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Spielbericht
Oberliga West 17. 02. 2012 |
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7:0-Heimsieg gegen Ratingen - EC geht mit Dortmund in
Endrunde
Mit 7:0 (1:0, 3:0, 3:0) gewannen die Roten Teufel heute
Abend auch ihr letztes Zwischenrunden-Heimspiel gegen
Ratingen und sind damit vorzeitig Meister dieser Runde.
Aufgrund der heutigen 3:6-Niederlage Dortmunds in
Frankfurt treffen die Hessen ab nächsten Freitag in der
Zwischenrunde auf die Elche, die Piranhas aus Rostock
sowie Erfurt oder Leipzig im Kampf um die beiden
Playoff-Plätze.
Das erste Drittel war durchweg dominiert von den
Gastgebern, die nach bereits 23 Sekunden durch Kujala
eine Großchance hatten, die Dennis Kohl im Ratinger Tor
akrobatisch entschärfte. Überhaupt war es der Torhüter
der Ice Aliens, der seinem Team ein 0:0 hielt, nachdem
Gare (4.) und Kujala (8.) nach schnellen Spielzügen
beste Torchancen hatten. Die erste gefährliche Szene
hatten die Ice Aliens in der 10.Minute durch Hendle, der
Markus Keller zu einer Großtat zwang. Als der Schütze
nur eine Minute später auf der Gäste-Strafbank saß, war
es Michel Maaßen, der seinen eigenen Rebound zum
fälligen 1:0 verwertete. Auch in der Folgezeit blieben
die Hessen spielbestimmend und kamen zu einigen
Gelegenheiten, aber auch Gare (15.) sowie Kujala (16.)
brachten das Hartgummi nicht an Kohl vorbei, der zwei
Riesensaves zeigte. Das Glück des Tüchtigen hatte der
Goalie in der 19.Minute, als Kevin Lavallee lediglich
den Pfosten traf, so dass es mit einem knappen Resultat,
das durchaus höher hätte ausfallen müssen, in die erste
Pause ging.
Im Mittelabschnitt konnten die Gastgeber, die fortan auf
Dylan Stanley (Knöchelschmerzen aufgrund lockerer
Schrauben nach seiner Verletzung aus Oktober) verzichten
mussten, die sich bietenden Chancen endlich in Tore
ummünzen, auch wenn es nach einem Lattentreffer von Gare
(25.) zunächst nicht danach aussah. Knapp zwei Minuten
später hielt Michel Maaßen nach einer schönen Hereingabe
von Janne Kujala aber den Schläger hin und ließ Kohl mit
einem Schuss unter die Latte keine Abwehrchance. Dennis
Kohl blieb dennoch bester Ratinger, denn auch in der
31.Minute rettete er in höchster Not gegen Janne Kujala.
Beim 3:0 durch Schwab (31.) war er aber machtlos, zu
platziert landete der Flachschuss genau neben dem
rechten Pfosten. Als Werner bei den Ice Aliens in der
Kühlbox saß, verwertete Janne Kujala das Powerplay mit
einem Schuss direkt ins obere Eck zum 4:0-Pausenstand,
womit der Deutsch-Finne an allen vier Treffern direkt
beteiligt war.
Im letzten Drittel machte Tobias Schwab mit einem
Alleingang zum 5:0 nach nur 43 Sekunden alles klar,
nachdem er sich das Hartgummi in der eigenen Zone
eroberte und zielstrebig mit einem platzierten
Schlagschuss im Netz unterbrachte. Lanny Gare nutzte den
Raum bei einer 4 gegen 4-Situation nur 100 Sekunden
später zum 6:0, womit die Partie natürlich endgültig
gelaufen war. Ratingen versuchte, zumindest den
Ehrentreffer zu erzielen, während Markus Keller den
Shutout verteidigen wollte. Die Hausherren blieben aber
am Drücker und kamen durch Maaßen mit dessen drittem Tor
an diesem Abend zum 7:0-Endstand. "Wir denken von Tag zu
Tag und haben heute unser Bestes gegeben. Mehr ist
derzeit nicht drin, die Situation ist nicht einfach für
uns. In den Pokal-Playoffs wollen wir gerne gegen
Frankfurt spielen - und da natürlich gewinnen", sagte
Ratingens Coach Suarez nach dem Schlusspfiff. "Das
Ergebnis spricht für sich. Mit ein bißchen mehr
Konzentration wäre mehr drin gewesen, so bin ich aber
insgesamt zufrieden. Sonntag wollen wir in Kassel auch
den achten Derbysieg einfahren, auch wenn es in der
Tabelle um nichts mehr geht", so Fred Carroll, der mit
seinem Team aufgrund der 3:6-Niederlage Dortmunds in
Frankfurt auf jeden Fall auf die Elche in der Endrunde
treffen wird. Zusammen mit Rostock sowie Leipzig oder
Erfurt (entscheidet sich morgen) geht es ab kommenden
Freitag um die Playoff-Plätze.
