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Spielbericht
Oberliga West 13. 01. 2010 |
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Nach der Kür kommt die Pflicht
Gegen die Eisbären aus Hamm gewann der EVD verdient mit
3:0. Nach dem Spitzenspiel am Sonntag, war die Partie
gegen den defensiv eingestellten Gegner eher ein
Arbeitssieg. Am Ende zählen aber nur die Punkte im Kampf
um Platz 4.
Am Mittwoch gibt es in der Oberliga-West normalerweise
kein Eishockey zu bestaunen. Trotzdem fanden 684
unentwegte Fans den Weg in die Scania Arena und ihr Team
zu unterstützen. Das war auch dringend notwendig, denn
die Füchse fanden im ersten Drittel einfach kein Rezept
um die defensiv stehenden Eisbären zu überwinden. Erst
52 Sekunden vor der Pause verwertete Marcel Ohmann einen
Abpraller zum erlösenden 1:0.
Auch der Rückstand veranlasste die Gäste im zweiten
Abschnitt nicht zu übermäßigem Offensivdrang und so bot
sich erneut das gleiche Bild. Der EVD rannte an, setzte
sich immer wieder im Angriffsdrittel fest, aber brachte
die Scheibe nicht im Gehäuse des gut agierenden Benjamin
Voigt unter. Es blieb daher auch nach 40 Minuten beim
knappen 1:0 Vorsprung.
In der 43. Minute machte Clarke Breitkreuz dann endlich
den zweiten Treffer des Abends. Zwar versuchten die
Hammer in der Folge etwas vehementer zu einer Torerfolg
zu kommen, dennoch gerieten die Füchse nie ernsthaft in
Gefahr das Spiel noch ein Mal aus der Hand zu geben.
Kurz vor Schluss machte dann Daniel Huhn in einer 6
gegen 4 Überzahl (ein Gegner auf der Bank und angezeigte
Strafe) die endgültige Entscheidung klar. Ein eindeutig
verdienter Sieg und doch insgesamt ein hartes Stück
Arbeit an diesem Abend.
Nächsten Sonntag steht nun das wichtige Spiel gegen die
Frankfurter Löwen an. Hier kann sich das Rennen um die
Aufstiegsränge bereits entscheiden.
Tore:
1:0 (19:08) Ohmann (Schmidt, MacKay)
2:0 (42:18) Breitkreuz (Hauner, Strodel)
3:0 (57:29) Huhn (MacKay, 6:4 PP)
Zuschauer: 684
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Pressekonferenz zum Spiel gegen
Duisburg
Im vorgezogenen Meisterschaftsspiel (11.1.2012) der
Endrunde der Eishockey-Oberliga West gewannen die Füchse
Duisburg mit 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) gegen die Hammer
Eisbären. Hier die Statements der beiden Trainer Carsten
Plate (Hamm) und Franz Fritzmeier (Duisburg) nach dem
Spiel.
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Huskies siegen im Derby!
Derbysiege sind die schönsten Siege. Auf die herbe
5:8-Niederlage in Duisburg gaben die Huskies am
gestrigen Abend die richtige Antwort und besiegten die
Löwen aus Frankfurt nach 0:2-Rückstand verdient mit 6:3
(0:2; 3:1; 3:0).
Ohne den angeschlagenen Alexander Engel kamen die
Huskies zunächst besser ins Spiel. Artjom Kostyrev hatte
in der zweiten Spielminute nach feiner Einzelaktion die
erste gute Torchance, Löwen-Torhüter Wendler parierte
aber glänzend mit der Fanghand. Fortan gewann aber der
Gast aus Südhessen die Oberhand. Zunächst scheiterte
Simon Barg an Adam Ondraschek und Jan Barta verfehlte
den oberen linken Torwinkel knapp – nach 06:55 Minuten
traf jedoch Daniel Sevo aus dem Gewühl ins leere Tor zur
0:1-Löwenführung.
