|
 |
Spielbericht
Oberliga West 19. 02. 2012 |
|
 |
|
|
|
 |
Hiobsbotschaften überschatten Derby-Niederlage
Am letzten Spieltag der Oberliga-West Endrunde trafen
die Huskies im "kleinen Hessenderby" auf die Roten
Teufel aus Bad Nauheim. Beide Mannschaften hatten sich
bereits im Vorfeld für die in der kommenden Woche
beginnende Gruppenphase qualifiziert. Nachdem
Verteidiger Niels Hilgenberg bereits beim Auswärtsspiel
in Hamm sein Comeback gegeben hatte, konnten die Huskies
wieder fast aus den Vollen schöpfen.
Vor einer stimmungsvollen Kulisse von 5.637 Zuschauern
kamen die Huskies besser in die Partie. Von behutsamen
Abtasten keine Spur! Beide Teams wollten die Erwartungen
der eigenen Fanlager nicht enttäuschen und suchten
sofort ihr Heil in der Offensive. Begünstigt durch zwei
kurz aufeinander folgende Strafen der Roten Teufel kamen
die Huskies zuerst zu Großchancen. Danny Reiß und Sven
Valenti scheiterten jeweils an ECN-Schlussmann Markus
Keller, doch nur wenig später netzte Manuel Klinge zur
umjubelten Kasseler Führung ein. Der Kapitän hatte die
offene Lücke in der Unterzahlformation gefunden und ließ
sich nicht zweimal bitten. Doch die Freude über den
Führungstreffer dauerte nicht lang. Nur zwei Minuten
später glichen die Mittelhessen aus. Jannik Stripeke
fälschte den Puck sehenswert aus der Luft ab und
dirigierte die Hartgummischeibe durch Fous Schoner zum
überraschenden 1:1-Ausgleich. In der Folge
neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Als sich
schon alle Zuschauer mit dem Remis zur ersten Pause
abgefunden hatten, wagte Manuel Weibler auf Nauheimer
Seite noch einen Versuch, scheiterte jedoch im Sololauf
an Martin Fous.
Zu Beginn des Mitteldrittels hatte es den Anschein, dass
Coach Bartman die richtigen Schlüsse aus dem ersten
Abschnitt gezogen hatte. Nach nur acht Sekunden hatte
Manuel Klinge dank toller Übersicht von Michi Christ die
erste große Chance auf den Führungstreffer. In dieser
Phase gelang den Mittelhessen kaum etwas. Immer wieder
schafften es die Fuldastädter, die Roten Teufel in ihrem
eigenen Drittel einzuschnüren. Folgerichtig waren es die
Blauweißen, die in der 24. Spielminute erneut in Führung
gehen konnten. Sikora hatte, an der Bande arbeitend, den
vom Wechsel heraneilenden Manuel Klinge erblickt,
servierte dem Torjäger die Scheibe auf den Schläger, so
dass dieser aus vollem Lauf die Lücke zwischen Kellers
Beinen ausnutzen konnte.
Für das Ende der Kasseler Dominanz sorgte in der 26.
Spielminute dann der Nauheimer Verteidiger Daniel Ketter,
der mit einem knallharten Check am Rande der Illegalität
Husky Marek Vorel so schlimm traf, dass dieser mit
Verdacht auf eine Schultereckgelenksprengung die Partie
beenden musste. Und getreu Hildegard Knefs
Musikklassiker "Von nun an ging's bergab" kamen die
Roten Teufel in der Folge immer besser in die Partie.
Mit einem Doppelschlag in der 29. und 30. Spielminute
nutzten die Nauheimer die Kasseler Konfusion und
stellten den Spielverlauf auf den Kopf. Neuer
Spielstand: 2:3. Doch damit nicht genug der schlechten
Nachrichten: Kurz vor Ende des Mitteldrittels erwischte
es Sven Valenti in einem Zweikampf schlimm. Der
Verteidiger musste auf der Bahre vom Eis getragen werden
und wurde mit Verdacht auf Bänderriss ins Krankenhaus
eingeliefert.
