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Spielbericht
Oberliga West 04. 11. 2011 |
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Höchster Saisonsieg gegen den Außenseiter
Am Abend war zum ersten Mal das Team aus Netphen zu Gast
in der Scania Arena. Für das Schlusslicht der
Oberliga-West gab es aber nichts zu holen. Mit 16:0
kamen die Siegerländer gewaltig unter die Räder. Daniel
Huhn ist wieder ein Fuchs.
Es war der erwartete Klassenunterschied. Bereits nach
zwei Minuten eröffnete Nico Opree den Torreigen, der in
den kommenden 58 Minuten noch auf die Gäste zu kommen
sollte. Und bereits da hatte man das Gefühl, dass
Netphen an diesem Abend keine Chance haben würde. Zwar
ging man nach dem ersten Drittel nur mit 3:0 in die
Kabine, das Verhältnis der Torchancen sprach aber Bände.
Die Siegerländer kamen so gut wie nie überhaupt Mal in
das Drittel der Füchse. Zu halten gab es für Björn Linda
schon gar nichts.
Im zweiten Drittel machten es die Hausherren im
Abschluss dann besser. Die Chancenverwertung ließ aber
weiterhin zu wünschen übrig. Oft wollten es die
Duisburger zu schön machen, anstatt den Abschluss zu
suchen. Dennoch legte man im zweiten Abschnitt sechs
Tore nach und für das letzte Drittel blieb nur noch die
Frage offen wie hoch man den Liganeuling nach Hause
schicken würde. Ein Highlight bot dann vier Minuten vor
dem Ende Alexander Preibisch, der im Alleingang über das
gesamte Feld auf dem Weg zum Tor alle Gegner stehen ließ
und den Puck im Tor unter brachte.
Die interessanteste Nachricht für die Füchse gab es aber
sicher nach dem Spiel. Ralf Pape verkündete die
Neuverpflichtung eines alten Bekannten. Daniel Huhn wird
nach seinen Gastspielen in Dortmund und Bremerhaven
wieder zurück an die Wedau kommen. „Er ist allerdings
noch angeschlagen. Ich tippe mal, dass er in rund zwei
Wochen dabei sein wird“, erklärt Pape.Wenn es soweit
ist, werden die Fans ihn sicher an alter Wirkungsstätte
willkommen heißen.
Tore:
1:0 (2:02) Oprée (Breitkreuz, MacKay)
2:0 (5:25) Palka (Hastenteufel, Strodel)
3:0 (6:14) Daniel Fischbuch (Preibisch, Palka)
4:0 (21:22) Breitkreuz (Strodel, Schmidt)
5:0 (24:30) Oprée (Schmidt, Breitkreuz/5-4)
6:0 (27:55) Dennis Fischbuch (Schöbel, Hanke)
7:0 (31:09) MacKay (Strodel)
8:0 (31:33) Palka (Preibisch, Oprée)
9:0 (35:16) Palka (Daniel Fischbuch, Preibisch)
10:0 (46:08) Strodel (Palka, Preibisch)
11:0 (47:12) Daniel Fischbuch (Schmidt, Dennis
Fischbuch)
12:0 (47:48) Breitkreuz (MacKay, Schöbel)
13:0 (49:06) Schlipper (Dennis Fischbuch, Daniel
Fischbuch/5-4)
14:0 (50:54) Breitkreuz (Schöbel, MacKay/5-4)
15:0 (55:23) Preibisch (Christoph Ziolkowski/4-5)
16:0 (57:54) Breitkreuz (MacKay, Hrstka)
Strafen:
Duisburg 4 + 10 (Schmidt)
Netphen 16 + 10 (Stein)
Zuschauer: 634
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Rumpftruppe unterliegt in Duisburg
EHC Netphen unterliegt den Duisburger Füchsen mit 0:16
Nur mit einer Rumpftruppe konnte der EHC Netphen die
Reise nach Duisburg zu den dort ansässigen „Füchsen“
antreten. Mit Tim Bruch, Rene Kutzner, Falk Elzner,
Dennis Breker und Markus Gieseler fehlten gleich fünf
Spieler aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen
und so musste der EHC Netphen mit einem 0:16 (0:3 0:6
0:7) die Heimreise antreten. Die übrig gebliebenen zwei
Reihen wehrten sich nach Kräften und gaben alles, um den
Duisburger „Füchsen“ Paroli bieten zu können. Dies
gelang auch im ersten Drittel, wo die Netphener
Kufenflitzer mit einigen Entlastungsangriffen durchaus
dem Tor nahe waren. Martin Oertel war dem Torerfolg kurz
vor der ersten Pause am nächsten gekommen, der Pfosten
verhinderte jedoch zu diesem Zeitpunkt das 1:3. Mit
steigender Spielzeit und dem damit verbundenen
Kräfteverschleiß mussten sie den Gastgebern immer mehr
und mehr das Feld überlassen. Die konnten den sich ihnen
bietenden Platz ausnutzen und ließen ihren drei Toren im
Auftaktdrittel im zweiten sechs Tore und im letzten
Drittel sieben Tore zum Endstand vom 0:16 aus Netphener
Sicht folgen.
