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Spielbericht
Oberliga West 22. 01. 2012 |
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Huskies landen klaren Sieg über Ratingen
Auf heimischen Eis bleiben die Huskies auch im dritten
Spiel der Oberliga West Endrunde ungeschlagen. Die vor
diesem Spiel gleich auf mit den Huskies liegenden
Ratinger Ice Aliens wurden vor offiziell 4.296 Zuschauer
mit 10:1 (3:0; 4:0, 3:1) abgefertigt.
Allerdings mussten die Gäste aus Nordrhein-Westfalen
neben Stammtorhüter Dillmann, Topscorer Robby Hein auch
auf die Ex-Huskies Priebsch und Kohmann sowie Konstantin
Firsanov verzichten.
Dementsprechend einseitig gestaltete sich die Partie von
Beginn an. Nach nur 1:34 Minuten nutzte Florian Böhm
einen Abspielfehler seines Gegenspielers und brachte
seine Mannen mit einem Flachschuss ins lange Eck mit 1:0
in Front. Nachdem Kohl mit toller Parade gegen Kostyrev
rettete, Sikora nur die Latte traf und Sven Valentis
Bauerntick nicht von Erfolg gekrönt war, erhöhte Marc
Roedger in der 6. Spielminute auf 2:0. Er wurde
mustergültig von Jiri Mikesz in Szene gesetzt.
Fortan vergaben Klinge (2x), Roedger und Sikora beste
Chancen auf das dritte Huskies-Tor des Abends, bevor
Manuel Klinge viereinhalb Minuten vor der Sirene den
3:0-Pausenstand gegen den bemitleidenswerten Ratinger
Torhüter Dennis Kohl markierte. Kohl verhinderte bis zur
Pause mit tollen Paraden gegen Koziol und Kostyrev sogar
noch eine höhere Schlittenhunde-Führung.
Im zweiten Spielabschnitt hatte zunächst Marek Vorel
seinen großen Auftritt. Erst 24 Sekunden waren
absolviert, als er seinen eigenen Rebound aus kurzer
Distanz zum 4:0 verwertete. Das schönste Tor des Tages
erzielte er aber nach 28 Minuten: In Unterzahl zog er
über den rechten Flügel auf und davon und traf mit einem
wunderschönen Handgelenksschuss in den Winkel zum 5:0.
Somit durfte sich Vorel „doppelter Torschütze“ nennen,
genauso wie der bärenstarke Florian Böhm, der in der 33.
Spielminute ebenfalls zum zweiten Mal traf und das 6:0
erzielte. Nach Marc Roedgers Tor musste er frei vor Kohl
nur den Schläger hinhalten. Den Schlusspunkt unter einen
weiterhin einseitigen Spielabschnitt setzte Michael
Christ, der nach Klinge-Schuss einen Abpraller von Kohl
zum 7:0 nutzte.
Nach 150 gespielten Sekunden im Schlussdrittel konnten
auch die Ice Aliens ihr erstes Erfolgserlebnis
verbuchen. Thorsten Gries traf mit einem platzierten
Schuss zum 7:1. Dieses Tor sollte aber der Ehrentreffer
bleiben, denn Manuel Klinge, Petr Sikora und erneut
Kapitän Klinge sorgten in der Folge auf der Anzeigetafel
endgültig für klare Verhältnisse und einen zweistelligen
Sieg.
Allerdings gab es Seitens der Gäste noch zwei unschöne
Szenen: In der 50. Minute traf Dennis Appelhans Patrick
Berendt mit der Kelle im Gesicht. Der Husky musste mit
einer blutenden Nasenverletzung vom Eis geführt werden.
Auch wenn eine genaue Diagnose noch aussteht, ging der
sportliche Leiter Daniel Lammel direkt nach Spielende
davon aus, dass Berendt nur kurz oder sogar gar nicht
ausfallen wird.
Mit der Schlusssirene ging dann noch Stürmer Lance
Monych unnötigerweise Martin Fous an, der sich
schlagkräftig wehrte. Beide Streithähne kassierten eine
Zweiminutenstrafe für unnötige Härte.
Nach dem heutigen Pflichtsieg steht am kommenden Freitag
das nächste Heimspiel gegen die Hammer Eisbären an,
bevor es zwei Tage später zum „Klassiker“ gegen die
Löwen Frankfurt in der Frankfurter Eissporthalle kommt.