Sichtlich geschockt zeigten sich die Schlittenhunde nach
diesem Rückstand. Die Löwen erspielten sich weiter die
besseren Torchancen, die größte vergab Roland Mayr frei
vor Ondraschek. Nachdem auch eine Überzahlphase von der
11. bis 13. Minute erfolglos blieb, legten die Löwen vor
der Pause noch einen Treffer nach: Ausgerechnet Kapitän
Manuel Klinge spielte hinter seinem eigenen Tor einen
kapitalen Fehlpass direkt auf Jan Barta, der den Puck
unhaltbar für Ondraschek zum 0:2 versenkte. Da Klinge
kurz darauf auch ein Break in Unterzahl nicht verwerten
konnte, ging es mit diesem Rückstand in die erste Pause.
Wie verwandelt kamen die Gastgeber dann aber aus der
Kabine, Jamie Bartman schien die richtigen Worte
gefunden zu haben. Nachdem zweimal Manuel Klinge und
Jirik Mikesz noch am guten Löwen-Torsteher Wendler
scheiterten, brach Michi Christ in der 26. Spielminute
den Bann: Petr Sikora zog unwiderstehlich vor das Tor,
den Rebound verwandelte Christ zum 1:2-Anschluss.
Drei Minuten später – eine Überzahlphase der Huskies war
erfolglos verstrichen – klingelte es wieder in Wendlers
Tor. Neuzugang Marek Vorel gleich per Bauerntrick zum
2:2 aus.
Die Nordhessen bekamen durch diese zwei schnellen Tore
sichtlich Rückenwind und drückten die Löwen nun in ihre
eigene Defensive. In Spielminute 33 machte sich dies
auch wieder auf der Anzeigentafel bemerkbar. In Überzahl
fand ein Sikora-Pass Sven Valenti, der mit einem
Direktschuss zur 3:2-Führung einnetzte. Kategorie
Traumtor! Löwen-Trainer Beddoes nahm umgehend eine
Auszeit und stellte seine Mannen neu ein, zum Leidwesen
der Huskies mit Erfolg. Zunächst verpasste Roedger
völlig frei die Führung auszubauen und im direkten
Gegenzug glichen die Löwen aus: Einen zwei auf eins
Konter nutzte Alexander Althenn zum 3:3-Pausenstand.
Die Nerven aller 6.100 Zuschauer in der ausverkauften
Kasseler Eissporthalle waren zu Beginn des
Schlussabschnitts zum Zerreißen gespannt. Den Huskies
gelang es, den Rückenwind aus dem 2. Drittel mitzunehmen
und entschieden die Partie innerhalb von gut drei
Minuten mit drei Treffern. Zunächst patzte erstmals an
diesem Abend der sonst sehr gute Christian Wendler, als
er einen harmlosen Kostyrev-Schuss nach vorn prallen
ließ. Nutznießer war Christoph Koziol, der nach 44:40
Minuten die erneute Huskies-Führung markierte. Und die
Schlittenhunde legten umgehend nach, wieder durch Koziol,
der in einer Kopie seines vorhergehenden Treffers das
5:3 erzielte. Den frühen Schlusspunkt setzte nur eine
Minute später Semen Glusanok nach tollem Bauerntrick.
Die Vorentscheidung, auch weil die Löwen außer einem
Lattenkracher von Alexander Althenn keine Gefahr vor
Ondrascheks Zone entfachen konnte.
Nach zähem Start feierten die Huskies somit den dritten
Sieg im dritten Saisonspiel gegen den Erzrivalen aus
Frankfurt.
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Löwen unterliegen den Huskies
Guter Beginn der Löwen wird durch turbulentes zweites
Drittel auf den Kopf gestellt. Am Sonntag ist Duisburg
zu Gast in Frankfurt.
