|
 |
Spielbericht
Oberliga West 27. 01. 2012 |
|
 |
|
|
|
 |
Huskies schießen sich warm für das Hessenderby
Am siebten Spieltag der Oberliga-West Endrunde waren die
Eisbären aus Hamm zu Gast in der Kasseler Eissporthalle.
Konnte das Team von Trainer Carsten Plate in der
Vorrunde noch mit einigen Überraschungssiegen für Furore
sorgen und sich somit für die Endrunde qualifizieren, so
kamen die Eisbären heute als punktloser Tabellenletzter
nach Kassel.
Die Vorzeichen waren also klar und die Huskies mussten
unbedingt gewinnen, um den Anschluss an das Spitzentrio
nicht zu verlieren. Wer mit einem furiosen Start der
Gastgeber gerechnet hatte, wurde enttäuscht. Es dauerte
bis zur 5. Minute, ehe Sven Valenti zum ersten Mal
gefährlich vor Benjamin Voigt auftauchte und von hinter
der Grundlinie vor das Tor zog. Jedoch war der
Eisbären-Keeper auf dem Posten. Zuvor hatten sich beide
Teams nahezu neutralisiert. Nur kurz nach der
Valenti-Chance trugen die Hammer Potthoff und Svejda die
Scheibe nach vorn. Letzterer legte die Scheibe quer und
der freistehende Vanek konnte problemlos zur
Gästeführung einschieben.
Leicht beeindruckt von diesem überraschenden Rückstand
ließ eine Trotzreaktion der Gastgeber zunächst auf sich
warten. In der 8. Minuten war Martin Fous mit einem
Routinesave zur Stelle, aber von den Huskies kamen bis
hier her keine zwingenden Chancen. In der 9. Minute
konnten sich die Schlittenhunde dann im Drittel der
Eisbären festsetzen und nachdem Schiedsrichter Kissing
Pierre Schulz für 2 Minuten wegen unkorrekten Anspiels
auf die Strafbank schickte, dauerte es keine 15
Sekunden, bis die Huskies zum ersehnten Ausgleich
trafen. Petr Sikora passt die Scheibe zu dem
freistehenden Manuel Klinge, der aus einem Meter
zielsicher verwandelte. Auch beim zweiten
Huskies-Treffer stand die erste Reihe wieder im
Mittelpunkt. Manuel Klinge eroberte den Puck im
Angriffsdrittel, passte zu dem freistehenden Christ, der
die Scheibe uneigennützig auf den Torschützen Petr
Sikora weiterleitete. 2:1 für den Favoriten. Mit der
Führung im Rücken spielten die Gastgeber nun sichtlich
befreiter auf und kamen in der 15. Minute zu einer
doppelten Überzahl. Zunächst musste Nikolas Bitter wegen
Spielverzögerung und eine Minute später Maximilian Pohl
wegen Haltens vom Eis.
Die Huskies spielten die 5-3 Überzahl überlegt aus und
kamen zu drei Torchancen, die Benjamin Voigt aber alle
entschärfen konnte. Beim vierten Schuss von Sikora war
er dann aber machtlos. Manuel Klinge und Stéphane
Robitaille hatten den Center freigespielt. So ging es
mit einer 3:1 Führung in die Pause. Anders als im ersten
Drittel kamen die Huskies hellwach aus der Kabine und
drängten darauf die Führung auszubauen. Gut eine Minute
war gespielt, als das Aluminium für Benjamin Voigt
rettete. Auf der Gegenseite entschärfte Martin Fous eine
2 auf 1 Situation. Kurz darauf musste Sven Valenti wegen
hohen Stocks in die Kühlbox, doch das Überzahlspiel der
Eisbären blieb erfolglos. Wenigen Sekunden nachdem die
Huskies wieder komplett waren, konnte Petr Sikora mit
einer tollen Einzelaktion, bei der er gleich zwei
Gegenspieler stehen ließ, mit seinem dritten Tor des
Abends die Führung weiter ausbauen. Die Huskies hatten
Geschmack am Toreschießen gefunden und ließen die
Scheibe laufen.