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Auch gegen Kassel nichts zu holen
Die Ratinger Ice Aliens blicken auf ein
Null-Punkte-Wochenende zurück. Nach der deutlichen
Niederlage gegen Duisburg am Freitag gab es auch in
Kassel bei den Huskies nichts zu holen. Das Team von
Trainer Larry Suarez unterlag mit 1:10 und liegt derzeit
auf Platz 7.
Schon nach gerade einmal zwei gespielten Minuten
stellten die Huskies klar, war Herr in ihrer Hundehütte
ist. Böhm schoss die Hausherren in Führung. Die Ice
Aliens kamen so gut wie gar nicht ins Spiel. Die wenigen
Möglichkeiten vor dem Kasseler Tor ließen sie ungenutzt
und kassierten stattdessen in der 6. Minute und in die
16. Minute zwei weitere Gegentreffer zum Pausenstand von
0:3.
Auch im zweiten Drittel lief es für die Ratinger nicht
besser. Die Huskies spielten vor fast 4.300 Zuschauern
abgeklärt, ließen die Ice Aliens nur zu wenigen
Möglichkeiten kommen und trafen im Sturm beinahe nach
Belieben. Vorel traf bis zur Halbzeit gleich zweimal,
bevor Böhm und Christ auf insgesamt 7:0 erhöhten. Auch
wenn man es bei diesem Spielstand kaum glauben mag:
Aliens-Torhüter Dennis Kohl war einer der Besten auf dem
Eis und verhinderte, was überhaupt zu verhindern war.
Erst im letzten Spielabschnitt gelang den Ice Aliens der
Ehrentreffer durch Thorsten Gries zum 7:1, doch zu
diesem Zeitpunkt war natürlich an eine Aufholjagd nicht
mehr zu denken. Stattdessen gaben die Huskies noch
einmal Gas und fuhren nach Toren von Klinge, Sikora und
nochmals Klinge die drei Punkte mit ihrem Schlitten nach
Hause.
Gerade an einem Wochenende wie diesem, an dem man mit
mindestens einem Sieg einen ordentlichen Sprung nach
oben hätte machen können, wird die Durchschlagskraft der
ersten Reihe schmerzlich vermisst. Christian Kohmann
konnte gesundheitsbedingt nicht aufs Eis und Robby Hein
fällt mit seiner Innenbandverletzung bis zum Saisonende
aus. Allein Lance Monych ist nicht in der Lage, ein
Spiel allein zu gewinnen.
Dennoch kann man den Ice Aliens nicht vorwerfen, mit der
falschen Einstellung ins Wochenende gegangen zu sein,
denn selbst nach hohen Rückständen gegen Duisburg und
Kassel hat das Team stets bis zur letzten Minute
gekämpft.
Aus sportlicher Sicht blicken die Ratinger nun auf die
nächsten beiden Spiele. Am Freitag empfangen die Ice
Aliens den neuen Tabellenführer aus Bad Nauheim am
Sandbach, am Sonntag geht es zum direkten
Tabellennachbarn, die Königsborn Bulldogs. Was die
Zukunft bringt, wird vor allem die Mitgliederversammlung
am Mittwoch zeigen, denn dort soll ein neuer Vorstand
gewählt werden, der die Ice Aliens hoffentlich schon
bald wieder in ruhigeres Fahrwasser führt.
Kassel Huskies - Ratinger Ice Aliens '97 10:1 (3:0, 4:0,
3:1)
Tore: 1:0 (2.) Böhm, 2:0 (6.) Roedger, 3:0 (16.) M.
Klinge, 4:0 (21.) Vorel, 5:0 (29.) Vorel, 6:0 (33.)
Böhm, 7:0 (37.) Christ, 7:1 (43.) Gries, 8:1 (47.) M.
Klinge, 9:1 (54.) Sikora, 10:1 (60.) M. Klinge
Strafminuten: Kassel 8, Ratingen 11 + 20 Appelhans
Zuschauer: 4.296
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Löwen verlieren zuhause gegen Bad Nauheim
Im direkten Vergleich mit den Nachbarn unterliegen die
Löwen Frankfurt unterliegen mit 2:4. Trotz eines
kämpferischen Schlussspurts reicht es am Ende nicht für
eine Überraschung.
Wieder mussten die Löwen Frankfurt im Kampf um die
Playoffplätze eine ganz bittere Niederlage einstecken -
und das ausgerechnet erneut in einem Derby. Nach
umkämpften 60 Eishockey-Minuten verließen die Rote
Teufel aus Bad Nauheim als Sieger das Eis-Oval. 2:4
endete das dritte Rhein-Main-Derby in dieser Saison aus
Sicht der Löwen. Die Frankfurter rutschen auf den
vierten Tabellenplatz ab.