Im ersten Abschnitt starteten die Löwen konzentriert in
das Hessenderby voller toller Kulisse. Trotz
ausglichenerer Schussbilanz hatten die Löwen klare
Vorteile und dominierten die Partie zunächst. Logische
Konsequenz dieser guten Phase war das 1:0 aus Sicht der
Löwen durch Daniel Sevo (7. Min.).
Auch danach blieben die Löwen am Drücker und die
überlegene Mannschaft. In der siebten Spielminute
durften die rund 500 mitgereisten Löwen Fans dann auch
zum zweiten Mal jubeln, als Jan Bartas (17.) platzierter
Schuss im Netz landete.
Im zweiten Abschnitt waren die Löwen weiterhin die
Mannschaft, die das Spiel kontrollierte. Bis zu einer
Szene, die das Spiel fortan drehte. Aus bester Position
vergaben die Löwen die klare Chance zum 3:0, im
unmittelbaren Gegenzug konnte Michael Christ (26.) die
Unordnung in der Löwen Abwehr ausnutzen und erzielte den
Anschlusstreffer.
Und jetzt waren die Schlittenhunde auf einmal obenauf.
Aus dem Gewühl erzielte Marek Vorel den Ausgleich (29.).
Danach musste ein Löwe auf die Strafbank und Sven
valenti traf zum 3:2, was die Partie völlig auf den Kopf
stellte.Kurz danach nahm Löwen Coach Clayton Beddoes
eine Auszeit, die auch wirkte, denn in der Folge wirkten
die Löwen wieder stärker. Und drei Minuten vor der Pause
gelang Alex Althenn (38). durch einen gezielten Schuss
ins Eck.
Im Schlussabschnitt fing ging es zunächst ausgeglichen
weiter und die Löwen hatten die erste gute Chance.
Kurz darauf mussten die Löwen allerdings den erneuten
Führungstreffer der Huskies durch Christoph Koziol
hinnehmen. Damit nicht genug, denn Christoph Koziol
gelang wenig später das 5:3 (47.) und Semen Glusanok
erhöhte sogar auf 6:3 (48.). Von diesem Schock erholten
sich die Löwen nicht mehr und so hieß am Ende
Am kommenden Sonntag steht für die Löwen das Heimspiel
gegen den EV Duisburg auf dem Programm. Die Partie
beginnt um 18:30 Uhr. Tickets gibt es im Ticket-Shop der
Löwen Frankfurt.
Kassel Huskies - Löwen Frankfurt (0:2, 3:1, 3:0)
0:1 (06:55) Daniel Sevo ( Kevin Thau)
0:2 (16.49) Jan Barta
1:2 (25:41) Michael Christ (Daniel Reiss, Petr Sikora)
2:2 (28:57) Marek Vorel
3:2 (32:45) Sven Valenti PP1
3:3 (37:03) Alexander Althenn
4:3 (44:40) Christoph Koziol (Stephane Robitaille,
Artyom Kostyrev)
5:3 (46:41) Christoph Koziol (Stephane Robitaille)
6:3 (47:53) Semen Glusanok (Marc Roedger, Jiri Mikesz)
Strafminuten: Kassel 6 - Frankfurt 10 + 10 Diszipliar
Breiter.
Zuschauer: 6.100.
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Elche
gewinnen gegen die Roten Teufel
EHC Dortmund – RT Bad Nauheim 6 : 3 (2:0,2:1,2:2)
Auch das 12. Aufeinandertreffen der Westfalen Elche mit
den Roten Teufeln in den letzten drei Spielzeiten bot am
Freitagabend wie alle vorangegangenen Duelle wieder viel
Spannung und hochklassiges Eishockey. Der 6:3-Heimsieg
des EHC Dortmund war verdient und beendete die 20 Spiele
andauernde Siegesserie des EC Bad Nauheim, gleichzeitig
konnten die Elche ihre eigene Serie auf 14
Drei-Punkte-Siege in Folge ausbauen und am 3. Spieltag
der Endrunde wieder die (alleinige) Tabellenführung
erkämpfen. Auch die positive Dreijahresbilanz des EHC
gegen Bad Nauheim konnte auf 23-13 Punkte ausgebaut
werden.
