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Spielbericht
Oberliga West 18. 11. 2011 |
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Preussen boten den Frankfurtern einen tollen Fight
Am Freitagabend stand für die Preussen das Rückspiel auf
heimischem Eis gegen die Löwen Frankfurt an. Die Jungs
aus der Seidenstadt verkauften sich dabei sehr gut,
mussten sich am Ende aber mit 4:8 geschlagen geben.
"Hier ist Krefeld...hier ist die Rheinlandhalle!",
ertönte es pünktlich um 19:30 Uhr über die Lautsprecher,
als Hauptschiedsrichter Heffler den Puck zum ersten
Bully einwarf. Frankfurt wollte von Anfang an klar
machen, wer hier und heute als Sieger vom Eis gehen
würde. Die Preussen hatten aber etwas dagegen und boten
den Löwen ordentlich Paroli.
In der 10.Spielminute musste Preussengoalie Ken Passmann
aber das erste mal hinter sich greifen. Tim Bornhausen
durfte sich als erster Torschütze auf dem
Spielberichtsbogen verewigen. Drei Minuten später nutzte
Alexander Althenn einen Fehler in der Krefelder
Defensive zum 0:2 eiskalt aus. Die Hessen dachten nun,
dass es in diesem Rhythmus weitergehen würde. Diese
Rechnung wurde aber ohne die Preussen aufgestellt.
Lorenzo Maas und Christian Schlesiger bedienten Dario
Schmitz, der das Herz in die Hand nahm und mit einem
gekonnten Handgelenksschuss den 1:2 Anschlusstreffer
markierte. Keine Minute verging als Paul Knihs den alten
Torabstand zum 1:3 wiederherstellte. Mit dem
Zwischenstand von 1:3 ging es dann in die erste Pause.
Das Eis war frisch gemacht und die nächsten zwanzig
Minuten standen an. Die Preussen arbeiteten hart und
machten den Gästen das Leben sichtlich schwer. In der
27. und 29. Spielminute erhöhten die Löwen den
Spielstand auf 1:5. Dominique Hensel und Simon Barg
ließen die mitgereisten Fans erneut jubeln. Die Hessen
wechselten nun die Torhüter und für Christian Wendler
übernahm nun Dennis Schulz die Arbeit zwischen den
Pfosten. Einen Bully im Drittel der Gäste, den Preusse
Christian Schlesiger für sich entschied und direkt auf
den an der Blauen Linie lauernden Dario Schmitz legte.
Mit einem fulminanten Schlagschuss netzte der
Defensivspezialist zum hochverdienten 2:5 ein. Fünf
Sekunden vor Ende des zweiten Drittels wurde es dann
ruppig und es flogen kurzweilig die Fäuste. Ursache
sollte wohl ein Stockstich von Preussenspieler Christian
Schlesiger gewesen sein, der dann auch von den
Unparteiischen mit einer 5+ Spieldauerstrafe frühzeitig
duschen geschickt wurde.
Die letzten zwanzig Minuten brachen an. Frankfurt wollte
den Sack nun endgültig zu machen und schon nach 31
Sekunden zappelte die Scheibe im Netz der Hausherren.
Kevin Thau war für die Hessen erfolgreich. In der 45.
Spielminute dann Maximilian Seyller mit dem
zwischenzeitlichen 2:7 für die Löwen, doch die Preussen
ergaben sich keineswegs ihrem Schicksal und spielten
weiter munter mit. Artem Klein schickte in der 54.
Spielminute den Pfeilschnellen Pierre Klein auf die
Reise, der die Scheibe dann perfekt auf den
mitgelaufenen Robin Beckers passte. Dieser brachte die
Hartgummischeibe unhaltbar zum 3:7 im Netz der Hessen
unter. Eine Minute und vier Sekunden vor Spielende und
die Löwen mit dem 3:8 durch Jan Barta. Das 4:8 für die
Preussen machte dann Artem Klein, der von André Wagner
und Pierre Klein auf die Reise geschickt wurde und im
Alleingang den letzten Treffer des Abends markierte.
Fazit: Die Preussen spielten über das gesamte Spiel sehr
gut mit. Die Erfahrenheit und cleverness der Gäste
machte Schlussendlich den unterschied. Das Ergebnis ist
um das ein oder andere Tor zu hoch ausgefallen aber
dennoch verdient für die Lions.
Torfolge:
0:1 [09:12] Bronhausen (Wagner, Hensel)
0:2 [12:50] Althenn (Barta, Barg)
1:2 [14:20] Schmitz (Schlesiger, Maas)
1:3 [15:10] Knihs (Bauscher, Kasten)
1:4 [26:42] Hensel (Knihs, Bauscher)
1:5 [28:21] Barg (Wagner, Fairbarn)
2:5 [32:39] Schmitz (Schlesiger)
2:6 [40:31] Thau (Sevo, Wagner)
2:7 [44:24] Seyller (Schweiger, Fairbarn)
3:7 [53:51] Beckers (Klein.P, Klein.A)
3:8 [58:56] Barta (Barg, Althenn)
4:8 [59:17] Klein.A (Wagner, Klein.P)
Strafzeiten:
Krefeld: 6 +5+Spieldauer (Schlesiger) +10 (Lankes)
Frankfurt: 6
Zuschauer:
199
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Löwen lassen in Krefeld nichts anbrennen
Zwei Tage vor dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten
Hamm haben die Löwen das Auswärtsspiel in Krefeld ohne
Probleme mit 8:4 gewonnen.
Hockey-Nostalgie am Freitagabend: In der altehrwürdigen
Rheinlandhalle zu Krefeld fand am Freitagabend das erste
Ligaspiel der Löwen nach rund zweiwöchiger Pause statt.