EC Bad Nauheim - Ice Aliens Ratingen 7:0 (1:0, 3:0, 3:0)
Tore:
1:0 (10:25) Maaßen (Kujala, Ketter) PP 5-4
2:0 (26:47) Maaßen (Kujala, Lavallee)
3:0 (30:29) Schwab (Kujala)
4:0 (32:39) Kujala (Gare, Lavallee) PP 5-4
5:0 (40:43) Schwab
6:0 (42:25) Gare (Schwab, Baum) 4-4
7:0 (52:09) Maaßen (Lavallee, Kujala)
Strafminuten: ECN 10 / IAR 12
Zuschauer: 789
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Dortmund geschlagen
Starker Auftritt der Löwen beim 6:3-Heimsieg gegen die
Elche. Am Sonntag treten die Löwen mit dezimierten Kader
in Duisburg an (18:30 Uhr).
Die Löwen Frankfurt haben am Freitagabend dank einer
starken Leistung den EHC Dortmund mit 6:3 geschlagen.
Vor 3.514 Zuschauern erwischten die Löwen mit Boris
Ackers im Tor gegen die favorisierten Dortmunder einen
Traumstart durch einen Doppelschlag von Marvin Bauscher
(2.) und Roland Mayr (3.). Von dem frühen Gegentoren
erholten sich die Elche erst, als die Löwen auf der
Strafbank Platz nehmen mussten und Florian Kirschbaum
(10). mit zwei Spielern mehr auf dem Eis den
Anschlusstreffer erzielte.
In der Folge entwickelte sich eine mehr und mehr
hektische Partie zwischen beiden Teams, was auch daran
lag, dass beide Seiten mit vielen Entscheidungen des
Schiedsrichtergespanns haderten. Quasi mit der
Pausensirene jubelten dann allerdings nochmal die Löwen,
als Marvin Bauscher bei 19:59 zum 3:1 traf.
Im zweiten Abschnitt blieb die Partie über weite
Strecken hektisch, vor allem Mitte des Drittels ging es
hoch her. Erst konnte Dortmund durch Nils Liesegang auf
3:2 (29.) verkürzen, im Gegenzug zappelte der Puck dann
im Netz der Löwen. Doch die Entscheidung lautete auf
kein Tor, dafür gab es eine handfeste Auseinandersetzung
zwischen beiden Teams und als Folge davon die
entsprechenden Strafzeiten.
Als Folge gingen die Löwen mit einem Powerplay hervor,
das Christopher Kasten nutzte (30.) um das 4:2 zu
erzielen. Kurz danach kam es noch besser, dann auch
Verteidigerkollege Daniel Sevo (32.) traf in Überzahl in
Schwarze und schraubte die Führung auf 5:2. Kurz vor
Drittelende gelang dann Ryan Martens noch der
Anschlusstreffer.
Im Schlussabschnitt beruhigte sich die Partie und die
Löwen agierten konzentriert, um den Vorsprung nach Hause
zu bringen. Den Schlusspunkt setzte Martin Schweiger mit
dem 6:4 in der 59. Spielminute. Durch den Sieg steht
fest, dass die Löwen die Meisterrunde auf dem fünften
Tabellenplatz beenden werden.
Allerdings vergrößerte sich das Löwen-Lazarett leider
schon während der Partie: Thomas Schenkel erlitt bei
einem gegnerischen Check eine Beckenverletzung, Kevin
Thau musste das Eis vorzeitig mit einer
Innenbandverletzung am Knie verlassen und Daniel Kunce
brach sich einen Finger.
Damit fahren die Löwen wieder mit einem arg dezimierten
Kader zum Auswärtsspiel nach Duisburg am Sonntag (18:30
Uhr).