Der letzte Spielabschnitt stand vor allem für die
Huskies unter den Eindrücken der Geschehnisse des
zweiten Drittels. Die Nordhessen versuchten noch einmal
alles, den relativ knappen Rückstand von nur einem Tor
zu egalisieren. Die beste Chance auf den Ausgleich
vergab Petr Sikora in der 53. Spielminute, als er einen
ihm zugesprochenen Strafschuss nicht im Tor unterbringen
konnte. Und weil auch die Mittelhessen kein Tor mehr
erzielten, blieb es nach 60 Minuten bei einer knappen
2:3-Niederlage, die aber ob der Verletzungen Vorels und
Valentis nur wenige Zuschauer in der Eishalle wirklich
tangierte.
Wie die Huskies auf den Ausfall der beiden
Leistungsträger in der Endrunde der Oberliga reagieren
werden, wird sich bereits am kommenden Wochenende
zeigen. Dann startet nämlich die Endrunde der Oberligen
Nord, Ost und West. Gegner der Huskies sind neben dem EV
Duisburg auch der EHC Timmendorfer Strand, sowie der MEC
Halle 04.
|
 |
3:2-Sieg in Kassel - EC gewinnt alle Hessenderbys -
Endrunden-Spielplan wird morgen veröffentlicht
Mit 3:2 (1:1, 2:1, 0:0) gewannen die Roten Teufel heute
Abend ihr Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies und haben
somit alle Hessenduelle der laufenden Saison für sich
entschieden. Es war erneut ein spannendes Match mit
vielen umstrittenen Szenen, in den Maaßen, Lavallee und
Striepeke die Treffer für Bad Nauheim erzielten.
Das erste Drittel begann sogleich mit offenem Visier und
einem enorm hohen Tempo, das jedoch (wie im ersten Spiel
in Kassel) in zwei Strafen nach nur vier Spielminuten
gegen die Kurstädter mündete. Eine der beiden
Powerplay-Situationen nutzte Huskies-Topscorer Manuel
Klinge mit einem Blueliner, an dem Keller noch dran war,
zum 1:0 aus. Die Gäste, die ohne Stanley, May, Wex und
Pöpel antraten, antworteten aber prompt: nur 140
Sekunden später fälschte Jannik Striepeke einen
Schlagschuss von Christian Franz unhaltbar für Martin
Fous zum 1:1-Ausgleich ab. Nun entwickelte sich ein
hochklassiges Match ohne viele Unterbrechungen, während
das Spielgeschehen hin und her wog. Beide Goalies
bekamen einiges zu tun, Markus Keller jedoch mit
zunehmender Spieldauer immer mehr, aber der Nauheimer
Goalie war stets auf dem Posten. Als die Huskies dem
Führungstreffer nahe waren, stahl sich Manuel Weibler
hinter dem Rücken der Abwehr davon und wurde von
Alexander Baum mit einem langen Pass mustergültig
bedient. Doch der EC-Stürmer scheiterte 15 Sekunden vor
der ersten Sirene an Fous, so dass es mit einem
gerechten Unentschieden in die Kabinen ging.
Im Mittelabschnitt erhöhten die Hausherren noch einmal
den Druck. Vor allem die Formation um Manuel Klinge tat
sich hierbei hervor, so auch in der 25.Minute, als der
Ex-Nationalspieler mit einem verdeckten Flachschuss zum
2:1 Markus Keller keine Chance ließ. Die Huskies
drängten nun auf das dritte Tor, fanden in Keller aber
immer wieder ihren Meister. In höchster Not musste der
EC-Goalie in der 25.Minute gegen Roedger klären, als das
Stadion schon den nächsten Treffer bejubelte. Erst in
der 28.Minute kamen die Gäste durch Schwab erstmalig vor
den Kasten von Fous, der mit der Fanghand glänzend
rettete. Es bedurfte eines Weckrufs an das Gäste-Team in
Form eines harten open ice Checks von Ketter an Vorel,
der die Roten Teufel von eben auf jetzt völlig hellwach
erschienen ließ. Nur Sekunden später bediente Kevin
Lavallee den bestens postierten Michel Maaßen, der den
2:2-Ausgleich markierte. Dem aber noch nicht genug: nur
15 Sekunden später verzog Manuel Klinge, so dass sich
eine 3-auf-1-Kontersituation für die Gäste ergab.
