|
 |
Spielbericht
Oberliga West 12. 02. 2012
|
|
 |
|
|
|
 |
Ice Aliens blicken nach vorn
Sportlich ist für die Ratinger Ice Aliens in der
Endrunde der Oberliga-West nicht mehr viel zu holen.
Nach einer Niederlagenserie stehen die Außerirdischen
abgeschlagen auf Platz 7 und können die oberen Ränge
nicht mehr erreichen. Dennoch steht für die Ratinger
Eishockeycracks am Wochenende noch einmal eine wichtige
Entscheidung an. Beim letzten Heimspiel der Endrunde
gastieren die Hammer Eisbären am Sonntag um 18 Uhr am
Sandbach. Hamm liegt auf Platz 8 und könnte mit einem
Sieg doch noch an den Ice Aliens vorbeiziehen.
So desaströs wie die nackten Ergebnisse es vermuten
lassen können, war die Leistung der Ice Aliens in den
vergangenen Wochen aber nicht. Gegen Dortmund und
zuletzt auch gegen die Kassel Huskies zeigten die
Ratinger trotz zahlreicher Verletzter eine
aufopferungsvolle Leistung und konnten die Spiele
jeweils bis in die Schlussminuten spannend gestalten. So
waren auch die Fans am Sandbach nach der knappen
3:5-Niederlage gegen die Hessen äußerst zufrieden mit
der Leistung ihres Teams. "Manchmal zählt Charakter eben
mehr als ein Sieg", sagte auch Aliens-Trainer Larry
Suarez nach dem Spiel und fand nur lobende Worte für die
Spieler, die nach den vergangenen turbulenten Wochen
dennoch bemüht sind, die Saison anständig zu Ende zu
bringen.
Die passende Belohnung wäre eine prächtige Kulisse am
Sonntag beim Heimspiel gegen Hamm, wo es dann doch noch
einmal um wichtige Punkte geht, bevor die Ice Aliens in
die Pokal-Playoffs starten.
Ratinger Ice Aliens - Kassel Huskies 3:5 (0:1, 2:3, 1:1)
Tore: 0:1 (10.) Christ, 0:2 (24.) Robitaille, 1:2 (25.)
Appelhans, 1:3 (32.) Reiß, 2:3 (38.) Tegkaev, 2:4 (39.)
Valenti, 2:5 (55.) Valenti, 3:5 (56.) Monych
Strafminuten: Ratinger Ice Aliens: 2, Kassel Huskies: 6
Zuschauer: 344
Schiedsrichter: Z. Heffler
|
 |
Huskies nach 5:3-Sieg in Ratingen für die Oberliga
Endrunde qualifiziert
Mit dem Torhüterduo Ondraschek/Mastic reisten die
Huskies am heutigen Abend nach Ratingen. Ondraschek
bekam gegen die personell geschwächten Ice Aliens
zunächst wenig zu tun, denn seine Vorderleute sorgten
dafür, dass das von Dennis Kohl gehütete Gehäuse des
Tabellensiebten mehrmals in Gefahr geriet. Alexander
Heinrich und Dennis Klinge bekamen die besten
Möglichkeiten, die Schlittenhunde früh in Führung zu
bringen. Erstaunlich problemlos überstanden die Huskies
nach Vergehen von Emanuel Grund und Manuel Klinge eine
doppelte Unterzahlsituation, in der Adam Ondraschek
genau einen Torschuss entschärfen musste. Die Defensive
funktionierte erneut sehr gut, so dass der ein oder
andere unnötige Puckverlust im Angriffsspiel nicht ins
Gewicht fiel.
Für die verdiente Führung sorgte nach einer Spielzeit
von 09:09 Minuten Michael Christ, der von Manuel Klinge
mustergültig bedient wurde. Mit diesem Ergebnis ging es
auch in die erste Pause, weil die Huskies auch beste
Tormöglichkeiten nicht in Zählbares ummünzen konnten.
