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Spielbericht
Oberliga West 03. 02. 2012 |
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Der EVD wird zum Favoritenschreck und zieht mit dem
Spitzenreiter gleich
In einem spannenden Spitzenspiel setzen sich die Füchse
gegen den Tabellenführer aus Nauheim mit 6:3 durch. Für
die Fans war es ein Wechselbad der Gefühle. Nachdem die
Gäste im Mittelabschnitt die komfortable 3:0 Führung
ausgleichen konnten, brachte der EVD das Spiel mit einem
starken Schlussdrittel nach Hause.
Hellwach kamen die Füchse aus der Kabine und zeigten ein
hervorragendes erstes Drittel. Bereits nach zwei Minuten
brachte Norman Hauner die Scheibe im Tor von Markus
Keller unter. Mit viel Einsatz und Laufbereitschaft
konnte man die Teufel in der Folge mächtig unter Druck
setzen und ließ dem Gegner kaum eine Chance ins Spiel zu
finden. Kurz vor der Pause erhöhte dann Patrick Gogulla
zum verdienten 2:0.
Dass Bad Nauheim auch nach einem Rückstand immer wieder
zurück kommen kann hatte man zuletzt gegen Dortmund
eindrucksvoll bewiesen. Und auch an diesem Abend wollte
man sich offensichtlich nicht geschlagen geben. Zunächst
nutzte aber Daniel Huhn eine Überzahlsituation um die
Führung auf 3:0 auszubauen. Dann begannen die Hessen
ihre Aufholjagd. Innerhalb von 60 Sekunden trafen Kevin
Lavallee und Dylan Stanley zum Anschluss. Richtig bitter
wurde es dann, als erneut Lavallee in Unterzahl den
Ausgleich erzielte. Mit 3:3 ging es dann in die zweite
Drittelpause.
In den letzten Abschnitt gingen die Füchse zunächst mit
einer 5 auf 3 Überzahl. Kurz nach dem Alexander Baum
aufs Eis zurückkehrte gelang Norman Hauner der wichtige
Powerplaytreffer zum 4:3. Anschließend war der EVD aus
dem ersten Drittel wieder da. Mit zwei starken
Alleingängen (jeweils in Unterzahl) brachten Daniel Huhn
und Alexander Preibisch dann die Spielentscheidung. Mit
6:3 ging das Spiel an die Füchse und somit liegt man nun
gemeinsam mit den Roten Teufeln und Dortmund, die am
Abend ebenfalls siegreich waren, punktgleich an der
Tabellenspitze. In der Scania Arena scheinen die
Favoriten gegen Duisburg schlechte Karten zu haben. Der
EVD dagegen hat einen weiteren großen Schritt in
Richtung Aufstiegsrunde gemacht.
Tore:
1:0 (1:59) Hauner (Ch. Ziolkowski)
2:0 (13:45) Gogulla (Huhn, Hrstka)
3:0 (27:43) Huhn (Schmidt, Gogulla)
3:1 (29:21) Lavallee (Kujala, Maaßen)
3:2 (30:14) Stanley (Gare, Schwab)
3:3 (33:25) Lavallee (Stanley, Kohl)
4:3 (40:33) Hauner (Huhn, De. Fischbuch)
5:3 (49:27) Huhn (Gogulla, Hauner)
6:3 (53:41) Preibisch (Ch. Ziolkowski, Gogulla)
Strafen:
Duisburg: 6
Bad Nauheim:16
Zuschauer: 921
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Grippegeschwächte Teufel verlieren 3:6 in Duisburg
und bleiben aber Tabellenführer
Mit 3:6 (0:2, 3:1, 0:3) verlieren die Roten Teufel das
Spitzenspiel beim EV Duisburg, das durch diesen Erfolg
ebenso wie die heute siegreichen Dortmunder nach Punkten
aufschließen können. Die grippegeschwächten Hessen
bleiben trotz dieser zweiten Zwischenrunden-Niederlage
aber Dank der besseren Tordifferenz auf Platz eins der
Tabelle bei nun elf Punkten Vorsprung auf den fünften
Rang, den nach wie vor die Frankfurter Löwen inne haben.