Torfolge: 0:1 Oprée (3. – Vorarbeit Breitkreuz, MacKay);
0:2 Palka (5. – Hastenteufel, Strodel); 0:3 Daniel
Fischbuch (7. – Preibisch, Palka); 0:4 Breitkreuz (22. –
Strodel, Schmidt); 0:5 Oprée (25. – Schmidt, Breitkreuz
PP); 0:6 Dennis Fischbuch (27. – Schöbel, Hanke); 0:7
MacKay (32. - Strodel); 0:8 Palka (32. – Preibisch,
Oprée); 0:9 Palka (36. – Daniel Fischbuch, Preibisch);
0:10 Strodel (47. – Palka, Preibisch); 0:11 Daniel
Fischbuch (48. – Schmidt, Dennis Fischbuch); 0:12
Breitkreuz (48. – MacKay, Schöbel); 0:13 Schlip-per (50.
– Dennis Fischbuch, Daniel Fischbuch PP); 0:14
Breitkreuz (51. – Schöbel, MacKay PP); 0:15 Preibisch
(56. – Ziolkowski PK); 0:16 Breitkreuz (58. – MacKay,
Hrstka)
Strafen:
EHC: 16 + 10(Stein)
Duisburger Füchse: 4 + 10(Schmidt)
Schiedsrichter: Melia – Doden, C. Sauer
Zuschauer: 634
Aufstellung
EHC
Nils Isselhorst (ab 49. Sirringhaus) – Zech, Schäfer,
Hendrik Isselhorst, Walther – Sting, Oertel, Kousek,
Andre Bruch, Stein, Linke
Duisburger Füchse
Linda (Renkewitz) – Klingsporn, Hastenteufel, Oprée,
Schmidt, Hrstka, Behlau, Daniel Fischbuch, Hanke,
Strodel, Palka, Preibisch, Schöbel, Breitkreuz, Dennis
Fischbuch, Zio-lkowski, MacKay, Werth, Schlipper
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Ungefährdeter 11:0-Heimsieg gegen Krefeld - Maaßen
dreifacher Torschütze - Erster Shutout für Keller
Mit 11:0 (4:0, 2:0, 5:0) fahren die Roten Teufel drei zu
keiner Zeit gefährdete Heimpunkte gegen den Krefelder EV
ein. Einziger Wermutstropfen war eine Spieldauerstrafe
gegen Jannik Striepeke, der aufgrund eines Kniechecks
vorzeitig zum Duschen musste und morgen Abend in Netphen
somit fehlt. Erfolgreichster EC-Torschütze war Michel
Maaßen mit drei Treffern gegen phasenweise zu harmlose
Krefelder.
Trotz 30-minütiger Verspätung des Anpfiffs (Krefeld kam
zu spät in Bad Nauheim an) bestimmten die Hausherren von
der ersten Sekunde an wie erhofft und erwartet das
Geschehen, bereits nach wenigen Sekunden prüfte Tobias
Schwab Krefelds Goalie Passmann zum ersten Mal. In der
4.Minute hatte Lavallee die Führung auf dem Schläger, es
dauerte aber eine Zeigerumdrehung länger, ehe Maaßen
einen Pass von Lavallee aus dem Slot heraus zum 1:0
verwandelte. Bad Nauheim spielte eine Klasse besser und
legte ein wesentlich höheres Tempo vor. Körperspiel gab
es so gut wie keins, da die Roten Teufel dem Gegner
stets einen Schritt voraus waren. Folgerichtig fiel das
2:0 in der 6.Minute durch Weibler mit einem
Rückhand-Drehschuss, in der 8.Minute traf Lavallee nach
toller Vorarbeit von Cardona völlig freistehend. Marius
Pöpel vollstreckte mit einem strammen Handgelenkschuss
in der 14.Minute, so dass die Entscheidung frühzeitig
zugunsten der Hausherren fiel. Krefeld kam nicht einmal
vor den Kasten von Markus Keller, der insgesamt einen
geruhsamen Abend verlebte.
Im zweiten Abschnitt waren die Rheinländer etwas enger
am Mann und machten es den Hausherren somit schwerer.
Die Gäste kamen durch Klein mit einem Break in der
26.Minute gar zur großen Chance auf den ersten eigenen
Treffer, doch Markus Keller hielt souverän den
Alleingang. Im Gegenzug stand Lanny Gare völlig frei vor
Passmann, doch der Schoner des Goalies war zur Stelle.
Sekunden später klingelte es dennoch, nachdem Matthias
Baldys mustergültig auf Marc Kohl vorlegte, der Passmann
ohne Abwehrchance ließ. Als Krefeld nach zwei Strafen
gegen die Kurstädter 90 Sekunden lang mit zwei Mann mehr
agieren konnten, zeigte Markus Keller mit zwei Saves,
dass er ebenfalls im Spiel war. Eine Strafe war
abgelaufen, da verwertete Lanny Gare einen langen Pass
von Alexander Baum in der 37.Minute zum 6:0-Pausenstand.
Nach nur 13 Sekunden im letzten Drittel markierte Kevin
Lavallee das 7:0, Matthias Baldys ließ in der 47.Minute
das 8:0 folgen. Bad Nauheim beherrschte das Geschehen,
Krefeld wehrte sich mehr und mehr mit teilweise unfairen
Aktionen, was z.B. zu einer Matchstrafe gegen Krefelds
Nummer 92 führte. Die Partie war aber ohnehin lange
gelaufen, Schwab und zwei Mal Maaßen schraubten das
Ergebnis am Ende auf 11:0 für die Hausherrren in die
Höhe. Bereits morgen treten die Kurstädter ab 20 Uhr
beim EHC Netphen an, wo weitere drei Punkte eingefahren
werden sollen.
