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Spielbericht
Oberliga West 06. 01. 2012 |
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3:0-Heimsieg gegen Duisburg - Stanley trifft doppelt
Einen umkämpften 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)-Auftaktsieg in der
Zwischenrunde der Oberliga West fuhren heute Abend die
Roten Teufel vom EC Bad Nauheim gegen den EV Duisburg
ein. Zwei Mal Stanley sowie Franz besorgten die Treffer
für die Kurstädter, die erst kurz vor Spielende alles
klar machen konnten. Manuel Weibler schied mit einem
Pferdekuss aus und wird Sonntag nicht spielen können.
Das erste Drittel war hart umkämpft von zwei Teams auf
Augenhöhe. Duisburg verstand es gut, das Spiel der
Hausherren zu zerstören und seinerseits Konter zu
fahren. Markus Keller im Tor der Roten Teufel war aber
zwei Mal souverän zur Stelle, als die Füchse frei vor
ihm auftauchten. Erst Strafzeiten gegen die Gäste
brachten Vorteile für die Gastgeber, die ein Powerplay
in der 16.Minute mit einem Rebound von Stanley zur
1:0-Führung nutzen konnten. Die Ruhrstädter blieben in
einem schnellen ersten Drittel aber stets gefährlich,
auch wenn die Kurstädter allmählich das Match in den
Griff zu bekommen schienen.
Dennoch blieb es eine enge Angelegenheit auch im
Mittelabschnitt. Die Füchse kamen besser aus der Kabine
und zu einer Großchance von Mackay, der in der 23.Minute
freistehend nur knapp verzog. Insgesamt - wie schon im
Anfangsdrittel - gab es kaum mal hochkarätige
Möglichkeiten, da sich beide Mannschaften mehr oder
minder neutralisierten. Somit musste erst wieder ein
Powerplay zugunsten der Roten Teufel das 2:0 bringen:
als der Ex-Teufel Patrick Gogulla auf der Strafbank saß,
markierte Kevin Lavallee mit einem abgefälschten
Blueliner nach einem Franz-Schuss den zweiten Nauheimer
Treffer. Duisburg haderte mit sich und mit den Referees,
die aus ihrer Sicht gerne mehr zu ihren Gunsten hätten
pfeifen sollen. Die abgeklärten Hausherren kümmerte dies
aber wenig, so dass sie weiter ihr Spiel machten. Noch
vor der zweiten Pause hatte Lanny Gare die
Vorentscheidung auf der Kelle, doch völlig freistehend
traf er die Scheibe nach einem Schwab-Pass nicht.
Im letzten Abschnitt mussten die Gäste
verständlicherweise mehr machen, während die Roten
Teufel gefährliche Konter fahren konnten. Doch auch
beste Chancen durch Maaßen (42.), Lavallee (44.), Schwab
und Stanley (50.) blieben ungenutzt. Diesmal wurde es
jedoch nicht bestraft, auch nicht, als die Gastgeber
gleich zwei Mal in die Kühlbox mussten. Im Gegenteil:
Dylan Stanley traf in Unterzahl zum entscheidenden 3:0
in der 53.Minute, als er einen Rebound nach einem
Gare-Schuss nutzen konnte. Duisburg war nun frustriert,
was sich in einer Spieldauerstrafe gegen Topscorer
MacKay widerspiegelte, der Christian Franz abseits des
Geschehens foulte. "Es war irgendwie ein komisches
Spiel. Duisburg kam jeweils besser in die Drittel, wir
standen defensiv aber gut. Ich bin froh, dass wir mit
einem Sieg in die Runde starten konnten", sagte EC-Coach
Fred Carroll nach dem Spiel. "Ich bin enttäuscht. Wir
waren gut im Match, aber wenn man keine Tore schießt,
kann man nicht gewinnen", äußerte sich Franz Fritzmeier.
Ein Wermutstropfen gab es allerdings, denn Manuel
Weibler schied im Mitteldrittel mit einem Pferdekuss aus
und wird Sonntag in Königsborn nicht spielen können. Zu
den anderen Ergebnissen des heutigen Spieltags inkl. der
aktuellen Tabelle. Zum Video der Pressekonferenz mit den
Stimmen beider Trainer.
