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Spielbericht
Oberliga West 30. 10. 2011 |
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HEV mit zwei Gesichtern – und zwei Niederlagen
Vollkommen verändert, wenn auch mit dem komplett
gleichen Kader, zeigten sich die Ice Dragons am Samstag
Abend im heimischen Eisstadion „Im Kleinen Felde“. Knapp
700 Zuschauer, darunter auch 100 Gästefans, sorgten für
eine fantastische Atmosphäre, die auch in der
anschließenden Presskonferenz von beiden Coaches gelobt
wurde.
So unterschiedlich die Vorausstzungen der beiden Teams,
so unterschiedlich war auch die Herangehensweise
an das Spiel. Während die mit Profis gespickten Gäste
mit hohem Tempo und viel Druck versuchten, dass von Lars
Morawitz hervorragend gehütete Tor unter Beschuss zu
nehmen, setzten die Ice Dragons auf harte Arbeit in der
Defensive und suchten ihr Heil in vereinzelten, aber
immer wieder brandgefährlichen Kontern. Die Gäste wurde
im Herforder Drittel immer nach außen gedrängt, um so
keine einfache und freie Schussbahn auf
das Herforder Tor zu ermögliche, vorm Tor wurde
kompromisslos aufgeräumt. Auf der Gegenseite musste der
Frankfurter Goalie Dennis Schulz einige Male Kopf und
Kragen riskieren, hatte 2 mal Glück, dass die Scheibe
kurz vor der Linie liegen blieb. Die Gäste konnten dann
in der 16. Minute aus ihrer spielerischen Überlegenheit
Kapital schlagen, als Kevin Thau eine Vorarbeit von Tim
Bornhausen und Dominique Hensel zur 0:1 Führung nutzte,
von den Spielanteilen her hoch verdient. Doch der
Treffer warf die Gastgeber nicht um, sie blieben
konsequent bei Ihrer Linie und hielten den knappen
Rückstand bis zur Pause.
Im zweiten Drittel bissen sich die Gastgeber noch besser
in die Partie, es blieb spannend, wenn auch vorerst
keine Tore fielen. Kurz vor Schluss des Drittels ging es
dann aber ganz schnell! In der 38. Minute fing Fraser
Smith eine Scheibe ab, lief auf den Frankfurter Torwart
zu und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden, der
Schiedsrichter entschied auf Penalty! Smith lief an,
verzögerte, Dennis Schulz im Frankfurter Tor verlor die
Nerven, und verschob mit den Schlittschuhen das Tor,
noch bevor Smith geschossen hatte. Der Schiedsrichter
entschied auf technisches Tor, die Ice Dragons hatten
das Spiel ausgeglichen. Und es lief noch immer die 38.
Minute, als Marc Keller einen Konter fuhr, auf den
mitgeeilten Danny Reiss zurücklegte der dann die Ice
Dragons mit 2:1 in Führung brachte! Die Halle kochte!
Doch die Frankfurter reagierten prompt. Nur 30 Sekunden
später glich Jan Barta nach Vorlage von Alexander
Althenn und Simon Barg aus. Wer jetzt dachte, das wars
in diesem Drittel, hatte jedoch die Rechnung ohne
Florian Kiel gemacht. Er erkämpfte sich die Scheibe an
der gegnerischen blauen Linie, spielte zu Josh Piro, der
legte ab zu Danny Reiss und der spielte erneut Florian
Kiel an. 3 schnelle Schritte, ein Schlagschusshammer von
der blauen Linie und Dennis Schulz blieb nur das
nachsehen, 5 Sekunden vor der Pause führten die Ice
Dragons plötzlich mit 3:2! Dies war dann auch der
Zwischenstand zur Pause, die Sensation lag in der Luft!
Die Frankfurter wechselten im letzten Drittel den
Torwart, Christian Wendler kam für Dennis Schulz.
Anschließend mühten sich Gäste um zurück ins Spiel zu
kommen, erzeugten Dauerdruck auf Lars Morawitz, der
jedoch über sich selbst hinauswuchs und anschließend zu
Recht zum Herforder Spieler des Spiels gewählt wurde.
Doch in der 45. Minute war auch Morawitz machtlos, als
Ryan Fairbarn auf Vorlage von Simon Barg und Max Seyller
den Ausgleich erzielte. Die Ice Dragons wirkten ein
wenig geschockt, die Gäste machten nun mächtig Alarm!
Knapp 10 Minuten vor Schluss gingen sie dann in Führung,
Alexander Althenn nutzte eine Vorarbeit von Christopher
Kasten und Marco Müller zum 3:4. Und nur gut eine Minute
später brachte Max Seyller die Löwen auf Vorarbeit von
Sven Breiter und Alexander Althenn sogar mit 3:5 in
Führung, der Widerstand der Ice Dragons schien
gebrochen. Dazu kamen nun einige dumme Strafzeiten, so
dass die Löwen viel Zeit in Überzahl verbrachten.
