füchsen
Die Ice Dragons zeigten, obwohl in beiden Spielen am
Ende Punktlos, zwei vollkommen verschiedene Gesichter am
Wochenende. Am Freitag noch chancenlos in Duisburg waren
die Ice Dragons am Samstag im heimischen Stadion gegen
Frankfurt wie ausgewechselt und lieferten der
Topmannschaft einen heißen Kampf, bei dem bis zum
Schluss noch eine Sensation in der Luft lag!
Doch von Anfang an. Am Freitag Abend traten die Ice
Dragons bei den Duisburger Füchsen an, einer mit
Förderlizenzspielern gespickten Topmannschaft. Die
Marschroute der Ice Dragons war klar. Hinten gut stehen
und mit Kontern zum Erfolg kommen. Doch bereits in der
5. Minute wurde dieses Vorhaben über den Haufen
geworfen! Nach einem Herforder Fehlpass standen auf
einmal 3 Duisburger vor Jacob Lamers und Clarke
Breitkreuz brachte die Gastgeber in Führung. Während die
Gastgeber nun immer mehr Druck machten, häuften sich
beim HEV die Fehler, nichts lief mehr zusammen. So
konnten Dennis Fischbuch mit einem Doppelpack und
Christoph Ziolkowski die Gastgeber bis zur Pause mit 4:0
in Führung bringen. Die Ice Dragons konnten sich bei
Jacob Lamers bedanken, dass es nicht schon deutlich
höher stand. Im zweiten Drittel änderte sich das Bild
nicht. Duisburg spielte, Herford war gedanklich und
läuferisch immer einen Schritt zu spät. Die
Überlegenheit nutzen Alexander Preibisch, Pascal Behlau,
Christoph Ziolkowski, Patrick Gogulla und erneut
Alexander Preibisch, um ihr Team uneinholbar in Front zu
bringen. Nach gut 30 Minuten machte dann Lamers Platz
für Lars Morawitz, doch der konnte das 10:0 von Matt
MacKay, kurz vor Ende des zweiten Drittels, auch nicht
mehr verhindern.
Im letzten Drittel liessen es die Gastgeber ruhiger
angehen, erhöhten dennoch durch Treffer von Clark
Breitkreuz, Mats Schöbel und Michael Hrstka auf den
Endstand von 13:0. Für die Ice Dragons, die im ganzen
Spiel nur 3 mal aufs gegnerische Tor schossen und
erstmals in dieser Saison ohne eigenen Torerfolg
blieben, eine bittere Lehrstunde.
Torfolge:
1:0 Breitkreutz/Fröhlich/MacKay (04:59); 2:0
Fischbuch/Breitkreuz/MacKay (08:34) PP1;
3:0 Fischbuch/Schöbel/Klingsporn (09:23); 4:0
C.Ziolkowski/Preibisch/Palka (10:13);
5:0 Preibisch/Palka/Schmidt (21:03); 6:0 Behlau/C.Ziolkowski/Dugain
(24:48);
7:0 C.Ziolkowski/Preibisch/T.Ziolkowski (27:12); 8:0
Gogulla/C.Ziolkowski (29:01);
9:0 Preibisch/Palka/C.Ziolkowski (29:39); 10:0 MacKay/Breitkreuz/T.Ziolkowski
(36:07);
11:0 Breitkreuz/Fröhlich/MacKay (42:32); 12:0 Schöbel/Fischbuch/Hrstka
(51:48);
13:0 Hrstka/Schmidt/C.Ziolkowski (58:09) PP1
Strafminuten:
Duisburg 6
Herford 10
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4:1-Heimsieg im Hessenderby gegen Frankfurt
Mit 4:1 (3:1, 0:0, 1:0) gewannen die Roten Teufel vom EC
Bad Nauheim heute Abend das große Hessenderby gegen die
Frankfurter Löwen Dank eines starken ersten Drittels.
Kujala, Gare sowie zwei Mal Schwab brachten die
Hausherren auf die verdiente Siegerstraße. Somit kommen
die Kurstädter auf einen Punkt an die Löwen heran bei
einem weniger absolvierten Spiel.
Vom Eröffnungsbully an war es das von allen Beteiligten
erhoffte Derby: bereits nach 21 Sekunden kassierte
Frankfurts Jan Barta eine Strafe, die Janne Kujala nach
feiner Vorarbeit von Lanny Gare zum 1:0 verwandelte. Die
Löwen antworteten aber prompt: als die Hausherren durch
Pöpel eine Strafe absaßen, traf Kevin Thau mit einem
Rebound nach einem Fairbarn-Schuss zum Ausgleich (7.).
