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Spielbericht
Oberliga West 08. 01. 2012 |
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Niederlage gegen Dortmund fällt zu hoch aus
Am Sonntagabend haben die Ratinger Ice Aliens das
Heimspiel gegen den EHC Dortmund mit 2:6 verloren. Zu
hoch, denn die Mannschaft hat trotz zahlreicher Ausfälle
eine begeisternde Leistung abgeliefert und erst in
allerletzter Minute das Spiel aus der Hand gegeben.
Neben den beiden Verletzten Konstantin Firsanov und
Robby Hein fehlten am Sonntag auch Lance Monych und
Michél Ackers aufgrund der Strafen, die sie in Frankfurt
kassiert hatten. So rechnete eigentlich niemand damit,
dass die Außerirdischen mit nur 17 Spielern gegen die
alles bestimmende Mannschaft der Vorrunde eine Chance
gehabt hätten. Doch die Ice Aliens sorgten für eine
Überraschung und kämpften sich von der ersten Minute an
in dieses Spiel. Die Zuschauer honorierten die
leidenschaftliche Leistung ihres Teams und trieben die
Ratinger Spieler lautstark nach vorn.
So war es auch absolut verdient, als die Ice Aliens in
der 9. Minute durch einen Überzahltreffer von Jan
Philipp Priebsch in Führung gingen. Zeitweise konnten
die Ratinger sogar das Spiel gegen den Meister der
Oberliga West bestimmen, auch wenn die Dortmunder durch
Liesegang, Petrozza und Co. immer wieder gefährlich vor
das Ratinger Tor kamen. "Euer Goalie hat heute eine
starke Leistung gezeigt", meinte auch Gäste-Trainer
Frank Gentges nach dem Spiel anerkennend. Zwischen den
Pfosten stand Dennis Kohl, der über 60 Minuten hinweg
eine ganz starke Leistung ablieferte. Den
Ausgleichstreffer und damit den Pausenstand von 1:1
konnte er jedoch nicht verhindern.
Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich am
Kräfteverhältnis auf dem Eis nichts. Die Ratinger
kämpften bis zum Umfallen und waren stets auf Augenhöhe
mit den Dortmundern, die ihre liebe Mühe mit diesem
Spiel hatten. So kamen die Außerirdischen zu mehreren
hochkarätigen Chancen, doch der Puck wollte nicht über
die Linie. Kaum auszudenken, was an diesem Abend mit
einem vollständigen Team möglich gewesen wäre. So waren
es im zweiten Abschnitt dann doch die Dortmunder, die
etwas kaltschnäuziger agierten und in der 38. Minute
durch Stähle zum 1:2 trafen. Wenige Minuten zuvor hatte
Aliens-Goalie Dennis Kohl einen Penalty gehalten und
damit Schlimmeres verhindert.
So sehr die Ratinger im letzten Drittel auch kämpften,
der durchaus verdiente Ausgleich sollte nicht fallen.
Die Spieler gaben ebenso wie die Zuschauer alles, doch
am Ende mussten die Ice Aliens dem temporeichen Spiel
Tribut zollen. "Wir konnten eigentlich nur warten, bis
bei den Ratingern die Kräfte nachlassen, anders war
dieses Spiel heute nicht zu gewinnen", meinte Frank
Gentges. Erst fünf Minuten vor Schluss fiel die
endgültige Entscheidung. Zunächst hatte Kretzschmann für
die Dortmunder getroffen, bevor Martens, Petrozza und
Michl den Sack zumachten. In der letzten Spielminute
traf Andre Oesterreich noch einmal für die Ice Aliens
zum Endstand von 2:6
"Meine Mannschaft hat heute grandios gekämpft. Es tut
mir vor allem für Dennis Kohl leid, der eine ganz starke
Leistung gezeigt hat", konstatierte Aliens-Trainer Larry
Suarez nach dem Spiel.
Ratinger Ice Aliens - EHC Dortmund 2:6 (1:1, 0:1, 1:4)
Tore: 1:0 (9.) Priebsch (Kohmann, Lahmer) +1, 1:1 (12.)