Alexander Heinrichs Rückhandschuss strich in Minute 17
knapp am langen Pfosten vorbei und Petr Sikora krönte
sein Solo ebenfalls nicht mit Erfolg. Darüber hinaus
brachten es Sikora und Michi Christ fertig, frei und
unbedrängt vor Dennis Kohl den Puck nicht über die Linie
zu befördern. Sven Valenti hatte hingegen bei einem
Pfostenkracher Pech.
Trotz des knappen Zwischenstandes ließen die Huskies
auch im 2. Drittel keine Zweifel am Sieg aufkommen. In
der 24. Spielminute erhöhte Stéphane Robitaille nach
toller Kombination mit Manu Klinge und Sikora auf 0:2.
Allerdings ließ die überraschende Antwort der Gastgeber
nicht lang auf sich warten. Dennis Appelhans startete
über den linken Flügel durch und überwand Adam
Ondraschek mit einem platzierten Schuss über die linke
Schulter. Dieser Gegentreffer läutete eine kleine
Huskies-Schwächephase ein, denn plötzlich kamen die Ice
Aliens zu guten Torchancen und hatten mehrfach den
Ausgleich auf dem Schläger. Die größte davon ließ Lance
Monych liegen, indem er das halbleere Tor verfehlte.
In der 30. Spielminute war der Arbeitstag von Adam
Ondraschek beendet. Er wurde durch Rückkehrer Marek
Mastic ersetzt, der somit sein Comeback im
Huskies-Trikot feierte, aber zunächst nicht geprüft
wurde.
Stattdessen bauten die Schlittenhunde ihre Führung aus:
In Überzahl traf Danny Reiss mit einem tollen Schlenzer
in den Winkel zum 1:3. Ratingen-Coach Suarez nahm
daraufhin eine Auszeit, die sich kurz vor der
Pausensirene bezahlt machte. Nachdem Vorel und Roedger
gute Chancen liegen ließen, gelang es Artur Tegkaev nach
37:54 Minuten erstmals, Mastic zu überwinden. Nur noch
2:3, jedoch antworteten die Huskies diesmal prompt,
nämlich nur zehn Sekunden später: Sven Valenti markierte
per Flachschuss den 2:4-Pausenstand.
Das letzte Drittel des Spiels bot den 344 Zuschauern nur
Eishockey-Schonkost. Ratingen konnte die Huskies kaum
unter Druck setzen und die Schlittenhunde ließen es mit
der sicheren Führung im Rücken locker angehen. Zwei Tore
gab es allerdings doch noch zu bestaunen, je eins auf
beiden Seiten: Sven Valenti konnte sich nach 55 Minuten
bei seinem Treffer zum 2:5 die Ecke aussuchen und traf
per Schlenzer, Lance Monych markierte 32 Sekunden später
den 3:5-Endstand.
Mit diesem Sieg haben sich die Huskies nun endgültig für
die Oberliga Endrunde qualifiziert, die am 24. Februar
beginnt.
|
 |
|
|
 |
Bulldogs holen den Derbysieg
Königsborner JEC sichert sich Platz 6 und Heimrecht in
den Play-Offs
Wie gewohnt hitzig ging es am Sonntagabend beim Spiel
des Königsborner JEC gegen die Hammer Eisbären zu. Am
Ende konnten sich die Bulldogs mit 2:1 durchsetzten und
gestalteten das Spiel gegen den Erzrivalen und
Schlusslicht aus Hamm unnötig spannend.
Bereits vor dem Spiel erreichte die erste Hiobsbotschaft
Trainer Waldemar Banaszak, denn auch Igor Alexandrov
konnte nicht spielen und reihte sich in die lange
Verletztenliste ein, neben u.a. Igor Furda und Benedikt
Rangen. Somit fehlten nicht nur insgesamt acht
Feldspieler, sondern mit Tim Sattler agierte sogar ein
„Neuling“ in den Reihen der Bulldogs. Der 18 Jährige
spielte zuvor im Juniorenteam des KJEC und wurde nun
hochgezogen in die Seniorenmannschaft.