Florian Böhm schloss eine tolle Kombination mit Jiri
Mikesz und Alexander Engel ab, indem er freistehend den
Puck oben rechts versenkte – 5:1! Auch die folgende
Unterzahlsituation, Florian Böhm saß wegen Hakens,
meisterten die Kasseler souverän. Petr Sikora hatte noch
die Chance auf seinen vierten Treffer des Abends,
Benjamin Voigt wusste dies aber zu verhindern. Fortan
nahmen die Gastgeber das Tempo aus der Partie, so dass
es mit einer sicheren 5:1-Führung in die letzte Pause
ging. Die Huskies begannen den letzten Spielabschnitt in
Unterzahl, da Daniel Reiss noch 1:47 Minuten wegen
Stockschecks auf der Strafbank saß, doch auch diese
Phase überstanden sie schadlos. In der 45. Minute war es
wieder soweit und die erste Reihe um Manuel Klinge und
Petr Sikora wirbelte auf dem Eis. Alexander Engel schoss
dem von seinen Vorderleuten alleingelassenen Benjamin
Voigt den Puck um 6:1 durch die Schoner. Vier Minuten
später, wie sollte es auch anders sein, war wieder eben
jene erste Reihe in Aktion. Petr Sikora gewann das Bully,
legte nach links zu Manuel Klinge, der per
Handgelenksschuss zum 7:1 vollendete. In den letzten
zehn Minuten verwalteten die Huskies die souveräne
Führung und sparten somit Kräfte für das am Sonntag
anstehende Hessenderby in Frankfurt.. Zwar kamen die
Eisbären noch durch Gose zum 7:2, doch am souveränen
Sieg der Schlittenhunde änderte dies nichts mehr.
Die Torschützen:0:1 Vanek (Svejda, Potthof) 05:48 EQ1:1
M. Klinge (Valenti, Christ) 09:13 PP12:1 Sikora (Christ,
M. Klinge) 11:14 EQ3:1 Sikora (M. Klinge, Robitaille)
16:12 PP14:1 Sikora (Reiss, M. Klinge) 26:07 EQ5:1 Böhm
(Mikesz, Roedger) 27:20 EQ6:1 Engel (Sikora, M. Klinge)
44:21 EQ7:1 M. Klinge (Sikora, Christ) 50:37 EQ7:2 Gose
(Bergstermann, Klein) 54:53 EQStrafzeiten:Kassel 8Hamm
12Zuschauerzahl: 2.836
|
 |
Deutliches Resultat
Die Ausgangslage war deutlich, das Resultat am Ende
auch. Die Hammer Eisbären unterlagen beim Favoriten in
Kassel mit 2:7 (1:3, 0:2, 1:2) und sind in der Endrunde
der Eishockey Oberliga-West damit weiterhin punktlos.
Dennoch: „Die Ansätze waren da, das war eine deutliche
Steigerung im Vergleich zur Vorwoche gegen Bad Nauheim
und Unna“, sagte Trainer Carsten Plate.
Die Eisbären haben, so ihr Coach, „richtig gut
angefangen“ und gingen in der sechsten Minute durch
Milan Vanek mit 1:0 in Front. Die Kasseler Anhänger
unter den 2836 Zuschauern skandierten „Aufwachen“. Und
schon nach der ersten Strafzeit für die Hammer glich
Manuel Klinge zum 1:1 aus (10.). Acht der insgesamt
zwölf Strafminuten verhängte der Schiedsrichter im
ersten Drittel, „und davon war vielleicht eine
berechtigt“, so Plate. „Das war sehr ärgerlich. Ich will
die Niederlage gar nicht auf die Unparteiischen
schieben, das lang an anderen Sachen. Aber das ist eine
sehr unglückliche Sache. So hätten wir vielleicht mit
einem 1:1 in die Pause gehen können und das Ganze länger
offen gestalten können.“
Die „anderen Sachen“, die der 39-Jährige ansprach, waren
die individuellen Fehlern und winzige
Unkonzentriertheiten, die weitere Gegentreffer zur Folge
hatten. So wendeten die Huskies die Partie und gingen
nach einem Doppelpack von Petr Sikora (12. und 17.) mit
3:1 in Front.
Sikoa war es auch, der in der 27. Minute das 1:4 aus
Sicht der Gäste traf, ehe Florian Böhm nur wenig später
das 1:5 markierte (28.).