Liesegang (Neumann, Martens) +1, 1:2 (38.) Stähle
(Liesegang, Kreuzmann), 1:3 (51.) Kretzschmann (Eickmann,
Liesegang), 1:4 (56.) Martens (Liesegang, Kretzschmann),
1:5 (56.) Petrozza (Michl, Richter), 1:6 (58.) Michl
(Petrozza, Finkenrath) +1, 2:6 (60.) Oesterreich
(Hendle, Aminikia)
Strafminuten: Ratingen 8, Dortmund 2
Zuschauer: 475
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Elche bewingen die Aliens mit 2 : 6
Ratinger Ice Aliens - EHC Dortmund 2 : 6 (1:1,0:1,1:4)
„Unsere Zielsetzung vor dem ersten Endrundenwochenende
war es, alle sechs möglichen Punkte zu holen. Das haben
wir erreicht“ meinte Elche Coach Frank Gentges am
Sonntagabend nach dem 6:2-Auswärtssieg des EHC Dortmund
in Ratingen. „Allerdings bin ich mit der Leistung meiner
Mannschaft nicht ganz zufrieden. Im ersten Drittel
fehlte es an der entsprechenden Konzentration, ab dem
zweiten Abschnitt wurden die vielen Chancen nicht
genutzt. Da war es eigentlich nur ein Spiel Dortmund
gegen den Ratinger Keeper Dennis Kohl.“ Damit
charakterisierte der EHC-Sportchef den Spielverlauf,
denn die Westfalen Elche kamen nur schleppend in die
Partie und mussten einen 0:1-Rückstand hinnehmen, der
allerdings nur drei Minuten Bestand hatte. Ab dem
zweiten Drittel nahm der EHC das Heft zwar fest in die
Hand, scheiterte aber immer wieder am hervorragenden
Keeper der Gastgeber, der allerdings dann in den letzten
zehn Minuten machtlos war, als die Elche dann alles klar
machten.
Die 1:0-Führung der Ice Aliens in der 9. Spielminute
deutete sich schon vorher an, denn sie hatten bei der
ersten Strafzeit gegen den EHC bereits 20 Sekunden zuvor
ihre erste Möglichkeit. Der EHC nutzte dann in der 12.
Minute seinerseits die erste Überzahlsituation durch
Nils Liesegang nach guter Vorarbeit von Manuel Neumann
zum 1:1-Ausgleich. Vier Minuten vor dem ersten
Pausenpfiff scheiterte Branislav Pohanka aussichtsreich
an Dennis Kohl, Ratingen hatte dann in der 18. Minute
noch eine gute Möglichkeit und Nils Liesegang
verzweifelte Sekunden vor der Pausensirene an einem
tollen Reflex von Dennis Kohl. Nach dem Wiederanpfiff
legte der EHC deutlich zu, aber der Ratinger Keeper
schien bei einer Chancenflut unüberwindbar. Auch einen
Penalty konnte Florian Kirschbauer in der 30. Minute
nicht verwerten. Eine Minute später setzte Frank
Petrozza schon zum Torjubel an, der Hauptschiedsrichter
sah seinen Schuss von der rechten Seite aber von der
Torlatte abspringend. Die Ice Aliens konnten nur
gelegentlich mit Kontern für Entlastung sorgen. Die
Dortmunder 2:1-Führung folgte aber erst in der 38.
Minute, als Vitali Stähle nach überlegtem Querpass von
Nils Liesegang verwandeln konnte. Auch im letzten
Abschnitt änderte sich wenig an der Überlegenheit der
Elche. In der 44. Minute zeigte Dennis Kohl erneut eine
Glanztat, als er einen harten Schuss von Ryan Martens
entschärfte. Erst in der 51. Minute brachte das 1:3
Beruhigung in das EHC-Spiel. Verteidiger Sebastian
Eickmann zog in halbrechter Position von der blauen
Linie ab, Dennis Kohl war die Sicht versperrt und Elche
Neuzugang Christian Kretschmann konnte den Puck noch
irgendwie abfälschen. Damit war der Bann gebrochen, den
Ice Aliens verließen nun Moral und Kräfte und so konnten
Ryan Martens, Frank Petrozza und Philipp Michl den
Vorsprung noch auf 1:6 ausbauen. „Mir tut es um Dennis
Kohl leid, der uns lange im Spiel gehalten hat, am Ende
dann aber etwas im Stich gelassen wurde“ meinte
Ratingens Trainer Larry Suarez, der auf mehrere Spieler
wegen Verletzung oder Sperre verzichten musste,
anschließend. Immerhin konnte sein Team in der letzten
Minute mit dem 2:6 noch Ergebniskosmetik betreiben.