Im Vergleich zum Hinspiel, das mit 7:8 endete, vielen
deutlich weniger Tore an diesem Abend. Dennoch war die
Stimmung gut bei den Königsborner Anhänger, vor allem,
als sie in der 7. Spielminute den Treffer zum 1:0
bejubeln durfte. Michal Bezouska legte den Puck für Lars
Gerike auf, der zog ab und Christoph Ulrich brachte den
Puck im Tor seines Ex-Vereins unter. Nur zwei Minuten
später war es wieder Ulrich, der den zu der Zeit mit
einer 10-Minuten-Strafe auf der Strafbank sitzenden
Pigache vertrat, der die Chance zum 2:0 hatte. Jedoch
wurde er bei seinem Alleingang mit einem Foul gestoppt
und bekam einen Penalty zugesprochen, den Gästekeeper
Voigt parieren konnte. Gewohnt hart ging es auch schon
im ersten Drittel zu, als André Kuchnia den Schläger ins
Gesicht bekam, jedoch nur kurze Pause weiter spielen
konnte. Durch einen Abwehrfehler kamen auch die Gäste zu
einer dicken Torchance, doch Sebastian May hielt seinen
Kasten sauber und rettete seinen Vorderleuten so die 1:0
Führung in die Pause
Im zweiten Drittel waren die Bulldogs nun klar
überlegen, daher war es auch kein Wunder, dass man durch
ein Tor von Michal Bezouska die Führung ausbauen konnte.
Trotz weiterer Chancen konnte man jedoch kein drittes
Tor erzielen, u.a. durch Schneider und Bezouska hatte
die Möglichkeiten dazu. Somit ging man mit einer unnötig
knappen Führung von 2:0 in die Pause.
Zwar liefen die Gäste mit 18 Feldspielern auf, dennoch
fehlten ihnen ohne Stürmer Svejda die Ideen, um Torwart
May überwinden zu können. Daher wurde nun das
Eishockeyspiel zur Nebensache, als Tim Schneider auf
Seiten der Bulldogs und Tim Pietzko von den Eisbären
nach einer Rangelei etwas überzogen mit einer Spieldauer
vom Eis geschickt wurden. Der Hauptakteur dieser Szene –
Torwart Benjamin Voigt – hatte noch Glück, dass der
Schiedsrichter im Gewühl einen Stockhandschlag von ihm
übersah und somit entging er nun knapp einer
Match-Strafe.
Nur drei Minuten später musste auch Wolfgang Hrstka
vorzeitig unter die Dusche, nachdem er Stürmer Gose
gegen die Bande checkte, der anschließend vom Eis
getragen wurde, allerding zwei Minuten später wieder
genesen war. In der anschließenden Überzahlsituation
konnten die Gäste auf 2.1 verkürzen. Ob der Puck
allerdings bereits vor dem Pfiff des Schiedsrichters
hinter der Linie war, wird wohl ungeklärt bleiben. Der
Treffer wurde anschließend Milan Vanek zugesprochen und
noch waren 12 Minuten zu spielen. Allerdings kamen die
schwach agierenden Gäste kaum zu Chancen und somit
gewannen die Bulldogs knapp, aber verdient mit 2:1.
Auch nach dem Spiel herrschte Derby-Stimmung auf dem Eis
und, anstatt der gewohnten Wahl zum Spieler des Abends,
gab es eine Rangelei. Wieder mitten drin war erneut
Torwart Voigt, der allerdings wieder unbestraft bliebt.
Dafür wurden auf Seiten der Bulldogs Michal Bezouska und
der Hammer Gose mit einer 2+2 Strafe belegt, was
allerdings keine Auswirkungen hat.
Im Anschluss konnten die Fans endlich mit ihrer
Mannschaft feiern und bejubelte den zweiten Derbysieg in
Folge. Nun steht schon eine Woche vor Ende der Endrunde
fest, dass man den sechsten Platz belegen wird und hat
dadurch einen Heimvorteil in den anstehenden Play-Offs.
Daher beginnt man am 24.02.12 um 20 Uhr mit einem
Heimspiel, der Gegner wird in der kommenden Woche
ermittelt, wenn die Teams aus Hamm und Ratingen
aufeinander treffen. Sollte Hamm mit drei Toren
Unterschied gewinnen, wird es also zeitnah erneut zum
Derby kommen.