Von Beginn an setzten die Westfalen Elche die Roten
Teufel unter Druck und holten sich gute Chancen heraus,
sogar in Unterzahl hatten Branislav Pohanka und Michael
Schmerda in der 6. bzw. 7. Spielminute zwei gute
Break-Möglichkeiten. Die favorisierten Hessen kamen nur
gelegentlich vor das EHC-Gehäuse und so kam die
Dortmunder 1:0-Führung in der 9. Spielminute durch
Philipp Michl nach gutem Querpass von Frank Petrozza
nicht unerwartet. Als die Elche in der 11. Minute zum
ersten Mal in Überzahl waren, boten sich Philipp Michl
und Nils Liesegang zwei Chancen zum Ausbau der Führung.
Auch Ryan Martens verpasste in der 14. Minute das 2:0
noch knapp, das schaffte er dann 18 Sekunden vor dem
ersten Pausenpfiff, als er gleich an vier Gegenspielern
vorbei ging und auch Marcus Keller im Nauheimer Gehäuse
keine Chance ließ. Im zweiten Abschnitt setzte der EHC
sein druckvolles Spiel fort und als Frank Petrozza in
der 24. Minute sehr überlegt vor das gegnerische Tor
kurvte und dann zum 3:0 ins kurze Eck einschoss, nahm
Gäste Trainer Fred Caroll eine (frühe) Auszeit. Danach
kamen die Gäste auch in der 28. Minute zu einer guten
Chance, es folgten aber zwei weitere EHC-Möglichkeiten
und dann in der 32. Minute sogar die 4:0-Führung.
Verteidiger Florian Kirschbauer hielt von der rechten
Seite aufs Tor und der Puck landete im Netz. Die Gäste
steckten aber dennoch nicht auf und bekamen nun,
begünstigt durch einige seltsame Strafen gegen die
Elche, etwas Oberwasser. Benjamin Finkenrath im EHC-Tor
musste nun Schwerstarbeit leisten, in der 37. Minute war
er dann aber beim 4:1 durch Dennis Cardona machtlos. In
der Schlussminute des zweiten Drittel hätten Branislav
Pohanka und Frank Petrozza dann den alten Abstand wieder
herstellen können. Der letzte Abschnitt begann
ausgeglichen, mit Chancen auf beiden Seiten, bis Frank
Petrozza in der 51. Minute erneut die Nauheimer Abwehr
düpierte und auf 5:1 erhöhte. Der 41-jährige Stürmer
bekam nicht nur dafür von Elche Cheftrainer Frank
Gentges nach Spielende ein Sonderlob. Entschieden war
die Partie damit aber trotz des Vier-Tore-Vorsprungs
noch nicht, denn die Roten Teufel waren nun hellwach und
wesentlicher aktiver und konzentrierter als in den
ersten 35 Minuten. Nur eine knappe Minute nach dem 5:1
konnte Pierre Wex den zweiten Bad Nauheimer Treffer
erzielen und eine weitere Zeigerumdrehung später
verkürzte Tobias Schwab in Überzahl sogar auf 5:3.
„Harte Arbeit und keine Strafen mehr“ impfte Frank
Gentges seinem Team nun vehement ein und die Medizin
half. Die Westfalen Elche ließen nichts mehr anbrennen.
Im Gegenteil, zwei Pfostentreffer von Nils Liesegang und
weitere Möglichkeiten von Branislav Pohanka und
Christian Kretschmann bereiteten den Heimsieg des EHC
Dortmund vor, den Nils Liesegang zehn Sekunden vor dem
Schlusspfiff mit einem ruhigen Angriff und einem Schuss
ins mittlerweile leere Nauheimer Tor abschloss.