In der Folgezeit gewannen die Gastgeber aber deutlich
die Oberhand, die Löwen konnten das hohe Tempo der Roten
Teufel nur selten mitgehen und kassierten hierdurch
zahlreiche kleine Strafen. Eine solche gegen Schwarzer
nutzte Lanny Gare mit einem Rebound zur erneuten
EC-Führung. Und die Kurstädter blieben am Drücker: nur
40 Sekunden später bestrafte Gare einen Ausrutscher von
Sevo mit einem freien Querpass auf Schwab, der das 3:1
besorgte. Frankfurt musste nun mehr machen und kam das
ein oder andere Mal gefährlich vor das Gehäuse von
Markus Keller, doch dieser hielt bis zur Pause seinen
Kasten sauber.
Aufregung zu Beginn des zweiten Abschnitts: die Löwen
konnten mehr als eineinhalb Minuten mit zwei Mann mehr
agieren, nachdem Pöpel und Gare Strafzeiten erhielten,
zudem musste Alexander Baum wegen Meckerns für 10
Minuten in die Kühlbox. Doch Frankfurt kam nicht
gefährlich genug vor den Kasten von Markus Keller, der
die wenigen Schüsse allesamt entschärfte. In der
25.Minute hatten dann die Hausherren zwei Mann mehr zur
Verfügung, aber auch hier blieb eine 1:40-minütige
Überzahl ohne Zählbares. Einzig ein Außenpfostenschuss
von Kevin Lavallee war in der 26.Minute zu verzeichnen,
ansonsten hielten sich beide Teams merklich mit Aktionen
zurück. Das Kräfteverhältnis war zu deutlich verteilt,
denn die Roten Teufel hatten das Geschehen im Griff,
während die Bemühungen der Löwen ohne Effekt verpufften.
So lief die Zeit herunter, auch wenn die Gastgeber die
größeren Spielanteile hatten, die man jedoch nicht in
Treffer ummünzen konnte.
Im letzten Drittel wurde es nochmal richtig dramatisch,
denn die Löwen drängten, während sich die Hausherren in
der Defensive wiederfanden. Die Roten Teufel versuchten
es mit Kontern, scheiterten aber einmal am Pfosten durch
Schwab (46.) sowie an Löwen-Goalie Wendler, der gegen
Wex und Gare hielt. Je länger das Match dauerte, umso
mehr warfen die Frankfurter ihr Spielermaterial nach
vorne, so dass auch Markus Keller einiges zu tun bekam.
Als die Zeit den Gäste davon lief, so dass Löwen-Trainer
Clayton Beddoes seinen Goalie vom Eis nahm, war es
Tobias Schwab, der 53 Sekunden vor dem Schlusspfiff das
alles entscheidende 4:1 markierte. Die Fans waren
natürlich vollends aus dem Häuschen, und die Stimmung
hielt noch lange Zeit nach dem Ende der Partie an. Das
war nach 24 Jahren das Derby, das man sich in der
Kurstadt erhofft hatte, und das Beste war: es blieb
alles friedlich und ruhig - so wie es sein soll. "Heute
hat jeder seinen Job gemacht. Das war ein tolles Spiel
vor einem noch tolleren Publikum", sagte EC-Coach Fred
Carroll nach dem Spiel. "Die erste Hälfte gehörte Bad
Nauheim, die zweite anschließend uns. Leider konnten wir
dies aber nicht in Zählbares verwerten. Der Bad
Nauheimer Sieg geht somit in Ordnung", äußerte sich
Löwen-Trainer Beddoes nach dem Spiel.
EC Bad Nauheim - Löwen Frankfurt 4:1 (3:1, 0:0, 1:0)
Tore:
1:0 (01:05) Kujala (Gare, Schwab) PP 5-4
1:1 (06:37) Thau (Fairbarn, Schwarzer) PP 5-4
2:1 (10:18) Gare (Schwab, Lavallee) PP 5-4
3:1 (10:58) Schwab (Gare, Mangold)
4:1 (59:03) Schwab (Gare, Lavallee) ENG
Strafminuten: ECN 14 + 10 (Baum) + 10 (Weibler) / LFF 22
+ 10 (Seyller)
Zuschauer: 4.500 (ausverkauft)
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Niederlage
im Derby: Löwen verlieren Partie im ersten Drittel
Die Löwen haben mit 1:4 in Bad Nauheim verloren. Das
lang ersehnte Derby zwischen beiden Klubs wurde bereits
im ersten Spielabschnitt entschieden.
Bad Nauheim gegen Frankfurt - endlich wieder das
Lokalderby, auf das die Fans so lange gewartet haben.
4500 Fans im Colonel-Knight-Stadion sahen eine von
Beginn an spannende Partie, in der Bad Nauheim den
besseren Start erwischte. Denn kaum hatte das Duell
begonnen, musste Löwe Jan Barta auf die Strafbank. Und
prompt erzielte Petri Kujala (2.) für die Roten Teufel
die Führung.
