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Spielbericht
Oberliga West 25. 11. 2011 |
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5:2-Heimsieg gegen Duisburg - EC tritt im DEB-Pokal
zuhause gegen Bremerhaven an
Revanche geglückt: mit 5:2 (0:0, 3:0, 2:2) gewannen
heute Abend die Roten Teufel ihr Heimspiel gegen
Duisburg und machten somit die 3:7-Niederlage aus dem
Hinspiel wett. Zwei Mal Gare und Lavallee sowie einmal
Weibler sorgten für den neunten Sieg der Kurstädter in
Folge, der den dritten Tabellenplatz festigt und die
Perspektive nach oben weiter stärkt.
Es war ein zähes erstes Drittel aus Sicht der Hessen.
Einzig ein Pfostenschuss von Manuel Weibler nach einem
Rückhand-Drehschuss war in der 3.Minute zu verzeichnen,
ansonsten lief man sich immer wieder in der gut
gestaffelten Duisburger Abwehr fest. Die Füchse
versuchten zudem, mit konsequentem Forechecking das
Aufbauspiel der Hausherren frühzeitig zu zerstören, was
den Roten Teufeln überhaupt nicht schmeckte. Die
Passwege waren hierdurch frühzeitig zu, so dass das
einzige Mittel das Tiefspielen der Scheibe war. Die
Füchse spielten es clever und hatten durch MacKay in der
6.Minute ihre größte Möglichkeit, doch Keller hielt den
Alleingang. Erst die letzten fünf Minuten des
Anfangsabschnittes kamen die Hessen etwas besser mit dem
Duisburger System klar, doch zunächst blieb es beim
torlosen Unentschieden nach 20 Minuten.
Besser wurde es im Mittelabshnitt: die Hausherren
bekamen das Spielgeschehen immer mehr in den Griff, was
schlussendlich zu Treffern führte. In der 28.Minute
nutzte Manuel Weibler nach einem Querpass von Lanny Gare
die Situation zum 1:0, was den Knoten sichtlich zum
Platzen brachte. Nur 90 Sekunden später verwertete Lanny
Gare eine Überzahlsituation zum 2:0, Kevin Lavallee
vollendete einen seiner bekannten Sololäufe in der
32.Minute zum 3:0. Duisburg war sichtlich beeindruckt
und hatte kaum noch Möglichkeiten in Richtung Markus
Keller. Einzig ein Pfostenschuss von Gogulla in der
34.Minute war zu verbuchen, während die Hessen weitere
hochkarätige Chancen hatten, die Björn Linda im Tor der
Füchse allesamt vereitelte.
Optimal begann der letzte Abschnitt: nach nur 40
Sekunden traf Lanny Gare aus der Halbdistanz zum 4:0,
womit das Match entschieden zu sein schien. Doch die
Füchse kamen noch einmal zurück: innerhalb von nur 23
Sekunden trafen sie durch Schöbel und ein Eigentor der
Gastgeber zum 4:2, Kevin Lavallee verwandelte einen
Penalty zum letztendlich entscheidenden 5:2. "Seit dem
4:1 gegen Frankfurt waren das die ersten beiden
Gegentore heute Abend. Das Team war etwas müde, nachdem
wir die Woche viel Kraft trainiert haben", so Fred
Carroll. "Im ersten Drittel waren wir gut in der Partie,
aber die beiden Gegentore im zweiten Drittel haben
unsere junge Mannschaft etwas zurückgeworfen. Wer weiß,
wie das Spiel gelaufen wäre, wenn wir das 4:3 geschossen
hätten. So aber geht das Ergebnis in Ordnung", sagte
Duisburgs Coach Franz Fritzmeier nach dem Schlusspfiff.
Am Sonntag sind die Hessen spielfrei, nächste Woche geht
es am Freitag nach Krefeld, Sonntag kommt Königsborn.
Fotos des Spiels sind in der entsprechenden Galerie hier
auf der Homepage einsehbar, das Video der
Pressekonferenz ist ebenfalls online. Der kommentierte
Schnitt der Partie folgt in Kürze.
Unterdessen wurde auch das DEB-Pokal-Viertelfinale
ausgelost: die Roten Teufel empfangen am 17.Januar 2012
mit den Fishtown Pinguins aus Bremerhaven erneut ein
Spitzenteam aus der 2.Liga im heimischen
Colonel-Knight-Stadion. Alle EC-Fans können sich vor
allem auf die Rückkehr von Stürmer Carsten Gosdeck
freuen, der bei den Hansestädtern seit zwei Jahren für
Tore sorgt. Die weiteren Begegnungen: Frankfurt-Hannover
Indians, Peiting-Bietigheim und Landshut-Rosenheim.