Dabei hatten die Hausherren den leicht besseren Start,
nutzten eine doppelte Überzahl zur Führung: Ryan
Fairbarn schoss die Scheibe vor's Tor, wo Alex Althenn
Gold richtig stand und den Puck ins Tor lenkte (4.
Min.). Die Löwen gingen mit 1:0 in Führung.
Der Beginn des Spiels war durch viele Strafminuten
bestimmt, so dass sich viele Powerplays ergaben. Ein
solches nutzen dann auch die Gäste. In der 17. Minute
saßen Kevin Thau und Christopher Kasten - beide wegen
Halten - in der Kühlbox. Das daraus resultierende
Übergewicht machten sich die Roten Teufel zu Nutze und
erzielten durch Kevin Lavallee den etwas kuriosen
Ausgleich. Drei Frankfurter versuchten die Scheibe
abzuwehren, erst im dritten Versuch schob Lavallee die
Scheibe über die Linie. Dieses 1:1 war gleichzeitig auch
der erste Pausenstand.
In der 32. Minute waren die Löwen wieder ein Mann
weniger - Roland Mayr saß auf der Strafbank -, als die
Bad Nauheimer das 2:1 durch Dylan Stanley machten. Und
nur zwei Minuten später sorgte Tobias Schwab mit einem
schnellen Direktschuss vom Bully für die
Vorentscheidung.
Nach der zweiten Pause kamen die Gäste aus der Wetterau
erneut direkt zum Zug. Nach 63 Sekunden jubelten die
Spieler des EC Bad Nauheim erneut: Michael Maaßen
erzielte nach Vorarbeit von Kevin Lavallee das 4:1. Das
Spiel verlor jetzt an Fahrt, doch nach dem Schock warfen
die Löwen noch einmal alles nach vorne und wurden knapp
drei Minuten vor Schluss mit dem 2:4 belohnt. Ein
Penalty kurz darauf sorgte noch einmal für Hochspannung
bei den 6.393 Zuschauern. Löwen Verteidiger Ryan
Fairbarn scheiterte aber am Teufel-Goalie Markus Keller.
Der finale Schlussspurt der Löwen blieb ohne weitere
Erfolgserlebnisse, so dass die Hausherren erneut den
Kürzeren zogen.Nach dem Spiel sagte Kevin Thau: "Wir
müssen den Arsch zusammenkneifen und 60 Minuten Hockey
spielen. Sonst wird das nichts mit einem Platz unter den
ersten Vier." Die nächste Möglichkeit dies zu tun und
ihr Können unter Beweis zu stellen, hat die Mannschaft
am Freitag beim ungeschlagenen Tabellenführer EHC
Dortmund.
Das nächste Heimspiel der Löwen ist dann am kommenden
Sonntag um 18:30 Uhr gegen die Kassel Huskies.
Löwen Frankfurt - Rote Teufel Bad Nauheim 2:4 (1:1, 0:2,
1:1)
1:0 (03:33) Alex Althenn (Ryan Fairbarn, Thomas
Schenkel) PP2
1:1 (16:38) Kevin Lavallee (Dylan Stanley, Landon Gare)
PP2
1:2 (31:38) Dylan Stanley (Kevin Lavallee) PP1
1:3 (33:52) Tobias Schwab (Landon Gare, Alexander Baum)
1:4 (41:03) Michel Maaßen (Kevin Lavallee)
2:4 (57:07) Roland Mayr (Christopher Kasten, Martin
Schweiger)
Strafen: Frankfurt 20 - Bad Nauheim 18.
Zuschauer: 6.393.
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4:2-Sieg in Frankfurt - EC wieder Tabellenführer
Mit 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) gewinnen die Roten Teufel das
Rhein-Main-Derby bei den Frankfurter Löwen, was den
Kurstädtern ein Sechs-Punkte-Wochenende sowie die
Tabellenführung in der Zwischenrunde der Eishockey
Oberliga West einbringt. Lavallee, Stanley, Schwab und
Maaßen trafen für die Gäste, die von gut 1.000 EC-Fans
in der Eissporthalle am Ratsweg unterstützt wurden.