Bei den Hessen fehlte neben Pierre Wex
(Meniskusoperation) auch Daniel Ketter, der ebenso wie
Manuel Weibler, Alexander Baum, Tobias Schwab, Kevin
Lavallee und Michel Maaßen unter der Woche mit einer
Grippe zu kämpfen hatte. Für die Letztgenannten reichte
es zwar zu einem Einsatz, im Vollbesitz ihrer Kräfte
waren sie jedoch nicht. Auch Headcoach Fred Carroll
musste ob des Viruses passen und wurde an der Bande von
Co-Trainer Marcus Jehner vertreten. Mit ihm als
Verantwortlichen hatten die Roten Teufel bisher noch nie
verloren, doch diesmal sollte es anders kommen. Die
Füchse starteten mit einem enormen Tempo in die Partie
und legten durch Hauner nach nur 95 Sekunden auf 1:0
vor, als Markus Keller einen Moment lang nicht wusste,
wo sich das Hartgummi befand. Die Hessen kamen schwer
ins Match und hatten nur wenige Chancen im ersten
Abschnitt. Ein Schuss von Maaßen (3.) sowie von Kapitän
Gare (12.) waren da schon die besten Gelegenheiten, die
Björn Linda im Kasten der Ruhrstädter aber vereitelte.
Die Hausherren wirkten wesentlich frischer und
schneller, was der Ex-Teufel Patrik Gogulla in der
14.Minute mit einem erfolgreichen Sololauf gegen gleich
drei EC-Spieler sowie Goalie Markus Keller zum 2:0
eindrucksvoll demonstrierte.
Im zweiten Abschnitt kamen zudem zahlreiche (teils
fragwürdige) Strafzeiten des
Frauen-Schiedsrichtergespanns gegen die Kurstädter
hinzu, so dass sie in der 28.Minute sogar noch das 0:3
in Unterzahl durch Huhn hinnehmen mussten. Die Gastgeber
sahen sich schon auf der Siegerstraße, doch die Gäste
kamen noch einmal. Innerhalb von nur einer Minute
nutzten Kevin Lavallee und Dylan Stanley Unachtsamkeiten
der Füchse vor den Augen der rund 50 mitgereisten
EC-Fans zum 2:3-Anschluss, was ihnen sichtlich
Oberwasser bot. Auch wenn man gleich fünf Mal Unterzahl
im zweiten Drittel spielen musste, hatte man nun das
Heft in der Hand und kam erneut durch Lavallee und einem
Shorthander zum 3:3-Ausgleich (34.). Die Hessen waren
dem Führungstreffer mehr als nahe, doch Linda sowie die
gesamte Duisburger Mannschaft bot mit ihren läuferischen
Mitteln Paroli und konnte das Unentschieden in die
zweite Pause retten.
Knackpunkt des Matches war das 4:3 abermals durch Hauner
in der 41.Minute, als die Hessen noch zwei Strafen aus
dem Mittelabschnitt absitzen mussten. Es war somit eine
Frage der Kraft, ob man noch einmal etwas gegen die
frischer wirkenden Füchse würde ausrichten können. Das
5:3 durch Huhn in der 52.Minute beantwortete schließlich
dieses, denn die Partie war damit gelaufen. Bad Nauheim
konnte und wollte einfach nicht mehr mit aller Macht
dagegen halten, so dass das 6:3 durch Preibisch nur noch
statistischen Wert hatte. Zumindest bleiben die Hessen
Tabellenführer und erwarten nun am Sonntag den
Königsborner JEC im Colonel-Knight-Stadion (Spielbeginn
19 Uhr). In diesem Match sind drei Punkte Pflicht, so
dass man den Endrunden-Einzug rechnerisch so gut wie
perfekt machen könnte.