Erstaunlicherweise jedoch hatten die HEV Cracks gerade
in gegnerischer Überzahl hervorragende Torchancen. Und
konnten sogar eine nutzen! Fraser Smith startete durch,
überlief zwei Frankfurter Spieler, legte ab auf Josh
Piro, der den mitgelaufenen Danny Reiss bediente. Dessen
Schlagschuss konnte Christian Wendler nur prallen lassen
und Smith versenkte die Scheibe zum 4:5 Anschluss in die
Maschen. Der Jubel auf den Rängen kannte keine Grenzen
und auch die HEV Cracks schienen Morgenluft zu
schnuppern. Einzig ein Treffer wollte Ihnen nicht
gelingen. Kurz vor Schluss nahm Coach Bruce Keller eine
Auszeit, um noch einmal letzte Anweisungen zu geben. Was
auch immer die Anweisungen waren, sie wurden Makulatur,
als Josh Piro 20 Sekunden vor Schluss noch eine
Strafzeit kassierte. Doch Aufgeben wollten die Ice
Dragons nicht, kamen mit der Schlusssirene nochmal zur
Ausgleichschance, konnten sie jedoch nicht nutzen. Am
Ende wurden die HEV Cracks aber dennoch gefeiert, hatten
sie den klar favorisierten Gästen doch alles abverlangt!
Torfolge:
0:1 Thau/Bornhausen/Hensel (15:22); 1:1 Smith (37:03)
Penalty; 2:1 Reiss/M.Keller (37:58);
2:2 Barta/Althenn/Barg (38:24); 3:2 Kiel/Reiss/Piro
(39:55); 3:3 Fairbarn/Barg/Seyller (44:20);
3:4 Althenn/Kasten/Müller (50:07); 3:5 Seyller/Breiter/Althenn
(51:35); 4:5 Smith/Reiss/Piro (54:40) UZ1
Strafminuten:
Herford 16
Frankfurt 6
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Hockeynacht in Herford: Müde Löwen siegen
Die Löwen haben rund 24 Stunden nach der Derbyniederlage
gegen Bad Nauheim einen 5:4-Sieg eingefahren
Rund 24 Stunden nach der Derbyniederlage gegen Bad
Nauheim, mussten die Löwen heute schon wieder ran.
Diesmal reichte es gegen den Herforder EV zu einem
5:4-Auswärtssieg.
Am Ende fiel das Ergebnis knapper aus als gedacht. Doch
der Reihe nach: Im ersten Abschnitt übernahmen die
Löwen, für die Dennis Schulz heute von Beginn an im Tor
stand, die Kontrolle über die Partie, verpassten aber
einen frühen Treffer zu erzielen.
In der 16. Spielminute war es dann endlich soweit, als
die Löwen von rund 150 mitgereisten Fans die Führung
durch Dominique Hensel erzielten. Im zweiten Abschnitt
plätscherte das Geschehen dahin, die Löwen mit viel mehr
Spielanteilen, doch trotz der Dominanz ließ ein weiterer
Treffer aus sich Warten.
Dann drehte sich die Partie in der 38. Spielminute dank
eines Penaltys, der die Hausherren zugesprochen kamen,
komplett: Fraser Smith verwandelte den Alleingang und
glich aus. Wenige Augenblicke später landete der Puck
wieder im Löwen Tor, Herford in Front mit 2:1.
Doch Jan Barta glich umgehend wieder aus, doch damit
waren die verrückten Minuten in Herford noch nicht
vorbei. Denn Florian Kiels Distanzschuss fand den Weg
ins Gehäusse, 3:2 Führung für die Gäste. Zwei völlig
verrückte
Minuten gingen durch die Pausensirene zu Ende.
Im Schlussabschnitt übernahm Christian Wendler das Tor
der Löwen, die nun alles daran setzten, das Ende des
zweiten Drittels vergessen zu machen und dafür nochmal
alle Kräfte mobilisierten.
Schließlich war es Ryan Fairbarn (45.), dem der
erlösende Ausgleich gelang, Alex Althenn schoss die
Löwen (50.) wieder in Führung und Max Seyller (53.)
erhöhte auf 5:3.
Herford kam durch Fraser Smith (56.) nochmal heran, aber
letztlich hielt die knappe Führung bis zum Ende der
Partie.
Am kommenden Freitag, den 4. November 2011, steht das
nächste Heimspiel für die Löwen Frankfurt auf dem
Programm. Dann kommt Spitzenreiter Dortmund in die
Eissporthalle Frankfurt (Spielbeginn 19:30 Uhr).
Herforder EV - Löwen Frankfurt 4:5 (0:1; 3:1; 1:3)
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4:3-Derbysieg gegen die Duisburger Füchse!
Mehr als 900 Zuschauer kamen am Sonntagabend an den
Sandbach, um das Derby zwischen den Ice Aliens und dem
EV Duisburg zu erleben. Die Außerirdischen siegten in
einem nervenaufreibenden Spiel mit 4:3 und machen einen
Sprung auf Platz 5.
Dieses Derby hatte alles zu bieten, was das
Eishockey-Herz höher schlagen lässt: Spannung, Emotionen
und eine tolle Atmosphäre. Den besseren Beginn hatten
die Ratinger Ice Aliens in diesem Spiel. Im ersten
Drittel diktierten sie die Partie und ließen nur wenige
Torchancen der Duisburger zu. Bereits in der 5.