Am kommenden Wochenende trifft man nun zunächst am
Freitag auf den EV Duisburg. Spielbeginn in der Eishalle
ist um 20 Uhr. Zwei Tage später tritt man auswärts beim
großen Nachbarn in Dortmund an.
|
 |
Punktloses Wochenende für Hammer Eisbären
Nichts zu holen gab es für die Hammer Eisbären am
vergangenen Wochenende. Während die Mannschaft von
Trainer Carsten Plate beim 4:6 (2:1, 1:4, 1:1) gegen den
EC Bad Nauheim, dem Tabellenführer der Endrunde in der
Oberliga West, noch eine sehr ordentliche Leistung
gezeigt hatte, stand zwei Tage später gegen den
Königsborner JEC eine bitte 1:2 (0:1, 0:1, 1:0)-Pleite
zu Buche.
„Das war ziemlich unnötig. Wir haben sämtliche
Aggressivität vermissen lassen und anfangs praktisch nur
zugeschaut“, sagte Plate nach der Derby-Niederlage. Die
Partie, die die Eisbären ohne Jiri Svejda (Finger
gebrochen) und Patrik Flasar, in in seiner Heimat weilt,
bestritten, plätscherte lange vor sich hin. Bis der
Ex-Hammer Christoph Ulrich zum 0:1 einnetzte (6.). Eine
Minute später hatte er die Chance, per Penalty zu
erhöhen, doch Hamms Goalie Benjamin Voigt war zur
Stelle.
In der 26. Minute netzte dann Patric Schnieder zum 0:2
aus Sicht der Gäste ein. Erst im Schlussabschnitt zeigte
das Plate-Team mehr Gegenwehr, traf durch Milan Vanek
auch noch zum 1:2-Anschluss (48.), doch mehr sprang
nicht mehr heraus. „Wir waren überhaupt nicht zwingend“,
gestand der Coach ein.
Dabei hatte die Vorstellung am Freitag gegen Bad Nauheim
seinen Schützlingen Selbstvertrauen geben sollen. Denn
gegen „das beste Team der Liga“, so Plate, hatten die
Eisbären eine mehr als engagierte Leistung gezeigt. In
der zehnten Minute verwertete Karan Moallin eine Vorlage
von Sebastian Licau zum 1:0. Nur eine Minute später
egalisierte Tobias Schwab nach einem Konter zum 1:1 –
doch Hamm kämpfte konzentriert weiter. Nils Sondermann
markierte die 2:1-Fürhung für die Gastgeber (20.).
„Im zweiten Drittel haben wir oft viel zu weit weg vom
Mann gestanden“, fasste Plate den Mitteldurchgang
zusammen. Denn nachdem Kevin Lavallee zum 2:2 getroffen
hatte (24.), spielten die Roten Teufel ihre Klasse aus
und waren durch Schwab (30.) und Lavallee (32.)
weiterhin erfolgreich. Doch die Eisbären gaben die
passende Antwort: Nach Zuspiel von Karl Jasik netzte
Christian Gose zum 3:4 ein (33.). Lanny Gare stellte den
Zwei-Tore-Vorsprung für den EC aber noch vor der Pause
wieder her (37.).
Die Begegnung war noch nicht entschieden, die Eisbären
warfen noch einmal alles in die Waagschale – und wurden
durch ein Überzahltor von Matthias Potthoff dafür
belohnt (58.). Nun setzte Plate alles auf eine Karte,
nahm Voigt zugunsten eines weiteren Feldspielers aus dem
Gehäuse, doch den Ausgleich konnten die Gastgeber
dadurch nicht mehr erzwingen. Stattdessen traf Dylan
Stanley 18 Sekunden vor Schluss zum 4:6 ins verwaiste
Tor der Hammer.
|
 |
|
|
 |
Füchse entführen die Punkte
EHC Dortmund – EV Duisburg 1 : 2 (1:0,0:1,0:1)
In den letzten anderthalb Minuten warf der EHC Dortmund
nach einer Auszeit noch einmal alles vorne und die
Westfalen Elche hatten in Überzahl auch durch Ryan
Martens, Niklas Clusen und Manuel Neumann gute
Einschusschancen, aber der Ausgleich wollte nicht mehr
gelingen. So konnten die Duisburger Füchse am
Sonntagabend einen knappen 2:1-Auswärtserfolg feiern.