Und die Löwen zeigten sich schon wie im Pokal am
Mittwoch gut erholt.
Schon im ersten Drittel zeigten die Löwen, dass sie an
diesem Abend nichts anbrennen lassen wollen. Das erste
Powerplay der Hausherren verpuffte und in der zehnten
Spielminute schoss Tim Bornhausen das erste Löwen Tor
des Abend. Wenige Minuten später erhöhte Alexander
Althenn (13. Min.) auf 2:0, kurzzeitig kam doch etwas
Spannung auf, als Dario Schmitz (15.) den Rückstand
verkürzen konnte. Doch Paul Knihs (16.) erhöhte
postwendend auf 3:1.
Im zweiten Abschnitt kontrollierten die Löwen weiter das
Spielgeschehen und scheiterten allenfalls an der eigenen
Verspieltheit vor dem Tor der Rheinländer. Konsequenter
ging schließlich Kevin Thau (27.) zu Werke und erzielte
den vierten Löwen Treffer, Simon Barg erhöhte kaum zwei
Minuten später auf 5:1. In der 30, Spielminute
wechselten die Löwen die Torhüter, Dennis Schulz stand
nun für Christian Wendler im Tor und musste erstmal
hinter sich greifen, als erneut Dario Schmitz (33.) für
den EHC traf.
Mit diesem Spielstand ging es auch in den
Schlussabschnitt, in dem die Löwen durch weitere Treffer
von Kevin Thau (41.) und Max Seyller (45.) keine Zweifel
am verdienten Auswärtssieg aufkommen ließen. Robin
Beckers (54.) und Tom Gießen (60.) trafen nochmal für
die Hausherren, Jan Bartas erzielte auf der Gegenseite
Löwen Treffer Nummer Acht.
Damit haben die Löwen den erwarteten Auswärtssieg
errungen. Am kommenden Sonntag wird es dann sicher enger
zugehen: Dann gastiert der Tabellenzweite aus Hamm in
der Eissporthalle Frankfurt. Spielbeginn ist um 18:30
Uhr.
EHC Krefeld - Löwen Frankfurt 4:8 (1:3; 1:2; 2:3)
0:1 (10.) Tim Bornhausen
0:2 (13.) Alexander Althenn
1:2 (15.) Dario Schmitz
1:3 (16.) Paul Knihs
1:4 (27.) Kevin Thau
1:5 (29.) Simon Barg
2:5 (33.) Dario Schmitz
2:6 (41.) Kevin Thau
2:7 (45.) Max Seyller
3:7 (54.) Robin Beckers
3:8 (59.) Jan Barta
4:8 (60.) Tom Giesen
Strafminuten: Krefeld 9 plus Spieldauerdisziplinar
(Schlesiger) - Frankfurt 6.
Zuschauer: 650.
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MOSKITOS gewinnen 10:1 gegen Herford
Die 576 Zuschauer in der Eissporthalle Essen sahen einen
ungefährdeten Sieg der MOSKITOS über die Ice Dragons aus
Herford. Bereits nach dem ersten Spielabschnitt hieß
6:0. Die Moskitos zeigten von Beginn an, wer an diesem
Abend als Sieger das Eis verlassen würde.
Dabei begann das Spiel zunächst mit 45 Minuten
Verspätung. Die Gäste standen bei ihrer Anfahrt für
längere Zeit in einer Vollsperrung auf der Autobahn und
mussten kurz nach der Ankunft in Essen direkt auf das
Eis. Die Moskitos nutzten gleich ihre erste Chance zur
Führung, worauf Gästetrainer Bruce Keller sein Team
wieder in die Kabine schickte. Sicher nicht nur, um mehr
Zeit zu haben sein Team einzustellen, wie er nach dem
Spiel zu Protokoll gab. Die Gäste waren deutlich
frustriert über Schiedsrichter Naust, der ihnen keine
Aufwärmzeit zugestand. Nachdem Herford wieder zurück auf
das kam, setzten die Moskitos sofort nach und ließen den
Gegner erst gar nicht in das Spiel finden. Maris
Kruminsch, Sebastian Hasselberg, Damian Schneider Kai
Schmitz und Christian Vogel schraubten das Ergebnis auf
6:0 hoch, wobei die Treffer von Kruminsch und Vogel
besonders schön heraus gespielt waren. Den Gästen half
auch ein Torwartwechsel nichts, sie hatten den Moskitos
zunächst nichts entgegen zu setzen
Im zweiten Drittel gaben die Moskitos weiter den Ton an
und erhöhten gleich in der 21.Minute durch Sebastian
Schröder auf 7:0. Danach war man aber nicht mehr so
druckvoll vor dem gegnerischen Tor und ließ einige gute
Chancen aus. Die Gäste kamen so zu den ersten Chancen.
Im letzten Drittel gab es dann wieder mehr Tore zu
sehen. Zunächst traf Sven Linda in der 45.Minute zum
8:0, ehe Kai Domula in der 48.Minute den Ehrentreffer
für die Gäste erzielen konnte. In der 52.Minute bekamen
die Zuschauer dann noch eine handfeste
Auseinandersetzung geboten. Zunächst erwischte verletzte
Herfords Köhne Verteidiger Spelleken mit einem hohen
Stock im Gesicht, dann schnappte sich Gordon Kopp den
zuvor durch seine unsaubere Spielweise auffallenden
Micah Anderson. Zur Überraschung aller Moskitos, stellte
Schiedsrichter Naust nicht nur Kopp und Anderson vom
Eis, sondern auch Damian Schneider, der mit Herfords
Köhne im Clinch gelegen hatte. Köhne ging nach seinem
Foulspiel und Auslöser der Auseinandersetzung fast
straffrei heraus. Die Moskitos beantworteten den
Herforder Auftritt nur wenigen Sekunden später mit dem
9:1 durch Brinkmann und ließen auch nicht locker, um
noch den zehnten Treffer zu erzielen. 15 Sekunden vor
dem Ende war es dann Juniorenstürmer Sebastian Schröder
vorbehalten, den Sieg zweistellig zu gestalten.