EV Duisburg - EC Bad Nauheim 6:3 (2:0, 1:3, 3:0)
Tore:
1:0 (01:35) Hauner
2:0 (13:45) Gogulla
3:0 (27:43) Huhn (Gogulla) PP 5-4
3:1 (30:45) Lavallee
3:2 (31:40) Stanley
3:3 (33:25) Lavallee (Stanley) SH 4-5
4:3 (40:33) Hauner PP 5-4
5:3 (51:13) Huhn SH 4-5
6:3 (55:18) Preibisch SH 4-5
Strafminuten: EVD 6 / ECN 16
Zuschauer: 1.100
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Eisbären: Pleite gegen Dortmund
Die Hammer Eisbären kommen nicht aus dem Tief heraus.
Gegen den EHC Dortmund unterlag die Mannschaft von
Trainer Carsten Plate deutlich mit 2:8 (1:2, 0:3, 1:3)
und bleibt damit weiter ohne Punkte am Tabellenende der
Endrunde in der Eishockey-Oberliga West.
„Ich weiß nicht, woran es derzeit liegt“, sagte ein
frustrierter Hammer Coach angesichts der individuellen
Fehler seiner Mannen, die meist zu unnötigen
Gegentreffern führten. „Wir graben uns damit immer
tiefer in das Loch. Und das betrifft sowohl die jungen
als auch die „erfahrenen“ Spieler.“
Die Dortmunder nahmen von Beginn an das Heft des
Handelns in die Hand und waren optisch überlegen. Schon
nach 46 Sekunden traf Frank Petrozza vor 535 Zuschauern
zum 0:1 aus Sicht der Hausherren. Die Hammer versuchten
sich jedoch, in die Partie zu kämpfen, und nach 59
Sekunden gab Patrik Flasar einen Schuss ab, doch der war
zu unplatziert und keine große Hürde für EHC-Keeper
Benjamin Finkenrath.
In Überzahl der Gäste war es erneut Petrozza, der das
0:2 markierte (12.). Die Eisbären stand daraufhin in der
Defensive etwas höher und ließen so weniger Chancen des
Gegners zu – und kamen selbst zu der einen oder anderen.
Wie Matthias Potthoff, der aus kurzer Distanz
gescheitert war (16.) oder Malte Bergstermann, dessen
Abschluss zu harmlos war (17.). Mehr Glück hatte
Christian Gose: Der Stürmer startete nach
Scheibeneroberung einen Alleingang und hämmerte die
Scheibe zum 1:2 in die Maschen (18.). In den
Schlussminuten des ersten Drittels wirkten die
Dortmunder daraufhin etwas verunsichert, doch die
Eisbären nutzten diese Phase nicht.
Nach der Pause war das Bild dann wieder das alte: Die
Elche bestimmten das Spielgeschehen und erhöhten binnen
65 Sekunden durch Nils Liesegang (28.) und Petrozza
(29.) auf 1:4. Die Eisbären taten sich indes besonders
schwer, setzten in der Offensive nur wenig Akzente. „Uns
fehlt in gewissen Situationen einfach das
Selbstvertrauen“, stellte Plate fest. Oder das
Durchsetzungsvermögen: Denn in der 30. Minute hatte Gose
Sturmpartner Pierre Schulz mustergültig bedient, doch er
bezwang Finkenrath nicht. In der 39. Minute netzte
Michael Schmerda nach einem „katastrophalen Fehler“ (Plate)
zum 1:5 ein. „Wir haben derzeit ein Händchen dafür, uns
selbst in Probleme zu bringen“, sagte der 39-Jährige.
Hamms Goalie Benjamin Voigt hatte bis dato einen höheren
Rückstand vermieden, und im Schlussabschnitt hütete dann
Patrick Hoffmann das Gehäuse der Eisbären. Auch er
musste hinter sich greifen – nach dem 1:6 durch Manuel
Neumann (44.). Jiri Svejda hatte zwar zwischendurch auf
2:6 verkürzt (50.), doch Dortmund war weiterhin
konsequenter und kam zu weiteren Treffern durch Dennis
Schlicht (50.) und Niklas Clusen (60.).