Spielminute gingen sie in Überzahl in Führung, als der
Kanadier Lance Monych die schwarze Scheibe im Tor der
Duisburger unterbrachte. Trotz zahlreicher weiterer
Möglichkeiten, sollte vor der ersten Pause kein Tor mehr
fallen, so dass beide Teams beim Stand von 1:0 in die
Kabine gingen.
Ab der zwanzigsten Minute fanden die Gäste von der Wedau
deutlich besser ins Spiel, auch wenn es gerade in diesem
Abschnitt zahlreiche Strafen gegen beide Teams regnete.
Aber auch die Emotionen auf dem Eis nahmen deutlich zu.
Zahlreiche kleine Rangeleien und versteckte Fouls
prägten den Mittelabschnitt, so dass Schiedsrichter
Gordon Schukies alle Mühe hatte, das Spiel nicht aus dem
Ruder laufen zu lassen. In dieser Phase des Spiels
konnte sich Torhüter Dennis Kohl, der zum ersten Mal in
dieser Saison von Beginn an spielte, bereits mehrfach
auszeichnen und hielt die knappe Führung der Ice Aliens.
Stattdessen traf Robby Hein in der 30. Minute zum 2:0
für die Ratinger. Die Füchse benötigten eine doppelte
Überzahl, um ihrerseits den ersten Treffer des Abends zu
erzielen. In der 34. Minute traf Matt MacKay zum 2:1.
Die Außerirdischen zeigten sich jedoch völlig
unbeeindruckt, behielten ihr druckvolles Offensivspiel
bei und erhöhten noch vor dem Pausenpfiff durch Lance
Monych und Artur Tegkaev auf eine komfortable
4:1-Führung.
Zu unschönen Szenen kam es dann im Kabinengang, als die
Mannschaften das Eis verließen. Ausgelöst durch völlig
überflüssige Provokationen kam es zu einer handfesten
Auseinandersetzung, nach der Michél Ackers auf Ratinger
Seite und der Duisburger Michael Hrstka jeweils zwei
Minuten wegen unnötiger Härte erhielten. Aliens-Trainer
Suarez ermahnte seine Spieler, im letzten Abschnitt
unbedingt die Nerven zu behalten und sich auf keine
weiteren Provokationen einzulassen. Und das war auch
dringend notwendig, denn die Duisburger warfen in den
letzten zwanzig Minuten alles nach vorn, wollten sich
keineswegs mit der Niederlage am Sandbach abfinden. So
kamen die Füchse durch MacKay und Fischbuch noch einmal
bis auf 4:3 heran, ein weiteres Tor sollte jedoch nicht
mehr fallen. Das hatten die Ice Aliens vor allem ihrem
Goalie Dennis Kohl zu verdanken. "Dennis hat in den
letzten Wochen geduldig auf seine Chance gewartet und
heute eine tolle Leistung abgeliefert", meinte
Aliens-Coach Larry Suarez nach dem Spiel.
Ratingen - Duisburg 4:3 (1:0, 3:1, 0:2)
Tore: 1:0 (5.) Monych, 2:0 (30.) Hein, 2:1 (34.) MacKay,
3:1 (38.) Monych, 4:1 (40.) Tegkaev, 4:2 (48.) MacKay,
4:3 (50.) Fischbuch
Strafminuten: Ratingen 18 + 10 Aminikia, Duisburg 20
Zuschauer: 908
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Aufholjagd kommt zu spät
Nach dem klaren Sieg am Freitag verlieren die Füchse mit
4:3 in Ratingen. Trotz kleinem Kader konnte man sich im
letzten Drittel noch einmal heran kämpfen, es reichte
aber nicht um etwas zählbares mit zurück nach Duisburg
zu nehmen.
Es lief nicht optimal für den EVD am Sonntag Abend.
Bereits nach fünf Minuten gingen die Aliens mit einem
Überzahltor in Führung. Anschließend wurde der ohnehin
schon kleine Kader, der in Ratingen zur Verfügung stand,
durch den Ausfall von Thomas Ziolkowski weiter
geschwächt. Nachdem er einen Puck ins Gesicht bekommen
hatte, musste er mit Verdacht auf Gehirnerschütterung
raus. Für den weiteren Spielverlauf standen Trainer
Franz Fritzmeier damit nur noch 13 Feldspieler bereit.
Im zweiten Drittel legte das Heimteam erneut in Überzahl
nach, ehe Matt MacKay zum Anschluss traf. Davon ließen
sich die Hausherren aber nicht beeindrucken. Bis zur
zweiten Drittelpause legten sie noch zwei Treffer nach,
so dass es mit einer 4:1 Führung in den Schlussabschnitt
ging. Und jetzt schienen auch die Füchse aufgewacht zu
sein. Durch Tore von Matt MacKay und Dennis Fischbuch
kämpfte sich das Team wieder heran, schaffte den
Ausgleich aber nicht mehr. „Die Aliens haben eine gute
Mannschaft. 30 Minuten Hockey reichen da nicht. Spielen
wir das ganze Spiel über so, wie im letzten Drittel,
gewinnen wir.“, kommentierte Franz Fritzmeier die Partie
angefressen. Somit blieb es bei den drei Zählern vom
Freitag an diesem Wochenende.