Aber die Löwen hatten eine prompte Antwort parat, als
Simon Barg in der 7. Spielminute ebenfalls eine
Überzahlsituation ausnutzen konnte. Nach dem Ausgleich
schienen die Löwen das Spiel in den Griff zu bekommen.
Doch weitere Strafzeiten brachten die Löwen nicht nur
aus dem Spielfluss, sondern führten auch zu einem
unglücklich Gegentor in Unterzahl durch Lanny Gare
(11.), der den Puck einfach mal vor das Löwen Tor
gepasst hatte, der im Netz zappelte. Und es sollte noch
schlimmer kommen: Keine Minute später liefen die Löwen
in einen Konter, den Tobias Schwab vollendete.
Im zweiten Abschnitt ging es dann etwas wenig rasant auf
dem Eis zu, Großchancen blieben Mangelware. Zwar
bemühten sich die Löwen redlich, konnten aber nur selten
Druck auf das Tor der Roten Teufel ausüben. Im
Schlussabschnitt ein ähliches Bild: Ausgeglichene
Verhältnisse auf dem Eis, aber das ersehnte Anschlusstor
der Löwen blieb aus.
Den Schlusspunkt setzte dann der EC Bad Nauheim, als
Tobias Schwab ins leere Tor der Löwen traf, die nochmal
einen sechsten Feldspieler auf das Eis gebracht hatten.
Immerhin konnten die Löwen Fans einen Derbysieg dank der
Dauergesänge ab Mitte des zweiten Drittels feiern. Und
am 18. Dezember 2011 gilt es dann Revanche zu nehmen in
der Eissporthalle Frankfurt.
Bereits morgen Abend bestreiten die Löwen Frankfurt das
nächste Auswärtsspiel. Um 21:00 Uhr sind die Löwen beim
Herforder EV zu Gast.
Der nächste Heimauftritt am kommenden Freitag hat es
auch in sich: Dann treffen die Löwen in der
Eissporthalle Frankfurt auf Spitzenreiter EHC Dortmund.
Tickets für das Top-Duell gibt es hier.
Rote Teufel Bad Nauheim - Löwen Frankfurt 4:1 (3:1, 0:0;
1:0)
Tore:
1:0 (1:05) Kujala (Schwab, Gare) PP1
1:1 (6:37) Simon Barg (Martin Schweiger) PP1
2:1 (10:18) Gare (Lavallee, Schwab) PP1
3:1 (10:58) Schwab (Gare, Mangold)
4:1 (59:07) Schwab (Lavallee, Gare) EN
Strafminuten:
Zuschauer: 4500.
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Kassel gewinnt mit 2:10 gegen die MOSKITOS
Niederlage gegen Kassel zu hoch ausgefallen
Die MOSKITOS mussten sich den Kassel Huskies mit 2:10
geschlagen geben. Trotz der zahlreichen Ausfälle
lieferte das Team von Trainer Jan Vondracek vor 612
Zuschauern eine sehr ordentliche Partie ab. Die Trainer
waren sich abschließend einig, dass der Sieg der Huskies
voll in Ordnung ging, das hohe Endergebnis aber nicht
unbedingt den Spielverlauf widerspiegelte.
Bei konsequenter Chancenverwertung hätte es nach dem
ersten Drittel auch 3:3 stehen können, so hieß es aber
0:3. Die Gäste aus Kassel münzten ihre Möglichkeiten
eiskalt in Tore um, während den Moskitos einfach kein
Treffer gelingen wollte. Grein, Brinkmann, Krzyzyk und
Scharfenort hatten beste Einschussmöglichkeiten aber
selbst in das leere Tor war der Puck nicht unter zu
bringen.
In das zweite Drittel starteten die Moskitos dann
optimal. Dominik Scharfenort konnte endlich den ersten
Treffer zum 1:3 erzielen. Die Moskitos waren wieder im
Spiel und ließen sich auch nicht vom 1:4 durch
Robitaille in der 24.Minute irritieren. Maris Kruminsch
und Andre Grein setzen den Puck bei ihren Chancen
jeweils an das Torgestänge, Miikka Jäske verpasste nur
knapp das Tor. Als die Huskies in Überzahl dann zum
fünften Treffer ansetzten, schlugen Jäske und Grein in
der 33.Minute zu. Sie spielten in Unterzahl die
Hintermannschaft der Gäste aus und Andre Grein schob zum
2:4 ein. Die Antwort der Huskies kam umgehend in der
36.Minute durch Neuzugang Vincenz Mayer mit dem 2:5.