Löwen Frankfurt - EHC Dortmund 6:3 (3:1, 2:2, 1:0)
Tore:
1:0 (2:02) Marvin Bauscher (Jan Barta, Sven Breiter)
2:0 (3:42) Roland Mayr (Daniel Sevo, Sven Breiter)
2:1 (9:52) Florian Kirschbauer (Sebastian Eickmann,
Philipp Michl) PP2
3:1 (19:59) Marvin Bauscher (Jan Barta, Sven Breiter)
3:2 (28:11) Nils Liesegang (Frank Petrozza)
4:2 (29:39) Christopher Kasten (Sven Breiter, Ryan
Fairbarn) PP1
5:2 (31:06) Daniel Sevo (Roland Mayr, Jan Barta) PP1
5:3 (37:49) Ryan Martens (Dennis Schlicht, Nils
Liesegang)
6:3 (58:12) Martin Schweiger (Christopher Kasten)
Strafminuten: Löwen 12 plus 10 Disziplinar Roland Mayr -
Dortmund 16.
Zuschauer: 3.514.
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Elche lassen den Löwen die Punkte
Löwen Frankfurt - EHC Dortmund 6 : 3 (3:1,2:2,1:0)
Die Auswärtspartie des EHC Dortmund am Freitagabend
lebte von Hektik und Emotionen, Eishockey-Ästheten kamen
nur selten auf ihre Kosten. Dass die Westfalen Elche mit
3:6 bei den Löwen unterlagen, entschied sich erst
endgültig in der 59. Minute mit dem sechsten Treffer der
Gastgeber. Bis dahin hatte der EHC den Schlussabschnitt
klar dominiert, konnte aber den 3:5-Rückstand nach 40
Minuten trotz guter Chancen nicht mehr wett machen.
Die Elche gerieten schon nach vier Minuten mit 0:2 in
Rückstand, kamen in der 10. Minute zwar durch Florian
Kirschbauer auf 1:2 heran, mussten dann aber noch in der
20. Minute das 1:3 hinnehmen. Ob der Puck dabei wirklich
noch vor Ablauf des ersten Abschnitts die Linie
überschritten hatte, wäre nur durch einen Videobeweis zu
belegen gewesen. Die Schiedsrichter entschieden nach
längerer Beratung jedenfalls auf Tor. Mit dem erneuten
Anschlusstreffer durch Nils Liesegang in der 29. Minute
keimte wieder Hoffnung auf, die allerdings nur kurz
währte. Denn die Löwen nutzten in der 30. und 32. Minute
zwei Überzahlsituationen zum 5:2. Das 5:3 durch Ryan
Martens in der 38. Minute läutete dann den druckvollen
Dortmunder Schlussabschnitt ein, eine
Ergebnisverbesserung gelang aber nicht mehr.
Durch die Niederlage ändert sich nichts an der aktuellen
Tabellensituation. Der EHC Dortmund empfängt am Sonntag
ab 19 Uhr den Königsborner JEC zum letzten West
Endrunden Spiel und geht auf jeden Fall danach als
Vierter in die Oberliga Endrunde mit den Vereinen aus
Nord, Ost und West. Diese Serie wird in zwei Gruppen
gespielt und die Elche werden sich mit Bad Nauheim,
Rostock und dem Ost-Zweiten messen müssen. In der
Oberliga Ost benötigt Leipzig aus den beiden letzten
Spielen am Samstag und Sonntag noch 5 Punkte, um an
Erfurt vorbei zu ziehen.
Torfolge:
1:0 (02:02) Marvin Bauscher (Jan Barta, Sven Breiter)
2:0 (03:42) Roland Mayr (Daniel Sevo, Sven Breiter)
2:1 (09:52) Florian Kirschbauer (Sebastian Eickmann,
Philipp Michl) +2
3:1 (20:00) Marvin Bauscher (Jan Barta, Sven Breiter)
3:2 (28:11) Nils Liesegang (Frank Petrozza, Manuel
Neumann) +1
4:2 (29:39) Christopher Kasten (Sven Breiter, Ryan
Fairbarn) +1
5:2 (31:06) Daniel Sevo (Roland Mayr, Jan Barta) +1
5:3 (37:49) Ryan Martens (Dennis Schlicht, Nils
Liesegang)
6:3 (58:12) Martin Schweiger (Christopher Kasten)
Strafminuten: FRA 12 + 10 Roland Mayr - EHCDO 16
Zuschauer: 3514
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (ab 21. Minute) – Florian Kirschbauer [2],
Stephan Kreuzmann [4], Dieter Orendorz [22], Benedikt
Kastner [28] (C), Manuel Neumann [33] (A), Sebastian
Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike Ortwein [93]
– Christian Kretschmann [5], Philipp Michl [7], Ryan
Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas Richter [18],
Frank Petrozza [88], Dennis Schlicht [91], Nils
Liesegang [98]
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Hamm mit kämpferischer Leistung gegen Kassel
Es war die richtige Reaktion auf die Vorstellung beim
1:2 im Derby in Unna, doch den Lohn ernteten die Hammer
Eisbären dafür nicht. Trotz engagierter und couragierter
Leistung verlor das Team von Trainer Carsten Plate in
der Endrunde der Eishockey-Oberliga-West gegen die
Kassel Huskies mit 1:4 (0:0, 0:1, 1:3).