Die Westfalen Elche mussten an diesem (erfolgreichen)
Freitag, dem 13. wie erwartet ohne Vitali Stähle
antreten. Seine Prellung aus dem letzten Auswärtsspiel
ließ noch keinen Einsatz zu. Kurzfristig rutschte auch
Ersatztorhüter Marius Dräger in den Kader, der
20-jährige vertrat Jan Kremer, der als Back-Up-Goalie
bei den Iserlohner Roosters gebraucht wurde. Am Sonntag
muss der EHC Dortmund in die Nachbarschaft nach Unna
reisen. Dort treffen die Westfalen Elche dann ab 18:30
Uhr auf den Königsborner JEC. Es ist das 600.
Meisterschaftsspiel des EHC seit der Vereinsgründung
1996. Dort soll dann mit selbstverständlicher
Konzentration die Erfolgsserie weiter ausgebaut und der
353. Sieg in die EHC-Bilanz aufgenommen werden.
Torfolge:
1:0 (08:10) Philipp Michl (Frank Petrozza, Stephan
Kreuzmann)
2:0 (19:42) Ryan Martens (Nils Liesegang, Manuel Neuman)
3:0 (23:28) Frank Petrozza (Dieter Orendorz, Manuel
Neumann)
4:0 (31:40) Florian Kirschbauer (Michael Schmerda, Nils
Liesegang)
4:1 (36:39) Dennis Cardona (Dylan Stanley, Tobias
Schwab)
5:1 (50:21) Frank Petrozza (Philipp Michl, Niklas Clusen)
5:2 (51:09) Pierre Wex (Matthias Baldys, Christian
Franz)
5:3 (52:08) Tobias Schwab (Dylan Stanley, Kevin Lavallee)
+1
6:3 (59:50) Nils Liesegang (Stephan Kreuzmann, Ryan
Martens) [empty-net-goal]
Strafminuten: EHCDO 14 - Nauheim 8 + 10 Dennis Cardona
Zuschauer: 1207
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Marius
Dräger [20] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer
[2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22],
Benedikt Kastner [28], Manuel Neumann [33] (A),
Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike
Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl
[7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas
Richter [18], Branislav Pohanka [25], Jérome Bobon [61],
Frank Petrozza [88], Dennis Schlicht [91], Nils
Liesegang [98]
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3:6-Niederlage in Dortmund
Siegesserie gerissen: nach 20 Siegen in Folge kassierten
die Roten Teufel heute Abend eine 3:6 (0:2, 1:2,
2:2)-Niederlage beim EHC Dortmund. Ohne ihren Kapitän
Lanny Gare angetreten wurde den Hessen vor allem die
mangelnde Chancenauswertung sowie individuelle Fehler
zum Verhängnis, während die Elche ihre Möglichkeiten
eiskalt ausnutzten.
Kurzfristig mussten die Gäste auf ihren Kapitän Lanny
Gare verzichten, der mit Magen- und Darmgrippe nicht
auflaufen konnte. Für ihn rückte Dylan Stanley in den
ersten Block. In den ersten 10 Minuten fehlte zudem
Michel Maaßen, der Probleme mit den Schlittschuhen
hatte. Somit mussten sich die Kurstädter erst einmal
finden, so dass die Elche den Ton angaben. Michl hatte
in der 3.Minute die erste Chance, doch Keller hielt. Mit
zunehmender Spieldauer fanden die Roten Teufel besser
ins Match und hatten auch die größeren Chancen. Der
Ex-Dortmunder Kevin Lavallee prüfte hierbei alleine
Benjamin Finkenrath drei Mal freistehend, doch der
Goalie stand seinem Gegenüber in nichts nach. Matthias
Baldys traf im Powerplay gar nur den Pfosten (7.). Wie
so oft wurde dieses bestraft: als eine Strafzeit gegen
den EC angezeigt war, nutzte Michl den Platz und traf
zum 1:0. Die Gäste ließen sich nicht schocken und hatten
weiterhin die besseren Möglichkeiten: Stanley mit einem
Break (12.) und erneut Lavallee (17.) scheiterten an
Finkenrath. Als sich alle schon mit der knappen
Elche-Führung in der Kabine wähnten, wurde Martens nicht
konsequent angegriffen, so dass der Kanadier gegen drei
Nauheimer das unnötige 2:0 18 Sekunden vor der Pause
erzielte.