EC Bad Nauheim - EV Duisburg 5:2 (0:0, 3:0, 2:2)
Tore:
1:0 (27:19) Weibler (Gare, Baum)
2:0 (28:48) Gare (Lavallee, Kujala) PP 5-4
3:0 (31:15) Lavallee (Cardona, Pöpel)
4:0 (40:40) Gare (Lavallee, Kujala)
4:1 (43:47) Schöbel (Ziolkowski)
4:2 (44:10) Hofland
5:2 (47:43) Lavallee PS
Strafminuten: ECN 16 + 10 (Gare) / EVD 14
Zuschauer: 1.038
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Teufel revanchieren sich und holen drei Punkte
Zwei Mal konnte man die Nauheimer in dieser Spielzeit
mit hohen Niederlagen nach Hause schicken. In der Ferne
schlugen die Teufel jedoch zurück. Verdient bleiben die
Punkte beim Gastgeber, der die Füchse in zweiten Drittel
überrollt und mit 5:2 gewinnt.
Im ersten Drittel war es ein munteres Spiel, bei dem
sich kein Team durch zwingende Chancen auszeichnen
konnte. So ging es auch folgerichtig mit 0:0 in die
erste Pause. Im zweiten Abschnitt lief es dann völlig
anders. Mit einem Doppelschlag durch Manuel Weibler und
Lanny Gare in der 28. und 29. Spielminute gingen die
Roten Teufel in Führung. In der 32. legte Kevin Lavallee
noch einmal nach und Trainer Franz Fritzmeier rief seine
Männer zur Auszeit an die Bande. Fürs Erste ließ sich
der Lauf der Nauheimer stoppen und man konnte sich ohne
weitere Treffer in die Pause retten. Nach dem
Wiederanpfiff klingelte es aber direkt wieder im Kasten
von Björn Linda. Lanny Gare traf erneut zum 4:0. Die
Füchse kamen durch Mats Schöbel und Diego Hofland zwar
noch ein Mal heran, aber die Hoffnung hielt nicht lange.
Per Penalty machte Kevin Lavallee dann alles klar. Im
Anschluss passierte dann nicht mehr viel. Mit 5:2 siegen
die Hausherren und der anwesende Duisburger Anhang
musste neidlos anerkennen, dass der Gegner an diesem
Abend einfach stärker war.
Tore:
1:0 Weibler (28. Minute)
2:0 Gare (29. Minute)
3:0 Lavallee (32. Minute)
4:0 Gare (41. Minute)
4:1 Schöbel (44. Minute)
4:2 Hofland (45. Minute)
5:2 Lavallee (48. Minute) Penalty
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Mit viel Arbeit zur erfolgreichen Revanche
Die Löwen Frankfurt schlagen Königsborn knapp mit 4:3
und sichern sich so drei weitere Punkte.
Die Löwen Frankfurt haben am Freitagabend in der
Eissporthalle Frankfurt den Königborner JEC geschlagen.
Damit konnten die Löwen die Hinspielniederlage in Unna
wieder ausbügeln. Am Ende einer arbeitsintensiven Partie
gehen die Löwen glücklich mit 4:3 vom Eis.
Dabei begann alles so gut. Wie schon am Sonntag gingen
die Hausherren nach nur wenigen Sekunden in Führung:
Sven Breiter spielte nach gewonnenem Bully die Scheibe
quer zu Martin Schweiger. Der Löwen Kapitän ließ sich
diese Möglichkeit natürlich nicht nehmen und verwandelte
zum 1:0. Gut zehn Minuten später erhöhte dann Jan Barta
auf den 2:0-Pausenstand.
Die Löwen kamen druckvoll aus der Kabine zurück und
wurden nach der 27. Minute dafür belohnt. Sven Breiter
machte es diesmal selbst und schoss das 3:0 in doppelter
Überzahl.
Doch die Bulldoggen aus Königsborn gaben sich nicht
geschlagen und kämpften sich mit einem Doppelschlag in
der 33. und 39. zurück. Jan Barta sorgte dann aber knapp
vier Minuten vor Schluss wieder für etwas Beruhigung -
nach Zuspiel von Simon Barg, der heute drei der vier
Tore unmittelbar vorbereitete, netzte Barta zum 4:2 ein.
55 Sekunden vor Schluss verkürzten die Königsborner noch
einmal auf 4:3, was gleichzeitig auch den Endstand
bedeutete.
Das nächste Heimspiel der Löwen Frankfurt ist am
kommenden Samstag um 19:30 Uhr. Am 3. Dezember wird der
EHC Netphen bei der Saturday Hockey Night zu Gast sein.