Die Huskies, die das Tempo nun etwas drosselten, waren
weiterhin erfolgreich. Im Schlussdurchgang erzielten
Alexander Engel (47.) und Klinge (51.) die Treffer
Nummer sechs und sieben für die Gastgeber. Christian
Gose gelang mit seinem Treffer zum 2:7 (55.) noch ein
wenig Ergebniskosmetik. Alles in allem „waren wir immer
bemüht – bis auf die kleinen Aussetzer“, meinte Plate,
für den die Niederlage „ein, zwei Tore zu hoch
ausgefallen“ war.
Die Steigerung gibt Plate für die Partie am Sonntag
gegen den EV Duisburg (18.30 Uhr/Eissporthalle am
Maxipark) aber Grund zum Optimismus – und zur Hoffnung,
die ersten Punkte einzufahren. „Wir sind jetzt sieben
Spiele ohne Sieg. Auch wenn wir gegen Duisburg
Außenseiter sind: Irgendwann muss die Serie reißen.“
|
 |
|
|
 |
Klarer Sieg und weitere drei Punkte im
Aufstiegsrennen
Mit einem kurzen Überraschungsmoment begann die Partie
gegen den Außenseiter aus Königsborn. Dann nahm der EVD
aber das Zepter wieder in die Hand und brachte die
Punkte souverän nach Hause und schafft sich dank der
Niederlage der Frankfurter Löwen eine gute
Ausgangsposition für den Einzug in die nächste Runde.
Das Spiel hatte kaum begonnen, da war das erste Tor
bereits im Kasten. Allerdings war es Björn Linda der
hinter sich greifen musste. Bereits in der ersten Minute
stand es 0:1 für die Gäste. In der Folge nahmen die
Füchse zwar deutlich das Heft in die Hand, taten sich
aber zunächst noch schwer ins Spiel zu kommen. Sechs
Minuten nach der Führung war dann aber der Spielstand
wieder gerade gerückt. Dennis Fischbuch traf zum 1:1
Ausgleich. Den Rest des Drittels hielten die Bulldogs
weiter tapfer dagegen und retteten das Unentschieden in
die Pause.
Im zweiten Durchgang war dann allerdings der Bann
gebrochen. Daniel Huhn nutzte in der 24. Minute eine
Überzahlsituation aus im den EVD in Führung zu bringen
und erhöhte selbst nur drei Minuten später auf 3:1.
Königsborn konnte in der Folge dem Tempo nicht mehr
mithalten und kassierte immer mehr Strafen. Es folgten
zwei weitere Powerplaytore durch Diego Hofland und
Christoph Ziolkowski und das Spiel war endgültig
entschieden. Im letzten Drittel spielten die Füchse das
Spiel problemlos zu Ende und setzte selbst in eigener
Unterzahl noch Akzente. Den Schlusspunkt setzte Patrick
Gugulla mit dem Treffer zum 6:1 Endstand.
Zeitgleich unterlagen die Löwen aus Frankfurt dem EHC
Dortmund mit 6:3, woraus für den EVD eine „denkbar
günstige Ausgangssituation für den Einzug in die nächste
Runde“ entstand, wie Pressesprecher Bülent Aksen nach
dem Spiel attestierte. Doch auch am kommenden Sonntag
müssen die Füchse wieder Punkten. „Es ist egal ob wir
nach Hamm, Ratingen oder Dortmund fahren, wichtig ist
das nächste Spiel und die nächsten Punkte“, mahnte
Trainer Franz Fritzmeier. Auch die vermeintlich kleinen
Gegner dürfen nicht unterschätzt werden. In zwei Tagen
kann der EVD dann das Sechs-Punkte-Wochenende gegen die
Hammer Eisbären klar machen und damit die Konkurrenz auf
Distanz halten. Die Chancen stehen gut und das
Duisburger Team hat es in der Hand den Platz unter den
ersten Vier zu sichern.
|
 |
Bulldogs halten zwei Drittel gut mit in Duisburg
Mit erneut nur wenigen Spielern war man nun im zweiten
Drittel machtlos
Wieder einmal fielen etliche Spieler bei den Bulldogs
aus, denn im Vergleich zur Vorwoche kam nur Benedikt
Rangen wieder dazu, dafür fehlten zusätzlich Wolfgang
Hrstka (verletzt) und Sebastian Pigache (Sperre). Und zu
allem Übel verletzte sich auch noch Verteidiger Marvin
Kühl am Knie und musste bereits nach zehn Minuten in die
Kabine. Dennoch bot man im ersten und dritten Drittel
eine starke kämpferische Leistung und verlor durch zu
viele Strafen im zweiten Drittel letztendlich mit 6:1
gegen den EV. Duisburg.