Es war von Beginn an das Derby, das sich die Zuschauer
erhofft hatten. Viel Action und Körpereinsatz zeigten
beide Teams, doch zunächst wurden ausschließlich die
Gäste vom Schiedsrichtergespann ob dessen mit Strafen
bedacht: als Gare und Schwab gemeinsam in der Kühlbox
saßen, fälschte Althenn die Scheibe unhaltbar für Keller
nach einem Fairbarn-Schuss zur 1:0-Führung für die Löwen
ab. Dieser Treffer war offensichtlich Balsam auf der -
nach dem 2:3 vom Freitag in Unna - gebeutelten
Frankfurter Seele, denn die Gastgeber wirkten nach einer
durchwachsenen Anfangsphase nun zielstrebiger und hatten
mehr Spielanteile. Allerdings kassierten auch sie einige
Strafen, womit beide Seiten nicht glücklich waren mit
der Spielleitung des Vier-Mann-Systems. Doch auch die
Überzahlspiele konnten nicht verwertet werden, nachdem
beide Abwehrreihen sehr aufmerksam agierten. Die Goalies
bekamen somit im Grunde genommen nicht viel zu tun. Als
in der 17.Minute die Roten Teufel ihrerseits zwei Mann
mehr auf dem Eis hatten, schob Kevin Lavallee das
Hartgummi nach einem Rebound von Ackers zum von den gut
1.000 mitgereisten EC-Fans umjubelten Ausgleich über die
Linie. Nun waren es die Gäste, die plötzlich Druck
ausübten, während die Löwen nur noch reagierten.
Lavallee hätte Sekunden vor dem Pausentee gar noch die
Führung markieren können, als der Kanadier ganz frei vor
Ackers auftauchte, die Sirene verhinderte aber
Schlimmeres für die Hausherren.
Im Mittelabschnitt beruhigte sich das ganze Spiel
hinsichtlich der Strafzeiten, was vor allem dem Bad
Nauheimer Spiel zugute kam, die bei 5 gegen 5
spielerisch die bessere Mannschaft waren. Die Vorteile
konnten zunächst jedoch nicht in Zählbares umgemünzt
werden, jedoch kam auch von den Löwen wenig im Spiel
nach vorne. Es war demnach nur aufgrund des Ergebnisses
spannend, nachdem sich kaum mal Torszenen ergaben. Die
Roten Teufel machten es allerdings sehr clever, denn sie
warteten auf Fehler der Hausherren oder auf Powerplays
wie in der 32.Minute, als Mayr die einzige Strafzeit der
Löwen im Mitteldrittel kassierte. In dieser Szene hatte
Dylan Stanley seinen großen Auftritt, der Boris Ackers
im Tor der Gastgeber mehr als nur vernarrte, indem er
ihn auf dem Bierdeckel zur Bad Nauheimer Führung
austanzte. Dem aber noch nicht genug: zwei Minuten
später gewann Lanny Gare ein Bully vor dem Löwen-Kasten,
Tobias Schwab zog sofort ab, so dass Ackers beim 1:3
sichtlich überrascht schien. Die Gäste hatten das
Geschehen nun vollends im Griff, die Löwen fanden kein
Rezept für das Spiel nach vorne, stattdessen wirbelten
Lanny Gare und Tobias Schwab vor Boris Ackers und hatten
das vierte Tor auf dem Schläger. Darüber hinaus schienen
auch die Kräfte bei den Löwen nachzulasssen, nachdem vor
allem die vermeintlichen Leistungsträger bis dato
Eiszeiten von Löwen-Coach Beddoes erhielten.
Der letzte Abschnitt begann optimal für die Gäste: nur
63 Sekunden waren gespielt, da nutzte Michel Maaßen
einen feinen Pass von Kevin Lavallee zum
vorentscheidenden 4:1. Die Scheibe schien schon verloren
zu sein, da erkämpfte sich der Bad Nauheimer Topscorer
das Hartgummmi zurück und bediente seinen Sturmpartner.
Das Match war gelaufen, denn die Körpersprache der
Gastgeber schien nicht verlauten, dass sie noch einmal
ein Aufbäumen zeigen würden. Ganz anders die Roten
Teufel, die weiter auf Tore drängten. Erst gegen Ende
des Spiels kamen die Löwen noch einmal besser auf, mehr
als Fernschüsse, mit denen Markus Keller keine Probleme
hatte, sprangen dabei aber nicht heraus. Trotzdem wurde
es noch einmal eine hektische Schlussphase: aus dem
Nichts traf zunächst Mayr zum 2:4, dann erhielten die
Löwen in der 58.Minute einen Penaltyschuss nach einem
Schlägerwurf eines Bad Nauheimer Spielers. Fairbarn
vergab aber die große Chance ob eines schwach
geschossenen Penaltys, den Keller sicher entschärfte.