Diesmal bediente Maaßen Kevin Lavallee, der zur
3:2-Führung einnetzte. Die Huskies waren nun völlig von
der Rolle, während die Gäste nahe am vierten Treffer
dran waren. Es ergaben sich einige gute Möglichkeiten
hierzu, doch mit Glück und Geschick hielten die
Hausherren das Ergebnis. Kassel brauchte bis zur
34.Minute, ehe erneut Roedger Markus Keller zu einer
Großtat zwang, als jeder die Scheibe bereits im Netz
sah. Schrecksekunde für die Huskies dann in der nächsten
Szene: nach einem Zweikampf mit Kevin Lavallee an der
Bande verdrehte sich Sven Valenti das Knie und musste
mit der Bahre vom Eis getragen werden. Auch wenn es
verdientermaßen für diese Aktion keine Strafe gab, zog
sich der Referee den Unmut der Fans immer mehr auf sich,
so dass es kurz vor der zweiten Pause mit einer kleinen
Strafe gegen Lavallee nach einem Zweikampf mit Christ
eine Art Konzessionsentscheidung gab. Die Überzahl
nahmen die Huskies mit in die Kabine und kamen zuvor zu
einer Großchance durch Sikora, die erneut Keller hielt.
Im letzten Drittel gab es zu Beginn eine weitere Strafe
gegen Weibler, was die Hausherren aber nicht zu nutzen
wussten. Die EC-Abwehr stand sicher und souverän, und
als die Kurstädter wieder komplett waren, nahmen sie das
Heft in die Hand. Weibler (46.) und Striepeke (48.)
prüften Martin Fous, so dass die Roten Teufel der
Vorentscheidung nahe waren. Kassel musste mehr tun,
zeigte aber wenig Ideen. Die wenigen Fernschüsse, die
durchkamen, hatte Keller allesamt sicher. Die ganz große
Gelegenheit auf den Ausgleich bekamen die Huskies in der
54.Minute, als Tobias Schwab Petr Sikora am Alleingang
hinderte, so dass es einen Penalty gab. Sikora vergab
diesen aber, indem er den Schuss auf die Latte setzte.
Bad Nauheim brachte fortan die Scheibe immer wieder
hinten heraus und zermürbte sichtlich die Hausherren,
denen die Zeit davon lief. Zudem kassierten nun auch die
Nordhessen zwei Strafzeiten, womit sie sich selber
schwächten. Aber auch die Gäste konnten die Powerplays
nichtvorentscheidend nutzen, so dass es bis zum Ende
spannend blieb. Exakt 65 Sekunden vor dem Schlusspfiff
setzten die Huskies alles auf eine Karte und nahmen
ihren Goalie für einen weiteren Feldspieler vom Eis.
Doch die Roten Teufel kämpften und brachten das Ergebnis
über die Zeit. Somit fahren die Kurstädter auch den
achten Derbysieg ein und haben gegen Frankurt und Kassel
jeweils alle vier Spiele gewonnen. Als souveräner
Tabellenerster geht es nun in die Endrunde mit Dortmund,
Rostock und Leipzig, der Spielplan wird morgen Mittag
vom Verband veröffentlicht.
Kassel Huskies - EC Bad Nauheim 2:3 (1:1, 1:2, 0:0)
Tore:
1:0 (05:12) Klinge (Christ, Sikora) PP 5-4
1:1 (07:32) Striepeke (Franz)
2:1 (24:24) Klinge (Sikora)
2:2 (28:59) Maaßen (Lavallee)
2:3 (29:14) Lavallee (Maaßen)
Strafminuten: EJK 6 + 10 (Böhm) / ECN 10
Zuschauer: 5.637
|
 |
|
|
 |
Soielbericht folgt................
|
 |
Achtbar geschlagen
1:4-Niederlage bei den Füchsen zum Ende der
Meisterrunde. Löwen verlieren Spiel binnen vier Minuten
im zweiten Drittel.
Die Löwen Frankfurt haben das letzte Spiel der
Meisterrunde mit 1:4 bei den Füchsen Duisburg verloren.
Ohne Blacky Schwarzer, der kurzfristig mit einem
Bandscheibenvorfall passen musste, aber mit den
angeschlagenen Daniel Kunce und Ryan Fairbarn ging die
Reise der wenigen verbliebenen Löwen nach Duisburg.