EC Bad Nauheim - EV Duisburg 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)
Tore:
1:0 (15:25) Stanley (Kujala, Lavallee)
2:0 (31:33) Lavallee (Franz, Kujala) PP 5-4
3:0 (52:42) Stanley (Gare, Baum) SH 4-5
Strafminuten: ECN 10 / EVD 10 + 5+20 (MacKay)
Zuschauer: 1.429
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Drei Punkte zum Auftakt
Zum Auftakt der Endrunde in der Oberliga-West trafen am
gestrigen Freitag die Kassel Huskies und der
Königsborner JEC aufeinander. In der ersten Partie des
neuen Abschnitts mussten die Nordhessen auf ihren
grippekranken Kapitän Manuel Klinge verzichten. In
seiner Abwesenheit übernahm Urgestein Sven Valenti die
Aufgaben des Mannschaftsführers. Unterstützt wurde er
dabei - wie immer - durch Stéphane Robitaille, sowie
Michael Christ, der wiedergenesen mit dem "A" auf der
Brust auflaufen durfte.
3.426 Zuschauer inklusive 20 Auswärtsbummler aus Unna
hatten um 19:30 Uhr den Weg in die Eissporthalle
gefunden und sahen einen guten Beginn der Huskies. Der
durch den Ausfall von Manuel Klinge in die erste
Formation gerückte Marc Roedger hatte nach nur 45
Sekunden auch die erste Chance der Partie, doch
Sebastian May parierte glänzend. Und auch in der
Folgezeit sollte Mey zum härtesten Widersacher der
Huskies avancieren. Während sich seine Vorderleute immer
wieder von den wie entfesselnd spielenden Nordhessen
düpieren ließen, leistete Mey tapfere Gegenwehr. In der
7. Spielminute war dann allerdings auch er geschlagen.
"Archie" Kostyrev hatte sich hinter Meys Tor die Scheibe
erkämpft, den besser postierten Vorel gefunden, der mit
einem sehenswerten Pass durch den Torraum den
einschussbereiten Koziol anspielte, welcher nunmehr
keine Probleme hatte, zur 1:0-Führung einzunetzen. Bis
zu dieser Szene war von Königsborn wenig Positives zu
berichten, doch was nun folgte setzte einem schlechten
Start in die Partie die Krone auf. Sikoras scharfen
Querpass netzte - wenn auch ungewollt - Königsborns
Michal Bezouska höchstpersönlich zum 2:0 ein. Erst gegen
Mitte des ersten Drittels fand Unna besser in die
Partie. Doch sowohl für Igor Alexandrovs
Handgelenksschuss, als auch für Jakub Krätzers Solo war
entweder in der gut stehenden Defensive, oder aber
spätestens bei Martin Fous Endstation. Doch dieses kurze
Aufkommen von größeren Chancen der Königsborner wussten
die Huskies ihrerseits durch Tore zu beantworten.
Neu-Husky Marek Vorel durfte in eigener Überzahl in der
18. Spielminute unbedrängt sein Visir einstellen und
traf zielgenau durch die sich ihm bietenden Lücken in
die Maschen. Kurz vor Drittelende erhöhte Petr Sikora
dann sogar noch auf 4:0. Der Tscheche hatte einen feinen
Pass von Valenti über die Stockhand von Mey gelupft und
damit seiner Mannschaft einen komfortablen Vorsprung
beschert.
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels mussten die
Huskies mehrere Male in Unterzahl ran. Und während die
Nordhessen die Unterzahlsituationen eins und zwei noch
erfolgreich überstehen konnten, war es in der 26. Minute
dann passiert. Jakub Krätzer hatte aus der Halbposition
abgezogen und sein Schuss fand unter Fous Schoner den
Weg ins Netz. Doch mehr als der Anschlusstreffer sollte
den Westfalen nicht gelingen. Quasi im Gegenzug stellten
die Huskies den alten vier-Tore-Vorsprung wieder her. Im
Powerplay nutzte Stéphane Robitaille den sich vor dem
Torhüter positionierenden Michi Christ als Sichtschutz
und drosch den Puck über die Fanghand des nichtsahnenden
Sebastian Mey in die Maschen. Und als ob das noch nicht
genug der Schmach gewesen wäre, erhöhte Michi Christ in
der 34. Spielminute noch auf 6:1. Der Kasseler
profitierte dabei von einem sehenswerten Solo seines
Reihenkollegen Petr Sikora. Trotz bester Möglichkeiten
für die Huskies retteten die Mannen aus Königsborn das
1:6 in die Drittelpause.