Nicht unverdient, denn die Gäste brachten mit ihrem
schnellen und direkten Angriffsspiel den EHC immer
wieder in Verlegenheit. So mussten die Elche im 17.
Meisterschaftsheimspiel dieser Saison die zweite
Niederlage hinnehmen, nach zuletzt 15 Siegen in Folge.
Großen Schaden richtete die Niederlage nicht an. Zwar
rutschten die Elche auf Platz vier der Tabelle, aber die
Qualifikation für die Endrunde mit dem Norden und Osten
war vorher schon geschafft worden und über die
abschließenden Platzierungen unter den ersten Vier
entscheidet erst das nächste Wochenende mit den beiden
letzten Spieltagen der West-Endrunde.
Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften einen
offenen Schlagabtausch und sofort gab es Chancen auf
beiden Seiten. Dreimal musste der EHC im ersten
Abschnitt in Unterzahl spielen, löste die Aufgabe mit
hohem kämpferischem Aufwand. In der 17. Minute konnten
die Elche dann mit 1:0 in Führung gehen. Niklas Clusen,
eigentlich Verteidiger, zuletzt aber der Personalnot im
Sturm geschuldet zum Angreifer umfunktioniert, war in
der Vorwärtsbewegung auf der rechten Seite frei. Der
20-jährige suchte eine Anspielstation in der Mitte,
täuschte auch einen Pass an, entschied sich dann aber
für den direkten Torschuss und traf hoch in die kurze
Ecke. Im zweiten Abschnitt hatten die Elche dann einige
Male Überzahlsituationen, eine Minute lang gab es sogar
eine 5:3-Situation, aber der entscheidende Torschuss
blieb aus. Stattdessen erhöhten die Gäste noch weiter
den Druck und kamen in der 37. Minute durch einen
abgefälschten Schuss zum 1:1-Ausgleich, Marcel Ohmann
war der Torschütze. In den letzten Zwanzigminuten war es
zuerst der EHC, der wieder gute Möglichkeiten hatte.
Danach mussten die Elche aber immer mehr dem hohen Tempo
Tribut zollen. So brachte in der 51. Minute ein
schneller Konter durch Daniel Huhn das 2:1 für die
Gäste. Der EHC kämpfte dagegen an, aber selbst eine
Auszeit und die Herausnahme des Torhüters zugunsten
eines sechsten Feldspielers brachte nicht mehr den
erhofften Ausgleich.
Am kommenden Wochenende muss der EHC Dortmund zuerst am
Freitagabend in Frankfurt antreten (19:30 Uhr). Die
Löwen haben am diesem Wochenende eine Platzierung unter
den ersten vier der Tabelle endgültig verspielt. Am
Sonntag erwarten die Westfalen Elche dann ab 19 Uhr die
Königsborner Bulldogs zum West-Endrunden Kehraus. Für
die darauf folgende Oberliga Endrunde kann man jetzt
schon davon ausgehen, dass die Westfalen Elche am
Freitag, dem 24. Februar 2012 mit einem Heimspiel
beginnen werden. Am Wochenende danach wird es dann wohl
am Sonntag, dem 4. März 2012 ein Heimspiel an der
Strobelallee geben. Die endgültigen Termine und die
entsprechenden Gegner werden wohl erst am nächsten
Sonntagabend fest stehen.
Torfolge:
1:0 (16:46) Niklas Clusen (Manuel Neumann)
1:1 (36:13) Marcel Ohmann (Clarke Breitkreuz, Michael
Hrstka)
1:2 (50:43) Daniel Huhn (Philipp Riefers, Markus
Schmidt)
Strafminuten: EHCDO 10 - EVD 14
Zuschauer: 765
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer
[2], Stephan Kreuzmann [4] (C), Dieter Orendorz [22],
Benedikt Kastner [28], Manuel Neumann [33] (A),
Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike
Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl
[7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas
Richter [18], Frank Petrozza [88], Dennis Schlicht [91],
Nils Liesegang [98]
|
 |
Es ist geschafft – Füchse ziehen in die nächste Runde
ein
Wieder macht der EVD nicht vor den Favoriten halt. Am
Abend besiegen die Füchse den EHC Dortmund mit 2:1.