Karten gibt es im Löwen Ticket-Shop.
Löwen Frankfurt - Königsborner JEC 4:3 (2:0, 1:2, 1:1)
1:0 (00:07) Martin Schweiger (Sven Breiter, Max Seyller)
2:0 (10:18) Jan Barta (Simon Barg, Kevin Thau)
3:0 (26:58) Sven Breiter (Simon Barg, Marco Müller) +2
3:1 (32:39) Jakub Krätzer (Igor Furda)
3:2 (38:46) Michal Bezouska (Sebastian Pigache, Lars
Gerike) +1
4:2 (55:54) Jan Barta (Simon Barg, Kevin Thau)
4:4 (59:05) André Kuchnia (Michal Bezouska) +1
Strafen: Frankfurt 8 - Königsborn 12.
Zuschauer: 3.080.
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Bulldogs verpassen nur knapp einen Punktgewinn in
Frankfurt
Löwen schlagen den Königsborner JEC vor 3.380 Zuschauern
mit 4:3
Nach dem 5:2-Überraschungssieg des KJEC in der Oberliga
West gegen die Löwen Frankfurt im Hinspiel waren die
Gastgeber diesmal gewarnt und unterschätzten die junge
Königsborner Truppe nicht erneut. So unterlagen die
Bulldogs diesmal knapp mit 4:3 und hielten die Partie
wie gewohnt lange spannend.
Zunächst erwischte man einen ganz schlechten Start und
somit musste Torwart Sebastian May bereits nach 7 (!)
Sekunden das erste Mal hinter sich greifen. Zwar
entwickelte sich das Spiel im Anschluss zu einer
ausgeglichenen Partie, dennoch konnten die Gastgeber die
Führung in der 10. Minute durch einen weiteren Treffer
auf 2:0 ausbauen. Mit diesem Stand ging es schließlich
auch in die erste Drittelpause.
In der 25. Minute musste zunächst Lukas Golumbeck eine
Bankstrafe absitzen, nur wenige Sekunden später leistete
ihn Jakub Krätzer Gesellschaft nach einer fragwürdigen
Strafzeit, immerhin war er der gefoulte Spieler. Die
folgende 5-gegen-3-Überzahl nutzten die Gastgeber für
das 3:0 und zogen vorerst davon. Im Anschluss drehten
die Bulldogs allerdings auf und kamen zu immer mehr
Chancen. Als Krätzer dann in der 28. Minute auf 3:1
verkürzte, wurde die Partie auch schnell wieder
spannend. Nur fünf Minuten kam es für die Bulldogs zu
einer Überzahl-Situation, welche durch Michal Bezouska
genutzt wurde und er somit für den 3:2–Pausenstand
sorgte.
Im letzten Drittel kam das Team aus Königsborn zu
zahlreichen Torchancen, konnte diese aber nicht
verwerten. Die dickste Chance zum Ausgleich hatte Jakub
Krätzer, allerdings traf er unter Druck den Puck bei
einer Direktabnahme nicht richtig und schoss am leeren
Tor vorbei. Vier Minuten vor dem Ende gab es dann ein
weiteres Mal ein Bully im Drittel der Bulldogs. Die
Chance ließen sich die Löwen nicht nehmen und zogen
durch einen weiteren Treffer mit 4:2 davon. Doch das
Spiel war noch nicht gelaufen und die Bulldogs gaben
nicht auf. Vor allem als André Kuchnia 55 Sekunden vor
dem Ende das 4:3 erzielte kam noch einmal Hoffnung auf,
wenigstens mit einem Punkt nach Hause zu fahren.
Allerdings kam man zu keiner großen Torchance mehr und
musste sich somit knapp gegen den Favoriten geschlagen
geben.
Krankheits- und Berufsbedingt musste man an dem Abend
auf Marcel Brozé, Dennis Nejdrowski und Philipp Potthoff
verzichten, allerdings fehlten auch auf Seiten der Löwen
einige Spieler durch Sperren aus dem Spiel gegen die
Hammer Eisbären. In der anschließenden Pressekonferenz
fand sogar der Frankfurter Trainer Beddoes Lob für das
Team aus Königsborn, welches stets „hart kämpft“ und den
Frankfurtern auch so diesmal erneut das Leben
erschwerte.
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Huskies weiter ungeschlagen
Auch im 12. Auftritt in der Oberliga-West blieben die
Huskies am heutigen Abend in der heimischen
Eissporthalle ungeschlagen. Gegen den EHC
Krefeld-Niederrhein kamen die Nordhessen vor 3264
Zuschauern zu einem ungefährdeten 13:0
(2:0/5:0/6:0)-Sieg.