Auch im Schlussabschnitt präsentierten sich die Huskies
als das in der Spielanlage reifere Team. Die Nordhessen
ließen Puck aber vor allem Gegner nun vermehrt laufen
und zeigten den heimischen Fans schöne Kombinationen.
Gerade die neugeformte zweite Reihe und die in den
letzten Spielen wenig erfolgreiche Überzahlformation der
Huskies wusste zu gefallen. Petr Sikoras Treffer zum 7:1
fiel im Passgewusel der Huskies fast beiläufig. Längst
hatten die Königsborner sich mit der Niederlage
abgefunden. Den endgültigen Beweis dafür, dass die
Huskies sich heute Abend nur selbst schlagen konnten
lieferten Marek Vorel und Sven Valenti in der 58.
Minute. Der Angreifer hatte nach einer Passstafette
seinen eigenen Verteidiger über den Haufen gefahren und
dem Königsborner Sebastian Pigache einen Sololauf auf
dem Silbertablett serviert, den dieser zum 2:7 zu nutzen
wusste.
Am Ende des Abends standen neben dem überzeugenden
7:2-Sieg der Huskies auch - und wohl viel wichtiger -
die ersten drei Punkte der Endrunde zu Buche. Am
kommenden Freitag erwarten die Huskies die Löwen
Frankfurt zum Hessenderby in der Eissporthalle.
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Huskies eine Nummer zu groß für die Bulldogs
Bulldogs kämpfen trotzdem lange Zeit gegen den
Aufstiegsfavoriten aus Hessen
Das erste Spiel der Endrunde, in der die Bulldogs fortan
nur noch auf die Top-Teams der Oberliga treffen, begann
zwar mit einer konzentrierten Leistung, dennoch mit
einer klaren Niederlage in Kassel, als man mit 7:2
verlor.
Während die Spieler des Königsborner JEC nachmittags
nach der Arbeit zur Eishalle spurteten, um noch
pünktlich den Bus zu bekommen, ruhten sich die
Profi-Spieler des Kassel Huskies noch aus für das Spiel
gegen den Außenseiter aus Unna. Dass dennoch zwei
Drittel sehr ausgeglichen und knapp gestaltet werden
konnte, konnte man zwar auf dem Papier nicht ahnen,
dennoch sind die Bulldogs in der Liga mittlerweile
bekannt dafür, auch den Top-Teams gefährlich zu werden.
Daher waren die Gastgeber, die schon im ersten Spiel nur
knapp mit 5:4 gewannen, gewarnt und legten mit Vollgas
los.
Die Bulldogs, anscheinend noch nicht ganz bei der Sache,
was man auf Grund dessen, dass alle Spieler zuvor noch
beruflich unterwegs waren und teilweise, wie z.B.
Sebastian May, privat mit dem Auto hinterher kommen
mussten, verstehen kann, verschliefen das erste Drittel
und so mussten man gegen die technisch stärkeren Huskies
nach mehreren Kombinationen ganze vier Gegentreffer
hinnehmen.
Dennoch gab man nicht auf und gab im zweiten Drittel
auch mehr Gas und konnte die Partie ansehnlich machen,
schließlich konnte man sogar durch Wolfgang Hrstka den
ersten eigenen Treffer des Abends erzielen, als er mit
einem Schlagschuss von der blauen Linie seinen ersten
persönlichen Treffer für den KJEC erzielte. Dennoch
musste man zwei Gegentreffer hinnehmen, beide Tore
fielen in Unterzahl. Zudem blieb Michal Bezouska erneut
verletzt in der Kabine und kämpft weiterhin mit seiner
Fußverletzung aus dem Derby vor vier Wochen.