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Drei
Punkte für die nächste Runde in Hamm
Hammer Eisbären - EHC Dortmund 2 : 8 (1:2,0:3,1:3)
Der Auswärtserfolg in Hamm fiel dem EHC Dortmund am
Freitagabend leichter als erwartet und so stand am Ende
ein verdientes 8:2 für die Westfalen Elche über die
Eisbären an der Anzeigetafel. Drei Treffer mehr und der
EHC hätte sich sogar über das Torverhältnis die
Tabellenführung zurückholen können. So stehen Bad
Nauheim, die Elche und der EV Duisburg (Heimsieg über
Bad Nauheim) punktgleich an der Spitze, drei Punkte
dahinter rangieren die Kassel Huskies. Wichtiger aber
war im Kampf um die wichtigen ersten vier
Endrundenplätze ist, dass der Neun-Punkte-Abstand zu den
Frankfurter Löwen auf Platz fünf gewahrt bleiben konnte.
Der EHC konnte wieder auf Frank Petrozza zurückgreifen,
der Routinier zog bereits nach 46 Sekunden von der
blauen Linie ab und traf zum frühen 0:1. Die Elche
beherrschten den Gegner auch ohne Branislav Pohanka und
Vitali Stähle fortan sicher. Das 0:2 fiel in der 12.
Minute gleich zweifach. Zuerst traf Christian
Kretschmann nach guter Kombination, zumindest sah es so
aus. Hauptschiedsrichter Robert Schelewski versagte aber
die Anerkennung, weil er vorher eine Strafe gegen Hamm
angezeigt hatte. Eine mehr als merkwürdige Begründung,
die aber den Treffer der Elche nur zehn Sekunden lang
hinauszögerte. Dann war erneut Frank Petrozza zur
Stelle, dieses Mal war auch der Schiedsrichter überzeugt
und zeigte zur Mitte. Das 1:2 für die Eisbären in der
18. Minute fiel aus Dortmunder Sicht unglücklich, der
Puck wurde nämlich im Schuss von Christian Gose von
einem Elche Verteidiger noch abgefälscht und so hatte
Benjamin Finkenrath keine Abwehrchance. Die Gastgeber
starten besser in den zweiten Abschnitt, aber in der 28.
Minute erzielte Nils Liesegang das 1:3 für die Elche.
Nach einer guten Einzelaktion traf er zuerst nur den
Pfosten, versenkte dann aber den Nachschuss. Eine gute
Minute später konnte Frank Petrozza einen Schlagschuss
von Florian Kirschbauer zum 1:4 abfälschen und
spätestens mit dem 1:5 durch Michael Schmerda in der 39.
Minute war die nicht sonderlich gute Partie entschieden.
Die letzten Zwanzigminuten begannen mit dem 1:6 durch
Aushilfsstürmer Manuel Neumann nach guter Vorarbeit von
Ryan Martens. Eine schöne Einzelaktion von Jiri Svejda
brachte für die Eisbären in der 50. Minute nur eine
Ergebniskosmetik, denn nur 24 Sekunden schaffte Dennis
Schlicht das 2:7. In der 56. Minute reklamierte Frank
Petrozza einen weiteren nicht gegebenen EHC Treffer: „The
puck was two feet behind the line“, protestierte er
mehrfach. Aber das Schiedsrichtergespann ließ sich nicht
erweichen. So fiel dann das 2:8 erst in der
Schlussminute, als Manuel Neumann für Niklas Clusen
auflegte. Der war mittlerweile auch in den Angriff
gerückt, denn beim EHC musste im letzten Abschnitt Nils
Liesegang mit einer Rückenverletzung, die er sich im
zweiten Drittel nach einem Zusamenprall mit Christian
Gose an der Bande zuzog, passen. Wie schwer die nächste
Verletzung eines weiteren wichtigen Stürmers bei den
Elchen ist, kann noch nicht beurteilt werden.