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Huskies landen Kantersieg über Netphen
Ohne Förderlizenzler Vincenz Mayer, aber dafür mit Adam
Ondraschek im Tor schlugen die Huskies am heutigen Abend
das Tabellenschlusslicht aus Netphen, das nur elf
Feldspielern einsetzte, mit 18:3 (3:0; 5:3; 10:0) und
landeten damit den dritten zweistelligen Sieg in Folge.
Von Beginn an wurden die Schlittenhunde ihrer
Favoritenrolle gerecht. Der Gast aus dem Siegerland
konnte sich zunächst nur mit relativ harmlosen Schüssen
aus der neutralen Zone auszeichnen, die Torhüter Adam
Ondraschek jedoch vor keine Probleme stellte. Das
Geschehen spielte sich stets vor dem Tor von EHC-Keeper
Hendrik Sirringhaus ab. In der 4. Spielminute musste
nach einem Valenti-Schlenzer noch die Latte für
Sirringhaus retten, zwei knappe Minuten später war er
jedoch gegen den platzierten Handgelenksschuss von
Kapitän Manuel Klinge machtlos. 1-0 für die Huskies, die
das Spiel weiter dominierten und erneut durch Klinge
nach toller Kombination über Sikora und Christ
nachlegten. Zehn Minuten waren zu diesem Zeitpunkt
gespielt und die Nordhessen waren mit 2:0 auf Kurs. In
der Folge gab es noch etliche weitere Möglichkeiten, die
Führung zu erhöhen, jedoch fehlte im Torabschluss die
letzte Konsequenz. Offensichtlich ermutigte dies den
Gast aus Netphen, der in der 19. Minute das erste Mal
richtig gefährlich vor Ondraschek auftauchte. Der
Torabschluss dieses Angriffs streifte aber knapp über
die Latte. 28 Sekunden vor Ende des Anfangsdrittels
zeigte dann ein Nachwuchsspieler den Arrivierten, wie
ein erfolgreicher Torabschluss aussieht: Nach Sikoras
Bullygewinn zog er aus dem Bullykreis direkt ab und
überwand Hendrik Sirringhaus zum dritten Mal an diesem
Abend.
Einiges deutete darauf hin, dass es ein entspannter
Abend für die 2.783 Fans und das Team der Kassel Huskies
werden sollte. Nach torlosen fünf Minuten im
Mittelabschnitt staunten die Anwesenden allerdings nicht
schlecht, als Netphens Verteidiger Florian Schäfer von
der blauen Linie einen harten Schlagschuss abfeuerte und
Adam Ondraschek zum ersten Mal in dieser Saison
überwand. Und als hätte das Tabellenschlusslicht Blut
geleckt, legte es 40 Sekunden später in Person von Andre
Bruch aus kurzer Distanz sogar noch mal nach. Staunende
Gesichter auf den Rängen und auf dem Eis – der EHC
Netphen war plötzlich aus heiterem Himmel wieder im
Spiel!
Zu sicher hatten sich die Huskies gefühlt, die nun aber
mit wütenden Angriffen antworteten. Julian Grund vergab
zunächst aus guter Position, dann scheiterte Manuel
Klinge an der Latte, machte es aber wenig später besser:
In Überzahl spielte er einen doppelten Doppelpass mit
Michi Christ und netzte zum 4:2 ein. Der Beginn eines
verrückten Torhagels im 15-Sekunden-Rhythmus: Nach
Klinges Tor bei 31:46 legte Alexander Heinrich bei 32:01
zum 5:2 nach. Jedoch kam die Antwort des Gastes prompt
und erneut nach 15 Sekunden. Michael Kousek tauchte frei
vor Ondraschek auf und hob den Puck in den oberen Winkel
– Netphen war wieder dran. Immerhin dauerte es daraufhin
sogar 32 Sekunden, ehe es wieder hinter Hendrik
Sirringhaus einschlug: Wieder war es Manuel Klinge, der
mit seinem vierten Tor des Tages auf 6:3 erhöhte.
Nach kurzer Phase der Überheblichkeit und Arroganz
hatten die Huskies das Spiel nun wieder im Griff.
Auszeichnen konnte sich EHC-Torhüter Sirringhaus bis zum
Drittelende aber noch mit zwei Riesenparaden! Zunächst
stoppte er mit der Fanghand spektakulär einen Schuss von
Sikora, der das leere Tor vor sich hatte und nur 30
Sekunden später entschärfte er einen Valenti-Versuch aus
ähnlicher Position mit den Schonern. Stehende Ovationen
vom Publikum für diese Aktionen.
Bis zur Pause fanden die Huskies aber dann doch noch
zwei Mal den Weg auf die Anzeigetafel: Alex Heinrich in
Überzahl und Niels Hilgenberg auf Vorlage von Julian
Grund mit seinem ersten Saisontor trafen zum siebten und
achten Mal für die Schlittenhunde.