„Ich war heute nach dem ersten Drittel zum ersten Mal
richtig entspannt. Wir haben von Beginn an alles
umgesetzt, was wir wollten. Der klare Sieg freut mich
für das Team und vor allem freut mich der Auftritt
unseres Youngster Sebastian Schröder. Er wurde heute in
der ersten Reihe für den verletzten Andre Grein ins
kalte Wasser geworfen. Mit zwei Treffern hat er die
Entscheidung mehr als gerechtfertigt“, freute sich
Trainer Jan Vondracek nach dem Spiel nicht nur über den
klaren Sieg.
Neben den ohnehin schon verletzten Spielern, werden am
Sonntag in Bad Nauheim auch noch Kopp und Schneider
gesperrt fehlen. Hinter Dominik Scharfenort, Alexander
Brinkmann, Sebastian Hasselberg und Marcel Krzyzyk
stehen noch Fragezeichen. Trainer Jan Vondracek weiß:
„Das wird nicht leicht für uns, aber wir werden wieder
alles geben.“
Moskitos Essen – Ice Dragons Herford 10:1 (6:0 | 1:0 |
3:1)
Die Tore: 1:0 (1.) Linda (Jäske), 2:0 (8.) Kruminsch
(Sondern – UZ1), 3:0 (9.) Hasselberg, 4:0 (13.)
Schneider (Jäske, Lüttges), 5:0 (14.) Schmitz (Jäske),
6:0 (19.) Vogel (Hasselberg, Koch), 7:0 (21.) Schröder,
8:0 (45.) Linda (Jäske, Brinkmann), 8:1 (48.) Domula (Reiss,
Piro – PP1), 9:1 (52.) Brinkmann (Sondern, Jäske), 10:1
(60.) Schröder (Jäske)
Strafminuten:
Moskitos Essen - 20 + 20 Kopp (Unnötige Härte) + 20
Schneider (Unnötige Härte)
Ice Dragons - 25 + 20 Anderson (Unnötige Härte)
Schiedsrichter: - Naust
Zuschauer: - 576
Spieler des Abends:
Moskitos Essen: Sebastian Schröder
Ice Dragons: Daniel Reiss
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Ice Dragons im ersten Drittel nach Aufwärm-Farce kalt
erwischt!
Ein schwerer Unfall mit anschließender Vollsperrung auf
der A45 sorgte für reichlich Verspätung des
Mannschaftsbusse auf dem Weg nach Essen. Dabei hatten
die Ice Dragons Glück, noch in Essen anzukommen, denn
die freundliche Autobahnpolizei war bereit, den
Mannschaftsbus über die gesperrte Autobahn an der
Unfallstelle vorbeizulotsen, ohne diese Hilfe hätte der
Bus auf einem Parkplatz bis zur Freigabe der Autobahn
warten müssen. Um 20.30 endlich in Essen angekommen
wollte die die Mannschaft mit viel Elan zu Werke gehen,
doch hatten die Truppe von Coach Bruce Keller die
Rechnung ohne Hauptschiedsrichter Marc-Andre Naust
gemacht. Kurz laufen, dann umziehen und zum warmmachen
ab aufs Eis, das war die Devise der Ice Dragons, doch
kaum war die Mannschaft auf dem Eis zum warmmachen
versammelt, bedeutete der „unparteiische“ dem Team, dass
das Spiel sofort und ohne warmmachen beginnen würde,
Verletzungen der Spieler billigend in Kauf nehmend!
Nichteinmal Pucks zum Warmschiessen der Goalies standen
den Ice Dragons zur Verfügung.
So waren auch nur 37 Sekunden gespielt, als der erste
Essener Schuss von Sven Linda aufs Tor auch gleich den
Weg INS Tor fand. Erbost durch diese Situation nahm
Bruce Keller darauf hin die Mannschaft vom Eis, um
zumindest die Chance zu haben, die Spielbesprechung in
der Kabine durchzuführen. Die anschließende 2-Minütige
Bankstrafe war da natürlich vorprogrammiert und
Regelkonform.
Das Team versuchte zumindest, ins Spiel zu finden,
jedoch war auch für Laien zu sehen, dass Spieler mit
kalter Muskulatur erheblich in ihrer Bewegungsfähigkeit
eingeschränkt sind. Dass es bis zur 8. Minute dauerte,
ehe das 2. Essener Tor durch Maris Kruminsch fiel, lag
vor allem daran, dass die Ice Dragons zumindest
versuchten, kämpferisch dagegen zu halten. Das dies der
2. Essener Torschuss überhaupt war, und damit auch der
2. Schuss überhaupt an diesem Abend auf das Tor von Lars
Morawitz, machte deutlich, dass auch der Herforder
Goalie noch lange nicht warm war. Bis zur 13. Minute
hatten die Essener durch Sebastian Hasselberg und Damian
Schneider eine beruhigende 4:0 Führung herausgeschossen,
und der bedauernswerte Lars Morawitz räumte seinen Platz
für Alexander Grunwald, der nun allerdings ebenfalls
kalt zwischen die Pfosten musste. 2 weitere Tore durch
Kai Schmitz und Christian Vogel mußte der noch im ersten
Drittel schlucken, so dass das Spiel nach 20 Minuten
bereits entschieden war.