Ryan Fairbarn und Abwehrkollege Daniel Sevo halfen
angesichts der Personalsituation zeitweise sogar als
Center im Sturm aus. Im ersten Drittel gestaltete sich
die Partie ausgeglichen und beide Teams hatten gute
Chancen. Bereits nach wenigen Sekunden fuhren die Löwen
per Alleingang auf das Tor der Füchse zu, doch Björn
Linda konnte parieren. Auf der Gegenseite konnte sich
auch Christian Wendler im Löwen-Tor auszeichnen. Tore
fielen im ersten Abschnitt keine.
Im zweiten Abschnitt verlief die Partie ähnlich.
Allerdings nur bis zur 29. Spielminute, in der ein
Pfostenschoss von Philipp Riefers fünf Minuten zum
Vergessen aus Sicht der Löwen einläutete. Kurz danach
erzielte Diego Hofland per Alleingang das 1:0 für die
Füchse. Kaum hatte die Partie wieder begonnen erhöhte
Christoph Ziolkowski per Doppelschlag auf 3:0.
Doch damit nicht genug, denn Norman Hauner schoss
wiederum nur wenige Sekunden später auch noch das 4:0
heraus, was den bisherigen Spielverlauf im Prinzip auf
den Kopf stellte. Wenigstens erholten sich die Löwen von
dem Schock für den Rest der Spielzeit im zweiten
Abschnitt.
Im Schlussdrittel gestaltete sich die Partie wieder
richtig ausgeglichen und Jan Barta (50.) konnte für die
Löwen verkürzen. Danach kam nochmal richtig Feuer in die
Partie, als sich nach einen Foul eine handfeste
Schlägerei entwickelte.Wenig später ging es nochmal hoch
her, große Strafen gab es aber keine. Zum Glück aus
Sicht der Löwen.
Weitere Tore blieben bis zum Spielende auch Fehlanzeige,
so dass sich die Löwen am Ende achtbar geschlagen haben
- bis auf die vier Minuten im zweiten Abschnitt.
Füchse Duisburg - Löwen Frankfurt 4:1 (0:0, 4:0, 0:1)
Tore:
1:0 (30.) Diego Hofland
2:0 (31.) Christoph Ziolkowski
3:0 (34.) Christoph Ziolkowski
4:0 (34.) Norman Hauner
4:1 (50.) Jan Barta (CHristopher Kasten, Sven Breiter)
Strafminuten: Duisburg 20 - Löwen 18.
Zuschauer: 650.
|
 |
|
|
 |
Soielbericht folgt................
|
 |
Eisbären gewinnen - aber nicht hoch genug
Die Freude über den Sieg war ein wenig getrübt. Zwar
setzten sich die Hammer Eisbären am letzten Spieltag der
Endrunde in der Eishockey-Oberliga-West mit 3:2 (2:0,
0:1, 1:1) bei den Ratinger Ice Aliens durch, doch
aufgrund des direkten Vergleichs reichte es nicht, um
die Außerirdischen von Rang sieben zu verdrängen.
Entsprechend enttäuscht war Carsten Plate. „Wir haben
unsere Chancen nicht genutzt“, deutete der Trainer an,
dass eine höhere Ausbeute im Bereich des Möglichen
gewesen wäre. Dennoch bleibt die positive Erkenntnis:
„Wir haben gewonnen und ein gutes Spiel abgeliefert.“
Den ersten Abschnitt charakterisierte der Coach sogar
als „eines unserer besten Drittel in dieser Saison“. Auf
der internen Statistik waren nur sechs Schüsse der
Aliens notiert, Hamm brachte es auf 15. Einen davon
verwertete Milan Vanek bereits in der fünften Minute zum
1:0 für die Gäste. Danach war es Christian Gose, der
einen Alleingang zum 2:0 verwertete (15.). Es lief also
bis dahin alles nach Plan für die Eisbären, „aber wir
hatten durchaus mit einer höheren Führung in die Pause
gehen können“, fand Plate doch noch ein kleines Haar in
der Suppe.
Diese wäre den Hammern im zweiten Drittel nämlich
entgegen gekommen, denn die Gastgeber fanden besser in
die Partie und verkürzten nach einer knappen halben
Stunde durch Lance Monych auf 1:2 aus Sicht der
Außerirdischen.
Nach Zusammenspiel mit Vanek stellte Pierre Klein den
Zwei-Tore-Vorsprung zwar wieder her (3:1, 45.), doch
rettete das Plate-Team diesen nicht über die Zeit.