Im Mittelabschnitt versuchten die Gäste, mehr Druck auf
das EHC-Gehäuse, doch es lief nicht viel zusammen.
Ungewöhnlich viele Stockfehler waren zu beobachten, sehr
oft versprang das Hartgummi - allerdings auf beiden
Seiten. Als jeweils ein Mann auf der Strafbank saß,
nutzte Dortmunds "Oldie" Frank Petrozza eine
undurchsichtige Situation vor Markus Keller und schob
das Hartgummi zum 3:0 über die Linie. Die Roten Teufel
schienen geschockt, während die Elche sicher in der
Defensive standen und die Fehler der Hessen eiskalt
ausnutzten. So auch in der 32.Minute, als die Gäste die
Scheibe nicht aus dem Drittel bekamen, so dass
Kirschbauer mit einem platzierten Schlagschuss gar zum
4:0 traf. Ein Lichtblick hatten die Roten Teufel aber
noch vorzuweisen, als Schwabs Blueliner in der 37.Minute
noch einmal für Hoffnung bei den gut 150 mitgereisten
EC-Fans sorgte.
Im letzten Abschnitt stellte Fred Carroll noch einmal
seine ersten beiden Sturmreihen um, was zunächst ohne
großen Effekt blieb. Im Gegenteil: Frank Petrozza
markierte mit einem Drehschuss gar das 5:1, so dass das
Match gelaufen zu sein schien. Aber die Gäste schienen
in den Schlussminuten frischer zu sein und konnten
nochmal zulegen. Wex und Schwab im Powerplay sorgten für
das 5:3 nach 52 Minuten, auch in der Schlussphase
drängten die Hessen. Schwab hatte nochmal die
Riesenchance zum Anschluss, doch in dieser Phase war
Finkenrath der große Rückhalt seines Teams. Fred Carroll
versuchte alles und nahm seinen Keeper vom Eis, was
Liesegang neun Sekunden vor Ende mit einem empty net
goal zum Schlussstand verwertete. "Wir wussten, dass wir
irgendwann mal wieder verlieren würden. Wir sind in den
ersten 20 Minuten mit dem Dortmunder Druck einfach nicht
klar gekommen, auch im zweiten kamen wir nicht besser in
die Partie. Erst im letzten Abschnitt haben wir es
besser gemacht, aber es hat nicht gereicht. Am Sonntag
wird es ein hartes Match gegen Kassel", so EC-Coach Fred
Carroll. "Wir waren hoch motiviert und gut vorbereitet.
Es war ein Spiel auf höchstem Niveau. In den ersten
beiden Dritteln waren wir überlegen, im letzten hat
Nauheim auch aufgrund der Strafen besser ins Spiel
gefunden. Ich denke, wir haben verdient gewonnen", sagte
Frank Gentges nach dem Match.
EHC Dortmund - EC Bad Nauheim 6:3 (2:0, 2:1, 2:2)
Tore:
1:0 (08:10) Michl (Petrozza, Kreuzmann) AS 6-5
2:0 (19:42) Martens (Orendorz)
3:0 (25:06) Petrozza (Orendorz, Neumann) 4-4
4:0 (36:39) Schwab (Stanley, Kujala)
4:1 (36:39) Schwab (Stanley, Kujala)
5:1 (50:21) Petrozza
5:2 (51:09) Wex (Baldys, Franz)
5:3 (52:08) Schwab (Stanley, Lavallee) PP 5-4
6:3 (59:51) Liesegang ENG
Strafminuten: EHC 14 / ECN 8 + 10 (Cardona)
Zuschauer: 1.207
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Aliens holen den ersten Sieg in der Endrunde
Am Freitagabend konnten die Ratinger Ice Aliens das
erste Spiel in der Endrunde der Oberliga West für sich
entscheiden. Mit 5:4 siegten die Außerirdischen nach
einem harten Stück Arbeit gegen die Bulldogs aus
Königsborn. Erst in den letzten Minuten fiel der
entscheidende Treffer.