EC Bad Nauheim - Krefelder EV 11:0 (4:0, 2:0, 5:0)
Tore:
1:0 (04:55) Maaßen (Lavallee, Pöpel)
2:0 (05:50) Weibler (Schwab, Gare)
3:0 (07:40) Lavallee (Cardona, May)
4:0 (13:18) Pöpel (Lavallee, Börngen)
5:0 (28:16) Kohl (Baldys, Ketter)
6:0 (36:43) Gare (Baum) SH 4-5
7:0 (40:13) Lavallee (Maaßen, Kujala)
8:0 (46:45) Baldys (May, Cardona)
9:0 (48:05) Schwab (Baum, Gare) 4-4
10:0 (51:08) Maaßen (Baldys, Pöpel)
11:0 (53:45) Maaßen (Gare, Baum)
Strafminuten: ECN 8 + 10 (Franz) + 5+SD (Striepeke) /
KEV 8 + 5+MS (92)
Zuschauer: 850
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Gut gekämpft gegen die Profis aus Bad Nauheim
Am Freitag Abend gastierten die Preussen im
beschaulichen Kurort Bad Nauheim wo die Roten Teufel zum
Meisterschaftsspiel warteten. Mit einer guten Stunde
Verspätung traf der Krefelder Tross im Colonel Knight
Stadion ein, so dass die Partie erst um 20:00 Uhr
angepfiffen wurde. Die Krefelder Kufencracks versuchten
das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten
mussten sich dem Favoriten mit 11:0 geschlagen geben.
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 Die
Löwen überrollen Spitzenreiter Dortmund mit 4:1
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung spielen die
Löwen Frankfurt den Tabellenführer EHC Dortmund an die
Wand. 4:1 siegen die Löwen deutlich und verkürzen den
Abstand zur Tabellenspitze.
Die Löwen Frankfurt haben am Freitagabend das
Spitzenspiel gegen den EHC Dortmund klar dominiert. Mit
einer geschlossenen Mannschaftsleistung siegten die
Männer von Trainer Clayton Beddoes vor 4.023
begeisterten Zuschauern souverän mit 4:1.
Wer mit einem Abtasten beider Teams zu Beginn der Partie
gerechnet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt.
Schon nach 77 Sekunden gelang den Hausherren der erste
Treffer des Abends. Ryan Fairbarn staubte einen
Nachschuss seines Landsmannes Simon Barg ab und brachte
die Löwen in Führung.
Der Tabellenführer aus Dortmund wurde gleich zu Beginn
kalt erwischt. "Wir haben heute jeden Check ausgefahren.
Das hat Dortmund Kraft gekostet", sagte Löwen-Kapitän
Martin Schweiger nach dem Spiel, für den die Begegnung
gegen seinen Ex-Klub eine ganz besondere war.
Löwen-Goalie Wendler - Spieler des Abends
Auch für Löwen-Schlussmann Christian Wendler verlief der
Abend hervorragend. Wendler war immer auf der Höhe des
Geschehens und hielt die Löwen im Spiel, wenn die Gäste
doch einmal vor seinem Gehäuse auftauchten. Leider
reichte es am Ende nicht für den erhofften Shut-Out.
Sechs Minuten vor dem Ende markierte Ryan Martens den
Ehrentreffer für die Westfalen.
Zuvor war das Spiel schon lange entschieden. Durch die
Tore von Martin Schweiger in der 27. Minute und Alex
Althenn kurz vor der zweiten Pause waren die Löwen
frühzeitig enteilt und hatten die Hausherrschaft klar
unterstrichen. In der 47. Minute erhöhte schließlich Max
Seyller auf das zwischenzeitliche 4:0.
Mit dem Sieg haben die Löwen Frankfurt den Rückstand auf
den Tabellenführer auf drei Punkte verkürzt und ein
Ausrufezeichen gesetzt.
Löwen Frankfurt - EHC Dortmund 4:1 (1:0, 2:0, 1:1)
1:0 (01:17) Ryan Fairbarn (Simon Barg, Jan Barta)
2:0 (26:32) Martin Schweiger (Max Seyller, Simon Barg)
PP1
3:0 (39:12) Alexander Althenn (Simon Barg, Jan Barta)
4:0 (46:17) Max Seyller (Martin Schweiger, Simon Barg)
4:1 (53:44) Ryan Martens (Michael Neumann, Dieter
Orendorz) PP1
Strafzeiten: Frankfurt 16 - Dortmund 14.
Zuschauer: 4.023.
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Elche verlieren, nach inakzeptabeler Leistung, verdinet
mit 4 : 1 bei den Löwen in Frankfurt
Löwen Frankfurt - EHC Dortmund 4 : 1 (1:0,2:0,1:1)
Eine deutliche 1:4-Niederlage musste EHC Dortmund am
Freitagabend in Frankfurt bei den Löwen einstecken und
das der Sieg des Tabellenzweiten gegen den Spitzenreiter
verdient war, daran bestand hinterher kein Zweifel. „Ich
hoffe, diese Niederlage zeigt bei der Mannschaft
Wirkung, damit sie wieder Bodenhaftung bekommt. Der
Gegner zeigte wesentlich mehr Leidenschaft und
Engagement und bekam im Laufe der Partie immer mehr
Selbstsicherheit“ meinte Elche Coach Frank Gentges
hinterher. Löwen Trainer Clayton Beddoes sprach von
einem Topspiel seiner Truppe und auch die ehemaligen
EHC-Spieler, nun im Löwentrikot, machten hinterher
deutlich, dass es wohl die beste Frankfurter Leistung im
bisherigen Saisonverlauf war.