Mit 6:1 ging es ins letzte Drittel und daher war die
Partie schon entschieden angesichts der starken
Leistung, die die Huskies, die sich vor dem Spiel noch
mehrfach verstärkt haben, boten. Dennoch erzielten beide
Teams noch jeweils einen Treffer, wobei Sebastian
Pigache kurz vor dem Ende den zweiten Treffer für die
Bulldogs erzielen konnte.
Knapp 4.000 Zuschauer sahen eine engagierte Partie, in
der die Klasse des Aufstiegsfavoriten deutlich wurde,
dennoch sahen die mitgereisten Königsborner Anhänger
eine engagierte Leistung, bei der Jakub Krätzer – wie
bereits beim Hinrundenspiel in Kassel – mit einer
Spieldauer-Strafe vorzeitig das Eis verlassen musste,
daher erst wieder am Freitag beim wichtigen Spiel in
Ratingen mit von der Partie sein darf.
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Souveräner Start in die Meisterrunde
Neuzugang Roland Mayr trifft zum Meisterrundenauftakt
gleich zweimal. Die Ratinger Gäste sind ohne Chance.
Die Löwen Frankfurt sind am Freitagabend in die
Meisterrunde der Oberliga West gestartet. Der erste
Gegner dieser Runde waren die Ratinger Ice Aliens, die
die Hauptrunde als Siebtplatzierter beendeten. Die
beiden bisherigen Begegnungen der zwei Mannschaften
haben die Löwen klar für sich entscheiden können.
So war es auch am Freitag, als die Mannen von Trainer
Clayton Beddoes nach 60 souveränen Minuten vor 4.017
Zuschauern mit 8:1 vom Eis gingen.
Neuzugang Roland Mayr feierte schon nach 28 Sekunden mit
seinem ersten Löwen Tor den perfekten Einstand in
Frankfurt.
Danach ging es Schlag auf Schlag. Innerhalb von zehn
Minuten gingen die Hausherren durch Kevin Thau, Jan
Barta und Max Seyller mit vier Toren in Führung.
Nach der ersten Pause dauerte es dann nur 17 Sekunden
als Roland Mayr wieder zuschlug: diesmal traf der
Neu-Löwe zum 5:0.
Simon Barg, Thomas Schenkel und Ryan Fairbarn schossen
die weiteren Tore für die Löwen Frankfurt. Artur Tegkaev
markierte in der 31. Minute den Ehrentreffer für die Ice
Aliens.
Somit gewannen die Löwen den Auftakt zur Meisterrunde
gegen Ratingen mit 8:1.
Das nächste Heimspiel der Löwen Frankfurt findet am
kommenden Sonntag statt. Dann wird der EV Duisburg zu
Gast in der Frankfurter Eissporthalle sein.
Löwen Frankfurt - Ratinger Ice Aliens 8:1 (4:0, 2:1,
2:0)
Statistik folgt.
Zuschauer: 4.017.
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Ice Aliens unterliegen gegen Löwen und Schiedsrichter
Die Ratinger Ice Aliens haben das Auftaktspiel in der
Endrunde der Oberliga West in Frankfurt deutlich mit 1:8
verloren. Grund hierfür war vor allem die
Personalsituation, 15 Spieler standen nur auf dem
Spielbericht. Das war gegen die Löwen und Schiedsrichter
Westrich zu wenig.
Auf vier Spieler musste Aliens-Trainer Larry Suarez in
Frankfurt verzichten. Stürmer Konstantin Firsanov soll
erst in der kommenden Woche von seinem Gips am Finger
befreit werden, Robby Hein verletzte sich am vergangenen
Mittwoch am Innenband, Simon Migas hatte sich frühzeitig
abgemeldet und Shahab Aminikia musste noch seine Strafe
aus dem Spiel gegen Herford absitzen. Eine ohnehin
schwierige Situation, die durch einen weiteren Ausfall
noch verstärkt wurde: Verteidiger Jan Philipp Priebsch
konnte aus beruflichen Gründen nicht nach Frankfurt
reisen.