Am kommenden Wochenende beginnen für den EHC Dortmund
die hessischen Heimspielwochen. Zuerst kommt nämlich am
Freitag der EC Bad Nauheim an die Strobelallee,
Spielbeginn dieses Spitzenspiels ist 20 Uhr. Das nächste
Auswärtsspiel folgt dann am Sonntag ab 18:30 Uhr in Unna
beim Königsborner JEC.
Torfolge:
1:0 (08:16) Jan-Philipp Priebsch (Christian Kohmann,
Francesco Lahmer) +1
1:1 (11:37) Nils Liesegang (Manuel Neumann, Ryan
Martens) +1
1:2 (37:48) Vitali Stähle (Nils Liesegang, Stephan
Kreuzmann)
1:3 (50:19) Christian Kretschmann (Sebastian Eickmann,
Nils Liesegang)
1:4 (55:18) Ryan Martens (Nils Liesegang, Christian
Kretschmann)
1:5 (55:44) Frank Petrozza (Philipp Michl, Thomas
Richter)
1:6 (57:56) Philipp Michl (Frank Petrozza, Benjamin
Finkenrath) +1
2:6 (59:35) Andre Oesterreich (Philip Moritz Hendle,
Schahab Amini Jia)
Strafminuten: RIA 8 - EHCDO 2
Zuschauer: 475
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer
[2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22],
Benedikt Kastner [28], Manuel Neumann [33] (A),
Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike
Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl
[7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas
Richter [18], Vitali Stähle [19], Branislav Pohanka
[25], Jérome Bobon [61], Frank Petrozza [88], Dennis
Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
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Eisbären verlieren gegen Löwen nur Knapp mit 1:3
Auch in der zweiten Partie der Endrunde in der Oberliga
West war der Gegner eine Nummer stärker. „Frankfurt war
die bessere Mannschaft“, erkannte Carsten Plate, Trainer
der Hammer Eisbären, nach der knappen 1:3 (1:2, 0:1,
0:0)-Niederlage gegen die Löwen.
Dennoch tat sich der Coach mit einem Gesamtfazit schwer,
da seine Mannen sich gegen die starken Hessen gut
behauptet haben. „Kämpferisch kann ich den Jungs keinen
Vorwurf machen“, so der Ex-Profi. „Aber wir müssen
unsere Chancen einfach besser nutzten.“
Denn dieses Manko zog sich wie ein roter Faden durch die
gesamte Begegnung. Obwohl die Gäste optisch überlegen
waren, hatten die Hammer vor 675 Zuschauern in der
Eissporthalle am Maxipark deutlichere Chancen, in Front
zu gehen. So scheiterte Christian Nieberle aus kurzer
Distanz (4.) oder zog Matthias Potthoff in 5:3-Überzahl
nach einem Schlagschuss von Patrik Flasar nur knapp am
Pfosten vorbei (5.). Auf Seiten der Gäste schloss
hingegen Maximilian Seyller aus aussichtsreicher
Position zu lasch ab (8.).
In der neunten Minute war es dann ein Querpass von
Potthoff, den Jiri Svejda zum 1:0 ausnutzte. Doch die
Freude war nur von kurzer Dauer, genauer gesagt dauerte
sie nur 16 Sekunden an. Die Hessen nutzten einen Patzer
der Gastgeber eiskalt auf, Simon Barg eilte allein auf
den starken Hammer Goalie Benjamin Voigt zu und
versenkte die Scheibe zum 1:1 (9.). Nahezu ein Abbild
des Ausgleichstreffers war das 1:2: Wieder patzten die
Hammer, wieder waren die Löwen Nutznießer, diesmal in
Person von Martin Schweiger (13.). „Bei aller Liebe
dürfen solche Fehler nicht passieren“, schimpfte Carsten
Plate.