Beide Teams begannen vor über 4000 Zuschauern druckvoll,
aber es waren die Löwen, die bereits nach 77 Sekunden
zur 1:0-Führung durch Verteidiger Ryan Fairbarn kamen.
Die Elche versuchten dagegen zu halten und holten sich
auch gute Möglichkeiten heraus. Aber zu häufig standen
Einzelaktionen im Mittelpunkt. So war es auch zu Beginn
des zweiten Abschnitts. Branislav Pohanka hatte bereits
nach 12 Sekunden eine gute Chance, dann traf Kapitän
Stephan Kreuzmann nur das Torgehäuse und auch Ryan
Martens verzog einen Schuss. Die Frankfurter nutzten
ihre Möglichkeiten zielstrebiger und so war es Martin
Schweiger, der in der 27. Minute in Überzahl auf 2:0
erhöhen konnte. Die Löwen bekamen nun, auch bedingt
durch weitere Überzahlsituationen, immer mehr Oberwasser
und Benjamin Finkenrath im EHC-Gehäuse immer mehr zu
tun. In der letzten Spielminute des zweiten Drittels
scheiterte zuerst Frank Petrozza auf Dortmunder Seite am
guten Frankfurter Keeper Christian Wendler (zuvor zwei
Jahre lang beim EHC), dann zeigten die Löwen, wie man
mit guten Kombinationen zum Torerfolg kommt, als
Alexander Althenn zum 3:0 vollendete. Im
Schlussabschnitt hatte der EHC kurzzeitig eine
5:3-Überzahl, die verpuffte aber sehr schnell durch eine
eigene Strafzeit. Als die Löwen in der 47. Minute gar
auf 4:0 erhöhen konnten, war das für die Stimmung in der
Halle sicherlich gut. Für die Elche deutete sich aber
ein Debakel an. Das sollte ergebnismäßig nicht kommen
und Ryan Martens konnte mit einer Einzelaktion in
Überzahl in der 54. Minute mit dem 4:1 noch
Ergebniskorrektur betreiben. Nach dem Schlusspfiff
konnten die heimischen Fans den Sieg und damit das
Verkürzen des Dortmunder Punktevorsprungs in der Tabelle
ausgiebig feiern.
Am Sonntag kommt der Herforder EV an die Strobelallee.
Ab 19 Uhr können die Westfalen Elche dann eine
entsprechende Reaktion auf die Auswärtspleite in der
tollen Frankfurter Eissporthalle am Ostpark.
1:0 (01:17) Ryan Fairbarn (Simon Barg, Jan Barta)
2:0 (26:32) Martin Schweiger (Maximilian Seyller, Simon
Barg) +1
3:0 (39:12) Alexander Althenn (Simon Barg, Jan Barta)
4:0 (46:17) Maximilian Seyller (Martin Schweiger, Simon
Barg)
4:1 (53:44) Ryan Martens (Manuel Neumann, Dieter
Orendorz) +1
Strafminuten: Frankfurt 16 - EHCDO 14
Zuschauer: 4023
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer
[2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22],
Manuel Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A),
Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93] – Philipp Michl
[7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas
Richter [18], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61],
Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Stefan
Streser [89], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
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Bulldogs bringen Kassel Huskies an den Rand einer
Niederlage
Gäste erzielen erst 10 Sekunden vor Schlusspfiff das 4:5
Eineinhalb Jahre ist es her. Die Kassel Huskies traten
letztmalig in der DEL an. Und gingen dabei zuletzt nach
60 Minuten als Verlierer vom Eis. Seit dem ist der
Top-Favorit aus die Oberliga-Meisterschaft ungeschlagen,
doch das kleine Team aus Unna-Königsborn stand kurz
davor, diese Serie zu beenden.
Voll wie selten war an diesem Abend die Stehplatztribüne
der Eissporthalle Unna. Rund 350 Besucher verfolgten
diese Partie in der es nach 118 Sekunden bereits 1:0 aus
Sicht der Gäste stand. Als dies Huskies nach 9 Minuten
plötzlich das 0:2 erzielten, rechneten viele damit, dass
es eine einseitige Partie wird.
Doch wie zuletzt gegen Hamm und Duisburg konnten die
Bulldogs mit einer tollen Leistung auch an diesem Abend
die Partie drehen und so stand es diesmal schon nach dem
ersten Drittel 3:2 für die Hausherren- Zunächst sorgte
Kapitän Igor Furda in der 10. Spielminute für den
Anschluss, nur 80 Sekunden später netzte Jakub Krätzer
im Alleingang zum 2:2 ein. Plötzlich wurden die
mitgereisten Fans aus Kassel immer stiller und als es
nur 3 Minuten später nach einem Treffer durch Patric
Schnieder schließlich 3:2 für den Königsborner JEC
stand, trauten viele ihren Augen nicht.
Zum zweiten Drittel wechselten die Gäste ihren Torwart,
doch auch der konnte nicht verhindern, dass Igor
Alexandrov in Überzahl das Ergebnis auf 4:2
hochschrauben konnte. Wie so oft in dieser Saison stand
das Tor der Bulldogs unter Dauerbeschuss, doch die
souveräne Abwehrleistung verhinderte zunächst weitere
Treffer des Favoriten.