Das Publikum und die Löwen waren nun aber wieder da, die
Zeit reichte ihnen aber nicht mehr, so dass die Gäste
einen verdienten Sieg mit nach Hause nehmen, der ihnen
nicht nur den sechsten Hessenderby-Erfolg, sondern auch
die Tabellenführung einbringt aufgrund der heutigen
Dortmunder Niederlage in Duisburg.
Löwen Frankfurt - EC Bad Nauheim 2:4 (1:1, 0:2, 1:1)
Tore:
1:0 (03:33) Althenn (Fairbarn, Schenkel) PP 5-3
1:1 (16:38) Lavallee (Stanley, Gare) PP 5-4
1:2 (31:38) Stanley (Gare, Schwab) PP 5-4
1:3 (33:52) Schwab (Baum, Gare)
1:4 (41:03) Maaßen (Lavallee)
2:4 (57:07) Mayr
Strafminuten: LFF 20 / ECN 18
Zuschauer: 6343
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Füchse schaffen den überraschenden Sieg geben
Dortmund
Der EVD holt verdient drei Punkte gegen den bis dahin
ungeschlagenen Tabellenführer aus Dortmund. Der Krimi im
letzten Drittel endet mit einem Empty Net Goal zum 4:2.
Vom ersten Drittel an war es ein hochklassiges
Eishockeyspiel. Einsatz und Spielfreude stimmten. Fast
war man wieder an den Sieg gegen Kassel erinnert.
Lediglich die Tore fehlten im ersten Durchgang. Im
zweiten Abschnitt war es ein ähnliches Bild, bis in der
33. Minute Diego Hofland das sprichwörtliche Eis brach.
Nach seiner 1:0 Führung, die für viel Jubel auf den
Rängen sorgte, erhöhten Markus Schmidt und Philipp
Riefers alle zwei Minuten. Kurz vor der Pause gelang
Branislav Pohanka dann das 3:1 und Björn Linda musste
ein Mal mehr eine seiner starken Paraden an diesem Abend
zeigen, damit nicht auch noch der Anschluss fiel.
Den Start ins letzte Drittel verschliefen die Füchse
dann völlig. Nach wenigen Sekunden hieß es dann wirklich
3:2, nachdem Christian Kretschmann die Unaufmerksamkeit
der Duisburger Hintermannschaft ausnutzte. Von da an war
der EVD aber hell wach, machte mit viel Einsatz mächtig
Druck auf das Dortmunder Tor und ließ so Minute um
Minute von der Uhr laufen. Fast exakt 60 Sekunden vor
Schluss wurde es dann turbulent. Den Dortmundern gelang
der Ausgleich. Die Fans auf der Tribüne und zum Glück
auch Linienrichter Kilian Hinterdobler hatten aber den
sechsten Feldspieler und damit den Wechselfehler der
Dortmunder gesehen. So gab es nach kurzer Diskussion
statt dem Tor eine Strafe von zwei Minuten gegen die
Elche. Glück für die Füchse. Die Dortmunder versuchten
kurz vor Schluss das Runder noch ein Mal herum zu reißen
indem man den Torwart heraus nahm, was die Hausherren
aber eiskalt mit einem Empty Net Goal von Christoph
Ziolkowski zum Endstand von 4:2 ausnutzten. Somit konnte
man drei absolute Big Points einfahren und nicht nur auf
den dritten Platz aufrücken, sondern auch die Elche von
der Tabellenspitze stoßen.
Am Freitag steht dann bereits das nächste Heimspiel an.
Dann geht es gegen Königsborn. Das Team spielt eine
hervorragende Zwischenrunde und hatte vor einer Woche
mit dem Sieg gegen Frankfurt auf sich Aufmerksam
gemacht. Hier gilt es für die Füchse wieder den gleichen
Einsatz zu zeigen, um nach der Überraschung gegen
Dortmund nicht unnötig Punkte liegen zu lassen.
Tore:
Hofland (Schmidt, De. Fischbuch),
Schmidt (Schöbel, Huhn),
Riefers (Ch. Ziolkowski),
Ch. Ziolkowski (e.n.g.)