Somit sind alle Rechenspiele Makulatur, denn man kann
auf Platz zwei in der Tabelle klettern und ist sicher in
der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga.
Zwei Spiele vor dem Ende der Zwischenrunde macht der EVD
alles klar. Mit einem Auswärtssieg gegen Dortmund
schaffen die Jungen Wilden von Franz Fritzmeier ein
großes Saisonziel. Mit dem 2:1 Erfolg gegen den selbst
erklärten Aufstiegsaspiranten aus Westfalen klettert man
auf Rang zwei. Außerdem verloren die Löwen Frankfurt
zeitgleich in Bad Nauheim, womit man 12 Punkte zwischen
sich und die Tabellenregionen legen kann, die nicht für
die Aufstiegsrunde reichen. Somit sind die Füchse
vorzeitig in die nächste Runde eingezogen, in der die
besten vier Teams des Westens mit den Meistern und
Vizemeistern der Oberligen Nord und Ost um vier freie
Play-off-Plätze kämpfen. Dort wird im Duell mit den
Teams der Süd-Staffel der Aufsteiger ins Unterhaus
ermittelt.
Am nächsten Sonntag kommt es damit zwar zu keinem echten
Endspiel gegen Frankfurt, dennoch freut sich das Team
mit den Fans den Abschluss der Zwischenrunde zu
zelebrieren und kann mit etwas Schützenhilfe aus
Ratingen und Kassel vielleicht sogar das Unerwartete
schaffen und die Tabellenspitze erreichen.
Tore:
1:0 (17.) Niklas Clusen
1:1 (37.) Marcel Ohmann
1:2 (51.) Daniel Huhn
Strafen:
Dortmund 10
Duisburg 14
Zuschauer: 765
|
 |
|
|
 |
5:3-Heimsieg gegen Frankfurt - Michel Maaßen
zweifacher Torschütze
Mit 5:3 (1:2, 3:0, 1:1) gewannen die Roten Teufel heute
Abend auch das vierte Rhein-Main-Derby gegen die Löwen
Frankfurt. Die Gäste machten es den Kurstädtern über
weite Phasen allerdings mehr als schwer, letztendlich
entschieden zahlreiche Strafen gegen die Löwen im
Mitteldrittel, was die Hausherren in Treffer ummünzten.
Die Partie begann sogleich ohne großes Taktieren, die
Roten Teufel wollten offenkundig frühzeitig die Weichen
auf Sieg stellen. Nach nur 30 Sekunden prüfte Christian
Franz erstmalig Frankfurts Goalie Wendler, nur 60
Sekunden später zappelte das Hartgummi nach einem
Rebound von Tobias Schwab zum 1:0 im Netz. Die Löwen
kamen nur langsam ins Match und zu ihrem ersten Schuss
durch Barta in der 6.Minute. Die Hausherren versuchten,
es spielerisch zu lösen, doch die Gäste standen hinten
gut gestaffelt und starteten ihrerseits einige Konter.
Einen solchen schloss Kevin Thau in der 7.Minute nach
feiner Ablage von Sven Breiter zum Ausgleich. Die Roten
Teufel bissen sich immer wieder an den Löwen fest und
hatten nur durch Stanley in der 13.Minute eine
nennenswerte Szene nach einem langen Pass von Mangold,
doch der Kanadier verzog. Frankfurt war immer besser im
Match und ging nicht unverdient durch Fairbarn in Front,
als die Gastgeber das Hartgummi einfach nicht aus der
eigenen Zone bekamen. Die Gastgeber erhöhten nun noch
einmal das Tempo in einem ohnehin schnellen Match, in
dem Michel Maaßen nach einem hohen Stock von Sevo
blutend in die Kabine musste, eine Strafe gegen den
Frankfurter blieb allerdings aus.