„Wir haben gegen eine Kasseler Mannschaft, die richtig
hart gearbeitet hat, ein sehr gutes Spiel abgeliefert“,
war der Coach mit dem Auftritt seiner Mannen vor 666
Zuschauern in der Eissporthalle am Maxipark zufrieden.
Umso mehr ärgerte sich der Ex-Profi, denn „kämpferisch
haben die Jungs alles gegeben“.
Tatsächlich zeigten sich die Eisbären lange Zeit
ebenbürtig, gestalteten die Anfangsphase mindestens
ausgeglichen und fanden sogar einen Tick besser in die
Begegnung als die Hessen. In der elften Minute versuchte
es Karl Jasik mit einem Schlagschuss von der blauen
Linie. Der Puck prallte an der Ausrüstung von
Huskies-Keeper Martin Fous und ging nur knapp am linken
Pfosten vorbei. Nach der ersten Überzahlphase wurden die
Gäste etwas zwingender, kamen zu Möglichkeiten durch
Alexander Heinrich (12.), Daniel Reiß, Marc Roedger
(beide 13.) oder erneut Heinrich aus spitzem Winkel
(16.), die allesamt Hamms Goalie Benjamin Voigt
parierte. Darüber hinaus machte aber die Defensive der
Hausherren einen weitgehend gefestigten Eindruck und
ließ nicht allzu viele Chancen des Tabellendritten zu.
Auch wenn die Huskies im zweiten Abschnitt insgesamt
etwas stärker wurden – die erste Chance hatte das
Plate-Team. Der erneut stark auftretende Christian Gose
setzte sich auf der rechten Seite durch und passte in
die Mitte, wo Pierre Schulz etwas zu spät kam und die
Scheibe über das Tor schoss (22.). Nur wenig später
gingen die Gäste in Führung: Max Pohl hatte gerade
einmal neun Sekunden auf der Strafbank Platz genommen,
als die Hessen das Bully im Hammer Drittel gewannen und
Heinrich in Überzahl zum 0:1 einnetzte (23.). In der 32.
Minute war es in numerischer Überlegenheit erneut Gose,
der sich durchsetzte und den Abschluss suchte. Der
Abpraller gelang zu Christian Nieberle, der das
Spielgerät aber neben das Gehäuse setzte. Danach waren
es die Gäste, die druckvoller agierten und zu mehreren
Torchancen kamen, „aber Benny hat uns die super
Möglichkeit gegeben, hier eventuell gewinnen zu können“,
lobte Plate seinen Goalie.
Durch einen Patzer des Gästekeepers Fous gelang Gose
beinahe der Ausgleich. Der Schlussmann der Hessen war –
in Unterzahl der Hammer – aus seinem Kasten an die Bande
geeilt, um den Puck für sein Team wieder ins Spiel zu
bringen. Doch der Eisbären-Stürmer luchste ihm die
Scheibe ab und zielte in Richtung des verwaisten Tores,
doch Daniel Reiß rettete noch vor der Linie (40.).
Der Schlussabschnitt war gerade einmal sechs Sekunden
alt, als Manuel Klinge auf 0:2 für die Huskies erhöhte.
Doch die Hammer wehrten sich, gestalteten die Begegnung
wieder weitgehend auf Augenhöhe und wurden für den
Einsatz belohnt. Niko Bitter zog in doppelter Überzahl
von der blauen Linie ab, Karl Jasik stand goldrichtig
und verwertete den Abpraller zum 1:2 (44.). Eine gute
Chance zum Remis bot sich Gose in der 53. Minute: Nach
schönem Doppelpass mit Milan Vanek stand der Angreifer
mit der Rückennummer 21 plötzlich vor Fous, der aus
kurzer Distanz stellte Letzterer den Schussweg geschickt
zu.