Im weiteren Verlauf verhinderte Benjamin Voigt
Schlimmeres, als er unter anderem gegen Seyller (17.)
oder Kevin Thau (20.) sicher parierte. „Danach wollen
wir zurückkommen, was auch ganz gut geklappt hat“,
befand der Trainer.
Tatsächlich hatten die Eisbären einige Möglichkeiten zum
Ausgleich – wie in der 25. Minute, als Neuzugang Pierre
Klein es verpasste, aus kurzer Distanz einzuschieben.
Oder als Christian Gose es mit einem Alleingang
probierte, den Löwen-Keeper Christian Wendler jedoch
stoppte (27.). „Er hat gut gehalten, wenn wir ihn
gebraucht haben“, verteilte Frankfurts Coach Clayton
Beddoes ein Sonderlob an seinen Schlussmann. Nur knapp
verpasste auch Svejda den möglichen Ausgleich nach gutem
Pass von Karan Moallim – auch der Vorbereiter hatte im
Nachsetzen kein Glück (28.).
Besser machten es hingegen die Gäste: In der 30. Minute
traf Alexander Althenn zum 1:3. Die Vorentscheidung war
dies allerdings noch nicht, denn die Eisbären versuchten
weiter alles, um den Anschluss zu erzielen – vergeblich.
Unter anderem Svejda (43.) und Gose (52. und 60.)
verpassen zumindest ein wenig Ergebniskosmetik.
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Löwen mit maximaler Beute
Nach dem Heimsieg gegen Ratingen holten die Löwen in
Hamm durch einen 3:1-Auswärtserfolg weitere drei
wichtige Punkte. Am Freitag geht es zum Derby nach
Kassel.
Von Beginn an nahmen die Löwen das Heft in die Hand und
verdeutlichen damit ihre Ambitionen auf die nächsten
drei Punkte. Ein echter Spielfluss kam aber nicht auf,
da die Löwen angesichts mehrerer Strafzeiten gegen sich
mit dem Schiedsrichtergespann haderten. Etwas
überraschend fiel dann auch noch das 1:0 für die
Eisbären durch Jiri Svejda in der 9. Spielminute.
Das Spiel hätte somit eine unangenehme Wendung nehmen
können, hätte sich nicht Simon Barg 16 Sekunden später
per Solo durchgesetzt und zum 1:1 ausgeglichen. Kapitän
Martin Schweiger setzte in der 13. Spielminute noch
einen Treffer drauf, so dass die Löwen mit einer
verdienten 2:1-Führung in die erste Pause gehen konnten.
Im zweiten Abschnitt stemmten sich die Hausherren gegen
die Niederlage und die Partie gestaltete sich
ausgeglichen. Ganz wichtig war der Treffer von Alex
Althenn um 3:1 aus Sicht der Löwen in der 30.
Spielminute, der den Eisbären doch etwas den Zahn zog.
Bis zur zweiten Pause fielen keine weiteren Tore auf
beiden Seiten.
Im Schlussabschnitt beschränkten sich die Löwen darauf,
das bestehende Ergebnis nach Hause zu fahren gegen
deutlich müder werdende Hausherren aus Hamm. Am Ende
brachten die Löwen den Sieg ungefährdet mit 3:1 nach
Hause. Damit haben die Löwen nicht nur die
Pflichtaufgabe erfolgreich gelöst, sondern auch weitere
drei wichtige Zähler eingefahren.
Am kommenden Wochenende warten zwei absolute Top-Spiele
auf die Löwen: Am Freitag geht es zum Hessen-Derby nach
Kassel (19:30 Uhr), am kommenden Sonntag, den 15. Januar
2011, erwarten die Löwen mit dem EV Duisburg einen der
Hauptkonkurrenten um die ersten vier Plätze in der
Eissporthalle Frankfurt. Tickets gibt es im Löwen
Ticket-Shop.