Hilgenberg schien nun Gefallen am Toreschießen gefunden
zu haben, denn nach nur 62 Sekunden im Schlussabschnitt
traf er von der blauen Linie zum 9:3. Der Auftakt eines
Scheibenschießens, nach dem fahrigen Auftritt im zweiten
Drittel schien Chefcoach Jamie Bartman in der Pause die
richtigen Worte gefunden zu haben. Bis zur Schlusssirene
war fast jeder Schuss ein Treffer, die ausgepumpten
Gäste aus Netphen hatten nun endgültig nichts mehr
entgegenzusetzen. Die Herren Roedger, Engel, Mikesz,
Christ, Heinrich (2x), Berendt und Julian Grund (2x)
sorgten für einen am Ende mehr als deutlichen 18:3-Sieg.
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EHC Netphen unterliegt den Kassel Huskies
3:18-Niederlage gegen die Schlittenhunde – erstes Tor
von Florian Schäfer
Der EHC Netphen musste im Spiel gegen die Kussel Huskies
die nächste Niederlage einste-cken. In einem Spiel, in
dem die Netphener ohne Falk Elzner, Tim Bruch, Markus
Gieseler und Dennis Breker gingen, waren die Erwartungen
des EHC gegen die zweite Profimanns-haft binnen zwei
Tagen eher gering. Daher setzten die Netphener wieder
auf die Defensive und wollten mit schnellen Angriffe
Nadelstiche setzten. Dieses Konzept ging 30 Minuten auf.
Die Kassel Huskies rannten an, doch der EHC Netphen
verteidigte geschickt und ließ nur wenige klare Chancen
der Gastgeber zu. Dazu hatte er mit Hendrik Sirringhaus
einen Goalie im Kasten, der die einige Male sein Können
aufbieten konnte, um sein Tor sauber zu halten. Diese
Taktik ging sowohl im ersten Drittel wie auch in der
ersten Hälfte des Mittelabschnitts auf. Nachdem der EHC
nach dem ersten Drittel mit respektabel mit 0:3 hinten
lag, konnten sie zu Beginn des zweiten Drittels zwei
ihrer Nadelstiche in zählbares ummünzen. Mit einem
Doppelschlag in der 26. und 27. Spielminute durch das
erste Saison-tor von Florian Schäfer und André Bruch
kamen die Netphener auf 2:3 heran. Die Kasseler fanden
die passende Antwort und erhöhten schnell wieder auf
2:5. Das dritte Tor zum 3:5 der Netphener erzielte
Michal Kousek, nach dem der alleine auf das Tor zu lief
und den Torhüter schön verladen hat. Die Freude darüber
währte allerdings nur kurz, die Schlitten-hunde erhöhten
schnell wieder auf 3:6.
Gegen Ende des zweiten Drittels kam der Kräfteverschleiß
beim EHC Netphen, der nur mit zwei Reihen agieren
konnte, langsam zu Tage und setzte sich im letzten fort.
Die Gastge-ber wussten daraus Kapital zu schlagen und
legten weiter nach. Nach zwei Toren in der Schlußminute
im Mittelabschnitt ließen sie zehn Tore im
Schlußabschnitt folgen. So endete das Spiel mit 3:18.
Torfolge: 0:1 Klinge (6. – Vorarbeit Glusanok, Christ);
0:2 Klinge (10. – Christ, Sikora); 0:3 Schädel (20. –
Sikora); 1:3 Schäfer (27. – Oertel); 2:3 André Bruch
(27. – Oertel, Linke PP); 2:4 Klinge (32. – Christ,
Sikora PP); 2:5 Heinrich (33. – Valenti, Roedger); 3:5
Kousek (33.); 3:6 Klinge (33. – Christ, Sikora); 3:7
Heinrich (40. – Valenti, Grund PP); 3:8 Hilgenberg (40.
– Grund); 3:9 Hilgenberg (42. – Heinrich, Mikesz); 3:10
Roedger (42. – Heinrich, Mikesz); 3:11 Engel (43. –
Klinge, Grund): 3:12 Mikesz (45. – Roedger, Berendt);
3:13 Roedger (46. – Grund, Heinrich); 3:14 Christ (53. –
Valenti, Klinge): 3:15, Heinrich (54. – Hilgenberg,
Mikesz); 3:16 Berendt (56. – Böhm, Kostyrev); 3:17 Grund
(59. – Schädel, Christ); 3:18 Grund (60. – Heinrich)
Strafzeiten:
EHC: 8
Kassel Huskies: ---
Zuschauer: 2783
Schiedsrichter: Westrich – Faigle, Lamberger
Aufstellung
EHC
Sirringhaus (ab 42. Isselhorst) – Kutzner, Harnesk,
Schäfer, Zech – Sting, Oertel, André Bruch, Kousek,
Walther, Stein, Linke
Kassel Huskies
Ondraschek (Fous) – Engel, Robitaille, Valenti, Glusanok,
Hilgenberg, Grund, Manuel Klin-ge, Christ, Schädel,
Kostyrev, Sikora, Roedger, Böhm, Heinrich, Mikesz,
Grund, Berendt
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Hammer Eisbären feiern ungefährdeten-6:0 Sieg gegen
Krefeld
Die Hammer Eisbären feierten gegen den Krefelder EV
einen zu keiner Zeit gefährdeten 6:0 (1:0, 2:0,
3:0)-Erfolg – dennoch hätte die Ausbeute gegen den
Tabellenvorletzten der Eishockey-Oberliga West auch
höher ausfallen können, denn wie schon am Freitag in
Unna (3:2 n.V.) war die Chancenverwertung „unser großes
Manko“, stellte Trainer Carsten Plate fest.