Doch in der 58. Minute war die Partie dann entschieden,
als Florian Böhm das 1:3 markierte. „Danach war der Bann
gebrochen“, merkte Plate an. Denn nur 35 Sekunden später
traf Heinrich zum 1:4 (59.). Trotz der kämpferisch
einwandfreien Leistung seiner Mannschaft fand der Coach
noch ein winziges Haar in der Suppe. Denn sowohl die
Hammer als auch Kassel kassierten viele Strafzeiten.
„Wir haben das Spiel verloren, weil wir viele unnötige
Strafen kassiert haben, die uns Kraft gekostet haben,
und weil wir in Überzahl nicht gut agiert haben“, sagte
Plate.
Wegen seiner dritten Disziplinarstrafe in der laufenden
Saison ist Christian Nieberle übrigens für das „Endspiel
um Platz sieben“ am Sonntag in Ratingen gesperrt.
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4:1 - Huskies siegen gegen kämpfende Eisbären
Die Reise nach Hamm erwies sich für die Huskies und ihre
gut 100 mitgereisten Fans als schweres Unterfangen.
Daniel Lammel, Sportlicher Leiter der Huskies und
Headcoach Jamie Bartman hatten unisono davor gewarnt,
das Team des Tabellenletzten „auf die leichte Schulter
zu nehmen“ und von Beginn an zeigte sich, warum diese
Devise vollumfänglich zutraf.
Die Huskies trafen auf eine wild entschlossene Hammer
Mannschaft, denen man praktisch ansehen konnte, dass sie
keinesfalls gewillt war, sich kampflos zu ergeben.
Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem die
Huskies zwar optisch und technisch überlegen waren, die
Eisbären jedoch vor allem kämpferisch voll dagegen
hielten. Zudem hatten sie mit Benjamin Voigt ein Goalie
in ihren Reihen, der einen absoluten Glanztag erwischt
hatte und die Huskies mit zahlreichen Glanzparaden
schier zur Verzweiflung trieb.
Folgerichtig bedurfte es auch einer Überzahlsituation,
die den Huskies den verdienten Führungstreffer brachte.
Alex Heinrich, der für den leicht verletzten Michael
Christ in der ersten Reihe randurfte, traf aus kurzer
Distanz gegen den chancenlosen Benjamin Voigt aus der
Nahdistanz (22.).
Doch wer gedacht hatte, dass die Huskies nun den
Torreigen eröffnen würde, sah sich getäuscht. Ein ums
andere mal rückte nun auch Martin Fous in den Focus, der
gleich mehrere Chancen der Eisbären abwehren musste. In
der 40. Minute wäre es jedoch beinahe er selbst gewesen,
der den Ausgleich der Eisbären begünstigt hätte. In
Harakiri-Manier lief er aus dem Tor, um eine Scheibe an
der Bande abzufangen, er fing diese auch ab, doch
anstatt sie schnell zu spielen, verzögerte und verlor er
die Scheibe an Christian Gose, der praktisch freie Bahn
hatte.
Sein Schuss war jedoch nicht präzise genug, sodass es
mit der knappen Führung für die Huskies ins letzte
Drittel ging.
Dieses begann wieder voll und ganz nach dem Geschmack
der Huskies, denn Manuel Klinge schnappte sich vom Bully
weg die Scheibe und drosch diese per Schlagschuss nach
nur sechs gespielten Sekunden (!) in die Maschen.
Doch auch mit der zwei-Tore-Führung war der „Drops noch
nicht gelutscht“, denn die Eisbären waren keinesfalls
gewillt, sich zu ergeben. Und sie wurden in der 45.
Minute belohnt, als ihnen in doppelter Überzahl der
Anschlusstreffer gelang.
Nikolas Bitter hatte von der blauen Linie abgezogen, die
Scheibe aber nicht richtig getroffen. Per Zufall
gelangte sie zu somit zu Karl Jasik, der nur noch
einschieben musste.
Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Die Eisbären
kämpften weiter, die Huskies zeigten jedoch, dass sie
einfach mehr Klasse in ihrem Kader haben, sodass sie das
optisch überlegenere, weil abgeklärtere Team
darstellten. Zudem leisteten sich die Eisbären nunmehr
mehrere Undiszipliniertheiten und schwächten sich damit
selbst.