Manuel Klinge erhöhte kurz vor der Pause noch auf 2:6.
Im letzten Drittel schwanden den Moskitos, die ohne
Lüttges, Schmitz, Linda, Pompino und Kopp antreten
mussten, zusehends die Kräfte. Kassel war nun deutlich
überlegen und kam noch zu vier weiteren Toren. „Ich kann
meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. Sie hat
gekämpft, die Moral hat jederzeit gestimmt und wir haben
uns selber gute Chancen erarbeitet. Leider sind wir vor
dem Tor nicht abgeklärt genug gewesen. Vom Spielverlauf
hätten wir sicher ein besseres Ergebnis verdient
gehabt“, trauerte Trainer Jan Vondracek den vergebene
Chancen hinterher.
Zu den Vorfällen mit den Essener Zuschauern nach dem
Spiel nahmen Torsten Schumacher und Michael Rumrich
Stellung: „Wir distanzieren uns ganz klar von diesen
Zuschauern. Das sind keine Fans für uns und wir werden
daraus unsere Konsequenzen ziehen. Wir werden ein
solches Verhalten bei uns ganz sicher nicht tolerieren.
Solche Leute und ein solches Verhalten gehören nicht zu
den Moskitos. Bei den Fans der Kassel Huskies können wir
uns dafür nur entschuldigen.“
Moskitos Essen – EC Kassel Huskies 2:10 (0:3 | 2:3 |
0:4)
Die Tore: 0:1 (6.) Heinrich (Roedger, Mikesz), 0:2 (7.)
Kostyrev (Valenti, Böhm), 0:3 (17.) Klinge (Christ,
Sikora), 1:3 (21.) Scharfenort (Grein, Brinkmann – PP1),
1:4 (24.) Robitaille (Klinge, Sikora – PP1), 2:4 (33.)
Grein (Jäske, Fischbach – UZ1), 2:5 (36.) Mayer (Grund
J., Heinrich), 2:6 (40.) Klinge (Grund E, Sikora), 2:7
(47.) Klinge (Hilgenberg, Christ), 2:8 (48.) Klinge
(Christ, Mayer), 2:9 (54.) Christ (Klinge, Mayer – PP2),
2:10 (58.) Robitaille (Valenti, Berendt – PP1)
Strafminuten:
Moskitos Essen - 16
Kassel Huskies - 12 + 10 Sikora (Versuchter Stockstich)
Schiedsrichter: - Krawinkel
Zuschauer: 612
Die Spieler des Abends:
Moskitos Essen: Max Piotrowski
Kassel Huskies: Manuel Klinge
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Huskies siegen auch in Essen klar
Ohne den berufsbedingt verhinderten Patrick Schädel,
aber dafür mit dem neuen Förderlizenzler Vincenz Mayer
schlugen die Huskies am gestrigen Abend die Moskitos
Essen mit 10:2 (3:0; 3:2; 4:0).
Bereits mit dem ersten Angriff hätte Sven Valenti seine
Mannen in Front bringen können, allerdings scheiterte er
bei seiner Doppelchance an Moskitos-Keeper Oster und dem
Außenpfosten. Den Führungstreffer besorgte aber dann
Alexander Heinrich in der 6. Spielminute, indem er durch
die Essener Defensive tanzte und mit der Rückhand
vollendete. Und nur eine knappe Minute später legten die
Huskies in Person von Artjom Kostyrev nach, der einen
Valenti-Schuss unhaltbar abfälschte. Trotz oder
vielleicht gerade aufgrund dieser klaren frühen Führung
erlaubten sich die Huskies aber im weiteren Verlauf des
Anfangsdrittels einige kleine Nachlässigkeiten in der
Defensive und konnten von Glück reden, dass stets Martin
Fous zur Stelle war oder ihre Gegner sogar das leere Tor
verfehlten. In der Offensive konnte sich immer wieder
Debütant Vincenz Mayer auszeichnen, der glänzend mit
seinem Sturmpartner Julian Grund harmonierte.
In der 17. Spielminute trug sich Manuel Klinge zum
ersten, aber nicht zum letzten Mal in die
Torschützenliste ein. Bullygewinn Sikora – Direktschuss
Klinge hieß das altbewährte Rezept zum 0:3-Torerfolg.