Im Mittelabschnitt konnte Maßßen glücklicherweise wieder
mitwirken, doch so richtig bekamen die Hausherren keinen
Zugriff. Im Gegenteil: Frankfurt zwang die Kurstädter zu
ungewohnten Fehlern in der Defensive, so dass man sich
bei Markus Keller bedanken konnte, dass es nur 1:2
stand. Die Löwen wollten allerdings zuviel, was in
einigen Strafzeiten mündete. Die Roten Teufel nutzten
dies sofort zum 2:2 in der 27.Minute durch Lanny Gare
nach einer tollen Kombination. Dieses Tor gab den
Hausherren deutlich mehr Sicherheit und den Spielwitz
der letzten Partien zurück. Das Team von Trainer Fred
Carroll erhöhte den Druck und kam zu einem
Pfostentreffer von Kevin Lavallee in der 30.Minute. Die
Gäste konnten dem Druck erneut nur mit Strafzeiten
entgegen wirken, als eine solche gegen Mayr angezeigt
war, traf Michel Maaßen zum 3:2, als Wendler die einzige
Unsicherheit bis dato zeigte. Dylan Stanley prüfte in
der 36.Minute ebenfalls das Metall, anschließend gingen
gleich vier Mann in Folge bei den Gästen in die Kühlbox.
Eine dieser zwei Powerplay-Situationen mit zwei Mann
mehr verwertete Kevin Lavallee noch vor der zweiten
Pause zum 4:2.
Im letzten Drittel machten es die Roten Teufel noch
einmal unnötig spannend: ind er 43.Minute traf Schweiger
zum 4:3-Anschluss, was den Gästen noch einmal Oberwasser
gab. Das vermeintliche 4:4 durch Breiter gab das
Schiedsrichtergespann kurz danach nicht, offenbar stand
er beim Schuss im Torraum. Die Hausherren hatten fortan
das Geschehen aber gut im Griff, so dass die mit nur
zehn Feldspielern agierenden Löwen immer wieder
erfolglos anrannten, was zusätzliche Kraft kostete.
Entschieden war das Match schließlich in der 52.Minute,
als Michel Maaßen nach einem gewonnenen Bully abzog, so
dass Wendler keine Abwehrchance hatte. "Es tut weh, dass
wir kein Derby gewinnen konnten. Wir haben aber gut
gekämpft und mit unserem kleinen Kader alles gegeben",
sagte Frankfurts Coach Clayton Beddoes nach dem Spiel.
"Am Anfang haben wir zwei Fehler gemacht, die direkt zu
Gegentoren geführt haben. Anschließend waren wir gut im
Match, doch wir müssen in den nächsten Spielen mehr tun.
Wir haben noch viel Arbeit vor uns", so Fred Carroll
EC Bad Nauheim - Löwen Frankfurt 5:3 (1:2, 3:0, 1:1)
Tore:
1:0 (01:30) Schwab (Stanley)
1:1 (06:57) Thau (Breiter)
1:2 (14:57) Fairbarn (Breiter, Kasten)
2:2 (26:09) Gare (Stanley, Lavallee) PP 5-4
3:2 (33:03) Maaßen AS
4:2 (37:10) Lavallee (Stanley, Schwab) PP 5-3
4:3 (42:37) Schweiger (Thau)
5:3 (51:16) Maaßen (Lavallee)
Strafminuten: ECN 12 / LFF 20
Zuschauer: 3.941
|
 |
Löwen schlagen sich trotz Niederlage achtbar im Derby
Löwen mobilisieren alle verfügbaren Kräfte und verlieren
mit 3:5 gegen Rote Teufel. Am Freitag Heimspiel gegen
EHC Dortmund (19:30 Uhr).
Zwölf Feldspieler starteten auf Seiten der Löwen in das
Derby gegen die Roten Teufel, denn der eigentlich noch
angeschlagene Daniel Kunce rückte kurzfristig ins Löwen
Rudel auf.
Zudem stand Sven Breiter nach seiner abgesessenen Sperre
wieder im Aufgebot der Löwen, die im Tor erneut auf
Christian Wendler setzten.