Am Sonntag gastieren ab 19 Uhr die Ratinger Ice Aliens
bei den Westfalen Elchen. Dann muss der EHC Dortmund im
Eissportzentrum Westfalenhallen die nächsten wichtigen
Punkte in der Oberliga West Endrunde unbedingt
einsammeln.
Torfolge:
0:1 (00:46) Frank Petrozza (Florian Kirschbauer, Stephan
Kreuzmann)
0:2 (11:43) Frank Petrozza (Philipp Michl, Michael
Schmerda)+1
1:2 (17:40) Christian Gose (Karl Jasik)
1:3 (27:07) Nils Liesegang (Christian Kretschmann, Ryan
Martens)
1:4 (28:12) Frank Petrozza (Florian Kirschbauer, Philipp
Michl)
1:5 (38:54) Michael Schmerda (Frank Petrozza, Philipp
Michl)
1:6 (43:41) Manuel Neumann (Ryan Martens, Nils
Liesegang)
2:6 (49:23) Jiri Svejda (Milan Vanek, Marvin Gleibler)
2:7 (49:47) Dennis Schlicht (Thomas Richter, Manuel
Neumann)
2:8 (59:39) Niklas Clusen (Benedikt Kastner, Manuel
Neumann)
Strafminuten: Hamm 4 - EHCDO 2
Zuschauer: 535
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (ab der 53. Minute) – Florian Kirschbauer
[2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22],
Benedikt Kastner [28], Manuel Neumann [33] (A),
Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike
Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl
[7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas
Richter [18], Frank Petrozza [88], Dennis Schlicht [91],
Nils Liesegang [98]
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Löwen erfüllen Pflichtaufgabe in Ratingen
Mit 5:2 siegen die Löwen Frankfurt in Ratingen. Durch
die Siege der Konkurrenz bleibt der Rückstand auf Platz
vier unverändert.
Es war eine undankbare Aufgabe am Freitagabend für die
Löwen Frankfurt. Denn beim Vorletzten der Meisterrunde
musste das Team der Löwen unbedingt gewinnen, um sich
wenigstens den letzten Funken Hoffnung für die Teilnahme
an der nächsten Runde zu erhalten. Und gerade solche
Spiele gegen die vermeintlichen Underdogs sind meistens
kein Selbstläufer.
Doch die Löwen fanden gleich zu Beginn den richtigen Weg
ins Tor. Nachdem das erste Powerplay noch ohne Torerfolg
von der Uhr tickte, gelang in der zweiten
Überzahlsituation das 1:0 durch Kevin Thau (5. Min).
Trotz der Führung taten sich die Löwen in den darauf
folgenden Minuten schwer, erzielten aber durch
Verteidiger Ryan Fairbarn das zweite Tor (12.).
Spätestens durch das 3:0 (13.) durch Christopher Kasten
direkt im Anschluss an Fairbarns Treffer fiel der Druck
von den Gästen aus Frankfurt ab. Kurz vor der ersten
Pause musste die Gäste wieder auf einen Spieler
verzichten. Jan Philipp Priebsch musste wegen Hakens
raus. Die Überzahl nutzte dann wieder der kanadische
Verteidiger der Löwen: Ryan Fairbarn schoss das 4:0 aus
Sicht der Gäste (20.). Postwendend kam von den
Gastgebern aber die Antwort. André Oesterreich verkürzte
mit der Pausensirene auf 1:4.
Das zweite Drittel begann verhaltener als der erste
Abschnitt. Auf beiden Seiten kam es zu Strafzeiten, die
aber alle ohne weitere Folgen. Als beide Mannschaften
wieder komplett waren, Jan Philipp Priebsch kehrte
gerade von der Strafbank zurück, erzielte Sven Breiter
das 5:1 (37.) für die Frankfurter.