Die Huskies machten gleich zu Beginn dort weiter wo sie
am vergangenen Samstag beim 6:0-Sieg in Herford
aufgehört hatten. Begünstigt durch ein frühes Powerplay
konnten die Blau-Weißen bereits in der Frühphase der
Partie beste Chancen herausspielen. Marc Roedgers
Pfostenkracher oder Patrick Berendts Handgelenksschuss
fanden allerdings nicht den Weg ins Tor. Immer wieder
konnte sich Ken Passmann im Tor der Krefelder
auszeichnen, oder war, wie in der 10. Spielminute, mit
dem Glück im Bunde, als Michi Christ aus
aussichtsreicher Position nur die Latte traf. Doch auch
die Rheinländer zeigten, dass sie einem Gegner aus einer
geordneten Defensive heraus das Leben schwer machen
können. So bot sich Christian Kretschmann zum Beispiel
nach einer der wenigen Unachtsamkeiten in der
Verteidigung der Kasseler in der 11. Spielminute die
erste gute Chance der Rheinländer, doch Adam Ondraschek
ließ sich nicht überwinden. Wenig später sollte die
Arbeit der Schlittenhunde dann endlich belohnt werden.
Bei doppelter Überzahl, Robin Beckers und Pierre Klein
hatten auf Seiten der Krefelder auf der Strafbank Platz
genommen, erzwangen die Kasseler förmlich den Treffer.
Stéphane Robitailles Schuss von der blauen Linie
fälschte Michi Christ ab, so dass Sven Valenti keine
Mühe mit dem Nachschuss mehr hatte. Vor der Pause gelang
den Huskies sogar noch das 2:0. Sven Valentis öffnender
Pass aus dem eigenen Drittel fand Manuel Klinge, der mit
tollem Antritt und einem scharf gespielten Querpass Petr
Sikora fand, der aus wenigen Zentimetern nur noch
Einschieben musste.
So ging es dann auch ins zweite Drittel. Die Krefelder
beschränkten sich weiter auf Defensivarbeit und
versuchten den einen oder anderen Konter zu setzen. Die
Anzahl der Möglichkeiten hielt sich aber in Grenzen - zu
gut stand die Huskies-Deckung. Den ersten Torschuss des
zweiten Drittels erarbeiteten sich die Preußen erst in
der 31. Minute, als Kapitän Kai Oltmanns Schuss von der
blauen Linie direkt in Ondrascheks Fanghandschuh
landete. Zu diesem Zeitpunkt war der Huskies-Express
bereits wieder in voller Fahrt angekommen und war durch
Tore von Alex Heinrich und Petr Sikora auf 4:0
davongezogen. Gerade Heinrichs Treffer zum 3:0
dokumentierte den Kampfgeist mit dem die Huskies am
heutigen Abend zu Werke gingen. Der gebürtige Kasseler
hatte mit seinem unermüdlichen Forechecking Pascal
Zerressen den Puck vom Schläger gespitzelt und dann
unhaltbar für Passmann in den Giebel verwandelt. Bis zum
Drittelende konnten die Huskies das Ergebnis noch auf
7:0 hochschrauben.
Den Auftakt ins Schlussdrittel besorgte dann der Kapitän
der Huskies höchstpersönlich. Manuel Klinge war im
ersten Angriff des Spielabschnitts über die rechte
Außenbahn losgezogen und traf mit seinem platzierten
Schuss nach nur 18 Sekunden ins Schwarze. Spätestens
jetzt schienen die tapferen Krefelder endgültig die
Kräfte zu verlassen. Noch öfter als bisher kamen die
Huskies zu tollen Chancen vor dem tapfer seinen Mann
stehenden Ken Passmann. Kein Wunder also, dass die
Huskies bis zum Spielende auf 13:0 erhöhen konnten. Mann
des Tages war aus statistischer Sicht wieder einmal Petr
Sikora, der mit zwei Toren und vier Vorlagen an fast der
Hälfte der Huskies-Tore beteiligt war. Torsteher Adam
Ondraschek blieb - wie im Hinspiel - ohne Gegentor und
feierte seinen dritten Shutout der Saison.
Am Sonntag werden die Huskies dann im Spitzenspiel der
Oberliga-West auf die Dortmunder Elche treffen.
Spielbeginn im Eissportzentrum Westfalenhallen ist 19:00
Uhr.