Das Kräfteverhältnis war also schon vor dem Spiel klar,
zumal sich die Frankfurter in der vergangenen Woche mit
den beiden DEL-Cracks Roland Mayr und Daniel Kunce
verstärkt haben. Letzterer trug mehr als 50 Mal das
Trikot der Nationalmannschaft, spielte seit 1991
durchgängig in der höchsten deutschen Spielklasse und
bringt ebenso wie Mayr unglaublich viel Erfahrung in
dieses Frankfurter Team, das am Freitagabend von mehr
als 4.000 Zuschauern unterstützt wurde.
Bereits nach 80 Sekunden war eine Vorentscheidung am
Bornheimer Hang gefallen, denn da führten die Gastgeber
nach Toren von Mayr und Thau mit 2:0. Die Löwen hatten
die Ice Aliens in den ersten Augenblicken des Spiels
förmlich überrannt und für die frühe Führung gesorgt.
Nicht komfortabel genug muss sich wohl
Hauptschiedsrichter Westrich gedacht haben, der in den
Folgeminuten unaufhörlich zur Pfeife griff und
ausschließlich Ratinger Spieler für ihr körperbetontes
aber zumeist faires Engagement vom Eis stellte. 32
Strafminuten gegen die Ice Aliens sprechen eine
deutliche Sprache, zumal die Gastgeber keine einzige
erhielten und fast das komplette erste Drittel in
Überzahl agierten. Das sorgte selbst auf der Löwen-Bank
für schelmisches Grinsen, schließlich nutzten die
Frankfurter die Gelegenheit und bauten den Vorsprung bis
zum ersten Pausentee auf 4:0 durch Barta und Seyller
aus.
Bis zum Spielende gelangen den Frankfurtern weitere vier
Treffer, Schiedsrichter Westrich behielt seine konstant
einseitige Spielführung bei und die Ice Aliens kamen zu
keinem Zeitpunkt überhaupt ins Spiel. Stattdessen
konnten sich die Außerirdischen noch bei Goalie Dennis
Kohl bedanken, der in der 21. Minute für Marc Dillmann
eingewechselt wurde und dafür sorgte, dass es am Ende
nicht zweistellig ausfiel. Einziger Grund zur Freude war
der Ehrentreffer durch Artur Tegkaev in der 31. Minute.
"Frankfurt hat verdient gewonnen, war absolut das
bessere Team. Was sich der Schiedsrichter allerdings
erlaubt hat, war unfassbar - eine Blamage. Er hat allen
Beteiligten und vor allem den Zuschauern ein vielleicht
spannendes Spiel kaputt gemacht", sagte Aliens-Trainer
Larry Suarez nach dem Spiel.
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Sieg
zum Auftakt der Oberliga West Endrunde
EHC Dortmund – Hammer Eisbären 6 : 1 (2:0,2:0,2:1)
Der Jahresanfang verlief für den EHC Dortmund am
Freitagabend erfolgreich, zum Auftakt der Oberliga West
Endrunde konnten die Westfalen Elche die Hammer Eisbären
verdient mit 6:1 bezwingen und damit die Erfolgsserie
der Hauptrunde fortführen. Es war der 12. Sieg in Folge
für das Gentges-Team. Ein Doppelschlag in der 11. und
13. Minute zur 2:0-Führung des EHC leitete die
Vorentscheidung ein, danach dominierten die Elche die
Partie klar und Gäste Torhüter Benjamin Voigt
verhinderte eine deutlichere Niederlage der Eisbären. In
dieser Einschätzung waren sich beide Trainer, Frank
Gentges und Carsten Plate, nach Spielschluss einig. Dass
die Begegnung am Ende noch etwas ruppig wurde, fand
dagegen weniger Anklang. Bei zwei sehr emotional
geführten Infights bewies Hauptschiedsrichter Gordon
Schukies Zurückhaltung und beließ es jeweils bei
doppelten Zweiminutenstrafen. Lediglich Elche Kapitän
Stephan Kreuzmann bekam wegen Reklamierens eine
zehnminütige Disziplinarstrafe.