Die Entscheidung fiel in der 58. Minute, als Florian
Böhm ein feines Solo in Überzahl mit einem trockenen
Handgelenkschuss zum 3:1 abschloss. Das 4:1 durch Alex
Heinrich, nur 35 Sekunden später, beseitigte auch den
letzten Zweifel dahingehend, dass die Huskies aus diesem
Spiel als Sieger hervorgehen würden.
Am Sonntag, 18:30 Uhr, kommt es für die Huskies dann zum
Spitzenspiel im Hessenderby gegen den EC Bad Nauheim.
Durch den Sieg in Hamm und die gleichzeitige Niederlage
des EHC Dortmund haben die Huskies nunmehr Platz drei
sicher und liegen einen Punkt hinter den Füchsen
Duisburg, die am letzten Spieltag die Löwen Frankfurt
empfangen.
TORE:
0 : 1 22:44 Alexander Heinrich Petr Sikora Manuel Klinge
0 : 2 40:06 Manuel Klinge Sven Valenti
1 : 2 44:10 Karl Jasik Nicolas Bitter Christian Gose
1 : 3 57:31 Florian Böhm Marc Roedger
1 : 4 58:06 Alexander Heinrich Petr Sikora Manuel Klinge
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Bulldogs Kader zu klein gegen Duisburg – Pigache
bleibt Bulldogs
KJEC am Ende nur noch mit sechs Stammspielern beim 2:7
gegen den Tabellen Zweiten
Am Ende standen Trainer Banaszak nach dem kurzfristigen
Ausfall von Igor Alexandrov und der Spieldauer von Mark
Wapnewski in 35.Minute nur noch sechs der Stammspieler
zur Verfügung, nachdem neben den langzeitverletzten
Spielern auch noch Tim Schneider und Wolfgang Hrstka
ihre Sperren absitzen mussten. Aufgefüllt wurden die
beiden Reihen – zum Vergleich: Duisburg agierte mit
dreieinhalb Reihen – von Junioren Spielern, u.a. auch
Jan Hüning, der somit zu seinem ersten Einsatz in dieser
Saison kam.
Dennoch ging die Partie vor etwa 500 Zuschauern gut los,
als Patric Schnieder in der 12. Minute einen Alleingang
zum 1:0 für die Bulldogs verwerten konnte. Aufgelegt
wurde ihm der Treffer von André Kuchnia und Christoph
Ulrich. In der 16. Minute konnten die Gäste zunächst
ausgleichen, ehe Michal Bezouska nach Vorarbeit von Mark
Wapnewski und Sebastian Pigache die erneute Führung
erzielte. Als dann alle damit rechneten, dass man mit
einer Führung in die Pause gehen würde, erzielte die
Duisburger Füchse 35 Sekunden vor Ende des ersten
Spielabschnitts noch das 2:2.
Der Treffer schien ein psychologischer Vorteil für die
Gäste zu sein, denn so zog man im mittleren
Spielabschnitt mit vier Treffern davon. Zwar konnte man
zunächst knapp zehn Minuten den Druck der Gäste Stand
halten, allerdings musste Torwart Sebastian May, der
sein Team bis dahin im Spiel hielt, innerhalb von zehn
Minuten gleich viermal hinter sich greifen.
Der letzte Spielabschnitt verlief eher ruhig ab, den
Bulldogs fehlen personal bedingt die Kräfte um noch
einmal Druck ausüben zu können, dafür verteidigte man
fortan stark. Die dickste Chance hatte noch Patric
Schnieder, der allerdings das leere Tor verfehlte. Den
Schlusspunkt zum 2:7 setzte dann Duisburgs Stürmer
Hofland mit einem Alleingang.
In Sachen Personalplanung für die kommende Saison gibt
es nach Sebastian May nun die nächste erfreuliche
Mitteilung. Mit Sebastian Pigache konnte der beste
deutsche Scorer gehalten werden. Pigache, der mit den
beiden Kontingentspielern die erste Sturmreihe bildet,
kam im Oktober von ESC Moskitos Essen und debütierte
beim 4:3 Sieg gegen den EV Duisburg, wo er auch gleich
seinen ersten Treffer erzielte.
Der 21 Jährige spielte bereits von vor zwei Jahren
kurzzeitig bei den Bulldogs. In der Aufstiegsrunde
erzielte er bisher zwei Treffer und bereitete gleich elf
Stück auf.
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