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MOSKITOS schlagen Netphen klar mit 9:2
Die 459 Zuschauer sahen nach einem etwas holprigen Start
einen klaren 9:2 Sieg der MOSKITOS über das Schlusslicht
aus Netphen. Ohne die verletzungsbedingten Ausfälle von
André Grein, Alexander Brinkmann und Danny Fischbach im
Sturm, war der Start in das Spiel zunächst nicht so, wie
man ihn gerne gegen den ebenfalls durch Verletzungen
dezimierten Gegner gesehen hätte.
Gleich zu Beginn des Spiels musste der Gast sogar noch
einen weiteren Ausfall hinnehmen. Matti Stein wurde vom
Puck im Gesicht getroffen und musste zum Nähen der
Platzwunde ins Krankenhaus gebracht werden. Er kehrte
dann unter Applaus der Zuschauer im letzten Drittel
zurück auf das Eis. Netphen spielte trotzdem zunächst
frech auf und ging in der 9.Minute sogar mit 0:1 durch
Martin Oertel in Führung. Die Moskitos benötigten noch
einige Minuten und fanden erst dann immer besser in das
Spiel. Nach einigen guten Chancen war es Marcel Koch,
der eine Sekunde vor der Pause das 1:1 erzielen konnte.
Im zweiten Drittel hatten die Moskitos dann die Gäste
aus dem Siegerland besser im Griff. Zwar konnte Netphen
nach der Essener Führung durch Sebastian Hasselberg noch
einmal ausgleichen, doch es war erneut Hasselberg, der
bis zur 35.Minute, mit zwei weiteren Treffern, für klare
Verhältnisse sorgte. Damian Schneider erhöhte noch vor
der zweiten Pause auf 5:2.
Benjamin Musga und Marcel Krzyzyk trafen gleich nach
Wiederbeginn und schraubten das Ergebnis auf 7:2. Miikka
Jäske sowie Marcel Kopp mit seinem ersten Saisontreffer
stellten dann noch mit ihren Treffern den 9:2 Endstand
her. „Wir haben heute die drei Punkte geholt, die wir
holen mussten. Die Ausfälle sind schwer zu verkraften
und wir müssen in den nächsten zwei Spielen deutlich
besser arbeiten, um Hamm oder Ratingen in die Knie zu
zwingen“, so Trainer Jan Vondracek nach dem Spiel.
Moskitos Essen – EHC Netphen `08 9:2 (1:1 | 4:1 | 4:0)
Die Tore: 0:1 (9.) Oertel (Kousek, Bruch, A.), 1:1 (20.)
Koch (Schmitz, Kopp), 2:1 (24.) Hasselberg (Schröder,
Schneider), 2:2 (25.) Bruch, T. (Elzner, Zech – PP1),
3:2 (30.) Hasselberg (Sondern, Jäske), 4:2 (35.)
Hasselberg (Jäske, Kruminsch – PP1), 5:2 (36.) Schneider
(Krzyzyk, Schröder), 6:2 (42.) Musga (Schmitz,
Scharfenort), 7:2 (42.) Krzyzyk (Vogel, Piotrowski), 8:2
(58.) Jäske (Vogel), 9:2 (59.) Kopp (Musga, Schmitz)
Strafminuten:
Moskitos Essen - 12
EHC Netphen - 12
Zuschauer: - 459
Spieler des Abends:
Moskitos Essen: Sebastian Hasselberg
EHC Netphen: Matti Stein
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EHC Netphen kehr mit Niederlage aus Essen zurück
2:9-Niederlage gegen Moskitos – Genickbruch eine Sekunde
vor Ende des Auftaktdrittels
Im Spiel des EHC Netphen bei den Essener Moskitos war
schon beim Blick auf die Aufstellung klar, dass das
Spiel für den EHC erneut ein harter Brocken sein würde.
Bedingt durch die Strafe von Rene Kutzner aus
Königsborn, den Verletzungen von Dennis Breker, René
Sting und Daniel Walther und den berufsbedingten
Ausfällen von Markus Gieseler und Henrik Isselhorst,
trat der EHC nur mit zehn Feldspielern an. Diese zehn
boten den Gastgeber bis zur Mitte der Partie aber einen
großen Kampf, mussten sich dennoch am Ende viel zu
deutlich mit 2:9 geschlagen geben. Zu Beginn des Spiels
konnte der EHC gut dagegenhalten und erspielte sich
einige gute Torgelegenheiten, wobei auch der Gastgeber
nicht ganz chancenlos war. Somit war die 1:0-Führung des
EHC durch Martin Oertel auch nicht ganz unverdient. Der
Ausgleich durch die Essener fiel eine (!) Sekunde vor
der Pausensirene. Der EHC hatte auf die 2:1-Führung der
Moskitos durch das 2:2 von André Bruch keine 60 Sekunden
später noch die passende Antwort, musste aber dann
zwischen der 30. und 36. Spielminute drei Tore
schlucken. „Der Ausgleich eine Sekunde vor der Pause war
der Genickbruck“ so Netphens sportlicher Leiter Uwe
Sting. „Nachdem wir uns nach dem 1:2 wieder
zurückgekämpft hatten, brachten individuelle Fehler uns
um den verdienten Lohn. Dabei waren die Essener bis
dahin nicht viel besser als wir“, so Sting weiter. Im
Schlussabschnitt hatte der EHC nicht mehr viel
dagegenzusetzen. Die Moskitos Essen erzielten noch
weitere vier Tore zum 2:9-Endstand.