Das erste Tor des Abends fiel bereits nach 38 Sekunden.
Nach einem traumhaften Sololauf von Michal Bezouska
legte dieser auf Landsmann Krätzer auf, der den Puck im
Gehäuse der Füchse unterbringen konnte. Und auch darauf
waren die Bulldogs am Drücker und hatten mehrfach die
Chance, die Führung auszubauen. Erneut waren es die
beiden Tschechen, die die Abwehr der Füchse bei mehreren
Kontern schwindelig spielte, den Puck aber nicht im Tor
der Gastgeber unterbringen konnte. Und auch die zweite
Sturmreihe kam zu mehreren Chancen, die dickste hatte
André Kuchnia, als er aus einem Meter am Duisburger
Torwart scheiterte. Doch statt die Führung weiter
auszubauen, glichen die Gastgeber aus und somit ging es
mit einem Stand von 1:1 in die Pause.
Im zweiten Drittel wendete sich das Blatt und der EV
Duisburg, die doppelt so viele Spieler beim Spiel mit
dabei hatten, drehte das Tempo eine Stufe höher und kam
durch mehrere Überzahl-Situationen zu zahlreichen
Chancen, die auch gleich viermal im Tor von Sebastian
May untergebracht werden konnten. Zu allem Übel wurde
der Kader für 10 Minuten noch einmal dezimiert, als
Jakub Krätzer und Lars Gericke jeweils eine
Disziplinarstrafe erhielten. Und so ging man insgesamt
mit einem Stand von 5:1in die Kabine.
Im letzten Drittel wurde das Tempo wieder herunter
geschraubt und es fiel nur ein weiterer Treffer zum 6:1.
Am ansehnlichsten war hier nun der Faustkampf, den
Christoph Ullrich gegen seinen Duisburger Konkurrenten
gewann und anschließend jedoch mit einer 2+2+10 –Strafe
vom Eis musste.
Alles in allem war es eine starke kämpferische Leistung
der Bulldogs, die ohne die vielen Strafen im zweiten
Drittel vielleicht sogar mit einem Punkt belohnt worden
wäre.
|
 |
|
|
 |
Mit
einem geschwächten Team Sieg gegen die Löwen
EHC Dortmund – Löwen Frankfurt 6 : 3 (0:0,3:1,3:2
Die Bedeutung des Spiels wurde im Vorfeld ausführlich
beschrieben und die Endrundenbegegnung des EHC Dortmund
am Freitagabend gegen die Löwen aus Frankfurt wurde den
Erwartungen vollkommen gerecht. Bis zum Ende lieferten
sich beide Teams einen spannenden und attraktiven
Schlagabtausch. Der 6:3-Heimerfolg der Westfalen Elche
war am Ende verdient, allerdings steckten die Löwen nie
auf. Zweimal holte sich der EHC im Schlussabschnitt
einen Drei-Tore-Vorsprung heraus, zweimal konnten die
Löwen verkürzen. Mit dem 6:3 in der 53. Spielminute war
dann die Partie dann entschieden, obwohl die Gäste in
der Schlussminute noch zweimal gefährlich vor das
Gehäuse der Elche kamen. Mit diesem sogenannten
Sechs-Punkte-Sieg konnte der EHC den Vorsprung auf
Frankfurt als aktuellen Tabellenfünften (nur vier Teams
kommen in die Oberliga Endrunde mit dem Norden und
Osten) auf neun Punkte ausbauen. Zur Halbzeit der Serie
bei noch sieben ausstehenden Spielen ist das noch kein
Ruhekissen, aber es bringt zumindest eine gewisse
Beruhigung in der immer spannender werdenden Oberliga
West Endrunde.