Erst im letzten Drittel fand das Spitzen-Team aus Hessen
zurück in die Spur und konnte innerhalb von einer Minute
zweimal treffen und somit ausgleichen. Während es für
die Bulldogs ein Erfolg gewesen wäre, durch ein
Unentschieden einen weiteren Überraschungserfolg
einzufahren, benötigten die Huskies unbedingt einen Sieg
gegen Unna. In den verbliebenen 16 Minuten kam es zu
Chancen auf beiden Seiten und das Spiel wurde immer
spannender. Doch wie bereits eine Woche zuvor gegen Hamm
fehlten dem Team nur wenige Sekunden und so erzielte
Manuel Klinge, vor einem Jahr noch in der
Nationalmannschaft aktiv und aktueller Top-Scorer der
Oberliga-West, nur 10 Sekunden vor dem Ende das 4:5 und
verhinderte so die Verlängerung, bei der die Bulldogs
mit mindestens einem Punkt aus der Partie gegangen
wären.
In dem überraschend spannenden Spiel ging es wie
erwartet sportlich und fair zu. Beide Teams stehen
aktuell auf den Plätzen 1 und 2 in der Fairness-Tabelle
und so war es kein Wunder, dass lediglich jeweils 4
Strafminuten für die beiden Teams ausgesprochen wurden.
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10 Sekunden vor Ende erzielt Klinge den Siegtreffer
Lange Zeit sahen die Huskies wie der sichere Verlierer
aus, durch ein starkes Schlussdrittel gepaart mit Glück
gelang aber doch noch die Wende.
Personell unverändert traten die Mannen von Trainer
Jamie Bartman das Spiel in Königsborn an und erwischten
einen Start nach Maß. Gerade einmal knappe zwei Minuten
waren vorüber, als Stéphane Robitaille in Überzahl
trocken von der blauen Linie abzog und Michi Christ
leicht zur frühen Führung abfälschte. Ein Tor, das den
Huskies Sicherheit gab, sie ließen ihrem Gegner keine
Luft zum Atmen und legten in der 9. Spielminute in
Person von Manuel Klinge den zweiten Treffer nach.
Alles sprach in dieser frühen Phase für einen erneut
klaren und souveränen Sieg, denn mit Ausnahme eines
Distanzschusses, den Martin Fous souverän mit der
Fanghand entschärfte, kam vom Gastgeber nicht viel. Dies
sollte sich aber knappe zwei Minuten nach Klinges Tor
ändern. Ungestört konnten sich Patric Schnieder und
Kapitän Igor Furda den Puck zuspielen, Furda netzte
schließlich aus kurzer Distanz zum Anschlusstreffer ein.
Und nur eine gute Minute später schlugen die Bulldogs
erneut zu: Der in dieser Saison sonst sehr stark
auftrumpfende Emanuel Grund verlor im Rückwärtslaufen
die Scheibe an Jakub Krätzer, der frei vor dem
ECK-Torhüter auftauchte: Ausgleich, keine Chance für
Fous. Die Huskies brachten in dieser Phase keine
gefährliche Offensivaktion mehr zustande und wirkten
dazu fahrig und unkonzentriert. Dies sollten die
eiskalten Gastgeber noch vor Ende des ersten Drittels
bestrafen. Nachdem bereits dem Ausgleich ein
individueller Fehler voraus ging, war nun Semen Glusanok
derjenige, der sich in der eigenen Defensivzone
überrumpeln ließ. Jakub Krätzer bediente Patric
Schnieder – 3:2 für Königsborn, zugleich auch das
Drittelergebnis.
Auch im Mittelabschnitt waren bei den ca. 150
mitgereisten Kasseler Fans lange Gesichter angesagt.
Adam Ondraschek, der nun für den glücklosen Martin Fous
(drei Gegentore bei sechs Torschüssen) zum Einsatz kam,
blieb zunächst beschäftigungslos. Die Huskies rannten
immer wieder gegen die gut stehende Defensive der
Gastgeber an, allerdings ohne die notwendige
Durchschlagskraft, Torchancen waren Mangelware. Kassel
machte zwar das Spiel – aber Königsborn das Tor: Nach
Strafe gegen Alexander Engel durften die Gastgeber bei
einer Spielzeit von 35:43 Minuten erstmals in Überzahl
ran und krönten dies mit Erfolg. Einen von André Kuchnia
abgefälschten Schuss verwertete Routinier Igor
Alexandrov ohne Probleme zum 4:2. Und kurz vor der
zweiten Pausensirene hatten die Huskies sogar Glück,
nicht noch höher zurückzuliegen, denn Manuel Klinge
rettete in Torwartmanier auf der Linie für den bereits
geschlagenen Ondraschek.
Im Schlussabschnitt waren die Huskies allerdings nicht
wiederzuerkennen. Jamie Bartman schien in der Pause die
richtigen Worte gefunden zu haben, denn vor dem Tor des
starken JEC-Torhüters Sebastian May brannte es vom Bully
weg lichterloh. Nach 2:30 in diesem Drittel fiel dann
auch der verdiente Anschlusstreffer durch Petr Sikora,
der mit einem trockenen Handgelenksschuss zum 4:3 traf.
Und nur eine gute Minute später legten die Huskies nach:
Niels Hilgenberg zog von der blauen Linie knallhart ab
und überwand Sebastian May auf der Stockhandseite (Artjom
Kostyrev wurde offiziell als Torschütze angegeben). 4:4,
die Huskies waren wieder im Spiel und drängten nun sogar
auf den Führungstreffer. Die beste Möglichkeit dazu
hatte zunächst Manuel Klinge, der in Unterzahl allen
enteilte, aber May mit einem zu zentralen Schuss nicht
überwinden konnte.