Strafen:
Duisburg 4, Dortmund 10
Zuschauer: 1024
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Für die Elche heute bei den Füchsen nichts zu holen
EV Duisburg - EHC Dortmund 4 : 2 (0:0,3:1,1:1)
Jede Serie geht einmal zu Ende und so musste der EHC
Dortmund am Sonntagabend in Duisburg nach 16 Siegen in
Folge (seit Anfang November letzten Jahres) wieder eine
Niederlage einstecken. Der 4:2-Erfolg der Duisburger
Füchse war verdient, denn die Gastgeber setzten die
Westfalen Elche über weite Strecken mit schnellen
Angriffen unter Druck, in dieser Deutlichkeit war das in
dieser Saison bisher noch keiner anderen Mannschaft
gelungen. Bis zur 33. Minute konnte der EHC diesem Druck
Stand halten und mit gelegentlichen Kontern für
Entlastung und Torgefahr sorgen, dann aber führten drei
schnelle Duisburger Angriffe innerhalb von gut vier
Minuten zu einer 3:0-Führung für die Gastgeber. Die
Elche bewiesen trotz dieses klaren Rückstands Moral und
kamen in der 38. Minute durch Branislav Pohanka zum
3:1-Anschlusstreffer. Michael Schmerda hätte kurz vor
der zweiten Pause sogar noch weiter verkürzen können.
Das schaffte dann Christian Kretschmann nur 11 Sekunden
nach Beginn der letzten Zwanzigminuten mit seinem Tor
zum 3:2. Danach wurde die Partie noch einmal spannend.
Zwar kamen die Füchse weiterhin immer wieder gefährlich
vor das Dortmunder Tor, aber auch die Elche hatten gute
Chancen zum Ausgleich. Der schien dann 64 Sekunden vor
Ende der Sechzigminuten wirklich gefallen zu sein, als
Michael Schmerda aus dem Gewühl heraus den Puck über die
Linie brachte. Hauptschiedsrichter Zsolt Heffler
entschied auch erst auf Tor, versagte dem Treffer dann
aber nach Befragen seiner Linienrichter die Anerkennung.
Der EHC hatte zum Zeitpunkt des Torschusses wohl sechs
Feldspieler auf dem Eis, ohne dass Torhüter Benjamin
Finkenrath sein Gehäuse bereits verlassen hatte. So gab
es statt des Torerfolgs eine Strafzeit gegen die Elche
und die nutzten die Gastgeber dann zum 4:2-Endstand.
EHC Trainer Frank Gentges anerkannte den verdienten
Duisburger Sieg. Ausschlaggebend war sicherlich, dass
die Füchse mit vier Sturmreihen antreten konnten,
darunter die Förderlizenzspieler von Köln und Düsseldorf
aus der DEL. Bei den Elchen machte sich der
Kräfteverschleiß des umkämpften Siegs gegen Kassel vom
Freitag bemerkbar und natürlich die Verletzungsausfälle.
In der Tabelle der Endrunde nimmt die Spannung weiter
zu. Bad Nauheim übernahm aufgrund des besseren
Torverhältnisses Platz eins vor dem EHC, Duisburg folgt
drei Punkte dahinter, Kassel und Frankfurt haben sechs
Punkte Rückstand. Am kommenden Wochenende empfängt der
EHC Dortmund zuerst am Freitag ab 20 Uhr die Frankfurter
Löwen im Eisportzentrum Westfalenhallen, zwei Tage
später müssen die Westfalen Elche dann am Sonntag ab 19
Uhr in Bad Nauheim antreten.