Offensichtlich waren unsere Jungs zu Beginn des zweiten
Drittels noch mit den Gedanken in der Kabine, denn sie
wurden bereits nach 39 Sekunden eiskalt erwischt. In
Überzahl – Manuel Klinge hütete die Strafbank – traf
Verteidiger Dominik Scharfenorth aus kurzer Distanz zum
1:3-Anschlusstreffer. EJK-Eigengewächs Alexander
Brinkmann, der nun zwecks Studium in Nordrhein-Westfalen
weilt, hatte ihn toll in Szene gesetzt. Dieser erste
Gegentreffer kam allerdings einem Weckruf für unsere
Schlittenhunde gleich, denn im Wissen um den keineswegs
sicheren Sieg konzentrierten sie sich fortan wieder auf
die Offensive: Zunächst bekamen Julian Grund und Vincenz
Mayer im Duett einige gute Torchancen, für den Treffer
sorgte aber dann der Oldie: In Überzahl lief die Scheibe
schnell über Klinge und Sikora zu Stéphane Robitaille,
der genug Zeit hatte, um den Puck zum 1:4 in den Winkel
zu befördern. Das gab den Huskies wieder Sicherheit –
bezeichnend dafür war eine Phase in Unterzahl, in der
Valenti, Sikora und Co. den Puck fast eine Minute in
ihren eigenen Reihen hielten und so wertvolle Zeit von
der Uhr nahmen.
Die nimmermüden Gastgeber setzten den spielerisch
überlegenen Huskies aber Kampfkraft und Moral entgegen
und hatten Pech, als Maris Krumnisch in der 31. Minute
nur den Pfosten traf. Für ihren tollen Einsatz wurden
die Moskitos wenig später auch belohnt – in Unterzahl!
Die Paradeformation der Huskies um Sikora und Co.
agierte zu passiv und ließ sich trotz personeller
Überlegenheit im eigenen Drittel einschnüren. Essens
Kapitän André Grein markierte letztlich aus kurzer
Distanz den 2:4-Anschluss.
Daraufhin besannen sich die Huskies aber wieder auf ihre
Fähigkeiten und legten vor der Pause noch zweimal nach:
Zunächst traf Vincenz Mayer vom Bully weg in seinem
ersten Spiel für die Huskies zum 2:5, und 30 Sekunden
vor Drittelende traf Manuel Klinge nach schneller
Kombination über Emanuel Grund und Martin Sikora zum
2:6.
Bereits zu Beginn des Schlussabschnitts wurde deutlich,
dass der jungen Essener Mannschaft die Kräfte schwanden.
Die Huskies hingegen taten nicht mehr als nötig, um das
Ergebnis zu verwalten. Bis zum nächsten Torerfolg
dauerte es bis zur 47. Spielminute, in der Manuel Klinge
doppelt zuschlug: Zunächst traf er mit einem krachenden
Schlagschuss zum 2:7 und legte nur 25 Sekunden später
aus kurzer Distanz das Achte nach.
In dieser Phase drohten die Moskitos komplett
auseinander zu brechen, denn Böhm, Kostyrev und Berendt
vergaben innerhalb weniger Sekunden weitere glänzende
Möglichkeiten.
Bis zum Spielende wurden die Hoffnungen der über 100
mitgereisten Huskiesfans auf einen zweistelligen Sieg
aber doch noch erfüllt. In Spielminute 54 traf Michael
Christ bei doppelter Überzahl per Abpraller ins leere
Tor zum 2:9 und knapp drei Minuten vor Schluss stocherte
Stéphane Robitaille – ebenfalls im Powerplay – den Puck
zum 2:10 Endstand über die Linie.
Ein hochkonzentrierte Auftritt und klarer Sieg unserer
Schlittenhunde, der im Ergebnis möglicherweise zwei bis
drei Tore zu hoch ausfiel.
Am morgigen Sonntag soll die Aufholjagd fortgesetzt
werden. Gegner in der Kasseler Eissporthalle ist das
Tabellenschlusslicht aus Netphen.
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Bulldogs zwingen Eisbären in die Verlängerung
Spitzenspiel gegen die Hammer Eisbären endet knapp mit
3:4 n.V.
Über 500 Zuschauer fanden am Freitagabend den Weg in die
Eissporthalle Unna und sahen ein spannendes und
atemberaubendes Spiel beim Derby des Königsborner Jugend
Eishockey Clubs gegen den LH Hamm, welches erst in der
Verlängerung und 11 (!) Sekunden vor dem
Penaltyschiessen mit 3:4 endete.
Die Stimmung in der Eissporthalle war besser denn je,
und auch nach dem man mit 1:2 in die erste Pause ging
wurde es auf der vollen Stehplatztribüne nicht leiser.
Durch einen Doppelpack binnen 45 Sekunden konnten die
Eisbären gegen die Bulldogs bereits nach 6 Minuten mit
zwei Toren in Führung gehen und hatten somit den
besseren Start als die Hausherren. Wachgerüttelt durch
den schnellen Rückstand drehten die Bulldogs nun das
Tempo hoch und erarbeiteten sich so zahlreiche
Torchancen. Allerdings dauerte es bis zur 18.