Mann des Spiels war beim EHC Netphen Matti Stein.
Nachdem er zu Beginn der Partie von einem Puck im
Gesicht getroffen wurde, fuhr er mit einer Platzwunde
ins Krankenhaus, um dann ab dem letzten Drittel wieder
auf dem Eis zu stehen.
Torfolge: 1:0 Oertel (9. - Vorarbeit Kousek); 1:1 Koch
(20.); 1:2 Hasselberg (25.); 2:2 A. Bruch (25.); 2:3
Sondern (30.); 2:4 Hasselberg (35. PP); 2:5 Schneider
(36. PP); 2:6 Musga (42.); 2:7 Kryzyk (42.); 2:8
Hasselberg (58.); 2:9 Musga (59.)
bis sie die Kraft verließ und sie sich den Moskitos
letzlich deutlich mit 2:9 geschlagen geben mussten. Bis
zur Mitte des Spiels stand das Spiel ausgeglichen bei
2:2, Henrik Isselhorst hatte sein Team mit seinem ersten
Saiosntor mit der ersten Netpehner Torchance in Führung
gebracht. Reichlich unglücklich fiel der Ausgleich für
die Essener. Nachdem sich Netpenes Goalie Henrik
Sirringhaus einige Male auszeichnen konnte, glich Manuel
Koch eine (!) Sekunde vor dem Pausenpfiff aus. Sebastien
Hasselberg ließ vier Minuten nach Wiederanpfiff das 1:2
aus Netphener Sicht folgen, der EHC hatte darauf die
passende Antwort. XX Bruch konnte nach Pass von Falk
Elzner den 2:2-Ausgleich erzielen.
Die Vorentscheidung fiel dann zwischen der 30. und 35.
Spielminute. Die Essener nutzten kleine
Unaufmerksamkeiten des EHC um mit drei Toren auf 5:2
davonzuziehen. Damit war der Widerstand des EHC
gebrochen. Der Kräfteverschleiß, zumal Matti Stein nach
einem Pucktreffer Anfang der Partie mit einer Platzwunde
im Gesicht das Eis verlassen musste und erst im
Schlußabschnitt wieder zurückkehrte, wurde immer
deutlicher. Die Gastgeber konnten dies ausnutzen und
legten im letzten Drittel vier Tore zum 2:9-Endstand
nach.
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Ice Dragons müssen sich Dortmund klar geschlagen
geben
Nur knapp 500 Zuschauer sahen das Spiel der Ice Dragons
gegen den EHC Dortmund. Doch diese 500 wurden nicht
enttäuscht, sahen ein Herforder Team, dass sich nach
allen Kräften wehrte und versuchte, gegen den
übermächtigen Gegner das Ergebnis in Grenzen zu halten.
Am Ende mußten sich die Ice Dragons dann aber doch
deutlich mit 3:10 geschlagen geben.
Dabei fingen die Jungs von Coach Bruce Keller an wie die
Feuerwehr. Die ersten 5 Minuten gehörten klar den Ice
Dragons, die sich gute Einschusschancen erarbeiteten. In
der 7. Minute dann wurden die Bemühungen belohnt. In
Überzahl wurde Josh Piro von Sven Johannhardt
freigespielt und hielt drauf. Gästekeeper Benjamin
Finkenrath konnte nur prallen lassen und Danny Reiss
nutzte den Abpraller, um zum 1:0 einzunetzen. In den
kommenden Minuten hatten die Ice Dragons weitere gute
Torchancen, hätten auf 2:0 erhöhen können. Dann waren
sie selbst erstmalig in Unterzahl und die Dortmunder
zeigten, wie abgeklärt sie ihr Powerplay aufziehen
können. Schnelle Passtafetten brachten die Ice Dragons
ins schwimmen, am Ende war es dann Manuel Neumann, der
auf Vorlage von Frank Petrozza und Niklas Clusen zum 1:1
in der 10. Minute ausglich. Jetzt kamen die Gäste ins
Rollen, schnürten die Ice Dragons in ihrem Drittel ein.