Vom Anpfiff an spielten beide Teams engagiert und
konzentriert, der gegenseitige Respekt war ebenso
deutlich zu erkennen wie die Marschroute, Fehler zu
vermeiden. Dass im ersten Abschnitt (noch) keine Tore
fielen, tat der guten Stimmung auf den Rängen keinen
Abbruch. Im Gegenteil, dadurch wuchs die Spannung noch
weiter. Die Elche hatten ein Chancenplus, je zweimal
hatten Ryan Martens und Frank Petrozza gute
Möglichkeiten, bevor sich den Löwen in der 11. Minute
eine gute Torchance bot. Kurz vor Drittelende hatte
Philipp Michl noch zweimal das 1:0 auf dem Schläger. Der
zweite Abschnitt war ganze 25 Sekunden alt, da sorgte
eine perfekte Kombination der ersten Angriffsformation
des EHC für den ersehnten Führungstreffer. Nils
Liesegang konnte sich auf der linken Seite durchsetzen,
sein Pass fand in Christian Kretschmann einen guten
Abnehmer und der Youngster legte weiter auf Ryan Martens
in halbrechter Position. Der konnte Boris Ackers im
Löwen Gehäuse überwinden. Als Frankfurt nach einer
Unterzahl gerade wieder komplett war, konnten die Löwen
in der 28. Minute überraschend ausgleichen. Wie wichtig
Frank Petrozza für das EHC-Spiel ist, bewies der
Routinier in der 31. Minute, als er aus spitzem Winkel
eine winzige Lücke im kurzen Eck fand und zum 2:1
einschob. Gut eine Woche hatte der 41-jährige wegen
einer Meniskusverletzung pausieren müssen, nun stellte
er sich wieder in den Dienst der Mannschaft. Mit dem 3:1
durch Nils Liesegang nach guter Einzelaktion in der 39.
Minute gingen beide Teams zum zweiten Mal in die Pause
und die letzten Zwanzigminuten brachten dann noch einmal
eine weitere Leistungssteigerung auf beiden Seiten.
Erneut war es Frank Petrozza, der in der 42. Minute auf
4:1 erhöhte. Aber Frankfurt konnte nur eine Minute
später auf 4:2 verkürzen. Dann zog Michael Schmerda von
links ab und erhöhte in der 45. Minute auf 5:2. Noch
einmal kamen die Löwen zurück und verkürzten in der 51.
Minute auf 5:3. Die Hoffnungen der Gäste währten aber
nur zwei Minuten, dann machte Branislav Pohanka mit dem
6:3 alles klar und die Westfalen Elche hatten wieder
einmal bewiesen, dass mit einer tollen kämpferischen
Leistung und hervorragender Moral die Punkte an der
Strobelallee bleiben konnten. Zum 14. Mal in Folge
übrigens in dieser Saison!
Am Sonntag muss der EHC Dortmund um 19 Uhr bei den Roten
Teufeln in Bad Nauheim antreten. Die Kurstädter stehen
punktgleich mit den Elchen auf Platz eins der Tabelle
und wollen sicherlich Revanche nehmen für die
3:6-Niederlage vor 14 Tagen in Dortmund. Sie gelten
nicht nur für EHC-Coach Frank Gentges zu den erklärten
Aufstiegsfavoriten in dieser Saison. Auch wegen der
Personalmisere wartet eine nur schwer zu lösende Aufgabe
auf die Elche, zumal dann Frank Petrozza wegen seiner
Knieprobleme nicht mitwirken wird.
Torfolge:
1:0 (20:25) Ryan Martens (Christian Kretschmann, Nils
Liesegang)
1:1 (27:33) Alexander Althenn (Jan Barta, Thomas
Schenkel)
2:1 (30:17) Frank Petrozza (Philipp Michl, Stephan
Kreuzmann)
3:1 (38:01) Nils Liesegang (Christian Kretschmann,
Dieter Orendorz) +1
4:1 (41:08) Frank Petrozza (Branislav Pohanka, Philipp
Michl)
4:2 (42:16) Roland Mayr (Alexander Althenn, Ryan
Fairbarn) +1
5:2 (44:17) Michael Schmerda (Nils Liesegang, Benjamin
Finkenrath)
5:3 (50:35) Alexander Althenn (Jan Barta, Ryan Fairbarn)
6:3 (52:48) Branislav Pohanka (Stephan Kreuzmann,
Philipp Michl) +1
Strafminuten: EHCDO 6 - Frankfurt 12
Zuschauer: 1191
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer
[2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22],
Benedikt Kastner [28], Manuel Neumann [33] (A),
Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike
Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl
[7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas
Richter [18], Branislav Pohanka [25], Frank Petrozza
[88], Dennis Schlicht [91], Nils Liesegang [98]
|
 |
Nichts zu holen in Dortmund
Löwen verlieren mit 3:6 und rutschen auf den fünften
Tabellenplatz ab. Am Sonntag Derby gegen Kassel Huskies.