Ratingen nutzte in der Schlussphase noch eine
Überzahl-Situation aus, und Shahab Aminikia traf für die
Außerirdischen von der blauen Linie zum 2:3.
Für die Eisbären bedeutet dies nun, dass sie im
Halbfinale um die Platzierungsspiele um Rang fünf auf
die Frankfurter Lions treffen. Zuerst gastiert das
Plate-Team am Freitag in Hessen.
|
 |
|
|
 |
Elche beenden Negativserie
EHC Dortmund – Königsborner JEC 5 : 1 (0:0,4:1,1:0)
Das letzte Spiel des EHC Dortmund in der Westrunde ist
schnell erzählt. Mit 5:1 besiegten die Westfalen Elche
am Sonntagabend an der Strobelallee den Königsborner JEC
und der Erfolg stand zu keiner Zeit in Frage. Zwar
dauerte es bis zur 21. Spielminute, ehe der EHC durch
Christian Kretschmann mit 1:0 in Führung gehen konnte.
Nur knapp zwei Minuten später erhöhte Ryan Martens nach
tollem Alleingang auf 2:0. Schon im ersten Abschnitt
hatte Elche Coach Frank Gentges die mangelnde
Torausbeute beklagt und mehr Schüsse aufs gegnerische
Tor gefordert. An dieser Maßgabe änderte sich auch
weiterhin wenig, die Gäste aus der Nachbarstadt standen
weiterhin sehr tief in der Abwehr und kamen nur zu
gelegentlichen Kontern. Florian Kirschbauer konnte in
der 32. Minute das 3:0 erzielen, dann hatten auch die
Königsborner Bulldogs in der 37. Minute ihr
Erfolgserlebnis mit dem 3:1-Ehrentreffer durch Christoph
Ulrich. Wie leicht das Tore schießen hätte sein können
zeigte Ryan Martens in der 39. Minute, als er in
Unterzahl das 4:1 schaffte. Im Schlussabschnitt
begnügten sich die Elche mit einem weiteren Treffer,
dieses Mal langte Philipp Michl in Überzahl zu.
Nach diesem Erfolg gegen Königsborn konnte dann der
Blick nach vorne getan werden. Mit dem vierten Platz in
der Westrunde spielt der EHC Dortmund nun an den
nächsten drei Wochenenden in der Gruppe A der Oberliga
Endrunde. Hier treffen die Westfalen Elche auf den EC
Bad Nauheim (Erster im Westen), auf den Rostocker EC
(Erster im Norden) sowie den Ice Fighters Leipzig
(Zweiter im Osten). In der anderen Gruppe spielen
Duisburg, Kassel, Halle und Timmendorf. Die jeweils
ersten beiden jeder Gruppe qualifizieren sich für die
Aufstiegs-Play-Offs mit dem Süden. Der EHC beginnt am
kommenden Wochenende mit einem Heimspiel, der Gegner und
der genaue Spielplan werden zum Wochenbeginn
veröffentlicht.
Torfolge:
1:0 (20:24) Christian Kretschmann (Ryan Martens, Stephan
Kreuzmann)
2:0 (22:20) Ryan Martens (Dieter Orendorz, Thomas
Richter)
3:0 (31:09) Florian Kirschbauer (Thomas Richter, Niklas
Clusen)
3:1 (36:50) Christoph Ulrich
4:1 (38:59) Ryan Martens (Manuel Neumann, Nils
Liesegang) -1
5:1 (57:22) Philipp Michl (Frank Petrozza, Thomas
Richter) +1
Strafminuten: EHCDO 6 - KJEC 12
Zuschauer: 671
Mannschaftsaufstellung: Benjamin Finkenrath [31], Jan
Kremer [35] (nicht eingesetzt) – Florian Kirschbauer
[2], Stephan Kreuzmann [4], Dieter Orendorz [22],
Benedikt Kastner [28] (C), Manuel Neumann [33] (A),
Sebastian Eickmann [44] (A), Niklas Clusen [55], Mike
Ortwein [93] – Christian Kretschmann [5], Philipp Michl
[7], Ryan Martens [8], Michael Schmerda [16], Thomas
Richter [18], Frank Petrozza [88], Nils Liesegang [98]
|
 |
Bulldogs unterliegen Meister aus Dortmund –
Halbfinale nun gegen Ratingen
Königsborner JEC startet am Freitag im NRW Pokal gegen
die Aliens
Das eigene Spiel war am Sonntagabend für den Unnaer
Eishockeyverein aus der dritten Liga nur ein neben
Schauplatz, immerhin ging es im letzten Spiel der
Endrunde, in der man als sechster schon fest stand, um
nix mehr. Am wichtigen Spiel nahm man nämlich gar nicht
Teil, und zwar beim Spiel der Ratinger Ice Aliens gegen
die Hammer Eisbären, in dem der Gegner der Bulldogs für
das kommende Halbfinale ermittelt wurde. Hier konnte
Ratingen den siebten Platz verteidigen und steht nun als
Gegner der Bulldogs fest.