Die Überlegenheit führte auch zu zählbarem Erfolg,
Christop Koziol brachte die Gäste in der 11. Minute nach
Vorarbeit von Branislav Pohanka und Dieter Orendorz in
Führung, Ryan Martens erhöhte in der 14. Minute auf 1:3.
21 Sekunden vor Ende des ersten Drittels erhöhte dann
noch Vitali Stähle nach Zuspiel von Philipp Michl und
Dieter Orendorz auf 1:4.
Auch im zweiten Drittel starteten die Ice Dragons gut,
arbeiteten viel vor dem eigenen Tor und versuchten
ihrerseits Nadelstiche zu setzen. In der 25. Minute
erkämpfte sich dann Micah Anderson an der gegnerischen
blauen Linie die Scheibe, ließ einen Gegenspieler
aussteigen und netzte mit seinem Premierentor in der
Oberliag zum 2:4 ein. Doch die Gäste antworteten prompt.
Thomas Richter auf Vorlage von Philipp Michl und Florian
Kirschbauer in der 28. Minute und Frank Petrozza auf
Vorlage von Nils Liesegang und Ryan Martens in der 30.
Minute im Powerplay stellten den Zwischenstand auf 2:6.
Dieses Ergebnis hatte dann auch bis zur 2. Pause
bestand.
Im letzten Drittel häuften sich dann auf Herforder Seite
die Strafzeiten, so dass die Gäste einige Zeit hatten,
ihr Powerplay weiter zu verfeinern. Vitali Stähle nutze
eine einfache Überzahl in der 44. Minute zum 2:7, die
Vorarbeit hatten Sebastian Eickmann und Michael Schmerda
gegeben. Nils Liesegang erhöhte nach Vorarbeit von
Jérome Bobon und Sebastian Eickmann in doppelter
Überzahl in der 47. Minute auf 2:8. Nun gab der
Gästecoach Frank Gentges seinem zweiten Torhüter Jan
Kremer Eiszeit. Am Spielverlauf änderte das jedoch
nichts, 2 Powerplaytreffer von Frank Petrozza in der 50.
und 52. Minute machten das Ergebnis zweistellig. Doch
auch die Ice Dragons wollten sich nicht aufgeben.
Nachdem sie eine eigene doppelte Überzahl nicht nutzen
konnten, war es Philipp Brinkmann auf Vorlage von Micah
Anderson, der Ergebniskosmetik betrieb und zum 3:10
Endstand in der 58. Minute verkürzte.
Torfolge:
1:0 Reiss/Piro/Johannhardt (6:10) PP1; 1:1
Neumann/Petrozza/Clusen (9:26) PP1;
1:2 Koziol/Pohanka/Orendorz (10:56); 1:3 Martens
(13:58); 1:4 Stähle/Michl/Orendorz (19:39);
2:4 Anderson (24:56); 2:5 Richter/Michl/Kirschbauer
(27:05); 2:6 Petrozza/Liesegang/Martens (29:06) PP1;
2:7 Stähle/Eickmann/Schmerda (43:58) PP1; 2:8
Liesegang/Bobon/Eickmann (46:56) PP2;
2:9 Petrozza/Liesegang/Schmerda (49:02) PP1; 2:10
Petrozza/Liesegang/Martens (51:00) PP1;
3:10 Brinkmann/Anderson (57:45)
Strafminuten:
Herford 28 + 10 (Bohle)
Dortmund 12 + 10 (Kreuzmann)
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Es
war der erwartete Sieg.
Herforder EV - EHC Dortmund 3 : 10 (1:4,1:2,1:4)
„Es war der erwartete Sieg. Meine Mannschaft hat fast
durchweg überlegen gespielt und hätte noch wesentlich
mehr Tore machen müssen“ meinte Sportchef Frank Gentges
am sehr späten Freitagabend in Ostwestfalen. Mit 10:3
siegte der EHC Dortmund beim Herforder EV und die Liste
der ausgelassenen Torchancen war dabei länger als die
der erzielten Tore. Hinzu kamen noch fünf
Pfostentreffer. Bei den Westfalen Elchen kamen Sebastian
Eickmann und Vitali Stähle (erzielte in der 20. Minute
mit dem 1:4 das 100. Meisterschaftstor des EHC in dieser
Saison) nach ihren Verletzungen wieder zum Einsatz,
dafür gibt es mit Stefan Streser einen neuen
langfristigen Ausfall zu beklagen. Der 19-jährige zog
sich beim Training der Iserlohn Roosters am
Donnerstagvormittag eine schwere Schulterverletzung zu
und wurde bereits operiert. Damit dürfte für ihn die
Saison bereits beendet sein. Eine genaue Diagnose bei
dem ebenfalls am Wochenanfang schulterverletzten und
damit fehlenden Verteidiger Mike Ortwein steht noch aus.