Ausgerechnet beim EHC Dortmund, der die Vorrunde
dominiert hatte, sollten am Freitagabend wichtige Punkte
für die Löwen her.
Vor 1.191 Zuschauern kamen die Löwen im ersten Drittel
gut ins Spiel und konnten die Partie ausgeglichen
halten. Gegen Ende des ersten Abschnitts wurde der Druck
der Dortmunder größer, doch es ging ohne Tore in die
erste Pause.
Wie so oft sollte sich im zweiten Drittel das Blatt
gegen die Löwen wenden. Die Partie hatte kaum wieder
begonnen, als Ryan Martens (21.) das erste Tor des
Abends erzielte. Doch die Löwen konnten einige Minuten
später durch Alexander Althenn (28.) zurückschlagen.
Die Freude über den Ausgleich währte allerdings nur
kurz, denn Frank Petrozza (31.) erzielte wenig später
die erneute Führung für die Hausherren. Richtig weh tat
dann aus Löwen-Sicht das 3:1 durch Nils Liesegang (39.)
kurz vor der zweiten Unterbrechung. Wieder mussten die
Löwen einem Rückstand hinterher rennen.
Jeglicher Gedanke an eine mögliche Aufholjagd wurde dann
durch das 4:1 verwischt, als Frank Petrozza zum zweiten
Mal Löwen Goalie Boris Ackers überwinden konnte. Roland
Mayrs Treffer in der 43. Spielminute lies dann wieder
ein wenig Hoffnung aufkeimen, doch praktisch im Gegenzug
konnte Michael Schmerda (45.) wieder für den EHC
Dortmund erhöhen.
Durch eine schöne Einzelleistung erzielte Thomas
Schenkel zwar noch das 5:3 (50.), doch es schien zu
diesem Zeitpunkt klar, dass für die Löwen in Dortmund
nichts zu holen ist an diesem Abend. Den Schlusspunkt
setzte Branislaw Pohanka (53.) für die Hausherren.
Durch die Niederlage sind die Löwen auf den fünften
Tabellenplatz abgerutscht. Am kommenden Sonntag sind die
Kassel Huskies in der Eissporthalle Frankfurt zu Gast.
Dann brauchen die Löwen dringend Punkte, um die Chance
auf den vierten Tabellenplatz weiter zu erhalten. Die
Partie beginnt um 18:30 Uhr.
Tickets für die Partie gibt es im Ticketshop der Löwen
oder an der Abendkasse.
EHC Dortmund - Löwen Frankfurt 6:3 (0:0, 3:1, 3:2)
Tore:
1:0 (20:25) Ryan Martens (Christian Kretschmann, Nils
Liesegang)
2:0 (27:33) Alexander Althenn (Jan Barta, Thomas
Schenkel)
2:1 (30:17) Frank Petrozza (Philipp Michl, Stephan
Kreuzmann)
3:1 (38:01) Nils Liesegang (Christian Kretschmann,
Dieter Orendorz) PP1
4:1 (41:08) Frank Petrozza (Philipp Michl)
4:2 (42:26) Roland Mayr (Jan Barta, Ryan Fairbarn) PP1
5:2 (44:17) Michael Schmerda (Nils Liesegang)
5:3 (50:35) Thomas Schenkel (Jan Barta, Ryan Fairbarn)
6:3 (52:48) Branislaw Pohanka (Stephan Kreuzmann,
Philipp Michl)
Strafminuten: Dortmund 6 - Frankfurt 12.
Zuschauer: 1.191.
|
 |
|
|
 |
Aliens unterliegen mit 3:10 gegen Bad Nauheim
Die Ratinger Ice Aliens haben am Freitagabend ihr
Heimspiel gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim
deutlich verloren. Gegen den aktuellen
Endrunden-Spitzenreiter in der Oberliga West stand es am
Ende vor etwas mehr als 300 Zuschauern 3:10.
Nachdem die komplette Mannschaft am Donnerstagabend aus
Kostengründen die fristgerechte Kündigung zum 29.
Februar erhalten hat, traten die Ice Aliens am Freitag
mit nur 16 Spielern gegen die Gäste aus Hessen an. "Die
Kündigung ist Bestandteil unseres Sanierungsplans und
ist dringend notwendig gewesen", erklärt der neue
Vorsitzende Kay Adam. "Das ist selbstverständlich nicht
auf Gegenliebe gestoßen, wir haben aber angesichts der
derzeitigen Situation keine andere Wahl gehabt."