Die Eisbären waren über die gesamten 60 Minuten die
bessere, spielbestimmende Mannschaft, kamen vor 589
Zuschauern in der Eissporthalle am Maxipark früh zu
nennenswerten Möglichkeiten. Wie in der vierten Minute,
als Malte Bergstermann nach gutem Zuspiel von Christian
Gose die Scheibe nicht richtig traf, oder als Milan
Vanek mit einer Direktabnahme erfolglos blieb (6.). In
der neunten Minute war der Bann dann gebrochen: Jiri
Svejda passte auf Matthias Potthoff, der sicher und mit
der nötigen Abgeklärtheit zum 1:0 einnetzte.
Krefeld war dagegen nur zu wenigen Möglichkeiten
gekommen. So vereitelte Hamms Goalie Benjamin Voigt
einen Konter von Matthias Wodrich (12.). Die Gastgeber
verpassten es dagegen, nachzulegen. Gose scheiterte aus
gut zwei Metern nach Zuspiel von Patrik Flasar (13.),
und der gegnerische Schlussmann Ken Passmann begrub die
Scheibe nach einem Schuss von Flasar unter sich (17.).
Auch im zweiten Drittel war der tschechische Verteidiger
gefährlich – und diesmal auch erfolgreich. Flasar
erhöhte nach einem Abpraller von Sebastian Licau auf 2:0
(21.), ehe er auch den dritten Treffer des Abends
markierte (26.). Doch die Hammer taten sich gegen die
tief stehenden Gäste unheimlich schwer dabei, ihre
Dominanz in weitere Treffer umzumünzen – Chancen dazu
hatten sie jedoch allemal, wie durch Vanek (29., 32.)
Flasar (30.) oder Marc Polter. „Wir haben viel zu
kompliziert gespielt“, monierte Plate. Vor allem in
Überzahl „wollten wir die Scheibe förmlich hereintragen“.
Zufrieden war der Coach jedoch mit der Arbeit nach
hinten, denn „wir haben nur sehr wenig zugelassen“ -
weshalb Goalie Voigt sich mit einigen Dehnübungen selbst
warm gehalten hatte. Ohne Sebastian Licau, der wegen
einer Schulterverletzung nach einem Bandencheck draußen
geblieben war, ging es in den Schlussabschnitt, in dem
sich nur wenig geändert hatte. „Wenn wir nicht
kompliziert gespielt haben, haben wir auch Tore
erzielt“, sagt Plate. Und genau dies war im
Schlussabschnitt der Partie der Fall. Im Nachsetzen
hatte Vanek einen Konter in Unterzahl zum 4:0 verwandelt
(55.), und nachdem Kapitän Nils Sondermann für Christian
Nieberle aufgelegt hatte, traf der Stürmer mit der
Rückennummer 84 zum 4:0 (57.). Nur 34 Sekunden später
war es erneut Vanek, der das 6:0 besorgte (59.).
So feierte Martin Köchling einen versöhnlichen Abschied:
Der 28-jährige Verteidiger hängt seine Schlittschuhe aus
beruflichen Gründen an den Nagel, will dem Verein aber
für andere Aufgaben weiterhin zur Verfügung stehen.
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Preussen kassieren Niederlage in Hamm
Mit einer 0:6 Niederlage kehren die Preussen aus Hamm
zurück. Die Krefelder Jungs hielten die Partie lange
offen. Der Tabellendritte aus Hamm tat sich sichtlich
schwer, konnte sich am Ende aufgrund seiner größeren
Routine jedoch durchsetzen. Fast 600 Zuschauer kamen in
das Eisstadion am Maxipark in Hamm und sollten einige
Tore zusehen bekommen. Eugen Schmidt,
Hauptschiedsrichter am gestrigen Abend, pfiff die Partie
in Hamm pünktlich um 18:30 Uhr an. Die Hausherren
begannen die Partie etwas verhalten und warteten ab, wie
die Gäste aus der Seidenstadt das Spiel angehen würden.
Man kannte sich ja bereits aus der Vorbereitung und da
hatten die Eisbären große Mühe sich gegen die Preussen
durchzusetzen. Die ersten Angriffe der Gastgeber
vereitelten die Preussen bestens. In der achten
Spielminute war es dann geschehen und Eisbär Matthias
Potthoff markierte die 1:0 Führung für Hamm. Am
Spielstand sollte sich bis zur Pausensirene nichts mehr
ändern.
Das zweite Drittel gehörte dann den Eisbären mit
freundlicher Unterstützung des Schiedsrichtergespanns.