Spielminute bis eine der Torchancen der Bulldogs im Tor
der Gäste untergebracht werden konnte. In Überzahl war
es der Tscheche Michal Besouzka, der nach Vorarbeit von
Igor Furda und Lars Gerike den Anschlusstreffer erzielte
und so die Spannung bereits vor der Pause wieder zurück
ins Spiel brachte.
Während im ersten Drittel zunächst die Eisbären stärker
agierten als die Bulldogs, drehte sich das Blatt im
zweiten Drittel und so konnte lediglich Gästekeeper
Voigt den Ausgleich verhindern und vereitelte zahlreiche
Alleingänge der Königsborner Stürmer. Erst als Mitte des
zweiten Drittels innerhalb weniger Minuten zunächst
Michal Besouzka und anschließend Wolfgang Hrstka auf die
Strafbank mussten, wendete sich das Blatt erneut und
somit stand Bulldog-Torwart May erneut unter
Dauerbeschuss, allerdings gelang den Gästen kein
weiterer Treffer und somit blieb das Mittel-Drittel
torlos.
Im letzten Drittel drehten die Bulldogs wieder auf und
wollten den Ausgleich grade zu erzwingen. Und bereits 3
Minuten nach Wiederanpfiff konnte André Kuchnia den
verdienten Ausgleich erzielen, was den Bulldogs, aber
auch den Gästen nicht genug war. Somit erarbeiteten sich
beide Mannschaften erneut zahlreiche Torchancen, ehe
Kapitän Igor Furda die Hausherren mit 3:2 in Führung
brachte. Die Vorarbeit kam von Michal Besouzka und
Neuzugang Patric Schnieder. Doch noch waren 10 Minuten
zu spielen und somit konnten die Gäste 6 Minuten vor
Ende der regulären Spielzeit mit einen kuriosen Treffer
durch Ex-Bulldog Matthias Potthoff den Ausgleich
erzielen. Zunächst wurde der Treffer vom Schiedsrichter
nicht anerkannt, da Torwart May deutlich behindert
wurde, allerdings ließ das Schiedsrichtergespann sich
nach einer längeren Diskussion mit den Hammer Spielern
beeinflussen und erkannten plötzlich doch den
Ausgleichstreffer nach einigen Minuten an. Somit ging es
in eine 5 Minütige Verlängerung.
Hier wurde nun ohne große Unterbrechung mit 4 gegen 4
weitergespielt, Sieger sollte das Team sein, dass den
ersten Treffer erzielt. Bereits nach wenigen Sekunden
konnten die Bulldogs den Gästekeeper überwinden,
allerdings traf Igor Alexandrov mit seinem
Rückhandschuss nur den Pfosten und somit ging es bis in
die letze Minute rein, bis schließlich 15 Sekunden vor
dem Ende noch einmal ein Bully im Königsborner Drittel
gespielt werden sollte. Die Gäste nahmen eine Auszeit
und konnten so eine Taktik absprechen, wie sie noch den
Siegtreffer erzielen und so den Zusatzpunkt ergattern
können. Dies gelang ihnen auch und als sich bereits alle
auf eine Entscheidung im Penalty-Schießen eingestellt
haben, traf es die Königsborner 11 Sekunden vor dem Ende
mitten ins Herz, als Jiri Svejda den Siegtreffer für die
Eisbären erzielte.
Trotz der Niederlage konnten die Bulldogs einen Punkt
erzielen und stehen somit punktgleich mit Bad Nauheim
auf dem vierten Tabellenplatz. Das nächste Spiel findet
am kommenden Freitag um 20 Uhr in der Eissporthalle Unna
statt, zu Gast werden an diesem Abend die Kasseler
Huskies sein, die vor zwei Jahren noch in der Deutschen
Eishockey Liga aktiv waren.
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Die
Hammer Eisbären feiern den Derbysieg nach Verlängerung
Das Team von Trainer Carsten Plate gewann die Partie
beim Königsborner JEC mit 4:3 nach Verlängerung. Anbei
ein Bericht mit Bitte um Veröffentlichung.
„Wir wollten den Heimsieg in Unna“, skandierten die
Anhänger der Hammer Eisbären vor der Partie. Und die
mehr als 300 mitgereisten Fans der Hammer unter den 550
Zuschauern in der Eissporthalle am Ligusterweg bekamen
ihn. Das Team von Trainer Carsten Plate gewann das Derby
in der Oberliga West beim Königsborner JEC mit 4:3 (2:1,
0:0, 1:2, 1:0) nach Verlängerung.