Im Schlussdrittel erzielte Artur Tegkaev für die Ice
Aliens noch das 2:5 (45.). Doch abgesehen von der
Strafzeit gegen Daniel Sevo sieben Minuten vor Schluss
passierte in diesem Spiel nicht mehr viel.
Somit haben die Löwen, die heute von Roland Mayr als
Kapitän angeführt wurden, diese undankbare Aufgabe am
Ende souverän gelöst. Durch die Siege der Konkurrenz
beträgt der Rückstand auf den vierten Platz weiterhin
sechs Punkte.
Am Sonntag kommt es dann in der Eissporthalle Frankfurt
vor heimischen Publikum zur nächsten Begegnung gegen ein
Kellerkind. Die Hammer Eisbären, die heute gegen
Dortmund verloren, treten gegen die Löwen an. Karten
gibt es an der Abendkasse und im Löwen Ticket-Shop.
Ratinger Ice Aliens - Löwen Frankfurt 2:5 (1:4, 0:1;
1:0)
0:1 (5.) Kevin Thau PP1
0:2 (12.) Ryan Fairbarn
0:3 (13.) Christopher Kasten
0:4 (20.) Ryan Fairbarn PP1
1:4 (20.) André Oesterreich
1:5 (37.) Sven Breiter
2:5 (45.) Artur Tegkaev
Strafen: Ratingen 12 - Frankfurt 8.
Zuschauer: ca. 250.
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Königsborner JEC hält gegen die Kassel Huskies ein
Drittel gut mit
Torwart Sebastian May verlängert bei den Bulldogs
Trotz aller Mühen konnte die Rumpftruppe der Bulldogs,
bei denen neben den diversen Langzeitverletzten nun auch
noch Christoph Ullrich und Marvin Kühl ausfielen, nur 20
Minuten gegen die Kassel Huskies mithalten, ehe man sich
ab dem zweiten dritten gegen die eingespielte
Profitruppe geschlagen geben musste.
Die Stehtribünen waren gefüllt in Blau-Weiß, denn die
Huskies, die dieselben Vereinsfarben tragen wie der KJEC,
reisten mit weit über 400 Fans an. Dementsprechend gut
war auch die Stimmung beim Spiel der Bulldogs gegen den
ehemaligen DEL-Ligisten. Zunächst auch aus Königsborner
Sicht, da man das erste Drittel spannend gestalten
konnte und mit einem denkbar knappen 0:1-Rückstand in
die Pause ging.
Im zweiten Drittel bewiesen die Gäste, gespickt mit
erfahrenen Spielern aus der DEL und 2. Bundesliga,
jedoch ihre ganze Klasse und ließen den Hausherren kaum
eine Chance. Daher war es nicht verwunderlich, dass die
Bulldogs in den weiteren beiden Spielabschnitten noch
zehn Gegentore hinnehmen mussten. Dennoch lieferte man
eine kämpferisch starke Partie gegen den
Aufstiegsaspiranten und konzentriert ich fortan auf das
kommende Wochenende, wenn man zunächst bei den Löwen
Frankfurt gastiert und am Sonntag gegen das noch
punktlose Oberliga-Schlusslicht und gleichzeitigen
Erzrivalen Hammer Eisbären antritt.
Die beste Nachricht des Wochenendes ist jedoch die
Vertragsverlängerung des Torhüters Sebastian May. Der
22-jährige Keeper war der wohl wichtigste Akteur in
dieser Saison und rettete seinen Vorderleuten mehrfach
die Punkte. Daher freut man sich im Verein besonders,
dass der gebürtige Iserlohner sämtliche Angebote andere
Vereine ablehnte, um eine weitere Saison zum Team der
Bulldogs zu gehören.