Elche Cheftrainer Frank Gentges konnte in der Abwehr
doch auf Dieter Orendorz zurückgreifen und hatte die
Angriffsformationen nach der Neuverpflichtung von
Christian Kretschmann umgestellt. Der 18-jährige
Youngster kam bei seinem guten Debüt in der „blauen“
Reihe an der Seite von Nils Liesegang und Ryan Martens
zum Einsatz, Frank Petrozza rückte in die „gelbe“ Reihe
neben Thomas Richter und Philipp Michl. Lediglich die
„rote“ Formation blieb mit Branislav Pohanka, Vitali
Stähle und Michael Schmerda unverändert und war auch für
das 1:0 in der 11. Spielminute verantwortlich. Branislav
Pohanka legte zurück auf Verteidiger Dieter Orendorz,
der in halblinker Position an der blauen Linie plötzlich
eine große Lücke sah und abzog. Eisbären Goalie Benjamin
Voigt war die Sicht versperrt und der Puck landete im
Netz. Schon vorher gab es ein klares Dortmunder
Übergewicht in der Chancenverteilung und nun schlug es
sich in Toren nieder. So fiel das 2:0 knappe zwei
Minuten später zwangsläufig, als Frank Petrozza eine
gute Vorlage von Thomas Richter nur noch einschieben
brauchte. Weitere Möglichkeiten der Elche folgten, die
Gäste brachten das Dortmunder Tor nur gelegentlich in
Gefahr. Als in der 15. Minute die zweite Strafe gegen
Hamms Nummer 8 ausgesprochen wurde, kam es kurz darauf
zu einer Unterbrechung. Es stellte sich nämlich heraus
dass der Stürmer Maximilian Pohl weder auf der
Mannschaftsaufstellung noch auf dem Spielberichtsbogen
stand. Er wurde zum vorzeitigen Duschen geschickt, das
Spielgericht des LEV wird sich mit der Angelegenheit
beschäftigen. Ungeachtet einer möglichen Wertung
spielten die Elche auch auf dem Eis weiter auf Sieg und
bauten den Vorsprung im zweiten Abschnitt weiter aus.
Aus unmöglichem Winkel von der linken Seite erhöhte
Frank Petrozza in der 27. Minute auf 3:0 und Nils
Liesegang konnte in Überzahl in der 39. Minute einen
Abpraller zum 4:0 einlochen. Die Partie war längst
entschieden und Sekunden vor der Pause hätten die Elche
sogar ins leere Hammer Tor treffen könnten, als der
Eisbären Keeper eine Strafe gegen den EHC wähnte und aus
seinem Gehäuse fuhr. Im Schlussabschnitt kamen die Gäste
in der 47. Minute zum Ehrentreffer, als der
Ex-Dortmunder Matthias Potthoff ebenfalls mit einem
Kunstschuss aus spitzem Winkel zum 4:1 traf. In den
letzten Zwanzigminuten setzte EHC-Coach Frank Gentges
auch im Sturm alle Akteure ein und so kam Dennis
Schlicht in der 51. Minute zum 5:1-Treffer. Den
Schlusspunkt (toremäßig) setzte Elche Verteidiger Manuel
Neumann in der 58. Minute, als er bei einem Bully die
schwarze Hartgummischeibe traf und der Puck auch zu
seiner Überraschung im Hammer Netz landete. Kurz darauf
sah sich Verteidiger Benedikt Kastner bei seinem ersten
Meisterschaftsspiel für den EHC (nach schwerer
Schulterverletzung aus der Vorbereitung) ungewollt noch
in ein Handgemenge mit Eisbären Stürmer Malte
Bergstermann verwickelt und zum Schluss lieferte sich
auf Hammer Seite Christian Nieberle gleich mit zwei
EHC-Spielern (Dennis Schlicht und Jérome Bobon) einen
kleines Gefecht.
Am Sonntag geht die Endrundenreise für den EHC Dortmund
an den Ratinger Sandbach. Ab 18 Uhr treffen die Elche
dort auf die Ice Aliens. Dann soll der gute Start in die
neue Serie mit einem weiteren Sieg gefestigt werden.
Allerdings wird auch dort die volle Konzentration
notwendig sein, zu unterschätzen ist sicherlich kein
Gegner in der Endrunde.