Als sich alle Beteiligten gedanklich schon auf die
Verlängerung einstellten, schlugen die Huskies aber doch
noch mal zu: Zehn Sekunden vor Schluss bediente Petr
Sikora den freien Michael Christ, der aber zunächst den
Puck nicht an Sebastian May vorbei bekam. Den Rebound
verwertete aber Manuel Klinge zum 4:5-Siegtreffer.
Grenzenloser Jubel bei den Huskies und den mitgereisten
Fans!
Mit Glück und Geschick konnten die Schlittenhunde also
die erste sportliche Niederlage dieser Saison
verhindern. Gegen die Löwen Frankfurt, die am morgigen
Sonntag zu Gast in der Kasseler Eissporthalle sind, wird
ein starkes Drittel allerdings nicht ausreichen, denn
die Südhessen ließen gestern mit einem deutlichen
4:1-Sieg über Tabellenführer Dortmund aufhorchen.
Spielbeginn des Hessenderbys ist 18:30 Uhr.
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Ratingen feiert 9:2-Derbysieg gegen die Essener
Moskitos
Nur fünf Tage nach dem umfeierten Derbysieg gegen den EV
Duisburg konnten die Ratinger Ice Aliens auch das
nächste Derby am Sandbach für sich entscheiden. Mit 9:2
fegte das Team von Trainer Larry Suarez die Essener
Moskitos vom Eis.
Es war ein Auftakt nach Maß: Gerade einmal zehn Sekunden
waren beim Aufeinandertreffen zwischen den
Außerirdischen und den Stechmücken gespielt, da zappelte
die Scheibe auch schon im Netz. Robby Hein traf nach
einem Bully zum 1:0 für die Ice Aliens. Auch in der
Folgezeit waren die Ratinger das spielbestimmende Team.
Aus allen Lagen versuchte man bereits im ersten Drittel
für eine komfortable Führung zu sorgen. So war es nur
eine Frage der Zeit, bis die Außerirdischen zum Erfolg
kamen. Thorsten Gries traf in der 7. Minute zum 2:0. Bis
dahin waren die Moskitos völlig harmlos. Aliens-Keeper
Marc Dillmann hatte nur wenig zu tun und wurde beim
Gegentreffer in der 8. Minute eiskalt erwischt. André
Grein traf mit einem sehenswerten Tor zum 2:1 und sorgte
für Hoffnung bei den mitgereisten Fans aus dem Ruhrpott.
Die Aliens zeigten sich jedoch völlig unbeeindruckt und
konnten noch vor der Pause den alten Abstand durch Jan
Philipp Priebsch wieder herstellen.
Im zweiten Drittel agierten die Ratinger deutlich
unkonzentrierter und ließen die Moskitos unnötig ins
Spiel kommen. Zahlreiche leichte Fehler prägten diese
Phase des Spiels, hinzu kamen viele unsaubere Aktionen
auf beiden Seiten, die den Spielfluss erheblich störten.
So war es auch dem Leistungsniveau angemessen, dass
beide Mannschaften im Mittelabschnitt jeweils einen
Treffer verbuchen konnten. Lance Monych traf in der 31.
Minute in doppelter Überzahl für die Ice Aliens während
auf der anderen Seite Maris Kruminsch für die Essener
Gäste in der 39. Minute erfolgreich war. Für den
höchsten Unterhaltungswert sorgte im zweiten Drittel
dann doch die Auseinandersetzung zwischen Thorsten Gries
und Christian Vogel. Nachdem Vogel die kurze aber
sehenswerte Schlägerei angezettelt hatte, holte Thorsten
Gries ziemlich humorlos aus und schickte seinen
Kontrahenten mit einem klassischen Knock-Out aufs Eis.
Erst im letzten Abschnitt wurden die Ice Aliens ihrer
Favoritenrolle wieder gerecht. Die Mannschaft
konzentrierte sich darauf, was sie am besten kann: Mit
direkten Aktionen vor das gegnerische Tor kommen und den
schnellen Abschluss suchen. Hierbei war diesmal nicht
nur die erste Ratinger Sturmreihe erfolgreich. Mit Robby
Hein, Artur Tegkaev, Lance Monych, Christian Kohmann und
Jan Philipp Priebsch konnte sich ein bunter Reigen in
den Spielberichtsbogen eintragen lassen. Mehr als 600
Zuschauer feierten ihr Team nach dem Spiel ausgelassen,
zunächst in der Eissporthalle und später bei der
gelungenen After-Game-Party im Frankenheim Bürgerhaus.
Ratinger Ice Aliens - ESC Moskitos Essen 9:2 (3:1, 1:1,
5:0)
Tore: 1:0 (1.) Hein, 2:0 (7.) Gries, 2:1 (8.) Grein, 3:1
(10.) Priebsch, 4:1 (31.) Monych, 4:2 (39.) Kruminsch,
5:2 (41.) Hein, 6:2 (42.) Tegkaev, 7:2 (45.) Monych, 8:2
(49.) Kohmann, 9:2 (57.) Priebsch
Strafminuten: Ratingen 8 - Essen 20
Schiedsrichter: Zsolt Heffler
Zuschauer: 629
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MOSKITOS lassen auch in Ratingen Punkte
Die MOSKITOS konnten auch in Ratingen keine Punkte
einfahren. Nach zwei guten Dritteln erfolgte wie schon
in den vorangegangenen Spielen erneut im letzten
Spielabschnitt der Einbruch. Am Ende hieß es 9:2 für die
Ice Aliens.