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Huskies marschieren zum Pflichtsieg in Königsborn
Am gestrigen Freitag mussten die Huskies beim
Oberliga-Favoritenschreck, dem Königsborner JEC
antreten. Die Bulldoggen hatten bereits die
favorisierten Frankfurter Löwen mit 3:2 aus ihrer Halle
nach Hause geschickt und wollten nun einem weiteren
hessischen Vertreter ein Bein stellen. Verzichten
mussten die Huskies neben dem grippekranken Niels
Hilgenberg zusätzlich auf Jiri Mikesz. Der
Deutschtscheche hatte sich unter der Woche einen
Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen und konnte die
Reise nach Westfalen nur auf Krücken antreten. Doch auch
die Königsborner konnten keineswegs auf einen kompletten
Kader zurückgreifen. Nur 13 Feldspieler standen Trainer
Banaszak bei Spielbeginn zur Verfügung.
Wie schon am vergangenen Sonntag in Frankfurt kamen die
Huskies besser als ihre Gegner ins Spiel. Doch ein
hochkonzentrierter Sebastian Mey im Tor der Königsborner,
sowie gleich mehrere Unterzahlsituationen verhinderten
ein frühes Führungstor der Nordhessen. Erst in der 10.
Spielminute konnten die Huskies den Bann brechen.
Stéphane Robitaille traf - dank guter Arbeit im Slot -
mit einem Schlagschuss zum 0:1. In der Folge ließen die
Huskies keinen Zweifel aufkommen, wer - auch dank der
Unterstützung von über 500 mitgereisten Fans - die
Herren im Haus waren. Das große Manko der ersten 20
Minuten blieb lediglich eine mangelnde
Chancenauswertung.
Das änderte sich aber mit Beginn des zweiten Drittels.
Mit einem Doppelschlag brachten Kapitän Manuel Klinge
(24.) und Christoph Koziol (25.) die Nordhessen
endgültig auf Kurs. Zudem vermochten es die
ersatzgeschwächten Westfalen immer weniger, produktiv am
Spiel teilzunehmen. Kaum ein Wechsel der Königsborner
schaffte es, mit der ihr gegenübergestellten
Huskies-Formation mitzuhalten. So verwunderte es die 579
Zuschauer auch nicht, dass die Blau-Weißen bis zur
zweiten Unterbrechung auf 0:6 davon ziehen konnten. Der
unbeschäftigte Martin Fous konnte einem bei Temperaturen
um den Gefrierpunkt fast ein bisschen Leid tun.
Áuch im letzten Drittel setzten die Huskies ihre
haushohe Überlegenheit weiter in Tore um. Jedweden Traum
eines Königsborner Comebacks beendeten sie bereits
Sekunden nach Wiederbeginn. Wieder war es ein
Doppelschlag, der die Führung auf 0:8 anwachsen ließ.
Dabei trug sich mit Semen Glusanok dann sogar noch ein
Spieler in die Torschützenliste ein, der dort sonst nur
selten zu finden ist. Sein Schlagschuss von der blauen
Linie fand den Weg durch Freund und Feind hindurch ins
Netz. Selbst der wenige Minuten später in Überzahl
erzielte Königsborner Ehrentreffer sollte nicht viel
mehr als Ergebniskosmetik sein. 1:11 hieß es nach 60
einseitigen Minuten. Damit rücken die Huskies bis auf
drei Punkte an die Tabellenspitze heran und sorgen vor
dem Topspiel am Sonntag gegen den EV Duisburg für
zusätzlich Spannung.
Nach Spielende baten die mitgereisten Huskiesfans zur
Feier des Tages ECK-Coach Jamie Bartman zur Humba und
feierten mit ihm und dem Team einen weiteren Schritt in
Richtung Qualifikation für die Gruppenphase.
Tore
12:51 0:1 Stéphane Robitaille
22:33 0:2 Manuel Klinge
24:15 0:3 Christoph Koziol
28:53 0:4 Petr Sikora
32:11 0:6 Christoph Koziol
40:47 0:7 Petr Sikora
41:45 0:8 Semen Glusanok
43:06 1:8 Patric Schnieder
46:14 1:9 Marc Roedger
51:36 1:10 Daniel Reiss
58:19 1:11 Marc Roedger
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