Hammer Eisbären - Löwen Frankfurt 1:3 (1:2, 0:1, 0:0)
1:0 (8:14) Jiri Svejda
1:1 (8:30) Simon Barg (Alexander Althenn)
1:2 (12:08) Martin Schweiger (Sven Breiter)
1:3 (29:17) Alexander Althenn (Ryan Fairbarn)
Strafminuten: Hamm 10 - Frankfurt 12.
Zuschauer: 675.
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Schützenfest gegen die Schlittenhunde
Das Spiel am Sonntag Abend gegen die Kassel Huskies bot
den Fans alles was das Eishockey-Herz begehrt. Reichlich
Tore, Spannung, Einsatz und Spielfreude. Zwei Drittel
lang präsentierten die Füchse eine überragende
Vorstellung gegen den Ligafavoriten und machten damit
beste Werbung für das Duisburger Eishockey. Mit 8:5
haben die Füchse gezeigt wer Herr im Hause ist.
Die Duisburger Fans dürften sich am vergangenen Abend an
den Saisonbeginn zurückversetzt gefühlt haben. Denn der
EVD zeigte von der ersten Minute wieder den selben
Einsatz und die Spielfreude, mit der sich die junge
Truppe bereits zum Start in diese Spielzeit große
Anerkennung verdient hatte. Und der Funke sprang sofort
auf das Publikum über. Riesen Jubel schallte durch die
Scania Arena als Clarke Breitkreut bereits in der
dritten Minute den Führungstreffer markierte. In der
Folge spielten die Füchse befreit auf. Sowohl die
eigenen Fans, als auch der Gegner dürften etwas
überrascht gewesen sein, als es dann nach acht Minuten
bereits 2:0 stand. Daniel Huhn hatte eine schöne
Kombination vor dem Tor erfolgreich abgeschlossen. Zuvor
hatte Björn Linda, der wie seine Vorderleute gut
aufgelegt schien, mit einem starken Save den Ausgleich
verhindert. Als dann Manuel Strodel nach einem schönen
Alleingang den Puck zum 3:0 in den Winkel schlenzte, gab
es auf den Rängen kein halten mehr. Drei Minuten vor der
Pause behielt Clarke Breitkreuz dann den Überblick vor
dem gegnerischen Tor und schob die Scheibe zum 4:0 über
die Linie. Einen kleinen Schönheitsfehler bekam das
nahezu perfekte Drittel dann aber doch noch. Einen
Schuss von Marc Roedger lenkte Björn Linda an den
Innenpfosten, von wo der Puck im Tor landete. Mit 4:1
ging es dann unter dem Jubel des Duisburger Anhangs in
die Pause.
Der zweite Abschnitt begann kurios. In der 23. Minute
rutschte erst ein Fuchs ins Tor von Adam Ondraschek und
anschließend auch der Puck. Die Huskies protestierten
zwar, doch der Treffer zum 5:1 zählte. Das der
Gästekeeper nicht seinen Besten Tag hatte untermauerte
Thomas Ziolkowski mit einem Schlagschuss von der blauen
Linie, der zum 6:1 einschlug. Ein halbes Dutzend nach
nicht einmal 30 Minuten. Das hätte Niemand gegen den
hohen Favoriten für Möglich gehalten. Doch Kassel ließ
sich nicht, wie von den Fans gefordert, aus der Halle
schießen. Innerhalb von acht Minuten kamen die Gäste
durch Koziol (30.), Engel (32.), Robitaille (33.) und
Valenti (38.) wieder heran. Der EVD hatte plötzlich
vollkommen den Faden verloren und fand auch nicht durch
eine Auszeit von Trainer Fritzmeier wieder in die Spur.
Statt mit einer komfortablen Führung ging es also mit
einem knappen 6:5 Vorsprung in die Kabine.
Doch der Coach schien in der Drittelpause die richtigen
Worte gefunden zu haben. Nach dem Bully waren die Jungen
Wilden wieder da. Jetzt kam das Kombinationsspiel aus
den ersten 30 Minuten wieder ins laufen und auch Björn
Linda war wieder hell wach. Auch die Fans hatten den
Ernst der Lage erkannt und feuerten ihre Mannschaft den
gesamten Spielabschnitt hindurch an. In der 51. Minute
traf dann Norman Hauner zum erlösenden 7:5 in Überzahl.