Gerade vor diesem Hintergrund ist den Spielern, die
heute aufs Eis gegangen sind, höchster Respekt zu
zollen, denn trotz der deutlichen Niederlage zeigte die
verbliebene Mannschaft bis zur letzten Minute Kampfgeist
und Einsatz.
Doch gegen die in allen Belangen überlegenen Kurstädter
war an diesem Abend nichts auszurichten. Nachdem die
Roten Teufel im ersten Drittel bereits mit zwei Toren
durch May und Schwab in Führung gegangen waren, konnten
sie im zweiten Abschnitt für die Vorentscheidung sorgen.
Sechs Treffer, davon allein drei von Top-Stürmer Tobias
Schwab, sorgten für klare Verhältnisse am Sandbach.
Dennoch tat das Ratinger Team alles dafür, die
Niederlage im Rahmen zu halten.
So traf zunächst Sören Hauptig in der 33. Minute für die
Ice Aliens, bevor Shahab Aminikia mit zwei Toren im
letzten Drittel zumindest für etwas Ergebniskosmetik
sorgen konnte. Die Gäste schalteten in den letzten
zwanzig Minuten deutlich herunter, so dass Dennis Kohl
nur noch zwei Tore kassierte. Zweistellig wurde es erst
kurz vor Schluss, als Jannik Striepeke mit seinem
Treffer zum 3:10 den Schlusspunkt der Partie setzte.
Ratinger Ice Aliens '97 - Rote Teufel Bad Nauheim 3:10
(0:2, 1:6, 2:2)
Tore: 0:1 (5.) May, 0:2 (8.) Schwab, 0:3 (23.) Schwab,
0:4 (28.) Schwab, 0:5 (29.) Weibler, 0:6 (33.) Maaßen,
0:7 (33.) Schwab, 1:7 (33.) Hauptig, 1:8 (35.) Gare, 2:8
(41.) Aminikia, 3:8 (46.) Aminikia, 3:9 (50.) Maaßen,
3:10 (59.) Striepeke
Strafminuten: Ratingen 2, Bad Nauheim 10
Schiedsrichter: Zsolt Heffler
Zuschauer: 316
|
 |
Ungefährdeter 10:3-Auswärtssieg in Ratingen - Sonntag
Spitzenspiel zuhause gegen Dortmund
Einen ungefährdeten 10:3 (2:0, 6:1, 2:2)-Pflichtsieg
fuhren heute Abend die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim
bei den Ratinger Ice Aliens ein, womit die Hessen die
Tabellenführung in der Zwischenrunde der Eishockey
Oberliga West verteidigen. Überragender Spieler bei den
Kurstädtern war Stürmer Tobias Schwab, der gleich vier
Treffer zum Erfolg beisteuerte. Überhaupt war es seine
Sturmreihe, die bei sieben der zehn Tore auf dem Eis
stand und somit bestens gerüstet in das Spitzenspiel am
Sonntag zuhause gegen Dortmund geht.
Während bei den Gästen mit Pierre Wex
(Meniskusverletzung), Dennis Cardona (beruflich
verhindert) sowie Kevin Lavallee (wurde geschont nach
überstandener Grippe) drei Akteure fehlten, waren bei
den Hausherren gleich acht Spieler nicht mit dabei.
Unter ihnen tummelten sich mit Konstantin Firsanov,
Jan-Phillip Priebsch, Marc Dillmann und Robby Hein
durchaus prominente Namen, so dass die Ice Aliens gerade
mal 14 Feldspieler aufbieten konnten. Dennoch war es in
den ersten Minuten ein ausgeglichenes Match, das die
Hessen mit zunehmender Spieldauer aber immer mehr
kontrollierten. Folgerichtig fiel das 0:1 für die Gäste
in der 5.Minute durch Tim May, der bei seinem zweiten
Saisontor von Matthias Baldys mit einem Querpass
mustergültig bedient wurde. Der Treffer deutete sich an,
nachdem zuvor bereits Stanley und Kujala gefährlich vor
Ratingens Goalie Dennis Kohl auftauchten. Gut 150
Sekunden später erzielte Tobias Schwab unter dem Jubel
der gut 50 mitgereisten EC-Fans bereits das 2:0, sein
Schuss wurde jedoch von Aliens-Verteidiger Francesco
Lahmer unhaltbar für Kohl abgefälscht. Ratingen hatte im
Grunde genommen nur eine gefährliche Szene durch den
freistehenden Top-Torschützen Lance Monych in der
7.Minute, EC-Goalie Markus Keller entschärfte aber
souverän den Schuss des Kanadiers. Die Gäste zeigten
anschließend ob des schweren Heimspiels am Sonntag gegen
Dortmund nicht mehr als nötig, während die Hausherren
keine Durchschlagskraft entwickeln konnten. Somit
blieben die beiden Treffer die Höhepunkte im ersten
Abschnitt.