Im zweiten Drittel dauerte es erneut nur 39 Sekunden, da
erhöhte Sebastian Schröder für die Gastgeber auf 7:0.
Anschließend spielten die Ice Dragons fast nur noch in
Unterzahl, auch bedingt durch fragwürdige und teilweise
extrem einseitige Entscheidungen, konnten sich aber bis
zum Ende des Drittels Schadlos halten, auch wenn ihnen
kein eigener Treffer gelang.
Das letzte Drittel war dann von den normalen Strafen
ausgeglichener, jedoch kam von beiden Seiten immer mehr
Härte ins Spiel, auch bedingt durch die stümperhafte
Spielleitung, bei der gerne brutale Fouls geflissentlich
übersehen wurden, während fairer Körperkontakt sofort
bestraft wurde. In der 45 Minute erhöhten die Gastgeber
auf 8:0 durch Sven Linda, die Ice Dragons jedoch gaben
sich nicht auf, konnten durch Kai Domula in der 47.
Minute zumindest den Ehrentreffer erzielen. Anschließend
jedoch entluden sich dann die Gemüter auf beiden Seiten.
Nach einem Foul und anschließender Provokation platze
bei Micah Anderson der Kragen, und er wies sein
Gegenüber Damian Schneider auf nachdrückliche Weise
zurecht. Da beide Spieler bei dieser Prügelei ihre
Handschuhe fallen liessen, waren auch die anschließenden
Spieldauerstrafen auf beiden Seiten gerechtfertigt. Der
Essener Gordon Kopp wollte unbedingt mitmischen,
erwischte Sebastian Köhne mit einem Faustschlag. Da
dieser sich nicht wirklich zu Wehr setzte, musste
Sebastian Köhne für 2 Minuten auf die Strafbank, während
Gordon Kopp sich ebenfalls mit 5+ Spieldauer unter die
Dusche begeben durfte. Anschließend legten die Essener
noch 2 Tore durch Alexander Brinkmann in der 42. Minute
und Sebastian Schröder, 13 Sekunden vor Schluß, zum 10:1
Endstand nach.
Das der Essener Sieg in Ordnung geht, daran besteht kein
Zweifel, jedoch trieb das Verhalten vom
Hauptschiedsrichter vor und während der Partie bei den
Verantwortlichen und Spielern die Zornesröte ins
Gesicht. Für Coach Bruce Keller begann so das Spiel erst
im zweiten Drittel, da man das erste Drittel ja zum
Aufwärmen benötigt hatte. Auch der sportliche Leiter
Dirk Marchel konnte nicht verstehen, das ein
Schiedsrichter lieber Verletzungen von Spielern
billigend in Kauf nehmen würde, anstatt dem Team die
Möglichkeit zum Aufwärmen zu geben, eine Situation, die
er in seiner langen Karriere als Aktiver niemals erlebt
hatte.
Torfolge:
1:0 Linda/Jäske (0:37); 2:0 Kruminsch/Sondern (7:32)
UZ1; 3:0 Hasselberg (8:48);
4:0 Schneider/Jäske/Lüttges (12:53); 5:0 Schmitz/Jäske
(13:39); 6:0 Vogel/Hasselberg/Koch (18:31);
7:0 Schröder (20:39); 8:0 Linda/Jäske/Brinkmann (44:11);
8:1 Domula/Reiss/Piro (47:30) PP1;
9:1 Brinkmann/Sondern/Jäske (51:42); 10:1 Schröder/Jäske
(59:45)
Strafenminuten:
Essen 10 + 5 + Spieldauer (Kopp) + 5 + Spieldauer
(Schneider)
Herford 20 + 5 + Spieldauer (Anderson)
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Derbysieg gegen die Bulldogs
EHC Dortmund – Königsborner JEC 6 : 2
(3:0,1:2,2:0)
Nach zwanzig Minuten sah es am Freitagabend an der
Strobelallee nach einer klaren Angelegenheit aus, denn
da führte der EHC Dortmund mit 3:0 gegen den
Königsborner JEC. Dann aber konnten die Gäste im zweiten
Abschnitt eine über sechs Minuten lange
Überzahlsituation zu zwei Treffern nutzen und damit auf
3:2 verkürzen. Danach nahmen die Westfalen Elche in
einer kämpferisch geprägten Partie aber das Zepter
wieder in die Hand und siegten am Ende verdient mit 6:2.