Den Schlusspunkt der Partie setzte Manuel Strodel, der
ein klasse Spiel zeigte, mit dem 8:5 Endstand. „Wir sind
stolz auf unser Team“ skandierten die Fans nach dem
Abpfiff und feierten damit die Spieler für eine
überragende Leistung.
Tore:
1:0 (2:29) Breitkreuz
2:0 (7:48) Huhn (Schöbel, Hanke)
3:0 (13:04) Strodel (Breitkreuz)
4:0 (16:51) Breitkreuz (Schmidt, Schmidt)
4:1 (18:15) Roedger (Sikora, Christ)
5:1 (22:12) Breitkreuz
6:1 (27:36) T. Ziolkowski
6:2 (29:50) Koziol (Kostyrev)
6:3 (31:23) Engel (Roedger, Sikora)
6:4 (32:57) Robitaille (Koziol)
6:5 (37:43) Valenti (Roedger, Robitaille) PP
7:5 (50:56) Hauner (C. Ziolkowski, Hrstka) PP
8:5 (56:14) Strodel (Raaf-Effertz)
Strafen: Duisburg 4 + 10 (Hrstka), Kassel 6
Zuschauer: 837
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Dämpfer im ersten Auswärtsspiel
Am gestrigen Sonntag mussten sich die Kassel Huskies im
ersten Auswärtsspiel der Endrunde den Füchsen Duisburg
mit 5:8 geschlagen geben. Dabei machten sich die
Nordhessen mit vielen Unkonzentriertheiten selbst das
Leben schwer. Verzichten mussten sie bei dieser
Niederlage neben den grippekranken Klinge-Brüdern zudem
auf Torhüter Martin Fous, der heute für seinen
Stammverein, den Grizzly Adams Wolfsburg, in der DEL
Partie gegen den EHC München im Einsatz war. Für Fous
übernahm Adam Ondraschek die Rolle des ersten Torhüters.
Und dass Ondraschek keinen ruhigen Abend verleben würde,
zeichnete sich bereits wenige Sekunden nach Beginn ab,
als der Duisburger Paradesturm um den Deutschkanadier
Clarke Breitkreuz die erste Scheibe des Abends auf das
Gehäuse der Nordhessen brachte. Kurz darauf durften die
Duisburger Fans das erste Mal jubeln. Eben dieser
Breitkreuz ließ mit einer herrlichen Finte Emanuel Grund
in der Huskies Defensive aussteigen und verwandelte im
Stile eines Torjägers durch die Beine des Kasseler
Goalies. Das Tor markierte den Auftakt zu einem von
Kasseler Unzulänglichkeiten geprägten Drittel. Nur
selten schafften es die Nordhessen, die flinken Stürmer
der Wedaustädter wirkungsvoll zu stellen. Daraus
resultierend bauten die Füchse ihre Führung bis zur 19.
Spielminute auf 4:0 aus, ehe die Huskies in Person von
Marc Roedger endlich eine Antwort parat hatten.
Doch wer erwartet hatte, dass die darauf folgende
Drittelpause grundlegende Änderungen für den kommenden
Spielabschnitt bringen würde, sah sich getäuscht. Die
Füchse präsentierten sich weiterhin als läuferisch und
kämpferisch präsenteres Team und nutzten jede sich ihnen
bietende Möglichkeit schamlos aus. Ein ernüchterndes 6:1
leuchtete nach Thomas Ziolkowskis Blueliner ins weite
Rund der SCANIA Arena. Und noch während der Duisburger
Fanblock Häme und Spott über den vermeindlichen
Favoriten ausschüttete, markierte Christoph Koziols
postwendend erzieltes Tor den Startschuss für fulminante
zehn Minuten. Anderthalb Minuten später schlug Alex
Engels Handgelenksschuss hinter EVD-Tormann Björn Linda
ein, und abermals nur wenige Minuten später stellte
Stéphane Robitaille per Schlagschuss auf 6:4. Als Sven
Valenti dann im Powerplay kurz vor der Pausensirene gar
noch den 6:5-Anschlusstreffer markierte, war das Spiel
endgültig wieder offen.