Verzichten musste Trainer Jan Vondracek auf Sven Linda,
Lukas Heise, Florian Pompino, Max Piotrowski und Marcel
Koch. Torwart Christian Lüttges stand erstmalig nach
seiner Verletzung wieder im Kader, kam allerdings noch
nicht zum Einsatz. Danny Fischbach und Christian Vogel
rückten in die Verteidigung.
Gleich nach dem ersten Angriff der Gastgeber liefen die
Moskitos einem Rückstand hinterher. Robby Hein hatte
bereits nach zehn Sekunden für Ratingen getroffen. Die
Anfangsphase ging damit klar an die Ice Aliens, die
bereits in der 7.Minute durch Gries auf 2:0 erhöhten.
Danach konnte sich das Essener Team etwas vom Druck der
Gastgeber befreien und kam durch einen sehenswerten
Treffer von André Grein in der 8.Minute auf 2:1 heran.
Die Ice Aliens gaben aber durch Priebsch in der
10.Minute umgehend die Antwort zum 3:1. Das Spiel der
Moskitos wurde etwas ruhiger und effektiver. Maris
Kruminsch und Mikka Jäske vergaben jeweils die Chance
auf den Anschlusstreffer.
In den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels hatten
die Moskitos dann ihre beste Phase im Spiel. Man ließ
kaum eine Chance der Gastgeber zu und hatte erneut gute
Möglichkeiten zu verkürzen, es blieb nur das
Erfolgserlebnis aus. Deutlich kaltschnäuziger und
abgeklärter vor dem Tor agierten die Ice Aliens. In
doppelter Überzahl vollendete nach schneller Kombination
Monych zum 4:1. Die Moskitos steckten nicht auf und
versuchten sich wieder in das Spiel zurück zu kämpfen.
Maris Kruminsch gelang in der 39.Minute zu diesem
Zeitpunkt auch der verdiente Anschlusstreffer.
Die Hoffnung auf ein besseres Ergebnis musste man dann
aber bereits schnell im letzten Drittel begraben. Ein
Doppelschlag durch Hein und Tegkaev brachte die
Gastgeber uneinholbar mit 6:2 in Führung. Drei weitere
Treffer durch Monych, Kohmann und Priebsch folgten zum
Endstand von 9:2 für Ratingen.
Entsprechend unzufrieden war Trainer Jan Vondracek nach
dem Spiel: „Wir haben erneut zwei ordentliche Drittel
abgeliefert, aber wenn man so wie wir im letzten Drittel
Auftritt, kann man keine Punkte erwarten.“
Ratinger Ice Aliens - Moskitos Essen 9:2 (3:1 | 1:1 |
5:0)
Die Tore: 1:0 (1.) Hein (Monych, Kohmann), 2:0 (7.)
Gries (Hauptig, Tegkaev), 2:1 (8.) Grein (Jäske,
Brinkmann), 3:1 (10.) Priebsch (Schiefner, Bleyer), 4:1
(31.) Monych (Hein, Kohmann – PP2), 4:2 (39.) Kruminsch
(Jäske, Brinkmann), 5:2 (41.) Hein (Monych, Kieselev –
PP1), 6:2 (42.) Tegkaev (Gries, Gross), 7:2 (46.) Monych
(Hein, Kohmann – PP1), 8:2 (49.) Kohmann (Monych, Hein –
PP1), 9:2 (57.) Priebsch (Hendle, Aminkia)
Strafminuten:
Moskitos Essen - 20
Ratingen - 8
Schiedsrichter: - Heffler
Zuschauer: - 629
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HEV mit deutlicher Heimniederlage
Mit Spannung hatten die Fans das Derby gegen Hamm
erwartet, hofften auf eine Sensation gegen den
Tabellendritten und damit den ersten Heimsieg. Doch
während es nach den ersten 20 Minuten für die knapp 700
Zuschauer noch so aussah, als könnten die Ice Dragons
den Fans ihren Wunsch erfüllen, brach ein schwaches 2.
Drittel dem Team das Genick und ließ die Eisbären aus
Hamm deutlich davon ziehen.
Von Beginn an suchten die Ice Dragons ihre Chancen,
waren jedoch zu ungenau sowohl beim letzten Pass, als
auch im Abschluss. Während auf Herforder Seite Piro,
Smith, Anderson, Johannhardt und Klein vergaben, machten
die Gäste es besser, waren deutlich effektiver. In der
11. Minute war es Bergstermann, der Morawitz keine
Chance ließ und die Gäste mit 0:1 in Front brachte.
Weiterhin machten die Ice Dragons Druck, konnten so auch
folgerichtig und hochverdient ausgleichen. Nach Schüssen
von Danny Reiss und Josh Piro war es Fraser Smith, der
einen Abpraller in der 13. Minute zum Ausgleich
verwandeln konnte. Und die Ice Dragons wollten mehr,
liessen jedoch beste Chancen weiterhin ungenutzt. Hamm
hingegen brauchte nur eine weitere 100%ige, um erneut in
Führung zu gehen. Christian Nieberle brachte die Gäste
in der 16. Minute mit 1:2 in Führung, gleichzeitig der
Pausenstand.