Schon vor dem Anpfiff musste EHC Coach Frank Gentges
eine schlechte Nachricht hinnehmen, denn Verteidiger
Sebastian Eickmann konnte wegen des Verdachts auf
Bauchmuskelzerrung nicht auflaufen. Nach kurzem ersten
Abtasten konnte der EHC in der 8. Spielminute in
Überzahl durch Christoph Koziol mit 1:0 in Führung
gehen, als dieser einen verdeckten Schuss noch
abfälschen konnte. Die Elche blieben weiter am Drücker
und in der 11. Minute war es erneut Christoph Koziol,
der vor das gegnerische Tor kurvte und ins kurze Eck zum
2:0 einlochen konnte. Die Gäste zeigten nur gelegentlich
ihre Torgefährlichkeit und hatten bis dahin ihre beste
Chance in der 15. Minute, als Elche Goalie Benjamin
Finkenrath in höchster Not retten konnte. Für das 3:0
nur eine Minute später war Ryan Martens verantwortlich,
sein Schuss flog über die Fanghand des ansonsten guten
Königsborner Keepers Sebastian May ins Netz. Auch zu
Beginn der zweiten Zwanzigminuten dominierte zuerst der
EHC. Zuerst scheiterte Nils Liesegang am Gästetorhüter,
dann konnten die Elche ein Überzahl-Powerplay nicht in
Treffer ummünzen. Ab der 27. Minute kamen dann mehr
Emotionen ins Spiel. Ein unkorrekter Körperangriff gegen
Gästestürmer Igor Furda brachte Dortmund in Unterzahl
und gut eine Minute später führte der hohe Stock von
EHC-Stürmer Christoph Koziol zu einer blutenden
Verletzung an der Lippe bei KJEC-Verteidiger Wolfgang
Hrstka. Die Folge war eine fünfminütige Strafe gegen den
Spieler der Elche, zuzüglich einer
Spieldauerdisziplinarstrafe. Die Gäste nutzten die Gunst
der Stunde. Igor Furda markierte in der 30. Minute mit
Glück das 3:1, als der Puck ins lange Eck rutschte und
eine Minute später konnte Andre Kuchina den
Anschlusstreffer erzielen. Die Königsborner Bulldogs
hatten durch Jakub Krätzer in der 32. Minute sogar den
Ausgleich auf dem Schläger. Als die Elche gerade vier
Sekunden lang wieder komplett waren, gaben sie die
passende Antwort auf die drohende Wende und kamen durch
Nils Liesegang zum 4:2. Im Schlussabschnitt machte Ryan
Martens dann alles klar. In der 44. Minute konnte er
mühelos mit einem Haken an KJEC-Verteidiger Sebastian
Pigaché vorbeikommen und den Puck hoch ins rechte Eck
setzen. Der kanadische Außenstürmer im Dortmunder Dress
war es auch, der in der 57. Minute im Nachstochern den
Endstand zum 6:2 erzielen konnte.
Am Sonntag muss der EHC Dortmund ab 18 Uhr in Ratingen
bei den dortigen Aliens antreten. Sicherlich keine
leichte Aufgabe für den Oberliga-Tabellenführer, wenn
man bedenkt dass die Westfalen Elche nun ohne vier
Spieler (die verletzten Benedikt Kastner, Vitali Stähle
und Sebastian Eickmann sowie der gesperrte Christoph
Koziol) am Sandbach antreten müssen.
Torfolge:
1:0 (07:06) Christoph Koziol (Manuel Neumann, Nils
Liesegang) +1
2:0 (10:45) Christoph Koziol (Branislav Pohanka, Manuel
Neumann) +1
3:0 (15:40) Ryan Martens (Dieter Orendorz, Thomas
Richter)
3:1 (29:08) Igor Furda (Jakub Krätzer, Lars Gerike) +1
3:2 (30:55) Andre Kuchina (Benedikt Rangen, Michal
Bezouska) +1
4:2 (32:56) Nils Liesegang (Frank Petrozza, Florian
Kirschbauer)
5:2 (43:59) Ryan Martens (Frank Petrozza, Nils
Liesegang)
6:2 (56:48) Ryan Martens (Frank Petrozza, Stefan Streser)
Strafminuten: EHCDO 15 + SD Christoph Koziol - KJEC 10
Zuschauer: 777
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer [2]
(A), Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22],
Manuel Neumann [33] (A), Niklas Clusen [55], Mike
Ortwein [93] – Philipp Michl [7], Ryan Martens [8],
Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Branislav
Pohanka [25], Jérome Bobon [61], Christoph Koziol [66],
Frank Petrozza [88], Stefan Streser [89], Dennis
Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
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Bulldogs halten in Dortmund lange Zeit mit
Spitzenreiter mit
Trotz einem 6:2 kann der Königsborner JEC lange mit dem
EHC Dortmund mithalten
Wer die Tore vorne nicht macht, bekommt sie hinten rein.
Diese Weisheit konnte man am Freitagabend beim Spiel des
Königsborner Jugend Eishockeyclub gegen den
Tabellenführer aus der Nachbarstadt beobachten und so
unterlag man in einem ab dem zweiten Drittel
ausgeglichenen Spiel mit 6:2.
Bereits in den ersten 10 Minuten konnten die Gastgeber
durch zwei Überzahlsituationen schnell 2:0 gegen das
Team aus Unna in Führung gehen und zeigten dabei, warum
sie momentan von ganz oben in der Tabelle grüßen. Als
dann 5 Minuten später der Kontingentspieler Ryan Martens
sogar auf 3:0 erhöhte, rechneten viele mit einem
eindeutigen Sieg. Lediglich die Gäste wussten nach dem
man zuletzt in 5 Spielen 4 Mal einen Rückstand aufholen
konnte, dass da noch was geht. Doch zunächst ging es in
die erste Drittelpause.
Wie aufgeweckt begannen die Bulldogs nun das Tor vom
nervös wirkenden Dortmunder Torhüter zu attackieren und
kamen so zu mehreren Chancen. Als dann in der 28. Minute
der Dortmunder Stürmer Kozial - Torschütze der ersten
beiden Treffer – mit einer 5 plus Spieldauer-Strafe
belegt wurde, nach dem er mit einem hohen Stock Wolfgang
Hrstka im Gesicht traf, konnten die Bulldogs gleich zwei
Treffer in Überzahl erzielen. Zunächst traf Kapitän Igor
Furda nach Vorarbeit von Jakub Krätzer und Lars Gerike,
anschließend erzielte André Kuchnia den Treffer zum 3:2.
Sichtlich geschockt ließen die Gastgeber nun weitere
Chancen zu, doch wie das Schicksal so will, nutze man
diese nicht nur nicht, sondern kassierte durch einen
Konter trotz mittlerweile leichter Überlegenheit auch
noch das 4:2, mit dem es dann in die Pause ging.
Auch im letzten kamen die Bulldogs zu ihren Chancen,
jedoch konnten die Gastgeber ihre besser nutzen und so
konnte erneut Ryan Martens den Spielstand per Doppelpack
noch auf 6:2 hochschrauben.