Fast über die kompletten zwanzig Minuten spielten die
Preussen in Unterzahl. Bereits nach wenigen Sekunden
wurde die erste Strafzeit gegen den Preusse Oliver Mebus
angezeigt. Mit Hilfe des sechsten Feldspielers
überwanden die Eisbären den Preussenkeeper Ken Passmann
das zweite mal an diesem Abend. Das dritte Tor für die
Gastgeber fiel dann in Überzahl. Preusse Dennis
Appelhans saß für zwei Minuten wegen Hohen Stocks in der
Kühlbox. Positiv für die Gäste dabei, dass es das
einzige Unterzahltor an diesem Abend war, dass man
schlucken musste. Mit dem 3:0 Zwischenstand endete der
zweite Spielabschnitt.
Im letzten Drittel wollten die Preussen nochmal zeigen
dass man sich nicht so einfach geschlagen geben wollte.
Doch alle Versuche blieben spätestens am Hammer
Schlussmann Benjamin Voigt hängen. In den letzten fünf
Spielminuten versetzten die Eisbären den Preussen dann
den Stoß zur endgültigen Niederlage und zogen bis zum
Spielende mit 6:0 auf und davon. Die Preussen konnten
aufgrund individueller Fehler dagegensetzen und verloren
das Spiel mehr als verdient.
Fazit: Für die Preussen war die gestrige
Auswärtsniederlage ein erneuter herber Schlag. Die Jungs
um Coach Elmar Schmitz brauchen jetzt langsam aber
sicher mal wieder ein Erfolgserlebnis um aus dieser
Talfahrt herauszukommen.
Torfolge:
1:0 [08:07] Potthoff (Svejda, Vanek)
2:0 [20:43] Flasar (Pietzko, Licau)
3:0 [25:48] Flasar (Svejda, Potthoff)
4:0 [54:48] Vanek (Svejda, Voigt)
5:0 [57:40] Nieberle (Sondermann, Bergstermann)
6:0 [58:17] Vanek (Pietzko, Svejda)
Strafzeiten:
Hamm: 6
Krefeld: 14
Zuschauer:
589
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Elche auch heute ohne Shutout
EHC Dortmund - ESC
Moskitos Essen 6 : 1 (0:3,0:2,1:2)
Das erwartete Sechs-Punkte-Wochenende konnte der EHC
Dortmund verbuchen und am Sonntagabend an der
Strobelallee die Essener Moskitos mit 6:1 besiegen. Aber
wie schon zwei Tage zuvor in Netphen spiegelte das
Ergebnis in keinster Weise den Spielverlauf wieder. Vor
allem im zweiten Spielabschnitt fehlte es den Westfalen
Elchen gegen Essen an der entsprechenden Konzentration
im Verwerten der Torchancen. Symptomatisch war hier zum
Beispiel die 25. Spielminute, als eine sehenswerte
Kombination nicht erfolgreich abgeschlossen werden
konnte. Christoph Koziol wollte sich mit einem einfachen
Torschuss nicht begnügen. Aber auch den anderen Stürmern
fehlte das Zielwasser, so dass die Zuschauer knapp 32
Minuten lang auf einen Torjubel warten mussten. Die
Moskitos boten im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine gute
kämpferische Einstellung, brachten aber mit ihren
Kontern Benjamin Finkenrath im EHC-Gehäuse nur
gelegentlich in Bedrängnis. Bei den Elchen fehlte neben
dem langzeitverletzten Benedikt Kastner nur noch Vitali
Stähle (Muskelfaserriss im Oberschenkel). Kapitän
Stephan Kreuzmann stellte sich trotz seines Cuts an der
Lippe aus dem Freitagsspiel im Siegerland zur Verfügung
und auch Nils Liesegang war nur vier Wochen nach seinem
Fingerbruch überraschend wieder mit dabei.
Der EHC begann druckvoll, musste sich aber ab der 6.
Spielminute 90 Sekunden lang einer 3 gegen 5 Unterzahl
erwehren. Dies gelang recht problemlos gegen einen
Gegner, der sich zumeist auf die Defensive
konzentrierte. Als Elche Verteidiger Sebastian Eickmann
in der 10. Minute von der linken Seite abzog und zum 1:0
traf, da schien die Partie ihren erwarteten Verlauf zu
nehmen. Dies wurde durch das 2:0 nur drei Minuten später
untermauert, als Frank Petrozza in Überzahl abstaubte.
Dann aber folgten die bereits erwähnten 32 Minuten, die
EHC-Coach Frank Gentges an der Bande fast zur
Verzweiflung brachte. Chancen auf Chancen wurden
herausgeholt und die Moskitos hätten sich über einen
wesentlich klareren Rückstand nicht beklagen dürfen.
„Brotlose Kunst“ war noch eins der harmlosen Kommentare
von Frank Gentges. Im letzten Abschnitt gab es dann doch
noch die erwarteten Treffer. Zuerst schaffte Branislav
Pohanka in der 44. Minute im zweiten Versuch das 3:0,
dann schlug nur zwei Minuten später erneut Sebastian
Eickmann zum 4:0 zu. Die Moskitos wurden für ihren
Einsatz in der 47. Minute durch Alexander Brinkmann
belohnt. Für den (zu niedrigen) Endstand sorgten Michael
Schmerda (50. Minute) und Philipp Michl drei Minuten
später.