Hamms Trainer Carsten Plate atmete nach der Entscheidung
durch Jiri Svejda elf Sekunden vor dem Ende der
Verlängerung erst einmal kräftig durch, denn „eigentlich
hätte es nach dem zweiten Drittel schon 6:1 für uns
stehen können“, meinte der 39-Jährige angesichts der
Chancenverwertung seiner Truppe. „Das war unser größtes
Manko. Aber an sich bin ich mit dem Spiel recht
zufrieden, auch wenn wir vielleicht einen Punkt zu wenig
mitnehmen.“
Tatsächlich waren die Eisbären nach einer kurzen Phase
des Abtastens, in der die Kontrahenten engagiert und
konzentriert wirkten, das bessere Team auf dem Eis. Kurz
nachdem Malte Bergstermann aus spitzem Winkel eine
Möglichkeit vergeben hatte (5.), brachte Milan Vanek die
Gäste mit 1:0 in Führung (6.). Nur wenig später
verwertete Christian Gose einen Abpraller von Sebastian
Licau zum 2:0 (7.).
Die Eisbären hatten die Partie in dieser Phase bestens
im Griff, ließen auch in der Defensive wenig bis gar
nichts zu. In der Offensive drückte jedoch der Schuh:
Matthias Potthoff tanzte die Königsborner Defensive aus
und verzog nur knapp (11.) und Licau (13.) bezwang
KJEC-Keeper Sebastian May ebenso wenig wie Robin Loecke
(15.). In der 19. Minute nutzten die Bulldogs jedoch
eine Überzahl aus – es war die erste in einer insgesamt
fairen Begegnung – und verkürzten durch Michal Bezouska
auf 2:1 (19.).
Marc Polter mit einer Doppelchance (23.), Potthoff
zweimal nach Zuspiel von Jiri Svejda (28. und 29.),
Vanek gegen den Pfosten (28.) oder Christian Nieberle
aus der Drehung nach Bergstermann-Pass (32.) – die
Hammer waren weiter überlegen, münzten dies jedoch nicht
in weitere Treffer um. Währenddessen wurde die Begegnung
zunehmend umkämpfter, so dass auch Unna Akzente setzte –
wie in der 32. Minute durch Bezouska, dessen Schuss
Eisbären-Goalie Benjamin Voigt jedoch problemlos
parierte (32.). Eine große Möglichkeit zum dritten
Treffer vergaben die Gäste in der 39. Minute, als der
Königsborner Schlussmann einige Meter herausgeeilit war,
die Scheibe dabei aber passieren ließ. Ehe Vanek dies
jedoch für die Gäste nutzten konnte, war ein KJEC-Akteur
zur Stelle (39.). Vor der Pause scheitere Gose an May
(40.).
André Kuchina brachte die Hausherren dann gänzlich in
die Partie zurück und glich zum 2:2 aus (43.), ehe Igor
Furda Unna erstmals in Front gebracht hatte (2:3, 50.).
Vanek egalisierte dann auf 3:3 (54.) – unter heftigen
Protest der Königsborner, die Foulspiel an den im Tor
liegenden May reklamierten. „Das war sicherlich eine
gute Schiedsrichter-Entscheidung“, kommentierte Plate,
dem aber auch nicht entgangen war, „dass die Jungs sich
gut zurück gearbeitet haben und immer den größeren
Siegeswillen gezeigt haben“, so der Ex-Profi. So kam es
zur Verlängerung, in der Svejda nach gewonnenem Bully im
Königsborner Dritter durch Potthoff die Scheibe zum 4:3
in die Maschen drosch.
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EHC Netphen schlägt sich wacker
1:7-Niederlage gegen EHC Dortmund – Ehrentreffer von
René Sting
Der EHC Netphen hatte am Freitagabend die „Elche“ des
EHC Dortmund zu Gast. Dabei bot sich bei der 1:7 (0:3
0:2 1:2)-Niederlage den Zuschauern wieder ein Duell
zweier Teams mit unterschiedlichen Voraussetzungen.
Während alle Spieler beim EHC Netphen neben dem
Eishockeyspielen noch arbeiten gehen um sich ihr täglich
Brot zu verdienen, ist die Einnahmequelle dafür bei den
Spielern des EHC Dortmund das Eishockeyspielen. In
Dortmund finden die Spieler Profibedingungen vor und
können sich voll und ganz auf den Sport konzentrieren.