Erstmals in der Saison konnte Trainer Banaszak auf alle
Spieler zurückgreifen und somit standen 21 Leute im
Kader der Bulldogs. Zudem muss man einen Abgang bekannt
geben, denn mit Andreas Banzer wechselt der 3. Torwart
des Königsborner JEC zurück in die Heimat nach Bayern.
Da mit Sven Rotheuler ein Regionalliga-Erfahrener
Torwart im Kader der Junioren steht und auch Moritz
Schäfer schon Einsatzzeit im Seniorenbereich hatte,
braucht man sich keine Sorgen zu machen, für den Fall
der Fälle, dass beide Torhüter, sowohl Sebastian May,
als auch Philipp Potthoff, ausfallen sollten.
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EHC Netphen mit gutem Ergebnis gegen Ratingen
1:3-Niederlage gegen „Ice Aliens“ – André Bruch mit
Ehrentreffer
Der EHC Netphen scheint die Pause gut genutzt zu haben.
Im Spiel gegen die „Ice Aliens“ aus Ratingen zogen sich
die Netphener mit dem 1:3 (0:3 1:0 0:0) gut aus der
Affäre. Im Gegensatz zu den letzten beiden Spielen
konnte Reinhard Bruch bis auf Tim Bruch und Dennis
Breker seine Wunschformation aufs Eis schicken. Wie in
den bisherigen Spielen der Saison setzte der EHC von
Beginn an auf die Defensive und ließ den Gegner das
Spiel machen. Selbst wollte man dann mit schnellen
Angriffen zum Ziel kommen. So hatte André Bruch in der
dritten Spielminute die erste gute Torchance des Spiels,
als er alleine aufs gegnerische Gehäuse zulief, aber
leider am Ratinger Goalie scheiterte. In der Folgezeit
nahm der Gast das Heft mehr und in die Hand, während der
EHC mit viel Einsatz dagegenhalten konnte und so dem
Gast keine leichten Torchancen ermöglichte. Dennoch
konnte der Gast drei Mal jubeln, als die Netphener kurz
die Ordnung verließen und den Gegner zum Tore schießen
einluden. Alles schien wie in den letzten Spielen zu
laufen. Der EHC Netphen jedoch ließ sich nicht aus der
Ruhe bringen und nahm seine defensive Grundordnung
schnell wieder ein. Gepaart mit viel Einsatz und einem
starken Hendrik Sirringhaus im Kasten konnte man im
zweiten Spielabschnitt mehr dagegen halten und kam
folgerichtig zu mehreren eigenen Torchancen. Eine davon
nutzte André Bruch mit einem Schuss von der „Blauen“ zum
1:3 in der 31. Spielminute. Bei den Gästen aus Ratingen
stieg der Frust immer mehr, hatten sie nach dem
0:12-Hinspielergebnis nicht mit so viel Gegenwehr. Mit
steigender Spielzeit wuchs der Glaube im Lager des EHC
Netphen an den Anschlusstreffer und den Ausgleich immer
mehr. Daher wurden die EHC-Cracks gegen Ende des Spiels
immer offensiver, was den Gast zum Kontern einlud. In
dieser Phase war aber erneut Hendrik Sirringhaus der
Fels in der Angriffsbrandung der Aliens. Trotz der
offensiveren Spielweise wollte den einheimisches
Kufenflitzern ein Tor mehr gelingen und man konnte trotz
der 1:3-Niederlage das Eis erhobenen Hauptes verlassen,
was von den EHC-Fans bei der Ehrenrunde ebenfalls
honoriert wurde.
Dennoch gab es im Lager des EHC Netphen gestern auch
einige betrübte Minen. Nachdem der EHC vor der Pause
bereits viele verletzte Spieler zu beklagen hatte,
bahnen sich die nächten Verletzten an. René Sting musste
das Eis Anfang des zweiten Drittels nach einem
ungeahndeten Kniecheck mit Verdacht auf Kreuzbandriss
verlassen, Daniel Walther konnte wegen einer
Fingerverletzung nach einem ungeahndeten Stockschlag im
Schlussabschnitt nicht mehr mitwirken.
Torfolge: 0:1 Tegkaev (12. – Vorarbeit Kohmann, Hendle);
0:2 Firsanov (17. – Gries, Haupting PP); 0:3 Tegkaev
(17. – Kohmann, Hein); 1:3 A. Bruch (31. – Stein, Oertel)
Strafzeiten:
EHC: 14 + 10(Harnesk)
Ratinger „Ice Aliens“: 6
Schiedsrichter: Hertrich – Bandlowsky, Weiss
Zuschauer: 210
Aufstellung
EHC
Sirringhaus (Isselhorst) – Elzner, Schäfer, Kutzner,
Zech, Weil, Isselhorst, Harnesk, - Kousek, André Bruch,
Stein, Oertel, Walther, Sting, Hall, Linke
Ratinger „Ice Aliens“
Kohl (Dömges) – Gross, Priebsch, Migas, Schumacher,
Lahmer, Ackers, Häupting, Bleyer, Werner, Kohmann,
Gries, Tegkaev, Oesterreich, Hein, Schiefner, Amini Jian,
Hendle, Firsanov
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Aliens holen drei Punkte und liegen auf Platz 7
In der Deutschland-Cup Pause hat sich bei den Ice Aliens
einiges getan. Der Kader musste aufgrund personeller
Veränderungen umgestellt werden. Gegen das
Tabellenschlusslicht Netphen holten die Ice Aliens drei
Punkte, gegen Dortmund reichte es trotz 4:1-Führung
nicht zum Sieg.