Im Mitteldrittel war es eine einzige Demonstration der
Roten Teufel gegen erschreckend schwache Ice Aliens, die
sich nach zwei weiteren Treffern von Schwab zum Hattrick
(23. und 28.) vollends hängen ließen. Weibler (30.),
Maaßen (33.) sowie erneut Schwab nur acht (!) Sekunden
nach dem sechsten Tor erhöhten auf 7:0 für die Gäste.
Einzig ein Fehler von Markus Keller, der die Scheibe
schnell spielen wollte und stattdessen genau auf den
Schläger von Sören Hauptig passte, sorgte für das erste
Tor der Ice Aliens (33.). Lanny Gare traf vor der
zweiten Pause für die eher noch mit angezogener
Handbremse spielenden Kurstädter zum 8:1 und hätte sogar
mit zwei Mann weniger (Stanley und Baldys saßen in der
Kühlbox) fast noch das neunte Tor markiert, doch der
Schuss des Bad Nauheimer Kapitäns ging knapp am Gehäuse
vorbei.
Nur 25 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, da
traf Ratingens Aminikia zum 2:8 im Powerplay, nachdem
Striepeke noch eine Strafe aus dem Mitteldrittel
absitzen musste. Der Shutout von Markus Keller war
ohnehin schon seit der 33.Minute gelaufen, so dass
dieser Treffer lediglich Ergebniskosmetik bedeutete.
Dieselbe Konstellation war es auch beim 3:8, als
Christian Franz auf der Strafbank saß und Aminikia
wieder von Kohmann beim Schuss in den Winkel bedient
wurde. Fred Carroll nahm anschließend eine Auszeit, weil
ihm seine Spieler nun zu lässig agierten und er das
Tempo sowie die Konzentration ob des Matches am Sonntag
gegen Dortmund hoch halten wollte. Seine Spieler
beherzigten dies und erhöhten wieder den Druck. Michel
Maaßen besorgte das 9:3 in der 50.Minute, nach dem
Patrick Glatzel für Markus Keller zwischen die Bad
Nauheimer Pfosten kam, um so noch ein paar Minuten
Eiszeit zu bekommen. Viel passierte anschließend nicht
mehr, lediglich Jannik Striepeke traf in der vorletzten
Minute zum 10:3 für die Gäste, die somit nach dem 10:1
gegen Hamm erneut zweistellig in der Zwischenrunde
siegen. Am Sonntag kommt es nun zum absoluten
Spitzenspiel im Colonel-Knight-Stadion gegen den EHC
Dortmund (Beginn 19 Uhr), der heute Frankfurt schlug und
wie die Kurstädter 18 Punkte auf dem Konto haben. Mit
einem Sieg könnten sich die Roten Teufel somit die
alleinige Tabellenführung erspielen und gleichzeitig
mehr als ein Bein in der Endrunde haben.
Ice Aliens Ratingen - EC Bad Nauheim 3:10 (0:2, 1:6,
2:2)
Tore:
0:1 (04:30) May (Baldys)
0:2 (07:09) Schwab (Weibler)
0:3 (22:33) Schwab (Striepeke)
0:4 (27:38) Schwab (Weibler, Gare)
0:5 (29:49) Weibler (Gare, Schwab)
0:6 (32:03) Maaßen (Stanley)
0:7 (32:11) Schwab (Gare)
1:7 (32:48) Hauptig
1:8 (34:36) Gare (Mangold)
2:8 (40:25) Aminikia (Kohmann) PP 5-4
3:8 (45:19) Aminikia (Kohmann) PP 5-4
3:9 (49:24) Maaßen (May) AS
3:10 (58:39) Striepeke (Schwab)
Strafminuten: IAR 2 / ECN 10
Zuschauer: 316
|
 |
|
|
|