Torfolge:
1:0 (32:06) Diego Hofland (Dennis Fischbuch, Markus
Schmid)
2:0 (34:19) Markus Schmid (Daniel Huhn, Mats Schöbel)
3:0 (36:27) Philipp Riefers (Christoph Ziolkowski,
Patrik Gogulla) +1
3:1 (37:10) Branislav Pohanka (Michael Schmerda, Philipp
Michl)
3:2 (40:11) Christian Kretschmann (Ryan Martens,
Benedikt Kastner)
4:2 (59:16) Christoph Ziolkowski [empty-net-goal] +1
Strafminuten: EVD 4 - EHCDO 10
Zuschauer: 1024
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer
[2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22],
Benedikt Kastner [28], Manuel Neumann [33] (A),
Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike
Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl
[7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas
Richter [18], Branislav
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Pleite im Derby: Hamm verliert 7:8
Konsterniert. Frustriert. Fassungslos. Und auch ein
wenig sprachlos. Die 7:8 (2:1, 3:6, 2:1)-Niederlage der
Hammer Eisbären gegen den Königsborner JEC schlug
Trainer Carsten Plate gehörig aufs Gemüt. „Das hat mich
ein bisschen an die 1:10-Niederlage in Nauheim
erinnert“, sagte der Ex-Profi. „Aber das war noch
schlimmer als die neun schnellen Gegentore bei den Roten
Teufeln.“
Es dauerte nur bis zur dritten Minute, als der Plan der
Hammer, möglichst früh selbst in Führung zu gehen, über
den Haufen geworfen wurde. Denn es war der KJEC in
Person von Michal Bezouska, der vor 436 Zuschauern den
ersten Treffer des Abends erzielte – das 0:1. Doch die
Hamme rfanden zunehmend besser in die Begegnung, kamen
zu Möglichkeiten durch Christian Gose (9.) oder Milan
Vanek (15.). In der 16. Minute vergab Patrick Schnieder
auf der anderen Seite einen Konter für die Bulldogs, und
im direkten Gegenzug egalisierte Nils Sondermann nach
Zuspiel von Jiri Svejda zum 1:1. Wenig später vollendete
der Vorbereiter dann selbst: Svejda netzte zum 2:1 ein
(19.).
Und als Christian Gose zu Beginn des zweiten Durchgangs
das 3:1 markierte (22.), schienen die Eisbären die
Partie zu ihren Gunsten gewendet zu haben. „Diese
Führung haben wir dann aber nicht verwalten können“,
sagte Plate. Denn nur 77 Sekunden später traf Jakub
Krätzer zum Anschluss (24.). „Das 3:2 kommt dann zu
schnell“, monierte der Coach. Auf den Ausgleich durch
Igor Alexandrov zum 3:3 (27.) antworteten die Hausherren
in der 29. Minute mit dem 4:3 – Malte Bergstermann
vollendete einen sehenswerten Alleingang. Doch die
Hammer luden den KJEC zum Toreschießen ein, leistete
sich herbe Patzer. Die Folge: Bezouska (32.), Krätzer
(34.) und Schnieder (37.) erzielten die Treffer Nummer
vier, fünf und sechs für die Gäste. Zwar gelang Jiri
Svejda in der 37. Minute noch das 5:6, doch noch vor der
Pause war Krätzer zum 5:7 erfolgreich (39.).
Matthias Potthoff brachte die Eisbären aber noch einmal
zurück: Der Stürmer mit der Trikotnummer 14 verkürzte
auf 6:7 (52.). Und als Milan Vanek in der 56. Minute in
Überzahl zum 7:7 einnetzte, schien sie die Partie erneut
zu wenden. Doch die Hausherren vergaben zahlreiche
Möglichkeiten, doch noch als Sieger vom Eis zu gehen –
etwa durch Max Pohl (57.) oder Karan Moallim (58.).
Stattdessen bestrafte Unna die mangelnde Verwertung:
Bezouska traf zum 7:8 aus Sicht der Hammer (59.). „Ein
Aufbäumen war da, aber das reichte einfach nicht“,
analysierte Plate.
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Bulldogs erarbeiten sich den Derbysieg
Mühsames 7:8 in Hamm bringt weitere Punkte für den
Königsborner JEC – Torwart May verletzt
Es war ein Sieg, der viel gekostet hat. Nicht nur jede
Menge Kraft, da man mit erneut nur zwei Reihen gegen den
Erzrivalen antreten musste, dem vier Reihen zur
Verfügung standen, sondern man verlor mit Torwart
Sebastian May auch noch den wohl wichtigsten Akteur der
Bulldogs, der durch einen Muskelfaserriss nun vorerst
ausfällt. Wie bereits am Freitag, als man die Löwen
Frankfurt mit 3:2 schlagen konnte, fehlten wieder
etliche Spieler verletzungsbedingt. Mit Igor Furda,
Marcel und Philip Brozé, Patrick Kuchnia, Tim Schneider
und Benedikt Rangen fielen gleich sechs Spieler
verletzungsbedingt aus. Zudem fehlte Dennis Nejdrowski
berufsbedingt. Dennoch bot man an diesem Wochenende zwei
ganz starke kämpferische Leistungen. Allerdings muss man
nun im kommenden Spiel am Freitag in Duisburg auf
Sebastian Pigache verzichten, der durch seine dritte
10-Minuten-Strafe gesperrt ist.