Am kommenden Freitag startet man somit gegen die Ice
Aliens in den NRW Pokal, wo man sich mit drei Siegen aus
bis zu fünf Spielen ins Finale spielen kann. An den
folgenden beiden Freitagen tritt man jeweils in der
Eissporthalle Unna um 20 Uhr auf das Team aus Ratingen,
Sonntags müssen die Bulldogs jeweils um 18 Uhr auswärts
ran. Sollte nach den vier Partien noch kein Finalist
fest stehen, geht es im entscheidenden Spiel am 06.03.
dann um den Einzug ins Finale, wo man dann auf den
Sieger des Duells zwischen den Löwen Frankfurt und
denletztplatzierten Hammer Eisbären trifft.
Das Spiel in Dortmund verlief weniger spektakulär. Daher
war wohl auch zu erklären, wieso vor allem auf Seiten
des EHC Dortmund kaum zu Stimmung auf den Rängen kam,
einzig Auffällig war der Diebstahl von Königsborner
Fan-Utensilien in der zweiten Drittelpause. Auf Seiten
der Bulldogs reisten ungewöhnlich viele Fans mit und
feierten ihre Mannschaft trotz der 5:1 Niederlage das
komplette Spiel über. Immerhin erkämpfte sich die
angeschlagene Truppe Bulldogs im Laufe der Endrunde den
sechsten Tabellenplatz trotz der krassen Außenseiter
Rolle und hat so nun das Heimrecht in der
Pokal-Halbfinalserie, die am Freitag beginnt.
Erfreulich war zu Beginn der Partie erst einmal, dass
Igor Alexandrov sich nach seinen Knieproblemen zurück
meldete. Allerdings musste man auf Verteidiger Mark
Wapnewski verzichten, der eine Sperre absitzen musste,
nach er am Freitag gegen den EV Duisburg vorzeitig vom
Eis musste. Während im ersten Drittel keine Tore fielen,
entschied sich das Spiel durch einen schnellen
Doppelpack des EHC Dortmund zu Beginn des ersten
Drittels, zumal man kurz darauf auch noch auf 3:0
erhöhen konnte. Zwar kamen die Bulldogs noch einmal
durch ein Tor von Christoph Ulrich wieder ran, doch das
4:1 kurz vor der Pause sorgte für die endgültige
Entscheidung. Und auch im letzten Drittel schonten sich
beide Teams für die nun anstehenden wichtigen Aufgaben
in den Play-Offs und somit fiel lediglich in der 58.
Minute noch das 5:1. Wie mittlerweile üblich musste
Trainer Waldemar Banaszak auch diesmal wieder im Laufe
des Spiels umbauen, als bei Stürmer André Kuchnia am
Ende des ersten Drittels krankheitsbedingt nichts mehr
ging.
Am kommenden Freitag hofft man nun auf seine Genesung
und durch die Rückkehr von Mark Wapnewski wird man wohl
erstmals wieder man zwei kompletten Reihen agieren
können. Allerdings zeigte sich auch Juniorenspieler Tim
Sattler erneut als würdiger Vertreter und empfahl sich
dabei für höhere Aufgaben.
Doch auch ohne den möglichen Pokal-Sieg ist diese
Saison, die man insgesamt als sechster abschließen
konnte, bereits der größte Erfolg der Vereinsgeschichte,
zumal sich die Fans besonders darüber freuen können,
dass man nicht nur zwei Derbysiege einfahren konnte,
sondern auch den Erzrivalen aus Hamm in der Tabelle
hinter sich ließ.
|
 |
|
|
|