Nach Abschluss der Vorrunde war klar, dass die Aliens
und das Team aus Unna sich nichts schenken würden. Das
Team aus Unna landete mit nur einem Punkt weniger auf
Platz 8, das Hinspiel gewannen die Ratinger, im
Rückspiel waren wiederum die Bulldogs erfolgreich. So
agierten beide Mannschaften im ersten Drittel zunächst
sehr vorsichtig, auch wenn die Ice Aliens hierbei mehr
Spielanteile hatten. Den ersten Treffer des Abends
erzielten jedoch die Gäste. In der 18. Minute traf Jakub
Krätzer für Königsborn zum Pausenstand von 0:1.
Im zweiten Abschnitt schalteten die Ice Aliens dann
einen Gang höher, konnten das Spiel aber zu keinem
Zeitpunkt in den Griff bekommen. Die Bulldogs nutzten
die Fehler der Ratinger konsequent aus und kamen immer
wieder gefährlich vor das Tor von Dennis Kohl, der nach
seiner guten Leistung gegen Dortmund auch gegen Unna
zwischen den Pfosten stand.
Es dauerte bis zur 27. Spielminute, bis die Ice Aliens
den verdienten Ausgleich am Sandbach erzielen konnten.
André Oesterreich traf für Ratingen, bevor Philip Hendle
knapp sechs Minuten später die Hausherren mit 2:1 in
Führung bringen konnte. In den Folgeminuten gab es
Chancen und Tore auf beiden Seiten. Patric Schnieder
erzielte zunächst den Ausgleich für Königsborn, doch
postwendend schlugen die Ice Aliens durch Lance Monych
zurück und erzielten in der 38. Minute das 3:2. Auch
hierüber währte die Freude nicht lang, denn einmal mehr
konnten die Bulldogs einen Ratinger Fehler im
Spielaufbau nutzen, um durch Krätzer den 3:3-Ausgleich
zur zweiten Pause zu erzielen.
Den meisten war klar, dass auf die Ice Aliens im letzten
Drittel noch ein hartes Stück Arbeit zukommen würde. Und
sie sollten Recht behalten, denn das Spiel blieb bis zur
letzten Minute spannend. Knapp acht Minuten vor Schluss
traf Philip Hendle zum zweiten Mal in dieser Partie,
bevor Sören Hauptig weitere vier Minuten später für eine
vermeintlich komfortable 5:3-Führung sorgen konnte. Doch
die Bulldogs bissen noch einmal zu und verkürzten nur 18
Sekunden später auf 5:4 durch Michal Bezouska.
Gäste-Coach Waldemar Banaszak nahm seinen starken Goalie
Sebastian May für die letzten 30 Sekunden vom Eis, doch
ein Tor sollte auf beiden Seiten nicht mehr fallen.
Die Zuschauer waren mit der Partie überaus zufrieden,
auch wenn man sicherlich kein hochklassiges Eishockey
geboten bekam. Dennoch riefen sie die Mannschaft noch
einmal aus der Kabine und feierten mit ihr gemeinsam den
ersten Sieg in der Endrunde.