Torfolge:
1:0 (10:15) Dieter Orendorz (Branislav Pohanka)
2:0 (12:06) Frank Petrozza (Thomas Richter, Manuel
Neuman)
3:0 (26:13) Frank Petrozza (Thomas Richter, Philipp
Michl)
4:0 (38:25) Nils Liesegang (Ryan Martens, Christian
Kretschmann) +1
4:1 (46:23) Matthias Potthoff (Patrik Flasar, Christian
Gose)
5:1 (50:02) Dennis Schlicht (Frank Petrozza, Stephan
Kreuzmann)
6:1 (57:27) Manuel Neumann (Nils Liesegang, Ryan
Martens)
Strafminuten: EHCDO 20 + 10 Stephan Kreuzmann - Hamm 22
Zuschauer: 886
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer
[2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22],
Benedikt Kastner [28], Manuel Neumann [33] (A),
Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike
Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl
[7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas
Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka
[25], Jérome Bobon [61], Frank Petrozza [88], Dennis
Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
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Hammer Eisbären unterliegen 1:6 in Dortmund
Das Auftaktprogramm in der Endrunde der
Eishockey-Oberliga-West ist kein einfaches für die
Hammer Eisbären. Beim EHC Dortmund unterlag die
Mannschaft von Trainer Carsten Plate am Freitagabend mit
1:6 (0:2, 0:2, 1:2), „weil wir schon mach dem 0:1 völlig
eingebrochen sind“, sagte der Coach.
Denn mit den ersten zehn Minuten war der 39-Jährige
durchaus zufrieden: „Da haben wir richtig, richtig gut
gespielt. Die Gäste ließen bis dato nur wenig Chancen
des EHC zu, das Schussverhältnis war „in etwa
ausgeglichen“ (Plate).
So, wie das 0:1 für Dortmund entstanden ist, „können
Tore im Hockey eben mal passieren“, so der Trainer. Die
Gastgeber gewannen das Bully im gegnerischen Drittel,
die Scheibe gelang zu Dieter Orendorz, der von der
blauen Linie zur Führung der Elche einnetzte. „Alle
stehen in der Schussbahn, aber keine blockierte“,
kommentierte Plate. „Danach haben wir völlig die Linie
verloren und feuern aus allen Lagen auf das Tor.“ Jedoch
ohne Struktur. Die Folge: Frank Petrozza vollbrachte
einen Konter zum 0:2 (13.). Danach mussten die Hammer,
die ohne Milan Vanek (Innenbandriss) und Marvin Gleibler
(Grippe) an die Strobelallee reisen mussten, auch auf
Maximilian Pohl verzichten. Nach seiner Strafzeit in der
15. Minute stellten die Unparteiischen fest, dass der
Spieler mit der Rückennummer 8 weder auf dem
Spielberichtsbogen noch auf der Mannschaftsaufstellung
auftauchte und daher vorzeitig zum Duschen geschickt
wurde. Weder Plate noch den Schiedsrichtern war dies
vorher aufgefallen, „daher bin ich mir auch nicht so
sicher, ob es eine Wertung gegen ihn geben wird“,
erläuterte der Coach. „Aber auf das Spiel hatte es
keinen großen Einfluss, da es eh schon 0:2 stand.“
Und es wurde auch nicht besser. Zwar hatten die Eisbären
auch einige gute Phasen, „aber das reicht eben nicht“,
monierte der 39-Jährige und meinte auch: „Unser
Überzahlspiel war eine Katastrophe.“
In der 27. Minute erhöhte Petrozza vor 886 Zuschauern –
darunter rund 100 aus Hamm – auf 3:0 für die Hausherren,
ehe Nils Liesegang in Überzahl kurz vor dem zweiten
Kabinengang das 4:0 besorgte (39.).
Wenn einer herausragte auf Seiten der Gäste, dann war es
Goalie Benjamin Voigt, „aber du musst halt auch
irgendwann mal ein Tor machen und ihm eine Chancen
vorher wegnehmen“, so Plate, der auch Neuzugang Pierre
Klein, der in der ersten Sturmreihe neben Christian Gose
und Matthias Potthoff auflief, bescheinigte, eine „gute
Partie“ abgeliefert zu haben.
Matthias Potthoff gelang in der 47. Minute der
Ehrentreffer für die Hammer zum 1:4. Für Dortmund
reihten sich noch Dennis Schlicht (51.) und Manuel
Neumann (58.) in die Torschützenliste ein.
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