Die Hausherren begannen zunächst druckvoll und gerade
mal zwei Minuten waren gespielt, als Tobias Schwab für
die Roten Teufel traf. Das ließ nichts Gutes ahnen, doch
angetrieben von den mitgereisten Fans kamen die Löwen
immer besser ins Spiel und hatten durch Martin Schweiger
die erste Großchance zum Ausgleich. Der fiel dann
schließlich in der siebten Spielminute, als Sven Breiter
mustergültig für Kevin Thau aufgelegt hatte und dessen
zielgenauer Schuss im Netz landete.
Auch in der Folge blieben die Löwen hellwach und hatten
phasenweise mehr vom Spiel. Das zahlte sich in der 15.
Spielminute erneut aus. Wieder leistete Sven Breiter die
Vorarbeit als Ryan Fairbarn zum verdienten 2:1 aus Sicht
der Löwen in Schwarze traf. Mit der knappen Führung ging
es auch in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt wurde es dann die erwartete
Abwehrschlacht mit den verfügbaren zwölf Spielern und
Torhüter Christian Wendler zwischen den Pfosten, denn
die Roten Teufel kamen nun mit mehr Tempo aus der
Kabine.
Zudem kassierten die Löwen zu viele Strafzeiten. Einige
waren durchaus berechtigt, andere schienen eher
unverständlich und führten zu Kopfschütteln auf der
Löwen Bank.
Letztlich wusste Bad Nauheim dies auszunutzen, denn der
2:2-Ausgleich durch Lanny Gare (26.) fiel im Powerplay.
Die Löwen stemmten sich nun mit der verbleibenden Kraft
gegen die Angriffe der Roten Teufel, doch angezeigter
Strafe und einem Mann mehr auf dem Eis traf Michael
Maaßen (34.) schließlich zur 3:2-Führung. Kurz vor der
Pause saßen gleich zwei Löwen auf der Sünderbank, als
Kevin Lavallee zum 4:2 erhöhte. Dabei blieb es nach 40
gespielten Minuten.
In der Kabine hatten die Löwen nochmal alle Kräfte
gesammelt und kurz nach Wiederbeginn verkürzte Sven
Breiter (40.) auf 4:3.Kurz danach jubelten die Löwen
schon, als der Puck erneut im Tor landete, doch nach
kurzer Diskussion entschied das Schiedsrichtergespann
auf kein Tor.
Angefeuert von den Löwen Fans im Gästefanblock gaben die
Löwen nochmal alles und Coach Clayton Beddoes wechselte
wie schon am Freitag kurz Boris Ackers ein, um seinen
Spielern eine kurze Extra-Verschnaufpause zu gönnen.
Aber irgendwie passte es zu dieser Spielzeit, dass die
Löwen nicht für ihren Einsatz belohnt wurden mit dem
Ausgleich, sondern Michael Maaßen (52.) zum 5:3 traf.
Auch wenn sie sich bemühten, schafften die Löwen es
nicht mit schwindenden Kräften nochmal heran zu kommen.
Dennoch boten die Löwen den Roten Teufeln einen großen
Kampf.
Am kommenden Wochenende stehen die beiden letzten
Meisterrunden-Spiele für die Löwen auf dem Programm: Am
Freitagabend ist der EHC Dortmund in der Eissporthalle
zu Gast (19:30 Uhr). Am Sonntag geht es nach Duisburg.
Rote Teufel Bad Nauheim - Löwen Frankfurt 5:3 (1:2, 3:0;
1:1)
Tore:
1:0 (2.) Tobias Schwab (Dylan Stanley)
1:1 (7.) Kevin Thau (Sven Breiter)
1:2 (15.) Ryan Fairbarn (Sven Breiter, Daniel Kunce)
2:2 (27.) Lanny Gare (Tobias Schwab, Dylan Stanley) PP1
3:2 (35.) Michael Maaßen
4:2 (38.) Kevin Lavallee (Tobias Schwab, Dylan Stanley)
PP2
4:3 (41.) Sven Breiter (Martin Schweiger, Kevin Thau)
5:3 (52.) Michael Maaßen (Kevin Lavallee)
Strafminuten: ECN 12 / LFF 20
Zuschauer: 3.941
|
 |
|
|
|