Die Außerirdischen hatten am letzten Wochenende zwei
völlig unterschiedliche Aufgaben vor sich. Am Freitag
ging es zum punktlosen Tabellenletzten in Netphen. Schon
hier war erkennbar, dass die Veränderungen im Kader für
einige Schwierigkeiten sorgten. Konstantin Firsanov, der
in der vergangenen Woche an den Sandbach wechselte und
eigentlich als Verstärkung eingeplant war und nicht als
Ersatz eingeplant war, konnte einen ordentlichen
Einstand feiern und trug sich beim eher glanzlosen
3:1-Auswärtssieg in die Torschützenliste ein. Dennoch
wurde deutlich, dass das Zusammenspiel der umgebauten
Reihen noch nicht einwandfrei funktioniert und das Team
in den kommenden Wochen hart arbeiten muss, um den
Ausfall von Topscorer Lance Monych und den Weggang von
Verteidiger Andrej Kiselev zu kompensieren.
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Eisbären unterliegen Bad Nauheim mit 0:2
Die Einstellung stimmte, „die Mannschaft hat Willen
gezeigt“, bestätigte Carsten Plate, Trainer der Hammer
Eisbären. „Aber sie wurde dafür nicht belohnt.“ Seine
Mannen verloren das Heimspiel gegen RT Bad Nauheim vor
515 Zuschauern knapp mit 0:2 (0:0, 0:1, 0:1).
Die Kontrahenten begegneten sich dabei über weite
Strecken auf Augenhöhe – mindestens. Es waren zunächst
die Gäste, die etwas besser in die Begegnung fanden, ein
leichtes optisches Übergewicht hatten und durch Daniel
Ketter früh zu einer Tormöglichkeit kamen (3.). Doch war
es keineswegs so, dass die Eisbären einen hessischen
Dauergast im eigenen Drittel begrüßen mussten. Im
Gegenteil: Die Hammer fanden einen immer besseren
Zugriff in die Partie und setzten auch in der Offensive
Akzente. Wie in der achten Minute, als Sebastian Licau
nur das Außennetz getroffen und Robin Loecke nur knapp
am Nauheimer Gehäuse vorbei geschossen hatte. Auf der
anderen Seite hielt Benjamin Voigt, der Goalie des
Plate-Teams, stark gegen Michel Maaßen (13.) und Tobias
Schwab (15.). Kurz vor der Pause hatten wiederum die
Hammer den Führungstreffer auf dem Schläger: Zunächst
blieb Patrik Flasar – über die rechte Seite kommend –
glücklos, ehe Licau die Scheibe auch im Nachsetzen nicht
im Tor von Patrick Glatzel unterbringen konnte.
Ab Durchgang zwei mussten die Eisbären neben den
gesperrten Niko Bitter und den verletzten Karl Jasik
auch auf Marvin Gleibler verzichten – dem Verteidiger
plagten Kreislaufprobleme. Seine Teamkollegen waren
indes über weite Strecken die bessere Mannschaft auf dem
Eis, die auch in der Defensive einen ordentlichen Job
verrichtete. Allerdings münzten die das leichte
Übergewicht nicht in Treffer um. So prallte zum Beispiel
der Abschluss eines schnell vorangetragenen Gegenstoßes
von Christian Gose an der Ausrüstung des gegnerischen
Keepers ab, und auch das Spiel in numerischer
Überlegenheit wussten die Eisbären nicht auszunutzen.
Die Hessen hingegen schon: In der 33. Minute netzte
Kevin Lavallee zum 0:1 ein.
Es war sichtbar, dass die Hausherren auf eine direkte
Antwort aus waren, doch der Weg dorthin war oft zu
kompliziert. „Wir wollten wieder zu oft mit dem Kopf
durch dir Wand“, ärgerte sich Plate. „Nauheim hat das
clever gemacht. Aber irgendwann muss man dann sehen,
dass es im Eins-gegen-eins nicht funktioniert.“
Die Zahl von 32 Torschüssen in der gesamten Partie
spiegelt dies wider. „Das ist zwar okay“, sagte der
Coach, „aber es reicht eben nicht, um ein Spiel zu
drehen.“ Im Schlussabschnitt hatten die Hammer sogar die
eine oder andere Situation in Überzahl, doch sie
spielten in der Offensive weiterhin zu kompliziert. „Wir
haben letztendlich aus den Möglichkeiten, die der Gegner
uns gegeben hat, nichts gemacht“, monierte der Ex-Profi,
der nach dem 0:2 durch Lavallee 78 Sekunden vor dem Ende
der Partie noch einmal alles auf eine Karte setzte und
den gut aufgelegten Voigt – der Goalie zeichnete sich
unter anderem noch gegen den zweifachen Torschützen der
Hessen (48.) und Marc Kohl (53.) aus – zugunsten eines
sechsten Feldspieler ersetzte. „Aber wir hätten noch 60
Minuten weiter spielen können und hätten trotzdem kein
Tor mehr gemacht“, meinte Plate.
Da die Frankfurter Löwen zeitgleich ihre Partie beim EHC
Krefeld mit 8:4 gewannen, steigt am Sonntag ab 18.30 Uhr
in der Eissporthalle Frankfurt das direkte Duell um den
zweiten Rang, den nun die Hessen belegen. „Da müssen wir
dann effektiver sein“, hofft der Hammer Coach auf eine
weniger komplizierte Herangehensweise seiner Mannen.