Leider blieb die engagierte Aufholjagd im letzten
Drittel ohne Erfolg. Während sich die Partie immer
weiter zu einem Topspiel der Oberliga heraufschaukelte,
konnten zunächst weder Duisburger noch Kasseler weitere
Tore erzielen. Erst als Husky Kostyrev auf der Strafbank
Platz genommen hatte, erzielte Norman Hauner für die
Gastgeber die Vorentscheidung. Der Fuchs hatte Adam
Ondraschek im Powerplay auf dem falschen Fuß erwischt
und zum 7:5 getroffen. Fortan schafften es die
Nordhessen nicht mehr, der Partie eine entscheidende
Wendung zu geben. Das 8:5 kurz vor Ende setzte den
Schlusspunkt unter eine wilde Partie, bei der die
Huskies sich diesmal geschlagen geben mussten.
Eine Chance auf Wiedergutmachung bietet sich dem Rudel
von Cheftrainer Bartman bereits am kommenden Freitag.
Dann erwarten die Huskies die Löwen Frankfurt zum
Hessenderby in der Eissporthalle. Erstes Bully ist
pünktlich um 19:30 Uhr.
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Rumpfkader der Bulldogs chancenlos gegen Bad
Nauheimer Profi-Truppe
Bulldogs verlieren nicht nur Spiel – Tim Schneider
schwer verletzt
„Ein David gegen sieben Goliaths“ lautet das Motto, mit
dem die junge Truppe des Königsborner JEC in die
Mammut-Aufgabe „Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga“ ran
ging. Dass es nicht nur knappe Siege sondern auch einige
deutliche Niederlagen gegen die Top Teams geben wird,
war schwer zu verhindern und so verlor man das erste
Heimspiel, bei den man mit nur 12 Feldspielern antrat,
deutlich mit 0:9. Trotz hartem Kampf fehlten am Ende die
Kräfte, nachdem man bereits zwei Tage zuvor in Kassel
mit einem ähnlich kleinen Kader agieren musste.
Die Fans sind dennoch stolz auf das Team von Trainer
Waldemar Banaszak, denn es wurde 60 Minuten lang alles
gegeben und die Köpfe wurden nicht hängen gelassen. Da
allerdings neben den langzeitverletzten Furda und Brozé
erneut Michal Bezouska nicht spielen konnte und Jakub
Krätzer gesperrt fehlte, mussten die Bulldogs ohne ihre
drei besten Torschützen antreten. Zudem fehlten Banaszak
mit Patrick Kuchnia und Erik Möller zwei weitere
Alternativen.
Den größten Schock musste man jedoch erleben, als der 19
Jährige Tim Schneider einen Schlag auf die linke Hand
bekam und direkt in die Klinik musste um am Finger
operiert zu werden. Daher fällt Schneider, der an diesem
Abend zum ersten Mal als Assistent das „A“ auf der Brust
tragen durfte, für mindestens 3 Wochen aus.
Zwar konnte man das erste Drittel knapp gestalten und
ging mit einem Stand vom 0:2 in die Pause, im Anschluss
sorgten allerdings zu viele Unterzahl-Situationen, die
fehlende Kraft, sowie die Klasse der Bad Nauheimer
Mannschaft für zahlreiche weitere Tore. Vor allem der
Ausfall vom Krätzer, der sich wie schon beim ersten
Spiel in Kassel eine Spieldauer-Strafe einfing, fiel
schwer und so kam man nur selten zu größeren Chancen.
Dennoch geht man positiv in die kommenden Spiele und
trifft am kommenden Freitag auf die Ratinger Ice Aliens,
dem direkten Konkurrenten im Kampf um Platz 6, der ein
Heimrecht in der Pokalrunde bedeuten würde. Dabei wird
auf jeden Fall wieder Krätzer dabei sein, vermutlich
auch Michal Bezouska. Zwei Tage später trifft man dann
auf den Meister und einen weiteren dicken Brocken, wenn
der EHC Dortmund in der Eissporthalle Unna gastiert.