Am kommenden Wochenende warten zwei sehr
unterschiedliche Aufgaben auf den EHC Dortmund. Am
Freitag reisen die Westfalen Elche als Tabellenführer
zum aktuellen Zweiten in der Oberliga West, den
Frankfurter Löwen. Ab 19:30 Uhr wartet am Bornheimer
Hang sicherlich eine stimmgewaltige Kulisse auf den EHC.
Das nächste Heimspiel der Elche steht dann am nächsten
Sonntag ab 19 Uhr auf dem Programm. Dann kommt der
Herforder EV an die Strobelallee.
Torfolge:
1:0 (09:50) Sebastian Eickmann (Branislav Pohanka,
Niklas Clusen)
2:0 (12:08) Frank Petrozza (Florian Kirschbauer, Nils
Liesegang) +1
3:0 (43:54) Branislav Pohanka (Michael Schmerda,
Sebastian Eickmann)
4:0 (45:33) Sebastian Eickmann (Frank Petrozza, Ryan
Martens)
4:1 (46:56) Alexander Brinkmann (Miikka Jäske, Andre
Grein)
5:1 (49:34) Michael Schmerda (Dieter Orendorz, Niklas
Clusen)
6:1 (52:55) Philipp Michl (Florian Kirschbauer, Florian
Kirschbauer) +1
Strafminuten: EHCDO 6 - Moskitos 22
Zuschauer: 1044
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer
[2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22],
Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A),
Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl
[7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas
Richter [18], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61],
Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan
Streser [89], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
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Beim Spitzenreiter trotz der Niederlage gut verkauft
Die MOSKITOS haben sich beim Spitzenreiter EHC Dortmund
gut verkauft. Vor 1044 Zuschauern hielt man bis in das
letzte Drittel sehr gut mit und musste sich erst gegen
Ende des Spiels deutlich mit 1:6 geschlagen geben.
Wie schon im Spiel gegen Kassel wurde es auch gegen
Spitzenreiter Dortmund erst im letzten Drittel deutlich,
nach vierzig Minuten stand es lediglich 0:2 aus Sicht
der Moskitos. Dabei setzten die Dortmunder gleich von
Beginn an die Moskitos stark unter Druck. Nach den
ersten Minuten gelang es dem Essener Team dann aber sich
langsam zu lösen und erste Chance zu erarbeiten. Die
Führung schafften dennoch die Gastgeber. In der zehnten
Minute traf Sebastian Eickmann mit einem Sonntagsschuss
genau in den Winkel zum 1:0. Frank Petrozza erhöhte drei
Minuten später alleine vor dem Tor in Überzahl auf 2:0.
Die Chancen der Moskitos sorgten zunächst noch für wenig
Gefahr vor dem Dortmunder Tor.
Im zweiten Drittel gaben die Dortmunder zwar weiter den
Ton an, doch die Moskitos stemmten sich weiterhin gut
gegen die Angriffe der Gastgeber. Vor allem Torwart
Christoph Oster hielt das Spiel offen. Bei allen
Angriffen der Dortmunder war der Moskitoschlussmann
Endstation. Mit fortlaufender Zeit und fehlender Treffer
wurden die Gastgeber immer ungeduldiger und die
Zuschauer, die sich ein deutliches Schützenfest erhofft
hatten, unzufriedener. Im Spiel nach vorne waren die
Angriffe der Moskitos in dem Spielabschnitt dann auch
zielstrebiger, allerdings blieb ein Treffer hier aus.
Im letzten Drittel kam es dann wie bereits am Freitag
gegen Kassel. Die Moskitos, diesmal ohne Lüttges, Linda,
Pompino und Piotrowski angetreten waren, gerieten stark
unter Druck. Der Tabellenführer aus Dortmund spielte
seine individuelle Stärke und läuferische Klasse jetzt
gnadenlos aus und entschied das Spiel durch zwei
schnelle Treffer in der 44. und 46.Minute. In der
47.Minute sorgte Alexander Brinkmann für den
Ehrentreffer der Moskitos, ehe Dortmund in der 50. und
53.Minute zwei weitere Treffer zum 6:1 Endstand erzielen
konnte.
Trainer Jan Vondracek nach dem Spiel: „Ich bin ganz
zufrieden wie wir hier aufgetreten sind. Wie haben das
Spiel lange offen gehalten und Dortmund ein wenig ärgern
können.“
EHC Dortmund - Moskitos Essen 6:1 (2:0 | 0:0 | 4:1)
Die Tore: 1:0 (10.) Eickmann (Pohanka, Clusen), 2:0
(13.) Petrozza (Kirschbauer, Liesegang – PP1), 3:0 (44.)
Pohanka (Schmerda, Eickmann), 4:0 (46.) Eickmann
(Petrozza, Martens), 4:1 (47.) Brinkmann (Jäske, Grein),
5:1 (50.) Schmerda (Orendorz, Clusen), 6:1 (53.) Michl
(Kirschbauer, Richter – PP1)
Strafminuten:
Moskitos Essen - 22
Kassel Huskies - 6
Schiedsrichter: - Engelmann
Zuschauer: 1044
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