Der EHC Netphen , der ohne Falk Elzner und Patrick
Schnieder aber mit Matti Stein (nach Leistenverletzung)
auflief, zeigte eine kämpferisch gute Leistung, spielte
defensiv diszipli-niert und hatte mit Nils Isselhorst
einen Goalie im Kasten, der sich einige Male auszeichnen
konnte. „Wir wollten heute defensiv gut stehen und haben
das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, so ein
trotz der Niederlage zufriedener EHC-Trainer Reinhard
Bruch. Durch die individuelle Stärke der Spieler aus
Dortmund boten sich zwangsläufig Einschussgelegenheiten,
die allerdings meistens nicht herausgespielt waren,
sondern durch Einzelaktionen hervorgerufen wurden. Der
EHC Netphen war dabei nicht ganz chancenlos, wenn sich
die Möglichkeit bot, spielten sie schnell nach vorne und
hätten mehr als nur den Ehrentreffer von René Sting zum
1:6 verdient gehabt. So mussten sie sich am Ende mit
einer 1:7-Niederlage abfinden, die um einiges niedriger
ausgefallen ist als vor dem Spiel erwartet.
Torfolge: 0:1 Schmerda (4. – Vorarbeit Schlicht, Pohanka);
0:2 Martens (8. – Clusen, Neumann); 0:3 Schmerda (19. –
Finkenrath, Clusen PP); 0:4 Pohanka (31. – Koziol,
Clu-sen); 0:5 Petrozza (32. – Martens, Michel); 0:6
Koziol (42. – Pohanka PP); 1:6 Sting (53. – Harnesk,
Oertel PP); 1:7 Michel (54. – Petrozza, Martens)
Schiedsrichter: Daniels – Heu, C. Sauer
Strafzeiten:
EHC: 10
EHC Dortmund: 2
Zuschauer: 246
Aufstellung:
EHC
Isselhorst (Sirringhaus) - Kutzner, Zech, Schäfer,
Harnesk, Isselhorst, Weil - Linke, Tim Bruch, André
Bruch, Kousek, Sting, Walther, Breker, Stein, Oertel
EHC Dortmund
Finkenrath (ab 41. Kremer) – Kirschbauer, Kreuzmann,
Orendorz, Neumann, Eickmann, Clusen, Ortwein – Michel,
Martens, Schmerda, Richter, Stähle, Pohanka, Bobon,
Koziol, Petrozza, Streser, Schlicht
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Elche gewinnen erwartungsgemäß in Nethpen mit 1 : 7
EHC Netphen - EHC Dortmund 1 : 7 (0:3,0:2,1:2)
Viele verpasste Torchancen und mit Stephan Kreuzmann
(Platzwunde an der Unterlippe) sowie Vitali Stähle
(Oberschenkel) zwei verletzte Spieler, das war die
nüchterne Bilanz beim 7:1-Auswärtserfolg des EHC
Dortmund am Freitagabend beim EHC Netphen. Zwei schnelle
Treffer zu Beginn stellten frühzeitig die Weichen auf
den erwarteten Sieg der Elche, das 2:0 durch Ryan
Martens war gleichzeitig das 500. Tor der Dortmunder in
der Oberliga. Spätestens nach dem Doppelschlag in der
31. bzw. 32. Minute zum 5:0 war alles klar, immerhin
konnten die heimischen Fans im Sportpark Siegerland in
der 53. Minute den Ehrentreffer feiern. Den Schlusspunkt
setzte Philipp Michl mit einem sehenswerten Alleingang.
Am Sonntag gastieren um 19 Uhr die Essener Moskitos im
Eissportzentrum Westfalenhallen. Mit einem Heimsieg
könnten die Westfalen Elche ihren Vorsprung an der
Tabellenspitze weiter festigen, allerdings darf die
Aufgabe nicht unterschätzt werden, denn neben den
Langzeitausfällen von Nils Liesegang und Benedikt
Kastner wird Elche Sportchef Frank Gentges nun wohl auch
auf Stephan Kreuzmann und Vitali Stähle verzichten
müssen.
Einen Nachtrag zum Auswärtssieg des EHC Dortmund in
Duisburg vom vergangenen Sonntag gibt es auch noch zu
vermelden. In einer Presse-Nachbetrachtung wurde Frank
Gentges sinngemäß zitiert, dass mit ihm als Trainer die
Füchse das Spiel nicht verloren hätten. Der EHC
Cheftrainer möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass
diese unkollegiale Äußerung so nicht von ihm stammt.
Dies hat er den Duisburger Verantwortlichen auch bereits
mitgeteilt.
Torfolge:
0:1 (04.) Michael Schmerda
0:2 (08.) Ryan Martens
0:3 (19.) Michael Schmerda
0:4 (31.) Branislav Pohanka
0:5 (32.) Frank Petrozza
0:6 (42.) Christoph Koziol
1:6 (53.) Rene-Uwe Sting
1:7 (54.) Philipp Michl
Strafminuten: EHCN 10 - EHCDO 2
Zuschauer: 246
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (ab 41. Minute) – Florian Kirschbauer [2],
Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel
Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas
Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan
Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18],
Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon
[61], Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan
Streser [89], Dennis Schlicht [91]
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