Wie gewohnt wird zum Spiel in Ratingen ein Bus
eingesetzt, der Fahrpreis beträgt 10 €, die Abfahrtzeit
wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben.
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Ungefährdeter 9:0-Sieg in Unna bringt Tabellenführung
Einen souveränen 9:0 (2:0, 5:0, 2:0)-Auswärtserfolg bei
den Königsborner Bulldogs fuhren heute Abend die Roten
Teufel vom EC Bad Nauheim ein, der den Kurstädtern nach
dem ersten Zwischenrunden-Wochenende verlustpunktfrei
und ohne Gegentor die Tabellenführung brachte.
Dreifacher Torschütze bei den Hessen war Janne Kujala
mit drei Treffern.
Gleich von der ersten Minute an übernahmen die
favorisierten Gäste, die ohne Manuel Weibler
(Pferdekuss) antraten, die Initiative gegen eine mit nur
13 Spielern angetretene Königsborner Mannschaft, bei der
gleich beide Kontingentspieler fehlten. Traf in der
2.Minute Tobias Schwab lediglich den Pfosten, war es
Dylan Stanley in der 3.Minute, der einen Rebound nach
einem Gare-Schuss zur 1:0-Führung verwerten konnte. Auch
in der Folgezeit bestimmten die Hessen die Partie, doch
KJEC-Goalie May entwickelte sich immer mehr zum besten
Akteur seiner Mannschaft. In der 15.Minute war ihm der
Pfosten nach einem Lavallee-Schuss zur Hilfe, 120
Sekunden später war er jedoch machtlos, als Lanny Gare
das Hartgummi platziert zum völlig verdienten 2:0 in die
Maschen setzte. Von den Gastgebern kam so gut wie
nichts, nur einmal gab es Aufregung in der 18.Minute,
als auch auf der Seite von Markus Keller der Pfosten
nach einem Schuss von Pigache rettete.
Optimal starteten die Gäste in den Mittelabschnitt, als
nach gerade mal 17 Sekunden Dylan Stanley zum 3:0 für
die Gäste traf. Als Königsborns Wapnewski in der Kühlbox
saß, verwertete Janne Kujala das Powerplay zum
vorentscheidenden 4:0 in der 26.Minute. Von den
Hausherren war fortan rein gar nichts mehr zu sehen, es
entwickelte sich mehr oder minder ein besseres
Trainingsspiel. Zwei Mal Maaßen (36. und 38.) sowie
nochmals Kujala schraubten das Resultat auf 7:0 nach dem
zweiten Drittel in die Höhe.
Im letzten Abschnitt machten die Gäste nicht mehr als
notwendig, trotzdem beherrschten sie die Partie und
kamen zu weiteren Treffern durch Kujala (47. in
Unterzahl) sowie Dennis Cardona (48.) Die Spieler der
nominellen vierten Reihe erhielten ebenfalls Eiszeiten,
um die Kräfte für die kommenden Aufgaben zu schonen.
Nachdem Kassel in Duisburg mit 5:8 unterlag, während
Dortmund 6:2 in Hamm gewann, sind die Roten Teufel nach
dem ersten Zwischenrunden-Wochenende somit
Tabellenführer mit sechs Punkte und 12:0 Toren (zweiter
Shutout für Markus Keller hintereinander). Am kommenden
Wochenende geht es Freitag nach Dortmund, Sonntag
erwartet man die Kassel Huskies zum Hessenderby.
Königsborner JEC - EC Bad Nauheim 0:9 (0:2, 0:5, 0:2)
Tore:
0:1 (3.) Stanley (Gare, Schwab)
0:2 (17.) Gare maaßen schwab)
0:3 (21.) Stanley (Schwab, Gare)
0:4 (26.) Kujala (Gare, Lavallee) PP 5-4
0:5 (36.) Maaßen
0:6 (38.) Maaßen PP 5-3
0:7 (39.) Kujala (Lavallee, Franz)
0:8 (46.) Kuajala
0:9 (48.) Cardona SH 4-5
Strafminuten: KJEC 14 / ECN 10
Zuschauer: 200
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