Wütend kamen die Ice Dragons aus der Kabine, wollten den
Ausgleich. Doch Piro, Smith und auch Anderson verpassten
in den ersten 90 Sekunden des Drittels beste
Ausgleichschancen. Wie es besser ging, zeigten wieder
die Gäste. Potthoff fing einen Herforder Paß ab,
schickte Vanek auf die Reise und der hatte keine Mühe,
seinen Konter zum 1:3 zu verwandeln, es lief grade die
22. Minute. Jetzt wirkte es, als wenn man bei den Ice
Dragons den Stecker gezogen hätte. Nichts lief mehr
zusammen, die Hammer Führung, bis zu diesem nur als
glücklich zu bezeichnen, konnten sich die Gäste nun
nachträglich gegen einbrechende Ice Dragons verdienen.
Das taten sie dann auch, kontrollierten das Spiel und
erhöhten durch Vanek, Svejda und Bitter bis zur 37.
Minute auf 1:6. Auf den Rängen glaubte niemand mehr
daran, dass der HEV noch einmal verkürzen könnte, dann
kam Danny Reiss. 12 Sekunden vor Schluss des Drittel
hämmerte er die Scheibe aus kurzer Distanz in den Winkel
und ließ sowohl Team als auch Fans noch einmal hoffen.
Doch das letzte Drittel begann wieder mit einem
Nackenschlag. In Überzahl machten es die Gäste richtig
gut, spielten sich so lange die Scheibe zu, bis Svejda
goldrichtig stand und auf 2:7 erhöhen konnte, es lief
die 42. Minute. Nur 2 Minuten später waren erneut die
Gäste in Person von Christian Gose erfolgreich, erhöhten
auf 2:8. Dann kamen aber doch noch einmal die Ice
Dragons zu guten Chancen. Erst scheiterten sowohl Smith
als auch Piro mit Kontern, dann hämmerte Danny Reiss in
der 46. Minute einen Schlagschuss von der blauen Linie
in den Winkel, Jeff Keller verkürzte noch in der selben
Minute mit einem Konter auf 4:8 und anschließend
scheiterten Micah Anderson und Marc Keller jeweils mit
Kontern. In knapp 5 Minuten kamen die Ice Dragons zu
genug Chancen, um das Spiel zu drehen, einzig die
Verwertung war mangelhaft. In der 50. Minute war das
Feuer dann aber endgültig aus, Svejda machte mit dem 4:9
alles klar. Jetzt wollten die Ice Dragons noch das 10.
Gegentor verhindern, aber selbst das gelang nicht mehr,
Pietzko erzielte 74 Sekunden vor Schluss den 4:10
Endstand in einer Partie, in der die Ice Dragons zu
keiner Phase an die Leistungen der letzten Heimspiele
anknüpfen konnten, jedoch trotzdem genug Torchancen
erarbeiteten, um auch Hamm ein Bein zu stellen.
Torfolge:
0:1 Bergstermann/Gose (10:31); 1:1 Smith/Piro/Reiss
(12:56); 1:2 Nieberle/Bergstermann/Svejda (15:38);
1:3 Vanek/Potthoff (21:47); 1:4 Vanek/Svejda/Bitter
(31:01); 1:5 Svejda/Vanek/Potthoff (31:09);
1:6 Bitter/Nieberle (36:24) PP1; 2:6 Reiss/M.Keller/Anderson
(39:48); 2:7 Svejda/Vanek/Flasar (41:06) PP1;
2:8 Gose/Bergstermann/Pietzko (43:40); 3:8 Reiss/Domula/Anderson
(45:25);
4:8 J.Keller/Schäfer/Piro (45:53); 4:9 Svejda/Vanek/Feske
(49:51); 4:10 Pietzko/Flasar (58:46)
Strafminuten:
Herford 10 + 10 (Johannhardt)
Hamm 10
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Hammer Eisbären gewinnen 10:4 in Herford
Es war ein Pflichtsieg. Nicht mehr, nicht weniger. Die
Hammer Eisbären gewannen die Auswärtspartie beim
Herforder EV mit 10:4 (2:1, 4:1, 4:2) und tankten
Selbstvertrauen für das Heimspiel am Sonntag gegen die
Ratinger Ice Aliens (18.30 Uhr/Eissporthalle am
Maxipark).
Die Partie war im Grunde schon im zweiten Drittel
entschieden. Den Führungstreffer der Hammer glichen die
Hausherren zwar noch aus, doch spätestens nach dem 6:1
kurz vor dem Ende des zweiten Abschnitts waren die Gäste
auf der sicheren Seite. „Danach wollte jedoch noch ein
Tor schießen“, war Trainer Carsten Plate damit
unzufrieden, dass sich seine Mannen nicht an die
taktischen Vorgaben gehalten hatten. „Das war eine
Mischung aus zu offensiven Verteidigern und Stürmern,
die zu wenig nach hinten gearbeitet haben.“
So kamen die Herforder im Hammer Drittel zu vielen
Zwei-gegen-Eins-Situationen. „Wir waren zu offen“, sagte
der Coach. „Da hätten wir uns auch nicht über ein 15:7
wundern dürfen.“ Immerhin war die Verwertung der Chancen
deutlich besser als am vergangenen Wochenende.
Marvin Gleibler stand nach seiner Handverletzung
übrigens wieder auf dem Eis, und auch Constantin Wichern
stand wieder zur Verfügung. |
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