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2:0-Sieg in Hamm - Kevin Lavallee trifft doppelt zum
7. Sieg in Folge
Mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) gewannen die Roten Teufel heute
Abend ihr Auswärtsspiel beim bisherigen Tabellenzweiten
Hammer Eisbären. Doppelter Torschütze und somit erneuter
Matchwinner war Kevin Lavallee, der bereits am Mittwoch
im Sensationserfolg gegen Zweitligist Weißwasser den
Siegtreffer in der Overtime markierte. Aufrgrund dieses
Erfolges klettern die Hessen auf Platz vier der Tabelle
und liegen nach Minuspunkten aufgrund weniger
absolvierter Spiele nur einen Zähler hinter
Tabellenführer Dortmund.
Die Gäste versuchten von Beginn an, den Schwung des
Pokalerfolgs gegen Weißwasser in dieses heutige
Punktmatch mitzunehmen. Marcus Jehner an der Bande der
Hessen - er vertrat den grippekranken Fred Carroll -
schwor seine Spieler auf einen schnellen Torerfolg ein,
der nach Chancen von Ketter sowie einem Pfostenschuss
von Baldys (beides 3.Minute) in der Luft lag. Bad
Nauheim hatte das Geschehen anfänglich im Griff, einzig
ein Treffer fehlte, nachdem auch Striepeke in der
8.Minute knapp am Kasten von Benjamin Voigt vorbeizog.
Die Gastgeber kamen anschließend allerdings besser ins
Match und konnten das Tempo der Kurstädter schließlich
mitgehen. Patrick Glatzel im Tor der Hessen - Markus
Keller war als Backup mit Augsburg in Berlin unterwegs -
bekam nach Schüssen von Schulz (9.) und Sondermann (10.)
Gelegenheit sich auszuzeichnen. Die Partie war nun
ausgeglichen, allerdings dominierten die Abwehrreihen
auch Dank der starken Goalies das Geschehen. Licau für
die Westfalen prüfte vor der ersten Pause noch einmal
Glatzel, schlussendlich ging es mit einem verdienten 0:0
in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt war es kaum ein anderes Bild: Bad
Nauheim spielte strukturierter, ohne die ganz großen
Chancen zu erhalten. In der 26.Minute war EC-Kapitän
Lanny Gare nach feinem Pass von Schwab urplötzlich frei
durch, seinen versuchten Tunnler durch die Schoner von
Voigt antizipierte jedoch der Hammer Schlussmann. Die
Roten Teufel kamen langsam zum Zuge, und als Hamms
Nieberle auf der Strafbank saß, war es Kevin Lavallee,
der eine Vorlage von Janne Kujala zur 1:0-Führung für
die Gäste verwandelte. Kurze Zeit später eine
Schrecksekunde für die Gäste, denn Michel Maaßen musste
nach einem Zusammenprall mit dem Pfosten aufgrund einer
schmerzhaften Ellenbogenverletzung in die Kabine
gebracht werden. Darüber hinaus kassierten die
Kurstädter kurze Zeit später zwei Strafen, so dass die
Hausherren knapp eine Minute in doppelter Überzahl
agieren konnten. Doch auch diese Situation überstanden
die Gäste, so dass es mit einer knappen Führung in die
zweite Pause ging.
Maaßen konnte auch im dritten Abschnitt nicht mehr
mitwirken (wird noch in der Nacht geröntgt, Schwere der
Verletzung offen), so dass Baldys seinen Platz im
zweiten Sturm einnahm. Doch trotz Maaßens Ausfalls waren
die Gäste gut im Spiel und kamen in der 47.Minute zu der
Riesenmöglichkeit, das Spiel zu entscheiden: Als Voigt
bereits am Boden lag und Lavallee die Scheibe
richtigerweise ins Netz über ihn heben wollte, zückte
pfeilschnell die Fanghand des früheren Hannoveraners
heraus und fischte das Hartgummi weg. Hatten die Gäste
das Geschehen mehr oder minder im Griff, so schien der
Unparteiische mit einigen überzogenen Pfiffen gegen die
Hessen etwas dagegen zu haben. Kujala und Franz mussten
in den letzten Minuten zwei fragwürdige Strafen nehmen,
doch auch dieses ging ohne Gegentreffer für die Hessen
aus. Hamm musste mehr nach vorne machen, nachdem ihnen
die Zeit davon lief, was Kevin Lavallee in der 59.Minute
nach einem Sololauf und einem Schuss in den rechten
oberen Winkel mit dem 2:0 und der Entscheidung
bestrafte. Somit bleiben die Hessen auch im siebten
Spiel in Folge (inkl. Pokal) ungeschlagen und sind das
Team der Stunde in der Oberliga. Ein Glückwunsch geht
auch an Patrick Glatzel, der in seinem zweiten Einsatz
den ersten Shutout einfahren konnte. "Das Match gegen
Weißwasser steckte uns noch ein wenig in den Knochen,
aber am Ende zählt nur das Ergebnis. Alle haben einen
Superjob gemacht und mich bestens unterstützt", sagte
ein glücklicher Torhüter nach dem Schlusspfiff. Am
Sonntag empfangen die Roten Teufel im
Colonel-Knight-Stadion um 19.00 Uhr die Moskitos aus
Essen, die heute Abend mit 7:0 gegen Herford gewannen.
Unterdessen ist auf unserem Youtube-Channel der
kommentierte Videoschnitt des Pokalsieges gegen
Weißwasser online. In diesem Zusammenhang möchten wir
darauf hinweisen, dass wir aufgrund einer längeren
Krankheit bei den Videos ein wenig improvisieren müssen.
Wir bitten hierbei um Verständnis.
Eisbären Hamm - EC Bad Nauheim 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
Tore:
0:1 (32:58) Lavellee (Kujala, Schwab) PP 5-4
0:2 (58:42) Lavallee (Weibler, Mangold)
Strafminuten: EBH 8 / ECN 20
Zuschauer: 500
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