Ratinger Ice Aliens 97 - Königsborn Bulldogs 5:4 (0:1,
3:2, 2:1)
Tore: 0:1 (18.) Krätzer, 1:1 (25.) Oesterreich, 2:1
(33.) Hendle, 2:2 (38.) Schnieder, 3:2 (38.) Monych, 3:3
(40.) Krätzer, 4:3 (52.) Hendle, 5:3 (56.) Hauptig, 5:4
(56.) Bezouska
Strafminuten: Ratingen 6, Königsborn 4
Zuschauer: 313
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Bulldogs mit Pech am Freitag, den 13.
Knappes 5:4 in Ratingen verhindert Punktgewinn mit
Rumpfkader
Mit grade mal 2 Reihen fuhr man am Freitag zum
Auswärtsspiel gegen den Insolvenz-bedrohten direkten
Konkurrenten aus Ratingen und bot eine spannende Partie,
in der eine fragwürde Strafe letzt endlich das Spiel
entschied. Zudem fiel zunächst im Laufe der Partie auch
noch Verteidiger Benedikt Rangen aus, zudem spielten
zahlreiche Spieler angeschlagen, wie Krätzer und Pigache,
die mit dicker Hand dennoch eine klasse Partie boten,
Bezouska, der noch immer Probleme mit seinem Fuß hat und
André Kuchnia, der die ganze Woche mit Grippe im Bett
lag. Dennoch kämpfte man 60 Minuten lang und hatte
oftmals die Chance, die Partie für sich zu entscheiden.
Während man sich zu Beginn der Partie zunächst erst
einmal an den Gegner heran tasten musste und Keeper May
den Kasten sauber hielt, schaffte man in der 18. Minute
den Führungstreffer zum 1:0-Pausenstand. Erfolgreich war
wieder einmal der Tscheche Jakub Krätzer, die Vorarbeit
kam von seinem Landsmann Michal Bezouska, sowie
Sturmpartner Sebastian Pigache. Kurz darauf hatte Patric
Schnieder noch eine riesige Chance, traf den Puck aber
nicht richtig und schoss aus einem Meter am leeren Tor
vorbei.
Das zweite Drittel bot Eishockey auf dem höchsten Niveau
mit insgesamt. Zunächst machten die Bulldogs weiter
Druck und kamen zu zahlreichen Chancen, jedoch wurden
diese reihenweise vergeben und so musste man nach zwei
Kontern hinnehmen, dass die Ice Aliens das Spiel
drehten. Zwar konnte Patric Schnieder mit einem
Alleingang nun endlich seinen Treffer erzielen, nur
wenige Sekunden später markierte der Ratinger Kanadier
Monych, der an 4 der 5 Alien-Treffer beteiligt war, den
Treffer zum 3:2 für die Gastgeber. Als sich dann alle
schon auf die Pause eingestellt haben nutze schließlich
erneut Krätzer eine Vorlage von Pigache und erzielte den
Ausgleich sieben Sekunden vor der Pausensirene.
Somit ging man mit einem Stand von 3:3 in das letzte
Drittel. In einer äußerst fairen Partie war schließlich
die Strafzeit gegen Verteidiger Hrstka ausschlaggeben.
Dabei lief der Kanadier Monych gegen Hrstka, fiel hin
und zunächst wurde auch keine Strafe ausgesprochen. Doch
durch die Rufe der Ratinger Fans und Spieler, pfiff der
Schiedsrichter plötzlich doch ab und schickte den
Königsborner Verteidiger auf die Strafbank. Und nur 30
Sekunden später fiel der Treffer zum 4:3 für die
Ratinger Ice Aliens. Vier Minuten später nutzten die
Gastgeber eine Kontersituation und erhöhten auf 5:3,
allerdings verkürzte Bezouska nur 18 Sekunden später
wieder. Nun waren noch 4 Minuten zu spielen, doch
zahlreiche Chancen wurden vom Ratinger Keeper vereitelt
und auch eine Überzahl-Situation und die Herausnahme des
eigenen Torwarts zugunsten eines sechsten Feldspielers
nutzen nichts und somit ging man nach einem harten Kampf
durch viel Pech leer aus gegen den direkten
Konkurrenten.
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