Bereits nach drei Minuten waren die Bulldogs das erste
Mal erfolgreich, als Michal Bezouska in Überzahl das 0:1
markierte. Fortan machte das Schlusslicht aus Hamm Druck
und kam zu diversen Torchancen, die allerdings von
Torwart May vereitelt werden konnten. In der 16. Minute
hatte Patric Schnieder die Chance zum 0:2, als er ganz
alleine auf das gegnerische Tor lief, jedoch scheiterte
er nicht nur am Torwart Voigt, sondern die Hammer nutzen
auch den Konter und kamen zum Ausgleichstreffer. In der
18. Minute hatten die Bulldogs bei einem Konter die
Chance zum 1:2, allerdings wurde Pigache Penalty-reif
von den Beinen geholt. Doch der Schiedsrichter, mit dem
am Ende beide Teams nicht zufrieden waren, verweigerte
den Pfiff – eine klare Fehlentscheidung. Im Gegenzug
trafen die Gastgeber zum 2:1 Pausenstand.
Kurz nach Wiederanpfiff die nächste kuriose Szene.
Hamm-Stürmer Gose läuft alleine auf May zu. Zunächst
kann May den Schuss festhalten, jedoch rutscht Gose in
den Torwart hinein. Plötzlich ist der Puck im Tor – und
den Treffer wird gegeben! Doch der Rumpfkader der
Bulldogs gab nicht auf und kämpfte sich wieder ran.
Zunächst konnte Jakub Krätzer einen Schuss von Marvin
Kühl ins Tor lenken, zwei Minuten später traf Igor
Alexandrov zum 3:3. Zwar trafen die Eisbären noch zum
4:3 durch einen Konter in Unterzahl, doch so langsam
hatten die Bulldogs Gefallen am Toreschießen gefunden.
Binnen weniger Sekunden drehten die beiden Tschechen
Krätzer und Bezouska mit ihren jeweils zweiten Treffer
am Abend das Ergebnis auf 4:5, drei Minuten später baute
Patric Schnieder nach Vorlage von André Kuchnia die
Führung sogar aus. Zwar kamen die Gastgeber nach einem
Treffer von Svejda noch einmal ran, allerdings erzielte
Michal Bezouska mit seinem dritten Treffer den
5:7-Pausenstand.
Nach dem harten Spiel am Freitag und dem lange dauernden
Derby gingen den zehn Feldspielern im letzten Drittel
allmählich die Kräfte aus und so erzielten die Eisbären,
die zahlenmäßig in Überzahl waren, durch einen
Doppelpack in der 52. und 56. Minute den Ausgleich.
Zwischenzeitlich wurde den Bulldogs auch der zweite
klare Penalty verweigert, als Krätzer bei einem
Alleingang von den Beinen geholt wurde. Als dann aber in
der 59. Spielminute Michal Bezouska den Treffer zum 7:8
erzielte, war der Jubel bei den mitgereisten Anhängern
des KJEC groß, doch noch waren 110 Sekunden zu spielen.
Zu allem Übel verletzte sich 45 Sekunden vor dem Ende
auch noch Torwart May, nachdem erneut Gose in ihn hinein
rutschte und so kam Junioren-Keeper Rotheuler zu seinem
ersten Einsatz in der 3. Liga. Die Eisbären kamen noch
zu drei dicken Chancen, jedoch parierte der 19 Jährige
diese und sicherte seinem Team den ersehnten und
verdienten Derbysieg.
Zwar wurde dieser zunächst lautstark gefeiert, die
Verletzung von Sebastian May trübte jedoch die Stimmung
und somit reiht sich nun der siebte Akteur in die
Verletztenliste ein. Dazu kommt auch noch die Sperre von
Pigache, der im nächsten Spiel somit fehlen wird und
erst am kommenden Sonntag gegen die Ratinger Ice Aliens
wieder zu Verfügung steht. Einzig bei Benedikt Rangen
besteht die Hoffnung, dass er bei den nächsten Spielen
wieder dabei sein kann, bei Tim Schneider wird es
voraussichtlich noch 14 Tage dauern. Für den Rest ist
die Saison bereits beendet.
Das nächste Heimspiel der Bulldogs findet wie bereits
erwähnt am kommenden Sonntag um 18:30 Uhr in der
Eissporthalle Unna statt, Gegner sind die Ratinger Ice
Aliens. Bereits am Freitag muss man Auswärts ran beim EV
Duisburg, wozu wieder ein Bus eingesetzt wird. Die
Abfahr-Zeit wird in Kürze bekannt gegeben.
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