Bei der Partie in Herford konnten die Gastgeber ihre
erste Überzahlsituation in der 7. Spielminute zur
überraschenden 1:0-Führung durch Routinier Daniel Reiss
im Nachschuss nutzen und es sollte nicht das einzige (Tor-)Erfolgserlebnis
für die Ice Dragons, die zumindest in der Offensive
gelegentlich für Akzente setzen konnten, bleiben. Danach
stellten die Elche dann aber die Verhältnisse richtig.
Manuel Neumann, Christoph Koziol, Ryan Martens und
Vitali Stähle drehten noch vor der Pause das (Zwischen-)Ergebnis
auf 1:4. Im zweiten Abschnitt konnten die Gastgeber nach
einem Dortmunder Abwehrschnitzer durch Micah Anderson
auf 2:4 verkürzen, bevor Thomas Richter und Frank
Petrozza die EHC-Führung auf 2:6 ausbauen konnten. Wie
dominant die Elche waren, zeigte sich zum Beispiel in
der 35. Minute, als Nils Liesegang und Vitali Stähle
sogar in Unterzahl in kurzer Folge mit guten
Möglichkeiten scheiterten. In den letzten Zwanzigminuten
nutzen die Elche dann einige ihrer Überzahlmöglichkeiten
und so konnte der Vorsprung durch Vitali Stähle, Nils
Liesegang und zweimal Frank Petrozza auf 2:10 ausgebaut
werden. Für den Endstand zum 3:10 sorgte dann Herfords
Philip Brinkmann und die Elche konnten gegen Mitternacht
(der Anpfiff war erst um 21 Uhr) die Heimreise antreten.
Am Sonntag kommt es nun an der Strobelallee zum
absoluten Spitzenspiel. Dann trifft der EHC Dortmund
zuhause ab 19 Uhr als Oberliga-Tabellenführer auf den
heimlichen Spitzenreiter. Die Kassel Huskies haben zwar
aktuell 11 Punkte weniger, aber auch vier Spiele weniger
auf dem Konto und mussten auf dem Eis erst einen
einzigen Punkt abgeben. Das war beim Hinspiel gegen die
Elche, als die Huskies im Penaltyschiessen siegten.
Damit die sicherlich spannende Sonntagspartie vor
hoffentlich großer Kulisse witterungsbedingt nicht
‚nebelgefährdet‘ ist, hat der EHC Dortmund kurzfristig
mit Hilfe eines Sponsors zwei eigene Ventilatoren
angeschafft. Die zuvor vom Hallenbetreiber gemieteten
Geräte wurden auf dessen Anweisung bereits in der
Vorwoche ungeachtet des Wetterrisikos wieder abmontiert!
Nun musste der EHC auf diesen nicht nachvollziehbaren
Vorgang reagieren.
Torfolge:
1:0 (06:10) Daniel Reiss (Josh Piro, Sven Johannhardt)
+1
1:1 (09:26) Manuel Neumann (Frank Petrozza, Niklas
Clusen) +1
1:2 (10:56) Christoph Koziol (Branislav Pohanka, Dieter
Orendorz)
1:3 (13:58) Ryan Martens
1:4 (19:39) Vitali Stähle (Philipp Michl, Dieter
Orendorz)
2:4 (24:58) Micah Anderson
2:5 (27:05) Thomas Richter (Philipp Michl, Florian
Kirschbauer)
2:6 (29:06) Frank Petrozza (Nils Liesegang, Florian
Kirschbauer) +1
2:7 (43:58) Vitali Stähle (Sebastian Eickmann, Michael
Schmerda) +1
2:8 (46:56) Nils Liesegang (Jerome Bobon, Sebastian
Eickmann) +2
2:9 (49:02) Frank Petrozza (Nils Liesegang, Michael
Schmerda) + 1
2:10 (51:06) Frank Petrozza (Nils Liesegang, Ryan
Martens) +1
3:10 (57:45) Philip Brinkmann (Micah Anderson)
Strafminuten: HEV 28 + 10 Nils Bohle - EHCDO 12 + 10
Stephan Kreuzmann
Zuschauer: 410
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (ab 48. Minute) – Florian Kirschbauer [2],
Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22], Manuel
Neumann [33] (A), Sebastian Eickmann [44] (A),Niklas
Clusen [55] – Philipp Michl [7], Ryan Martens [8],
Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18], Vitali
Stähle [19], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61],
Christoph Koziol [66], Frank Petrozza [88], Dennis
Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
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